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23. Juli 2014 - 00:02Veranstaltungstipps

Veranstaltungen zur Berliner Stadtgeschichte in Schöneberg

  •  Führung und Lesung: BESSER LEBEN MIT DEM TOD

    • 17:00 Uhr Führung
      Grabstein auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof (Schöneberg) / Foto ©  Ev. Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde
      "Die Frauen auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof" - eine Führung mit Claudia von Gélieu.
      „Sein Leben war Musik, ihr Leben war Arbeit“. Eine frauenhistorische Spurensuche auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof. Interessante Inschriften der zahlreichen alten Gräber geben Einblick in Geschlechterbilder und ihre Entwicklung in 150 Jahren.
       
       
    • 20:00 Uhr Lesung

      "BESSER LEBEN MIT DEM TOD
 - ODER WIE ICH LERNTE ABSCHIED ZU NEHMEN"
      Susanne Jung möchte mit ihrem Buch den Tod enttabuisieren und für einen bewussten, achtsamen Umgang damit sensibilisieren. Die Autorin hat ehrenamtlich als Sterbebegleiterin gearbeitet und ist als Bestatterin tätig.


    Eine Veranstaltung der Ev. Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde. Der Eintritt ist frei. Zwischen den Veranstaltungen wird einen kleiner Imbiss angeboten.

    Freitag, 25. Juli 2014 ab 17:00 Uhr
    Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof
    Kolonnenstr. 24-25, 10829 Berlin-Schöneberg

  • Avantgarde! Spurensuche II - Von der Potsdamer Straße zum Kemperplatz
    Die Kunstbibliothek Staatliche Museen zu Berlin und der Literatur-Salon Potsdamer Straße laden ein:
    In Nachbarvillen lebten der moderne Galerist Wolfgang Gurlitt und der konservative Maler Anton von Werner. Bei Gurlitt wurde die Künstlervereinigung Novembergruppe gegründet. Im Café Austria veranstaltete Kurt Hiller Cabaretabende. Bei Reuß & Pollack eröffnete die Neue Sezession ihr Domizil. Die Straße entlang gab es Galerien und Kunsthandlungen: Keller & Reiner, die von Henry van de Velde ausgestattet wurde, Lepke, Hugo Moses, Der Sturm, in der Lennéstraße die Neue Galerie, in der Victoriastraße Cassirer. Der Plakatkünstler Lucian Bernhard hatte sein Atelier in der Bellevuestraße.
    "Die Potsdamer Straße" - Ein Buch (462 Seiten) mit vielen Fotos von Sibylle Nägele und Joy Markert
     
     
    Eine Führung mit Sibylle Nägele und Joy Markert vom Literatur-Salon Potsdamer Straße im Rahmen der Ausstellung "AVANTGARDE!". Die Teilnahme ist kostenfrei. Anschließend kann noch die Ausstellung „AVANTGARDE!“ besichtigt werden (der Besuch der Ausstellung ist entgeltpflichtig).

    Samstag, 26. Juli 2014 um 15:00 Uhr
    Treffpunkt: Potsdamer Straße 81 (Hof), 10785 Berlin-Schöneberg

 
 

- Geschichte, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

19. Juli 2014 - 19:24Der Bürger, die Gedenktafel und die Behörde

Über die Mär von den allerorts geheimen Gedenktafelkommissionen (GTK)

 
Langandauernde ungute Erfahrungen mit Teilen der hiesigen Bezirkspolitiker bei dem Versuch, eine Gedenktafel für einen ermordeten 17jährigen Deserteur in Wilmersdorf zu initiieren, haben mich auf die Idee gebracht, elf Odysseen durch die Verwaltung der übrigen elf Bezirken zu unternehmen auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage:
    Tagt Ihre Gedenktafelkommission öffentlich?
Denn allzu gern beruft man sich hierzulande darauf, daß es die anderen doch auch nichtöffentlich machen. So hieß es jedenfalls, als die Drucksache 0779/4 „Gedenktafelkommission“ im Februar 2014 zur Abstimmung stand, nachdem sie zuvor im Kulturausschuß von der Mehrheit der BVV stark beschnitten worden war, wie man im Vergleich zwischen dem ursprünglichen Antrag (siehe rechts oben den Link „Antrag“) und dem Ergebnis erkennen kann: Es blieb man gerade mal die öffentliche Ankündigung von Sitzungstermin und Tagesordnung übrig – und das allerdings auch nur in der Theorie.
Denn für die Umsetzung in die Praxis wurde vom Büro der Vorsteherin eine erfrischend bürgerfeindliche Lösung gefunden: beides wird nur wenige Tage vor der Sitzung veröffentlicht, fernab vom üblichen Sitzungskalender (1), und nach der Sitzung sogleich wieder spurlos beseitigt. So kann man behaupten, dem Buchstaben des BVV-Beschlusses Genüge getan zu haben.
     Politisch nicht nachvollziehbar, daß bislang nicht eine einzige der fünf auf Bürgernähe bedachten
     BVV-Parteien dagegen eingeschritten ist.

