Kiezer Weblog

Ein Projekt vom "Kiez-Web-Team Klausenerplatz".
Autoren
Impressum

Kategorien

Alfred Rietschel
Blog-News
Cartoons
Charlottenburger Kiez-Kanonen
Freiraum
Gastautoren
Geschichte
Gesellschaft
Gewerbe im Kiez
Gewinnspiel
Grabowskis Katze
Kiez
Kiezfundstücke
KiezRadio
Kiezreportagen
Kinder und Jugendliche
Kunst und Kultur
Mein Kiez
Menschen im Kiez
Netzfundstücke
Philosophisches
Politik
Raymond Sinister
Satire
Schlosspark
Spandauer-Damm-Brücke
Technik
Thema des Monats
Wissenschaft
ZeitZeichen

Archive

nächstes Archiv vorheriges Archiv

01.Aug - 31 Aug 2017
01.Jul - 31 Jul 2017
01.Jun - 30 Jun 2017
01.Mai - 31 Mai 2017
01.Apr - 30 Apr 2017
01.Mär - 31 Mär 2017
01.Feb - 28 Feb 2017
01.Jan - 31 Jan 2017
01.Dez - 31 Dez 2016
01.Nov - 30 Nov 2016
01.Okt - 31 Okt 2016
01.Sep - 30 Sep 2016
01.Aug - 31 Aug 2016
01.Jul - 31 Jul 2016
01.Jun - 30 Jun 2016
01.Mai - 31 Mai 2016
01.Apr - 30 Apr 2016
01.Mär - 31 Mär 2016
01.Feb - 29 Feb 2016
01.Jan - 31 Jan 2016
01.Dez - 31 Dez 2015
01.Nov - 30 Nov 2015
01.Okt - 31 Okt 2015
01.Sep - 30 Sep 2015
01.Aug - 31 Aug 2015
01.Jul - 31 Jul 2015
01.Jun - 30 Jun 2015
01.Mai - 31 Mai 2015
01.Apr - 30 Apr 2015
01.Mär - 31 Mär 2015
01.Feb - 28 Feb 2015
01.Jan - 31 Jan 2015
01.Dez - 31 Dez 2014
01.Nov - 30 Nov 2014
01.Okt - 31 Okt 2014
01.Sep - 30 Sep 2014
01.Aug - 31 Aug 2014
01.Jul - 31 Jul 2014
01.Jun - 30 Jun 2014
01.Mai - 31 Mai 2014
01.Apr - 30 Apr 2014
01.Mär - 31 Mär 2014
01.Feb - 28 Feb 2014
01.Jan - 31 Jan 2014
01.Dez - 31 Dez 2013
01.Nov - 30 Nov 2013
01.Okt - 31 Okt 2013
01.Sep - 30 Sep 2013
01.Aug - 31 Aug 2013
01.Jul - 31 Jul 2013
01.Jun - 30 Jun 2013
01.Mai - 31 Mai 2013
01.Apr - 30 Apr 2013
01.Mär - 31 Mär 2013
01.Feb - 28 Feb 2013
01.Jan - 31 Jan 2013
01.Dez - 31 Dez 2012
01.Nov - 30 Nov 2012
01.Okt - 31 Okt 2012
01.Sep - 30 Sep 2012
01.Aug - 31 Aug 2012
01.Jul - 31 Jul 2012
01.Jun - 30 Jun 2012
01.Mai - 31 Mai 2012
01.Apr - 30 Apr 2012
01.Mär - 31 Mär 2012
01.Feb - 29 Feb 2012
01.Jan - 31 Jan 2012
01.Dez - 31 Dez 2011
01.Nov - 30 Nov 2011
01.Okt - 31 Okt 2011
01.Sep - 30 Sep 2011
01.Aug - 31 Aug 2011
01.Jul - 31 Jul 2011
01.Jun - 30 Jun 2011
01.Mai - 31 Mai 2011
01.Apr - 30 Apr 2011
01.Mär - 31 Mär 2011
01.Feb - 28 Feb 2011
01.Jan - 31 Jan 2011
01.Dez - 31 Dez 2010
01.Nov - 30 Nov 2010
01.Okt - 31 Okt 2010
01.Sep - 30 Sep 2010
01.Aug - 31 Aug 2010
01.Jul - 31 Jul 2010
01.Jun - 30 Jun 2010
01.Mai - 31 Mai 2010
01.Apr - 30 Apr 2010
01.Mär - 31 Mär 2010
01.Feb - 28 Feb 2010
01.Jan - 31 Jan 2010
01.Dez - 31 Dez 2009
01.Nov - 30 Nov 2009
01.Okt - 31 Okt 2009
01.Sep - 30 Sep 2009
01.Aug - 31 Aug 2009
01.Jul - 31 Jul 2009
01.Jun - 30 Jun 2009
01.Mai - 31 Mai 2009
01.Apr - 30 Apr 2009
01.Mär - 31 Mär 2009
01.Feb - 28 Feb 2009
01.Jan - 31 Jan 2009
01.Dez - 31 Dez 2008
01.Nov - 30 Nov 2008
01.Okt - 31 Okt 2008
01.Sep - 30 Sep 2008
01.Aug - 31 Aug 2008
01.Jul - 31 Jul 2008
01.Jun - 30 Jun 2008
01.Mai - 31 Mai 2008
01.Apr - 30 Apr 2008
01.Mär - 31 Mär 2008
01.Feb - 29 Feb 2008
01.Jan - 31 Jan 2008
01.Dez - 31 Dez 2007
01.Nov - 30 Nov 2007
01.Okt - 31 Okt 2007
01.Sep - 30 Sep 2007
01.Aug - 31 Aug 2007
01.Jul - 31 Jul 2007
01.Jun - 30 Jun 2007
01.Mai - 31 Mai 2007
01.Apr - 30 Apr 2007
01.Mär - 31 Mär 2007
01.Feb - 28 Feb 2007
01.Jan - 31 Jan 2007
01.Dez - 31 Dez 2006
01.Nov - 30 Nov 2006
01.Okt - 31 Okt 2006
01.Sep - 30 Sep 2006
01.Aug - 31 Aug 2006

Blogsuche (via Google)

Kiez_Netzwerk
Kiez_Klausenerplatz
Kiez_News
Kiez_Termine
Kiez_Wiki
Kiez_Radio
Kiez_Forum
Kiez_Galerie
Kiez_Kunst
Kiez_Mieterbeirat Klausenerplatz
Kiez_Klausenerplatz bei Facebook
Kiez_Klausenerplatz bei Twitter
Kiez_Klausenerplatz bei YouTube
Initiative Horstweg/Wundtstraße

BerlinOnline_Charlottenburg
Bezirk_Termine
Mierendorff-Kiez
Bürger für den Lietzensee
Auch ein_Charlottenburger Kiez
Charlottenburger Bürgerinitiativen
Blog_Rote Insel aus Schöneberg
Blog_potseblog aus Schöneberg
Blog_Graefekiez
Blog_Wrangelstraße
Blog_Moabit Online
Blog_Auguststrasse aus Mitte
Blog_Modersohn-Magazin
Blog_Berlin Street
Blog_Notes of Berlin
Blog@inBerlin_Metropole Berlin

KiezBlogs

urbanophil.net
ABRISSBERLIN
Mietenpolitisches Dossier
Steigende Mieten stoppen!
Gentrification Blog

Icke_Berliner Rockpoet
Blog_'AQua!'
Blog_Icke, Neuberlinerin
Blog_gesichtspunkte.de
Blog_Ullis Mord & Totschlag

Sonstiges

Powered by Pivot - 1.40.8: 'Dreadwind' 
XML-Feed (RSS 1.0) 
XML: Atom Feed 

28. April 2017 - 00:24StadtNatur

und Großstadttierchen


Frühlingserwachen

 
Die einen schauen noch etwas skeptisch in den Aprilhimmel. Rausgehen? Bei dem Wetter?

Katze im Fenster

Katze im Fenster

 

Andere genießen derweil schon jeden einzelnen Sonnenstrahl.

Schwan im Schloßpark

Wildkaninchen im Schloßpark 

Enten beim Sonnenbad im Schloßpark

Reiher am Lietzensee

 

- Kiezfundstücke, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

26. April 2017 - 22:27Kreisverband City West der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands verhindert schon im dritten Jahr Erinnerung an Zwangsarbeiter des Bezirksamts Wilmersdorf

Am Donnerstag (27. April) befaßt sich die BVV mit der Ehrung der Zwangsarbeiter (TOP 9.17)



Der Umgang mit Zwangsarbeitern auf Bundesebene

Zwangsarbeiter waren millionenfach  während des Zweiten Weltkriegs im Deutschen Reich eingesetzt. Ohne sie wäre dieser Angriffskrieg auf die umliegenden Staaten schon nach kurzer Zeit zusammengebrochen, denn er führte notwendigerweise zu einem „ausserordentlichen Mangel an männlichen Arbeitern“, wie bereits im Frühjahr 1941 der „Kriegsverwaltungsbericht“ des Bezirks Wilmersdorf feststellte.
Und trotzdem dauerte es bis zum Jahr 2000, bis der Bundestag eine Stiftung mit dem pompösen Namen „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ gründete. Ihr Zweck war weniger, über ein halbes Jahrhundert nach dem Weltkrieg die eher geringe Zahl von überlebenden Zwangsarbeitern endlich zu entschädigen, sondern die Unternehmen, die in großer Zahl Zwangsarbeiter benutzt hatten, von zukünftigen Klagen freizustellen. Daher wurde nachdrücklich betont, daß die Zahlungen keinerlei Schuldeingeständnis der beteiligten Unternehmen bedeuteten, und um überhaupt Geld von der Stiftung zu erhalten, mußten die Empfänger ausdrücklich auf die Geltendmachung aller weiteren Ansprüche verzichten. Die Antragsteller wurden in drei Kategorien eingeteilt und erhielten maximal 7.700 € (Kategorie A) bzw. 2.600 € (Kategorien B und C); zur Zwangsarbeit herangezogene Kriegsgefangene erhielten gar nichts.

Hinter diesem mißachtenden Umgang mit den Zwangsarbeitern auf Bundesebene will offensichtlich die SPD City West auf Bezirksebene nicht zurückstehen. Mehr dazu in der Berliner Woche vom 25. 04. 2017.

MichaelR

 

MichaelR - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

26. April 2017 - 00:02Denk mal an Erinnerung



Plötzenseer Abend: Heilendes Erinnern – Zwei Familien, zwei Fluchtgeschichten

Unweit der Gedenkstätte Plötzensee wurde 2009 das Ökumenische Gedenkzentrum Plötzensee 'Christen und Widerstand' (ÖGZ) als ökumenischer Ort des Gedenkens und Erinnerns gegründet. Es liegt im Evangelischen Gemeindezentrum Plötzensee in direkter Nachbarschaft zur Katholischen Gedenkkirche Maria Regina Martyrum. Seit Herbst 2009 veranstaltet das ÖGZ mit den "Plötzenseer Abenden" Vortragsabende zu Themen wie Widerstand, Gedenk- und Erinnerungskultur. 

Am Donnerstag, 27. April um 19:30 Uhr, werden die langjährige Präsidentin der Internationalen Liga für Menschenrechte, Prof. Fanny-Michaela Reisin, und Sebha Othman beim Plötzenseer Abend ihre Erinnerungen auf diese Weise austauschen. Nach dem Ende der Apartheid in Südafrika stand der Versöhnungsprozess unter dem Titel „Healing of Memories“. Später wurde das Konzept des „Heilenden Erinnerns“ auf Aussöhnungen zwischen Religionsgemeinschaften, Kulturen und Volksgruppen erweitert: Beteiligte beider Seiten begegnen sich, berichten über ihre Geschichte und Sicht auf die Konflikte.

