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29. Mai 2016 - 23:34Wohnen im Kiez

Die MieterWerkStadt-Charlottenburg lädt herzlich zum nächsten Treffen ein.


Mittwoch, 1. Juni 2016 um 18:30 Uhr
Neue Christstr. 8 (MieterClub)
14059 Berlin-Charlottenburg


Mitglieder der Mieterwerkstadt-Charlottenburg hatten zur Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf (BVV) vom 21. April 2016 Einwohnerfragen an Stadtentwicklungstadtrat Marc Schulte (SPD) und alle in der BVV vertretenenen Fraktionen/Parteien/Fraktionlosen zu den "Aktivitäten im Bezirk zur Vorbereitung der Ausweisung von Milieuschutzgebieten" eingereicht (Drucksache 1584/4). Die Frage wurde als einzige der insgesamt 14 eingegangenen Bürgeranfragen bis heute nicht beantwortet. 

In der Geschäftsordnung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf heißt es unter § 47b:

Schriftliche Einwohnerfragen
Verlangt der Fragesteller bzw. die Fragestellerin im Zuge der Einbringung sogleich ausschließlich eine schriftliche Beantwortung der Einwohnerfrage, erfolgt diese innerhalb von höchstens drei Wochen nach der jeweiligen Sitzung der BVV. ....

 

In der MieterWerkStadt-Charlottenburg haben sich Mieterinnen und Mieter aus Charlottenburg und auch aus Wilmersdorf zusammengetan weil die Mieten ständig übermäßig steigen, weil es für Menschen mit geringeren oder mittleren Einkommen immer schwieriger wird eine Wohnung zu finden und weil viele bereits akut von Verdrängung bedroht sind.

Die Treffen finden in den Räumen des Mieterclubs statt, die der Mieterbeirat Klausenerplatz freundlicherweise zur Verfügung stellt. Alle Interessierten und weitere Mitstreiter sind immer herzlich willkiommen.

Treffen: jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr
Mieterclub, Neue Christstr. 8
Kontakt: mieter-werk-stadt@web.de


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26. Mai 2016 - 00:24Stadtspaziergänge in Charlottenburg

Götter, Musen, Denker, Tyrannen und Kaffee & Kuchen

 
 
 
Hof der Gipsformerei in der Sophie-Charlotten-Straße

Hof der Gipsformerei in der Sophie-Charlotten-Straße

 

Werkstatt der Gipsformerei in der Sophie-Charlotten-Straße

Abguss-Sammlung Antiker Plastik in der Schloßstraße

 

Café Reet am Klausenerplatz 5

 

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25. Mai 2016 - 23:33Nachts sind alle Katzen grau ...

 

Foto © MichaelR

 

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24. Mai 2016 - 00:24300 Jahre Luisenkirche

Jubiläumsfeierlichkeiten auf dem Gierkeplatz und im Schloß Charlottenburg

 

Luisenkirche auf dem Gierkeplatz (April 2016) / Foto © Evangelischer Kirchenkreis Charlottenburg-Wilmersdorf


Die Luisenkirche auf dem Gierkeplatz ist die älteste Kirche in Charlottenburg. Am 26. Juni 2016 feiern Kirchenkreis und Luisenkirchen-Gemeinde das 300-jährige Kirchweihjubiläum mit einem Festgottesdienst. Anschließend wird zum Sommerfest in der Kirche, auf dem Gierkeplatz und zu einer besonderen Festveranstaltung am Abend im Schloß Charlottenburg eingeladen.

 

Luisenkirche auf dem Gierkeplatz (Mai 2016)

 

Am 13. Juli 1712 wurde der Grundstein der Luisenkirche gelegt, geweiht wurde sie am 12. Juli 1716 – dem 5. Sonntag nach Trinitatis (1). Zum 300. Jubiläum fällt dieser auf den 26. Juni 2016. Der Festgottesdienst mit Dr. Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), wird von rund 250 Sängerinnen und Sängern aus den Chören des Evangelischen Kirchenkreises Charlottenburg-Wilmersdorf musikalisch gestaltet.


 
Ein Stück Luisenkirche zum Mitnehmen

Zum Jubiläum feiert der Kirchenkreis, der neben der Luisenkirchen-Gemeinde noch 17 weitere umfasst, ein Sommerfest auf dem Gierkeplatz. Gemeinden, Einrichtungen und Gäste präsentieren sich mit Aktionen an 60 Ständen. Neben Swing, Chormusik und Klassik auf der Bühne wird ein vielseitiges Programm für Kinder mit Spielstraße, Streetsoccer und Pfadfinderjurte geboten. Festbesucher können sich zudem ein Stück Luisenkirche mit nach Hause nehmen: An einem Stand lassen sich alte Dachschindeln der Kirche als Ziffernblätter gestalten und mit einem Uhrwerk versehen. Der Förderverein der Luisenkirche präsentiert an diesem Tag die eigens für das Jubiläum geprägte Silbermünze: Der limitierte „Luisenthaler“ zeigt den Turm der Kirche und Königin Luise von Preußen (1776 – 1810), deren Namen die Kirche seit 1826 trägt.

 
Festliche Soiree im Schloss – Tickets werden verlost

Höhepunkt des Geburtstags ist eine Festveranstaltung am Abend im Schloß Charlottenburg. Die Lesung zum Auftakt der Soiree hält Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert. Musikalisch untermalt der Kinder- und Jugendchor für Alte Musik Cantores minores unter Leitung von Gerhard Oppelt den Abend mit der „Marienvesper“ des italienischen Komponisten Claudio Monteverdi. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, werden die Eintrittskarten ab Ende Mai verlost. (2)


Flyer der Luisenkirchen-Gemeinde zum Jubiläumsfest

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18. Mai 2016 - 00:24Musikalisch in den Frühling

Klassische Frühlingsmelodien im Russischen Haus

 
 
„Primavera conta die amore“ - unter diesem Titel nimmt die Florentiner Sopranistin Nadezda Kolesnikova am Sonntag, 22. Mai 18 Uhr, die Besucher ihres Konzertes im Glinkamusiksalon des Russischen Hauses in der Friedrichstraße 176-178 mit in den Frühling.

 

Die Sopranistin Nadezda Kolesnikova. / Foto privat

Die Sopranistin Nadezda Kolesnikova. Foto: privat


Auf dem Programm stehen Arien aus Opern von Puccini, Verdi, Straus, Schubert, Mozart sowie italienische Lieder und russische Romanzen, die den Frühling und die Liebe besingen. Die mehrfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe von Moskau, Prag, Sochi, Paris und Rom wird wie stets, wenn sie ihre Konzerttourneen nach Deutschland führen, von der Berlinerin Oxana Richter am Flügel begleitet.
Karten können unter Telefon 0178 363 16 59 vorbestellt werden.

FW

 

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17. Mai 2016 - 23:39Musiker helfen Flüchtlingen

SooJin Anjou spielt Bartok und Prokofjew


 

Benefizkonzert des südkoreanischen Kammerorchesters „Hankyung Sinfonietta“ in der Gedächtniskirche / Foto © Frank Wecker

Das Kammerorchester „Hankyung Sinfonietta“ gab in der Gedächtniskirche
ein Benefizkonzert zu Gunsten der Flüchtlinge.
Foto: Wecker

 
Der Kiezer Weblog vom Klausenerplatz hatte im Januar auf das Benefizkonzert des weltberühmten südkoreanischen Kammerorchesters „Hankyung Sinfonietta“ aufmerksam gemacht.

Die weltweit gefragten Künstler traten in der Gedächtniskirche auf, um den Verein „Moabit hilft“ bei seiner ehrenamtlichen Arbeit für die Flüchtlinge zu unterstützen. Auch dank der Mitwirkung der Leser dieses Blogs konnten dem Verein „Moabit hilft“ 8 230 Euro aus dem Erlös des Konzertes übergeben werden.

Dieses Benefizkonzert war von der mehrfach preisgekrönten Charlottenburger Pianistin SooJin Anjou initiiert und organisiert worden, die jedoch bei dem Konzert in der Gedächtniskirche nicht selbst auftrat. Nunmehr besteht Gelegenheit, SooJin Anjou am Wochenende 28. und 29. Mai jeweils um 16 Uhr im Schloß Glienicke in der Königstraße 36 in 14109 Berlin zu erleben. Zusammen mit dem russisch-deutschen Virtuosen Ilja Sekler spielt sie die 2. Sonate für Violine und Klavier sowie die monströse Solosonate für Violine von Bela Bartok, die D-Dur Sonate von Sergej Prokofjew und eine eigene Bearbeitung von Prokofjews Cinderella. Karten zu 20 Euro können im Internet unter www.konzerte-schloss-glienicke.de bestellt werden.

FW

 

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10. Mai 2016 - 00:24Wohnen in Berlin

Wahlen zu den Mieterräten bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen

 
 
Unter dem Druck nach der 1. Stufe des Mietenvolksentscheids (mit fast 50.000 Unterschriften) wurde vom Senat schnell ein eigenes Berliner Wohnraumversorgungsgesetz (WoVG Bln) entworfen. Das Anfang des Jahres 2016 in Kraft getretene Gesetz sieht in §6 die Einrichtung von Mieterräten vor.

Der ursprüngliche Gesetzentwurf (§§ 20 bis 23) der Initiative Mietenvolksentscheid hatte eine erheblich umfassendere Mietermitbestimmung vorgesehen (1). Das hat die SPD-Senatsverwaltung mit ihrem Wohnraumversorgungsgesetz verhindert. Dennoch sollte man die jetzt stattfindenen Wahlen zu den Mieterräten nutzen. Senat und städtische Wohnungsunternehmen können in der alltäglichen Praxis beweisen, ob sie es mit der Mietermitbestimmung wirklich ernst meinen.

 
Die Mieterinnen und Mieter der GEWOBAG haben inzwischen die Informationen zum Wahlablauf (2) mit persönlicher Post erhalten.
Die GEWOBAG teilt mit:

Mieterratswahl 2016 - Kandidieren Sie!

„Sehr geehrte Mieterinnen und Mieter,
im Januar dieses Jahres ist das neue »Berliner Wohnraumversorgungsgesetz« in Kraft getreten. Es ist eines der ersten konkreten Ergebnisse des erfolgreichen Mietenvolksentscheids. Wir begrüßen dieses Gesetz ausdrücklich, bekennt es sich doch klar und deutlich zur sozialen Ausrichtung und Stärkung der landeseigenen Wohnungsunternehmen und zur Erweiterung des Bestands kommunaler Wohnungen von aktuell 300.000 auf bis zu 400.000 in den kommenden Jahren.

Alle Mieterinnen und Mieter der städtischen Wohnungsgesellschaften werden künftig eine neue Interessenvertretung mit der Bezeichnung „Mieterrat“ erhalten.“

 

Mieterclub in der Neuen Christstr. - Sitz des Mieterbeirats Klausenerplatz

 


(1) Der Mietenvolksentscheid wurde aus mehreren Gründen und nach langen und heftigen Diskussionen in den zahlreichen Kiez- und Mieterinitiativen abgesagt. Die Initiative Berliner Mietenvolksentscheid hat das in einer Stellungnahme zusammengefaßt.

 
(2)
Weitere Informationen zur Mieterratswahl:

* Mieterratswahl 2016
- Was ist eigentlich ein Mieterrat?
- Wie unterscheiden sich Mieterrat und Mieterbeiräte?
* Mieterratswahl 2016
- Infoveranstaltung am Mittwoch, 18. Mai 2016 von 18:00 bis 20:00 Uhr
  bei der GEWOBAG, Alt-Moabit 101 A, 10559 Berlin. Eine Anmeldung ist dafür erforderlich.
- Interessenbekundung zur Kandidatur bis zum 28. Mai 2016
- Das unterzeichnete, vollständig ausgefüllte Kandidatenformular muß bei der Gewobag spätestens am
  17. Juni 2016 vorliegen.

Die GEWOBAG hat ihre Bestände zur Wahl des Mieterrats in Wahlbezirke eingeteilt. Für einen Bestand von mind. 5.000 und max. 8.000 Wohneinheiten soll jeweils ein Mitglied des Mieterrats gewählt werden. Der Klausenerplatz-Kiez gehört zusammen mit dem Charlottenburger Opernviertel und dem Bestand Prenzlauer Berg zum Wahlbezirk 1 mit zwei zu wählenden Mieterräten.


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29. April 2016 - 00:02Kühles Nass für Alle

Trinkbrunnen in Betrieb


Im Februar hatten wir den neuen Trinkbrunnen auf der Schloßstraße vorgestellt. Die Betriebssaison hat inzwischen begonnen: das Wasser sprudelt.
Die Berliner Wasserbetriebe wurden nach einem Volksentscheid von 2011 rekommunalisiert. Wir wünschen allen Anwohnern und Besuchern eine gute Erfrischung, denn Trinkwasser ist schließlich das wichtigste Lebensmittel der Menschen. 

 

Trinkbrunnen Schloßstraße / Spandauer Damm

 

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27. April 2016 - 00:24Drei Jahrzehnte Super-Gau von Tschernobyl

Generation Becquerel vom Klausenerplatz


Am 26. April 1986 ereignete sich in Tschernobyl die bisher größte Reaktorkatastrophe der Geschichte. Auch die Menschen in Berlin wurden damals erst nach und nach über die Auswirkungen informiert. Große Unsicherheit herrschte weit und breit. Welchen Meldungen konnte man noch vertrauen? Welche Nahrungsmittel waren noch relativ unbelastet? Kann man die Kinder noch draußen spielen lassen?

Manchmal bleibt dem Bürger mit seiner ganzen Fassungslosigkeit nur noch bitterböse Satire übrig. So tauchte eines Tages im Jahr 1986 dieses Plakat im Klausenerplatz-Kiez in Charlottenburg auf.

 

Satireaktion zur Reaktorkatastrophe von Tschernobyl / Gefunden am Klausenerplatz in Berlin-Charlottenburg 1986


 


* Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz - "Die radiologische Situation in Berlin 25 Jahre nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl

* Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz - "Radioaktivität im Boden (Cäsium-134 und Cäsium-137) (Ausgabe 1992)"


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26. April 2016 - 00:0230 Jahre Galerie Theis in Charlottenburg


Seit dem 1. Mai 1986 präsentiert die Galerie Theis zeitgenössische Keramik in Charlottenburg. Bis September 2008 befand sich die Galerie im Klausenerplatz-Kiez in der Neufertstraße 6. Von dort zog Herr Theis in neue Räume ganz in die Nähe des Keramik-Museums Berlin, welches er ehrenamtlich leitet.

Anlässlich des 30. Jubiläums präsentiert die Galerie Theis vom 1. bis zum 31. Mai 2016 eine neue Sonderausstellung. Mit Porzellanarbeiten der Herren Kap-Sun Hwang und Guido Sengle werden Ausnahmekünstler vorgestellt, die beide auf höchstem Niveau arbeiten.


 

 
Der Koreaner Kap-Sun Hwang, seit über 25 Jahren in Deutschland lebend, hat seit 2003 eine Professur an der National-Universität Seoul inne und pendelt somit ständig zwischen beiden Kulturen. Mit seinen gedrehten, geschnittenen, wieder aufwändig zusammengesetzten und polierten Porzellangefäßen geht er ganz eigene Wege und schafft einzigartige Pretiosen. Beachtung und Anerkennung folgten etliche Auszeichnungen, so u.a. ein Justus-Brinckmann-Preis, Red Dot Design Award und Bayerischer Staatspreis. Ausstellungen mit Arbeiten von Kap-Sun Hwang zeigte die Galerie Theis schon 1993 und 2003.

Auch Herr Guido Sengle arbeitet vornehmlich mit Porzellanmasse und dreht meist dickwandige, ausgewogene Formen, die er mit Glasuren versieht, die ein herrliches Craquelée bilden. Durch zusätzliche Behandlung, sei es durch einen zusätzlichen Rauchbrand, Beleglüster oder Mattätzung, veredelt er darüber hinaus seine Arbeiten und verleiht diesen einen einzigartigen Charakter mit hohem Wiedererkennungswert. Arbeiten von Guido Sengle wurden erstmals 2002 in der Galerie Theis  in einer Einzelausstellung ausgestellt.

 

Ausstellungseröffnung
Sonntag, 1. Mai 2016 um 14:00 Uhr
GALERIE THEIS
Schustehrusstraße 15, 10585 Berlin-Charlottenburg

Öffnungszeiten:
täglich von 14:00 bis 18:00 Uhr (außer 15. + 16. Mai)

 

 

 

- Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

24. April 2016 - 22:15Stadtspaziergänge in Charlottenburg

Bahndamm (Schattenseite)


 
 
Renaturierte Gleisanlage

Neues (soziales) Wohnen in Charlottenburg?

Lastenfahrstuhl ohne Ladung rostet ein

Gewerbe unerwünscht?

 
 
    

- Kiezfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

20. April 2016 - 00:28Montagsmaler stellen aus

 

Montagsmaler im Mieterclub

 
Die Montagsmaler(innen) treffen sich seit Oktober 2011 immer montags ab 17:00 Uhr in der Neuen Christstr. 8 im Klausenerplatz-Kiez. Sie malen und unterhalten sich, inspirieren sich gegenseitig und lernen voneinander. Sie üben sich in verschiedenen Techniken, benutzen Öl-, Acryl,- Aquarellfarben, Pastell, alles ist offen. Sie batiken und machen Seidenmalerei. Eine kleine Auswahl der Ergebnisse könnt Ihr in unserer Ausstellung ab Ende April sehen. Wenn sie Euch neugierig machen, seid auch Ihr montags immer willkommen mit Euren Erfahrungen, mit Neugier, Spaß oder einfach so .....

 
 
Wir laden Euch alle herzlich zur Ausstellungseröffnung ein. Ausstellung der Montagsmaler im Mieterclub
Montag, 25. April 2016 ab 17:00 Uhr
im Mieterclub
Neue Christstraße 8, 14059 Berlin-Charlottenburg

Die Ausstellung wird bis zum 27. Juni 2016 gezeigt.
Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 17:00 bis 20:00 Uhr

 

 
 
 
 
 
 

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Johanna A. - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

20. April 2016 - 00:24Wohnen im Kiez

Drastische Mieterhöhungen für Sozialwohnungen


Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG hat rückwirkend zum 1. April 2016 drastische Mieterhöhungen für Mieter in Sozialwohnungen zugestellt. Grundlage der Mietänderungserklärung ist §10 in Verbindung mit §8a Wohnungsbindungsgesetz sowie §1 Wohnraumgesetz Berlin. Gemäß §4 Absatz 8 der Neubaumietenverordung 1970 (NVM 1970) kann die Erhöhung der Kostenmiete auch rückwirkend geltend gemacht werden.

Die Mieterhöhungen haben auch Mieter von Altbauten im Klausenerplatz-Kiez erhalten, die von den damals Verantwortlichen (SPD-Senat und Neue Heimat) nach der Sanierung zu Neubauten im Sozialen Wohnungsbau erklärt wurden (sog. §17-Häuser).

 
Nach Protesten von Berliner Mieterinitiativen mußte die GEWOBAG ab dem 1. April 2009 einen "befristeten Mietnachlass" vornehmen. Die Mieten im Sozialen Wohnungsbau hatten eine Höhe erreicht, die mit "sozialen" Mieten nichts mehr zu tun hatten. Sie lagen sogar über den Mieten des preisfreien Wohnraums. Sozialwohnungen, die für einkommenschwächere Bevölkerungsschichten errichtet und entsprechend gefördert wurden, waren für diese Mieter unbezahlbar geworden. Ein besonders krasses Beispiel einer verkommenen Politik. Nur unter öffentlichem Druck hatte sich der SPD-geführte Senat 2009 zu einem Mietnachlass bewegen lassen.

Pro Jahr wurde die Förderung im Sozialen Wohnungsbau üblicherweise um 13 Cent pro Quadratmeter reduziert. Diese Kosten durften die Vermieter jährlich auf die Miete draufschlagen und so stiegen die Mieten in Sozialwohnungen kontinuierlich an. Auf diese Umlage hatte die GEWOBAG seit 2009 zum Teil verzichtet.

Diesen "befristeten Mietnachlass" hat die GEWOBAG mit der jetzigen Mieterhöhungsankündigung teilweise widerrufen. Das nennt sie: "Abbau des freiwillig befristeten Mietnachlasses rückwirkend zum 01.04.2016". Dafür muß sie auf Anweisung/mit Billigung des SPD-geführten Senats nun richtig zuschlagen und, wie in dem uns vorliegenden Fall, mit einem Hieb gleich 32 Cent je Quadratmeter (und das jährlich so weiter?) bei den weniger begüterten Mieterinnen und Mietern zusätzlich zu den bereits hohen Sozialmieten eintreiben. 

 
Der Berliner Senat hatte eben zum Jahresbeginn 2016 ein "Gesetz über die Neuausrichtung der sozialen Wohnraumversorgung in Berlin" (Berliner Wohnraumversorgungsgesetz – WoVG Bln) geschaffen und greift schon wenige Monate danach ausgerechnet bei den Sozialmietern zu.

So werden die Menschen von der Senatspolitik getäuscht.

 



Informationen von Berliner Mieterinitiativen zum Sozialen Wohnungsbau.
* Kotti & Co - "Nichts läuft hier richtig - Informationen zum sozialen Wohnungsbau in Berlin"
* mieterstadt.de - Gutachten empfiehlt Enquête-Kommission zum Sozialen Wohnungsbau in Berlin

- Menschen im Kiez, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

18. April 2016 - 00:02Zwangsarbeiter: „Seriosität vor Schnelligkeit“

„Parteiübergreifende“ Verschiebung des Gedenkens in eine ferne Zukunft

 
Der offiziellen Senioren-Bezirksversammlung am 13. April im Rathaus Charlottenburg lag dieser Antrag vor:

„Die Senioren-BV fordert das Bezirksamt auf, nunmehr seine historische Verantwortung wahrzunehmen und am Ort des Zwangsarbeiterlagers seiner Vorgänger in der Wilhelmsaue 40 noch vor Ablauf der Wahlperiode im September 2016 für ein Gedenken zu sorgen.“

Der Bezirksbürgermeister (SPD) nahm dazu Stellung unter dem Motto „Seriosität vor Schnelligkeit“ (1): Um der Seriosität willen werde das Bezirksamt an das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors oder an die Geschichtswerkstatt Schöneberg (2) den Auftrag erteilen, die Zwangsarbeit in Wilmersdorf und Charlottenburg „umfassend zu erforschen“. Erst dann solle das Gedenken im einzelnen geplant und realisiert werden. Und im übrigen habe man sich „parteiübergreifend“ darauf verständigt, daß „die Gedenktafelkommission (GTK) federführend“ sei; daher werde das Bezirksamt am Zwangsarbeiterlager seiner Vorgänger in der Wilhelmsaus 40 nicht von sich aus aktiv werden.

Es ist zu begrüßen, daß die Bezirksgremien nunmehr die Beschäftigung mit Zwangsarbeit als ihre Aufgabe erkannt haben – aber warum erst 1 ¼ Jahre nach dem ersten Anstoß?
Ebenfalls zu begrüßen ist, daß das Bezirksamt sich endlich an die Wehrmachtsauskunftsstelle (WASt) gewandt hat, um bestimmte Dokumente zur Wilhelmsaue 40 einsehen zu können (zwecks nochmaliger Bestätigung von Lage und Insassen) – aber warum erst 2 Monate nach der Auftragserteilung durch die GTK im Februar?

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - dreizehn Kommentare / Kein Trackback

14. April 2016 - 23:27Eine fremde Kultur in der Deutschen Oper

Reise in ein Land, wo Töne der kostbarste Rohstoff sind.  
 
 

Es herrscht die reine Willkür. Zum Schluß stellt sich dennoch heraus, daß alles seine rechtliche Ordnung hat.

Die Besucher des jüngsten Musiktheaterprojektes der Deutschen Oper - „Neuland“ - stehen erst einmal vor der Tür und dürfen zweifeln, ob sie überhaupt hereingelassen werden. Sie wissen nicht, ob sie willkommen oder gar unerwünscht sind oder nur geduldet werden. Unter ihnen sind zahlreiche auffällig gekleidete Personen. Es kann sein, daß die Deutsche Oper mit diesem Projekt besonders schrullige Modenarren anzieht oder aber ihre Darsteller schon vor der Oper unters Publikum mischt.

 
Die beiden Regisseure Martin G. Berger und Jonas Egloff steigen auf den Tresen der Garderobe, um die Besucher vor den fremden kulturellen Gegebenheiten in Blomagal, wie jenes Neuland heißt, daß sie gleich in der früheren Tischlerei der Oper betreten werden, zu warnen und ihnen zu raten, sich möglichst rasch anzupassen. Pärchenbildung ist beispielsweise in Blomagal ungeheurer obszön, denn hier geht man Dreierverbindungen ein. Wer das Glück hat, nicht gleich unvorbereitet in diese neue Welt gestoßen zu werden, erhält möglicherweise vorher einen kurzen Integrationskurs, wo er zumindest die sechs wichtigsten Worte des fremden Landes lernt: „Ja“, „nein“, „danke“, „bitte“, „Entschuldigung“ und „Scheiße“.

Blomagalkurs in der Deutschen Oper / Foto © Frank Wecker

In einem Blomagalkurs werden die Besucher mit den wichtigsten
Vokabeln in der neuen Heimat vertraut gemacht.
Foto: Wecker

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FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - ein Kommentar / Kein Trackback