Wie schon an anderer Stelle bekanntgegeben..
der Klausenerplatz wird bald wieder auch Radiotechnisch erreichbar sein.
Die ersten Anfragen sind verschickt und wir, die Klausenerplatz-Kiez-Radio-Macher, hoffen auf baldige Antworten! :)
Daher immer regelmässig auf die Kiezradio-Seiten ( http://radio.klausenerplatz-kiez.de ) und unsere Mutter-Seite ( http://www.klausenerplatz-kiez.de ) schauen.
Danke =)
- Blog-News, Gesellschaft, KiezRadio, Kiezreportagen -
Inzwischen sind wir gefahren, mit der Straßenbahn. Sogar mit einer ganz besonderen. Eine historische Berliner Straßenbahn, Baujahr 1924, liebevoll restauriert und in Schuss gehalten vom Denkmalpflege-Verein "Nahverkehr Berlin e.V. stand am vorletzten Samstag am Alex bereit. Die GEWOBAG hatte all ihre Mieterbeiräte zur jährlichen "Betriebsfahrt" eingeladen.
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- Geschichte, Gesellschaft -
Kommissar Mannheims zweiter Fall
Ullrich Wegerich, Krimiautor aus dem Kiez, hat nach seinem ersten Roman Berliner Blut 2009 seinen zweiten Krimi Berliner Macht herausgebracht. Diesmal spielt die Handlung im verarmten Wedding. Kommissar Mannheim und seine Kollegin Birgit Allenare finden den Hartz IV Empfänger Markus Keppel tot in seiner Wohnung auf.....
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- Gesellschaft, Grabowskis Katze -
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf überträgt Jugendeinrichtungen an freie Träger, so wird aktuell in einer Pressemitteilung informiert:
>>Der Jugendhilfeausschuss Charlottenburg-Wilmersdorf hat am 4. November 2010 beschlossen, drei Kinder- und Jugendeinrichtungen des Bezirks an freie Träger zu übertragen. Die Bezirksverordnetenversammlung wird am 18. November abschließend über den Trägerwechsel entscheiden. Der Jugendclub Schlossstrasse soll ab dem 1. Januar 2011 vom Jugendverband "Die Falken" in Zusammenarbeit mit der DGB-Jugend betrieben werden. Zum gleichen Zeitpunkt soll die "Friedenskirche Charlottenburg" das Spielhaus an der Schillerstraße übernehmen. Wegen Umbau des Gebäudes zum Nachbarschaftszentrum soll der Jugendclub Halemweg erst zum 1. Juli 2011 in die Trägerschaft des "Nachbarschaftsvereins Tiergarten" übergehen.<<
Jugendstadtrat Reinhard Naumann (der übrigens neben einem weiteren Stadtrat zu den wenigen Politikern gehört, die ich im Bezirk als aufrichtig bemüht erfahren habe) erklärt weiter:
"Der Erhalt und die nachhaltige Sicherung der ohnehin geringen Zahl von Kinder- und Jugendeinrichtungen im Bezirk trotz des Drucks zur Verringerung der Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst muss höchste Priorität haben. Deshalb freue ich mich, dass es dem Jugendhilfeausschuss in intensiven Beratungen und Verhandlungen gelungen ist, starke und engagierte Träger zu finden, welche die Einrichtungen künftig in Partnerschaft mit dem Bezirk weiterführen wollen."
Immerhin - besser an freie Träger übergeben als zu schließen, so könnte ein Fazit letztendlich lauten. Weitere Kürzungen stehen jedoch an.
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- Gesellschaft, Kinder und Jugendliche, Politik -
Einen großen Erfolg für den Ausbau des Bahnhofs Charlottenburg meldet
die Bürgerinitiative vom Stuttgarter Platz. Ergebnisse, die ja auch für
das gesamte umliegende Gebiet interessant sind.
Auf dem Fahrgastsprechtag "Regionalzugverkehr Berlin-Brandenburg"
(innerhalb der Schienenverkehrswochen) wurde der Bahnhof Charlottenburg
zum zukünftigen Regionalschwerpunktbahnhof bestimmt.
Das bedeutet, dass dort alle Regionalzüge halten werden:
-
1. das gilt besonders für den RE 2 (ODEG) Stendal-Cottbus
- 2. und für den RE 1 (DB) Magdeburg-Frankfurt
Dabei wird es zwischen Potsdam und Friedrichstrasse einen Viertelstunden-Takt geben.
-
3 . Der RE 7 (DB) bekommt klimatisierte Wagen und neue Lokomotiven und
fährt generell von Dessau nach Wünsdorf. Er wird nach Fertigstellung des BBI von Dessau nach Lübbenau/Senftenberg fahren.
- 4. Über die Fahrstuhlsituation am Bahnhof wird neu nachgedacht.
Dies bedeutet auch neue Anforderungen an die Fahrradabstellanlagen und
den Servicebereich im/vor dem Bahnhof (Toiletten, Fahrscheinverkauf,
Reisebedarf) und für den Stutti-Park (höhere Verkehrsströme).
Bi-Stutti - Gastautoren, Gesellschaft -
Für Eigenschaften wie Mut und Zivilcourage wurden gerade Walter Reuter und Bernhard Weiß mit einer Gedenktafel geehrt. Beispiele, die auch heute dringend gebraucht werden. Nun muß man sich ja nicht gleich zum mutigsten und größten Helden erklären, was sowieso eher unglaubwürdig, wenn nicht gar verdächtig, klingen würde. Doch jedes noch so kleinste Stück, was man auf diesem Weg erreicht, kann schon viel bedeuten - nach außen und für andere, wie auch nach innen, um die eigenen Ängste zu bewältigen.
Wenn sich dann die Polizei so präsentiert, wie das eben bei der Ehrung für Bernhard Weiß, also für einen Beamten aus den eigenen Reihen, geschah, dann ist das ein erfreuliches Zeichen. Nur sollte die Polizei sich darauf nicht ausruhen und weiterhin die Augen offen halten. Zu viele Dinge sind seitdem geschehen und passieren immer noch. Ich denke dabei nur mal an die Geschichte um Benno Ohnesorg und an einen kürzlichen Polizeieinsatz bei einer Demo in Stuttgart. Ich gestehe der Polizei dabei absolut zu, daß es sich um Entgleisungen von Minderheiten handelte. Nun hat der Beruf Polizist ja besonders viel mit Mut und Zivilcourage und Einsatz für andere zu tun. Der Beruf Politiker eigentlich auch. Dazu ist mein Eindruck von den real existierenden Politikern allerdings genau gegenteilig. Die paar, die ich wenigstens als einigermaßen authentisch, verläßlich und glaubwürdig erlebt habe.. Oh jee. Wenn nun ausgerechnet ein Bezirkspolitiker eine Veranstaltung zum Thema "Zivilcourage" bejubelt, wird mir, sorry, schlichtweg schlecht. Selbst weder Fisch noch Fleisch, das Fähnchen bei jedem lauen Lüftchen nach dem Winde drehen, substanz- und rückgratlos, usw. usf. Sich für andere einsetzen? Oder doch den eigenen Partei-Mief stets im Hinterkopf - oder sogar gleich nur den eigenen Vorteil? Huch, sind gerade wieder Wahlen? Irgendwie kommt mir das bei der klassischen "Verräterpartei" besonders krass vor. Was nicht heißen soll, mein Eindruck von den anderen wäre sehr viel besser. Wenn ich da nur an eine hiesige Grünen-Fraktionsvorsitzende denke, die einfach irgendwelche von einem SPD-Funktionierenden vorgelegte Zettel unterschreibt, ohne auch nur einziges Wort mit den Betroffenen zu reden - Ach du Scheiße. Das gleiche brachte allerdings auch eine ehemalige "politische Supernummer" der Linken fertig.
Doch genug davon. Die Veranstaltung zum Thema "Zivilcourage" wird ja auch nicht von Politikern, sondern von der Volkshochschule veranstaltet und steht damit allen Bürgern offen. Ach ja, wir stellen hier übrigens nur Sachen vor, bei denen wir zumindest davon ausgehen, daß sie ehrenwert und gut gemeint sind.
Die Volkshochschule City West veranstaltet eine Fachtagung zum Thema "Zivilcourage".
Das Einführungsreferat hält die bekannte Rechtsanwältin und Autorin Seyran Ateş.
Freitag, 12. November 2010 von 10:00 bis 17:30 Uhr
Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100 (Festsaal / 3. Etage)
Die Teilnahme ist entgeltfrei, eine verbindliche Anmeldung ist jedoch Voraussetzung zur Teilnahme:
Tel. 9029 12081
E-Mail: brigitte.kippe@charlottenburg-wilmersdorf.de
- Gesellschaft, Politik -
Von den neuen Anweisungen des Berliner Senats an die landeseigenen
Wohnungsbaugesellschaften, künftig nicht mehr alle Möglichkeiten der Mieterhöhung wahrzunehmen und
sich auch bei Neuvermietungen an der Höhe der ortsüblichen
Vergleichsmiete zu orientieren, hatten wir berichtet.
Daß nun die Lobby der Wohnungsunternehmer faucht, war ja nicht anders zu erwarten. Bedauerlich aber, daß die GEWOBAG, die auch leider sonst nicht gerade mit offenen Stellungnahmen glänzte (wie z.B. hier und dort), auch diesmal wieder keine zeitgemäße Einstellung zu Demokratie, Mitbestimmung und Partizipation und damit zu mehr Mieternähe erkennen läßt. Wirklich sehr bedauerlich, daß sich dort offensichtlich nichts bewegt. Es hätte ein bemerkenswertes Beispiel werden können, als erstes Unternehmen und damit vorbildlich eine Stellungnahme herauszugeben, daß man sich selbstverständlich an die Vorgaben hält und damit seine soziale Einstellung für die Mieter als landeseigenes Wohnungsunternehmen klarstellt.
Eine andere Gesellschaft hat jedenfalls diese Chance bravourös genutzt und sich prompt deutlich positioniert.
Nach einem Bericht der Berliner Morgenpost legte die Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) dar:
... selbstverständlich richte sich das Unternehmen nach den Vorgaben des
Gesellschafters. Die 35 000 Wohnungen der WBM in Mitte und
Friedrichshain wären unter den kommunalen Beständen am ehesten geeignet,
die Mieten hochzuschrauben. Die Nachfrage ist groß, Leerstand gibt es
kaum. Der Gesellschafter habe aber schon vorher die Anweisung erteilt,
sich auch bei den rund 1000 Neuvermietungen pro Jahr im Rahmen
des Mietspiegels zu bewegen, sagte Pianka. Früher habe es jedoch auch
schon einmal andere Vorgaben gegeben, die Richtung der Geschäftspolitik
sei jedoch jetzt geklärt. Auch bei Renovierungen von Wohnungen verzichte
man auf Luxus und richte nur einen Minimalstandard her.
Quelle: Berliner Morgenpost vom 13.10.2010
- Gesellschaft, Politik -
Am 8. Oktober besuchte Senatorin Katrin Lompscher unsere Oppenheim Oberschule an der Schloßstraße. Dort soll das im Rahmen der Verbraucherpolitik der Senatsverwaltung geförderte Schulprojekt "Geldkunde" jungen Menschen Wissen um den richtigen Umgang mit Geld und Grundlagen eigener Finanzkompetenz vermitteln.
* tv.berlin vom 08.10.2010
Dazu traf gerade noch folgender Beitrag ein. Vielleicht ein Thema für eine Anschlußförderung? Ich mein ja nur, Frau Senatorin Lompscher ist ja schließlich von der Partei Die Linke.
Diese Reichen stellen 0,5 Prozent der Weltbevölkerung, besitzen aber 35,6 Prozent des globalen Vermögens. Das reichste 1 Prozent mit einem Vermögen von 588.000 USD besitzt 43 Prozent des Weltvermögens. Nimmt man die 334 Millionen (7,5%) hinzu, die ein Vermögen zwischen 100.000 und einer Million haben, was 43,7 Prozent des globalen Vermögens ausmacht, dann verfügen die reichsten 8 Prozent über 79 Prozent des gesamten Vermögens.
Wie oft bei Heise, sind auch die Diskussionen zu den Beiträgen recht interessant.
* Telepolis vom 23.10.2010
- Gesellschaft, Politik -
Im November starten die diesjährigen Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs.
Wie auch in den vergangenen Jahren wird es im November rund fünfzig Veranstaltungen geben, die sich um das interkulturelle Zusammenleben in Berlin drehen. Derzeit werden die Schlagzeilen von den Themen Zuwanderung, Partizipation und Integration bestimmt. Bei der Dialogreihe geht es darum, daß Berliner Bürger zusammenkommen, um MITEINANDER statt übereinander zu reden.
Das Oberthema in diesem Jahr lautet: "Umdenken fordern – Partizipation fördern". Die Dialogtischveranstalter haben das Thema Partizipation in verschiedenen Aspekten aufgegriffen. Die Ausgangspunkte der Dialogrunden sind sehr vielfältig: von Strategien gegen Diskriminierung und Ausgrenzung, über Sichtweisen von Jugendlichen und Senioren, bis hin zur konkret umgesetzten Wertschätzung von unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen.
2010 ist aber auch das Berliner Wissenschaftsjahr; viele Wissenschaftseinrichtungen feiern Jubiläum. Deshalb ist ein Zyklus von Dialogrunden in das Programm aufgenommen worden, die das Verhältnis von Wissenschaft und Interkulturalität thematisieren werden.
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- Gesellschaft -
Eine kleine Auswahl aus der Presse, heute speziell zur finanziellen Situation des Bezirks.
Das Bezirksamt und die BVV Charlottenburg-Wilmersdorf sehen sich nicht mehr in der Lage, ihre katastrophale finanzielle Lage in den Griff zu bekommen (Wir hatten mehrfach berichtet). Nun kommen die nächsten "Schläge" vom Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin wegen fehlerhafter Bebauungspläne. Zumindest ein Fall könnte sogar zu Ansprüchen auf Zahlung von Schadenersatz an die betroffenen Bürger führen.
- Gesellschaft, Netzfundstücke, Politik -
Nach diversen Presseberichten plant der Berliner Senat eine Bundesratsinitiative zu mehr Mieterschutz. Danach sollen die Kappungsgrenze bei Mieterhöhungen von derzeit maximal 20 Prozent innerhalb von drei Jahren auf 15 Prozent innerhalb von vier Jahren vermindert, die auf die Miete umlegbaren Aufwendungen bei Sanierungen/Modernisierungen künftig von zurzeit 11 Prozent auf 9 Prozent gesenkt werden und der Aufschlag bei Neuvermietung darf nicht mehr als 20 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.
Wenn auch spät, gehen die Forderungen mit dieser Bundesratsinitiative immerhin in die richtige Richtung (Weitere Forderungen sind auch bisher noch nicht beantwortet). Fraglich bleibt, ob sich im Bundesrat eine Mehrheit für die Änderungen finden läßt. Noch mehr, ob sich der Berliner Senat dort auch mit voller Kraft dafür einsetzen wird und es nicht bei einer Wahl-Show mit lediglich schönen Worten bleibt.
Realistischer sind für alle Berliner und damit auch für die Mieter der GEWOBAG im Kiez am Klausenerplatz die neuen Anweisungen an die städtischen Wohnungsbaugesellschaften, die ebenfalls in den Presseberichten aufgeführt werden. So sollen die landeseigenen Wohnungsgesellschaften künftig nicht mehr alle Möglichkeiten der Mieterhöhung wahrnehmen und sich auch bei Neuvermietungen an der Höhe der ortsüblichen Vergleichsmiete orientieren.
"Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, so versicherte die
Senatorin, »müssen sich schon jetzt an das halten, was wir wollen«.
Damit könnten sie auf den Wohnungsmarkt dämpfend einwirken." - so hört es sich neuerdings aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung an (Quelle: Neues Deutschland vom 13.10.2010).
Weitere Quellen:
* Berliner Morgenpost vom 13.10.2010
* Berliner Morgenpost vom 13.10.2010
* taz vom 12.10.2010
* Immobilien - News und Infos vom 13.10.2010
* Der Tagesspiegel vom 12.10.2010
Um diese neuen Anordnungen zu verfolgen, bittet der Mieterbeirat Klausenerplatz um Ihre Mithilfe.
- 1. Bitte kommen Sie mit Ihren neuen Mieterhöhungen zu den Sprechzeiten des Mieterbeirats vorbei (Dabei werden die Erhöhungen auch überprüft).
Der Mieterbeirat möchte einen Überblick erhalten, ob die Mieterhöhungen entsprechend den Vorgaben des Berliner Senats gemäßigter ausfallen oder weiterhin bis an die Grenze des derzeitig möglichen Aufschlages von 20% auf die Grundmiete gehen.
- 2. Wenn Sie aus einer Wohnung ausziehen, teilen Sie uns bitte unbedingt Ihre letzte Miete mit (Getrennt nach Grund- und Warmmiete). Der Mieterbeirat möchte die Aufschläge bei Neuvermietungen erfassen, ob die neuen Anordnungen des Senats entsprechend umgesetzt werden.
Bitte kommen Sie vorbei. Sie helfen damit sich selbst, den nächsten Mietern und insgesamt unserem schönen Kiez am Klausenerplatz.
Mieterbeirat Klausenerplatz
Sprechzeiten: donnerstags von 17:00 bis 19:00 Uhr
Mieterclub, Neue Christstraße 8
- Gesellschaft, Kiez, Politik -
Wir geben die folgende Mitteilung einer engagierten Charlottenburgerin weiter:
Die eigentlich Verantwortlichen, Berliner Bäderbetriebe und Solarent, wissen selbstverständlich, um welche Objekte es sich handelt, so um die Charlottenburger Sauna in der Krumme Straße. Die Solarent-Schwestersauna ist in der Westfälischen Straße. Im Internet findet man keine Information. "Nur" dem Personal ist gekündigt worden. Ende Oktober soll Schluss sein. Ich lege den offenen Brief morgen mit Unterschriftenliste in "meiner" Sauna in der Krumme Straße aus.
Dann noch .... Schließung der Medizinischen Versorgungszentren in den DRK-Kliniken droht. Auch sind die Kastanien an unserem Haus bedroht. Wir Mieter sowieso.
- Gesellschaft -
Sehr verehrte Damen und Herren, liebe Gastgeber,
ich danke Ihnen für die freundliche Einladung und die Möglichkeit, Ihnen kurz meine Sicht auf das Thema Integration darstellen zu können.
Mein Name ist Recep Agtas.
Ich bin 27 Jahre alt, Sohn einer türkischen Familie, die nunmehr in 3. Generation in Berlin lebt.
Meine Familie betreibt seit vielen Jahrzehnten einen kleinen Eissalon. Vor zwei Jahren haben wir ein weiteres Eiscafé und eine Pizzeria eröffnet – alle im Kiez des Klausenerplatzes. Unser hochwertiges Speiseeis stellen wir in eigener Produktion nach eigenen Rezepten her und beliefern auch andere Geschäfte in Berlin.
Wir empfinden uns als vollständig integriert.
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Recep Agtas - Gastautoren, Gesellschaft, Kinder und Jugendliche, Politik, ZeitZeichen -
Berlin verändert sich. Nicht nur zum Guten! Unruhe macht sich deshalb breit!: Hauseigentümer wandeln massenhaft Mietwohnungen in Eigentumswohnungen um. Das große Geschäft! Sie vertreiben damit alteingesessene Mieter, die die horrenden Kaufpreise nicht aufbringen können. Immobilienspekulanten erlangen beim Kauf ganzer Pakete von Eigentumswohnungen und Weiterverkauf als Einzelwohnungen anschließend enorme Extraprofite. Und es wird massenhaft gekauft von reichen ausländischen Anlegern, z.T. zur kommerziellen Nutzung als Ferienwohnung, und wohlhabenden deutschen Interessenten, denn so heißt die Werbung, Berlin sei „ sexy und billig“ zu haben.
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Joachim Neu - Gastautoren, Gesellschaft -