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Ein Leben mit Käpt'n Sharky

Seit gut zwei Jahren brauchen also kleine Jungen von vier bis sieben nicht mehr hinter den kleinen Mädchen zurückzustehen, für die es schon längere Jahre Prinzessin Lillifee gibt: Ganze 46 Seiten in Rosa auf Blausa umfaßt das Angebot an "non-books" im neuesten Gesamtprogramm von "Die Spiegelburg", um (wie) Prinzessin Lillifee zu sein.
Für die Jungs gibt es erst 30 Seiten Merchandiseprodukte, aber auch sie können damit durchaus ein Rundum-Käpt'n-Sharky-Piratenleben führen: Sie wachen morgens im Käpt'n-Sharky-Pyjama im Käpt'n-Sharky-Bettzeug auf, ziehen den Käpt'n-Sharky-Bademantel an, waschen und trocknen sich im Badezimmer mit Käpt'n Sharky ab, kleiden sich mit Käpt'n Sharky, essen von Käpt'n Sharky, stopfen ihre Schul- und Sportsachen in Käpt'n Sharky, schreiben, lutschen, stempeln, spielen, dekorieren, kochen, verzieren, puzzeln, sparen, feiern mit Käpt'n Sharky - und wenn sie beim Pokern (Käpt'n Sharky!) im Streit mit anderen Piraten oder aus sonstigen Gründen einen Zahn verlieren, legen sie ihn natürlich in die Käpt'n-Sharky-Milchzahndose. (Übrigens werden endlich auch die Mädchen an das wilde Piratenleben à la Coppenrath/Spiegelburg herangeführt mit dem Buch Piratin Paula.)
Das Geschäft mit den Merchandiseprodukten boomt laut Auskunft einer großen Buchhandlungskette so gut, daß die Bücher dagegen kaum noch ins Gewicht fallen.
Aber trotzdem: Wie gelang es, diesen Boom auszulösen und eine "Marke" Käpt'n Sharky zu etablieren?

 
Es fing an mit Käpt'n Sharky und das Geheimnis der Schatzinsel. Käpt'n Sharky ist ein kleiner Junge, der von sich sagt, er sei "der Schrecken der Meere", der aber eigentlich nur spielen will. Sein Gesichtsausdruck erinnert durchaus an die Piratenfiguren von Playmobil. Käpt'n Sharky ist das, was jeder kleine Junge auch sein möchte: todesmutig, unternehmungslustig und umweltfreundlich; und wenn er mal müde oder traurig ist, schmiegt er sich an seine Kuscheldecke.- Dann gibt es an Bord noch den Papageien, der wohl einfach nur zu einem echten Seeräuber gehört, und „die Ratte“, das genaue Gegenstück zu Käpt'n Sharky, also ängstlich, selbstsüchtig, etwas beschränkt, ein Befehlsempfänger. Die Ratte ist für alles zuständig, was mit Arbeit zu tun hat, sei es in der Kombüse, an Deck oder in der Takelage. Ohne die namenlose Ratte liefe absolut nichts. (Vielleicht werden eines Tages weitere Untersuchungen zutage fördern, für wen die Ratte stehen könnte.)
Neu an Bord kommen im ersten Band nun Michi und eine Schildkröte. Michi – ein Junge wie du und ich – ist allein, er langweilt sich sehr und ist deshalb froh, von Käpt'n Sharky „mit auf die Reise genommen“ zu werden (bis er abends wieder nach Hause muß).
Die Reise geht zu einer Schatzinsel. Zwar bergen Käpt'n Sharky und Michi  aus Gründen des Umweltschutzes keinen Schatz, nehmen dafür aber ein Schildkrötenbaby mit – wodurch also eine weitere Verbindung zu einem schon erfolgreich eingeführten Produkt hergestellt ist, nämlich zu den drei Flüchen der Karibik, wo Jack Sparrow im ersten Teil vorgibt, mit Hilfe von Schildkröten von einer Pirateninsel geflohen zu sein.

Im zweiten Band – Käpt'n Sharky und das Seeungeheuer – erfährt der kleine Leser, daß Seeungeheuer eigentlich auch nur spielen wollen – und zu ihren Freunden stehen, wenn die Großen (hier verkörpert durch den alten Bill und seine Seeräubermannschaft) Ärger machen. Und im bisher letzten Band – Käpt'n Sharky und die Gefängnisinsel – rettet großmütig der kleine die großen Seeräuber, denn wenn es hart auf hart geht gegen den natürlichen Feind aller Seeräuber, die Kriegsmarine, halten echte Piraten natürlich zusammen.

Insgesamt läßt sich folgendes Fazit ziehen: Käpt'n Sharky ist nicht so sehr ein Buch als vielmehr eine neu lancierte „Marke“. Mit Käpt'n Sharky wird der schon einige Jahre grassierende Piratentrend aufgegriffen, ergänzt durch Bezüge auf erfolgreich eingeführte Produkte (Playmobil und Fluch der Karibik, dessen vierter Teil 2011 fertig sein soll).  Auf dieser Grundlage macht die inhaltliche Ausgestaltung der beiden Hauptfiguren zusammen mit der Bebilderung (mit vielen lustigen Details) und dem Text (mit Seemannssprache und -flüchen) der Zielgruppe der 4- bis 7jährigen Jungen ein Angebot zur Identifizierung, das dann empfänglich macht für eine umfangreiche Palette an Merchandiseprodukten.

 
MichaelR

Michael R. - Gastautoren, Kinder und Jugendliche - 12. November 2008 - 00:13
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