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08. November 2006 - 00:04Schöne Stunde

Als Richard Exner Station vor dem Kiezbüro machte

Aus den in letzter Zeit nicht durch allzuviel Glücksmomente erhellten Stunden strahlt als singuläres, lichtdurchflutetes Erlebnis umso heller die Begegnung mit Richard Exner heraus, der in der letzten Woche auf seinem Weg in den Brotgarten kurz Station vor dem Kiezbüro machte, dort auf Bitte sein Plakat der Lesung in Arnolds Buchhandlung während der Kunst im Kiez-Wochen signierte und versprach, auf dem Rückweg länger bei uns zu verweilen. Was auch geschah. (Im Harz geborene, in Darmstadt aufgewachsene Germanistik-Professoren, die zudem auch als Lyriker an die Öffentlichkeit treten (Radius-Verlag), sind in der Regel zuverlässig. Im Falle von Herr Exner ganz besonders). Bei einem Glas Mineralwasser und im Gespräch mit Rietschel und der an diesem Tag sich besonders hartnäckig im und vor dem Kiezbüro aufhaltenden Frau S. ging es u.a. um einen Exnerschen Besuch bei Frau Katia Mann, eine Klaviervorführung des Hundes der jüngstenThomas-Mann-Tochter Elisabeth (es gab da ein spezielles Piano mit extrabreiten, hundepfotenkompatiblen Tasten), die Frage, welches Buch man denn auf eine einsame Insel mitnehmen würde und etliches mehr.

Eine Fortsetzung des Gesprächs wird an dieser Stelle dezent erbeten.

Raymond Sinister - Alfred Rietschel - ein Kommentar / Kein Trackback

07. November 2006 - 22:28"Wenn der rote Großvater erzählt"

Anmerkungen zum Kiezkino am 7.11.06...

... als nämlich Barbara Kaspers und Lothar Schusters Film "Die Schlacht am Tegeler Weg" im Kiezbüro gezeigt wurde und nachher eine muntere Diskussion begann. 

Ich muß dann doch noch mal Elias Canettis "Masse und Macht" lesen. Es geht darum, wie der einzelne seine Verantwortung an die Masse übergibt, sich als Individuum auflöst und dem größeren Ganzen überantwortet. Daran mußte ich denken, als ich die Wasserwerfersteinekampfszenen am und um den Tegeler Weg sah. Massenphänomene gab es im 20. Jahrhundert genug. Natürlich müssen in diesem Zusammenhang auch Ereignisse wie die Kriegshysterie 1914 erwähnt werden. Man kann Ereignisse vergleichen, ohne sie gleichzusetzen. Mir scheinen auch einige der damaligen Phänomene erklärbar: die Gewaltfaszination, die extrem autoritären Strukturen innerhalb der vermeintlich antiautoritären Bewegung, die Frauenverachtung, die strikteste Ablehnung der als überkommen und massenfern erklärten Bildungsgüter undsofort. 

Wenn ich mir einen Staat vorstelle, der nach den Maximen des mittlerweile hagiographisch verbrämten Rudi Dutschke regiert würde, kommt mir, um mit meinem alten Lateinlehrer Fritz Leyh zu sprechen, "der Konfirmationskaffee hoch". Da war autoritäres Denken gepaart mit Urchristentum, leninsches Denken in Rätekategorien mit Alleinherrscherphantasien. Dem Herrgott sei Dank für die bürgerliche Nachkriegsgesellschaft!

Was natürlich auch gerne ausgeblendet wird:

Daß im Gefolge dieser studentenbewegten wilden Zeiten grenzdebiles Potential an die Universitäten gespült wurde und dort sein Unwesen als Dozent und Professor ausüben konnte, mag den maoistischgeprägten 70er Jahren aufs Schuldkonto geschrieben werden.

Natürlich bleibt aber einiges: Wenn wir uns vorstellen, daß sich die Studenten, in der Regel angetan mit Anzug, - ganz verwegene verzichteten auf den Schlips und trugen Rollkragenpullover- bis in die 50er Jahre siezten, wollen wir eines hier festhalten:

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Raymond Sinister - Alfred Rietschel - vierzehn Kommentare / Kein Trackback

30. Oktober 2006 - 22:16Internet-Tagebuch

Notizen aus der Seelingstraße

Dienstag, 17. Oktober 2006

Anton hat sich unerlaubt Zugang zu meinen Tagebuchaufzeichnungen verschafft und droht mit Konsequenzen. Er will sich rächen, so der in einem befreundeten Alpenstaat geborene Mann. "Wir Reichsdeutschen haben mit Österreichern gute und schlechte Erfahrungen gemacht. Tu, was du willst!", fordere ich ihn auf und verweise auf Toni Sailer, A.Hüttler und Toni Sailer. Als Kleinkind, so Anton, habe er einmal Toni Sailer die Hand drücken dürfen. Nun kann ich auftrumpfen: "Ich habe Mozart schon einmal einen Almdudler serviert, als ich auf dem Großglockner eine Jausenstation betrieben habe." Da Anton Mozart nicht kennt, ist er wenig beeindruckt.

Mittwoch, 18. Oktober

Ich erhalte von Anton die Erlaubnis, ihn "Toni" zu nennen, lehne das Angebot aber ab.

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Raymond Sinister - Alfred Rietschel - ein Kommentar / ein Trackback

25. Oktober 2006 - 21:26Pigment-Donation-Day

Buntes Treiben in der Seelingstraße Das mit dem Indisch Gelb lief früher folgendermaßen. Man gab Kühen Mangoblätter zu fressen, ließ sie einige Tage dürsten und gewann dann aus dem trotzdem ausgeschiedenen Urin (aqua subdominalis hindustani) nach einigem chemisch-physikalischen Hin und Her das allerfeinste Pigment, das in gepresster Form nach Europa verbracht wurde, wo sich die Maler (Rubens, Rossini, Rembrandt, Bottocelli (taucht gelegentlich auch in anderer Schreibweise auf), Heidegger etc.)) sofort darauf stürzten und die allerfeinsten Bilder damit malten. Das Ergebnis: Hohe, wenn nicht gar höchste Kunst. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde diese Art der Pigmentherstellung wegen der damit verbundenen Tierquälerei (schwere Nierenschäden bei Rembrandt bzw. den indischen Kühen) aber verboten. Folge: Niedergang der Malerei, schwerste Degenerationserscheinungen (s. Malewitsch oder wer mit seinem Schwarzen Quadrat). Erst als es 1964 Chemikern des Saalfeldener Jesuitenlaboratoriums (Ltg. Prälat Dr. Rer. Nat. Anton Beck) gelang, Gelb auch synthetisch zu erzeugen, wurden die Bilder wieder farbenfroher, heller, freundlicher, mit einem Wort: gelber. [weiterlesen]

Raymond Sinister - Alfred Rietschel - Kein Kommentar / Kein Trackback

24. Oktober 2006 - 10:27Am Sonnabend, den 28. Oktober 2006, um 15 Uhr ist es soweit:

Napoleon zieht in Berlin ein...

...und marschiert mit 150 - 200 Darstellern und 10 - 12 Pferden durch das Brandenburger Tor.

Das prächtige Schauspiel wird von der "Historiale Berlin. Das Geschichtsfestival" veranstaltet.

Sämtliche Pferde sind Mitglied der Académie francaise, während die Hirne der Darsteller troglodytenähnliche Züge aufweisen - dabei strikt den Vorgaben des Reenactment Laws (W.D.C) folgend.

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Raymond Sinister - Alfred Rietschel - ein Kommentar / Kein Trackback

23. Oktober 2006 - 18:51Internet-Tagebuch

Notizen aus der Seelingstraße

Donnerstag, 5. Oktober

Wieder einmal ein unschönes Erlebnis auf dem Klausenerplatz: Ein Messdiener lockt mich unter einem sehr fadenscheinigen Vorwand in die Kamillus-Kirche. Das Weihwasser sei eingefroren, ob ich helfen könne. Ich folge ihm und bin wieder einmal Opfer meiner Gutmütigkeit. Drinnen legt sich mir eine schwere Hand auf die Schulter. Die gehört Bischof Sterzinski. Sofort legt er los. Im Vatikan seine eine Stelle zu besetzen, "ganz oben, noch über dem Heiligen Vater", so der kompakt gebaute Kleriker. "Haben Sie Interesse?" Ich lehne mit dem Hinweis auf Auslandsverpflichtungen ab (Besuch der in Afghanistan stationierten Bundeswehrtruppen)

Freitag, 6. Oktober

Von der Gebietskoordination in der Fritschestraße kommt der Vorschlag, den Weihnachtsmarkt mit dem Sperrmülltag, dem Aktionstag der unbeschuhten Karmeliterinnen und der Mittsommernachtsfeier der Berliner Schausteller zusammenzulegen und im August stattfinden zu lassen. Man spare so Strom und Personal. Ich leite es weiter.

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Raymond Sinister - Alfred Rietschel - vier Kommentare / Kein Trackback

17. Oktober 2006 - 13:02Wer stellt seine Altbauwohnung in Charlottenburg...

Mitte/Ende November 2006 für Dreharbeiten, ca. 4 mal 2 Stunden, am Wochende oder abends zur Verfügung?

Ideal ist eine Wohnung mit vielen Büchern: sie ist im Film das Zuhause eines Schriftstellers.

Über eine Nachricht freut sich

Sándor Barics

barics 2001@yahoo.com

Tel. 030/301 05 235

Raymond Sinister - Alfred Rietschel - Kein Kommentar / Kein Trackback

11. Oktober 2006 - 23:16Aufruf an alle

Geklaute Muffins, die Nürnberger Prozesse,

so etwas darf sich in der Deutschen Geschichte nie wiederholen.

Groß und gewaltig sind die Wunder,

die Du, oh Herr, uns schauen lässt:

Scharlachfieber, die viereckige Flunder,

Kiezbüro und Beulenpest.

Nicht enden will der Reigen.

Doch lasst Euch nicht verwirren!

Wascht Euch regelmäßig!

Tretet verschiedenen Jugendorganisationen bei!

Betätigt Euch!

Fertigt Laubsägearbeiten an!

Setzt Euch ins Villon und sprecht fremde Menschen an!

Lest Romane von Heimito von Doderer!

Fahrt mit dem Fahrrad durch den Kiez und merkt Euch alle verdächtigen Leute! (Die könnt Ihr dann nachher als Romanfiguren benutzen).

Bildet eheähnliche Gemeinschaften!

Wehret den Anfängen!

Lasst Euch nicht verwirren!

Lest nicht solche Texte wie diesen!

Raymond Sinister - Alfred Rietschel - ein Kommentar / Kein Trackback

16. September 2006 - 04:27Sechs oder acht verheissungsvolle Romananfänge

Kiezepen, die nie geschrieben wurden bzw. Nachrichten aus der Bezirksverordnetenversammlung

1.) Als Slater den Staub aus seinen Augenlidern geschüttelt hatte, sah er, wie sich das Blut aus seiner Manteltasche mit der von der nachlässig in der Öffentlichkeit agierenden Männergruppe verursachten Urinlache am Klausenerplatz vor Kaisers bereits vermischt hatte.

 "Das gibt mir zu denken", fuhr ihm noch durch das eh durch Vakuumpräsenz definierte Hirn, als...

2.) "Silizium", war das erste Wort, das in der Seelingstr. 14 am 15. September 2006 in der Früh um 6.50 Uhr fiel, als der frühergraute, präsenile Zigarettenraucher Harald Marpe die Kiezbüroräume betrat. "Wenn Du jetzt ein Wort sagst, trifft es dich womöglich selbst." Kurz danach prallte der Komet auf.

Allerdings hinten, in Asien, denn...

3) Werther nahm die Pistole und schoss sich tot. Weil er aber die Munition im Infernomarkt in der Wilmersdorfer Straße gekauft hatte, war der Tod nur sehr vorläufig und konnte nicht in der eigentlich als...

4.) ""Du bist das erste echte Wunder meines Lebens", sagte die Mutter zu ihrem schon pränatal sehrsehr unterbelichteten Sohn Dieter am Ostersonntag 2001. Der ließ sich von nix abhalten, ging nach der auch für ihn zufriedenstellenden Entbindung schon bald in die einschlägigen Kiezkneipen: Köpi bei Heiner, Rudis Restebar und Kamillus-Klause. Mittlerweile schreiben wir dasJahr 2006, der Sohn verkehrt weiterhin in den gerade erwähnten Schankgaststätten, ist aber erst fünf Jahre alt. Diese Gedanken fuhren dem Kiezpräsid...

5) Herr K. (Seelingstraße) las ein Haiku.

Kam aber mit den Silben nicht zurecht.

6.) Über dem Klausenerplatz treffen sich verschiedene Isobaren. Die polnischen Messdiener in der Kamillus-Kirche beschließen nach dreistündiger Beratung spontan, dem Katholizismus zu huldigen.Der Stadtrat für Kultur (Markus Skrolitzky, F.D.P./BDU. S.J.) lädt zur Letzten Ölung ein, vergisst aber die Realpräsenz der Hl. Oblate. Die Bezirksverordnetenversammlung will zustimmen denkt aber...-

7.) Die Frau zog sich aus, aber der Mann war zu müde.

So geschehen in der Nehringstraße.

8.) Die Bekloppten bleiben zu Hause

Die anderen zeigen sich im Kiez. 

Raymond Sinister - Alfred Rietschel - fünf Kommentare / Kein Trackback

12. September 2006 - 02:20Olaf

Ode an Herrn Maske

Olaf,

Ruhm und Ehre,

Dir, dem Klangretter.

Die wäre sonst sehr leise geworden, die Denkmalseinweihung.

Da hätten sie brüllen müssen, die Politiker,

wenn Du nicht gewesen wärest.

Brüllen wie sonst nur in Gremiensitzungen.

Schweigen im Walde.

Alex und Wolfgang:

ohne Euch: Phonstärke null.

Nur Autogetöse.

Raymond Sinister - Alfred Rietschel - drei Kommentare / Kein Trackback

11. September 2006 - 21:0111. September

1912: Franz Kafka geht nach dem Besuch der Schwimmschule an der Moldau noch ins Kino ("Henkerjagd am Mississippi")

1506: Varens van Hennegau erfindet die prismengestützte Ölmalerei (in Anlehnung an Antonello da Messina)

1934: Otto von Bismarck glänzt durch Abwesenheit

1946: Günter Grass tritt nach mehreren Telefonanrufen des PEN-Generalsekretärs Bloom wieder aus der Waffen-SS aus.

1856: Toni Sailer besteigt zusammen mit dem Sherping Tensa den Wirtshaustisch der Gaststätte "Zur Alpenrose" in Alt-Ötting

2002: Die Krise in Spandau erreicht ihren Höhepunkt

355 n. Chr.: Vandalen und Cherusker vereinigen sich zur "Zentralgemeinschaft des Deutschen Handwerks" (BDM/F.D.P.)

1233: Heimito von Doderer bezeichnet das Nibelungenlied als "Wortmüll"

1952: Die Hungersnot am Lietzensee wird durch Spenden der Buckower Steinofenbrotfabrik noch verschärft

32. n.Chr.: Nach einem Atemstillstand von drei Minuten wird Jesus von Nazareth vom Berliner Polizeipräsidenten Zörgiebel durch orale Zufuhr von Alpecin forte wiederbelebt

1814: Der Kongress tanzt

2006: Kurt Krömer nimmt zwischen den Mahlzeiten keine feste Kost zu sich

Roma locuta, causa finita est.

Raymond Sinister - Alfred Rietschel - ein Kommentar / Kein Trackback

11. September 2006 - 18:33Ein herzliches verspätetes Willkommen...

...dem Heiligen Vater anläßlich seines Deutschlandbesuches

Actinidia sinensis et cum spiritu tuo.

Pelargonium zonale inter mulieres.

Fulgur brevis est. Ave Maria!

Viola Wittrockiana est omnis divisa in tres partes.

Ave, Ave, virgine immaculata

et cum spiritu tuo.

Ordo, sermo, mons, fons, pons.

Rusticus arat, amicus vocat.

Ecclesia in ano est, sed non est verum.

Amen.

Raymond Sinister - Alfred Rietschel - fünf Kommentare / Kein Trackback

11. September 2006 - 00:35Weil der D-Zugführer heute Hochzeit macht

Anmerkungen zum vermeintlichen Chaos bei der Bahn

Weil der D-Zugführer heute Hochzeit macht,

fährt die Eisenbahn so schnell

und der Zug rast durch die Nacht,

überall wird es hell.

Die Stationen rasen wie der Blitz vorbei,

zehn Minuten vor Berlin,

eine Dame will im Schlafabteil an der Bremse ziehn.

Und der Schaffner hat was auszustehn,

weil ihn jeder fragt:

Was ist bloß mit diesem Zug geschehn?

Und der Schaffner sagt:

Weil der D-Zugführer heute Hochzeit macht...

(Ein Lied aus den 30er Jahren, Peter Igelhoff und Rudi Schuricke haben es gesungen)

Raymond Sinister - Alfred Rietschel - ein Kommentar / Kein Trackback

08. September 2006 - 15:55Warum ist der Bürgersteig in der Seelingstraße...

...zwischen Danckelmann- und Nehringstraße auf der nördlichen Seite (Brotgarten, Villon) breiter als anderswo im Kiez? Weiß das einer? Hat es bestimmte Gründe, wie kürzlich im Kunst-Café vermutet wurde? Gab es auch hier den 1958 in Salzgitter zu beobachtenden sog. Immobilienschrumpfungsprozess (ISP),bei dem Häuser, auch wieder aus bestimmten Gründen, zu Massenvolumenreduzierungen neigen? Und so, ob gewollt oder nicht, Raum für Straßen-Cafés schaffen? Warum schweigt die F.D.P.? Was gibt es morgen bei Willi im Café zu essen? Broccoli-Kartoffelcremesuppe?

Fragen über Fragen.

Aber:

wenn das einer weiß, die Seelingstraßenbürgersteigssache, möge er uns aufklären. In Form eines Kommentars, eine Briefes in den Kiezbürobriefkasten oder sonstwie.

Vielen Dank!

Breiter Gehweg (nur rechte Seite) der Seelingstraße zwischen Nehring- und Danckelmannstraße

Raymond Sinister - Alfred Rietschel - drei Kommentare / Kein Trackback

04. September 2006 - 10:46Von "Kiezchaoten"

... spricht Jessy Ramon am 31.8.2006 um 21.57 Uhr in einem Kommentar im Kiezer Weblog zur Eröffnung der diesjährigen Kunstwochen und bringt damit eine so noch nicht gehörte Schärfe in den bislang doch alles in allem gemäßigten Umgangston.

Zugegeben:

Es gibt hier Leute (problemlos könnte ich Namen nennen), die überall, wo sie auftauchen, Verwirrung stiften, ein grandioses Durcheinander anrichten, geregelte Betriebsabläufe im Kiezbüro allein durch ihr Erscheinen in agressionsgeladenes Konfrontationstheater verwandeln und ausgeglichene, grundgütige Charaktere zu Nervenbündeln machen, andere, die zur Feder greifen, dann aber  aufgrund ihrer Vergesslichkeit und anderer zerebraler Mangelzustände nicht einmal in der Lage sind, angewfangene Sätzze felerfrei zu Ende zu schr

Raymond Sinister - Alfred Rietschel - Kein Kommentar / Kein Trackback