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	<title>Der Kiezer Weblog vom Klausenerplatz</title>
	<subtitle>Wir bloggen den Kiez - blog.klausenerplatz-kiez.de</subtitle>
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	<updated>2012-02-04T18:58:11+01:00</updated>
	<author>
	<name>admin</name>
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	<email>webmaster@klausenerplatz-kiez.de</email>
	</author>
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	<rights>Copyright (c) 2012, Authors of Der Kiezer Weblog vom Klausenerplatz</rights>
	
	
	
	<entry>
		<title>Rückt das Bezirksamt jetzt heimlich von „Ökokiez 2020“ ab?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/02/03/rueckt_das_bezirksamt_jetzt_he" />
		<updated>2012-02-04T18:58:00+01:00</updated>
		<published>2012-02-03T20:52:00+01:00</published>
		<id>tag:klausenerplatzkiezde,2012:derkiezerweblogvomklausenerplatz.3100</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Offener Brief an die Stadträtin für Umwelt (Grüne Partei)


 
Sehr geehrte Frau Stadträtin,


rückt das Bezirksamt jetzt also heimlich von &amp;bdquo;Ökokiez 2020&amp;ldquo; ab, oder wie sonst läßt sich erklären, daß erst jetzt ein Schreiben in die Öffentlichkeit drang, das Sie schon am 14. Dezember 2011 &amp;ndash; nur einen Tag nach der Abschlußpräsentation von &amp;bdquo;Ökokiez 2020&amp;ldquo; &amp;ndash; an die Bezirksverordnetenversammlung schickten? Dort heißt es nämlich auszugsweise:


	&amp;bdquo;Die Prüfung durch das Bezirksamt hat ergeben, dass die vermuteten klimaschutzwirksamen Programm- bzw. Maßnahmenpotentiale [des Bezirksamtes]  
	
		in dem Umfang nicht bestehen, z. B. weil die Instrumente fehlen (Wirtschaft), bezirkliche Zuständigkeiten schwach ausgeprägt sind (z. B. Verkehr, Bauen bei  privaten Vorhabensträgern) oder gänzlich fehlen (Lehrinhalte in Schulen),
		bereits bisher und auf anderen Ebenen bearbeitet werden (z. B. im bezirklichen Gebäudebestand) und [&amp;bdquo;Ökokiez 2020&amp;ldquo;] hier keine neue inhaltliche Qualität eröffnet.&amp;ldquo;
	



Das stimmt ja alles, das &amp;bdquo;Integrierte Kommunale Klimaschutzkonzept für den Klausenerplatz-Kiez&amp;ldquo; (IKSK) ist voll von derartigen Maßnahmevorschlägen, die die Kompetenz des Bezirks überschreiten oder schon längst in Arbeit sind, wie ein Blick auf  die Auflistung ab S. 92 zeigt (bitte lesen Sie dazu auch den Abschnitt &amp;bdquo;Wie sinnvoll ist &amp;hellip;?&amp;ldquo; in meinem Artikel &amp;bdquo;Anmerkungen zu &amp;sbquo;Ökokiez 2020&amp;lsquo;&amp;ldquo;). Und es ist erfreulich, daß solche Einsichten jetzt auch an anderer Stelle in Ihrem Kollegium Früchte tragen (denken Sie nur an das Kiezdrama um die fortdauernde Schließung der Knobelsdorffstraße, das jetzt auf seinen Höhepunkt zusteuert!)


Aber es ist natürlich auch ein bißchen schade, daß in Zeiten der sog. &amp;bdquo;Haushaltsdisziplin&amp;ldquo; nun schon über 100.000 € von unseren Steuergeldern und zudem viel Arbeitskraft des Umweltamts an &amp;bdquo;Ökokiez 2020&amp;ldquo; vertan wurden &amp;ndash; Ihr Umweltamt hätte doch weiß Gott! schon längst kostenlos und sehr arbeitssparend den einen oder anderen Tip für Umweltschutz aus den vielen 100.000-€-Studien, die in Sekundenschnelle im Internet zu finden sind, selbst heraussuchen und dann auch noch umsetzen  können! Ist das eigentlich nicht seine verdammte Pflicht und Schuldigkeit  im Jahre 300 n.Fr.d.Gr.?

Auch der Projektträger Jülich, der im Auftrag des Bundesumweltministeriums für dieses IKSK so viel Geld lockergemacht hat, ließ bereits verlauten &amp;ndash; wie Sie am 25. Januar ja selbst gehört haben  &amp;ndash; daß dies das letzte Mal war für ein derart kleines Viertel. Das läßt doch hoffen und erwarten, daß die ursprünglich von Ihnen geplante Einstellung eines Klimaschutzmanagers, der uns Steuerzahler mindestens weitere 155.000 € gekostet hätte, unterbleibt und stattdessen unsere Steuergelder für tatsächlichen Umweltschutz ausgegeben werden, statt sie in Papier und Posten zu verpulvern.

Leider hat mein Brief aber einen Haken, wie Sie sicher schon gemerkt haben: Er stimmt nämlich an einer Stelle nicht. Denn mit den oben zitierten Gründen haben Sie nicht das Klimaschutzprogramm &amp;bdquo;Ökokiez 2020&amp;ldquo; für das kleine Viertel am Klausenerplatz abgelehnt, sondern 


	
	&amp;bdquo;ein bezirkliches Klimaschutzprogramm (im Sinne einer Konzeptentwicklung, die inhaltlich und flächenhaft den gesamten Bezirk abdeckt)&amp;ldquo;.  (siehe &amp;bdquo;Ergänzend zum 3. Zwischenbericht ...&amp;ldquo; zu Drucksache 0551/3) 
	


 

Warum aber gilt für diesen ½ km² nicht, was Ihrer Meinung nach für 64 ¾ km² gilt? 
Sie beantworten meine Frage dort gleich selbst: Es gebe auf dem ½ km² 


	&amp;bdquo;eine relativ breit getragene Unterstützung in Zivilgesellschaft und Wohnungswirtschaft sowie eine für die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen günstige konkrete (Kiez) Ebene&amp;ldquo;. 	


 

Nur daß das so nicht ganz zutrifft und tatsächlich wohl eher das Gegenteil der Fall ist. Falls Ihnen das bisher nicht bekannt war, bitte ich Sie, das im Detail hier nachzulesen: &amp;bdquo;&amp;sbquo;Ökokiez 2020&amp;lsquo; &amp;ndash; eine Aktion des Kiezes?&amp;ldquo; und &amp;bdquo;&amp;sbquo;Ökokiez 2020&amp;lsquo; tatsächlich eine Aktion &amp;sbquo;des Kiezes&amp;lsquo;?&amp;ldquo;. Worum handelt es sich also bei dieser ominösen &amp;bdquo;Zivilgesellschaft&amp;ldquo; und der &amp;bdquo;günstige[n] konkrete[n] (Kiez) Ebene&amp;ldquo;? Doch nicht etwa um die bekannten &amp;bdquo;Akteure&amp;ldquo; (IKSK S. 176)?


Über eine Antwort von Ihnen an dieser Stelle würde ich mich freuen!
Mit freundlichen Grüßen
MichaelR</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/02/03/rueckt_das_bezirksamt_jetzt_he"><![CDATA[
                <p>
<strong>Offener Brief an die Stadtr&auml;tin f&uuml;r Umwelt (Gr&uuml;ne Partei)</strong>
</p>
<p>
 <br />
Sehr geehrte Frau Stadtr&auml;tin,
</p>
<p>
r&uuml;ckt das Bezirksamt jetzt also heimlich von &bdquo;&Ouml;kokiez 2020&ldquo; ab, oder wie sonst l&auml;&szlig;t sich erkl&auml;ren, da&szlig; erst jetzt ein Schreiben in die &Ouml;ffentlichkeit drang, das Sie schon am 14. Dezember 2011 &ndash; nur einen Tag nach der Abschlu&szlig;pr&auml;sentation von &bdquo;&Ouml;kokiez 2020&ldquo; &ndash; an die Bezirksverordnetenversammlung schickten? Dort hei&szlig;t es n&auml;mlich auszugsweise:
</p>
<blockquote>
	&bdquo;Die Pr&uuml;fung durch das Bezirksamt hat ergeben, dass die vermuteten klimaschutzwirksamen Programm- bzw. Ma&szlig;nahmenpotentiale [des Bezirksamtes]  <br />
	<ul>
		<li>in dem Umfang nicht bestehen, z. B. weil die Instrumente fehlen (Wirtschaft), bezirkliche Zust&auml;ndigkeiten schwach ausgepr&auml;gt sind (z. B. Verkehr, Bauen bei  privaten Vorhabenstr&auml;gern) oder g&auml;nzlich fehlen (Lehrinhalte in Schulen),</li>
		<li>bereits bisher und auf anderen Ebenen bearbeitet werden (z. B. im bezirklichen Geb&auml;udebestand) und [&bdquo;&Ouml;kokiez 2020&ldquo;] hier keine neue inhaltliche Qualit&auml;t er&ouml;ffnet.&ldquo;</li>
	</ul>
</blockquote>
<p>
<br />
Das stimmt ja alles, das &bdquo;Integrierte Kommunale Klimaschutzkonzept f&uuml;r den Klausenerplatz-Kiez&ldquo; (IKSK) ist voll von derartigen Ma&szlig;nahmevorschl&auml;gen, die die Kompetenz des Bezirks &uuml;berschreiten oder schon l&auml;ngst in Arbeit sind, wie ein Blick auf  die <a rel="external" href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/bacharlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/umwelt/klimaschutzkonzept_klausenerplatz.pdf?start&amp;ts=1326886057&amp;file=klimaschutzkonzept_klausenerplatz.pdf" target="_blank">Auflistung ab S. 92</a> zeigt (bitte lesen Sie dazu auch den Abschnitt &bdquo;Wie sinnvoll ist &hellip;?&ldquo; in meinem Artikel &bdquo;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/22/anmerkungen_zu_oekokiez_2020">Anmerkungen zu &sbquo;&Ouml;kokiez 2020&lsquo;&ldquo;</a>). Und es ist erfreulich, da&szlig; solche Einsichten jetzt auch an anderer Stelle in Ihrem Kollegium Fr&uuml;chte tragen (denken Sie nur an das Kiezdrama um die fortdauernde Schlie&szlig;ung der Knobelsdorffstra&szlig;e, das jetzt <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/02/01/strassensperrungen_in_den_zeit">auf seinen H&ouml;hepunkt zusteuert</a>!)
</p>
<p>
Aber es ist nat&uuml;rlich auch ein bi&szlig;chen schade, da&szlig; in Zeiten der sog. &bdquo;Haushaltsdisziplin&ldquo; nun schon &uuml;ber 100.000 &euro; von unseren Steuergeldern und zudem viel Arbeitskraft des Umweltamts an &bdquo;&Ouml;kokiez 2020&ldquo; vertan wurden &ndash; Ihr Umweltamt h&auml;tte doch wei&szlig; Gott! schon l&auml;ngst kostenlos und sehr arbeitssparend den einen oder anderen Tip f&uuml;r Umweltschutz aus den vielen 100.000-&euro;-Studien, die in Sekundenschnelle im Internet zu finden sind, selbst heraussuchen <em>und dann auch noch umsetzen</em>  k&ouml;nnen! Ist das eigentlich nicht seine <em>verdammte Pflicht und Schuldigkeit </em> im Jahre 300 n.<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/06/jubilaumsjahr_2012_300_jahre_f">Fr.d.Gr</a>.?<br />
<br />
Auch der <em><a rel="external" href="http://www.ptj.de" target="_blank">Projekttr&auml;ger J&uuml;lich</a></em>, der im Auftrag des Bundesumweltministeriums f&uuml;r dieses IKSK so viel Geld lockergemacht hat, lie&szlig; bereits verlauten &ndash; wie Sie am 25. Januar ja selbst geh&ouml;rt haben  &ndash; da&szlig; dies das letzte Mal war f&uuml;r ein derart kleines Viertel. Das l&auml;&szlig;t doch hoffen <em>und</em> erwarten, da&szlig; die urspr&uuml;nglich von Ihnen geplante Einstellung eines Klimaschutzmanagers, der uns Steuerzahler mindestens weitere 155.000 &euro; gekostet h&auml;tte, unterbleibt und stattdessen unsere Steuergelder f&uuml;r <em>tats&auml;chlichen</em> Umweltschutz ausgegeben werden, statt sie in Papier und Posten zu verpulvern.<br />
<br />
<strong>Leider</strong> hat mein Brief aber einen Haken, wie Sie sicher schon gemerkt haben: Er stimmt n&auml;mlich an <em>einer</em> Stelle nicht. Denn mit den oben zitierten Gr&uuml;nden haben Sie nicht das Klimaschutzprogramm &bdquo;&Ouml;kokiez 2020&ldquo; f&uuml;r das kleine Viertel am Klausenerplatz abgelehnt, sondern 
</p>
<blockquote>
	<div>
	&bdquo;ein bezirkliches Klimaschutzprogramm (im Sinne einer Konzeptentwicklung, die inhaltlich und fl&auml;chenhaft den gesamten Bezirk abdeckt)&ldquo;.  (siehe &bdquo;Erg&auml;nzend zum 3. Zwischenbericht ...&ldquo; zu <a rel="external" href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bvv-online/vo020.asp?VOLFDNR=2632&amp;options=4#searchword" target="_blank">Drucksache 0551/3)</a> 
	</div>
</blockquote>
<p>
 
<br />
Warum aber gilt f&uuml;r diesen &frac12; km&sup2; nicht, was Ihrer Meinung nach f&uuml;r 64 &frac34; km&sup2; gilt? <br />
Sie beantworten meine Frage dort gleich selbst: Es gebe auf dem &frac12; km&sup2; 
</p>
<blockquote>
	&bdquo;eine relativ breit getragene Unterst&uuml;tzung in Zivilgesellschaft und Wohnungswirtschaft sowie eine f&uuml;r die Entwicklung und Umsetzung von Ma&szlig;nahmen g&uuml;nstige konkrete (Kiez) Ebene&ldquo;. 	
</blockquote>
<p>
 
<br />
Nur da&szlig; das so nicht ganz zutrifft und tats&auml;chlich wohl eher das Gegenteil der Fall ist. Falls Ihnen das bisher nicht bekannt war, bitte ich Sie, das im Detail hier nachzulesen: &bdquo;&sbquo;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/19/oekokiez_2020">&Ouml;kokiez 2020&lsquo; &ndash; eine Aktion des Kiezes?</a>&ldquo; und &bdquo;&sbquo;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/22/anmerkungen_zu_oekokiez_2020">&Ouml;kokiez 2020&lsquo; tats&auml;chlich eine Aktion &sbquo;des Kiezes&lsquo;?</a>&ldquo;. Worum handelt es sich also bei dieser omin&ouml;sen &bdquo;Zivilgesellschaft&ldquo; und der &bdquo;g&uuml;nstige[n] konkrete[n] (Kiez) Ebene&ldquo;? Doch nicht etwa um die bekannten &bdquo;Akteure&ldquo; (IKSK S. 176)?
</p>
<p>
&Uuml;ber eine Antwort von Ihnen an dieser Stelle w&uuml;rde ich mich freuen!<br />
Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br />
MichaelR</p>
		]]></content>
		<author>
			<name>Michael R.</name>
		</author>
	</entry>
	
	
	
	<entry>
		<title>Stopp ACTA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/02/02/stopp_acta" />
		<updated>2012-02-02T15:18:00+01:00</updated>
		<published>2012-02-02T15:18:00+01:00</published>
		<id>tag:klausenerplatzkiezde,2012:derkiezerweblogvomklausenerplatz.3099</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Seit gut zwei Jahren wird ein Abkommen mit dem Namen ACTA verhandelt. Es wird durch die beteiligten Parteien im Geheimen vorangetrieben. Die Auswirkungen werden uns alle betreffen.




