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31. Mai 2010 - 22:08Verlassene Sättel überall

 und dem Rücktritt ist wohl eher auch nicht zu trauen, bei dem Zustand  .....

Schloßstraße Charlottenburg - abgestiegen, verlassen und vergessen .....

- Kiezfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

31. Mai 2010 - 21:05Rücktritte

Da fliegt ein  Bundespräsident von Afghanistan zurück und er wird von einem Reporter des DLF im Flieger interviewt. Köhler sprach in diesem Interview sinngemäß, am 22.05.2010, u.a. darüber, dass ein Land wie die BRD, für die Wahrung seiner nationalen Wirtschaftinteressen, diese auch eventuell mit bewaffneten Auseinandersetzungen werde sichern müssen. Die sich daraus ergebende Kritik an seiner Aussage, sieht Köhler als respektlos an seinem Amt an. Als der „richtige“ Kandidat der damaligen Schwarz-Gelben Wunschkoalition, 2004, wurde Köhler Präsident von Muttis Gnaden. Als Begleitfregatte war „unser Guido“ im Fahrwasser der Neoliberalen Koalition.

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T. Wiese - Gastautoren, Gesellschaft, Politik - ein Kommentar / Kein Trackback

30. Mai 2010 - 21:05Straßenflohmarkt im Kiez

Schon zum zweiten Mal spendierte die GEWOBAG unserem Kiez einen Straßenflohmarkt. Wie schon im letzten Jahr waren die Straßen, Plätze und Cafés wieder voll.

Straßenflohmarkt - vor dem Service-Büro der GEWOBAG in der Nehringstraße

 

Auch die Organisation hatte sich diesmal weiter verbessert. So hatte die GEWOBAG vorher extra zahlreiche Gerüste errichten lassen, um das Angebot ausladend und ansprechend präsentieren zu können. Ein klares Plus beim Service!

Straßenflohmarkt in der Seelingstraße

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- Kiez, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

29. Mai 2010 - 19:23Sonntagsfrühstück mit Aktionstag im Ziegenhof - und Unterstützung für ein neues Ziegenhaus

Morgen am Sonntag, 30, Mai 2010 ab 11:00 Uhr, lädt die Blockinitiative 128 e.V. zum Sonntagsfrühstück und Aktionstag im Ziegenhof ein.

 

Weiter bitten die Aktiven vom Ziegenhof um Unterstützung und Mithilfe beim Bau eines geplanten neuen Ziegenhauses. Weitere Information erhalten Sie morgen beim Aktionstag oder auch später im Ziegenhof. Wenn die Blockini möchte, können auch hier weitere Kontaktdaten angegeben werden. Ansonsten wenden Sie sich über das Kontaktformular oder per E-Mail an das Kiez-Web-Team. Wir leiten weiter und vermitteln auf Wunsch den direkten Kontakt.

 

- Kiez, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

28. Mai 2010 - 00:21Schlaglochfinder


Wer suchet, der findet - so heißt es. Heute mehr denn je.
Hoffentlich fällt der Kleene dabei nicht in eines .....

Schlaglochsucher brauchen auch mal ein  Päuschen (in der Neuen Christstraße)

- Kiez, Kiezfundstücke - ein Kommentar / Kein Trackback

26. Mai 2010 - 21:07Bürgersprechstunde zu Themen rund um den Klausenerplatz

Die CDU lädt morgen am Donnerstag, 27. Mai 2010 ab 19:00 Uhr, zur Bürgersprechstunde zu Themen rund um den Klausenerplatz in die Nehring-Grundschule (Nehringstraße 10) ein.

Als Themen werden angegeben:

  • Verkehrsprobleme im Kiez, u.a. Belastungen durch Park-Such-Verkehr zum Weihnachtsmarkt
  • Sicherheit im Kiez
  • Wohnungs- und Mietsituation
  • und vieles mehr

Als Gesprächspartner sollen zur Verfügung stehen:

  • Klaus-Dieter Gröhler, stv. Bezirksbürgermeister und Baustadtrat
  • Bodo Schmitt. Fraktionsvorsitzender in der  Bezirksverordnetenversammlung (BVV)
  • Gesina Gisa, Bezirksverordnete und Sozialbeauftragte der CDU Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Stefan Häntsch, Vorsitzender des BVV-Ausschusses für Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten

Na, das paßt doch. Schaun wir mal, wer sich für unseren Kiez wirklich einsetzen möchte.

- Kiez, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

26. Mai 2010 - 20:11Verkehr im Kiez: Mehr Sicherheit für Kinder !

Was verkehrsberuhigtes Gebiet und Schrittgeschwindigkeit bedeuten, haben so einige Verkehrsteilnehmer bei uns im Kiez anscheinend immer noch nicht begriffen - oder ignorieren es einfach, was noch bedenklicher wäre. Dann gibt es Autofahrer die in Panik geraten, wenn, und sei es nur temporär zur Weihnachtszeit, ein Wegfall des Parkplatzes vor der eigenen Hütte droht. Bei dieser Spezies von Autofahrern fallen dann, vielleicht sogar ursprünglich gut gemeinte Aktivitäten, sofort auf fruchtbaren Boden. Da werden dann schnell die Verbindungen ins Bezirksamt zum zuständigen Stadtrat der gleichen Parteizugehörigkeit genutzt, um das eigene Wohngebiet vom Verkehr abzuschotten. Können sich ja der Rest des Kiezes und alle sonst Betroffenen damit rumschlagen - Hauptsache, der eigene Hintern muß nicht zu allzu weit vom Auto bis zum heimischen Sofa bewegt werden.

 

Nehring-Grundschule in der Nehringstraße - Einfahrt zum Schulhof

 

Es geht aber offensichtlich immer noch einen Schlag dreister. Findet ein Autofahrer dieser ganz besonderen Art nicht gleich einen Parkplatz in der Nähe seines Ziels, erblickt aber eine offene Einfahrt mit scheinbar viel Raum - dann wird eben einfach dort reingefahren. Dann spielt es auch schon mal keine Rolle, daß es sich dabei um einen Schulhof handelt. Man will es fast nicht für möglich halten. Da müssen die Schüler in Sorge um ihre Sicherheit aktiv werden, Warnschilder malen und an die Zufahrt zum Schulhof anbringen.

Update (28.05.) :
Wie ich gestern aus der Schule erfahren habe, soll es sich dabei im wesentlichen sogar um Eltern handeln, die ihre eigenen Kinder zur Schule bringen, bzw. von dort abholen.

Nehring-Grundschule in der Nehringstraße - Einfahrt mit Warnhinweisen der Schüler

 

Bleibt zu hoffen, daß dieser drastische Schritt auf die nötige Aufmerksamkeit und Einsicht trifft.

Schüler der Nehring-Grundschule warnen und bitten um Einsicht

- Kiez, Kinder und Jugendliche, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

26. Mai 2010 - 00:02Veranstaltungstips (26.05.2010)

Ein pralles Kulturprogramm wird zum Wochenende rund um unseren Kiez geboten. Eine kleine Auswahl:

  • Das "Berliner Künstler-Forum" in der Trattoria Milano präsentiert:
    "BULGARIAN VOICES BERLIN"
    Der Frauenchor “Bulgarian Voices Berlin” wurde 2009 von der Dirigentin Boryana Cerreti-Velichkova gegründet und besteht aus jungen Damen, vorwiegend Studentinnen mit guter Gesangtechnik und Erfahrung in der bulgarischen Folklore. Die Einzigartigkeit des Frauenchors “Bulgarian Voices Berlin” ist auf seine Identität, einen Mix aus authentischer und modernisierter Folklore zurückzuführen. Aus dem unermesslichen Schatz gesungener Folklore der verschiedenen Gebiete Bulgariens – Thrakien, Pirin, Balkan, Rhodopen – singen bulgarische Frauen aus Berlin Lieder von Liebe, Trennung und überschäumender Lebensfreude.
    Durch den Abend führt Sie Elke Mascha Blankenburg.
     
    Freitag, 28. Mai 2010, 19:00 Uhr
    Kaiserdamm 29, 14057 Berlin-Charlottenburg
    Der Eintritt beträgt 25,00 Euro inklusive kaltem und warmem Buffet.
    Ermäßigung für Studenten 17,00 Euro. 
        
           
     
  • Der SPIEGELSALON lädt ein zum Konzert für eine Flamencogitarre und Fußschalter
    von Georg Kempa
    Bei diesem Konzert wird es etwas Neues zu hören geben, das wahrscheinlich noch kein Kollege so präsentiert hat. Georg Kempa ist seit über 25 Jahren professioneller Flamencogitarrist in Berlin. Seine fundierte Kenntnis des Flamenco, der Flamencogitarre und sein Können entwickelte er in intensiver Zusammenarbeit mit verschiedenen Flamencokünstlern im In- und Ausland. Langjährige Auftrittserfahrung als Solo- und Begleitgitarrist für Flamencotanz und Gesang und eigene Studioproduktionen gewährleisten Kompetenz und hohes musikalisches Niveau.
    (Fußschalter? Auflösung beim Konzert)

    Samstag, 29. Mai 2010, um 19:30 Uhr
    SPIEGELSALON, Friedbergstr. 29, 14057 Berlin-Charlottenburg
    Eintritt frei - ein Spendenhut geht rum

Und es geht noch weiter:

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- Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

25. Mai 2010 - 00:04Gedenken an Charlottenburger Gegner des Nationalsozialismus

Am Ende der Lesung am 21. April aus Jan Petersens Chronik "Unsere Straße" wurden kurz zwei Vorhaben vorgestellt, die beide in engem Bezug zu dem erwähnten Buch stehen und das gemeinsame Ziel haben, Charlottenburger Gegner und Opfer des Nationalsozialismus der Jahre 1931 bis 1934 öffentlich zu ehren.

Das eine Vorhaben erinnert an diejenigen, die vom SA-Sturm 33 in dessen Kaserne - dort wo in der heutigen Loschmidtstraße der Verkehrsübungsplatz liegt - gequält wurden. Dort stand damals das Volkshaus der SPD, das 1933 von der SA besetzt worden war. Zu diesem Vorhaben wird demnächst ein gesonderter Bericht erscheinen.

Das zweite Vorhaben gedenkt der Charlottenburger, die im Januar und Februar 1933 in der damaligen Wall-/jetzt Zillestraße dem SA-Sturm 33 entgegentraten und deshalb vor Gericht gebracht und zu Zuchthaus- und Gefängnisstrafen verurteilt wurden, Richard Hüttig sogar zum Tod. Hinzu kommen siebzehn Charlottenburger, die zwischen 1931 und Anfang 1934 von der SA (und in zwei Fällen von der Polizei) ermordet wurden, teils auf offener Staße, teils in Kasernen der SA. Insgesamt geht es um 88 Menschen, meist arbeitslose Arbeiter, einige bei der KPD organisiert. Nur an zwei von ihnen wird öffentlich erinnert: Richard Hüttig (Gedenktafel am Haus Seelingstraße 21) und Otto Grüneberg (Gedenktafel am Haus Schloßstraße 22 und gegenüber der Otto-Grüneberg-Weg). Aber auch die 86 anderen verdienen es, daß wir uns ihrer erinnern. Selbst wenn ihre Namen kaum noch jemandem bekannt sein werden, so steht doch jeder einzelne von ihnen für die, die sich gewehrt haben.

Solch Gegenwehr fand statt am 30. Januar 1933, als der SA-Sturm 33 die heutige Zillestraße "erobern" wollte. Dabei wurde deren Anführer erschossen, was man den Gegnern jedoch erfolglos anzuhängen versuchte. Die Stelle, an der damals die SA eine Tafel anbrachte, am Haus 52 (jetzt "Haus der Jugend"), bietet sich daher als passender Ort an, um der Charlottenburger Gegner des Nationalsozialismus zu gedenken.

Beide Vorhaben werden von der Gedenktafelkommission des Bezirks diskutiert; sie ist für Interessenten über bvv@charlottenburg-wilmersdorf.de zu erreichen.

MichaelR

Michael R. - Gastautoren, Geschichte - fünf Kommentare / Kein Trackback

25. Mai 2010 - 00:02Neues aus Charlottenburger Volksparks

Der Tagesspiegel berichtete über unseren Schloßpark Charlottenburg und die Arbeit der Gärtner. Dabei sind auch zwei aktuelle Besichtigungs-Termine in der Gärtnerei: zur Sommerbepflanzung und zur Pflege mediterraner Kübelpflanzen (am Freitag, 28. Mai 2010 um 17:00 Uhr).
* Der Tagesspiegel vom 25.05.2010 - "Schlosspark Charlottenburg"
* Der Tagesspiegel vom 25.05.2010 - "Perfektion in Blüte"

  
Weiter geht es mit der Vorstellung des Waldhochseilgartens im Volkspark Jungfernheide, der Ende Mai eröffnet werden soll. Sieben Parcours unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade auf einer Gesamtlänge von 1500 m mit fast 100 Elementen sollen jung und alt zum Klettern, Hangeln und Balancieren einladen. Das allerdings nicht gerade preiswert und ein günstiges Angebot für Familien die nicht so viel Geld haben, sollte in einem echten Volkspark vielleicht auch dazugehören.
* Der Tagesspiegel vom 21.05.2010
* Waldhochseilgarten Jungfernheide

- Gesellschaft, Schlosspark - Kein Kommentar / Kein Trackback

23. Mai 2010 - 21:40Lebendiger Klausenerplatz

Heute wurde auf dem Klausenerplatz gefeiert. Bei schönem Wetter, mit einem großen Angebot an Speisen und Getränken, Spiel und Spaß saß man zusammen. Auch Spielplatz und Liegewiese gleich nebenan wurden zahlreich mitgenutzt.

Kinder- und Familienfest auf dem Klausenerplatz

 

Auch morgen noch, am Pfingstmontag, ist jeder eingeladen, von 10:00 bis 20:00 Uhr beim Kinder- und Familienfest auf dem Klausenerplatz mitzufeiern. Ein buntes Bühnenprogramm, Folklore, Kindertheater, eine Hüpfburg und weitere Überraschungen werden sicher wieder unterhalten und Spaß bereiten. Das Angebot an Speisen und Getränken ist lecker und wirklich preiswert.

Kinder- und Familienfest auf dem Klausenerplatz

Kinder- und Familienfest auf dem Klausenerplatz

- Kiez, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

22. Mai 2010 - 19:06Begleitung gesucht

Wir haben folgende Anfrage erhalten:

Ihr Lieben,
hier eine dringliche freundliche Anfrage von mir an Euch:
Wer von Euch würde gerne einem netten blinden hörenden Vater von zwei süßen Töchtern, 5+6, Begleitung zu der einen oder anderen Veranstaltung dieser Tage anbieten mögen?
Sie wohnen Nähe Schloß Charlottenburg und sind vielseitig interessiert.
Ich habe sie auf dem Ziegenhof zufällig kennengelernt und auch schon ein paar mal assistiert. Sie würden sich freuen wenn noch andere sie einfach dorthin mitnehmen, wo ihr sowieso hinwolltet.

Das wäre eine tolle Überraschung.

Angebote und Vorschläge bitte über das Kontaktformular oder per E-Mail an das Kiez-Web-Team. Wir leiten weiter und vermitteln auf Wunsch den direkten Kontakt.

- Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

21. Mai 2010 - 00:34Großes Fest auf dem Mierendorffplatz

Im Mierendorff-Kiez wurde gestern gefeiert. Es war ein tolles Fest mit bester Stimmung und richtig gut besucht. Das meinen auch die Osnabrücker, die diesmal wieder ein kleines Gastgeschenk mitbrachten: ein "Niedersachsenross" für den nahen Kinderspielplatz.

Volles Haus - Kiezfest auf dem Mierendorffplatz 2010


Und die Musike wurde natürlich vom Kiez am Klausenerplatz ausgesteuert

Olaf Maske vom Klausenerplatz-Kiez sorgt für den guten Klang auf dem Mierendorffplatz

- Kiez, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

20. Mai 2010 - 23:40Mieter der GEWOBAG im Chaos

Die heutige Abendschau vom rbb berichtete über "Mieter im Chaos" bei der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG. Ein Beitrag, zu dem die Worte im Hals stecken bleiben. Ein Bericht, den man sich anschauen sollte:
* rbb Abendschau vom 20.05.2010 "Mieter im Chaos" oder
* rbb Abendschau Archiv - Sendung vom 20.05.2010 (auch die komplette Sendung)

Eine Mieterversammlung zu derart umfangreichen Sanierungsmaßnahmen? Da kommt doch nur Kauderwelsch dabei raus. Sowas machen wir heute nicht mehr. So, oder so ähnlich soll die Antwort der GEWOBAG gewesen sein - so ein betroffener Mieter aus Spandau in der Sendung. Unfassbar, wie es der Moderator bemerkte.
Warum gibt es dort eigentlich keinen Mieterbeirat? Warum sorgt die Senatsverwaltung nicht für die notwendige Mieterbeteiligung und eine, auch rechtlich, anständige Behandlung der Mieter, wenn eine solche Selbstverständlichkeit in den Köpfen der Leitung einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft offensichtlich nicht vorhanden ist? Die GEWOBAG tritt noch nicht mal vor die Kamera und äußert sich nur schriftlich? Wo bleibt eine persönliche Stellungnahme?

Lesen Sie mal was sie von sich geben, wenn es schöne Reden zu schwingen gilt. Dabei hat man dann auch kein Problem, in holder Gemeinsamkeit  Strahlefrau und Strahlemann vor einer Kamera darzustellen (siehe Foto unter dem Link zur Presseinfo).

22.12.2009
Wettbewerb „Familien-Freunde 09“: GEWOBAG erhält Sonderpreis für familienorientiertes Wohnen
* Projekt "Zukunft Falkenhagener Feld" für die Förderung des generationsübergreifenden Zusammenlebens und die Förderung von Gesundheit ausgezeichnet.
* Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer dankt teilnehmenden Unternehmen für ihren Beitrag zur sozialen Stadtentwicklung.

Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer überreichte GEWOBAG-Vorstand Hendrik Jellema und Projektleiterin Silja Stubenvoll eine Urkunde für die Förderung des generationenübergreifenden Wohnens und die Förderung der Gesundheit im Falkenhagener Feld. Der Sonderpreis ist mit 1.000 Euro dotiert. Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Bewohner eines Viertels sollen darauf vertrauen können, dass ihre Stimme gehört wird und sie sich in die Entwicklung eines Wohnviertels einbringen können. Der Wettbewerb liefert hervorragende Beispiele dafür wie sich Wohnungsunternehmen mit kreativen Konzepten sozial engagieren.“

Quelle: GEWOBAG - Presseinfo vom 22.12. 2009

Man beachte daraus Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD): "Bewohner eines Viertels sollen darauf vertrauen können, dass ihre Stimme gehört wird und sie sich in die Entwicklung eines Wohnviertels einbringen können." Was für ein Hohn angesichts des aktuellen Geschehens. Eine fortgesetzte Mißachtung der Menschen seitens der Senatsverwaltung - gestern der Fanny-Hensel-Kiez in Kreuzberg, heute Spandau, und morgen der Klausenerplatz?

Was kann man den Mietern in dieser Situation noch dringend raten?

  • Tun Sie sich zusammen und gründen eine Mieterinitiative
  • Lassen Sie sich umgehend mietrechtlich beraten (dazu gibt es auch kostenlose Beratungen bei den Bürgerämtern Charlottenburg und Spandau)
  • Gehen sie massiv an die Presse. Der Anfang mit der Abendschau ist gemacht - weitermachen!
  • Wenden Sie sich an das Abgeordnetenhaus von Berlin (Ausschuss für Bauen und Wohnen)
    Die baupolitischen Sprecher der Fraktionen sind:
    Stadtkewitz, René (CDU)
    Otto, Andreas (Bündnis 90 / Die Grünen)
    Arndt, Dr. Michael (SPD)
    Doering, Uwe (Die Linke)

PS
Erinnern sich die Mieter der GEWOBAG am Klausenerplatz an diese Nummer mit dem sog. "Öko-Kiez 2020"? Da könnte ja bei dem Verhalten das nackte Grauen aufkommen.

- Gesellschaft, Politik - zwei Kommentare / Kein Trackback

19. Mai 2010 - 22:40Wem gehört der Kiez ?

 
Wir hatten im April über bürgerschaftliches  Engagement berichtet, bei dem man sich mit Stadtentwicklung beschäftigt und einige Projekte vorgestellt. Eine zentrale Frage dabei: Wem gehört (eigentlich) die Stadt? In unserem Nachbar-Bezirk ist man schon einen Schritt weiter und fragt im Blog Moabit Online ganz konkret: "Wem gehört Moabit?"
Ein interessantes Pojekt.

- Gesellschaft, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

19. Mai 2010 - 22:16Keramik-Trödelmarkt im KMB

Am Pfingstsonntag und -montag findet der inzwischen schon zur Tradition gewordene Keramik-Trödelmarkt (jeweils von 11:00 bis 17:00 Uhr) im romantischen Ambiente des Museumsgarten im Keramik-Museum Berlin statt. Angeboten werden unter anderem dem Förderverein KMB speziell zu diesem Zweck gespendete Gefäße und Objekte aus Steinzeug, Steingut, Porzellan vergangener Zeiten.
Eine gute Gelegenheit auch, sich die aktuell präsentierten drei Sonderausstellungen anzuschauen (Eintritt: 2,- Euro (inklusive Besuch der Ausstellungen):
  • "Siegfried Möller (1896-1970) und Schüler" (Ausstellung bis 16.8.)
  • "Scapin - und das Lied der Erde" (Ausstellung bis 7.6.)
  • "Keramik aus Thüringen" (Ausstellung bis 1.11.)
Keramik-Museum Berlin (KMB)
Schustehrusstraße 13

Keramiktrödel 2009 / © Keramik-Museum Berlin

- Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

19. Mai 2010 - 21:43"Wahre" Wahlergebnisse

Eine interessante Wahlnachlese gab es in einem Blog: bei TOMS WOCHENSCHAU. Dort wurde die NRW-Landtagswahl 2010 nach dem "offiziellen" und dem "wahren" Ergebnis aufgeschlüsselt. Das gibt doch Stoff zum Nachdenken. Die gesunkene Wahlbeteiligung hatte ich ja schon erwähnt. Die Gruppe der Nichwähler ist zur quasi "stärksten Partei" geworden - das war klar. Bei der Gegenüberstellung fallen mir noch weitere Punkte ein, zum Beispiel: wie weit die beiden größeren Parteien in der Realität tatsächlich schon von einer "Volkspartei" entfernt sind, wie geradezu winzig die anderen Parteien wirklich sind und wie aufgeblasen sich diese kleinen Gruppen und Grüppchen dagegen öffentlich darstellen.

 Das offizielle Ergebnis der NRW-Landtagswahl 2010

CDU……………34,6 %
SPD…………….34,5 %
Grüne………….12,1 %
FDP………………6,7 %
Sonstige………..6,5 %

Das wahre Ergebnis der NRW-Landtagswahl 2010

Nichtwähler…40,7
CDU……………20,2 %
SPD…………….20,1 %
Grüne……………7,0 %
FDP………………3,9 %
Linke……………3,2 %

Eine Aufschlüsselung, wie sie ja auch auf jede andere Wahl angewendet werden kann.

 

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18. Mai 2010 - 00:02Straßenfeste für jung und alt

Die Zeit der Straßenfeste, der Kiezfeste, der Familien- und Kinderfeste beginnt. Los gehts:

  • Am Donnerstag, 20. Mai 2010 von 16:00 bis 21:30 Uhr feiern unsere Nachbarn auf dem Mierendorffplatz ihr Kiezfest. Auch diesmal wird wieder zusammen mit dem Landkreis und der Stadt Osnabrück eingeladen. Laut Pressemitteilung warten dann auf die Besucher gastronomische Köstlichkeiten, wie beispielsweise das Artländer Bier. Außerdem soll es lustige Aktionen und ein Bühnenprogramm für alle Altersklassen mit spannender Unterhaltung geben. Die Organisatoren informieren über die Region Osnabrück. Wie schon in den vergangenen Jahren ist der Ort des Geschehens der Mierendorffplatz, auf den die Osnabrücker Straße mündet, wo sonst der örtliche Wochenmarkt stattfindet. Dabei auch zwei Musikgruppen aus Osnabrück: Steiffen bietet Pop, Country und Schlager - Mit Stimme, Schlagzeug, Klavier und Percussion gibt das Horst-Bergmeier-Duo eine Blues- und Boogievorstellung der Extraklasse.
          
       
  • Am Pfingstwochenende wird bei uns im Kiez schon zum zweiten Mal das Kinder- und Familienfest auf dem Klausenerplatz gefeiert. Ein buntes Bühnenprogramm, Folklore, Kindertheater, eine Hüpfburg und weitere Überraschungen sollen unterhalten und Spaß bereiten. Kulinarische Köstlichkeiten werden selbstverständlich auch hier geboten. Sonntag und Montag, 23. und 24. Mai 2010, jeweils von 10:00 bis 20:00 Uhr.

        
       
  • Vormerken kann man noch den Samstag, 05. Juni 2010. Dann wird von 16:00 bis 22:00 Uhr bei den nächsten Nachbarn in der Behaimstraße gefeiert.
    Mit einem rauschenden Straßenfest möchte das Team des Cafe Theater Schalotte das 30-Jährige Bestehen gemeinsam mit allen Gästen feiern. Bei Gegrilltem und Gebackenem sind alle herzlich eingeladen, sich an den Darbietungen auf der Outdoor-Bühne zu erfreuen, denn am Geburtstag wird die Kultur auf die Straße getragen. Es gibt einen bunten Mix aus Musik, Theater und Flamencotanz, das die Bandbreite des Programms zeigt.
     
       
  • Am Sonntag, 20. Juni 2010 geht es dann wieder bei uns im Kiez mit dem 1. Kiez-Kinderfest weiter. Doch dazu später mehr ....

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17. Mai 2010 - 00:08Berliner Freiwilligentag

Im April fand gerade die Berliner Freiwilligenbörse statt und schon beginnen die Vorbereitungen zum 10. Berliner Freiwilligentag am 18. September 2010.

Neu ist das Motto im Jubiläumsjahr und lautet „freiwillig aktiv für Berlin“, denn immer mehr Bürger möchten sich in ihrer Stadt für ihre Stadt, ihren Bezirk, ihren Kiez engagieren. Daher werden an diesem Tag die Berlinerinnen und Berliner erneut unter vielfältigen Mit-Mach-Aktionen auswählen können, um sich freiwillig, kurzzeitig und unverbindlich für einen guten Zweck zu engagieren. Projekte, Vereine und Initiativen, die dabei sein wollen, erhalten im Internet Informationen für die Gestaltung einer Mit-Mach-Aktion.

Von Jahr zu Jahr wurde das bunte Netz der vielfältigen Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements berlinweit dichter gespannt. Ob Gartenpflege oder frischer Anstrich, ob Vorlesen oder Kuchen backen – 4.000 Teilnehmer entdeckten allein im vergangenen Jahr, wie viel Spaß das gemeinsame Anpacken von Freunden, Nachbarn und Arbeitskollegen macht. Im Jahr 2001 brachte die Landesfreiwilligenagentur Berlin „Treffpunkt Hilfsbereitschaft“ die Idee aus New York nach Berlin und seitdem werden dort alle Berliner Freiwilligentage initiiert und koordiniert. Dem Berliner Beispiel folgen mittlerweile 100 Städte und Kommunen in Deutschland.

Wer möchte kann eine Mit-Mach-Aktion gestalten, welche erleben läßt, wie viel Spaß freiwilliges Engagement machen kann. Zum Beispiel für den eigenen Kiez – Dank ihm bleibt unsere große Stadt überschaubar und einzigartig – jeder kann dazu beitragen, daß der eigene Kiez noch schöner, liebens- und lebenswerter wird.

Weitere Informationen:
* Berliner Freiwilligentag

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16. Mai 2010 - 19:44Panoramafreiheit International

Die SPSG hat beim Bundesgerichtshof (BGH) Revision gegen das Urteil des Brandenburgischen Oberlandesgerichts (OLG) zur sogenannten Panoramafreiheit eingelegt.

Dazu hatten wir begonnen die Damen und Herren Richter in Karlsruhe etwas näher, insbesondere mit unserem Schloßpark in Charlottenburg bekannt zu machen und ihnen in lockerer Reihenfolge Fotos von und aus dem Park zu zeigen. Bilder die zeigen sollen, nicht nur wie er aussieht, sondern auch, wie wichtig er für die Menschen aus den vielfältigsten Gründen ist. Schließlich müssen sie ein weises Urteil fällen und kennen unseren Volkspark (= Park des Volkes) vielleicht noch gar nicht.

Besucher aus der ganzen Welt in einem freien Park

 

Jedesmal, ja wirklich immer, muß man bei einem Besuch des Schloßparks feststellen, daß dort fotografiert wird. Da kommen die Besucher aus den fernsten Ländern und knipsen was das Zeug hält, was die Speicherkarte hergibt. Einfach so, wie selbstverständlich. Ob sie die Stiftung um Erlaubnis gebeten haben, fragte ich nach. Ungläubiges Stirnrunzeln war die Antwort. Sie dachten wohl, ich wolle sie veräppeln. Nein, nein, das ist ernst gemeint, wir haben hier eine Stiftung, die das tatsächlich fordern möchte. "Oh, wir dachten Deutschland wäre inzwischen ein freies Land und hätte keine preußischen Herrscher mehr", gab der Herr mit der schicken Canon von sich. Eigentlich schon, stotterte ich - irgendwie begann es  nun richtig peinlich zu werden. Die Stiftung die Erste wäre ja nicht der direkte Nachfolger Wilhelms des Zweiten, versuchte ich zu erklären. Und weiter: die Stiftung wäre nichts weiter als eine Verwaltung, die Schloß und Schloßpark im Sinne der Bürger des Landes zu pflegen und erhalten hätte. Ach so, deutsche Bürokratie, davor hat uns schon unser Reiseführer gewarnt, kam es trocken zurück. Ich war entsetzt: was denkt man denn in der Welt über unser Land? 

So kann es nicht weitergehen. Es kann doch einfach nicht sein, daß einige engstirnig Uneinsichtige unser Ansehen in der Welt so mies machen. Aber sonst gefällt ihnen Berlin richtig gut, nahm ich beruhigt zur Kenntnis. Auch der Schloßpark ist wunderschön, war die einhellige Meinung. Und wenn sie dann nächste Woche wieder zu Hause in Fujimino, Komatsu, Zhanjiang oder sonstwo sind, dann möchten sie ihre Fotos schließlich allen zeigen - und deshalb vielleicht sogar ins Internet stellen ....

Ist doch auch verständlich, macht ja jeder wenn er eine Reise tut. Und manches macht die Stiftung auch richtig toll im Schloßpark. Das muß man doch der Welt zeigen können ........

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15. Mai 2010 - 00:02Ein einziges Narrenschiff

Weil nur absoluter Müll aus den News rüberschwappt (Ackermann wird "spiegelbildlich" ausgeschieden, Kassandra-Rufe hier und da, Kirchentag mit oder ohne Hoffnung, Charlottenburg ist pleite wie ganz Berlin und trotzdem wird massiv verschwendet, in NRW schielen alle und keiner weiß wohin  - er sich ausscheiden soll, usw. usf.) und weil mir selbst gerade nicht danach ist, etwas Positives dagegenzusetzen (man kann ja schließlich auch nicht immer nur die Welt schön reden):

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15. Mai 2010 - 00:01Deutschland, Land der Einkocher und Sauertöpfe

Wie schön, wir werden bald alle so schlau wie Roland Koch. Der Koch der Nation!
Was der für Süppchen macht. Maggi und Co sind nichts dagegen. Die Zutaten sind schon auf dem Tisch: z.B. werden wir in Zukunft alle so gut Englisch sprechen wie unser Guido. Die Kindergärten erhalten weniger Kohle, die Kids werden sich selbst überlassen, dafür lernen sie noch schneller mit den Füßen und Fäusten umzugehen. Ja, und die deutsche Forschung wird sich zukunftsträchtig auf das Schnitzen von chinesischen Essstäbchen konzentrieren. Schließlich werden die chinesischen Mitbewohner unseres Planeten mit dem Kopieren und Weiterentwickeln ehemals deutscher Maschinenbaukunst genug zu tun haben, um sich noch mit Essstäbchen zu beschäftigen. Die zweite Stufe der Einheit ist damit eingeläutet. Wir werden alle eine Nation von Rolands und Guidos.

Endlich keine Unterschiede mehr. Roland Koch als hardcore Gleichmacher. Welch eine Freude! Die Blödzeitung als Leistungskurslektüre für ein bundesweites Zentralabitur. Der Biologieunterricht und der Sexualkundeunterricht erhalten aus dem Micky Maus Land Entwicklungshilfe von den Kreationisten.

Man könnte meinen, die Diktatur der Dummheit, der gleichgeschalteten Intoleranz ist im Kommen. Wenn sie nicht schon da wäre. Nicht nur, dass wir einen Guido haben, das ist schon zuviel. Doch welch eine Schmach für das Land, das ich liebe, wenn jetzt noch der Einheitsbreikoch aus der Versenkung auftaucht.
Soll er doch selbst die Suppe, die er uns da einbrocken will, alleine auslöffeln.

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13. Mai 2010 - 00:02Zum Vatertag: Kartoffelsalat

Da hier natürlich mal wieder sonst keiner den Vatertag gebührend würdigen möchte, habe ich einfach mal was rausgesucht. Ich denke, daß diese Art von "Kartoffelsalat" auch Frauen ganz erstaunlich finden könnten. Das ist es doch auch wirklich, dazu noch voll "Retro" (1944).

 

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11. Mai 2010 - 00:02~ Erlesener Kiez ~ Wilfried N’Sondé

Die Lesereihe „Erlesener Kiez“ präsentiert Texte von Autorinnen und Autoren, die im und am Klausenerplatz-Kiez gelebt haben bzw. leben. Im Verlauf des Jahres 2010 gibt es im Quartier zwischen Schloss Charlottenburg und Lietzensee im Monatsrhythmus Lesungen, die an einschlägigen kulturellen Vernetzungsorten im Kiez stattfinden. Die ausgewählten Texte spiegeln die bewegte Geschichte des Quartiers im Lauf der Jahrzehnte wider und möchten die heute hier Lebenden miteinander ins Gespräch bringen. Die Literaturreihe „Erlesener Kiez“ versteht sich als Beitrag zum kulturellen Leben am Klausenerplatz und der näheren Umgebung.

Autor im Mai ist Wilfried N’Sondé, 1968 in Brazzaville im Kongo geboren. Er kam mit seiner Familie im Alter von fünf Jahren nach Frankreich und lebt seit knapp 20 Jahren in Berlin. Der studierte Politologe, der zudem als Musiker arbeitet, betreut Sozialprojekte mit türkischen Jugendlichen, u. a. am Klausenerplatz. In seinem hoch gelobten literarischen Debüt „Das Herz der Leopardenkinder“ schildert N’Sondé die Situation jugendlicher Immigranten in einer Pariser Banlieue. Ein Leben zwischen Afrika und Europa, Tradition und Träumen, zur Sprache gebracht in heftigem, atemlosem Ton.

  
Wilfried N’Sondé liest aus „Das Herz der Leopardenkinder“

  
Dienstag, den 25. Mai 2010
Beginn 19:00
Jugendclub Schloß19
Schloßstraße 19
14059 Berlin
Der Eintritt ist frei

 
  
  
    

Die Lesereihe „Erlesener Kiez“ wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds, das Bezirkliche Bündnis für Wirtschaft und Arbeit beim Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin und die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. Die Lesung N’Sondé wird organisiert in Kooperation mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Abteilung Jugend, Familie, Schule und Sport; Jugendamt - Regionalteam 1 sowie dem Kunstmann Verlag, München.

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10. Mai 2010 - 00:03Demokratie und Wahlen

Nordrhein-Westfalen hat gewählt. Die einen bejammern ihren herben Verlust (CDU), die anderen feiern das eigene schlechteste Ergebnis seit über 50 Jahren und prusten dummdreist in die Gegend: "die SPD ist wieder da". Das wird nur verständlich, weil die einen ihren Macht- und Versorgungspool verlieren könnten und die anderen eine Chance wittern, sich mal wieder feist selbst in der Quelle zu suhlen. Die fast stetig sinkende Wahlbeteiligung nimmt das ganze Politganovenpack erst gar nicht zur Kenntnis. Das ist ebenso verständlich, weil sie die Menschen und die grundlegenden Probleme nicht wirklich interessieren. Die Gruppe der Nichtwähler ist zur quasi größten "Partei" geworden. Ein weiterer Trend scheint das Ende der sogenannten "Volksparteien" zu sein - die SPD ist es inzwischen schon länger nicht mehr, die CDU scheint auf dem Weg zu folgen. Zukünftige Regierungen werden möglicherweise immer mehr nur noch mit Koalitionen aus drei Parteien zustande kommen. So unwesentlich die politischen Parteien aufgrund ihrer Unfähigkeit für eine innere und wertige Gesellschaftsentwicklung auch sein mögen, so werden sie mit ihrer ganzen Leere doch zu einer Gefahr für die Demokratie. Deshalb wird es immer wichtiger, sich als Bürger in Gruppen und Organisationen selbst zu engagieren. Davon gibt es zum Glück reichlich lohnenswerte in allen Bereichen, genug davon sehr viel grundlegender und näher an den wichtigen Themen dran.

Und was nehmen wir nach Berlin von den NRW-Wahlen mit? Nächstes Jahr dürfen wir mal wieder unsere Stimme abliefern. In Berlin haben wir derzeit umgekehrte Verhältnisse: Die SPD in der Regierung und die CDU in der Opposition.
Liefern wir dann der CDU mäßige Verluste und der SPD so richtig heftige Verluste. Das schlechtestes Ergebnis für die SPD seit über 100 Jahren - oder gar gleich das Allzeit-Tief?  Die Berliner können doch alles locker toppen! Und verdient haben sie es allemal.

Und später können wir ja dann den Spieß mal wieder umdrehen. Spielt ja leider eh keine Rolle, welcher Satz an Schwätzern gerade dran ist.

PS
In Charlottenburg-Wilmersdorf jagen wir nächstes Jahr auf jeden Fall erstmal den hiesigen SPD-Haufen ins Jammertal. Ok!

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09. Mai 2010 - 07:04zum Muttertag!

Allen Müttern alles Gute zum Muttertag

 

Alle Kinder ihrer Mütter rund um den Klausenerplatz wünschen ihren Müttern alles Liebe und Gute zum Muttertag!

Und wir sagen jetzt einfach mal:

Danke!

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08. Mai 2010 - 23:18Schloßstraße wird zur Kunstallee

Am Samstag startete, wie angekündigt, die 1. Berliner Kunstallee in der Schloßstraße vor dem Schloß Charlottenburg. Der neue Kunstmarkt begann schon mal recht vielversprechend und war gut besucht. Ein umfangreiches und höherwertiges Angebot läßt auf zufriedenstellende Umsätze hoffen. Sollte die neue Kunstmeile ein Erfolg werden und auch im nächsten Jahr stattfinden, wäre es ein schönes weiteres Highlight neben dem mittlerweile schon etablierten Weihnachtsmarkt vor dem Schloß.

Kunstallee Schloßstraße

 

Auch am Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr kann man noch auf der Kunstallee allerlei bunte Angebote bestaunen und sich von neuen "Gewächsen" überraschen lassen.

 

Etwas Neues in den Bäumen der Schloßstraße

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07. Mai 2010 - 00:02Kabelfernsehen im Kiez - Technik und Verbraucherforderungen

Zu diesem Thema plant der Mieterbeirat Klausenerplatz die nächste Mieterversammlung. Das wurde bereits auf der letzten Veranstaltung angekündigt. Leider hat sich die Organisation verzögert, was allein an den langwierigen Abstimmungen zur Teilnahme des Kabelnetzbetreibers Tele Columbus liegt. Der Monat Juli wird derzeit angepeilt.

Die Themen werden sowohl sämtliche technischen Aspekte sein, wie z.B. Receiver-Technik, Ci-Module, Verschlüsselung, neue Flachbildschirme (LCD, LED, Plasma), Sicherstellung einer analogen Versorgung für ältere Geräte, aber auch ein gut funktionierender Service für die Mieter (Auskunft, Informationen, Service bei Störungen usw.) und das gesamte Angebot von Tele Columbus (kostenpflichtige Zusatzangebote, Internet, Telefonie).

Heise online brachte gerade zwei Beiträge zur Thematik. Der erste Artikel (heise online vom 28.03.2010) berichtet zum Stand der Einführung von neuen CI-Modulen (CI-Plus-Modul). Der zweite (heise online vom 04.05.2010) stellt ein gemeinsames Positionspapier des Deutschen Mieterbundes (DMB), des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) und des Bundesverbandes der Verbraucherzentrale (vzbv) vor. Darin werden Forderungen an ein verbraucherfreundliches Digitalfernsehen ohne Zusatzkosten (neben der monatlichen Gebühr für den Kabelempfang, die bereits von der GEWOBAG über die Betriebskosten mit der Miete direkt eingezogen wird) formuliert. Beide Punkte werden dann auch auf der Mieterversammlung zur Sprache kommen.

Hier noch ein Auszug aus dem Positionspapier, bzw. der dazugehörigen Pressemitteilung:

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06. Mai 2010 - 23:21Ton Steine Scherben - immer aktuell

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06. Mai 2010 - 00:02Griechische Philosophen - immer aktuell

Einige ausgewählte Zitate:

  • Aristoteles (384 v.Chr. - 322 v.Chr.):

    "Der Zweck der Aufstände aber ist Gewinn und Ehre oder ihr Gegenteil."

     "So ist der Wucher hassenswert, weil er aus dem Geld selbst den Erwerb zieht und nicht aus dem, wofür das Geld da ist. Denn das Geld ist um des Tausches willen erfunden worden, durch den Zins vermehrt es sich dagegen durch sich selbst. […] Diese Art des Gelderwerbs ist also am meisten gegen die Natur."
       

  • Platon (ca. 427 v.Chr. - 347 v.Chr.):

    "... dass wahrhaftig das Menschengeschlecht nicht aus dem Unglück herauskommen würde, bevor ein Schlag wahrer und echter Philosophen an die Staatsverwaltung gelangte, oder dann, bevor die regierenden Kreise in den Städten durch ein göttliches Wunder ernsthaft zu philosophieren begännen."

    "Wenn der Gerechte auf Erden erscheinen wird, wird er gegeißelt, gefoltert, in Ketten gelegt, an beiden Augen geblendet werden, und schließlich wird man nach allen Martern ihn ans Kreuz schlagen, damit er zur Einsicht kommt, dass es nicht das Richtige ist in dieser Welt, gerecht zu sein, sondern es nur zu scheinen."


  • Sokrates (469 v.Chr. - 399 v.Chr.):

    "Es ist besser, Unrecht zu leiden als Unrecht zu tun."

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05. Mai 2010 - 22:50Veranstaltungstips (05.05.2010)

Auf die 1. Berliner Kunstallee bei uns im Kiez (Schloßstraße) am nächsten Wochenende hatten wir gerade hingewiesen.

Am Samstag, 8. Mai 2010 startet um 14:00 Uhr am Hermannplatz eine Demonstration für bezahlbare Wohnungen in den Innenstadtbezirken. Und das läßt sich an dem Tag wunderbar mit dem Konzert eines Musikers vom Klausenerplatz verbinden, welches gar nicht so weit davon an der Hasenheide stattfindet. Icke (Marcel Krüßmann) lädt zur Live-Aufnahme seiner neuen CD ein:

Freitag, 7. Mai und Samstag, 8 Mai 2010 jeweils ab 20:00 Uhr
Brauhaus-Südstern
Hasenheide 69 - 10967 Berlin

Icke - Gesang, Gitarre
Suny - Solo-Gitarre
Hans Hartmann - Chapmanstick
Berny - Drums

Gastmusiker
am Freitag: Joe Kucera - Saxophon
am Samstag: Ludger Singer - Piano, Tuba, Didgi

Dazu ein Video einer früheren Aufnahme-Session:

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04. Mai 2010 - 00:02Kunstallee in der Schloßstraße

Am nächsten Wochenende soll die 1. Berliner Kunstallee in der Schloßstraße stattfinden. Unter dem Motto "Kunst trifft Handwerk" werden nach Angaben der Veranstalter ausgewählte Künstler und Kunsthandwerker ihre hochwertigen Arbeiten aus der gesamten Vielfalt des Kunsthandwerks präsentieren.

Samstag, 8. Mai und Sonntag, 9. Mai 2010 jeweils von 11:00 bis 18:00 Uhr
Schloßstraße vor dem Schloß Charlottenburg
(U-Bhf Sophie-Charlotte-Platz / Buslinien 145, 109, 309 / S-Bhf Westend)

Kunstallee

Der Veranstalter weist die Anwohner mit Aushängen auf die Straßensperrung der Schloßstraße zwischen Spandauer Damm und Schustehrusstraße hin.
Zeitraum der Sperrung: Samstag, 8. Mai und Sonntag, 9. Mai 2010 jeweils von 06:00 bis 22:00 Uhr

Kunstallee

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03. Mai 2010 - 23:07Wir stehn auf Charlottenburg-Wilmersdorf

... und halten durch

Ein Herz für Charlottenburg-Wilmersdorf - dem Bezirk mit Zukunft ( demnächst ;)

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02. Mai 2010 - 23:08Heute retten wir Griechenland und morgen die ganze Welt ?

Aber wer hilft eigentlich Charlottenburg ?

Ja, Sie haben richtig gelesen. Richtet sich doch die ganze öffentliche Aufmerksamkeit derzeit nur auf Griechenland, vielleicht auch schon auf Spanien und Portugal - doch wer hilft uns? Oh, ihr Völker der Welt, schaut mal auf Charlottenburg. Charlottenburg ist pleite! Charlottenburg ist fertig, fix und fertig! Kurz nach Bekanntwerden der Jahresabschlüsse aller Berliner Bezirke in der Presse (Der Tagesspiegel vom 29.04.2010) stufte die international renommierte Ratingagentur "Z & Z" (Zock & Zaster) Charlottenburg um drei Werte zurück auf Rang 1. Von Rang Rang 1 auf Stufe Null ist es jetzt nur noch ein ganz kleiner Schritt. Und Sie wissen, was Stufe Null bedeutet: Ramsch-Status! Kreditunwürdig!

Oh Charlottenburg, du alte Perle des Goldenen Westens, du einstmaliges Glanzstück von ganz Berlin. Aus, Ende, Dunkelheit. Ausgelaugt, ruiniert und abgezockt. Der Gesamtbezirk Charlottenburg-Wilmersdorf liegt an letzter Stelle aller Berliner Bezirke, mit dem größten Defizit.

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01. Mai 2010 - 00:201. Mai

 

Stadt - Arbeit - Menschen - Alles enthalten in einem herausragenden alten Film:

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