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - ein Kommentar / Kein Trackback

16. Juli 2014 - 22:35Alte Fotos vom Klausenerplatz gesucht

Fotos gesucht, wer kann helfen?

 
Wir haben eine Anfrage erhalten.
Gefragt wird nach Fotos des Hauses Klausenerplatz 10 vor der letzten großen Sanierung im Kiez.

Wer hat noch Fotos des Hauses von damals?
Hinweise darauf entweder direkt hier oder per Mail an das Kiez-Web-Team. Wir leiten dann alle Informationen weiter. Danke!

 

- Geschichte, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

02. Juli 2014 - 00:02Uhlandstraße 1945 – ein Jahr Gedenktafelantrag


     „Es sollte nicht notwendig sein, für solch
      eine Gedenktafel überhaupt Unterschriften
      sammeln zu müssen.“

      Dr. Ellis Huber

 
Aber die Umstände in diesem Bezirk machen es nun einmal notwendig. Das Positive daran ist, daß sich dabei interessante Gespräche und Fragen ergeben wie zum Beispiel:

Warum tagt die Gedenktafelkommission eigentlich geheim? Sind Gedenktafeln nicht in besonderer Weise eine Angelegenheit der Öffentlichkeit? In Friedrichshain-Kreuzberg plant man jedenfalls, die Sitzungen öffentlich zu machen. Die Fraktion der Piratenpartei in unserem Bezirk scheint sich im Rahmen von „OpenAntrag“ eine entsprechende und eigentlich selbstverständliche Forderung (Eingang 21.3.2014) zueigen machen zu wollen. Die bisherigen Reaktionen von Bezirkspolitikern darauf sind aber noch nicht wirklich ermutigend; aber immerhin wird es für unverständlich gehalten, daß noch nicht einmal die Antragsteller eingeladen werden – seit Bildung der jetzigen Kommission im November 2011, also seit 2 ½ Jahren, wurde unter dem Vorsitz von Frau Stückler (CDU) noch kein einziger in eine Sitzung gebeten. Und offenbar soll es – laut Presserecherche – nach dem Willen der Kommissionsmehrheit auch weiterhin so gehalten werden: Denn BILD meldete am 24. Juni:

BILD 24.6.2014, S. 11

 

„Im August soll die Gedenktafel-Kommission des Bezirks darüber entscheiden“,

aber mein Begleiter, ein renommierter Historiker und Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes, und ich als Antragsteller sind der Kommissionsmehrheit bereits zum vierten Mal unerwünscht – und das, obwohl die Vorsitzende bereits am 6. Februar per Email diese Zusage gegeben hatte:

"Sobald die Angelegenheit beratungsreif ist, werde ich Sie zu einer Sitzung der Gedenktafelkommission einladen. Es steht Ihnen frei, ggf. eine weitere fachkundige Person hinzuzuziehen." (Hervorh. v. mir)

   

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - fünf Kommentare / Kein Trackback

25. Juni 2014 - 00:32Veranstaltungstipps


  • Konzerte in der Kulturwerkstadt

    • die SPIELUNKEN
      Eine innovative Art des Improvisationstheaters zwischen Ernsthaftigkeit und Satire.
      Eintritt 7,- Euro · Ermäßigt 5,- Euro

      Freitag, 27. Juni 2014
      Konzertbeginn 20:30 / Einlass 19:30 Uhr



    • Lerch & Band
      Soul - Blues - Folk - Jazz
      Eintritt 5,- Euro · Ermäßigt 3,- Euro

      Samstag, 28. Juni 2014, Konzertbeginn 20:30 / Einlass 19:30 Uhr

    Kulturwerkstadt (in der ehemaligen Engelhardt-Brauerei)
    Danckelmannstraße 9 A, 14059 Berlin-Charlottenburg


       
     
  • "Avantgarde! Spurensuche I - Vom Begaswinkel zum Matthäikirchplatz"
     
    Die Kunstbibliothek Staatliche Museen zu Berlin und der Literatur-Salon Potsdamer Straße laden zu einem Rundgang ein:
    >> Unsere Annäherung an die Ausstellung „AVANTGARDE!“ beginnt mit Spuren der Moderne.
    Im Salon von Luise Begas-Parmentier traf man Harry Graf Kessler, Isadora Duncan, Samuel Fischer, Alfred Kerr, im Parterre wohnten Julius Meier-Graefe und Rudolf Alexander Schröder. In der Derfflinger Straße war der Verlag Bruno Cassirer. Im Atelierhaus Lützowstraße arbeiteten Walter Leistikow, Edvard Munch, Lesser Ury, Lovis Corinth. Am Schöneberger Ufer hatte der Verein der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen zu Berlin ein großes Atelierhaus. Rund um die Potsdamer Brücke entstanden die frühen Cabarets. Nahe der St. Matthäikirche wohnten Paul Cassirer und Tilla Durieux. <<
    Ein Führung mit Sibylle Nägele und Joy Markert vom Literatur-Salon Potsdamer Straße im Rahmen der Ausstellung "AVANTGARDE!". Die Teilnahme ist kostenfrei. Anschließend kann noch die Ausstellung „AVANTGARDE!“ besichtigt werden (der Besuch der Ausstellung ist entgeltpflichtig).

    Die Ausstellung AVANTGARDE! zeigt ein europäisches Panorama der Moderne zwischen 1890 und 1918. Es war die Blütezeit künstlerischer Emanzipationsbewegungen, die sich in rasch wechselnden Kunstideologien wie Symbolismus, Neoimpressionismus, Jugendstil, Expressionismus, Futurismus und Dadaismus mit revolutionärem Gestus zu Wort meldeten. Künstler erhoben den Anspruch, die Welt zu verändern, und nutzten die Macht der Medien für die Propagierung ihrer künstlerischen Überzeugungen.

    Samstag, 28. Juni 2014, um 15:00 Uhr
    Treffpunkt: Hofeinfahrt Genthiner Straße 30, 10785 Berlin-Schöneberg
 

- Geschichte, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

16. Juni 2014 - 00:02Straßen und Plätze: die Berliner Kneipe

 

Kneipe "Alt-Berlin" in der Charlottenburger Krumme Straße


      Berlin hat 20.100 Schank- und Gaststätten,
      6.300 Ärzte und 8.400 Damenschneider
      und 117.000 Familien, die gerne eine Wohnung hätten.
      Aber sie haben keine. Leider.

      Ob sich das Lesen solcher Zahlen auch lohnt?
      Oder ob sie nicht aufschlußreich sind und nur scheinen?
      Berlin wird von 4½.000.000 Menschen bewohnt
      und nur, laut Statistik, von 32.600 Schweinen.
      Wie meinen?


aus "Berlin in Zahlen" von Erich Kästner, 1930



»Immer hab' ich mit den kleinen Leuten gelebt, mit denen ich aufgewachsen, die für mich die Großen waren: – Volk – die Armen. Die den Besitz und die Wohlhabenheit weniger müssen erhalten, vermehren und sich selbst mit Brosamen sollen abfinden. Ich versuchte mit Bild und Wort die Vergessenen zu bannen... so nach und nach kam ich in die Zeitungen, illustrierten Zeitschriften, in die Witzblätter und wurde so der ›Arme-Leute-Maler‹ – leider Witzblätter – es tut weh, wenn man den Ernst als Witz verkaufen muß.

aus Heinrich Zille: Das Zillebuch

 
Heinrich Zille "In der Destille" / Bildquelle www.zeno.org

Heinrich Zille "Kneipe mit sich unterhaltenden Frauen" / Bildquelle www.zeno.org

 

Zille fixierte sich in seinen Zeichnungen auf das Alltagsleben der Berliner. Die Kneipe war ihm besonders lieb. "Tagesarbeit, ernster Wille, nachts nen Schluck in der Destille, und een bisken kille, kille, det hält munter - Heinrich Zille."
Quelle: Süddeutsche Zeitung

Kneipe "Alt-Berlin" in der Charlottenburger Krumme Straße

 

Ein schönes Buch betrachtet die Geschichte mit vielen Fotos von typischen Altberliner Kneipen.

