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09. Mai 2013 - 00:24Gedenkminute für die Altbaufassade

Am 27. September 2012 verstarb der Architekt und Stadtplaner Hardt-Waltherr Hämer (*1922 † 2012) im Alter von 90 Jahren. Anläßlich seines Todes titelte die Berliner Zeitung ihren Bericht mit "Gedenkminute für die Altbaufassade". Das wollen wir aufgreifen und hier immer mal wieder mit einem Foto an ihn erinnern, denn solch außergewöhnliche Menschen sollten nicht vergessen werden.

Das hier gezeigte Wandbild, welches  einen Reißverschluss zeigt der eine ebenfalls gemalte Gründerzeitfassade freilegt, befindet sich knapp außerhalb unseres Kiezes in der Zillestraße (früher Wallstraße).

Wandbild in der Charlottenburger Zillestraße

- Geschichte, Kiezfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

05. Mai 2013 - 18:52Charlottenburger Stadtgeschichte

Bezirksgeschichte im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf -  Mitmachen bei der Dauerausstellung


Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf bittet um Unterstützung bei der Vorbereitung einer Dauerausstellung zum Thema „Von der Residenz zur City West“:
>> Was gehört zur Geschichte des Bezirks? Was muss gezeigt werden? Mit dieser Frage wendet sich das Museum an geschichtlich interessierte Berlinerinnen und Berliner. Welches Haus, welche Person, welcher Platz oder welcher Alltagsgegenstand sind unverzichtbar, wenn die Bezirksgeschichte von den Anfängen an und so interessant wie möglich dargestellt werden soll? Ist es ein Porträt der Kurfürstin Sophie Charlotte, ein Schulheft eines Kindes aus dem 19. Jahrhundert, ein historisches Bügeleisen, ein Foto vom schönsten Platz in Charlottenburg oder ein Modell des ICC? <<
Die interessantesten Vorschläge werden prämiert.

Das ehemalige Landhaus des Bildhauers Christian Daniel Rauch (1777–1857) in der Schloßstraße 6 von 1908 - Bildquelle Wikipedia

Für die Teilnahme an der Aktion sind folgende Angaben erforderlich:

  • Nennen Sie max. drei Objekte, die unbedingt in der Dauerausstellung gezeigt werden sollen. Wenn möglich, ergänzen Sie Ihre Vorschläge mit einer Abbildung.
  • Begründen Sie kurz, warum diese Dinge aus Ihrer Sicht wichtig sind.
  • Versehen Sie Ihren Beitrag mit Ihrem Namen und Ihrer Anschrift.
Vorschläge bitte bis zum 31. Mai 2013 an:
Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
in der Villa Oppenheim
Schloßstraße 55, 14059 Berlin-Charlottenburg

- Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

12. April 2013 - 00:24Straßen und Plätze: Spessartstraße

In Erinnerung an H. W.

 
Die Spessartstraße ist Teil des sog. „Rheingauviertels“, wo sich nicht wenige Straßen und Plätze befinden, deren Namensgeber tatsächlich weitab vom Rheingau oder sogar vom Rhein liegen – darunter auch der Spessart, ein Mittelgebirge am Unterlauf des Mains. Dieses Viertel mit dem Rüdesheimer Platz als Zentrum wird umschrieben von den folgenden Straßen und Plätzen: Heidelberger Platz – Hanauer Straße – Laubacher Straße – Südwest-Corso – Breitenbachplatz – Autobahnüberbauung an der Schlangenbader Straße – Wiesbadener Straße – Mecklenburgische Straße.

