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25. Februar 2017 - 22:14Ein Niederländer in Berlin

Bröhan-Museum zeigt Werkschau von Jan Toorop


Während fast jede niederländische Familie stolz einen Nachdruck von Jan Toorop vorweisen kann, ist dieser Künstler in Deutschland fast unbekannt. Das kann sich ändern, denn mit der Ausstellung „Jan Toorop. Gesang der Zeiten“ erhält er in Deutschland seine erste umfangreiche Werkschau. Nachdem die vom Gemeentemuseum Den Haag besorgte Ausstellung in der Villa Stuck in München gezeigt wurde, ist sie nunmehr auch im Bröhan-Museum zu sehen.


„Jan Toorop. Gesang der Zeiten“ - eine umfangreiche Werkschau im Bröhan-Museum / Foto © Frank Wecker

Die Bleistiftzeichnung „Zwei Frauen von wogendem Haar umrankt“.
Foto: Wecker

 
Überraschend ist die Vielseitigkeit des Künstlers, der von 1858 bis 1928 gelebt hat. Er schuf Gemälde, Strichzeichnungen, Kaltnadelradierungen und Fliesentableaus. Er entwarf Bucheinbände und Plakate, illustrierte Bücher, bearbeitete Kupfer und gestaltete Spiegel. Auf allen diesen Gebieten war er, wie sich der Besucher überzeugen kann, genial. Er wirkte als Kunsttheoretiker und entwickelte Rahmungskonzepte für die Kunstpräsentation. Vielseitig war er auch in der Stilistik. Von der naturalistischen Gestaltung, über den Realismus, den Pointilismus und Symbolismus bis zum Jugendstil gehört er unumstritten zu den führenden Repräsentanten des jeweiligen Stils. Daraus ragen seine Beiträge zum Symbolismus und zum Jugendstil heraus.
 

„Jan Toorop. Gesang der Zeiten“ - eine umfangreiche Werkschau im Bröhan-Museum / Foto © Frank Wecker

Frauenporträt von Jan Toorop. Foto: Wecker

Kurator Hans Janssen vom Gemeentemuseum in Den Haag vor der Ausstellung „Jan Toorop. Gesang der Zeiten“ im Bröhan-Museum / Foto © Frank Wecker

Der Hauptkurator des Gemeentemuseums Den Haag Hans Janssen
erläutert das Bild „Die junge Generation“. Foto: Wecker

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FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

25. Februar 2017 - 22:12Leseempfehlungen (18): Der Aufstieg von M. Schulz


Seit dem Abgang von G. Schröder im November 2005 hat die SPD nur noch als Regierungsgehilfin der CDU wirken dürfen – und natürlich auch gewirkt, ganz im Geiste des machtpolitischen Grundsatzes „Besser zweite Geige als Opposition“. Das soll jetzt endlich mit M. Schulz, seinem alten Kampfgefährten, wieder anders werden. Die folgenden Artikel beschäftigen sich mit diesen Bemühungen der SPD, wieder den wichtigsten Posten auf Bundesebene zu ergattern.

  • SPD läutet traditionelles linkes Halbjahr vor wichtigen Wahlen ein (Postillon, 21.2.2017) – Dieser Artikel umreißt den Rahmen, in dem das Ergatterungsbestreben traditionellerweise stattfindet – und geht auch kurz auf einen möglichen Grund für dessen allvierjährliche Wirksamkeit bei einem Teil der Wähler ein. Mit Slide-Show.
  • Martin Schulz und sein rotes Bobby-Car (Hans-Jürgen Arlt, Carta 11.02.2017) – Der Autor betrachtet die augenblickliche Schulzhype unter dem Gesichtspunkt, wie Medienöffentlichkeit funktioniert und welche drei Möglichkeiten die Medien dabei haben, mit der Nachricht vom Kandidaten Schulz Aufmerksamkeit zu wecken und aufrechtzuerhalten.
  • Der gefühlte Schulz (U. Gellermann, Rationalgalerie 23. Februar 2017) – In diesem Artikel geht es um das Verhältnis von Schulz als SPD-Wunsch und Schulz als Schulz-Wirklichkeit. Unbedingt auch in die Kommentare schauen!


Diese Texte wurden auf den Nachdenkseiten gefunden.

