Das Umweltamt Charlottenburg-Wilmersdorf bittet auch uns Anwohner vom
Klausenerplatz um Mithilfe. Wir werden gebeten, auf Haussperlinge,
Mauersegler etc. (sog. Gebäudebrüter) an unseren Wohnhäusern und auch
an anderen Gebäuden zu achten und das Vorkommen der Tiere dem Umweltamt
zu melden. Mit der dortigen Erfassung wird ermöglicht, sehr viele
Lebensstätten zu erhalten. Nach Aussage des Umweltamtes konnten in den
vergangen Jahren, nach entsprechenden
Interventionen, sehr viele Lebensstätten, die ansonsten
zukünftig mit großer Wahrscheinlichkeit im Zuge von Bauarbeiten
vernichtet würden, erhalten werden.
Also helfen wir doch mit !
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- Gesellschaft, Kiez -
Auf Initiative des Jugendparlaments Charlottenburg-Wilmersdorf findet ein Graffitti-Projekt statt. Das Projekt startet am Montag, dem 16.06.08 um 17:00 Uhr und wird am
Dienstag, dem 17.06.2008 ab 15:00 Uhr zu Ende geführt. An beiden Tagen
wird das Projekt bis ca. 21:00 Uhr dauern.
Dabei wird die Fassade des "Haus der Jugend Charlottenburg" in der Zillestraße 54 neu besprüht. Die Teilnehmer können sich dabei mit erfahrenen Sprüherinnen und Sprühern zusammentun und gemeinsam an der Gestaltung arbeiten oder ein eigenes Bild umsetzen.
Die Anmeldefrist für das Projekt ist am letzten Freitag abgelaufen - wir hatten in den Kiezer News noch knapp davor darüber berichtet.
Da aber ein solch gutes Projekt hier bei uns im Kiez leider nicht stattfindet, möchte ich doch zumindest darauf hinweisen, denn zuschauen wird man sicher können und so weit ist das Haus der Jugend ja auch nicht entfernt. Damit ist natürlich auch eine besondere Empfehlung an unsere Kiezer Sprüher gemeint: schaut doch mal den Könnern zu, denn lernen und üben lohnt sich immer .... und ist manchmal auch einfach nötig, um ein richtig guter Graffitti-Künstler zu werden....
Die Vorbereitungen zum guten Gelingen am Haus der Jugend Charlottenburg in der Zillestraße wurden jedenfalls am Wochenende schon getroffen.
- Gesellschaft, Kinder und Jugendliche, Kunst und Kultur -
Man kann es mit diesen langweiligen, immer gleichen Fahnen auch übertreiben, dachte ich noch.
Doch dann sah ich den Jolly Roger und erinnerte mich an unseren alten Störtebeker, der damals irgendwie seiner Zeit voraus zu sein schien:
Ab 1398 ist auch die Bezeichnung Likedeeler (niederdeutsch für „Gleichteiler“, was sich auf die Aufteilung der erbeuteten Prisen bezieht) überliefert, hier wird der Fokus auf die soziale Organisation der Bruderschaft gerichtet, die sich erheblich von der streng hierarchisch strukturierten mittelalterlichen Gesellschaft mit ihrem ständischen Lehnswesen unterschied, und neben der Autorität der Hauptleute auch Mannschaftsräte ins Leben rief. Somit war dem gemeinen Seemann ein gewisses Maß an Mitspracherecht gewährleistet, das der feudalen Gesellschaft noch nicht zu eigen war. Zudem impliziert der Name Likedeeler Loyalität und gegenseitige Unterstützung, was sich positiv auf den inneren Zusammenhalt des Seeräuberbundes ausgewirkt haben dürfte. In einem ähnlichen Sinne dürfte die selbstgewählte Losung, „Gottes Freunde und aller Welt Feinde“ zu sein, verstanden werden.
Quelle: Wikipedia, Vitalienbrüder
- Gesellschaft, Kiezfundstücke -
Im März 2008 hatte es die ersten erfreulichen Vereinbarungen zur bürgerfreundlichen Nutzung im Schloßpark Charlottenburg gegeben. Wir hatten hier im Kiezer Weblog von der Pressekonferenz berichtet. Wir haben uns alle sehr darüber gefreut - und die bis dato nicht erfüllten Forderungen könnte man ja ganz ruhig im alltäglichen Geschehen einfach und vernünftig, quasi von selbst klären und geschehen lassen. Gemeint war die Sache mit dem Augenzwinkern. Daß man aber anscheinend doch lieber gewissen Herrschaften bei einem Augenzwinkern nicht trauen sollte, wurde ich am Wochenende belehrt. War dieses damalige Augenzwinkern gar ganz anders gemeint, frage ich mich nun. Sehr bedauerlich. Versucht man schon mal etwas völlig unbeschwert im Positiven zu sehen - wird man von der Realität wieder auf den Boden zurückgeholt. Also dann doch besser gleich dabei bleiben: ihnen allesamt überhaupt nicht mehr vertrauen, nicht einen Millimeter und nicht einen Sekundenbruchteil und immer weiter einen drauf. Bitte sehr, wenn ihr das so haben wollt - kein Problem.
