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28. März 2015 - 00:02Offene Türen

in der St. Kamillus-Kirche am Klausenerplatz

 

St. Kamillus Kirche am Klausenerplatz

 

- Kiezfundstücke, Philosophisches - Kein Kommentar / Kein Trackback

27. März 2015 - 15:36Abgründe

im Rathaus Charlottenburg

 

im Rathaus Charlottenburg

 

- Kiezfundstücke, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

26. März 2015 - 00:02Straßen und Plätze: Heerstraße 151 – Britischer Soldatenfriedhof



Zur Erinnerung an einige von denen, die mit dazu beitrugen,
daß vor 70 Jahren der Nationalsozialismus besiegt wurde,
und die dabei ihr Leben verloren.


 

Britischer Soldatenfriedhof

Leicht fährt man an dem britischen Soldatenfriedhof an der Heerstraße vorbei, denn das Hinweisschild steht erst auf Höhe des Einganges, aber auf der fünfspurigen Ein- und Ausfallstraße ist Parken verboten (die nächsten Bushaltestellen: Scholzplatz oder Stößenseebrücke).

Hinweisschild, Eingangspforte, Weg hinauf zum Friedhof

Hinweisschild, Eingangspforte, Weg hinauf zum Friedhof

 
 
Der Friedhof wurde 1955 bis 1957 angelegt; seinen Eingang bildet ein dreibogiger Torbau aus Muschelkalk.

Das Eingangstor zum Britischen Soldatenfriedhof an der Heerstraße

Das Eingangstor
 
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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

25. März 2015 - 00:02Der Klettermaxe steigt herab

Neue Lesung von Anke Jablinski

 
Am Donnerstag, 2. April, 18.30 Uhr wird Anke Jablinski beim „Liezensee-Treff“ im Pianocafe in der Neuen Kantstraße 20 aus ihrem Roman „Klettermax“ lesen.

 

Anke Jablinski, Autorin des Romans „Klettermax“ / Foto © Frank Wecker

Anke Jablinski ist Autorin des Romans „Klettermax“.
Foto: Wecker

 
Wie an dieser Stelle schon mehrfach berichtet, ist die autobiographisch angelegte Handlung im Kiez um den Klausenerplatz verankert. Während Arnold Zweig in seinem Roman „Die Zeit ist reif“ das Leben im Kiez im Vorfeld des I. Weltkrieges authentisch vergegenwärtigt, Jan Petersen in „Unsere Straße“ beschrieben hat, wie sich die Nazis mit Provokation und Brutalität den antifaschistisch geprägten Kiez unterworfen haben, so hat Anke Jablinski ein gültiges Zeugnis über den Kiez nach den aufregenden Jahren der Studentenunruhen geschrieben. Ihre Erzählperspektive ist ungewöhnlich: Sie blickt von oben auf ihren Kiez herab. Diesen Blickwinkel verdankt sie ihrer sportlichen Begabung. Als „Klettermax“ war sie mehr auf den Dächern des Kiezes, denn auf den Straßen unterwegs.

Nunmehr steigt sie von den Dächern herab. Am 2. April wird sie letztmalig aus diesem Buch lesen. Statt auf die Dächer geht sie in ihrem neuen Buch, das sich kurz vor der Drucklegung befindet, auf die See hinaus. Darin beschreibt sie die Abenteuer einer Einhandseglerin auf den Weltmeeren.

Die Lesung im Pianocafe am Lietzensee hat überdies noch einen musikalischen Reiz. Das Cafe bezieht seinen Namen nicht nur aus den Musikinstrumenten, die als Schmuck die Wände zieren oder den „musikalischen Torten“, mit Klavier, Saxophon oder einer Gitarre aus Marzipan, sondern vor allem daraus, daß der Konditormeister Christian Schaffarczyk bisweilen selbst den Genuß seiner edlen Kuchen am Klavier musikalisch umrahmt. Vielleicht heißt es auch zur Lesung von Anke Jablinski: „Im Pianocafe am Lietzensee hab ich mein Herz verloren... ,“ und die Autorin aus dem Kiez gewinnt weitere Herzen von Lesern.

 
Frank Wecker

Anke Jablinski bei einer Lesung in der Ingeborg-Bachmann-Bibliothek / Foto © Frank Wecker

Anke Jablinski mit Dr. Wilfried Fest bei einer Lesung aus "Klettermax"
in der Ingeborg-Bachmann-Bibliothek.
Foto: Wecker
 
 

FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

24. März 2015 - 00:24Offener Deutschtreff für Anfänger

Sprachtasse meets Kulturwerkstadt

 
Die Charlottenburger Kulturwerkstadt lädt ein:
Möchtest Du dein Deutsch verbessern, aber hast einfach zu wenig Möglichkeiten Deutsch zu sprechen?
Komm zum offenen Deutschtreff!

In einer kleinen Gruppe und gemütlicher Atmosphäre treffen wir uns in der Kulturwerkstadt Charlottenburg. Wichtig ist dabei mehr das Sprechen und der Wortschatz, weniger die Grammatik.

Lust bekommen? Dann komm auf einen Kaffee vorbei!
Kosten? Um eine kleine Spende dem Geldbeutel entsprechend wird gebeten.

 
 
Erster Termin:
Mittwoch, 25. März 2015 von 14:00 bis 15:00 Uhr
 
Kulturwerkstadt (in der ehemaligen Engelhardt-Brauerei)
Danckelmannstraße 9 A
14059 Berlin-Charlottenburg

  

  

- Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

24. März 2015 - 00:02Der Aztekenofen

Eine fantastische Geschichte

 
Sechs junge Leute treffen sich regelmäßig am warmen Feuer eines Aztekenofens im Garten zum Speisen und Philosophieren. Es sind ihnen besorgniserregende Dinge aufgefallen. So sind im Wohnumfeld viele Fälle Leukämie aufgetreten, und Löwenzahnpflanzen sind riesig mutiert.

Eines Abends wird bei einem ihrer Treffen ein GAU in einem französischen Atomkraftwerk im Fernsehen gemeldet. Nach  ersten Schätzungen gab es zwei Millionen Tote und unabsehbaren Folgen. Die Meldung löst Bestürzung und Entsetzen bei ihnen aus.

Am nächsten Tag passieren seltsame Dinge. Auf den Straßen versammeln sich Menschen wie bei einem Flashmob, Kinder gehen in die wirtschaftlichen und politischen Zentralen, und die Physiognomie ihrer Mitarbeiter verändert sich unkontrollierbar, was sie lächerlich erscheinen lässt oder sie handlungsunfähig macht. In Amerika werden alle Mitarbeiter der Rüstungsindustrie von einer rätselhaften Erkrankung heimgesucht, die sie unfähig macht, ihre Tätigkeit auszuüben.

So befreit von Wirtschaftszwängen, politischem Machtstreben, Rüstungindustrie und anderen destruktiven sozioökonomischen Gegebenheiten, organisieren die Menschen ihre Welt in ihrem Sinn neu.
Alles scheint gut zu laufen.
Doch der Schein trügt....

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- Gesellschaft, Grabowskis Katze - Kein Kommentar / Kein Trackback

23. März 2015 - 00:24Dramatische Szenen in der Nehringstraße

  
Vieles hat die Nehringstraße schon erleben müssen: Bürgeraufstand & Gewalt, Politik & Mafia, Coming In & Coming Out, Schnee- & Wasserkatastrophen. Und nun, als wäre das ganze Geschehen nicht Drama schon genug gewesen, auch noch das: Frauenherzen & Sehnsüchte.

  

Künstlicher Regen für Filmaufnahmen in der Nehringstraße (Oktober 2013)

 

68er Wasserwerfer bei Filmaufnahmen in der Nehringstraße (Oktober 2013) 

Filmaufnahmen in der Nehringstraße (Oktober 2008)

 
 
 

Wahlplakat als Ausstattung für Filmaufnahmen in der Nehringstraße (Februar 2014)

  
 
Eine Filmproduktionsfirma hat die früheren Ladenräume der Schuhmacherei Ebert für einige Monate angemietet. Ein "Coffeeshop für Frieda" soll dort entstehen. Auch das leerstehende, gleich gegenüberliegende, ehemalige Ecklokal "Stamm-Eck" wurde angemietet. Daraus soll ein "Friseursalon für Mandy" werden. Derzeit werden alle Räume noch fleißig um- und ausgebaut. Die Dreharbeiten sollen dann irgendwann zwischen April und Mitte Juli stattfinden.

 
Um- und Ausbauarbeiten für Filmaufnahmen in der Nehringstraße (März 2015)

Um- und Ausbauarbeiten für Filmaufnahmen in der Nehringstraße (März 2015)

 

Filmaufnahmen in der Nehringstraße - Anwohnerinformation der Produktionsfirma (März 2015)

 

 
 
Hinweis: Falls nach der neuen Frisur noch schnell ein Selfie gebraucht werden sollte, dann stand in der Nehringstraße auch schon mal eine passende Requisite aus dem Filmfundus.

 
Filmaufnahmen in der Nehringstraße (Oktober 2013)

Filmaufnahmen in der Nehringstraße (Oktober 2013)

  

- Kiez, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

21. März 2015 - 18:08StadtNatur

Frühlingserwachen im Schloßpark Charlottenburg

 
 

Farben der Natur im Schloßpark Charlottenburg

Amsel im Schloßpark Charlottenburg

Spatz im Schloßpark Charlottenburg

Kanadagans im Schloßpark Charlottenburg

 

  

- Schlosspark, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

20. März 2015 - 14:10Sonnenfinsternis über Berlin

 
Heute ab 9 Uhr schob sich der Mond langsam vor die Sonne. Es wurde merklich kühler und schattiger, bis die partielle Sonnenfinsternis um 10:47 Uhr ihren Höhepunkt erreicht hatte. Vom Ziegenhof aus beobachteten viele Kinder und Erwachsene dieses Naturspektakel mit speziellen Brillen.

