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21. November 2014 - 00:02Veranstaltungstipps

 
  • Konzert in der Kulturwerkstadt


    Werner Bettge Band

     
    Freitag, 21. November 2014 um 20:30 Uhr

    Kulturwerkstadt (in der ehemaligen Engelhardt-Brauerei)
    Danckelmannstraße 9 A
    14059 Berlin-Charlottenburg
      
     

      
     
  • Erzählsalon im Haus Helene Weber
    „9. November 1989: So erlebte ich den Mauerfall“
    Moderation: Johanna Dietrich, Bildungsreferentin des KDFB Berlin
    Teilnahmebeitrag: 4 € bzw. 2 € für Mitglieder des KDFB (mit Kaffee & Kuchen)
    Anmeldung und weitere Infos in der Geschäftsstelle.

    Dienstag, 25. November 2014 um 15:00 Uhr
    Haus Helene Weber
    Wundtstr. 40-44, 14057 Berlin-Charlottenburg
 

Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

Weitere KurzInfos zu Veranstaltungen und Themen rund um den Klausenerplatz-Kiez jetzt immer auch bei Twitter. (ohne Anmeldung einsehbar!)

Weitere Termine auch stets im StadtteilKalender für Charlottenburg-Wilmersdorf des Nachbarschaftshauses am Lietzensee.


- Geschichte, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

20. November 2014 - 00:24Straßenkunst

Go Wild....  and Read!
in der Ingeborg-Bachmann-Bibliothek

 

Straßenkunst auf dem Verteilerkasten vor der Stadtteilbibliothek in der Nehringstraße

 

- Kiezfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

20. November 2014 - 00:18Gedenktafel vor Uhlandstraße 103: endlich gebilligt

 
Am Montag, den 17. November billigte die Gedenktafelkommission in bewährt-vertraulicher, also geheimer Sitzung die Gedenktafel für den Ende April 1945 ermordeten 17jährigen Deserteur. Allen, die durch ihre Unterschrift unter den Brief an die Kommission, durch ihren Einsatz in Gremien und Organisationen oder auf andere Weise dies gefördert haben, sei herzlicher Dank dafür!
Im einzelnen bedeutet der Kommissionsbeschluß:

  • Es wird sich um eine pultartige Gedenktafel aus Edelstahl handeln.
  • Sie wird auf dem südlichen Mittelstreifen der Uhlandstraße (an der Kreuzung mit der Berliner Straße) neben dem Fußgängerübergang stehen.
  • Der Text der Tafel wird lauten:
         Hier wurde in den letzten Tagen des April 1945
         ein 17-Jähriger von Nationalsozialisten erhängt.
         Zur Erinnerung an ihn und alle anderen,
         die sich der Teilnahme am Krieg verweigerten

         und deshalb ermordet wurden.
  • Als Tag der Enthüllung ist Freitag, der 24. April 2015, 16 Uhr vorgesehen.

Die Gedenktafel (Entwurf, Herstellung) selbst wird etwa 1500 € kosten; hinzu kommen ca. 150-200 € für die Fundamentierung, so daß unter Berücksichtigung möglicher weiterer Nebenkosten mit insgesamt bis zu 1900 € zu rechnen ist. Davon sind bereits gut 1100 € durch Privatspenden gedeckt. Weitere Spenden sind herzlich willkommen auf das folgende Konto (ein eventueller Überschuß soll beim Aktiven Museum zur eigenen Verwendung verbleiben):
      Aktives Museum e.V., Nr. 610012282 bei der Berliner Sparkasse (BLZ 100 500 00),
      Verwendungszweck (bitte angeben!): „Uhlandstraße 1945“ (Spendenquittung möglich)

 

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - ein Kommentar / Kein Trackback

19. November 2014 - 00:24Kreuzung Horstweg/Danckelmannstraße gesperrt

 
Laut einer Anwohnerinformation werden derzeit im Auftrag des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf (Abteilung Stadtentwicklung / Stadtrat Marc Schulte/SPD) im Bereich der Kreuzung Horstweg und Danckelmannstraße Gehweg- und Fahrbahnarbeiten sowie Arbeiten an den Anlagen der Berliner Wasserbetriebe durchgeführt. Die Arbeiten sollten danach voraussichtlich bis zum 14. November 2014 andauern. Die Fotos wurden am 17. November gemacht.

An den Kreuzungsecken wurden die Gehwege versetzt. Einige Fahrradbügel wurden aufgestellt und natürlich gab es dazu auch so etliche neue Poller.

 
Übrigens: auf der Tagesordnung der nächsten Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am 20.11.2014 steht ein Antrag der Grünen (Drucksache - 1070/4) aus der rot-grünen Zählgemeinschaft, Poller am Kläre-Bloch-Platz zu entfernen.

 

 

 

- Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

18. November 2014 - 00:24Wohnen im Kiez

Milieuschutz für den Klausenerplatz-Kiez?

 

Plakat auf der Demo zum Erhalt von Grünflächen und für eine soziale und lebenswerte Stadt (14. November 2014)

 

Die Berliner Morgenpost (vom 10.11.2014) meldete in den Nachrichten aus den Bezirken unter der Überschrift "Bezirk beauftragt Gutachten zu Milieuschutzgebieten", daß das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf jetzt prüfen würde, ob Milieuschutzgebiete im Bezirk eingerichtet werden müssen. Danach soll es laut Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte (SPD) um die Untersuchungsgebiete nördlich der S-Bahn (mit den Bereichen Alt-Lietzow, Spreestadt, Richard-Wagner-Straße, Klausenerplatz) und das südliche Wilmersdorf gehen.

 
Tatsächlich scheinen sich inzwischen Bezirkspolitiker damit zu beschäftigen. So stellen die Grünen, man will es gar nicht so recht glauben, die Frage: „Wem gehört die Stadt?“ Weiter vermelden sie dazu:

Darüber hinaus wird preiswerter Wohnraum durch Umwandlung und Luxusmodernisierung noch knapper. Deshalb hat die Bündnisgrüne BVV-Fraktion einen Antrag gestellt, Gebiete zu benennen, in denen durch Milieuschutz eine Verdrängung der BewohnerInnen verhindert werden könnte. Der Bezirk hat nun zwei großräumige Gebiete vorgeschlagen, die näher auf ihre Milieuschutzeignung hin untersucht werden sollen. Innerhalb dieser zunächst großräumig gefassten Grenzen befinden sich u.a. der Klausenerplatz-Kiez und die Mierendorff-Insel sowie Bereiche von Wilmersdorf. In weiteren Verfahren ist eine stärkere Binnendifferenzierung  zu erwarten.

 
Die Linke hat sich mit Themen und Projekten 2015 beschäftigt, darunter u.a.: "Rückeroberung des Stadtraums" – ein Projekt zur Gentrifizierung im Klausenerplatz-Kiez.

 
Zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am 16.10.2014 gab es eine interessante Bürgeranfrage an die SPD-Fraktion (7. Einwohnerfrage / Drucksache 1027/4). Ganze vier Wochen (und noch ein paar Tage mehr) hat die SPD-Fraktion für eine Antwort gebraucht (Beantwortung der Einwohnerfrage erfolgte am 17.11.2014). Muß wohl bei der heutigen "sozialdemokratischen" Linie schwer gefallen sein, Formulierungen zur Beantwortung sozialer Fragen zu finden. Von Punkt 4 wissen sie schon mal überhaupt nichts - aber natürlich auch nur, weil sie darüber keine Statistik führen. Immerhin kam dann doch was zu den restlichen Fragen:

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- Kiez, Politik - ein Kommentar / Kein Trackback

17. November 2014 - 18:07Kriegszündler

 
Carl von Ossietzky (in Die Weltbühne 8.12.1931):

Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede. Ich habe noch niemanden gekannt, der sich zur Stillung seiner Geldgier auf Erhaltung und Förderung des Friedens geworfen hätte. Die beutegierige Canaille hat von eh und je auf Krieg spekuliert.“ (siehe Artikel vom 17.11.2014)

 
 
Poroschenko Zitat:

…wir haben uns auf das Szenario für einen totalen Krieg vorbereitet.

 
Was bezweckt Poroschenko mit seiner Kriegswarnung?  Will man Russland destabilisieren wie es in beim „Arabischen Frühling“ schon durch amerikanische Geheindienste geschehen ist?
Poroschenko, Zitat: “ Auf die Frage der "Bild", ob er Angst vor einem Krieg mit Russland habe, sagte der Präsident: "Ich habe keine Angst vor einem Krieg mit russischen Truppen und wir haben uns auf das Szenario für einen totalen Krieg vorbereitet. Unsere Armee ist in einem wesentlich besseren Zustand als vor noch vor fünf Monaten und wir haben die Unterstützung aus der ganzen Welt. Unsere Soldaten zeigen, dass sie unser Land vereidigen können. Wir wollen nichts mehr als Frieden, aber wir müssen uns leider derzeit auch mit den schlimmsten Szenarien befassen." Zitatende. (Wen meint Poroschenko mit: „wir haben die Unterstützung aus der ganzen Welt.“ Meint er die Nato?) ich hoffe nicht!
 
Ein Krieg ist das Letzte, was man auf der Welt überhaupt braucht, egal in welcher Ecke des Planeten. Der Planet heizt sich auf, mit ihm die Gemüter der verantwortlichen Politiker. Wir brauchen kühle Köpfe und keine spätpubertierenden Hitzköpfe. Weder im Westen noch im Osten.

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T. Wiese - Gastautoren, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

17. November 2014 - 00:24Konzentrationslager Sonnenburg


Das KZ Sonnenburg (östlich von Küstrin, seit 1945 in Polen, auf polnisch Słońsk) gehörte zu den ersten Konzentrationslagern. Es wurde in einem preußischen Zuchthaus – 1833 erbaut und 1930 wegen erheblicher hygienischer Mängel geschlossen – eingerichtet und bestand vom 3. April 1933 bis zum 23. April 1934. Anschließend diente das Gebäude (wieder) als Zuchthaus für sicherheitsverwahrte Straftäter und politische Gefangene, ab Kriegsbeginn zusätzlich für Deserteure und widersetzliche Zwangsarbeiter, seit August 1942 auch für Widerstandskämpfer aus den besetzten Staaten Europas.

 

Kartenausschnitt / "© OpenStreetMap-Mitwirkende" - verfügbar unter der Open-Database-Lizenz

 

Eingerichtet wurde das KZ, weil die preußischen Gefängnisse nicht ausreichten, um die vielen Kommunisten, Sozialdemokraten und sonstigen Nazigegner, die nach dem Reichstagsbrand vom 27./28. Februar 1933 verhaftet worden waren, aufzunehmen. Zu den bekanntesten Häftlingen in Sonnenburg gehörten Carl von Ossietzky, Erich Mühsam und Hans Litten.

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

15. November 2014 - 18:40Stadtbilder

 
Auch der Maler Matthias Koeppel nahm am Freitag an der Demo zum Erhalt von Grünflächen und für eine soziale und lebenswerte Stadt teil. Dabei fertigte er einige Skizzen an.
Vielleicht erstellte er sie ja als Vorlagen für ein neues Bild mit der Bezeichnung "Start des Unternehmens Noah 2014" oder ein weiteres Triptychon wie "Das Jüngste Gericht II".

 

Der Maler Matthias Koeppel fertigt Skizzen auf der Demo zum Erhalt von Grünflächen und für eine soziale und lebenswerte Stadt (14. November 2014)

Der Maler Matthias Koeppel mit einer Skizze auf der Demo zum Erhalt von Grünflächen und für eine soziale und lebenswerte Stadt (14. November 2014)

- Gesellschaft, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

13. November 2014 - 00:24Junge Sänger sind unterwegs

„In Transit“ in der Tischlerei der Deutschen Oper

 
Oper in der Untergrundstation, das gab es schon einmal mit Straßenmusikern unterhalb der Deutschen Oper auf der nach ihr benannten U-Bahnstation, und das gibt es jetzt wieder mit der Uraufführung von „In Transit“ in der Tischlerei.

Diesmal sind es jedoch bereits dekorierte junge Musiker, die gewissermaßen „auf der Durchreise“ das Lebensgefühl ihrer Generation zum Ausdruck bringen. Die sieben Sänger schöpfen aus ihren ganz unterschiedlichen Erfahrungen, die sie in aller Welt gemacht haben und von denen sie nun musikalisch auf der Berliner Opernbühne berichten. Das sind die Australierin Alexandra Hutton, die Kosovarin Elbenita Kajtazi, die Wienerin Christina Sidak, der US-Amerikaner Carlton Ford, die deutschen Interpreten Martin Gerke und Jörg Schörner sowie der Chilene Alvaro Zambrano. Die Musik stammt von dem russischen Komponisten, Vilonisten und Darsteller Mischa Tangian. Die Szenen verbindet der Schweizer Lukas Truniger als mit dem Laptop agierender Arrangeur.

Eine durchgehende Handlung gibt es nicht. Der Zuschauer sitzt scheinbar in einem Zug, worin ihn die Darsteller zu unterschiedlichen Stationen und Erfahrungen führen. Das wird eine Reise von den „Moskauer Nächten“ bis zum weinseligen Wienerlied „Das Glück ist a Vogerl“. Broadwaynummern erklingen neben Volksliedern aus dem Kosovo. Die Darsteller finden sich zu flüchtigen Begegnungen zusammen. Sie erzählen kurze Geschichten von Ausgrenzung, Intoleranz, Zueinanderfinden, Tanz, Liebe, Mobbing, Nostalgie, Sehnsüchten und Träumen. Doch alle Momente sind flüchtig, weder Leid noch Glück lassen sich festhalten. Zusammen mit der Regisseurin Eva-Maria Abelein und dem Komponisten Mischa Tangian haben die Künstler abseits des Opernrepertoires nach Liedern, Arien und Songs gesucht, die Ausdruck ihres Unterwegsseins sind.

Die nächsten Vorstellungen finden vom 17. bis zum 19. November jeweils um 20 Uhr statt.

 

„In Transit“ in der Deutschen Oper / Foto © Frank Wecker

Christina Sidak und Martin Gehrke in „In Transit“ Foto: Wecker
 

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FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

13. November 2014 - 00:04Tariferhöhung der Berliner Bäderbetriebe (BBB)

 
Die Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf informiert:

>> Ohne Vorankündigung haben die BBB die Tarife erhöht. In drei Bädern wird die Wassertemperatur von 29°C auf 30°C erhöht. Für diese Dienstleistung müssen die Badegäste in zwei Bädern (Charlottenburg, Krumme Straße, alte Halle und Neukölln, Ganghoferstraße) 1.50 EUR mehr bezahlen. Im Stadtbad Kreuzberg, Spreewaldplatz gilt die Tariferhöhung nicht.
Bis zum August 2013 betrug das Eintrittsgeld aber noch 4.00 EUR. Mit der Änderung der Tarifstruktur wurde das Eintrittsgeld auf 5,50 EUR festgesetzt. Der Warmbadezuschlag erhöht die Eintrittspreise vom August 2013 zum Oktober 2014 um 56 % auf 7,00 EUR. Badegästen, denen eine Ermäßigung in den Bädern zusteht, wird diese in den zwei Bädern mit Warmbadezuschlag von 30°C nicht angerechnet.

Hier werden die Badegäste, Seniorinnen und Senioren und die Ärmsten der Armen, die auf Grund ihres Krankheitsbildes oder der Reha-Maßnahmen oder der Einschränkung ihrer Mobilität auf Wassertemperaturen von 30°C nicht verzichten können, unzumutbar belastet. Ein Ausweichen in das Spreewaldbad – ohne Warmbadezuschlag – würde wegen der Fahrtkosten dort hin nicht in Betracht kommen. Das Versäumnis, die Tarifanhebung der Öffentlichkeit zeitgerecht mitzuteilen, entschuldigt der Sprecher von den BBB mit organisatorischen Mängeln.

Wir sind der Auffassung, dass man die roten Zahlen der BBB und die letzte intransparente Tarifanhebung als Zeichen einer Misswirtschaft deuten kann, die auf Kosten der Badegäste ausgetragen werden soll.<<

 

Front des Stadtbades Charlottenburg "Alte Halle"

 
Die Seniorenvertretung hatte schon im August 2013 vor einem Abbau von Kiezbädern gewarnt und an den Versorgungsauftrag der öffentlichen Badeanstalten (Berliner Bädergesetz) erinnert. Die Sauna im Krumme-Bad wurde bereits vorher geschlossen.

 

Stadtbad Charlottenburg "Alte Halle"

 

 

- Gesellschaft, Menschen im Kiez, Politik - ein Kommentar / Kein Trackback

12. November 2014 - 00:24Politiker, Baulöwen, die Stadt und der Sumpf

Im Sumpf von Charlottenburg: Das nasse Dreieck

 
Anfang der 70er Jahre herrschte noch reger Verkehr auf der Tankstelle an der Ecke Schloßstraße zur Zillestraße, als dann plötzlich nebenan die Häuser große Risse bekamen. Rücksichtlose Baulöwen gab es halt auch schon zur Jahrhundertwende. So wurden damals die Häuser einfach in das sumpfige Gebiet eines früheren Karpfenteiches gebaut. Schließlich ging es um Geld. 1972 erfolgte dann der Abriss der einsturzgefährdeten Häuser am Charlottenburger “Nassen Dreieck”.

 
Bis vor einigen Wochen war auf dem Gelände der einstigen Tankstelle noch eine Autoreparaturwerkstatt in Betrieb. Jetzt hat auch diese Werkstatt geschlossen.

Ob wohl bereits ein neuer Spekulant in den Startlöchern steht? Haben Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) und Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte (SPD) schon einen Baulöwen informiert? Hier läßt sich doch was Neues anstellen - im Herzen des Sumpfes von Charlottenburg ......

 
Gelände an der Schloßstraße/Ecke Zillestraße

Einstige Tankstelle, zuletzt Autowerkstatt, an der Schloßstraße

Einstige Tankstelle, zuletzt Autowerkstatt, an der Schloßstraße

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10. November 2014 - 00:02Oscar und Felix am Ku’damm

Beziehungsspaß im Theater am Kurfürstendamm

 
Zum 90. Geburtstag des Hauses schenkt sich das Theater am Kurfürstendamm mit „Oscar und Felix“ eine Erfolgskomödie von Neil Simon.

Mit Leonard Lansink und Heinrich Schafmeister hat Regisseurin Katja Wolff zwei hervorragende Darsteller für die Titelrollen gefunden, deren Können und Popularität absichert, daß das Geburtstagsgeschenk beim Publikum garantiert gut ankommen wird. Die beiden haben es auf sich genommen, daß sie an den Hollywoodgrößen Jack Lemmon und Walther Matthau gemessen werden, denn den Theaterbesuchern wird deren Verkörperung dieser Rollen in der Verfilmung von „Ein seltsames Paar“ in bester Erinnerung sein. Die beiden erhielten dafür eine Nomierung für den „Golden Globe“als „Beste Darsteller“. Vielleicht klappt es für die Berliner Darsteller mit dem „Goldenen Vorhang“, denn, was die beiden, die sich als „Wilsberg“ und „Manni“ in den in Münster angesiedelten „Wilsberg-Krimis“ in die Herzen des Fernsehpublikums spielten, auf der Bühne des Theaters am Kurfürstendamm an Komik leisten, ist aller Ehren wert.


„Oscar und Felix“ im Theater am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

„Oscar und Felix“ im Theater am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker 

„Oscar und Felix“ im Theater am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Leonard Lansink und Heinrich Schafmeister als Oscar und Felix. Foto: Wecker

 

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09. November 2014 - 20:38Politiker, Baulöwen, die Stadt und der Filz

Demo zum Erhalt von Grünflächen - für eine soziale und lebenswerte Stadt

 
Der Bürgerentscheid in Charlottenburg-Wilmersdorf zur Rettung der Kleingartenanlage Oeynhausen im Mai 2014 brachte mit 77% Zustimmung (84.945 Stimmen) ein deutliches Votum der Bürger des Bezirks. Doch das beeindruckte das SPD-geführte Bezirksamt recht wenig, bilden doch Bezirksbürgermeister  Reinhard Naumann (SPD), Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte (SPD), Noch-Bausenator Michael Müller (SPD) und die Groth-Gruppe eine Achse gegen die Mehrheit der Bürger. Dabei geht es wie fast immer ausnahmslos um eine Bebauung mit weiteren Luxuswohnungen für ihr auserwähltes, "aufgewertetes" Klientel. Die Mehrheit der breiten Berliner Bevölkerungsschichten, wie auch Bäume, Pflanzen und Tiere, sind ihnen eben nicht so besonders viel "wert".

Aber auch in anderen Bezirken sind Grünflächen bedroht. So haben sich Initiativen dieser Stadt zu einem "Netzwerk für eine soziale Stadtentwicklung" zusammengeschlossen. Dazu gehören bisher das Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd, die Anwohner-Initiative Ernst-Thälmann-Park, die Mauerpark-Allianz, die Bürgerinitiative Schmargendorf braucht Oeynhausen und die Initiative 100% Tempelhofer Feld.
 

Die Wilmersdorfer Bürgerinitiative Schmargendorf braucht Oeynhausen und die Kleingartenkolonie Oeynhausen rufen zusammen mit dem Netzwerk für eine soziale Stadtentwicklung zu einer Demo mit der Route SCHULTE-MÜLLER-GROTH auf. Bei Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte am Fehrbelliner Platz geht es los, weiter zur Württembergischen Straße 6 zu Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, und dann zum bekannten "Baulöwen" Klaus Groth am Kurfürstendamm 63.

Unter dem Motto "Berlin trägt wieder Filz" dürfen gerne echte Leuchten (wie Taschenlampen, Laternen, Lampions) und ausgediente Filzlatschen mitgebracht werden.

 

Grünflächen erhalten!
Bodenspekulation stoppen!
Gemeinwohl vor Investoreninteressen!
Bürgerentscheid umsetzen!

Start: Freitag, 14. November 2014 Uhr um 14:00 Uhr am Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf.

 


 

- Gesellschaft, Politik - fünf Kommentare / Kein Trackback

08. November 2014 - 12:17Tiere und Pflanzen im Kiez

Kastanienschlangen im Ziegenhof

 
Der Charlottenburger Ziegenhof ist bei Jung und Alt besonders wegen der Ziegen sehr beliebt, die grüne Oase wird sogar in einem Reiseführer erwähnt.

Aber außer Tannenbaum fressenden und meckernden Ziegen oder fleißigen Bienen gibt es hier noch geschützte oder seltene Tiere, wie Weinbergschnecken und Naßhornkäfer, sowie ein Wespennest.

Kürzlich bemerkte eine aufmerksame Besucherin sogar drei der sehr seltenen Kastanienschlangen (Serpens hippocastanum) auf einer Beeteinfassung. Es gibt die putzigen Tierchen nur im Herbst und man hat sehr selten das Glück ein Exemplar zu finden.

 
Kastanienschlangen im Ziegenhof

Kastanienschlangen im Ziegenhof

 
Inzwischen haben die Kastanienschlangen ihre Winterquartiere aufgesucht und sind in den Winterschlaf gefallen.

 

- Gesellschaft, Grabowskis Katze, Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

08. November 2014 - 00:02Herbst im Kiez

 

- Kiezfundstücke, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback