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28. September 2014 - 18:48Straßen und Plätze: Saldernstraße

 
Die Saldernstraße ist benannt nach Friedrich Wilhelm Hermann Ludwig Alfred von Saldern-Damerow (1829 - 1904), seinerzeit Mitglied der konservativen Fraktion des Preußischen Abgeordnetenhauses und von 1875 bis 1899 Polizeidirektor von Charlottenburg.

Schon bald nach seinem Tod wurde ihm am 8.12.1906 die bisherige Straße 27a gewidmet. Diese Straße führte damals vom Kaiserdamm in nördlicher Richtung entlang dem Bahndamm über die Knobelsdorffstraße bis in Höhe der Seelingstraße (damals Potsdamer Straße), wo sie nach rechts abbog und neben Nr. 35 in die Sophie-Charlotten-Straße mündete (heute noch erkennbar).

 

Blick vom Kaiserdamm über A 100 und Ringbahn auf die Saldernstraße in ihrer heutigen ganzen Länge

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

24. September 2014 - 00:24Mein 8. Mai war schon am 19. Juli 1944


Der Bruch

Als am 18. Juli 1944 die italienische Hafenstadt Ancona aufgegeben werden musste und sich meine Einheit, die 8. Kompanie des 993. Infanterie-Regiments, hinter den Esino-Fluss bei Chiaravalle (1) zurückgezogen hatte, sah ich mich nach einer günstigen Fluchtmöglichkeit um. Am folgenden Morgen erschien ich zur Verpflegungsausgabe und konnte feststellen, dass meine nächtliche Abwesenheit nicht aufgefallen war. Daraufhin entschloss ich mich, die Wehrmacht endgültig und für immer zu verlassen.

Italien (Kartenausschnitt) / "© OpenStreetMap-Mitwirkende" - verfügbar unter der Open-Database-Lizenz

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G. Gumpel - Gastautoren, Geschichte - ein Kommentar / Kein Trackback

17. September 2014 - 00:24Was macht eigentlich … der Abriß der Gaslaternen?

 
Die Tage werden kürzer, die Straßenbeleuchtung geht früher an – und immer seltener sind es Gaslaternen, die da die Straßen beleuchten. Denn seit dem Beschluß des Abgeordnetenhauses aus dem Jahr 2012 hat die zuständige Senatsverwaltung – SenStadtUm Abt. X – unter Führung von Herrn Müller (SPD) nicht gerastet und geruht und ihre Abrißtätigkeit im Namen von Ökologie und Ökonomie unbeirrt fortgesetzt. Dabei assistierte dem Senator von Anfang an Stadtentwicklungsstadtrat Schulte (SPD), der dem Tagesspiegel bereits am 4.4.2012 anvertraute: „Das Thema wurde zu genüge diskutiert, der Bezirk steht zur Umrüstung“; die jährlichen Einsparungen „haben auch den Bezirk überzeugt“.
 
 
  

„Umrüstung“? „Einsparungen“? „Bezirk“?

 Zum ersten: es handelt sich um Abriß der alten und Aufstellung von neuen Lampen, genannt „Jessica“. Oder hat man je davon gehört, daß z.B. ein Gasherd zu einem Elektroherd „umgerüstet“ wurde? Und zweitens:

„Die Kosten für die Umrüstung auf Kompaktleuchtstofflampen mit Quecksilberanteil sollen in Berlin laut Schätzungen mindesten bei 170 Millionen Euro liegen. Das heißt, die vorgesehenen Einsparungen, unter Berücksichtigung von Zins- und Tilgungszahlungen, stellen sich erst nach 80 bis 100 Jahren ein“,

sagt die bezirkliche CDU dazu (1).

 
Und apropos „Bezirk“: Damit können auf keinen Fall die Bürger gemeint sein; die waren nämlich überhaupt nicht „überzeugt“. Erinnert sei an den Aufruf des Heimatvereins Charlottenburg an den Bezirksbürgermeister vom 20.3.2012; an den Einwohnerantrag, der am 25.10.2012 ohne Änderung von der BVV beschlossen wurde (2); an die Benefizveranstaltung am 29.10.2012 in der Komödie am Kurfürstendamm; und an die Kundgebung und Menschenkette vor und um das Amtsgericht Charlottenburg am 17.11.2012. Ganz zu schweigen von der Petition zur Erhaltung der Berliner Gas-Straßenbeleuchtung April-September 2012 mit 20.759 Unterstützern, davon 17.375 aus Berlin.


