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		<title>Der Kiezer Weblog vom Klausenerplatz</title>
		<link>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/index.php</link>
		<description>Wir bloggen den Kiez - blog.klausenerplatz-kiez.de</description>
		<language>de</language>
		<managingEditor>webmaster@klausenerplatz-kiez.de</managingEditor>
                <copyright>Copyright 2012</copyright>
		<generator>Pivot Pivot - 1.40.8: 'Dreadwind'</generator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 18:58:11 +0100</pubDate>
		<ttl>60</ttl>
		
		
		
		
		<item>
			<title>Rückt das Bezirksamt jetzt heimlich von „Ökokiez 2020“ ab?</title>
			<link>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/02/03/rueckt_das_bezirksamt_jetzt_he</link>
			<comments>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/02/03/rueckt_das_bezirksamt_jetzt_he#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ <p>
<strong>Offener Brief an die Stadtr&auml;tin f&uuml;r Umwelt (Gr&uuml;ne Partei)</strong>
</p>
<p>
&nbsp;<br />
Sehr geehrte Frau Stadtr&auml;tin,
</p>
<p>
r&uuml;ckt das Bezirksamt jetzt also heimlich von &bdquo;&Ouml;kokiez 2020&ldquo; ab, oder wie sonst l&auml;&szlig;t sich erkl&auml;ren, da&szlig; erst jetzt ein Schreiben in die &Ouml;ffentlichkeit drang, das Sie schon am 14. Dezember 2011 &ndash; nur einen Tag nach der Abschlu&szlig;pr&auml;sentation von &bdquo;&Ouml;kokiez 2020&ldquo; &ndash; an die Bezirksverordnetenversammlung schickten? Dort hei&szlig;t es n&auml;mlich auszugsweise:
</p>
<blockquote>
	&bdquo;Die Pr&uuml;fung durch das Bezirksamt hat ergeben, dass die vermuteten klimaschutzwirksamen Programm- bzw. Ma&szlig;nahmenpotentiale [des Bezirksamtes]&nbsp; <br />
	<ul>
		<li>in dem Umfang nicht bestehen, z. B. weil die Instrumente fehlen (Wirtschaft), bezirkliche Zust&auml;ndigkeiten schwach ausgepr&auml;gt sind (z. B. Verkehr, Bauen bei&nbsp; privaten Vorhabenstr&auml;gern) oder g&auml;nzlich fehlen (Lehrinhalte in Schulen),</li>
		<li>bereits bisher und auf anderen Ebenen bearbeitet werden (z. B. im bezirklichen Geb&auml;udebestand) und [&bdquo;&Ouml;kokiez 2020&ldquo;] hier keine neue inhaltliche Qualit&auml;t er&ouml;ffnet.&ldquo;</li>
	</ul>
</blockquote>
<p>
<br />
Das stimmt ja alles, das &bdquo;Integrierte Kommunale Klimaschutzkonzept f&uuml;r den Klausenerplatz-Kiez&ldquo; (IKSK) ist voll von derartigen Ma&szlig;nahmevorschl&auml;gen, die die Kompetenz des Bezirks &uuml;berschreiten oder schon l&auml;ngst in Arbeit sind, wie ein Blick auf&nbsp; die <a rel="external" href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/bacharlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/umwelt/klimaschutzkonzept_klausenerplatz.pdf?start&amp;ts=1326886057&amp;file=klimaschutzkonzept_klausenerplatz.pdf" target="_blank">Auflistung ab S. 92</a> zeigt (bitte lesen Sie dazu auch den Abschnitt &bdquo;Wie sinnvoll ist &hellip;?&ldquo; in meinem Artikel &bdquo;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/22/anmerkungen_zu_oekokiez_2020">Anmerkungen zu &sbquo;&Ouml;kokiez 2020&lsquo;&ldquo;</a>). Und es ist erfreulich, da&szlig; solche Einsichten jetzt auch an anderer Stelle in Ihrem Kollegium Fr&uuml;chte tragen (denken Sie nur an das Kiezdrama um die fortdauernde Schlie&szlig;ung der Knobelsdorffstra&szlig;e, das jetzt <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/02/01/strassensperrungen_in_den_zeit">auf seinen H&ouml;hepunkt zusteuert</a>!)
</p>
<p>
Aber es ist nat&uuml;rlich auch ein bi&szlig;chen schade, da&szlig; in Zeiten der sog. &bdquo;Haushaltsdisziplin&ldquo; nun schon &uuml;ber 100.000 &euro; von unseren Steuergeldern und zudem viel Arbeitskraft des Umweltamts an &bdquo;&Ouml;kokiez 2020&ldquo; vertan wurden &ndash; Ihr Umweltamt h&auml;tte doch wei&szlig; Gott! schon l&auml;ngst kostenlos und sehr arbeitssparend den einen oder anderen Tip f&uuml;r Umweltschutz aus den vielen 100.000-&euro;-Studien, die in Sekundenschnelle im Internet zu finden sind, selbst heraussuchen <em>und dann auch noch umsetzen</em>&nbsp; k&ouml;nnen! Ist das eigentlich nicht seine <em>verdammte Pflicht und Schuldigkeit&nbsp;</em> im Jahre 300 n.<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/06/jubilaumsjahr_2012_300_jahre_f">Fr.d.Gr</a>.?<br />
<br />
Auch der <em><a rel="external" href="http://www.ptj.de" target="_blank">Projekttr&auml;ger J&uuml;lich</a></em>, der im Auftrag des Bundesumweltministeriums f&uuml;r dieses IKSK so viel Geld lockergemacht hat, lie&szlig; bereits verlauten &ndash; wie Sie am 25. Januar ja selbst geh&ouml;rt haben&nbsp; &ndash; da&szlig; dies das letzte Mal war f&uuml;r ein derart kleines Viertel. Das l&auml;&szlig;t doch hoffen <em>und</em> erwarten, da&szlig; die urspr&uuml;nglich von Ihnen geplante Einstellung eines Klimaschutzmanagers, der uns Steuerzahler mindestens weitere 155.000 &euro; gekostet h&auml;tte, unterbleibt und stattdessen unsere Steuergelder f&uuml;r <em>tats&auml;chlichen</em> Umweltschutz ausgegeben werden, statt sie in Papier und Posten zu verpulvern.<br />
<br />
<strong>Leider</strong> hat mein Brief aber einen Haken, wie Sie sicher schon gemerkt haben: Er stimmt n&auml;mlich an <em>einer</em> Stelle nicht. Denn mit den oben zitierten Gr&uuml;nden haben Sie nicht das Klimaschutzprogramm &bdquo;&Ouml;kokiez 2020&ldquo; f&uuml;r das kleine Viertel am Klausenerplatz abgelehnt, sondern 
</p>
<blockquote>
	<div>
	&bdquo;ein bezirkliches Klimaschutzprogramm (im Sinne einer Konzeptentwicklung, die inhaltlich und fl&auml;chenhaft den gesamten Bezirk abdeckt)&ldquo;.&nbsp; (siehe &bdquo;Erg&auml;nzend zum 3. Zwischenbericht ...&ldquo; zu <a rel="external" href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bvv-online/vo020.asp?VOLFDNR=2632&amp;options=4#searchword" target="_blank">Drucksache 0551/3)</a> 
	</div>
</blockquote>
<p>
&nbsp;
<br />
Warum aber gilt f&uuml;r diesen &frac12; km&sup2; nicht, was Ihrer Meinung nach f&uuml;r 64 &frac34; km&sup2; gilt? <br />
Sie beantworten meine Frage dort gleich selbst: Es gebe auf dem &frac12; km&sup2; 
</p>
<blockquote>
	&bdquo;eine relativ breit getragene Unterst&uuml;tzung in Zivilgesellschaft und Wohnungswirtschaft sowie eine f&uuml;r die Entwicklung und Umsetzung von Ma&szlig;nahmen g&uuml;nstige konkrete (Kiez) Ebene&ldquo;. 	
</blockquote>
<p>
&nbsp;
<br />
Nur da&szlig; das so nicht ganz zutrifft und tats&auml;chlich wohl eher das Gegenteil der Fall ist. Falls Ihnen das bisher nicht bekannt war, bitte ich Sie, das im Detail hier nachzulesen: &bdquo;&sbquo;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/19/oekokiez_2020">&Ouml;kokiez 2020&lsquo; &ndash; eine Aktion des Kiezes?</a>&ldquo; und &bdquo;&sbquo;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/22/anmerkungen_zu_oekokiez_2020">&Ouml;kokiez 2020&lsquo; tats&auml;chlich eine Aktion &sbquo;des Kiezes&lsquo;?</a>&ldquo;. Worum handelt es sich also bei dieser omin&ouml;sen &bdquo;Zivilgesellschaft&ldquo; und der &bdquo;g&uuml;nstige[n] konkrete[n] (Kiez) Ebene&ldquo;? Doch nicht etwa um die bekannten &bdquo;Akteure&ldquo; (IKSK S. 176)?
</p>
<p>
&Uuml;ber eine Antwort von Ihnen an dieser Stelle w&uuml;rde ich mich freuen!<br />
Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br />
MichaelR</p> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">3100@http://blog.klausenerplatz-kiez.de/pivot/</guid>
			<category>Gastautoren, Politik</category>
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 20:52:00 +0100</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>Stopp ACTA</title>
			<link>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/02/02/stopp_acta</link>
			<comments>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/02/02/stopp_acta#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ <p>
Seit gut zwei Jahren wird ein Abkommen mit dem Namen ACTA verhandelt. Es wird durch die beteiligten Parteien im Geheimen vorangetrieben. Die Auswirkungen werden uns alle betreffen.
</p>

