Eine Anwohnerin hatte bereits auf den "Berliner Wassertisch" und das laufende Volksbegehren hingewiesen.
Nun traf eine Info auf folgenden Termin ein:
Liebe Wassertischler, Nachbarn und Mieter,
Es wäre schön, wenn am Dienstag, 12.10.2010 um 11:00 Uhr in der Wilmersdorfer Straße (Fußgängerzone/Ecke Pestalozzistraße) recht viele Aktive dabei wären, die dann auch passende Interviewpartner für die hoffentlich erscheinende Abendschau sein könnten. Ich habe heute vor der schriftlichen Versendung mit der Redaktion telefoniert und werde Montag noch einmal nachhaken. Außerdem werde ich noch die Tageszeitungen einladen zum "Schlussspurt" aus Mietersicht.
Dann bis Dienstag!
Mit freundlichen Mieter-Grüßen
BMV e.V. – Bezirksgruppe Charlottenburg-Wilmersdorf
Alle sind herzlich eingeladen, an diesem Termin teilzunehmen. Wem es aus terminlichen Gründen nicht möglich ist, kann ja das Volksbegehren noch weiterhin mit seiner Unterschrift unterstützen.
- Gesellschaft, Politik -
Nein? Aber doch ganz bestimmt bereits geahnt ....
Kassenwart beim Kiezbündnis Klausenerplatz e.V. ist Frau Nicole Ludwig - sonst auch Fraktionsvorsitzende der Fraktion B'90/Grüne in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf.
Kassenwart beim Divan e.V. ist Herr Rainer Eurskens - sonst auch Stellvertretender Abteilungsvorsitzender bei der SPD.
Anmerkung:
Von der linken in die rechte Tasche. Oder umgekehrt...?
SPD und die Grünen bilden in der BVV eine sogenannte "Zählgemeinschaft", haben damit im Bezirksparlament eine Mehrheit. Beide oben genannten Vereine sind auch miteinander und gemeinsam weitaus umfangreicher mit der Politik verzahnt. Der Divan e.V. insbesondere mit dem TSD (etliche Personen sind sogar Mitglieder in beiden Vereinen und natürlich auch in der SPD), der als quasi "Briefkastenverein" in den gleichen Räumen sitzt. Das Kiezbündnis mit einem weiteren Vorstandsmitglied und neuerdings mit Herrn Martin Burth, einem SPD-Mitglied und Funktionär, der für das Kiezbündnis (letztens in der rbb Abendschau zur Sperrung der Knobelsdorffstraße und dann auch beim Projekt Öko-Kiez 2020) spricht.
Letzte Woche sagte selbst ein höherer Parteifunktionär in einem anderen Zusammenhang im Fernsehen: Es sei ein Unding, wenn Mitglieder aus Parteien in Vereinen sitzen, wo es um die Beantragung und Gewährung von Steuermitteln und staatlichen Fördergeldern geht. Hier im Bezirk ist man so dreist und sitzt gleich in Vereinen und dem zuständigen Bezirksparlament, und sogar in vollends perfekter Weise mit Frau Ülker Radziwill im Landesparlament. Ich möchte ergänzen und das ist auch genau meine Erfahrung aus dem Kiez: Parteimitglieder und Funktionäre haben in Vereinen rund ums bürgerschaftliche Engagement nichts, aber auch gar nichts zu suchen.
- Gesellschaft, Kiez, Politik -
Sehr geehrte Frau Dr. Suhr,
Ab Dezember werden in Potsdam nicht nur die Bürgerfragen sondern auch die Antworten der Verwaltung im Internet veröffentlicht.
Auch die vorbereiteten Antworten von Anfragen von Einwohnern, die nicht zur mündlichen Beantwortung ihrer Fragen erschienen sind.
Es wird Zeit, dass die Bezirkspolitik auf die Anforderungen der Bürger nach mehr demokratischer Aufklärung und Information sowie Partizipation nachkommt. Die Ereignisse in Stuttgart zeigen, dass die repräsentative Demokratie in vielfältiger Hinsicht an ihre Grenzen gekommen ist.