Und so ging es los, als man mir diese Provokation vor der Nase ablieferte. Als ich nichts weiter, als bei schönstem Wetter friedlich durch den Schloßpark spazieren wollte. Als ich einen irgendwie uniformierten Herrn bemerkte, der sichtlich bemüht war, auf den Wiesen verweilende Menschen zu verscheuchen. Menschen, die dort einfach nur ruhig und friedlich saßen oder lagen.
Solche Bilder wollen wir hier überhaupt nicht sehen und Belästigungen in unserem Schloßpark lassen wir uns nun mal schon gar nicht gefallen - und so folgte ich ihm .......
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- Gesellschaft, Schlosspark -
"The Pirate's Dilemma" zum kostenlosen Download.
In seinem Buch "The Pirate's Dilemma" untersucht der US-Autor Matt Mason das Phänomen der Piraterie, wie neue Technologien und ihre jugendkulturellen Aneignungen Innovationen hervorbringen, die Wirtschaft verändern und welche Vorteile für die Gesellschaft daraus entstehen können.
Dabei spielt die Piraterie eine zentrale Rolle. Und die wirft für Wirtschaft und Gesellschaft die Frage auf, wie sie damit umgehen soll. Von Piraten lernen heißt siegen lernen, lautet das Fazit Masons. Neue Formen des Informationsaustauschs bringen neue gesellschaftliche und wirtschaftliche Möglichkeiten hervor.
Quellen und Links zum Download:
* Chip online
* futureZone - ORF.at
- Gesellschaft, Netzfundstücke -
In Berlin gilt seit Januar 2008 das Rauchverbot auch in Gaststätten. Kneipen können aber einen gesonderten Raucherraum einrichten. In Einraum-Kneipen ist das aber nicht möglich und am 11. Juni 2008 wird wohl das Verfassungsgericht über mehrere diesbezüglich eingelegte Beschwerden verhandeln. Die Übergangsfrist für Straffreiheit soll eigentlich am 1. Juli 2008 endgültig enden, danach sollen die Ordnungsämter bei Verstößen auch Bußgelder kassieren können. Auch hat eine "Initiative für Genuß Berlin" beim Berliner Senat das Volksbegehren "Wahlfreiheit für Gäste und Wirte – kein Rauchverbot in Berliner Gaststätten" beantragt.
Na, mal schaun. Im Kiez sind jedenfalls weitere "Rauchzeichen" jetzt auch an einer Kneipe in der Schloßstraße zu sehen.
- Gesellschaft, Gewerbe im Kiez, Politik -
.... sonst kriegst du hier voll Stress bei uns im Kiez!
Das gab es doch auch schon in der Nehringstraße.
Haben wir hier etwa eine ganze Blumen-Räuberbande?
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- Gesellschaft, Kiez, Menschen im Kiez -
nichts Neues.. an der Armutsfront, so stand es 2006 hier im Kiezer Weblog. So sind auch ganz aktuell mal wieder alle Berichte durch: der Unicef-Bericht zur Kinderarmut und zuvor schon der Armutsbericht der Bundesregierung. Diese sprechen für sich und ich möchte darauf hier nicht näher eingehen, denn sie gingen ausreichend durch Presse und Medien.
Es gibt aber noch einen Bericht, der eher so im Stillen veröffentlicht wurde und sich ganz direkt auch mit unserem Kiez beschäftigte. Wir hatten bereits in den Kiezer News darüber berichtet, trotzdem möchte ich auch hier noch einmal darauf hinweisen. Es handelt sich um die im Mai 2008 vom Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf veröffentlichten "Ergebnisse der Einschulungsuntersuchungen 2006".
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- Gesellschaft, Kiez, Kinder und Jugendliche, Politik -
oder: Dobli-Spiegel retten Leben
So einige sind dem Aufruf von Martin Keune gefolgt: "Weg mit dem toten Winkel!"
Pünktlich gegen 7:30 füllte sich der Bürgersteig vor dem Denk!Mal an der Kreuzung Kaiser-Friedrich-/ Bismarckstraße.
Viele waren da, doch es hätten sicherlich noch viel, viel mehr sein können.
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- Gesellschaft, Kinder und Jugendliche, Menschen im Kiez, Politik -
Drei Treffen zu den Themen Jugend im Kiez und Sicherheit im Kiez hat es gegeben. Der letzte Abend fand am Dienstag, 20. Mai 2008 statt.
Einen Überblick zu den Treffen mit einem Fazit zu schreiben, haben wir noch vor.
Vorab hier eine Darstellung der Polizei von unserem Abschnitt 24 vom letzten Dienstag, der mir ganz besonders auffiel. Unser Kiez soll danach etwa 5000 Einwohner mehr haben als offiziell bekannt.
Das Wohngebiet am Klausenerplatz wird allgemein mit 15000 Einwohnern angegeben. Je nach Gebietsauslegung kann das auch etwas mehr werden. Das würde bedeuten, der Kiez hätte mal eben so zwischen einem Viertel bis zu einem Drittel mehr "sich hier aufhaltende Personen" als bekannt.
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- Gesellschaft, Kiez, Menschen im Kiez -
oder wie man sich Federn an den Hut stecken kann...
Jetzt sollte sie unterwegs sein.
Die Demonstration zum Thema Dobli-Spiegel.
Uns allen sollte klar sein, daß dies eine gute, sinnvolle, aber eben auch leider notwendige Aktion ist, die jede Unterstützung mehr als verdient hat!
Auf diversen Wegen wurden Aufrufe zur Teilnahme verbreitet und jeder, der sich die Mühe gemacht, hat sich zu erkundigen, sollte herausgefunden haben, daß diese Demonstration von Martin Keune alleine organisiert wurde und wohl auch die Flyer und Poster von ihm selbst bezahlt wurden.
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- Gesellschaft, Kiez, Menschen im Kiez, Netzfundstücke, Politik -
Heute erhielten wir von Martin Keune eine Mail mit einem Demonstrationsaufruf:
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- Gesellschaft, Kinder und Jugendliche, Politik, ZeitZeichen -
Ich fand heute ein wirklich schönes Video, was uns die Schönheit der Erde näher bringen soll:
Dazu kam dann noch, passend wie die Faust aufs Auge, ein Artikel auf Telepolis zum Thema Video über die Natur:
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- Gesellschaft, Netzfundstücke, Philosophisches -
Ein Megathema unserer Zeit ist das Alter, genauer das Altwerden. Sperrige Begriffe aus dem Arsenal der Soziologie wie „Demographischer Faktor“, „Fertilitätsrate“ und „Bevölkerungspyramide“ sind in aller Munde. Werbeagenturen umschmeicheln die reife kaufkräftige Kundschaft und vermeiden es dabei tunlichst, diese als „alt“ zu titulieren. Stattdessen ist verschleiernd von der „Silver Generation“ oder von den „Best Consumers“ die Rede. Das Paradox des kollektiven Älterwerdens bei individuellem Nicht-Altsein-Wollen bestimmt den öffentlichen Diskurs. Die Essayistin Silvia Bovenschen, die seit 2001 kieznah am Lietzensee lebt, hat in ihrem Buch „Älter werden“ sehr persönlich beschrieben, wie sie den unausweichlichen Prozess des Anhäufens der Jahre erlebt. Das Buch, in erster Auflage 2006 veröffentlicht und lange in den Bestsellerlisten notiert, ist jüngst als Taschenbuch erschienen.
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Andrea Bronstering - Gastautoren, Gesellschaft, Kiez -
Sein 2. Stadtteilfest feiert der Mierendorff-Kiez am 5.Juni 2008. Das erste fand am 8. Juli 2007 statt, wir hatten hier und dort im Kiezer Weblog berichtet.
Diesmal hat es aber noch einen ganz besonderen Hintergrund:
Da schwingt die Berliner Luft: Stadt und Landkreis Osnabrück schenken der „Osnabrücker Straße“ im Berliner Bezirk Charlottenburg ein Straßenfest, zu dem als musikalischer Botschafter die Blues Company auftreten wird.
....
Die Bewohner dieser Straße direkt hinter dem Schloss Charlottenburg haben Osnabrück in ihrem Ausweis stehen, bekommen ihre Post an diese Adresse und führen also quasi täglich Osnabrück im Schilde.“ Deshalb wolle das Osnabrücker Land den Menschen in dieser Straße nun einmal mit einem bunten Fest zeigen, was Osnabrück für eine schöne Region sei. Auf dem malerischen Mierendorffplatz, in den die Osnabrücker Straße mündet und auf dem auch der Wochenmarkt stattfindet, wird am 5. Juni ab 16 Uhr alles im Zeichen von Stadt und Landkreis stehen ........
Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung vom 08.05.2008
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- Gesellschaft, Kiez, Menschen im Kiez -