Fanny-Michaela Reisins jüdische Eltern flohen nach der Deportation der Großeltern während des Holocausts aus Deutschland nach Israel. Die jüdische Pazifistin gründete 2003 die "Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ als deutschen Ableger der Initiative „European Jews for a just peace“. Die Familie der Muslima Sebha Othman wurde während des israelisch-arabischen Krieges aus ihrer Heimat Palästina vertrieben. Mahmoud Fayoumi, ein Palästinenser aus dem Libanon, begleitet den Abend musikalisch.

 

DENK MAL AM ORT

Die Initiative "DENK MAL AM ORT" bemüht sich um persönliche und individuelle Erinnerungen an einen Menschen oder eine Familie, die in der NS-Zeit verfolgt wurden. Sie geht dabei zurück auf das Projekt Open Jewish Homes, das 2012 in Amsterdam ins Leben gerufen wurde. Heute beteiligen sich 16 Städte mit mehr als 10.000 Besuchern an dem Gedenken in den Niederlanden.

Zum 72. Jahrestag des Kriegsendes wird am 6. und 7. Mai 2017 jenen Menschen gedacht, die in der NS-Zeit in Berlin ausgegrenzt, verfolgt, vertrieben und ermordet wurden. Haus- und Wohnungstüren werden geöffnet, die Namen unserer ehemaligen Nachbarn, Bruchstücke ihrer Biografien, Verfolgungs- und Fluchtgeschichten werden sichtbar in Gesprächen, Lesungen, Installationen, Zeichnungen, Texten, Musik, Ton, Film, Poesie, Gesang  und mehr.

 
Auch im Bezirk Charlottenburg finden Gedenken an verschiedenen Orten statt. Hier eine Auswahl (das komplette Programm unter www.denkmalamort.de):

Galerie Fantom (Hektorstraße 9-10, 10711 Berlin) - Samstag, 6. Mai 2017 um 15:00 Uhr
Abiturienten aus Lübbenau/Spreewald haben mit ihrer Lehrerin die Geschichte der stillen Heldin Ernestina Gallardo recherchiert und lesen aus der Entschädigungsakte. In ihrer Wohnung versteckte sie Verfolgte.

TU Berlin (Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin) - Sonntag, 7. Mai 2017 von 11:00 bis 13:00 Uhr
Dr. Dimitri R. Stein hat die TH Berlin wegen seiner jüdischen Wurzeln die Zulassung zur Promotion verweigert. Er musste 88 Jahre werden, bevor die TU Berlin ihm nach einer Prüfung den Doktortitel überreichte. Er lebt heute in den USA, ist 97 Jahre alt und freut sich, dass mit einer kleinen Ausstellung an ihn und seinen ermordeten Vater in der TU erinnert wird.

 

- Geschichte, Gesellschaft - Kein Kommentar / Kein Trackback

25. April 2017 - 00:24Kiezer Traditionsläden

Schluß mit "Gesundheit - Schönheit - Freizeit" in der Seelingstraße 51

 
 
Seit unserer letzten Betrachtung von alteingesessenen Traditionsgeschäften im Kiez sind schon etliche Jahre vergangen. Bereits 2006 war die Drogerie Medrow geschlossen. Die alten Firmenschilder an der Hausfassade waren jedoch geblieben. Nun wurden auch diese entfernt.

Drogerie Medrow im Jahr 2006

 

Laden in der Seelingstraße 51 im April 2017

   

drogerie medrow

 Ein Bild aus dem Skizzenblog eines hiesigen Künstlers aus dem Jahr 2011

 

Ladenfassade in der Seelingstraße 51 im Jahr 2017
 

- Geschichte, Gewerbe im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

18. April 2017 - 00:02Wohnen in Berlin

Kooperationsvereinbarung mit den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften

 
Am 5. April 2017 wurde die Kooperationsvereinbarung des Senats mit den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften unterzeichnet (1). „Leistbare Mieten, Wohnungsneubau und soziale Wohnraumversorgung“ sollten vereinbart werden. Das ist nur zum Teil erfolgt. Die wichtigsten Regelungen mit weiterführenden Links im Anhang.

Die planmäßigen Mieterhöhungen im Sozialen Wohnungsbau zum 1. April 2017 wurden ausgesetzt, allerdings nur für ein Jahr. Der Senat hat dazu für das Jahr 2018 eine Reform der Mietregelungen für den Sozialen Wohnungsbau angekündigt, wozu Mieterinitiativen bereits Kritik und Verbessserungsforderungen vorbringen (2). Schon seit 2016 besteht übrigens die Möglichkeit, einen Mietzuschuss für Sozialwohnungen zu beantragen.

Mieterinnen und Mieter der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften sollten neben den ihnen zukünftig zugestellten Mieterhöhungserklärungen derzeit insbesondere folgende Punkte prüfen, ob diese für sie zutreffen. Betroffene müssen in diesen Fällen selbst tätig werden.

  • Die Kooperationsvereinbarung gilt für Mieterhöhungserklärungen, die ab 1. Januar 2017 ausgesprochen wurden und werden. Zusätzlich gilt sie unter bestimmten Bedingungen auch für Mieterhöhungserklärungen mit Wirksamkeit ab dem 1. Januar 2017 (3).
  • Bei Nettokaltmieten von Bestandsmietverträgen über 30 % des Haushaltsnettoeinkommens kann in Härtefällen eine entsprechende Absenkung bei den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften beantragt werden (4).


Weitere Informationen für Gewobag-Mieter bei uns im Kiez:Mieterclub im Klausenerplatz-Kiez (Neue Christstr. 8)

Mieterbeirat Klausenerplatz    
Neue Christstraße 8 (Mieter-Club), 14059 Berlin-Charlottenburg
Sprechzeiten: donnerstags 18:00 -20:00 Uhr

  
 
 

[weiterlesen]

- Kiez, Politik - zwei Kommentare / Kein Trackback

15. April 2017 - 00:04Frohe Ostern!

 
Ein schönes Osterfest wünschen Euch das Kiez-Web-Team und alle Autoren des Kiezblogs vom Klausenerplatz. Auch wenn das Wetter zu den Feiertagen nicht so prächtig werden soll - es sprießt, grünt und blüht schon überall.

 

Kiez-Web-Team - Menschen im Kiez, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

13. April 2017 - 00:04Klassik zum Osterfest

Frühlingsgrüße von Künstlern aus aller Welt


Nach der erfolgreichen Uraufführung ihrer Komposition „Frühlingserwachen“ ist die Wilmersdorfer Künstlerin Vera Osmankulova als Orchesterviolinistin bei mehreren Osterkonzerten zu erleben.

 

Vera Osmankulova (Mitte) bei dem an dieser Stelle angekündigten Konzert der Deutschen
Kammersymphoniker unter der Leitung von Gabriel Safron (rechts) und dem
Kontrabassisten Edicson Ruiz (links) im Französischen Dom. Foto: Wecker

 
In Berlin ist das am 16. April 20.00 Uhr im Kammermusiksaal der Philharmonie in der Herbert-von-Karajan-Straße 1 der Fall. Dort spielt das von der Berliner Geigerin Olga Pak gegründete international besetzte Kammerorchester „Berliner Camerata“ unter der Leitung von Matthias Manassi die 5. Symphonie von Ludwig van Beethoven und von Bedrich Smetana „Die Moldau“. Von Wolfgang Amadeus Mozart wird das Konzert für zwei Klaviere und Orchester Nr. 10 in Es-Dur und von Elias Parish Alvars das Konzert für Harfe & Klavier und Orchester Op.91 erklingen. Als Solisten sind das Duo Praxedis (Klavier / Harfe) und am Klavier Yorck Kronenberg zu erleben. Karten ab 24,25 Euro können im Internet unter papagena-shop.comfortticket.de bestellt werden.

Vera Osmankulovas Komposition „Frühlingserwachen“ ist erneut am 22. April bei einem Hauskonzert am Savignyplatz zu erleben. Interpreten sind wiederum die Geigerin Celia Schann und der Konzertpianist Alexander Reitenbach.