Insofern reihen sich diese Anmerkungen an unsere Aufforderung an Sie zum Gespräch, (s. der offene Brief an Sie vor einiger Zeit) was grundsätzlich die Bürgerbeteiligung in der BVV betrifft und geht weit darüberhinaus, wenn man das Scheitern des Bürgerhaushaltes und der Kiezkonferenzen mit einbezieht. (Haushaltssperre, Landesaufsicht, Höchstverschuldung, bei Kosten von über 100 000 EUR für die Kiezkonferenzen)
Abschließend teile ich mein Unverständnis mit, dass die Vorsitzende des Ausschusses für Eingaben und Beschwerden es abgelehnt hat, den Punkt "Rückbau des Bürgersteiges am Stutti und die Nichtbeantwortung von Bürgerfragen durch das BA (Schmiedhofer) als TOP aufzunehmen.
Es ist unglaublich, dass Fragen mit irgendetwas beantwortet werden, ohne die Fragen ernst zu nehmen. Das ist schließlich überprüfbar. Bitte fordern Sie die Fragen und Antworten von der Bezirksstadträtin ein, um den Sachverhalt selber zu bewerten, ob die Fragen beantwortet werden oder nicht. Schließlich sind Sie als BVV-Vorsteherin für das ordnungsgemäße Handeln der Ausschüße verantwortlich.
Der Rechnungshof ermittelt bereits und es wäre bedauernswert, wenn erst das Mittel der Akteneinsicht nach dem IFG bzw. die Dienstaufsichtsbeschwerde oder sogar Strafanzeige wegen des Verdachtes der unrechtmäigen Ausgabe von Haushaltsmitteln greifen würde.
Mit freundlichem Gruß
joachim neu
- Gesellschaft, Politik -
Nach dem letzten Hinweis auf Veranstaltungen zu diesen Themen, hier nun zwei neu eingegangene Termine in Charlottenburg.
- "Wohnhäuser rund um den Lietzensee - Kaufpreise und Mietentwicklungen"
Veranstalter: Bürger für den Lietzensee e.V.
Donnerstag, 7. Oktober 2010 um 18:30 Uhr
Lietzensee-Treff im Piano-Café
Neue Kantstr. 20 / Ecke Herbartstraße
- Der Sozialpolitische Arbeitskreis (Die Linke) lädt herzlich ein zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema "Rot-rote Wohnungspolitik" mit Joachim Oellerich von der Berliner MieterGemeinschaft.
>> Mieterhöhungen, Verkauf der öffentlichen Wohnungsbestände, Rückgang der Neubautätigkeit im unteren und mittleren Preissegment bei gesteigerter Nachfrage nach günstigem Wohnraum – Droht eine neue Wohnungsnot? Mit dem Argument der fehlenden Mittel im Landeshaushalt, welches sich die LINKE zu Eigen gemacht hat, erübrigt sich die Frage nach einem Gestaltungsspielraum in der nicht mehr wahrnehmbaren Wohnungspolitik des Berliner Senats. Ist die LINKE in der Lage, Gestaltungsspielraum zurück zu erobern und damit ihrem Anspruch „Konsequent sozial“ wieder näher zu kommen? Unter welchen Umständen könnte Wohnungspolitik neu gestaltet werden? Welche wohnungspolitischen Forderungen müssen zur Diskussion gestellt werden?
