Während wir mit den mühsam errungenen Regelungen bezüglich Liegewiesen und Fahrradfahren in unserem Schloßpark insgesamt doch recht zufrieden sein können, muß die Bürgerinitiative Babelsberger Park noch mit vollem Einsatz weiterkämpfen. Wie uns aktuell von der Ini mitgeteilt wurde, soll die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) dort nicht bereit sein, weitere Liegewiesen und auch von den Nutzern geforderte Radwege zu genehmigen. So soll z.B. die Öffnung einer Wiese von der SPSG mit dem Argument: ".. aus rein ästhetischen Gründen - Menschen als Bildstörung ..." untersagt worden sein.
Die Bürgerinitiative Babelsberger Park ruft deshalb auf und lädt alle, auch Besucher aus Berlin herzlich ein, zum
Protestpicknick im Babelsberger Park
Samstag, 19. Juli 2008
Treffpunkt um 16:00 Uhr am Tor Alt Nowawes/ Grenzstr.
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- Gesellschaft, Schlosspark -
Am Dienstag (08.07.2008) fand sie also statt. Die Kiezkonferenz, zu der ja mit Hilfer einer eher armseligen Broschüre eingeladen wurde.
Und da dieser Artikel hier ja schon angekündigt wurde, möchte ich meine persönlichen Eindrücke zu dem ganzen Spektakel zum Thema Bürgerhaushalt mal loswerden.
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- Gesellschaft, Kiez, Kiezreportagen, Menschen im Kiez, Politik -
Ein schneller kurzer Eindruck von der spontanen Begeisterung nach dem ersten Versuch einer Bürgerbeteiligung (Bürgerhaushalt):
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- Gesellschaft, Kiez, Politik, Satire -
Am kommenden Dienstag findet die angekündigte Kiezkonferenz zum Bürgerhaushalt unter dem Motto "Wir rechnen mit Ihnen!" statt.
Moderator wird Ulli Zelle sein, Abendschau-Reporter vom rbb. Alle Anwohner sollten inzwischen die Kiez-Broschüre "Kiezkonferenz 2008" mit entsprechenden Informationen zur Veranstaltung erhalten haben.
Alle Bürger vom Klausenerplatz-Kiez können bei der Veranstaltung ihre eigenen Vorschläge und Ideen zum Bürgerhaushalt einbringen und anschließend darüber abstimmen.
Dienstag, 8. Juli 2008
18:00 Uhr
Nehring-Grundschule, Nehringstraße 9-10
Alle und wirklich alle Anwohner sollten kommen und ihre Ideen und Vorschläge vorbringen - und auch mit abstimmen. Es heißt "Bürgerhaushalt" - also von und mit den Bürgern - und allein um sie geht es dabei!
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- Gesellschaft, Kiez, Politik -
65 Jahre nach dem NS-Todesurteil gegen Franz Jägerstätter (1907-1943) finden morgen am Sonntag, 6. Juli 2008 Gedenkveranstaltungen statt.
Eröffnet werden soll das Gedenken um 10:00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche "Maria Regina Martyrum" in Berlin-Plötzensee. Um 15:00 Uhr ist eine Veranstaltung vor dem ehemaligen Reichsmilitärgericht und Reichskriegsgericht ("Blutjustiz-Gebäude"), wo eine Gedenktafel an Franz Jägerstätter erinnert. Dieser Bau befindet sich sich ja in Kieznähe am Lietzensee an der Witzlebenstraße 4-10 (U-Bhf. Sophie-Charlotte-Platz) und ist uns gut bekannt.
Sicher nicht nur eine Gelegenheit, Franz Jägerstätter zu gedenken. Gibt es doch selbst heute viel zu vieles in der Welt, was dem Geschehen damals gleicht. Das aber nicht nur in Diktaturen, undemokratischen Staaten - sogar in sog. demokratischen Staaten sind immer wieder durchaus ähnliche Tendenzen zu erkennen - und sogar bei uns im Kiez gibt es vereinzelte Personen, die sich gelegentlich herablassen "Willen brechen zu wollen" und "Femegerichte" abzuhalten, um womöglich den Weg für sich selbst rücksichtslos freizuhalten. Wohlgemerkt: undemokratische Tendenzen möglicherweise, direkt vergleichen kann man das nicht. Da kann man nur hoffen, daß es nicht wieder so weit wie damals kommen wird. Da kann man nur sagen: Wehret den Anfängen! Auch einfach (nur) mit Arroganz von Macht kann das schon etwas zu tun haben - und gerade die kümmerlichsten Figuren lechzen danach - damals wie heute.
Ach ja, da wäre noch etwas ....
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- Geschichte, Gesellschaft, Politik -
Laut einer Meldung der "taz" vom 04.07.2008 will die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) möglicherweise Geld, wenn man Fotos von ihren Schlössern und Parks macht - bei gewerblicher Nutzung - na ja, da bleiben Fragen offen. Sie soll das u.a. damit begründen, daß die Anlagen kein öffentlicher Raum seien, sondern Eigentum der SPSG. Irgendwie kommen mir doch die Themen "öffentlicher Raum" und wem diese Anlagen eigentlich wirklich "gehören", sehr bekannt vor.
Möglicherweise ist die Stiftung aber immer noch mächtig sauer, denn sie wurde gerade von der Politik so richtig "verarscht" - wie es scheint. (siehe Sarrazin: das Wort eines Politikers zählt überhaupt nichts ... oder so ähnlich....) Tja, das kennen wir Bürger nur zu gut - doch lassen wir unseren Frust nicht an eventuell Unbeteiligten raus - und genau so werden und gleich handeln, wollen wir um Himmels Willen schon gar nicht!
- Gesellschaft, Politik, Schlosspark -
Heute feiert Franz Kafka seinen 125. Geburtstag.
Ein großartiger Autor, dessen Texte manchmal doch ein wenig "schräg" rüberkommen.
Doch seien wir ehrlich:
Er hätte seine helle Freude an den Geschehnissen innerhalb unseres Kiezes gehabt. Die Realität holt ihn auch in unserem Kiez ein.
- Gesellschaft, Kunst und Kultur -
Blogging, verstanden als eine persönlich gefärbte, gefühlsbetonte Art des Schreibens, sei eine therapeutische Massnahme, eine Form der Selbstmedikation. Die neurobiologischen Hintergründe sind allerdings laut «Scientific American» noch unklar.
....
Diese Kommunikationsform lasse sich vermutlich auf eine Störung im limbischen System des Gehirns zurückführen. Dazu passten Beobachtungen an Patienten, die unter der Wernicke-Aphasie leiden; von dieser Krankheit betroffen, seien sie nicht mehr in der Lage, die Bedeutung von Wörtern zu erfassen, trotzdem fühlten sie sich zum Schreiben gedrängt. Laut «Scientific American» hat es Versuche gegeben, diese Zusammenhänge mittels der Verfahren der Magnetresonanztomografie zu visualisieren, was sich allerdings als schwierig herausgestellt habe, weil die betroffenen Regionen tief im Innern des Gehirns lägen.
......
Quelle: Neue Zürcher Zeitung NZZ Online vom 24.06.2008
Ok, nach mehr oder minder erfolgreicher Selbstmedikation, frage ich mich nur noch tief im Innern des Gehirns (und da ich über kein MRT verfüge): Wer sind und welche Probleme haben eigentlich die ganzen Leser hier? Wollen sie nur unsere Therapieversuche gutmütig verfolgen oder sind sie von der Sorte der Gaffer, die sich nach einem Unfall oder sonstigen Unglücken nach vorne drängeln, um alles (das Blut) ganz nah zu erleben?
Bitte nur ernstgemeinte Therapievorschläge!
Ach ja - und Bloggen soll gesund sein - also mitmachen - z.B. als Gastautor !
- Gesellschaft, Philosophisches, Satire -
Wie man der Tagesschau-Webseite entnehmen kann, findet gerade in Budapest eine große Blogger-Konferenz statt.
Die dort ansässigen Blogger diskutieren auch stark über Zensur, Meinungsfreiheit und Unterdrückung von Bloggern und anderen Online-Journalisten.
Interessant ist doch aber, dass man immer wieder Beispiele aus China, Ägypten oder anderen Ostblock-Staaten aufzählt, wenn es um Meinungsfreiheit, Zensur und die Folgen, die so mancher "ertragen muß", wenn er sich für Freiheit, Gleichheit und freie Meinungsäusserungen einsetzt, geht.
Solche "Unterdrückten" findet man doch schon im eigenen Land.
Sogar in unserem Kiez!
Wie man ja hier, hier und hier lesen kann.
Tja, liebes Kiezbündnis, lieber Vorstand, liebe angebliche Demokraten! Wir sind zum Glück noch keine Diktatur! Auch wenn Ihr Euren Verein (bzw. Eure Vereine) sehr diktatorisch führt.
Erinnert einen irgendwie an die DDR. Man kann zwar wählen gehen... es wird einem nur vorher gesagt, was man zu wählen und zu sagen hat.
- Gesellschaft, Kiez, Menschen im Kiez, Politik -
Charlottenburger Buddy-Bär (Buddy = der Bürger Kumpel oder Freund) - bereit, im Rathaus "aufzuräumen" .....
- Gesellschaft, Kiezfundstücke, Satire -
Poldi gibt Gas
Oh Käptn, mein Käptn Ballack
wir sind so stolz auf Dich und Deine 11
(mit mir sind es 12!)
Du haust sie alle in den Sack
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M.R. - Gastautoren, Gesellschaft -
oder: Was die SPD mit unserem Geld macht..
Inzwischen müsste sie also bei allen Bürgern im Kiez im Briefkasten gelandet sein.
Die Kiez-Broschüre zur Veranstaltung zum Thema "Bürgerhaushalt" am 08.07.2008 in der Nehring-Grundschule.
Wir haben ja damals den Aufruf mit veröffentlicht, dass sich jede Initiative und Gruppe aus dem Kiez doch bitte melden solle, damit sie in dieser Broschüre erwähnt und bekannt gemacht werde.
Nun gibt es diese Broschüre also und wird an die Haushalte geschickt. Man kann sie sogar online downloaden und sich am Rechner ansehen.
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- Gesellschaft, Kiez, Politik -
.... bei der SPD gingen durch die Presse.
Am 05.06.2008 hatte nach dieser Pressemeldung (na Presseportal) die SPD nur noch 438 Mitglieder mehr als die CDU.
Diese 438 dürften ja bis heute locker geschafft sein. Herzlichen Glückwunsch!
Alle von den restlichen ca. 531 000 Mitgliedern zum Austritt zu
bewegen, dürfte unrealistisch sein. Gehen wir mal von etwa 50 000
Personen aus, die mit Lobbyarbeit, Lobbykuschen und Selbstversorgung
viel zu sehr verstrickt sind - verbleiben also noch um die 450 000
Mitglieder, die es weiterhin gilt, vom Austritt zu überzeugen.
Ein Drittel der SPD-Mitglieder soll aktuell bereits an Austritt denken, so diese Pressemeldung (RP Online vom 22.06.2008). Das hört sich doch schon sehr vielversprechend an und läßt hoffen - nicht nur für unseren Kiez, Berlin und Deutschland.
Kleinere Gebiete sind sogar schon völlig SPD-frei, wie z.b. der "freie
Teil" der Neufertstraße bei uns im Kiez und im schleswig-holsteinischen
Eddelak, letzteres nach dieser Pressemeldung (Stern.de vom 22.06.2008).
Auch bei Wahl-Umfragen sinkt die SPD ganz erfolgreich ab - Hoffnung ist also vorhanden.
Nur Mut, liebe Noch-SPD-Mitglieder! Sie werden ganz schnell merken, daß
es ungleich bessere und sinnvollere Möglichkeiten zum ganz persönlichen
Engagement gibt. Erste Anlaufstellen dazu können z.B. sein: die
"FreiwilligenAgentur Charlottenburg – Wilmersdorf", überregional die hier genannte
Webseite mit einem umfassenden Überblick zu allen wirklich
lohnenswerten Initiativen, oder auch hier noch weitere Tips.
"Machen Sie mit. Unsere Zukunft ist zu wichtig als sie dem Berliner
Chaosclub zu überlassen. Freie Wähler bieten eine politische Heimstatt,
Erfolge garantiert", so wird auch hier unter einem anderen Aspekt Mut gemacht.
- Gesellschaft, Politik, Satire -