Kiezer Weblog

Ein Projekt vom "Kiez-Web-Team Klausenerplatz".
Autoren
Impressum

Kategorien

Alfred Rietschel
Blog-News
Cartoons
Charlottenburger Kiez-Kanonen
Freiraum
Gastautoren
Geschichte
Gesellschaft
Gewerbe im Kiez
Gewinnspiel
Grabowskis Katze
Kiez
Kiezfundstücke
KiezRadio
Kiezreportagen
Kinder und Jugendliche
Kunst und Kultur
Mein Kiez
Menschen im Kiez
Netzfundstücke
Philosophisches
Politik
Raymond Sinister
Satire
Schlosspark
Spandauer-Damm-Brücke
Technik
Thema des Monats
Wissenschaft
ZeitZeichen

neueste Kommentare

maho (Rot-Grüne Stadtve…): Share Deal So nennt sich d…
jn (300 Jahre Luisenk…): falsch: könig in Preußen …
maho (Wohnen im Kiez): Schriftliche Anfragen im A…
M.R. (Verdichtete Klein…): Konsequente Verarschung (F…
jn (Rot-Grüne Stadtve…): jetzt gibt es eine alterna…
maho („Jedenfalls ist d…): Die Grüne Partei von Charl…
maho (Rot-Grüne Stadtve…): Es ist soweit – nun starte…
maho („Jedenfalls ist d…): Und nun: “Kleingärten Oeyn…
M.R. (Verdichtete Klein…): Wie recht offenbar Komment…
M.R. („Jedenfalls ist d…): Wie soll man das nun bloß …
jn (Wohnen in Berlin): Miepreisbremse hinterläßt …
jn (Wohnen in Berlin): ..jetzt wir alles gut und …
STK (Zwangsarbeiter: „…): Das Dokument ist mir durch…
Marcus (Kühles Nass für A…): Toll, aber noch viel zu we…
jm (Wohnen in Berlin): Mietenbündnis www.b…

Archive

01.Jun - 30 Jun 2016
01.Mai - 31 Mai 2016
01.Apr - 30 Apr 2016
01.Mär - 31 Mär 2016
01.Feb - 29 Feb 2016
01.Jan - 31 Jan 2016
01.Dez - 31 Dez 2015
01.Nov - 30 Nov 2015
01.Okt - 31 Okt 2015
01.Sep - 30 Sep 2015
01.Aug - 31 Aug 2015
01.Jul - 31 Jul 2015
01.Jun - 30 Jun 2015
01.Mai - 31 Mai 2015
01.Apr - 30 Apr 2015
01.Mär - 31 Mär 2015
01.Feb - 28 Feb 2015
01.Jan - 31 Jan 2015
01.Dez - 31 Dez 2014
01.Nov - 30 Nov 2014
01.Okt - 31 Okt 2014
01.Sep - 30 Sep 2014
01.Aug - 31 Aug 2014
01.Jul - 31 Jul 2014
01.Jun - 30 Jun 2014
01.Mai - 31 Mai 2014
01.Apr - 30 Apr 2014
01.Mär - 31 Mär 2014
01.Feb - 28 Feb 2014
01.Jan - 31 Jan 2014
01.Dez - 31 Dez 2013
01.Nov - 30 Nov 2013
01.Okt - 31 Okt 2013
01.Sep - 30 Sep 2013
01.Aug - 31 Aug 2013
01.Jul - 31 Jul 2013
01.Jun - 30 Jun 2013
01.Mai - 31 Mai 2013
01.Apr - 30 Apr 2013
01.Mär - 31 Mär 2013
01.Feb - 28 Feb 2013
01.Jan - 31 Jan 2013
01.Dez - 31 Dez 2012
01.Nov - 30 Nov 2012
01.Okt - 31 Okt 2012
01.Sep - 30 Sep 2012
01.Aug - 31 Aug 2012
01.Jul - 31 Jul 2012
01.Jun - 30 Jun 2012
01.Mai - 31 Mai 2012
01.Apr - 30 Apr 2012
01.Mär - 31 Mär 2012
01.Feb - 29 Feb 2012
01.Jan - 31 Jan 2012
01.Dez - 31 Dez 2011
01.Nov - 30 Nov 2011
01.Okt - 31 Okt 2011
01.Sep - 30 Sep 2011
01.Aug - 31 Aug 2011
01.Jul - 31 Jul 2011
01.Jun - 30 Jun 2011
01.Mai - 31 Mai 2011
01.Apr - 30 Apr 2011
01.Mär - 31 Mär 2011
01.Feb - 28 Feb 2011
01.Jan - 31 Jan 2011
01.Dez - 31 Dez 2010
01.Nov - 30 Nov 2010
01.Okt - 31 Okt 2010
01.Sep - 30 Sep 2010
01.Aug - 31 Aug 2010
01.Jul - 31 Jul 2010
01.Jun - 30 Jun 2010
01.Mai - 31 Mai 2010
01.Apr - 30 Apr 2010
01.Mär - 31 Mär 2010
01.Feb - 28 Feb 2010
01.Jan - 31 Jan 2010
01.Dez - 31 Dez 2009
01.Nov - 30 Nov 2009
01.Okt - 31 Okt 2009
01.Sep - 30 Sep 2009
01.Aug - 31 Aug 2009
01.Jul - 31 Jul 2009
01.Jun - 30 Jun 2009
01.Mai - 31 Mai 2009
01.Apr - 30 Apr 2009
01.Mär - 31 Mär 2009
01.Feb - 28 Feb 2009
01.Jan - 31 Jan 2009
01.Dez - 31 Dez 2008
01.Nov - 30 Nov 2008
01.Okt - 31 Okt 2008
01.Sep - 30 Sep 2008
01.Aug - 31 Aug 2008
01.Jul - 31 Jul 2008
01.Jun - 30 Jun 2008
01.Mai - 31 Mai 2008
01.Apr - 30 Apr 2008
01.Mär - 31 Mär 2008
01.Feb - 29 Feb 2008
01.Jan - 31 Jan 2008
01.Dez - 31 Dez 2007
01.Nov - 30 Nov 2007
01.Okt - 31 Okt 2007
01.Sep - 30 Sep 2007
01.Aug - 31 Aug 2007
01.Jul - 31 Jul 2007
01.Jun - 30 Jun 2007
01.Mai - 31 Mai 2007
01.Apr - 30 Apr 2007
01.Mär - 31 Mär 2007
01.Feb - 28 Feb 2007
01.Jan - 31 Jan 2007
01.Dez - 31 Dez 2006
01.Nov - 30 Nov 2006
01.Okt - 31 Okt 2006
01.Sep - 30 Sep 2006
01.Aug - 31 Aug 2006