Frank Wecker

 

FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

12. April 2017 - 00:32Energie für die Menschen in der Stadt

Neubau des 110-kV-Netzknotens Charlottenburg

 

Symbol für Elektrizität am Siemenssteg in Charlottenburg


Der Strom kommt bekanntlich aus der Steckdose. Das ist äußerst praktisch. Davor liegt jedoch ein längerer Weg und so manch technische Hürde: Kraftwerk, Hochspannungsleitungen, Schaltanlagen (Netzknoten), Umspannwerke (Transformatoren) bis zum letzten Kabelabschnitt von der Straße zur Steckdose.

Nach Angaben des Betreibers muß der vorhandene Netzknoten durch einen Neubau ersetzt werden (1). Die Tiefbauarbeiten haben begonnen. Der neue Netzknoten von Charlottenburg (Quedlinburger Str.) soll 2020 in Betrieb gehen und Energie an zehn Umspannwerke und vier 110-kV-Kundenanlagen verteilen und damit rund 320.000 Gewerbe- und Haushaltskunden in den Stadtteilen Charlottenburg, Moabit, Wilmersdorf, Reinickendorf und Wedding versorgen.


Bauarbeiten für einen neuen Netzknoten in Charlottenburg

Neubau des 110-kV-Netzknotens Charlottenburg

[weiterlesen]

- Technik - Kein Kommentar / Kein Trackback

11. April 2017 - 00:24Bouleplatz wird eröffnet

Einladung zur Eröffnungsfeier



Die Bauarbeiten haben etwas länger gedauert, aber nun ist es soweit. Auf 12 Boulebahnen (Sportart Pétanque) mit unterschiedlichen Belägen kann die Kugel rollen. Unter Flutlicht darf sogar bis 22:00 Uhr gespielt werden.

Der Verein boule devant berlin lädt alle interessierten Nachbarn zur Eröffnung des neuen Bouleplatzes an der Schloßstraße am Sonntag, 30. April 2017, ab 15:00 Uhr ein. Der Verein spendiert die Getränke für die Gäste. Der Platz wird um 17:30 Uhr mit der Turniervariante Supermêlée eingeweiht. Jeder kann dabei mitmachen - egal ob Neueinsteiger, Fortgeschrittener oder Routinier.


Bouleplatz an der Schloßstraße/Ecke Zillestraße

 

- Kiez, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

05. April 2017 - 00:24Des Kaisers neue Kleider (2)


Neue Edeka-Filiale am Klausenerplatz


Kurz vor Jahresende 2016 war die Übernahme der Berliner Kaiser's-Märkte durch Edeka und Rewe geklärt. Die Kaiser's-Filiale am Klausenerplatz ging an Edeka (Wir hatten berichtet.). Etliche Filialen wurden an einem Tag geschlossen und komplett umgebaut. Ein Monteur dazu: „Das ist eine Knochentour. Da bleibt dir kein Atemzug frei, an eine Pause ist dabei gar nicht zu denken.“

Hier ging es ruhiger zu. Eine solche Brachialkur wie in anderen Läden praktiziert, blieb allen Beteiligten erspart. Im Laden wurde der Übergang fließend gestaltet. Ein Teil des Sortiments wird noch weiterhin nach und nach umgestellt und die Eigenmarken ausgetauscht. Gestern war es mit dem äußeren Erscheinungsbild soweit. Die Kaiser's-Schilder an der Fassade wurden abgebaut.

 
Schnell noch mal kurz die lachende Kaffeekanne zum Abschied hochgehalten:

Abschied von Kaiser's (lachender) Kaffeekanne

 

Noch ein letzter kontrollierender Blick unter kritischer Begutachtung der alten und neuen Kundschaft, ob das neue Herz von Edeka auch am rechten Fleck sitzt:

Neue Edeka-Filiale am Klausenerplatz - Umgestaltung der Eingangtür

 

 