Fotoband "Letzte Runde?" - Wasmuth Verlag

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- Geschichte, Kunst und Kultur, Menschen im Kiez - ein Kommentar / Kein Trackback

15. Juni 2014 - 00:02Berliner Stadt- und Kulturgeschichte



"Nachrichten aus dem Sturm-Archiv"


Erste Begleitveranstaltung im Rahmen der Ausstellung "AVANTGARDE!". Die Staatsbibliothek zu Berlin und der Literatur-Salon Potsdamer Straße laden ein zum Salon "Nachrichten aus dem Sturm-Archiv".

"Der Sturm" / Bildquelle Wikipedia


Die Ausstellung "AVANTGARDE!" zeigt ein europäisches Panorama der Moderne zwischen 1890 und 1918. Es war die Blütezeit künstlerischer Emanzipationsbewegungen, die sich in rasch wechselnden Kunstideologien wie Symbolismus, Neoimpressionismus, Jugendstil, Expressionismus, Futurismus und Dadaismus mit revolutionärem Gestus zu Wort meldeten. Künstler erhoben den Anspruch, die Welt zu verändern, und nutzten die Macht der Medien für die Propagierung ihrer künstlerischen Überzeugungen. 

Herwarth Walden (1878–1941) gründete 1910 die Zeitschrift „Der Sturm“, 1912 die gleichnamige Galerie. In Korrespondenzen mit Künstlern und Literaten, die im „Sturm-Archiv“ der Staatsbibliothek zu Berlin erhalten sind, dokumentieren sich Kunst, Literatur und Zeitgeschichte auf eindrucksvolle Weise. Sie sind Teil der Ausstellung AVANTGARDE! Teil II „Worte in Freiheit. Rebellion der Avantgarde 1909–1918“.

Mit Gedichten und Briefen des Dichters August Stramm und anderer Dichterfreunde sowie mit eigenen Texten wird die Rolle Herwarth Waldens in der Literaturszene seiner Zeit beleuchtet, dies eingebettet in Musik und szenische Lesungen. Der Eintritt ist frei.
Theaterprojekt "Forever Young - I don`t want to be!" - Akteure des Jungen DT/Deutsches Theater Berlin / Foto © Maria Wolgast

 
 
Mitwirkende:
Ensemblemitglieder Junges DT / Deutsches Theater Berlin
Roland Kretschmer (Rezitator)
Thomas Noll (Pianist)
Sibylle Nägele und Joy Markert (Literatur-Salon Potsdamer Straße)
Jutta Weber (Staatsbibliothek zu Berlin)


 
Mittwoch, 18. Juni 2014, um 19:00 Uhr
Staatsbibliothek zu Berlin (Otto-Braun-Saal)
Haus Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin-Schöneberg


 




„Geheime Orte“ in der Paul-Hertz-Siedlung


Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG lädt ein zur Kiezführung und Ausstellung innerhalb der Veranstaltungsreihe „50 Jahre Paul-Hertz-Siedlung“ in Charlottenburg-Nord.

Motto - Die Welt im Kiez in der Paul-Hertz-Siedlung


Eine Kiezführung „Geheime Orte“ mit anschließender  Ausstellungsbesichtigung - persönliche Geschichten und Geschichte der Siedlung. Wer die sommerlichen Temperaturen für urbane Entdeckungsreisen nutzen möchte, der ist hier richtig: Bei der Kiezführung zu „Geheimen Orten“ in der Paul-Hertz-Siedlung in Charlottenburg. Nach dem Erfolg im letzten Jahr wird erneut ein Spaziergang zu verborgenen Orten voller Geschichten angeboten. Anlass ist das 50-jährige Jubiläum der Siedlung. Die GEWOBAG bewirtschaftet in der Siedlung rund 3.600 Wohnungen, die in den Jahren 1963/1964 entstanden sind.

