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19. April 2014 - 00:02Frohe Ostern!

 
Ein schönes Osterfest wünschen Euch das Kiez-Web-Team und alle Autoren des Kiezblogs vom Klausenerplatz in Berlin-Charlottenburg.

Ostern in einem Fenster im Klausenerplatz-Kiez

Kiez-Web-Team - Menschen im Kiez, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

17. April 2014 - 00:24Veranstaltungstipps

 
Der Frühlingsvollmond des Jahres 2014 hat entschieden: Das Osterwochenende steht vor der Tür.

Daher empfehlen wir diesmal einen schönen Ausflug in den Volkspark Charlottenburg (offiziell auch Schloßpark Charlottenburg genannt). Dort gibt es für Jung und Alt immer etwas zu entdecken.

Die Gärtner der SPSG haben die Frühlingsbepflanzung vorgenommen.

 

Frühlingsbepflanzung im Schloßpark Charlottenburg

 

All die tierischen Bewohner sind nach dem Winter wieder richtig munter geworden und freuen sich schon auf Besucher.

Eichhörnchen im Schloßpark Charlottenburg

 

Schwan im Schloßpark Charlottenburg

Mandarinente im Schloßpark Charlottenburg

 

   
  
Doch auch im Schloß Charlottenburg findet heute noch eine interessante Veranstaltung statt. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) lädt ein:
 

Ein Quart Geschichte: Baustelle Schloß Charlottenburg

Bemalung auf dem Bauzaun zur Sanierung vor dem Schloß Charlottenburg

 

zerstörtes Schloß Charlottenburg 1943 - Bildquelle Bundesarchiv/Wikipedia
>> Am Schloß Charlottenburg hat im November 2012 eine mehrjährige Hüllensanierung im Rahmen des Masterplans begonnen. So wird die einstige Hohenzollernresidenz, die im zweiten Weltkrieg zerstört wurde, 60 Jahre nach Beginn ihres Wiederaufbaus wieder zur Baustelle.

Bei einem Rundgang durch das Schloß werden am Beispiel herausragender Bau- und Restaurierungsmaßnahmen von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart die verschiedenen denkmalpflegerischen Ansätze des Wiederaufbaus und der Rekonstruktion der Innenräume erläutert. Dabei wechselten die Methoden von der Totalrekonstruktion über die Teilrestaurierung und Konservierung bis hin zur freien Nachschöpfung. <<
Eine Führung mit dem Schloßbereichsleiter Rudolf G. Scharmann
 
Donnerstag, 17. April 2014 um 15:00 Uhr
Altes Schloss
Spandauer Damm 10-22, 14059 Berlin-Charlottenburg

  


Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

Weitere KurzInfos zu Themen rund um den Klausenerplatz-Kiez jetzt immer auch bei Twitter


- Schlosspark, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

16. April 2014 - 00:02Hofgarten im Wandel der Monate

April 2014

Charlottenburg-Wilmersdorfer Hofgarten im April 2014

MichaelR - Gastautoren, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

15. April 2014 - 00:02Wohnen im Kiez

Altes und Neues vom SPD-Senat: Anordnungen an die GEWOBAG zu Mieterhöhungen

 
Wir hatten in einem Beitrag bereits einiges Grundlegendes zu den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften mitgeteilt. Hier der wesentliche Auszug daraus:
Die GEWOBAG ist eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft. Sie kann auch als städtische oder kommunale Wohnungsbaugesellschaft bezeichnet werden, was das Gleiche bedeutet. Sie gehört also dem Land, bzw. der Stadt Berlin - oder geschäftlich ausgedrückt: das Land Berlin ist der Gesellschafter. In letzter Konsequenz bedeutet das: die GEWOBAG gehört den Bürgern des Landes und der Stadt Berlin. Die Bürger werden, wie in einer Demokratie üblich, durch eine gewählte Landesegierung vertreten. Die letzte Verantwortung für alles was von diesen Wohnungsbaugesellschaften praktiziert wird, liegt damit beim Berliner Senat. Ob es die Anweisungen sind, die Mieten hochzutreiben, wie mit dem Sozialen Wohnungsbau zu verfahren ist, wie man mit den Mietern umgeht und sie behandelt, wie mieterfreundlich der Service im Alltag gestaltet wird, ob und wie man Sanierungen durchführt, ob man sozialverträglich dabei verfährt - all das und noch mehr gibt die Berliner Landesregierung vor.
Der SPD-geführte Berliner Senat, insbesondere die SPD-Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, trägt also für den gesamten Umgang seiner Wohnungsbaugesellschaften mit den Mietern, im positiven wie im negativen Sinne, die volle Verantwortung.

