Lieber Leserinnen und liebe Leser,
so langsam wird es noch winterlicher. Der erste Schnee fiel, blieb aber noch nicht liegen. Jedenfalls nicht in Berlin. Chaos auf den Straßen, alle sind überrascht. Gab es ja auch noch nie. Schnee im Dezember.
Wir waren auch schon auf den ersten Weihnachtsmärkten und haben die menschliche Nähe „genossen“. Viele Menschen auf kleinstem Raum.
Jedenfalls sind wir so langsam auch ganz aufgeregt und freuen uns auf die ruhigeren Tage.
Und wir wünschen Euch einen schönen zweiten Advent!
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- Gesellschaft, Thema des Monats, ZeitZeichen -
Arte zeigt Dokumentation über Europas geheimen Wasserkrieg
Wenn die Berlinerin Dorothea Härlin irgendwo auf der Welt auftritt, gibt es häufig „Standing ovations“. Dabei trällert sie weder Schlager noch reißt sie Witze.
Die „Standing Ovations“ gelten eigentlich nicht ihr persönlich. Sie bekommt sie stellvertretend für die Berliner, denn die Berliner haben es geschafft einem der weltgrößten Konzerne – Veolia – ihr Wasser wieder zu entreißen, das verantwortungslose Politiker verramscht hatten. Woanders dauern diese Kämpfe noch an. Huntertausende protestieren gegen die Privatiesrung und Preisauftrieb. Bisweilen werden diese Wasseraktivisten von der Polizei zusammengeknüppelt, denn in Europa tobt ein Krieg um dieses wichtigste Lebensmittel.
Davon berichtet der Dokumentarfilm „Bis zum letzten Tropfen. Europas geheimer Wasserkrieg“. Seine Erstausstrahlung erfolgt am Dienstag, 12. Dezember, um 22.45 Uhr auf Arte. Anschließend kann er noch bis zu vier Wochen aus der Mediathek abgerufen werden. Eine der Hauptrollen in dieser Dokumentation hat Dorothea Härlin.
Die im Film mitwirkenden Berliner Wasseraktivisten Dorothea Härlin
(links) und
Gerlinde Schermer mit dem Autor und Regisseur Yorgos
Avgeropoulos.
Foto: Wecker
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FW - Gastautoren, Gesellschaft -
Kiezgespräch im Zap
Friederike Benda (Die Linke Charlottenburg-Wilmersdorf) lädt zum Gespräch mit Carola Handwerg über aktuelle Themen rund um den Klausenerplatz ein.
Alle Fragen zu Mieterrechten, konkrete Anliegen von Anwohnern, Fragen und Vorschläge können vorgebracht werden. Wie können sich Mieter organisieren und wehren gegen Mieterhöhungen und Vertreibung? Wie kann man Rechte beim Vermieter einfordern und welche praktische Bedeutung hat der Milieuschutz? Carola Handwerg ist eine engagierte Fachanwältin mit Tätigkeitsschwerpunkt Mietrecht.
Mittwoch, 6. Dezember um 18:00 Uhr
ZAP, Seelingstraße 22
14059 Berlin-Charlottenburg
Monatliches Treffen der MieterWerkStadt Charlottenburg
Auf der Tagesordnung stehen u.a. folgende Themen:
Soziale Mieterberatung im Bezirk - Ergebnis der Anfrage beim Bezirksamt,
Verlängerung der Kappungsgrenzen-Verordnung, Bericht vom letzten
Charlottenburg-Wilmersdorfer Initiativengipfel, Nachlese zur
Veranstaltung vom 27. November zum Milieuschutz mit Bausstadtrat Oliver
Schruoffeneger (B'90/Grüne). Alle Interessierten und weitere Mitstreiter
sind immer herzlich willkommen.
Mittwoch, 6. Dezember 2017 um 18:30 Uhr
Neue Christstr. 8 (MieterClub)
14059 Berlin-Charlottenburg
- Gesellschaft, Menschen im Kiez, Politik -
Senat erhöht Zuwendungen für Bahnhofsmission
Am Mittwoch, 29. November, hat der Senat beschlossen, der Mission am Bahnhof Zoo zusätzlich 200 000 Euro zur Verfügung zu stellen und zusätzlich auch das Hygieneprojekt um 100 000 Euro aufzustocken.