Gasreihenleuchte in der Knobelsdorffstraße

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - drei Kommentare / Kein Trackback

15. September 2014 - 19:01Texte der Journalistin Milena Jesenská

„Alles ist Leben“

 
Der KDFB-Berlin mit Sitz am Lietzensee lädt herzlich zu einer Lesung „Alles ist Leben“ von Texten der Journalistin Milena Jesenská mit musikalischer Begleitung ein.

Der Name der Tschechin Milena Jesenskà ist vielen bekannt durch die berühmten Liebesbriefe Franz Kafkas an sie. Nur wenige wissen, was sie für eine interessante, politisch engagierte und vielseitig aktive Frau war. Vor 70 Jahren, am 17. Mai 1944, starb die 1896 geborene Journalistin und Schriftstellerin im Konzentrationslager Ravensbrück.

 
Foto mit den Künstlerinnen von Julia Menzel



Die Schauspielerin Elisabeth Richter-Kubbutat und die Akkordeonistin Susanne Stock gestalten einen Abend mit Texten, die den wachen Blick dieser Zeitzeugin zwischen den Weltkriegen ebenso spiegeln, als auch ihre warmherzige Anteilnahme. Es erklingen musikalische Werke von Johann Sebastian Bach und Francis Poulenc.

Mittwoch, 17. September 2014 um 19:00 Uhr
Haus Helene Weber
Wundtstr. 40-44, 14057 Berlin-Charlottenburg

 

- Geschichte, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

02. September 2014 - 00:04Kurzer Bericht zur Desertion meines Vaters kurz vor Ende des 2. Weltkriegs

 
Mein Vater Wilhelm Neef war, wie meine Mutter auch, Nazi-Gegner von Anfang an. 1914 geboren, wurde er im 2. Weltkrieg eingezogen und fungierte als Nachrichten-Offizier in Frankreich. Meine Mutter, als Nachrichten-Helferin dienstverpflichtet, lernte ihn 1941 in Paris kennen, wo sie beide stationiert waren.

Nach seiner Versetzung an die Ostfront 1944 (meine Geburt 1943 verhinderte, dass er schon vorher an die Ostfront kam) sollte er Anfang 1945 zur Infanterie versetzt werden, um in der Tschechei bei der kämpfenden Truppe eingesetzt zu werden. Vorher hatte er in Polen – nach seinem eigenen Zeugnis, Unterlagen darüber gibt es nicht – als Musiker für polnische Partisanen Klavier gespielt, meist bei nächtlichen „Ausflügen“.

Um den Einsatz bei der Infanterie zu vermeiden, organisierte er zusammen mit einem Freund, der Arzt war, in Kattowitz ein Krankenzeugnis. Im März 1945 konnte er mit meiner Mutter, die in Tübingen bei meiner Großmutter untergekommen war, telefonieren und ihr mitteilen, dass er sich zusammen mit diesem Freund Zivil-Kleidung besorgen und bei Nacht in Richtung Westen aufbrechen wird. Zwei Tage vor dem 8. Mai kamen die beiden dann in Tübingen an, das inzwischen nach Übergabe der Stadt ohne Kampfhandlungen die Franzosen besetzt hatten. Der Freund, der aus Bremen stammte, reiste sofort in Richtung Norden ab; er kam zwei Wochen später wohlbehalten in Bremen an. Mein Vater wurde in der Tübinger Medizinischen Klinik als angeblich Kranker untergebracht, weil die Franzosen jeden Mann, der keinen Sonderausweis hatte, verhafteten. In der Wohnung meiner Mutter und Großmutter konnte er nicht untergebracht werden, weil sie befürchteten, er werde von einer im selben Haus lebenden Nachbarin denunziert.

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W. Neef - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

27. August 2014 - 22:34Straßen und Plätze: Wilhelmsaue 111a und 111


Jemandem, der die Wilhelmsaue entlanggeht, könnte das Haus 111a wegen seiner vielgestaltigen Fassade aufgefallen sein. Und wenn man die Anker-Steinbaukästen kennt, dabei auch eine gewisse Parallele zwischen Elementen seiner Fassade und Steinen aus diesen Baukästen. Kein Wunder, sind beide doch aus derselben Zeit: die Bausteine von 1882, das Haus gut ein Dutzend Jahre später. Und dann ist da noch als sehr augenfälliger Kontrast Haus 111 mit seiner Schachbrettfassade.

