Gibt es in der Geschichte der Menschheit einen Fortschritt auf dem Gebiet des sittlichen Handelns? Ein zentraler Gradmesser zur Beantwortung dieser Frage ist die Garantie der Menschenrechte. Der Begriff taucht erstmals in der „Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte“ während der Französischen Revolution von 1789 auf. Wenngleich seit Jahrhunderten Gegenstand philosophischer Reflexionen, bleibt die Formulierung der Menschenrechte bis weit ins 20. Jahrhundert völkerrechtlich unverbindlich. Nach der Katastrophe des Nationalsozialismus und des 2. Weltkriegs kommt es 1948 zur „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ durch die neu gegründeten Vereinten Nationen. Danach sind die Menschenrechte angeboren, unverlierbar, vorstaatlich, individuell, egalitär, rechtlich und universell. Ihre Verwirklichung läuft über die schrittweise Angleichung der Realität an das Ideal. Jede Form von Folter ist eine schwere Menschenrechtsverletzung, aus dem politischen und juristischen Repertoire der Demokratien ist sie deshalb offiziell verbannt. Dennoch wird auch im 21. Jahrhundert gefoltert, in vielen Ländern dieser Erde, jeden Tag, mit bestürzend ausgefeilten Methoden. Die Vereinten Nationen begehen seit 1997 den 26. Juni als den „Internationalen Tag zur Unterstützung von Folteropfern“.
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Andrea Bronstering - Gastautoren, Gesellschaft, Politik -
Seit ein paar Tagen füllt sich meine Mailbox mit Anfragen, ob ich nicht mal einen Blogeintrag zu einem, nicht nur für Musiker, wichtigen Thema machen möchte.
Die "Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte"(kurz GEMA) hat mal wieder zugeschlagen und eine tolle neue Idee in die Welt gesetzt.
In Zeiten von Internet, Online-Musikportalen und sogar Künstlern, die nicht der GEMA beitreten und ihre Songs selber verwerten und sogar verschenken (!), verdient die GEMA natürlich nicht mehr sonderlich viel bei Plattenverkäufen und Co KG. Früher stand auf jeder CD an der Seite "GEMA XYZ" doch heutzutage gibt es das ja nicht mehr so oft. Auch waren die sog. Audio-CD-Rohlinge zwar mit einer GEMA-Gebühr belegt, aber jeder kaufte sich ja die normalen CD-Rohlinge, waren die doch preiswerter zu bekommen.
Also muss man sich einen alternativen Lösungsweg aus dieser Misere suchen..und hat ihn auch gefunden.
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- Gesellschaft, Kunst und Kultur, Netzfundstücke, Politik -
Spielen sollen die Kinder, dürfen sie. Fürs Leben lernen, jawoll ja! Verbote sollen sie verinnerlichen, verdammt noch mal.
Doch was muß man feststellen: nur Phantasie und Renitenz. Da müßt ihr wohl so einigen die Verbote noch mal richtig beibringen, liebe Ziegenhof-Ini. Ernste, mahnende Worte vielleicht? Oder auch mal gleich ein paar hinter die Löffel? Sicher gibt es auch bei Festen im Ziegenhof keinen Alkohol, schon gar keinen im Verkauf - nicht wahr? Oder gilt das Alkoholverbot nur für Kinder beim Spielen? Macht sich hier etwa jeder die Regeln, wie sie ihm gerade passen? Kein Wunder, was soll da auch schon aus den Kindern werden, bei den Vorbildern? Haben wir dort etwa einen rechtsfreien Raum - Verbote, (auch) von der SPD beschlossen und von unten, von dem Kiezer SPD-Haufen vor Ort, seit Jahr und Tag ignoriert?
- Gesellschaft, Kiez, Kinder und Jugendliche, Satire -
Im Schloß Charlottenburg ist der Vorläufer von taktischen Ballerspielen zu finden, wie Spiegel Online am 22.06.2009 berichtete. Die Wurzel allen Übels, der Anfang der Killerspiele wird dort ausgestellt. Einfach so - öffentlich und zugänglich für Alle, ohne Altersbeschränkung. Das ist ein Skandal. Sind sie etwa darauf auch noch stolz? Preußische Offiziere, Adlige und der König selbst sollen das erfunden und daran geübt haben. Dazwischen, in den Gefechtspausen, sind sie wahrscheinlich immer mal an die frische Luft und in den Park gegangen - haben dort weitergemacht und Büsche und Bäume traktiert, um sich auch noch die Natur zu unterwerfen, zu zeigen wie mächtig sie doch sind. Die CDU diskutiert bereits die nächsten Internet-Sperrungen, so auch für sog. "Killerspiele". Klarer Fall! Die Webseite der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) muß dringend gesperrt werden. Ach ja, das Schloß Charlottenburg selbst natürlich auch. Alles andere wäre unverantwortlich.
Oder soll man sich da noch weiterhin Informationen besorgen können, um möglicherweise auf neue Ideen zu kommen und mörderisches Kriegsspielzeug weiterzuentwickeln?
- Gesellschaft, Politik, Satire -
Jetzt wird zurück zensiert. Wir verstecken das Netz vor den Internet-Ausdruckern.
Eine Aktion von politiker-stopp.de.
Es wurden schon folgende Webseiten gesperrt:
und nun zum Thema:
- Gesellschaft, Netzfundstücke, Politik, Satire -

Gestern wurde ja das Gesetz zur Zugangsbehinderung (Zensurgesetz) im Bundestag verabschiedet.
Da fragt man sich zwar, wieso man eine Petition dagegen unterschrieben hat, aber es war ja irgendwie klar. Für unsere (fähigen?) MdB sind wir nur die Schafe die am Wahltag zur Schlachtbank geführt werden. Bloss keine eigene Meinung haben.
Allen, die ja immer sagten "es gibt keine Idee das auszuweiten" kann man nur sagen: Hättet Ihr gerne!
Und wer ist nun dieser Jochen Borchert? Ganz einfach. Ein CDU-Abgeordneter aus Recklinghausen, der gegen das Gesetz gestimmt hat. Alleine! Auf weiter Flur! Innerhalb der CDU jedenfalls.
Und wer sich überhaupt mal für das Abstimmungsverhalten interessiert, kann gerne diese Seite hier nutzen:
http://www.hatmeinabgeordneterfuernetzsperrengestimmt.de/
Und ich kann mich der Aufforderung auf dieser Seite nur anschliessen:
Am 27. September ist übrigens Bundestagswahl.
- Gesellschaft, Netzfundstücke, Politik, Thema des Monats, ZeitZeichen -
Das Sozialverhalten untereinander sollte, muss gestärkt werden. Das heißt Lehrer, Schüler und Eltern müssen sich gegenseitig wahrnehmen. Unabdingbare, integrative Bestandteile diese Wahrnehmung sind gegenseitige Achtung, Würde und Mitmenschlichkeit. Die gegenseitigen Schuldzuschreibungen, wer nun an der Misere die Hauptverantwortung trägt, ist erst mal dem Schüler nicht dienlich.
Wichtig erscheint mir, dass dem Menschen Rechnung getragen wird.
Leider wird Schule gegenwärtig in erster Linie als reine Wissensvermittlungsanstalt angesehen. Der Schüler wird zu selten dort abgeholt, wo er sich befindet. Seine seelische Entwicklung ist aber notwendig, um seine geistige Entwicklung zu gewährleisten. Mit seelischer Entwicklung meine ich das Heranreifen mit allen Problemen und Schwierigkeiten. Die Jugend benötigt Raum und Platz für diese Entwicklung.
Die Eltern sehen sich überfordert, die Schulen ebenfalls. Zudem benötigt die Jugend Vorbildfunktionen. An denen fehlt es aber häufig.
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T. Wiese - Gastautoren, Gesellschaft, Kinder und Jugendliche -
Am kommenden Samstag wird die hiesige Mieterinitiative für bezahlbare Mieten nach der ersten Aktion vom 18. April vor Kaiser's am Klausenerplatz, der zweiten
an der Nehring/Ecke Neufertstraße, der dritten in der Seelingstraße vor dem Brotgarten, wieder mit einem Stand im Kiez
informieren und Unterschriften sammeln (dazu auch Interviews im KiezRadio / Monatsrückblick April 2009). Unterschriftenlisten liegen auch weiterhin in vielen Läden und Geschäften aus.
Samstag, 20. Juni 2009 von 11:00 bis 14:00 Uhr
Sophie-Charlotten-Straße 31 / vor Lidl
- Gesellschaft, Kiez, Menschen im Kiez, Politik -
Ullrich Wegerich hat nach "Berliner Blut" kürzlich sein neues Buch "Berliner Macht" veröffentlicht. Ein kleines Interview mit Ulli ist dazu schon im KiezRadio im Monatsrückblick März zu hören.
Hier jetzt eine Rezension bei www.berlinkriminell.de und eine Video-Vorstellung von "Krimikiste - Bücher im Visier 4 2/2".
Einleitend zum Video steht dort:
Ullrich Wegerich wirft in Berliner Macht einen Blick hinter die Kulissen von Funktionären und Gesellschaft. Wer beutet hier wen aus, fragt man sich, wenn die einen mit Geldern und Immobilien der kleinen Leute von der Straße jonglieren, die sich wiederum mehr oder minder unzufrieden in der Hängematte des Sozialstaats wiederfinden?
Und hier das Video:
- Gesellschaft, Kunst und Kultur, Menschen im Kiez -
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf lobt auch in diesem Jahr wieder, bereits zum 10. Mal, den "Ehrenamtspreis Charlottenburg-Wilmersdorf" aus. Der Preis ist mit 4000,00 Euro dotiert. Das Preisgeld kann aber auch auf mehrere Preise aufgeteilt werden, so wurde es auch stets in den vergangenen Jahren praktiziert.
Vorschläge für mögliche Preisträger können bis zum 06.09.2009 eingesandt werden an das:
Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
Bezirksstadträtin für Soziales, Gesundheit, Umwelt und Verkehr
10702 Berlin.
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- Gesellschaft, Kiez -
Gedanken zum Wochenende
Immer mal wieder finden wir Berichte von "außerhalb", also z.B. von Besuchern unseres Kiezes in Blogs oder auf anderen Webseiten (zuletzt hier). Auch hat sich eine Mieterinitiative bereits dem Problem steigender Mieten mit der Tendenz zur Verdrängung hier bei uns im Kiez angenommen. Ein Thema, das andere Bezirke in Berlin schon getroffen hat und in etlichen weiteren schon bedrohlich wird. Klar, daß sich die Menschen zu wehren beginnen. So nehmen die Initiativen berlinweit zu und die Vernetzung läuft. Dazu aber später mehr und ausführlicher.
So hatte auch der Abendschaublog bereits 2008 das Problem aufgegriffen und unter dem Titel "Mietpreise in Berlin steigen" berichtet.
Dazu gab es dann aber auch Kommentare, die auch unseren Kiez betreffen - und dann doch etwas zum Grübeln Anlaß geben können. Von einem Platz, der stark an die dritte Welt erinnere ist da u.a. die Rede. Dritte Welt also - weiß man eigentlich dort draußen, was wir für unverschämt hohe Mietsteigerungen wir hier zu bezahlen haben? Zahlt man für die Trümmerhütten in den Slums der Dritten Welt tatsächlich mittlerweile Luxusmieten - bin ich irgendwie nicht mehr auf dem Laufenden.....? Haben sie deswegen nichts zu essen, weil man ihnen alles für die Miete abknüpft? Zugegeben, es liegt etliche Jahre zurück, daß ich in solchen Ländern war. Aber, was soll dann eigentlich auf uns noch alles zukommen? Seit dem Artikel letztes Jahr hat es sich ja auch schon weiter zugespitzt.
Ist die Erfahrung von "Eichiberlin's Blog – Berlinbetrachtungen" gar schon ein weiteres Anzeichen?
Hier die Kommentare aus dem Abendschaublog "Mietpreise in Berlin steigen":
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- Gesellschaft, Politik, Satire -
Wir wollen die wunderschöne Woche mit etwas wirklich einmalig Schönen fortsetzen. Bis zum 14. Juni 2009 kann nach einer Meldung von Chip Online.de die Umweltdokumentation "Home" bei YouTube kostenlos angesehen werden.
Der Film von Yann Arthus-Bertrand ist eine Ode auf unseren Planeten und sein zerbrechliches Gleichgewicht.
Mit Bildern aus der Vogelperspektive zeigt der Filmemacher eine Reise rund um die Welt aus über 50 Ländern mit einem Blick auf unsere Erde - eine Erde, wie
wir sie noch nie gesehen haben - eine Erde, die wunderschön ist und geschützt werden muß.
PS
Wir werden versuchen, den Film für das KiezKino im Mieterclub zu besorgen und dann auf eine Sondervorstellung frühzeitig hier im Kiezer Weblog hinweisen.
- Freiraum, Gesellschaft -
Am Samstag und Sonntag fand das 33. Berliner Kastanienturnier im Rahmen der Turnierserie des Grand Prix d’Allemagne (GPdA) auf dem Mittelstreifen der Schloßstraße statt. Das jährlich veranstaltete Boule-Turnier vor unserer Kiezer Traditionskneipe, der "Kastanie" gehört schon seit vielen Jahren zu den größten und beliebtesten Turnieren in Deutschland. So waren auch diesmal wieder ca. 74 Mannschaften angereist, um Sachpreise und Wanderpokal zu gewinnen, außerdem ging es ja auch um eine möglichst gute GPdA-Wertung. Aber natürlich waren auch viele begeisterte Boulespieler aus dem Kiez selbst dabei, so u.a. die Truppe der Oro-Diner-Bar von nebenan (die übrigens auch selbst ein kleines Turnier veranstaltet).
Los ging es am heutigen Sonntag um 11:00 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstücksbuffet. Als wir diese Aufnahmen machten, lief das Turnier noch mit vollem Einsatz, die Ergebnisse werden dann später in der "Kastanie" zu erfahren sein.
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- Gesellschaft, Gewerbe im Kiez, Kiez, Menschen im Kiez -
Die von uns nicht nur hier im Blog sondern auch im Kiezradio vorgestellte Chocolaterie Petit Bisou eröffnete gestern, am 06.06.09, ihre Eissaison mit einem großen Fest.
Geboten wurde neben Kinderschminken und Live-Töpfern mit Eveline Armenat auch sehr groovige und in die Beine gehende Musik der Band "The Cayetanos" aus Belize.
Der Bürgersteig war gut gefüllt und die gute Laune konnte auch vom Regen nicht erschüttert werden. Wie auch dieses Video beweist.
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- Gesellschaft, Gewerbe im Kiez, Kiezfundstücke, Kunst und Kultur -
Letzten Sommer (genauer gesagt am 8. Juli 2008) fand ja die Konferenz zum Bürgerhaushalt in der Nehringgrundschule statt.
Nachdem [marcel] im Februar auf eine Auswertung aufmerksam gemacht hatte, haben wir nun eine sehr viel detailliertere entdeckt, die wir Euch natürlich nicht vorenthalten möchten:

Ihr könnt Euch hier die detaillierte Auswertung als PDF (ca. 220 KB) downloaden.
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- Gesellschaft, Kunst und Kultur, Menschen im Kiez, Politik -