	
	
	
	
	




Mehr Informationen unter: http://stopp-acta.info/</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/02/02/stopp_acta"><![CDATA[
                <p>
Seit gut zwei Jahren wird ein Abkommen mit dem Namen ACTA verhandelt. Es wird durch die beteiligten Parteien im Geheimen vorangetrieben. Die Auswirkungen werden uns alle betreffen.
</p>

<div style="text-align: center">
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</p>
<p align="center">
Mehr Informationen unter: <a rel="external" href="http://stopp-acta.info/" target="_blank">http://stopp-acta.info/</a></p>
		]]></content>
		<author>
			<name>marcel</name>
		</author>
	</entry>
	
	
	
	<entry>
		<title>Veranstaltungstipps und Neues aus Charlottenburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/02/02/veranstaltungstipps_und_neues_" />
		<updated>2012-02-02T00:11:00+01:00</updated>
		<published>2012-02-02T00:02:00+01:00</published>
		<id>tag:klausenerplatzkiezde,2012:derkiezerweblogvomklausenerplatz.3098</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Vortrag der Direktorin des Heimatmuseums Charlottenburg-Wilmersdorf, Birgit Jochens: "Häuser und Menschen am Kurfürstendamm". Mit Fotos und Plänen.
	Eine Veranstaltung des Bürger für den Lietzensee e.V.
	Donnerstag, 2. Februar um 19:00 Uhr
	Piano-Café am Lietzensee
	Neue Kantstraße 20 / Ecke Herbartstraße, 14057 Berlin
	  
	
	
	Prof. Hajo Funke spricht über &amp;bdquo;Rechtsradikalismus in Deutschland" 
	Dienstag, 14. Februar um 19:00 Uhr
	Ökumenisches Zentrum WILMA 163
	Wilmersdorfer Str. 163, 10585 Berlin
	(Nähe Otto-Suhr-Allee / U-Bhf. Richard-Wagner-Platz)



Noch zwei Presseberichte aus dem Bezirk:


	Anwohner haben die Fällung von zehn Bäumen im Lietzensee-Park kritisiert. Das  Bezirksamt argumentiert dagegen: das Grünflächenamt müsse kranke und umsturzgefährdete Bäume fällen. Es hat aber Ersatzpflanzungen angekündigt.
	* Berliner Morgenpost vom 31.01.2012
	  
	
	
	Die Berliner Morgenpost hat einen Spaziergang durch unseren Kiez gemacht. Vom Zille-Haus ging es u.a. am Klausenerplatz vorbei, weiter über Neufert-, Nehring-, Neue Christstraße, Schloßstraße, Schustehruspark, Gierkeplatz und Schustehrusstraße zum Richard-Wagner-Platz. 
	* Berliner Morgenpost vom 29.01.2012



Aktuelle Mitteilungen rund um Kiez und Bezirk stets auch auf 
der 
News-Seite 
vom Klausenerplatz.
Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/02/02/veranstaltungstipps_und_neues_"><![CDATA[
                <ul>
	<li>Vortrag der Direktorin des <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/22/museum_charlottenburgwilmersdo">Heimatmuseums Charlottenburg-Wilmersdorf</a>, Birgit Jochens: &quot;H&auml;user und Menschen am Kurf&uuml;rstendamm&quot;. Mit Fotos und Pl&auml;nen.<br />
	Eine Veranstaltung des <a rel="external" href="http://www.buerger-fuer-den-lietzensee.de/kulturtreff.html" target="_blank">B&uuml;rger f&uuml;r den Lietzensee e.V.</a><br />
	Donnerstag, 2. Februar um 19:00 Uhr<a rel="external" href="http://pianocafe-lietzensee.de" target="_blank"><br />
	Piano-Caf&eacute; am Lietzensee</a><br />
	Neue Kantstra&szlig;e 20 / Ecke Herbartstra&szlig;e, 14057 Berlin<br />
	  
	<br />
	</li>
	<li>Prof. Hajo Funke spricht &uuml;ber &bdquo;Rechtsradikalismus in Deutschland&quot; <br />
	Dienstag, 14. Februar um 19:00 Uhr<a href="http://www.oekumenischeszentrum.de/" target="_blank" rel="external external"><br />
	&Ouml;kumenisches Zentrum WILMA 163</a><br />
	Wilmersdorfer Str. 163, 10585 Berlin<br />
	(N&auml;he Otto-Suhr-Allee / U-Bhf. Richard-Wagner-Platz)</li>
</ul>
</p>
<p>
Noch zwei Presseberichte aus dem Bezirk:
</p>
<ul>
	<li>Anwohner haben die F&auml;llung von zehn B&auml;umen im Lietzensee-Park kritisiert. Das  Bezirksamt argumentiert dagegen: das Gr&uuml;nfl&auml;chenamt m&uuml;sse kranke und umsturzgef&auml;hrdete B&auml;ume f&auml;llen. Es hat aber Ersatzpflanzungen angek&uuml;ndigt.<br />
	* <a rel="external" href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1894779/Steglitz-Zehlendorf-Masterplan-fuer-ehemaliges-Militaergelaende-beschlossen.html" target="_blank">Berliner Morgenpost vom 31.01.2012</a><br />
	  
	<br />
	</li>
	<li>Die Berliner Morgenpost hat einen <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2008/06/14/auf_altstadttour">Spaziergang durch unseren Kiez</a> gemacht. Vom <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/09/27/zu_besuch_im_zillekiez">Zille-Haus</a> ging es u.a. am Klausenerplatz vorbei, weiter &uuml;ber Neufert-, Nehring-, Neue Christstra&szlig;e, Schlo&szlig;stra&szlig;e, Schustehruspark, Gierkeplatz und Schustehrusstra&szlig;e zum Richard-Wagner-Platz. <br />
	* <a rel="external" href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/top-bmlive/article1893314/Durch-Zilles-Kiez-bis-zum-aeltesten-Haus-Charlottenburgs.html" target="_blank">Berliner Morgenpost vom 29.01.2012</a></li>
</ul>
</p>
<hr width="100%" size="2" />
Aktuelle Mitteilungen rund um Kiez und Bezirk stets auch <a href="http://www.klausenerplatz-kiez.de/inhalt/aktuell.php" target="_blank" rel="external external external external external 
external">auf 
der 
News-Seite</a> 
vom <a href="http://www.klausenerplatz-kiez.de/" target="_blank" rel="external 
external external external external external external external">Klausenerplatz</a>.<br />
Weitere Veranstaltungen immer auch <a href="http://www.klausenerplatz-kiez.de/inhalt/termine.php" target="_blank" rel="external external external external external 
external external external">auf der Terminseite</a> vom <a href="http://www.klausenerplatz-kiez.de/" target="_blank" rel="external 
external external external external external external external">Klausenerplatz</a>. <br />
<hr width="100%" size="2" /></p>
		]]></content>
		<author>
			<name>maho</name>
		</author>
	</entry>
	
	
	
	<entry>
		<title>Straßensperrungen in den Zeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/02/01/strassensperrungen_in_den_zeit" />
		<updated>2012-02-02T00:25:00+01:00</updated>
		<published>2012-02-01T00:02:00+01:00</published>
		<id>tag:klausenerplatzkiezde,2012:derkiezerweblogvomklausenerplatz.3097</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Eine uns noch nicht näher bekannte Interessengruppierung (CDU? Piraten? Religionswissenschaftler?) aus der Seelingstraße hat sich jetzt zu Wort gemeldet: Wir wollen unsere Straße wieder gesperrt haben! Sie glauben: der Besucherverkehr von und zum Zille-Haus wäre unerträglich geworden. Und überhaupt, sie hätten die eindeutig älteren Rechte an einer Sperrung wie die Knobelsdorffstraße, so verkünden sie nun lautstark: die Seelingstraße wäre schließlich schon mal zur Mitte der 80er Jahre gesperrt gewesen. Als Beweis wurde uns dieses Foto zugespielt. 

 


Aus der Neuen Christstraße wurden bereits weitere Ansprüche angemeldet: Diese wären noch viel älter als die der Seelingstraße, da es um 1900 gar nicht möglich gewesen wäre, durch selbige zu fahren.


 

Oh oh, bevor nun noch Gruppen aus anderen Straßen auf diese Idee kommen, auch noch irgendwelche Geschichten ausgraben, und ein allgemeiner, erbitterter Straßenkampf um einzelne Sperrungen losbricht, sollte man vielleicht unseren Kiez besser gleich offen lassen oder komplett dichtmachen?</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/02/01/strassensperrungen_in_den_zeit"><![CDATA[
                <p>
Eine uns noch nicht n&auml;her bekannte <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/19/oekokiez_2020">Interessengruppierung</a> (CDU? Piraten? <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2010/11/03/der_papst_wird_evangelisch">Religionswissenschaftler?</a>) aus der Seelingstra&szlig;e hat sich jetzt zu Wort gemeldet: Wir wollen unsere Stra&szlig;e wieder gesperrt haben! Sie glauben: der Besucherverkehr von und zum Zille-Haus w&auml;re unertr&auml;glich geworden. Und &uuml;berhaupt, sie h&auml;tten die <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/10/neues_aus_schlorrendorf">eindeutig &auml;lteren Rechte</a> an einer Sperrung wie <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/03/neues_aus_schlorrendorf">die Knobelsdorffstra&szlig;e</a>, so verk&uuml;nden sie nun lautstark: <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2006/10/20/alles_hat_ein_ende_nur_die_wur">die Seelingstra&szlig;e</a> w&auml;re schlie&szlig;lich schon mal zur Mitte der 80er Jahre gesperrt gewesen. Als Beweis wurde uns dieses Foto zugespielt. 
</p>
<p style="text-align:center;"><a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/danckelseeling1_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3097] external" title="Sackgasse Seelingstra&szlig;e / ca. 1985" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/danckelseeling1_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="Sackgasse Seelingstra&szlig;e / ca. 1985" title="Sackgasse Seelingstra&szlig;e / ca. 1985"  class='pivot-popupimage'/></a></p> 
</p>
<p>
Aus der Neuen Christstra&szlig;e wurden bereits weitere Anspr&uuml;che angemeldet: Diese w&auml;ren noch viel &auml;lter als die der Seelingstra&szlig;e, <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/18/ein_kiez_in_den_zeiten">da es um 1900 gar nicht m&ouml;glich gewesen w&auml;re, durch selbige zu fahren</a>.
</p>
<p>
 
<br />
Oh oh, bevor nun noch Gruppen aus anderen Stra&szlig;en auf diese Idee kommen, auch noch irgendwelche Geschichten ausgraben, und ein allgemeiner, erbitterter Stra&szlig;enkampf um einzelne Sperrungen losbricht, sollte man vielleicht unseren Kiez besser gleich offen lassen oder komplett dichtmachen?</p>
		]]></content>
		<author>
			<name>maho</name>
		</author>
	</entry>
	
	
	
	<entry>
		<title>Winter im Kiez</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/31/winter_im_kiez" />
		<updated>2012-01-31T01:49:00+01:00</updated>
		<published>2012-01-31T00:02:00+01:00</published>
		<id>tag:klausenerplatzkiezde,2012:derkiezerweblogvomklausenerplatz.3096</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Es gibt ihn also noch, den Winter. Die Temperaturen stimmen schon mal. Eis ist auch dabei - allerdings noch nicht so richtig dick (vor dem Betreten von Eisflächen wird ausdrücklich gewarnt!). Selbst Schnee gibt es dazu. Der könnte ruhig noch so etliche Zentimeter höher liegen. Aber man muß die Dinge nehmen, wie sie vor die Linse kommen.</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/31/winter_im_kiez"><![CDATA[
                <p>
Es <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/19/winterspass_zu_allen_zeiten">gibt ihn also noch, den Winter</a>. Die Temperaturen stimmen schon mal. <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2010/12/27/wintertraume">Eis</a> ist auch dabei - allerdings noch nicht so richtig dick (<a rel="external" href="http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/365579/index.html" target="_blank">vor dem Betreten von Eisfl&auml;chen wird ausdr&uuml;cklich gewarnt!</a>). Selbst <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2009/12/16/ein_weisser_wintertraum_am_kla">Schnee</a> gibt es dazu. Der k&ouml;nnte ruhig noch <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2010/12/12/spuren_im_schnee">so etliche Zentimeter h&ouml;her</a> liegen. Aber man mu&szlig; die Dinge nehmen, wie sie vor die Linse kommen.
</p>
<p>
<a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/winter50_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3096] external" title="Winter im Kiez 2012 - Diese Eisfl&auml;che ist bis auf die Gl&auml;tte ungef&auml;hrlich, aber Eis auf Seen betritt man auf gar keinen Fall !" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/winter50_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="Winter im Kiez 2012 - Diese Eisfl&auml;che ist bis auf die Gl&auml;tte ungef&auml;hrlich, aber Eis auf Seen betritt man auf gar keinen Fall !" title="Winter im Kiez 2012 - Diese Eisfl&auml;che ist bis auf die Gl&auml;tte ungef&auml;hrlich, aber Eis auf Seen betritt man auf gar keinen Fall !" align="left" class='pivot-popupimage' /></a>
</p>
<p style="text-align:center;"><a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/winter52_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3096] external" title="Winter im Kiez 2012 - Die erste Grundlage reicht immerhin ;)" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/winter52_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="Winter im Kiez 2012 - Die erste Grundlage reicht immerhin ;)" title="Winter im Kiez 2012 - Die erste Grundlage reicht immerhin ;)"  class='pivot-popupimage'/></a></p>
		]]></content>
		<author>
			<name>maho</name>
		</author>
	</entry>
	
	
	
	<entry>
		<title>Bildteppiche von Ingeborg Leuthold in der Galerie am Savignyplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/30/bildteppiche_von_ingeborg_leut" />
		<updated>2012-01-30T21:26:00+01:00</updated>
		<published>2012-01-30T21:11:00+01:00</published>
		<id>tag:klausenerplatzkiezde,2012:derkiezerweblogvomklausenerplatz.3095</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Die Galerie am Savignyplatz präsentiert eine neue Ausstellung:


Ingeborg Leuthold
Gestickte Bildteppiche 1957 - 2001



>> Anders als in Frankreich, aber auch den Niederlanden oder Dänemark, wird bei uns Kunsthandwerk von Kunstfreunden eher verachtet.  Flächendeckender kunstgewerblicher Dilettantismus verstellt hierfür den Blick. Dagegen zeigen Ingeborg Leutholds Bildteppiche, die sie, angeregt  von ihrem Lehrer Karl Schmidt-Rottluff, seit 1957 auf Grobgewebe, Baumwolle oder Nessel gestickt hat, etwas von den Möglichkeiten textiler Kunst,  wenn eine gestandene Malerin sich ihrer Mittel bedient. Eine Fülle von Farbklängen und räumlichen Wirkungen erregt Erstaunen und lässt die übliche Unterscheidung von abstrakt und gegenständlich hinfällig werden.
 
Tradition und Kreativität werden restlos verschmolzen.  Es wundert deshalb nicht,  dass die Künstlerin ihre Begegnung mit Teppichwirkern aus Aubusson, mit denen sie bei einem holländischen Symposion in den 60er Jahren Erfahrungen austauschte, zu den schönsten Erinnerungen in ihrem Künstlerdasein zählt. <<








Ausstellung vom 31. Januar 2012 bis zum 7. März 2012
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 15:00 - 19:00 Uhr / Sa 11:00 - 15:00 Uhr


Galerie am Savignyplatz (jetzt am Klausenerplatz!)
Nehringstraße 29
14059 Berlin</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/30/bildteppiche_von_ingeborg_leut"><![CDATA[
                <p>
Die Galerie am Savignyplatz pr&auml;sentiert eine neue Ausstellung:
</p>
<p align="center">
<strong>Ingeborg Leuthold<br />
Gestickte Bildteppiche 1957 - 2001</strong>
</p>
<p>
<br />
&gt;&gt; Anders als in Frankreich, aber auch den Niederlanden oder D&auml;nemark, wird bei uns Kunsthandwerk von Kunstfreunden eher verachtet.  Fl&auml;chendeckender kunstgewerblicher Dilettantismus verstellt hierf&uuml;r den Blick. Dagegen zeigen Ingeborg Leutholds Bildteppiche, die sie, angeregt  von ihrem Lehrer Karl Schmidt-Rottluff, seit 1957 auf Grobgewebe, Baumwolle oder Nessel gestickt hat, etwas von den M&ouml;glichkeiten textiler Kunst,  wenn eine gestandene Malerin sich ihrer Mittel bedient. Eine F&uuml;lle von Farbkl&auml;ngen und r&auml;umlichen Wirkungen erregt Erstaunen und l&auml;sst die &uuml;bliche Unterscheidung von abstrakt und gegenst&auml;ndlich hinf&auml;llig werden.<br />
<a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/galeriesavignyplatzleuthold_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3095] external" title="Foto &copy; Galerie am Savignyplatz" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/galeriesavignyplatzleuthold_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="Foto &copy; Galerie am Savignyplatz" title="Foto &copy; Galerie am Savignyplatz" align="right" class='pivot-popupimage' /></a> <br />
Tradition und Kreativit&auml;t werden restlos verschmolzen.  Es wundert deshalb nicht,  dass die K&uuml;nstlerin ihre Begegnung mit Teppichwirkern aus Aubusson, mit denen sie bei einem holl&auml;ndischen Symposion in den 60er Jahren Erfahrungen austauschte, zu den sch&ouml;nsten Erinnerungen in ihrem K&uuml;nstlerdasein z&auml;hlt. &lt;&lt;
</p>
<br />
<br />
</p>


</p>
<p>
Ausstellung vom 31. Januar 2012 bis zum 7. M&auml;rz 2012<br />
&Ouml;ffnungszeiten: Mo bis Fr 15:00 - 19:00 Uhr / Sa 11:00 - 15:00 Uhr<br />
<br />
<a href="http://www.galerie-am-savignyplatz.de/" target="_blank" rel="external external external">
Galerie am Savignyplatz</a> (jetzt am Klausenerplatz!)<br />
Nehringstra&szlig;e 29<br />
14059 Berlin</p>
		]]></content>
		<author>
			<name>maho</name>
		</author>
	</entry>
	
	
	
	<entry>
		<title>Teil 6 - Sanierungsvorhaben 2012-2022 am Klausenerplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/29/teil_6__sanierungsvorhaben_201" />
		<updated>2012-02-01T00:32:00+01:00</updated>
		<published>2012-01-29T00:02:00+01:00</published>
		<id>tag:klausenerplatzkiezde,2012:derkiezerweblogvomklausenerplatz.3094</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Die GEWOBAG hat bei uns im Kiez am Klausenerplatz ein "Sanierungsvorhaben 2012-2022" angekündigt. Die ersten Häuser, die für das Jahr 2012 auf dem Programm stehen, haben inzwischen eine "2. Information über geplante Baumaßnahmen" erhalten. Als voraussichtlicher Beginn der umfangreichen Bauarbeiten wird darin der 1. April 2012 genannt. Eine Mitsprache und Beteiligung der Mieter an Planung/Umfang der Bauarbeiten lehnte die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG rundherum ab. Das widerspricht einer Forderung von Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) im Tagesspiegel: "Bürgerbeteiligung muss schon beim Planen beginnen" (Der Tagesspiegel vom 20.01.2012). Das scheint bei der GEWOBAG noch nicht so richtig angekommen zu sein. Das sollte Herr Müller vielleicht, am besten in deutlicher Schriftform, dem Vorstand der GEWOBAG erneut weiterleiten.


 

Stadtentwicklungssenator Michael Müller hat aber auch schon weitere Anweisungen an die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften vorgelegt, so zum Beispiel eine Begrenzung von Mieterhöhungen. Weitere Aussagen zur wohnungspolitischen Ausrichtung des Berliner Senats sind in der Koalitionsvereinbarung enthalten. Doch auch die Rot-Grüne Zählgemeinschaft in Charlottenburg-Wilmersdorf hat etwas davon in ihre Zählgemeinschaftsvereinbarung geschrieben.


Bis auf die Linkspartei haben sich allerdings bisher keine weiteren Politiker aus Bezirksamt und BVV für die Mieter am Klausenerplatz interessiert. Schon seltsam, denn schließlich lassen die Ankündigungen schlimmes befürchten. Es handelt sich ja nicht um eine alltägliche Instandhaltung, wie z.B. eine defekten Wasserhahn auswechseln. Neben der Mitteilung, daß den Mietern eben mal kurz alles, von Heizung, Bad, Kochmöglichkeiten, bis zu den Fenstern usw. abgerissen wird und quasi ihre gesamte Wohnung in "einer großen Staubwolke" entkernt wird, dürfte sich die GEWOBAG das anschließend auch kaum mit lediglich ein paar Cent bezahlen lassen. 


 

Da tauchten plötzlich die ersten Meldungen aus einem anderen Berliner Bezirk auf: auch in Pankow will die GEWOBAG modernisieren. Und dort passierte etwas, was man aus dem realen politischen Geschehen gar nicht mehr gewohnt ist. Den dortigen Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bü 90/Die Grünen) reißt es doch vom Amtsstuhl und er erklärt, den Kampf gegen hohe Mieten zu eröffnen. Das bleibt auch nicht nur bei schönen Worten und einer feinen Buchstabensammlung. Nein, er wird richtig aktiv und erreicht etwas für die Mieter. Er hat mit der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG einen Vertrag geschlossen worin geregelt wird, daß bei den anstehenden Sanierungen die Mieten moderater steigen, als sie theoretisch könnten. Dazu kommen Vereinbarungen bezüglich einer sozialverträglichen Mietengestaltung. &amp;bdquo;Das ist kein allgemeines Geschwafel, sondern konkret auf Sanierungsvorhaben in diesem Jahr bezogen", so wird Herr Kirchner im Tagesspiegel zitiert (Der Tagesspiegel vom 09.01.2012). Das ist sicher noch nicht alles, was man sich wünschen würde. Aber irgendwo müsse man ja anfangen, soll der Pankower Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner noch gesagt haben. Dem wäre nur noch hinzuzufügen: es geht also. 


Nach den letzten Meldungen folgen bereits weitere Bezirke dem Beispiel:


	Friedrichshain-Kreuzberg zieht jetzt nach. Der Bezirk handelt gerade einen Vertrag mit dem privaten Wohnungsunternehmen Phoenix aus, bei dem die Mieter von 350 Wohnungen am Mehringplatz nicht mit einer Mieterhöhung nach energetischer Sanierung rechnen müssen. Die Erhöhungen hätten hier fast 50 Prozent Hartz-4-Empfänger getroffen. &amp;bdquo;Gemäß der Vereinbarung wird ihre Warmmiete nach der Sanierung nicht steigen&amp;ldquo;, bestätigt Bürgermeister Franz Schulz (Grüne). Möglich ist dies durch eine Erhöhung der Nettokaltmieten nur in dem Maße, wie die Nebenkosten gesenkt werden.
	
	Andere Bezirke wollen nun dem Beispiel folgen. Stadtentwicklungsstadträtin von Tempelhof-Schöneberg, Sibyll Klotz (Grüne), hat schon Interesse bekundet, und auch der Spandauer Stadtrat Carsten Röding (CDU) steht in den Startlöchern.
	
	Quelle: news.immobilo.de vom 13.01.2012



  

Das alles hat den Mieterbeirat Klausenerplatz bewogen, den Charlottenburg-Wilmersdorfer Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte (SPD) zu einem dringenden Gespräch (schließlich wurde der 1. April 2012 als voraussichtlicher Beginn der Baumaßnahmen genannt) in den Mieterclub einzuladen. "Die bezahlbare Wohnraumversorgung in einem stabilen sozialen Umfeld zu erhalten muss daher Leitlinie sozialdemokratischer Stadtpolitik sein." - hatte Herr Schulte einst auf einem Landesparteitag gesagt. 


"Die Initiative von Pankow könnte doch ein Beispiel für Charlottenburg sein, sich von Bezirksseite aktiv für die Mieter einzusetzen." - so lautet der letzte Satz der Einladung. Die E-Mail ist am 19. Januar 2012 zu Händen Herrn Schulte an das Bezirksamt rausgegangen. Eine Antwort hat der Mieterbeirat bis heute nicht erhalten.


 
Update 31.01.2012:
Herr Bezirksstadtrat Marc Schulte hat geantwortet und mitgeteilt, daß er gern zu einem Gespräch bereit ist. 


Weitere Presseberichte zum Einsatz Berliner Bezirkspolitiker für die Mieter:
* Der Tagesspiegel vom 09.01.2012
* Prenzlauer Berg Nachrichten "Pankow erklärt hohen Mieten den Kampf"
* Prenzlberger Stimme "Sanierungsvereinbarung zwischen GEWOBAG und Bezirk"
* news.immobilo.de "Bezirke wollen Mietsteigerungen eindämmen"
* Berliner Kurier vom 08.01.2012 "Endlich! Bezirke wollen Mieten-Explosion eindämmen"
* Berliner Morgenpost vom 13.01.2012 
 
Update:
* Prenzlberger Stimme "Vereinbarung mit beschränktem Effekt"</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/29/teil_6__sanierungsvorhaben_201"><![CDATA[
                <p>
Die GEWOBAG hat bei uns im Kiez am Klausenerplatz ein &quot;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/01/sanierungsvorhaben_20122022_am">Sanierungsvorhaben 2012-2022</a>&quot; angek&uuml;ndigt. Die ersten H&auml;user, die f&uuml;r das Jahr 2012 auf dem Programm stehen, haben inzwischen eine &quot;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/22/teil_5__sanierungsvorhaben_201">2. Information &uuml;ber geplante Bauma&szlig;nahmen</a>&quot; erhalten. Als voraussichtlicher Beginn der umfangreichen Bauarbeiten wird darin der 1. April 2012 genannt. Eine <a href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2010/07/20/prima_klima_und_bezahlbare_mie" rel="external external">Mitsprache und Beteiligung der Mieter</a> an Planung/Umfang der Bauarbeiten <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archives/archive_2011-m12.php">lehnte die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG rundherum ab</a>. Das widerspricht einer Forderung von Stadtentwicklungssenator Michael M&uuml;ller (SPD) im <em>Tagesspiegel</em>: &quot;B&uuml;rgerbeteiligung muss schon beim Planen beginnen&quot; (<a rel="external" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/-stadtentwicklungssenator-michael-mueller-buergerbeteiligung-muss-schon-beim-planen-beginnen/6089920.html" target="_blank">Der Tagesspiegel vom 20.01.2012</a>). Das scheint bei der GEWOBAG noch nicht so richtig angekommen zu sein. Das sollte Herr M&uuml;ller vielleicht, am besten in deutlicher Schriftform, dem Vorstand der GEWOBAG erneut weiterleiten.
</p>
<p>
 
<br />
Stadtentwicklungssenator Michael M&uuml;ller hat aber auch schon weitere Anweisungen an die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften vorgelegt, so zum Beispiel eine <a rel="external" href="http://news.immobilo.de/2012/01/13/3475-berliner-bausenat-keine-pauschalen-mieterhoehungen-aussprechen/" target="_blank">Begrenzung von Mieterh&ouml;hungen</a>. Weitere <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/11/28/wohnen_im_kiez">Aussagen zur wohnungspolitischen Ausrichtung</a> des Berliner Senats sind <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/05/teil_3__sanierungsvorhaben_201">in der Koalitionsvereinbarung enthalten</a>. Doch auch die Rot-Gr&uuml;ne Z&auml;hlgemeinschaft in Charlottenburg-Wilmersdorf hat etwas davon <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/05/teil_3__sanierungsvorhaben_201">in ihre Z&auml;hlgemeinschaftsvereinbarung geschrieben</a>.
</p>
<p>
Bis <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/22/teil_5__sanierungsvorhaben_201">auf die Linkspartei</a> haben sich allerdings bisher keine weiteren Politiker aus Bezirksamt und BVV f&uuml;r die Mieter am Klausenerplatz interessiert. Schon seltsam, denn <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/22/teil_5__sanierungsvorhaben_201">schlie&szlig;lich lassen die Ank&uuml;ndigungen schlimmes bef&uuml;rchten</a>. Es handelt sich ja nicht um eine allt&auml;gliche Instandhaltung, wie z.B. eine defekten Wasserhahn auswechseln. Neben der Mitteilung, da&szlig; den Mietern eben mal kurz alles, von Heizung, Bad, Kochm&ouml;glichkeiten, bis zu den Fenstern usw. abgerissen wird und quasi ihre gesamte Wohnung in &quot;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/13/teil_45__sanierungsvorhaben_20">einer gro&szlig;en Staubwolke</a>&quot; entkernt wird, d&uuml;rfte sich die GEWOBAG das anschlie&szlig;end auch kaum mit lediglich ein paar Cent bezahlen lassen. 
</p>
<p>
 
<br />
Da tauchten pl&ouml;tzlich die ersten Meldungen aus einem anderen Berliner Bezirk auf: auch in Pankow will die GEWOBAG modernisieren. Und dort passierte etwas, was man aus dem realen politischen Geschehen gar nicht mehr gewohnt ist. Den dortigen <a rel="external" href="http://www.berlin.de/ba-pankow/verwaltung/abteilung4/" target="_blank">Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (B&uuml; 90/Die Gr&uuml;nen)</a> rei&szlig;t es doch vom Amtsstuhl und er erkl&auml;rt, den Kampf gegen hohe Mieten zu er&ouml;ffnen. Das bleibt auch nicht nur bei sch&ouml;nen Worten und einer feinen Buchstabensammlung. Nein, er wird richtig aktiv und erreicht etwas f&uuml;r die Mieter. Er hat mit der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG einen Vertrag geschlossen worin geregelt wird, da&szlig; bei den anstehenden Sanierungen die Mieten moderater steigen, als sie theoretisch k&ouml;nnten. Dazu kommen Vereinbarungen bez&uuml;glich einer sozialvertr&auml;glichen Mietengestaltung. &bdquo;Das ist kein allgemeines Geschwafel, sondern konkret auf Sanierungsvorhaben in diesem Jahr bezogen&quot;, so wird Herr Kirchner im <em>Tagesspiegel</em> zitiert (<a rel="external" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/pankow-bezirk-vereinbart-moderate-mietsteigerung-nach-modernisierung/6045124.html" target="_blank">Der Tagesspiegel vom 09.01.2012</a>). Das ist sicher noch nicht alles, was man sich w&uuml;nschen w&uuml;rde. Aber irgendwo m&uuml;sse man ja anfangen, soll der Pankower Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner noch gesagt haben. Dem w&auml;re nur noch hinzuzuf&uuml;gen: es geht also. 
</p>
<p>
Nach den letzten Meldungen folgen bereits weitere Bezirke dem Beispiel:
</p>
<blockquote>
	Friedrichshain-Kreuzberg zieht jetzt nach. Der Bezirk handelt gerade einen Vertrag mit dem privaten Wohnungsunternehmen Phoenix aus, bei dem die Mieter von 350 Wohnungen am Mehringplatz nicht mit einer Mieterh&ouml;hung nach energetischer Sanierung rechnen m&uuml;ssen. Die Erh&ouml;hungen h&auml;tten hier fast 50 Prozent Hartz-4-Empf&auml;nger getroffen. &bdquo;Gem&auml;&szlig; der Vereinbarung wird ihre Warmmiete nach der Sanierung nicht steigen&ldquo;, best&auml;tigt B&uuml;rgermeister Franz Schulz (Gr&uuml;ne). M&ouml;glich ist dies durch eine Erh&ouml;hung der Nettokaltmieten nur in dem Ma&szlig;e, wie die Nebenkosten gesenkt werden.<br />
	<br />
	Andere Bezirke wollen nun dem Beispiel folgen. Stadtentwicklungsstadtr&auml;tin von Tempelhof-Sch&ouml;neberg, Sibyll Klotz (Gr&uuml;ne), hat schon Interesse bekundet, und auch der Spandauer Stadtrat Carsten R&ouml;ding (CDU) steht in den Startl&ouml;chern.<br />
	<br />
	Quelle: <a rel="external" href="http://news.immobilo.de/2012/01/13/3475-berliner-bausenat-keine-pauschalen-mieterhoehungen-aussprechen/" target="_blank">news.immobilo.de vom 13.01.2012</a><br />
</blockquote>
</p>
<p>
  
<br />
Das alles hat den <a rel="external" href="http://mieterbeirat.klausenerplatz-kiez.de" target="_blank">Mieterbeirat Klausenerplatz</a> bewogen, den <a rel="external" href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/abteilung/bau/index.html" target="_blank">Charlottenburg-Wilmersdorfer Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte (SPD)</a> zu einem dringenden Gespr&auml;ch (schlie&szlig;lich wurde der 1. April 2012 als voraussichtlicher Beginn der Bauma&szlig;nahmen genannt) in den <a rel="external" href="http://wir-sind-kiez.de/mieter-club" target="_blank">Mieterclub</a> einzuladen. &quot;Die bezahlbare Wohnraumversorgung in einem stabilen sozialen Umfeld zu erhalten muss daher Leitlinie sozialdemokratischer Stadtpolitik sein.&quot; - <a rel="external" href="http://www.spd-berlin.de/positionen/landesparteitage/landesparteitag-am-26-juni-2010/marc-schulte-im-bs-interview-ueber-die-mieterstadt-berlin/" target="_blank">hatte Herr Schulte einst auf einem Landesparteitag gesagt</a>. 
</p>
<p>
&quot;Die Initiative von Pankow k&ouml;nnte doch ein Beispiel f&uuml;r Charlottenburg sein, sich von Bezirksseite aktiv f&uuml;r die Mieter einzusetzen.&quot; - so lautet der letzte Satz der Einladung. Die E-Mail ist am 19. Januar 2012 zu H&auml;nden Herrn Schulte an das Bezirksamt rausgegangen. Eine Antwort hat der Mieterbeirat bis heute nicht erhalten.
</p>
<p>
 <br />
<strong>Update 31.01.2012:</strong><br />
Herr Bezirksstadtrat Marc Schulte hat geantwortet und mitgeteilt, da&szlig; er gern zu einem Gespr&auml;ch bereit ist. 
</p>
<hr width="100%" size="2" />
Weitere Presseberichte zum Einsatz Berliner Bezirkspolitiker f&uuml;r die Mieter:<br />
* <a rel="external" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/pankow-bezirk-vereinbart-moderate-mietsteigerung-nach-modernisierung/6045124.html" target="_blank">Der Tagesspiegel vom 09.01.2012</a><br />
* <a rel="external" href="http://prenzlauerberg-nachrichten.de/politik/_/pankow-beginnt-kampf-gegen-hohe-mieten-17608.html" target="_blank">Prenzlauer Berg Nachrichten &quot;Pankow erkl&auml;rt hohen Mieten den Kampf&quot;<br />
</a>* <a rel="external" href="http://www.prenzlberger-stimme.de/?p=38173" target="_blank">Prenzlberger Stimme &quot;Sanierungsvereinbarung zwischen GEWOBAG und Bezirk&quot;<br />
</a>* <a rel="external" href="http://news.immobilo.de/2012/01/09/3471-berlin-bezirke-wollen-mietsteigerungen-eindaemmen/" target="_blank">news.immobilo.de &quot;Bezirke wollen Mietsteigerungen eind&auml;mmen&quot;<br />
</a>* <a rel="external" href="http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/endlich--bezirke-wollen-mieten-explosion-eindaemmen,7169128,11404362.html" target="_blank">Berliner Kurier vom 08.01.2012 &quot;Endlich! Bezirke wollen Mieten-Explosion eind&auml;mmen&quot;</a><br />
* <a rel="external" href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1879502/Bausenator-stoppt-Mieterhoehungen.html" target="_blank">Berliner Morgenpost vom 13.01.2012 </a><br />
 <br />
Update:<br />
* <a rel="external" href="http://www.prenzlberger-stimme.de/?p=38173" target="_blank">Prenzlberger Stimme &quot;Vereinbarung mit beschr&auml;nktem Effekt&quot;<br />
</a>
</p>
<hr width="100%" size="2" /></p>
		]]></content>
		<author>
			<name>maho</name>
		</author>
	</entry>
	
	
	
	<entry>
		<title>KiezRadio: „Ökokiez 2020“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/28/kiezradio_oekokiez_2020" />
		<updated>2012-01-28T02:56:00+01:00</updated>
		<published>2012-01-28T00:32:00+01:00</published>
		<id>tag:klausenerplatzkiezde,2012:derkiezerweblogvomklausenerplatz.3093</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Am Montag, 16. Januar 2012 um 20:00 Uhr, sendete ALEX (Offener Kanal Berlin) "Ökokiez 2020". Die Sendung wurde, wie schon der Beitrag "Zehn Jahre Berliner Baupolitik", von Michael Roeder zusammen mit dem Radio der "Alten Feuerwache" produziert. 
Der Text kann auch hier im Kiezer Weblog nachgelesen werden. (Siehe auch "Ökokiez 2020" im Ausschuß für Umwelt und Naturschutz" und weitere Artikel u.a. unter den Tags "Ökokiez", "Sanierungsvorhaben" und "Gentrifizierung".) 


Die Sendung steht jetzt weiterhin im Kiez-Radio vom Klausenerplatz online. 