 
Die Neue Heimat (heute GEWOBAG - hier einiges zur Geschichte) hatte das in den 80er Jahren den Mietern am Klausenerplatz in der Info-Broschüre "Kleiner Ratgeber für unsere Mieter" auch genau so mitgeteilt. (1) Sie hatte darin sogar die Mieter sehr deutlich informiert. So klar und deutlich, wie sie es heute wohl nie wieder machen würde. Auf Seite 13 zum Punkt Miete/Mieterhöhung steht dort u.a.

Und bei Ihnen entsteht der Eindruck, daß die Neue Heimat wieder mehr Geld haben will.
...
Wir müssen lediglich informieren und kassieren. Für andere.
Eine Mieterhöhung, weil die Neue Heimat "mehr will", ist ausgeschlossen.
...
Richten Sie Ihren Zorn bei einer Mieterhöhung also nicht gegen die Neue Heimat....

 

 
Diese Ausführungen in der Broschüre beziehen sich zwar speziell auf den sogenannten "Sozialen Wohnungsbau", lassen sich aber unter Berücksichtigung der oben genannten Hintergründe auch generell und aktualisiert auf Mieterhöhungen nach § 558 BGB übertragen:

Wir müssen den Vorgaben der Senatsverwaltung folgen. Wir müssen lediglich kassieren. Für andere. Richten Sie Ihren Zorn bei einer Mieterhöhung also nicht gegen die GEWOBAG. Die Verantwortlichen sitzen im SPD-geführten Berliner Senat, insbesondere bei der SPD-Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Richten Sie Ihren Zorn also bitte gegen diese Politik.


Hier zwei aktuelle Beispiele von, vom SPD-Senat angeordneten, Mietpreistreibereien und den entsprechenden rechtlichen Auseinandersetzungen im Kiez am Klausenerplatz.

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- Kiez, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

14. April 2014 - 00:02Am Klausenerplatz ist es bunt geworden

 

Frühlingsblüten auf dem Klausenerplatz (April 2014)

Poller mit buntem Kleid am Klausenerplatz  (April 2014)

- Kiezfundstücke, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

13. April 2014 - 18:32Neues aus Kiez und Bezirk

  

  • Verkehrseinschränkungen auf der Otto-Suhr-Allee

    Ab Montag, 14. April 2014 wird im Auftrag des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf im Bereich Otto-Suhr-Allee zwischen Wintersteinstraße und Loschmidtstraße die Fahrbahndecke instandgesetzt. Die Arbeiten werden in mehreren Bauabschnitten durchgeführt. Hierbei bleibt je Richtungsfahrbahn jeweils eine Fahrspur für den Verkehr offen. Für die Zeit der Baumaßnahme gilt für den gesamten Baustellenbereich Halteverbot.
    Die Straßenbauarbeiten sollen voraussichtlich bis Montag, den 5. Mai 2014, andauern.
    Weitere Auskünfte erteilt das Tiefbauamt unter Tel. 9029 14440.


       


  • Wochenmarkt auf dem Klausenerplatz am Gründonnerstag

    Der wegen des Feiertages am Karfreitag ausfallende Wochenmarkt auf dem Klausenerplatz wird auf den Donnerstag, 17. April 2014, vorverlegt: Öffnungszeiten von 8:00 bis 13:00 Uhr.

    Wochenmarkt Klausenerplatz

     


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- Gewerbe im Kiez, Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

11. April 2014 - 00:02Es grünt so grün in Stadt und Land

 

Klausenerplatz - April 2014

Feld in Brandenburg - April 2014

- Kiezfundstücke, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

10. April 2014 - 19:49Veranstaltungstipps

  

  • Neue Ausstellung in der Galerie am Savignyplatz
    Die Galerie am Savignyplatz lädt am Freitag herzlich zur Eröffnung einer neuen Ausstellung ein:
    Peter HERRMANN    Malerei



    Eröffnung am Freitag, 11. April 2014 um 20:00 Uhr
    Ausstellung vom 12. April bis zum 9. Mai 2014
    Öffnungszeiten:
    Mo bis Fr 15:00 - 19:00 / Sa 11:00 - 15:00 Uhr
     

    Galerie am Savignyplatz (jetzt am Klausenerplatz!)
    Nehringstraße 29
    14059 Berlin-Charlottenburg

       
     
         
     

     
     
  • Neue Sonderausstellung im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
    Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf lädt herzlich zur Eröffnung der Ausstellung "Nachkriegsmoderne - Architektur in Charlottenburg-Wilmersdorf" ein.
    >> Die Ausstellung präsentiert in zahlreichen Fotografien herausragende Gebäude der Westberliner Nachkriegsmoderne im Bezirk Charottenburg-Wilmersdorf. Der bautypologisch reich bestückte innerstädtische Bezirk - von der Gedächtniskirche bis zum Grunewald - wird in seiner Vielfalt an Architektur der 1950er bis Ende der 1970er vorgestellt. Das Museum Charlottenburg-Wimersdorf widmet sich damit einer jungen Epoche seiner über 300-jährigen Stadtteilgeschichte und dokumentiert anschaulich den Wandel der City West. <<
    Der Eintritt ist frei. Der Zugang ist barrierefrei.
    Villa Oppenheim mit Café und dem Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
     
    Eröffnung am Sonntag, 13. April 2014 um 11:00 Uhr
    Ausstellung vom 13. April bis zum 31. August 2014
    Öffnungszeiten:
    Dienstag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr
    Samstag und Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr
    Dazu lädt das Café von "Frau Bäckerin" in der Villa Oppenheim mit herrlicher Lage direkt am Schustehruspark zum Verweilen ein.
    Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

    in der Villa Oppenheim
    Schloßstraße 55, 14059 Berlin-Charlottenburg

 
  


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- Geschichte, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

08. April 2014 - 22:12Bezirksbibliotheken - Teil 11: Falsch informiert oder falsch informiert?

„Raumoptimierung“ ergreift jetzt Bibliothek Schmargendorf und Hort der Carl-Orff-Grundschule

   
 
Noch vor kurzem (19.3.) hatte Bibliotheksstadträtin König (CDU) einer Gruppe von Büchereifreunden erklärt, sie werde „freiwillig keine einzige Bibliothek schließen“ (1). Und der Bibliothek im Rathaus Schmargendorf bescheinigte sie ausdrücklich „hervorragende Zahlen“.

Rathaus Schmargendorf mit Bibliothek, Musikschule, Standesamt und Ratskeller

 
Allerdings brauche man ihre Räumlichkeiten – im Rahmen der seit Jahren betriebenen und schamlos „Raumoptimierung“ genannten Herumschieberei von Büros und Beschäftigten – jetzt für die Verwaltung. Daher würde die Bibliothek in das Hortgebäude an der Berkaer Straße zwischen Carl-Orff-Grundschule und Rathaus verlegt werden. Leider sei dort die Fläche zwar kleiner – im Laufe der Ausführungen der Stadträtin wurde die kleinere Fläche immer weniger klein –, aber dafür seien dann „Erwachsenen- und Jugendbibliothek“ auf einer Ebene, barrierefrei und „zeitgleich geöffnet“ (zur Zeit nur alternierend, da das Personal für zwei Stockwerke nicht ausreicht)! Schließlich stellte die Stadträtin auch noch die Möglichkeit eines „Anbaus“ in Aussicht, mit dem die Publikumsfläche ein Stück vergrößert würde und der Unterschied zu jetzt noch minimaler wäre.

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MichaelR - Gastautoren, Politik - fünf Kommentare / Kein Trackback

07. April 2014 - 21:40Wohnen in Berlin

 
Im März hatten die Mieterinitiativen Kotti & Co und das Berliner Bündnis Sozialmieter.de die Broschüre „Nichts läuft hier richtig – Informationen zum Sozialen Wohnungsbau in Berlin“ vorgestellt.

Heute hat die Dossier-Gruppe, in der sich zahlreiche weitere Stadtteil-, Hausgemeinschafts-, und Mietergruppen zusammengeschlossen und vernetzt haben, ihr zweites Mietenpolitisches Dossier veröffentlicht und an Senatsvertreter übergeben.
 

BerlinStrategie von Berliner Mieterinnen und Mietern
Auf dem Stadtforum 2030: Die BerlinStrategie: Wo Berlin Schwerpunkte setzt
07. April 2014, Energieforum Berlin, Thema: Transformationsräume

 
Sehr geehrte Vertreter des Berliner Senats,

Wir sind Mieterinnen und Mieter aus verschiedenen Teilen der Stadt.
Es ist nun zweieinhalb Jahre her, seit wir Ihnen das erste Dossier mit zehn exemplarischen mietenpolitischen Problemen und Lösungsansätzen zu Ihren Koalitionsverhandlungen überreicht haben. Unsere Situation hat sich trotz des Dialogs nicht verbessert – die Frist für die solidarische Stadt läuft ab.
Wir überreichen Ihnen hiermit die zweite Mahnung!

Wir sehen mit wachsender Besorgnis die Transformation unserer Mieten.
Warum das im Detail so ist, erfahren Sie im Dossier, das wir mitgebracht haben. Hier ist auch zu lesen, welche BerlinStrategie wir vorschlagen.

Die wichtigste BerlinStrategie in den Augen von Mietern ist die soziale Wohnraumversorgung. Diese ist die Basis für eine solidarische Stadt und soziale Stadtentwicklung.

Das ist umsetzbar durch

  • Transformation der Stadt nur mit voller Übernahme der Kosten der Unterkunft durch die Jobcenter.
     
  • Transformation der städtischen Wohnungsbaugesellschaften in gemeinnützige Unternehmen mit Mietermitbestimmung.
     
  • Transformation unsozialer ökologischer Modernisierungspraxen in soziale und gerechte.
     
  • Transformation des sozialen Wohnungsbaus in kommunales Eigentum.
     
  • Transformation der Berliner Abzockmieten für Sozialwohnungen in tatsächliche Kostenmieten.
     
  • Transformation der Situation von Geflüchteten in Bleibe- und Wohnrecht.
     
  • Keine Transformation der Kleingärten.
     
  • Transformation ohne Privatisierung und Spekulation.
     
  • Transformation in eine Stadt ohne Zwangsräumungen.

 


 

- Gesellschaft, Politik - zwei Kommentare / Kein Trackback

06. April 2014 - 23:52Die große weite Welt entdecken

Auf Kosten der Steuerzahler

 
Reisen ist immer schön. Schöne Strände, gutes Essen und abends in die Bar. Der normale Arbeitnehmer muß dafür seinen Urlaub opfern und natürlich auch alles selbst bezahlen.

Nun gibt es da eine ganz besondere Spezies von Personen, für die solche Regeln nicht immer gelten, für die ist so manches ganz anders. Volksvertreter oder auch Politiker werden sie genannt. Ihre Ausflüge auf Kosten der Steuerzahler nennen sie Dienstreisen.

Telepolis hatte sich mit ihrem regen Treiben beschäftigt:
Dort wird u.a. geschrieben, daß zu den bevorzugten Zielen ihrer hochamtlichen Dienstreisen auf jeden Fall warme Länder mit hohem Freizeitwert zählen. Dieses schwierige und belastende Unterfangen geschieht natürlich nicht aus schnödem Spaß, wegen Shopping und Völlereien. Nein, im Mittelpunkt steht immer ein hochwichtiger Meinungsaustausch über bilaterale Fragen. Ja, worüber denn auch sonst?

Da viele Abgeordnete Wert darauf legen, es den Bürgern zu vermitteln, dass sie ungeheuer viel arbeiten müssen, geben sie gern Einblicke in ihre Tagesabläufe. Und das erleichtert es ungemein, sich ein Bild davon zu machen, was sie leisten oder auch nicht leisten.

Quelle: Telepolis vom 27.01.2014

 
Auch so einige Lokalpolitiker vom Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf legen stets Wert darauf, Einblicke in all ihre irrsinnige Arbeitsüberlastung, auch noch zusätzlich belastet mit dringend nötigen Dienstreisen, bei Facebook zu geben.
So ist dort eine sicher aufregende, spannende und anstrengende Dienstreise von Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) in Begleitung seiner zwei netten Stadträtinnen Elfi Jantzen (Grüne) und Dagmar König (CDU) nach Israel zu verfolgen. Für Mieter haben sie sich scheinbar auch dort nicht weiter interessiert: keine Fotos zu sehen. Dennoch: bestimmt war das Ganze nicht einfach so zum Spaß  - offiziell sicher ein hochwichtiger Meinungsaustausch über bilaterale Fragen. Weltpolitik von Charlottenburg-Wilmersdorf aus sozusagen. So ähnlich halt wie der Versuch, von Charlottenburg aus die Welt vor der drohenden Klimakatastrophe zu retten. "Global denken, lokal handeln", hatte die grüne Umweltstadträtin Elfi Jantzen einst dem Spiegel stolz erzählt (Der Spiegel vom 14.05.2012 - Alexander Neubacher)

Frau Naturschutzstadträtin Elfi Jantzen (Grüne) mußte nach der Dienstreise gleich den eigenen Urlaub nach Portugal antreten. Na ja, ganz kurz darauf (Ankunft aus Israel: 2. April - Abflug nach Portugal: 5. April 2014), vorher mußte sie nämlich noch einen neuen Laptop kaufen und einrichten. Gestern hat sie uns Bürgern noch ein kurzes "Adeus Alemanha - Up and away" aus dem sicher doch wohl umweltfreundlichen Flieger zugeworfen. Uns hatte sie kürzlich noch in das Klimaschutzkonzept für den "ÖkoKiez" geschrieben: Wir sollen möglichst nicht fliegen und Leichtlauföle in die, eigentlich abzuschaffenden, Autos kippen. Aber, aber: sie wohnt ja gar nicht im "Ökokiez" - für sie selbst gilt das ja gar nicht. Spaß muß sein! Ha ha, dumm di dumm, ihr bekloppten Bürger: selba Schuld, selba Schuld - ihr habt mich ja gewählt dafür. Ich fliege gern, ich fliege oft, Fliegen das macht Laune .... dumm di dumm...
Geschickt eingefädelt - nicht wahr. Aber das stellten wir ja bereits fest.

Charlottenburg ist vollgequalmt. Charlottenburg ist bähh. Das lasse ich jetzt gleich wieder hinter mir ... dumm di dumm di dumm dumm dumm ....

Blick über den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf (64,72 km²) - Freiheit für das CO2, liegt ja nicht im "ÖkoKiez" (0,5 km²) des Bezirks

 

Zwei Fragen hätten wir dann doch noch. Ist das Auswahlverfahren für den heimlichen „Ökokiez“-Klimaschutzmanager schon abgeschlossen - oder stand eh von Anfang an fest, wer es werden soll? Und bitte, wer beantwortet die nächsten Bürgerfragen in der BVV-Sitzung am kommenden Donnerstag fristgemäß?

 
Also dann, schönen Urlaub und gute Erholung von der Dienstreise wünschen wir.
Und ab und tschüss..... ob wohl Frau Naturschutzstadträtin ihr über 100.000 Euro teures 198-seitiges „Integriertes Kommunales Klimaschutzkonzept für den Klausenerplatz-Kiez“ (IKSK) als Reiselektüre dabei hat? Aber wahrscheinlich würdigt sie beim Überflug diesem lächerlichen Spaßprojekt eh keinen Blick (höchstens danach wieder im Blick auf Selbstversorgung und zum Spaß - dringend nötige Dienstreisen sind ja bereits eingeplant). Was interessiert schon schließlich das Geschwätz von gestern.

 

Der Himmel zählt nicht zum Ökokiez

- Gesellschaft, Politik, Satire - zwei Kommentare / Kein Trackback

05. April 2014 - 00:24Kiez und Stadt entdecken

 
Kinder auf der Knobelsdorffbrücke, Sommer 1898 - Foto Heinrich Zille - Quelle http://www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

Berlin-Wilmerdorf, Ansicht um 1900. Wilmersdorfer See und Dorfkirche (Auenkirche) / Bildquelle Globus Verlag/Wikipedia 

"Raus in die Stadt!" - ein Stadtführer für Kinder durch Berlin

- Geschichte, Kinder und Jugendliche - fünf Kommentare / Kein Trackback

04. April 2014 - 00:24Wie soll es mit den Bezirksbibliotheken weitergehen? – Teil 10

Zweiter Teil des Interviews mit Diplombibliothekarin Frauke Mahrt-Thomsen

 
In der Fortsetzung des Interviews mit Frau Mahrt-Thomsen geht es im zweiten Teil darum, wie unsere öffentlichen Bibliotheken in ihrer Existenz geschützt werden können durch Anerkennung als „Einrichtungen der kommunalen Grundversorgung“. Denn außer dem Zwang zur Anwendung der sog. „Kosten-Leistungs-Rechnung“ drohen zusätzlich (auch) den Bezirksbibliotheken die sog. „Sparvorgaben“ des Senats, mit denen den Bezirken vorgeschrieben wird, wieviel Personal sie nach 2016 höchstens beschäftigen dürfen. Das läuft entweder auf die völlige Schließung von kleineren Büchereien hinaus oder auf deren Weiterbetrieb in „freier Trägerschaft“ – ein erheblicher Rückschritt, wie das Interview verdeutlicht. In unserem Bezirk sind besonders die Bibliotheken in Charlottenburg-Nord und mit großer Wahrscheinlichkeit in der Nehringstraße betroffen.

  

Alle fünf BVV-Parteien sprachen sich im „Thema des Monats März 2014" für ein Bibliotheksgesetz aus; schon im Februar hatte sich die BVV einmütig hinter einen Antrag gestellt, mit dem das Bezirksamt aufgefordert wird, „sich bei der zuständigen Senatsverwaltung für die Schaffung eines Bibliotheksgesetzes einzusetzen". Was kann solch ein Gesetz leisten? Was muß es dazu enthalten? Und wie ist es überhaupt zu erreichen?

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MichaelR - Gastautoren, Politik - ein Kommentar / Kein Trackback

02. April 2014 - 00:24Veranstaltungstipps

 
  • Kabarett im Theater Coupé
    "Teddy Matthau: Auf der Polen-Position"
    Im Theater Coupé am Hohenzollerndamm
    Gelesen und gespielt von Patrycja Peters und Wolfgang Stell. Am Klavier Christian Ernst.
    Wie fühlt man sich eigentlich auf der Polenposition?  Das wird Ihnen in einem einzigartigen Experiment vorgestellt. Das seltsame Verhalten der Tierarten im Frühling und vieles andere wird erklärt. Nebenbei kommt es endlich zur Abschaffung der Politik. - Unglaublich! ......
    Und wer ist dieser Teddy Matthau? Schauen Sie doch einfach vorbei.
     
    Dazu gibt es noch ein polnisches Buffet.
    Wer für mindestens fünf Freunde, Nachbarn oder Bewährungshelfer vorbestellt (und sie auch mitbringt), hat selbst freien Eintritt und wird noch mit einem Glas Sekt belohnt.
    Eintritt: € 10,- (Abendkasse) - ermäßigt oder mit Reservierung 8,- €
    Freitag, 4.4.14 um 20:00 Uhr
    Theater Coupé
    Hohenzollerndamm 177, 10713 Berlin-Wilmersdorf


       

  • Rock in der Kulturwerkstadt
    „HAPPY LOUISE“

      
    Happy Louise erweckt die Rockmusik der 60er, 70er und 80er zu neuem Leben. Ihr Konzept ist, hauptsächlich Titel zu covern, die andere Coverbands nicht für populär halten, die aber trotzdem zeitlos schön sind.
    Luise Vocals + Gitarre, Günter Gitarre + Vocals, Siggi am Bass und Sven an den Drums
    Eintritt 6,- / Ermäßigt 3,- Euro

    Samstag, 5. April 2014 um 20:00 Uhr
    (Einlass ab 19:00 Uhr)
    Kulturwerkstadt (in der ehemaligen Engelhardt-Brauerei)
    Danckelmannstraße 9 A, 14059 Berlin-Charlottenburg

       
       

  • Lichtbilder-Vortrag im Keramik-Museum Berlin

     
     
    Ein Vortrag von Karl B. Thomas zur aktuellen Kabinettausstellung
    "Private Keramikbetriebe in Meißen".
    Eintritt: 5,- Euro (KMB-Mitglieder frei)
     

    Sonntag, 6. April 2014 um 17:30 Uhr
    Keramik-Museum Berlin (KMB)
    Schustehrusstraße 13, 10585 Berlin-Charlottenburg
 
 

 

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01. April 2014 - 00:25Neues Parteischild im Kiez aufgetaucht

Noch wissen wir nichts Näheres.

"Wir sind für Sie da!", steht darauf. "Der Ungerechtigkeit den Kampf ansagen!", ist zu lesen. Das ist dermaßen ungewöhnlich - ähnliches ist uns von den bisher real existierenden politischen Parteien nie bekannt geworden, weder inhaltlich und schon gar nicht in der Praxis. SDA und/oder SPW (?) nennt sich die offensichtlich neue Partei gleich mit zwei Bezeichnungen und will natürlich gewählt werden. Für was eigentlich? Sind denn schon wieder Wahlen?

Wo liegen die Grundwerte dieser Partei(en)? Meint sie es ehrlich? Haben sie schon vorsorglich eine eigene Koalition aufgestellt? Welches Partei- und Wahlprogramm hat sie vorbereitet? Hat sie überhaupt eines? Oder schwafeln sie auch nur wieder je nach Bedarf und eigenem Vorteil mal so und andersrum wie die etablierten Parteien?

Wer weiß mehr? Was steckt dahinter?

Neu aufgetauchtes Wahlplakat im Klausenerplatz-Kiez

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