Da man mit einer normalen Camera nicht in die Sonne fotografieren kann, hier wenigstens einige Bilder vom Schatten:

 

- Gesellschaft, ZeitZeichen - zwei Kommentare / Kein Trackback

20. März 2015 - 00:11Spielplatz Klausenerplatz wieder geöffnet

 

Spielplatz Klausenerplatz nach Sanierung


Spielplatz Klausenerplatz - Lageplan

 

Der einst für viel Geld angelegte tolle "Wasserspielplatz mit Matschbereich" auf dem Klausenerplatz war in den Jahren mangels regelmäßiger Pflege und Instandhaltung nach und nach etwas "ausgetrocknet". Das für die öffentlichen Spielflächen zuständige Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf entschied, den Spielplatz Klausenerplatz mit Mitteln aus einem Sonderprogramm des Senats zur Sanierung von Kindertagesstätten und Kinderspielplätzen (KSSP) für insgesamt 300.000 Euro komplett zu erneuern. Vorher mußte der alte Spielplatz im Oktober letzten Jahres aber erst noch richtig zerstört werden. Die Bauarbeiten zur Neugestaltung konnten nun Anfang März abgeschlossen werden.
Rechtzeitig zum beginnenden Frühling steht der neue Spielplatz damit ab sofort wieder allen Kids zur Verfügung. Wir wünschen viel Spaß!

 
Neugestalteter Spielplatz Klausenerplatz

Neugestalteter Spielplatz Klausenerplatz

 

Neugestalteter Spielplatz Klausenerplatz

 

 
Interesse weckten bereits einige neue Bäume. Das muß unbedingt näher betrachtet werden. Was das wohl zu bedeuten hat? Liegt's am Klima? Hat es gar was mit dem "Modellprojekt" "ÖkoKiez" zu tun?
Näheres zu der neuen Baumart ‘populus schulteri’ erzählt uns vielleicht der Baum- und Spielplatzstadtrat Marc Schulte am Montag, 4. Mai 2015, um 15:00 Uhr direkt vor Ort.


Baumhaus in den neuen Bäumen (‘populus schulteri’) auf dem Klausenerplatz

Neue Baumart ‘populus schulteri’ auf dem Klausenerplatz

 

 

Derweil freuen sich auch (neue) Hühner über (noch) vorhandene (alte) herrliche Pappeln.

Zwei Hühner auf dem Hausdach vor den schönen, alten Pappeln auf dem Klausenerplatz

 

 

- Kiez, Kinder und Jugendliche - drei Kommentare / Kein Trackback

18. März 2015 - 00:24Veranstaltungstipps


  • Lesung in der Charlottenburger Kulturwerkstadt

    Marcus Kluge – ILLUSTRIERTE LESUNG
    „Die Legende von Xanadu - 1973
    Marcus Kluge liest aus seinem ersten Roman und anderen Texten über die Mauerstadt. Liebe, Rausch und Rock`n`Roll sind die wichtigsten Themen, daneben schaut der Autor auf die Punk- und Hausbesetzer-Szene in West-Berlin zurück. Die Lesung wird durch Zeichnungen von Rainer Jacob und Originalfotos aus dem Archiv des Autors illustriert.

    „Im März 2014 begann ich eine Kurzgeschichte über einen ehemaligen Schulfreund zu schreiben. „Beaky“ starb in den 70er Jahren an einer Heroin-Überdosis und ich hatte das Bedürfnis zu erzählen, wie es dazu kam. Das Thema packte mich derart, dass , zu meiner eigenen Überraschung, ein Roman daraus wurde"

    Donnerstag, 19. März 2015 um 20:00 Uhr
    Kulturwerkstadt (in der ehemaligen Engelhardt-Brauerei)
    Danckelmannstraße 9 A
    14059 Berlin-Charlottenburg
     


       
  • Vortrag im Haus Helene Weber
    Wer Frauen stärkt, stärkt die Welt! Peking +20
    20 Jahre Weltfrauenkonferenz und die Kampagne Peking+20
    >> Die vierte Welt­frauenkon­ferenz der Vere­in­ten Natio­nen fand 1995 in Peking statt. Durch sie wurde das Gender-Mainstreaming Konzept in der Poli­tik der Vere­in­ten Natio­nen verankert. Die Aktion­splat­tform von Peking enthält konkrete Maß­nah­men und Auf­gaben zur Förderung der Gle­ich­stel­lung der Geschlechter in zwölf Bereichen. Dieses umfassende Pro­gramm ist von 189 Staaten in der „Pekinger Erk­lärung“ ein­stim­mig angenom­men wor­den. Darin verpflichten sich alle Mit­glied­staaten den Inhalt der Aktion­splat­tform umzuset­zen. Auch die Bun­desre­pub­lik Deutsch­land hat die Pekinger Erklärung unter­schrieben und sich damit verpflichtet, nicht nur deutsch­landweit, son­dern inter­na­tional die Gle­ich­stel­lung der Geschlechter umzusetzen. <<
    Referentinnen:
    Gabriele Klöckner, Zeitzeugin und Redakteurin KDFB-Engagiert und Bettina Metz-Rolshausen, Geschäftsführerin UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V.
    Eintritt frei – Spenden für die Arbeit des KDFB erwünscht.
    Anmeldung und weitere Infos in der Geschäftsstelle.

    Montag, 23. März 2015 um 19:00 Uhr
    Haus Helene Weber
    Wundtstr. 40-44, 14057 Berlin-Charlottenburg
     


      
  • Veranstaltungen zum Frauenmärz im Bezirk Tempelhof-Schöneberg
    30 Jahre Frauenmärz! Vieles ist inzwischen bewegt worden, aber schon genug? Wie steht es um die Frauen in der Kultur? Was sind ihre Lebenswege? Wie geht es den jungen Künstlerinnen, wo stehen sie? Der diesjährige Frauenmärz begibt sich auf Spurensuche und möchte Frauen und ihr Leben in und mit der Kultur vorstellen, bekannte und weniger bekannte, junge und ältere Frauen.