Blick aus der U-Bahnstation auf die Spessartstraße

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

10. April 2013 - 00:28Veranstaltungstipps

  • Vortrag von Zille-Biograf Lothar Fischer "Heinrich Zille in Selbstzeugnissen"
    Eine Veranstaltung zur laufenden Zille-Ausstellung.
    Samstag, 13. April 2013 um 15:00 Uhr
    Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

    in der Villa Oppenheim
    Schloßstraße 55, 14059 Berlin-Charlottenburg

     
  • Kiezspaziergang durch Wilmersdorf
    Der nächste Kiezspaziergang führt von der Bundesallee bis zum Dienstleistungszentrum für Informationstechnik und Telekommunikation der Berliner Verwaltung (ITDZ Berlin). Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei.
    Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann:
    "Bei unserem nächsten Kiezspaziergang verbinden wir die Erinnerung an die dörfliche Vergangenheit Wilmersdorfs mit einem Einblick in die aktuelle und zukünftige Informationstechnik der Berliner Verwaltung. Außerdem werden wir uns im Berliner Themenjahr "Zerstörte Vielfalt" auch dieses Mal wieder mit der Geschichte des Nationalsozialismus in unserem Bezirk beschäftigen.
    Von der Bundesallee gehen wir durch die Wilhelmsaue, die alte Wilmersdorfer Dorfstraße [siehe auch Geschichte der Wilhelmsaue hier im Blog]. Wir werden an einer Reihe von Stolpersteinen Halt machen und uns mit dem Schoelerschlösschen, der Auenkirche, dem Blissestift und der Kirche Christi Wissenschafter beschäftigen. Ein großer Findling auf dem grünen Mittelsteifen der Wilhelmsaue erinnert heute an das frühere Dorf, wurde aber ursprünglich von Nationalsozialisten als 'Schlageter-Stein' hier aufgestellt.
    In der Mannheimer Straße erinnert uns ein in den Gehweg eingelassener Gedenkstein an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die hier ihr letztes Versteck hatten, bevor sie verhaftet und ermordet wurden.
    Zum Schluss besuchen wir das Dienstleistungszentrum für Informationstechnik und Telekommunikation der Berliner Verwaltung, kurz ITDZ Berlin, an der Berliner Straße 112-115. Vorstand Konrad Kandziora wird uns das Unternehmen vorstellen, das seit über 40 Jahren den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnik in der Berliner Verwaltung gewährleistet und dafür umfassende, innovative IT-Dienstleistungen zur Verfügung stellt. Den Rundgang beschließt eine Besichtigung des telefonischen Service Centers der Behördenrufnummer 115."
    Samstag, 13. April 2013
    Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am U-Bahnhof Berliner Straße (an der Bundesallee zwischen Berliner Straße und Badenscher Straße).

     
  • Lesung und Gespräch über Emily Ruete - "Prinzessin von Sansibar"
    Eine Veranstaltung des Literatur-Salons Potsdamer Straße in Kooperation mit der Galerie Peter Herrmann im Rahmen der Reihe "Schaut sie an, die Landstraße im Städtemeer". Jubiläen der Potsdamer Straße 2012-2013". Der Eintritt ist frei.
    Dr. Annegret Nippa, Prof. am Institut für Ethnologie an der Universität Leipzig
    Roland Kretschmer, Rezitator
    Musik: Souleymane Touré
    Moderation: Sibylle Nägele und Joy Markert
    >> Sie hat ein aufregendes Leben, Prinzessin Salme Said, Tochter des Sultans von Oman und Sansibar, die den deutschen Kaufmann Heinrich Ruete heiratet und nach dessen frühem Tod in Hamburg drei Kinder allein großzieht und schließlich in die Kolonialinteressen von Bismarck gerät.
    Ab 1879 lebt sie längere Zeit in Berlin, erst in der Verlängerten Genthiner Straße (heute Zietenstraße), dann in der Potsdamer Straße. Neben Artikeln für Zeitungen schreibt sie ihre "Memoiren einer arabischen Prinzessin", Verlag Friedrich Luckhardt, Berlin 1886. Ein großer Publikumserfolg. Das Buch erscheint wenig später auch in Paris, London und New York.
    Annegret Nippa gab die Memoiren von Emily Ruete, geb. Prinzessin Salme von Oman und Sansibar unter dem Titel "Leben im Sultanspalast. Memoiren aus dem 19. Jahrhundert" mit einem Nachwort versehen neu heraus.
    Roland Kretzschmer arbeitet als freier Rezitator. Deutschlandweit bekannt wurde er mit einer fünf Monate dauernden Gesamtlesung von Robert Musils "Der Mann ohne Eigenschaften". Außerdem betreibt er die Weinbar "Les Climats", Pohlstraße 75. <<
    Samstag, 13. April 2013 um 19:00 Uhr
    Galerie Peter Herrmann
    Potsdamer Straße 98A, 10785 Berlin-Schöneberg

     
  • Verkehrssicherheitstag für Senioren
    Die Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf und die Landesverkehrswacht Berlin laden zu einem Verkehrssicherheitstag in den Räumen der Seniorenwohnanlage Schloßstraße ein.
    >> Seniorinnen und Senioren sind im Straßenverkehr, je nach Alter, besonderen Gefährdungen ausgesetzt. Diese Gefährdungen aufzuzeigen und zu thematisieren ist Ziel dieses Verkehrssicherheitstages.
    Die Fahrerlaubnisbehörde des Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten wird über die Besonderheiten der Nutzung des Führerscheins im Alter informieren. Die Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf und die Landesverkehrswacht Berlin bieten zu dieser Veranstaltung Seh-, Reaktions- und Hörtest, Vorträge zur Verkehrssicherheit und Unfallentwicklung und eine Präsentation des „Toten Winkels“ am Lastkraftwagen an. << Alle Aktionen finden stündlich statt.
    Montag,  22. April 2013 von 13:00 bis 17:00 Uhr
    Seniorenwohnanlage Schloßstr. 26-27b, 14059 Berlin-Charlottenburg

    


Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

- Geschichte, Kunst und Kultur, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

22. März 2013 - 21:30Wiedereröffnung des Berggruenmuseums: Haus ohne Geschichte

Am Wochenende standen die Berliner Schlange vor einem Haus, welches den Begriff für hochwertige moderne Kunst der Neuzeit in Charlottenburg repräsentiert.

Aber was wissen die Kunstinteressierten über die Nutzung des Hauses von der Zeit vor der Zeit, als es von den Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz an den jüdischen Sammler Heinz Berggruen übergeben wurde? Auf der Website des Museums wird die ursprüngliche Nutzung der westlichen und östlichen Stülergebäude völlig übergangen, die Website des Bezirksamts erwähnt die Nutzung als Offizierskasernen der Gardes du Corps.

Nach dem 1. Weltkrieg zerfiel das Deutsche Kaiserreich, und es war kein Platz mehr für Preußens Herrlichkeit, und zu dieser gehörte auch die Armee, und damit entbehrte Charlottenburg auch der Gardes du Corps.

Nun scheint in der Erinnerung des Bezirkes zwischen Kaiserreich und BRD nichts anderes als Leerstand existiert zu haben. Dem war aber nicht so: 1927 - in der Weimarer Republik - zog ein Polizeiinstitut in das verlassene Gebäude des heutigen Bröhan-Museums. Die wissenschaftliche Erforschung des "Bösen" durch kriminaltechnische Forschung war in den Ursprüngen. Hier sollte der Nachwuchs geschult werden, Führungskader auserlesen werden.

Dies weilte aber nicht lange. Denn mit der Machtergreifung der Nazis wurde das Polizeiinstitut der Gestapo zugeordnet, ehe es 1937 zur Führerschule der Sicherheitspolizei (Sipo) und des Sichheitsdienstes (SD) als Teil des Reichsicherheitshauptamtes SS umgewandelt wurde. Walter Zirpins, bekannt durch seine Ermittlungen im Reichstagsbrandprozeß, wirkte hier.

Erstmals bekannt wurde das Institut als zentrale Ausbildungsstätte im Reichssicherheitshauptamt (Leiter Heydrich) als Amt IB unter Erwin Schulz und Rudolf Hotzel und für seine Kommissarlehrgänge, deren Teilnehmer hinter der Ostfront in den Einsatzgruppen in der Bekämpfung "jüdischer und bolchewistischer  Minderheiten" berühmt wurden.
Sie nannten sich "Charlottenburger", weil 33 von 47 Leitungskadern nach 1945 aus diesen Lehrgängen kamen und das BKA der BRD bis in die Sechziger fest in ihrer Hand hatten. Dieter Schenk war es, der als erster - als Mitarbeiter des BKA - sich der Geschichte der "Charlottenburger" widmete und auch im ehemaligen Heimatmuseum vor ca. 5  Jahren referierte.


Mit der Wiedereröffnung des Museums Berggruen ist es Zeit, in Zusammenarbeit mit der Stiftung Staatlicher Museen Preußischer Kulturbesitz, dem Kulturstaatssekretär André Schmitz, dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und dem Polizeipräsidenten Berlin in den nächsten Monaten eine weitere "Berliner Geschichtsmeile" vor den Museumsgebäuden in der Schloßstraße - im Andenken an dieses dunkle Kapitel deutscher Polizeigeschichte - aufzustellen. Ein Begleitprogramm ist vorgesehen.

 

Haus Schloßstraße 1 mit Geschichte

Joachim Neu - Gastautoren, Geschichte - vier Kommentare / Kein Trackback

21. März 2013 - 00:02Straßen und Plätze: Sybelstraße 20/21 – Reformschule


Das Gebäude

Im Jahr 1902 erwarb die Stadt Charlottenburg ein 7368 m² großes Grundstück in der damals noch als Straße 9 bezeichneten und 1904 nach Heinrich von Sybel benannten Straße für den Bau zweier weiterer Gemeindeschulen. Der Vorentwurf dazu stammte von dem Architekten Walter Spickendorff, damals Stadtbauinspektor, die endgültige Fassung von Heinrich Seeling. Der Baubeginn war im Mai 1908.

Auf L-förmigem Grundriß entstand ein Bau mit einem Straßenabschnitt von 74 m Länge und einem 88 m langen Seitenflügel. Die Gebäudefront mit dem quadratischen Uhrturm ist auf die Roscherstraße ausgerichtet, die hier auf die Sybelstraße stößt. Schon von jenseits des Kurfürstendamms sieht man die von einer Haube gekrönte offene Aussichtsplattform des Nachts angestrahlten Turmes (Gesamthöhe ca. 67 m) weit über die Wipfel der Straßenbäume emporragen.


Reformschule Charlottenburg in der Sybelstraße

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - zwei Kommentare / Kein Trackback

09. März 2013 - 19:02Neue Ausstellung im Museum-Charlottenburg: "Zensur und Willkür. Das Werk Heinrich Zilles im Nationalsozialismus"

Ende Januar 2013 wurde in einem Vortrag im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf das Buch von Pay Matthis Karstens "Verboten und verfälscht - Heinrich Zille im Nationalsozialismus" vorgestellt.

Heinrich Zille wohnte seit 1892 mit seiner Familie in einer Dreizimmerwohnung in der Sophie-Charlotten-Straße 88 (4. Stock) bei uns im Kiez. Hier wohnte er fast 40 Jahre bis zu seinem Tode 1929. Heinrich Zille malte und zeichnete nicht nur, sondern fotografierte auch frühzeitig sein Umfeld. Somit haben wir im Zille-Kiez eine besondere Beziehung zum „Pinselheinrich“.

Zilles Wohnhaus in der Sophie-Charlotten-Straße 88 (1892) / Bildquelle Wikipedia, Heinrich Zille

Ausblick aus der Wohnung an der Sophie-Charlotten-Straße - Foto Heinrich Zille - Quelle http://www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

  
Mit einem speziellen Aspekt hat sich der Autor Pay Matthis Karstens beschäftigt.

Nur wenige wussten bislang, dass der Künstler im „Dritten Reich“ zuerst als „sozialistischer Volksschädling“ diffamiert und dann zu einem antisemitischen Vorarbeiter des Nationalsozialismus verfälscht wurde. Was mit den Bildern, Büchern und Denkmälern Zilles genau geschah, blieb bis heute unerforscht. Um so spektakulärer ist dieses Buch: Neue Archivfunde unseres Mitglieds Pay Matthis Karstens bringen Licht in das Dunkel dieses Rezeptionsgeflechts und zeigen auch, dass sich Verbote und Vereinnahmungen sogar häufig überschnitten.
Quelle: Blog der Pirckheimer-Gesellschaft e.V

  
Am Samstag, 16. März 2013 um 19:00 Uhr, wird Kulturstadtrat Klaus-Dieter Gröhler die Ausstellung "Zensur und Willkür. Das Werk Heinrich Zilles im Nationalsozialismus" im Kabinett des Museums Charlottenburg-Wilmersdorf zur 32. Langen Nacht der Museen eröffnen. Die Ausstellung wird im Rahmen des Themenjahres 2013 unter dem Titel "Zerstörte Vielfalt" gezeigt. Die Sonderausstellung zeigt, welche Werke Heinrich Zilles zensiert, beschlagnahmt oder verboten wurden und beleuchtet die Struktur der nahezu gleichzeitigen propagandakonformen Umdeutung und Vereinnahmung des Künstlers - darunter erstmals seit 45 Jahren zwei der Glasfenster von Heinrich Zille aus der Sammlung Axel Springer, die sich ursprünglich in der Zille-Klause in der Charlottenstraße 46 befanden. Ergänzt wird die bis zum 4. August 2013 laufende Ausstellung durch Werke Heinrich Zilles aus dem Bestand des Museums Charlottenburg-Wilmersdorf.

Gedenktafel an Heinrich Zille am Haus der Jugend Charlottenburg in der Zillestraße 

Der Eintritt ist frei. Der Zugang ist barrierefrei.
Dazu lädt das Café von "Frau Bäckerin" in der Villa Oppenheim mit herrlicher Lage direkt am Schustehruspark zum Verweilen ein.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr
Das Museum ist an allen Oster- und Pfingstfeiertagen von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
in der Villa Oppenheim
Schloßstraße 55, 14059 Berlin-Charlottenburg

- Geschichte, Kunst und Kultur - ein Kommentar / Kein Trackback

08. März 2013 - 00:02Gedenken an Charlottenburger Gegner des Nationalsozialismus (16) – Gedenktafel wiederhergestellt

Danksagung


Seit Mittwoch, den 6. März befindet sich eine neue Gedenktafel für die über 70 Charlottenburger Gegner des Nationalsozialismus am Haus der Jugend in der Zillestraße 54.

Gedenktafel für Charlottenburger Gegner des Nationalsozialismus



Wir danken all jenen sehr herzlich, die durch ihre Spenden dies ermöglicht haben:
 
                                  Astrid Albrecht-Heide
                                  Klaus Bartels
                                  Britta Heinrich und Thomas Hauschild
                                  Helmut Meyer
                                  Friedrich und Helga Zastrow
                                  dem Verein der Bundestagsfraktion Die Linke e.V.
                                  sowie weiteren Spendern, die ungenannt bleiben möchten.                                      


Ebenso danken wir dem Bezirksamt für seine Pressemitteilung mit dem Spendenaufruf und den Tageszeitungen Tagesspiegel, Berliner Morgenpost, Die Welt wie auch dem Kiezblatt und dem Kiez-Web-Team, die freundlicherweise den Spendenaufruf nachgedruckt haben, sowie dem Aktiven Museum, das durch Bereitstellung eines Spendenkontos auch diese Gedenktafel tatkräftig unterstützt hat.

 
MichaelR

MichaelR - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

07. Februar 2013 - 21:49Straßen und Plätze: Wilhelmsaue

Die Wilhelmsaue (ursprünglich: Dorfstraße) hat in den über 700 Jahren ihres Bestehens viele Veränderungen erfahren im Hinblick auf Anwohner, Ausdehnung und Namen.  

Vermutlich nach 1220 (1293 wird Wilmersdorf erstmals urkundlich erwähnt) kamen im Rahmen der Ostsiedlung durch die askanischen Markgrafen die ersten deutschsprachigen Siedler an diese Stelle, an der es wahrscheinlich keine slawische Vorgängersiedlung gab. Das Dorf wurde parallel zum nördlichen Rand eines in West-Ost-Richtung (vom Hubertussee bis zum Rudolf-Wilde-Park am Rathaus Schöneberg) verlaufenden Nebenarms der eiszeitlichen Grunewaldrinne angelegt. Damals befand sich auf Höhe des Dorfes der Wilmersdorfer See, der nach 1900 zunehmend verlandete und gegen 1920 endgültig zugeschüttet war. Letzte Spuren der Eiszeit sind hier und im weiteren Verlauf des Volksparks Wilmersdorf die riesigen Pfützen auf den Liegewiesen, die bei starkem Regen entstehen.

Berlin-Wilmerdorf, Ansicht um 1900. Wilmersdorfer See und Dorfkirche (Auenkirche) / Bildquelle Globus Verlag/Wikipedia

Karte von 1842 / Bildquelle Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)/Wikipedia]



Bis in die 1880er Jahre bestand Wilmersdorf – abgesehen von einigen Kleinbauernhäusern  an der nördlich vom Dorf vorbeiführenden Berliner Straße (damals: Hintere Straße) – im wesentlichen nur aus der Dorfstraße und war umgeben von Heide, Bruch und Wiesenland. Die Siedler betrieben Landwirtschaft, vor allem Schafzucht, und Fischfang. Von dieser bäuerlichen Zeit zeugt noch die Straßenführung zwischen Blisse- und Mehlitzstraße mit dem - damals von den Gehöften der Bauern umgebenen – breiten Mittelstreifen, dem ehemaligen Dorfanger, auf dem es bis in die 1870er Jahre Gemeinschaftseinrichtungen und einen Dorfteich gab (der heutige künstliche Tümpel nahe der Kreuzung mit der Uhlandstraße, auf dem gelegentlich im Frühjahr Stockenten einen Zwischenhalt machen, ist eine kleine Reminiszenz daran).

Lageplan von Deutsch-Wilmersdorf im Jahr 1856 / Quelle - © Museum Charlottenburg-Wilmersdorf 

Tümpel auf dem Mittelstreifen der Wilhelmsaue

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

24. Januar 2013 - 00:02Veranstaltungstipps


  • Konzert: Madrigalchor Charlottenburg und das E.T.A.-Hoffmann-Kammerorchester
     

    Seit 2013 arbeitet der Chor mit dem E.T.A.-Hoffmann-Kammerorchester zusammen. Zuerst wird die Sestina von Monteverdi vorgetragen, die schon im Sommer im Stadtbad Steglitz zu hören war. Anschließend spielt das Orchester "Das Mädchen und der Tod" von Schubert. Gemeinsam wird der Abend mit einer Aufführung von Mozarts Requiem beendet. Innerhalb des Musikprogramms findet eine abenteuerliche Szenische Aufführung statt. Lassen Sie sich überraschen.
     
    Eine Veranstaltung der Musikschule City West in Zusammenarbeit
    mit den "Freunden der Musikschule Charlottenburg-Wilmersdorf"
    Sonntag, 27. Januar 2013 um 19:30 Uhr
    Heilig-Kreuz-Kirche

    Zossener Str. 65, 10961 Berlin-Kreuzberg

         
         
       
     
  • Heinrich Zille - Vortrag und Buchvorstellung im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
    "Verboten und verfälscht - Das Werk Heinrich Zilles im Nationalsozialismus".
    Referent ist der Autor des Buches Pay Matthis Karstens.
    Heinrich Zille wohnte seit 1892 mit seiner Familie in einer Dreizimmerwohnung in der Sophie-Charlotten-Straße 88 (4. Stock) bei uns im Kiez. Hier wohnte er fast 40 Jahre bis zu seinem Tode 1929. Diese Zeit wurde zu einer seiner kreativsten Phasen.
    Nur wenige wussten bislang, dass der Künstler im „Dritten Reich“ zuerst als „sozialistischer Volksschädling“ diffamiert und dann zu einem antisemitischen Vorarbeiter des Nationalsozialismus verfälscht wurde. Was mit den Bildern, Büchern und Denkmälern Zilles genau geschah, blieb bis heute unerforscht. Um so spektakulärer ist dieses Buch: Neue Archivfunde unseres Mitglieds Pay Matthis Karstens bringen Licht in das Dunkel dieses Rezeptionsgeflechts und zeigen auch, dass sich Verbote und Vereinnahmungen sogar häufig überschnitten.
    Quelle: Blog der Pirckheimer-Gesellschaft e.V. Zilles Heim in der Sophie-Charlotten-Straße 88 (1892) / Bildquelle Wikipedia, Heinrich Zille

     
      
      
    Der Eintritt ist frei.
    Mittwoch, 30. Januar 2013 um 19:00 Uhr
    Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
    in der Villa Oppenheim
    Schloßstraße 55, 14059 Berlin-Charlottenburg


Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

- Geschichte, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

23. Januar 2013 - 00:02Gedenken an Charlottenburger Gegner des Nationalsozialismus (15) - Gedenktafel zerstört

Spendenaufruf

Wie wir erst jetzt erfahren haben, wurde die Gedenktafel für die über 70 Charlottenburger Gegner des Nationalsozialismus am Haus der Jugend in der Zillestraße in der Silvesternacht derart beschädigt, daß sie nicht mehr wiederhergestellt werden kann.



Die Gedenktafel wurde am 8. April 2011 unter der Beteiligung von über 100 Menschen, darunter Nachkommen von auf der Tafel Geehrten, eine Zeitzeugin und  die Bezirksbürgermeisterin, feierlich enthüllt. Sie hat seitdem – wie wir von Mitarbeitern des Hauses der Jugend erfuhren -  durchgängig einen positiven Widerhall gefunden: Besucher des Hauses der Jugend und Passanten jeden Alters und kulturellen Hintergrundes blieben stehen, um sie durchzulesen, und sie führte im Haus zu Gesprächen über den geschichtlichen Hintergrund.

Die Herstellung einer neuen Tafel wird etwa 390 € kosten. Zur Deckung dieser Kosten bitten wir um Spenden auf das Konto des Aktiven Museums, das schon damals die Herstellung der Gedenktafel tatkräftig unterstützt hatte:

Aktives Museum e.V.
Kto.Nr. 61 001 22 82
Berliner Sparkasse (BLZ 100 500 00)
(wichtig:) Verwendungszweck: „Gedenktafel Zillestraße“


Es werden Spendenquittungen ausgestellt, wenn Name und Adresse angegeben sind.


leere Stelle der zerstörten Gedenktafel


 
MichaelR

MichaelR - Gastautoren, Geschichte - ein Kommentar / Kein Trackback

15. Januar 2013 - 00:24Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus im Bezirk


  • Gedenken an die Opfer des Holocaust
    Der Stellvertretende Bezirksbürgermeister Klaus-Dieter Gröhler und die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf, Frau Judith Stückler, legen einen Kranz am Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus nieder.
    Herr Gröhler dazu: „In Erinnerung an den Tag der Befreiung von Auschwitz am 27.1.1945 ist der 27. Januar seit über 15 Jahren durch Proklamation des Bundespräsidenten bundesweit der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Im Jahre 2005 haben die Vereinten Nationen diesen Tag zum Internationalen Tag zum Gedenken an die Opfer des Holocaust erklärt.
    Die Bürgerinnen und Bürger sind recht herzlich eingeladen, der Kranzniederlegung beizuwohnen.“
    Sonntag, 27. Januar 2013 um 11:00 Uhr
    Steinplatz, 10623 Berlin-Charlottenburg
     
      
  • Gedenkveranstaltung "inne.halten"
    Auf dem Theodor-Heuss-Platz wird am Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz erinnert. Die Gedenkveranstaltung steht unter dem Titel "inne.halten". In diesem Jahr wird in besonderer Weise der verfolgten und ermordeten Sinti und Roma gedacht.
    Es singen Bettina Wegner und der Chansonsänger Karsten Troyke.
    Montag, 28. Januar 2013 um 12:00 Uhr
    Theodor-Heuss-Platz, Berlin-Charlottenburg
      
     
  • Gedenken an Otto Grüneberg
    An der Gedenktafel für Otto Grüneberg vor unserer Kiezer Traditionskneipe "Kastanie" wird auch dieses Jahr an seine Ermordung durch den SA-Sturm 33 erinnert.
    Sonntag, 3. Februar 2013 um 11:00 Uhr
    Kastanie
    Schloßstraße 22, 14059 Berlin-Charlottenburg

    Vor der Gedenktafel Februar 2012 / Foto © J. Neu

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12. Januar 2013 - 00:02Berliner Stadtgeschichte

Das erste Video "Feuerland 1987" ist ein Fundstück im Blog "Berlin Street".



Dieses Video zeigt alte Charlottenburger Reklame- und Siegelmarken (veikkos-archiv).

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11. Januar 2013 - 00:02Charlottenburger Stadtgeschichte im Heimatmuseum

Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf lädt ein:

  • Eine Geschichtsstunde: "Heute vor ... Jahren"
    Peter Krönig vom Freundeskreis des Museums erinnert an Personen und Ereignisse, die mit dem Datum des Veranstaltungstages und der Geschichte Berlins bzw. Charlottenburgs in Verbindung zu bringen sind. Sicher eine interessante Veranstaltung für alle, die sich für die Geschichte der Stadt und des Bezirks interessieren.
    Besucherinnen und Besucher dieser Veranstaltung sind eingeladen, eigene historische Materialien (Fotos, Dokumente, Objekte) mitzubringen, die in der Runde gemeinsam betrachtet und auf ihre geschichtliche Bedeutung hin untersucht werden sollen.
    Die Teilnahme ist frei
    Sonntag, 13. Januar 2013 von 11.00 bis 12.00 Uhr
     
     
  • Gaslaternen
    "Gaslaternen - Charlottenburgs leuchtende Schätze der Nacht"
    Ein Vortrag von Bertold Kujath vom Verein Gaslicht-Kultur e. V., der sich für den Erhalt der historischen Gasbeleuchtung einsetzt.
    Die Teilnahme ist frei
    Mittwoch, 16. Januar 2013 um 19:00 Uhr
    Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
    in der Villa Oppenheim
    Schloßstraße 55, 14059 Berlin-Charlottenburg

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03. Januar 2013 - 00:02Tag des offenen Denkmals 2013

Die Vorbereitungen zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals in Berlin am 7. und 8. September 2013 haben begonnen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat als bundesweites Schwerpunktthema "Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?" vorgeschlagen. Es fügt sich gut ein in das Themenjahr "Zerstörte Vielfalt - Berlin in der Zeit des Nationalsozialismus", das der Berliner Senat in Erinnerung an 1933 (vor 80 Jahren) und 1938 (vor 75 Jahren) ausgerufen hat. Das Motto für den Tag des offenen Denkmals ist allerdings weiter gefasst und umfasst auch andere "unbequeme" Denkmale, die etwa an die deutsche Teilung erinnern oder nach herkömmlichen Maßstäben noch nicht als "schön" gelten, etwa Baudenkmale der jüngsten Moderne.

Darüber und über weitere Themen von allgemeinem Interesse möchte das Landesdenkmalamt in großer Runde mit allen Aktiven und Veranstaltern beim ersten traditionellen Vorbereitungstreffen sprechen (Mittwoch, 30. Januar 2013 von 10:00 bis ca. 12:00 Uhr).

Weitere Informationen und Anmeldung:
Landesdenkmalamt Berlin
Kontakt: Dr. Christine Wolf
Landesdenkmalamt Berlin, Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030 - 90259-3670

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