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31. Januar 2013 - 00:02Asbest in Wohnungen (III)

Wir hatten im November letzten Jahres zum Thema Asbest in Wohnungen berichtet. Dann gab es eine weitere Entwicklung: die Anwaltskanzlei Sven Leistikow & Roland Schreyeck erwirkte für Mieter vom Klausenerplatz in zweiter Instanz vor dem Landgericht zuerst ein sogenanntes Feststellungsurteil. 

Nun ist ein weiteres Urteil ergangen, welches den betroffenen Mietern ein Recht auf Mietminderung zugesprochen hat. Die Berliner Zeitung hat dazu einen Artikel gebracht:

....
Die Richter entschieden jetzt, dass bereits eine gerissene asbesthaltige Fußbodenfliese zu einer Mietminderung in Höhe von zehn Prozent berechtigt.
....
Im vorliegenden Fall wurde die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gewobag dazu verpflichtet, einem Mieter für die Zeit von Januar 2006 bis Juli 2008 eine Mietminderung von monatlich 77,23 Euro zu gewähren – insgesamt also 2394,13 Euro.
....
Das Landgericht ließ eine Revision gegen seine Entscheidung, die am 16. Januar erging, nicht zu. Die Wohnungsbaugesellschaft Gewobag erklärte am Dienstag, sie prüfe, ob sie Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision einlege.

Der Berliner Mieterverein (BMV) begrüßte das Urteil des Landgerichts und forderte einen Sanierungsfahrplan für die landeseigenen Wohnungsunternehmen. Die Mieter müssten zudem über die Risiken der asbesthaltigen Baustoffe informiert werden, sagte BMV-Geschäftsführer Reiner Wild. Ähnlich äußerte sich der Bauexperte der Grünen im Abgeordnetenhaus, Andreas Otto. Er sagte, es müsse eine Bestandsaufnahme über die betroffenen Asbest-Wohnungen geben. 
.....
Quelle: Berliner Zeitung vom 30.01.2013

 
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und auch andere hiesige Politikerinnen und Politiker zeigten bisher keinerlei Interesse an diesem Thema und lassen bis heute jeglichen diesbezüglichen Einsatz für die Menschen vermissen.

Anders handelten dagegen Schöneberger Bezirkspolitiker. Einen beispielhaften Einsatz zeigt auch Herr Andreas Otto (MdA), der sofort aktiv geworden ist und zum politischen Geschehen informierte. Seine Mitteilungen geben wir im Anhang wieder.

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- Menschen im Kiez, Politik - drei Kommentare / Kein Trackback

30. Januar 2013 - 13:29Kleingartenkolonien: Pressemitteilung der Partei 0 Bündnis/die Guten vom 17.01.2043

Wir geben hier eine Pressemitteilung wieder, die uns bereits am 17. Januar 2043 erreichte.

   
 
Pressemitteilung der Partei 0 Bündnis/die Guten vom 17.01.2043

Wieder wurde von den 0 Bündnis/die Guten* ein großer Teilerfolg erzielt und durch mehrheitliche Zustimmung zu einer weiteren Blockbebauung, die letzte Parzelle der Kleingartenkolonie Oeynhausen gerettet.

Ein Sprecher sagte: „Wir brauchten nicht lange zu überlegen, da augenscheinlich der Plan des Investors auf Anhieb die beste Lösung war.“

Die Alternative mit einer eventuell möglichen Ausgleichszahlung von einer Milliarde Dollar, die der Gutachter des Investors uns bestätigte, hätte die Stadt sich nicht leisten können. Die Parzelle liegt oberhalb einer Einfahrt zur mehrgeschossigen Tiefgarage in einem, nach Studien des Investors, nicht verschatteten Bereich im Norden und ist ein Paradies der Artenvielfalt. Das seit der vorletzten Bebauung in einem mobilen Kleincontainer untergebrachte Vereinsheim, findet nun ausreichend Platz in einer Ecke der Parzelle. Als Gegenleistung zum Erhalt der Kolonie, wird nun geprüft, ob eine achtgeschossige Bauweise zuzulassen ist. Wir sind wirklich froh diesen Beitrag zum Erhalt der Grünflächen in der Stadt geleistet zu haben.“

Der Masterplan zur Rettung der Kolonie. Ein sonniges Paradies wird erhalten! 

Der 75jährige Pächter der Parzelle, Herr Schulte, ist zufrieden,
dass sein Garten wieder nicht betroffen ist und dankte uns ausdrücklich für diese Leistung und für die alte Verbundenheit.
Er hatte die Parzelle vor 29 Jahren übernommen, als er in
Pension ging und sich kein anderer Pächter mehr dafür fand.

Einer der zukünftigen neuen Eigentümer eines 8 Zimmer Appartements, Li Min Zhu, bestätigte uns in nahezu perfekten chinesisch: “Ich und meine Familie sind überglücklich, dass wir an den zwei Tagen im Jahr, an denen wir hier in unserer Luxuswohnung in Berlin wohnen werden, einen so schönen Ausblick ins Grüne genießen dürfen.“

Die Anwohner der bestehenden Bebauung erhalten Gelegenheit, in einer nicht relevanten Bürgerbefragung Ihre Sorgen vorzutragen.
Pjotr Smirnow, ein Eigentümer eines 10 Zimmer Penthouses ist betroffen: „Ich habe die Wohnung damals ausdrücklich mit herrlichen Ausblick auf eine grüne Oase gekauft und nun will man uns die Sicht versperren.“

„Wir werden die Beschwerden der Anwohner sehr ernst nehmen und diesmal auf die Einhaltung des Bauplanungsrechts bestehen.“, sagte der Sprecher der 0 Bündnis/die Guten mit gekreuzten Fingern.

 


* Anmerkung:
Bei der Parteireform 2033 wurde festgestellt, dass kaum noch ein Bürger sich unter grün etwas vorstellen konnte und da man sich selbst immer als gut empfunden hat, wurde dieser Name gewählt. Deshalb und weil wir immer gute Kompromisse schließen konnten, z.B. wie die Beschränkung auf die Hälfte der Wiedereinschaltungen der AKWs im Jahre 2025, dem Kriegseinsatz 2026 in nur halb Afrika und der nur halben Rodung des Grunewaldes im Jahre 2030.


Fred Feuerstein - Gastautoren, Satire - zwei Kommentare / Kein Trackback

29. Januar 2013 - 00:24Wein im alten Postamt

Dort, wo einst so mancher sein sehnsüchtig erwartetes Paket abgeholt hat oder eines mit einem leckeren Geschenk an einen guten Freund aufgab, gibt es jetzt etwas gleich zum Mitnehmen. Doch sogar ein Versand-Service wird weiterhin angeboten - im früheren Postamt am Spandauer Damm.
 

Weine in großer Auswahl..

...in der Markgräfler Weinhandlung

und auch so einige "Destillate"

 

Die Markgräfler Weinhandlung mußte ihre langjährigen Ladenräume im S-Bahnhof Westend verlassen und hat nun einen neuen Standort im Kiez gefunden. Das bekannte Angebot ist geblieben: ein breit gefächertes Sortiment von Weinen, Sekt und Spirituosen aus Baden, insbesondere dem Markgräflerland. Dazu werden ausgesuchte Weine aus Frankreich, Italien, Spanien und der Schweiz offeriert.

 
Markgräfler Weinhandlung am Spandauer Damm
  

 

Markgräfler Weinhandlung
Öffnungszeiten:
Mo bis Fr von 10:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Sa von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Spandauer Damm 27
14059 Berlin-Charlottenburg

- Gewerbe im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

29. Januar 2013 - 00:04Adieu, Campandi!

In der Knobelsdorffstraße 47 steht ein Ladenlokal leer. Das charakteristische Laufrad über dem Schaufenster ist abgeschraubt, den Fahrradladen „Campandi“ gibt es nicht mehr. Vor rund fünf Jahren eröffnete Andreas Heinze, der auch privat im Kiez am Klausenerplatz wohnt, hier sein Geschäft. Er spezialisierte sich auf Rennräder, genauer gesagt auf Rennräder mit Stahlrahmen aus den 1960er und 70er Jahren. Passend für diese unverwüstlichen Gestelle, hielt Heinze Spezialwerkzeug vorrätig, um High-End-Komponenten der italienischen Edelschmiede Campagnolo zu verarbeiten. Sein Renommee war in ganz Berlin derartig tadellos, dass aus allen Bezirken die Radsportfans auf nachdrückliche Empfehlung anderer Händler nach Charlottenburg kamen. Warum also hört Heinze auf?

Nur soviel: freiwillig räumt er seinen Laden nicht. Sein Geschäft lief von Beginn an gut und trug sich selbst, Heinze hatte sich mit dem Verkauf seltener und liebevoll wieder hergerichteter Rennräder ein Alleinstellungsmerkmal erarbeitet. Genauso sorgfältig reparierte er die Alltagsräder der Kiezbewohner, die immer gern auf einen Plausch zu ihm kamen und im Sommer auf dem Bürgersteig einen Mokka mit ihm tranken. Dann wurde mit ein wenig Phantasie die – seinerzeit autoverkehrsberuhigte – Knobelsdorffstraße zur steilen Rampe, und beim Fachsimpeln über Tour de France und Bergetappen glaubte man sich in die Pyrenäen versetzt. Sie werden ihn hier schmerzlich vermissen, spätestens zum beginnenden Frühling, wenn sie mit dem eigenen Pinarello wieder über den Asphalt ziehen werden.

Nach eigener Aussage hat Andreas Heinze das Ende seines Ladens verwunden, auch wenn er liebend gern in der Knobelsdorffstraße geblieben wäre – aber darüber hatte er nicht selbst zu entscheiden. Er blickt nach vorn und bleibt dem Radsportmilieu auf jeden Fall verbunden, seine Webseite www.campandi.de, die (Stand Ende Januar 2013) das professionelle wie museale Flair des Ladens einfängt, wird er behalten. Zum Winterende geht es auf eine sonnenverwöhnte spanische Insel, zum Rennradfahren natürlich, und pünktlich zum hiesigen Saisonbeginn wird er wieder in einer Werkstatt stehen und schrauben – die zahlreichen Berliner Rennradfahrer werden es ihm danken. Mach es gut, Campandi, und fahre bei aller Leidenschaft stets vorsichtig!

Andrea Bronstering - Gastautoren, Gewerbe im Kiez - sieben Kommentare / Kein Trackback

28. Januar 2013 - 21:35Landesseniorenvertretung fordert barrierefreie Wahllokale

Im Herbst 2013 wird der 18. Deutsche Bundestag gewählt. Die Landesseniorenvertretung Berlin appelliert an die Bezirke, alle Wahllokale so auszuwählen, daß sie barrierefrei zugänglich sind.

Im Jahr 2011 war das anlässlich der Wahl zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen nicht der Fall. Rund ein Drittel der Wahllokale wies Barrieren auf. „Im Herbst 2013 müssen alle Wahllokale barrierefrei zugänglich sein“, so die Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Berlin Dr. Johanna Hambach dazu: „Ein Ausweichen auf die Briefwahl ist keine Lösung. Im Wahllokal vor Ort seine Stimme abgeben zu können, ist für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen wichtig, um am öffentlichen Leben teilzuhaben“.

Die Seniorenvertretungen vertreten auf der Grundlage des Berliner Seniorenmitwirkungsgesetzes vorrangig die Interessen der älteren Menschen, ohne jedoch die Belange der jüngeren Generationen außer acht zu lassen. Die Seniorenvertreterinnen und Seniorenvertreter sind für die älteren Menschen in Berlin da: mit Rat und Tat bei Fragen, Sorgen und Nöten - ob zum Thema Wohnen, Wohnumfeld, Mobilität, ÖPNV, Pflege, Gesundheit, Verbraucherschutz, Selbsthilfe oder Ehrenamt.
Wir hatten die Berliner Seniorenvertretungen hier im Blog bereits vorgestellt.

 
Gemeinsame Geschäftsstelle des Landesseniorenbeirates Berlin (LSBB) und der Landesseniorenvertretung Berlin (LSV)

Telefon 030/9018-22715 - Telefax 030/9018-22734)
Parochialstraße 3 (Raum 230 des Neuen Stadthauses), 10179 Berlin-Mitte
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 9:00 bis 14:00 Uhr

- Gesellschaft, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

28. Januar 2013 - 00:02Neue Ausstellung in der Galerie am Savignyplatz

Die Galerie am Savignyplatz lädt nach einer kleinen Winterpause herzlich zur Eröffnung einer neuen Ausstellung ein:

Eici Sonoda
"Bambus in Berlin" pleinairgemalt


>> In der Rosenthaler Strasse entdeckte Eici Sonoda im Hinterhof von "Hugo Boss" eine Bambusplantage, vor der gelegentlich hochbeinige Models zu photographischen Aufnahmen posieren. Die Möglichkeit, die sich hier bot, regte den Berlin-Maler zu einem Corpus von Bildern an, die sich mit der dort wuchernden Natur an unterschiedlichen Tageszeiten und im Wechsel von Distanz und Nähe auseinandersetzen. Man fühlt sich, bei allem Respekt vor dem großen Franzosen, an Claude Monets Heuhaufen und Seerosen erinnert. <<


Eröffnung am Freitag, 1. Februar um 20:00 Uhr
Ausstellung vom 2. Februar bis zum 6. März 2013
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 15:00 - 19:00 / Sa 11:00 - 15:00 Uhr

 
Galerie am Savignyplatz (jetzt am Klausenerplatz!)
Nehringstraße 29
14059 Berlin-Charlottenburg

- Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

27. Januar 2013 - 00:02Musik zum Wochenende


- Gesellschaft, Netzfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

26. Januar 2013 - 19:26„Ökokiez 2020“ - Dritte erfolgreiche Maßnahme

Bereits die erste erfolgreiche Maßnahme versetzte uns in schieres Erstaunen. Wer hätte diese Aktion grünen Bezirkspolitikern vorher zugetraut? Welch effektiver Einfall, plattgemachte Kleingartenkolonien so ganz einfach durch eine Plastikblume zu ersetzen.

 
Bei der zweiten Maßnahme war man sogar noch mobil geworden. Das globale Denkvermögen des Umweltamts hatte exponential zugenommen.

 
Bei der nun erfolgten dritten Maßnahme wird es etwas verzwickter, um die dahintersteckende Genialität zu erkennen. Der Bürgersteig vor dem Haus Cumberland am Kurfürstendamm wird neuerdings beheizt. Der Charlottenburg-Wilmersdorfer Bezirksstadtrat Marc Schulte (SPD) soll nach einem Beitrag im Tagesspiegel, die von seiner Behörde genehmigte Heizung zwar „ganz charmant“ finden, aber die Energiebilanz wäre ach doch so „katastrophal“ trauert er anschließend ungerührt weiter (Der Tagesspiegel vom 16.01.2013).
Was hat denn nun der Ku'damm mit dem Ökokiez am Klausenerplatz zu tun? - mögen Sie sich fragen. Sehen Sie, genau darin liegt der Erfolg dieser Maßnahme. Beides liegt zwar im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, für den sich der Bezirksbürgermeister (SPD) auf der einen Seite in seiner Gesamtheit (62,2 km²) verantwortlich fühlt (Berliner Zeitung vom 17.01.2013). Da aber andererseits der Ökokiez auf 0,5 km² begrenzt ist, kann uns das doch wohl kaum weiter interessieren. Hätte sich das Bezirksamt um ein Klimaschutzkonzept für den ganzen Bezirk bemüht, wie es der Bezirk Lichtenberg getan hat, dann müßten sie sich ja vielleicht mit diesen lästigen Angelegenheiten beschäftigen. Was scheren uns also beheizte Bürgersteige im Restbezirk. Haben Sie etwas von einer grünen Umweltstadträtin Elfi Jantzen dazu gehört? Nein, natürlich nicht! Liegt ja schließlich auch nicht im Ökokiez. Im Ökokiez wird es eben keine beheizten Bürgersteige geben - Ha, Jawoll Nein, Basta!

Dazu noch die erfolgreiche Beschaffung von einem ordentlichen Batzen Zaster für die Selbstversorgung, plus zusätzlich gewinnversprechender Vorarbeit für Vermieter.
Alles sehr geschickt eingefädelt - nicht wahr....

 

Am Kurfürstendamm

- Politik, Satire - zwei Kommentare / Kein Trackback

26. Januar 2013 - 00:24Stadt im eisigen Fluss .....

... bewegt, gespiegelt ... im Wasser der Spree ...

 

- Kiezfundstücke, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

25. Januar 2013 - 01:26Kleingartenkolonien: Die Gallier von Oeynhausen

Ökologisches Grün oder Luxuswohnungen?

 
 
Wir befinden uns im Jahre 2013. Ganz Charlottenburg-Wilmersdorf steht unter der Fuchtel von Marc Schulte. Ganz Charlottenburg-Wilmersdorf? Nein! Eine von unbeugsamen Kleingärtnern bevölkerte Kolonie hört nicht auf, dem SPD-Stadtrat Widerstand zu leisten…

Asterix und Obelix hatten noch keine Probleme mit Heuschrecken, furchtsamen und vergesslichen Bezirkspolitikern. Die Gallier hatten mehr als genug Wald ums Dorf, einen eigenen Garten vor der Hütte – und im Notfall ihren Zaubertrank.

Heute müssen Schmargendorfer aber um ihr Grün kämpfen. Dabei weiß praktisch jeder, wie wichtig Kleingartenkolonien sind. Sogar Schultes Parteifreund, Michael Müller. Schrieb doch der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt noch 2012: „Kleingartenanlagen sind ein Markenzeichen Berlins. Kleingärten bilden eine historisch gewachsene, kulturelle, ökologische und soziale Ressource in Berlin. Besonders in dicht bebauten Wohngebieten bilden Kleingärten einen Ausgleich. Auch in Zukunft setze ich mich für die Erhaltung der Kleingartenanlagen in Berlin ein.“

Das ist erst wenige Monate her, inzwischen ist Michael Müller bereit, Kleingartenanlagen dem Wohnungsbau zu opfern.

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Holger J. - Gastautoren, Politik - zwei Kommentare / Kein Trackback

25. Januar 2013 - 00:24Winter im Schloßpark Charlottenburg

 

Brücke zur Luiseninsel

Die "Hiergebliebenen" werden gut versorgt

 

Karpfenteich - hinten Brücke und Belvedere

- Schlosspark, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

24. Januar 2013 - 00:02Veranstaltungstipps


  • Konzert: Madrigalchor Charlottenburg und das E.T.A.-Hoffmann-Kammerorchester
     

    Seit 2013 arbeitet der Chor mit dem E.T.A.-Hoffmann-Kammerorchester zusammen. Zuerst wird die Sestina von Monteverdi vorgetragen, die schon im Sommer im Stadtbad Steglitz zu hören war. Anschließend spielt das Orchester "Das Mädchen und der Tod" von Schubert. Gemeinsam wird der Abend mit einer Aufführung von Mozarts Requiem beendet. Innerhalb des Musikprogramms findet eine abenteuerliche Szenische Aufführung statt. Lassen Sie sich überraschen.
     
    Eine Veranstaltung der Musikschule City West in Zusammenarbeit
    mit den "Freunden der Musikschule Charlottenburg-Wilmersdorf"
    Sonntag, 27. Januar 2013 um 19:30 Uhr
    Heilig-Kreuz-Kirche

    Zossener Str. 65, 10961 Berlin-Kreuzberg

         
         
       
     
  • Heinrich Zille - Vortrag und Buchvorstellung im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
    "Verboten und verfälscht - Das Werk Heinrich Zilles im Nationalsozialismus".
    Referent ist der Autor des Buches Pay Matthis Karstens.
    Heinrich Zille wohnte seit 1892 mit seiner Familie in einer Dreizimmerwohnung in der Sophie-Charlotten-Straße 88 (4. Stock) bei uns im Kiez. Hier wohnte er fast 40 Jahre bis zu seinem Tode 1929. Diese Zeit wurde zu einer seiner kreativsten Phasen.
    Nur wenige wussten bislang, dass der Künstler im „Dritten Reich“ zuerst als „sozialistischer Volksschädling“ diffamiert und dann zu einem antisemitischen Vorarbeiter des Nationalsozialismus verfälscht wurde. Was mit den Bildern, Büchern und Denkmälern Zilles genau geschah, blieb bis heute unerforscht. Um so spektakulärer ist dieses Buch: Neue Archivfunde unseres Mitglieds Pay Matthis Karstens bringen Licht in das Dunkel dieses Rezeptionsgeflechts und zeigen auch, dass sich Verbote und Vereinnahmungen sogar häufig überschnitten.
    Quelle: Blog der Pirckheimer-Gesellschaft e.V. Zilles Heim in der Sophie-Charlotten-Straße 88 (1892) / Bildquelle Wikipedia, Heinrich Zille

     
      
      
    Der Eintritt ist frei.
    Mittwoch, 30. Januar 2013 um 19:00 Uhr
    Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
    in der Villa Oppenheim
    Schloßstraße 55, 14059 Berlin-Charlottenburg


Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

- Geschichte, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

23. Januar 2013 - 00:02Gedenken an Charlottenburger Gegner des Nationalsozialismus (15) - Gedenktafel zerstört

Spendenaufruf

Wie wir erst jetzt erfahren haben, wurde die Gedenktafel für die über 70 Charlottenburger Gegner des Nationalsozialismus am Haus der Jugend in der Zillestraße in der Silvesternacht derart beschädigt, daß sie nicht mehr wiederhergestellt werden kann.



Die Gedenktafel wurde am 8. April 2011 unter der Beteiligung von über 100 Menschen, darunter Nachkommen von auf der Tafel Geehrten, eine Zeitzeugin und  die Bezirksbürgermeisterin, feierlich enthüllt. Sie hat seitdem – wie wir von Mitarbeitern des Hauses der Jugend erfuhren -  durchgängig einen positiven Widerhall gefunden: Besucher des Hauses der Jugend und Passanten jeden Alters und kulturellen Hintergrundes blieben stehen, um sie durchzulesen, und sie führte im Haus zu Gesprächen über den geschichtlichen Hintergrund.

Die Herstellung einer neuen Tafel wird etwa 390 € kosten. Zur Deckung dieser Kosten bitten wir um Spenden auf das Konto des Aktiven Museums, das schon damals die Herstellung der Gedenktafel tatkräftig unterstützt hatte:

Aktives Museum e.V.
Kto.Nr. 61 001 22 82
Berliner Sparkasse (BLZ 100 500 00)
(wichtig:) Verwendungszweck: „Gedenktafel Zillestraße“


Es werden Spendenquittungen ausgestellt, wenn Name und Adresse angegeben sind.


leere Stelle der zerstörten Gedenktafel


 
MichaelR

MichaelR - Gastautoren, Geschichte - ein Kommentar / Kein Trackback

22. Januar 2013 - 00:57Kältehilfe dringend benötigt!

Die Berliner Stadtmission benötigt dringend Unterstützung für die Kältehilfe. Gebraucht werden Schlafsäcke, Unterwäsche, Schuhe, usw.

Kontakt: Dieter Puhl Tel. (030) 313 80 88 oder (030) 690 33-3 

   

 

- Menschen im Kiez, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

22. Januar 2013 - 00:46Café Fedora: Nach Renovierung wieder eröffnet

So mancher wird es zwischen den Jahren bemerkt haben. Das Café Fedora war geschlossen und innen wurde stark gewirbelt.

Seit letztem Wochenende ist dort wieder für alle der Betrieb aufgenommen worden; und es wurde eigentlich nicht nur renoviert, nein, das wäre zu wenig.

Es wurde umgebaut!

Eis im Schnee

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22. Januar 2013 - 00:02Wohnen in Berlin

Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten

oder

Robin Hood lebt!


  
Wir hatten im Oktober 2012 zuletzt von ersten Erfahrungen zum Mieterhöhungsverlangen nach §558 BGB berichtet. Ein Punkt, der zumindest für die GEWOBAG-Mieter bei uns im Kiez unter den vorher üblichen realen Bedingungen ein, wenn auch kleiner, Fortschritt ist. Andere Bestandteile der Vereinbarung zwischen dem Berliner Senat und den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften sind dagegen reine Augenwischerei. Der Berliner Mieterverein hat das deutlich zusammengefaßt:

 

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21. Januar 2013 - 21:12Landesseniorenbeirat und Landesseniorenvertretung

Der Landesseniorenbeirat Berlin ist die Interessenvertretung älterer Menschen auf Landesebene. Die Vertreter arbeiten auf der Grundlage des Berliner Seniorenmitwirkungsgesetzes für die älteren Menschen in Berlin und beschäftigen sich mit den Themen Wohnen, Wohnumfeld, Mobilität, ÖPNV, Pflege, Gesundheit, Verbraucherschutz, Selbsthilfe oder Ehrenamt.

Die Landesseniorenvertretung Berlin unterstützt die Arbeit der bezirklichen Seniorenvertretungen und vertritt deren Interessen auf Landesebene. Der Landesseniorenbeirat Berlin berät das Abgeordnetenhaus von Berlin und den Senat von Berlin, insbesondere die zuständige Senatsverwaltung, in seniorenpolitisch wichtigen Fragen.

 
Gemeinsame Geschäftsstelle des Landesseniorenbeirates Berlin (LSBB) und der Landesseniorenvertretung Berlin (LSV)
Telefon 030/9018-22715 - Telefax 030/9018-22734)
Parochialstraße 3 (Raum 230 des Neuen Stadthauses), 10179 Berlin-Mitte
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 9:00 bis 14:00 Uhr

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21. Januar 2013 - 00:24Neues aus dem Bezirk

  • Gastelternreisen 2013 - Anmeldung ab sofort
    Der Verein Internationale Berliner Kinder- und Jugendhilfe e. V. vermittelt im Auftrag des Berliner Senats seit vielen Jahren kostengünstige Reisen in den Sommerferien zu Gastfamilien nach den Niederlanden und in die Schweiz. Dieses Ferienangebot richtet sich vor allem an Berliner Familien aller Nationalitäten mit geringem Einkommen.
    Beratung und Anmeldung bei Frau Schöneck im Rathaus Wilmersdorf (Zimmer: 1011) unter Tel. 9029 15052.

     
  • Kinder in Luft und Sonne
    Vom 20.6. bis zum 10.7.2013 und vom 15.7.13 bis zum 2.8.13 können sich Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren unter Anleitung geschulter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeweils 3 Ferienwochen an den Werktagen von 9:00 bis 16:00 Uhr im Volkspark Jungfernheide nach Herzenslust austoben und viele neue Erfahrungen sammeln. Pavillons bieten Schutz und Spielmöglichkeiten an regnerischen Tagen.
    Anmeldung am Samstag, dem 26.1., 9.2. und 16.2.2013, jeweils von 12:00 bis 16:00 Uhr, und am Sonntag, dem 27.1.2013 von 12:00 bis 14:00 Uhr im Haus der Jugend Charlottenburg, Zillestraße 54, 10585 Berlin.
    Nähere Auskünfte erteilt Frau Weichert unter Tel. 9029 12775 ab 15:00 Uhr.

     
  • Neue Kurse der Jugendkunstschule
    Die Jugendkunstschule (Nordhauser Str. 22, 10589 Berlin) bietet neue Kurse vom 11.2. bis zum 15.6.2013 an. Unter anderem wird eine Fernsehshow produziert und im Internet veröffentlicht, es gibt eine Geschichtenwerkstatt, Mode, Gestalten mit Ton, Malen an der Staffelei, eine Website-Werkstatt und vieles mehr.

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20. Januar 2013 - 00:02Kreuzberger berichten zur Lage in ihrem Bezirk






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19. Januar 2013 - 00:02Bäume für Berlin - Pflanzen und Erhalten

Bäume sind nicht nur Teil einer wunderbaren Natur, sondern auch wichtig für das Stadtklima. Stadtklima kann dabei auch durchaus übertragen gemeint sein. Eine richtige Baumpflege und ausreichend Nach- und Neupflanzungen sind gefragt. Der richtige Baumschnitt bei Platanen in der Danckelmannstraße und zuletzt vom Bezirksamt angekündigte Baumfällungen im Ziegenhof haben uns beschäftigt. Aktuell protestieren Anwohner vom Lietzensee erneut gegen ein weitere "Fällaktion" des Bezirksamts. (Berliner Morgenpost vom 18.01.2013: "Wir gucken nur noch auf Baumstümpfe")

 
Jetzt möchte sich das Bezirksamt anscheinend endlich mal mit den Bürgerinnen und Bürgern zum Thema fachgerechte Baumpflege auseinandersetzen und lädt gemeinsam mit dem Ökowerk und dem BUND zu einem Fachgespräch zum Umgang mit Straßenbäumen ein. Der BUND hatte hier schon mal eine Stellungnahme dazu abgegeben, wie Platanen am Beispiel des Bezirks Mitte fachgerechter geschnitten werden können.

Bezirksstadtrat Marc Schulte in der Pressemitteilung dazu:

"Unser Umgang mit Straßenbäumen"
„Alljährlich führt die Fällung von Straßenbäumen zu Nachfragen und Konflikten.
Gemeinsam mit Dagmar Elbrandt, zur Zeit Leiterin des Grünflächenamtes, und Christian Hönig, Fachreferent für Baumschutz vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), stehe ich gerne für Informationen und Diskussionen zur Verfügung. Unter anderem wollen wir folgende Fragen klären: Wie werden Bäume im öffentlichen Raum gepflegt? Warum werden sie gefällt? Wie können Bewohnerinnen und Bewohner einbezogen werden?“

  
Donnerstag, 24. Januar 2013 von 17:00 bis 19:00 Uhr
Rathaus Charlottenburg (Helene-Lange-Saal im 2. OG)
Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin-Charlottenburg

 

Bäume am Klausenerplatz

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18. Januar 2013 - 00:24Wir werfen uns weg

Mit der Renaissance beginnt der Europäer, sich von seinen Geiseln - Krankheiten, Seuchen, Unwissenheit - zu befreien. Naturwissenschaftler wie Francis Bacon (1561-1626), Descartes (1596-1650) erheben den Menschen zur „Krone der Schöpfung“. Gemäß seinem christlich-jüdischen Denkgebäude darf sich der europäische Mensch die Erde „untertan“ machen. Der Umgang mit seiner Mit- und Umwelt wird imperial: Er missachtet sie, er unterdrückt sie, er merzt sie aus, er liquidiert sie, er spannt sie auf die Folter, er entreißt ihr ihre Geheimnisse ...

Mit der Französischen Revolution spricht sich der westliche Mensch das Recht auf Freiheit, Brüderlichkeit und Gleichheit zu. Die Wissenschaft im Dienste des Menschen wird zum Religionsersatz. Der technische Fortschritt endlich soll dem Menschen das Paradies auf Erden bereiten. In Nordamerika haben Calvinisten „ihr“ Paradies auf Erden bereits besetzt - aber trotz der Weite des Landes auf Kosten der „Wilden“, der indianischen Ureinwohner, die den amerikanischen Kontinent seit 40.000 Jahren besiedelten.

Im 19. Jahrhundert scheint sich die Vision des verheißenen Paradieses zu erfüllen. Ballungsgebiete entstehen. Am Ende jenes Jahrhunderts ist die Dunkelheit aus den Städten verbannt: Kunstlicht kann die Nacht zum Tag machen. Alte Stadtquartiere werden ein-, neue aus dem Boden gestampft. Brücken, Straßen, Bäder, Kanalisation gebaut. Eine Erfindung jagt die andere. Der Ingenieur ist König.

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Ute Becker - Gastautoren, Gesellschaft - ein Kommentar / Kein Trackback

17. Januar 2013 - 15:03Kleingartenkolonien: Eine Trauerposse ...

… gegeben vom Ausschuß für Stadtentwicklung am 16.1.2013 im Saal der BVV vor 200 Kleingärtnern, die die Vorstellung jedoch nicht als erbaulich empfinden

 
Beschränken wir uns hier auf die Vorstellung der Darsteller in der Reihenfolge der Szenen, in denen sie auftreten:

  • ein Vorsitzender (CDU), der den Tagesordnungspunkt ‚Kolonie Oeynhausen‘ so gestaltet, daß er zunächst dem neuen Eigentümer Groth-Gruppe die Gelegenheit gibt, einen zehnminütigen elektronischen Diavortrag mit dem Titel „Masterplan Forckenbeckstraße“ zu halten, bevor er den Kleingärtnern das Wort erteilt, wodurch er schon mal unmißverständlich klarmacht, welchen Verlauf das Stück nehmen soll …
     
  • … und der die Kleingärtner ermahnt, wenn sie gelegentlich klatschen (wofür sie jedoch nur selten Anlaß haben), weil das kostbare Zeit kosten würde, der aber ...
     
  • … den Fraktionsvorsitzenden der SPD seelenruhig gewähren läßt, als dieser eine lange Rede hält mit dem für alle erkennbar einzigen Zweck, Zeit zu schinden  (und bei der Gelegenheit en passant zu versuchen, die Kleingärtner gegen all die anderen auszuspielen, die in dem seit Neujahr nun unter Senats-Haushaltssperre stehenden Bezirk schon länger in die Röhre gucken: Jugendeinrichtungen, Schulen, Bafögbewerber, Obdachlose, Grünanlagen …)
      
  • ein Baustadtrat (SPD), der einerseits ganz genau weiß, daß er schadensersatzpflichtig handeln würde, wenn er den Bebauungsplan unterschriebe, der aber andererseits ‚Bauvorentscheid‘ und ‚Bauvoranfrage‘ miteinander verwechselt (oder sollte er etwa tatsächlich heimlich auf die Bauvoranfrage des Eigentümers einen Bauvorbescheid erlassen haben?)
      
  • ein Bezirksamt, das ein Bürgerbegehren der Kleingärtner, mit dem diese dieses Bezirksamt zur Festsetzung des Bebauungsplans IX-205a zwingen wollen, nur zuläßt, wenn der Standpunkt des Bezirksamts – ein behauptetes Risiko von 25 Mio. € Entschädigung – in die Begründung ihres Begehrens mit aufgenommen wird
      
  • eine Verordnete (CDU), die den Baustadtrat deswegen und überhaupt wegen Geheimniskrämerei kritisiert …
      
  •  … was der Baustadtrat mit dem Hinweis kontert, daß er doch den Kleingärtnern erlaubt habe, mit dem 3. Gutachter (vom Bezirksamt bestellt) zu reden (leider hat er ihnen jedoch nicht dessen Gutachten zu lesen gegeben) …
      
  • … und überhaupt, wie eine Verordnete (Grüne Partei) hinter der Szene erklärt, sei der 3. Gutachter eh unzuverlässig
      
  • ein Verordneter (Grüne Partei), der von einem Zettel abliest (was der Vorsitzende allerdings erst im nachhinein rügt), daß es seine Richtigkeit hat mit der Absicht des Stadtrats, die halbe Kolonie dem Eigentümer zum Bebauen freizugeben (woher der Zettel stammt, bleibt ungeklärt; jemand vermutet, es muß sich um das Zählgemeinschaftsabkommen mit der SPD gehandelt haben)
      
  • ein Coup deutet sich an, als ein privat anwesender Vorgängerbaustadtrat (CDU), von dem es heißt, er seit jetzt (jetzt!!) bereit, den Bebauungsplan zu unterschreiben, zum Reden aufgefordert wird, aber schweigt bzw. sagt, daß er zu Recht hier schweigt –  und zurück an die Wand tritt (hat er tatsächlich von den anderen Mitgliedern des Bezirksamtes ein Redeverbot erhalten? – noch solch eine ungeklärte Frage)
      
  • nochmals ein Baustadtrat, der dafür gelobt zu werden wünscht, daß es ihm in seinen zähen Verhandlungen mit dem Eigentümer gelungen sei, diesem das Zugeständnis abzuringen, daß unter den 700-800 geplanten Wohnungen im „hochpreisigen Segment“ auch 30 sein werden, bei denen die Miete je m² nur 9 € betragen wird …
      
  • … dem sogleich ein Anwalt des Eigentümers zur Seite springt und versichert, wenn der Baustadtrat nicht so hart verhandelt hätte, würden bei dem Bauvorhaben die Vorschriften des Umweltschutzes noch weniger beachtet (hier offenbart sich ein kleiner Schönheitsfehler des Stücks, da an dieser Stelle kein einzigeR FreundIn des Umweltschutzes aufspringt und darauf hinweist, daß nach dem ‚Landschafts- und Artenschutzprogramm‘ der Senatsverwaltung für Umwelt von 2006 hier gar nicht gebaut werden dürfte)
     
  • zum Schluß eine Vorsteherin der BVV (CDU), die vorsorglich die Kleingärtner darauf hinweist, daß sie am folgenden Tag (17.1.), wenn die BVV abschließend entscheiden wird, besser nicht so zahlreich kommen sollten, da auf der Empore des Saals für sie eh nicht genug Platz wäre (den Saal brauchen dann ihre Volksvertreter)

 


MichaelR

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17. Januar 2013 - 00:02Veranstaltungstipps

  • Konzertprobe in der Villa Oppenheim
    Öffentliche Generalprobe: 3. Saisonkonzert mit Werken jüdischer und israelischer Komponisten aus dem 19. und 20. Jahrhundert
    Sonntag, 20. Januar 2013 um 11:00 Uhr
    Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
    in der Villa Oppenheim
    Schloßstraße 55, 14059 Berlin-Charlottenburg



  • Ausstellung im Projektraum36
    "30 Künstlerische Positionen"
    Die Initiatorin, die Künstlerin Anita Staud lädt herzlich zur Eröffnung ein.
    Sonntag, 20. Januar 2013 um 15:00 Uhr
    Projektraum
    Nestorstraße 36, 10709 Berlin
       
     
  • Konzert in der Epiphanienkirche
    Berliner Organisten Duo:
    Orgel vierhändig und zweihändig - Werke von Jean Langlais, Gaston Litaize, Gustav Merkel, Volker Jaekel u.a. Volker Jaekel und Elke Schneider, Orgel.
    Eintritt frei, Spende willkommen.
    Sonntag, 20. Januar 2013 um 17:00 Uhr
    Epiphanienkirche
    Knobelsdorffstraße 72/74, 14059 Berlin-Charlottenburg


Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

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16. Januar 2013 - 22:54Soziales Engagement im Bezirk

  • Vorbereitungskurs für den Krankenbesuchsdienst
    Am 23. Februar 2013 startet ein neuer Vorbereitungskurs für ehrenamtliche Krankenbesuchsdienste im Haus Helene Weber am Lietzensee.
    Der Kurs gliedert sich in  fünf Tages- und sieben Abendveranstaltungen und richtet sich an Frauen und Männer, die sich auf ehrenamtliche Besuche bei kranken und/oder älteren Menschen im Krankenhaus, Pflegeheim und in der Kirchengemeinde vorbereiten wollen. Bei erfolgreicher Teilnahme am Kurs, erhalten die Absolventen ein Zertifikat, welches Ihnen die Möglichkeit gibt, sich den Krankenbesuchsdiensten der einzelnen Krankenhäuser anzuschließen. Der Teilnahmebeitrag für den gesamten Vorbereitungskurs beträgt 65,- € - Ermäßigungen sind ggf. nach Absprache möglich. Anmeldungen sind ab sofort möglich!
    Weitere Informationen und Anmeldung:
    KDFB-Geschäftsstelle
    Wundtstr. 40-44, 14057 Berlin-Charlottenburg

       
  • Neue Hörbroschüre zum Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
    Eine neue Hörbroschüre des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf ist auf CD erschienen. Diese enthält eine professionell aufgelesene Zusammenstellung von Informationen aus den Broschüren „Charlottenburg-Wilmersdorf – Ein Bezirk mit Zukunft“ und dem offiziellen „Ratgeber für Seniorinnen und Senioren“ im so genannten DAISY/MP3-Format. Damit sollen die Inhalte dieser Broschüren insbesondere auch blinden und sehbehinderten Menschen zugänglich gemacht werden. Selbstverständlich kann diese aber auch vielen anderen Bürgerinnen und Bürgern, etwa bei Leseschwierigkeiten, von Nutzen sein. Die CDs sind für spezielle DAISY-Abspielgeräte optimiert, können aber - mit einigen Abstrichen hinsichtlich Bedienkomfort - in aller Regel mit jedem mp3-fähigen CD-Player und per Computer wiedergegeben werden. Das Abspielen mit älteren, nicht mp3-fähigen Geräten, ist leider nicht möglich.

    Die Hörbroschüren sind - solange der Vorrat reicht - kostenlos in den Bürgerämtern des Bezirks erhältlich und können bei Bedarf auch im Büro des Behindertenbeauftragten unter Tel 9029–12408 bestellt werden.

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16. Januar 2013 - 00:02Fernwärmeanschluß auf ungewisse Zeit verschoben

Das verschobene FWL-Projekt vom Klausenerplatz (Öffnungstermin noch unbestimmt)

 
Wie im Großen, so im Kleinen. Was dem Senat sein BER, ist dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf seine FWL. Man möchte anscheinend dem großen Parteivorbild eifrig nacheifern. Der BER soll ja irgendwann mal "Willy Brandt" heißen. Welchen Zusatznamen unsere bezirklichen Volksvertreter für die FWL vorgesehen haben, ist uns leider nicht bekannt - vielleicht ja der Name von einem früheren (SPD-) Bezirksbürgermeister?

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15. Januar 2013 - 22:20Kleingartenkolonien: Rechtslage in Oeynhausen Nord

Die kursiven Abschnitte im folgenden Text sind Erläuterungen zu den fettgedruckten Begriffen.

Das Ausgangsproblem für Oeynhausen Nord ist dieses: Einerseits gibt es den Baunutzungsplan (B-Plan) von 1958/60, in dem das Grundstück als „allgemeines Wohngebiet der Baustufe III/3“ bestimmt wird. Andererseits weist der Berliner Flächennutzungsplan (FNP) seit 1994 dieses Gebiet als „Grünfläche/Zweckbestimmung: Kleingärten“ aus.
Im Verhältnis von FNP und B-Plan ist ersterer der vorbereitende; letzterer, in der Regel aus einem FNP entwickelt, legt die Rechtslage verbindlich fest.

 
Daß die Absicht bestand, im Interesse der Kleingärtner aus dem FNP einen B-Plan zu machen, zeigen die Umsetzungsbestrebungen des Bezirksamtes Wilmersdorf seit 1986. Es ist allerdings unverständlich, warum die Umsetzung nicht in den 22 Jahren bis zum Verkauf des Grundstückes 2008 abgeschlossen wurde,

  • obwohl die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt 2000 ein „dringendes Gesamtinteresse Berlins“ (nach § 7 AGBauGB) für den Erhalt dieses Areals als Kleingärten feststellte und
  • obwohl die Senatsverwaltung für Umwelt 2006 in ihrem „Landschafts- und Artenschutzprogramm“  die Kolonie Oeynhausen als „Teil eines Kaltluftentstehungsgebietes“ zum „Vorranggebiet Klimaschutz“ erklärte und außerdem den Fortbestand der Kolonie zum „Erhalt der außerordentlich hohen biotopischen Vielfalt“ für erforderlich hielt.

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15. Januar 2013 - 00:24Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus im Bezirk


  • Gedenken an die Opfer des Holocaust
    Der Stellvertretende Bezirksbürgermeister Klaus-Dieter Gröhler und die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf, Frau Judith Stückler, legen einen Kranz am Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus nieder.
    Herr Gröhler dazu: „In Erinnerung an den Tag der Befreiung von Auschwitz am 27.1.1945 ist der 27. Januar seit über 15 Jahren durch Proklamation des Bundespräsidenten bundesweit der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Im Jahre 2005 haben die Vereinten Nationen diesen Tag zum Internationalen Tag zum Gedenken an die Opfer des Holocaust erklärt.
    Die Bürgerinnen und Bürger sind recht herzlich eingeladen, der Kranzniederlegung beizuwohnen.“
    Sonntag, 27. Januar 2013 um 11:00 Uhr
    Steinplatz, 10623 Berlin-Charlottenburg
     
      
  • Gedenkveranstaltung "inne.halten"
    Auf dem Theodor-Heuss-Platz wird am Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz erinnert. Die Gedenkveranstaltung steht unter dem Titel "inne.halten". In diesem Jahr wird in besonderer Weise der verfolgten und ermordeten Sinti und Roma gedacht.
    Es singen Bettina Wegner und der Chansonsänger Karsten Troyke.
    Montag, 28. Januar 2013 um 12:00 Uhr
    Theodor-Heuss-Platz, Berlin-Charlottenburg
      
     
  • Gedenken an Otto Grüneberg
    An der Gedenktafel für Otto Grüneberg vor unserer Kiezer Traditionskneipe "Kastanie" wird auch dieses Jahr an seine Ermordung durch den SA-Sturm 33 erinnert.
    Sonntag, 3. Februar 2013 um 11:00 Uhr
    Kastanie
    Schloßstraße 22, 14059 Berlin-Charlottenburg

    Vor der Gedenktafel Februar 2012 / Foto © J. Neu

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14. Januar 2013 - 19:02Neues von der GEWOBAG

GEWOBAG engagiert sich für Seniorensicherheit


Gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Berlin hat die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG eine Veranstaltungsreihe zum Thema Seniorensicherheit in Seniorenwohnhäusern gestartet.

Es gehört zu den elementaren menschlichen Bedürfnissen, sich in seiner Umgebung sicher zu fühlen, insbesondere in den eigenen vier Wänden. Um das Sicherheitsgefühl besonders von älteren Mieterinnen und Mietern zu stärken, hat die GEWOBAG in Kooperation mit dem Landeskriminalamt Berlin (LKA) eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Sicherheit“ initiiert. Die erste von insgesamt zehn Veranstaltungen fand am 8. Januar im Schöneberger Seniorenwohnhaus in der Bülowstraße 94 statt. Die Aufklärungsveranstaltung richtet sich in erster Linie an GEWOBAG-Mieter. Andere interessierte Mieter sind aber ebenfalls willkommen.

Die Infoveranstaltung wird in den kommenden Monaten in weiteren neun Seniorenwohnhäusern der GEWOBAG stattfinden. Das befindet sich zur Zeit in Planung - also auch, ob es eine Veranstaltung direkt bei uns im Kiez geben wird. Darüber hinaus ist ein gemeinsamer Besuch beim Präventionstheater der Berliner Polizei in Planung. Dort stellen Polizeibeamte auf unterhaltsame Art und Weise einschlägige Situationen an der Haustür oder in der Wohnung nach, um so das zuvor Besprochene zu vertiefen.

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14. Januar 2013 - 18:51Protestzug der Kleingartenkolonie Oeynhausen

Wir hatten zur Situation der Kleingartenkolonie Oeynhausen, die nach den Plänen des Bezirksamts (teilweise) bebaut werden soll und damit ein Aus für viele Gärten und städtische Naturflächen bedeutet, berichtet.

Den Kleingärtnern reicht es nun und sie werden lautstark auf die Straße gehen. 

 

Wir gehen auf die Straße, gehen Sie mit uns:
am Mittwoch, 16. Januar 2013 um 15:30 Uhr
Treffpunkt an der Forckenbeckstrasse auf dem Gehsteig vor dem Sportgelände.

 
Der Protestzug geht über die Cunostraße auf den Hohenzollerndamm bis zum Rathaus Wilmersdorf.
Ankunft 16:30, dann um 17:30 Teilnahme an der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses im BVV Saal.

Bringen Sie alles mit, was Lärm macht: Trillerpfeife, Topf mit Kochlöffel, Kochtopfdeckel usw...

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14. Januar 2013 - 00:14Bunter Winterbaum

 

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13. Januar 2013 - 17:35Asbest in Wohnungen (II)

Wir hatten im November letzten Jahres zuletzt zum Thema Asbest in Wohnungen berichtet. Inzwischen hat es eine weitere Entwicklung gegeben. Die Berliner Morgenpost hat am 12.01.2012 darüber geschrieben. Mieter vom Klausenerplatz haben sich jahrelang mühsam durch die gerichtlichen Instanzen gekämpft. Jetzt gab ihnen das Landgericht in zweiter Instanz Recht. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Feststellungsklage.

Zu diesem Ergebnis kamen die Richter in einer sogenannten Feststellungsklage, bei der noch keine Schadenshöhe festgelegt wurde, aber der Anspruch darauf festgestellt wurde. Demzufolge haftet der Vermieter, in diesem Fall die Gewobag, dafür, dass er gesundheitsgefährdende Materialien verwendet.
Quelle: Berliner Morgenpost vom 12.01.2012

  
Achtung: Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig! Eine Revision wurde zugelassen. Die GEWOBAG wird nach dem Pressebericht Revision einlegen. Davon ist sicher auszugehen, denn eine mögliche Lawine von Klagen könnte erhebliche grundsätzliche Folgen auch für andere Vermieter bedeuten. So wird sich die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG wohl auch in diesem Fall wieder, wie schon bei den Auseinandersetzungen um die §17-Häuser, bis zur letzten Instanz, möglicherweise dem BGH, dagegen wehren.

Betroffene Mieterinnen und Mieter sollten sich bei Interesse auf jeden Fall vorher ausführlich und unabhängig zu Aussichten und Kostenrisiken bei Klagen, möglichen Verjährungsfristen von Forderungen, usw. rechtlich beraten lassen.

Auch der Mieterbeirat Klausenerplatz informiert in seiner Sprechstunde (donnerstags von 17:00 bis 19:00 Uhr) dazu, bietet allerdings keine Rechtsberatung an!
Mieterbeirat Klausenerplatz
Mieterclub - Neue Christstraße 8 

  
Der Vorstand der GEWOBAG hat inzwischen alle Mieterbeiräte der Wohnungsbaugesellschaft im Februar zu einer Informationsveranstaltung "Asbest in Wohnimmobilien und die Vorgehensweise der GEWOBAG" eingeladen. Dazu gehören u.a. die Punkte:

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13. Januar 2013 - 16:24Kommentare im Blog werden moderiert

Nach einer gestrigen Kommentarflut nicht akzeptabler Inhalte werden die Kommentare ab sofort moderiert. Wir werden uns bemühen, diese möglichst zeitnah freizuschalten.

Sie werden unter dem Kommentarfeld darauf hingewiesen:

Auf dieser Seite werden die Kommentare moderiert.
Das bedeutet, dass die Kommentare erst veröffentlicht werden, nachdem sie durch den Moderator freigeschaltet wurden.

Kiez-Web-Team - Blog-News - Kein Kommentar / Kein Trackback

12. Januar 2013 - 00:02Berliner Stadtgeschichte

Das erste Video "Feuerland 1987" ist ein Fundstück im Blog "Berlin Street".



Dieses Video zeigt alte Charlottenburger Reklame- und Siegelmarken (veikkos-archiv).

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11. Januar 2013 - 00:02Charlottenburger Stadtgeschichte im Heimatmuseum

Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf lädt ein:

  • Eine Geschichtsstunde: "Heute vor ... Jahren"
    Peter Krönig vom Freundeskreis des Museums erinnert an Personen und Ereignisse, die mit dem Datum des Veranstaltungstages und der Geschichte Berlins bzw. Charlottenburgs in Verbindung zu bringen sind. Sicher eine interessante Veranstaltung für alle, die sich für die Geschichte der Stadt und des Bezirks interessieren.
    Besucherinnen und Besucher dieser Veranstaltung sind eingeladen, eigene historische Materialien (Fotos, Dokumente, Objekte) mitzubringen, die in der Runde gemeinsam betrachtet und auf ihre geschichtliche Bedeutung hin untersucht werden sollen.
    Die Teilnahme ist frei
    Sonntag, 13. Januar 2013 von 11.00 bis 12.00 Uhr
     
     
  • Gaslaternen
    "Gaslaternen - Charlottenburgs leuchtende Schätze der Nacht"
    Ein Vortrag von Bertold Kujath vom Verein Gaslicht-Kultur e. V., der sich für den Erhalt der historischen Gasbeleuchtung einsetzt.
    Die Teilnahme ist frei
    Mittwoch, 16. Januar 2013 um 19:00 Uhr
    Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
    in der Villa Oppenheim
    Schloßstraße 55, 14059 Berlin-Charlottenburg

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10. Januar 2013 - 23:03Gewerbeneuigkeiten

Erstes UNK-Treffen im neuen Jahr

Das Unternehmensnetz Klausenerplatz lädt zum nächsten Treffen in das Restaurant „Rocco“ ein. Eingeladen sind alle Gewerbetreibende im Klausenerplatz-Kiez und auch sonstige Interessierte. Wie immer wird es zu Beginn einen Vortrag geben, diesmal mit dem Thema "Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance".
>> Der erste Eindruck entscheidet oft über den Erfolg eines Vorhabens – das ist im Geschäftsleben nicht anders als im privaten Bereich. Sei es beim persönlichen Zusammentreffen, dem Blick auf die Internetseite, dem Entgegennehmen der Visitenkarte oder dem Blick ins Schaufenster – die Kunden entscheiden in nur 90 Sekunden, ob sie Vertrauen fassen oder nicht. Welche Faktoren dabei eine Rolle spielen und wie Unternehmen noch ungenutzte Potenziale ausschöpfen können, erläutert Tanja Ries beim nächsten UNK-Netzwerktreffen. <<

Wie üblich, wird es außerdem aktuelle Berichte aus dem UNK und Kurzvorstellungen von drei Unternehmen geben.

Dienstag, 22. Januar 2013 um 19:30 Uhr
Restaurant Rocco
Kaiserdamm 109, 14057 Berlin

Anmeldungen bitte bis zum 21.01.2013 unter info@unk-berlin.de
 


Das UNK – Unternehmensnetz Klausenerplatz ist eine 2011 gegründete Initiative, die das Ziel hat, die Attraktivität des Kiezes als Unternehmensstandort wie auch für die dort Lebenden und Arbeitenden zu erhöhen (Wir hatten vom Auftakt berichtet). Dazu werden regelmäßig Netzwerktreffen, Gewerbe-Stammtische und gemeinsame Aktionen im Kiez durchgeführt.


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10. Januar 2013 - 00:24Eröffnung eines Wellness-Salons

Am südwestlichen Eck des Kiezes tut sich etwas, ein lange leer stehendes Ladenlokal hat einen neuen Betreiber und damit ein komplett neues Gesicht bekommen. Nach umfangreichen Baumaßnahmen eröffnet jetzt in der Sophie-Charlotten-Straße 67/68 der Beauty- und Wellness-Salon PAS – und zwar an jener Stelle, wo das Kiezoriginal Horst Conrad jahrzehntelang Fisch, Wild und Geflügel verkaufte. Vor drei Jahren erlitt Horst Conrad einen schweren Schlaganfall, an dessen Folgen er ein Jahr später verstarb.

Der neue Salon erinnert in keiner Weise an das Feinkostgeschäft, der minimalistisch und edel eingerichtete Empfangsbereich gemahnt eher an eine Galerie oder eine Lounge. Das Team des PAS bietet Massagen, Kosmetik und Heilpraktik an, also Pflege für Körper, Geist und Seele. Zur Eröffnung am kommenden Samstag, den 12. Januar 2013 ab 16:00 sind alle Interessierten herzlich eingeladen, um telefonische Anmeldung wird gebeten.

PAS Wellness
Sophie-Charlotten-Straße 67/68
14059 Berlin

Telefon 030 / 308 300 39

Andrea Bronstering - Gastautoren, Gewerbe im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

09. Januar 2013 - 00:24Einwohnerversammlung zur finanziellen Lage des Bezirks

Mau sieht es aus in der Bezirkskasse. Kein Wunder bei der Politik. Die "ehrenwerte Gesellschaft" hat sich allerdings bedient. Die Selbstversorgung wurde gesichert, geheim gehaltene Aufträge für Gutachten den "Begünstigten" zur "Selbstbefürwortung" zugeschoben, Fördergelder für die eigenen Wahlhilfe-Vereine beschafft und fleißig Seilschaften gepflegt. Noch vor der erneut ausgerufenen Haushaltssperre wurden 50.000 Euro beiseite geschafft, um die eigene Klientel wieder ruhigzustellen und eine Handvoll möglicher Wähler zurückzukaufen. Informationspflicht, Offenheit, Transparenz und selbst Demokratie & Meinungsfreiheit werden ignoriert. Mindestens drei Dienstaufsichtbeschwerden gegen Stadtrat und Stadträtin wurden in wenigen Monaten von Bürgern eingereicht. Über allem thront im Land Berlin ein Regierender Bürgermeister der Milliarden versiebt und die Bezirke kaputtkürzt. Geld, das auch u.a. für soziale Aufgaben und Wohnungsbau dringendst gebraucht würde.

Aber nun wollen unsere bezirklichen Volksvertreter informieren und sogar mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren. Wird das nun die große Wende im Verhalten des Bezirksamts? Sind sie nun ehrliche und aufrichtige Politiker geworden, einzig den Bürgern verpflichtet?

 
So liest sich ihre offizielle Einladung in der Pressemitteilung vom 8. Januar im Jahre 2013 zur Einwohnerversammlung zum Thema "Zu wenig Geld im Bezirk!":

>> Zur Information über die allgemeine finanzielle Lage des Bezirks lädt die Bezirksverordnetenversammlung zu einer Einwohnerversammlung zum Thema "Zu wenig Geld im Bezirk!" ein. Mitglieder des Bezirksamts und die politischen Kräfte in der BVV werden anwesend sein, Informationen geben und zur Diskussion zur Verfügung stehen am Dienstag, dem 15.1.2013, um 19.30 Uhr im Sitzungssaal der BVV im Rathaus Wilmersdorf, Fehrbelliner Platz 4 (3. Etage) <<

Bezirksverordnetenvorsteherin Judith Stückler:

"Die Kommunalpolitik will sich der Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern zum Bezirkshaushalt stellen. Dabei wird die zukünftige Finanzierung der bezirklichen Aufgaben im Mittelpunkt stehen, die an erheblichen strukturellen Schwächen, insbesondere durch die Kosten- und Leistungsrechnung und die damit verbundene Budgetierung, leidet.
Am 17. Januar 2013 wird die Bezirksverordnetenversammlung über den Entwurf eines Ergänzungsplans zum Haushaltsplan 2013 befinden und damit ein wichtiges Entscheidungsrecht wahrnehmen. Im Mittelpunkt der zuvor durchgeführten Beratungen standen für erforderlich gehaltene weitere Einschnitte in die Infrastruktur des Bezirks.
Zur Information der Einwohnerschaft Charlottenburg-Wilmersdorfs hat die Bezirksverordnetenversammlung beschlossen, eine Einwohnerversammlung einzuberufen."

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08. Januar 2013 - 22:02Herr "versagender Bürgermeister": Es sollte reichen!

Es sollte reichen!
Aber es reicht noch nicht!

Da ist ein Mann verantwortlich für ein finanzielles Desaster größten Ausmaßes und hat noch nicht einmal den Anstand, dafür einzustehen. Die Rede ist von Wowi(e), wie er verniedlichend genannt wird.
Wowie passt hervorragend: WO? WIE? Ist was schiefgegangen?

Der Mann war bis zum 7.1.13 der Aufsichtratsvorsitzende vom neuen Flughafen BER.
Jeder weiß Bescheid, nur der Herr nicht!
Da werden nicht mal eben einige Hunderttausend Euros verbrannt, auch nicht einige Millionen, nein Milliarden von EUROS! Der Herr verdiente sich dumm und dämlich mit diesem Posten, von dessen Vorsitz er zurückgetreten ist, aber er bleibt weiter im Aufsichtsrat und kassiert weiter Gelder.
Gelder, für die der Steuerzahler aufkommt, nämlich Sie, lieber Leser!

Man kann den Mann nicht in Haftung nehmen, wieso eigentlich nicht? Wobei ich Haftung nicht unbedingt wörtlich meine (warum eigentlich nicht?), aber WIE kann ein Aufsichtsratsvorsitzender diese Katastrophe nicht gesehen haben? Seine Aufgabe wäre es gewesen, zu warnen! Stattdessen vornehmes Schweigen! Und wir lassen es geschehen, wie die dummen Lämmer.

Man überlege mal, wie viele Wohnungen in dem mit Wohnraum so reich bestückten Berlin für die Mehrkosten dieser Milliarden hätten gebaut werden können. Aber sie werden nicht gebaut, weil das Geld fehlt - es ging in unbekannte, offene Taschen, deren Besitzer abstreiten, jemals solche besessen zu haben oder zu besitzen.

Dieses Land, das ich liebe und in dem ich gerne lebe, es wird in Grund und Boden ruiniert.
Deutsche Großmannssucht, persönliche Eitelkeit und Selbstbedienungsmentalität sind die Garanten dafür, dass dieser Staat bald keinen mehr machen kann. Eine Schande!

Der Konjunktiv hat Hochkultur in diesem Land: hätte, könnte, sollte, dürfte, müsste.
In einer alten Pardon stand eine wunderbarer Satz, der so passend ist:
DES MENSCHEN WÜRDE, HÄTTE UND KÖNNTE IST UNANTASTBAR.

Es ist klar, Wowereit ist „nur“ der Aufsichtsratsvorsitzender gewesen, verantwortlich sind viele, aber er hatte die Aufsicht.

Soviel zum neuen Fliegen in Berlin und Brandenburg.
Doch einmal die Frage: warum fliegt der Mann nicht endlich zeitnah?

T. Wiese - Gastautoren, Politik - elf Kommentare / Kein Trackback

08. Januar 2013 - 00:02Veranstaltungstipps


  • Bücherbasar in der Heinrich-Schulz-Bibliothek
    Der Freundeskreis der Stadtbibliothek Charlottenburg-Wilmersdorf veranstaltet den nächsten Bücherbasar.
    Angeboten werden Romane und andere Medien zur Unterhaltung sowie Ratgeber und sonstige Sachliteratur. Die Medien werden gegen Spende an Interessierte abgegeben. Die Spendenerlöse aus dem Basar werden für die Erneuerung des Buchbestandes der Bibliothek verwendet.
    Mittwoch, 9. Januar 2013 von 14:00 bis 17:00 Uhr
    Heinrich-Schulz-Bibliothek im Rathaus Charlottenburg
    Otto-Suhr-Allee 96, 10585 Berlin-Charlottenburg


  • Tag der offenen Tür in der Schule am Schloss
    Die Schule am Schloss lädt zu einem Tag der offenen Tür ein.
    Samstag, 12. Januar 2013 von 10:00 bis 13:00 Uhr
    Schloßstraße 55 A, 14059 Berlin-Charlottenburg

     
  • Lesung mit Musik in der Ingeborg-Bachmann-Bibliothek
    Buchpremiere in der Stadtteilbibliothek:
    Helmut Ulrich liest aus Mitlesebuch 84. Heiko Welker, Isabel Janke und Stephan Noe begleiten die Lesung musikalisch.
    Der Eintritt ist frei
    Donnerstag, 17. Januar 2013 um 19:00 Uhr :
    Ingeborg-Bachmann-Bibliothek (Stadtteilbibliothek West)
    Nehringstraße 10, 14059 Berlin-Charlottenburg
 

Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

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07. Januar 2013 - 20:05Stadtgespräche

  • Diskussionsveranstaltung: Internationale Bauausstellung IBA Berlin 2020
    "Mut zur Masse – serieller Wohnungsbau als Konzept der Zukunft?"

    >> Auch in Berlin wird bezahlbarer Wohnraum knapper und die Kostenmieten im Neubau sind für viele nicht erschwinglich. Ein Ziel der Internationalen Bauausstellung Berlin 2020 ist es, innovative Strategien im Wohnungsbau zu erproben. Ein Weg könnte es sein, sich der seriellen Vorfertigung zu bedienen. Können wir mit „Mut zur Masse“ Kosten senken?
    Dabei geht es darum, die Frage nach Standards zu diskutieren, die womöglich unsere GeWOHNheiten in Frage stellen: Können wir uns unsere derzeitigen Wohnstandards noch leisten? Welche Freiheiten der individuellen Gestaltung eröffnen sich durch ein Neudenken von Baustandards und Bauweisen? Was können wir vom Plattenbau lernen? Kann die industrielle Vorfertigung auch eine Antwort auf die immer komplexer werdenden Anforderungen an Haustechnik und Ressourceneffizienz sein?
    In der Veranstaltung sollen diese Fragen diskutiert und nach den Möglichkeiten der „Serie“ als Wettbewerbsdisziplin der IBA Berlin 2020 gefragt werden. <<
    Es sprechen und diskutieren:
    Peter Christensen, Architekturhistoriker und Kurator (New York)
    Dr. Julia Gill, Architektur/Architekturwissenschaft (Berlin)
    Prof. Arno Brandlhuber, Brandlhuber (Berlin)
    Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin
    Moderation: Matthias Böttger, DAZ/ raumtaktik

    Eintritt frei - Anmeldung nicht erforderlich
    Dienstag, 22. Januar 2013 von 17:00 bis 20:00 Uhr
    Alte Zollgarage - Flughafen Tempelhof - Platz der Luftbrücke
     
      
       
  • Wohnungsbau und bezahlbare Mieten
    Die taz berichtet zum Wohnungsbau und über Baupreise. Dazu hat sie ein Interview mit den Architekten Bernhard Hummel und Oliver Clemens geführt. Einige Schlagworte daraus: "In der Stadt wird doppelt so teuer gebaut wie nötig. Vor allem die Wohnungsbaugesellschaften treiben die Preise in die Höhe, sagen die beiden Architekten. .... Sie fordern den Senat auf, nach dem „Bündnis für Mieten“ nun auch ein „Bündnis für Neubau“ aufzulegen."
    * taz vom 06.01.2013
    * taz vom 07.01.2013

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06. Januar 2013 - 19:42Kleingartenkolonien: Oeynhausen

Dieser Text soll ein Einstieg sein zu einem Blick auf die Lage der Kleingartenkolonien. Ausgangspunkt ist dabei die Kolonie Oeynhausen, deren Weiterbestehen auf des Messers Schneide steht. Geplant ist, daß Mitglieder dieser Kolonie einzelne Punkte, die in diesem ersten Überblickstext nur andeutungsweise angesprochen werden können, in loser Folge weiter ausführen.

Der Kleingärtnerverein Oeynhausen wurde 1904 gegründet und ist damit einer der ältesten der Stadt. Die Kolonie erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung von der Forckenbeck- zur Friedrichshaller Straße. Mit 130.000 m² (13 ha), verteilt auf 436 Parzellen, ist dies die größte Kolonie in Wilmersdorf-Schmargendorf. (Direkt an ihre östliche Seite schließen sich weitere Kleingartenkolonien an bis hin zur Mecklenburgischen Straße.)

Kolonie Oeynhausen und andere / Karte © Vermessungsamt Charlottenburg-Wilmersdorf


Oeynhausen besteht aus zwei Teilen: dem größeren nördlichen (92.000 m² mit 302 Parzellen; auf der Karte schwarz umrandet) und dem südlichen (38.000 m² und 134 Parzellen; blau); der südliche Teil gehört dem Land, der nördliche gehörte ursprünglich der Post. Um das Fortbestehen dieses nördlichen Teils – Oeynhausen Nord – geht es hier.

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05. Januar 2013 - 00:24Musik zum Wochenende

... zum ersten Wochenende im neuen Jahr 2013

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04. Januar 2013 - 00:02Neues aus dem Bezirksamt

 
  • Netzwerk Winter
    Bei anhaltendem extremen Winterwetter (Eis und Schnee) bietet das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf für mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen u. Bürger mit geringem Einkommen eine kostenfreie Unterstützung an.
    >> Ist es für Sie aufgrund des Wetters unmöglich, ihre alltäglichen Besorgungen und Wege zu erledigen, helfen wir Ihnen gerne weiter. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, den Pflegestützpunkten und den Kontaktstellen des PflegeEngagement durchgeführt. <<
    Rufen Sie einfach an: Tel. 030 / 79 78 32 56 montags - freitags von 10:00 bis 17:00 Uhr

       
  • Schadensmelder (Fahrbahnen, Gehwege und Radwege) für den Fachbereich Tiefbau
    >> Das Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt ist aufgrund von gesetzlichen Vorgaben verpflichtet, die öffentlichen Verkehrswege in einem verkehrssicheren Zustand zu erhalten. Hierzu werden deshalb in regelmäßigen Rhythmen Begehungen durch Mitarbeiter des Fachbereichs Tiefbau vorgenommen. Die hierbei festgestellten Gefahrenstellen werden zeitnah beseitigt. Aufgrund der bereitgestellten begrenzten Haushaltsmittel kann der Fachbereich Tiefbau in diesem Zusammenhang leider keine ausschließlichen Komfortverbesserungen vornehmen. <<
     
    Bürgerinnen und Bürger können helfen und Schäden dem Bezirksamt mitteilen.
    Die Meldung von Schäden werden im Rahmen üblicher Bürozeiten unter Tel. 030 / 9029-14421 oder auf der Webseite des Bezirksamts entgegengenommen.

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03. Januar 2013 - 12:57Berliner Bürger aktiv

Wir geben zwei neue Meldungen weiter:

  • Mieter am Weichselplatz unterstützen sich
    Liebe Freunde,
    am Weichselplatz haben die Mieter heftige Tage nach dem Brand erst einmal überstanden.
    Seit dem 27.12. abends ist Notstrom gelegt und seit dem 31. gibt es wieder Gas zum Kochen, Heizen und Duschen. Telefon, Internet und Klingelanlage sind aber weiterhin außer Betrieb.
    Die Mieter haben sich gegenseitig sehr unterstützt und für eine schnelle Instandsetzung stark gemacht und gesorgt. Dies gelang auch deshalb, weil diese sich im Kampf gegen die Mieterhöhungen kennen und schätzen gelernt haben. Alles ist bisher nur provisorisch hergerichtet aber eine gute Woche bei Kerzenlicht oder im Hotel sind schließlich abenteuerlich genug.
    Grüße vom Weichselplatz / Ecke Fuldastraße

         
  • Baumbesetzung gegen A100 in Berlin
    Kritik an Verkehrs- und Sozialpolitik / Weitere Proteste angekündigt

    Aus Protest gegen die geplante Verlängerung der Stadtautobahn A100 haben heute unabhängige Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Aktiven von ROBIN WOOD auf der geplanten Trasse in Berlin-Neukölln einen Baum besetzt. Sie fordern einen Verzicht auf den Bau des überflüssigen und teuren Autobahnteilstücks von Neukölln nach Treptow.
    Die Bürger zogen eine hölzerne Plattform in die Krone einer hohen Pappel und entrollten ein Transparent mit der Aufschrift "Gutes Klima - Soziale Stadt - Stop A100". Die Aktionskletterer wollen auf unbestimmte Zeit auf dem Baum verweilen, um ihn vor der Fällung zu schützen. In der Nähe soll eine Mahnwache entstehen – als Infopunkt für Menschen, die sich für den Widerstand gegen die A100 interessieren. Der Aktionsort befindet sich in Neukölln an der Neuköllnischen Allee, nahe der Kreuzung Grenzallee. Der S-Bahnhof Köllnische Heide ist einige hundert Meter entfernt.

    In diesem Jahr soll der Bau des 16. Bauabschnitts der A100 beginnen. Die Trasse soll sechsspurig um drei Kilometer von Neukölln nach Treptow in Wohngebiete hinein verlängert werden. Über die Anschlussstellen Sonnenallee und Treptower Park würden Verkehrsströme in die Wohngebiete von Neukölln, Treptow und Kreuzberg geleitet – die Belastung durch gesundheitsschädlichen Lärm und Feinstaub würde stark zunehmen. Bereits seit November vergangenen Jahres sind für die geplante Autobahn Grünflächen in Kleingartenkolonien zerstört worden. Dies kann in unmittelbarer Nähe des Aktionsortes besichtigt werden. Nach den Kleingärtnern und den in den Kolonien zeitweilig untergekommenen Wohnungslosen sollen auch die Mieter der zum Abriss vorgesehenen Häuser Beermannstraße 20 und 22 für die A100 vertrieben werden.

    Der Bau des Autobahnteilstücks wird voraussichtlich über 470 Millionen Euro verschlingen. Den größten Batzen davon zahlt der Bund für Grunderwerb und Bau. Das Land Berlin trägt die Planungskosten, die sich auf 30 bis 40 Millionen Euro belaufen dürften. „Zusätzlich zum Millionengrab Berliner Flughafen wollen Bund und Berliner Senat für unnütze drei Kilometer Autobahn weitere Millionen Euro versenken. Das ist ein Geschenk an die Bau- und Verkehrswirtschaft“, kritisierte Peter Schwarz, ein an der Aktion beteiligter stadtpolitischer Aktivist. „Gleichzeitig fehlt den Berlinern an allen Ecken und Enden das Geld. Bezirkseigene Einrichtungen werden geschlossen, Flüchtlinge und Mieter  müssen um menschenwürdige Lebensbedingungen kämpfen. Hier zeigt sich, für wen der Senat da ist – und für wen nicht.“
     Das Projekt ist das Ergebnis einer noch immer autofixierten, klimaschädlichen Verkehrspolitik. Diese ist beispielhaft an der gerade stattfindenden Bearbeitung des Bundesverkehrswegeplans für 2015 ablesbar: Wieder ist eine Wunschliste von neuen Straßen zu erwarten. Jeder Neubau von Autobahnen leistet aber dem automobilen Individualverkehr Vorschub. Der öffentliche Nahverkehr bleibt hingegen auf der Strecke. „Der öffentliche Nahverkehr ist zu teuer und gehtmangels Investition und Pflege vor die Hunde. Regelmäßig bricht der Zugverkehr in der Hauptstadt zusammen, die S- und U-Bahngäste lässt man frierend im Regen stehen“, sagte Alexander Gerschner von ROBIN WOOD. „Nachdem es dennoch in den vergangenen Jahren endlich Zuwächse bei den Beförderungszahlen gab, wollen Politiker von CDU und SPD die Uhr zurückdrehen und uns wieder ins Auto zwingen. Da machen wir nicht mit.“

    Die Aktivisten sehen die Baumbesetzung als Auftakt zu weiteren Protestaktionen gegen die Verlängerung der A100. Im Frühjahr wollen sich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit beim ersten Spatenstich für den neuen Autobahnabschnitt in Szene setzen.

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03. Januar 2013 - 00:02Tag des offenen Denkmals 2013

Die Vorbereitungen zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals in Berlin am 7. und 8. September 2013 haben begonnen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat als bundesweites Schwerpunktthema "Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?" vorgeschlagen. Es fügt sich gut ein in das Themenjahr "Zerstörte Vielfalt - Berlin in der Zeit des Nationalsozialismus", das der Berliner Senat in Erinnerung an 1933 (vor 80 Jahren) und 1938 (vor 75 Jahren) ausgerufen hat. Das Motto für den Tag des offenen Denkmals ist allerdings weiter gefasst und umfasst auch andere "unbequeme" Denkmale, die etwa an die deutsche Teilung erinnern oder nach herkömmlichen Maßstäben noch nicht als "schön" gelten, etwa Baudenkmale der jüngsten Moderne.

Darüber und über weitere Themen von allgemeinem Interesse möchte das Landesdenkmalamt in großer Runde mit allen Aktiven und Veranstaltern beim ersten traditionellen Vorbereitungstreffen sprechen (Mittwoch, 30. Januar 2013 von 10:00 bis ca. 12:00 Uhr).

Weitere Informationen und Anmeldung:
Landesdenkmalamt Berlin
Kontakt: Dr. Christine Wolf
Landesdenkmalamt Berlin, Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030 - 90259-3670

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02. Januar 2013 - 00:02Mission: Bundestagsmandat – CDU


Einen Frühstart – der hier noch einmal nachgezeichnet werden soll – legte Herr Klaus-Dieter Gröhler hin: Er begann schon am 17. November mit dem Wahlkampf, indem er unter dem Deckmantel des zuständigen Stadtrats auf der Protestveranstaltung vor dem Amtsgericht Charlottenburg gegen den Abriß der Gaslaternen außerplanmäßig das Wort ergriff.

Wie auch immer seine uns nicht näher bekannte Lebensplanung aussieht – jedenfalls bewirkten die Ereignisse vom Herbst 2011, als seine Partei zwar die meisten Stimmen im Bezirk erhielt, die Zählgemeinschaft von SPD und Grüner Partei ihm jedoch erneut den Posten des Bezirksbürgermeisters verweigerte und ihn obendrein vom einflußreichen Baustadtrat zum Leiter eines Sammelsuriums von Abteilungen herabstufte – bewirkten also diese Ereignisse offenbar, daß er die Lust verloren zu haben scheint und jetzt nach Höherem strebt. Zwar hat ihm seine Partei die Kandidatur für den Bundestagswahlkreis 81 übertragen, aber mitnichten durch einen vorderen Platz auf der Landesliste abgesichert, so daß jetzt unbedingt ein Wahlsieg her muß, soll das Werk gelingen. Es ist dabei äußerst wichtig, einen guten Eindruck beim Wahlvolk zu machen – wie eben z.B. an jenem 17. November vor dem Amtsgericht, als er die etwa 500 Teilnehmer dafür lobte, daß sie es sich nicht gefallen lassen, wenn der Senat über ihre Köpfe hinweg entscheidet und die Gaslaternen beseitigt. Diese Worte kamen naturgemäß gut an.

Wie ist es aber mit seinen Taten? Ist er willens, in seiner Amtsausübung nicht über die Köpfe der Bürger hinweg zu entscheiden? Offenbar nicht, wenn es um die Umsetzung des „alten Traumes einer bezirklichen Zentralbibliothek“ geht, also im Endergebnis um die Beseitigung einer weiteren Bücherei: Hier lehnt der Kandidat schlankweg die Einbeziehung der Bibliotheksnutzer ab, weil allein die ökonomischen Daten zu entscheiden haben. Theobald Tiger (Kurt Tucholsky) kommentierte das schon 1920 so:

“Worte und Taten – das ist so hienieden –
sind manchmal verschieden.“ 


Wenn der Kandidat hier von „ökonomischen Daten“ sprach, so meinte er die verwaltungsweit praktizierte Kosten-Leistungs-Rechnung (KLR). Ebenfalls wenn es um die fortschreitende Ausdünnung der Medienbestände in den noch existenten Bibliotheken geht, pochte er wiederholt auf die Anwendung der KLR, wie sich in seinen Antworten auf Einwohnerfragen nachlesen läßt (siehe 4. Einwohnerfrage/zu 1. und zu 2. und 9. Einwohnerfrage/zu 2. Was im übrigen die bisherigen Auswirkungen der KLR auf die Stadtbüchereien betrifft, so sind sie vor Ort zu besichtigen; und die zukünftigen KLR-Auswirkungen werden gegen Ende Januar im Bibliotheksentwicklungsplan ablesbar sein.
Bei so vielen Taten ist es dann schon überraschend, wenn der Kandidat in seiner Antwort zu einer späteren Einwohnerfrage (siehe 9. Einwohnerfrage/zu 1.) mitteilte, daß er die Auffassung des Bürgermeisters von Mitte, der die KLR als „pseudobetriebswirtschaftlich“ und „Gefahr“ für die bezirkliche Arbeit bezeichnete, teilt  - allerdings in solch verklausulierter Weise, daß leider kaum jemand seine Worte wird verstehen und ihn schon gar nicht beim Wort wird nehmen können.
Na ja, wie schon der Apostel Matthäus (7, 20) sagte:

„An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.“




Die kursiv gesetzten Textstellen sind zitatähnliche Wiedergaben von Aussagen des Kandidaten.


MichaelR

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01. Januar 2013 - 00:02Worte zum neuen Jahr vom Bezirksbürgermeister

Das Grußwort zum Jahreswechsel vom Charlottenburg-Wilmersdorfer Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann in der Infothek auf Berlin 88vier.

  

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01. Januar 2013 - 00:00Auf ein Neues: 2013

Was wird uns das neue Jahr bringen? Wer wird uns Gutes tun und wer wird uns (wieder) belästigen?
So einiges läßt sich mit einem Rückblick auf das Geschehen im letzten Jahr für einen Ausblick verbinden.

 
Beginnen wir mit Straßensperrungen. Welche Straße wird der kleine Hinterzimmer-Zirkel wohl dieses Jahr sperren? Erneut die Knobelsdorffstraße? Ach wie billig und feige, nur an das eigene Ego und die eigenen Taschen zu denken. Wie wärs mal mit dem Spandauer Damm oder gleich der Stadtautobahn?
Große Ziele erfordern große Taten!

 
 
Kriegen wir nun einen Ökokiez - oder nicht? Trudelt endlich der Zaster für den Klimaschutzmanager ein? Falls der bezahlte, nun doch nicht wie eigentlich beabsichtigt: "frei getragene", Klimaschutzmacher kommt - ja, was wird wohl dann tolles Weltklimabewegendes passieren?
Praktizieren wir dann beim wöchentlichen Veggie-Day Ringelpietz mit Anfassen in der Begegnungsmulde? Doch halt! Zuerst werden wir vielleicht mit einem Kiezspaziergang vom "versifften" Kiezoffice (ein paar Projekt-Taler müssen schließlich für die ganze Mühe abfallen) zum neuen sauber-unbedenklichen ÖkoBio-Konsum-Kommerz-Paradies geführt. Oder doch lieber zuerst zum Antrittsbesuch beim hiesigen Entmieter? Klar, das ist Pflicht! Fragen Sie Frau Radziwill von der SPD und unsere grüne Stadträtin Elfi Jantzen. Das andere wird vielleicht die Kür. Hoffentlich ist die Begegungsmulde dann nicht mit lauter entmieteten Wohnungslosen gefüllt, wenn wir zum feucht-fröhlichen Veggie-Day auflaufen!

  
 
Was hat die GEWOBAG dieses Jahr vor? Letztes Jahr wollte man aus der Geschäftsstelle Charlottenburg den Mietern noch vor Beginn der ersten Modernisierungsmaßnahmen ihres Programms "Sanierungsvorhaben 2012-2022 am Klausenerplatz" gleich richtig deutlich machen, was man von ihnen hält. Daß man nämlich nicht mit dem Widerstand der Mieter rechnen würde: die "kämpferischen" Jahre der Anwohner im Kiez wären schließlich lange vorbei - .... das war damals und das wird es heute nicht mehr geben. Ebenso wurde deutlich gesagt, daß es "ihre" Häuser wären und sie damit machen können was sie wollen.

Nun, es kam anders. Anders für die GEWOBAG wohlgemerkt. Man hatte sich geirrt. So sehr, daß von gleicher Stelle vor kurzem im Dezember nur noch das große Kotzen Bedauern zu hören war. Wer nicht mit den Mietern vernünftig reden und keine Beteiligung und Mitbestimmung möchte, der muß halt erst so seine Erfahrungen machen. Die Lern-Lektionen liefen an für sie: Anträge in der Bezirskverordnetenversammlung (BVV), Anfragen im Abgeordnetenhaus, Widersprüche, Einschaltung von Mietervereinen und Rechtsanwälten, Presse und Medien - das ganze Programm. Mieterinnen und Mieter hatten sich zu ersten Hausgemeinschaften zusammengetan.
Hier mal ein Dank von ihnen an die GEWOBAG, vorgebracht in fröhlicher Runde beim letzten Nachbarschaftsfest im Garten ihres Hauses:

"Liebe GEWOBAG,
wir danken Dir!
Vorher haben wir so mehr oder weniger nebeneinander her gewohnt. Dank Deiner rigiden Vorgehensweise haben wir zusammengefunden und sind jetzt eine echte Hausgemeinschaft geworden. Wir reden nun viel mehr miteinander, treffen uns und feiern kleine nette Hoffeste."
Vielen Dank und ganz herzliche Grüße
Ihre Mieterinnen und Mieter

 
Eine starke solidarische Hausgemeinschaft in der Seelingstraße hat das geplante Modernisierungsvorhaben vollständig abgewendet. Doch auch die Mieter in der Sophie-Charlotten-Straße haben sie das Fürchten gelehrt. Dort haben sich leider keine größeren sich wehrenden Hausgemeinschaften gefunden, doch so etliche "Einzelkämpfer" hatten den Fight bis vor die Gerichte aufgenommen. So wurden zum Beispiel aus vorgesehenen ca. 3 Wochen Kernsanierungszeit für eine einzelne Wohnung etwa drei Monate. Tja, wer nicht zuhören will und mit den Mietern angemessen zusammenarbeiten möchte, muß eben erst schmerzhafte Erfahrungen machen.

Diese Erfahrungen waren dann doch so nachhaltig, daß sie von den zuerst für 2012, dann für 2013 vorgesehenen Modernisierungen der Häuser Klausenerplatz 5 und 6 und Neufertstraße 14, 16, 22 und 24 erst mal die Finger lassen. Nur ein einziges Haus steht auf dem Plan für das Jahr 2013 und das ist ein Neubau und kein Altbau. Dazu scheinen sie eine neue Taktik zu testen: vollständige Räumung (Schaffung von Baufreiheit) mit Bonuszahlung bei frühzeitiger Kündigung und Rückgabe der Wohnung.  Doch dazu demnächst mehr.

Erstmal gilt der Dank allen engagierten Mieterinnen und Mietern, die im letzten Jahr für sich aber auch für unseren Kiez gekämpft haben. Und die Mobilisierung geht weiter. Immer mehr Mieter im Kiez wissen inzwischen, um was es wirklich geht und stehen solidarisch bereit. Dazu hat sich die berlinweite Mieterbewegung weiter ausgebaut und organisiert.

In diesem Jahr wird ein neuer Mietspiegel für Berlin erscheinen und diesmal einen noch drastisch erweiterten Spielraum für künftige Mieterhöhungen liefern. Die Bundesregierung mit ihrer schwarz-gelben Koalition plant mieterfeindliche Änderungen des Mietrechts.

 
 
Dann wird sicher auch dieses Jahr wieder die eine oder andere zusätzliche Belästigung seitens fehlgeleiteter Politiker, Transparenz- und Demokratiemißachter, Mietpreistreiber, Verdränger und Vertreiber, Entmieter, Ökobio-Abzocker, Straßenplaner, Sozialabbauer, Baumabschneider, dreiste Steuergeld verprassende aber die Bezirke finanziell kaputtkürzende Möchtegern-Flughafenbauer, Verfassungsignoranten, usw. auf uns zu kommen.

 
Nehmen wir mit, daß es lohnt, sich zu engagieren und gemeinsam für den Kiez einzusetzen. Für die Menschen, für die Umwelt, für bezahlbare Mieten und mehr.
In diesem Sinne: Gesundheit und viel Kraft für das neue Jahr 2013!

 
Bis demnächst in diesem Theater, ähhh...  in der Begegnungsmulde....

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