 

Lageplan von Deutsch-Wilmersdorf im Jahr 1856 / Quelle - © Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

 

Ursprünglich (siehe Bild 1) umfaßte das Grundstück der Familie Chr. Brandt die Häuser 111 und 111a. Jedoch wurde das Grundstück vor 1891 geteilt zwischen Albert (1), der 111a erhielt, und Ludwig (Louis) Brandt, beide Rentiers.

 

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

26. August 2014 - 22:04Veranstaltungstipps

 
  • Avantgarde! Spurensuche III - Herwarth Walden und Paul Cassirer
    Die Kunstbibliothek Staatliche Museen zu Berlin und der Literatur-Salon Potsdamer Straße laden ein:
    Die großen Kunstförderer Paul Cassirer und Herwarth Walden residierten nicht weit voneinander entfernt. Cassirers Kunsthandlung war in der Victoriastraße, Waldens „Sturm“ in der Potsdamer Straße. In der heutigen Bissingzeile war Paul Cassirers Pan-Presse. Cassirer war einer der wichtigsten Galeristen der Moderne und Avantgarde. Walden förderte Expressionismus und Futurismus und veranstaltete 1913 den „Ersten Deutschen Herbstsalon“. Beim „Sturm“ arbeiteten Künstlerinnen und Künstler aus Literatur und Bildender Kunst der europäischen Avantgarde mit.
    Der Rundgang führt zu Orten, an denen Walden und Cassirer lebten und arbeiteten.
     
    "Der Sturm" / Bildquelle Wikipedia
    Eine Führung mit Sibylle Nägele und Joy Markert vom Literatur-Salon Potsdamer Straße im Rahmen der Ausstellung "AVANTGARDE!". Die Teilnahme ist kostenfrei. Anschließend kann noch die Ausstellung „AVANTGARDE!“ besichtigt werden (der Besuch der Ausstellung ist entgeltpflichtig).

    Samstag, 30. August 2014 um 15:00 Uhr
    Treffpunkt: Potsdamer Straße 180/Ecke Pallasstraße vor dem Eingang Drugstore
    10785 Berlin-Schöneberg




     
  • Konzert in der Kulturwerkstadt

     
    Christine Münsberg ”STEINBRECHER”
    Eintritt frei

    Samstag, 30. August 2014
    Konzertbeginn 20:30 / Einlass 19:30 Uhr
    Kulturwerkstadt (in der ehemaligen Engelhardt-Brauerei)
    Danckelmannstraße 9 A
    14059 Berlin-Charlottenburg
      
      
     

     
  • Jazz im Eiscafé Fedora

     
    Corinna Reich - vocals, piano
    Michael Gechter, guitars
    HD Lorenz, bass
    special guest: Maria Reich, violin
    Eintritt frei

    Samstag, 30. August 2014 um 20:00 Uhr
    Eiscafé Fedora
    Nehringstraße 21
    14059 Berlin-Charlottenburg
     




       
     
  • Jubiläum: 5 Jahre "Cityboutique"
    Am 1. September 2009 hatte die Berliner Stadtmission  den Laden "Komm und Sieh" in der Neuen Christstraße (früherer Manns-Laden) im Kiez am Klausenerplatz eröffnet.
     

    Das wird gefeiert mit Würstchen vom Grill, Spielen für Kinder und mehr. Sie sind herzlich eingeladen - Feiern Sie mit!
     
    Montag, 1. September 2014 von 11:00 bis 18:00 Uhr

    Neue Christstraße 5 / Ecke Nehringstraße
    14059 Berlin-Charlottenburg

    Das Team von "Komm und Sieh" bei der Eröffnung 2009

- Geschichte, Gewerbe im Kiez, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

17. August 2014 - 18:12Verweigerte Erinnerung

 
Prof. Wolfgang Benz, der Verfasser dieses Artikels, ist Historiker mit Schwerpunkt NS-Forschung. Er lehrte bis 2011 an der Technischen Universität Berlin und leitete von 1990 bis zu seiner Emeritierung dessen Zentrum für Antisemitismusforschung.

 
Warum tun sich die Zuständigen so schwer, ein Erinnerungszeichen zu setzen, das sinnvoll und womöglich notwendiger wäre als andere? Es geht um den unbekannten 17-Jährigen, den SS-Leute in den letzten Apriltagen 1945 aus dem Keller eines Hauses in der Berliner Straße, zwischen Uhland- und Fechnerstraße, herausholten. Der Junge hatte sich dort versteckt, weil er im sinnlosen Schrecken der letzten Kriegstage sein Leben retten wollte. Er war ein Deserteur. Der oberste Befehlshaber Hitler, der sich im Bunker unter der Reichskanzlei verkrochen hatte und sich ein paar Tage später durch Selbstmord der Verantwortung für viele Millionen Tote entzog, hatte angeordnet, „Verräter“ augenblicklich zu erschießen oder zu erhängen.

Fanatiker vollstreckten, wo sie nur konnten, den verbrecherischen Befehl. Auch an dem 17-Jährigen in Wilmersdorf. Dazu wurde im Haus Berliner Straße 33 eine Wäscheleine beschafft, mit der der junge Mann an Ort und Stelle aufgehängt wurde, mit einem Schild um den Hals „Ich war zu feige, für Deutschland zu kämpfen“. Das war den Mördern noch nicht genug der Barbarei: „Zur Abschreckung“ musste die Leiche tagelang hängen bleiben.

Jahrelang gedachten die Anwohner am Jahrestag des sinnlosen Verbrechens und legten an der Stelle Blumen nieder. Dann schien die Tat vergessen. Seit zwanzig Jahren mühen sich Bürger um ein Zeichen der Erinnerung. Bisher ohne Erfolg. Zwar hat der Deutsche Bundestag 1998 ein Gesetz beschlossen, das die Urteile der Standgerichte aufhob und damit alle, die den Dienst mit der Waffe für das nationalsozialistische Unrechtsregime verweigerten, rehabilitierte. Das Bundessozialgericht hatte schon davor festgestellt, dass die als „Deserteure“ oder „Fahnenflüchtige“ geschmähten Männer Widerstand geleistet hatten, weil sie sich dem NS-Regime verweigerten. Aber dem unbekannten 17-Jährigen in der Berliner Straße, von dem man nur weiß, dass er eine Jacke der Waffen-SS trug, wird das Gedenken verweigert. Die Jacke, die keine Mitgliedschaft in der SS beweist, war für das Bezirksamt Wilmersdorf 1995 Ablehnungsgrund für eine Erinnerungstafel. Später lautete der Einwand, einen anonymen 17-Jährigen zu ehren, würde einen Präzedenzfall schaffen und ihn unangemessen hervorheben.

Das Gegenteil ist richtig. Mit dem überfälligen Zeichen der Erinnerung würden viele geehrt, die vergessen sind, weil sie nicht prominent waren – wie Anne Frank oder die Geschwister Scholl. Eine Gedenktafel würde nicht nur an einen Unbekannten, sondern an viele Opfer des NS-Regimes erinnern, denen wir Respekt schulden für ihre Weigerung, an Unrecht, Massenmord und sinnlosen Opfern mitzuwirken.

Wolfgang Benz, August 2014

 

Wolfgang Benz - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

17. August 2014 - 18:10Für eine Gedenktafel in der Uhlandstraße!

Am letzten Sonnabend vor den Sommerferien, am 5. Juli, hatte das Goethe-Gymnasium sein diesjähriges Sommerfest durchgeführt. Dort präsentierten drei Schülerinnen und Schüler einer 10. Klasse einen Text mit der Forderung „Für eine Gedenktafel in der Uhlandstraße!“. Wir geben ihn im folgenden wieder, zusammen mit dem Begleittext eines ihrer Lehrer.
 

 

           "Wer Geschichte vergisst,
            muss sie nochmal durchleben."
            George Santayana

 
  
 

Dies gilt auch für die grausamen Zeiten des SS-Regimes. Darunter litt ebenfalls der 17-Jährige Unbekannte. Gezwungen weiter zu kämpfen, obwohl es bereits keine Hoffnung auf Sieg mehr gab und dazu getrieben weiterhin Menschen zu töten, entschied er sich, seine Waffen niederzulegen und dem SS-Regime den Rücken zu kehren, ob aus Mut, Tapferkeit, Feigheit oder Angst. Für dieses „Vergehen“ wurde er verurteilt und von seinen „Kameraden“ der Waffen-SS verachtet. Um seiner gegenläufigen Haltung und der besagten Grausamkeit zu gedenken und auf dass sowas nie wieder geschehen möge, setzen wir uns für eine Gedenktafel an der Uhlandstraße 103 ein, wo der 17-Jährige seinem Schicksal unterlag. Um ein Gegenargument für die Gedenktafel zu entkräften: Er trug zwar eine Jacke der Waffen-SS und war Angehöriger des Regimes, jedoch kann man davon ausgehen, dass er dies notgedrungen tat. Die Soldaten der Waffen-SS hatten zwar eine höhere Chance den Krieg zu überleben, aber dennoch entschied er zu desertieren. Außerdem fungiert eine Gedenktafel als Mahnmal. Es soll zukünftige Generationen an diesen tragischen Abschnitt der Geschichte erinnern, wobei der Unbekannte 17-Jährige für jeden von uns stehen könne.

Nihade Pamuk, Philip Steinskamp, Jenissa Terzic

   

-----------------------------------------------------------

 
Jeden Tag gehen wir in unsere Schule. Wir lernen, unterrichten, lachen, strengen uns an, treffen uns in der Pause. Genauso, wie alle Schülerinnen und Schüler das in ihrem Leben kennen. Und genauso muss es wohl auch dieser siebzehnjährige Junge erlebt haben. Auch er muss einmal ein ganz normaler Schüler gewesen sein. Unsere Schülerinnen und Schüler haben es ganz treffend ausgedrückt: Es hätte jeder von uns sein können.
Wir haben von diesem Jungen nicht gewusst. Wie muss die Stelle im Frühjahr 1945 ausgesehen haben, an der er umgebracht wurde? Eine Stelle in Sichtweite des Goethe-Gymnasiums, eine Stelle, an der wir jeden Tag auf unserem Schulweg vorbeigehen.
Den Menschen damals war das Schicksal des Jungen offenbar nicht gleichgültig und sie haben, so hören wir, noch lange mit einem Pappschild an ihn erinnert. Und wenn spätere Zeiten ihn vergessen haben, für unsere Schülerinnen und Schüler, ja, auch für das Selbstverständnis unserer Schule wäre es wichtig, dass diese Erinnerung nicht verlorengeht, sondern fortgeführt wird, damit wir wachsam bleiben, wenn vor unseren Augen Unrecht geschieht.
Deshalb danken wir Lehrerinnen und Lehrer des Goethe-Gymnasiums Herrn Michael Roeder und seinen Unterstützern sehr für ihre engagierte Initiative und unterstützen die Forderung nach der Errichtung der Gedenktafel für den ermordeten siebzehnjährigen Jungen in besonderem Maße.

Christian Hahn, Geschichts-Lehrer am Goethe-Gymnasium

 


In einem Schreiben vom 4. August an die Gedenktafelkommission hat sich der Bezirksvorstand DIE LINKE Charlottenburg-Wilmersdorf ebenfalls für die Gedenktafel ausgesprochen und gefragt, „warum und an welcher Stelle Hinderungen auftreten und das Projekt nicht zu einem würdigen Ende ... geführt werden kann“.


MichaelR - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

11. August 2014 - 00:02Leseempfehlung (15): Kindheit unterm Hakenkreuz


Helmut Meyer kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken: Drittes Reich, Zweiter Weltkrieg, Westberlin, Ostberlin, schließlich BRD. Er war schon früh künstlerisch aktiv und ist es immer noch – siehe seine Ausstellung im September 2011 in der Taverna Karagiosis am Klausenerplatz. Und er hat, ebenfalls schon früh, am Beispiel seines Vaters erlebt, was es bedeutete, Gegner des Nationalsozialismus zu sein. 2011, als sein Vater zusammen mit weiteren 70 Charlottenburgern für seinen Widerstand geehrt wurde, hatte er uns von ihm erzählt.

Helmut Meyer spricht zur Gedenktafelenthüllung am 8. April 2011 vor dem Haus der Jugend Charlottenburg

 

Helmut Meyer verbrachte seine ersten vierzehn Lebensjahre in der Kamminer Straße, in dem Viertel, das heute nach einem Platz benannt wird, der damals nach Gustav Adolf hieß und seit 1950 den Namen des Widerstandskämpfers Carlo Mierendorff trägt. Sehr plastisch und voller Details schildert er das Leben dort vor 75 Jahren: Wie die Straße der Spielplatz für die Kinder war, wo sie den größten Teil des Tages verbrachten: das Pflaster diente als Malgrund, die Ladenschwellen als Sitzplätze, die Gaslaternen als Ausguck. In der ganzen Straße gab es nur drei Autos, dafür jede Menge Fuhrwerke: die der Müllkutscher, der Brauereien, des Eismannes und der Meierei Bolle. Außerdem traf man dort Lumpen- und Kartoffelschalensammler, Leierkastenmänner und Moritatensänger.


Helmut Meyer bei seiner Einschulung an der Mierendorff-Schule 1941

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

27. Juli 2014 - 00:02Berliner Stadtgeschichte

Geschichte der Hausbesetzungen in Berlin

 
Das neue Projekt BERLIN BESETZT, ein interaktiver Stadtplan zur Geschichte der Hausbesetzungen in Berlin, ist jetzt online. Darin sind auch die Besetzungen in den 80er Jahren im Charlottenburger Kiez am Klausenerplatz mit vielen Fotos, Plakaten, Flugblättern und Infoheften dokumentiert.

www.berlin-besetzt.de
... ein Projekt vom Pappsatt Medienkollektiv, reclaimyourcity.net und Eike Send, in Zusammenarbeit mit dem Papiertiger-Archiv, dem Umbruch-Foto-Archiv und azozomox.
Die Initiatoren freuen sich über Ergänzungen, Korrekturen und weiteres Material!
 

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- Geschichte, Gesellschaft, Kiez - ein Kommentar / Kein Trackback

25. Juli 2014 - 00:24Mein letzter Kriegstag

 
Der Verfasser dieser Erinnerung an das Kriegsende war im April 1945 elf Jahre alt.

 
Es war Ende April 1945, einen Tag bevor die Amerikaner das Dorf in Ostthüringen erreichten, in dem wir nach der Flucht aus Ostpreußen untergekommen waren.
Im oberen Saaletal, nur ein paar Dutzend Kilometer entfernt, wurde bereits gekämpft. Ein Bataillonsstab der Wehrmacht, im gleichen Haus wie wir untergebracht, räumte sein Quartier und rückte ab.
Dann wurden alle im Dorf lebenden Mitglieder von „Jungvolk“ und „Hitlerjugend“ auf den Sportplatz hinter der Schule befohlen. Als wir dort waren, kamen ein paar SS-Männer unter dem Kommando eines Scharführers mit Panzerfäusten. Die Waffen wurden an uns ausgegeben. Man erklärte uns flüchtig, wie sie zu bedienen seien, und dann zogen auch die SS-Männer ab.
Der Bürgermeister des Dorfes hatte alles mitbekommen. Er hatte – zum Glück! – Vernunft bewahrt. „Jungs“, sagte er zu uns, „jetzt sind die Schwarzen (d.h. SS) weg. Vergrabt die Panzerfäuste drüben am Waldrand und geht nach Hause! Das hat alles keinen Sinn mehr. In ein paar Stunden sind die Amerikaner da!“
Nur zu gern befolgten wir seinen Rat.
Am späten Nachmittag rollten die ersten amerikanischen Panzer ins Dorf.
So hat ein besonnener und mutiger Mann uns vor dem Schicksal wie dem des unbekannten Siebzehnjährigen bewahrt, obwohl er Parteigenosse und „Ortsbauernführer“ war!

Johann Christoph Leitner, Juni 2014

 

J.C. Leitner - Gastautoren, Geschichte - ein Kommentar / Kein Trackback

23. Juli 2014 - 00:02Veranstaltungstipps

Veranstaltungen zur Berliner Stadtgeschichte in Schöneberg

  •  Führung und Lesung: BESSER LEBEN MIT DEM TOD

    • 17:00 Uhr Führung
      Grabstein auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof (Schöneberg) / Foto ©  Ev. Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde
      "Die Frauen auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof" - eine Führung mit Claudia von Gélieu.
      „Sein Leben war Musik, ihr Leben war Arbeit“. Eine frauenhistorische Spurensuche auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof. Interessante Inschriften der zahlreichen alten Gräber geben Einblick in Geschlechterbilder und ihre Entwicklung in 150 Jahren.
       
       
    • 20:00 Uhr Lesung

      "BESSER LEBEN MIT DEM TOD
 - ODER WIE ICH LERNTE ABSCHIED ZU NEHMEN"
      Susanne Jung möchte mit ihrem Buch den Tod enttabuisieren und für einen bewussten, achtsamen Umgang damit sensibilisieren. Die Autorin hat ehrenamtlich als Sterbebegleiterin gearbeitet und ist als Bestatterin tätig.


    Eine Veranstaltung der Ev. Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde. Der Eintritt ist frei. Zwischen den Veranstaltungen wird einen kleiner Imbiss angeboten.

    Freitag, 25. Juli 2014 ab 17:00 Uhr
    Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof
    Kolonnenstr. 24-25, 10829 Berlin-Schöneberg

  • Avantgarde! Spurensuche II - Von der Potsdamer Straße zum Kemperplatz
    Die Kunstbibliothek Staatliche Museen zu Berlin und der Literatur-Salon Potsdamer Straße laden ein:
    In Nachbarvillen lebten der moderne Galerist Wolfgang Gurlitt und der konservative Maler Anton von Werner. Bei Gurlitt wurde die Künstlervereinigung Novembergruppe gegründet. Im Café Austria veranstaltete Kurt Hiller Cabaretabende. Bei Reuß & Pollack eröffnete die Neue Sezession ihr Domizil. Die Straße entlang gab es Galerien und Kunsthandlungen: Keller & Reiner, die von Henry van de Velde ausgestattet wurde, Lepke, Hugo Moses, Der Sturm, in der Lennéstraße die Neue Galerie, in der Victoriastraße Cassirer. Der Plakatkünstler Lucian Bernhard hatte sein Atelier in der Bellevuestraße.
    "Die Potsdamer Straße" - Ein Buch (462 Seiten) mit vielen Fotos von Sibylle Nägele und Joy Markert
     
     
    Eine Führung mit Sibylle Nägele und Joy Markert vom Literatur-Salon Potsdamer Straße im Rahmen der Ausstellung "AVANTGARDE!". Die Teilnahme ist kostenfrei. Anschließend kann noch die Ausstellung „AVANTGARDE!“ besichtigt werden (der Besuch der Ausstellung ist entgeltpflichtig).

    Samstag, 26. Juli 2014 um 15:00 Uhr
    Treffpunkt: Potsdamer Straße 81 (Hof), 10785 Berlin-Schöneberg

 
 

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19. Juli 2014 - 19:24Der Bürger, die Gedenktafel und die Behörde

Über die Mär von den allerorts geheimen Gedenktafelkommissionen (GTK)

 
Langandauernde ungute Erfahrungen mit Teilen der hiesigen Bezirkspolitiker bei dem Versuch, eine Gedenktafel für einen ermordeten 17jährigen Deserteur in Wilmersdorf zu initiieren, haben mich auf die Idee gebracht, elf Odysseen durch die Verwaltung der übrigen elf Bezirken zu unternehmen auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage:
    Tagt Ihre Gedenktafelkommission öffentlich?
Denn allzu gern beruft man sich hierzulande darauf, daß es die anderen doch auch nichtöffentlich machen. So hieß es jedenfalls, als die Drucksache 0779/4 „Gedenktafelkommission“ im Februar 2014 zur Abstimmung stand, nachdem sie zuvor im Kulturausschuß von der Mehrheit der BVV stark beschnitten worden war, wie man im Vergleich zwischen dem ursprünglichen Antrag (siehe rechts oben den Link „Antrag“) und dem Ergebnis erkennen kann: Es blieb man gerade mal die öffentliche Ankündigung von Sitzungstermin und Tagesordnung übrig – und das allerdings auch nur in der Theorie.
Denn für die Umsetzung in die Praxis wurde vom Büro der Vorsteherin eine erfrischend bürgerfeindliche Lösung gefunden: beides wird nur wenige Tage vor der Sitzung veröffentlicht, fernab vom üblichen Sitzungskalender (1), und nach der Sitzung sogleich wieder spurlos beseitigt. So kann man behaupten, dem Buchstaben des BVV-Beschlusses Genüge getan zu haben.
     Politisch nicht nachvollziehbar, daß bislang nicht eine einzige der fünf auf Bürgernähe bedachten
     BVV-Parteien dagegen eingeschritten ist.

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - ein Kommentar / Kein Trackback

16. Juli 2014 - 22:35Alte Fotos vom Klausenerplatz gesucht

Fotos gesucht, wer kann helfen?

 
Wir haben eine Anfrage erhalten.
Gefragt wird nach Fotos des Hauses Klausenerplatz 10 vor der letzten großen Sanierung im Kiez.

Wer hat noch Fotos des Hauses von damals?
Hinweise darauf entweder direkt hier oder per Mail an das Kiez-Web-Team. Wir leiten dann alle Informationen weiter. Danke!

 

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