<div style="text-align: center">
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</div>
</p>
<p align="center">
Mehr Informationen unter: <a rel="external" href="http://stopp-acta.info/" target="_blank">http://stopp-acta.info/</a></p> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">3099@http://blog.klausenerplatz-kiez.de/pivot/</guid>
			<category>Gesellschaft, Netzfundstücke, Politik, ZeitZeichen</category>
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 15:18:00 +0100</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>Veranstaltungstipps und Neues aus Charlottenburg</title>
			<link>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/02/02/veranstaltungstipps_und_neues_</link>
			<comments>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/02/02/veranstaltungstipps_und_neues_#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ <ul>
	<li>Vortrag der Direktorin des <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/22/museum_charlottenburgwilmersdo">Heimatmuseums Charlottenburg-Wilmersdorf</a>, Birgit Jochens: &quot;H&auml;user und Menschen am Kurf&uuml;rstendamm&quot;. Mit Fotos und Pl&auml;nen.<br />
	Eine Veranstaltung des <a rel="external" href="http://www.buerger-fuer-den-lietzensee.de/kulturtreff.html" target="_blank">B&uuml;rger f&uuml;r den Lietzensee e.V.</a><br />
	Donnerstag, 2. Februar um 19:00 Uhr<a rel="external" href="http://pianocafe-lietzensee.de" target="_blank"><br />
	Piano-Caf&eacute; am Lietzensee</a><br />
	Neue Kantstra&szlig;e 20 / Ecke Herbartstra&szlig;e, 14057 Berlin<br />
	&nbsp;&nbsp;
	<br />
	</li>
	<li>Prof. Hajo Funke spricht &uuml;ber &bdquo;Rechtsradikalismus in Deutschland&quot; <br />
	Dienstag, 14. Februar um 19:00 Uhr<a href="http://www.oekumenischeszentrum.de/" target="_blank" rel="external external"><br />
	&Ouml;kumenisches Zentrum WILMA 163</a><br />
	Wilmersdorfer Str. 163, 10585 Berlin<br />
	(N&auml;he Otto-Suhr-Allee / U-Bhf. Richard-Wagner-Platz)</li>
</ul>
</p>
<p>
Noch zwei Presseberichte aus dem Bezirk:
</p>
<ul>
	<li>Anwohner haben die F&auml;llung von zehn B&auml;umen im Lietzensee-Park kritisiert. Das&nbsp; Bezirksamt argumentiert dagegen: das Gr&uuml;nfl&auml;chenamt m&uuml;sse kranke und umsturzgef&auml;hrdete B&auml;ume f&auml;llen. Es hat aber Ersatzpflanzungen angek&uuml;ndigt.<br />
	* <a rel="external" href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1894779/Steglitz-Zehlendorf-Masterplan-fuer-ehemaliges-Militaergelaende-beschlossen.html" target="_blank">Berliner Morgenpost vom 31.01.2012</a><br />
	&nbsp;&nbsp;
	<br />
	</li>
	<li>Die Berliner Morgenpost hat einen <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2008/06/14/auf_altstadttour">Spaziergang durch unseren Kiez</a> gemacht. Vom <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/09/27/zu_besuch_im_zillekiez">Zille-Haus</a> ging es u.a. am Klausenerplatz vorbei, weiter &uuml;ber Neufert-, Nehring-, Neue Christstra&szlig;e, Schlo&szlig;stra&szlig;e, Schustehruspark, Gierkeplatz und Schustehrusstra&szlig;e zum Richard-Wagner-Platz. <br />
	* <a rel="external" href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/top-bmlive/article1893314/Durch-Zilles-Kiez-bis-zum-aeltesten-Haus-Charlottenburgs.html" target="_blank">Berliner Morgenpost vom 29.01.2012</a></li>
</ul>
</p>
<hr width="100%" size="2" />
Aktuelle Mitteilungen rund um Kiez und Bezirk stets auch <a href="http://www.klausenerplatz-kiez.de/inhalt/aktuell.php" target="_blank" rel="external external external external external 
external">auf 
der 
News-Seite</a> 
vom <a href="http://www.klausenerplatz-kiez.de/" target="_blank" rel="external 
external external external external external external external">Klausenerplatz</a>.<br />
Weitere Veranstaltungen immer auch <a href="http://www.klausenerplatz-kiez.de/inhalt/termine.php" target="_blank" rel="external external external external external 
external external external">auf der Terminseite</a> vom <a href="http://www.klausenerplatz-kiez.de/" target="_blank" rel="external 
external external external external external external external">Klausenerplatz</a>. <br />
<hr width="100%" size="2" /></p> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">3098@http://blog.klausenerplatz-kiez.de/pivot/</guid>
			<category>Geschichte, Gesellschaft, Kiez</category>
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 00:02:00 +0100</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>Straßensperrungen in den Zeiten</title>
			<link>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/02/01/strassensperrungen_in_den_zeit</link>
			<comments>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/02/01/strassensperrungen_in_den_zeit#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ <p>
Eine uns noch nicht n&auml;her bekannte <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/19/oekokiez_2020">Interessengruppierung</a> (CDU? Piraten? <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2010/11/03/der_papst_wird_evangelisch">Religionswissenschaftler?</a>) aus der Seelingstra&szlig;e hat sich jetzt zu Wort gemeldet: Wir wollen unsere Stra&szlig;e wieder gesperrt haben! Sie glauben: der Besucherverkehr von und zum Zille-Haus w&auml;re unertr&auml;glich geworden. Und &uuml;berhaupt, sie h&auml;tten die <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/10/neues_aus_schlorrendorf">eindeutig &auml;lteren Rechte</a> an einer Sperrung wie <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/03/neues_aus_schlorrendorf">die Knobelsdorffstra&szlig;e</a>, so verk&uuml;nden sie nun lautstark: <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2006/10/20/alles_hat_ein_ende_nur_die_wur">die Seelingstra&szlig;e</a> w&auml;re schlie&szlig;lich schon mal zur Mitte der 80er Jahre gesperrt gewesen. Als Beweis wurde uns dieses Foto zugespielt. 
</p>
<p style="text-align:center;"><a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/danckelseeling1_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3097] external" title="Sackgasse Seelingstra&szlig;e / ca. 1985" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/danckelseeling1_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="Sackgasse Seelingstra&szlig;e / ca. 1985" title="Sackgasse Seelingstra&szlig;e / ca. 1985"  class='pivot-popupimage'/></a></p>&nbsp;
</p>
<p>
Aus der Neuen Christstra&szlig;e wurden bereits weitere Anspr&uuml;che angemeldet: Diese w&auml;ren noch viel &auml;lter als die der Seelingstra&szlig;e, <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/18/ein_kiez_in_den_zeiten">da es um 1900 gar nicht m&ouml;glich gewesen w&auml;re, durch selbige zu fahren</a>.
</p>
<p>
&nbsp;
<br />
Oh oh, bevor nun noch Gruppen aus anderen Stra&szlig;en auf diese Idee kommen, auch noch irgendwelche Geschichten ausgraben, und ein allgemeiner, erbitterter Stra&szlig;enkampf um einzelne Sperrungen losbricht, sollte man vielleicht unseren Kiez besser gleich offen lassen oder komplett dichtmachen?</p> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">3097@http://blog.klausenerplatz-kiez.de/pivot/</guid>
			<category>Geschichte, Kiez, Satire</category>
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 00:02:00 +0100</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>Winter im Kiez</title>
			<link>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/31/winter_im_kiez</link>
			<comments>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/31/winter_im_kiez#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ <p>
Es <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/19/winterspass_zu_allen_zeiten">gibt ihn also noch, den Winter</a>. Die Temperaturen stimmen schon mal. <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2010/12/27/wintertraume">Eis</a> ist auch dabei - allerdings noch nicht so richtig dick (<a rel="external" href="http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/365579/index.html" target="_blank">vor dem Betreten von Eisfl&auml;chen wird ausdr&uuml;cklich gewarnt!</a>). Selbst <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2009/12/16/ein_weisser_wintertraum_am_kla">Schnee</a> gibt es dazu. Der k&ouml;nnte ruhig noch <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2010/12/12/spuren_im_schnee">so etliche Zentimeter h&ouml;her</a> liegen. Aber man mu&szlig; die Dinge nehmen, wie sie vor die Linse kommen.
</p>
<p>
<a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/winter50_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3096] external" title="Winter im Kiez 2012 - Diese Eisfl&auml;che ist bis auf die Gl&auml;tte ungef&auml;hrlich, aber Eis auf Seen betritt man auf gar keinen Fall !" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/winter50_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="Winter im Kiez 2012 - Diese Eisfl&auml;che ist bis auf die Gl&auml;tte ungef&auml;hrlich, aber Eis auf Seen betritt man auf gar keinen Fall !" title="Winter im Kiez 2012 - Diese Eisfl&auml;che ist bis auf die Gl&auml;tte ungef&auml;hrlich, aber Eis auf Seen betritt man auf gar keinen Fall !" align="left" class='pivot-popupimage' /></a>
</p>
<p style="text-align:center;"><a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/winter52_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3096] external" title="Winter im Kiez 2012 - Die erste Grundlage reicht immerhin ;)" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/winter52_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="Winter im Kiez 2012 - Die erste Grundlage reicht immerhin ;)" title="Winter im Kiez 2012 - Die erste Grundlage reicht immerhin ;)"  class='pivot-popupimage'/></a></p> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">3096@http://blog.klausenerplatz-kiez.de/pivot/</guid>
			<category>Kiezfundstücke, ZeitZeichen</category>
			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 00:02:00 +0100</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>Bildteppiche von Ingeborg Leuthold in der Galerie am Savignyplatz</title>
			<link>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/30/bildteppiche_von_ingeborg_leut</link>
			<comments>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/30/bildteppiche_von_ingeborg_leut#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ <p>
Die Galerie am Savignyplatz pr&auml;sentiert eine neue Ausstellung:
</p>
<p align="center">
<strong>Ingeborg Leuthold<br />
Gestickte Bildteppiche 1957 - 2001</strong>
</p>
<p>
<br />
&gt;&gt; Anders als in Frankreich, aber auch den Niederlanden oder D&auml;nemark, wird bei uns Kunsthandwerk von Kunstfreunden eher verachtet.&nbsp; Fl&auml;chendeckender kunstgewerblicher Dilettantismus verstellt hierf&uuml;r den Blick. Dagegen zeigen Ingeborg Leutholds Bildteppiche, die sie, angeregt&nbsp; von ihrem Lehrer Karl Schmidt-Rottluff, seit 1957 auf Grobgewebe, Baumwolle oder Nessel gestickt hat, etwas von den M&ouml;glichkeiten textiler Kunst,&nbsp; wenn eine gestandene Malerin sich ihrer Mittel bedient. Eine F&uuml;lle von Farbkl&auml;ngen und r&auml;umlichen Wirkungen erregt Erstaunen und l&auml;sst die &uuml;bliche Unterscheidung von abstrakt und gegenst&auml;ndlich hinf&auml;llig werden.<br />
<a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/galeriesavignyplatzleuthold_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3095] external" title="Foto &copy; Galerie am Savignyplatz" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/galeriesavignyplatzleuthold_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="Foto &copy; Galerie am Savignyplatz" title="Foto &copy; Galerie am Savignyplatz" align="right" class='pivot-popupimage' /></a> <br />
Tradition und Kreativit&auml;t werden restlos verschmolzen.&nbsp; Es wundert deshalb nicht,&nbsp; dass die K&uuml;nstlerin ihre Begegnung mit Teppichwirkern aus Aubusson, mit denen sie bei einem holl&auml;ndischen Symposion in den 60er Jahren Erfahrungen austauschte, zu den sch&ouml;nsten Erinnerungen in ihrem K&uuml;nstlerdasein z&auml;hlt. &lt;&lt;
</p>
<br />
<br />
</p>


</p>
<p>
Ausstellung vom 31. Januar 2012 bis zum 7. M&auml;rz 2012<br />
&Ouml;ffnungszeiten: Mo bis Fr 15:00 - 19:00 Uhr / Sa 11:00 - 15:00 Uhr<br />
<br />
<a href="http://www.galerie-am-savignyplatz.de/" target="_blank" rel="external external external">
Galerie am Savignyplatz</a> (jetzt am Klausenerplatz!)<br />
Nehringstra&szlig;e 29<br />
14059 Berlin</p> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">3095@http://blog.klausenerplatz-kiez.de/pivot/</guid>
			<category>Kunst und Kultur</category>
			<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 21:11:00 +0100</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>Teil 6 - Sanierungsvorhaben 2012-2022 am Klausenerplatz</title>
			<link>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/29/teil_6__sanierungsvorhaben_201</link>
			<comments>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/29/teil_6__sanierungsvorhaben_201#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ <p>
Die GEWOBAG hat bei uns im Kiez am Klausenerplatz ein &quot;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/01/sanierungsvorhaben_20122022_am">Sanierungsvorhaben 2012-2022</a>&quot; angek&uuml;ndigt. Die ersten H&auml;user, die f&uuml;r das Jahr 2012 auf dem Programm stehen, haben inzwischen eine &quot;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/22/teil_5__sanierungsvorhaben_201">2. Information &uuml;ber geplante Bauma&szlig;nahmen</a>&quot; erhalten. Als voraussichtlicher Beginn der umfangreichen Bauarbeiten wird darin der 1. April 2012 genannt. Eine <a href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2010/07/20/prima_klima_und_bezahlbare_mie" rel="external external">Mitsprache und Beteiligung der Mieter</a> an Planung/Umfang der Bauarbeiten <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archives/archive_2011-m12.php">lehnte die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG rundherum ab</a>. Das widerspricht einer Forderung von Stadtentwicklungssenator Michael M&uuml;ller (SPD) im <em>Tagesspiegel</em>: &quot;B&uuml;rgerbeteiligung muss schon beim Planen beginnen&quot; (<a rel="external" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/-stadtentwicklungssenator-michael-mueller-buergerbeteiligung-muss-schon-beim-planen-beginnen/6089920.html" target="_blank">Der Tagesspiegel vom 20.01.2012</a>). Das scheint bei der GEWOBAG noch nicht so richtig angekommen zu sein. Das sollte Herr M&uuml;ller vielleicht, am besten in deutlicher Schriftform, dem Vorstand der GEWOBAG erneut weiterleiten.
</p>
<p>
&nbsp;
<br />
Stadtentwicklungssenator Michael M&uuml;ller hat aber auch schon weitere Anweisungen an die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften vorgelegt, so zum Beispiel eine <a rel="external" href="http://news.immobilo.de/2012/01/13/3475-berliner-bausenat-keine-pauschalen-mieterhoehungen-aussprechen/" target="_blank">Begrenzung von Mieterh&ouml;hungen</a>. Weitere <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/11/28/wohnen_im_kiez">Aussagen zur wohnungspolitischen Ausrichtung</a> des Berliner Senats sind <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/05/teil_3__sanierungsvorhaben_201">in der Koalitionsvereinbarung enthalten</a>. Doch auch die Rot-Gr&uuml;ne Z&auml;hlgemeinschaft in Charlottenburg-Wilmersdorf hat etwas davon <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/05/teil_3__sanierungsvorhaben_201">in ihre Z&auml;hlgemeinschaftsvereinbarung geschrieben</a>.
</p>
<p>
Bis <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/22/teil_5__sanierungsvorhaben_201">auf die Linkspartei</a> haben sich allerdings bisher keine weiteren Politiker aus Bezirksamt und BVV f&uuml;r die Mieter am Klausenerplatz interessiert. Schon seltsam, denn <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/22/teil_5__sanierungsvorhaben_201">schlie&szlig;lich lassen die Ank&uuml;ndigungen schlimmes bef&uuml;rchten</a>. Es handelt sich ja nicht um eine allt&auml;gliche Instandhaltung, wie z.B. eine defekten Wasserhahn auswechseln. Neben der Mitteilung, da&szlig; den Mietern eben mal kurz alles, von Heizung, Bad, Kochm&ouml;glichkeiten, bis zu den Fenstern usw. abgerissen wird und quasi ihre gesamte Wohnung in &quot;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/13/teil_45__sanierungsvorhaben_20">einer gro&szlig;en Staubwolke</a>&quot; entkernt wird, d&uuml;rfte sich die GEWOBAG das anschlie&szlig;end auch kaum mit lediglich ein paar Cent bezahlen lassen. 
</p>
<p>
&nbsp;
<br />
Da tauchten pl&ouml;tzlich die ersten Meldungen aus einem anderen Berliner Bezirk auf: auch in Pankow will die GEWOBAG modernisieren. Und dort passierte etwas, was man aus dem realen politischen Geschehen gar nicht mehr gewohnt ist. Den dortigen <a rel="external" href="http://www.berlin.de/ba-pankow/verwaltung/abteilung4/" target="_blank">Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (B&uuml; 90/Die Gr&uuml;nen)</a> rei&szlig;t es doch vom Amtsstuhl und er erkl&auml;rt, den Kampf gegen hohe Mieten zu er&ouml;ffnen. Das bleibt auch nicht nur bei sch&ouml;nen Worten und einer feinen Buchstabensammlung. Nein, er wird richtig aktiv und erreicht etwas f&uuml;r die Mieter. Er hat mit der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG einen Vertrag geschlossen worin geregelt wird, da&szlig; bei den anstehenden Sanierungen die Mieten moderater steigen, als sie theoretisch k&ouml;nnten. Dazu kommen Vereinbarungen bez&uuml;glich einer sozialvertr&auml;glichen Mietengestaltung. &bdquo;Das ist kein allgemeines Geschwafel, sondern konkret auf Sanierungsvorhaben in diesem Jahr bezogen&quot;, so wird Herr Kirchner im <em>Tagesspiegel</em> zitiert (<a rel="external" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/pankow-bezirk-vereinbart-moderate-mietsteigerung-nach-modernisierung/6045124.html" target="_blank">Der Tagesspiegel vom 09.01.2012</a>). Das ist sicher noch nicht alles, was man sich w&uuml;nschen w&uuml;rde. Aber irgendwo m&uuml;sse man ja anfangen, soll der Pankower Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner noch gesagt haben. Dem w&auml;re nur noch hinzuzuf&uuml;gen: es geht also. 
</p>
<p>
Nach den letzten Meldungen folgen bereits weitere Bezirke dem Beispiel:
</p>
<blockquote>
	Friedrichshain-Kreuzberg zieht jetzt nach. Der Bezirk handelt gerade einen Vertrag mit dem privaten Wohnungsunternehmen Phoenix aus, bei dem die Mieter von 350 Wohnungen am Mehringplatz nicht mit einer Mieterh&ouml;hung nach energetischer Sanierung rechnen m&uuml;ssen. Die Erh&ouml;hungen h&auml;tten hier fast 50 Prozent Hartz-4-Empf&auml;nger getroffen. &bdquo;Gem&auml;&szlig; der Vereinbarung wird ihre Warmmiete nach der Sanierung nicht steigen&ldquo;, best&auml;tigt B&uuml;rgermeister Franz Schulz (Gr&uuml;ne). M&ouml;glich ist dies durch eine Erh&ouml;hung der Nettokaltmieten nur in dem Ma&szlig;e, wie die Nebenkosten gesenkt werden.<br />
	<br />
	Andere Bezirke wollen nun dem Beispiel folgen. Stadtentwicklungsstadtr&auml;tin von Tempelhof-Sch&ouml;neberg, Sibyll Klotz (Gr&uuml;ne), hat schon Interesse bekundet, und auch der Spandauer Stadtrat Carsten R&ouml;ding (CDU) steht in den Startl&ouml;chern.<br />
	<br />
	Quelle: <a rel="external" href="http://news.immobilo.de/2012/01/13/3475-berliner-bausenat-keine-pauschalen-mieterhoehungen-aussprechen/" target="_blank">news.immobilo.de vom 13.01.2012</a><br />
</blockquote>
</p>
<p>
&nbsp;&nbsp;
<br />
Das alles hat den <a rel="external" href="http://mieterbeirat.klausenerplatz-kiez.de" target="_blank">Mieterbeirat Klausenerplatz</a> bewogen, den <a rel="external" href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/abteilung/bau/index.html" target="_blank">Charlottenburg-Wilmersdorfer Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte (SPD)</a> zu einem dringenden Gespr&auml;ch (schlie&szlig;lich wurde der 1. April 2012 als voraussichtlicher Beginn der Bauma&szlig;nahmen genannt) in den <a rel="external" href="http://wir-sind-kiez.de/mieter-club" target="_blank">Mieterclub</a> einzuladen. &quot;Die bezahlbare Wohnraumversorgung in einem stabilen sozialen Umfeld zu erhalten muss daher Leitlinie sozialdemokratischer Stadtpolitik sein.&quot; - <a rel="external" href="http://www.spd-berlin.de/positionen/landesparteitage/landesparteitag-am-26-juni-2010/marc-schulte-im-bs-interview-ueber-die-mieterstadt-berlin/" target="_blank">hatte Herr Schulte einst auf einem Landesparteitag gesagt</a>. 
</p>
<p>
&quot;Die Initiative von Pankow k&ouml;nnte doch ein Beispiel f&uuml;r Charlottenburg sein, sich von Bezirksseite aktiv f&uuml;r die Mieter einzusetzen.&quot; - so lautet der letzte Satz der Einladung. Die E-Mail ist am 19. Januar 2012 zu H&auml;nden Herrn Schulte an das Bezirksamt rausgegangen. Eine Antwort hat der Mieterbeirat bis heute nicht erhalten.
</p>
<p>
&nbsp;<br />
<strong>Update 31.01.2012:</strong><br />
Herr Bezirksstadtrat Marc Schulte hat geantwortet und mitgeteilt, da&szlig; er gern zu einem Gespr&auml;ch bereit ist. 
</p>
<hr width="100%" size="2" />
Weitere Presseberichte zum Einsatz Berliner Bezirkspolitiker f&uuml;r die Mieter:<br />
* <a rel="external" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/pankow-bezirk-vereinbart-moderate-mietsteigerung-nach-modernisierung/6045124.html" target="_blank">Der Tagesspiegel vom 09.01.2012</a><br />
* <a rel="external" href="http://prenzlauerberg-nachrichten.de/politik/_/pankow-beginnt-kampf-gegen-hohe-mieten-17608.html" target="_blank">Prenzlauer Berg Nachrichten &quot;Pankow erkl&auml;rt hohen Mieten den Kampf&quot;<br />
</a>* <a rel="external" href="http://www.prenzlberger-stimme.de/?p=38173" target="_blank">Prenzlberger Stimme &quot;Sanierungsvereinbarung zwischen GEWOBAG und Bezirk&quot;<br />
</a>* <a rel="external" href="http://news.immobilo.de/2012/01/09/3471-berlin-bezirke-wollen-mietsteigerungen-eindaemmen/" target="_blank">news.immobilo.de &quot;Bezirke wollen Mietsteigerungen eind&auml;mmen&quot;<br />
</a>* <a rel="external" href="http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/endlich--bezirke-wollen-mieten-explosion-eindaemmen,7169128,11404362.html" target="_blank">Berliner Kurier vom 08.01.2012 &quot;Endlich! Bezirke wollen Mieten-Explosion eind&auml;mmen&quot;</a><br />
* <a rel="external" href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1879502/Bausenator-stoppt-Mieterhoehungen.html" target="_blank">Berliner Morgenpost vom 13.01.2012 </a><br />
&nbsp;<br />
Update:<br />
* <a rel="external" href="http://www.prenzlberger-stimme.de/?p=38173" target="_blank">Prenzlberger Stimme &quot;Vereinbarung mit beschr&auml;nktem Effekt&quot;<br />
</a>
</p>
<hr width="100%" size="2" /></p> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">3094@http://blog.klausenerplatz-kiez.de/pivot/</guid>
			<category>Kiez, Menschen im Kiez, Politik</category>
			<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 00:02:00 +0100</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>KiezRadio: „Ökokiez 2020“</title>
			<link>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/28/kiezradio_oekokiez_2020</link>
			<comments>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/28/kiezradio_oekokiez_2020#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ <p>
Am Montag, 16. Januar 2012 um 20:00 Uhr, sendete <a rel="external" href="http://www.alex-berlin.de/radio" target="_blank">ALEX (Offener Kanal Berlin)</a> &quot;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/08/hoertipp_oekokiez_2020">&Ouml;kokiez 2020</a>&quot;. Die Sendung wurde, wie schon der Beitrag &quot;<a rel="external" href="http://radio.klausenerplatz-kiez.de/index.php?permalink=13228491951844" target="_blank">Zehn Jahre Berliner Baupolitik</a>&quot;, von Michael Roeder zusammen <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/11/21/alte_feuerwache">mit dem Radio</a> der &quot;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/11/22/was_tun_wenns_brennt">Alten Feuerwache</a>&quot; produziert. <br />
Der Text kann auch <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/19/oekokiez_2020">hier im Kiezer Weblog</a> nachgelesen werden. (Siehe auch &quot;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/11/oekokiez_2020_im_ausschuss_fue">&Ouml;kokiez 2020&quot; im Ausschu&szlig; f&uuml;r Umwelt und Naturschutz</a>&quot; und weitere Artikel u.a. unter den Tags &quot;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/tag/%F6kokiez">&Ouml;kokiez</a>&quot;, &quot;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/tag/sanierungsvorhaben">Sanierungsvorhaben</a>&quot; und &quot;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/tag/gentrifizierung">Gentrifizierung</a>&quot;.) 
</p>
<p>
<a rel="external" href="http://radio.klausenerplatz-kiez.de/index.php?permalink=13276680639878" target="_blank">Die Sendung</a> steht jetzt weiterhin im <a href="http://radio.klausenerplatz-kiez.de/" target="_blank" rel="external external">Kiez-Radio vom Klausenerplatz</a> online.&nbsp;
</p>
<p>
Wir danken dem <a rel="external" href="http://www.alte-feuerwache.de/index-radio.htm" target="_blank">Radio-Team der Alten Feuerwache</a> f&uuml;r die Weitergabe der Sendung.</p> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">3093@http://blog.klausenerplatz-kiez.de/pivot/</guid>
			<category>Gesellschaft, KiezRadio</category>
			<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 00:32:00 +0100</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>Rue du Château à  Charlottenbourg</title>
			<link>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/26/rue_du_chateau_a__charlottenbo</link>
			<comments>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/26/rue_du_chateau_a__charlottenbo#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ <p>
<strong>Culture et Gastronomie vont de pair au 30e Nuit des Mus&eacute;es </strong>
</p>
<p>
<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/06/jubilaumsjahr_2012_300_jahre_f">Preu&szlig;enk&ouml;nig Friedrich</a> soll Zeit seines Lebens besser Franz&ouml;sisch als Deutsch gesprochen und geschrieben haben, so wird erz&auml;hlt. Dann h&auml;tte ihm das Schild sicher gefallen. 
</p>
<p style="text-align:center;"><a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/lepiafschlossstr1_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3092] external" title="" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/lepiafschlossstr1_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="" title=""  class='pivot-popupimage'/></a></p><br />
&nbsp;
</p>
<p>
Bei mir es andersherum und deshalb bleibe ich lieber dabei.
</p>
<p>
Am kommenden Samstag, 28. Januar 2012 von 18:00 bis 02:00 Uhr, kann man dann an der <a rel="external" href="http://wir-sind-kiez.de/tag:schlossstrasse" target="_blank">Schlo&szlig;stra&szlig;e</a> neben Speisen auch noch die <a rel="external" href="http://www.lange-nacht-der-museen.de" target="_blank">30. Lange Nacht der Museen</a> erleben.<br />
Folgende Ausstellungsorte sind bei uns im Kiez mit einem eigenen Programm (<a rel="external" href="http://www.lange-nacht-der-museen.de/suche/ergebnis.html?RouteID=3" target="_blank">siehe Route 3</a>) dabei:<br />
</p>
<ul>
	<li><a rel="external" href="http://www.abguss-sammlung-berlin.de" target="_blank">Abguss-Sammlung Antiker Plastik</a><br />
	Schlo&szlig;stra&szlig;e 69 b</li>
	<li><a rel="external" href="http://www.broehan-museum.de/infoseiten/a_lange-nacht-programm.html" target="_blank">Br&ouml;han-Museum</a><br />
	Schlo&szlig;stra&szlig;e 1a</li>
	<li><a rel="external" href="http://www.villa-oppenheim-berlin.de" target="_blank">Museum Charlottenburg-Wilmersdorf</a><br />
	in der Villa Oppenheim<br />
	Schlo&szlig;stra&szlig;e 69</li>
	<li><a rel="external" href="http://www.spsg.de/Lange_Nacht_der_Museen_2012-01-28.html" target="_blank">Schlo&szlig; Charlottenburg</a><br />
	Spandauer Damm</li>
</ul></p> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">3092@http://blog.klausenerplatz-kiez.de/pivot/</guid>
			<category>Gewerbe im Kiez, Kiezfundstücke, Kunst und Kultur</category>
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 00:02:00 +0100</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>Gewerbeneuigkeiten</title>
			<link>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/24/gewerbeneuigkeiten</link>
			<comments>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/24/gewerbeneuigkeiten#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ <p>
<strong>UNK-Treffen im im Restaurant Kilians</strong>
</p>
<p>
<br />
Das Unternehmensnetz Klausenerplatz l&auml;dt zum ersten Treffen dieses Jahres in das Restaurant Kilians ein. Eingeladen sind alle Gewerbetreibende im Klausenerplatz-Kiez und auch sonstige Interessierte. Wie immer wird es zu Beginn einen ca. 20-min&uuml;tigen Vortrag geben. Dieses Mal geht es um die geplante Vereinsgr&uuml;ndung und die damit verbundenen Mehrwerte f&uuml;r die Vereinsmitglieder. Anschlie&szlig;end wird &uuml;ber den aktuellen Stand des Projektes &Ouml;kokiez berichtet, bevor drei Unternehmerinnen die Gelegenheit haben, ihr Unternehmen kurz vorzustellen. Zu guter Letzt gibt es die Gelegenheit zu aktivem Netzwerken.
</p>
<p>
Donnerstag, 26. Januar 2012 um 19:30 Uhr<br />
<a rel="external" href="http://restaurant-kilians.de" target="_blank">Restaurant Kilians</a><br />
Knobelsdorffstra&szlig;e 38, 14059 Berlin
</p>
<p>
Anmeldungen bitte an Sinah Altmann, Tel. 030 &ndash; 36 41 98 94, E-Mail: info@sinah-altmann.de<br />
Ansprechpartnerin f&uuml;r die Presse: Henriette Scharfenberg, Tel. 030 &ndash; 24 53 94 98, E-Mail: info@thp-scharfenberg.de<br />
&nbsp;
</p>
<p>
<br />
Das <a rel="external" href="http://www.unternehmensnetz-klausenerplatz.de" target="_blank">UNK &ndash; Unternehmensnetz Klausenerplatz</a> ist eine 2011 gegr&uuml;ndete Initiative, die das Ziel hat, die Attraktivit&auml;t des Kiezes als Unternehmensstandort wie auch f&uuml;r die dort Lebenden und Arbeitenden zu erh&ouml;hen (<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/02/17/riesenauftakt_fuer_das_unterne">Wir hatten vom Auftakt berichtet</a>). Dazu werden regelm&auml;&szlig;ig Netzwerktreffen, Gewerbe-Stammtische und gemeinsame Aktionen im Kiez durchgef&uuml;hrt. Das darauffolgende Treffen findet am 20. M&auml;rz 2012 statt.</p> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">3091@http://blog.klausenerplatz-kiez.de/pivot/</guid>
			<category>Gewerbe im Kiez</category>
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 21:52:00 +0100</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>Goldader Berlin</title>
			<link>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/24/goldader_berlin</link>
			<comments>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/24/goldader_berlin#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ <p>
<strong>Die Grundversorgung der Charlottenburg-Wilmersdorfer mit bezahlbarem Wohnraum am Ende?</strong>
</p>
<p>
&nbsp;&nbsp;
<br />
Die Goldader Berlins sind seine Wohnh&auml;user, sein Altbaubestand; in ihnen wird gesch&uuml;rft; sie sollen ausgeschlachtet werden. Sprach die Senatorin Frau Junge-Reyer 2007 noch von moderaten Mieterh&ouml;hungen bis zu 5,8 %, so wissen wir jetzt, dass die Berliner Mieten in den Jahren 2007 bis 20011 um 16,7 % stiegen. Diese Steigerungen haben sich drastisch im Mietspiegel 2011 niedergeschlagen. Schon rechnet der Berliner Mieterverein 100.000 Mieterh&ouml;hungsverlangen hoch, in denen Vermieter im Schnitt die Mieten um 10, 5 Prozent erh&ouml;hen wollen. Neuvertr&auml;ge liegen 5 % &uuml;ber dem Mietspiegel 2011. Da Berlin die deutsche Single-Stadt ist, f&uuml;r die nicht gen&uuml;gend Wohnungen zur Verf&uuml;gung stehen, treibt der Bedarf die Mietpreise an. In der City wird es eng. <br />
<br />
So pfeifen es Presse und andere Medien von ihren Titelseiten: In Berlin herrscht Goldgr&auml;berstimmung. Die &bdquo;Neuen Eigent&uuml;mer&ldquo; sind es zufrieden: sie kamen, sahen und nahmen. Zwecks Vermarktung von Wohnraum wird Charlottenburg-Wilmersdorf verkl&auml;rt: das &bdquo;weltber&uuml;hmte&ldquo; Schloss, der &bdquo;Weltstadtboulevard&ldquo; Kurf&uuml;rstendamm, jeder von B&uuml;rgerinitiativen und Steuerzahlern geschaffene und bezahlte Park, seine &bdquo;Seenlandschaft&ldquo; (der Eiszeit sei Dank) ... Charlottenburg-Wilmersdorf l&auml;uft mit seiner Mieth&ouml;he Mitte den Rang ab.</p><p>
&nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp;&nbsp; 
</p>
<p>
Das provinzielle Westberlin mit seiner Mietpreisbindung, f&uuml;r deren Erhalt wir im Jahr 1982 noch erfolgreich gek&auml;mpft hatten, das Ostberlin, Hauptstadt der ehemaligen DDR, mit seinen Friedensmieten &ndash; der Kampf gegen diese Anachronismen wurde mit dem Fall von Mauer und Mietpreisbindung von Politik und Grundbesitzerverb&auml;nden aufgenommen. Mit den Mietsteigerungen der vergangenen 20 Jahre aber sind die, f&uuml;r die der &sect; 5 des Wirtschaftsstrafgesetzbuches abgeschafft wurde, immer noch nicht zufrieden: Berlin soll nicht nur an das Mietniveau der St&auml;dte Hamburg, Frankfurt, M&uuml;nchen erreichen, vielmehr noch das von London, Paris, Moskau, New York, Tokio. Wir sind schlie&szlig;lich Hauptstadt! Und wo gehobelt wird, da fallen Sp&auml;ne. Die Sp&auml;ne in diesem Fall sind die zahlreichen Geringverdiener Berlins, Hartz-IV-Empf&auml;nger, Studenten, mittellosen Migranten, armen Rentner, Grundsicherungsempf&auml;nger ... Berlin war einmal eine Mieterstadt mit bezahlbaren Mieten.<br />
<br />
Jetzt ist die Wohnung, in diesen Breitengraden quasi &bdquo;Grundlebensmittel&ldquo; eines jeden Menschen, eine Ware geworden. Und so leidet Berlin, speziell in Bezirken wie Charlottenburg-Wilmersdorf, an akuter Verstopfung, pardon Verdr&auml;ngung der eingesessenen, finanziell schwachen Mieter, der mitunter mit absichtsvoller Vertreibung oder &bdquo;Pr&auml;mien&ldquo; nachgeholfen wird. Mit der Gentrification schafft Berlin Ghettos. Sozial schwache Familien ziehen aus teuren Innenstadtbezirken an die Peripherie. In den Gro&szlig;siedlungen versch&auml;rfen sich Probleme. Noch mehr Obdachlose m&uuml;ssen sich in Gemeindes&auml;len w&auml;rmen und verpflegen lassen. Das Prinzip hei&szlig;t: &bdquo;erst schafft die Gesellschaft ein &bdquo;Prekariat&ldquo;, dann schafft sie es ab.&ldquo;<br />
<br />
Nachdem sich Klaus Wowereit am 27. Dezember 2011 endlich vor uns stellte, indem er den &bdquo;Mietwahnsinn&ldquo; beenden wolle, meldete sich sogar die katholische Kirche zu Wort und mahnte eine soziale Mietenpolitik an. In der Industrie bekamen die armen Mieter den st&auml;rksten Verb&uuml;ndeten. Da die Mieten in Berlin explodieren, fordert sie vom neuen Senat ein Wohnungsbauprogramm an. In der Stadt fehlen 40.000 bis 80.000 Wohnungen.<br />
<br />
&nbsp; 
</p>
<div align="center">
<strong>Wege und Mittel zur Verdr&auml;ngung von Mietern aus angestammter Wohnung &amp; Kiez</strong><br />
</div>
<p>
<br />
<strong>Durch Gesetze und Politik</strong>
</p>
<ul>
	<li>Angriffe auf den Mieterschutz, wie zum Beispiel die Verk&uuml;rzung des K&uuml;ndigungsschutzes durch die FDP/CDU, aus der der Verlust alter, sch&uuml;tzender Mietvertr&auml;ge, wie auch ein vermehrter Mieterwechsel sowie drastische Mieterh&ouml;hungen bei jeder Neuvermietung resultieren werden;<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Energetische Geb&auml;udesanierung, ohne dass f&uuml;r einen finanziellen Ausgleich f&uuml;r Geringverdiener gesorgt wurde; Absichtserkl&auml;rungen von FDP/CDU am 29. September 2010, dass Hauseigent&uuml;mer w&auml;rmed&auml;mmende Ma&szlig;nahmen mit einem h&ouml;heren Anteil als 11 % auf Mieter umlegen d&uuml;rfen; eine Modernisierungsumlage von 15 % steht in Rede; dar&uuml;ber hinaus soll den Mietern das Recht auf Mietminderung w&auml;hrend der Sanierungsma&szlig;nahmen genommen werden;<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Mietwucher durch Wegfall des &sect; 5 im Wirtschaftsstrafgesetzbuch (Zweckentfremdung/Wucher etc.);<br />
	&nbsp; </li>
	<li>Wohnraumverknappung durch Leerstand von Wohnungen nach dem Wegfall von Gesetzen gegen Wohnungsleerstand;<br />
	&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Nutzungen (Zweckentfremdung) des Wohnungsbestandes; Ver&auml;nderungen der T&auml;tigkeits- und Wohnformen (wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Art);<br />
	&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Zweckentfremdung von Wohnungen f&uuml;r Stadttourismus;<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Der Verkauf des Gemeinn&uuml;tzigen Wohnungsbestandes des Landes Berlin (GSW und andere) an so genannte &bdquo;Neuen Eigent&uuml;mer&ldquo;, f&uuml;r die Wohnungen Ware sind, deren Wert auszusch&ouml;pfen ist;<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Wegfall der Anschlussf&ouml;rderung von Sozialwohnungen; stattdessen die Privatisierung derselben, sogar ihr Gang an die B&ouml;rse, wie von Gagfah und GSW durch neue Eigent&uuml;mer und deren Aufwertungen<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Bauliche Aufwertung innenstadtnaher Wohn- oder Gewerbegebiete durch Luxussanierung, Modernisierung und Neubau (Erneuerung des Wohnungsbestandes); Erneuerung von Geb&auml;uden und Wohnungen durch private Investoren und &ouml;ffentliche F&ouml;rderung;<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Teure Renovierung architektonisch attraktiver Bausubstanz;<br />
	&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Ungerechtfertigte Mieterh&ouml;hungen bei Neuvermietungen anhand fadenscheiniger Wertsteigerungen;<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Ungerechtfertigte Mieterh&ouml;hungsverlangen &uuml;ber den Mietspiegel hinaus bei Bestandsmietern;<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Aufwertung des Wohnumfeldes durch Gr&uuml;nanlagen, Parkgestaltung, Fahrradstellpl&auml;tze. Der Aufstieg des Kiezes durch diese Ma&szlig;nahmen von &bdquo;mittlerer&ldquo; Wohnlage in &bdquo;gute&ldquo; Wohnlage im Mietspiegel;<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Mietervertreibung durch Schikanen, Dauer-Bauarbeiten, Terror durch die Vermieter;<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Verdr&auml;ngung von nicht zahlungskr&auml;ftigen Mietern nach der Umwandlung ihrer Mietwohnungen in Eigentumswohnungen und der Anmeldung von Eigenbedarf nach 3 Jahren; in 6 Berliner Bezirken wurde der K&uuml;ndigungsschutz f&uuml;r Mieter ab September 2011 auf 7 Jahre verl&auml;ngert.<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Aufwertung der Wohnumfeldes durch Infrastrukturma&szlig;nahmen;<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Aufwertung des Wohnumfeldes durch Gr&uuml;nanlagen, Parkgestaltung, Fahrradstellpl&auml;tze.<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Aufwertung des Wohnumfeldes durch Ansiedlung kultureller Einrichtungen;<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Der Aufstieg des Kiezes von &bdquo;mittlerer Wohnlage&ldquo; zu &bdquo;guter Wohnlage&ldquo;.<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Ansiedlung hochwertiger Dienstleistungen (z.B. Medienbranche, Hotels ...)<br />
	&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Ansiedlung hochwertigen Einzelhandels, hochwertiger Gastronomie ...; </li>
</ul>
&nbsp; <br />
<strong>Durch Zuzug</strong>
<ul>
	<li>Zuzug von Mietern aus Hochmieten-St&auml;dten in (West)Deutschland und Ausland<br />
	&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Zuzug von quartiersfremden, bildungs- und einkommensh&ouml;heren &bdquo;Lebensstilgruppen mit Wunsch, in der Stadt zu leben (meist j&uuml;ngere und kinderlose Haushalte hoch qualifizierter Arbeitskr&auml;fte);<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Sukzessiver Austausch von Bewohnern eines Mehrfamilienhauses bei der sich bietenden Gelegenheit; Belegung mit j&uuml;ngeren Mietern, die aus ihren Herkunftsst&auml;dten und -l&auml;ndern kein anderes Mietniveau als ein hohes kennen<br />
	&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Der steigenden Anzahl von Studierenden fehlt es an Wohnraum; </li>
</ul>
&nbsp; <br />
<strong>&bdquo;Prekariat&ldquo;</strong>
<ul>
	<li>Aussch&ouml;pfung der vollen Hartz IV-Grenze von ca. 380,-- &euro; auch f&uuml;r kleine Wohnungen bei Gemeinn&uuml;tzigen Wohnungsbau-Gesellschaften und Privaten in unattraktiven Wohnumfeld;<br />
	&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Ver&auml;nderung der Sozialstruktur durch Einkommenseinbu&szlig;en, Arbeitslosigkeit, Hartz IV<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>&Uuml;berbelegung eines Mehrfamilienhauses mit Migranten aus sozial schwachen Familien<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Verteuerung der Lebenshaltungskosten in Berlin<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Vertreibung durch Mobben, Vandalismus, vermeidbares L&auml;rmen von Mietern gegen Mieter<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li>
	<li>Mietervertreibung durch Schikanen, Dauer-Bauarbeiten, Terror durch Vermieter</li>
</ul>
<p>
<br />
<strong>Weitere Hebel zur Verdr&auml;ngung</strong>
</p>
<ul>
	<li>
	Verdr&auml;ngung durch L&auml;rm: Baul&auml;rm, Flugl&auml;rm, Stra&szlig;enl&auml;rm, Freizeitl&auml;rm, Nachbarschaftsl&auml;rm</li>
</ul>
<p>
<br />
<br />
&nbsp;&nbsp;
<br />
&nbsp;&nbsp; 
</p>
<p>
&copy; Copyrights by Ute Becker &ndash; Berlin-Charlottenburg &ndash; Version 23. Januar 2012</p> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">3090@http://blog.klausenerplatz-kiez.de/pivot/</guid>
			<category>Gastautoren, Gesellschaft</category>
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 00:02:00 +0100</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>Museum Charlottenburg-Wilmersdorf wiedereröffnet</title>
			<link>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/22/museum_charlottenburgwilmersdo</link>
			<comments>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/22/museum_charlottenburgwilmersdo#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ <p>
Heute <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/16/veranstaltungstipps_16012012">war es schlie&szlig;lich soweit</a>: Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf wurde am neuen Standort in der <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2009/01/02/im_warmen_herz_der_leere">Villa Oppenheim</a> er&ouml;ffnet. Die Resonanz war &uuml;berw&auml;ltigend. Schlangen von Besuchern warteten vor dem Eingang. Immer mehr G&auml;ste wollten gleich bei der Er&ouml;ffnung dabei sein. Entsprechend proppevoll war es dann im Museum. Das war f&uuml;r so manch einen dann doch zu viel. Auch ich habe es mir nicht mehr angetan, bis zu den <a rel="external" href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/presse/archiv/20120120.1005.365193.html" target="_blank">Festansprachen der Prominenz</a> vorzudringen. Dieser Saal war schon lange vor Beginn &uuml;berf&uuml;llt.&nbsp;
</p>
<p>
Die Museumsleitung wird dieser Ansturm dennoch hoch erfreut haben. M&ouml;ge das Interesse weiterhin anhalten, wir w&uuml;nschen es ihnen. Lag das Museum vorher, vor allen Dingen f&uuml;r Touristen, <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/10/11/ii_veranderungen_im_museumssta">noch zentral direkt bei den anderen Museen am Schlo&szlig; Charlottenburg</a>, so bietet es jetzt <a rel="external" href="http://www.villa-oppenheim-berlin.de/ausstellungen.html" target="_blank">mehr Platz f&uuml;r Ausstellungen</a>. Dazu ist ein st&auml;ndiges Angebot f&uuml;r Kinder und Jugendliche gekommen: &quot;<a rel="external" href="http://www.villa-oppenheim-berlin.de/villa-o-von-4-18.html" target="_blank">Villa O. von 4&ndash;18</a>&quot;. Nach dem <a rel="external" href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/presse/archiv/20111027.1235.361593.html" target="_blank">Aufruf des Bezirksamtes vom Oktober 2011</a> hat sich bereits <a rel="external" href="http://www.villa-oppenheim-berlin.de/museum/freundeskreis.html" target="_blank">ein Freundeskreis</a> zusammengetan, der das Museum auf vielf&auml;ltige Weise unterst&uuml;tzen m&ouml;chte. Ein kleines <a rel="external" href="http://www.villa-oppenheim-berlin.de/cafe.html" target="_blank">Museumscaf&eacute;</a> mit Blick auf den sch&ouml;nen <a rel="external" href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/schustehruspark.html" target="_blank">Schustehruspark</a> l&auml;dt die Besucher ein (Gleiche &Ouml;ffnungszeiten wie das Museum: Di - Fr 10:00 bis 17:00 Uhr und So von 11:00 bis 17:00 Uhr). Das nette Caf&eacute;-Pl&auml;tzchen wird sicher auch so manchen Kiezbewohner anziehen.
</p>
<p>
<a rel="external" href="http://www.villa-oppenheim-berlin.de" target="_blank">Museum Charlottenburg-Wilmersdorf </a><br />
in der <a rel="external" href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/org/kunstamt/geschichte_villa_oppenheim.html" target="_blank">Villa Oppenheim</a><br />
Schlo&szlig;stra&szlig;e 55, 14059 Berlin
</p>
<p style="text-align:center;"><a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng1_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3089] external" title="Eine schier endlose Schlange zur Er&ouml;ffnung vor der Villa Oppenheim" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng1_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="Eine schier endlose Schlange zur Er&ouml;ffnung vor der Villa Oppenheim" title="Eine schier endlose Schlange zur Er&ouml;ffnung vor der Villa Oppenheim"  class='pivot-popupimage'/></a></p>
<p>
<br />
<strong>&nbsp; <br />
</strong>
</p>
<div align="center">
<strong>
Einige Impressionen von der Er&ouml;ffnung</strong><br />
(Noch bevor der gro&szlig;e Ansturm begann)
</div>
<p>
&nbsp;
<br />
<p style="text-align:center;"><a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng2_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3089] external" title="Aus der Sonderausstellung &quot;Die Familien Mendelssohn und Oppenheim in Charlottenburg&quot;" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng2_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="Aus der Sonderausstellung &quot;Die Familien Mendelssohn und Oppenheim in Charlottenburg&quot;" title="Aus der Sonderausstellung &quot;Die Familien Mendelssohn und Oppenheim in Charlottenburg&quot;"  class='pivot-popupimage'/></a></p>