Blogsuche (via Google)

Kiez_Netzwerk
Kiez_Klausenerplatz
Kiez_News
Kiez_Termine
Kiez_Wiki
Kiez_Radio
Kiez_Forum
Kiez_Galerie
Kiez_Kunst
Kiez_Mieterbeirat Klausenerplatz
Kiez_Klausenerplatz bei Facebook
Kiez_Klausenerplatz bei Twitter
Kiez_Klausenerplatz bei YouTube
Initiative Horstweg/Wundtstraße

BerlinOnline_Charlottenburg
Bezirk_Termine
Mierendorff-Kiez
Bürger für den Lietzensee
Auch ein_Charlottenburger Kiez
Charlottenburger Bürgerinitiativen
Blog_Rote Insel aus Schöneberg
Blog_potseblog aus Schöneberg
Blog_Graefekiez
Blog_Wrangelstraße
Blog_Moabit Online
Blog_Auguststrasse aus Mitte
Blog_Modersohn-Magazin
Blog_Berlin Street
Blog_Notes of Berlin
Blog@inBerlin_Metropole Berlin

KiezBlogs

urbanophil.net
ABRISSBERLIN
Mietenpolitisches Dossier
Steigende Mieten stoppen!
Gentrification Blog

Icke_Berliner Rockpoet
Blog_'AQua!'
Blog_Icke, Neuberlinerin
Blog_gesichtspunkte.de
Blog_Ullis Mord & Totschlag

Sonstiges

Powered by Pivot - 1.40.8: 'Dreadwind' 
XML-Feed (RSS 1.0) 
XML: Atom Feed 

27. Juni 2016 - 00:24Der Denkmalbeirat bleibt nichtöffentlich

Die Lokalpolitiker sehen die Öffentlichkeit weiterhin lieber vor der Tür
Im Anhang: Auszüge aus der BVV-Diskussion und Analyse des Verständnisses von „Öffentlichkeit“


 
Auf den ersten Blick sollte man meinen, es bedürfe nicht der Abschottung des Denkmalbeirats gegen die Öffentlichkeit, wenn es um die Umsetzung des Denkmalschutzes auf Bezirksebene geht. Denn laut § 2 Denkmalschutzgesetz Berlin ist „ein Baudenkmal (1) eine bauliche Anlage oder ein Teil einer baulichen Anlage, deren oder dessen Erhaltung wegen der geschichtlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen oder städtebaulichen Bedeutung im Interesse der Allgemeinheit liegt“ – alles sachlich diskutierbare Kriterien.
Und die Folgen – sobald das Landesdenkmalamt das Gebäude in die Denkmalliste eingetragen hat – scheinen auch klar, wie es ein Kommentar in der Berliner Morgenpost auf den Punkt bringt: „Wer eine denkmalgeschützte Immobilie besitzt, weiß, wie schwierig oder gar unmöglich es ist, bauliche Veränderungen vorzunehmen. Sei es ein Dachausbau, die Streifen der Markise oder die Art der Fenster: die Berliner Denkmalämter achten akribisch darauf, dass sich private Bauherrn keine gestalterischen Freiheiten herausnehmen. Wer etwas tut, was der Historie des Bauwerks abträglich ist, muss mit Strafe rechnen.“

[weiterlesen]