Darüber wollen wir uns informieren lassen und diskutieren. <<
Dienstag, 12. Oktober 2010 um 19:00 Uhr
in der GALERIE TERZO MONDO
Grolmanstraße 28 (südlich des Savignyplatzes)
- Gesellschaft, Politik -
Eine Anwohnerin bat uns dies weiterzugeben:
Liebe Mitglieder des Mieterclubs,
ich wohne auch im Kiez und habe eine politische Bitte:
Es läuft gerade ein Volksbegehren. Unser Berliner Leitungswasser ist teilprivatisiert. Die beteiligten Firmen und der Senat haben Geheimverträge ausgehandelt (mit Gewinnen). Und wir Bürger sollen Verluste durch willkürlich festgelegte stetig steigende Betriebskostenabrechnungen ausgleichen. Die Bürgerinitiative „Berliner Wassertisch“, die das Volksbegehren unterstützt, fordert zunächst die Offenlegung der Geheimverträge und damit eine Kontrollmöglichkeit, und langfristig, dass die Teilprivatisierung aufhört, und das Berliner Wasser wieder uns allen gehört. Ich finde, mit dem lebensnotwendigen Wasser sollten nicht solche Geschäfte gemacht werden…
Das Volksbegehren läuft noch 3 Wochen. Wer das auch unterstützen möchte, den bitte ich zu googlen:
Berliner Wassertisch, dann auf deren Seite eine Unterschriftenliste entweder für 1 Person oder für 6 Personen (evtl. das Beiblatt) downloaden und auszufüllen. Ist die Abgabe zu zeitaufwendig, können Sie mir die Liste zuschicken, und ich gebe zum Abgabeschluss alle eingetroffenen Listen bei dem Wahlamt in meiner Nähe ab.
Mit freundlichen Grüßen, Ursula
Die entsprechenden Wege zum Download der Unterschriftenlisten sind jetzt verlinkt.
Unterschriftenlisten werden auch im Mieterclub, Neue Christstraße 8, ausgelegt und können dort abgegeben werden.
- Gesellschaft, Politik -
- Markt in der Wilmersdorfer Straße
30 Marktstände von ausländischen und deutschen Klein- und mittelständischen Unternehmen wollen nationale und internationale Produkte und Leistungen präsentieren. Es wird ein Rahmenprogramm mit Tanz und Darbietungen von den ausstellenden Unternehmen geben.
Die Anbahnung von Kooperationen, die Erschließung neuer Märkte und neuer Geschäftsideen sowie die Stärkung der Internationalität im Bezirk stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die beteiligten Unternehmen werden durch vor- und nachbereitende Treffen untereinander bekannt gemacht und haben Gelegenheit sich im Cooperationsforum einzubinden. Weiterhin gibt es Gelegenheit zu individuellen Unternehmensgesprächen und dem Erfahrungsaustausch bereits international tätiger Unternehmen. Das Projekt wird Im Rahmen des Förderprogramms Lokales Soziales Kapital unterstützt.
Samstag, 02. Oktober 2010 von 10:00 bis 19:30 Uhr
Wilmersdorfer Straße / Pestalozzistraße
- Noch bis Sonntag, 3. Oktober 2010, geht der Kongress "Öffentlichkeit und Demokratie".
Über 70 Veranstaltungen bieten akuelle und grundlegende Themen der Gesellschaft: Blogs, freies Radio, (Gegen-)Öffentlichkeit, Klimawandel - Lobbyismus und der Kampf um die öffentliche Meinung, Transparenz und Rechenschaft in der Politik, und viele mehr.
Der Kongress findet von heute bis zum 3. Oktober 2010 in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin in der Hiroshimastraße 17 und 28 und im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung am Reichpietschufer 50 statt.
- Krise findet Stadt - Gibt es ein „Recht auf Stadt“ für Alle?
>> Die globale Finanzkrise setzt den Städten und Kommunen zu: Ohnehin klamm, sollen weitere Kosten eingespart werden, Kürzungen im sozialen Bereich drohen. Zudem machen steigende Mieten und damit einhergehende Verdrängung den BewohnerInnen zu schaffen. Wir wollen im Seminar die Frage stellen, was es eigentlich mit dem „Recht auf Stadt“ auf sich hat, wie eine Stadt für Alle aussehen kann und was die ersten Schritte in diese Richtung sind. <<
Eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung. Anmeldung erwünscht.
Samstag, 16. Oktober 2010 von 11:00 bis 18.00 Uhr
Werkstatt der Kulturen
12047 Berlin, Wissmannstraße 32
Nähe U-Bahnhof Hermannplatz
- Gesellschaft, Politik -
Unsere sauberen Politiker wollen doch tatsächlich alle Menschen loswerden. Verdrängung aller Klassen sozusagen. Des ganzen Volkes! Wie schrieb Brecht einst: "Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?" (Wikiquote - Bertolt Brecht).
-
Die Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf (BVV) hatte am 20.05.2010 (Drucksache - 1532/3)
mehrheitlich beschlossen : Keine weiteren Gated Communities in Berlin!
Und nun? Wo sollen sie bitte hin - die unter der stetig weiter um sich
greifenden Verarmung Leidenden?
* Ein Bericht hinter Gittern
- Gated Communities ist ein Begriff der veränderten Zeiten - Gentrifizierung der andere. Da bleibt nur eins: das prophylaktische Anti-Gentrifizierung-Set oder wieder Hausbesetzer werden - jedenfalls nach der Meinung dieses Herrn:
- Gesellschaft, Politik, Satire -
Wer hat schon einen Überblick über die scheinbar unendlich vielen Förderprogramme oder kennt sich mit der Antragstellung aus? Die auf diesem Feld tätigen Profis - na klar! Aber schließlich soll ja auch jeder interessierte Bürger und jede Initiative eine faire Chance haben, seine, vielleicht viel besseren, Ideen zu verwirklichen. Das war auch schon der Fall und ihre, zum Beispiel kiezbezogenen, Projekte wurden bewilligt.
Eine Möglichkeit sich informieren und beraten zu lassen, bietet jetzt die "EuropaBeratung mobil" bei einer Beratungstour durch die Berliner Bezirke. Es werden zwar auf der Webseite speziell Personen aus der Verwaltung, in kleineren und mittleren Unternehmen sowie insbesondere im Bildungsbereich (schulische und vorschulische Einrichtungen, Ausbildungsbetriebe, Bildungsträger, Jugendeinrichtungen), aus Vereinen (Sport, Kultur etc.), Einrichtungen der Erwachsenenbildung (z.B. VHS, Weiterbildungseinrichtungen, Bibliotheken, Musikschulen, Museen etc.) angesprochen, doch es sollte ruhig jeder Interessierte nutzen. Die entsprechende Pressemitteilung des Bezirksamtes läßt diese offene Möglichkeit auch (zwischen den Zeilen) erkennen.
Mittwoch, 06. Oktober 2010 von 13:00 - 14:30 Uhr
Rathaus Wilmersdorf, Fehrbelliner Platz 4
Weitere Informationen mit allen Terminen:
* EuropaBeratung Berlin
- Gesellschaft -
Eine kleine Auswahl aus der Presse, heute speziell zum Thema energetische Sanierung und Mieten.
- Nirgendwo klettern die Mieten so schnell wie in Berlin, schreibt die taz und noch mehr
* taz vom 07.09.2010
- Finanzsenator Ulrich Nußbaum sieht in einem Bericht der Berliner Morgenpost dringenden Nachbesserungsbedarf zum Entwurf des Klimaschutzgesetzes: "Der Gesetzentwurf führt zur Belastung von Mietern und Vermietern und ist derzeit in seinen Auswirkungen nicht überschaubar". Das ehrt ihn. Schließlich ist er parteilos und offensichtlich trotz der negativen Umgebung noch nicht völlig abgedriftet. Vielleicht ein positives Beispiel auf den kürzlichen Artikel bei Telepolis vom 17.09.2010: "Warum manche Menschen eigene Entscheidungen effizienter überprüfen können als andere"?
* Berliner Morgenpost vom 06.09.2010
- Die energetische Sanierung von Wohnungen kostet sehr viel Geld und kommt Hausbesitzer und Mieter teuer zu stehen. Das haben wir gerade bei aktuellen Sanierungen der GEWOBAG erfahren. Also müssen Lösungen her, bei denen die Mieter bei eh schon abnorm steigenden Mieten nicht noch weiter belastet werden. Jetzt wird sogar vom Verband der Hausbesitzer gewarnt: Für Mieter bedeutete dies logischerweise drastisch steigende Mieten. Von Mietsteigerungen in Höhe von 280 % ist dabei die Rede, bzw. von monatlichen Erhöhungen der Kaltmiete in Berlin je Quadratmeter von heute 4,60 Euro auf etwa 13,70 Euro." Auch wenn damit die Lobby der Hausbesitzer gesprochen hat, die Warnung vor drohenden Mietbelastungen bleibt grundsätzlich berechtigt.