<p>
<a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng3_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3089] external" title="Aus der Kunstsammlung der Stadt Charlottenburg" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng3_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="Aus der Kunstsammlung der Stadt Charlottenburg" title="Aus der Kunstsammlung der Stadt Charlottenburg" align="left" class='pivot-popupimage' /></a>
</p>
<p>
<a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng4_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3089] external" title="Einblicke - Ausblicke von 4 bis ?" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng4_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="Einblicke - Ausblicke von 4 bis ?" title="Einblicke - Ausblicke von 4 bis ?" align="right" class='pivot-popupimage' /></a>
</p>
<p style="text-align:center;"><a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng5_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3089] external" title="Aus der Sonderausstellung &raquo;Die Tr&auml;ume einzig blieben mir in meiner kahlen Zelle&laquo; Frauen im Gerichtsgef&auml;ngnis Kantstra&szlig;e 79" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng5_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="Aus der Sonderausstellung &raquo;Die Tr&auml;ume einzig blieben mir in meiner kahlen Zelle&laquo; Frauen im Gerichtsgef&auml;ngnis Kantstra&szlig;e 79" title="Aus der Sonderausstellung &raquo;Die Tr&auml;ume einzig blieben mir in meiner kahlen Zelle&laquo; Frauen im Gerichtsgef&auml;ngnis Kantstra&szlig;e 79"  class='pivot-popupimage'/></a></p>