  
Paul-Hertz-Siedlung - Jubiläumsfest September 2013

Schon zum zweiten Mal findet die aufregende Führung zu „Geheimen Orten“ nach dem großen Fest im September des letzten Jahres in der Paul-Hertz-Siedlung statt. Der Städtebau-Experte Carsten Sauerbrei führt durch den Stadtteil, beginnend am U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz. Insgesamt werden neun sehenswerte Orte besucht,  darunter etwa der Standort der Paul-Hertz-Büste und das Karmel-Kloster. Dort erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur Hörenswertes über geschichtliche und architektonische Besonderheiten, sondern
auch Einblicke in „Geheime Orte“, die selbst vielen Gewobag-Bewohnern neu sein werden. Letzte Station der Führung ist der AWO-Nachbarschaftstreff. Dort können Interessierte weitere Details zur Geschichte der Siedlung erfahren. Für das leibliche Wohl ist mit Snacks und Getränken gesorgt. Die Führung ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl der Führung ist begrenzt. Anmeldungen bitte vorab per Email an j.kuehnold@gewobag.de oder telefonisch unter 030 4708-1522.

Samstag, 21. Juni 2014, um 10:30 Uhr
U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz, Berlin-Charlottenburg

 

- Geschichte, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

10. Juni 2014 - 00:02Straßen und Plätze: Nassauische Str. 41-44

 
Die Nassauische Straße in Wilmersdorf entstand in ihrer heutigen Form aufgrund zweier Umstände: Zum einen befand sich hier schon im 18. Jahrhundert ein Weg, der durch ein Sommer Feldt zum nördlich von Willmersdorff gelegenen sumpfigen Hopfen Bruch führte (S. 24 - die Karte von 1772 ist gesüdet). Eine Karte von 1842 zeigt, daß dieser Weg 70 Jahre später bereits durch den Hopfenbruch hindurch bis zum Churfürsten Damm weitergeleitet ist:

 

Karte von 1842 / Bildquelle Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)/Wikipedia

 
Der zweite Umstand, der zum heutigen Aussehen dieser Straße führte, war die Idee der Villen- oder Landhauskolonie, die der Unternehmer und private Stadtentwickler Johann Anton Wilhelm von Carstenn-Licherfelde (1822-1896) auch (1) auf dem ehemaligen Rittergut Wilmersdorf umsetzen wollte als Antwort auf die rasche Entwicklung Berlins als Hauptstadt des neugegründeten Deutschen Reiches und die darauf folgenden steigende Nachfrage bürgerlicher Kreise nach besseren Wohnbedingungen, als sie die Stadt bot. Dieses Rittergut bestand aus zwei Teilen, beide östlich vom Dorf Wilmersdorf gelegen: der nördliche Teil zwischen Lietzenburger und Güntzelstraße, der südliche zwischen Volkspark und Walter-Schreiber-Platz.

Lageplan des Wilmersdorfer Rittergutes im Jahr 1856; nach Wilmersdorfer Blätter Bd. 6 (1903)

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - ein Kommentar / Kein Trackback

04. Juni 2014 - 00:24Veranstaltungstipps

 
  • Veranstaltungen im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
    Villa Oppenheim

    • Poets' Corner - Poesiefestival berlin 2014
      Dichterlesung im Garten der Villa Oppenheim mit Nora Bossong, Marte Huke, Ursula Krechel, Sabine Scho, Jan Skudlarek, Jan Wagner, Moderation: Daniela Seel.
      Freitag,  6. Juni 2014, 15:00 bis 17:00 Uhr
       
    • Berliner Tagebuch. Krönigs Stadtgeschichten.
      „Wer hier badet, bestimmt die Polizei“ - Das Strandbad Wannsee bekommt eine Badeordnung. Was geschah heute vor x Jahren? Dieser Frage geht Peter Krönig (Freundeskreis Museum), waschechter Berliner und langjähriger SFB-Reporter, nach und berichtet ebenso unterhaltsam wie informativ über vergessene Persönlichkeiten und Ereignisse der Berliner Stadtgeschichte.
      Sonntag 8. Juni 2014 um 11:00 Uhr

    Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
    in der Villa Oppenheim
    Schloßstraße 55, 14059 Berlin-Charlottenburg
     
     
     
     
       
  • Benefiz-Keramiktrödel im Keramik-Museum Berlin (KMB)
     