MichaelR

 

MichaelR - Gastautoren, Netzfundstücke, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

23. Februar 2017 - 00:02Abriß erlaubt

Schicksal der Ku’dammbühnen scheint besiegelt

 
Knallbunte Auslagen in großen Schaufenstern bilden ein Portal, das Passanten magisch anzieht, in Katakomben zu schreiten, wo es Waren in Hülle und Fülle zu kaufen gibt. Ein Produkt ist verführerischer als das andere. In einer synthetischen Welt mit Springbrunnen, künstlichen Lichtern und designten Düften werden vom Keller bis zum Dach Güter über Güter zum Kauf angeboten. Damit auch keiner diese Welt verpaßt, haben dort sogar die Verwaltungen ihre Ämter eingerichtet. Dazu passend haben die Beamten ihre Bittsteller in „Kunden“ umbenannt.

Das ist schön. Wird ein solches Portal nicht von Schaufenstern gebildet, sondern von Theatern mit ihren Schaufenstern flankiert, gilt es als ein städtebauliches Schandmal. Seit über 20 Jahren wird das Ku’dammkarree mit dem Theater links und der Komödie rechts des Portals als Schandfleck am edlen Ku’damm angesehen. Seither geht der Kampf darum, diese Hindernisse für die Errichtung einer weiteren Einkaufswelt abzureißen. Nunmehr haben wohl, wie das Theater und der Senat mitteilen, die Verkäufer den Sieg über die Künstler errungen. Die Phantasiewelten des Theaters werden unter die Erde verbannt und das unechte Lebensgefühl der künstlichen Konsumwelten darf mit seinen Fangarmen nach den Passanten des Ku’damms greifen.

Wie sich das die Investoren vorstellen, ist im Ausschuß für Stadtentwicklung zu erfahren. Der tagt am Mittwoch, 1. März, ab 17.30 Uhr im Sitzungssaal der Bezirksverordneten des Rathauses in der Otto-Suhr-Allee 100.

 
Im Mai 2018 wird sich in den beiden historischen Theatern zum letzten mal der Vorhang heben. Im Frühjahr 2019, so rechnen Experten, wird die Abrißbirne ihr Werk getan haben. Dann kann mit dem Neubau begonnen werden, der im Frühjahr 2021 beendet sein könnte. Die Erfahrung lehrt jedoch, daß da noch vieles dazwischen kommen kann. Der Baugrund hat schon mehrere Eigentümerwechsel mit stets neuen Plänen hinter sich. Ist erstmal der kulturelle Ballast in Form der Theater vom Erdboden verschwunden, wird das Filetgrundstück am Ku’damm beträchtlich an Wert gewinnen. Das könnte zum Anreiz für einen erneuten gewinnbringenden Verkauf werden.

 

Szene aus „Alles muss glänzen“ im Theater am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Maria Furtwängler und Sarah Alles in „Alles muss glänzen“ im Theater am Kurfürstendamm.
Foto: Wecker
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FW - Gastautoren, Kunst und Kultur, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

22. Februar 2017 - 22:56Leseempfehlungen (17): Demokratie



Man merkt es schon allenthalben – unsere Demokratie ist drauf und dran, wieder einmal auf ihren allvierjährlichen Höhepunkt zuzusteuern: die Bundestagswahlen. Da in unserer repräsentativen Demokratie der Souverän mit seiner Stimmabgabe das Sagen an die Gewählten, also die Parteien, abgibt, sprechen manche davon, unsere Demokratie sei eine Wahldemokratie. Daraus ergibt sich die spannende Frage, (aus der Sicht der Wähler) wie souverän der Wähler bei dieser Wahl ist bzw. (aus der Sicht der Parteien) wie sichergestellt werden kann, daß er richtig wählt. Die folgenden Texte befassen sich tagesaktuell mit grundsätzlichen Fragen zu den Themen Wahl und Demokratie.

