Die „Einfachen“ ziehen weg und die „Guten“ kommen ...
Eine "Immobilienrunde" unter sich.... (ein Ausschnitt daraus war bereits hier zu sehen)
- Gesellschaft, Netzfundstücke -
Wir sollen doch nach München schauen - so wird uns immer gesagt. Dort wären die Mieten viel, viel höher und wir sollen uns über die Berliner Verhältnisse gefälligst nicht beschweren.
In München scheint man aber auch sonst schon weiter zu sein. Mit der von Einstein(?) abgeleiteten Formel Glück=qm² möchte man neben „Lebensraum für Anspruchsvolle“, aber „im Wissen um die große soziale Verantwortung“ auch „für die Alteingesessenen die Sicherheit einer arbeitsplatznahen Wohnung und eines dazugehörigen Jobs anbieten“.
Mit dem so häßlichen Begriff Gentrification möchte man nach den Einsichten selbstverständlich nichts mehr zu tun haben. Das neue Münchener Modell nennt sich „Gentle fication“ = Sanfte Aufwertung.
Haben Sie jetzt vielleicht Interesse, möglichst rasch nach München zu ziehen?
Dann bitte bald bei der dortigen "Immobilien Organisation" melden. Das Glücks-Universum könnte „endlich“ sein.
- Gesellschaft, Netzfundstücke -
Der Aushang ist ein Original aus dem Jahr 1937 und hängt jetzt im Charlottenburg-Wilmersdorfer Büro des Berliner Mietervereins. Das Foto des Hauses wurde nachträglich darunter angebracht. Leider ist kein Mietpreis angegeben. Im Netz waren diese Angaben zu finden: Der Durchschnittslohn betrug damals jährlich ca. 1.856 RM, also monatlich ca. 155 RM. Der Mietpreis für eine 2 Zi.Wohnung soll im Jahr 1937 so etwa bei 55 bis 65 RM gelegen haben.
- Geschichte, Gesellschaft -
Das Bezirksamt will/muß sich wegen klammer Kassen vom Rathaus Wilmersdorf trennen. Aber nur Ratlose verkaufen ihr Rathaus einfach so an irgendwen. Wir hatten bereits u.a. den Vorschlag gemacht, das Rathaus den Bürgern des Bezirks zu übergeben.
Und siehe da: es gibt also doch nicht nur Ratlose im Rathaus, denn auf der Tagesordnung der nächsten öffentlichen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf (BVV) am Donnerstag, 24. Mai 2012 steht nun folgender Antrag:
Unser Rathaus weiter in Bürger/-innenhand! Drucksache - 0248/4
Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird gebeten, dass
- 1. nach dem Umzug das Rathaus Wilmersdorf nicht an den Liegenschaftsfonds abgegeben und an private Investoren verkauft wird, sondern in kommunalem Besitz bleibt, um u. a. den Mangel an bezahlbaren Wohnungen für Jung und Alt zu lindern;
- 2. für den Verbleib in kommunalem Besitz ein Gutachten in Auftrag gegeben wird, mit dem geprüft wird, inwieweit das Rathaus für Seniorenwohngruppen, Mehrgenerationenwohnen, betreutes Wohnen junger Menschen und Teile für Start Ups, Kreativwirtschaft sowie Kunst-, Bildungs- und Kulturprojekte u. a. genutzt werden könnte.
Begründung:
Mit der geplanten Abgabe des Rathauses Wilmersdorf verliert der Bezirk unwiederbringlich große Flächen, die gleichzeitig dringend benötigt werden; jetzt und in der Zukunft. Auf der einen Seite steht hier die Wohnraumknappheit, von der insbesondere einkommensschwache oder Menschen in schwierigen Lebenslagen betroffen sind. Gleichfalls haben es gemeinnützige Initiativen, Projekte, Vereine, aber auch innovative und / oder kreative Klein- und Kleinstunternehmen in der Gründungsphase Probleme bezahlbare Räume zu finden.
Mit Blick auf die Zukunft – und nicht nur auf den aktuell zu erwarteten Erlös, von welchem der Bezirk nur einen Bruchteil erhält – bietet das Rathaus Wilmersdorf Räume, die sich ausgezeichnet für ein wahres „Bürgerhaus“ zum Nutzen der kulturellen wie auch sozialen Entwicklung unseres Bezirks und seiner Einwohnerinnen und Einwohner eignen, wobei der Haushalt durch zu erwartende Mieteinnahmen entlastet wird. Ein solches zukunftsweisendes Projekt würde dem Bezirk gewiss besser zu Gesicht stehen als eine kurzsichtige Veräußerung unseres kommunalen Eigentums.
Hier die Möglichkeiten hinreichend zu prüfen, sind wir unsern Mitbürgerinnen und Mitbürgern, da es sich um ihr Eigentum handelt, wenigstens schuldig.
- Gesellschaft, Politik -
Gestern hatte die Friedrich-Ebert-Stiftung zur Konferenz "Wohnen in Berlin" eingeladen. Mit dem Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael
Müller, Vertretern der Berliner
Wohnungswirtschaft, Mieterinitiativen und Mietervereinen wurde das brennende Thema diskutiert. Der Stadtentwicklungssenator hatte bereits im Vorfeld ein "Bündnis für bezahlbare Mieten" mit den landeseigenen Wohnungbaugesellschaften angekündigt. Damit sollen nun (hoffentlich!) endlich wenigstens einige vorherige Aussagen und Absichten aus der Koalitionsvereinbarung mit einer verbindlichen Anweisung umgesetzt werden. Dann sollen u.a. die Mietbelastung für einkommensschwache Haushalte auf 30 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens begrenzt werden, Mieterhöhungen nur noch alle vier Jahre um 15 Prozent, Modernisierungsumlagen nur noch mit maximal 9 statt wie bisher 11 Prozent möglich sein (Berliner Zeitung vom 11.05.2012). Wohnungstausch soll einfacher und sozial gestaltet werden: „Wenn jemand eine größere Wohnung frei macht und sich eine kleinere Wohnung sucht, soll das zu den alten Vertragskonditionen möglich sein.“(Berliner Zeitung vom 12.05.2012). Weiterhin sollen Wohnungen bei Neuvermietung zu einem festgelegten Anteil an Besitzer von Wohnberechtigungsscheinen vergeben werden (Der Tagesspiegel vom 11.05.2012).
Mieterinnen und Mieter der Dossier-Gruppe kommentierten dazu:
In diesem Zusammenhang ist der Presse ist zu entnehmen, dass Sie, Herr Müller, ein „Bündnis für bezahlbare Mieten“ planen. Bitte lassen Sie Ihrer Einsicht Taten folgen. Der Bau von ein paar neuen Wohnungen reicht jedenfalls nicht aus. Wir erwarten, dass Sie sich der ganzen Palette an Problemen stellen. Noch können wir das beim besten Willen nicht erkennen.......
Wir möchten daher ausdrücklich unsere [bislang unbeantwortete] Einladung [an Ihr Haus] erneuern und Sie bitten, den mit uns im Februar begonnenen Dialog ernsthaft fortzusetzen. Bitte sprechen Sie mit uns statt über uns.
..............
Zum Schluss ein Ausblick. Wie wird Berlin im Jahr 2025 sein? So wie heute – bunt, lebendig, attraktiv? Oder etwa austauschbar, gar beliebig und mit ungelösten Konflikten? Wie unsere Stadt sich entwickelt wird ganz davon abhängen, ob es gelingt, den immer stärker werdenden Widerstreit zwischen den Interessen der Wirtschaft und denen der Mieterinnen und Mieter zu lösen. Die Mischung, die Berlin so einzigartig macht – die muss gefördert werden.
Deshalb fordern wir: Ein Recht auf Stadt für alle.
Hier der Vortrag der Dossier-Gruppe mit den grundsätzlichen Forderungen:
- 1. Senkung der Kostenmieten im Sozialen Wohnungsbau
- 2. Stopp der Buchungstricks bei der Berechnung der Kostenmieten
- 3. Steigende Mieten im Bestand und bei Neuvermietung stoppen
- 4. Genehmigungspflicht bei Abriss von Gebäuden
- 5. Zweckentfremdungsverbotsverordnung für die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen, Leerstand und Ferienwohnungen
- 6. Übernahme der tatsächlichen Kosten der Unterkunft für Hartz IV- Empfängerinnen und -empfänger
- 7. Keine energetische Sanierung auf Kosten der Mieterinnen und Mieter
- 8. Recht auf Belegung leerstehenden Wohnraums
- 9. Bezahlbare Mieten in kommunalen Wohnungen
Weitere Informationen:
Presse:
* Berliner Zeitung vom 21.05.2012
* Neues Deutschland vom 22.05.2012
- Gesellschaft, Politik -
Zuerst die Meinungsfreiheit in der Schule abschaffen, dann das Gesetz, darauf das Geld der
Mieter abziehen und die Alteingesessenen aus dem Ökokiez vertreiben und schließlich noch die alten Laternen entsorgen?
Ja, das alles haben wir bereits kennengelernt - aber ihre Pläne sind anscheinend noch
viel, viel schlimmer.
Letztens, an einem Wahl-Werbestand am
Klausenerplatz, wurde das so harmlos aussehende "Geschenk für zu Hause" an die ahnungslosen Bürgerinnen und Bürger verteilt. Was haben
sie eigentlich noch vor?
- Gesellschaft, Satire -
Der Staatssekretär für
Verkehr und Umwelt, Christian Gaebler, hatte eine Woche zuvor den aktuellen Standpunkt des Berliner Senats zum Austausch von Gaslaternen durch Elektroleuchten der Presse offeriert.
Am Montag findet nun im Rathaus Charlottenburg eine Podiumsdiskussion zu dem bevorstehenden nahezu vollständigem Abbau der Berliner Gas-Straßenbeleuchtung statt.
Montag, 21. Mai 2012 um 19:00 Uhr
Rathaus Charlottenburg (Lily-Braun-Saal)
Otto-Suhr-Allee 100
Teilnehmer auf dem Podium:
- Prof. Dr. Jörg Haspel, Landeskonservator von Berlin
- Evelyn Hoffschröer, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
- Bertold Kujath, Vorsitzender von Gaslicht Kultur e.V.
- Prof. Dr. Hans-Peter Lühr, stellv. Vorsitzender des Bürgervereins Frohnau
- Heike Pieper, Mitglied des Berliner Kuratoriums der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
- Nikolaus Bernau, Mitglied des Landesdenkmalrates Berlin
- Dr. Elisabeth Ziemer, stellv. Vorsitzende von Denk mal an Berlin e.V.
Schnöde Leuchte statt altem Schmuckstück? Quecksilber statt Gas? Echter Umweltschutz oder Dummheit, Habgier und Ökokiezfimmel?
- Geschichte, Gesellschaft, Kiez, Technik -
Das unserem Kiez ans Herz und Mieter-Portemonnaie gewünschte Projekt "Ökokiez" in der Presse:
- Unter dem Titel "Verdämmt" berichtet Alexander Neubacher in der aktuellen Ausgabe des Spiegel über neue Pläne der Bundesregierung, zu Versuchen, von Charlottenburg aus das Weltklima zu retten und die Mieter mit schlagkräftigen Argumenten auf gerader Linie zur Kasse zu bitten.
* Der Spiegel - Nr. 20 vom 14.5.2012 (Wirtschaft Seite 88)
- "Wer kein Geld hat, der soll eben wegziehen aus dem Ökokiez" - so kommentierte Welt Online und meint, daß Weltretter zur Vernunft kommen sollten.
* Welt Online vom 13.03.2012
- Gesellschaft, Kiez, Politik -
- Gedenkveranstaltung für Magnus Hirschfeld
Am kommenden Montag lädt das Bezirksamt gemeinsam mit der neu
gegründeten Bundesstiftung Magnus Hirschfeld zu einer Gedenkveranstaltung
zum 174. Geburtstag und 77. Todestag von Magnus Hirschfeld ein. Andrea hatte Magnus Hirschfeld (1868-1935) in ihrer Lesereihe „Erlesener Kiez“ im Jahr 2008 hier im Blog vorgestellt.
Montag, 14. Mai 2012 um 12:00 Uhr
an der Gedenkstele für Magnus Hirschfeld in der Otto-Suhr-Allee 93 gegenüber dem Rathaus Charlottenburg
- Projektförderung für Kunst und Kultur
Die Projektförderung freier Kulturträger durch das Bezirksamt hat das Ziel, ein attraktives, vielseitiges und abwechslungsreiches Kultur- und Kunstangebot im Bezirk zu schaffen. Gefördert werden kulturelle Leistungen aus vielen künstlerischen Bereichen, zum Beispiel der Darstellenden Kunst, der Bildenden Kunst, der Musik, der Literatur und des Medienbereichs. Voraussetzung für die Förderung ist die Realisierung des zu fördernden Projektes im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Antragsberechtigt sind Einzelpersonen, Gruppen, Vereine und sonstige Zusammenschlüsse, auch solche mit nicht festgefügter Organisationsstruktur.
Die Vergabe erfolgt unter Vorbehalt der Verfügbarkeit der Haushaltsmittel.
Abgabeschluss für Anträge auf Projektförderung 2012 ist Freitag, der 25.05.2012.
Der formlose Antrag ist zu richten an:
Kulturamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Villa Oppenheim
Schloßstraße 55
14059 Berlin.
Informationen zur Projektförderung unter Tel 9029-24102, oder 24103
- Ein Platz für Spatzen, Mauersegler & Co
Das Bezirksamt weist erneut auf den Artenschutz bei Baumaßnahmen an Gebäuden hin.
Haussperlinge, Hausrotschwänze, Mauersegler, Mehlschwalben und Fledermäuse sind als Gebäudebrüter durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt.
Die Umweltstadträtin Elfi Jantzen bittet alle Hauseigentümer, die Arbeiten an ihren Gebäuden durchführen, sich vorher unbedingt Rat von Fachleuten aus den Naturschutzverbänden und den Naturschutzbehörden zu holen.
Auch die Mieter können darauf achten und ggf. entsprechend reagieren, wenn solche Arbeiten durch den Vermieter angekündigt werden.
>> Sollten Arbeiten am Gebäude erforderlich werden, die einen Erhalt der Lebensstätten nicht zulassen, bedarf es einer naturschutzrechtlichen Genehmigung (Befreiung) der obersten Naturschutzbehörde, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.
Sofern Arbeiten durchgeführt werden, die nicht genehmigt wurden oder gegen Auflagen aus der Genehmigung verstoßen werden, liegen Verstöße gegen das Bundesnaturschutzgesetz vor, die ordnungsrechtliche Maßnahmen nach sich ziehen (Verhängung von Bußgeldern und Baustopps). <<
Weitere Informationen beim Umwelt- und Naturschutzamt unter Tel 9029-14551, -14552
- Gesellschaft, Kiez, Kunst und Kultur -
Das Kiez-Web-Team wünscht einen schönen Muttertag!
- Gesellschaft, Kiez, ZeitZeichen -
Später als im letzten Jahr kommt die Mitteilung des Bezirksamts, daß es auch 2012 wieder möglich sein wird, Sachmittel für „Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften“ (FEIN), allgemein Ehrenamtsmittel genannt, zu beantragen. Gefördert werden Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen
Infrastruktur, die in Eigenleistung erbracht werden, zum Beispiel
Pflanzungen oder Farben für Renovierungen, die sich auf Einrichtungen
und Anlagen des Bezirks beziehen, wie zum Beispiel Schulen,
Kindertagesstätten, Seniorenfreizeiteinrichtungen, Sportanlagen und
Grünanlagen.
Antragsberechtigt sind alle Bürger, ob einzeln oder als Gruppe,
und Initiativen ( es muß kein Verein oder irgendeine Art Institution
sein!), die nicht gewinnorientiert arbeiten und für ihre ehrenamtliche
Arbeit im Rahmen der genannten förderungswürdigen Zwecke die
erforderlichen Sachmittel benötigen.
Vorbehaltlich des Beschlusses des Berliner Haushalts und obwohl sich der zur Verfügung stehende Betrag laut Bezirksamt noch nicht beziffern lässt, können Anträge für Projekte im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ab sofort eingereicht werden.
Zur Erleichterung der Antragstellung steht ein Antragsformular zur Verfügung.
Antragsteller werden
gebeten, dieses Antragsformular (als PDF) zu verwenden.
Anträge können bis Freitag, 8. Juni 2012 eingereicht werden an:
Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
Abteilung Stadtentwicklung und Ordnungsangelegenheiten / Stadt Z 2
Fehrbelliner Platz 4
10707 Berlin
- Gesellschaft, Menschen im Kiez, Politik -
BERLIN FOR SALE - Eine Stadt im Ausverkauf
Ein interaktives Satireprojekt
Texte, Buch und Regie: Laura Daub, Claudia Gersdorf, Martina Kollroß, Bernd Fiedler, Benny Ullrich, Martin Valenske und Sven Laude
Es spielen: Claudia Gersdorf, Martina Kollroß, Sophia Krüger, Joey Mandalian, Gesa Geue, Marie Scharf, Bernd Fiedler, Benny Ullrich, Martin Valenske und Sven Laude
Neues Kabarett im neuen DISTEL-Studio - mit Live-Gentrifizierung und Zuschauerdemokratie
Privatisierung, Gentrifizierung, Hipsterisierung. Aufgeschreckt von den Kampfwörtern der Tagespresse standen vor einem Jahr sieben JungberlinerInnen zum ersten Mal vor der Frage: Berlin for Sale. Eine Stadt im Ausverkauf?
Mit satirischen Instrumenten durchleuchten die drei zugezogenen und drei in Berlin geborenen JungautorInnen die Wandlungsprozesse der Stadt. Als BewohnerInnen der Spreemetropole betrachten sie dabei die hier lebenden Menschen und ihr Verhalten aus einem besonderen Blickwinkel und wagen ein einzigartiges Theaterexperiment mit skurrilen Figuren.
Ein psychotischer Finanzpolitiker, ein zynischer Immobilieninvestor, eine kranke Revolutionärin - nicht nur sie interessieren sich für ihr persönliches Berlin, und schaffen so Probleme und Chancen. Aber bestimmen sie auch, wie das Berlin von morgen aussieht? Oder müssen am Ende die ZuschauerInnen und BürgerInnen eingreifen, um ihre Stadt zu retten?
Das Kabarett-Theater DISTEL initiierte im vergangenen Jahr zusammen mit dem Polli-Magazin die Arbeit mit jugendlichen Autoren. Die DISTEL will engagierten Amateuren Raum für kreative Ideen geben und erhofft sich zugleich, neue Impulse für das Kabarett zu gewinnen.
Neben den Vorstellungen dieses jungen Kabarettensembles wird es im neuen DISTEL-Studio in der 1. Etage weitere Projekte und Veranstaltungen geben.
Noch eine Aufführung am 18. Mai 2012 um 19:30 Uhr
Eintritt mietspiegelkonform und gestaffelt: 12 EUR | 8 EUR | 5 EUR
Reservierungen bitte per E-Mail oder Tel. (030 - 204 47 04) - der Wohnraum im Saal ist begrenzt!
DISTEL-Studio - Der Stachel am Regierungssitz
im Kabarett-Theater DISTEL - 1. Etage
Friedrichstraße 101, 10117 Berlin (Direkt am Bahnhof Friedrichstraße)
- Gesellschaft, Kunst und Kultur -
Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt ein zur Konferenz: "Wohnen in Berlin".
Gemeinsam mit dem Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, sowie zahlreichen Vertreterinnen der Berliner Wohnungswirtschaft, den Initiativen und Interessenverbänden soll über das Thema "Wohnen in Berlin" diskutiert werden. Die Veranstaltung soll der Auftakt für einen breit angelegten Diskurs zur Mieten- und Wohnungspolitik in Berlin sein. Mit dabei werden neben vielen weiteren Mieterinitiativen auch Mieterinnen und Mieter der Dossier-Gruppe sein.
>> Wohnen ist wichtig. Wie wir wohnen, wo wir wohnen und zu welchen Mieten wir wohnen können, beeinflusst unser Leben und beeinflusst auch unsere Stadt, unsere Kultur und unser Lebensgefühl. Darüber wollen wir miteinander ins Gespräch kommen: Reden und Zuhören und danach gemeinsame Schritte entwickeln. Ziel der Veranstaltung ist die Vielfalt des
Wohnens und der Interessen an Wohnraum in Berlin darzustellen.
Hierfür wählen wir ein besonderes Format: Pecha Kucha, das es uns ermöglicht in relativ kurzer Zeit, die verschiedenen Positionen zu hören. Reflektiert werden die elf Kurzbeiträge von zwei Expertinnen, die das Gehörte vor Ihrem fachlichen Hintergrund zusammenfassen und bewerten werden.
Dann wird der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, die verschiedenen Positionen aus seiner Sicht reflektieren und weitere Schritte für die Berliner Stadtpolitik definieren.
Die Veranstaltung ist Auftakt für einen breit angelegten Diskurs zur Berliner Mieten- und Wohnungspolitik.
Seien Sie dabei.<<
Montag, 21. Mai von 9:00 Uhr bis 13.30 Uhr
Anmeldungen werden erbeten an:
Friedrich-Ebert-Stiftung
BerlinPolitik im Forum Berlin
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin-Tiergarten
- Gesellschaft, Politik -
Das Tarifergebnis vom März 2012 für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen betrug 6,3 Prozent mehr Lohn. Das ist soweit ein angemessenes Ergebnis. Die Gewerkschaft hat bei den Verhandlungen jedoch ihre ursprüngliche Forderung nach einer sozialen Komponente für untere Einkommensgruppen (Mindest-/Festbetrag für kleinere Einkommen) fallengelassen.
Zentraler Bezugspunkt der aktuellen Tarifrunde waren die mindestens 200 Euro. Das hätte für die unteren Einkommensgruppen angesichts der explodierenden Lebenshaltungskosten den dringenden Nachholeffekt bewirkt und den immer größer werdenden Abstand zu den oberen Lohngruppen verringert. Doch hier wurden die KollegInnen mit geringem Einkommen gänzlich im Stich gelassen. Für 130.000 KollegInnen heißt es weiterhin: Aufstocken mit Hartz IV.
Quelle: Arbeitskreis Gewerkschafter/innen Aachen
Damit beteiligt sich sogar die Gewerkschaft an einem weiteren Auseinanderdriften der Schere zwischen Arm und Reich. Kein Wunder, daß kaum noch jemand zur traditionellen DGB-Kundgebung hingeht. Das Thema Geringverdiener und steigende Mieten wird auch nicht erwähnt. Solche Gewerkschaften brauchen wir nicht!
- Gesellschaft -