Betrachten Sie als Kiezbewohner also auch eventuelle Träumer oder altbekannte Abstauber der Kiez-Geschichte eines Vorhabens "Öko-Kiez 2020" mit gebotener Vorsicht. Wenn sie eine Art von Bimmelbahn im Kiez (das ist kein Scherz: ihre Projektvorstellungen können beim Mieterbeirat im Mieterclub eingesehen werden) schaffen möchten und damit den Kiez autofrei gestalten wollen, können sie das ja ruhig tun, wenn das im Sinne der Anwohner ist. Was die Mieten anbetrifft, wird der Mieterbeirat Klausenerplatz rechtzeitig zu Mieterversammlungen einladen, auf denen die Mieter der GEWOBAG über ihre Vorstellungen selbst bestimmen werden.
Mehr zum anfangs angesprochenen Thema in den folgenden Presseberichten
* RP Online vom 22.09.2010
* Welt Online vom 16.09.2010
* taz vom 16.09.2010
* Focus Online vom 07.09.2010
- Gesellschaft, Netzfundstücke, Politik -
Nach den fortgesetzten Anweisungen aus der "Zentrale für Stadtzerstörung" an die städtischen Wohnungsbaugesellschaften, die Mieten gnadenlos in die Höhe zu treiben, Anwohner mit geringem Einkommen zu vertreiben (siehe auch BZ vom 14.09.2010), Mieter bei Sanierungen als Menschen einfach zu ignorieren (und selbst Tiere haben Rechte), das Geld der Mieter den eigenen SPD-Wahlhilfe-Vereinen ins hintertriebene Hinterzimmer zu schieben, die Kaviar-Schnittchen für die eigenen Partys mit dem Geld der Mieter zu bezahlen und Kiezstrukturen zu zerstören, geht das wilde Treiben munter weiter.
Gerade wird der Savignyplatz geplättet, was zumindest wieder wort- und tatenlos hingenommen wird. Die rbb Abendschau (Sendung vom 20.09.2010 Beitrag: "Aedes verlässt Savignyplatz") berichtete über die Vertreibung einer Galerie. Die Galerie am Savignyplatz war ja schon früh genug zu uns in den Kiez am Klausenerplatz geflüchtet, fühlt sich hier ausgesprochen wohl und von den Anwohnern vor weiteren vernichtenden Zugriffen vorerst gut beschützt.
Selbst ein bekannter Architekt hält gar nicht viel von den städteplanerischen Fähigkeiten der Berliner, offiziell so genannten, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung einer Partei mit dem "S" im Namen, was für alles Mögliche stehen mag - nur nicht für "Sozial", und schließt in dem Bericht der Berliner Morgenpost mit dem Satz: "Eigentlich sind wir wieder an einem Punkt, wie in den späten Sechziger Jahren, an dem sich die Bürger zu Wort melden und sich selbst um ihre Stadt kümmern müssen." (Quelle: Berliner Morgenpost vom 20.09.2010)
Genau so ist es. Wir müssen es mal wieder selbst in die Hand nehmen und viele tun das bereits, schließlich gehört die Stadt ja auch den Menschen. Des unfähigen maroden Polit-Restes entledigen wir uns nächstes Jahr bei den Wahlen.
- Gesellschaft, Politik -
Das Haus Helene Weber, ganz in Kieznähe am Lietzensee, beteiligt sich an der Interkulturellen Woche 2010 mit einer Gesprächsrunde "Von hier wie von dort - gemeinsam älter werden in einer interkulturellen Gesellschaft".
Die Relationen zwischen Alt und Jung, Einheimischen und Zuwanderern unterliegen einem enormen Wandel. Dabei sind die älteren Zuwanderer eine der am schnellsten wachsenden Bevölkerungsgruppe. Wie kann wirkliches Zusammenleben zwischen den einheimischen und zugewanderten Bürgern gelingen? Wo sind die Orte in Berlin, an denen sich ältere einheimische wie zugewanderte Menschen begegnen und austauschen können?
Diese und andere Fragen werden mit folgenden Vertretern aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Kirche erörtert:
* Prof. Barbara John / Vorsitzende KDFB-Berlin und ehem. Ausländerbeauftragte des Berliner Senats
* Ulrika Zabel / Kompetenz-Zentrum Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe
* Altun Aktürk / Seniorenvertretung Neukölln
* Maria Es / Niederländische Künstlerin aus Neukölln
* Dr. Stefan Dybowski / Domprobst des Erzbistums Berlin
* Moderation: Karl Niemann / allpha 60 Düsseldorf-Essen-Berlin
* Begrüßung: Maja Petrauschke / Geschäftsführerin KDFB-Berlin
Eintritt frei – Veranstaltung wird gesponsert
Anmeldung und Info: Tel. 030-321 50 21
Montag, 27. September 2010 um 18:30 Uhr
Haus Helene Weber, Wundtstraße 40-44, 14057 Berlin-Charlottenburg
- Gesellschaft -
- Flamenco, Goethe, Schiller ... im Spiegelsalon
Konzert für eine Flamencogitarre und einen Schauspieler
mit Uwe Neumann und Georg Kemp
Wie passt das zusammen, wenn Georg Kempa Flamenco spielt und Uwe Neumann Schiller und Goethe rezitiert ??? Wenn spanisches Temperament auf klassische deutsche Dichtung trifft ??? Musik und Dichtung durchdringen sich gegenseitig und fördern manche überraschende Gemeinsamkeit zwischen den Genres zu Tage. Erfahren Sie mehr auf dem Konzert der etwas anderen Art.
Freitag, 17. September 2010 - Beginn: 20:00 Uhr, Einlaß: 19:30 Uhr
Eintritt frei - Ein Spendenhut geht rum !
SPIEGELSALON, Friedbergstr. 29, 14057
Berlin-Charlottenburg
- Bei uns am Klausenerplatz findet am morgigen Donnerstag der bezirkliche Tag des Ehrenamtes statt. Am Samstag, 18. September 2010, lädt dann schon die Landesfreiwilligenagentur berlinweit zum 10. Berliner Freiwilligentag ein.
Mehr als 80 Aktionen sollen diesmal die vielfältigen Möglichkeiten
freiwilligen Engagements in den Kiezen und Quartieren der Hauptstadt zeigen. Alle Aufgaben sind im Internet wohnortnah oder entsprechend der
Interessen abrufbar. Die Landesfreiwilligenagentur Berlin „Treffpunkt Hilfsbereitschaft“ brachte im Jahr 2001 die Idee aus New York mit und seitdem werden dort alle Berliner Freiwilligentage initiiert und
koordiniert. Die tatkräftige Schnupper-Aktion verpflichtet zu keinem weiteren Engagement, sondern bietet Gelegenheit, unverbindlich seinem Interesse und seiner Fähigkeiten entsprechend zu
helfen sowie die sozialen Projekte in der Nachbarschaft kennenzulernen.
[weiterlesen]
- Gesellschaft, Kunst und Kultur -
Am kommenden Donnerstag findet der "Tag des Ehrenamtes" erstmalig auf dem Klausenerplatz statt. In den Jahren zuvor wurde er stets auf dem Karl-August-Platz ausgerichtet. Was das Bezirksamt dazu bewogen hat den Ort zu wechseln, werden wir sicher am Donnerstag erfahren. Auch wenn wir uns darüber erstmal freuen, diesen Tag jeweils wechselnd in Charlottenburg-Wilmersdorfer Kiezen zu veranstalten, wäre sich eine gute Idee.
Über 60 Vereine und Institutionen werden sich vorstellen, so gab das Bezirksamt gerade in einer Pressemitteilung bekannt. Dabei sind diesmal natürlich besonders viele Initiativen aus unserem Kiez, welche die ganze Vielfalt des Engagements im Quartier zeigen. So werden Sie dort auch das Kiez-Web-Team, neben Mieterbeirat Klausenerplatz (Achtung! Die Donnerstag-Sprechstunde im Mieterclub fällt deshalb aus - dafür dann am Stand des Mieterbeirats.) antreffen. Sozialstadträtin Martina Schmiedhofer wird zusammen mit der Staatssekretärin der Senatskanzlei, Monika Helbig, und dem Schauspieler Tilo Prückner gegen 15:00 Uhr die Ehrenamtspreise 2010 verleihen. Die Siemens Big Band wird, wie schon in den Jahren zuvor, den musikalischen Rahmen liefern.
