"Schulstart ohne Zuckerschlecken" für Kinder und ihre Eltern, die mit Hartz IV (Alg II) leben müssen.
Einschulung und Schule kostet Geld und das nicht wenig.
Eine Einschulung mit Erstausstattung kostet so gut zwischen 100 und 200 Euro. Und es sollte ja auch anständig und menschenwürdig werden. Welch ein Anfang für diese Kinder soll das aber so werden? Und das wird auch wieder viele Kinder aus unserem Kiez betreffen.
Und was hört man dazu:
Die Bezirke sind aus Sicht der Schul- stadträte von Neukölln und
Charlottenburg-Wilmersdorf, Wolfgang Schimmang und Reinhard Naumann
(beide SPD), allerdings eine schlechte Adresse. „Wir haben dafür gar
kein Geld“, .......
Quelle: Der Tagesspiegel vom 25.08.2007
Also wie gehabt ..... das übliche Gerede..... sitzen denn ihre Parteien nicht mit in der Regierung?
Das Ganze ist nach meiner Auffassung menschenunwürdig, das grenzt an Menschenverachtung, es ist eine Schande für Deutschland.
Ja, ich meine, es ist eine Form von Vergehen an der Menschlichkeit! Auch aus vielen anderen Gründen, wie z.B. hier.
Dazu auch: ein Video im rbb Abendschaublog
- Gesellschaft, Kinder und Jugendliche, Politik, ZeitZeichen -
Derzeitig werden die
Abstimmungsbenachrichtigungen für die Abstimmung zum Bürgerentscheid über die Erweiterung der
Parkraumbewirtschaftung in Charlottenburg-Wilmersdorf am Sonntag, dem
23.09.2007 versandt.
Weiterhin soll das Schreiben eine amtliche Verlautbarung zum Bürgerentscheid
am 23. September 2007 enthalten. Dazu jeweils in der Verantwortung der Bürgerinitiative
sowie der Bezirksverordnetenversammlung die Argumente, die gegen bzw. für eine
Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung im Bezirk sprechen.
(Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Pressemitteilung vom 17.08.2007)
Zuvor mußte aber noch das Verwaltungsgericht eingreifen, damit der Bürgerentscheid zur Ausführung kommen konnte.
Hier äußern sich unsere bezirklichen Volksverteter zu dem eher peinlichen Geschehen.
Wie mag der Bürgerentscheid ausgehen?
Wie auch immer und wenn auch unser Kiez (noch) nicht direkt davon betroffen ist - ich meine jedenfalls, daß er nicht an einer zu geringen Wahlbeteiligung scheitern sollte!
Ein Bürgerentscheid ist erfolgreich, wenn 15% der Wahlberechtigten teilnehmen und er mit der Mehrheit der gültigen Stimmen angenommen wird.
Der Bürgerentscheid wirkt wie ein BVV-Beschluss.
Deshalb sollte man unbedingt diese Möglichkeit einer direkten Bürger-Entscheidung nutzen, egal ob Autofahrer oder nicht, egal ob direkt betroffen oder nicht, schon aus grundsätzlichen Gründen.
Also:
Beteiligt Euch am Bürgerentscheid am Sonntag, dem 23.
September!
Sichert eine hohe Abstimmungsbeteiligung - persönlich
oder per Briefwahl.
- Gesellschaft, Politik, ZeitZeichen -
Die große Koalition aus CDU und SPD soll nach Pressemeldungen die unglaubliche Dreistigkeit besitzen, die staatlichen Zuschüsse für Parteien massiv zu erhöhen. Die günstige Gelegenheit einer Großen Koalition will man angeblich nutzen, um die eigenen (Partei- ) Taschen zu füllen. Und wenn dann schon, dann anscheinend gleich richtig! Auch wenn man dafür das Parteiengesetz (Parteienfinanzierung) ändern müßte, aber das würde man ja locker mit seiner Mehrheit hinkriegen.
Ein Ausgleich für den Mitgliederschwund soll das angeblich werden, soll als Grund genannt werden.
Ob sich diese Parteien vielleicht mal Gedanken darüber machen, warum ihnen wohl die Mitglieder davonlaufen?
Sind sie alle schon so realitätsfremd eingeengt, daß ihnen diese nächstliegende Frage nicht mehr einfällt?
Kein Wunder, würde ich mal sagen, bei diesem Verhalten und was sie sonst so abliefern.
Vielleicht auch, weil jetzt und nicht nur aus diesem Grund viele Bundesbürger die Überschrift noch erweitern würden mit:
"Schamlosigkeit kennt keine Grenzen" .......
- Gesellschaft, Politik -
sind ....
Gerade im ZDF "Nachtstudio"
Heiner Geißler (CDU und Attac Mitglied) u.a. :
Die heutigen "Apokalyptischen Reiter" sind z.B. die Kapitalisten und die Fundamentalisten ......
Die Hirne dieser Leute (Kapitalisten) sind von der Gier zerfressen ........
Der Kapitalismus kennt keine Werte, außer Profitmaximierung ......
Ein heutiger Krankenhausbetrieb nach dieser Einstellung, ist eine Pervertierung des Denkens ........
Solidarität ist keine Gefühlsduselei und kein "Gutmenschentum", sondern ist die knallharte Pflicht anderen zu helfen ......
Wir brauchen einen neuen internationalen "globalen" Sozialkontrakt ........
...........
..........
(*) Gedächtniszitate
Update:
Das Video des "Nachtstudio" vom 19. August 2007 ist jetzt in der ZDF Mediathek online!
- Gesellschaft, Philosophisches, Politik, ZeitZeichen -
Wir hatten schon mal in den "Kiezer News" (14.Januar 2006) darüber geschrieben.
Unser Kiez hat in seiner Geschichte vieles erlebt, worauf seine Bewohner stolz sein können. Und das nicht nur aus der jüngeren Geschichte wie gerade hier gezeigt, sondern auch von viel früher. Erwähnt sei dazu nur mal das Buch "Widerstand 1933-1945 - Charlottenburg".
Es gibt aber auch traurige Kapitel in der Geschichte. Eines davon spielte in der Schloßstraße 1 (jetzt Bröhan Museum). Dort befand sich früher das ‘Polizeiinstitut Charlottenburg’, welches dann von den Nazis zur ‘nationalsozialistischen Führerschule der Sicherheitspolizei’ umgestaltet wurde. Und ausgerechnet aus den dort Ausgebildeten und Beschäftigten wurde maßgeblich nach 1945 das BKA der neuen Bundesrepublik Deutschland begründet. Für einen neuen Staat, der rechtsstaatlich, freiheitlich und demokratisch werden sollte.
Tor zur Schloßstraße 1
Jeder wusste vom anderen, welche Leichen er im Keller hatte. Man nannte sie die „Charlottenburger“, weil sie an der Führerschule der Sicherheitspolizei in Berlin-Charlottenburg ausgebildet wurden. An der Spitze stand das Triumvirat Paul Dickopf, Rolf Holle und Dr. Bernhard Niggemeyer. Sie legten die Grundlagen für das Bundeskriminalamt (BKA). Ihre fachlichen und organisatorischen Fähigkeiten erlernten Holle und Niggemeyer im Reichssicherheitshauptamt (RSHA), Dickopf als Spezialist des Sicherheitsdienstes (SD).
Quelle: trend onlinezeitung - ein Artikel von Dieter Schenk
Jetzt will das Bundeskriminalamt in eigener Sache ermitteln.
Man wolle die Vergangenheit aufarbeiten, so sagt man:
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- Geschichte, Gesellschaft, Politik, ZeitZeichen -
Eine kleine (individuelle) Auswahl aus der Presse.
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- Gesellschaft, Netzfundstücke, Politik -
Seh ich aus wie ein Sumo-Ringer?
Ok, es wird nun einige geben, die da ganz laut "Ja!" rufen werden, aber ich denke, es fehlt da noch einiges.
Sumoringer sind halt sehr stattlich gebaut, aber der Kampf ist interessant.
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- Gesellschaft, Netzfundstücke, Philosophisches -
12. August 2007 - 22:17Danke sagen
Ich feierte gestern meinen Geburtstag in der Oro-Bar.
Einen längeren Artikel zu diesem Thema habe ich in meinem/unserem anderen Blog geschrieben.
Aber ich wollte auch nur hier kurz darauf aufmerksam machen, dass man ruhig seine Geburtstage in der Oro-Bar (Schlossstrasse 13, 14059 Berlin) feiern kann.
Die Stimmung ist gut, die Bedienung einfach klasse und alles läuft unkompliziert.
Ich wollte also auch hier nur kurz den Leuten in der Oro und den Leuten, die mit mir gefeiert haben auch hier danke sagen.
Und wer mehr sehen oder erfahren will, der soll einfach dem kleinen Link folgen.
- Gesellschaft, Menschen im Kiez -
konnten am Wochenende vor der Deutschen Oper wach werden.
An der Bismarckstraße wurde nach dem gleichnamigen Buch der RAF-Geschichte von Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust für den Film "Der Baader Meinhof Komplex" mit viel Aufwand, viel Originalmaterial und -Gerät (Polizeifahrzeuge) und vielen Statisten gedreht.
Es ging bei den Dreharbeiten vor der Deutschen Oper um den Besuch des Schah von Persien, bei dem am 2. Juni 1967 der Student Benno Ohnesorg erschossen wurde.
Im AbendschauBlog des "rbb" gibt es ein kleines Video von den Dreharbeiten mit Interviews mit Passanten und mit einigen Original-Ausschnitten von damals.
Wir hatten hier im Kiezer Weblog anläßlich des diesjährigen Gedenktages (40 Jahre) an den 2. Juni 1967 berichtet.
Auch Uwe Soukup, der sein Buch "Wie starb Benno Ohnesorg? Der 2. Juni 1967" jüngst vorstellte, war bei den Dreharbeiten vor Ort.
Der Autor hatte am 4. Juni eine Lesung aus seinem Werk in der Stadtteilbibliothek bei uns im Kiez veranstaltet und dabei auch von seinen Recherchen dazu berichtet.
Ausschnitte von diesem Abend in der Stadtteilbibliothek Nehringstraße stehen als Audio-Mitschnitt im KiezRadio online!
- Geschichte, Gesellschaft, Politik -
Einiges von unserer Graffiti im Kiez hatte ich ja schon mal gezeigt.
In Silber strahlte mir jetzt gleißend hell im Sonnenlicht etwas neues an einer Hauswand in der Danckelmannstraße entgegen.
Bei "Backjumps - Das internationale Projekt zu Street Art, Urbaner Kommunikation und Ästhetik" las ich:
So wird Backjumps auch 2007 das Klischee von Street Art als sinnlose Schmiererei eindrucksvoll widerlegen und dazu beitragen, dass Street Art als erstzunehmende Kunstform wahrgenommen und diskutiert wird.
Also, wenn das hier z.B. mit Kunstform bei Street Art gemeint ist, kann ich das nachvollziehen.
Bei den Kiezer Malereien habe ich damit nach wie vor so meine Probleme.
- Gesellschaft, Kiez, Kinder und Jugendliche, Kunst und Kultur -
und keiner hatte es gemerkt und keinen hatte es gestört ....
Letzten Freitag Nachmittag so gegen 16:30 Uhr im Kiez.
Es war ein wunderschöner Nachmittag. Nach den letzten kühlen und regnerischen Tagen war bei herrlichem Sonnenschein wieder schönstes Wetter.
Freitag Nachmittag, das hieß auch Feierabend und Wochenende und so saß man in den Straßencafés in der Seelingstraße zusammen.