    • Autorenlesung
      "Traum und Wirklichkeit"
      >> Für jede(n) gibt es etwas, von dem es heißt: "Das ist meins!", meine Passion. Inwieweit sich das dann realisieren lässt, ist eine andere Frage. LIT stellt sie der Tempelhofer Autorengruppe mit Helga Gensow, Rotraud Hellhake, Eva Horn, Evelyn Lenz, Ursula Schorsch, Ute Seiderer, Ingrid Walter, Dr. Gerhard Weil und Ute Malkowsky-Moritz, auch Leitung und Moderation. Wegen der großen Nachfrage nun an einem neuen Ort. <<
      Der Eintritt ist frei!
      Sonntag, 22. März 2015 um 16:00 Uhr
      ufaFabrik (Kinosaal  I)
      Viktoriastraße 10-18, 12105 Berlin-Tempelhof
       
    • Krimi-Lesung
      "Der Schneegänger" Der zweite Fall für Sanela Beara
      >> Ein kleiner Junge wird entführt - und alle Ermittlungen laufen ins Leere. Vier Jahre später wird sein Skelett im Wald gefunden. Polizeimeisterin Sanela Beara muss dem Vater die schlimme Nachricht überbringen. Doch die Begegnung mit dem gut aussehenden Darko löst Zweifel in ihr aus: War es wirklich eine Entführung? Sie schleust sich undercover in die Villa der schwerreichen Familie Reinartz ein, bei der die Mutter des ermordeten Jungen damals gearbeitet hat .. <<  Eine Lesung mit Elisabeth Herrmann.
      Der Eintritt ist frei!
      Mittwoch, 25. März um 20.00 Uhr
      Bezirkszentralbibliothek  Eva-Maria-Buch-Haus, Götzstr.8/10/12, 12099 Berlin-Tempelhof


       


  • Basteln, Malen, Spielen im Kiez

    Die Adventgemeinde Charlottenburg lädt Jung und Alt ein.

    Basteln, Malen, Spielen, Sticken, Glückwunschkarten, Osterbasteleien, Comics zeichnen, Trödelmarkt ....
    Weitere Termine: 26. April, 17. Mai, 28. Juni
     

    Sonntag, 29. März 2015 von 11:00 bis 16:00 Uhr

    Adventgemeinde
    Neue Christstraße 2, 14059 Berlin-Charlottenburg
 


Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

Weitere KurzInfos zu Veranstaltungen und Themen rund um den Klausenerplatz-Kiez jetzt immer auch bei Twitter. (ohne Anmeldung einsehbar!)

Weitere Termine auch stets im StadtteilKalender für Charlottenburg-Wilmersdorf des Nachbarschaftshauses am Lietzensee.


- Gesellschaft, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

17. März 2015 - 00:04Verkehrsstationen: Bahnhöfe und Haltestellen

U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz

 
 

Historisches Foto im U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz

U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz (mit ca. 26 Gemälden aus der Zeit um 1900)

 

- Kiezfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

16. März 2015 - 00:02Puccini und die Emanzipation

La Rondine in der Deutschen Oper

   
 
Höchste Sinnlichkeit erreicht die Berliner Erstaufführung der bereits während des I. Weltkrieges von Giacomo Puccini komponierten Oper „La Rondine“ im ersten Akt.

 

„La Rondine“ in der Deutschen Oper / Foto © Frank Wecker

Wilde Tanzszenen im Ballsaal von Bullier.
Foto: Wecker

 
Dafür ist Tizian verantwortlich. Dessen auf die körperliche Aktdarstellung reduzierte Venus von Urbino dominiert, was das Bühnenportal hergibt, die Szene, auf der unter anderen mit Alexandra Hutton, Charles Castronovo, Alvaro Zambrano und Stephen Bronk ein beeindruckendes Ensemble von hervorragenden Künstler agiert. Die Venus wird sich in der Folge der Handlung vergeistigen und nur noch als Schattenriß über der Bühne schweben. Sie überläßt damit alle Sinnlichkeit dem Rausch und den Raffinessen von Puccinis Musik, die Roberte Rizzi Brignoli (musikalische Leitung) bis in Feinste herausziseliert hat. Sinnlichkeit bringt Regisseur Rolando Villazon in die etwas dröge und vernachlässigbare Handlung, indem er nicht nur die Stimmen seiner Akteure erklingen, sondern auch deren Körper als Harfe und Cello darstellen läßt. Im Ballsaal von Bullier wird in Charleston-Kostümen der zwanziger Jahre wild getanzt. Statt des damals noch nicht erfundenen Charleston ertönt der Walzer, was allerdings auch schon für Puccini eine Neuerung war. Im dritten Akt ist es schließlich eine überdimensionierte Muschel, um die herum die Darsteller agieren. Wer sich statt sich dem Sinnesrausch der Musik hinzugeben, versucht, der Handlung zu folgen, wird eine emanzipatorische Geste entdecken. Die Heldin der lyrischen Komödie - Magda - wird sich nicht zwischen ihrem Gönner und dem Angebeteten entscheiden, sondern ihren eigenen Weg gehen. Dies ist schon von Puccini gegenüber der dramatischen Vorlage so herausgearbeitet und auch von der Regie betont worden. Diese tragende Rolle hat noch während der Schlußproben Aurelia Florian übernommen, weil die vorgesehene Dinara Alieva Opfer der Grippewelle wurde.

Alvaro Zambrano und Alexandra Hutton in „La Rondine“ in der Deutschen Oper / Foto © Frank Wecker

Alvaro Zambrano und Alexandra Hutton als Prunier beziehungsweise Lisette an der Riviera.
Foto: Wecker

  
 
Die Deutsche Oper, die sich dem Werk von Puccini besonders verpflichtet fühlt, bereichert mit dieser sehenswerten Inszenierung das Berliner Opernrepertoire.


Frank Wecker

„La Rondine“ in der Deutschen Oper / Foto © Frank Wecker

Small Talk unter Tizian.
Foto: Wecker
 
 

FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

15. März 2015 - 16:20Seniorenclubs als Verschiebemasse

Senioren-Bezirksversammlung am 11.3.2015:
Ein Jahr kalte Abwicklung der Seniorenclubs – vorerst dritter Akt

 
 

Seniorenclub Nehringstraße in Charlottenburg vor dem Ende

Auch der Seniorenclub Nehringstraße soll abgewickelt werden.

 
 
Der Betrieb der drei bezirklichen Seniorenclubs in Charlottenburg-Wilmersdorf sollte nach den bisherigen Plänen des Bezirksamtes bis Ende 2016 an die Wilmersdorfer Senioren-Stiftung übertragen werden. Der Club in der Cunostraße wurde bereits geschlossen, die Veranstaltungen in die Räume der Stiftung in der Wallotstr. verlegt. Die Arbeit in den drei Clubs war in den zurückliegenden Jahren sehr lebhaft: Etwa 45 von den TeilnehmerInnen finanzierte ÜbungsleiterInnen betreuten zahlreiche gut besuchte Senioren-Gruppen mit einem großen kulturellen Spektrum, von Computerkursen über Rückengymnastik bis zu Tanz- und Malkursen. In vielen Fällen sind die Einkünfte aus dieser Betreuung für die ÜbungsleiterInnen ein wichtiger Teil ihres Einkommens.

Die drei Stellen der Clubleiterinnen, ohne die diese Arbeit nicht organisiert werden kann, werden nun aus dem Haushalt des Bezirks gestrichen: zwei fallen durch Verrentung der Mitarbeiterinnen bereits in diesem oder im nächsten Jahr weg. Der Bezirk, so die Begründung, muss  „sparen“ – das heißt, aus der Politikersprache übersetzt: Soziale Leistungen streichen, die bisher aus guten Gründen mit öffentlichen Mitteln ermöglicht wurden. Berlin setzt andere Prioritäten: Ein Flughafen, der nicht fertig und immer teurer wird, muss finanziert werden; die Schulden aus dem Bankskandal aus der Diepgen- und Landowski-Zeit drücken; eventuelle Verluste durch die Privatisierungspolitik (z.B. Re-Kommunalisierung der Wasserbetriebe) ebenfalls etc. etc. Auch der Bezirk könnte Geld brauchen, wenn der „Investor“, der das Grundstück der Kolonie Oeynhausen für nen Appel und ein Ei erworben hat und zu einem amerikanischen Hedgefonds gehört, Ansprüche auf entgangene Profite anmeldet, weil 77% der Bürger des Bezirks bei der letzten Europawahl erklärt haben, dass sie die Oeynhausen-Gärten behalten und keine Luxus-Wohnungen auf dem Gelände haben wollen.

 
Sozialstadtrat Engelmann erklärte auf einer Informationsveranstaltung vor genau einem Jahr im zum Platzen gefüllten alten BVV-Saal am Fehrbelliner Platz auf zahlreiche kritische Fragen der erschienenen SeniorInnen: Durch die Verlagerung in die Stiftung würden die Aktivitäten der Seniorenclubs nicht beeinträchtigt. Die Stiftung sollte „Zuwendungen“ in der Größe von 1,5 Stellen und entsprechende Sachmittel erhalten, um den Betrieb zu sichern.

Schon das stellt allerdings eine Einschränkung/Halbierung der Kapazitäten für die Clubs dar, ganz zu schweigen von den Problemen, die durch die Verlegung in die Wallotstr. für die weniger beweglichen TeilnehmerInnen entstanden sind. Auch die Betreuung in der Wallotstr. lässt zu wünschen übrig: Die Sportgruppen z.B. haben weder genug Platz noch das richtige Material, zuständig aber fühlt sich dort keiner.

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14. März 2015 - 00:02Berliner Wasser gehört den Berlinern

Kundgebung zum Weltwassertag

 
Wasser ist ein ererbtes Gut, das geschützt und verteidigt werden muß - so sieht es die EU-Kommission, und die UNO hat festgelegt, daß der Zugang zu sauberem Wasser ein grundlegendes Menschenrecht ist.

Dem steht entgegen, daß Wasser auch als Ware gehandelt wird. Die Existenzgrundlage allen Lebens wird so zu einem Instrument, Profit zu erzielen. Die Berliner hatten sich mit einem Volksentscheid dieser Entwicklung entgegengestellt und die Rücknahme der Privatisierung der Wasserversorgung erzwungen. Dennoch ist Berlin noch weit von einer rein gemeinnützig organisierten Wasserversorgung entfernt. Auf die akuten Probleme will der Berliner Wassertisch, der seinerzeit den erfolgreichen Volksentscheid initiiert hatte, zum von der UNO deklarierten Weltwassertag, am Sonntag, 22. März, am Brandenburger Tor aufmerksam machen. Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet, Griechenland und Irland haben ihre Teilnahme an der Kundgebung zugesagt. Es werden Vertreter von Attac, dem European Water Movement, des Weltfriedensdienstes sowie Berliner Künstler sprechen. Der Öffentlichkeit wird eine Berliner Wassercharta zur Diskussion vorgestellt, an der gemeinsam mit dem Wassertisch weitere Organisationen, Vertreter von Parteien und Bürger mitgearbeitet haben. Außer der Wassercharta wird bei dieser Gelegenheit auch ein neues Lied, die „Ode an das Wasser“ nach „Freude schöner Götterfunken“ vorgestellt. Das wird am Mittwoch, 18. März, um 18 Uhr im Terzo Mondo in der Grolmannstraße 28 geprobt. Verstärkung für den Chor ist dort gern gesehen.

Der Berliner Wassertisch ruft mit folgender Einladung zur Teilnahme an der Kundgebung auf:

 

© Berliner Wassertisch

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13. März 2015 - 00:24Politiker, Baulöwen, die Stadt und der Sumpf (Teil 2)

Im Herzen des Sumpfes von Charlottenburg


 
Im November 2014 sah es am "Nassen Dreieck" noch so aus.

Einstige Tankstelle, zuletzt Autowerkstatt, an der Schloßstraße/Ecke Zillestraße (im "Nassen Dreieck"

 

Wir hatten uns damals gefragt, ob wohl schon ein neuer Spekulant in den Startlöchern steht? Wie man nun sehen kann, hat sich tatsächlich etwas getan.
Haben Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) und Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte (SPD) dem Baulöwen bereits im Hinterzimmer die morastigen Wege zuvorkommend bereitet? Was soll es denn nun werden? Eine weitere Luxus-Eigentumswohnungsanlage der Marke "Residieren am Schwarzen Graben" mitten im Herzen des Sumpfes von Charlottenburg?

 
Abrißarbeiten (Einst Tankstelle, zuletzt Autowerkstatt) auf dem Gelände Schloßstraße/Ecke Zillestraße

Abrißarbeiten auf dem Gelände Schloßstraße/Ecke Zillestraße

   

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12. März 2015 - 00:02Kredit ohne Sicherheit

Ein neuer Spaß in der Komödie am Kurfürstendamm

 
„Kannst du was lernen“, läßt Brecht seinen Mackie Messer zu dem Ganoven Jakob sagen.
Lernen fürs Leben kann das Publikum der Komödie am Kurfürstendamm jetzt auch von Jordi Galceran, dessen Stück „Der Kredit“ dort bis zum 26. April auf dem Spielplan steht. Lehrmeister sind der preisgekrönte Ilja Richter und Publikumsliebling Markus Majowski. Zu lernen ist, wie man als armer Schlucker ohne jede Bonität statt eines anvisierten Kredites von 3000 Euro, einen Kredit über 20 000 Euro und obendrein noch die Frau des Filialleiters für ein Schäferstündchen bekommt. Der arme Schlucker hat nur die Idee, dem Filialleiter mit der Verführung von dessen Frau zu drohen. Sein Leben hebt der anfangs total überlegene und selbstsichere Bankbürokrat selbst aus den Angeln. Es ist höchst amüsant zu erleben, wie der katalanische Meister die Ereignisse gewissermaßen im Selbstlauf abrollen läßt. Das Publikum der Komödie am Kurfürstendamm hatte bereits 2007 das nach ähnlichem Rezept strukturierte Stück nämlichen Autors „Die Grönholm-Methode“, das in 30 Ländern gezeigt wurde, begeistert aufgenommen.

 
Ilja Richter und Markus Majowski in „Der Kredit“ in der Komödie am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Ilja Richter und Markus Majowski in „Der Kredit“ in der Komödie am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Ilja Richter und Markus Majowski in „Der Kredit“ in der Komödie am Kurfürstendamm.
Fotos: Wecker



Zu lernen ist an dem Theaterabend aber auch, wie ein „armes“ Theater, das ein Grundstücksbesitzer nach dem anderen am liebsten aus seinem angestammten Haus hinauswerfen will, mit bescheidenen Mitteln zurechtkommt. Regisseur Martin Woelffer stellt einfach ein Modell der Bühne auf die Bühne, dem die Schauspieler Puppen als Mitspieler entnehmen können. Neben diesem Modell, das selbst die Lichtstimmungen auf der Bühne mitvollzieht, bekommt noch ein wuchtiger direkt auf den Zuschauer zulaufender Schreibtisch eine beide Schauspieler tragende Rolle.

Karten ab 16 Euro können unter Telefon 885 911 88 und im Internet unter www.komoedie-berlin.de vorbestellt werden.

 
Frank Wecker

Markus Majowski in „Der Kredit“ in der Komödie am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Markus Majowski spielt mit Figuren aus dem Bühnenbildmodell.
Foto: Wecker
 
 

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11. März 2015 - 00:02Schienenverkehr

Unterwegs auf der RingbahnAbfahrt: S-Bahnhof Westend

 

S-Bahn auf der Ringbahn (vom S-Bahnhof Westend kommend - kurz vor der Knobelsdorffbrücke

 

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09. März 2015 - 19:53„Ökokiez 2020“ im Visier der KLR

 
Ende der 1990er Jahre wurde im Land Berlin die „einfache Kameralistik“ um die Kosten-Leistungs-Rechnung (KLR) bereichert und zur „erweiterten Kameralistik“ fortentwickelt. Konkret bedeutet das: Alle Tätigkeiten der Bezirke wurden zu „Verwaltungsprodukten“ erklärt, deren Kosten je Bezirk (irgendwie) errechnet werden – was heißt: der Staat rechnet uns steuerzahlenden Bürgern vor, mit welchen Kosten wir dem Staat bei jedem seiner Handgriffe auf der Tasche liegen.
Die landesweiten Durchschnittskosten („Median“) je „Verwaltungsprodukt“ dienen dem Senat als Maßstab dafür, wieviel Geld („Budget“) den einzelnen Bezirken zugewiesen wird: „Mit der Einführung der KLR in der Bezirksverwaltung wurden die Grundlagen für die Budgetierungsverfahren geschaffen.“ (1) Verwaltungslogischerweise trachtet jeder Bezirk danach, mit den „Kosten“ seiner „Produkte“ unter den „Median“ zu kommen. Wenn aber jeder den anderen zu unterbieten sucht, senkt das natürlich den „Median“ immer weiter – ein gekonnt perfides System. Die Leistungen, die beim Bürger ankommen, werden daher immer dünner, wie man überall im Alltag erlebt: ungepflegte Grünanlagen, langes Warten beim Bürgeramt, Beseitigung eines ganzen Rathauses, reduzierte Öffnungszeiten der Bibliotheken, mangelnde Gesundheitsfürsorge für Flüchtlinge (Masernepidemie) usw. usf.
Daß dabei

„die Frage der Verknüpfung der Kostenrechnung mit Qualitätsindikatoren noch weitgehend ungelöst“ (1)

ist, kann da nicht weiter überraschen. Das ist eher selbstverständlich; man muß sogar davon ausgehen, daß es von den Politkern billigend in Kauf genommen wird („bedingter Vorsatz“ heißt das im Strafrecht, beim Militär „Kollateralschaden“).

 
Soweit also die Wirkung der KLR auf uns Bürger. Was aber ist, wenn der Empfänger zur Klientel der vorherrschenden Parteien gehört? Zwar mag keiner die KLR, aber alle wenden sie an. Machen wir das also auch einmal im Hinblick auf den „Ökokiez 2020“.

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08. März 2015 - 22:24Vorsicht Buch!

Achtung - Bücher sind gefährlich! (Fragt sich nur, für wen?)

 

Im Fenster vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in der Danckelmannstraße

 
Huch.... Bücher sind also gefährlich! Ah ja, deshalb wollen uns die Politiker davor schützen. Ganz gemäß ihrem Auftrag als Volksvertreter, Böses vom Volk abzuwenden und nur Gutes für die Bürger zu tun. Deshalb wollen sie möglichst viele Bücher vernichten. Deshalb planen sie heimlich, die Stadtteilbibliotheken abzuschaffen. Weil dort die gefährlichen Bücher viel zu nah bei den Menschen liegen. Jetzt haben wir sie verstanden. Danke!

 

Bücherturm im Fenster vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in der Danckelmannstraße



Hmhhhh....? Moment mal.... Wir haben da eben so ein Buch gelesen.

Bücher im Fenster vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in der Danckelmannstraße


Plötzlich sieht es ganz anders aus. Bücher sind wirklich gefährlich. Nur eben nicht für die Bürger. Für gewisse Politiker sind sie gefährlich. Bücher bedeuten Wissen. Bücher bedeuten Bildung. Zu viel Bildung und Wissen sind gefährlich für diese Politiker selbst. Deshalb wollen sie Bücher "entfernen". Man könnte ja sonst ihr ganzes Tun begreifen und ihnen auf die Schliche kommen. Jetzt haben wir sie endlich richtig verstanden. Dank der Stadtteilbibliothek Ingeborg Bachmann gleich um die Ecke.

Stadtteilbibliothek Ingeborg Bachmann in der Nehringstraße 10

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06. März 2015 - 00:24Der Fisch stinkt immer vom Kopf her

 
Besten, stets frischen Fisch gibt es dagegen in Charlottenburg immer bei Rogacki - und das schon
seit 1932.

 
Altes Foto an der Hauswand bei Rogacki in Charlottenburg


 

Rogacki
Wilmersdorfer Str.145/46
10585 Berlin-Charlottenburg

 

  

  

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04. März 2015 - 21:42Senioren im Bezirk

 

Senioren-Bezirksversammlung

Die Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf lädt herzlich zur nächsten Senioren-Bezirksversammlung ein.
Die Tagesordnung umfasst 20 Anfragen/Anträge und deckt ein vielfältiges Themenspektrum ab (komplette Tagesordnung als PDF).
Auf der Tagesordnung stehen u.a. folgende Themen:

Mittwoch, 11. März 2015 von 16:00 bis 18:00 Uhr
Rathaus Charlottenburg (Bürgersaal)
Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin-Charlottenburg

 
 
  


SPD-Zirkel plant weitere feindliche Übernahmen

Der hinlänglich bekannte hiesige SPD-Zirkel plant mit Unterstützung des SPD-geführten Bezirksamtes weitere Schritte, um vielfältiges und unabhängiges Bürger-Engagement zu erschweren, möglichst ganze Quartiere zu übernehmen und sich damit das Monopol auf Fördertöpfe zu sichern.
Die Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf hat auch das Problem auf der Tagesordnung der kommenden Senioren-Bezirksversammlung:

Pangea Haus und Nachbarschaftszentrum am Lietzensee
Die Senioren betrachten mit Sorge das Auslaufen von Fördermitteln für Betreiber von Einrichtungen, die Dienste für die Bürger anbieten und das nicht transparente Handeln des Bezirksamtes hierzu.
Andererseits sollen aber bewährte Anbieter wie beim Pangea Haus verdrängt werden, weil man plante dort ein Nachbarschaftszentrum einzurichten.
  
 
Weitere Hinweise auf das offensichtlich geplante neue Vorgehen der SPD, um unabhängige, eigenständig engagierte Bürger zu behindern und zu verdrängen und noch mehr Pfründe für die schon lange praktizierte Selbst- und Begünstigtenversorgung abzugreifen, sind in den Protokollen der Charlottenburg-Wilmersdorfer BVV-Verordneten Marlene Cieschinger zu finden:
Frau Halten-Bartels kritisiert zu Recht das Vorgehen im Zusammenhang mit dem Antrag, wobei die Mehrzahl der Bezirksverordneten quasi „über den Tisch gezogen wurde“ und befürchtet mögliche „Verwerfungen“ in der Struktur des Hauses Pangea. Frau Hansen vermutet eine ungemeine Aufwertung des Hauses, sollte dort ein Stadtteilzentrum angedockt werden. Herr Prejawa weist darauf hin, dass es zwar eine Senatsförderung geben mag, aber letztendlich der Beirat des Pangea-Hauses zu entscheiden hat, ob der Divan Räume im Haus erhält.
....
Herr Pasdar aus dem Pangea-Beirat erklärt, dass es zurzeit nur einen freien Raum im Haus und mehrere Bewerber dafür gibt. Tendenz der Mieter_innen ist, dass sie sich etwa überrumpelt fühlen und eine fremde Trägerschaft ablehnen.
Quelle: Marlene Cieschinger "Viel Psychologie im Integrationsausschuss"

Wo soll der Divan e. V., der ja diese Fördergelder bereits fest zugesagt bekommen hat, ein Stadtteilzentrum betreiben? Herr Naumann berichtet, dass der Verein prüft, wo es denn sein kann und auch wenn das Bezirksamt miteingebunden ist, wäre es zu früh, irgendetwas zu berichten. Sehr transparent das Ganze! Und das, obwohl die Angelegenheit doch schon recht …. nun ja …. mysteriös verlaufen ist.
Quelle: Marlene Cieschinger "Januar-BVV (live)"

 
 
 
Die Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf weist im neuesten Newsletter (Nr.2 vom 24.02.2015) ebenfalls auf ihre Bedenken hin:

Seniorenvertretung in Sorge
Seniorenclub in der Nehringstrasse 8

In ihrer Sitzung am 23.02.2015 fasste die Seniorenvertretung folgenden Beschluss
"Langfristige Sicherung der Seniorenclubarbeit Nehringstr.
Die Seniorenvertretung fordert das Bezirksamt auf:
Sollte der Seniorenclub Nehringstr. in die Verantwortung des von DIVAN geplanten neuen Stadtteilzentrums überführt werden, so ist für den Fall, dass die Clubarbeit später durch den DIVAN eingestellt wird oder aus finanziellen Gründen eingestellt werden muss, vertraglich festzulegen, dass diese Seniorenclubarbeit erneut verantwortlich vom Bezirk bzw. von der Wilmersdorfer Seniorenstiftung fortgeführt wird."

 
 

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02. März 2015 - 00:24Charlottenburg im Spiegel der Spree

 

Charlottenburg gespiegelt ...im Wasser der Spree

... Charlottenburg gespiegelt ...im Wasser der Spree

 

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01. März 2015 - 00:02Pappeln und andere Gewächse vom Klausenerplatz

 
Einige pflanzen lieber neue Bäume, andere fällen dafür umso mehr ohne für ausreichend Ersatz zu sorgen. Letzte Woche fielen weitere Pappeln vom Klausenerplatz der Kettensäge zum Opfer. Erneut hat der zuständige Stadtrat weder die Bürger von seinen Absichten informiert, noch entsprechende Baumgutachten zum Nachweis einer eventuellen Notwendigkeit vorgelegt.

 

Es standen einst Pappeln am Klausenerplatz...

.. und das sind die Reste der Pappeln vom Klausenerplatz

.. dann wurden sie gefällt...

 

Doch halt! Diesmal gab es zumindest einige neue Bäume! Der Charlottenburg-Wilmersdorfer Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte (SPD) hat für ganz außergewöhnlichen Ersatz gesorgt. Er ließ etliche nagelneue Stämme der speziellen Art (Populus Schulteri) in den sandigen Teil des Klausenerplatz rammen und diese sogar, dem erst noch anstehenden Frühling vorauseilend, grün anstreichen.

Na dann, mögen die neuen Bäume wachsen und gedeihen und so groß und alt werden, wie die herrlichen Pappeln einst waren.

Vom Charlottenburger Stadtrat neu gepflanzte und frisch rausgeputzte Bäume auf dem Klausenerplatz / Februar 2015

   

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