Auch im Park Babelsberg schlägt die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) weiter zu. Eben in diesem Moment erhielten wir folgende Mail der Bürgerinitiative Babelsberger Park, woraus ich folgendes zitiere:
Die jüngsten Unterholzfräsungen an der Mühlenstraße und an der Luisenhöhe, sowie die Baumfällungen an der Mühlenstr. im Herbst und Winter lassen in erschreckender Deutlichkeit die Radikalität erkennen, mit der die SPSG ihr Gestaltungsleitbild für den Babelsberger Park durchsetzt. Nicht die Bedürfnisse der dortigen Flora und Fauna (Kleinsäuger werden untergefräst) und der heutigen Nutzer (Naherholung, Naturerleben usw.) sondern ein fragwürdiger Historizismus gibt hier den Ton an. Spötter sehen schon ein Kaiser-Wilhelm-Land (ähnlich Disney-Land u.a.) entstehen. Als Verwalter und Treuhänder unserer Parks und der dafür freigegebenen Steuermittel muss die SPSG sich einer Diskussion Ihrer Planungen und Ziele stellen. Wir fordern nach wie vor eine Offenlegung der Pläne und deren Diskussion in der breiten Öffentlichkeit. Solange dies nicht geschieht, kann man nur folgern, dass die Stiftung successive Tatsachen schaffen will und den Bürgerwillen umgehen will.
Das paßt genau zu dem gerade veröffentlichten Beitrag hier im Kiezer Weblog "Abschied vom alten Schlosspark". Die SPSG scheint ihr Gestaltungsleitbild "Zerstörung von Flora und Fauna" und als Nutzungsleitbild "Abzocke in alle Richtungen" weiterhin Jahr für Jahr auszubauen.
Fragt sich nur, was ihr neuester Coup: nach der "Knips-Gebühr" kam zuletzt die "Führer-Gebühr", eigentlich noch für Sinn haben soll, wenn es gar nichts mehr zu fotografieren und zu zeigen gibt.
Ob sich da vielleicht endlich mal die Politiker und Geldgeber vom Stiftungsrat aufraffen könnten, dem Einhalt zu gebieten?
- Gesellschaft, Politik, Schlosspark -
10. Februar 2009 - 00:04Herr S.
Wenn man Herrn S.' Namen bei Google eingibt, findet man Hinweise auf Artikel aus vier Zeitungen bzw. Zeitschriften von vor anderthalb Jahren, als ein Supermarkt auf 'Shopping rund um die Uhr' umgestellt wurde. (Außerdem hatte ihn in jener ersten Nacht im August 2007 ein Fernsehteam die ganze Schicht über begleitet.) Es mag im ersten Moment überraschen, daß Herr S. damals ein solch gesuchter Interviewpartner war, denn er arbeitete dort als 'Warenverräumer' (auch 'Auspacker' oder 'Regalauffüller' genannt). Aber es gab zwei Gründe, die ihn für die Medien besonders interessant machten: er wurde als Leiharbeiter beschäftigt, und er war vorher mittlerer Bankangestellter.
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Michael R. - Gastautoren, Gesellschaft, Menschen im Kiez -
Hatten wir am 20. Januar im Kiezer Weblog noch die unzureichenden Informationen des Bezirksamtes zu anstehenden Baumfällungen und Schnittmaßnahmen bemängelt, scheint man nun dort sein Vorgehen geändert zu haben. Erfreut konnten wir feststellen, daß die darauf folgenden Pressemitteilungen konkreter und aussagekräftiger geworden sind.
So werden seitdem die Gründe zumindest schon mal genauer beschrieben und folgender Hinweis ist darin angegeben, der vorher nicht vorhanden war: "Für weitere Auskünfte steht Ihnen das bezirkliche Grünflächenamt unter
der Rufnummer 9029-14488 selbstverständlich gern zur Verfügung."
Sehr schön! Im Fall der nun mitgeteilten geplanten Baumarbeiten im Lietzenseepark (Pressemitteilung vom 06.02.2009) gibt es noch einen weiteren Punkt lobend zu erwähnen: "Zur näheren Erläuterung für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie Parkbesucherinnen und Parkbesucher informieren Hinweise an den Parkeingängen über die Standorte der betroffenen Bäume." Auch das war eine hier gestellte Forderung.
Nun könnte man sicher noch hinzufügen, daß bei einer doch recht großen Zahl von 33 Bäumen ein Informationstreffen vor Ort für die Anwohner im Grunde angebracht wäre - wie ebenfalls damals angemerkt. Auch sollten die Ankündigen wesentlich früher erscheinen - ein Punkt, der zukünftig unbedingt nötig ist.
Ansonsten lassen wir es mal bei einem verdienten Lob für die ganz erstaunliche Bewegung - ein Anfang, der es verdient. Und der Rest liegt ja jetzt auch bei den dortigen Anwohnern: sie haben erstmal die nötigsten Informationen einschließlich der Standorte und können, wenn sie es für nötig erachten, noch ein Informationstreffen einfordern.
- Gesellschaft, Kiez, Politik -
Es soll das 26. angezündete Auto in Berlin im Jahr 2009 sein. Damit wurde allerdings überhaupt zum ersten Mal direkt bei uns im Kiez am Klausenerplatz ein Auto in Brand gesteckt (siehe Übersichtskarte auf www.brennende-autos.de).
- # 0357 - Unbekannte Täter haben in der vergangenen Nacht ein Auto in der Gardes-Du-Corps-Straße in Charlottenburg angezündet. Passanten bemerkten gegen 23 Uhr den brennenden „BMW“ und alarmierten die Feuerwehr. Zuvor wurden drei Jugendliche an dem Fahrzeug gesehen, die sich dann entfernten. Eine politische Motivation ist derzeit nicht erkennbar. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.
Quelle: Der Polizeipräsident in Berlin, Pressemeldung vom 06.02.2008 - 08:20 Uhr
- Gesellschaft, Kiez, Netzfundstücke -
Nächsten Samstag findet nicht nur die Lange Nacht der Museen statt sondern auch wieder die Open Stage. Und wie immer wird das ganze von Icke organisiert.
Diesmal an einer neuen Location und zwar dem Gottlieb in der Knobelsdorffstr. 38 (Ecke Danckelmannstr./Knobelsdorffstr.) und los geht es, wie immer, um 20:00 Uhr.
Dabei ist diesmal das Latin Jazz Duo aus Venezuela.
Und auch wir werden vor Ort sein um nicht nur gute Musik zu geniessen, sondern auch um mal das kulinarische Angebot vom Gottlieb in Augenschein zu nehmen.
- Gesellschaft, Kiez, Kunst und Kultur -
Gleich mal vorab: Integration, was soll das eigentlich genau bedeuten?
Ihn habe das Wort «Integration» immer gestört, meint Wilfried N'Sondé. «Wer soll sich denn in was integrieren? Integration bedeutet, dass die eine Kultur die andere in sich aufnimmt. Doch wenn zwei Kulturen sich begegnen, gehen sie beide ineinander auf. Ich bin heute weder Afrikaner noch Franzose oder Deutscher, sondern alles zusammen.
Quelle: Afrikanet - "Wilfried N'Sondé und das Identitätsproblem von Afro-Europäern" vom 12.01.2009
So soll ein Anwohner vom Klausenerplatz gesagt haben (Wir hatten hier im Kiezer Weblog auf Rezensionen zum Buch "Das Herz der Leopardenkinder" von Wilfried N'Sondé verwiesen).
So wird es sicher auch für andere gelten, so klingt es auch völlig normal und menschlich dazu.
Aber nun wird es eben unterschiedliche Auffassungen zum Begriff geben, insbesondere natürlich von Politikern und dann auch noch nach allen möglichen Parteien unterschiedlich .... usw. usf.
Die neue Studie des Berlin-Instituts "Ungenutzte Potenziale - Zur Lage der Integration in Deutschland" ist online. Sie ging ja mittlerweile ausreichend durch die Medien. So empfehlen wir, die Studie zu lesen und sich ein eigenes Bild zu machen. Dort ist auch eine umfangreiche Presseschau vorhanden, so daß wir uns diesbezügliche Links ersparen können.
Interessant ist doch nun die Frage, wie es damit bei uns im Kiez aussieht. Zahlen, die ich dazu gefunden habe sind schon älter: also bitte unter Vorbehalt! Dabei ist von einem Ausländeranteil von ca. 20 bis 30 % am Klausenerplatz die Rede. Vielleicht könnte das Bezirksamt ja mal aktuell zu dieser Studie genaue Zahlen und eine eigene umfassende Stellungnahme zu allen relevanten Bereichen des Themas abgeben (u.a. Ergebnisse der Einschulungsuntersuchungen).
Fragen, die weiter einfallen, könnten z.B. sein: Wie ist die Lage hier bei uns, wie die individuellen Eindrücke?
Was gibt es sinnvolles zu tun? Was ist vielleicht völlig falsch ausgegebenes Geld? Was wollen die Menschen eigentlich selbst, egal welcher Nation?
Wer darüber diskutieren möchte - Bitte sehr .......
- Gesellschaft, Kiez, Menschen im Kiez, Politik -
Hmmmh ..... ???
Meine Schulden sind doch größer als angenommen.
Bin ich jetzt eine notleidende Bank?
HELP !
- Gesellschaft, Philosophisches, Politik, Satire -
Das Kiez-Web-Team erhielt vor einigen Wochen folgende Mail. Nun wissen wir nicht, ob man wirklich uns damit ansprechen wollte - oder möglicherweise jemand ganz anderes? (Immer mal wieder verwechselt man uns und wir erhalten z. B. Mails, die eigentlich an einen bekannten Kiez-Verein gehen sollten, welcher sein selbst so bezeichnetes "Bürgerschaftliches Engagement" zeitweise mit bis zu etwa vier 1-Euro-Kräften "bestückt".)
Wir wissen es nicht. Diese Mail ist aber echt und kein Fake, denn die darin enthaltenen Angaben existieren und stimmen mit entsprechenden Nachforschungen überein (genannte Firmen/Vereine/Stellen, Projekte, Webseiten, usw.).
Der Vorgang könnte, nach unserer Auffassung, ein erschreckendes Beispiel sein, wie es halt so abläuft ..... in diesem "Geschäft" und unter den "Beteiligten". (Wir haben aus dieser Mail lediglich die Namen und konkreten Angaben weggelassen! Der Text selbst ist komplett wiedergegeben - mehr steht nicht darin!) Keine Fragen nach Sinn und Zweck, weder für uns, den Bezirk, die Betroffenen - es geht anscheinend lediglich darum, (möglichst viele?) "Hilfskräfte" loszuwerden.
Sehr geehrte Damen und Herren,
uns wurde vom JobCenter Charlottenburg-Wilmersdorf ein Projekt im Rahmen von MAE für den o.g Bereich bewilligt. Gern möchten wir Ihnen kostenfrei Hilfskräfte zur Verfügung stellen, da die Nachfrage in Ihrem Bezirk sehr groß ist. Bitte teilen Sie uns schnellstmöglich Ihren Bedarf mit. Gern möchten wir auch Sie bei der Verteilung berücksichtigen.
Vielen Dank.
Ist das nicht unglaublich? Oder sollen wir vielleicht antworten und für unseren Kiez "bestellen"? Was könntet Ihr,liebe Nachbarn, denn so "gebrauchen"? Welchen Bedarf hättet Ihr anzumelden?
- Gesellschaft, Politik -
Da ja nun bald wieder Wochenende ist und wir gerne auch mal Terminvorschläge ausserhalb unserer (beengten) Grenzen aufzeigen wollen, mache ich mal den Anfang mit drei Terminen zum Wochenende.
Und damit man auch alle drei wahrnehmen kann, finden sie an unterschiedlichen Tagen statt.
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- Gesellschaft, Kunst und Kultur -
Ob es unsere geschundenen Platanen in der Danckelmannstraße packen werden, können wir nun nur noch abwarten. Andere Bäume hat es aber noch mehr getroffen: sie wurden gleich komplett gefällt. Ihre Zahl summierte sich im Laufe der Jahre und so sieht es jetzt an vielen Stellen im Kiez wie auf den gezeigten Fotos aus. Ersatz und Neupflanzungen: Fehlanzeige!
Im letzten Jahr hatten wir das große Glück, durch eine Initiative des Berliner Rundfunks, ein neues Bäumchen als Spende zu erhalten. Ein schönes Zeichen, über das wir uns sehr gefreut haben.
Unser Charlottenburg-Wilmersdorfer Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler (CDU) nahm jetzt einen Hinweis des BUND, daß in Berlin seit Jahren mehr Straßenbäume gefällt als nachgepflanzt werden, zum Anlaß, vom Senat zusätzliche Mittel zur Neupflanzung zu fordern.
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- Gesellschaft, Kiez, Politik -
oder
Logisch und Verdient
SPD stürzt auf ein historisches Tief oder fährt das schlechtestes Ergebnis in Hessen aller Zeiten ein, so melden nun die Medien. Logisch und verdient, kann man da nur sagen. Was könnte noch weiteres besonders zu bemerken sein? Da wäre einmal, daß die CDU mit einem Koch zum Absturz bei der letzten Wahl, dieses Mal fast gleichgeblieben ist und prozentual kaum einen Deut zulegen konnte (in absoluten Wählerzahlen auch wieder Stimmen verloren hat). Weiter ist die Wahlbeteiligung gesunken auf nun ca. 61 Prozent. Damit ist die Gruppe der Nichtwähler von fast 40% die stärkste. Es zeigt, wie auch die sinkenden Mitgliederzahlen der größeren Parteien (Volksparteien kann man sie eh kaum noch nennen - zumindest die SPD nicht mehr), daß die Menschen einfach die Schnauze voll haben. Mißtrauen, deren Lügen, Wertelosigkeit, massives Auseinanderdriften von Arm und Reich, fehlende Perspektiven und Gedanken zur Gesellschaftsentwicklung, selbstgefällige Politiker ohne Substanz und Integrität, und vieles andere wird dazu beitragen. Auch das alles: logisch und verdient!
Und hier möchte ich mal die Brücke zum Kiez schlagen, denn bei uns ist es auch eine SPD, welche uns das ganze volle traurige Programm abliefert. So kannten sie auch hier z.B. keine Skrupel, selbst einen ihnen stark angelehnten Verein, den sie sonst liebend gern hochlobend und -himmelnd hervorheben, in dem Augenblick rücksichtslos zu belügen und zu hintergehen, als es galt, einen anderen noch näherstehenden SPD-Verein zu retten. Weitere Dinge, wie zum Beispiel die §17 Mieten-Problematik, spürbare Bereitschaft Bürgerwillen umzusetzen, parteiische Berichterstattungen und Bevorzugungen, will ich jetzt gar nicht wiederholen. Wie die SPD in Berlin mit Bürger-, Volksbegehren und Volksabstimmungen umgeht, haben wir ja auch schon erfahren und erleben es gerade wieder.
Eine ganze Menge Wahlen stehen dieses Jahr noch an, darunter die Bundestagswahl. Bis zur nächsten Wahl bei uns dauert es noch 2 Jahre (2011). Auch dann (wenn sich nicht bis dahin noch gewaltig was verändern sollte) würde ich gerne sagen können: logisch und verdient !
Bis dahin bleibe ich ich bei meiner Meinung von September 2007: "Deshalb schon mal vormerken: Nie wieder SPD wählen!!"
- Gesellschaft, Kiez, Politik -
Im Dezember 2007 hat der Verband Berlin-Brandenburger Wohnungsunternehmen (BBU) eine Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin abgeschlossen. Damit unterstützt der BBU das Land Berlin bei der Erreichung seiner Klimaschutzziele.
Entsprechend dieser Vereinbarung sollen bis 2010 Einsparungen von 106.000 Tonnen CO2 erreicht werden. Diese Vereinbarung wird nun durch Einzelvereinbarungen des Landes mit den sechs städtischen Wohnungsunternehmen des BBU konkretisiert. Darin streben die städtischen Wohnungsbaugesellschaften eine Reduzierung der CO2-Emissionen um rund zehn Prozent bzw. um rund 56.000 Tonnen bis 2010, bezogen auf 2006, an. (Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Pressemitteilung vom 07.01.2009)
Die Klimaschutzvereinbarungen wurden nun am Dienstag, 13. Januar 2009 durch Umweltsenatorin Katrin Lompscher, Staatssekretärin Hella Dunger-Löper und Spitzenvertreter der städtischen Wohnungsbaugesellschaften unterzeichnet. Dabei war selbstverständlich auch die GEWOBAG, vertreten durch den Vorstand Herrn Jellema.
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- Gesellschaft, Kiez, Menschen im Kiez, Technik -
Vom 16. bis zum 25. Januar 2009 findet die diesjährige Internationale Grüne Woche Berlin statt. Dazu gab die Bundesregierung in einer Pressemitteilung bekannt:
Das Topthema auf der 83. Internationalen Grünen Woche ist die Sicherung der Welternährung.
"Die Zahl der Hungernden ist im vergangenen Jahr gewachsen. Der Schlüssel zur Bekämpfung des Hungers liegt in der Agrarproduktion. Deshalb ist Ernährungssicherung unser zentrales Thema auf der diesjährigen Internationalen Grünen Woche", betonte Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vor der Eröffnung der Internationalen Grünen Woche.
Daher hat die Ministerin mehr als 30 Agrarminister aus aller Welt ins Schloß Charlottenburg zum 1. Berliner Agrarministergipfel eingeladen (am 17.01.2009). Vertreter aus Brasilien, China und Russland werden neben vielen anderen erwartet. Die Runde will Lösungsansätze diskutieren, wie die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung bei begrenzten natürlichen Ressourcen sichergestellt werden kann.
Denn: Bis zum Jahr 2050 wird die Zahl der Menschen auf der Erde von heute 6,5 Milliarden auf 9,2 Milliarden steigen. Deshalb ist die Entwicklung der ländlichen Räume wichtig. Schlussfolgerungen dieses Agrarministergipfels sollen als Beitrag in den internationalen Prozess unter dem Dach der Vereinten Nationen eingehen.
Quelle: Die Bundesregierung, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung vom 14.01.2009
- Gesellschaft, Politik -
Im November 2006 hatten wir einen Beitrag "Probleme rund um den Kiez.." gebracht, der in unserer
Server-Statistik zu den insgesamt und auch weiterhin monatlich
meistgelesenen gehört. Das wird seine Gründe haben. Ein privater Sicherheitsdienst patrouilliert seit letztem Jahr mehrmals am Abend, 7 Tage die Woche, in zwei Innenhöfen und Hausaufgängen.
Die GEWOBAG hatte sich gezwungen gesehen zu handeln, ihren
Sicherheits-Service der GEWOBAG HS entsprechend zu beauftragen. Den
Mietern steht zusätzlich eine extra eingerichtete Hotline und als
direkte Verbindung zum Sicherheitsdienst, deren Handynummern zur
Verfügung.
Im September 2008 zeigten wir Fotos von der Knobelsdorffstraße bis zur Nehringstraße. Wie uns der davon hauptsächlich betroffene Gewerbebetrieb erzählte, war das Geschehen kein Einzelfall. Immer wieder soll das vorkommen, so teilte uns damals der Inhaber auf entsprechende Anfrage mit. Er wirkte dabei schon derart desillusioniert, daß er seine Blumenkübel eben ein ums andere Mal wieder aufrichtet, defekte ersetzt, die Blumen einpflanzt oder ersetzt und den Gehweg wieder reinigt. Anzeige erstatten, oder sonst etwas unternehmen, an das Bezirksamt wenden? Sinn- und zwecklos, wie er meinte. Damit muß man eben leben. Anderen geht es ja schließlich ebenso - mal mehr, mal weniger.
Nun wurden wir durch einen Kommentar auf einen neuen Vorfall an der Bibliothek in der Nehringstraße aufmerksam. Diese Beschriftung wurde erst am 16. Dezember 2008 zur Namensgebung angebracht (siehe dort auch: Kommentare und Fotos).
- Gesellschaft, Kiez, Menschen im Kiez -