Vor dem "Zap", vor dem "Brotgarten", vor dem "Wingert" und vor dem "Villon", überall saßen die Menschen zusammen. Man genoß eine Tasse Kaffee oder auch ein Bierchen, man unterhielt sich oder las - beste Stimmung weit und breit.
Doch weit gefehlt! Dieser Frieden, diese Harmonie, dieses Wohlfühlen - Alles nur trügerischer Schein!
Niemand, ja wirklich niemand hatte es gemerkt!
Niemand hatte gemerkt, daß Chaos und Anarchie heimlich auf dem Vormarsch waren.
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- Gesellschaft, Gewerbe im Kiez, Menschen im Kiez, Politik, Satire -
So sieht es zur Zeit täglich auf dem neuen Parkplatz am Schloßpark aus.
Gar aufwendig und dementsprechend teuer wurde er auf einem (vorherigen) Spielplatz errichtet.
Wir hatten die Bauarbeiten im Kiezer Weblog verfolgt.
Und nun mag ihn (fast) niemand?
Ob es vielleicht daran liegt:
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- Gesellschaft, Kiez, Schlosspark -
Wie hier im Kiezer Weblog schon berichtet, hatte der Tagesspiegel im Juli 2007 eine Online-Umfrage laufen mit der Frage:
"Picknicken und Radfahren im Charlottenburger Schlosspark?".
Das Ergebnis war:
Ja [ 1297 Stimmen ] 66,04%
Nein [ 667 Stimmen ] 33,96%
Quelle: Der Tagesspiegel, Umfrage
Gleichzeitig lief eine (kostenpflichtige) Telefonumfrage, allerdings nur für wenige Tage und damit kürzer als die im Internet. Die Telefonnummern dafür wurden, jedenfalls nach meiner Kenntnis, nur in der Printausgabe des Tagesspiegels veröffentlicht.
Das Ergebnis davon wurde auch nur in der Zeitung selbst abgedruckt. Die genauen Zahlen dieser Telefonumfrage weiß ich nicht mehr, sie waren aber genau gegenteilig, also eine deutliche Mehrheit für "Nein".
Beide Ergebnisse kann man nicht ernsthaft bewerten. Beides waren keine repräsentativen Umfragen, die wissenschaftlichen (empirische Sozialforschung / Meinungsforschung) Kriterien genügen.
Das könnte bei den Ergebnissen einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Berliner Zeitung anders aussehen und bewertet werden.
Der Artikel wurde gerade in der Berliner Zeitung veröffentlicht.
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- Geschichte, Gesellschaft, Schlosspark, ZeitZeichen -
Eine kleine (individuelle) Auswahl aus der Presse.
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- Gesellschaft, Netzfundstücke, Politik -
"Die Entfaltung der Tiefe"
Am 18. Juli fand in der Kleinen Orangerie am Schloss Charlottenburg die Vernissage der Ausstellung "Die Entfaltung der Tiefe" von Max Wechsler statt. Der jüdische Künstler ist gebürtiger Berliner und wurde als 13 jähriger während des Nationalsozialismus nach Paris gebracht, wo er auch weiterhin lebte und später die französische Staatsbürgerschaft annahm. Jetzt zeigt er seine Werke wieder in seiner Heimatstadt.
Die Bilder sind noch bis zum 16.09.2007 zu sehen.
In den Papiers marouflés, den geleimten Papieren, beschäftigt er sich mit Sprache. Entfernt wirken die Bilder eher dreimensional, doch beim näheren Hinsehen kommen fragmentarische, meist unleserliche Zeichen, Buchstaben und Texte zum Vorschein auf verschiedenen Abschnitten verändern sie ihre Form, werden klarer oder kryptischer etc.
Die Ausstellung ist geöffnet:
Dienstag bis Freitag 14 –18 Uhr
Samstag und Sonntag 12-18Uhr
In der Kleinen Orangerie am Schloss Charlottenburg, Spandauer Damm 22
Die Bilder sind dort noch bis zum 18.Juli 2007 zu sehen.
- Gesellschaft -