Am 23. Dezember fand für 2011 das letzte Treffen der Wohnungspolitischen Diskussion der Berliner Mietergemeinschaft statt. Es nahmen u.a. Vertreter von Mieterinitiativen aus Schillerkiez, Graefekiez und von der Fulda-Donau-Initiative sowie vom DGB teil.
Grund für die Entstehung der jetzt etwa 80 lokalen Initiativen ist die rasante Entwicklung auf dem Berliner Wohnungsmarkt, die zu steigenden Mieten, Umwandlung von Wohnraum in großem Umfang und zunehmender Verdrängung geführt hat. Die Entstehung der Kiezinitiativen erklärt sich außerdem aus der Erfahrung, daß keine der Parteien im Abgeordnetenhaus willens oder – sofern gerade in der Opposition – glaubwürdig ist, dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten – zumal zwei dieser Parteien in den letzten zehn Jahren als Landesregierung diese Entwicklung bewußt gefördert haben. Daher sieht man auch keinen Grund, nach diesen bisherigen Erfahrungen auf die Versprechungen des neuen SPD-CDU-Senats zu vertrauen, wenn es in der Koalitionsabsprache vom November 2011 etwa heißt: „Berlin ist und bleibt eine Mieterstadt. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, wollen wir auch in der Innenstadt mehr Wohnraum schaffen.“ oder: „Zur Erreichung der Ziele in der Wohn- und Mietenpolitik setzt die Koalition auf die Begrenzung von allgemeinen Mieterhöhungen.“
Nur eine breite, koordinierte Initiative der betroffenen Bürger selbst wird hier Änderungen schaffen können. Dies zu fördern, ist das Ziel der Wohnungspolitischen Diskussion der Berliner Mietergemeinschaft – ebenso wie die entsprechenden Aktivitäten vom Bündnis Steigende Mieten Stoppen! und dem Gentrification Blog.
Ein erster Schritt, um über den eigenen Kiez hinaus den Widerstand weiterzuentwickeln, war die Mietenstopp-Demonstration vom 3. September.
Um in diesem Sinn weiterzuarbeiten und die Zusammenarbeit der Mieterinitiativen zu fördern, damit ihr Gewicht in der Öffentlichkeit zunimmt, und um dem Senat zu zeigen, daß die Wohnungs- und Mietenpoltik auch weiterhin und zunehmend ein öffentliches Thema ist und bleibt, werden zur Zeit in der Wohnungspolitischen Diskussion zwei Mittel erwägt: zum einen die Durchführung einer Konferenz, zum anderen ein Volksbegehren – beides zusammengefaßt als „Wohnungspolitische Frühjahrsoffensive“.
Bezüglich der Konferenz ist dies der augenblickliche Diskussionsstand: Sie soll von Mieterinitiativen getragen werden, im Mai stattfinden und einen Tag dauern. Ihre Schwerpunkte könnten sein:
- eine kurze Darstellung des Ist-Zustandes auf dem Wohnungsmarkt, mitverursacht durch die Wohnungspolitik des SPD-Links-Senats
- ein Tribunal, das sich auf der Grundlage von Berichten der Initiativen mit den Folgen dieser Politik befaßt: wachsende Obdachlosigkeit, Verdrängung aus der Innenstadt, zunehmende Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt
- die Folgerungen daraus für die Gegenwehr: Schaffung von noch mehr Stadtteilinitiativen, die Notwendigkeit eines sozialen Wohnungsbaus, die Durchführung eines Volksbegehrens
- als Ergänzung oder Abschluß käme ein Konzert oder ein Kabarettauftritt infrage.
Was das erwähnte Volksbegehren betrifft, ist daran gedacht, mit ihm der ungehinderten Verwertung von Wohnraum dort Grenzen zu setzen, wo durch Zweckentfremdung – sei es durch Umwandlung in Ferienwohnungen oder Gewerberäume oder durch Abriß – der jetzt schon zu geringe Wohnungsbestand noch weiter verkleinert wird.
Das nächste Treffen der Wohnungspolitischen Diskussion findet am Freitag, den 6. Januar um 18 Uhr bei der Berliner Mietergemeinschaft in der Möckernstraße 92 (Ecke Yorckstraße) statt.
MichaelR
Michael R. - Gastautoren, Gesellschaft -
Dies ist die ausführlichere Fassung einer Sendung im offenen Kanal Alex Berlin. Thema ist die Modernisierung von Stadtteilen aus ökologischen Gründen am Beispiel eines Projekts in Berlin-Charlottenburg.
Der Termin der Sendung ist Montag, der 16. Januar 2012 um 20 Uhr auf www.alex-berlin.de/radio.
Auf der Website des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf ist zu lesen:
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin erhält vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages eine Förderung im Rahmen der Klimaschutzinitiative für die Erarbeitung eines integrierten kommunalen Klimaschutzkonzeptes für den Klausenerplatzkiez in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf. Es soll eine nachhaltige Strategie des Klimaschutzes und der Energieeinsparung für den Zeitraum bis 2020 für den Klausenerplatzkiez geschaffen werden, [um sie] ggf. auf andere Stadtgebiete zu übertragen.
Wenn man „integriertes kommunales Klimaschutzkonzept für den Klausenerplatzkiez“ in die Umgangssprache übersetzt, heißt die Aussage: Der Klausenerplatzkiez ist dazu ausersehen, zum „Ökokiez 2020“ zu werden.
Was ist der Klausenerplatzkiez? Diese Frage soll hier nur ganz knapp beantwortet werden; eine ausführliche Präsentation dieses Viertels zwischen Spandauer Damm, Schloßstraße, Knobelsdorffstraße und Sophie-Charlotten-Straße werden wir demnächst nachholen.
Erst seit 1860 entstanden auf den damaligen Feldern und Wiesen die ersten Wohnhäuser. Der große Bauboom fand dann zwischen 1885 und 1910 statt, als Folge der rasanten Industrialisierung Charlottenburgs, und gab dem Viertel sein Gesicht: das eines dicht bebauten Proletarierviertels, das nach dem Ersten Weltkrieg „kleiner roter Wedding“ genannt wurde. Von 1963 bis 1992 war der Klausenerplatzkiez Sanierungsgebiet – mit allem, was damals dazugehörte: vom versuchten Totalabriß über Hausbesetzungen bis zur „behutsamen Stadterneuerung“. Heute ist der Kiez ein – wie man so sagt – „sozial durchmischtes“ Quartier, in dem ein Drittel der Bewohner Sozialleistungen erhält. Diese Gegend soll bis 2020 zu einem Leuchtturm des Klimaschutzes werden.
Wenn wir uns bei der jetzt folgenden Beschäftigung mit dem Thema „Ökokiez 2020“ auch einmal kritisch äußern, bitten wir Sie, das nicht mißzuverstehen als eine grundsätzliche Kritik am Klimaschutz. Es ist nur so, daß unsere umfangreichen Recherchen verschiedentlich Fragen aufgeworfen haben.
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Michael R. - Gastautoren, Gesellschaft -
Der lange Weg zur Straßenbenennung: von der Neuen Königstraße zur Hans-Beimler-Straße, von der Otto-Braun-Straße zur Bernhard-Weiß-Straße.
Die Bernhard-Weiß-Straße wird von nun an häufiger in den Medien genannt werden, hat doch der Senator für Bildung, Jugend und Wissenschaft hier seinen Amtssitz.
Im Juli vor 60 Jahren war Bernhard Weiß, in der Weimarer Republik der letzte Demokrat auf dem Stuhl des Polizeivizepräsidenten von Berlin, in London im Exil gestorben. Er sollte nach dem Krieg die Polizei im Auftrag von Ernst Reuter erneut aufbauen. Dazu kam es dann nicht mehr. Im Oktober 2011 fand nach zahlreichen Schwierigkeiten die Straßenumbenennung statt.
Wie es dazu kam, soll hier mit einem Auszug aus der Zeitschrift:" Der Polizeihistoriker" Nr. 37, Dez 2011, wiedergegeben werden. Manch einen Bezirkskundigen wird es an die Litanei der Kracauerplatz-Benennung erinnern. Im Blog ist hierzu ausführlich berichtet worden.
Im Jahre 2004 wäre es beinahe (...) soweit gewesen. Der Auftrag für die Prägung der neuen Straßenschilder für einen Bernhard-Weiß-Platz am S- und U-Bahnhof Friedrichstraße war schon so gut wie erteilt, doch da traf die Bezirksverordnetenversammlung von Mitte eine folgenschwere Entscheidung.
"Öffentliche Straßen im Bezirk werden ausschließlich nur noch nach Frauen benannt, bis zur Gleichstellung der Geschlechter ein Gleichgewicht mit den nach Männern gewidmeten Straßen erreicht ist." Da zu diesem Zeitpunkt nur etwa zehn Prozent der Straßen im Bezirk Mitte nach Vertreterinnen des zarten Geschlechts benannt waren, hätte es bis zur Widmung einer Straße nach Dr. Bernhard Weiß trotz der regen Bautätigkeit im Citybereich wohl noch einige Jahrzehnte gedauert.
Nach dem Genderbeschluß der BVV Mitte war guter Rat teuer. (...)
Zwischenzeitlich wurde die Erinnerung an den unerschrockenen Streiter für Demokratie durch eine Gedenktafel am Charlottenburger Steinplatz und eine weitere am Gebäude Kaiserdamm 1 (Abschnitt 24), wach gehalten. Hier, im ehemaligen Polizeipräsidium Charlottenburg, befand sich die Dienstwohnung des Polizeivizepräsidenten.
Am Montag, dem 24. Oktober 2011, war es dann soweit. Die Bezirksverordnetenversammlung Mitte hatte sich von den Argumenten überzeugt und eine Ausnahme vom Grundsatzbeschluß zugelassen.
Quelle: Der Polizeihistoriker Nr. 37, Dez 2011
Schade, gleiches ist uns im Bezirk Charlottenburg nicht widerfahren. Hier blieben die Hardliner der Rot-Grünen Zählgemeinschaft bei ihrem Votum gegen einen Siegfried-Kracauer-Platz. Schließlich hatten die Initiatoren auch nicht so eine starke Lobby, wie es die Polizeihistoriker hatten, hinter sich.
Joachim Neu - Gastautoren, Gesellschaft -
Heute hat sich der neue Bauausschuss des Abgeordnetenhauses konstituiert. Der Ausschuss für Bauen, Wohnen und Verkehr, in dem auch die baupolitischen Sprecher aller Fraktionen sitzen, ist ein wichtiges Ansprechgremium für sämtliche Mieterbelange. Der Stadtentwicklungssenator nimmt an den Sitzungen regelmäßg teil. Mieter, gerade auch von der GEWOBAG, können sich mit ihren Problemen auch immer direkt an die Mitglieder des Ausschusses wenden:
Ausschuss für Bauen, Wohnen und Verkehr
Abgeordnetenhaus von Berlin
Niederkirchnerstr. 5
10117 Berlin
Tel.: 2325 1310
Hier kurz ein Blick auf die Tagesordnung vom heutigen Tag:
Konstituierung des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Verkehr; Wahl der/des Vorsitzenden, der/des stellvertretenden Vorsitzenden, der Schriftführerin/des Schriftführers, der stellvertretenden Schriftführerin/des stellvertretenden Schriftführers; Verfahrensregeln; Allgemeine Verfahrensregeln, Verfahren bei der Behandlung von Bebauungsplänen; Voraussetzungen für verlässlichen S-Bahn-Betrieb in kommunaler Hand (Antrag der Fraktion Die Linke, Drs 17/0048); Wohnungsmarkt sozial gestalten – Mietentwicklung dämpfen (Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Drs 17/0029), Mietausgleich für betroffene Mieterinnen und Mieter nach Wegfall der Anschlussförderung im Sozialen Wohnungsbau verbessern (Antrag der Fraktion Die Linke, Drs 17/0047), Gesetz zur Aufhebung des Straßenausbaubeitrags-gesetzes (StrABG) (Antrag der Fraktion Die Linke, Drs 17/0011), Regionalbahnhof Karlshorst erhalten! (Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Drs 17/0045); Verschiedenes.
Wie man sieht, standen schon einige brennende Probleme auf der Tagesordnung. Was dabei in der Tat herauskommt, steht allerdings noch mal auf einem ganz anderen Blatt.
Zur ersten Sitzung erreichte uns eben folgende Mitteilung:
Sehr geehrte Damen und Herren,
angesichts der heutigen Konstituierung des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Verkehr möchte ich Sie informieren, dass die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mich als Kandidaten für den Ausschussvorsitz nominiert hat.
Ich freue mich über diese Aufgabe in einem der spannendsten Ausschüsse des Berliner Abgeordnetenhauses.
Das Themenspektrum reicht von der Gentrifizierungsdebatte, Wohnungsbau und steigenden Mieten über das Bauen im Klimawandel, Investitionsvorhaben des Landes Berlin wie Staatsoper oder das Gefängnis in Großbeeren bis zu den vielen Verkehrsthemen, aktuell mit einem Focus auf die S-Bahn und den Flughafen BER.
Der Ausschuss verspricht interessante Diskussionen und ich lade Sie ein, diese Arbeit medial zu begleiten.
Frdl. Gruß
Andreas Otto, MdA
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Bau- und Wohnungspolitischer Sprecher
Mitglied des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Verkehr
Tel.: +49 -30 -2325 2445
Fax: +49 -30 -2325 2409
Das werden wir sicher zu den Themen rund um Wohnen und Mieten im Kiez machen. Zurück geht die Einladung, sich für die Mieter am Klausenerplatz einzusetzen. Das gilt selbstverständlich auch für alle anderen Mitglieder des Bauauschusses, die sich wirklich für bezahlbare Mieten, mieterfreundliches Verhalten der GEWOBAG und den Zusammenhalt der Kieze einsetzen wollen.
Wir werden demnächst darauf zurückkommen.
- Gesellschaft, Politik -
Und die Mieten steigen weiter. Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf liegt an der Spitze der Mietpreistreibereien. Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) legte einen "Marktmonitor 2011" vor. Dem BBU gehören u.a. die Landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften und damit auch die GEWOBAG an. Der BBU ist also quasi der Lobbyisten-Verein der (bisherigen?) "Sozialeren Miethaie" im Senatsauftrag. Die Berliner Mietervereine haben bereits Stellung bezogen.
Hier im Kiez hat man sich vorbereitet und steht für den nächsten Hieb in den Startlöchern. Schließlich lassen sich Mieten über Modernisierungsmaßnahmen locker weiter steigern. Doch halt! Schluß damit, den Teufel an die Wand (in den Blog) zu malen. Mit dem neuen Senat soll alles besser werden. In der Koalitionsvereinbarung steht einiges davon - vieles fehlt allerdings leider noch, wie zum Beispiel endlich eine Begrenzung bei Neuvermietung und Lösungen für die grauenvollen Fälle, aufgezeigt im Mietenpolitischen Dossier.
Immerhin hat der neue Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) mehrfach seine Absichten erklärt:
... im Vordergrund für die Arbeit des neuen Senats stünden u.a. bezahlbare Mieten (siehe hier)
Berlin ist Mieterstadt und deshalb setzen wir uns für bezahlbare Mieten in allen Quartieren ein ... und erinnerte die städtischen Wohnungsbaugesellschaften an ihre Aufgabe, Rücksicht auf die sozialen Belange zu nehmen. .....
....
Von den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften erwarte die Berliner SPD, dass sie die rechtlichen Möglichkeiten für Mietsteigerungen nicht ausschöpfen, sagte Müller. "Sie haben sensibel und mit Rücksicht auf die sozialen Belange im Kiez vorzugehen. Mieterhöhungen dürfen nur in enger Abstimmung zwischen Geschäftsführung und Senatsverwaltungen erfolgen und müssen sich immer daran orientieren, dass die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften eine mietpreisdämpfende Aufgabe haben."
...
Quelle: SPD Berlin - SPD ergreift Maßnahmen gegen steigende Mieten
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MieterEcho vom 07.12.2011
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Berliner Mieterverein vom 06.12.2011
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taz vom 06.12.2011
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tv.berlin vom 06.12.2011
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Berliner Umschau vom 07.12.2011
- Gesellschaft, Politik -
Das Automatensterben im Kiez geht weiter. Insbesondere bei der Deutschen Post scheint eine üble Seuche um sich zu greifen.
Ein Anwohner informierte uns:
Hallo & guten Tag!
Ich möchte nur kurz darauf hinweisen, dass nach dem Postamt nun auch noch die Telefonzelle weg ist. Bei mir in der Schlossstraße/Ecke Stallstraße gab es noch eines dieser wenigen Exemplare. Dem Vandalismus vor einigen Wochen (und damit der partiellen Zerstörung) folgte nun der Komplettabbau
.
Gestern hörte ich, wie die Bauarbeiter an dieser Stelle die Kleinpflastersteine festklopften und nun ist es vorbei.
Viele Grüße aus dem Kiez
- Gesellschaft, Kiezfundstücke -
Am 28. November 2011 wurden die neuen 17 Mitglieder der Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf von Sozialstadtrat Carsten Engelmann in ihr Amt berufen. Anschließend wählten die Seniorenvertreter ihren neuen Vorstand.
Der Vorsitzende der Seniorenvertretung Helmut Kynast erklärte:
Der Bekanntheitsgrad und die Anerkennungskultur müssen erheblich gesteigert werden. Die Älteren sollen die Seniorenvertretung als ihre Lobby betrachten. Dadurch, dass keine Briefwahl zulässig war wurden gerade diejenigen, die körperlich nicht mehr ganz so rüstig sind oder im Heim leben, an der Ausübung ihres Wahlrechtes gehindert.
Interessanterweise haben von den 17 Mitgliedern 4 einen Migrationshintergrund; so dass sich in dieser Zusammensetzung auch die Vielfalt der Bevölkerung in unserem interessanten Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf widerspiegelt.
Die Seniorenvertretung veranstaltet wöchentliche Beratungsstunden in den Bürgerämtern des Bezirks
(Telefon nur zu den Beratungsstunden):
- Heerstraße 22, donnerstags 11:00-13:00 Uhr, Tel 9029-17654
- Hohenzollerndamm 177 (EG Raum 1001) montags 10:00-12:00 Uhr, Tel 9029-16226
- Otto-Suhr-Allee 100, dienstags 11:00-13:00 Uhr, Tel 9029-12497
* Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf
- Gesellschaft, Menschen im Kiez -
- Deutschlandhalle soll gesprengt werden
Am kommenden Samstag soll das Dach der Deutschlandhalle gesprengt werden. Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf hat sich lange gegen den Abriß gewehrt, der damalige rot-rote Senat hatte sich darüber hinweggesetzt.
* Neues Deutschland vom 03.12.2011
- Die Diskussionen zur Umgestaltung des Ernst-Reuter-Platzes haben begonnen.
* taz vom 01.12.2011
* Berliner Morgenpost vom 28.11.2011
- Der Neue Pavillon im Schloßpark Charlottenburg wird nach umfassender Sanierung am Sonntag, 4. Dezember 2011, mit einer neuen Dauerausstellung für die Besucher wiedereröffnet.
* Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG)
- Das alte Kino "Die Kurbel" in der Giesebrechtstraße soll zum 21. Dezember 2011 dicht gemacht werden. Aber viele Liebhaber des Traditionskinos wehren sich noch.
* Rettet die Kurbel
- Gesellschaft, Kunst und Kultur, Schlosspark -
Am Donnerstag, 17. November 2011 fand die 2. Öffentliche
Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf
(BVV) statt.
Auf der Tagesordnung dieser Sitzung stand auch eine Einwohnerfrage (Drucksache - 0005/4) zur Sperrung der Knobelsdorffstraße, die wir in der letzten Folge wiedergegeben hatten.
Das Bezirksamt hat jetzt endlich darauf geantwortet. Wir geben wegen der besseren Übersichtlichkeit, die Fragen und Antworten hier noch mal komplett wieder.
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- Gesellschaft, Politik -
Bürgerinitiative Stuttgarter Platz gewinnt den BUND-Umweltpreis 2011 in der Kategorie "Umweltengagement"
Die Reihen waren dicht geschlossen, als am Mittwochabend im ehemaligen Saal des (Westberliner-) Abgeordnetenhauses im Rathaus Schöneberg - neben den Preisen für "Wirtschaft und Innovation" (IGG Malzfabrik mbH) und für "Kinder und Jugend" (Grundschule am Beerwinkel) der BI-Stutti in der Kategorie "Umweltengagement" der Preis (3000 EUR) überreicht wurde.
Der Preis ist das Resultat jahrelanger Arbeit und vor allen Dingen der Auseinandersetzung der BI mit der Deutschen Bahn, SenStadt und dem Bezirksamt Charl-Wilm. Das Ergebnis: der Park auf der Nordseite des Bahnhofs Charlottenburg - ergänzt noch durch den neuen Eloesser Park auf der Südseite.
In der Zukunft gilt es - im Sinne der Nachhaltigkeit - die Grünflächen zu erhalten und auch noch (wenn möglich) auf das sogenannte Wanzl-Grundstück an der Westseite des Platzes auszudehnen. Hier liegt z.Zt. noch eine Brachfläche, die jedoch dem Investor die Möglichkeit zur Gastronomie gestattet.
Joachim Neu - Gastautoren, Gesellschaft -
Die Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und CDU wurde auf Parteiversammlungen abgesegnet und anschließend unterschrieben. Klaus Wowereit (SPD) wurde bereits erneut zum Regierenden Bürgermeister gewählt. Heute wurden die Senatorenposten vergeben. Das Ressort Stadtentwicklung wird der neue Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) übernehmen. Die neuen Senatorinnen und Senatoren sollen am Donnerstag, 1. Dezember 2011, im Berliner Abgeordnetenhaus vereidigt werden. Die neue Berliner Landesregierung ist dann also im Amt. Die Exekutive steht damit und so gilt ab diesem Zeitpunkt auch die Koalitionsvereinbarung.
Vieles in der Koalitionsvereinbarung zum Thema Wohnen & Mieten ist nicht deutlich formuliert - Bestenfalls als wohlgemeinte Absichtserklärungen zu werten. Das hat bereits auch der DGB kritisiert. Lösungen für viele der im Mietenpolitischen Dossier "Ein Recht auf Stadt für alle", welches zu den Koalitionsverhandlungen übergeben wurde, angesprochenen drastischen Probleme fehlen völlig. Das Engagement der vielen Bürger bei der Berliner Mieterbewegung wird also weiterhin dringend gebraucht. Wir werden auf die einzelnen Punkte zu konkreten Anläßen näher eingehen.
Ein Punkt ist in der Koalitionsvereinbarung jedoch klipp und klar angegeben. Mit Bestehen der Landesregierung gelten für uns die darin enthaltenen neuen Vorgaben zur Begrenzung von Mieterhöhungen an die Landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften - das sind Degewo, Gesobau, Stadt und Land, HOWOGE, Wohnungsbaugesellschaft Mitte und die GEWOBAG.
(Siehe auch Berliner Zeitung vom 18.11.2011)
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- Gesellschaft, Politik -
- Wer sich ehrenamtlich engagieren oder andere Ehrenamtliche
kennenlernen möchte ist herzlich eingeladen, beim nächsten "Ehrenamtscafé" am
30. November um 17:00 Uhr im Nachbarschaftshaus am Lietzensee vorbeizuschauen.
>> Lernen Sie in gemütlicher Runde (andere) ehrenamtlich Aktive kennen und
informieren Sie sich über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten für Ihr
Engagement. Der evangelische Kirchenkreis Charlottenburg Wilmersdorf
stellt die „Suppenküche“ und das „Nachtcafé“ als mögliche Einsatzorte
für ehrenamtliches Engagement vor. Wir freuen uns auf einen anregenden Nachmittag und bitten um Anmeldung
bis Montag, 28. November 2011, unter Tel. 30 30 65-16.<<
Nachbarschaftshaus am Lietzensee e.V.
Treffpunkt Ehrenamt / Bürgerschaftliches Engagement
Herbartstr. 25 - 14057 Berlin
- Patientenfürsprecher gesucht
>> In den Krankenhäusern im Bezirk stehen den Patientinnen und Patienten ehrenamtliche Fürsprecherinnen und Fürsprecher als Mittler und Ansprechpartner zur Verfügung, die mit Rat und Tat helfen, Wünsche, Beschwerden aber auch Anregungen gegenüber der Klinikleitung oder dem Klinikpersonal zu äußern. Mit dem Beginn der neuen Wahlperiode sind alle Positionen in den Krankenhäusern neu zu besetzen. >>
Wer sich für die Übernahme dieses Ehrenamtes interessiert, kann sich bis Samstag, dem 10. Dezember 2012, beim Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Planungs- und Koordinierungsstelle, Abteilung Soziales und Gesundheit, Fehrbelliner Platz 4, 10702 Berlin, bewerben.
Für Fragen steht Herr Laase unter Tel. 9029-15758 zur Verfügung.
- Einladung zur Bürgerveranstaltung: Landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb Olivaer Platz
Am Donnerstag, 1. Dezember 2011 um 18:30 Uhr, wird das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf die eingereichten Entwürfe zum Landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerb Olivaer Platz im Amerika-Haus (Hardenbergstraße 22-24) allen interessierten Bürgern vorgestellen.
Bereits ab 17:30 Uhr besteht die Möglichkeit, die Entwürfe einzusehen. Die Ergebnisse der anschließenden Diskussion werden in die Preisrichtersitzung am Freitag, dem 2. Dezember 2011 einbezogen, die Preisrichter werden daher anwesend sein.
- Gesellschaft -