Wir danken dem Radio-Team der Alten Feuerwache für die Weitergabe der Sendung.</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/28/kiezradio_oekokiez_2020"><![CDATA[
                <p>
Am Montag, 16. Januar 2012 um 20:00 Uhr, sendete <a rel="external" href="http://www.alex-berlin.de/radio" target="_blank">ALEX (Offener Kanal Berlin)</a> &quot;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/08/hoertipp_oekokiez_2020">&Ouml;kokiez 2020</a>&quot;. Die Sendung wurde, wie schon der Beitrag &quot;<a rel="external" href="http://radio.klausenerplatz-kiez.de/index.php?permalink=13228491951844" target="_blank">Zehn Jahre Berliner Baupolitik</a>&quot;, von Michael Roeder zusammen <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/11/21/alte_feuerwache">mit dem Radio</a> der &quot;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/11/22/was_tun_wenns_brennt">Alten Feuerwache</a>&quot; produziert. <br />
Der Text kann auch <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/19/oekokiez_2020">hier im Kiezer Weblog</a> nachgelesen werden. (Siehe auch &quot;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/11/oekokiez_2020_im_ausschuss_fue">&Ouml;kokiez 2020&quot; im Ausschu&szlig; f&uuml;r Umwelt und Naturschutz</a>&quot; und weitere Artikel u.a. unter den Tags &quot;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/tag/%F6kokiez">&Ouml;kokiez</a>&quot;, &quot;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/tag/sanierungsvorhaben">Sanierungsvorhaben</a>&quot; und &quot;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/tag/gentrifizierung">Gentrifizierung</a>&quot;.) 
</p>
<p>
<a rel="external" href="http://radio.klausenerplatz-kiez.de/index.php?permalink=13276680639878" target="_blank">Die Sendung</a> steht jetzt weiterhin im <a href="http://radio.klausenerplatz-kiez.de/" target="_blank" rel="external external">Kiez-Radio vom Klausenerplatz</a> online. 
</p>
<p>
Wir danken dem <a rel="external" href="http://www.alte-feuerwache.de/index-radio.htm" target="_blank">Radio-Team der Alten Feuerwache</a> f&uuml;r die Weitergabe der Sendung.</p>
		]]></content>
		<author>
			<name>maho</name>
		</author>
	</entry>
	
	
	
	<entry>
		<title>Rue du Château à  Charlottenbourg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/26/rue_du_chateau_a__charlottenbo" />
		<updated>2012-01-26T01:19:00+01:00</updated>
		<published>2012-01-26T00:02:00+01:00</published>
		<id>tag:klausenerplatzkiezde,2012:derkiezerweblogvomklausenerplatz.3092</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Culture et Gastronomie vont de pair au 30e Nuit des Musées 


Preußenkönig Friedrich soll Zeit seines Lebens besser Französisch als Deutsch gesprochen und geschrieben haben, so wird erzählt. Dann hätte ihm das Schild sicher gefallen. 


 


Bei mir es andersherum und deshalb bleibe ich lieber dabei.


Am kommenden Samstag, 28. Januar 2012 von 18:00 bis 02:00 Uhr, kann man dann an der Schloßstraße neben Speisen auch noch die 30. Lange Nacht der Museen erleben.
Folgende Ausstellungsorte sind bei uns im Kiez mit einem eigenen Programm (siehe Route 3) dabei:


	Abguss-Sammlung Antiker Plastik
	Schloßstraße 69 b
	Bröhan-Museum
	Schloßstraße 1a
	Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
	in der Villa Oppenheim
	Schloßstraße 69
	Schloß Charlottenburg
	Spandauer Damm</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/26/rue_du_chateau_a__charlottenbo"><![CDATA[
                <p>
<strong>Culture et Gastronomie vont de pair au 30e Nuit des Mus&eacute;es </strong>
</p>
<p>
<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/06/jubilaumsjahr_2012_300_jahre_f">Preu&szlig;enk&ouml;nig Friedrich</a> soll Zeit seines Lebens besser Franz&ouml;sisch als Deutsch gesprochen und geschrieben haben, so wird erz&auml;hlt. Dann h&auml;tte ihm das Schild sicher gefallen. 
</p>
<p style="text-align:center;"><a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/lepiafschlossstr1_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3092] external" title="" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/lepiafschlossstr1_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="" title=""  class='pivot-popupimage'/></a></p><br />
 
</p>
<p>
Bei mir es andersherum und deshalb bleibe ich lieber dabei.
</p>
<p>
Am kommenden Samstag, 28. Januar 2012 von 18:00 bis 02:00 Uhr, kann man dann an der <a rel="external" href="http://wir-sind-kiez.de/tag:schlossstrasse" target="_blank">Schlo&szlig;stra&szlig;e</a> neben Speisen auch noch die <a rel="external" href="http://www.lange-nacht-der-museen.de" target="_blank">30. Lange Nacht der Museen</a> erleben.<br />
Folgende Ausstellungsorte sind bei uns im Kiez mit einem eigenen Programm (<a rel="external" href="http://www.lange-nacht-der-museen.de/suche/ergebnis.html?RouteID=3" target="_blank">siehe Route 3</a>) dabei:<br />
</p>
<ul>
	<li><a rel="external" href="http://www.abguss-sammlung-berlin.de" target="_blank">Abguss-Sammlung Antiker Plastik</a><br />
	Schlo&szlig;stra&szlig;e 69 b</li>
	<li><a rel="external" href="http://www.broehan-museum.de/infoseiten/a_lange-nacht-programm.html" target="_blank">Br&ouml;han-Museum</a><br />
	Schlo&szlig;stra&szlig;e 1a</li>
	<li><a rel="external" href="http://www.villa-oppenheim-berlin.de" target="_blank">Museum Charlottenburg-Wilmersdorf</a><br />
	in der Villa Oppenheim<br />
	Schlo&szlig;stra&szlig;e 69</li>
	<li><a rel="external" href="http://www.spsg.de/Lange_Nacht_der_Museen_2012-01-28.html" target="_blank">Schlo&szlig; Charlottenburg</a><br />
	Spandauer Damm</li>
</ul></p>
		]]></content>
		<author>
			<name>maho</name>
		</author>
	</entry>
	
	
	
	<entry>
		<title>Gewerbeneuigkeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/24/gewerbeneuigkeiten" />
		<updated>2012-01-24T21:53:00+01:00</updated>
		<published>2012-01-24T21:52:00+01:00</published>
		<id>tag:klausenerplatzkiezde,2012:derkiezerweblogvomklausenerplatz.3091</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">UNK-Treffen im im Restaurant Kilians



Das Unternehmensnetz Klausenerplatz lädt zum ersten Treffen dieses Jahres in das Restaurant Kilians ein. Eingeladen sind alle Gewerbetreibende im Klausenerplatz-Kiez und auch sonstige Interessierte. Wie immer wird es zu Beginn einen ca. 20-minütigen Vortrag geben. Dieses Mal geht es um die geplante Vereinsgründung und die damit verbundenen Mehrwerte für die Vereinsmitglieder. Anschließend wird über den aktuellen Stand des Projektes Ökokiez berichtet, bevor drei Unternehmerinnen die Gelegenheit haben, ihr Unternehmen kurz vorzustellen. Zu guter Letzt gibt es die Gelegenheit zu aktivem Netzwerken.


Donnerstag, 26. Januar 2012 um 19:30 Uhr
Restaurant Kilians
Knobelsdorffstraße 38, 14059 Berlin


Anmeldungen bitte an Sinah Altmann, Tel. 030 &amp;ndash; 36 41 98 94, E-Mail: info@sinah-altmann.de
Ansprechpartnerin für die Presse: Henriette Scharfenberg, Tel. 030 &amp;ndash; 24 53 94 98, E-Mail: info@thp-scharfenberg.de
 



Das UNK &amp;ndash; Unternehmensnetz Klausenerplatz ist eine 2011 gegründete Initiative, die das Ziel hat, die Attraktivität des Kiezes als Unternehmensstandort wie auch für die dort Lebenden und Arbeitenden zu erhöhen (Wir hatten vom Auftakt berichtet). Dazu werden regelmäßig Netzwerktreffen, Gewerbe-Stammtische und gemeinsame Aktionen im Kiez durchgeführt. Das darauffolgende Treffen findet am 20. März 2012 statt.</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/24/gewerbeneuigkeiten"><![CDATA[
                <p>
<strong>UNK-Treffen im im Restaurant Kilians</strong>
</p>
<p>
<br />
Das Unternehmensnetz Klausenerplatz l&auml;dt zum ersten Treffen dieses Jahres in das Restaurant Kilians ein. Eingeladen sind alle Gewerbetreibende im Klausenerplatz-Kiez und auch sonstige Interessierte. Wie immer wird es zu Beginn einen ca. 20-min&uuml;tigen Vortrag geben. Dieses Mal geht es um die geplante Vereinsgr&uuml;ndung und die damit verbundenen Mehrwerte f&uuml;r die Vereinsmitglieder. Anschlie&szlig;end wird &uuml;ber den aktuellen Stand des Projektes &Ouml;kokiez berichtet, bevor drei Unternehmerinnen die Gelegenheit haben, ihr Unternehmen kurz vorzustellen. Zu guter Letzt gibt es die Gelegenheit zu aktivem Netzwerken.
</p>
<p>
Donnerstag, 26. Januar 2012 um 19:30 Uhr<br />
<a rel="external" href="http://restaurant-kilians.de" target="_blank">Restaurant Kilians</a><br />
Knobelsdorffstra&szlig;e 38, 14059 Berlin
</p>
<p>
Anmeldungen bitte an Sinah Altmann, Tel. 030 &ndash; 36 41 98 94, E-Mail: info@sinah-altmann.de<br />
Ansprechpartnerin f&uuml;r die Presse: Henriette Scharfenberg, Tel. 030 &ndash; 24 53 94 98, E-Mail: info@thp-scharfenberg.de<br />
 
</p>
<p>
<br />
Das <a rel="external" href="http://www.unternehmensnetz-klausenerplatz.de" target="_blank">UNK &ndash; Unternehmensnetz Klausenerplatz</a> ist eine 2011 gegr&uuml;ndete Initiative, die das Ziel hat, die Attraktivit&auml;t des Kiezes als Unternehmensstandort wie auch f&uuml;r die dort Lebenden und Arbeitenden zu erh&ouml;hen (<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/02/17/riesenauftakt_fuer_das_unterne">Wir hatten vom Auftakt berichtet</a>). Dazu werden regelm&auml;&szlig;ig Netzwerktreffen, Gewerbe-Stammtische und gemeinsame Aktionen im Kiez durchgef&uuml;hrt. Das darauffolgende Treffen findet am 20. M&auml;rz 2012 statt.</p>
		]]></content>
		<author>
			<name>maho</name>
		</author>
	</entry>
	
	
	
	<entry>
		<title>Goldader Berlin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/24/goldader_berlin" />
		<updated>2012-01-24T02:25:00+01:00</updated>
		<published>2012-01-24T00:02:00+01:00</published>
		<id>tag:klausenerplatzkiezde,2012:derkiezerweblogvomklausenerplatz.3090</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Die Grundversorgung der Charlottenburg-Wilmersdorfer mit bezahlbarem Wohnraum am Ende?


  

Die Goldader Berlins sind seine Wohnhäuser, sein Altbaubestand; in ihnen wird geschürft; sie sollen ausgeschlachtet werden. Sprach die Senatorin Frau Junge-Reyer 2007 noch von moderaten Mieterhöhungen bis zu 5,8 %, so wissen wir jetzt, dass die Berliner Mieten in den Jahren 2007 bis 20011 um 16,7 % stiegen. Diese Steigerungen haben sich drastisch im Mietspiegel 2011 niedergeschlagen. Schon rechnet der Berliner Mieterverein 100.000 Mieterhöhungsverlangen hoch, in denen Vermieter im Schnitt die Mieten um 10, 5 Prozent erhöhen wollen. Neuverträge liegen 5 % über dem Mietspiegel 2011. Da Berlin die deutsche Single-Stadt ist, für die nicht genügend Wohnungen zur Verfügung stehen, treibt der Bedarf die Mietpreise an. In der City wird es eng. 

So pfeifen es Presse und andere Medien von ihren Titelseiten: In Berlin herrscht Goldgräberstimmung. Die &amp;bdquo;Neuen Eigentümer&amp;ldquo; sind es zufrieden: sie kamen, sahen und nahmen. Zwecks Vermarktung von Wohnraum wird Charlottenburg-Wilmersdorf verklärt: das &amp;bdquo;weltberühmte&amp;ldquo; Schloss, der &amp;bdquo;Weltstadtboulevard&amp;ldquo; Kurfürstendamm, jeder von Bürgerinitiativen und Steuerzahlern geschaffene und bezahlte Park, seine &amp;bdquo;Seenlandschaft&amp;ldquo; (der Eiszeit sei Dank) ... Charlottenburg-Wilmersdorf läuft mit seiner Miethöhe Mitte den Rang ab.</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/24/goldader_berlin"><![CDATA[
                <p>
<strong>Die Grundversorgung der Charlottenburg-Wilmersdorfer mit bezahlbarem Wohnraum am Ende?</strong>
</p>
<p>
  
<br />
Die Goldader Berlins sind seine Wohnh&auml;user, sein Altbaubestand; in ihnen wird gesch&uuml;rft; sie sollen ausgeschlachtet werden. Sprach die Senatorin Frau Junge-Reyer 2007 noch von moderaten Mieterh&ouml;hungen bis zu 5,8 %, so wissen wir jetzt, dass die Berliner Mieten in den Jahren 2007 bis 20011 um 16,7 % stiegen. Diese Steigerungen haben sich drastisch im Mietspiegel 2011 niedergeschlagen. Schon rechnet der Berliner Mieterverein 100.000 Mieterh&ouml;hungsverlangen hoch, in denen Vermieter im Schnitt die Mieten um 10, 5 Prozent erh&ouml;hen wollen. Neuvertr&auml;ge liegen 5 % &uuml;ber dem Mietspiegel 2011. Da Berlin die deutsche Single-Stadt ist, f&uuml;r die nicht gen&uuml;gend Wohnungen zur Verf&uuml;gung stehen, treibt der Bedarf die Mietpreise an. In der City wird es eng. <br />
<br />
So pfeifen es Presse und andere Medien von ihren Titelseiten: In Berlin herrscht Goldgr&auml;berstimmung. Die &bdquo;Neuen Eigent&uuml;mer&ldquo; sind es zufrieden: sie kamen, sahen und nahmen. Zwecks Vermarktung von Wohnraum wird Charlottenburg-Wilmersdorf verkl&auml;rt: das &bdquo;weltber&uuml;hmte&ldquo; Schloss, der &bdquo;Weltstadtboulevard&ldquo; Kurf&uuml;rstendamm, jeder von B&uuml;rgerinitiativen und Steuerzahlern geschaffene und bezahlte Park, seine &bdquo;Seenlandschaft&ldquo; (der Eiszeit sei Dank) ... Charlottenburg-Wilmersdorf l&auml;uft mit seiner Mieth&ouml;he Mitte den Rang ab.</p><p>
   <br />
   
</p>
<p>
Das provinzielle Westberlin mit seiner Mietpreisbindung, f&uuml;r deren Erhalt wir im Jahr 1982 noch erfolgreich gek&auml;mpft hatten, das Ostberlin, Hauptstadt der ehemaligen DDR, mit seinen Friedensmieten &ndash; der Kampf gegen diese Anachronismen wurde mit dem Fall von Mauer und Mietpreisbindung von Politik und Grundbesitzerverb&auml;nden aufgenommen. Mit den Mietsteigerungen der vergangenen 20 Jahre aber sind die, f&uuml;r die der &sect; 5 des Wirtschaftsstrafgesetzbuches abgeschafft wurde, immer noch nicht zufrieden: Berlin soll nicht nur an das Mietniveau der St&auml;dte Hamburg, Frankfurt, M&uuml;nchen erreichen, vielmehr noch das von London, Paris, Moskau, New York, Tokio. Wir sind schlie&szlig;lich Hauptstadt! Und wo gehobelt wird, da fallen Sp&auml;ne. Die Sp&auml;ne in diesem Fall sind die zahlreichen Geringverdiener Berlins, Hartz-IV-Empf&auml;nger, Studenten, mittellosen Migranten, armen Rentner, Grundsicherungsempf&auml;nger ... Berlin war einmal eine Mieterstadt mit bezahlbaren Mieten.<br />
<br />
Jetzt ist die Wohnung, in diesen Breitengraden quasi &bdquo;Grundlebensmittel&ldquo; eines jeden Menschen, eine Ware geworden. Und so leidet Berlin, speziell in Bezirken wie Charlottenburg-Wilmersdorf, an akuter Verstopfung, pardon Verdr&auml;ngung der eingesessenen, finanziell schwachen Mieter, der mitunter mit absichtsvoller Vertreibung oder &bdquo;Pr&auml;mien&ldquo; nachgeholfen wird. Mit der Gentrification schafft Berlin Ghettos. Sozial schwache Familien ziehen aus teuren Innenstadtbezirken an die Peripherie. In den Gro&szlig;siedlungen versch&auml;rfen sich Probleme. Noch mehr Obdachlose m&uuml;ssen sich in Gemeindes&auml;len w&auml;rmen und verpflegen lassen. Das Prinzip hei&szlig;t: &bdquo;erst schafft die Gesellschaft ein &bdquo;Prekariat&ldquo;, dann schafft sie es ab.&ldquo;<br />
<br />
Nachdem sich Klaus Wowereit am 27. Dezember 2011 endlich vor uns stellte, indem er den &bdquo;Mietwahnsinn&ldquo; beenden wolle, meldete sich sogar die katholische Kirche zu Wort und mahnte eine soziale Mietenpolitik an. In der Industrie bekamen die armen Mieter den st&auml;rksten Verb&uuml;ndeten. Da die Mieten in Berlin explodieren, fordert sie vom neuen Senat ein Wohnungsbauprogramm an. In der Stadt fehlen 40.000 bis 80.000 Wohnungen.<br />
<br />
  
</p>
<div align="center">
<strong>Wege und Mittel zur Verdr&auml;ngung von Mietern aus angestammter Wohnung &amp; Kiez</strong><br />
</div>
<p>
<br />
<strong>Durch Gesetze und Politik</strong>
</p>
<ul>
	<li>Angriffe auf den Mieterschutz, wie zum Beispiel die Verk&uuml;rzung des K&uuml;ndigungsschutzes durch die FDP/CDU, aus der der Verlust alter, sch&uuml;tzender Mietvertr&auml;ge, wie auch ein vermehrter Mieterwechsel sowie drastische Mieterh&ouml;hungen bei jeder Neuvermietung resultieren werden;<br />
	 </li>
	<li>Energetische Geb&auml;udesanierung, ohne dass f&uuml;r einen finanziellen Ausgleich f&uuml;r Geringverdiener gesorgt wurde; Absichtserkl&auml;rungen von FDP/CDU am 29. September 2010, dass Hauseigent&uuml;mer w&auml;rmed&auml;mmende Ma&szlig;nahmen mit einem h&ouml;heren Anteil als 11 % auf Mieter umlegen d&uuml;rfen; eine Modernisierungsumlage von 15 % steht in Rede; dar&uuml;ber hinaus soll den Mietern das Recht auf Mietminderung w&auml;hrend der Sanierungsma&szlig;nahmen genommen werden;<br />
	 </li>
	<li>Mietwucher durch Wegfall des &sect; 5 im Wirtschaftsstrafgesetzbuch (Zweckentfremdung/Wucher etc.);<br />
	  </li>
	<li>Wohnraumverknappung durch Leerstand von Wohnungen nach dem Wegfall von Gesetzen gegen Wohnungsleerstand;<br />
	   </li>
	<li>Nutzungen (Zweckentfremdung) des Wohnungsbestandes; Ver&auml;nderungen der T&auml;tigkeits- und Wohnformen (wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Art);<br />
	   </li>
	<li>Zweckentfremdung von Wohnungen f&uuml;r Stadttourismus;<br />
	    </li>
	<li>Der Verkauf des Gemeinn&uuml;tzigen Wohnungsbestandes des Landes Berlin (GSW und andere) an so genannte &bdquo;Neuen Eigent&uuml;mer&ldquo;, f&uuml;r die Wohnungen Ware sind, deren Wert auszusch&ouml;pfen ist;<br />
	     </li>
	<li>Wegfall der Anschlussf&ouml;rderung von Sozialwohnungen; stattdessen die Privatisierung derselben, sogar ihr Gang an die B&ouml;rse, wie von Gagfah und GSW durch neue Eigent&uuml;mer und deren Aufwertungen<br />
	     </li>
	<li>Bauliche Aufwertung innenstadtnaher Wohn- oder Gewerbegebiete durch Luxussanierung, Modernisierung und Neubau (Erneuerung des Wohnungsbestandes); Erneuerung von Geb&auml;uden und Wohnungen durch private Investoren und &ouml;ffentliche F&ouml;rderung;<br />
	    </li>
	<li>Teure Renovierung architektonisch attraktiver Bausubstanz;<br />
	   </li>
	<li>Ungerechtfertigte Mieterh&ouml;hungen bei Neuvermietungen anhand fadenscheiniger Wertsteigerungen;<br />
	    </li>
	<li>Ungerechtfertigte Mieterh&ouml;hungsverlangen &uuml;ber den Mietspiegel hinaus bei Bestandsmietern;<br />
	    </li>
	<li>Aufwertung des Wohnumfeldes durch Gr&uuml;nanlagen, Parkgestaltung, Fahrradstellpl&auml;tze. Der Aufstieg des Kiezes durch diese Ma&szlig;nahmen von &bdquo;mittlerer&ldquo; Wohnlage in &bdquo;gute&ldquo; Wohnlage im Mietspiegel;<br />
	     </li>
	<li>Mietervertreibung durch Schikanen, Dauer-Bauarbeiten, Terror durch die Vermieter;<br />
	    </li>
	<li>Verdr&auml;ngung von nicht zahlungskr&auml;ftigen Mietern nach der Umwandlung ihrer Mietwohnungen in Eigentumswohnungen und der Anmeldung von Eigenbedarf nach 3 Jahren; in 6 Berliner Bezirken wurde der K&uuml;ndigungsschutz f&uuml;r Mieter ab September 2011 auf 7 Jahre verl&auml;ngert.<br />
	    </li>
	<li>Aufwertung der Wohnumfeldes durch Infrastrukturma&szlig;nahmen;<br />
	    </li>
	<li>Aufwertung des Wohnumfeldes durch Gr&uuml;nanlagen, Parkgestaltung, Fahrradstellpl&auml;tze.<br />
	    </li>
	<li>Aufwertung des Wohnumfeldes durch Ansiedlung kultureller Einrichtungen;<br />
	    </li>
	<li>Der Aufstieg des Kiezes von &bdquo;mittlerer Wohnlage&ldquo; zu &bdquo;guter Wohnlage&ldquo;.<br />
	    </li>
	<li>Ansiedlung hochwertiger Dienstleistungen (z.B. Medienbranche, Hotels ...)<br />
	   </li>
	<li>Ansiedlung hochwertigen Einzelhandels, hochwertiger Gastronomie ...; </li>
</ul>
  <br />
<strong>Durch Zuzug</strong>
<ul>
	<li>Zuzug von Mietern aus Hochmieten-St&auml;dten in (West)Deutschland und Ausland<br />
	   </li>
	<li>Zuzug von quartiersfremden, bildungs- und einkommensh&ouml;heren &bdquo;Lebensstilgruppen mit Wunsch, in der Stadt zu leben (meist j&uuml;ngere und kinderlose Haushalte hoch qualifizierter Arbeitskr&auml;fte);<br />
	    </li>
	<li>Sukzessiver Austausch von Bewohnern eines Mehrfamilienhauses bei der sich bietenden Gelegenheit; Belegung mit j&uuml;ngeren Mietern, die aus ihren Herkunftsst&auml;dten und -l&auml;ndern kein anderes Mietniveau als ein hohes kennen<br />
	   </li>
	<li>Der steigenden Anzahl von Studierenden fehlt es an Wohnraum; </li>
</ul>
  <br />
<strong>&bdquo;Prekariat&ldquo;</strong>
<ul>
	<li>Aussch&ouml;pfung der vollen Hartz IV-Grenze von ca. 380,-- &euro; auch f&uuml;r kleine Wohnungen bei Gemeinn&uuml;tzigen Wohnungsbau-Gesellschaften und Privaten in unattraktiven Wohnumfeld;<br />
	   </li>
	<li>Ver&auml;nderung der Sozialstruktur durch Einkommenseinbu&szlig;en, Arbeitslosigkeit, Hartz IV<br />
	    </li>
	<li>&Uuml;berbelegung eines Mehrfamilienhauses mit Migranten aus sozial schwachen Familien<br />
	    </li>
	<li>Verteuerung der Lebenshaltungskosten in Berlin<br />
	    </li>
	<li>Vertreibung durch Mobben, Vandalismus, vermeidbares L&auml;rmen von Mietern gegen Mieter<br />
	    </li>
	<li>Mietervertreibung durch Schikanen, Dauer-Bauarbeiten, Terror durch Vermieter</li>
</ul>
<p>
<br />
<strong>Weitere Hebel zur Verdr&auml;ngung</strong>
</p>
<ul>
	<li>
	Verdr&auml;ngung durch L&auml;rm: Baul&auml;rm, Flugl&auml;rm, Stra&szlig;enl&auml;rm, Freizeitl&auml;rm, Nachbarschaftsl&auml;rm</li>
</ul>
<p>
<br />
<br />
  
<br />
   
</p>
<p>
&copy; Copyrights by Ute Becker &ndash; Berlin-Charlottenburg &ndash; Version 23. Januar 2012</p>
		]]></content>
		<author>
			<name>Ute Becker (BI Stutti)</name>
		</author>
	</entry>
	
	
	
	<entry>
		<title>Museum Charlottenburg-Wilmersdorf wiedereröffnet</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/22/museum_charlottenburgwilmersdo" />
		<updated>2012-01-23T21:08:00+01:00</updated>
		<published>2012-01-22T23:52:00+01:00</published>
		<id>tag:klausenerplatzkiezde,2012:derkiezerweblogvomklausenerplatz.3089</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Heute war es schließlich soweit: Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf wurde am neuen Standort in der Villa Oppenheim eröffnet. Die Resonanz war überwältigend. Schlangen von Besuchern warteten vor dem Eingang. Immer mehr Gäste wollten gleich bei der Eröffnung dabei sein. Entsprechend proppevoll war es dann im Museum. Das war für so manch einen dann doch zu viel. Auch ich habe es mir nicht mehr angetan, bis zu den Festansprachen der Prominenz vorzudringen. Dieser Saal war schon lange vor Beginn überfüllt. 


Die Museumsleitung wird dieser Ansturm dennoch hoch erfreut haben. Möge das Interesse weiterhin anhalten, wir wünschen es ihnen. Lag das Museum vorher, vor allen Dingen für Touristen, noch zentral direkt bei den anderen Museen am Schloß Charlottenburg, so bietet es jetzt mehr Platz für Ausstellungen. Dazu ist ein ständiges Angebot für Kinder und Jugendliche gekommen: "Villa O. von 4&amp;ndash;18". Nach dem Aufruf des Bezirksamtes vom Oktober 2011 hat sich bereits ein Freundeskreis zusammengetan, der das Museum auf vielfältige Weise unterstützen möchte. Ein kleines Museumscafé mit Blick auf den schönen Schustehruspark lädt die Besucher ein (Gleiche Öffnungszeiten wie das Museum: Di - Fr 10:00 bis 17:00 Uhr und So von 11:00 bis 17:00 Uhr). Das nette Café-Plätzchen wird sicher auch so manchen Kiezbewohner anziehen.


Museum Charlottenburg-Wilmersdorf 
in der Villa Oppenheim
Schloßstraße 55, 14059 Berlin</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/22/museum_charlottenburgwilmersdo"><![CDATA[
                <p>
Heute <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/16/veranstaltungstipps_16012012">war es schlie&szlig;lich soweit</a>: Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf wurde am neuen Standort in der <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2009/01/02/im_warmen_herz_der_leere">Villa Oppenheim</a> er&ouml;ffnet. Die Resonanz war &uuml;berw&auml;ltigend. Schlangen von Besuchern warteten vor dem Eingang. Immer mehr G&auml;ste wollten gleich bei der Er&ouml;ffnung dabei sein. Entsprechend proppevoll war es dann im Museum. Das war f&uuml;r so manch einen dann doch zu viel. Auch ich habe es mir nicht mehr angetan, bis zu den <a rel="external" href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/presse/archiv/20120120.1005.365193.html" target="_blank">Festansprachen der Prominenz</a> vorzudringen. Dieser Saal war schon lange vor Beginn &uuml;berf&uuml;llt. 
</p>
<p>
Die Museumsleitung wird dieser Ansturm dennoch hoch erfreut haben. M&ouml;ge das Interesse weiterhin anhalten, wir w&uuml;nschen es ihnen. Lag das Museum vorher, vor allen Dingen f&uuml;r Touristen, <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/10/11/ii_veranderungen_im_museumssta">noch zentral direkt bei den anderen Museen am Schlo&szlig; Charlottenburg</a>, so bietet es jetzt <a rel="external" href="http://www.villa-oppenheim-berlin.de/ausstellungen.html" target="_blank">mehr Platz f&uuml;r Ausstellungen</a>. Dazu ist ein st&auml;ndiges Angebot f&uuml;r Kinder und Jugendliche gekommen: &quot;<a rel="external" href="http://www.villa-oppenheim-berlin.de/villa-o-von-4-18.html" target="_blank">Villa O. von 4&ndash;18</a>&quot;. Nach dem <a rel="external" href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/presse/archiv/20111027.1235.361593.html" target="_blank">Aufruf des Bezirksamtes vom Oktober 2011</a> hat sich bereits <a rel="external" href="http://www.villa-oppenheim-berlin.de/museum/freundeskreis.html" target="_blank">ein Freundeskreis</a> zusammengetan, der das Museum auf vielf&auml;ltige Weise unterst&uuml;tzen m&ouml;chte. Ein kleines <a rel="external" href="http://www.villa-oppenheim-berlin.de/cafe.html" target="_blank">Museumscaf&eacute;</a> mit Blick auf den sch&ouml;nen <a rel="external" href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/schustehruspark.html" target="_blank">Schustehruspark</a> l&auml;dt die Besucher ein (Gleiche &Ouml;ffnungszeiten wie das Museum: Di - Fr 10:00 bis 17:00 Uhr und So von 11:00 bis 17:00 Uhr). Das nette Caf&eacute;-Pl&auml;tzchen wird sicher auch so manchen Kiezbewohner anziehen.
</p>
<p>
<a rel="external" href="http://www.villa-oppenheim-berlin.de" target="_blank">Museum Charlottenburg-Wilmersdorf </a><br />
in der <a rel="external" href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/org/kunstamt/geschichte_villa_oppenheim.html" target="_blank">Villa Oppenheim</a><br />
Schlo&szlig;stra&szlig;e 55, 14059 Berlin
</p>
<p style="text-align:center;"><a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng1_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3089] external" title="Eine schier endlose Schlange zur Er&ouml;ffnung vor der Villa Oppenheim" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng1_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="Eine schier endlose Schlange zur Er&ouml;ffnung vor der Villa Oppenheim" title="Eine schier endlose Schlange zur Er&ouml;ffnung vor der Villa Oppenheim"  class='pivot-popupimage'/></a></p>
<p>
<br />
<strong>  <br />
</strong>
</p>
<div align="center">
<strong>
Einige Impressionen von der Er&ouml;ffnung</strong><br />
(Noch bevor der gro&szlig;e Ansturm begann)
</div>
<p>
 
<br />
<p style="text-align:center;"><a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng2_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3089] external" title="Aus der Sonderausstellung &quot;Die Familien Mendelssohn und Oppenheim in Charlottenburg&quot;" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng2_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="Aus der Sonderausstellung &quot;Die Familien Mendelssohn und Oppenheim in Charlottenburg&quot;" title="Aus der Sonderausstellung &quot;Die Familien Mendelssohn und Oppenheim in Charlottenburg&quot;"  class='pivot-popupimage'/></a></p>

<p>
<a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng3_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3089] external" title="Aus der Kunstsammlung der Stadt Charlottenburg" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng3_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="Aus der Kunstsammlung der Stadt Charlottenburg" title="Aus der Kunstsammlung der Stadt Charlottenburg" align="left" class='pivot-popupimage' /></a>
</p>
<p>
<a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng4_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3089] external" title="Einblicke - Ausblicke von 4 bis ?" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng4_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="Einblicke - Ausblicke von 4 bis ?" title="Einblicke - Ausblicke von 4 bis ?" align="right" class='pivot-popupimage' /></a>
</p>
<p style="text-align:center;"><a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng5_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3089] external" title="Aus der Sonderausstellung &raquo;Die Tr&auml;ume einzig blieben mir in meiner kahlen Zelle&laquo; Frauen im Gerichtsgef&auml;ngnis Kantstra&szlig;e 79" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng5_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="Aus der Sonderausstellung &raquo;Die Tr&auml;ume einzig blieben mir in meiner kahlen Zelle&laquo; Frauen im Gerichtsgef&auml;ngnis Kantstra&szlig;e 79" title="Aus der Sonderausstellung &raquo;Die Tr&auml;ume einzig blieben mir in meiner kahlen Zelle&laquo; Frauen im Gerichtsgef&auml;ngnis Kantstra&szlig;e 79"  class='pivot-popupimage'/></a></p>

<p style="text-align:center;"><a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng6_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3089] external" title="Aus der Sonderausstellung &raquo;Die Tr&auml;ume einzig blieben mir in meiner kahlen Zelle&laquo; Frauen im Gerichtsgef&auml;ngnis Kantstra&szlig;e 79" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng6_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="Aus der Sonderausstellung &raquo;Die Tr&auml;ume einzig blieben mir in meiner kahlen Zelle&laquo; Frauen im Gerichtsgef&auml;ngnis Kantstra&szlig;e 79" title="Aus der Sonderausstellung &raquo;Die Tr&auml;ume einzig blieben mir in meiner kahlen Zelle&laquo; Frauen im Gerichtsgef&auml;ngnis Kantstra&szlig;e 79"  class='pivot-popupimage'/></a></p><br />
<br />
</p>
<hr width="100%" size="2" />
</p>
<p>
Presseberichte zur Er&ouml;ffnung:<br />
* <a rel="external" href="http://www.berliner-zeitung.de/berlin/villa-oppenheim-menzel-bei-mendelssohn,10809148,11485124.html" target="_blank">Berliner Zeitung vom 21.01.2012</a><br />
* <a rel="external" href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1886626/Die-Schaetze-von-Charlottenburg.html" target="_blank">Berliner Morgenpost vom 21.01.2012</a><br />
* <a rel="external" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/city-west-das-haus-der-kiezgeschichte/6087088.html" target="_blank">Der Tagesspiegel vom 20.01.2012</a><br />
* <a rel="external" href="http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/archiv.html" target="_blank">rbb-Abendschau vom 22.01.2012</a>
</p>
<hr width="100%" size="2" /></p>
		]]></content>
		<author>
			<name>maho</name>
		</author>
	</entry>
	
	
	
	<entry>
		<title>Anmerkungen zu „Ökokiez 2020&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/22/anmerkungen_zu_oekokiez_2020" />
		<updated>2012-01-28T17:40:00+01:00</updated>
		<published>2012-01-22T00:02:00+01:00</published>
		<id>tag:klausenerplatzkiezde,2012:derkiezerweblogvomklausenerplatz.3085</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Die folgenden Anmerkungen beschäftigen sich mit einigen grundsätzlichen Aspekten des Klimaschutzkonzepts für den Klausenerplatz (s. auch die Kurzfassung der Fa. B.&amp;S.U. für die Abschlußpräsentation vor dem Umweltausschuß). Es wäre wünschenswert, wenn sich Interessierte noch mit weiteren Aspekten  beschäftigen würden.

 

Seit Ende Dezember 2011 liegt das 102.000 € teure &amp;bdquo;Integrierte Kommunale Klimaschutzkonzept für den Klausenerplatz-Kiez&amp;ldquo; (IKSK) fertig vor. Es umfaßt 90 Seiten, einschließlich Quellen-, Abkürzungs-, Einheiten-, Abbildungs- und Tabellenverzeichnis; hinzu kommt ein Anhang von 108 Seiten. Dieses Konzept soll hier nun unter mehreren Gesichtspunkten betrachtet werden, die sich anlehnen an die Sendung im offenen Kanal am 16. Januar dieses Jahres (siehe auch die schriftliche Version hier im Blog, um zu überprüfen, ob der bisherige Eindruck bestätigt wird oder nicht.</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/22/anmerkungen_zu_oekokiez_2020"><![CDATA[
                <p>
<em>Die folgenden Anmerkungen besch&auml;ftigen sich mit einigen grunds&auml;tzlichen Aspekten des <a rel="external" href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/bacharlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/umwelt/klimaschutzkonzept_klausenerplatz.pdf?start&amp;ts=1326886057&amp;file=klimaschutzkonzept_klausenerplatz.pdf" target="_blank">Klimaschutzkonzepts f&uuml;r den Klausenerplatz</a> (s. auch die <a rel="external" href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/bacharlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/umwelt/2011_12_13_oekokiez_abschlusspraesentation.pdf?start&amp;ts=1324386693&amp;file=2011_12_13_oekokiez_abschlusspraesentation.pdf" target="_blank">Kurzfassung der Fa. B.&amp;S.U.</a> f&uuml;r die Abschlu&szlig;pr&auml;sentation vor dem Umweltausschu&szlig;). Es w&auml;re w&uuml;nschenswert, wenn sich Interessierte noch mit weiteren Aspekten  besch&auml;ftigen w&uuml;rden.</em><br />
<br />
 
<br />
Seit Ende Dezember 2011 liegt das 102.000 &euro; teure &bdquo;Integrierte Kommunale Klimaschutzkonzept f&uuml;r den Klausenerplatz-Kiez&ldquo; (IKSK) fertig vor. Es umfa&szlig;t 90 Seiten, einschlie&szlig;lich Quellen-, Abk&uuml;rzungs-, Einheiten-, Abbildungs- und Tabellenverzeichnis; hinzu kommt ein Anhang von 108 Seiten. Dieses Konzept soll hier nun unter mehreren Gesichtspunkten betrachtet werden, die sich anlehnen an die <a rel="external" href="http://radio.klausenerplatz-kiez.de/index.php?permalink=13276680639878" target="_blank">Sendung im offenen Kanal</a> am 16. Januar dieses Jahres (siehe auch die <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/19/oekokiez_2020">schriftliche Version hier im Blog</a>, um zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob der bisherige Eindruck best&auml;tigt wird oder nicht.</p>            
<br />
     <br />
<br />
<br />
<div align="center">
<strong>&bdquo;&Ouml;kokiez 2020&ldquo; tats&auml;chlich eine Aktion &bdquo;des Kiezes&ldquo;?  </strong><br />
</div>
<p>
 <br />
Es sei daran erinnert, da&szlig; die vormalige Bezirksstadtr&auml;tin f&uuml;r Umwelt und das Kiezb&uuml;ndnis Klausenerplatz e.V. die <a href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/org/umwelt/umwelt/pressedoku-oekokiez-klausenerplatz.html" target="_blank" rel="external external">&ouml;ffentliche Diskussion aller Ma&szlig;nahmen und Entscheidung durch die Bewohner</a>  bzw. <a href="http://klausenerplatz.de/online/uploads/media/Klausenerplatz-Kiezblatt-Heft-33-Sommer-2009.pdf" target="_blank" rel="external external">eine umfassende Berichterstattung</a> (Kiezblatt Heft 33, Sommer 2009, S. 5) versprochen hatten. Trotzdem wurde in <a href="http://klausenerplatz.de/online/uploads/media/Klausenerplatz-Kiezblatt-Heft-42-Herbst-2011.pdf" target="_blank" rel="external external">Heft 42 (Herbst 2011, S. 12)</a>  erstmals &uuml;berhaupt erw&auml;hnt, da&szlig; es &bdquo;eine Steuerungsgruppe&ldquo; gibt, wobei noch nicht einmal die Mitarbeiter <a href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/kiezbuendnis.html" target="_blank" rel="external external">aus dem Kiezb&uuml;ndnis</a>
genannt wurden: der Vorsitzende der Arbeitsgruppe &Ouml;kokiez (und 
Verfasser des Artikels) sowie ein weiteres Mitglied, das zugleich in 
seiner Funktion als  Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der <a href="http://argus-gmbh-online.de/" target="_blank" rel="external external">Fa. &bdquo;argus&ldquo;</a> in der Steuerungsgruppe sitzt (IKSK 176).
</p>
<p>
Wenn man bedenkt, da&szlig; diese Steuerungsgruppe zehnmal getagt hat und da&szlig; 
das vorliegende Klimaschutzkonzept &bdquo;in enger Abstimmung mit der f&uuml;r die 
Konzepterstellung einberufenen Steuerungsgruppe entwickelt&ldquo; wurde (IKSK 
2), in dieser Steuerungsgruppe sogar &bdquo;grundlegende 
Managemententscheidungen getroffen wurden&ldquo; (IKSK 63), verwundert es doch
sehr, da&szlig; das Kiezb&uuml;ndnis kein einziges Mal &uuml;ber die Arbeit dieses 
zentralen Gremiums berichtet hat, ja selbst dessen Existenz den Lesern 
seines viertelj&auml;hrlich erscheinenden Kiezblattes fast bis zum Schlu&szlig; 
verschwiegen hat. (Auf der Website des Kiezb&uuml;ndnisses kommt der Begriff 
&bdquo;Steuerungsgruppe&ldquo; bei keinem Stichwort zu &bdquo;&Ouml;kokiez&ldquo; vor. Dasselbe gilt 
im &uuml;brigen auch f&uuml;r das Bezirksamt.) Zwar berichten f&uuml;nf der elf Hefte 
der Zeitschrift zwischen Sommer 2009 (Heft 33) und Winter 2011 (Heft 43)
&uuml;ber das Thema &bdquo;&Ouml;kokiez&ldquo; (Heft 33 und 40-43), aber alle Berichte sind 
knapp (weniger als eine Seite) und sehr allgemein gehalten (Ziele des 
Projekts, Organisatorisches, Kurzberichte zu den drei offiziellen 
Veranstaltungen des Bezirksamtes im M&auml;rz und September 2011). Sie 
gen&uuml;gen bei weitem nicht dem Anspruch einer &bdquo;umfassenden&ldquo; 
Berichterstattung.  (Die <a href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/org/umwelt/umwelt/klimaschutzkonzept-klausenerplatzkiez.html" target="_blank" rel="external external">Mitteilungen des bezirklichen Presseamtes</a> sind noch karger.) 
</p>
<p>
 
<br />
Wenn also schon die <em>Information</em> der betroffenen Anwohner doch eher sehr beschr&auml;nkt ist, wie sieht es dann  mit der versprochenen <em>Entscheidung</em> &uuml;ber das Projekt aus?  Dazu im <a href="http://klausenerplatz.de/online/fileadmin/user_upload/Projekte_Aktionen/Arbeitsgruppe_KiezBlatt/Klausenerplatz-Kiezblatt-Heft-43-Winter-2011.pdf" target="_blank" rel="external external">Kiezblatt-Winterheft 43, S. 6</a>: Das Arbeitsergebnis soll 
</p>
<blockquote>
	&bdquo;in den n&auml;chsten Wochen zun&auml;chst dem Umweltausschuss der neuen Bezirksverordnetenversammlung (BVV) und anschlie&szlig;end [!] in einer 
	&ouml;ffentlichen Veranstaltung auch [!] den Kiezbewohnern pr&auml;sentiert und 
	mit Ihnen diskutiert [!] werden&ldquo;. 
</blockquote>
  
<br />
Man fragt sich unwillk&uuml;rlich, wie das wohl bei einem Umfang von 
insgesamt 198 Seiten funktionieren soll und was da wohl noch entschieden
werden kann, ganz zu schweigen davon, da&szlig; grunds&auml;tzliche Fragen zum 
Sinn dieses Klimaschutzkonzepts (s. dazu unten: &bdquo;Wie sinnvoll ...&ldquo;) ja 
gar nicht mehr entscheidbar sind. Selbst dort, wo die Anwohner 
ausnahmsweise einmal zu Wort kamen, n&auml;mlich bei den beiden &ouml;ffentlichen 
Veranstaltungen des Bezirksamtes im M&auml;rz 2011, wurden sie letztlich doch
nicht geh&ouml;rt, wie auf S. 2 des IKSK nachzulesen ist: <br />
<blockquote>
	Es &bdquo;wurden zahlreiche Interviews mit Akteuren [zur Erl&auml;uterung: 
	&bdquo;Akteure&ldquo; sind im Sinne des IKSK nie Anwohner, sondern immer nur 
	Beh&ouml;rden, Vereine, Gewerbetreibende u.&auml;.] im Kiez bzw. Bezirk und dem 
	Land Berlin gef&uuml;hrt sowie die Ergebnisse der am 12. und 13. September 
	2011 durchgef&uuml;hrten Expertenworkshops mit rund 50 Teilnehmern 
	ber&uuml;cksichtigt&ldquo;.
</blockquote>
  
<br />
Nicht nur, da&szlig; folglich die &Auml;u&szlig;erungen der Anwohner im M&auml;rz <em>nicht</em> ber&uuml;cksichtigt wurden &ndash; der ersten der beiden Versammlungen wird sogar ein gewisses Ma&szlig; an Destruktivit&auml;t attestiert: <br />
<blockquote>
	&bdquo;Das zweite Anwohnertreffen hatte einen wesentlich konstruktiveren 
	Charakter als die erste Veranstaltung&ldquo;, wo &bdquo;die Erstellung eines 
	Klimaschutzkonzeptes von einigen Anwohnern sehr kritisch gesehen wurde, 
	da Mieterh&ouml;hungen infolge von k&uuml;nftigen Sanierungen bef&uuml;rchtet wurden&ldquo; 
	(IKSK 64 &ndash; zu den erw&auml;hnten Bef&uuml;rchtungen s. unten: &bdquo;Kosten&ldquo;). 
</blockquote>
  
<br />
K&ouml;nnte wohl deshalb beim Expertenworkshop im September 2011 die 
&Ouml;ffentlichkeit ausgesperrt worden sein? Die Vermutung liegt nahe, 
nachdem der Leiter des Umweltamts auf der <a href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/11/oekokiez_2020_im_ausschuss_fue" rel="external external">Sitzung des Umweltausschusses der BVV am 10. Januar</a>
auf eine entsprechende Frage antwortete: Grund f&uuml;r die 
Nicht&ouml;ffentlichkeit sei &bdquo;die Kalkulierbarkeit der Leute&ldquo; gewesen; es 
sprenge den Rahmen einer Expertensitzung, wenn irgendwelche Menschen  
einfach &quot;mal reinschauen&quot;.<br />
Wie eventuell eine gr&ouml;&szlig;ere Zahl von Anwohnern zu dem Projekt steht, l&auml;&szlig;t
sich auch aus folgender Mitteilung im IKSK ablesen: Es wurde <br />
<blockquote>
	&bdquo;eine Umfrage unter Gewerbetreibenden und Bewohnern zu elektronischen 
	Ger&auml;ten im Betrieb bzw. Haushalt und dem individuellen Verhalten 
	durchgef&uuml;hrt. Aufgrund des geringen R&uuml;cklaufs konnten die Ergebnisse 
	jedoch nicht weiter verwandt werden.&ldquo; (S. 63) 
</blockquote>
  
<br />
Leider sind im umfangreichen Anhang die Fragen an die <em>Bewohner</em> nicht nachlesbar.<br />
<br />
Es gibt also offensichtlich ein erhebliches Problem f&uuml;r die 
Projektmacher:  Die B&uuml;rger wollen nicht so, wie der <em>B&uuml;rgerverein</em> 
Kiezb&uuml;ndnis Klausenerplatz e.V. will. Zur L&ouml;sung dieses Problems hei&szlig;t 
es auf S. 66: <br />
<blockquote>
	&bdquo;Um ggf. weitere Vorbehalte bez&uuml;glich des lokalen Klimaschutzes (vor 
	allem die energetische Sanierung  von Wohngeb&auml;uden) abzubauen, ist eine kontinuierliche und strategische &Ouml;ffentlichkeitsarbeit erforderlich (AG 
	[d.h. Allgemeine Aufgabe] 4 Kommunikationsstrategie &Ouml;kokiez 2020) und 
	eine Identifikation mit dem Projekt herbeizuf&uuml;hren (AG 5 &Ouml;kokiez als 
	Marke).&ldquo;  &bdquo;Eine Verkn&uuml;pfung mit Gef&uuml;hlen wie Lust, Freude und Spa&szlig; ist 
	anzustreben.&ldquo; (IKSK 77) 
</blockquote>
<p>
  
<br />
F&uuml;r die Bewu&szlig;tseinsbildung der Anwohner ist im einzelnen folgendes geplant: 
</p>
<blockquote>
	<strong>&bdquo;AG 4 Kommunikationsstrategie &Ouml;kokiez 2020 </strong><br />
	Ziel: Bewusstseinsbildung f&uuml;r Klimaschutz im Klausenerplatz-Kiez<br />
	Kurzbeschreibung: Der/die Klimaschutzmanagerin entwickelt mit 
	Bezirksamt, Kiezb&uuml;ndnis und Unternehmensnetz Klausenerplatz eine 
	zentrale Kommunikationsstrategie f&uuml;r den Klimaschutz im 
	Klausenerplatz-Kiez. Eine zentrale Botschaft wird festgelegt und je nach
	Zielgruppe (Milieus) Ansprache und Kan&auml;le gew&auml;hlt. [Beispiele zum 
	milieugerechten Vorgehen auf S. 79: bei Senioren &bdquo;inhaltlich evtl. 
	&sbquo;Sparsamkeit&lsquo; ansprechen&ldquo;, bei jungen Familien &bdquo;inhaltlich Themen wie 
	intergenerative Gerechtigkeit (&sbquo;f&uuml;r unsere Kinder&lsquo;) ansprechen&ldquo;] 
	Au&szlig;erdem k&ouml;nnte ein &Ouml;kokiez-Tag ins Leben gerufen werden. Im Rahmen des 
	&Ouml;kokiez-Tages k&ouml;nnte dann in verschiedenen Kategorien ein 
	&sbquo;&Ouml;kokiez-Preis&lsquo; verliehen werden.<br />
	CO2-Minderungspotenzial: Ohne bestimmbares Einsparungspotenzial.&ldquo;<br />
	Kosten: Es wird mit Kosten zwischen 7.500 und 13.500 &euro; nebst Personalkosten gerechnet. (IKSK 99f. auszugsweise)
</blockquote>
<blockquote>
	<strong>&bdquo;AG 5  &Ouml;kokiez 2020 als Marke </strong><br />
	Ziel: Erh&ouml;hung der Identifikation mit den Klimaschutzma&szlig;nahmen des &Ouml;kokiezes<br />
	Kurzbeschreibung: Das Projekt &sbquo;&Ouml;kokiez 2020&lsquo; soll als Marke entwickelt 
	werden. Es werden daf&uuml;r z.B. ein Logo und ein Slogan kreiert [Vorschlag 
	f&uuml;r einen &bdquo;zentralen Slogan, welcher alle Anwohner/innen anspricht und 
	mitnimmt wie z.B. &sbquo;<em>&Ouml;kokiez  2020 &ndash; Gemeinsam f&uuml;r das Klima</em>&lsquo; &ldquo;
	(S. 78)], die als Wiedererkennungsmerkmale f&uuml;r Klimaschutzaktivit&auml;ten 
	im Klausenerplatz-Kiez bzw. im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf dienen 
	sollen. Das Logo findet Verwendung auf diversen Medien wie Taschen 
	(Stoff oder Papier), Internetseite, Flyern oder &Ouml;kokiezf&uuml;hrer etc. Es 
	werden zentrale Kriterien der &Ouml;kokiez-Labels festgelegt. Unternehmer
	und Institutionen im Kiez, welche sich zu den Kriterien bekennen [!], 
	d&uuml;rfen anschlie&szlig;end das Label &ouml;ffentlich verwenden.<br />
	CO2-Minderungspotenzial: Ohne bestimmbares Einsparungspotenzial.&ldquo;<br />
	Kosten: Es wird mit Kosten von 15.000 &euro; nebst Personalkosten gerechnet. (IKSK 101 auszugsweise)
</blockquote>
<p>
AG 4 und 5 &bdquo;sind in den kommenden drei Jahren Schwerpunktma&szlig;nahmen&ldquo; (IKSK 6).<br />
  
<br />
<br />
<strong>Fazit: <br />
Bei &bdquo;&Ouml;kokiez 2020&ldquo; handelt es sich um keine Aktion &bdquo;des Kiezes&ldquo;, sondern
eines dort ans&auml;ssigen Vereins. Trotz aller Beteuerungen wurden die 
Anwohner nur bruchst&uuml;ckhaft informiert und schon gar nicht beteiligt. 
Vielmehr wurden erkennbare &bdquo;Vorbehalte&ldquo; der Anwohner nicht nur nicht 
aufgegriffen, sondern sollen in Zukunft unterlaufen werden.</strong>
<br />
<br />
  <br />
<br />
</p>
<div align="center">
<strong>Wie sinnvoll ist es, gerade f&uuml;r dieses Gebiet ein Klimaschutzkonzept zu erstellen?</strong>
</div>
<p>
 
<br />
Der Bericht beginnt (S. 1) mit einem Hinweis auf die Klimaschutzziele 
von EU (und Bundesregierung) f&uuml;r 2020. Dazu geh&ouml;rt u.a. eine Senkung der
Treibhausgasemissionen (d.h. CO2) um 20% (40%) im Vergleich zu 1990. Da
aber &bdquo;f&uuml;r die Zeitr&auml;ume vor 2007 keine gesicherten Daten verf&uuml;gbar&ldquo; 
sind (IKSK 6), kann insofern &uuml;berhaupt keine <em>Entwicklung</em> dargestellt werden; das ist nat&uuml;rlich ein erhebliches 
methodisches Problem. Man mu&szlig; sich also auf<em> absolute</em> Zahlen beziehen, und da ergibt sich folgendes Bild: 
</p>
<blockquote>
	 
	&bdquo;Die Pro-Kopf-Emissionen am Klausenerplatz-Kiez lagen im Jahr 2009 bei 4,29 t  CO2.&ldquo; (IKSK 5)
</blockquote>
<p>
 
<br />
Das bedeutet gegen&uuml;ber dem <a href="https://docs.google.com/viewer?a=v&amp;q=cache:OohR90K1DXYJ:www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4146.pdf+statistisches+bundesamt+cos-pro-kopf-emissionen+nach+bundesl%C3%A4ndern&amp;hl=de&amp;gl=de&amp;pid=bl&amp;srcid=ADGEESgRdeVBBDRscMNycEx9xnMJld_4kCmBisZt-bRXDjPxfuUEHd-qfrMG-Z4vmweerdNEfuycPuQnevKeO4PsqIlkPDefQLcNBbZzwJJSfZfP9MbeeFv3BzbbwYTVaHzEUk1rhqoK&amp;sig=AHIEtbSwvECEuQ5q2-d9Uoixe2AyBAk2mQ" target="_blank" rel="external external">Bundesdurchschnitt von 9,6 t (2007)</a> ein ausgezeichnetes Ergebnis. Aber auch im Vergleich mit dem <a href="http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1719243/Berlin-hat-zweitgeringsten-CO2-Ausstoss-des-Landes.html" target="_blank" rel="external external">Berliner Gesamtdurchschnitt von 5,4 t pro Kopf (2008)</a>
ist die Bilanz des Viertels am Klausenerplatz &uuml;berdurchschnittlich gut.
Wenn man dann noch zus&auml;tzlich ber&uuml;cksichtigt, da&szlig; laut &bdquo;<a href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-wirtschaft/energie/energiekonzept.pdf?start&amp;ts=1302593601&amp;file=energiekonzept.pdf" target="_blank" rel="external external">Energiekonzept 2020</a>&ldquo;
des Senats (Langfassung April 2011, S. 3) f&uuml;r das Jahr 2030 ein 
Pro-Kopf-Aussto&szlig; von 4,3 t CO2 angepeilt ist, mu&szlig; man feststellen, da&szlig; 
das Gebiet um den Klausenerplatz schon jetzt den Standard von in 18 
Jahren sogar leicht unterbietet! Nicht da&szlig; man trotzdem immer noch mehr 
f&uuml;r die Umwelt tun mu&szlig; und kann &ndash; aber warum wurde bei dieser so &auml;u&szlig;erst
g&uuml;nstigen Bilanz nicht ein Bereich des Bezirks f&uuml;r konzentrierte 
klimasch&uuml;tzende Ma&szlig;nahmen ausgew&auml;hlt, dessen Bilanz wesentlich 
schlechter ist und wo eine Reduktion des CO2-Aussto&szlig;es viel dringlicher 
w&auml;re, also z.B. ein Industriebezirk? K&auml;me das der Gesamtheit der im 
Bezirk wohnenden B&uuml;rger nicht <em>mehr</em> zugute? 
</p>
<p>
Der Leiter des Umweltamtes erkl&auml;rte auf der erw&auml;hnten <a href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/11/oekokiez_2020_im_ausschuss_fue" rel="external external">Umweltausschu&szlig;sitzung vom 10. Januar</a>
die Entscheidung zugunsten des industriefreien Viertels um den 
Klausenerplatz so: Dies sei &bdquo;eine Anerkennung des Engagements der 
B&uuml;rgerschaft&ldquo;. Es ist sch&ouml;n, da&szlig; die Bezirksverwaltung einem <em>B&uuml;rgerverein</em>
so viel Gutes tut. Aber sind 102.000 &euro; aus Steuergeldern f&uuml;r das 
Klimaschutzkonzept plus 7.200 &euro; f&uuml;r ein Vorgutachten plus bereits viele 
Personenmonate Arbeit der Verwaltung allein bis zu diesem Augenblick &ndash; 
sind das nicht eine ganze Menge Steuergelder angesichts des Umstandes, 
da&szlig; daf&uuml;r <em>&uuml;berhaupt nichts</em> f&uuml;r die Umwelt getan wurde au&szlig;er 
ausgefeilte Pl&auml;ne zu schmieden und die Schaffung von zwei Posten zu 
fordern: den eines &bdquo;Klimaschutzmanagers&ldquo; (IKSK 7: &bdquo;wichtig&ldquo; &ndash; &uuml;brigens 
ganz im Gegensatz zu dem <a href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/bacharlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/umwelt/workshop_klimaschutz_klausenerplatz.pdf?start&amp;ts=1320211356&amp;file=workshop_klimaschutz_klausenerplatz.pdf" target="_blank" rel="external external">Expertentreffen im September 2011, S. 8</a> : null Unterst&uuml;tzung) und m&ouml;glichst noch eines &bdquo;Sanierungsmanagers&ldquo;?
</p>
<blockquote>
	&bdquo;M&ouml;gliche Beantragung eines Sanierungsmanagers im Rahmen des Programms 
	&sbquo;Energetische Stadtsanierung&lsquo;, Zuschuss f&uuml;r 2 Jahre, 65% der Kosten, 
	maximaler Zuschuss f&uuml;r 2 Jahre 120.000 &euro; &rarr; 35%-Kofinanzierung suchen&ldquo; 
	(IKSK 145)
</blockquote>
<p>
<br />
Des weiteren sei daran erinnert, da&szlig; ein Klimaschutzkonzept ein Programm f&uuml;r <em>Kommunen</em> ist und keinerlei Handhabe z.B. im Hinblick auf die energetische Geb&auml;udesanierung <em>nicht</em>kommunaler Geb&auml;ude gibt; dort kann das Konzept nur Empfehlungen aussprechen und Beratung anbieten. <br />
Was <em>kommunale</em> Liegenschaften im betreffenden Areal betrifft, so
gibt es allerdings nur eine, auf der sich zwei Schulen, zwei  
Sporthallen und eine Bibliothek befinden, und 
</p>
<blockquote>
	&bdquo;die bezirklichen Liegenschaften im Klausenerplatz-Kiez werden im Zeitraum von 2010 bis 2014 energetisch optimiert&ldquo; (IKSK 2).
</blockquote>
<p>
 
<br />
Das hei&szlig;t also, da&szlig; im Zeitpunkt der Vorlage dieses Konzepts der Bezirk von sich aus bereits <em>zwei Jahre</em>
lang am energetischen Optimieren war und in dieser Hinsicht kein von 
au&szlig;en kommendes Konzept n&ouml;tig hatte (vgl. auch IKSK 12 und 43). Dieses 
Papier kann also im Hinblick auf den vom Bezirk selbst regelbaren 
Bereich seine ratgebende Funktion nicht erf&uuml;llen. <br />
Was die Geb&auml;ude im privaten und st&auml;dtischen Besitz anbelangt, so wurde 
schon oben auf das mangelnde Interesse der privaten Hausbesitzer 
hingewiesen. Noch viel schwerer wiegt, da&szlig; die st&auml;dtische 
Wohnungsbaugesellschaft Gewobag, der Hauptakteur im Viertel mit 60 % der
Wohnungen, bereits eigene langfristige Pl&auml;ne hat: Erstmals &ouml;ffentlich 
angek&uuml;ndigt hat sie ihre &bdquo;<a href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/07/19/sanierungsvorhaben_20122022_kl" rel="external external">Bauplanung 2012-2022</a>&ldquo;
im Juli letzten Jahres. Dabei wurden zehn H&auml;user genannt, die im ersten
Jahr insbesondere unter energetischen Gesichtspunkten saniert werden 
sollen. Im &uuml;brigen bescheinigt das Konzept, da&szlig; &bdquo;nach Auswertung der 
Energiekennwerte aller GEWOBAG-Geb&auml;ude der Zustand der Geb&auml;ude als 
insgesamt gut zu bezeichnen&ldquo; ist (IKSK 20). Auch im Bereich private 
Geb&auml;udesanierung besteht also kein gro&szlig;er Bedarf an bezirklichen 
Empfehlungen und Beratungen; das Konzept geht auch insoweit ins Leere.<br />
<br />
Es bleibt noch als relevanter Bereich der Verkehr. Das Konzept stellt 
hierzu fest, da&szlig; der Motorisierungsgrad des Viertels 2009 bei 227 
Pkw/1000 Einwohner lag (im Vergleich: landesweit 324/1000 und bundesweit
502/1000) und da&szlig; &bdquo;der Radverkehr sich im Kiez bereits einer gro&szlig;en 
Beliebtheit (erfreut)&ldquo; (IKSK 13). Trotzdem errechnet das Konzept ein 
hohes CO2-Einsparungspotential bis 2020 (41% des Gesamtpotentials, vgl. 
IKSK 5). Als zentrale Annahmen f&uuml;r die Berechnung werden u.a. die 
&bdquo;Einf&uuml;hrung von Hybrid-Linienbussen&ldquo; und die Nutzung von 
&bdquo;Leichtlauf&ouml;le(n) PKW&ldquo; genannt (vollst&auml;ndige Aufstellung auf S. 180). 
Und unter den zu ergreifenden Ma&szlig;nahmen f&uuml;r den Klausenerplatzkiez 
finden sich u.a. eine &bdquo;st&auml;rkere Nutzung des Umweltverbundes (&Ouml;PNV, 
Rad,Fu&szlig;g&auml;nger)&ldquo;, die &bdquo;Anschaffung deutlich effizienterer PKWs&ldquo; und &bdquo;die 
Vermeidung von Flugreisen der Kiezbev&ouml;lkerung&ldquo; (IKSK 44). <br />
Man kann &uuml;ber diese Auswahl von Annahmen und Ma&szlig;nahmen lachen, weil sie 
so wenig mit diesem Viertel zu tun haben, aber sie machen doch 
unfreiwillig ganz deutlich: Der Ansatzpunkt f&uuml;r CO2-Vermeidung in <em>relevantem</em> Umfang und an <em>relevanter</em> Stelle liegt eben nicht in diesem kaum 600 mal 800 m, also h&ouml;chstens &frac12; km&sup2; gro&szlig;en Wohngebiet.  <br />
<br />
<strong>Fazit: Die Ausgangssituation des Viertels ist im landes- und 
bundesweiten Vergleich so g&uuml;nstig, da&szlig; der finanzielle und personelle 
Aufwand als Verschwendung von Steuergeldern erscheint im Hinblick auf 
erheblich problematischere Quartiere wie  nahegelegene Industriegebiete 
und Autobahnen. Au&szlig;erdem haben wesentliche Akteure (Bezirksamt, 
Wohnungsbaugesellschaft) l&auml;ngst eigene Konzepte f&uuml;r ihre Liegenschaften.</strong><br />
  
<br />
<br />
</p>
<div align="center">
<strong>Kosten</strong><br />
</div>
<p>
  
<br />
Zun&auml;chst zu den Kosten f&uuml;r die &bdquo;&ouml;ffentliche Hand&ldquo;, also f&uuml;r die <strong>Steuerzahler</strong>:<br />
Bisher wurden mindestens 109.200 &euro; Steuergelder sowie viele 
Personenmonate Arbeit der Verwaltung aufgewandt (s.o.). Jetzt ist das 
Bezirksamt bestrebt, innerhalb der Antragsfrist bis Ende M&auml;rz einen 
weiteren F&ouml;rderungsantrag auf den Weg zu bringen, diesmal f&uuml;r einen 
Klimaschutzmanager. Nach Aussagen von Mitarbeitern des &bdquo;<a href="http://www.ptj.de/" target="_blank" rel="external external">Projektr&auml;gers J&uuml;lich</a>&ldquo;
bestimmen sich die F&ouml;rdergelder f&uuml;r ihn nach dem Umfang seiner 
T&auml;tigkeit (mit Blick auf Klimaschutzmanager in anderen St&auml;dten kann man 
wohl mit 50.000 &euro; pro Jahr f&uuml;r drei Jahre plus &bdquo;Sachkosten pro Jahr ca. 
5.000 &euro; (B&uuml;roraum &ndash; m&ouml;glichst mit Besprechungsfunktion &ndash; und m&ouml;glichst 
innerhalb des Projektgebiets) zuz&uuml;glich einmaliger Kosten f&uuml;r 
Ausstattung&ldquo; (IKSK 93) rechnen). Hinzu kommt m&ouml;glicherweise noch ein 
Sanierungsmanager (s.o.) mit bis zu 120.000 &euro; Zuschu&szlig;. Aber damit ist 
noch lange nichts f&uuml;r den Umweltschutz getan und wird vielleicht auch 
nicht viel getan werden k&ouml;nnen, denn selbst das Konzept geht von 
&bdquo;beschr&auml;nkte(n) Handlungsm&ouml;glichkeiten&ldquo; des Bezirks aus (IKSK 1), was 
eine freundliche Umschreibung f&uuml;r die Tatsache ist, da&szlig; der Bezirk &ndash; 
wieder einmal &ndash; einer <a href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/aktuelles/stellenausschreibung_78_11.html" target="_blank" rel="external external">Haushaltssperre</a>
unterliegt. Und selbst nach deren Aufhebung wird der Spielraum des 
Bezirks gering sein, weshalb es zu recht gleich einleitend hei&szlig;t: 
</p>
<blockquote>
	&bdquo;Um jedoch die umfassenden Ziele des Modellprojekts zu erreichen, sind 
	in den n&auml;chsten Jahren erhebliche zus&auml;tzliche organisatorische und vor 
	allem finanzielle Mittel zur Umsetzung und sp&auml;teren Validierung von 
	Einzelma&szlig;nahmen erforderlich, deren Verf&uuml;gbarkeit zum heutigen Zeitpunkt
	noch nicht gesichert ist.&ldquo; (IKSK 52)
</blockquote>
<p>
 
<br />
Und bei &uuml;ber Zweidrittel der vorgeschlagenen 42 Ma&szlig;nahmen hei&szlig;t es in der Rubrik &bdquo;Kostenaspekte&ldquo; jeweils gleich nochmals:
</p>
<blockquote>
	&bdquo;Die Umsetzung der Ma&szlig;nahme steht unter dem Vorbehalt, dass die 
	personellen und finanziellen Ressourcen im Bezirksamt Berlin 
	Charlottenburg-Wilmersdorf vorhanden sind.&ldquo;
</blockquote>
<p>
  
<br />
F&uuml;r den Steuerzahler bedeutet das also, da&szlig; in Zeiten, in denen gerne am
B&uuml;rger gespart wird, nicht ganz unerhebliche &bdquo;organisatorische und 
finanzielle Mittel&ldquo; eingesetzt wurden zur Vorbereitung von etwas, dessen
Umsetzung &ndash; von der Sinnhaftigkeit mal zu schweigen &ndash;  in den Sternen 
steht. <br />
<br />
Und wie sieht es mit den Kosten f&uuml;r die <strong>Anwohner</strong> aus?<br />
Der Initiator des &bdquo;&Ouml;kokiez-2000&ldquo;-Projekts, das Kiezb&uuml;ndnis 
Klausenerplatz e.V., hat sich zweimal in seinem Kiezblatt dazu ge&auml;u&szlig;ert,
zum einem im <a href="http://klausenerplatz.de/online/uploads/media/Klausenerplatz-Kiezblatt-Heft-33-Sommer-2009.pdf" target="_blank" rel="external external">Sommer 2009 (S. 5)</a> :
</p>
<blockquote>
	&ldquo;Wir wollen daf&uuml;r Unterst&uuml;tzung aus Bundes- und Landesprogrammen, aber 
	auch vom Bezirk und von Sponsoren einwerben und gehen davon aus, dass 
	alle geplanten Ma&szlig;nahmen f&uuml;r die B&uuml;rger miet- und kostenneutral 
	gestaltet werden k&ouml;nnen.&ldquo;
</blockquote>
<p>
 
<br />
und dann noch einmal im <a href="http://klausenerplatz.de/online/uploads/media/Klausenerplatz-Kiezblatt-Heft-40-Fruehjahr-2011.pdf" target="_blank" rel="external external">Fr&uuml;hjahr 2011 (S. 13)</a> :
</p>
<blockquote>
	&bdquo;Nur wenn es gelingt f&uuml;r die dann vorgeschlagenen Einzelma&szlig;nahmen weitere F&ouml;rdermittel einzuwerben, kann das Projekt &bdquo;&Ouml;kokiez 2020&ldquo; 
	Realit&auml;t werden. Das &Ouml;kokiez-Projekt er&ouml;ffnet also Chancen f&uuml;r die 
	Kiezbewohner, finanzielle Belastungen beim Klimaschutz zu vermeiden und 
	gleichzeitig die eigenen Energiekosten zu senken.&ldquo;
</blockquote>
<p>
 
<br />
Diese klaren Versprechen der &bdquo;Miet- und Kostenneutralit&auml;t&ldquo; werden wohl 
der Wirklichkeit nicht standhalten k&ouml;nnen. Schon das vorliegende 
Klimaschutzkonzept macht das auf S. 17 sehr deutlich:
</p>
<blockquote>
	&bdquo;Verschiedene Studien kommen zu dem Schluss, dass unter Anrechnung 
	aller notwendigen Begleitma&szlig;nahmen und Nebenkosten die     
	energiesparenden Ma&szlig;nahmen h&auml;ufig deutlich mehr kosten als die in 
	absehbarer Zeit erreichbaren Heizkostenersparnisse. Die gilt 
	insbesondere in Berlin und ganz besonders in Gr&uuml;nderzeith&auml;usern, die 
	auch den Klausenerplatz-Kiez pr&auml;gen.&ldquo;
</blockquote>
<p>
 
<br />
In anderen Worten: die Ersparnisse werden die Mietsteigerungen bei 
weitem nicht ausgleichen k&ouml;nnen, die Mieten also erheblich (und auf 
Dauer) steigen. Da ist es wenig Trost, wenn es im darauf folgenden Satz 
des Konzepts noch hei&szlig;t,
</p>
<blockquote>
	 
	&bdquo;die Kosten einer energetischen Sanierung sind jedoch deutlich geringer, wenn ohnehin eine Sanierung ansteht&ldquo;,
</blockquote>
<p>
 
<br />
denn dabei wird &uuml;berhaupt nicht in Rechnung gestellt, da&szlig; auch die 
&uuml;brigen Bestandteile der Sanierung sich auf die Miete niederschlagen und
sie in die H&ouml;he treiben werden. Man schaue sich nur einmal an, welche 
Bauma&szlig;nahmen die Gewobag <a href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/01/sanierungsvorhaben_20122022_am#comm" rel="external external">den Mietern zweier H&auml;user in der Seelingstra&szlig;e angek&uuml;ndigt</a>
hat: Das geht mit Badmodernisierung (obwohl die Mieter mit ihren 
jetzigen B&auml;dern zufrieden sind), Grundri&szlig;&auml;nderung und Balkonanbau weit 
&uuml;ber eine notwendige energetische Sanierung hinaus, macht es f&uuml;r viele 
Mieter unerschwinglich, dort weiter zu wohnen, und ist eben genau 
dadurch ein Beitrag zur Gentrifizierung des Viertels: Vertreibung von 
zahlungsschw&auml;cheren Altanwohnern, um zahlungskr&auml;ftigeren Neuanwohnern 
Platz zu machen. (&Uuml;brigens, der Begriff &bdquo;Gentrifizierung&ldquo; ist durchaus 
kein &bdquo;<a href="http://klausenerplatz.de/online/oekokiez/fragen-zum-projekt.html" target="_blank" rel="external external">allm&auml;chtiger
aber weitgehend sinnentleerter Kampfbegriff&ldquo; und &bdquo;Einwand der 
selbsternannten neuen (alten) Linken, der gegen jede Entwicklung eines 
Quartiers wohlfeil ist</a>&ldquo;, sondern wird heutzutage ganz selbstverst&auml;ndlich von Stadtplanern und in der Immobilienbranche benutzt. Und wer sich r&uuml;hmt, &bdquo;<a href="http://klausenerplatz.de/online/oekokiez/fragen-zum-projekt.html" target="_blank" rel="external external">in
den vergangenen Jahren das Quartier auch f&uuml;r Mitb&uuml;rger mit etwas 
dickerem Geldbeutel wieder attraktiv zu machen&ldquo; und dabei mit der 
Gewobag &bdquo;am gleichen Strang gezogen</a>&ldquo; zu haben, mu&szlig; sich den Vorwurf 
gefallen lassen, offenbar selbst zur Gentrifizierung des Viertels am 
Klausenerplatz nach eigenen Kr&auml;ften beizutragen. Jedenfalls scheint der 
seit November 2011 amtierende Senator f&uuml;r Stadtentwicklung 
mieterfreundlicher zu sein, indem er <a href="http://www.taz.de/Neuer-Senator-will-neue-Politik/%2185466/" target="_blank" rel="external external">im Januar 2012 den st&auml;dtischen Wohnungsbauunternehmen die geplanten Mieterh&ouml;hungen untersagt</a>, Sanierungen auf Verbesserungen im energetischen Bereich beschr&auml;nkt und <a href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/05/teil_3__sanierungsvorhaben_201" rel="external external">in den Koalitionsvertrag mit der CDU geschrieben hat</a>:
&bdquo;Soweit energetische Modernisierungen durchgef&uuml;hrt werden, dienen die 
zu erwartenden Betriebskostensenkungen als Orientierungsma&szlig;stab zur 
Erh&ouml;hung der Nettokaltmiete.&ldquo;) 
</p>
<p>
Unter diesen Umst&auml;nden macht ein Klimaschutzkonzept, das dazu &uuml;berhaupt 
nur zu sagen wei&szlig;, da&szlig; &bdquo;aufgrund des hohen Anteils an einkommensarmen 
Haushalten auf die Sozialvertr&auml;glichkeit der Ma&szlig;nahmen zu achten 
(Mieterrelevanz)&ldquo; sei (IKSK 57), einen bestenfalls hilflosen, eher 
ignoranten Eindruck gegen&uuml;ber den Sorgen der Anwohner. Dieser Eindruck 
wird verst&auml;rkt (s.o. &bdquo;Ist &sbquo;&Ouml;kokiez 2020&lsquo; ...&ldquo;) durch die Art und Weise, 
wie das Konzept mit den kritischen &Auml;u&szlig;erungen auf der Versammlung Anfang
M&auml;rz umgeht, und die besondere Bedeutung, die es den Ma&szlig;nahmen &bdquo;AG 4 
Kommunikationsstrategie&ldquo; und &bdquo;AG 5 &Ouml;kokiez als Marke&ldquo; zuweist: Mit der 
geballten Kraft  der &bdquo;Akteure&ldquo; Klimaschutzmanager, Steuerungsgruppe, 
Bezirksamtspressestelle, Unternehmensnetz Klausenerplatz und Kiezb&uuml;ndnis
Klausenerplatz e.V. (vgl. IKSK 99 und101) sollen die Bewohner 
ausgerichtet werden auf &bdquo;eine st&auml;rkere Identifikation mit dem Projekt&ldquo; 
(IKSK 77) , das nicht ihr eigenes ist und das, trotz aller Beteuerungen,
nicht kostenlos sein wird &ndash; daf&uuml;r sorgen schon die tats&auml;chlichen 
Verh&auml;ltnisse.<br />
  <br />
<strong>Fazit: Die Initiatoren und Tr&auml;ger des Projekts haben und werden 
den Steuerzahlern Kosten verursachen, die voraussichtlich in keinem 
angemessenen Verh&auml;ltnis zum Umweltnutzen f&uuml;r die B&uuml;rger stehen. Weitere 
individuelle Folgekosten und auch Verdr&auml;ngung sind zu erwarten.</strong><br />
<br />
  
</p>

<p>
                         <br />
                      
</p>


</p>


</p>


</p>


</p>


</p>


</p>


</p>


</p>


</p>


</p>


</p>


</p>


</p>


</p>
<p>
MichaelR</p>
		]]></content>
		<author>
			<name>Michael R.</name>
		</author>
	</entry>
	
	
	
	<entry>
		<title>Ehrenwerte Gesellschaften - eine Vortragsreihe in Charlottenburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/21/ehrenwerte_gesellschaften__ein" />
		<updated>2012-01-28T21:58:00+01:00</updated>
		<published>2012-01-21T21:57:00+01:00</published>
		<id>tag:klausenerplatzkiezde,2012:derkiezerweblogvomklausenerplatz.3087</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Über "Politik und Wohnungsbau - 25 Jahre (und noch länger) - Lug, Betrug und Korruption" hatten wir aus unserer Kiezgeschichte berichtet. Doch die "ehrenwerten Gesellschaften von Geschäftemachern, Politikern und Gaunern, nie ganz ehrlich, oft an der Grenze zum Kriminellen und manchmal 
auch darüber", bestehen weiter. Unseren Kiez kann man heute durchaus als 
Paradebeispiel heranziehen (allerdings sieht es woanders wahrscheinlich 
auch nicht viel besser aus). Parteien-Clans, ein spezieller 
Schlorrendorfer Polit-Sumpf mitsamt Vorort-Zirkeln - alles 
vorhanden. Vielleicht sollte man sich das mit dem geplanten 
Ökokiez-Label noch mal überlegen. Werbung mit "MafiökoKiez" könnte viel 
profitabler ausfallen. Das Label muß man nicht erst groß aufbauen, das gibt es bereits (sogar vom CO2-Ausstoß pro Kopf und Jahr her), es muß nur noch richtig öffentlich gemacht werden. Mit entsprechender Bewerbung könnten die Interessierten angelockt werden. Das würde Geld in den Kiez spülen. Die bezahlen gut, 
die bestechen großzügig. Dann muß man nicht mehr das Geld der kleinen 
Leute, also von den Mietern, bei der GEWOBAG abgreifen. Wenn die sich 
vorgenommen haben eine Straße zu sperren, dann geht das auch klar - 
zementklar sozusagen. Wenn die ein Haus leer haben wollen, dann geschieht das ohne langes Federlesen.
Davon können kleine Möchtegern-Kiezdespoten noch was lernen. Das Label 
würde also eine echte Win-Win-Strategie bieten. Na ja, für einige halt - aber das ist eben immer so. 



Eine Veranstaltungsreihe wird sich jetzt in Charlottenburg mit &amp;bdquo;Wirtschaftskriminalität und Korruption" beschäftigen. Na, das ist doch mal ein aktuelles Thema - (nicht nur) aus dem vollen Schlorrendorfer (Bezirks-) Leben gegriffen. 
  
 


Zur Auftaktveranstaltung am kommenden Dienstag heißt es:
"Es geht den deutschen politischen Klassen nicht mehr um die Gestaltung der sozialen und ökonomischen Verhältnisse im Sinne eines Gemeinwohls. Sie sind ein Wirtschaftszweig geworden, eine gewinnorientierte Dienstleistung, die einen Service anbietet: die Umsetzung von Partikularinteressen in Gesetze." 


	Dienstag, 24. Januar 2012 um 19:00 Uhr
	Mathew Rose (Bestseller-Autor)
	"Politik als Big Business oder der Ausverkauf der Demokratie"
	[Anmerkung: Telepolis hat am 27.01.2012 ein Interview mit Mathew D. Rose gebracht.]</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/21/ehrenwerte_gesellschaften__ein"><![CDATA[
                <p>
&Uuml;ber &quot;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/07/03/politik_und_wohnungsbau__25_ja">Politik und Wohnungsbau - 25 Jahre (und noch l&auml;nger) - Lug, Betrug und Korruption</a>&quot; hatten wir <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/08/07/die_partei_hat_immer_recht__sc">aus unserer Kiezgeschichte berichtet</a>. Doch die &quot;<a href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/05/17/wohnen_in_berlin__wohnen_im_ki" rel="external external">ehrenwerten Gesellschaften von Gesch&auml;ftemachern, Politikern und Gaunern</a>, nie ganz ehrlich, oft an der Grenze zum Kriminellen und manchmal 
auch dar&uuml;ber&quot;, bestehen weiter. Unseren Kiez kann man heute durchaus als 
Paradebeispiel heranziehen (allerdings sieht es woanders wahrscheinlich 
auch nicht viel besser aus). Parteien-Clans, ein spezieller 
Schlorrendorfer Polit-Sumpf mitsamt Vorort-Zirkeln - alles 
vorhanden. Vielleicht sollte man sich das mit dem geplanten 
<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/19/oekokiez_2020">&Ouml;kokiez-Label</a> noch mal &uuml;berlegen. Werbung mit &quot;Mafi&ouml;koKiez&quot; k&ouml;nnte viel 
profitabler ausfallen. Das Label mu&szlig; man nicht erst gro&szlig; aufbauen, das gibt es bereits (sogar vom CO2-Aussto&szlig; pro Kopf und Jahr her), es mu&szlig; nur noch richtig &ouml;ffentlich gemacht werden. Mit entsprechender Bewerbung k&ouml;nnten die Interessierten angelockt werden. Das w&uuml;rde Geld in den Kiez sp&uuml;len. Die bezahlen gut, 
die bestechen gro&szlig;z&uuml;gig. Dann mu&szlig; man nicht mehr das Geld der kleinen 
Leute, also von den Mietern, bei der GEWOBAG abgreifen. Wenn die sich 
vorgenommen haben <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/10/neues_aus_schlorrendorf">eine Stra&szlig;e zu sperren</a>, dann geht das auch klar - 
zementklar sozusagen. Wenn die <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/09/wohnen_im_kiez">ein Haus leer haben wollen</a>, dann geschieht das ohne langes Federlesen.
Davon k&ouml;nnen kleine M&ouml;chtegern-Kiezdespoten noch was lernen. Das Label 
w&uuml;rde also eine echte Win-Win-Strategie bieten. Na ja, f&uuml;r einige halt - aber das ist eben immer so. 
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Eine Veranstaltungsreihe wird sich jetzt in Charlottenburg mit &bdquo;Wirtschaftskriminalit&auml;t und Korruption&quot; besch&auml;ftigen. Na, das ist doch mal ein aktuelles Thema - (nicht nur) aus dem vollen Schlorrendorfer (Bezirks-) Leben gegriffen. <br />
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<strong>Zur Auftaktveranstaltung am kommenden Dienstag hei&szlig;t es:</strong><br />
&quot;<strong>Es geht den deutschen politischen Klassen nicht mehr um die Gestaltung der sozialen und &ouml;konomischen Verh&auml;ltnisse im Sinne eines Gemeinwohls. Sie sind ein Wirtschaftszweig geworden, eine gewinnorientierte Dienstleistung, die einen Service anbietet: die Umsetzung von Partikularinteressen in Gesetze.</strong>&quot; 
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<ul>
	<li>Dienstag, 24. Januar 2012 um 19:00 Uhr<br />
	<a rel="external" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mathew_D._Rose" target="_blank">Mathew Rose</a> (Bestseller-Autor)<br />
	&quot;Politik als Big Business oder der Ausverkauf der Demokratie&quot;<br />
	[Anmerkung: <a rel="external" href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36290/1.html" target="_blank">Telepolis hat am 27.01.2012 ein Interview mit Mathew D. Rose</a> gebracht.]</li>
</ul>
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Weiter geht es dann in der Veranstaltungsreihe:
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	<li>Dienstag, 28. Februar um 19:00 Uhr<br />
	Dr. Andreas Novak (<a rel="external" href="http://www.transparency.de/" target="_blank">Transparency Deutschland</a>) <br />
	&quot;Wirtschaftskriminalit&auml;t in der Rohstoffbranche&quot;</li>
	<li>Dienstag, 27. M&auml;rz um 19:00 Uhr<br />
	<a rel="external" href="http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Roth_%28Publizist%29" target="_blank">J&uuml;rgen Roth</a> (Bestseller-Autor)<br />
	&quot;Unfair Play: Korruption im Sport&quot;</li>
	<li>Dienstag, 24. April um 19:00 Uhr<br />
	Prof. Dr. Hans See (<a rel="external" href="http://businesscrime.de/" target="_blank">Business Crime Control e.V.</a>)<br />
	&quot;Kritik der kriminellen &Ouml;konomie&quot; </li>
	<li>Dienstag, 29. Mai um 19:00 Uhr<br />
	Marc M&uuml;nch (<a rel="external" href="http://www.cleanstate.de/" target="_blank">Clean State e.V.</a>)<br />
	&quot;Wirtschaftskriminalit&auml;t in Deutschland: Ein Fallbeispiel&quot;  </li>
</ul>
<p>
Weitere Informationen beim Veranstalter:<br />
<a rel="external" href="http://www.oekumenischeszentrum.de/" target="_blank">&Ouml;kumenisches Zentrum WILMA 163</a><br />
Wilmersdorfer Str. 163, Berlin-Charlottenburg <br />
(N&auml;he Otto-Suhr-Allee, Bus M45, U-Bhf. Richard-Wagner-Platz)</p>
		]]></content>
		<author>
			<name>maho</name>
		</author>
	</entry>
	
	
	
	<entry>
		<title>Gewerbeneuigkeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/21/gewerbeneuigkeiten" />
		<updated>2012-01-21T18:39:00+01:00</updated>
		<published>2012-01-21T18:39:00+01:00</published>
		<id>tag:klausenerplatzkiezde,2012:derkiezerweblogvomklausenerplatz.3086</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Inhaber-Wechsel beim "Vinum-Spezialitätenkontor" in der Danckelmannstraße 29.

Dazu berichtet das rbb-Inforadio in einer Sendung, die heute, 21.01.2012, um 22:45 Uhr wiederholt wird, aber auch als Podcast online steht.


	
	Der Berliner Weinhandlung "Vinum" steht mit Beginn des kommenden Monats ein Generationswechsel ins Haus. Vor 33 Jahren eröffnete Andreas Schiechel in einer ehemaligen Fleischerei sein Weingeschäft "Vinum". Anfangs hieß es noch anders, aber daran erinnert sich sowieso keiner mehr. Mit dem "Vinum" kamen auch andere Weine an die Spree, denn Schiechel war und ist ein Frankreich-Fan; vor allem Südfrankreich hat es ihm angetan und dort will er jetzt auch mehr Zeit verbringen, in einem kleinen Häuschen, das er seit den 80er Jahren besitzt. Im Februar übernimmt deshalb Schiechels langjährige Mitarbeiterin Catharina d´Aprile von der Goltz die Weinhandlung. Mit beiden hat sich Reiner Veit über den Generationswechsel unterhalten und wollte zunächst von Andreas Schiechel wissen, ob es denn schwer fällt, den Korkenzieher weiterzugeben.
	Quelle: rbb-Inforadio - Aufgegabelt: Wechsel im "Vinum"
	


Auch der Tagesspiegel vom 12.01.2012 berichtete darüber.</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/21/gewerbeneuigkeiten"><![CDATA[
                <p>
Inhaber-Wechsel beim &quot;<a rel="external" href="http://www.vinumberlin.de" target="_blank">Vinum-Spezialit&auml;tenkontor</a>&quot; <a rel="external" href="http://wir-sind-kiez.de/vinum" target="_blank">in der Danckelmannstra&szlig;e 29</a>.<br />
<br />
Dazu berichtet das <a rel="external" href="http://www.inforadio.de" target="_blank">rbb-Inforadio</a> in einer Sendung, die heute, 21.01.2012, um 22:45 Uhr wiederholt wird, aber auch <a rel="external" href="http://www.inforadio.de/podcast/feeds/aufgegabelt/aufgegabelt.html" target="_blank">als Podcast online</a> steht.
</p>
<blockquote>
	<p>
	Der Berliner Weinhandlung &quot;Vinum&quot; steht mit Beginn des kommenden Monats ein Generationswechsel ins Haus. Vor 33 Jahren er&ouml;ffnete Andreas Schiechel in einer ehemaligen Fleischerei sein Weingesch&auml;ft &quot;Vinum&quot;. Anfangs hie&szlig; es noch anders, aber daran erinnert sich sowieso keiner mehr. Mit dem &quot;Vinum&quot; kamen auch andere Weine an die Spree, denn Schiechel war und ist ein Frankreich-Fan; vor allem S&uuml;dfrankreich hat es ihm angetan und dort will er jetzt auch mehr Zeit verbringen, in einem kleinen H&auml;uschen, das er seit den 80er Jahren besitzt. Im Februar &uuml;bernimmt deshalb Schiechels langj&auml;hrige Mitarbeiterin Catharina d&acute;Aprile von der Goltz die Weinhandlung. Mit beiden hat sich Reiner Veit &uuml;ber den Generationswechsel unterhalten und wollte zun&auml;chst von Andreas Schiechel wissen, ob es denn schwer f&auml;llt, den Korkenzieher weiterzugeben.<br />
	Quelle: <a rel="external" href="http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/aufgegabelt/201201/168311.html" target="_blank">rbb-Inforadio - Aufgegabelt: Wechsel im &quot;Vinum&quot;</a>
	</p>
</blockquote>
<p>
Auch der <a rel="external" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/weine-des-monats-zwei-waermende-rote-klassischer-herkunft-/6061336.html" target="_blank">Tagesspiegel vom 12.01.2012</a> berichtete dar&uuml;ber.</p>
		]]></content>
		<author>
			<name>maho</name>
		</author>
	</entry>
	
	
	
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