<p style="text-align:center;"><a href='http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng6_012012.jpg' rel="lightbox[entry-3089] external" title="Aus der Sonderausstellung &raquo;Die Tr&auml;ume einzig blieben mir in meiner kahlen Zelle&laquo; Frauen im Gerichtsgef&auml;ngnis Kantstra&szlig;e 79" ><img src="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/images/museumcharlbgeroeffng6_012012.thumb.jpg" style="border: 1px solid;" alt="Aus der Sonderausstellung &raquo;Die Tr&auml;ume einzig blieben mir in meiner kahlen Zelle&laquo; Frauen im Gerichtsgef&auml;ngnis Kantstra&szlig;e 79" title="Aus der Sonderausstellung &raquo;Die Tr&auml;ume einzig blieben mir in meiner kahlen Zelle&laquo; Frauen im Gerichtsgef&auml;ngnis Kantstra&szlig;e 79"  class='pivot-popupimage'/></a></p><br />
<br />
</p>
<hr width="100%" size="2" />
</p>
<p>
Presseberichte zur Er&ouml;ffnung:<br />
* <a rel="external" href="http://www.berliner-zeitung.de/berlin/villa-oppenheim-menzel-bei-mendelssohn,10809148,11485124.html" target="_blank">Berliner Zeitung vom 21.01.2012</a><br />
* <a rel="external" href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1886626/Die-Schaetze-von-Charlottenburg.html" target="_blank">Berliner Morgenpost vom 21.01.2012</a><br />
* <a rel="external" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/city-west-das-haus-der-kiezgeschichte/6087088.html" target="_blank">Der Tagesspiegel vom 20.01.2012</a><br />
* <a rel="external" href="http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/archiv.html" target="_blank">rbb-Abendschau vom 22.01.2012</a>
</p>
<hr width="100%" size="2" /></p> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">3089@http://blog.klausenerplatz-kiez.de/pivot/</guid>
			<category>Kiez, Kunst und Kultur</category>
			<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 23:52:00 +0100</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>Anmerkungen zu „Ökokiez 2020&quot;</title>
			<link>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/22/anmerkungen_zu_oekokiez_2020</link>
			<comments>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/22/anmerkungen_zu_oekokiez_2020#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ <p>
<em>Die folgenden Anmerkungen besch&auml;ftigen sich mit einigen grunds&auml;tzlichen Aspekten des <a rel="external" href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/bacharlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/umwelt/klimaschutzkonzept_klausenerplatz.pdf?start&amp;ts=1326886057&amp;file=klimaschutzkonzept_klausenerplatz.pdf" target="_blank">Klimaschutzkonzepts f&uuml;r den Klausenerplatz</a> (s. auch die <a rel="external" href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/bacharlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/umwelt/2011_12_13_oekokiez_abschlusspraesentation.pdf?start&amp;ts=1324386693&amp;file=2011_12_13_oekokiez_abschlusspraesentation.pdf" target="_blank">Kurzfassung der Fa. B.&amp;S.U.</a> f&uuml;r die Abschlu&szlig;pr&auml;sentation vor dem Umweltausschu&szlig;). Es w&auml;re w&uuml;nschenswert, wenn sich Interessierte noch mit weiteren Aspekten&nbsp; besch&auml;ftigen w&uuml;rden.</em><br />
<br />
&nbsp;
<br />
Seit Ende Dezember 2011 liegt das 102.000 &euro; teure &bdquo;Integrierte Kommunale Klimaschutzkonzept f&uuml;r den Klausenerplatz-Kiez&ldquo; (IKSK) fertig vor. Es umfa&szlig;t 90 Seiten, einschlie&szlig;lich Quellen-, Abk&uuml;rzungs-, Einheiten-, Abbildungs- und Tabellenverzeichnis; hinzu kommt ein Anhang von 108 Seiten. Dieses Konzept soll hier nun unter mehreren Gesichtspunkten betrachtet werden, die sich anlehnen an die <a rel="external" href="http://radio.klausenerplatz-kiez.de/index.php?permalink=13276680639878" target="_blank">Sendung im offenen Kanal</a> am 16. Januar dieses Jahres (siehe auch die <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/19/oekokiez_2020">schriftliche Version hier im Blog</a>, um zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob der bisherige Eindruck best&auml;tigt wird oder nicht.</p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;
<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
<br />
<br />
<div align="center">
<strong>&bdquo;&Ouml;kokiez 2020&ldquo; tats&auml;chlich eine Aktion &bdquo;des Kiezes&ldquo;?&nbsp; </strong><br />
</div>
<p>
&nbsp;<br />
Es sei daran erinnert, da&szlig; die vormalige Bezirksstadtr&auml;tin f&uuml;r Umwelt und das Kiezb&uuml;ndnis Klausenerplatz e.V. die <a href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/org/umwelt/umwelt/pressedoku-oekokiez-klausenerplatz.html" target="_blank" rel="external external">&ouml;ffentliche Diskussion aller Ma&szlig;nahmen und Entscheidung durch die Bewohner</a>&nbsp; bzw. <a href="http://klausenerplatz.de/online/uploads/media/Klausenerplatz-Kiezblatt-Heft-33-Sommer-2009.pdf" target="_blank" rel="external external">eine umfassende Berichterstattung</a> (Kiezblatt Heft 33, Sommer 2009, S. 5) versprochen hatten. Trotzdem wurde in <a href="http://klausenerplatz.de/online/uploads/media/Klausenerplatz-Kiezblatt-Heft-42-Herbst-2011.pdf" target="_blank" rel="external external">Heft 42 (Herbst 2011, S. 12)</a>&nbsp; erstmals &uuml;berhaupt erw&auml;hnt, da&szlig; es &bdquo;eine Steuerungsgruppe&ldquo; gibt, wobei noch nicht einmal die Mitarbeiter <a href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/kiezbuendnis.html" target="_blank" rel="external external">aus dem Kiezb&uuml;ndnis</a>
genannt wurden: der Vorsitzende der Arbeitsgruppe &Ouml;kokiez (und 
Verfasser des Artikels) sowie ein weiteres Mitglied, das zugleich in 
seiner Funktion als&nbsp; Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der <a href="http://argus-gmbh-online.de/" target="_blank" rel="external external">Fa. &bdquo;argus&ldquo;</a> in der Steuerungsgruppe sitzt (IKSK 176).
</p>
<p>
Wenn man bedenkt, da&szlig; diese Steuerungsgruppe zehnmal getagt hat und da&szlig; 
das vorliegende Klimaschutzkonzept &bdquo;in enger Abstimmung mit der f&uuml;r die 
Konzepterstellung einberufenen Steuerungsgruppe entwickelt&ldquo; wurde (IKSK 
2), in dieser Steuerungsgruppe sogar &bdquo;grundlegende 
Managemententscheidungen getroffen wurden&ldquo; (IKSK 63), verwundert es doch
sehr, da&szlig; das Kiezb&uuml;ndnis kein einziges Mal &uuml;ber die Arbeit dieses 
zentralen Gremiums berichtet hat, ja selbst dessen Existenz den Lesern 
seines viertelj&auml;hrlich erscheinenden Kiezblattes fast bis zum Schlu&szlig; 
verschwiegen hat. (Auf der Website des Kiezb&uuml;ndnisses kommt der Begriff 
&bdquo;Steuerungsgruppe&ldquo; bei keinem Stichwort zu &bdquo;&Ouml;kokiez&ldquo; vor. Dasselbe gilt 
im &uuml;brigen auch f&uuml;r das Bezirksamt.) Zwar berichten f&uuml;nf der elf Hefte 
der Zeitschrift zwischen Sommer 2009 (Heft 33) und Winter 2011 (Heft 43)
&uuml;ber das Thema &bdquo;&Ouml;kokiez&ldquo; (Heft 33 und 40-43), aber alle Berichte sind 
knapp (weniger als eine Seite) und sehr allgemein gehalten (Ziele des 
Projekts, Organisatorisches, Kurzberichte zu den drei offiziellen 
Veranstaltungen des Bezirksamtes im M&auml;rz und September 2011). Sie 
gen&uuml;gen bei weitem nicht dem Anspruch einer &bdquo;umfassenden&ldquo; 
Berichterstattung.&nbsp; (Die <a href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/org/umwelt/umwelt/klimaschutzkonzept-klausenerplatzkiez.html" target="_blank" rel="external external">Mitteilungen des bezirklichen Presseamtes</a> sind noch karger.) 
</p>
<p>
&nbsp;
<br />
Wenn also schon die <em>Information</em> der betroffenen Anwohner doch eher sehr beschr&auml;nkt ist, wie sieht es dann&nbsp; mit der versprochenen <em>Entscheidung</em> &uuml;ber das Projekt aus?&nbsp; Dazu im <a href="http://klausenerplatz.de/online/fileadmin/user_upload/Projekte_Aktionen/Arbeitsgruppe_KiezBlatt/Klausenerplatz-Kiezblatt-Heft-43-Winter-2011.pdf" target="_blank" rel="external external">Kiezblatt-Winterheft 43, S. 6</a>: Das Arbeitsergebnis soll 
</p>
<blockquote>
	&bdquo;in den n&auml;chsten Wochen zun&auml;chst dem Umweltausschuss der neuen Bezirksverordnetenversammlung (BVV) und anschlie&szlig;end [!] in einer 
	&ouml;ffentlichen Veranstaltung auch [!] den Kiezbewohnern pr&auml;sentiert und 
	mit Ihnen diskutiert [!] werden&ldquo;. 
</blockquote>
&nbsp;&nbsp;
<br />
Man fragt sich unwillk&uuml;rlich, wie das wohl bei einem Umfang von 
insgesamt 198 Seiten funktionieren soll und was da wohl noch entschieden
werden kann, ganz zu schweigen davon, da&szlig; grunds&auml;tzliche Fragen zum 
Sinn dieses Klimaschutzkonzepts (s. dazu unten: &bdquo;Wie sinnvoll ...&ldquo;) ja 
gar nicht mehr entscheidbar sind. Selbst dort, wo die Anwohner 
ausnahmsweise einmal zu Wort kamen, n&auml;mlich bei den beiden &ouml;ffentlichen 
Veranstaltungen des Bezirksamtes im M&auml;rz 2011, wurden sie letztlich doch
nicht geh&ouml;rt, wie auf S. 2 des IKSK nachzulesen ist: <br />
<blockquote>
	Es &bdquo;wurden zahlreiche Interviews mit Akteuren [zur Erl&auml;uterung: 
	&bdquo;Akteure&ldquo; sind im Sinne des IKSK nie Anwohner, sondern immer nur 
	Beh&ouml;rden, Vereine, Gewerbetreibende u.&auml;.] im Kiez bzw. Bezirk und dem 
	Land Berlin gef&uuml;hrt sowie die Ergebnisse der am 12. und 13. September 
	2011 durchgef&uuml;hrten Expertenworkshops mit rund 50 Teilnehmern 
	ber&uuml;cksichtigt&ldquo;.
</blockquote>
&nbsp;&nbsp;
<br />
Nicht nur, da&szlig; folglich die &Auml;u&szlig;erungen der Anwohner im M&auml;rz <em>nicht</em> ber&uuml;cksichtigt wurden &ndash; der ersten der beiden Versammlungen wird sogar ein gewisses Ma&szlig; an Destruktivit&auml;t attestiert: <br />
<blockquote>
	&bdquo;Das zweite Anwohnertreffen hatte einen wesentlich konstruktiveren 
	Charakter als die erste Veranstaltung&ldquo;, wo &bdquo;die Erstellung eines 
	Klimaschutzkonzeptes von einigen Anwohnern sehr kritisch gesehen wurde, 
	da Mieterh&ouml;hungen infolge von k&uuml;nftigen Sanierungen bef&uuml;rchtet wurden&ldquo; 
	(IKSK 64 &ndash; zu den erw&auml;hnten Bef&uuml;rchtungen s. unten: &bdquo;Kosten&ldquo;). 
</blockquote>
&nbsp;&nbsp;
<br />
K&ouml;nnte wohl deshalb beim Expertenworkshop im September 2011 die 
&Ouml;ffentlichkeit ausgesperrt worden sein? Die Vermutung liegt nahe, 
nachdem der Leiter des Umweltamts auf der <a href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/11/oekokiez_2020_im_ausschuss_fue" rel="external external">Sitzung des Umweltausschusses der BVV am 10. Januar</a>
auf eine entsprechende Frage antwortete: Grund f&uuml;r die 
Nicht&ouml;ffentlichkeit sei &bdquo;die Kalkulierbarkeit der Leute&ldquo; gewesen; es 
sprenge den Rahmen einer Expertensitzung, wenn irgendwelche Menschen&nbsp; 
einfach &quot;mal reinschauen&quot;.<br />
Wie eventuell eine gr&ouml;&szlig;ere Zahl von Anwohnern zu dem Projekt steht, l&auml;&szlig;t
sich auch aus folgender Mitteilung im IKSK ablesen: Es wurde <br />
<blockquote>
	&bdquo;eine Umfrage unter Gewerbetreibenden und Bewohnern zu elektronischen 
	Ger&auml;ten im Betrieb bzw. Haushalt und dem individuellen Verhalten 
	durchgef&uuml;hrt. Aufgrund des geringen R&uuml;cklaufs konnten die Ergebnisse 
	jedoch nicht weiter verwandt werden.&ldquo; (S. 63) 
</blockquote>
&nbsp;&nbsp;
<br />
Leider sind im umfangreichen Anhang die Fragen an die <em>Bewohner</em> nicht nachlesbar.<br />
<br />
Es gibt also offensichtlich ein erhebliches Problem f&uuml;r die 
Projektmacher:&nbsp; Die B&uuml;rger wollen nicht so, wie der <em>B&uuml;rgerverein</em> 
Kiezb&uuml;ndnis Klausenerplatz e.V. will. Zur L&ouml;sung dieses Problems hei&szlig;t 
es auf S. 66: <br />
<blockquote>
	&bdquo;Um ggf. weitere Vorbehalte bez&uuml;glich des lokalen Klimaschutzes (vor 
	allem die energetische Sanierung&nbsp; von Wohngeb&auml;uden) abzubauen, ist eine kontinuierliche und strategische &Ouml;ffentlichkeitsarbeit erforderlich (AG&nbsp;
	[d.h. Allgemeine Aufgabe] 4 Kommunikationsstrategie &Ouml;kokiez 2020) und 
	eine Identifikation mit dem Projekt herbeizuf&uuml;hren (AG 5 &Ouml;kokiez als 
	Marke).&ldquo;&nbsp; &bdquo;Eine Verkn&uuml;pfung mit Gef&uuml;hlen wie Lust, Freude und Spa&szlig; ist 
	anzustreben.&ldquo; (IKSK 77) 
</blockquote>
<p>
&nbsp;&nbsp;
<br />
F&uuml;r die Bewu&szlig;tseinsbildung der Anwohner ist im einzelnen folgendes geplant: 
</p>
<blockquote>
	<strong>&bdquo;AG 4 Kommunikationsstrategie &Ouml;kokiez 2020 </strong><br />
	Ziel: Bewusstseinsbildung f&uuml;r Klimaschutz im Klausenerplatz-Kiez<br />
	Kurzbeschreibung: Der/die Klimaschutzmanagerin entwickelt mit 
	Bezirksamt, Kiezb&uuml;ndnis und Unternehmensnetz Klausenerplatz eine 
	zentrale Kommunikationsstrategie f&uuml;r den Klimaschutz im 
	Klausenerplatz-Kiez. Eine zentrale Botschaft wird festgelegt und je nach
	Zielgruppe (Milieus) Ansprache und Kan&auml;le gew&auml;hlt. [Beispiele zum 
	milieugerechten Vorgehen auf S. 79: bei Senioren &bdquo;inhaltlich evtl. 
	&sbquo;Sparsamkeit&lsquo; ansprechen&ldquo;, bei jungen Familien &bdquo;inhaltlich Themen wie 
	intergenerative Gerechtigkeit (&sbquo;f&uuml;r unsere Kinder&lsquo;) ansprechen&ldquo;] 
	Au&szlig;erdem k&ouml;nnte ein &Ouml;kokiez-Tag ins Leben gerufen werden. Im Rahmen des 
	&Ouml;kokiez-Tages k&ouml;nnte dann in verschiedenen Kategorien ein 
	&sbquo;&Ouml;kokiez-Preis&lsquo; verliehen werden.<br />
	CO2-Minderungspotenzial: Ohne bestimmbares Einsparungspotenzial.&ldquo;<br />
	Kosten: Es wird mit Kosten zwischen 7.500 und 13.500 &euro; nebst Personalkosten gerechnet. (IKSK 99f. auszugsweise)
</blockquote>
<blockquote>
	<strong>&bdquo;AG 5&nbsp; &Ouml;kokiez 2020 als Marke </strong><br />
	Ziel: Erh&ouml;hung der Identifikation mit den Klimaschutzma&szlig;nahmen des &Ouml;kokiezes<br />
	Kurzbeschreibung: Das Projekt &sbquo;&Ouml;kokiez 2020&lsquo; soll als Marke entwickelt 
	werden. Es werden daf&uuml;r z.B. ein Logo und ein Slogan kreiert [Vorschlag 
	f&uuml;r einen &bdquo;zentralen Slogan, welcher alle Anwohner/innen anspricht und 
	mitnimmt wie z.B. &sbquo;<em>&Ouml;kokiez&nbsp; 2020 &ndash; Gemeinsam f&uuml;r das Klima</em>&lsquo; &ldquo;
	(S. 78)], die als Wiedererkennungsmerkmale f&uuml;r Klimaschutzaktivit&auml;ten 
	im Klausenerplatz-Kiez bzw. im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf dienen 
	sollen. Das Logo findet Verwendung auf diversen Medien wie Taschen 
	(Stoff oder Papier), Internetseite, Flyern oder &Ouml;kokiezf&uuml;hrer etc. Es 
	werden zentrale Kriterien der &Ouml;kokiez-Labels festgelegt. Unternehmer
	und Institutionen im Kiez, welche sich zu den Kriterien bekennen [!], 
	d&uuml;rfen anschlie&szlig;end das Label &ouml;ffentlich verwenden.<br />
	CO2-Minderungspotenzial: Ohne bestimmbares Einsparungspotenzial.&ldquo;<br />
	Kosten: Es wird mit Kosten von 15.000 &euro; nebst Personalkosten gerechnet. (IKSK 101 auszugsweise)
</blockquote>
<p>
AG 4 und 5 &bdquo;sind in den kommenden drei Jahren Schwerpunktma&szlig;nahmen&ldquo; (IKSK 6).<br />
&nbsp;&nbsp;
<br />
<br />
<strong>Fazit: <br />
Bei &bdquo;&Ouml;kokiez 2020&ldquo; handelt es sich um keine Aktion &bdquo;des Kiezes&ldquo;, sondern
eines dort ans&auml;ssigen Vereins. Trotz aller Beteuerungen wurden die 
Anwohner nur bruchst&uuml;ckhaft informiert und schon gar nicht beteiligt. 
Vielmehr wurden erkennbare &bdquo;Vorbehalte&ldquo; der Anwohner nicht nur nicht 
aufgegriffen, sondern sollen in Zukunft unterlaufen werden.</strong>
<br />
<br />
&nbsp; <br />
<br />
</p>
<div align="center">
<strong>Wie sinnvoll ist es, gerade f&uuml;r dieses Gebiet ein Klimaschutzkonzept zu erstellen?</strong>
</div>
<p>
&nbsp;
<br />
Der Bericht beginnt (S. 1) mit einem Hinweis auf die Klimaschutzziele 
von EU (und Bundesregierung) f&uuml;r 2020. Dazu geh&ouml;rt u.a. eine Senkung der
Treibhausgasemissionen (d.h. CO2) um 20% (40%) im Vergleich zu 1990. Da
aber &bdquo;f&uuml;r die Zeitr&auml;ume vor 2007 keine gesicherten Daten verf&uuml;gbar&ldquo; 
sind (IKSK 6), kann insofern &uuml;berhaupt keine <em>Entwicklung</em> dargestellt werden; das ist nat&uuml;rlich ein erhebliches 
methodisches Problem. Man mu&szlig; sich also auf<em> absolute</em> Zahlen beziehen, und da ergibt sich folgendes Bild: 
</p>
<blockquote>
	&nbsp;
	&bdquo;Die Pro-Kopf-Emissionen am Klausenerplatz-Kiez lagen im Jahr 2009 bei 4,29 t&nbsp; CO2.&ldquo; (IKSK 5)
</blockquote>
<p>
&nbsp;
<br />
Das bedeutet gegen&uuml;ber dem <a href="https://docs.google.com/viewer?a=v&amp;q=cache:OohR90K1DXYJ:www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4146.pdf+statistisches+bundesamt+cos-pro-kopf-emissionen+nach+bundesl%C3%A4ndern&amp;hl=de&amp;gl=de&amp;pid=bl&amp;srcid=ADGEESgRdeVBBDRscMNycEx9xnMJld_4kCmBisZt-bRXDjPxfuUEHd-qfrMG-Z4vmweerdNEfuycPuQnevKeO4PsqIlkPDefQLcNBbZzwJJSfZfP9MbeeFv3BzbbwYTVaHzEUk1rhqoK&amp;sig=AHIEtbSwvECEuQ5q2-d9Uoixe2AyBAk2mQ" target="_blank" rel="external external">Bundesdurchschnitt von 9,6 t (2007)</a> ein ausgezeichnetes Ergebnis. Aber auch im Vergleich mit dem <a href="http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1719243/Berlin-hat-zweitgeringsten-CO2-Ausstoss-des-Landes.html" target="_blank" rel="external external">Berliner Gesamtdurchschnitt von 5,4 t pro Kopf (2008)</a>
ist die Bilanz des Viertels am Klausenerplatz &uuml;berdurchschnittlich gut.
Wenn man dann noch zus&auml;tzlich ber&uuml;cksichtigt, da&szlig; laut &bdquo;<a href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-wirtschaft/energie/energiekonzept.pdf?start&amp;ts=1302593601&amp;file=energiekonzept.pdf" target="_blank" rel="external external">Energiekonzept 2020</a>&ldquo;
des Senats (Langfassung April 2011, S. 3) f&uuml;r das Jahr 2030 ein 
Pro-Kopf-Aussto&szlig; von 4,3 t CO2 angepeilt ist, mu&szlig; man feststellen, da&szlig; 
das Gebiet um den Klausenerplatz schon jetzt den Standard von in 18 
Jahren sogar leicht unterbietet! Nicht da&szlig; man trotzdem immer noch mehr 
f&uuml;r die Umwelt tun mu&szlig; und kann &ndash; aber warum wurde bei dieser so &auml;u&szlig;erst
g&uuml;nstigen Bilanz nicht ein Bereich des Bezirks f&uuml;r konzentrierte 
klimasch&uuml;tzende Ma&szlig;nahmen ausgew&auml;hlt, dessen Bilanz wesentlich 
schlechter ist und wo eine Reduktion des CO2-Aussto&szlig;es viel dringlicher 
w&auml;re, also z.B. ein Industriebezirk? K&auml;me das der Gesamtheit der im 
Bezirk wohnenden B&uuml;rger nicht <em>mehr</em> zugute? 
</p>
<p>
Der Leiter des Umweltamtes erkl&auml;rte auf der erw&auml;hnten <a href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/11/oekokiez_2020_im_ausschuss_fue" rel="external external">Umweltausschu&szlig;sitzung vom 10. Januar</a>
die Entscheidung zugunsten des industriefreien Viertels um den 
Klausenerplatz so: Dies sei &bdquo;eine Anerkennung des Engagements der 
B&uuml;rgerschaft&ldquo;. Es ist sch&ouml;n, da&szlig; die Bezirksverwaltung einem <em>B&uuml;rgerverein</em>
so viel Gutes tut. Aber sind 102.000 &euro; aus Steuergeldern f&uuml;r das 
Klimaschutzkonzept plus 7.200 &euro; f&uuml;r ein Vorgutachten plus bereits viele 
Personenmonate Arbeit der Verwaltung allein bis zu diesem Augenblick &ndash; 
sind das nicht eine ganze Menge Steuergelder angesichts des Umstandes, 
da&szlig; daf&uuml;r <em>&uuml;berhaupt nichts</em> f&uuml;r die Umwelt getan wurde au&szlig;er 
ausgefeilte Pl&auml;ne zu schmieden und die Schaffung von zwei Posten zu 
fordern: den eines &bdquo;Klimaschutzmanagers&ldquo; (IKSK 7: &bdquo;wichtig&ldquo; &ndash; &uuml;brigens 
ganz im Gegensatz zu dem <a href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/bacharlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/umwelt/workshop_klimaschutz_klausenerplatz.pdf?start&amp;ts=1320211356&amp;file=workshop_klimaschutz_klausenerplatz.pdf" target="_blank" rel="external external">Expertentreffen im September 2011, S. 8</a> : null Unterst&uuml;tzung) und m&ouml;glichst noch eines &bdquo;Sanierungsmanagers&ldquo;?
</p>
<blockquote>
	&bdquo;M&ouml;gliche Beantragung eines Sanierungsmanagers im Rahmen des Programms 
	&sbquo;Energetische Stadtsanierung&lsquo;, Zuschuss f&uuml;r 2 Jahre, 65% der Kosten, 
	maximaler Zuschuss f&uuml;r 2 Jahre 120.000 &euro; &rarr; 35%-Kofinanzierung suchen&ldquo; 
	(IKSK 145)
</blockquote>
<p>
<br />
Des weiteren sei daran erinnert, da&szlig; ein Klimaschutzkonzept ein Programm f&uuml;r <em>Kommunen</em> ist und keinerlei Handhabe z.B. im Hinblick auf die energetische Geb&auml;udesanierung <em>nicht</em>kommunaler Geb&auml;ude gibt; dort kann das Konzept nur Empfehlungen aussprechen und Beratung anbieten. <br />
Was <em>kommunale</em> Liegenschaften im betreffenden Areal betrifft, so
gibt es allerdings nur eine, auf der sich zwei Schulen, zwei&nbsp; 
Sporthallen und eine Bibliothek befinden, und 
</p>
<blockquote>
	&bdquo;die bezirklichen Liegenschaften im Klausenerplatz-Kiez werden im Zeitraum von 2010 bis 2014 energetisch optimiert&ldquo; (IKSK 2).
</blockquote>
<p>
&nbsp;
<br />
Das hei&szlig;t also, da&szlig; im Zeitpunkt der Vorlage dieses Konzepts der Bezirk von sich aus bereits <em>zwei Jahre</em>
lang am energetischen Optimieren war und in dieser Hinsicht kein von 
au&szlig;en kommendes Konzept n&ouml;tig hatte (vgl. auch IKSK 12 und 43). Dieses 
Papier kann also im Hinblick auf den vom Bezirk selbst regelbaren 
Bereich seine ratgebende Funktion nicht erf&uuml;llen. <br />
Was die Geb&auml;ude im privaten und st&auml;dtischen Besitz anbelangt, so wurde 
schon oben auf das mangelnde Interesse der privaten Hausbesitzer 
hingewiesen. Noch viel schwerer wiegt, da&szlig; die st&auml;dtische 
Wohnungsbaugesellschaft Gewobag, der Hauptakteur im Viertel mit 60 % der
Wohnungen, bereits eigene langfristige Pl&auml;ne hat: Erstmals &ouml;ffentlich 
angek&uuml;ndigt hat sie ihre &bdquo;<a href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/07/19/sanierungsvorhaben_20122022_kl" rel="external external">Bauplanung 2012-2022</a>&ldquo;
im Juli letzten Jahres. Dabei wurden zehn H&auml;user genannt, die im ersten
Jahr insbesondere unter energetischen Gesichtspunkten saniert werden 
sollen. Im &uuml;brigen bescheinigt das Konzept, da&szlig; &bdquo;nach Auswertung der 
Energiekennwerte aller GEWOBAG-Geb&auml;ude der Zustand der Geb&auml;ude als 
insgesamt gut zu bezeichnen&ldquo; ist (IKSK 20). Auch im Bereich private 
Geb&auml;udesanierung besteht also kein gro&szlig;er Bedarf an bezirklichen 
Empfehlungen und Beratungen; das Konzept geht auch insoweit ins Leere.<br />
<br />
Es bleibt noch als relevanter Bereich der Verkehr. Das Konzept stellt 
hierzu fest, da&szlig; der Motorisierungsgrad des Viertels 2009 bei 227 
Pkw/1000 Einwohner lag (im Vergleich: landesweit 324/1000 und bundesweit
502/1000) und da&szlig; &bdquo;der Radverkehr sich im Kiez bereits einer gro&szlig;en 
Beliebtheit (erfreut)&ldquo; (IKSK 13). Trotzdem errechnet das Konzept ein 
hohes CO2-Einsparungspotential bis 2020 (41% des Gesamtpotentials, vgl. 
IKSK 5). Als zentrale Annahmen f&uuml;r die Berechnung werden u.a. die 
&bdquo;Einf&uuml;hrung von Hybrid-Linienbussen&ldquo; und die Nutzung von 
&bdquo;Leichtlauf&ouml;le(n) PKW&ldquo; genannt (vollst&auml;ndige Aufstellung auf S. 180). 
Und unter den zu ergreifenden Ma&szlig;nahmen f&uuml;r den Klausenerplatzkiez 
finden sich u.a. eine &bdquo;st&auml;rkere Nutzung des Umweltverbundes (&Ouml;PNV, 
Rad,Fu&szlig;g&auml;nger)&ldquo;, die &bdquo;Anschaffung deutlich effizienterer PKWs&ldquo; und &bdquo;die 
Vermeidung von Flugreisen der Kiezbev&ouml;lkerung&ldquo; (IKSK 44). <br />
Man kann &uuml;ber diese Auswahl von Annahmen und Ma&szlig;nahmen lachen, weil sie 
so wenig mit diesem Viertel zu tun haben, aber sie machen doch 
unfreiwillig ganz deutlich: Der Ansatzpunkt f&uuml;r CO2-Vermeidung in <em>relevantem</em> Umfang und an <em>relevanter</em> Stelle liegt eben nicht in diesem kaum 600 mal 800 m, also h&ouml;chstens &frac12; km&sup2; gro&szlig;en Wohngebiet.&nbsp; <br />
<br />
<strong>Fazit: Die Ausgangssituation des Viertels ist im landes- und 
bundesweiten Vergleich so g&uuml;nstig, da&szlig; der finanzielle und personelle 
Aufwand als Verschwendung von Steuergeldern erscheint im Hinblick auf 
erheblich problematischere Quartiere wie&nbsp; nahegelegene Industriegebiete 
und Autobahnen. Au&szlig;erdem haben wesentliche Akteure (Bezirksamt, 
Wohnungsbaugesellschaft) l&auml;ngst eigene Konzepte f&uuml;r ihre Liegenschaften.</strong><br />
&nbsp;&nbsp;
<br />
<br />
</p>
<div align="center">
<strong>Kosten</strong><br />
</div>
<p>
&nbsp;&nbsp;
<br />
Zun&auml;chst zu den Kosten f&uuml;r die &bdquo;&ouml;ffentliche Hand&ldquo;, also f&uuml;r die <strong>Steuerzahler</strong>:<br />
Bisher wurden mindestens 109.200 &euro; Steuergelder sowie viele 
Personenmonate Arbeit der Verwaltung aufgewandt (s.o.). Jetzt ist das 
Bezirksamt bestrebt, innerhalb der Antragsfrist bis Ende M&auml;rz einen 
weiteren F&ouml;rderungsantrag auf den Weg zu bringen, diesmal f&uuml;r einen 
Klimaschutzmanager. Nach Aussagen von Mitarbeitern des &bdquo;<a href="http://www.ptj.de/" target="_blank" rel="external external">Projektr&auml;gers J&uuml;lich</a>&ldquo;
bestimmen sich die F&ouml;rdergelder f&uuml;r ihn nach dem Umfang seiner 
T&auml;tigkeit (mit Blick auf Klimaschutzmanager in anderen St&auml;dten kann man 
wohl mit 50.000 &euro; pro Jahr f&uuml;r drei Jahre plus &bdquo;Sachkosten pro Jahr ca. 
5.000 &euro; (B&uuml;roraum &ndash; m&ouml;glichst mit Besprechungsfunktion &ndash; und m&ouml;glichst 
innerhalb des Projektgebiets) zuz&uuml;glich einmaliger Kosten f&uuml;r 
Ausstattung&ldquo; (IKSK 93) rechnen). Hinzu kommt m&ouml;glicherweise noch ein 
Sanierungsmanager (s.o.) mit bis zu 120.000 &euro; Zuschu&szlig;. Aber damit ist 
noch lange nichts f&uuml;r den Umweltschutz getan und wird vielleicht auch 
nicht viel getan werden k&ouml;nnen, denn selbst das Konzept geht von 
&bdquo;beschr&auml;nkte(n) Handlungsm&ouml;glichkeiten&ldquo; des Bezirks aus (IKSK 1), was 
eine freundliche Umschreibung f&uuml;r die Tatsache ist, da&szlig; der Bezirk &ndash; 
wieder einmal &ndash; einer <a href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/aktuelles/stellenausschreibung_78_11.html" target="_blank" rel="external external">Haushaltssperre</a>
unterliegt. Und selbst nach deren Aufhebung wird der Spielraum des 
Bezirks gering sein, weshalb es zu recht gleich einleitend hei&szlig;t: 
</p>
<blockquote>
	&bdquo;Um jedoch die umfassenden Ziele des Modellprojekts zu erreichen, sind 
	in den n&auml;chsten Jahren erhebliche zus&auml;tzliche organisatorische und vor 
	allem finanzielle Mittel zur Umsetzung und sp&auml;teren Validierung von 
	Einzelma&szlig;nahmen erforderlich, deren Verf&uuml;gbarkeit zum heutigen Zeitpunkt
	noch nicht gesichert ist.&ldquo; (IKSK 52)
</blockquote>
<p>
&nbsp;
<br />
Und bei &uuml;ber Zweidrittel der vorgeschlagenen 42 Ma&szlig;nahmen hei&szlig;t es in der Rubrik &bdquo;Kostenaspekte&ldquo; jeweils gleich nochmals:
</p>
<blockquote>
	&bdquo;Die Umsetzung der Ma&szlig;nahme steht unter dem Vorbehalt, dass die 
	personellen und finanziellen Ressourcen im Bezirksamt Berlin 
	Charlottenburg-Wilmersdorf vorhanden sind.&ldquo;
</blockquote>
<p>
&nbsp;&nbsp;
<br />
F&uuml;r den Steuerzahler bedeutet das also, da&szlig; in Zeiten, in denen gerne am
B&uuml;rger gespart wird, nicht ganz unerhebliche &bdquo;organisatorische und 
finanzielle Mittel&ldquo; eingesetzt wurden zur Vorbereitung von etwas, dessen
Umsetzung &ndash; von der Sinnhaftigkeit mal zu schweigen &ndash;&nbsp; in den Sternen 
steht. <br />
<br />
Und wie sieht es mit den Kosten f&uuml;r die <strong>Anwohner</strong> aus?<br />
Der Initiator des &bdquo;&Ouml;kokiez-2000&ldquo;-Projekts, das Kiezb&uuml;ndnis 
Klausenerplatz e.V., hat sich zweimal in seinem Kiezblatt dazu ge&auml;u&szlig;ert,
zum einem im <a href="http://klausenerplatz.de/online/uploads/media/Klausenerplatz-Kiezblatt-Heft-33-Sommer-2009.pdf" target="_blank" rel="external external">Sommer 2009 (S. 5)</a> :
</p>
<blockquote>
	&ldquo;Wir wollen daf&uuml;r Unterst&uuml;tzung aus Bundes- und Landesprogrammen, aber 
	auch vom Bezirk und von Sponsoren einwerben und gehen davon aus, dass 
	alle geplanten Ma&szlig;nahmen f&uuml;r die B&uuml;rger miet- und kostenneutral 
	gestaltet werden k&ouml;nnen.&ldquo;
</blockquote>
<p>
&nbsp;
<br />
und dann noch einmal im <a href="http://klausenerplatz.de/online/uploads/media/Klausenerplatz-Kiezblatt-Heft-40-Fruehjahr-2011.pdf" target="_blank" rel="external external">Fr&uuml;hjahr 2011 (S. 13)</a> :
</p>
<blockquote>
	&bdquo;Nur wenn es gelingt f&uuml;r die dann vorgeschlagenen Einzelma&szlig;nahmen weitere F&ouml;rdermittel einzuwerben, kann das Projekt &bdquo;&Ouml;kokiez 2020&ldquo; 
	Realit&auml;t werden. Das &Ouml;kokiez-Projekt er&ouml;ffnet also Chancen f&uuml;r die 
	Kiezbewohner, finanzielle Belastungen beim Klimaschutz zu vermeiden und 
	gleichzeitig die eigenen Energiekosten zu senken.&ldquo;
</blockquote>
<p>
&nbsp;
<br />
Diese klaren Versprechen der &bdquo;Miet- und Kostenneutralit&auml;t&ldquo; werden wohl 
der Wirklichkeit nicht standhalten k&ouml;nnen. Schon das vorliegende 
Klimaschutzkonzept macht das auf S. 17 sehr deutlich:
</p>
<blockquote>
	&bdquo;Verschiedene Studien kommen zu dem Schluss, dass unter Anrechnung 
	aller notwendigen Begleitma&szlig;nahmen und Nebenkosten die &nbsp;&nbsp;&nbsp; 
	energiesparenden Ma&szlig;nahmen h&auml;ufig deutlich mehr kosten als die in 
	absehbarer Zeit erreichbaren Heizkostenersparnisse. Die gilt 
	insbesondere in Berlin und ganz besonders in Gr&uuml;nderzeith&auml;usern, die 
	auch den Klausenerplatz-Kiez pr&auml;gen.&ldquo;
</blockquote>
<p>
&nbsp;
<br />
In anderen Worten: die Ersparnisse werden die Mietsteigerungen bei 
weitem nicht ausgleichen k&ouml;nnen, die Mieten also erheblich (und auf 
Dauer) steigen. Da ist es wenig Trost, wenn es im darauf folgenden Satz 
des Konzepts noch hei&szlig;t,
</p>
<blockquote>
	&nbsp;
	&bdquo;die Kosten einer energetischen Sanierung sind jedoch deutlich geringer, wenn ohnehin eine Sanierung ansteht&ldquo;,
</blockquote>
<p>
&nbsp;
<br />
denn dabei wird &uuml;berhaupt nicht in Rechnung gestellt, da&szlig; auch die 
&uuml;brigen Bestandteile der Sanierung sich auf die Miete niederschlagen und
sie in die H&ouml;he treiben werden. Man schaue sich nur einmal an, welche 
Bauma&szlig;nahmen die Gewobag <a href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/01/sanierungsvorhaben_20122022_am#comm" rel="external external">den Mietern zweier H&auml;user in der Seelingstra&szlig;e angek&uuml;ndigt</a>
hat: Das geht mit Badmodernisierung (obwohl die Mieter mit ihren 
jetzigen B&auml;dern zufrieden sind), Grundri&szlig;&auml;nderung und Balkonanbau weit 
&uuml;ber eine notwendige energetische Sanierung hinaus, macht es f&uuml;r viele 
Mieter unerschwinglich, dort weiter zu wohnen, und ist eben genau 
dadurch ein Beitrag zur Gentrifizierung des Viertels: Vertreibung von 
zahlungsschw&auml;cheren Altanwohnern, um zahlungskr&auml;ftigeren Neuanwohnern 
Platz zu machen. (&Uuml;brigens, der Begriff &bdquo;Gentrifizierung&ldquo; ist durchaus 
kein &bdquo;<a href="http://klausenerplatz.de/online/oekokiez/fragen-zum-projekt.html" target="_blank" rel="external external">allm&auml;chtiger
aber weitgehend sinnentleerter Kampfbegriff&ldquo; und &bdquo;Einwand der 
selbsternannten neuen (alten) Linken, der gegen jede Entwicklung eines 
Quartiers wohlfeil ist</a>&ldquo;, sondern wird heutzutage ganz selbstverst&auml;ndlich von Stadtplanern und in der Immobilienbranche benutzt. Und wer sich r&uuml;hmt, &bdquo;<a href="http://klausenerplatz.de/online/oekokiez/fragen-zum-projekt.html" target="_blank" rel="external external">in
den vergangenen Jahren das Quartier auch f&uuml;r Mitb&uuml;rger mit etwas 
dickerem Geldbeutel wieder attraktiv zu machen&ldquo; und dabei mit der 
Gewobag &bdquo;am gleichen Strang gezogen</a>&ldquo; zu haben, mu&szlig; sich den Vorwurf 
gefallen lassen, offenbar selbst zur Gentrifizierung des Viertels am 
Klausenerplatz nach eigenen Kr&auml;ften beizutragen. Jedenfalls scheint der 
seit November 2011 amtierende Senator f&uuml;r Stadtentwicklung 
mieterfreundlicher zu sein, indem er <a href="http://www.taz.de/Neuer-Senator-will-neue-Politik/%2185466/" target="_blank" rel="external external">im Januar 2012 den st&auml;dtischen Wohnungsbauunternehmen die geplanten Mieterh&ouml;hungen untersagt</a>, Sanierungen auf Verbesserungen im energetischen Bereich beschr&auml;nkt und <a href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/05/teil_3__sanierungsvorhaben_201" rel="external external">in den Koalitionsvertrag mit der CDU geschrieben hat</a>:
&bdquo;Soweit energetische Modernisierungen durchgef&uuml;hrt werden, dienen die 
zu erwartenden Betriebskostensenkungen als Orientierungsma&szlig;stab zur 
Erh&ouml;hung der Nettokaltmiete.&ldquo;) 
</p>
<p>
Unter diesen Umst&auml;nden macht ein Klimaschutzkonzept, das dazu &uuml;berhaupt 
nur zu sagen wei&szlig;, da&szlig; &bdquo;aufgrund des hohen Anteils an einkommensarmen 
Haushalten auf die Sozialvertr&auml;glichkeit der Ma&szlig;nahmen zu achten 
(Mieterrelevanz)&ldquo; sei (IKSK 57), einen bestenfalls hilflosen, eher 
ignoranten Eindruck gegen&uuml;ber den Sorgen der Anwohner. Dieser Eindruck 
wird verst&auml;rkt (s.o. &bdquo;Ist &sbquo;&Ouml;kokiez 2020&lsquo; ...&ldquo;) durch die Art und Weise, 
wie das Konzept mit den kritischen &Auml;u&szlig;erungen auf der Versammlung Anfang
M&auml;rz umgeht, und die besondere Bedeutung, die es den Ma&szlig;nahmen &bdquo;AG 4 
Kommunikationsstrategie&ldquo; und &bdquo;AG 5 &Ouml;kokiez als Marke&ldquo; zuweist: Mit der 
geballten Kraft&nbsp; der &bdquo;Akteure&ldquo; Klimaschutzmanager, Steuerungsgruppe, 
Bezirksamtspressestelle, Unternehmensnetz Klausenerplatz und Kiezb&uuml;ndnis
Klausenerplatz e.V. (vgl. IKSK 99 und101) sollen die Bewohner 
ausgerichtet werden auf &bdquo;eine st&auml;rkere Identifikation mit dem Projekt&ldquo; 
(IKSK 77) , das nicht ihr eigenes ist und das, trotz aller Beteuerungen,
nicht kostenlos sein wird &ndash; daf&uuml;r sorgen schon die tats&auml;chlichen 
Verh&auml;ltnisse.<br />
&nbsp; <br />
<strong>Fazit: Die Initiatoren und Tr&auml;ger des Projekts haben und werden 
den Steuerzahlern Kosten verursachen, die voraussichtlich in keinem 
angemessenen Verh&auml;ltnis zum Umweltnutzen f&uuml;r die B&uuml;rger stehen. Weitere 
individuelle Folgekosten und auch Verdr&auml;ngung sind zu erwarten.</strong><br />
<br />
&nbsp;&nbsp;
</p>

<p>
&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;
</p>


</p>


</p>


</p>


</p>


</p>


</p>


</p>


</p>


</p>


</p>


</p>


</p>


</p>


</p>
<p>
MichaelR</p> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">3085@http://blog.klausenerplatz-kiez.de/pivot/</guid>
			<category>Gastautoren, Gesellschaft</category>
			<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 00:02:00 +0100</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>Ehrenwerte Gesellschaften - eine Vortragsreihe in Charlottenburg</title>
			<link>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/21/ehrenwerte_gesellschaften__ein</link>
			<comments>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/21/ehrenwerte_gesellschaften__ein#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ <p>
&Uuml;ber &quot;<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/07/03/politik_und_wohnungsbau__25_ja">Politik und Wohnungsbau - 25 Jahre (und noch l&auml;nger) - Lug, Betrug und Korruption</a>&quot; hatten wir <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/08/07/die_partei_hat_immer_recht__sc">aus unserer Kiezgeschichte berichtet</a>. Doch die &quot;<a href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/05/17/wohnen_in_berlin__wohnen_im_ki" rel="external external">ehrenwerten Gesellschaften von Gesch&auml;ftemachern, Politikern und Gaunern</a>, nie ganz ehrlich, oft an der Grenze zum Kriminellen und manchmal 
auch dar&uuml;ber&quot;, bestehen weiter. Unseren Kiez kann man heute durchaus als 
Paradebeispiel heranziehen (allerdings sieht es woanders wahrscheinlich 
auch nicht viel besser aus). Parteien-Clans, ein spezieller 
Schlorrendorfer Polit-Sumpf mitsamt Vorort-Zirkeln - alles 
vorhanden. Vielleicht sollte man sich das mit dem geplanten 
<a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2011/12/19/oekokiez_2020">&Ouml;kokiez-Label</a> noch mal &uuml;berlegen. Werbung mit &quot;Mafi&ouml;koKiez&quot; k&ouml;nnte viel 
profitabler ausfallen. Das Label mu&szlig; man nicht erst gro&szlig; aufbauen, das gibt es bereits (sogar vom CO2-Aussto&szlig; pro Kopf und Jahr her), es mu&szlig; nur noch richtig &ouml;ffentlich gemacht werden. Mit entsprechender Bewerbung k&ouml;nnten die Interessierten angelockt werden. Das w&uuml;rde Geld in den Kiez sp&uuml;len. Die bezahlen gut, 
die bestechen gro&szlig;z&uuml;gig. Dann mu&szlig; man nicht mehr das Geld der kleinen 
Leute, also von den Mietern, bei der GEWOBAG abgreifen. Wenn die sich 
vorgenommen haben <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/10/neues_aus_schlorrendorf">eine Stra&szlig;e zu sperren</a>, dann geht das auch klar - 
zementklar sozusagen. Wenn die <a rel="external" href="http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/09/wohnen_im_kiez">ein Haus leer haben wollen</a>, dann geschieht das ohne langes Federlesen.
Davon k&ouml;nnen kleine M&ouml;chtegern-Kiezdespoten noch was lernen. Das Label 
w&uuml;rde also eine echte Win-Win-Strategie bieten. Na ja, f&uuml;r einige halt - aber das ist eben immer so. 
</p>
<br />
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Eine Veranstaltungsreihe wird sich jetzt in Charlottenburg mit &bdquo;Wirtschaftskriminalit&auml;t und Korruption&quot; besch&auml;ftigen. Na, das ist doch mal ein aktuelles Thema - (nicht nur) aus dem vollen Schlorrendorfer (Bezirks-) Leben gegriffen. <br />
&nbsp; <br />
<strong> </strong>
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<strong>Zur Auftaktveranstaltung am kommenden Dienstag hei&szlig;t es:</strong><br />
&quot;<strong>Es geht den deutschen politischen Klassen nicht mehr um die Gestaltung der sozialen und &ouml;konomischen Verh&auml;ltnisse im Sinne eines Gemeinwohls. Sie sind ein Wirtschaftszweig geworden, eine gewinnorientierte Dienstleistung, die einen Service anbietet: die Umsetzung von Partikularinteressen in Gesetze.</strong>&quot; 
</p>
<ul>
	<li>Dienstag, 24. Januar 2012 um 19:00 Uhr<br />
	<a rel="external" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mathew_D._Rose" target="_blank">Mathew Rose</a> (Bestseller-Autor)<br />
	&quot;Politik als Big Business oder der Ausverkauf der Demokratie&quot;<br />
	[Anmerkung: <a rel="external" href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36290/1.html" target="_blank">Telepolis hat am 27.01.2012 ein Interview mit Mathew D. Rose</a> gebracht.]</li>
</ul>
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</ul></p>&nbsp;&nbsp; <br />
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Weiter geht es dann in der Veranstaltungsreihe:
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<ul>
	<li>Dienstag, 28. Februar um 19:00 Uhr<br />
	Dr. Andreas Novak (<a rel="external" href="http://www.transparency.de/" target="_blank">Transparency Deutschland</a>) <br />
	&quot;Wirtschaftskriminalit&auml;t in der Rohstoffbranche&quot;</li>
	<li>Dienstag, 27. M&auml;rz um 19:00 Uhr<br />
	<a rel="external" href="http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Roth_%28Publizist%29" target="_blank">J&uuml;rgen Roth</a> (Bestseller-Autor)<br />
	&quot;Unfair Play: Korruption im Sport&quot;</li>
	<li>Dienstag, 24. April um 19:00 Uhr<br />
	Prof. Dr. Hans See (<a rel="external" href="http://businesscrime.de/" target="_blank">Business Crime Control e.V.</a>)<br />
	&quot;Kritik der kriminellen &Ouml;konomie&quot; </li>
	<li>Dienstag, 29. Mai um 19:00 Uhr<br />
	Marc M&uuml;nch (<a rel="external" href="http://www.cleanstate.de/" target="_blank">Clean State e.V.</a>)<br />
	&quot;Wirtschaftskriminalit&auml;t in Deutschland: Ein Fallbeispiel&quot;&nbsp; </li>
</ul>
<p>
Weitere Informationen beim Veranstalter:<br />
<a rel="external" href="http://www.oekumenischeszentrum.de/" target="_blank">&Ouml;kumenisches Zentrum WILMA 163</a><br />
Wilmersdorfer Str. 163, Berlin-Charlottenburg <br />
(N&auml;he Otto-Suhr-Allee, Bus M45, U-Bhf. Richard-Wagner-Platz)</p> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">3087@http://blog.klausenerplatz-kiez.de/pivot/</guid>
			<category>Gesellschaft, Politik, Satire</category>
			<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 21:57:00 +0100</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>Gewerbeneuigkeiten</title>
			<link>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/21/gewerbeneuigkeiten</link>
			<comments>http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2012/01/21/gewerbeneuigkeiten#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ <p>
Inhaber-Wechsel beim &quot;<a rel="external" href="http://www.vinumberlin.de" target="_blank">Vinum-Spezialit&auml;tenkontor</a>&quot; <a rel="external" href="http://wir-sind-kiez.de/vinum" target="_blank">in der Danckelmannstra&szlig;e 29</a>.<br />
<br />
Dazu berichtet das <a rel="external" href="http://www.inforadio.de" target="_blank">rbb-Inforadio</a> in einer Sendung, die heute, 21.01.2012, um 22:45 Uhr wiederholt wird, aber auch <a rel="external" href="http://www.inforadio.de/podcast/feeds/aufgegabelt/aufgegabelt.html" target="_blank">als Podcast online</a> steht.
</p>
<blockquote>
	<p>
	Der Berliner Weinhandlung &quot;Vinum&quot; steht mit Beginn des kommenden Monats ein Generationswechsel ins Haus. Vor 33 Jahren er&ouml;ffnete Andreas Schiechel in einer ehemaligen Fleischerei sein Weingesch&auml;ft &quot;Vinum&quot;. Anfangs hie&szlig; es noch anders, aber daran erinnert sich sowieso keiner mehr. Mit dem &quot;Vinum&quot; kamen auch andere Weine an die Spree, denn Schiechel war und ist ein Frankreich-Fan; vor allem S&uuml;dfrankreich hat es ihm angetan und dort will er jetzt auch mehr Zeit verbringen, in einem kleinen H&auml;uschen, das er seit den 80er Jahren besitzt. Im Februar &uuml;bernimmt deshalb Schiechels langj&auml;hrige Mitarbeiterin Catharina d&acute;Aprile von der Goltz die Weinhandlung. Mit beiden hat sich Reiner Veit &uuml;ber den Generationswechsel unterhalten und wollte zun&auml;chst von Andreas Schiechel wissen, ob es denn schwer f&auml;llt, den Korkenzieher weiterzugeben.<br />
	Quelle: <a rel="external" href="http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/aufgegabelt/201201/168311.html" target="_blank">rbb-Inforadio - Aufgegabelt: Wechsel im &quot;Vinum&quot;</a>
	</p>
</blockquote>
<p>
Auch der <a rel="external" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/weine-des-monats-zwei-waermende-rote-klassischer-herkunft-/6061336.html" target="_blank">Tagesspiegel vom 12.01.2012</a> berichtete dar&uuml;ber.</p> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">3086@http://blog.klausenerplatz-kiez.de/pivot/</guid>
			<category>Gewerbe im Kiez</category>
			<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 18:39:00 +0100</pubDate>
		</item>
		
		
		
	</channel>
</rss>