MichaelR - Gastautoren, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

21. Juni 2016 - 23:58Spiel & Spaß zum Sommeranfang


Fête de la Musique vor dem "Brotgarten" in der Seelingstraße

Fête de la Musique im Hof der Nehring-Grundschule

Seifenblasen-Spaß im Hof der Nehring-Grunschule

Fußball-Spaß beim Public Viewing in der Seelingstraße

 

- Kiezfundstücke, Menschen im Kiez, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

20. Juni 2016 - 00:24Der Panther kommt in Latschen

Jochen Busse spielt wieder am Ku‘damm


 
Rund um Jochen Busse lassen Komödianten Gag auf Gag von der Leine. Die jüngste Produktion „Der Pantoffel-Panther“ in der Komödie am Kurfürstendamm erinnert an „7 Tage, 7 Köpfe“, nur daß die Späße in eine Handlung gegossen wurden.

 

Jochen Busse und Billie Zöckler in „Der Pantoffel-Panther“ in der Komödie am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Jochen Busse und Billie Zöckler in „Der Pantoffel-Panther“ in der Komödie am Kurfürstendamm.
Foto: Wecker

„Der Pantoffel-Panther“ in der Komödie am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Röschen (Billie Zöckler) darf nichts vom gescheiterten Geschäftsleben ihres Mannes (Jochen Busse) erfahren, weshalb sich Rüdiger (Rene Toussaint) unsichtbar machen muß.
Foto: Wecker



Das hat erneut das Autorenduo Lars Albaum und Dietmar Jacobs besorgt, das schon bei anderen Jochen Busse auf den Leib geschriebenen Komödien am Werk war, die bereits mit großem Erfolg am Ku‘damm gelaufen sind. Wiederum ist es ein Spiel mit sprachlichen Doppeldeutigkeiten, die sich hier zu lebensbedrohlichen Mißverständnissen auswachsen, mit tagesaktuellen Anspielungen und Berliner Lokalwitz. Einziger Wermutstropfen ist, daß die FDJ-Sprachschöpfung vom „Prenzlberg“ nun auch noch den Ku’damm erobert, denn so versucht nur der Zugereiste sich als Urberliner auszugeben. Ansonsten bringt uns der herrliche Bühnenspaß nicht nur die Begegnung mit dem über allen Gipfeln des Komödiantischen schwebenden Jochen Busse, sondern auch mit Billie Zöckler, die viele noch als Sekretärin des Klatschreporters Baby Schimmerlos in Helmut Dietls „Kir Royal“ in Erinnerung haben dürften. Daß sie aber auch ganz anders kann, zeigte sie in vielen preisgekrönten Filmen und auf den Bühnen von München, Düsseldorf und Köln. Über Bühnen- und Filmerfahrung verfügen auch Rene Toussaint und Marko Pustisek, die hier keineswegs nur Stichwortgeber sind, sondern ihr komödiantisches Talent ausreizen können. Das junge Pärchen, das in der Bühnenhandlung zarte Bande knüpft, wird von Raphael Grosch und Mia Geese gespielt, die sich auch schon in ernsthaften Rollen jenseits des Boulevards erste Meriten verdient haben.

 

Raphael Grosch und Mia Geese in „Der Pantoffel-Panther“ in der Komödie am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Raphael Grosch und Mia Geese spielen das junge Paar.
Foto: Wecker

Gefährliche Szene in „Der Pantoffel-Panther“ in der Komödie am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Bei allem Spaß wird es auch auf der Bühne sehr gefährlich:
Szene mit Marko Pustisek, Jochen Busse und Rene Toussaint.
Foto: Wecker

 
Das Stück wird en Suite bis zum 21. Juli gespielt. Karten ab 13 Euro können unter Telefon 885 911 88 und im Internet unter www.komoedie-berlin.de vorbestellt werden.

FW

 

FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

19. Juni 2016 - 20:09Wohnen im Bezirk

Die MieterWerkStadt-Charlottenburg informiert.

 
 

Sanierung/Modernisierung im Klausenerplatz-Kiez

Aktuelles Beispiel einer Sanierung/Modernisierung im Klausenerplatz-Kiez

 
 
Um den Stand der bezirklichen Aktivitäten zur Nutzung des Instruments des Milieuschutzes zu erfahren, hat die MieterWerkStadt zur Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 21. April 2016 eine Einwohneranfrage eingebracht (BVV-Drucksache 1584/4, Anfrage 14).

Unsere fünf Fragen sind wie folgt (Stand 31.5.2016) beantwortet worden:

Frage 1:
Was hält das Bezirksamt und was halten die in der BVV vertretenen Fraktionen/Parteien von der Ausweisung von Milieuschutzgebieten im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf insbesondere unter Berücksichtigung der Möglichkeit, die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen in diesen Gebieten zu beeinflussen?