Donnerstag, 16. September von 14:00 bis 18:00 Uhr
Klausenerplatz
- Gesellschaft, Kiez -
Die Lesereihe „Erlesener Kiez“ präsentiert Texte von Autorinnen und Autoren, die im und am Klausenerplatz-Kiez gelebt haben bzw. leben. Im Verlauf des Jahres 2010 gibt es im Quartier zwischen Schloss Charlottenburg und Lietzensee im Monatsrhythmus Lesungen, die an einschlägigen kulturellen Vernetzungsorten im Kiez stattfinden. Die ausgewählten Texte spiegeln die bewegte Geschichte des Quartiers im Lauf der Jahrzehnte wider und möchten die heute hier Lebenden miteinander ins Gespräch bringen. Die Literaturreihe „Erlesener Kiez“ versteht sich als Beitrag zum kulturellen Leben am Klausenerplatz und der näheren Umgebung.
Die Autorin des Monats September, die russisch-jüdische Lyrikerin Vera Lourié (1901-1998) kam 1921 mit ihrer Familie aus Sankt Petersburg nach Berlin. In den 1920er Jahren hatte sie regen Kontakt zum exilierten russischen Kunstmilieu, das überwiegend im scherzhaft „Charlottengrad“ genannten Berliner Westen ansässig war. Anders als etwa Vladimir Nabokov oder Marina Zwetajewa, reiste sie nicht weiter, sondern blieb bis zu ihrem Tod an der Spree.
Vera Lourié wohnte zunächst in der Schloß- und später in der Neuen Kantstraße. In ihren bisher unveröffentlichten Erinnerungen, aufbewahrt im Archiv der Akademie der Künste, schildert sie eindrucksvoll, wie sie die Weimarer Republik, die Nazizeit und das Kriegsende erlebt hat.
Es liest Petra Falkenberg, am Klavier begleitet von Sebastian Kommerell.
Mittwoch, 22. September
Beginn 19:30 Uhr
Belle Etage am Lietzensee
Lietzenseeufer 10
(U-Bahn: Sophie-Charlotte-Platz, S-Bahn: Messe Nord/ICC)
14057 Berlin
Der Eintritt ist frei
- Gesellschaft, Kunst und Kultur -
09. September 2010 - 22:47Trends
Da wollte mir anläßlich des vom rbb am 8. September veröffentlichten "BerlinTrend" gerade die erste "Erfolgreiche Zwischenmeldung" zur bevorstehenden Wahl im nächsten Jahr rausrutschen. Vielleicht noch ein kleiner Hinweis auf die Mietsteigerungen in Berlin beigefügt, eine kleine nette Bemerkung zu einer gewissen "Stadtzerstörungssenatorin" dazu? Doch da liefert die Realität schon wieder die nächste Meldung, die alles toppt und die eigenen Vorstellungen von dem, wozu sie fähig sein könnten, bei weitem übersteigt. Wie so oft.
Die taz berichtete. Dort steht u.a. etwas von "...für das Hoffest gebe es kein Geld aus dem Landeshaushalt, hätte man vorher gesagt... - ... doch das Geld soll danach für die Feier zu etwa einem Fünftel von landeseigenen Unternehmen kommen. "Die Stadtreinigung BSR, die BVG, die Investitionsbank und die städtischen Wohnungsbaugesellschaften Degewo und Gewobag zahlen zusammen mit anderen ganz oder teilweise landeseigenen Unternehmen rund 100.000 Euro." - so steht es in der taz.
Kann man tatsächlich die Gunst des Senats bei politischen Entscheidungen erkaufen? - das fragen wir uns und man sollte unbedingt den kompletten Artikel lesen (Quelle: taz vom 09.09.2010).
Was die GEWOBAG betrifft, so wäre jeder Euro mehr für die Quartiersarbeit in ihren Beständen unendlich besser aufgehoben, als auf diese Weise das Geld der Mieter zu verschwenden.
- Gesellschaft, Politik -