  • Mehr Gerechtigkeit: Die alte Leier frisch aufgeschulzt (Wolfgang J. Koschnick, Telepolis 19. Februar 2017) – Es geht um den neuen Hoffnungsträger M. Schulz und um den 150jährigen Kampf der SPD für „mehr Gerechtigkeit“, und der Verfasser sieht die politischen Parteien als größten Klotz am Bein der Demokratien.
  • Die Angst der Machteliten vor dem Volk (Rainer Mausfeld, November 2016) – Der Text geht aus von der alten Metapher von den Schafen (Volk) und den Hirten (Machteliten) und deren unterschiedlicher Sicht auf die Demokratie und konzentriert sich im folgenden auf das Demokratiemanagement der Eliten, um durch „Soft Power“-Techniken den Status quo zu sichern; in dem Zusammenhang wird auch auf die repräsentative Demokratie als Mittel dazu sowie die Rolle gewisser Nichtregierungsorganisationen dabei eingegangen.
  • The Rise of the Weaponized Artificial Intelligence Propaganda Machine (Berit Anderson, Brett Horvath, on Scout 2017) – Im Mittelpunkt des Textes steht die Firma Analytica aus Cambridge, die ein Computerprogramm entwickelt hat, mit dem es möglich ist, aus wenigen im Internet gefundenen Informationen über eine beliebige Anzahl von Personen (die ja gleichzeitig Wähler sind) auf deren Persönlichkeit zu schließen, um so individuell und automatisiert auf Ansichten und Verhalten dieser Personen Einfluß zu nehmen.


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MichaelR

 

MichaelR - Gastautoren, Netzfundstücke, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

21. Februar 2017 - 00:02Veranstaltungstipps



  • Veranstaltungen im Kultur-Club Westend

    • Konzert : Peter Robin & Friends
      Donnerstag, 23. Februar 2017 ab 18:30 Uhr
       
    • Diskussion: Kultur-Ratschlag im Rahmen des Kulturfrühschoppens. (Der Kulturfrühschoppen startet wie gewohnt um 10:30 Uhr)
      Der KCW greift mit einem "Kultur-Ratschlag" ein Thema auf, das in den letzten Jahren mit Kulturschaffenden und Politikern geführt wurde: wie können die Interessen der Bewohner in den Kiezen, die Ansprüche der Künstler, die kulturelle Öffnung des Stadtraums für die Bewohner verbunden und weiter entwickelt werden? Anschließend zieht der Kabarettist Gerald Wolf eine praktische Verbindung mit seinem Jahresrückblick auf 2016: "Na det war wieda 'n Jahr!"
 – Ein satirischer Jahresrückblick.
      Eintritt frei.
      Kultur-Ratschlag ab 14:00 Uhr
      Kabarett ab 17:00 Uhr
      Sonntag, 26. Februar 2017
       
    • Ausstellung: Die Abrafaxe
      Seit mehr als 35 Jahren reisen die Abrafaxe nicht nur um die Welt, sondern auch durch die Zeit. Sie waren schon im antiken Griechenland, trafen Nofretete im alten Ägypten, zogen als Ritter durchs Mittelalter und trafen schon unzählige große Abenteurer und berühmte Persönlichkeiten der Geschichte. Abrax, Brabax, Califax: wer sind die Abrafaxe?
      Ausstellungseröffnung mit Vortrag und Darstellung der Erstellung des Comics und seiner Figuren.
      Sonntag, 5. März 2017 um 12:00 Uhr
     

    Kultur-Club Westend im Schlorrendorfer
    (Kiez- und Kulturgaststätte)
    Meerscheidtstraße 9 - 11
    14050 Berlin-Charlottenburg

     
     

     
  • "Filmbühne" der Charlottenburger Kulturwerkstadt
    "Mikis Theodorakis - Komponist"     Ein Film von Asteris Kutulas & Klaus Salge.
    Im Vorprogramm werden die Brüder Jannis und Thanasis Zotos, ca. 30 Minuten lang, Lieder von Mikis Theodorakis zum Vortrag bringen. Nach einer kurzen Pause wird der ca. einstündige Film gezeigt. Die Filmemacher stehen nach der Aufführung für Publikumsfragen und Diskussion zur Verfügung.
    Eintritt frei - Spende erbeten.  
     
     
    Donnerstag, 23. Februar 2017
    Einlass: 19:30 / Beginn: 20:00 Uhr
    Kulturwerkstadt
    In den Räumen des "Börsenvereins des Deutschen Buchhandels"
    Danckelmannstr. 9, 14059 Berlin-Charlottenburg



     
     
  • Jazz im Fedora

    Corinna Reich - vocals
    Jörg Miegel - tenorsax
    Thibault Falk - piano
    Nesin Howhannesijan - bass
    Eintritt frei.



    Samstag 25. Februar 2017 um 19:30 Uhr
    Eiscafé Fedora
    Nehringstr. 23, 14059 Berlin-Charlottenburg



     
     
  • Musiktheater in der Friedenskirche Charlottenburg
    Fratz International präsentiert: "Zweieinander"
    Mit „Zweieinander“ begeben sich die Musiker Johannes Stange und Joss Turnbull auf die musiktheatrale Bühne für Kinder ab 3 Jahren.
    Das Theater o.N. veranstaltet seit 2013 in Berlin FRATZ International, ein Festival, Symposium sowie Kita-Begegnungsprogramm für die jüngsten Zuschauer. „Zweieinander“ ist eine Koproduktion des Staatstheaters Mainz mit dem Ensemble Lebi Derya (Deutschland).
    Am Anfang gibt es einen Kreis und zwei Freunde. Der eine spielt Trompete der andere Tombak. Zusammen spielen die beiden und denken sich eine gemeinsame Musik aus. Aber nicht nur mit dem eigenen Instrument: Alles kann zu Klängen werden und mit allem kann man spielen. Denn Atmen, Blasen, Schnipsen, Klatschen und mit den Handflächen schlagen geht auch auf dem Boden, am Körper oder in die Luft. Plötzlich gibt es eine Linie, die den Kreis in zwei Seiten teilt. Da stellt sich die Frage: Gibt es nun zwei Hälften? Manchmal ist es dann nicht mehr so einfach zusammen zu spielen. Die Musiker erfanden durch ständig sich weiterentwickelnde Improvisation und während der Proben die Musik für dieses instrumentale Theater.
    Dauer: 45 Minuten
    Der Eintritt beträgt 4,- € Fratz International präsentiert "Zweieinander" / Foto © Andreas Etter


    Samstag, 11. März 2017 um 11:00 Uhr
    Friedenskirche Charlottenburg
    Bismarckstr. 40, 10627 Berlin-Charlottenburg



     
     
     

     
  • Frauenmärz 2017 in Tempelhof und Schöneberg
    >Mut | ter | schafft< Mutter, Mut, Mutterschaft, … Mutter schafft?!
    Welche Bilder existieren? Welche Bilder werden gelebt? Junge Frauen in der Wirklichkeit.
    Seit den 70er Jahren erreicht die Frauenbewegung soziale Umbrüche, die die Perspektive auf Frausein und Mutterschaft verändern: Traditionelle weibliche Rollenvorstellungen werden demontiert, Themen wie Schwangerschaft und Geburt enttabuisiert, den Frauen gelingt der Zutritt zu männlichen Sphären. Heute sieht sich die moderne Frau vor einen neuen Identitätskonflikt gestellt: Sie muss dem Modell der fürsorglichen Mutter entsprechen, zugleich soll sie selbstbestimmt und finanziell unabhängig sein.
     
     
     
    Das umfangreiche und vielfältige Programm vom 3. bis zum 31. März 2017 finden Sie im Internet unter www.frauenmaerz.de.
    Bei allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei.

 

 
 
 
 
 


Weitere KurzInfos zu Veranstaltungen und Themen rund um den Klausenerplatz-Kiez immer auch bei Twitter (ohne Anmeldung einsehbar!), bei Facebook in der offenen Kiez-Gruppe und unter Kiez-Web-Team Klausenerplatz (ohne Anmeldung einsehbar!).

Weitere Termine auch stets im StadtteilKalender für Charlottenburg-Wilmersdorf des Nachbarschaftshauses am Lietzensee.


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20. Februar 2017 - 00:02Lauter Jubiläen

Theaterclub wird 50

 
2017 ist ein Jahr der Jubiläen. 100 Jahre ist es her, daß die russische Oktoberrevolution die politische Konstellation der gesamten Welt veränderte. Vor 70 Jahren wurde das politische Magazin „Der Spiegel“ gegründet. Gleichen Geburtstag feiert am 25. Februar im Kino International die linke Tageszeitung „junge Welt“.

Am 24. September feiert schließlich ein Berliner Verein Geburtstag, der sich auf seine Fahnen geschrieben hat, allen Berlinern Freude, ein wenig Glanz und viel Besinnliches in den Alltag zu bringen. Das ist der Berliner Theaterclub. Er wurde von einem Ehepaar, Reni und Otfried Laur, das mit dieser Gründung ebenfalls Revolutionäres vollbrachte, gegründet. Unbekümmert ging es in einen Markt, der mit zigtausenden Mitgliedern von der kurz zuvor gebildeten Berliner Theatergemeinde und schließlich von der bereits 1890 mit emanzipatorischem Anspruch ins Leben gerufenen Volksbühne beherrscht wurde. Letztere verfügte zeitweise über 100 000 Mitgliedern und hatte in der Theatergeschichte mehrere Meilensteine gesetzt. Heute ist der Berliner Theaterclub die mitgliederstärkste Besucherorganisation und überhaupt die größte Kulturgemeinde Berlins. Das Modell der Familie Laur bewies seine Überlegenheit letztlich dadurch, daß der Theaterclub seinen Mitgliedern von Anfang an eine freie Veranstaltungswahl bot. Es drohte nicht der Verfall der geleisteten Beiträge, wenn auf Theaterabende verzichtet wurde, die nicht dem Geschmack entsprechen. Dieser neue Zugang zu den Bühnen Berlins wurde um eine Vielzahl weiterer moderner Angebote vom Bällen bis zu Fernreisen ergänzt, die alle das Ziel haben, Publikum und Künstler in einen unmittelbaren persönlichen Kontakt zu bringen.

 

Otfried Laur präsentiert die Briefmarkenserie zum Jubiläum des Theaterclubs / Foto © Frank Wecker

Otfried Laur zeigt schon mal die Briefmarkenserie zum Jubiläum des Theaterclubs.
Foto: Wecker

 
Selbst der Geburtstag des Berliner Theaterclubs steht in einem bedeutsamen geschichtlichen Zusammenhang. An diesem Tag werden wegen des legendären Berlin Marathons zahlreiche Gäste aus aller Welt in der Stadt weilen, und es wird der neue Deutsche Bundestag gewählt werden. In der Deutschen Oper, wo mit einem Galaprogramm unter Beteiligung zahlreicher hervorragender Künstler der Geburtstag des Theaterclubs gefeiert werden wird, werden nicht nur die Ehrengäste aus Politik, Kunst und Sport viel zu besprechen haben, es wird auch zu einer Begegnung zwischen Theaterfreunden und Philatelisten kommen. Die Deutsche Oper wird an diesem Abend ein Sonderpostamt beherbergen, wo die ersten Postsendungen mit einer dem Theaterclub gewidmeten Briefmarkenserie samt begehrtem Erstausgabestempel aufgegeben werden können.

Frank Wecker

Das Ehepaar, Reni und Otfried Laur - Gründer des Berliner Theaterclubs / Foto © Frank Wecker

Reni und Otfried Laur sind die Macher des Berliner Theaterclubs.
Foto: Wecker

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19. Februar 2017 - 00:02Senioren Aktiv

Wie ticken eigentlich unsere bezirklichen Bürgervertreter?


Die Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf lädt in Kooperation mit dem Netzwerk „Aktive Berliner Senioren“ zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung in das Rathaus ein.

 
Das Rathaus in Charlottenburg 

 

Mittwoch, 22. Februar 2017, von 15:00 bis 17:00 Uhr
 
Rathaus Charlottenburg (Bürgersaal)
Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin-Charlottenburg

 

 

Das Thema der Veranstaltung lautet “Wie funktionieren die politischen Gremien im Bezirk und wie können die Sorgen und Anregungen der Bürger aufgenommen werden? Was bewirkt das Regelwerk des Bezirksverwaltungsgesetzes (BezVG)?“.

Mitwirkende sind Peter Ottenberg (Amtsrat, von 2006 bis 2015 nebenamtlicher Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Rat der Vorsteher, verantwortlich für den Kommentar zum BezVG), Jens Friedrich (ehemaliger BVV-Vorsteher Charlottenburg), Marion Halten-Bartels (Vorsitzende des Ausschusses für Eingaben und Beschwerden von 2001 bis 2016) und Gabriele Wrede (Aktive Berliner Senioren).

 
Wie ernst nehmen unsere Lokalpolitker die Bürgerinnen und Bürger des Bezirks? Haben sie wirklich deren Nöte und die Interessen breiter Bevölkerungsschichten im Blick? Warum eigentlich ist so viel und stetiges Engagement von zahlreichen Menschen, dazu noch unbezahlt und in ihrer Freizeit, nötig, trotz des von ihnen genau zur Erledigung der vielfältigen gesellschaftlichen Aufgaben gewählten und dafür gut bezahlten Bezirksamtskollegiums? Wie sieht es denn in der Praxis wirklich aus, wenn man sich mal beschwert, Einwohnerfragen stellt, auf Mißstände hinweist? Wird darauf bürgernah, korrekt, zeitnah und aufrichtig reagiert?

Senioren-Bezirksversammlung (Senioren-BV) im Rathaus Charlottenburg (März 2015)

 
Nutzen Sie das Angebot und verschaffen sich selbst einen Eindruck von unseren Lokalpolitikern und ihren Gremien. Es wird zum Wohl unseres Gemeinwesens erfahrungsgemäß leider auch weiterhin dringend nötig bleiben, sich einzumischen, ggf. unsere „Vertreter“ aufzuwecken, sie an ihre eigentlichen Aufgaben zu erinnern und den nötigen Druck aus der Gellschaft zu entfachen, damit überhaupt etwas passiert.
Vorerst bleibt noch zu hoffen, daß die kostenlose Informationsveranstaltung nicht umsonst ist.

Weitere Informationen unter www.aktive-berliner-senioren.de.

 

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18. Februar 2017 - 00:02Kostenlose Energie- und Abfallberatungen im Klausenerplatz-Kiez

 
 
Die Verbraucherzentrale und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) bieten im Kiez am Klausenerplatz vom 1. März bis zum 30. Juni 2017 eine kostenfreie Beratung vor Ort an. Sie klären gemeinsam, an welchen Stellen Strom und Heizenergie gespart und wie durch bessere Mülltrennung oder Abfallvermeidung die Umwelt und das eigene Portemonnaie geschont werden können. Dank der Unterstützung des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf, der Gewobag Wohnungsbaugesellschaft und des Berliner Beamten-Wohnungs-Vereins werden sämtliche Kosten im Rahmen der Aktion „Klimaschutz bei dir und mir – Energie- und Abfallberatung im Kiez“ übernommen. Neben privaten Haushalten können sich auch lokale Gewerbebetriebe und Ladengeschäfte zur Beratung anmelden.

 
Um eine Beratung vereinbaren zu können, gelten zwei Voraussetzungen: Wohnung oder Gewerberäume müssen sich in den Postleitzahlengebieten 14059, 10585 oder 14057 befinden und die Beratung muß im Aktionszeitraum (1. März bis 30. Juni 2017) vereinbart werden.
Die Anzahl an kostenlosen Beratungen ist begrenzt.

Anmeldungen sind möglich über das Kontaktformular unter www.klimaschutzbeidirundmir.de, Tel (030) 7879 0060 oder mit einem Anmelde-Flyer, der an mehreren Stellen im Kiez ausliegt.

 

Blockheizkraftwerk (BHKW) am Spandauer Damm

Erstes Blockheizkraftwerk (BHKW) der Gewobag am Spandauer Damm
 

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17. Februar 2017 - 00:24StadtNatur

und Großstadttierchen

 

Schloßpark Charlottenburg

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) würde Maulwürfe als Problemfälle ansehen, meldete der Tagesspiegel vom 5.2.2017. Das können wir aus Charlottenburg nicht bestätigen. In unserem Schloßpark scheinen beide Seiten recht freundlich miteinander umzugehen. Die Maulwürfe informieren Gärtner und Besucher. Einer ist gerade auf unbestimmte Zeit im Urlaub. Ein anderer vermeldet, daß er gleich zurückkommt. Auf einer kleinen Erhebung wird auf das eigene Zuhause hingewiesen. Und dann wird sogar noch Hilfe beim Hügelbau angeboten. Von einem freundlichen Gärtner der SPSG? Oder von netten Nachbarn? Vielleicht von unseren hilfsbereiten Kiezer Kids?

Man kommt jedenfalls auf phantasievolle Weise miteinander klar.


Maulwurf auf Urlaubsreise - Schloßpark Charlottenburg

Info auf dem Maulwurfshügel - Schloßpark Charlottenburg

 

Hilfsangebot auf dem Maulwurfshügel im Schloßpark Charlottenburg

 

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13. Februar 2017 - 00:24Stadtspaziergänge in Charlottenburg

Kleine Schlössertour - Auch Holz, Stein und Eisen brechen

 
 
Der 1946 in Charlottenburg geborene Drafi Deutscher sang 1965 erstmals den erfolgreichen Schlager: "Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht. Alles, alles geht vorbei, doch wir sind uns treu."


