Es sind frühlingshaftige Temperaturen draußen! Ich habe heute sogar schon Leute gesehen, die in T-Shirts herumliefen. Auf einem Weihnachtsmarkt. Wer muß dann noch über Weihnachten, um der Kälte zu entkommen, in die Karibik fliegen? Die Karibik haben wir wohl bald hier.
Aber lassen wir uns nicht die Stimmung verhageln und geniessen den 4. Advent. Vielleicht noch schnell raus zum Shoppen? Weihnachtsgeschenke besorgen? Oder habt Ihr schon alles zusammen? (Ich hab alles zusammen. Soll man kaum glauben.)
Um uns in Stimmung zu bringen, gibt es derzeitig ja Weihnachtsfilme, spezielle Weihnachtsfolgen von diversen Serien und Weihnachtsmusikspecials im TV und im Radio. Es gibt Weihnachtskonzerte, Weihnachtsspiele und natürlich auch die Weihnachtsmärkte.
Weihnachten hat halt nichts mit dem Wetter zu tun, sondern mit den Gefühlen die wir besonders zu dieser Zeit entwickeln.
[weiterlesen]
- Gesellschaft, Kiez, ZeitZeichen -
Und schon ist der zweite Advent erreicht! Und Nikolaus ist heute auch noch! Und verkaufsoffener Sonntag!
Was für ein Feiertag! :)
Wir wünschen allen Lesern einen schönen zweiten Advent und einen schönen Nikolaustag.
Hoffentlich waren tolle Sachen im Stiefel oder den Schuhen und es gab keinen mit der Rute. Obwohl es auch dieses Jahr sicherlich jemanden gab, der es verdient hätte. Und auch dieses Jahr gibt es wieder Stress mit dem Weihnachtsmarkt rund ums Schloss! Und wieder gibt es unsere alljährlichen Verkehrshinweise.
Manche Sachen ändern sich nicht.
[weiterlesen]
- Gesellschaft, Kiez, ZeitZeichen -
Preußens Glanz und Gloria
Macht - Herrschaft - Reichtum
Berliner Feuerwehr
Schutz - Hilfe - Rettung
- Gesellschaft, Kiezfundstücke -
Heute ist der 29. November im Jahre 2015 und wir feiern heute schon den ersten Advent.
Ich frage mich ja derzeitig, ob es nur mir so geht oder ob das Jahr irgendwie schneller vorüber wanderte als die anderen Jahre zuvor?
Für mich privat ist einiges in diesem Jahr geschehen - privater aber auch beruflicher Natur. Und ich habe einiges gelernt - auch privater und beruflicher Natur. Und bisher sollte ich vielleicht sagen, trotz aller Niederschläge, die es dieses Jahr auch gab, war das Jahr doch ganz positiv.
Aber zurück zum Thema:
[weiterlesen]
- Gesellschaft, ZeitZeichen -
Berliner engagieren sich für das friedliche Zusammenleben
Haß auf Menschen, die anders sind, als es den eigenen Traditionen entspricht, führt in heutiger Zeit zu einer neuen Völkerwanderung. Millionen Menschen fliehen aus verwüsteten Landstrichen, wo wieder barbarisch gemordet und gebrandschatzt wird und den Menschen die Lebensgrundlage entzogen ist.
Selbst in den betroffenen Regionen hat die Geschichte bewiesen, daß die Menschen unterschiedlicher Herkunft nicht nur über Jahrhunderte friedlich zusammenleben, sondern auch familiäre Bande knüpfen und damit eine wahre Völkerfamilie hatten bilden können. Obwohl die kulturellen Unterschiede nicht die tatsächliche Ursache der Konflikte sind, so können doch kulturelle „Brücken der Freundschaft“ helfen, diese mit Haß gefüllten Gräben zu überschreiten und der Verblendung Einhalt zu bieten. Im Großen macht dies Daniel Barenboim mit seinem West-Eastern Divan Orchestra, aber auch viele engagierte Bürger der Stadt vermögen, dazu mit etwas kleineren Initiativen einen Beitrag zu leisten.
So präsentierte Ende Oktober die aus Georgien stammende Berlinerin
Sandra Wereli in Zusammenarbeit mit dem Russischen Haus für Wissenschaft
und Kultur das Galakonzert „Freundschaftsbrücken“, das auf der Bühne
junge Künstler aus Georgien, Deutschland, Polen, der Ukraine und Rußland
vereinte. Das konfliktfreie Zusammenleben ihrer Völker haben viele der
Akteure schon gar nicht mehr erlebt. Umso wichtiger war es den
Veranstaltern, daß die Dramaturgie des Konzertabends
„Freundschaftsbrücken“ zwischen den „Konfliktländern“ schuf und damit
zugleich eine Hilfsaktion für Georgien verbunden wurde. Ekaterina
Inashvili, Inhaberin des Geschäftes „Ekunas Kleiderschrank“ in der
Kantstraße, konnte Pakete mit Spenden für georgische Kinder- und
Seniorenheime sowie für die Opfer der Flutkatastrophe in Tiblissi
überreichen. (Siehe auch: „Eine Boutique der Integration“.)
20 Kisten, über 20 große Einkaufstaschen, 3 Koffer, 5 große Taschen und
mehrere
Einkaufstüten mit Spenden sind bereits in Georgien eingetroffen.
Foto: Sergei Balaganski
[weiterlesen]
FW - Gastautoren, Gesellschaft -
Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Mietenvolksentscheid
Am 1. Juni 2015 wurden dem Senat fast 50.000 Unterschriften von Mieterinnen und Mietern zum geplanten Berliner Mietenvolksentscheid übergeben. Das waren mehr als doppelt so viele wie die in der 1. Stufe geforderten 20.000 Unterschriften. Unter diesem Druck hat der Senat einen eigenen Entwurf zu einem "Gesetz über die Neuausrichtung der sozialen Wohnraumversorgung in Berlin" (Berliner Wohnraumversorgungsgesetz – WoVG Bln) vorgelegt. Gleichzeitig hatte der Senat mit der Prüfung des Volksbegehrens auf rechtliche Zulässigkeit begonnen.
Wie ist der aktuelle Stand dazu? Welche Unterschiede gibt es zwischen den Forderungen des Volksbegehrens und dem Senatsentwurf? Auch in den zahlreichen Kiezinitiativen wird noch bewegt über Für und Wider debattiert. Zu diesen Fragen und auch über spezielle Charlottenburg-Wilmersdorfer Probleme im Bereich Wohnen & Mieten soll jetzt informiert und diskutiert werden.
Die MieterWerkStadt-Charlottenburg lädt dazu alle herzlich ein:
Mietenvolksentscheid - Wie weiter?
Montag, 19. Oktober 2015 um 18:00 Uhr
Ökumenisches Zentrum (Wilma)
Wilmersdorfer Str. 163
10585 Berlin-Charlottenburg
Gäste:
In der MieterWerkStadt-Charlottenburg haben sich Mieterinnen und Mieter aus Charlottenburg und auch aus Wilmersdorf zusammengetan weil die Mieten ständig übermäßig steigen, weil es für Menschen mit geringeren oder mittleren Einkommen immer schwieriger wird eine Wohnung zu finden und weil viele bereits akut von Verdrängung bedroht sind.
Wir haben den Mietenvolksentscheid unterstützt und beteiligen uns an der Diskussion über die Perspektiven von mietenpolitischen Initiativen im Bezirk und der Mieterbewegung in Berlin. Themen sind z.B. soziale Erhaltungssatzungen (Milieuschutz), Zweckentfremdungsverbot, Mietpreisbremse, (energetische) Sanierungen und Modernisierungen mit erheblichen Mietsteigerungen, usw. Aber wir wollen auch einen ersten Anlaufpunkt und Unterstützung für alle Mieter anbieten. Die Treffen finden in den Räumen des Mieterclubs statt, die der Mieterbeirat Klausenerplatz freundlicherweise zur Verfügung stellt. Alle Interessierten, bereits betroffene Mieter und weitere Mitstreiter sind immer herzlich eingeladen.
Treffen: jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr
Mieterclub
Neue Christstraße 8
14059 Berlin-Charlottenburg
Kontakt: mieter-werk-stadt@web.de
- Gesellschaft, Menschen im Kiez, Politik -
Die Bundesautobahn am Dreieck Funkturm in Charlottenburg ist in diesem Abschnitt mit täglich ca. 186.000 Fahrzeugen die am stärksten befahrene Autobahn Deutschlands. Hier führen die beiden Autobahnen A 100 und A 115 (Avus) zusammen. Zusätzlich liegen an dem Verkehrsknotenpunkt von Berlin noch Schienenwege mit Bahn und S-Bahn Strecken.
Aber es gibt in Charlottenburg auch noch andere Straßen, Umgebungen und Verkehrsmittel: Wasserwege wie die Spree, Grünflächen wie der Schloßpark, alternative Fortbewegungsmittel und Freiräume.
Und diese zu erhalten, wird immer wichtiger.
- Gesellschaft, Kiezfundstücke -
- Benefiz-Spätsommerfest im Nachbarschaftshaus am Lietzensee
Am Samstag wird das zehnjährige Bestehen des Stadtteilzentrums
Charlottenburg-Wilmersdorf gefeiert. Jung und Alt sind herzlich
eingeladen, bei Kaffee, Kuchen, Imbiss, Salat, Grillwurst. Tombola,
Schnupperkursen, Bühnenprogramm mit Tanz für Groß und Klein, Chorissimo,
Swingtanz mit Live-Musik u.v.m. zu feiern.
Der Erlös kommt dem
Nachbarschaftshaus am Lietzensee zugute, dem die weitere finanzielle Unterstützung entzogen werden soll.
Samstag, 19. September 2015 ab 15:00 Uhr
Nachbarschaftshaus am Lietzensee
Herbartstr. 25, 14057 Berlin-Charlottenburg
- Ausstellungseröffnung im Schlorrendorfer
Der Kultur-Club Westend im Schlorrendorfer lädt zur Eröffnung der Ausstellung "Paintings" von Agnes Grambow ein.
Seit Juli finden bereits bei sonntäglichen Künstlerfrühschoppen regelmäßig Gespräche eines interessierten Publikums mit den Künstlern statt, bei denen neben aktuellen Themen auch die Möglichkeit besteht, einzelne Kunstwerke vorzustellen oder auch das eine oder andere aus dem Repertoire darzubieten.
Samstag, 19. September 2015 um 19:00 Uhr
Kultur-Club Westend im Schlorrendorfer (Kiez- und Kulturgaststätte)
Meerscheidtstraße 9 - 11, Berlin-Westend
- Stadtführung durch Schöneberg - Rund um Potsdamer und Pallasstraße
Im südlichen Teil ist die Potsdamer Straße besonders vielfältig und
überraschend. Zwischen Grunewald- und Pallasstraße stehen Behördenbauten
aus der NS-Zeit, die spätbarocken Königskolonnaden und eins der frühen
Hochhäuser Berlins, 1930 von Architekt Bruno Paul erbaut. Auf dem
Gelände, auf dem vorher der Berliner Sportpalast stand, wurde in den
1970er-Jahren ein Wohnkoloss erbaut, das Pallasseum. Schräg gegenüber
sind die 1981 besetzten Häuser 157/159. An der Ecke Alvenslebenstraße
liegt das letzte unbebaute Ruinengrundstück der Potsdamer Straße und vor
dem Hochbahnhof Bülowstraße steht ein besonders interessantes
Jugendstilhaus. Lassen Sie sich an diese Orte führen und lernen Sie
dabei die Geschichte des Schöneberger Nordens kennen.
Für die Führung mit Sibylle Nägele und Joy Markert ist unbedingt eine Anmeldung bei der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg notwendig (Entgelt: 6 EUR).
Sonntag, 20. September 2015 von 15:00 bis 17:15 Uhr
Treffpunkt: vor dem Haus Potsdamer Str. 203 (Ecke Großgörschenstr), Berlin-Schöneberg
- Vortrag zur laufenden Sonderausstellung im Schloß Charlottenburg
Der KDFB-Berlin mit Sitz am Lietzensee lädt zu einem Einführungsvortrag zur Sonderausstellung „Frauensache. Wie Brandenburg Preußen wurde“ ein.
Referentin: Kristin Bahre, Kunsthistorikerin und Kuratorin der Ausstellung
Eintritt frei - Spenden für die Arbeit des KDFB sind erwünscht.
Am Mittwoch, 21. Oktober 2015 um 16:00 Uhr wird noch eine Führung durch die Sonderausstellung angeboten (Die Kosten für Eintritt und Führung müssen selbst übernommen werden).
Montag, 12. Oktober 2015 um 19:00 Uhr
Haus Helene Weber
Wundtstr. 40-44, 14057 Berlin-Charlottenburg
- Geschichte, Gesellschaft, Kunst und Kultur -
Am Montag, 14. September 2015, unterzeichnete Bezirksstadtrat Marc Schulte gemeinsam mit dem Vorstand der Bürgerinitiative ParkHaus Lietzensee e.V. den Pachtvertrag für das Parkwächterhaus im Lietzenseepark. Pünktlich gegen 17:30 Uhr zur Unterzeichnung des Vertrages hörte es auf zu regnen und die Sonne strahlte, um ein Zeichen zu setzen. Es soll nun wieder Leben in das Häuschen kommen. Da war bereits jemand wach geworden: der alte, junge Parkwächter tauchte prompt auf, um sich das rege Geschehen anzuschauen. Elan und Freude der Aktiven wurden deutlich spürbar. So waren auch zahlreiche Anwohner und Freunde zur feierlichen Übergabe erschienen.
Der erste Schritt ist damit geschafft. Die nächsten Aufgaben sind noch schwer genug, bevor die Initiative den gemeinnützigen Betrieb in dem 90 Jahre alten Gebäude mit sozialen und kulturellen Angeboten und einem kleinen Café aufnehmen kann. Das Haus stand einige Jahre leer und muß erstmal umfangreich und denkmalgerecht saniert werden. Das Bezirksamt unterstützt das Vorhaben mit einer symbolischen Pachtgebühr. Um die finanziellen Mittel in Höhe von ca. 600.000 € für Sanierung und Umbauten müssen sich die engagierten Bürger selbst bemühen. Für den Anfang werden noch dringend Spenden benötigt. Erste Baumaßnahmen im Rahmen von ca. 35.000 € müssen durch diese Spenden finanziert werden.
Kontakt, Unterstützung und weitere Informationen:
* ParkHaus Lietzensee e. V.
* ParkHaus-Blog
- Gesellschaft, Menschen im Kiez -
- Sommerfest mit Trödelmarkt im Kiez
Die Adventgemeinde lädt Jung und Alt herzlich zu einem kleinen Trödelmarkt zugunsten der Aktion "Kinder helfen Kindern!" ein.
Mit Speis & Trank zum Sommerausklang sollen auch Spiel & Spaß nicht zu kurz kommen.
Sonntag, 13. September 2015 von 12:00 bis 16:00 Uhr
Adventgemeinde Charlottenburg
Schloßstraße 6 / Eingang: Neue Christstr. 2
- Diskussionsveranstaltung zum Thema Politiker- und Behördenwillkür
Der Arbeitskreis Berliner Senioren lädt gemeinsam mit der Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf zu der Veranstaltung "Behördenwillkür auf Landes- und Bezirksebene - Wie kann ich mich dagegen wehren?" ein.
Diskutieren Sie - auch anhand von Einzelfällen - mit dem Vorsitzenden des Petitionsausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus, Andreas Kugler (MdA) und Marion Halten-Bartels, Vorsitzende des Ausschusses für Eingaben und Beschwerden in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf.
Eine Anmeldung ist nicht unbedingt erforderlich, wäre für die Organisatoren aber hilfreich.
Montag, 5. Oktober 2015 von 15:00 bis 17:00 Uhr
im Haus des ABSV, Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein
Auerbachstraße 7, 14193 Berlin (Grunewald)
Weitere KurzInfos zu Veranstaltungen und Themen rund um den Klausenerplatz-Kiez jetzt immer auch bei Twitter. (ohne Anmeldung einsehbar!)
Weitere Termine auch stets im StadtteilKalender für Charlottenburg-Wilmersdorf des Nachbarschaftshauses am Lietzensee.
- Gesellschaft, Kinder und Jugendliche, Menschen im Kiez -
Benefiz-Trödelmarkt im Keramik-Museum Berlin
Der Förderverein KMB als Träger des
Keramik-Museums Berlin lädt zum Trödelmarkt im romantischen Ambiente des Museumsgartens ein.
Viele neue/alte, speziell zu diesem Zweck gespendete keramische Gegenstände kommen zum Verkauf. Neben Nippes und wunderbarem Kitsch können auch Vasen, Schalen, Figuren, Objekte oder
Gebrauchsgeschirr (Service / Serviceteile) aus Porzellan, Steinzeug,
Fayence, Steingut oder Irdenware ertrödelt werden. Feine Unikate
anerkannter Künstler oder einfache, rustikale oder auch skurrile
Keramikobjekte sind im Angebot, wie auch das eine oder andere Stück aus
bekannten Manufakturen (z.B. KPM, Rosenthal, Bollhagen, Karlsruhe,
Velten-Vordamm, Waltraud Eich).
Der Eintritt (inklusive Besuch der drei Sonderausstellungen) beträgt 2,00 Euro.
Samstag, 5. und Sonntag, 6. September 2015
jeweils 11:00 bis 17:00 Uhr
Keramik-Museum Berlin (KMB)
Schustehrusstraße 13, 10585 Berlin-Charlottenburg
Berliner Seniorenwoche
Die 41. Seniorenwoche findet vom 5. bis 17. September 2015 unter dem Motto “Ehrenamt stärken” mit über 400 Veranstaltungen in den Berliner Bezirken statt. Das kostenlose Programmheft mit allen Veranstaltungen ist bei den Bürgerämtern und Pflegestützpunkten der Bezirke sowie auf der Internetseite des Arbeitskreises Berliner Senioren erhältlich.
Der Landesseniorenbeirat Berlin und die Landesseniorenvertretung Berlin starten anlässlich der Eröffnung der Seniorenwoche eine neue Umfrage: „Welchen Kontakt haben Sie zu pflegebedürftigen Menschen?“. Die Fragebögen liegen am 5. September auf dem Breitscheidplatz an den Ständen 004 und 096 zum Ausfüllen bereit. Die Landesseniorengremien wollen für dieses Thema sensibilisieren, um einerseits Einsamkeit und Isolation entgegenzuwirken und andererseits darauf zu verweisen, daß dem Ehrenamt beim Thema Pflege Grenzen gesetzt sind und die Gesellschaft insgesamt gefordert ist.
Auftaktveranstaltung der diesjährigen Berliner Seniorenwoche
Samstag, 5. September 2015 von 10:00 bis 17:00 Uhr
Breitscheidplatz, Berlin-Charlottenburg
Tag des offenen Denkmals am 12. und 13. September 2015
Senatsbaudirektorin Regula Lüscher lädt zur abendlichen Abschlussveranstaltung für den diesjährigen Tag des offenen Denkmals in das Berliner Rathaus ein. Angelehnt an das diesjährige Schwerpunktthema "Handwerk, Technik, Industrie" steht das technische Kulturerbe im Mittelpunkt, speziell das Erbe des Schienenverkehrs. (Komplettes Programm hier.)
Es sprechen:
- Wilfried Wolff, Ausschuss Denkmalschutz und Denkmalpflege der Baukammer Berlin: Technische Denkmale in Berlin – Zeugnisse des Schienenverkehrs
- Holger Bajohra, Dampflokfreunde Berlin e.V.: Baudenkmal Bahnbetriebswerk Schöneweide – Präsentation und Betrieb lebendiger Eisenbahngeschichte
- Olaf Bade, Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin e.V.: Wir machen Historie er-fahrbar. Sachzeugen der Verkehrsgeschichte bewahren und restaurieren
- Nicola Boelter, Stiftung SPI: Die Liesenbrücke im Wedding, Von der Bahnbrücke zur Grünverbindung – eine Vision
Außerdem: Film über eines der Jugendprojekte zum Tag des offenen Denkmals: „Böhmisches Dorf - Migranten auf den Spuren der ersten Flüchtlinge in Neukölln“. Der Verein Denk mal an Berlin e.V. präsentiert die Ergebnisse des diesjährigen Jugendprojektes zum Tag des offenen Denkmals in Form einer Ausstellung. Die musikalische Umrahmung übernimmt die Gruppe „Hauptstadtblech“.
Die Veranstaltung ist öffentlich (ohne Anmeldung) und kostenfrei.
Sonntag, 13. September 2015
Berliner Rathaus (Großer Saal), Berlin-Mitte
- Geschichte, Gesellschaft, Kunst und Kultur -
oder
Fehlstart mit Milliardenverbrennung ?
Wieso denn nun Milliarden? Will hier jemand übertreiben? Immerhin heißt es von überaus kompetenter Seite (siehe Berliner Morgenpost): "Wir geben maximal 200 Millionen Euro für das ICC". Aber gab und gibt es da nicht so etliche Bauvorhaben, die ihre einst versprochenen Grenzen bereits weit überschritten haben? Bleiben wir also mal ganz realistisch.
Viele Pläne geisterten schon durch die Köpfe von politischen Kreisen in der Stadt Berlin. An Abriss dachte man. Ein weiteres tolles Shoppingcenter wurde vorgestellt. Aber da kam erster Protest auf. Vielleicht das ICC zu einer neuen Landes- und Zentralbibliothek (ZLB) umbauen, um zumindest für die Stadtteilbibliotheken im Bezirk den endgültigen Garaus rechtfertigen zu können. Das wird von offizieller Seite sowieso stets als unaufhaltbar dargestellt. Bedingt durch die immense Anziehungskraft des großen dunklen (Bezirkskassen-) Lochs von Charlottenburg-Wilmersdorf, in welches das ganze schöne Geld der Bürger auf Nimmerwiedersehen verschwindet, soll es keinen Ausweg geben. Nur Poller gehören zu den wenigen Dingen, die hin und wieder dem schwarzen Loch erstaunlicherweise in größerer Anzahl entrinnen können und zum großartigen Ereignishorizont hochstilisiert werden.
Aus einer weiteren Idee wird auch nichts. Es keimte eventuell anfangs die stille Hoffnung auf, das Raumschiff ICC könne nach Entwicklung der nötigen Triebwerke in ferner Zukunft immer noch eher in Richtung ferner Gestirne abheben als irgendein, dann mittlerweile in die Jahre gekommenes, Fluggerät auch nur um einen Millimeter von einem anvisierten Startgelände. Nun gibt es aber solche Antriebsysteme noch gar nicht. Aber wenigstens ein Einstieg zum Abflug? Am Ende des Tunnels zum BER ist ja schließlich überhaupt noch kein Licht zu sehen. Na dann halt aus dem Bau ein vorgelagertes Terminal mit einem Tunnelbau vom ICC zu einem zweiten BER machen? Warum sollte ausgerechnet ein weiterer Versuch mit den gleichen beteiligten Köpfen besser gelingen?
Mit „einfach in die Luft sprengen“ wird jedenfalls die für die Überwindung der Erdanziehung nötige Anfangsbeschleunigung zum Antritt einer interstellaren Reise für einen solchen Koloss genau so wenig erreicht wie mit Geldverpulverung und erscheint derzeit ebenso wenig praktikabel wie der möglicherweise heimlich vorhandene Wunsch mancher Bürger, verantwortliche Betreiber eines end- und sinnlos laufenden Geldverbrennungsmotors einfach auf den Mond zu schießen. Vielleicht schwirrt in den Köpfen einiger "Volksvertreter" auch nur der Wunsch herum, mit einem Raumschiff ihre Ausflüge - pardon, Dienstreisen - um Lichtjahre auszudehnen und nebenbei noch Zeit zu gewinnen. Doch damit würden sie diesmal nicht nur wie leider üblich die Bürger täuschen sondern auch sich selbst, denn das kann, wenn überhaupt, nur relativ und damit ohne jeglichen persönlichen Vorteil gelingen.
Wie auch immer: eher werden wohl die Außerirdischen auf einem beliebigen Feld landen, als Aufrichtigkeit, weitgedachte und effektive Bewegung in der politischen Landschaft des Senats aufkommt. Und Zeit ist sowieso nochmal so ein universelles Problem für sich. Also doch lieber auf dem Boden (der Tatsachen) bleiben, das seit 2014 leerstehende Gebäude stehen lassen, sanieren und wieder einer sinnvollen Nutzung zuführen?
Wirklich real ist bis jetzt jedenfalls nur ein Termin und der liegt gar nicht mal so fern.
[weiterlesen]
- Gesellschaft, Politik -
Der Landesseniorenbeirat Berlin informiert:
Unabhängige Patientenberatung - Neutrale Information und Beratung sicherstellen
Die Mitglieder des Landesseniorenbeirats Berlin (LSBB) verfolgen mit Besorgnis die Vorgänge um die Neuvergabe der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD).
Der LSBB kann nicht nachvollziehen, dass eine so erkannte Einrichtung wie die UPD, deren Aufgabe gem. § 65 b SGB V die qualitätsgesicherte, kostenfreie und unabhängige Information und Beratung in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen sein soll, ab 2016 in die Verantwortung eines Privatunternehmens gegeben werden soll, das laut Presseberichten bislang vor allem als Dienstleister für Krankenkassen und Pharmaunternehmen bekannt wurde.
Der LSBB sieht ebenso wie die Bundesärztekammer, Wohlfahrtsorganisationen, Patienten- und Verbraucherschutzverbände die Aufrechterhaltung der bisherigen Beratungsqualität gefährdet. In Zeiten fortschreitender Ökonomisierung des Gesundheitswesens sind Patienten und Krankenversicherte ganz besonders angewiesen auf neutrale, zuverlässige, kostenfreie Beratungsangebote. Die UPD in ihrer Trägerschaft der Verbraucherzentrale Bundesverband, des Sozialverbands VdK und des Verbunds unabhängiger Patientenberatung startete 2006 als Modellprojekt, das aufgrund seiner erfolgreichen Tätigkeit 2011 in die Regelversorgung aufgenommen wurde.
Wie auch immer die Entscheidung der neuen Trägerschaft ausgehen wird, der LSBB fordert den Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten Karl-Josef Laumann auf, dass auch zukünftig eine allein an den Bedürfnissen und Interessen der Patientinnen und Patienten ausgerichtete kostenfreie und unabhängige Beratungspraxis sichergestellt wird. Für den LSBB lässt sich das nur durch eine öffentliche oder gemeinnützige Trägerschaft der UPD gewährleisten.
Weitere Informationen:
Gemeinsame Geschäftsstelle des Landesseniorenbeirates Berlin (LSBB)
und der Landesseniorenvertretung Berlin (LSV)
Telefon
030/9018-22715 - Telefax 030/9018-22734)
Parochialstraße 3 (Raum 230 des Neuen
Stadthauses), 10179 Berlin-Mitte
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag
von 9:00 bis 14:00 Uhr
Presseberichte:
* Die Welt vom 16.08.2015
* taz vom 11.08.2015
- Gesellschaft, Menschen im Kiez -
Berliner Feuerwehr: 121 neue Helfer und Retter
Am Freitag, 24. Juli 2015, wurden 121 Nachwuchsbeamte des feuerwehrtechnischen Dienstes der Berliner Feuerwehr vor dem Schloß Charlottenburg vereidigt. Viele Familien mit Angehörigen von bis zu drei Generationen, Freunde und Freundinnen freuten sich mit dem Nachwuchs. Auch etliche Anwohner von Nebenan waren gekommen und wünschen den jungen Feuerwehrleuten bei ihren oft genug gefährlichen Einsätzen alles Gute.
Umgestürzter Baum in der Danckelmannstraße
Gestern, am Samstag gegen 21:30 Uhr, ist in der Danckelmannstraße / Ecke Seelingstraße (vor der Fleischerei Bauermeister) durch den starken Wind des Sturmtiefs „Zeljko“ ein Baum umgestürzt.
Junger Bussard versorgt
Ein Anwohner hatte den verlassenen Jungvogel aufgefunden und nach kurzer Versorgung an die Fachleute einer Wildtier-Auffangstation übergeben. Dort wächst er nun gesund und munter heran. Vielleicht kommt er ja eines Tages zum Schloßpark Charlottenburg zurück.
Wir danken den beiden Nachbarn für die Meldungen und Zusendung der Fotos.
- Gesellschaft, Kiezfundstücke -
Der Arbeitskreis Berliner Senioren (ABS) informiert
Der ABS hat seine Internetpräsentation aktualisiert und um einen berlinweiten Veranstaltungskalender - nicht nur für Senioren - erweitert.
Der Zugang zu digitalen Inhalten wird, gerade für ältere Menschen, immer wichtiger. Im Vordergrund steht daher auch besonders die benutzerfreundliche Gestaltung der Internetseiten. Zur besseren Übersicht sind die Veranstaltungen nach den Themen farblich sortiert: Kultur, Weiterbildung und Beratung.
>> Wir gestalten unseren Veranstaltungskalender überparteilich und suchen sorgfältig Angebote heraus, die Senioren und ihr Umfeld interessieren könnten. So finden auch Angebote für „Jüngere“ Erwähnung, da diese im Familienverbund genutzt werden können und damit die Familienstruktur erhalten und verbessert werden kann. So finden Interessierte ein Angebotsspektrum, reichend vom Betreuungsrecht, über Kabarett, Theater, Kunstführungen bis hin zu allen möglichen Vorträgen. <<
Zusätzlich ist der ABS ab sofort auch bei facebook vertreten.
Der Arbeitskreis der Berliner Senioren freut sich über den hohen Zuspruch und die vielfältigen Anfragen zur Datenaufnahme in den Veranstaltungskalender.
Meldungen von Angeboten und Terminen sind immer willkommen unter abs@senioren-berlin.de.
Was ist der ABS?
Der Arbeitskreis Berliner Senioren ist ein Zusammenschluss der Seniorenvertretungen aus den Berliner Bezirken und in der Altenarbeit tätigen Vereinigungen, Verbänden und Projekten in Berlin. Der ABS nimmt die Interessen der älteren Menschen in Berlin auf sozialem, wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet wahr; besonders gegenüber der Verwaltung auf Bezirks- und Landesebene sowie den Trägern von Alteneinrichtungen.
Mitglieder sind im sozialen Bereich engagierte Gesellschaften z.B. Unionhilfswerk, Landessportbund, Berliner Seniorentelefon, Deutscher Diabetikerverbund, Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, Humanistischer Verband, Freilandlabor Britz , Premio, Sozialverband Deutschland (SoVD), Vita, Volkssolidarität usw.
Der ABS veranstaltet im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung die 41. Berliner Seniorenwoche. Eröffnungstag ist am Samstag, 5. September 2015, auf dem Breitscheidplatz. An über 160 Ständen stellen sich Aktive Organisationen der Senioren-, Freiwilligen-, Selbsthilfe und der pflegenden Angehörigenarbeit vor.
- Gesellschaft, Menschen im Kiez -