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Prima Klima: Klimaschutz und energetische Sanierung

Klimaschutz ist derzeit in vielen Bereichen angesagt. Ein wichtiger Bereich dabei ist die energetische Gebäudesanierung. Bei Neubauten bestehen bereits erste gesetzliche Regelungen. Interessant wird es nun für den Altbaubestand und damit auch für unseren Kiez.

Wie Erfahrungen aus alten Zeiten zeigen, ist nun folgendes zu befürchten: es könnten, wie schon aus früheren Wohnungsbau- und Sanierungsphasen bekannt, die Absahner aus Politik (mit ihren "Hilfskräften") und Bauwirtschaft in den Startlöchern stehen. Einlullend pflegten sie schon damals, ihr frühes scheinheiliges Credo von sozialer Wohlgesonnenheit und und nun vielleicht von selbstloser Klima- und Menschenfreundlichkeit zu verbreiten. Erst dem Widerstand der Mieter und dem Einsatz eines weiterdenkenenden Architekten war es zu verdanken, daß Schlimmeres verhindert werden konnte. Viel zu viel Übles ist allerdings offenbar immer noch geschehen, wie Funde der Mieter-Ini stark vermuten lassen.
Also aufgemerkt und Vorsicht vor "falschen Vertretern" vor der Haustür!

 

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin, Franziska Eichstädt-Bohlig, hatte es auf dem Mietenkongress am 13. März 2010 ganz klar benannt: Man müsse laut sagen, daß Klimaschutz sehr viel Geld kostet. Und: Alles andere sei letztlich Betrug (siehe: taz vom 15.03.2010). Das sind deutliche und wahre Worte. Äußerungen, die sich erheblich von den bekannten Lügen, welche neuerdings in eigenen SPD-Abteilungs- und gleichgeschalteten Vereins-Veröffentlichungen verbreitet werden, unterscheiden. Die SPD auf Landesebene dagegen hatte auf ihrer Klausurtagung im Januar dieses Jahres in Eisenach, Mieterhöhungen von bis zu 2,80 Euro pro qm diesbezüglich diskutiert. Dann können Sie erahnen, was Ihnen hier vor Ort, von diesen Stellen, wie leider schon von anderen Dingen gewohnt, in dieser Sache wieder, Franziska Eichstädt-Bohlig nannte es betrügerisch, in Sache "Öko-Kiez 2020" vorgeschwindelt werden soll.

Hier nur mal einige Punkte, welche die besonderen Schwierigkeiten und die damit verbundenen finanziellen Aufwendungen verdeutlichen. Bei dem Altbaubestand bei uns im Kiez handelt es sich zum großen Teil um baudenkmalgeschützte Häuser mit Stuckfassaden (Auswirkungen auf die Fassadendämmung). Größere Teile des Heizungssystems im Kiez sind sog. "Einrohrheizungen". Eine Umstellung auf ein moderneres und energieeffizienteres System würde eine umfangreiche Erneuerung bis in die einzelnen Wohnungen (Verlegung neuer Heizungsrohre) notwendig machen. Das wären jetzt erstmal nur einige Punkte, als Beispiele genannt. Insgesamt handelt es sich um ein komplexes Gebiet, auf das später noch genau eingegangen wird. Denn selbstverständlich wird sich der Mieterbeirat Klausenerplatz zusammen mit der GEWOBAG und weiteren Fachleuten diesen Fragen und Problemen annehmen und zu gegebener Zeit zu Mieterversammlungen einladen.

Bleiben Sie also entspannt. Das wird nur zusammen mit den betroffenen Mietern auf den Weg gebracht. Damals zur baulichen Sanierungszeit des Kiezes hatte Hardt-Waltherr Hämer den Begriff  "Behutsame Stadterneuerung" geprägt. Heute sollte man das vielleicht auf "Behutsame energetische Sanierung" aktualisieren. Denn alles ist nur gemeinsam mit den Mietern zu entwickeln und dazu stehen ganz klar die Bedingungen der Mietenverträglichkeit und Zumutbarkeit im Vordergrund - und zwar für jeden Mieter! Die GEWOBAG ist da bereits auf dem richtigen Weg - dem behutsamen und stückweisen Vorgehen. Vor knapp zwei Wochen hat es ein erstes Treffen des Mieterbeirats mit der GEWOBAG und Fachleuten der Firma Urbana (Betreiberfirma der Blockheizwerke am Klausenerplatz) gegeben. Die Blockheizwerke wurden bereits modernisiert. Eine Solaranlage befindet sich in der Erprobungs- und Testphase. Die Ergebnisse und Auswertungen werden dann dem Mieterbeirat vorgelegt. Werfen Sie mal einen Blick hinter die Kulissen und nehmen sie die folgenden Bemerkungen daraus als hoffnungsvolles Zeichen zur Beruhigung mit:

Aufgrund der mangelnden Mitwirkungsbereitschaft der GEWOBAG an einem Pilotvorhaben wurden weitere Träger angesprochen.
........
Ohne dass die GEWOBAG eine Absage erteilt hat, war es im Verlauf von sieben Monaten nicht möglich, die GEWOBAG dazu zu bringen, die Zusage einzuhalten, so dass eine konkrete Umsetzung des Konzepts nicht erfolgen konnte.

Quelle: BBWA Berlin - Projektblatt "Prima Klima am Klausenerplatz" (als PDF)

Nehmen wir das als erfreuliches Zeichen, daß die GEWOBAG auf Abstand dazu geht. Und das wäre auch gut so. Der Mieterbeirat Klausenerplatz (auch weder von jener Seite eingeladen noch darauf angesprochen) und die Mieter des Kiezes waren daran bisher auch nicht beteiligt. Wäre ja auch irgendwie gelacht, wenn der GEWOBAG-Konzern als eine der größten Wohnungsbaugesellschaften in Berlin, selbst mit wirklich guten Fachleuten gesegnet, als landeseigenes Unternehmen ohne Beteiligung ihrer Mietervertretung, auf derart fremde Projekte eingehen würde.
Weiteres dann hier und auf jeden Fall bei entsprechenden Mieterversammlungen.

    
 

Hier noch der Hinweis auf bereits bestehende Energieberatungen für alle Mieter:

- Kiez, Technik, ZeitZeichen - 22. März 2010 - 00:02
Tags: ////////



ein Kommentar

Nr. 1, Julius, 26.04.2017 - 16:17
Ein etwas älterer Artikel aber noch sehr aktuell. Im Zuge der Modernisierung u.a. im Rahmen des Klimaschutzes, ist es bereits Standard bei Neubauten auf Klima relevante Aspekte Rücksicht zu nehmen. Bei Altbauten ist häufig eine Komplettsanierung notwendig.

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