Aus Unkenntnis wird die Freude bei den Nutznießern begrenzt sein, dafür ist sie um so größer bei Missionsleiter Dieter Puhl, der dadurch auch den Kältebus länger fahrenlassen kann. Angesichts der bevorstehenden Kälte ist es eine dringend benötigte Hilfe. Wie in anderen Städten wächst die Zahl der Obdachlosen auch dadurch, daß mehr Verarmte aus dem osteuropäischen Raum nach Deutschland gelangen. Aber auch von Obdachlosen von Skandinavien bis Österreich wird die Bahnhofsmission aufgesucht. Anders als beispielsweise in Hamburg scheint der Berliner Senat dem mit weiterer Hilfe Rechnung zu tragen. Dieter Puhl ist für diese Haltung der Bahn, der Bundespolizei aber auch Berliner Politikern dankbar. „Besonderen Dank schulden die Obdachlosen solchen Politikerinnen wie Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Die Linke) und der Abgeordneten Ülker Radziwill (SPD)“, sagt Dieter Puhl gegenüber dem Kiezwebteam.
Kerstin Milleder ist Praktikantin in der Bahnhofsmission.
Foto: Wecker
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FW - Gastautoren, Gesellschaft -
Einen wunderschönen guten Morgen, lieber Leserschaft!
Es ist schon wieder ein Jahr vorbei und wieder beginnt die wundervolle Zeit, die wir alle Vorweihnachtszeit nennen. Wieder gibt es Weihnachtsmärkte, Weihnachtseinkaufstress, keine Geschenkideen, übervolle Weihnachtsmärkte, volle Terminkalender und was diese schöne Zeit noch so alles ausmacht.
Und dieses Jahr gibt es die Diskussion, ob man am 24. Dezember unbedingt einkaufen muss oder nicht.
Es ändert sich also nichts. Es variiert nur ein wenig.
Und was machen wir?
Wir wünschen Euch einen schönen ersten Advent!
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- Gesellschaft, Menschen im Kiez, Thema des Monats, ZeitZeichen -
3. Initiativengipfel Charlottenburg-Wilmersdorf
Auf der Tagesordnung stehen diesmal u.a. folgende Themen:
- Perspektiven von außerparlamentarischen Aktionsformen
- "Parlamentarische" Aktionsformen - Diskussion zur Reform dieser Rechte:
- Einwohnerfragen
- Einwohneranträge
- Regelungen zum Rederecht in Ausschüssen
- Bürgerbegehren und Bürgerentscheide
An den ersten Themen- und Vernetzungstreffen haben bereits viele Inis aus verschiedenen Bereichen teilgenommen. Alle Initiativen und interessierten Bürgerinnen und Bürger des Bezirks sind auch diesmal herzlich eingeladen.
Freitag, 24. November 2017 von 17:00 bis 20:00 Uhr
Rathaus Charlottenburg (Raum 123), Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin-Charlottenburg
Kiezgespräch zum Thema: "Mieter unter Druck - was bringt der Millieuschutz"
Das Stadtteilzentrum lädt zum Kiezgespräch mit Bausstadtrat Oliver Schruoffeneger (B'90/Grüne) ein.
Die MieterWerkStadt Charlottenburg hatte einen Einwohnerantrag
zur Ausweisung von Milieuschutzgebieten eingebracht, der auf der Sitzung vom 21.
September 2017 von der Bezirksverordnetenversammlung (BVV)
mehrheitlich angenommen wurde (Drucksache 0299/5). Von einer zeitnahen, zumindest beginnenden, Umsetzung des Beschlusses ist bis jetzt nichts zu bemerken.
Montag, 27. November 2017 um 17:00 Uhr
Stadtteilzentrum Divan
Nehringstr. 8, 14059 Berlin-Charlottenburg
- Gesellschaft, Politik -
Friedensbewegung ruft zu Abrüstung auf
„Das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz“, stellte Bert Brecht sieben Jahre nach dem Kriegsende nüchtern fest.
Das einsetzende „Wirtschaftswunder“ hatte die nur wenige Jahre zuvor kursierenden geflügelten Worte „Lieber ein Leben lang trocken Brot essen, als noch einmal Krieg“ vergessen lassen. Das erlaubte, die Weichen Richtung Wiederbewaffnung umzulegen. Wer nicht ganz so geschichtsvergessen war, lief Gefahr, von der Polizei erschossen zu werden. So erging es in jenem Jahr Philipp Müller bei einer Demo gegen die Wiederbewaffnung. Als die Friedensbewegung über 500 000 Unterschriften gegen die Wiederbewaffnung beschaffte, wurden Volksbefragungen kurzerhand verboten. Die demokratischen „Volksparteien“ von CDU, CSU, SPD und FDP untersagten ihren Mitgliedern eine Mitwirkung in der von Gustav Heinemann gegründeten „Notgemeinschaft für den Frieden“.
Wie Hamburg zeigt, sind Demonstrationen für den Frieden bis heute gefährlich. Erneut vertrauen die Kriegspolitiker mittels massivem Druck und relativem Wohlstand auf das kurze Gedächtnis der Bürger.
Immer offener wird die Kriegsmaschine geschmiert. Es gilt, den Russen endlich einzubleuen, daß die Ukraine samt Krim ebenso wie das gesamte Baltikum deutsches Einflußgebiet ist, eine Lektion, die diesen sturen Betonköpfen schon Feldmarschall Manstein erteilen wollte, nur ist der damals gescheitert. Das könnte heute anders aussehen, denn die bewegenden Probleme sind anscheinend, wieviel Ausländer ins Land gelassen werden dürfen, welche Autoantriebe das Ansteigen des Meeresspiegels verhindern können und ob Atomkraftwerke sicher sind. Unter hohem Aufwand von ingenieurtechnischer Intelligenz sind letztere immerhin so konstruiert worden, daß von ihnen möglichst keine Gefahr ausgeht, im Gegensatz zu den in Büchel bereitgehaltenen Atomwaffen, die extra dafür geschaffen wurden, um soviel Menschen wie möglich töten zu können. Bedauerlicherweise meint die Bundesregierung mit dem Atomausstieg nicht die Abschaffung der Atomwaffen, sondern die der Kernkraftwerke. Trotz Büchel sind die Atomwaffen für ein Land, das künftig in der ganzen Welt „Verantwortung“ wahrnehmen will, noch nicht greifbar. Vielleicht geht es mittels einer europäischen Armee unter deutscher Führung? Der erste Versuch mit ungarischen, rumänischen, französischen, spanischen, lettischen, litauischen und ukrainischen Großverbänden und SS-Divisionen wäre ja fast gelungen, wenn die Russen nicht aus Fernost Armeen hätten abziehen können. Damit das nicht wieder geschieht, heißt es, Brandherde an allen Enden der Welt schwelen zu lassen.
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FW - Gastautoren, Gesellschaft -
Die MieterWerkStadt Charlottenburg lädt herzlich zum nächsten Treffen ein.
Mittwoch, 1. November 2017 um 18:30 Uhr
Neue Christstr. 8 (MieterClub)
14059 Berlin-Charlottenburg
Auf der Tagesordnung stehen u.a. folgende Themen:
Der Einwohnerantrag zur Ausweisung von Milieuschutzgebieten wurde auf der Sitzung vom 21. September 2017 auch von der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) mehrheitlich angenommen (Drucksache 0299/5). Auf eine entsprechende Einwohnerfrage (Drucksache 0399/5 - 11. Frage) erfolgte in der gleichen Sitzung dagegen wieder keine eindeutige Antwort des Baustadtrats.
Auswertung dieser Antwort und weitere Milieuschutzbemühungen im Bezirk.
Warum gibt es noch keine soziale Mieterberatung in Charlottenburg-Wilmersdorf, die in anderen Bezirken bereits eingerichtet wurde? (Das Abgeordnetenhaus hat dem Senat im April dieses Jahres aufgegeben (Abghs-Drucksache 18/0305), unter Einbeziehung der Bezirke offene Mieterberatungen in allen Bezirken einzurichten und vorhandene auszubauen, um „Beratung und Schutz für Mieterinnen und Mieter in Berlin zu verbessern“).
Themen für neue Projekte und weitere Anregungen.
In der MieterWerkStadt Charlottenburg haben sich Mieterinnen und Mieter
aus Charlottenburg und auch aus Wilmersdorf zusammengetan weil die
Mieten ständig übermäßig steigen, weil es für Menschen mit geringeren
oder mittleren Einkommen immer schwieriger wird eine Wohnung zu finden
und weil viele bereits akut von Verdrängung bedroht sind.
Die Treffen
finden in den Räumen des Mieterclubs statt, die der Mieterbeirat Klausenerplatz
freundlicherweise zur Verfügung stellt. Alle Interessierten und weitere Mitstreiter sind immer herzlich willkommen.