Baumstumpf mit eingeritzter Botschaft im Schloßpark Charlottenburg

Liebesschloss mit Gravur am Brückengeländer

 

Lange vorher wurden schon Liebesbotschaften in Bäume geritzt, auf daß sie lange halten mögen. Heute hat sich das Anbringen von sogenannten Liebesschlössern immer weiter ausgebreitet. Besonders Brückengeländer sind beliebt, da der Schlüssel dort gleich auf Nimmerwiedersehen ins Wasser versenkt werden kann. Selbstverständlich hat sich der Markt umgehend auf das Geschäft eingestellt, bietet spezielle Schlösser in Herzform und Gravuren an. Laut Wikipedia bewegen sich Schätzungen von Gesamtgewicht und Anzahl in Deutschland von zwei (April 2011) über 15 (September 2011) bis 27 Tonnen (August 2016) für beispielsweise 40.000 Schlösser. Zahlreiche Fotos im Netz lassen den Hype erahnen. Kritische Anmerkungen kursieren allerdings auch.

 
Liebesschlösser am Brückengeländer

Liebesschlösser am Brückengeländer

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05. Februar 2017 - 00:02Wohnen in Berlin

Sprechstunde des Mieterrats am Klausenerplatz

 
Der Mieterrat wird monatlich in den Quartieren der Gewobag öffentlich tagen und eine Sprechstunde anbieten. Orte und Termine im ersten Halbjahr 2017 stehen fest. Am Mittwoch kommt der Mieterrat in den Klausenerplatz-Kiez. Alle Mieterinnen und Mieter der Gewobag sind herzlich in den Mieter-Club eingeladen. Fragen, Probleme, Anregungen oder einfach erstmal nur zum Kennenlernen - Kommen Sie vorbei.

Mieterclub im Klausenerplatz-Kiez (Neue Christstr. 8)


Mittwoch, 8. Februar 2017 von 19:00 bis 20:30 Uhr
Neue Christstr. 8 (MieterClub)
14059 Berlin-Charlottenburg 
 

 

  

 


Mieterrat bei der Gewobag

Internet: www.mieterrat-gewobag.de

E-Mail:  info@mieterrat-gewobag.de

Postanschrift: Postfach 27 03 41 -  13473 Berlin

Telefon: 030 / 417 13 733

Rundschreiben zur Weiterleitung an interessierte Kontakte, gerne auch zur Veröffentlichung der Kontaktdaten und Sitzungszeiten in Newslettern, auf Webseiten und/oder in Ihren Anwohner-Informationen.

* Mieterrats-Rundschreiben zum Download (PDF)  


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04. Februar 2017 - 21:32Wer mäht den Rasen?

Beziehungsdrama in der Komödie am Kurfürstendamm
 

Der Vorteil der Bühnenfassung gegenüber dem gleichnamigen Film „Im Sommer wohnt er unten“ ist, daß der Zuschauer die an der Cote d'Azur spielende luftige Sommergeschichte nicht zweidimensional abgelichtet, sondern in 3-D mit leibhaftigen Darstellern sehen wird. Weltweit wird dies zum ersten Mal am Sonntag, 5. Februar, um 18 Uhr in der Komödie am Kurfürstendamm 206 / 209 der Fall sein.


Lara Marian in „Im Sommer wohnt er unten“ in der Komödie am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Lara Marian ist erstmals auf den Ku’dammbühnen zu sehen. Foto: Wecker

 

„Im Sommer wohnt er unten“ in der Komödie am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Zwischen den beiden Frauen Camille (Lara Marian) und Lena (Jana Klinge) macht
Matthias (Kai Lentrodt) zunächst keine gute Figur. Foto: Wecker

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02. Februar 2017 - 00:24Bunter Filmreigen in Programmheften aus vier Jahrzehnten

Ausstellungseröffnung im Schlorrendorfer

 

 

In der zweiten Ausstellung 2017 des KCW im Schlorrendorfer zeigt Roswitha Kleeberg Exponate ihrer Sammlung: Programmhefte der Filmpremieren in den Berliner Kinos am Kurfürstendamm seit den 50er Jahren.

Die Exponate erinnern auch an die "Optischen Feenlokale" (Siegfried Kracauer), bieten ein aufschlussreiches filmsoziologisches Bild und das der "Ökonomie der Filmproduktion".
   

Ausstellungseröffnung: Sonntag 5. Februar 2017 um 12:00 Uhr
Die Ausstellung wird bis zum 3. März 2017 zu sehen sein.

 
Kultur-Club Westend im Schlorrendorfer
(Kiez- und Kulturgaststätte)
Meerscheidtstraße 9 - 11
14050 Berlin-Charlottenburg

 

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31. Januar 2017 - 19:34Rückblicke bei einer Tasse Tee in Charlottenburg

Neue Ausstellungen im Keramik-Museum Berlin

 
Der Teeweg zu einer kleinen Retrospektive führt ab Februar direkt ins alte Charlottenburg.
Das Keramik-Museum Berlin lädt herzlich zur Eröffnung von zwei neuen Ausstellungen am kommenden Samstag ein.

 

  
 
 

 Ritus – Ritual – Zeremonie. Teekeramik aus Japan und Berlin

 
 

Ausstellungseröffnung: Samstag, 4. Februar 2017 um 19:00 Uhr

Begrüßung: Heinz-J. Theis, Museumsleiter
Grußworte: Herr Gesandter Kiminori Iwama, Botschaft von Japan   
Einführung: Herr Ulrich Vollmer   
Musikalische Umrahmung: Herr Peter Pütz (Shakuhachi)

 
Die Ausstellung wird vom 5. Februar bis zum 7. August 2017 gezeigt.

 
 

 
 
   

Inke und Uwe Lerch – eine kleine Retrospektive

 
 

 
 
Ausstellungseröffnung: Samstag, 4. Februar 2017 um 19:00 Uhr
in Anwesenheit der Künstler
Begrüßung: Heinz-J. Theis, Museumsleiter

 
Die Ausstellung wird vom 5. Februar bis zum 5. Juni 2017 präsentiert.



 

Keramik-Museum Berlin (KMB)
Schustehrusstraße 13, 10585 Berlin-Charlottenburg
Öffnungszeiten:
Fr - Mo von 13:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt 4,00 Euro, ermäßigt 2,00 Euro
Jeder letzte Montag im Monat: Eintritt frei

  

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30. Januar 2017 - 19:58Straßen und Plätze: Barstraße und Barbrücke



1. Die Straße
Die Barstraße wurde um 1885 als direkte Verbindung zwischen Fehrbelliner Platz und Heidelberger Platz angelegt und trug zunächst im Bebauungsplan die Bezeichnung Straße 34a. 1892 erhielt sie ihren jetzigen Namen.

2. Der Name der Straße
Diese Namensgebung im Jahr 1892 fiel in die Zeit, als das Dorf Deutsch-Wilmersdorf auf dem Weg zur Großstadt Berlin-Wilmersdorf war (vgl. „Vom Dorf zur Großstadt“). Offenbar sah man es als für diese Entwicklung förderlich an, sich im Ortsbild patriotisch zu geben, wozu der „Heldenkaiser“ Wilhelm I. hervorragend geeignet war: 1888 hatte man die bereits nach ihm benannte Dorfstraße poetisch überhöht in Wilhelmsaue umbenannt, und 1895 stellte man auf ihr zusätzlich seine Büste auf.
Auch die Barstraße hat einen persönlichen Bezug auf den „Heldenkaiser“, was für uns Heutige nicht mehr ohne weiteres erkennbar ist, aber für die Zeitgenossen war der Bezug sogar doppelt gegeben: Der Name ist abgeleitet von der Gemeinde Bar-sur-Aube, etwa 200 km östlich von Paris. Dort nahm Wilhelm 17jährig als Kronprinz und Hauptmann im Februar 1814 im Rahmen der Befreiungskriege gegen das napoleonische Frankreich an einer Schlacht teil und erhielt dafür von Vater Friedrich-Wilhelm III. das Eiserne Kreuz („Look Inside“). Das war seine erste Heldentat. 56 Jahre später, im November 1870, fand im Verlauf des deutsch-französischen Krieges dort erneut eine Schlacht statt, die wieder die Preußen – diesmal aber unter Wilhelm als König und Oberbefehlshaber der gesamten Armee – gewannen.


Barbrücke in Wilmersdorf

1 - Blick von der Barbrücke über den östlichen Teil des Fennsees nach Schöneberg
 

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