    Keramiktrödel im romantischen Garten des Keramik-Museums Berlin (KMB) - Foto © KMB
    Auch dieses Jahr lädt der Förderverein KMB als Träger des Keramik-Museums Berlin an beiden Pfingstfeiertagen zu einem Keramik-Trödelmarkt im romantischen Ambiente des Museumsgartens ein.
    Zum Verkauf kommen unter anderem dem Verein speziell
    zu diesem Zweck gespendete keramische Gegenstände. Vasen, Schalen, Figuren, Objekte oder auch Gebrauchsgeschirr (Service / Serviceteile) aus Porzellan, Steinzeug, Fayence, Steingut oder Irdenware. Feine
    Unikate anerkannter Künstler oder einfache, rustikale oder auch skurrile Keramikobjekte kann man genau so finden, wie das eine oder andere Stück aus bekannten Manufakturen (z.B. KPM, Rosenthal, Bollhagen, Karlsruhe, Velten-Vordamm).

    An beiden Tagen sind auch die Museumsräume mit aktuell drei Sonderausstellungen jeweils von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet:
    • Garantiert stubenrein! Keramische Tierplastik im 20. Jahrhundert
    • Geschenke und Neuerwerbungen der vergangenen Dekade
    • Private Keramikbetriebe in Meißen (Mo., 9. Juni: letzter Tag!)

    Der Eintritt (inklusive Besuch der drei Sonderausstellungen) beträgt 2,00 Euro.
    Sonntag, 8. und Montag, 9. Juni jeweils von 11:00 bis 17:00 Uhr
    Keramik-Museum Berlin (KMB)
    Schustehrusstraße 13, 10585 Berlin-Charlottenburg
 

Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

Weitere KurzInfos zu Veranstaltungen und Themen rund um den Klausenerplatz-Kiez jetzt immer auch bei Twitter. (ohne Anmeldung einsehbar!)

Weitere Termine auch stets im StadtteilKalender für Charlottenburg-Wilmersdorf des Nachbarschaftshauses am Lietzensee.


- Geschichte, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

01. Juni 2014 - 22:00KJP, GEW, Auenkirche und Seniorenvertretung für Gedenken an Deserteur

Warum verzögert die Gedenktafelkommission demgegenüber langfristig das Gedenken?

 
Immer mehr Gremien und Organisationen sprechen sich für eine Gedenktafel für den 17jährigen aus, der in den letzten Kriegstagen von der SS ermordet wurde, weil er sich dem Krieg entzog.

 
Zu ihnen gehört jetzt auch das Kinder- und Jugendparlament Charlottenburg-Wilmersdorf (KJP). Das KJP besteht seit dem Schuljahr 2003/4. Jährlich wählen die Vollversammlungen der Grund-, Ober- und Berufsschulen sowie der Jugendfreizeitheime ihre Abgeordneten, die dort die Interessen junger Menschen im Bezirk vertreten. Ein Teil der Aktivitäten des KJP findet in Arbeitsgruppen statt, z.B. in der AG Gelbe Bänke.

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - acht Kommentare / Kein Trackback

18. Mai 2014 - 18:02Uhlandstraße 1945 (4) – Stand der Dinge im Mai 2014, zehn Monate nach Antragstellung

Die Gedenktafel für den 17jährigen ermordeten Deserteur war zum letzten Mal am 30. Januar 2014 auf der Tagesordnung der Gedenktafelkommission. Es stellte sich heraus, daß der einstimmige Beschluß vom September 2013, sich erst einmal einen Überblick über alle Gedenktafeln im Bezirk zu verschaffen, von der dazu beauftragten Leiterin des Kunstamtes überhaupt noch nicht in Angriff genommen worden war, weil sie „noch anderes zu tun habe“. Es werde daher „noch länger“ dauern, aber sie habe bereits eine Historikerin, die „von außen“ finanziert werde und sich der Angelegenheit annehme, jedoch „vor dem Sommer“ nicht damit fertig sein könne, weil dies ein „Riesenaufwand“ sei.

Das erstaunt sehr, denn es gibt bereits zwei umfassende Auflistungen aller Gedenktafeln im Bezirk: vom Bezirksamt selbst und von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand (mit umfangreichem Material). Und zusätzlich erstaunt der Beschluß, weil dabei eigentlich allen Mitgliedern der Gedenktafelkommission klar war, daß es im ganzen Bezirk keine einzige Gedenktafel gibt, die einen ermordeten Deserteur ehrt – und trotzdem halten alle zäh an dem Beschluß fest, weil man ihn nun doch einmal gefaßt habe. Warum nur diese umfangreiche Verzögerungstaktik? (1)

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - ein Kommentar / Kein Trackback

14. Mai 2014 - 00:02Veranstaltungstipps


  • 750-jähriges Jubiläum von Schöneberg: "150 Jahre Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof"
    Die Museen Tempelhof-Schöneberg, die Ev. Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde und der Literatur-Salon Potsdamer Straße aus unserem Nachbarbezirk laden zu einer Führung ein.

    "Die Potsdamer Straße" - Ein Buch (462 Seiten) mit vielen Fotos von Sibylle Nägele und Joy Markert
    >> Der Alte Zwölf-Apostel-Kirchhof entstand als erster Friedhof der Zwölf-Apostel-Gemeinde. 1864 fand die erste Bestattung statt.
    Viele berühmte Persönlichkeiten haben auf diesem Friedhof ihre letzte Ruhestätte, unter ihnen Bertha von Arnswaldt, Reinhold Begas, Bernhard Ernst von Bülow, Johann Georg Droysen, Max Duncker, Adolf und Eva Kurtz, Friedrich Naumann, Friedrich Schröder-Sonnenstern, Anton von Werner, Ernst Wichert. Der Kirchhof ist ein Gartendenkmal und gehört zu den
    kulturgeschichtlich bedeutendsten Begräbnisplätzen Berlins. Auffallend sind die repräsentativen Erbbegräbnisanlagen und die Fülle an herausragenden künstlerischen Gestaltungen. <<
     
    Eine Führung mit Sibylle Nägele und Joy Markert
    vom Literatur-Salon Potsdamer Straße.
    Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung bei den Museen Tempelhof-Schöneberg wäre schön: Tel. 90277 6163.
    Samstag, 17. Mai 2014 um 15:00 Uhr
    Treffpunkt: Haupteingang Kolonnenstraße 24-25, 10829 Berlin-Schöneberg
     
     
        
      
  • Langes Wochenende im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

    Aus der Kunstsammlung der Stadt Charlottenburg

    • Lange Nacht der Museen
      Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf beteiligt sich an der Langen Nacht der Museen ab 18:00 Uhr mit einem umfangreichen Programm unter dem Motto: „Ein Streifzug durch die Geschichte der Berliner Küchen“. Dazu gibt es Historisch-Kulinarisches im Museums-Café von "Frau Bäckerin".
      Samstag, 17. Mai 2014 ab 18:00 Uhr

    • Internationaler Museumstag
      „Sammeln verbindet – museum collections make connections!“
      Zum Angebot gehören u.a. ein Vortrag, ein Museumsspiel für die ganze Familie und eine Führung durch Archiv und Sammlung.
      Sonntag, 18. Mai 2014 ab 11:00 Uhr

    Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
    in der Villa Oppenheim
    Schloßstraße 55, 14059 Berlin-Charlottenburg


    Vorankündigung: Tastführungen
    Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf bietet erstmals Tastführungen für Blinde und Sehbehinderte an (31. Mai und 21. Juni 2014 jeweils um 11:00 Uhr.) Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 76 76 99 09.
 

Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

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(ohne Anmeldung einsehbar!)


- Geschichte, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

03. Mai 2014 - 00:02Die ehemalige "Führerschule der Sicherheitspolizei" im Stülerbau

Am 20. November 2013 wurde eine Stele als Tafel der Berliner Geschichtsmeile im Rahmen des Berliner Themenjahres 2013 „Zerstörte Vielfalt. Berlin 1933-1938-1945.“ vor dem Museum Berggruen in der Schloßstraße enthüllt.

 

Enthüllung der Infotafel zur ehemaligen Führerschule der Sicherheitspolizei in der Charlottenburger Schloßstraße (20.11.2013)



Der 8. Mai ist für Europa ein Datum von herausragender Bedeutung: mit ihm endete 1945 der Zweite Weltkrieg in Europa und mit ihm begann der europäische Integrationsprozess. Die Schrecken der Vergangenheit verweisen in diesem Datum auf die Möglichkeit einer gemeinsamen Zukunft.

Aus diesem Anlass laden die Grünen von Charlottenburg-Wilmersdorf herzlich zu einem Vortrag ein, um in der wechselvollen Geschichte der Stüler-Bauten am Schloß Charlottenburg diesen historischen Moment zu vergegenwärtigen.

Westlicher Stülerbau - Ecke Schloßstraße/Spandauer Damm

 

Begrüßen werden Sie Frau Nadia Rouhani (Grüne), die auch bei der Enthüllung der Stele vor dem Stüler-Bau gesprochen hat, und Frau Dr. Kyllikki Zacharias, Kuratorin der Sammlung Scharf-Gerstenberg.

   

Vortrag von Prof. Dr. Michael Wildt,
Professor für Zeitgeschichte an der Humboldt-Universtität zu Berlin:
"Polizei der Volksgemeinschaft. Polizei und NS-Regime 1933-1945"
Die ehemalige "Führerschule der Sicherheitspolizei" im Stülerbau
- Erinnerung an einen Ort der Täter - 


 
>> Das Schloss Charlottenburg und die gegenüberliegenden Stülerbauten sind identitätsstiftend für den Bezirk, Berlin und seine Besucher, - ein Ort der Kunst und Kultur, auf den wir uns gern beziehen.

Doch hat der Ort ein zweites Gesicht: Seit dem Berliner Themenjahr "Zerstörte Vielfalt" (2013) wird auf Initiative von Zivilgesellschaft und der Grünen in der BVV und mit Unterstützung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz öffentlich an die ehemalige "Führerschule der Sicherheitspolizei" im westlichen Stülerbau am Schloss Charlottenburg erinnert. <<

Mittwoch, 7. Mai 2014 um 19:00 Uhr
Sammlung Scharf-Gerstenberg (Remise)
Schloßstraße 70, 14059 Berlin-Charlottenburg

   

- Geschichte - ein Kommentar / Kein Trackback

27. April 2014 - 00:24Gedenkminute für die Altbaufassade

Am 27. September 2012 verstarb der Architekt und Stadtplaner Hardt-Waltherr Hämer (*1922 † 2012) im Alter von 90 Jahren. Anläßlich seines Todes titelte die Berliner Zeitung ihren Bericht mit "Gedenkminute für die Altbaufassade". Das wollen wir aufgreifen und hier immer mal wieder mit einem Foto an ihn erinnern, denn solch außergewöhnliche Menschen sollten nicht vergessen werden.

 

Hausfassade im Horstweg

- Geschichte, Kiezfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

10. April 2014 - 19:49Veranstaltungstipps

  

  • Neue Ausstellung in der Galerie am Savignyplatz
    Die Galerie am Savignyplatz lädt am Freitag herzlich zur Eröffnung einer neuen Ausstellung ein:
    Peter HERRMANN    Malerei



    Eröffnung am Freitag, 11. April 2014 um 20:00 Uhr
    Ausstellung vom 12. April bis zum 9. Mai 2014
    Öffnungszeiten:
    Mo bis Fr 15:00 - 19:00 / Sa 11:00 - 15:00 Uhr
     

    Galerie am Savignyplatz (jetzt am Klausenerplatz!)
    Nehringstraße 29
    14059 Berlin-Charlottenburg

       
     
         
     

     
     
  • Neue Sonderausstellung im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
    Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf lädt herzlich zur Eröffnung der Ausstellung "Nachkriegsmoderne - Architektur in Charlottenburg-Wilmersdorf" ein.
    >> Die Ausstellung präsentiert in zahlreichen Fotografien herausragende Gebäude der Westberliner Nachkriegsmoderne im Bezirk Charottenburg-Wilmersdorf. Der bautypologisch reich bestückte innerstädtische Bezirk - von der Gedächtniskirche bis zum Grunewald - wird in seiner Vielfalt an Architektur der 1950er bis Ende der 1970er vorgestellt. Das Museum Charlottenburg-Wimersdorf widmet sich damit einer jungen Epoche seiner über 300-jährigen Stadtteilgeschichte und dokumentiert anschaulich den Wandel der City West. <<
    Der Eintritt ist frei. Der Zugang ist barrierefrei.
    Villa Oppenheim mit Café und dem Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
     
    Eröffnung am Sonntag, 13. April 2014 um 11:00 Uhr
    Ausstellung vom 13. April bis zum 31. August 2014
    Öffnungszeiten:
    Dienstag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr
    Samstag und Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr
    Dazu lädt das Café von "Frau Bäckerin" in der Villa Oppenheim mit herrlicher Lage direkt am Schustehruspark zum Verweilen ein.
    Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

    in der Villa Oppenheim
    Schloßstraße 55, 14059 Berlin-Charlottenburg

 
  


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