- Gewerbe im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

04. April 2017 - 00:24Mutwillige Baumschädigungen (2)

Baum erneut angesägt


Am 17. März dieses Jahres hatte uns ein aufmerksamer Nachbar auf einen angesägten Baum (Baum-Nr. 32) an der Ecke Seelingstraße/Danckelmannstraße hingewiesen. Gestern sandte er uns wieder eine Nachricht mit Foto: „In der letzten Nacht hat wieder einer zugeschlagen. Der Baum wurde ca. 50 cm über der alten Stelle erneut angesägt.“


Baum (Nr. 32) an der Ecke Seelingstraße/Danckelmannstraße erneut angesägt / Foto © SW

 

- Gesellschaft, Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

04. April 2017 - 00:02Spende ist nicht gleich Spende

Komödie „Aufguß“ erreicht Berlin

 
„Ein Geck zwei Stunden plattgewalzt“, heißt es nicht in einer Kritik zur neuen Produktion „Aufguß“ im Theater am Kurfürstendamm, sondern ist eine Äußerung des Unverständnisses von Autor, Regisseur und Darsteller Rene Heinersdorff gegenüber den Pressefotografen, die, statt sich mit ein paar Szenen zufriedenzugeben, partout das ganze Stück sehen wollten.

 

„Aufguß“ im Theater am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Das Ensemble der Produktion „Aufguß“. Foto: Wecker 

 
Diese kolossale Untertreibung kann sich der Autor leisten. Die Tatsachen sprechen für ihn. Seit der Uraufführung vor drei Jahren im Theater an der Kö ist die Komödie unverwüstlich. Sie war außer in Düsseldorf unter anderem in Frankfurt/Main, München und Dresden erfolgreich und erntete unmittelbar vor Berlin auch in Hamburg begeisterten Applaus.

„Aufguß“ im Theater am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Jeanette Biedermann und Hugo Egon Balder in „Aufguß“. Foto: Wecker 

 
In bezug auf die Geschichte mag der Autor nicht allzusehr untertrieben haben, die Brillanz der Aufführung machen die Pointen in den Dialogen aus, die von den fünf Schauspielern wie ein Feuerwerk abgebrannt werden. Das sind: Jeanette Biedermann, Hugo Egon Balder, Rene Heinersdorff, Madeleine Niesche und Max Claus. Neben Jeanette Biedermann dürfte Hugo Egon Balder aufgrund seiner Moderation schriller Fernsehshow die größte Popularität besitzen. Am Ku‘damm zeigt er, was wirklich in ihm steckt. Im Gegensatz zu Max Claus ist es Madeleine Niesche bisher versagt geblieben, durchs Fernsehen populär zu werden, was keinesfalls heißt, daß sie jenen Stars nachsteht. Im Gegenteil, die Theaterbühne fordert und fördert das eigentliche dramatische Talent. Das wird auch Max Claus wissen, der als Schönling in der Serie „Unter uns“ populär werden durfte, am Theater aber Aufgaben wie den „Faust“ und den „Fiesco“ bekam.

„Aufguß“ im Theater am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Madeleine Niesche und Hugo Egon Balder in „Aufguß“. Foto: Wecker
 
[weiterlesen]

FW - Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

03. April 2017 - 21:53Straßen und Plätze: Wilhelmsaue Ecke Uhlandstraße – Zeitung und Druckerei



Mit dem Kriegsende 1945 war an der Einmündung der Uhlandstraße in die Wilhelmsaue auch Schluß mit einer im Westen Berlins vielgelesenen Zeitung, und seit 1969 erinnert nach dem autogerechten Ausbau der Uhlandstraße auch nichts mehr an ein großes Wilmersdorfer Verlags- und Druckhaus.

 
Uhlandstraße Ecke Wilhelmsaue 1907 / Fotograf unbekannt

Uhlandstraße Ecke Wilhelmsaue 2017

Abb. 1 und 2 - Uhlandstraße Ecke Wilhelmsaue 1907 (Mitte: Eckhaus Uhlandstraße 100;
vorne Denkmal Kaiser Wilhelms I.) und
2017 (der Eingang zum Eckhaus war auf dem Mittelstreifen re. von den beiden Röhren)
 
 

Wilmersdorfer Zeitungen bis 1920

Schon Anfang der 1890er Jahre hatte Hans Heenemann (1874-1924) versucht, mit dem Wilmersdorfer Lokalanzeiger im dörflichen Wilmersdorf eine Zeitung zu gründen. Sie erschien zweimal wöchentlich, hatte 380 Abonnenten und wurde nach wenigen Monaten aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt.
Sein zweiter Anlauf war im Herbst 1901, kam aber zu spät, weil just in diesem Moment die erste Ausgabe der Wilmersdorfer Nachrichten erschien.

Wilmersdorfer Nachrichten (1901 bis 1905) / Foto Firmenarchiv der Druckerei Heenemann

Wilmersdorfer Zeitung (1905 bis 1912) / Foto Firmenarchiv der Druckerei Heenemann

Abb. 3 - Wilmersdorfer Nachrichten - 1901 bis 1905
Abb. 4 - Wilmersdorfer Zeitung - 1905 bis 1912
 
[weiterlesen]

MichaelR - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

02. April 2017 - 18:40Berlin soll blaue Stadt werden

Maude Barlow besuchte Berlin

 
Maude Barlow, Trägerin des alternativen Nobelpreises, ist führender Aktivist beim Schutz des wichtigsten Lebensmittels für alle Lebewesen auf der Erde: dem Wasser.

Gegenwärtig führt die Kanadierin eine Kampagne an, in der sich Städte um das Siegel „Blue Community“ bewerben. In ihrer Heimat gehören 19 Städte zu den „Blue Communities“, in Europa sind es bereits Bern und Paris. Einige wasserreiche Dörfer in Brasilien sind „Blue Communities“ geworden, um sich damit vor den Begehrlichkeiten privater Interessenten an ihrem Wasser zu schützen. Voriges Jahr schloß sich auch der Weltkirchenrat, der 500 Millionen Christen vertritt, der Kampagne an.

 

Maude Barlow / Foto © Frank Wecker

Maude Barlow. Foto: Wecker


Am 29. März weilte Maude Barlow als Referentin auf der Messe „Wasser Berlin International“ in Berlin. Auf Initiative des Berliner Wassertisches erhielt sie auch die Möglichkeit, vor führenden Vertretern der Regierungskoalition über ihre Initiative zu sprechen. SPD und Linke entsandten ihre umweltpolitischen Sprecher Daniel Buchholz und Marion Platta zu dem Forum, die Grünen ihre Fraktionsvorsitzende Silke Gebel. Das Forum wurde zum ersten gemeinsamen Projekt der neuen Regierungskoalition. Wichtiger ist noch, daß alle Politiker eine mögliche Zustimmung ihrer Parteien zu einer Bewerbung Berlins als „Blue Community“ signalisierten. Das geschah vor den Vertretern zahlreicher in der Wasserpolitik engagierter Organisationen wie der bundesweit agierenden „Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft“, dem Ökowerk und auch den Berliner Wasserbetrieben. Unter allen Beteiligten herrschte Einigkeit, sich den drei Kernforderungen einer Blue Community anzuschließen:
1. Den Zugang zum Trinkwasser als ein grundlegendes Menschenrecht festzuschreiben;
2. Das Trinkwasser als gesellschaftliches Gut zu behandeln, das nicht dem Profitinteresse privater Eigner unterworfen werden darf;
3. Kommunal gefördertes Trinkwasser ist in öffentlichen Einrichtungen dem kommerziell in Flaschen vermarkteten Konsumgut vorzuziehen.

 
Diese Kampagne ist für Berlin in mehrfacher Hinsicht von Relevanz:
Die Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe hat weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Mit einer „Blue Community Berlin“ würde sich nicht nur das Ansehen der Stadt erhöhen, es würde der Kampagne auch entscheidend neue Impulse geben.

 

Maude Barlow und die Berliner Wasseraktivistin Dorothea Härlin / Foto © Frank Wecker

Maude Barlow mit der führenden Berliner Wasseraktivistin Dorothea Härlin.
Foto: Wecker
[weiterlesen]

FW - Gastautoren, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback