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21. November 2014 - 00:02Veranstaltungstipps

 
  • Konzert in der Kulturwerkstadt


    Werner Bettge Band

     
    Freitag, 21. November 2014 um 20:30 Uhr

    Kulturwerkstadt (in der ehemaligen Engelhardt-Brauerei)
    Danckelmannstraße 9 A
    14059 Berlin-Charlottenburg
      
     

      
     
  • Erzählsalon im Haus Helene Weber
    „9. November 1989: So erlebte ich den Mauerfall“
    Moderation: Johanna Dietrich, Bildungsreferentin des KDFB Berlin
    Teilnahmebeitrag: 4 € bzw. 2 € für Mitglieder des KDFB (mit Kaffee & Kuchen)
    Anmeldung und weitere Infos in der Geschäftsstelle.

    Dienstag, 25. November 2014 um 15:00 Uhr
    Haus Helene Weber
    Wundtstr. 40-44, 14057 Berlin-Charlottenburg
 

Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

Weitere KurzInfos zu Veranstaltungen und Themen rund um den Klausenerplatz-Kiez jetzt immer auch bei Twitter. (ohne Anmeldung einsehbar!)

Weitere Termine auch stets im StadtteilKalender für Charlottenburg-Wilmersdorf des Nachbarschaftshauses am Lietzensee.


- Geschichte, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

20. November 2014 - 00:18Gedenktafel vor Uhlandstraße 103: endlich gebilligt

 
Am Montag, den 17. November billigte die Gedenktafelkommission in bewährt-vertraulicher, also geheimer Sitzung die Gedenktafel für den Ende April 1945 ermordeten 17jährigen Deserteur. Allen, die durch ihre Unterschrift unter den Brief an die Kommission, durch ihren Einsatz in Gremien und Organisationen oder auf andere Weise dies gefördert haben, sei herzlicher Dank dafür!
Im einzelnen bedeutet der Kommissionsbeschluß:

  • Es wird sich um eine pultartige Gedenktafel aus Edelstahl handeln.
  • Sie wird auf dem südlichen Mittelstreifen der Uhlandstraße (an der Kreuzung mit der Berliner Straße) neben dem Fußgängerübergang stehen.
  • Der Text der Tafel wird lauten:
         Hier wurde in den letzten Tagen des April 1945
         ein 17-Jähriger von Nationalsozialisten erhängt.
         Zur Erinnerung an ihn und alle anderen,
         die sich der Teilnahme am Krieg verweigerten

         und deshalb ermordet wurden.
  • Als Tag der Enthüllung ist Freitag, der 24. April 2015, 16 Uhr vorgesehen.

Die Gedenktafel (Entwurf, Herstellung) selbst wird etwa 1500 € kosten; hinzu kommen ca. 150-200 € für die Fundamentierung, so daß unter Berücksichtigung möglicher weiterer Nebenkosten mit insgesamt bis zu 1900 € zu rechnen ist. Davon sind bereits gut 1100 € durch Privatspenden gedeckt. Weitere Spenden sind herzlich willkommen auf das folgende Konto (ein eventueller Überschuß soll beim Aktiven Museum für eine satzungsgemäße Verwendung, vorzugsweise für andere Gedenktafeln, verbleiben):
      Aktives Museum e.V., Nr. 610012282 bei der Berliner Sparkasse (BLZ 100 500 00),
      Verwendungszweck (bitte angeben!): „Uhlandstraße 1945“ (Spendenquittung möglich)

 

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - zwei Kommentare / Kein Trackback

17. November 2014 - 00:24Konzentrationslager Sonnenburg


Das KZ Sonnenburg (östlich von Küstrin, seit 1945 in Polen, auf polnisch Słońsk) gehörte zu den ersten Konzentrationslagern. Es wurde in einem preußischen Zuchthaus – 1833 erbaut und 1930 wegen erheblicher hygienischer Mängel geschlossen – eingerichtet und bestand vom 3. April 1933 bis zum 23. April 1934. Anschließend diente das Gebäude (wieder) als Zuchthaus für sicherheitsverwahrte Straftäter und politische Gefangene, ab Kriegsbeginn zusätzlich für Deserteure und widersetzliche Zwangsarbeiter, seit August 1942 auch für Widerstandskämpfer aus den besetzten Staaten Europas.

 

Kartenausschnitt / "© OpenStreetMap-Mitwirkende" - verfügbar unter der Open-Database-Lizenz

 

Eingerichtet wurde das KZ, weil die preußischen Gefängnisse nicht ausreichten, um die vielen Kommunisten, Sozialdemokraten und sonstigen Nazigegner, die nach dem Reichstagsbrand vom 27./28. Februar 1933 verhaftet worden waren, aufzunehmen. Zu den bekanntesten Häftlingen in Sonnenburg gehörten Carl von Ossietzky, Erich Mühsam und Hans Litten.

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

12. November 2014 - 00:24Politiker, Baulöwen, die Stadt und der Sumpf

Im Sumpf von Charlottenburg: Das nasse Dreieck

 
Anfang der 70er Jahre herrschte noch reger Verkehr auf der Tankstelle an der Ecke Schloßstraße zur Zillestraße, als dann plötzlich nebenan die Häuser große Risse bekamen. Rücksichtlose Baulöwen gab es halt auch schon zur Jahrhundertwende. So wurden damals die Häuser einfach in das sumpfige Gebiet eines früheren Karpfenteiches gebaut. Schließlich ging es um Geld. 1972 erfolgte dann der Abriss der einsturzgefährdeten Häuser am Charlottenburger “Nassen Dreieck”.

 
Bis vor einigen Wochen war auf dem Gelände der einstigen Tankstelle noch eine Autoreparaturwerkstatt in Betrieb. Jetzt hat auch diese Werkstatt geschlossen.

Ob wohl bereits ein neuer Spekulant in den Startlöchern steht? Haben Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) und Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte (SPD) schon einen Baulöwen informiert? Hier läßt sich doch was Neues anstellen - im Herzen des Sumpfes von Charlottenburg ......

 
Gelände an der Schloßstraße/Ecke Zillestraße

Einstige Tankstelle, zuletzt Autowerkstatt, an der Schloßstraße

Einstige Tankstelle, zuletzt Autowerkstatt, an der Schloßstraße

- Geschichte, Kiez, Politik - drei Kommentare / Kein Trackback

05. November 2014 - 00:02Veranstaltungstipps

 
  • Lesung in der Kulturwerkstadt
    25 Jahre Mauerfall

    Lesung aus dem Buch "Meine Freiheit"
    Eintritt Frei.
     

    Freitag, 7. November 2014 um 20:30 Uhr
    Kulturwerkstadt (in der ehemaligen Engelhardt-Brauerei)
    Danckelmannstraße 9 A
    14059 Berlin-Charlottenburg



     
     
         
  • Lesung im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
    25 Jahre Mauerfall
    Villa Oppenheim
    Lesung und Diskussion: Marianne Suhr "Roter Milan"
    Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 9029 24106
     

    Sonntag, 9. November 2014 um 14:00 Uhr
    Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
    in der Villa Oppenheim
    Schloßstraße 55
    14059 Berlin-Charlottenburg
 

Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

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- Geschichte, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

19. Oktober 2014 - 18:04Straßen und Plätze: Großgaragen in der Sophie-Charlotten-Straße

 
Das Auto war in der Zeit von 1895 bis zum Ende der Zwischenkriegszeit aus einem Luxusgegenstand, dessen Betrieb hohes technisches Geschick und große finanzielle Mittel erforderte, in gewissem Maße zu einem Gebrauchsgegenstand geworden, wie sich an den zugelassenen Fahrzeugen in Groß-Berlin ablesen läßt: 1909 waren es knapp unter 3.000, 1933 etwas über 50.000, 1937 bereits 100.000 (1). Aber immer noch waren Autos teuer und damit entweder ein Privileg der Reichen oder sie wurden aus beruflichen Gründen angeschafft. Und immer noch waren sie kompliziert, unzuverlässig und witterungsempfindlich: oftmals offen oder ohne Seitenfenster, mit Holzrahmen und Stoffdach, dazu mit einer anfälligen Ölfarblackierung versehen. Mit anderen Worten: sie brauchten Unterstellmöglichkeiten, Pflege, Wartung, Reparatur, außerdem Kraftstoff usw. Wenn hier also von Garagen gesprochen wird, geht es immer um dieses umfassende Angebot.

 

„Großgaragen des Westens“ (GeDeWe) - Schriftzug auf Firmenunterlagen von ca. 1929

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - ein Kommentar / Kein Trackback

14. Oktober 2014 - 00:24Das Rathaus Charlottenburg

Sitz von Weisheit, Demokratie und Transparenz

 
Die Bürger waren einst so stolz auf ihr Charlottenburg , daß sie in den Jahren 1899 bis 1905 ein Rathaus mit einem höheren Turm als dem vom Schloß Charlottenburg erbauen ließen. Damals soll Kaiser Wilhelm II deshalb sauer gewesen sein.

 
Heute sollten die im Rathaus sitzenden Teile des Bezirksamts mit dem Bezirksbürgermeister und die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Charlottenburg-Wilmersdorf ein Musterbeispiel für zeitgemäße Bürgernähe sein. Heute sind jedoch immer öfter die Bürger sauer.

 

- Geschichte, Politik - ein Kommentar / Kein Trackback

08. Oktober 2014 - 22:51Veranstaltungstipps


  • Die Charlottenburger Kulturwerkstadt präsentiert:

    • Lichttheater in der Kulturwerkstadt

      Eine neue Geschichte aus Licht.
      Lichtskulpturen-Theater und Musik mit Daniela, Javi und Fernando.
      Freitag 10. Oktober um 20:00 Uhr
        
       
       
       
       
             

        
    • Brasilianische Musik mit "Vatapa de Fruta Pao"

      In Berlin sind "Vatapa de Fruta Pao" seit Jahren mit ihrem Mix aus Bossa Nova, Samba, Reggae, Funk und Jazz fester Bestandteil der afro-brasilianischen Musikszene.
      Samstag 11. Oktober um 20:30 Uhr
     
     
    Kulturwerkstadt (in der ehemaligen Engelhardt-Brauerei)
    Danckelmannstraße 9 A
    14059 Berlin-Charlottenburg
      
      
     
        
          
     
  • Galerientour I in Schöneberg - Neue Kunstorte in historischen Räumen
    Die Museen Tempelhof-Schöneberg und der Literatur-Salon Potsdamer Straße laden im Rahmen der Jubiläumsreihe 750 Jahre Schöneberg zum ersten Galerienrundgang im Herbst ein.
    Besucht werden die Werkstattgalerie und die Galerie „mianki“ nahe Nollendorfplatz und die Galerie „Haus am Lützowplatz“. Der Verein Fördererkreis Kulturzentrum Berlin e.V. eröffnete sie 1963 in einem 1873 erbauten Gebäude. Die Galerie hat große Ausstellungsräume und eine Studiogalerie, in die man durch den schönen Garten gelangt. Ein Rundgang mit Sibylle Nägele und Joy Markert vom Literatur-Salon Potsdamer Straße.
    Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung beim Museum Schöneberg wäre schön: Tel. 030-90277 6163 oder mail@museentempelhof-schoeneberg.de.
    Samstag, 11. Oktober 2014 um 15:00 Uhr
    Treffpunkt: Werkstattgalerie, Eisenacher Straße 6, 10777 Berlin-Schöneberg

      
     
     
      
  • „Kant und Kartoffelsalat“: Salons und Musenhöfe in Berlin und Brandenburg um 1800
    Der KDFB-Berlin mit Sitz am Lietzensee lädt ein:
    Die Zeit um 1800 war eine Epoche des Umbruchs: Die Aufklärung und die französische Revolution brachten neue Ideale von Gleichheit und Mitsprache. Kriege veränderten das Bild Europas und auch im privaten Bereich kam es zu Umwälzungen des Gewohnten, unter anderem entwickelte sich das Ideal der "freien Geselligkeit". Salons und Musenhöfe sind Namen für Orte in Stadt und Land, an denen es gelang, Menschen verschiedener Stände, Geschlechter, Nationen und Konfessionen um einen Tisch zu versammeln, zum gemeinsamen Gespräch. Der Vortrag widmet sich den Frauen, die diese Mischung ermöglichten.
    Referentin: Dr. Hannah Lotte Lund, Historikerin
    Teilnahmebeitrag: 5,00 €; KDFB-Mitglieder 3,00 €
    Um Anmeldung wird gebeten: Tel. 030-321 50 21 oder johanna.dietrich@kdfb-berlin.de
    Montag, 13. Oktober 2014 um 19:00 Uhr
    Haus Helene Weber
    Wundtstr. 40-44, 14057 Berlin-Charlottenburg

 

- Geschichte, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

28. September 2014 - 18:48Straßen und Plätze: Saldernstraße

 
Die Saldernstraße ist benannt nach Friedrich Wilhelm Hermann Ludwig Alfred von Saldern-Damerow (1829 - 1904), seinerzeit Mitglied der konservativen Fraktion des Preußischen Abgeordnetenhauses und von 1875 bis 1899 Polizeidirektor von Charlottenburg.

Schon bald nach seinem Tod wurde ihm am 8.12.1906 die bisherige Straße 27a gewidmet. Diese Straße führte damals vom Kaiserdamm in nördlicher Richtung entlang dem Bahndamm über die Knobelsdorffstraße bis in Höhe der Seelingstraße (damals Potsdamer Straße), wo sie nach rechts abbog und neben Nr. 35 in die Sophie-Charlotten-Straße mündete (heute noch erkennbar).

 

Blick vom Kaiserdamm über A 100 und Ringbahn auf die Saldernstraße in ihrer heutigen ganzen Länge

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - ein Kommentar / Kein Trackback

24. September 2014 - 00:24Mein 8. Mai war schon am 19. Juli 1944


Der Bruch

Als am 18. Juli 1944 die italienische Hafenstadt Ancona aufgegeben werden musste und sich meine Einheit, die 8. Kompanie des 993. Infanterie-Regiments, hinter den Esino-Fluss bei Chiaravalle (1) zurückgezogen hatte, sah ich mich nach einer günstigen Fluchtmöglichkeit um. Am folgenden Morgen erschien ich zur Verpflegungsausgabe und konnte feststellen, dass meine nächtliche Abwesenheit nicht aufgefallen war. Daraufhin entschloss ich mich, die Wehrmacht endgültig und für immer zu verlassen.

Italien (Kartenausschnitt) / "© OpenStreetMap-Mitwirkende" - verfügbar unter der Open-Database-Lizenz

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G. Gumpel - Gastautoren, Geschichte - ein Kommentar / Kein Trackback

17. September 2014 - 00:24Was macht eigentlich … der Abriß der Gaslaternen?

 
Die Tage werden kürzer, die Straßenbeleuchtung geht früher an – und immer seltener sind es Gaslaternen, die da die Straßen beleuchten. Denn seit dem Beschluß des Abgeordnetenhauses aus dem Jahr 2012 hat die zuständige Senatsverwaltung – SenStadtUm Abt. X – unter Führung von Herrn Müller (SPD) nicht gerastet und geruht und ihre Abrißtätigkeit im Namen von Ökologie und Ökonomie unbeirrt fortgesetzt. Dabei assistierte dem Senator von Anfang an Stadtentwicklungsstadtrat Schulte (SPD), der dem Tagesspiegel bereits am 4.4.2012 anvertraute: „Das Thema wurde zu genüge diskutiert, der Bezirk steht zur Umrüstung“; die jährlichen Einsparungen „haben auch den Bezirk überzeugt“.
 
 
  

„Umrüstung“? „Einsparungen“? „Bezirk“?

 Zum ersten: es handelt sich um Abriß der alten und Aufstellung von neuen Lampen, genannt „Jessica“. Oder hat man je davon gehört, daß z.B. ein Gasherd zu einem Elektroherd „umgerüstet“ wurde? Und zweitens:

„Die Kosten für die Umrüstung auf Kompaktleuchtstofflampen mit Quecksilberanteil sollen in Berlin laut Schätzungen mindesten bei 170 Millionen Euro liegen. Das heißt, die vorgesehenen Einsparungen, unter Berücksichtigung von Zins- und Tilgungszahlungen, stellen sich erst nach 80 bis 100 Jahren ein“,

sagt die bezirkliche CDU dazu (1).

 
Und apropos „Bezirk“: Damit können auf keinen Fall die Bürger gemeint sein; die waren nämlich überhaupt nicht „überzeugt“. Erinnert sei an den Aufruf des Heimatvereins Charlottenburg an den Bezirksbürgermeister vom 20.3.2012; an den Einwohnerantrag, der am 25.10.2012 ohne Änderung von der BVV beschlossen wurde (2); an die Benefizveranstaltung am 29.10.2012 in der Komödie am Kurfürstendamm; und an die Kundgebung und Menschenkette vor und um das Amtsgericht Charlottenburg am 17.11.2012. Ganz zu schweigen von der Petition zur Erhaltung der Berliner Gas-Straßenbeleuchtung April-September 2012 mit 20.759 Unterstützern, davon 17.375 aus Berlin.


Gasreihenleuchte in der Knobelsdorffstraße

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - drei Kommentare / Kein Trackback

15. September 2014 - 19:01Texte der Journalistin Milena Jesenská

„Alles ist Leben“

 
Der KDFB-Berlin mit Sitz am Lietzensee lädt herzlich zu einer Lesung „Alles ist Leben“ von Texten der Journalistin Milena Jesenská mit musikalischer Begleitung ein.

Der Name der Tschechin Milena Jesenskà ist vielen bekannt durch die berühmten Liebesbriefe Franz Kafkas an sie. Nur wenige wissen, was sie für eine interessante, politisch engagierte und vielseitig aktive Frau war. Vor 70 Jahren, am 17. Mai 1944, starb die 1896 geborene Journalistin und Schriftstellerin im Konzentrationslager Ravensbrück.

 
Foto mit den Künstlerinnen von Julia Menzel



Die Schauspielerin Elisabeth Richter-Kubbutat und die Akkordeonistin Susanne Stock gestalten einen Abend mit Texten, die den wachen Blick dieser Zeitzeugin zwischen den Weltkriegen ebenso spiegeln, als auch ihre warmherzige Anteilnahme. Es erklingen musikalische Werke von Johann Sebastian Bach und Francis Poulenc.

Mittwoch, 17. September 2014 um 19:00 Uhr
Haus Helene Weber
Wundtstr. 40-44, 14057 Berlin-Charlottenburg

 

- Geschichte, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

02. September 2014 - 00:04Kurzer Bericht zur Desertion meines Vaters kurz vor Ende des 2. Weltkriegs

 
Mein Vater Wilhelm Neef war, wie meine Mutter auch, Nazi-Gegner von Anfang an. 1914 geboren, wurde er im 2. Weltkrieg eingezogen und fungierte als Nachrichten-Offizier in Frankreich. Meine Mutter, als Nachrichten-Helferin dienstverpflichtet, lernte ihn 1941 in Paris kennen, wo sie beide stationiert waren.

Nach seiner Versetzung an die Ostfront 1944 (meine Geburt 1943 verhinderte, dass er schon vorher an die Ostfront kam) sollte er Anfang 1945 zur Infanterie versetzt werden, um in der Tschechei bei der kämpfenden Truppe eingesetzt zu werden. Vorher hatte er in Polen – nach seinem eigenen Zeugnis, Unterlagen darüber gibt es nicht – als Musiker für polnische Partisanen Klavier gespielt, meist bei nächtlichen „Ausflügen“.

Um den Einsatz bei der Infanterie zu vermeiden, organisierte er zusammen mit einem Freund, der Arzt war, in Kattowitz ein Krankenzeugnis. Im März 1945 konnte er mit meiner Mutter, die in Tübingen bei meiner Großmutter untergekommen war, telefonieren und ihr mitteilen, dass er sich zusammen mit diesem Freund Zivil-Kleidung besorgen und bei Nacht in Richtung Westen aufbrechen wird. Zwei Tage vor dem 8. Mai kamen die beiden dann in Tübingen an, das inzwischen nach Übergabe der Stadt ohne Kampfhandlungen die Franzosen besetzt hatten. Der Freund, der aus Bremen stammte, reiste sofort in Richtung Norden ab; er kam zwei Wochen später wohlbehalten in Bremen an. Mein Vater wurde in der Tübinger Medizinischen Klinik als angeblich Kranker untergebracht, weil die Franzosen jeden Mann, der keinen Sonderausweis hatte, verhafteten. In der Wohnung meiner Mutter und Großmutter konnte er nicht untergebracht werden, weil sie befürchteten, er werde von einer im selben Haus lebenden Nachbarin denunziert.

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W. Neef - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

27. August 2014 - 22:34Straßen und Plätze: Wilhelmsaue 111a und 111


Jemandem, der die Wilhelmsaue entlanggeht, könnte das Haus 111a wegen seiner vielgestaltigen Fassade aufgefallen sein. Und wenn man die Anker-Steinbaukästen kennt, dabei auch eine gewisse Parallele zwischen Elementen seiner Fassade und Steinen aus diesen Baukästen. Kein Wunder, sind beide doch aus derselben Zeit: die Bausteine von 1882, das Haus gut ein Dutzend Jahre später. Und dann ist da noch als sehr augenfälliger Kontrast Haus 111 mit seiner Schachbrettfassade.

 

Lageplan von Deutsch-Wilmersdorf im Jahr 1856 / Quelle - © Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

 

Ursprünglich (siehe Bild 1) umfaßte das Grundstück der Familie Chr. Brandt die Häuser 111 und 111a. Jedoch wurde das Grundstück vor 1891 geteilt zwischen Albert (1), der 111a erhielt, und Ludwig (Louis) Brandt, beide Rentiers.

 

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

26. August 2014 - 22:04Veranstaltungstipps

 
  • Avantgarde! Spurensuche III - Herwarth Walden und Paul Cassirer
    Die Kunstbibliothek Staatliche Museen zu Berlin und der Literatur-Salon Potsdamer Straße laden ein:
    Die großen Kunstförderer Paul Cassirer und Herwarth Walden residierten nicht weit voneinander entfernt. Cassirers Kunsthandlung war in der Victoriastraße, Waldens „Sturm“ in der Potsdamer Straße. In der heutigen Bissingzeile war Paul Cassirers Pan-Presse. Cassirer war einer der wichtigsten Galeristen der Moderne und Avantgarde. Walden förderte Expressionismus und Futurismus und veranstaltete 1913 den „Ersten Deutschen Herbstsalon“. Beim „Sturm“ arbeiteten Künstlerinnen und Künstler aus Literatur und Bildender Kunst der europäischen Avantgarde mit.
    Der Rundgang führt zu Orten, an denen Walden und Cassirer lebten und arbeiteten.
     
    "Der Sturm" / Bildquelle Wikipedia
    Eine Führung mit Sibylle Nägele und Joy Markert vom Literatur-Salon Potsdamer Straße im Rahmen der Ausstellung "AVANTGARDE!". Die Teilnahme ist kostenfrei. Anschließend kann noch die Ausstellung „AVANTGARDE!“ besichtigt werden (der Besuch der Ausstellung ist entgeltpflichtig).

    Samstag, 30. August 2014 um 15:00 Uhr
    Treffpunkt: Potsdamer Straße 180/Ecke Pallasstraße vor dem Eingang Drugstore
    10785 Berlin-Schöneberg




     
  • Konzert in der Kulturwerkstadt

     
    Christine Münsberg ”STEINBRECHER”
    Eintritt frei

    Samstag, 30. August 2014
    Konzertbeginn 20:30 / Einlass 19:30 Uhr
    Kulturwerkstadt (in der ehemaligen Engelhardt-Brauerei)
    Danckelmannstraße 9 A
    14059 Berlin-Charlottenburg
      
      
     

     
  • Jazz im Eiscafé Fedora

     
    Corinna Reich - vocals, piano
    Michael Gechter, guitars
    HD Lorenz, bass
    special guest: Maria Reich, violin
    Eintritt frei

    Samstag, 30. August 2014 um 20:00 Uhr
    Eiscafé Fedora
    Nehringstraße 21
    14059 Berlin-Charlottenburg
     




       
     
  • Jubiläum: 5 Jahre "Cityboutique"
    Am 1. September 2009 hatte die Berliner Stadtmission  den Laden "Komm und Sieh" in der Neuen Christstraße (früherer Manns-Laden) im Kiez am Klausenerplatz eröffnet.
     

    Das wird gefeiert mit Würstchen vom Grill, Spielen für Kinder und mehr. Sie sind herzlich eingeladen - Feiern Sie mit!
     
    Montag, 1. September 2014 von 11:00 bis 18:00 Uhr

    Neue Christstraße 5 / Ecke Nehringstraße
    14059 Berlin-Charlottenburg

    Das Team von "Komm und Sieh" bei der Eröffnung 2009

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