Dann konnte es ernst für manchen Ganoven werden. Am Sonntag war es allerdings nur fröhlich gemeint. Polizisten vom Polizeiabschnitt
24 und ihre Vorgänger feierten den 100. Geburtstag des Polizeidienstgebäudes am Sophie-Charlotte-Platz
(Kaiserdamm 1) in Charlottenburg mit einem Hof- und Straßenfest.
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- Geschichte, Gesellschaft, Menschen im Kiez -
100 Jahre Polizei am Sophie-Charlotte-Platz
Ja, auch die Polizei kann F(f)este feiern. Knallen werden neben Korken aber ganz sicher allerhöchstens noch Fehlzündungen beim Anlassen von Oldtimer-Motoren. Und wenn unsere "Freunde und Helfer" feiern, dann informieren sie dabei natürlich auch und beraten. Unsere Kiezer Polizisten vom Polizeiabschnitt 24 laden am kommenden Sonntag alle herzlich zu einem Straßenfest anläßlich des 100. Geburtstags des Polizeidienstgebäudes am Sophie-Charlotte-Platz (Kaiserdamm 1) in Charlottenburg ein. Das Gebäude wurde am 4.7.1910 als Polizeipräsidium Charlottenburg feierlich eröffnet.
Auf dem Polizeigelände wird ein buntes Programm geboten. Besucher werden von Schutzpolizisten in historischen Uniformen begrüßt, und im Horstweg können historische Polizeifahrzeuge besichtigt werden. Die kleinen Gäste können eine echte Polizeiausrüstung anprobieren und auf einem Polizeimotorrad sitzen. Weiter ein XXL-Kicker mit dem Jugendclub Heckerdamm: Ihr spielt Eure eigene WM! Für Fragen und Tipps zum Schutz vor Trickdiebstahl, Betrug und Einbruch stehen Kriminalpolizisten zur Verfügung. Außerdem besteht die Möglichkeit, Fahrräder codieren zu lassen. Weitere Highlights sind der Fahrsimulator, um eigene Fahrkünste zu erproben - ein Überschlagsimulator, um die Kräftewirkung bei einem Verkehrsunfall zu erleben - sowie die Präsentation der Ausrüstung und Fähigkeiten der Feuerwehr.
Mitarbeiter des Sanitätsdienstes der Polizei informieren zudem über Erste-Hilfe-Maßnahmen am Unfallort und selbstverständlich stehen auch die Beamten des Abschnitts 24 für Gespräche zur Verfügung. Unterstützt wird der Präventionstag von der BVG, die ein Gewinnspiel veranstaltet und in einem Bus Sicherheitstipps geben wird. Auch die DLRG ist dabei und wird nicht nur über ihre Arbeit informieren, sondern mit einer Gulaschkanone auch für das leibliche Wohl der Besucher sorgen.
Tanz- und Musikdarbietungen u. a. der Swinging Devils und Old Fashion Boys, der Jam Dance Academy, die Harmonika-Musikfreunde Forchheim e. V. und der Polizeizauberer LoBo, der höchstpersönlich kleine und große Gäste mit seinen Zaubertricks unterhalten wird, runden die Veranstaltung ab.
Sonntag, 4. Juli 2010 von 10:00 bis 18:00 Uhr
Sophie-Charlotte-Platz / Horstweg
- Geschichte, Gesellschaft, Menschen im Kiez -
- Die Landesfreiwilligenagentur Berlin erinnert an den 10. Berliner Freiwilligentag, der am 18. September 2010 stattfinden wird.
Der Berliner Freiwilligentag möchte in Kooperation mit der Hauptstadtkampagne be Berlin mit dem eigenen Slogan "sei freiwillig, sei aktiv, sei berlin" als Botschafter des positiven Zusammenwirkens sein Anliegen noch stärker verbreiten.
An diesem Tag können Interessierte sich freiwillig, kurzzeitig und unverbindlich für einen guten Zweck engagieren. Projekte, Vereine und Initiativen bieten dafür berlinweit vielfältige Mit-Mach-Aktionen in zehn Kategorien an. Momentan läuft die Anmeldung der Mit-Mach-Aktionen im Internet. Organisationen können dort auch Informationen für die Gestaltung einer Mit-Mach-Aktion abrufen.
- Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf erinnert an den Tag des Ehrenamtes, der in diesem Jahr am Donnerstag, 16. September 2010, erstmalig bei uns auf dem Klausenerplatz stattfinden wird.
Wer an einer aktiven Teilnahme interessiert ist, kann sich noch bis zum 31. August 2010 melden.
Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf lobt auch in diesem Jahr einen Ehrenamtspreis aus, der am Veranstaltungstag verliehen wird. Alle Bürger können noch Vorschläge bis zum 29. August 2010 einreichen.
- Gesellschaft, Menschen im Kiez -
Die Lesereihe „Erlesener Kiez“ präsentiert Texte von Autorinnen und Autoren, die im und am Klausenerplatz-Kiez gelebt haben bzw. leben. Im Verlauf des Jahres 2010 gibt es im Quartier zwischen Schloss Charlottenburg und Lietzensee im Monatsrhythmus Lesungen, die an einschlägigen kulturellen Vernetzungsorten im Kiez stattfinden. Die ausgewählten Texte spiegeln die bewegte Geschichte des Quartiers im Lauf der Jahrzehnte wider und möchten die heute hier Lebenden miteinander ins Gespräch bringen. Die Literaturreihe „Erlesener Kiez“ versteht sich als Beitrag zum kulturellen Leben am Klausenerplatz und der näheren Umgebung.
Die Autorin des Monats Juli, Margret Boveri (1900-1975) studierte an der Deutschen Hochschule für Politik und arbeitete ab 1934 für das „Berliner Tageblatt“. Zwischen 1939 und 1943 schrieb sie für die „Frankfurter Zeitung“ aus Stockholm, New York und Lissabon. In der Nachkriegszeit setzte sie sich mit der Frage nach der Wahrheit im Journalismus auseinander und stritt gegen die Teilung Deutschlands. Gegen Ende ihres Lebens führte sie lange Gespräche mit dem Schriftsteller Uwe Johnson über ihre zwiespältige Rolle als Journalistin im III. Reich, die nach ihrem Tod unter dem Titel „Verzweigungen“ erschienen. 1944 war Boveri nach Berlin zurückgekehrt, um das nahende Ende des Naziregimes und damit des Krieges zu dokumentieren. Sie wohnte ein halbes Jahr in der Charlottenburger Wundtstraße am Lietzensee; hier entstanden ihre Postkarten, Notizen und Rundbriefe, die erstmals 1968 als zusammenhängender Text veröffentlicht wurden.
Andrea Bronstering liest aus „Tage des Überlebens. Berlin 1945“ von Margret Boveri.
Montag, den 5. Juli 2010
Beginn 18:30 Uhr
Haus Helene Weber
Wundtstraße 40-44
14057 Berlin
Der Eintritt ist frei
Die Lesereihe „Erlesener Kiez“ wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds, das Bezirkliche Bündnis für Wirtschaft und Arbeit beim Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin und die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. Die Lesung Boveri wird organisiert in Kooperation mit dem Katholischen Deutschen Frauenbund und dem wjs-Verlag.
- Gesellschaft, Kunst und Kultur -
Die Überschrift mag komisch klingen, aber der Hintergrund ist banal!
Ab sofort hat unser Klausenerplatz-Kiez nicht nur sein eigenes WiSiKi, seinen eigenen Blog, seinen eigenen "Radiosender", seine eigene Webseite und sein eigenes Netzwerk..nein..
ab sofort ist unser Kiez auch mit seiner eigenen Gruppe auf Facebook zu finden! Weltweite Vernetzung nun leicht gemacht!

- Gesellschaft, Kiez, Netzfundstücke -
Auch wir machen einfach mal mit..
Und zum mitsingen folgt hier der Text:
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- Gesellschaft, Kunst und Kultur, Netzfundstücke -
Jaja, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger rund um den Klausenerplatz.
Hat irgendwer auch folgende Worte auf der Webseite vom Kiezbündnis Klausenerplatz e.V. vernommen?
Auf eine großflächige Plakatierung im Kiez wollen wir daher künftig verzichten, der Umwelt zuliebe
Kiezbündnis Klausenerplatz – auf der eigenen Webseite!
Und was sieht man quer durch den Kiez? Eigentlich an jeder Haustür und an jeder Wand? Die Ankündigungsplakate zum Kiezfest.
Jaja liebe Leute … so ahmt das Kiezbündnis den großen Bruder "SPD" nach.
"Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?"
Soviel zu diesem Thema! Oder sollte man "soviel zu dieser Lüge" schreiben?
- Gesellschaft, Kiez, Kiezfundstücke -
Gestern gewann ja Südkorea bei der WM 2010. Hier ein Video davon, was sie so bei sich zu Hause im Stadium treiben. Digital-Displays sind nichts dagegen ......
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- Gesellschaft, ZeitZeichen -
Weil die (berechtigte) Freude über die WM in Afrika die eine Sache ist ....
und die elende Ausbeutung ihrer Bodenschätze, wie Diamanten und Coltan, aber auch von Tropenholz und die Wilderei, eine andere ist.
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- Geschichte, Gesellschaft, ZeitZeichen -
Ein breites gesellschaftliches Bündnis von Gruppen, außerparlamentarischen Netzwerken, sozialpolitischen und Erwerbsloseninitiativen, Gewerkschaftsgliederungen, Parteien, Migranten-Verbänden und vielen mehr ruft am Samstag zur Demonstration unter dem Motto "Wir zahlen nicht für Eure Krise - Für eine solidarische Gesellschaft" in Berlin auf.
Wir protestieren gegen die Politik von Schwarz/Gelb, gegen Arbeitsplatzvernichtung, Kopfpauschale, Bildungs- und Sozialabbau, gegen Umweltzerstörung.
Stoppen wir das unsoziale Kürzungspaket! Auf die Straße am 12. Juni in Berlin und Stuttgart!
Es kommt auf ALLE an: Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen, Nachbarinnen und Nachbarn.
Samstag, 12. Juni 2010
12:00 Uhr Auftakt Rotes Rathaus
13:00 Uhr Demostart
15:00 Uhr Kundgebung Rotes Rathaus
- Gesellschaft, Politik -
Hier spricht jemand über die Einsparung einer Person, die über (und auch auf) unsere Verhältnisse gelebt haben soll .......
- Gesellschaft, Politik, Satire -
Die Lesereihe „Erlesener Kiez“ präsentiert Texte von Autorinnen und Autoren, die im und am Klausenerplatz-Kiez gelebt haben bzw. leben. Im Verlauf des Jahres 2010 gibt es im Quartier zwischen Schloss Charlottenburg und Lietzensee im Monatsrhythmus Lesungen, die an einschlägigen kulturellen Vernetzungsorten im Kiez stattfinden. Die ausgewählten Texte spiegeln die bewegte Geschichte des Quartiers im Lauf der Jahrzehnte wider und möchten die heute hier Lebenden miteinander ins Gespräch bringen. Die Literaturreihe „Erlesener Kiez“ versteht sich als Beitrag zum kulturellen Leben am Klausenerplatz und der näheren Umgebung.
Der Autor des Monats Juni, Magnus Hirschfeld (1868-1935), war Arzt, Sexualforscher und politischer Agitator. 1897 gründete er in seiner Charlottenburger Wohnung mit Gleichgesinnten das Wissenschaftlich-humanitäre Komitee, die weltweit erste Homosexuellenorganisation. Von 1899 an gab er das „Jahrbuch für sexuelle Zwischenstufen“ heraus. An seinem 1919 gegründeten Institut für Sexualwissenschaft in Berlin wurden Beratungen zu Schwangerschaft und Abtreibung angeboten; gleichzeitig forschten Hirschfeld und seine Mitarbeiter Bahn brechend zu Homosexualität und Transvestitismus. Die Nationalsozialisten, denen Hirschfeld als Jude, Schwuler und Sozialist gleich dreifach verhasst war, verbrannten 1933 seine Bücher und verwüsteten sein Institut. Magnus Hirschfeld lebte jahrzehntelang in der heutigen Otto-Suhr-Allee 93. Auf dem Grundstück vis-à-vis des Rathauses erinnert eine bronzene Säule an den couragierten Vorkämpfer geschlechtlicher Vielfalt.
Rainer Herrn liest aus „Sappho und Sokrates“ von Magnus Hirschfeld
Mittwoch, den 16. Juni 2010
Beginn 19:30 Uhr
Rathaus Charlottenburg - Sitzungssaal 3, 2. OG
Otto-Suhr-Allee 100
10585 Berlin
Der Eintritt ist frei
Die Lesereihe „Erlesener Kiez“ wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds, das Bezirkliche Bündnis für Wirtschaft und Arbeit beim Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin und die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. Die Lesung Hirschfeld wird organisiert in Kooperation mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und der Magnus Hirschfeld Gesellschaft.
- Gesellschaft, Kunst und Kultur, Wissenschaft -
So ihr lieben Leute rund um den Klausenerplatz, rund um unseren Kiez und überhaupt!
Ich habe heute was tolles gesehen! Und es ist die Wahrheit! Und sowas findet man bei Facebook!
- Gesellschaft, Satire -