Treffen: jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr
Mieterclub, Neue Christstr. 8
14059 Berlin-Charlottenburg
Kontakt: mieter-werk-stadt@web.de
- Gesellschaft, Menschen im Kiez, Politik -
Der Berliner Nahverkehrsplan (NVP) soll für den Zeitraum 2019-2023 an die Erfordernisse der wachsenden Stadt angepasst werden. Verbesserung der ÖPNV-Qualität (z.B. Pünktlichkeit, Regelmäßigkeit, Taktfrequenz), barrierefreie Nutzbarkeit und Erschließung und attraktive Anbindung von allen Standorten sind einige der dringenden Erfordernisse. Steigende Fahrgastzahlen und Zunahme des KFZ-Pendelverkehrs verdeutlichen die Probleme. (1)
Das Bezirksamt lädt diesbezüglich zur Bürgerbeteiligung für Charlottenburg-Wilmersdorf ein:
Der Nahverkehrsplan, der derzeit überprüft wird, setzt für ganz Berlin
Standards und Vorgaben, mit denen Umfang und Qualität der Leistungen bei
S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn, Bus und Regionalverkehr festgelegt werden.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen sich an der Nahverkehrsplanung in Charlottenburg-Wilmersdorf für die Jahre 2019 bis 2023 zu beteiligen und können ihre Vorschläge an das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin, Abt. Bürgerdienste, Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten, Bü LdB 1, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin oder an die E-Mail-Adresse karin.schmaeke@charlottenburg-wilmersdorf.de senden.
Einsendeschluss ist Samstag, der 30.09.2017.
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- Gesellschaft, Politik -
Der Landesverband sieht "Nicht zündeln!" als Bekenntnis zur Zivilgesellschaft und gleichzeitig als Einladung zur Debatte vor Ort, bei Veranstaltungen und in den sozialen Medien (Hashtag #nichtzuendeln). Das Plakat soll zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema anregen.
* Börsenblatt.net vom 12. Juni 2017
Lesen macht schlau
- Gesellschaft, ZeitZeichen -
Einwohnerantrag im BVV-Ausschuss und ein Film- und Diskussionsabend
Der Einwohnerantrag zur Ausweisung von Milieuschutzgebieten wurde von den Bezirksverordneten in der BVV-Sitzung vom Donnerstag, 22. Juni 2017, an den Ausschuss für Stadtentwicklung überwiesen. Der Einwohnerantrag (Drucksache 0299/5) steht jetzt auf der Tagesordnung
der nächsten öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung
am Mittwoch, 19. Juli 2017, ab 17:30 Uhr (Rathaus Charlottenburg,
Minna-Cauer-Saal). Am 20. Juli beginnt die Sommerpause der BVV (bis 1. September 2017). Der Einwohnerantrag kommt also, je nach Entscheidungsstand im Ausschuss, frühestens in der BVV-Sitzung am 21. September 2017 zur endgültigen Abstimmung.
Die "Filmbühne" der Kiezkulturwerkstadt zeigt in Kooperation mit der MieterWerkStadt Charlottenburg:
"MIETREBELLEN" - Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt.
Dokumentarfilm Deutschland 2014 / 78 Min.
Regie: Gertrud Schulte-Westenberg und Matthias Coers
Ein Film- und Diskussionsabend mit dem Filmemacher und Soziologen Matthias Coers.
Donnerstag, 27. Juli 2017
Einlass: 19:30 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr
In den Räumen des Stadtteilzentrums
Nehringstr. 8, 14059 Berlin-Charlottenburg
- Gesellschaft, Menschen im Kiez, Politik -
Bürgerbeteiligungsentwicklung bei der landeseigenen Gewobag
Als landeseigene Wohnungsbaugesellschaften haben sich Gewobag und WBM nach eigenen Angaben vorgenommen, die Bürgerinnen und Bürger über geplante Neubauprojekte frühzeitig zu informieren. Im Gebiet Wasserstadt Oberhavel werden die beiden Wohnungsunternehmen in den nächsten sechs Jahren über 2.000 Wohnungen errichten. (Wir hatten kürzlich das Modellprojekt einer Spandauer Siedlung aus den 30er Jahren vorgestellt.)
Nach der Auftaktveranstaltung vom 25.04.2017 (Fragen & Antworten) findet am 13. Juli 2017 in der Zitadelle Spandau eine weitere Informationsveranstaltung zum geplanten 1. Bauabschnitt statt. In dem neuen Spandauer Wohnviertel soll ein gemischtes Stadtquartier mit der nötigen Versorgungsinfrastruktur, sozialen Angeboten und effizienter Energieerzeugung verbunden mit einer attraktiven Gestaltung von Häusern und Freiräumen für breite Mieterschichten mit einer ausgeglichenen sozialen Mischung entstehen. Gemäß Koalitionsvertrag des Senats sollen 50 Prozent der Wohnungen an Mieter mit Wohnberechtigungsschein (WBS) vergeben werden.
Bürgerbeteiligungsmodell der Gewobag zum Bauvorhaben Wasserstadt Oberhavel
Wünschenswert für die Zukunft wäre eine weitere Entwicklung zu einer echten Beteiligung, verbindliche Einbindung in Entscheidungsprozesse und von Beginn an eine Einbeziehung der Anwohner, der eigenen Mieter und Mietervertreter in die Planungen. Das betrifft auch alle kleinteiligeren, lokalen Bau-, Umbau-, Sanierungs- und Instandhaltungsvorhaben. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat den Punkt „Stadtentwicklung als partizipativen Prozess der Stadtgesellschaft betreiben“ in den Stadtentwicklungsplan Wohnen 2030 (StEP Wohnen 2030) aufgenommen. Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher hatte zuvor zum Stadtforum „beteiligen!“ die Bürgerinnen und Bürger Berlins eingeladen, sich inhaltlich einzumischen und sich an dem Arbeitsgremium zur Erstellung von Leitlinien zur Bürgerbeteiligung zu beteiligen (siehe taz vom 27.06.2017). Mieterinitiativen haben sich dazu mit weitergehenden Forderungen und einem »Stadtforum von unten« eingebracht.
Grund zur Hoffnung besteht. Die Gewobag unternimmt inzwischen Rundgänge mit den örtlichen Mieterbeiräten durch die Quartiere. So fand am 2. Juni 2017 auch ein erster gemeinsamer Rundgang mit Wolfram Tarras, Geschäftsführer der Gewobag MB, weiteren Mitarbeitern der Gewobag und dem Mieterbeirat durch den Klausenerplatz-Kiez statt, bei dem Vorhaben, Dringlichkeiten, Probleme und Mieterwünsche vor Ort angesehen und besprochen wurden. Was die Gewobag davon berücksichtigt und auch umsetzt, wird sich zeigen.
Weitere Informationen für Gewobag-Mieter bei uns im Kiez:
Mieterbeirat Klausenerplatz
Neue Christstraße 8 (Mieter-Club), 14059 Berlin-Charlottenburg
Sprechzeiten: donnerstags 18:00 -20:00 Uhr
Aktueller Hinweis:
Am Mittwoch, 12. Juli 2017, tagt der
Mieterrat der Gewobag wieder im Klausenerplatz-Kiez (Mieterclub) mit einer öffentlichen Sitzung und Sprechstunde von 19:00 bis 20:30 Uhr.
- Gesellschaft, Menschen im Kiez -
Die MieterWerkStadt Charlottenburg lädt herzlich zum nächsten Treffen ein.
Mittwoch, 5. Juli 2017 um 18:30 Uhr
Neue Christstr. 8 (MieterClub)
14059 Berlin-Charlottenburg
Auf der Tagesordnung stehen u.a. folgende Themen:
Der Einwohnerantrag zur Ausweisung von Milieuschutzgebieten wurde von den Bezirksverordneten in der BVV-Sitzung vom Donnerstag, 22. Juni 2017, an den Ausschuss für Stadtentwicklung überwiesen. Der Einwohnerantrag steht jedoch nicht auf der Tagesordnung der nächsten öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am Mittwoch, 5. Juli 2017, ab 17:30 Uhr (Rathaus Charlottenburg, Minna-Cauer-Saal).
Nachbetrachtung zum Charlottenburg-Wilmersdorfer Initiativengipfel vom letzten Freitag im Rathaus Charlottenburg und weiterer Kontakt zu den dort anwesenden Aktiven von der Mierendorffinsel und der Düsseldorfer Straße zur Ausweisung von weiteren Milieuschutzgebieten.
Planungen für einen Film- und Diskussionsabend („Mietrebellen“) im Klausenerplatz-Kiez und eine mietenpolitische Veranstaltung zum Bundestagswahlkampf.
In der MieterWerkStadt Charlottenburg haben sich Mieterinnen und Mieter
aus Charlottenburg und auch aus Wilmersdorf zusammengetan weil die
Mieten ständig übermäßig steigen, weil es für Menschen mit geringeren
oder mittleren Einkommen immer schwieriger wird eine Wohnung zu finden
und weil viele bereits akut von Verdrängung bedroht sind.
Die Treffen
finden in den Räumen des Mieterclubs statt, die der Mieterbeirat Klausenerplatz
freundlicherweise zur Verfügung stellt. Alle Interessierten und weitere Mitstreiter sind immer herzlich willkommen.
Treffen: jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr
Mieterclub, Neue Christstr. 8
14059 Berlin-Charlottenburg
Kontakt: mieter-werk-stadt@web.de
- Gesellschaft, Menschen im Kiez, Politik -
SOS-Kinderdörfer weltweit fördern georgische Jugendliche
Traditionell präsentiert die Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer weltweit jährlich zwei neue Editionen von international bekannten Künstlern zugunsten eines SOS-Kinderdorfes. Verbunden ist dies mit einem Sommerfest in dem Berliner Büro der SOS-Kinderdörfer Gierkezeile 38.
Auch diesmal ist mit Jeppe Hein ein renommierter Künstler vertreten, dessen Werke weltweit in Museen vertreten sind. Beim diesjährigen Sommerfest stand jedoch nicht sein Heimatland Dänemark im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, sondern anläßlich des deutsch-georgischen Jahres Georgien.
Die georgischen Studentinnen Nona Svinaidze, Mariami Reviskevili und Nazibrola Kortua
waren die Ehrengäste des diesjährigen Sommerfestes von SOS-Kinderdörfer weltweit.
Foto: Wecker
Aus diesem Grund nahmen in Begleitung von Botschaftsrätin Maka Khvadagiani drei georgische Studentinnen an dem Fest teil. Eine von ihnen ist die Künstlerin Nazibrola Kortua, die mit ihren Arbeiten die Jeppe Hein gegenüberliegende Galeriewand belegt. Ein glücklicher Zufall läßt tatsächlich die Werke ganz unterschiedlicher Künstler miteinander korrespondieren. Nazibrola Kortua war erst acht Monate alt, als ihre Mutter die Malleidenschaft ihrer Tochter entdeckte und sie förderte. Ihre Mutter drängte sie auch nicht in einen Beruf, der der Familie vielleicht aus den ärmlichen Verhältnissen hätte heraushelfen können. Im Gegenteil, im Alter von 14 Jahren konnte sie eine Malklasse besuchen, und als ihre Mutter sie aus finanziellen Gründen nicht weiter fördern konnte, nahm sich SOS-Kinderdorf ihrer an. SOS-Kinderdorf ermöglichte ihr die Aufnahme eines Kunststudiums. Heute belegt sie einen Studiengang für Animationsfilme und interessiert sich auch für Fotografie und Film. Als Künstlerin läßt sie sich von Persönlichkeiten, die ihr im Alltag begegnen, inspirieren. Zu ihrer ersten Ausstellung im Ausland hat sie Zeichnungen von ihr vertrauten Menschen zumeist aus der Familie mitgebracht. Diese zumeist lustigen Ganzkörperporträts wären sicherlich auch geeignet, die drückende Atmosphäre in Krankenhäusern oder Wartezimmern von Ärzten aufzuheitern.
Die Künstlerin Nazibrola Kortua. Foto: Wecker
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FW - Gastautoren, Gesellschaft -
BVV überweist den Einwohnerantrag zum Milieuschutz in den Ausschuss
Klaus Helmerichs von der MieterWerkStadt Charlottenburg stellt den Einwohnerantrag den Bezirksverordneten der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf vor.
Der Einwohnerantrag zur Ausweisung von Milieuschutzgebieten wurde von den Bezirksverordneten in der BVV-Sitzung vom Donnerstag, 22. Juni 2017, ohne jede weitere Diskussion an den Ausschuss für Stadtentwicklung überwiesen.
Vertreter der MieterWerkStadt Charlottenburg werden die nächste Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung besuchen und die dortigen Diskussionen verfolgen. Die Sitzungen des Ausschusses für Stadtentwicklung sind öffentlich. Wir werden, sobald bekannt, auf den nächsten Sitzungstermin an dieser Stelle hinweisen.
Die MieterWerkStadt Charlottenburg hat zur BVV-Sitzung folgende Presseerklärung herausgegeben, die von einem anwesenden Journalisten des Tagesspiegels bereits bei Twitter veröffentlicht wurde.
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- Gesellschaft, Menschen im Kiez, Politik -