Passend zum Geschehen tickerte heute die Nachricht zu einem PC-Spiel durch die News.
Führen Sie im Spiele-Klassiker "Mad TV" einen Fernsehsender zum Erfolg.
Als Programm-Direktor müssen Sie nicht nur die Einschaltquoten erhöhen und massig Werbeeinnahmen erzielen, sondern auch das Herz der attraktiven Betty Botterbloom erobern.
Na, das klingt doch gut - wie im richtigen Leben halt. Einige aktuelle Funktionen fehlen vielleicht, wie z.B. "Würmer fressen im Zeltlager" oder "Menschen beim Vorsingen anpöbeln". Das Spiel ist halt schon von 1991. Dafür aber kostenlos! Es sollte sicher zum Üben reichen und wäre auch dringend Herrn Reich-Ranicki zu empfehlen. Er weiß dann danach vielleicht, was auf ihn zukünftig(?) noch zukommen mag.
Am 08.07.2008 wurde der sog. Bürger- bzw. Kiezbeirat für unseren Kiez gewählt.
Dieser soll die Interessen der Bürger und Bürgerinnen bzw. der Initiativen aus unserem Kiez innerhalb des Bezirks vertreten und auch bei der Verteilung des sog. Bürgerhaushaltes mithelfen.
Unsere Vertreter heißen:
Anton Beck
Jörg Häger
Diese zwei kommen in den Freiraum, um über ihre bisherige Arbeit und der Zusammenarbeit mit dem Bezirk zu berichten. Auch können so die Kontakte zum Bürgerbeirat verstärkt bzw. geknüpft werden.
Dieser Termin ist für alle interessierten Bürger und Bürgerinnen bzw. Vertreter der diversen Initiativen vielleicht der erste Schritt, den Kontakt aufzunehmen.
Jeder ist willkommen.
Ort:Café Freiraum, Neue Christstr. 8, 14059 Berlin (Mieter-Club) Datum: 28. Oktober 2008 Uhrzeit: ab 16:00 Uhr
Gerade hatte Marcel Reich-Ranicki den versammelten "Quoten-Nutten" der "Massenverblödungsmaschinerie" seine Verachtung gezeigt.
Doch wer glaubt, das würde alles nur auf großer Bühne passieren, der irrt. Der irrt gewaltig.
Auch unser Kiez am Klausenerplatz kann da locker mithalten. Nicht alle selbstverständlich, wie auch auf der großen Bühne. Aber doch einige - wie es so scheint.
Lieber Marcel Reich-Ranicki,
Alles schon ganz richtig. Nur schöne, wohlgeformte Worte allein reichen nicht. Wo war die Axt?
Schau mal, wie das die 68-er damals gemacht haben (WDR-Talkshow 1971):
Der gemeinnützige Verein "Schüler gegen Antisemitismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit e.V." in der Suarezstraße 28, und damit ganz in Kieznähe, wurde von Schülern, Studierenden, Eltern und Großeltern gegründet, wie sie auf ihrer Webseite mitteilen - und weiter: "Wir wollen mit den Videos auf unserem Portal zeigen, dass es keinen Sinn und keinen Spaß macht, vor allem überhaupt nicht cool ist, sich Rechtsextremen anzuschließen."
"Videos machen ist angesagt! Es ist egal, wie alt du bist - Hauptsache ist: Sei kreativ und lustig!", so wird zum mitmachen eingeladen und dafür gibt es auch Preise: jeden Monat soll ein neuer Wettbewerb stattfinden, die fertigen Filme werden dann im Internet gezeigt.
Vom 20. bis zum 23. Oktober 2008 wird für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren ein kostenloser Film-Workshop angeboten: Wie schreibe ich ein Drehbuch? Wie bewegt man sich vor der Kamera? Alles von der Aufnahme bis zum Schnitt kann dabei erlernt werden.
Das hört sich doch wirklich spannend an.
Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel. 219 70 713
und auf der Webseite: www.nazis-auslachen.de
Ein jeder kennt diese kleinen und sehr störenden (und nicht der deutschen Rechtschreibung entsprechenden) sog. Binnen-Is. Diese "feminine" Schreibweise war ja auch schon mal Thema im Blog.
Nun hat sich ein findiger Mensch hingesetzt und eine Firefox-Erweiterung geschrieben, die diese Schreibweise korrigiert.
Im November starten wieder die Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs, wir hatten das, zuletzt hier im Kiezer Weblog, bereits angekündigt. Der "Salon interkulturell" wird im Vorfeld zu einer Plattform für den Austausch von Jugendlichen, die sich auf unterschiedliche Weise für das interkulturelle Zusammenleben in Berlin engagieren.
Und wer dank der derzeitig fast täglich auftretenden Datenpannen nicht hellhörig wird, was überall jetzt schon gespeichert wird und was noch dazu gespeichert werden soll, der denkt nicht über sein eigenes Leben und seine eigenen Freiheiten nach.
Und wie immer gilt bei diesen ganzen geplanten Aktionen immer nur eins:
Der Beschluss ging in der Aufregung um die Bankenkrise fast unter: Zur
Bekämpfung von terroristischer Gefahr soll die Bundeswehr künftig auch
im Inland eingreifen dürfen. Darauf hat sich die Große Koalition nach
jahrelangem Streit am Sonntagabend verständigt.
(Spiegel Online)
Wie bitte? Die Bundeswehr soll in Einsätzen die Polizei unterstützen können?
Die CDU fordert so eine Änderung schon länger. Aus "Schutz vor Terroristen"?
Am 17. und 18. Oktober findet ja auf dem Kläre-Bloch-Platz ein sog. Sozialmarkt statt, der von Goldnetz gGmbH und dem Kiezbündnis Klausenerplatz organisiert wird.
Beziehen Sie ALG I oder II, verfügen Sie über ein Nettoeinkommen
von unter 900 Euro monatlich, haben Sie Lust, auf unserem Herbstmarkt
nach Spielsachen, Freizeitartikeln, Geschenkideen, Fahrrädern und
vielem mehr zu stöbern, dann besuchen Sie uns mit Ihrer Familie auf
unserem Sozialmarkt auf dem Kläre-Bloch-Platz in Charlottenburg-Wilmersdorf.
Sie und Ihre Kinder können sich bei Musik von dem Trio „Keatitude“ (17.10.08 um
16 Uhr) und einer Fashionshow (17.10. und 18.10.08 um 15 Uhr) auf einen spannenden
und interessanten Nachmittag freuen. Es warten viele schöne Preise beim
Glücksraddrehen und Büchsenwerfen. Das kulinarische und kulturelle Vergnügen
wird unterstützt von der Berliner Tafel e.V. und dem Kiezbündnis Klausenerplatz.
Bitte bringen Sie Ihren ALG I / II-, Rentenbescheid bzw. eine Verdienstbescheinigung
in Verbindung mit Ihrem Personalausweis mit.
So steht es im PDF zum "Herbstmarkt Goldener Oktober", welches man auf der Webseite von Goldnetz findet.
Gerade hatten wir hier im Kiezer Weblog zu einer Initiative im Abgeordnetenhaus von Berlin berichtet. Dabei geht es um verbindliche Stärkung von Mieterbeiräten bei den städtischen Wohnungsbaugesellschaften.
Demnächst stehen auch neue Wahlen zum Mieterbeirat vom Klausenerplatz an - noch Zeit genug, sich für ein Engagement zu entscheiden
und dann zu kandidieren - je mehr Mieter mitmachen, desto besser! Bitte informieren Sie sich bei Interesse beim Mieterbeirat Klausenerplatz. Auch die GEWOBAG bittet in ihrem gerade neu erschienenen Kundenmagazin Mieter um Engagement und informiert unter: GEWOBAG MB, Regina Präßler, Fon: 030 4708-1452.
Hier noch einige bisherige Stellungnahmen der GEWOBAG zur Zusammenarbeit und Unterstützung von Mieterbeiräten im eigenen Unernehmen.
Ich bin Theobald Tiger 2. Der Künstler, dessen Kunstwerk "Der Untergang der Muschel" für Aufmerksamkeit und Aufregung gesorgt hat.
Dieses Kunstwerk habe ich vor einiger Zeit bei den Organisatoren der "Kunst im Kiez"-Wochen aus unserem Kiez per Mail angemeldet, aber schon da die "Nichtverträglichkeit" mit meiner Kunst bemerkt, da man mir in einer Mail folgende Frage schickte:
Wie hier im Kiezer Weblog angekündigt, hatte die Fraktion "Die Linke" im Abgeordnetenhaus von Berlin am 16. September 2008 zu einer Beratung mit Mieterbeiräten eingeladen. Bei diesem Treffen wollte man sich über die Arbeit von Mieterbeiräten, die Satzungen, die Erfahrungen, Schwierigkeiten und Erfolge austauschen. Etwa 50 Mitglieder aus Mieterbeiräten der städtischen Wohnungsbaugesellschaften füllten den Saal 371 des Abgeordnetenhauses an der Niederkirchnerstraße, darunter auch der Mieterbeirat vom Klausenerplatz.
Nur am Klausenerplatz hat man mal wieder den voll-coolen Durchblick. Ha, bei uns hier im Kiez natürlich - wo auch sonst!? Ist doch alles ganz einfach.
Voll easy, teilt die Postbank am Klausenerplatz/Spandauer Damm mit.
Und da soll noch mal einer was gegen Banken sagen.