Antwort Bezirksamt:
Bei dem sogenannten Milieuschutz, eigentlich soziale Erhaltungsverordnung, handelt es sich um ein Instrument aus dem Städtebaurecht. Hiermit kann kein Mieterschutz oder eine Begrenzung der Mieten oder von Mietsteigerungen erreicht werden. Die soziale Erhaltungsverordnung ist, auch wenn dies fälschlicherweise gerne so hingestellt wird, weder ein wohnungs- noch ein mietenpolitisches Instrument, sondern ein städtebauliches. Sie kann nur auf bauliche Veränderungen von Wohnungen wie die Zusammenlegung von kleinen Wohnungen, Ein- und Umbauten in Wohnungen, den Abriss von Gebäuden und die Nutzungsänderung Wohnung zu Büro Einfluss nehmen.
Die Begründung von Wohnungseigentum oder Teileigentum an Gebäuden, die in Milieuschutzgebieten liegen, darf seit dem Inkrafttreten der Umwandlungsverordnung am 14. März 2015 nicht ohne Genehmigung erfolgen. Durch diesen Genehmigungsvorbehalt ist die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen insofern beeinflussbar, als dass eine abschreckende Wirkung auf finanzstarke Investoren entsteht. Die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen als Spekulations- und Renditeobjekte kann damit erschwert werden.
Für den Erlass einer sozialen Erhaltungsverordnung müssen städtebauliche Gründe vorliegen und es muss ein funktionaler Zusammenhang zwischen der baulich-städtebaulichen Struktur und der Bevölkerungsstruktur nachgewiesen werden. Somit kann keine soziale Erhaltungsverordnung erlassen werden, nur um die Immobilienspekulation einzudämmen.

[weiterlesen]

Wolfgang Mahnke - Kiez, Menschen im Kiez, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

16. Juni 2016 - 00:24Mozart wild und leidenschaftlich

Deutsche Oper zeigt „Die Entführung aus dem Serail“

 
 
„Die Entführung aus dem Serail“ ist eine sehr sinnliche Oper. Es ist sehr schön anzusehen, wie sich das junge von Rodrigo Garcia gefügte Ensemble mit ungestümer Leidenschaft der Lebenslust hingibt. Die rauschhafte Musik „Vivat Bacchus! Bacchus lebe!“ stammt von dem Genius Wolfgang Amadeus Mozart, der das Orchester unter der Leitung Donald Runnicles keine Zügel anlegt.

 

„Die Entführung aus dem Serail“ - eine Inszenierung von Rodrigo Garciain an der Deutschen Oper Berlin / Foto © Frank Wecker

Blonde (Siobhan Stagg) hat den Trank gemixt, um die Haremswächter einzuschläfern.

„Die Entführung aus dem Serail“ - eine Inszenierung von Rodrigo Garciain an der Deutschen Oper Berlin / Foto © Frank Wecker

Der Büttel des Paschas Osmin (Tobias Kehrer) feiert in der Giftküche mit den Haremsdamen.
Fotos: Wecker

 
Das dramatische Gerüst dieses musikalischen Festes gleicht einer Räuberpistole, die angesichts des Kotaus der Bundesregierung vor der türkischen Despotie heute keineswegs politisch korrekt ist. Die Vorgängerin des heutigen Intendanten hätte die Oper womöglich in vorauseilendem Gehorsam gar nicht erst auf den Spielplan gesetzt:
Seeräuber entführen im Mittelmeer zwei hübsche Europäerinnen und ihren Begleiter. Die Drei werden auf dem Sklavenmarkt an einen türkischen Pascha verkauft, der die Damen in seinen Harem steckt und deren Begleiter für sich schuften läßt. Jener vermag den Geliebten der entführten Konstanze, Belmonte, per Brief über das Schicksal der Drei zu informieren. Mit einem Schiff, in der Deutschen Oper ist es ein monströser Bigfoot Monster Truck Car, macht der sich getrieben von wüstesten Vorstellungen über die Orgien am Hofe des Paschas auf den Weg, um seine Konstanze sowie das Dienerpaar Blonde und Pedrillo zu befreien. Das gelingt zunächst unter den Einsatz von in einer Giftküche zusammengebrauten Drogen, aber letztlich wird das Fluchtfahrzeug von Osmin, dem treuen Diener des Paschas, gestellt. Die Flüchtlinge werden als Geiseln genommen. Mit ihnen will der Pascha Lösegeld erpressen. Osmin feiert schon seine perversen Gelüste an der Hinrichtung („Erst geköpft, dann gehangen, dann gespießt auf heiße Stangen; dann verbrannt, dann gebunden, und getaucht; zuletzt geschunden“), aber der Pascha Bassa Selim, der hier eine Frau ist und von Annabelle Mandeng gespielt wird, entläßt in einer menschlichen Anwandlung die Gefangenen und das Publikum mit der Mitteilung: „Das Stück hat kein Ende“.

Dies ist ein Zusatztext, der deutsch gesprochen wird, sonst sind die neuen Passagen, die in der Bearbeitung des Regisseurs hinzugekommen sind, auf Englisch. Da heißt es schnell hinhören, denn der Regisseur hält sich nicht an sein der Berliner Zeitung gegebenes Versprechen, „eine reine humorvolle Erzählung ohne Bezug zur Tagesaktualität zu machen“. Humorvoll ist die Inszenierung allein schon durch vielerlei Anspielungen auf die heutige Lebensweise mit Fitnesswahn, Konsumrausch und Oberflächlichkeit in der Lebensführung. Letzteres ist schließlich der Grund dafür, daß die beiden Paare in die Gewalt eines islamistischen Herrschers geraten. Da wird es ernst, es muß bis zum Tode um die Liebe gekämpft werden.

 
„Die Entführung aus dem Serail“ in der Deutschen Oper Berlin / Foto © Frank Wecker

„Die Entführung aus dem Serail“ in der Deutschen Oper Berlin / Foto © Frank Wecker

Vergeblich versucht Konstanze (Kathryn Lewek) nach dem gescheiterten Fluchtversuch den Häschern zu entkommen, die auf die Sekunde pünktlich die Einhaltung des Ultimatums kontrollieren.
Fotos: Wecker.

[weiterlesen]

FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

10. Juni 2016 - 00:02Veranstaltungstipps


  

  • Literarisch-musikalische Veranstaltung in der Schöneberger Sophie-Scholl-Schule

    Maria Leo - Musikpädagogin und Frauenrechtlerin
    Die Musikpädagogin, Frauenrechtlerin und Seminarleiterin Maria Leo gründete im Oktober 1911 in der Pallasstraße 12 in Schöneberg ein Musikseminar, das erstmals Frauen eine fundierte Ausbildung zur staatlich geprüften Musiklehrerin ermöglichte und ihnen den Weg in eine staatliche Anstellung ebnete.

          „…ein vor uns brennender heiliger Dornbusch, der nie erlischt“
              Maria Leo (1873-1942)
    Mit diesen Worten ehrte Leo Kestenberg, der wichtigste Musikpolitiker des 20. Jahrhunderts, im Jahr 1953 seine ehemalige Mitarbeiterin und Mitstreiterin Maria Leo und meinte damit ihren unermüdlichen Einsatz für die Professionalisierung von Musiklehrerinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Maria Leo war eine Frau der Moderne. Sie war diejenige, die durch ein eigens für Frauen errichtetes Musikseminar in der Pallasstraße 12 erstmals Frauen den Zutritt zur staatlichen Anstellung als Musiklehrerinnen ermöglichte. Sie war die Frauenrechtlerin, die in ihrem Kampf für eine soziale Absicherung der tausenden von notleidenden Klavierlehrerinnen am Ende des 19. Jahrhunderts von Leo Kestenberg in eine Reihe mit den Frauenrechtlerinnen Helene Lange, Alice Salomon und Helene Stöcker gestellt wurde. Dass sie dabei als leidenschaftliche Berlinerin ihrer Augustaschule lebenslang zugetan war und in der Pallasstraße das Zentrum ihres Wirkens sah, soll in diesem Vortrag nicht zu kurz kommen.
    (Siehe auch den Artikel von Anna-Christine Rhode-Jüchtern "Maria Leo, Biographie" in: Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit, hg. von Claudia Maurer Zenck, Peter Petersen, Sophie Fetthauer, Universität Hamburg.)

    Christine Rhode-Jüchtern

    Eine literarisch-musikalische Veranstaltung mit Schülerinnen und Schülern der Sophie-Scholl-Schule unter Leitung von Marianne Grenz und mit Christine Rhode-Jüchtern, Andreas Eschen, Theda Weber-Lucks, Sibylle Nägele und Joy Markert.
    Der Eintritt ist frei.
     
     

    Freitag, 17. Juni 2016 um 17:00 Uhr
    Aula der Sophie-Scholl-Schule
    Elßholzstraße 34 - 37, 10781 Berlin-Schöneberg

     
     
     
     
     
     
  • Wiedereröffnung des Erweiterungsbaus und Tag der offenen Tür im Museum Berggruen

    Das Kommandantenhaus am Spandauer Damm wurde bereits nach einer Sanierung im März 2013 als Erweiterung für das Museum Berggruen feierlich eröffnet und kurz danach wegen Baumängeln wieder geschlossen und erneut saniert. Die letzten Arbeiten am Erweiterungsbau wurden nun abgeschlossen und so kann das Museum wieder vollständig für das Publikum geöffnet werden. Damit ist neben den zahlreichen Werken von Pablo Picasso insbesondere der umfangreiche Sammlungsbestand von Paul Klee wieder zu sehen.
    Die Berliner Komponistin und Künstlerin Brigitte Witzenhause hat zur Wiedereröffnung eine Mehrkanal-Klanginstallation mit Videoprojektionen entwickelt: „Studio Cézanne. Eine elektroakustische Klanginstallation in vier Teilen“ (19. Juni – 16. Oktober 2016). Diese Hommage an das künstlerische Schaffen Paul Cézannes regt zugleich zu einer zeitgenössischen Erfahrung mit dem Kubismus Picassos und Braques und den Bildern des Malers und Musikers Klee an.

    Anlässlich der Wiedereröffnung des Erweiterungsbaus lädt das Museum zu einem Tag der offenen Tür ein. Der Eintritt ist frei. Neben kostenfreien öffentlichen Führungen und Workshops für Kinder von 6 bis 12 Jahren werden im Garten Getränke und Snacks zum Verkauf angeboten.

    Museum Berggruen im westlichen Stülerbau mit Verbindung zum Kommandantenhaus - Ecke Schloßstraße/Spandauer Damm
     
     

    Sonntag, 19. Juni 2016 von 11:00 bis 18:00 Uhr
    Museum Berggruen

    Schloßstraße 1
    14059 Berlin-Charlottenburg




Weitere KurzInfos zu Veranstaltungen und Themen rund um den Klausenerplatz-Kiez immer auch bei Twitter (ohne Anmeldung einsehbar!), bei Facebook in der offenen Kiez-Gruppe und unter Kiez-Web-Team Klausenerplatz.

Weitere Termine auch stets im StadtteilKalender für Charlottenburg-Wilmersdorf des Nachbarschaftshauses am Lietzensee.


- Geschichte, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

08. Juni 2016 - 00:02Straßen und Plätze: Wilhelmsaue 114-115 – Victoria-Garten


Nachdem 1899 auf dem Grundstück Wilhelmsaue 114-115 – gleich hinter dem Denkmal für Kaiser Wilhelm I. – der „Victoria-Garten“ (andere Schreibweise „Viktoriagarten“) eröffnet worden war, gab es in Wilmersdorf an der Wende zum 20. Jahrhundert vier große Ausflugslokale. Das neue Lokal mit seinem riesigen Biergarten reichte bis zum See hinab und bot daher auch Kahnfahrten an. Vor allem aber verfügte es über mehrere Säle, darunter einen für 2000 Personen mit einer Bühne für Theater- und Konzertaufführungen.

Viktoriagarten - Der große Saal, Postkarte von 1924 / Bildquelle Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Der große Saal, Postkarte von 1924
(mit freundlicher Genehmigung des Museums Charlottenburg-Wilmersdorf, Archiv)


Im Ersten Weltkrieg war erst einmal mit dem Feiern Schluß, da das Lebensmittelamt hier einzog. Nach der Wiedereröffnung im Jahr 1921 entwickelte sich der Victoria-Garten zu einem wichtigen Veranstaltungsort – auch wenn keine Bootsfahrten mehr stattfinden konnten, da der Wilmersdorfer See inzwischen trockengelegt worden war. Ein Beispiel sind die Kulturveranstaltungen russischer Emigranten. Mehr als eine halbe Million Russen waren infolge der Revolution nach Deutschland gegangen, viele von ihnen nach Berlin. Vom 25.2.1923 – Aufführung eines Märchenspiels, dann Karnevalsfest – bis zum 28.7.1936 – »Tag der russischen Kultur« aller nationalen russischen Organisationen – lassen sich elf Veranstaltungen im Victoria-Garten nachweisen. Selbst eine Schallplattenfirma, die Deutsche Ultraphon, benutzte um 1930 den Tanzsaal des Victoria-Gartens wegen seiner hervorragenden Akustik für Tonaufnahmen.

Eingang zum Victoria-Garten, ca. 1930 / Foto anonym

Eingang zum Victoria-Garten, etwa 1930 (Foto: anonym)
 
[weiterlesen]

MichaelR - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

07. Juni 2016 - 00:02Fotokurs im Jugendclub Schloss 19


Der Jugendclub in der Schloßstraße veranstaltet einen Fotokurs für Kinder. Der Workshop soll über 6 Wochen gehen (einmal wöchentlich) und in einer kleinen Ausstellung enden. Die Teilnahme ist für die Kinder natürlich kostenfrei.

Fotografieren bedeutet: Augen auf und hinschauen; die Kamera ist nur ein Werkzeug. Den Spaß an der Fotografie teilen, unseren Kiez mit der Kamera neu entdecken, Erfahrungen, Tipps und Tricks besprechen, die Bilder in der Gruppe austauschen und anschließend gemeinsam in einer Ausstellung präsentieren - Wer möchte gern dabei sein?
Kameras sind vorhanden. Die Ideen für die Fotos bringt ihr mit!

 
Weitere Informationen gibt es beim ersten Treffen:
Donnerstag, 16. Juni 2016 von 16:00 bis 18:00 Uhr
Jugendclub Schloss 19
Schloßstraße 19, 14059 Berlin-Charlottenburg

 

- Kiez, Kinder und Jugendliche - Kein Kommentar / Kein Trackback

06. Juni 2016 - 00:24Formen der Natur

und Strukturen des Zerfalls

 

- Kiezfundstücke, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

04. Juni 2016 - 00:28Geometrie im flachen Land

Deutsche Oper zeigt „Underline“

 
 
Der Motor kommt langsam in Schwung und steigert sich bis zum Stakkato, doch dann begräbt die Maschine ihre Schöpfer unter sich. Da hilft es nicht, daß alles aufs Genaueste berechnet wurde. Nach der Pause bauen die Menschen ihre Welt weiter und verwenden dazu unbeirrt die gleichen Mittel.

In Deville Cohens Musiktheaterstück „Underline“ bringen immer wieder Emotionen und Unwägbarkeiten die mathematisch perfektionierten Abläufe durcheinander. Wenn dies nicht geschehe, wäre das Leben eingeteilt in Dreiecke, Rechtecke, Kreise, Kegel und Kugeln auch zu langweilig. Langeweile läßt jedoch das durchweg junge Ensemble um den New Yorker Künstler Deville Cohen und den mexikanischen Komponisten Hugo Morales nicht aufkommen. Sie sind mit dieser Produktion, der in der Tischlerei der Deutschen Oper der letzte Schliff gegeben wurde, nach München zur Biennale für neues Musiktheater eingeladen worden. Nach der dortigen Uraufführung am 6. Juni können die Berliner diese Inszenierung am 16., 18., 19., 23. und 24 Juni jeweils um 20 Uhr auf der experimentellen Bühne in der Tischlerei sehen.

 
Musiktheater „Underline“ in der Tischlerei der Deutschen Oper / Foto © Frank Wecker

Musiktheater „Underline“ in der Tischlerei der Deutschen Oper / Foto © Frank Wecker


PVC-Rohre werden von den Darstellern                         Geometrische Figuren werden
  als Musikinstrumente verwandt.                                    zum Maß für den Menschen.
                                                           Fotos: Wecker
 

 
Das an der Deutschen Oper in Kooperation mit der Universität der Künste entwickelte Stück ist eine Auftragsarbeit für die Münchener Biennale. Vorlage ist die Novelle „Flächenland“ des britischen Autors Edwin Abbott, der damit Ende des 19. Jahrhunderts die viktorianische Gesellschaft mit ihren Hierarchien und das Zeitalter der Industrialisierung karikierte. Mit sozialkritischen Zügen machte er damals die Illusion lächerlich, eine mechanisch funktionierende Gesellschaftshierarchie zu etablieren und das Leben mit perfekter Technik beherrschen zu wollen. Obwohl die Wissenschaft seither ungeheure Fortschritte gemacht hat und die Maschinen um vieles virtuoser geworden sind, scheinen die jungen Künstler zu bezweifeln, daß eine Neuauflage des Vorhabens, die Gesellschaft nach den Gesetzen der Natur und der Vernunft beherrschen zu wollen, gelingen könnte. 

 
Musiktheater „Underline“ in der Tischlerei der Deutschen Oper / Foto © Frank Wecker

Musiktheater „Underline“ in der Tischlerei der Deutschen Oper / Foto © Frank Wecker


Der Mensch muß sich in die geometrisch                        Wie ein graphischer Bilderbogen ist
      konstruierte Welt einpassen.                                        die Inszenierung aufgebaut.

 
[weiterlesen]

FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

03. Juni 2016 - 00:24Porträts im Vergleich

Helmut-Newton-Stiftung zeigt Sommerausstellung

 
 
Angesichts der neuen Ausstellung in der Helmut-Newton-Stiftung wird sich mancher Besucher die Frage stellen, wer denn schließlich der bedeutendere Fotograf ist: June Newton oder ihr Gatte Helmut Newton? Der Dritte im Bunde dieser dreiteiligen Ausstellung Mart Engelen hat sich an keinem anderen Bild der Ausstellung so sehr festgesehen wie an der Aufnahme von Alice Springs, die Helmut Newton mit seinem Freund Richard Avedon 1976 in einem Pariser Lokal zeigt. „Dieses Bild schildert eine wahre Männerfreundschaft“ resümierte er begeistert. Mit den abgebildeten beiden Männern und dem Kamerablick June Newtons begegnen dem Besucher mit diesem Bild gleich drei geniale Fotografen.

 

Der Kurator Dr. Matthias Harder und der Fotograf Mart Engelen in der Ausstellung der Helmut-Newton-Stiftung / Foto © Frank Wecker

Kurator Dr. Matthias Harder und der Fotograf Mart Engelen stellen die Fotos von Alice Springs vor.
Foto: Wecker

 
Es ist nach „Us and them“ – der Eröffnungsausstellung der Helmut-Newton-Stiftung – eine der umfangreichsten Ausstellungen, die das Werk von Alice Springs zeigen. June Newton begann erst im Alter von 47 Jahren zu fotografieren. Zuvor war sie in Melbourne eine erfolgreiche Schauspielerin, später wurde sie an der Seite ihres Mannes begehrtes Fotomodel. 1970 mußte sie ihren erkrankten Mann bei einem Fotoshooting vertreten, um den Werbeauftrag für die Zigarettenmarke „Gitanes“ zu sichern. Als die Honorarabrechnung adressiert an Helmut Newton kam, war sie auch von diesem Talent überzeugt. Fortan fotografiert sie unter dem Künstlernamen Alice Springs. Als Fotografin ist sie zumindest kongenial, aber als Model ihrem Mann haushoch überlegen. Auch davon kann man sich in dieser Ausstellung überzeugen, den beide agieren als sowohl Fotografen als auch als Models. Im Gegensatz zu Helmut Newton werden von Alice Springs neben Auftragsarbeiten auch Freundschaftsbilder gezeigt, die nochmals die hohe Porträtkunst von Alice Springs unterstreichen.

Von speziellem Interesse ist eine Serie von Straßenaufnahmen, die Alice Springs in den 80er Jahren in der Melrose Avenue in Los Angeles fotografierte. Sie inszenierte Punks und Hip-Hoper, die wegen ihrer schrillen Piercings und Frisuren den Blick des Betrachters anziehen. Bei genauerem Hinsehen wirken diese Jugendlichen im Gegensatz zu ihrem provokativen Auftritt schüchterner als eine Schulklasse junger Mädchen, die trotz ihrer Einheitskleidung der Fotografin frech und stolz gegenübertreten.

[weiterlesen]

FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

02. Juni 2016 - 00:04Der freundliche Hase von nebenan

Blumen für die Nachbarn

 

Gesehen bei „Rogers Woodwork“ in der Nehringstraße 11

 

 

- Gewerbe im Kiez, Kiezfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

01. Juni 2016 - 00:02Museumsfest im Keramik-Museum Berlin

 
Das Keramik-Museum Berlin lädt herzlich zum Museumsfest in das älteste erhaltene Wohnhaus von Charlottenburg ein. Im Rahmen des KMB-Museumsfestes werden um 19:00 Uhr gleich zwei neue Ausstellungen eröffnet.
  

Meister Petz & Co. Keramische Bären in vielerlei Gestalt.
Ausstellung vom 5. Juni 2016 bis 5. Juni 2017

Drehkopffigur Bär - Heiner Hans Körting (Entwurf 1960er Jahre), Ulrich Körting (Ausführung) / Foto © KMB - H.-J. Theis

 
 

Claus Tittmann zum 75. Geburtstag
Kabinettausstellung vom 5. Juni bis 11. Juli 2016

Tierträger - Steinzeugton, Rakubrand / © KMB / Foto Martin Tittmann




Museumsfest: Samstag, 4. Juni 2016 von 18:00 bis 22:00 Uhr
Ausstellungseröffnungen: 19:00 Uhr

Es sprechen die Kunsthistorikerin Frau Dr. Mayako Forchert und der KMB-Museumsleiter Heinz-J. Theis.
Musikalische Umrahmung von „Immergrün und Friends“

 
 

Keramik-Museum Berlin (KMB)
Schustehrusstraße 13, 10585 Berlin-Charlottenburg 

Öffnungszeiten:
Fr - Mo von 13:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt 4,00 Euro, ermäßigt 2,00 Euro
Jeder letzte Montag im Monat: Eintritt frei

 

[weiterlesen]

- Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

31. Mai 2016 - 22:27Gilbweiderich, Beinwell und Sumpfschwertlilie am Tümpel

 
 

 

MichaelR - Gastautoren, Kiezfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

29. Mai 2016 - 23:34Wohnen im Kiez

Die MieterWerkStadt-Charlottenburg lädt herzlich zum nächsten Treffen ein.


Mittwoch, 1. Juni 2016 um 18:30 Uhr
Neue Christstr. 8 (MieterClub)
14059 Berlin-Charlottenburg


Mitglieder der Mieterwerkstadt-Charlottenburg hatten zur Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf (BVV) vom 21. April 2016 Einwohnerfragen an Stadtentwicklungstadtrat Marc Schulte (SPD) und alle in der BVV vertretenenen Fraktionen/Parteien/Fraktionlosen zu den "Aktivitäten im Bezirk zur Vorbereitung der Ausweisung von Milieuschutzgebieten" eingereicht (Drucksache 1584/4). Die Frage wurde als einzige der insgesamt 14 eingegangenen Bürgeranfragen bis heute nicht beantwortet. 

In der Geschäftsordnung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf heißt es unter § 47b:

Schriftliche Einwohnerfragen
Verlangt der Fragesteller bzw. die Fragestellerin im Zuge der Einbringung sogleich ausschließlich eine schriftliche Beantwortung der Einwohnerfrage, erfolgt diese innerhalb von höchstens drei Wochen nach der jeweiligen Sitzung der BVV. ....

 

In der MieterWerkStadt-Charlottenburg haben sich Mieterinnen und Mieter aus Charlottenburg und auch aus Wilmersdorf zusammengetan weil die Mieten ständig übermäßig steigen, weil es für Menschen mit geringeren oder mittleren Einkommen immer schwieriger wird eine Wohnung zu finden und weil viele bereits akut von Verdrängung bedroht sind.

Die Treffen finden in den Räumen des Mieterclubs statt, die der Mieterbeirat Klausenerplatz freundlicherweise zur Verfügung stellt. Alle Interessierten und weitere Mitstreiter sind immer herzlich willkiommen.

Treffen: jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr
Mieterclub, Neue Christstr. 8
Kontakt: mieter-werk-stadt@web.de


- Kiez, Menschen im Kiez, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback