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30. September 2012 - 20:01Wohnen in Berlin

Neues vom Entmieter

 
ARD Report Mainz vom 21.08.2012 "Entmietung brutal" in der in der speziellen Langversion: 



In der Wilhelmstraße hat sich die die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in einem Schreiben vom 13. August 2012 bei den Mietern entschuldigt: “Ich bedauere sehr, dass der Hinweis auf den teilweise bestehenden zusätzlichen Kündigungsschutz nicht im Rundschreiben genannt (wurde) und bitten das Versehen zu entschuldigen.”

Was fehlt sind Entschuldigungen, daß sie auch noch Entmieter zulassen und die Wohnungen damals von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) verkauft haben. Viel besser als Entschuldigungen wäre es allerdings, die einzig richtigen Konsequenzen zu ziehen und schleunigst den Rückkauf, gemäß den Vorgaben des kürzlich beschlossenen "Bündnisses für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten", durch landeseigene Wohnungsbaugesellschaften in die Wege zu leiten, wie auch für die damals verkauften Bestände der GSW am Kottbusser Tor und anderswo - selbstverständlich auch das Haus in der Danckelmannstraße 14.

- Gesellschaft, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

30. September 2012 - 00:02Hardt-Waltherr Hämer verstorben

Der Architekt und Stadtplaner Hardt-Waltherr Hämer ist am 27. September im Alter von 90 Jahren verstorben.

Presseberichte:

 
Hardt-Waltherr Hämer war ein früher Anti-Gentrifizierer, so schreibt der Tagesspiegel. Er wird weiter als Retter von Kreuzberg angesehen. Das gilt auch für den Wedding und natürlich ist sein Wirken für unseren Kiez am Klausenerplatz unvergessen.

Von 1972 bis 1980 begleitete Hämer die Stadterneuerung im Sanierungsgebiet der Städtebaulichen Sanierungsmaßnahme Klausenerplatz (SCK) in Berlin-Charlottenburg; zunächst als Gutachter, sodann mit der Planung und Durchführung der Sanierung von 450 Wohneinheiten im Block 118 an der Schloßstraße (seitdem Hämer-Block genannt). Gemeinsam mit Bewohnern und Mieterinitiativen wurde ein Sanierungs- und Beteiligungsverfahren installiert, das einem großen Teil der Mieter bei erträglichen Mieten den Verbleib im Gebiet bzw. die Rückkehr in die zuvor genutzte Wohnung garantierte.
(Wikipedia - Hardt-Waltherr Hämer)

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- Geschichte, Menschen im Kiez - vier Kommentare / Kein Trackback

29. September 2012 - 00:26Wohnen im Kiez

Die Berliner Mietergemeinschaft bietet Infoschriften zu Themen des Mietrechts an und auch einige Videos zum Einstieg in die Thematik. Ein Beispiel zur Modernisierung hatten wir hier bereits vorgestellt. Inzwischen hat die Berliner Mietergemeinschaft das folgende Video über energetische Sanierung, geplante Mietrechtsreform und die Folgen für die Mieter erstellt (siehe auch Hinweise für betroffene Mieter im Kiez).




Weitere Beiträge:

ZDF-Sendung frontal21 in der speziellen Langversion:

- Kiez, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

27. September 2012 - 00:24Charlottenburger Stadtgeschichte: die Schloßstraße

Der Bürger für den Lietzensee e.V. lädt innerhalb seines kulturellen Programms "Lietzensee-Treff" zu einem Vortrag über die Geschichte der Schloßstraße ein.

"Das alte Charlottenburg und die Schloßstraße"
Vortrag von Karin Theobald. Mit Fotos und Plänen.
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Beginn: 18:30 Uhr / Vortrag: 19:00 Uhr
Piano-Café
Neue Kantstr. 20/Ecke Herbartstraße - 14057 Berlin-Charlottenburg

 

Charlottenburg um 1740 / Bildquelle Wikipedia


Die heutige Schloßstraße wurde 1697 im Zusammenhang mit dem Schloß Charlottenburg gebaut. Nachdem das zuerst Lietzenburg genannte Schloß 1699 unter Martin Grünberg fertiggestellt wurde, erhielt die Straße um 1701/1702 zunächst den Namen Große Allee und wurde auch Breite Straße genannt. Erst seit Ende des 18. Jahrhunderts trägt sie den Namen Schloßstraße.

Die Schloßstraße wurde erstmals 1841/1842 auf Anordnung Friedrich Wilhelm IV. umgestaltet und der charakteristische Mittelstreifen eingefügt. 1885/1886 wurde die Schloßstraße von dem Lenné-Schüler Hermann Mächtig (1837–1909) ein weiteres Mal umgestaltet und erhielt ihre erste Pflasterung. Das Teilstück von der Knobelsdorffstraße bis zum Sophie-Charlotte-Platz wurde erst 1891 gepflastert. 1892 wurde das Teilstück von der Zillestraße bis zum Sophie-Charlotte-Platz offiziell zur Schloßstraße gezählt. In einem Stadtplan von 1894 ist die heutige Suarezstraße als „Verlängerte Schloßstraße“ angegeben. Der Kaiserdamm wurde erst 1905 fertiggestellt, und es gab somit eine direkte Verbindung in die Innenstadt Berlins. Wie noch auf alten Bildern und Postkarten zu sehen ist, fuhr damals eine Straßenbahn-Linie die Schloßstraße entlang. Auch der heute noch vorhandene Platz-Kandelaber aus dem Jahr 1903 ist darauf zu erkennen.

Nachdem Charlottenburg 1705 die Stadtrechte erlangte, diente als erstes Rathaus rund 150 Jahre das Palais des Oberstallmeisters d’Ausson de Villarnoux in der Schloßstraße 2. Das von Eosander von Göthe entworfene Gebäude von 1702 war das erste in der Schloßstraße.
(Quelle: Wikipedia - Schloßstraße)

  
Hier noch einige weitere Quellen zum Stöbern:

Das ehemalige Landhaus des Bildhauers Christian Daniel Rauch (1777–1857) in der Schloßstraße 6 von 1908 - Bildquelle Wikipedia

- Geschichte, Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

26. September 2012 - 00:22Herbst 2012

 

- ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

24. September 2012 - 00:24Wohnen im Ökodorf

Eine Initiative aus unserem Kiez möchte ihr Projekt einer Ökosiedlung vorstellen und lädt dazu herzlich ein.

Infoveranstaltung "Ökosiedlung bei Berlin": "Wir informieren Sie mit Fotos und Details über die am Rande von Berlin geplante Ökosiedlung."

  • 19:00 Uhr Vortrag und Information
  • 20:00 Uhr Pause zum Essen
  • 20:30 Uhr Information zum Lebensgrund e.V. /Artvitalis Genossenschaft
  • 21:00 Uhr Zeit für Ihre Fragen

Donnerstag, 27. September 2012
19:00 bis 22:00 Uhr
Eiscafe Fedora, Nehringstraße 23, 14059 Berlin


Wenn möglich in der Seifenconfiserie, Danckelmannstr.41/Ecke Knobelsdorffstraße bitte vorher anmelden.

- Gesellschaft, Menschen im Kiez - ein Kommentar / Kein Trackback

23. September 2012 - 19:02Wohnen in Berlin

Von der Straße ins Abgeordnetenhaus

 
Am Samstag waren Mieter wieder auf der Straße, um lautstark auf die Probleme der Menschen in der Stadt aufmerksam zu machen.

Demo "Wir bleiben alle!" am 22.09.2012

 

Am kommenden Dienstag geht es im Abgeordnetenhaus darum, diesen Personen auf die Sprünge zu helfen:

Plakat von Senioren auf der Demo "Wir bleiben alle!" am 22.09.2012

 


Die drei Oppositionsfraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus haben sich zusammengetan und veranstalten eine Anhörung zur Wohnungspolitik, zu der auch alle Mieterinnen und Mieter als die wahren (betroffenen) Experten eingeladen sind.

Dienstag, 25. September 2012 von 10:00 -14:00 Uhr
Abgeordnetenhaus von Berlin (Raum 113)
Niederkirchnerstr. 5, 10111 Berlin 

Wer umzieht, hat verloren. Die Mieten in Berlin steigen, immer mehr Menschen wissen nicht, ob sie in ihrer Wohnung bleiben können. Immer mehr Wohnungen aus der früheren staatlichen Förderung sind für Menschen mit weniger Geld kaum zu bezahlen. Es ist höchste Zeit, nach neuen Wegen zu suchen, um auch künftig ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Es gibt aktuell noch 137.000 Sozialwohnungen in Berlin. Bis 2020 werden es nur noch 100.000 sein. Und das im Verhältnis zu über 1,6 Mio. Mietwohnungen insgesamt.

Die drei Oppositionsfraktionen laden deshalb gemeinsam zu einer Experten-Anhörung ein. Im Mittelpunkt sollen zwei Themen stehen, zum einen das „Mieten-Bündnis“zwischen Land Berlin und städtischen Wohnungsunternehmen, insbesondere dessen Auswirkungen auf MieterInnen und Unternehmen sowie eine mögliche Anwendung auch auf andere Wohnungsunternehmen und zum anderen Konzepte zur Mietdämpfung in den "alten" Sozialwohnungen.

  • 10:00 Uhr - Begrüßung: Andreas Otto, MdA (Grüne), Katrin Lompscher, MdA (Die Linke) und Oliver Höfinghoff, MdA (Piraten)
  • 10:15 Uhr - 11:45 Uhr - 1. Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten mit
    Maren Kern, Geschäftsführerin BBU
    Jörg Franzen, Vorstand GESOBAU AG
    Frank Bielka, Vorstand Degewo
    Wibke Werner, Berliner Mieterverein
    Ephraim Gothe, Staatssekretär SenStadtUm (angefragt)
  • 11:45 Uhr –12:00 Uhr - Pause
  • 12:00 Uhr bis 13:30 Uhr - 2. Der soziale Wohnungsbau – Perspektiven für die Zukunft mit
    Hiltrud Sprungala, Geschäftsführerin BFW Berlin/Brandenburg
    Ulrike Hamann, Mietergemeinschaft Kotti & Co
    Sebastian Jung, Sprecher Sozialmieter.de
    Reiner Wild, Geschäftsführer Berliner Mieterverein
    Ephraim Gothe, Staatssekretär SenStadtUm (angefragt)
  • 13:30 –14:00 Uhr Debatte und Fazit
    Moderation Katrin Schmidberger, MdA

Plakat von jungen Frauen auf der Demo "Wir bleiben alle!"

- Gesellschaft, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

21. September 2012 - 00:18StadtNatur

und Großstadttierchen


Heute: ein Admiral auf einem Blatt

Schmetterling "Admiral"

Schmetterling "Admiral"

- Kiezfundstücke, ZeitZeichen - ein Kommentar / Kein Trackback

21. September 2012 - 00:02Neues aus BVV und Bezirksamt

  • Erwin-Barth-Preis verliehen
    In diesem Jahr wurde der Erwin-Barth-Preis für ehrenamtliches Engagement in der Grünpflege auch an Aktive bei uns im Kiez verliehen.
    Das Bezirksamt teilt mit:
    • "Peter Kubick ist der „gute Geist“ des Sophie-Charlotte-Platzes. Seine fachkundige Arbeit lässt die Staudenpflanzungen und die Rasenflächen das ganze Jahr über in einem wohl gepflegten Zustand erscheinen."
    • "Steffen Reiche, der für seine Mitstreiter Max Kaduk, Thomas Höhne und Jens Pawel von der evangelischen Epiphanien Gemeinde die Auszeichnung entgegennahm, hat in der Knobelsdorffstraße die Pflanzung und Pflege von Straßenbäumen übernommen."
      
      
  • Ehrenamtliche helfen beim Antrag und bringen den fertigen Ausweis nach Hause
    Ab sofort bieten ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger einen ganz besonderen Service für alle Einwohner an, die einen Personalausweis benötigen, aber gehbehindert oder bettlägerig sind oder aus anderen Gründen das Bezirksamt nicht ohne fremde Hilfe aufsuchen können.
    Ein Anruf unter Tel. 115, der zentralen Behördennummer, genügt. Dann kommen die Ehrenamtlichen ins Haus und veranlassen alles Notwendige. Zusätzliche Kosten entstehen nicht, nur die üblichen Gebühren fallen an. Um möglichem Missbrauch vorzubeugen, erhalten die Ehrenamtlichen vom Bezirksamt einem Dienstausweis mit Lichtbild.
      
       
  • Bücher-Basar in der Heinrich-Schulz-Bibliothek
    Der Freundeskreis der Stadtbibliothek Charlottenburg-Wilmersdorf veranstaltet den nächsten Bücherbasar. Es werden Romane und andere Medien zur Unterhaltung sowie Ratgeber und andere Sachliteratur angeboten. Die Medien werden gegen Spende an Interessierte abgegeben. Die Spendenerlöse aus dem Basar werden für die Erneuerung des Buchbestandes der Bibliothek verwendet.
    Mittwoch, 10. Oktober 2012 von 14:00 bis 17:00 Uhr
    Heinrich-Schulz-Bibliothek im Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 96, 10585 Berlin

     
  • Stadtbibliotheken im Bezirk
    Zur Bezirksverordnetenversammlung am 20.09.2012 wurden Einwohneranfragen zur Situation in den Stadtbibliotheken gestellt: „Weg damit“, Literaturnobelpreisträger unwillkommen, und weitere...  (Drucksache - 0354/4 - 4. Einwohnerfrage)

     
  • Ökokiez: lieber Umwelt statt Papier?
    Zum Projekt "Ökokiez 2020" standen zur Bezirksverordnetenversammlung vom 20.09.2012 weitere Einwohnerfragen auf der Tagesordnung: Deckungslücke, Gesamtkosten, Haushaltssperre, Umwelt statt Papier.... (Drucksache - 0354/4 - 3. Einwohnerfrage)

     
  • Öffentliche Anwohnergärten (Urban Gardening)
    Eine weitere Einwohnerfrage: Welche Flächen hätte der Bezirk Anwohnern anzubieten, um ihnen ein stadt- und wohnungsnahes Gärtnern zu ermöglichen
    (Drucksache - 0354/4 - 1. Einwohnerfrage)

- Gesellschaft, Politik - vier Kommentare / Kein Trackback

20. September 2012 - 00:02Informationsveranstaltung zur Verkehrssituation

Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf möchte einen neuen Anlauf zur Verbesserung der Verkehrssituation bei uns im Kiez am Klausenerplatz starten. Ob es jetzt ein faires Vorhaben werden soll, werden wir ja demnächst hören. Immerhin geschieht es diesmal unter der Zuständigkeit eines neuen Stadtrats. Marc Schulte hatte sich nach dem mißglückten Coup seiner Vorgängerin Martina Schmiedhofer von den Grünen mit der Knobelsdorffstraße schließlich auf die rechtliche Grundlage besonnen und "glaubenswissenschaftlich" zurechtgerückt.

Tante Horst und Onkel Knobi, Schwester Sophie-Charlotte und Bruder Seeling, Vater Nehring und Mutter Christ, Oma Wundt und Opa Danckelmann, Nachbar Klausener und Nachbarin Neufert und natürlich auch die Enkel der Gardes-du-Corps sind eingeladen, den neuen Ansatz zu verfolgen.

bei der Aufhebung der Sperrung Knobelsdorffstraße

 

Informations- und Diskussionsveranstaltung
Donnerstag, 27. September 2012 um 19:30 Uhr
Nehring-Grundschule, Nehringstraße 9, 14059 Berlin 

 
Folgende Ziele wurden dazu formuliert und sollen vorgestellt und diskutiert werden:

  • 1. Die Verkehrssicherheit soll unter Berücksichtigung der verkehrsberuhigten Zone erhöht werden.
  • 2. Die Akzeptanz für die verkehrsberuhigte Zone ist bei allen Verkehrsteilnehmern zu verbessern.
  • 3. Die Verkehrsberuhigung soll intensiviert werden.
  • 4. Die verkehrsberuhigte Zone soll möglichst ausgedehnt werden.
  • 5. Der Kiez ist für den Durchgangsverkehr unattraktiv zu gestalten.

Geschwindigkeits-Mahnung (2007 in der Knobelsdorffstraße)

Für 2012 stehen 50.000 Euro zur Verfügung. Hiervon sollen folgende Maßnahmen umgesetzt werden, 2013 soll der Prozess fortgesetzt werden.

  • 1. Umwandlung von drei Parkplätzen in Fahrradabstellanlagen
  • 2. Anschaffung von zwei Dialogdisplays (Geschwindigkeitsnehmer mit Anzeige)
  • 3. Anbringen von Fahrbahnschwellen (Pilotprojekt)
  • 4. 65 – 80 neue Poller
  • 5. 130 zusätzliche Fahrradabstellanlagen

Herr Stadtrat Schulte hofft auf eine rege Teilnahme an der Veranstaltung und eine konstruktive Diskussion.

 

Verkehrsüberwachung mit Geschwindigkeitskontrolle (2008 in der Neufertstraße)

- Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

18. September 2012 - 00:02Mit Herz und Hand

Hier schafft man noch mit Herz und Hand, so sagt (und singt sogar) ein richtiger Bäcker von altem Schrot und Korn. Das dürfte sicher noch andere Handwerkstraditionen betreffen. Dazu gehört auch unser alter Kiez-Fleischer. Seit über 100 Jahren existiert die Fleischerei im Charlottenburger Kiez bereits, so schreibt der jetzige Inhaber und das ist seit 1992 die Fleischerei Bauermeister.

 

Unterwegs mit Herz und Hand - die Fleischerei Bauermeister

 

Fleischerei Bauermeister
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 8:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Samstag: 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Danckelmannstraße 11
14059 Berlin-Charlottenburg

- Gewerbe im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

17. September 2012 - 00:02Berliner Stadtgeschichte

Vor 150 Jahren wurde der Hobrecht-Plan zur weiteren Bebauung der Umgebung des damaligen Berlins veröffentlicht. Der Deutschlandfunk hatte am 18.07.2012 darüber berichtet und auch die taz am 29.07.2012. Ute Becker ist bei einer Ortsbestimmung zum Stuttgarter Platz darauf eingegangen. In dem Plan von 1862 wurde auch die planerische Grundlage für unseren Kiez gelegt. Bis zur heutigen Sophie-Charlotten-Straße reichte der Plan und nach der bis dahin erfolgten Bebauung sah es zur Jahrhundertwende dahinter immer noch so aus, wie es Heinrich Zille damals fotografiert hat. Die weitere Entwicklung läßt sich auf dem "Pharus-Plan" von Berlin (ca. 1905) verfolgen. 

Blick aus dem Fenster der Charlottenburger Wohnung nach Südwesten (Sophie-Charlotten-Straße) - Foto Heinrich Zille - Quelle http://www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 
In Schöneberg beschäftigt man sich am kommenden Dienstag in einer Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Schaut sie an, die Landstraße im Städtemeer. Jubiläen der Potsdamer Straße" mit der Potsdamer Straße in der Zeit vor dem Hobrecht-Plan.

"Allee, Chaussee und Visionen: Die Potsdamer Straße bis zum Hobrechtplan"

Gastvortrag: Dr. Dorothea Zöbl
Ein Ensemble der Allegro-Grundschule spielt Kammermusikstücke unter Leitung von Frau Rohrmann.
Eintritt frei.

Dienstag, 18. September 2012 um 19:00 Uhr
Mensa der Allegro-Grundschule
Lützowstraße 83-85, 10785 Berlin-Schöneberg


Eine Veranstaltung des Literatur-Salons Potsdamer Straße in Kooperation mit der  Allegro-Grundschule.

- Geschichte, Gesellschaft - Kein Kommentar / Kein Trackback

16. September 2012 - 00:02Große Demo: "Wir bleiben alle!"

Die Mietererinnen und Mieter bleiben dran: vom Graefekiez, von der Wilhelmstraße, die WAX 34, die Dossier-Gruppe, Kotti & Co und noch viele mehr. In der Berliner Mieterbewegung hat sich in den letzten Jahren ein breites Bündnis aus Initiativen, Gruppen, Hausgemeinschaften und Einzelpersonen unter dem Motto "Verschieden denken - gemeinsam handeln" zusammengefunden. Die Sophienkirche hatte mit einem Themengottesdienst ein Beispiel für die zunehmende Beteiligung von den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Organisationen gegeben und inzwischen haben  Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein eindeutiges Zeichen gesetzt und sich solidarisch mit den Mieterinnen und Mietern am Kottbusser Tor erklärt.

Die Proteste von Kotti und Co handeln von einem Berlin als demokratische Stadt. Einer Stadt, die sich alle leisten können, einer Stadt, die kein Ghetto für Reiche wird. Wo unterschiedlichste Menschen in den Innenstadtbezirken zusammenleben können und Wohnraum bezahlbar bleibt. Das, was nicht nur die vielen Touristen in unsere Bezirke lockt, werden wir verlieren, wenn wir nicht das unterstützen, womit Kotti und Co jetzt angefangen haben.

Wir sind überzeugt: Nur eine breite Unterstützung und Vervielfältigung dieser demokratischen Praktiken ermöglicht es, dass Berlin in Zeiten der andauernden Krise ein lebenswerter Ort bleiben kann. Dieses Berlin, Ziel so vieler Menschen, die anders leben wollen und andere anders leben lassen wollen, kann sich nur behaupten, wenn wir Demokratie in dieser Stadt neu erfinden. Demokratie, das heißt eben auch: die Widersprüchlichkeit und das Mit- und Gegeneinander unserer Existenzen.

Die Proteste vom Kotti lehren uns, unsere Gesellschaft mit anderen Augen zu sehen – als eine Gesellschaft in Bewegung. Eine Perspektive, die auch für unsere Forschungen eine Bereicherung darstellt.

 
Am kommenden Samstag geht es wieder gemeinsam auf die Straße:

  

Demo: Wir bleiben alle!

Samstag, 22. September 2012

Start um 16:00 Uhr am U-Bahnhof Eberswalder Straße
Ende: Neptunbrunnen (vor dem Roten Rathaus)


Mittendrin statt aussen vor. All die Engagierten wollen wir aufrufen mit uns zu demonstrieren und rufen euch entgegen: WERDET SICHTBAR! Es ist unsere Demo! Kommt mit uns auf die Straße und fordert mit uns eine andere mögliche Stadt. Lasst uns miteinander organisieren. Packt Krachwerkzeuge, eure Parolen, Schilder ein und setzt mit uns ein lautes und unmissverständliches Zeichen. Mieterinitiativen, Sozial-, Kultur- und Jugendeinrichtungen laden alle zur Teilnahme an der Demonstration unter dem Motto „Wir bleiben alle – Mittendrin statt außen vor!“ ein. Die Seniorinnen und Senioren von der besetzten Seniorenbegegnungsstätte Stille Straße 10 werden gemeinsam mit den Mieterinitiativen Kotti & Co und den "Palisaden-Panthern" aus der Palisadenstraße die Demonstration anführen. 

Fahrrad-Korso zur WBA-Krachdemo:
Startpunkt Neukölln: 14:30 Uhr Hermannplatz
Sammelpunkt Kreuzberg: 15:00 Uhr Heinrichplatz
Sammelpunkt Mitte: 15:30 Uhr Alexanderplatz / Haus des Lehrers


Kompletter Aufruf und Info-Material auf der WBA-Demo-Webseite.
Alle Termine immer beim Bündnis "Steigende Mieten Stoppen!"


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15. September 2012 - 00:04StadtNatur

und Großstadtpflänzchen

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15. September 2012 - 00:02Offener Brief an das Bundeseisenbahnvermögen

 
An das Bundeseisenbahnvermögen (BEV)                                              9. September 2012
12169 Berlin                                                   

Altkleider-Container auf Ihren Grundstücken

Sehr geehrte Damen und Herren!

Bereits am 22.02.12 wandte ich mich an das bezirkliche Ordnungsamt wegen einer Phalanx von 7 Altkleidercontainern auf einem winzigen Grundstücke südlich der Unterführung Windscheidstraße, Berlin Charlottenburg. Ich wurde an die DB verwiesen. Damit begann eine Odyssee durch deren Abteilungen. Endlich wurde ich im Juni vom Kundendialog an Sie verwiesen. Heute erst finde ich die Zeit, meine Beschwerde zu wiederholen, zu aktualisieren und zu erweitern:
Entlang der Windscheidstraße (gegenüber dem Eloesserpark, rechts vor dem Eingang zum LIDL-Parkplatz) stehen seit vielen Monaten 7 Container für Altkleidersammlungen nebeneinander.

Problem 1

Die fast geschlossene Phalanx der Container motiviert die "Spender", Verpackungsmüll neben, vor und hinter die Container zu werfen. Andere Bewohner dieser gutbürgerlichen Gegend entsorgen hinter den Containern Sperrmüll.

Heute kann man folgende Schichten freilegen: eine Schicht kontaminierter Boden, eine Schicht (Sperr)Müll, eine Schicht Brennnesseln, eine Schicht Müll, eine Schicht Brennnesseln. Zwischen einer dieser Schichten alarmierte ich die Polizei wegen eines mit Altöl gefüllten Behälters, der umgestürzt war und sein Altöl in das Erdreich abließ. Er wurde tatsächlich der Umweltpolizei übergeben.

Heute mache ich gar keine Vorschläge mehr wie noch im Februar, sondern fordere Sie auf, diese Zumutung reinigen zu lassen – auch wenn Sie laut Ihrer Statuten nicht dazu verpflichtet seien sollten.

Die effektivste Prophylaxe ergibt sich aus der Lösung des zweiten Problems:

Problem 2

Nicht nur in einem Artikel der Zeit vom 3. November 2011 heißt es "Das Kilo für 1,20 Dollar - Das große Geschäft mit den Kleiderspenden aus Deutschland", Seite 33, sondern auch in einer ARD-Sendung vom 24. Januar 2012 zwischen 21 und 22 Uhr wird "Die Altkleiderlüge" benannt. In beiden Medien wird darauf hingewiesen, dass die einheimische Textilindustrie, zum Beispiel in Tansania, durch unsere "Spenden" ruiniert wurde. Profitiert haben alle anderen, inclusive Rotes Kreuz Malteser, Diakonie, Großhändler, Zwischenhändler, Chinesen etc.

Auf der anderen Seite schält sich durch die Öffnung der Schere von Arm und Reich immer mehr Bedürftigkeit in unserem Land heraus. Warum also müssen wir "Altkleider" exportieren? Der Bezirk trägt dieser Erkenntnis Rechnung und genehmigt nur noch sehr wenige Altkleidercontainer auf „seinem“ Straßenland. Sie hingegen lassen zu, dass auf den kleinsten Flächen Ihrer unzähligen Flurstücke – hier das Flurstück 610 – ganze Reihen von Altkleiderbehältern aufgestellt werden wie hier auf dem Flurstück 610.

Aber zwischen dem Februar und heute haben sich an der

  • Unterführung Holtzendorffstraße, südlich der Trasse, weitere drei Altkleidercontainer auf einem Ihrer Flurstück hinzugesellt;
  • auch vor Ihrem BASA-Gebäude am Stuttgarter Platz 24 wurde ein solcher aufgestellt.

Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass ich keine weiteren „Ausflüge“ mache, um Altkleidercontainer auf Ihren Flurstücken aufzuspüren. Das ist Ihre Aufgabe und Ihre Verpflichtung der Umwelt zuliebe. Hätte man mir Ihre eMail-Adresse genannt, könnte ich Ihnen meine digitalen Aufnahmen von der Bescherung senden.

Ich übergebe diesen Brief einer Öffentlichkeit, so auch an Teilnehmer eines bezirklichen Runden Tisches, der zu der Verwahrlosung auf und an Trassen der DB getagt hat.

Bitte bestätigen Sie mir den Erhalt meines Schreibens. Mit freundlichen Grüßen
Ute Becker


Ute Becker - Essayistin
(Copyrights sind aufgehoben)

Ute Becker - Gastautoren, Gesellschaft - Kein Kommentar / Kein Trackback

14. September 2012 - 00:24Großreinemachen in der Stadt: Tagesspiegel ruft zum Aktionstag auf

Der Tagesspiegel hat zu einem Aktionstag aufgerufen: "Ein Tag für unsere Stadt" - "Packen Sie mit an für ein sauberes Berlin!"
 
Hier fünf Beispiele aus Charlottenburg-Wilmersdorf:

 
Samstag, 15. September 2012 ab 10:00 Uhr
 
Unsere Strasse soll schöner werden: Ob Anwohner oder Durchreisende, Kinder oder Erwachsene, Paare oder Passanten.....wir legen gemeinsam Hand an Bänke und Bäume, Trafokästen, Gehwege und Grünflächen. Für Material sorgen großzügige Sponsoren - aber auch mitgebrachte Hilfsmittel sind willkommen.

Joachim Neu - Gastautoren, Menschen im Kiez - zehn Kommentare / Kein Trackback

14. September 2012 - 00:12Neues von der GEWOBAG

  • GEWOBAG und Sanierung/Instandhaltung scheint irgendwie nicht so richtig zu klappen. Nach den zahlreichen Presseberichtungen über Sanierungen in Spandau und Reinickendorf in den letzten Jahren, geht es diesmal um Schöneberg. Von verzweifelten Mietern bei einem Sanierungsvorhaben in der Meraner Straße ist die Rede. Vieles soll dabei schief laufen: Pfusch, ruinierte Möbel, Verzögerung der Bauarbeiten um mehrere Monate und mehr. Man fühle sich im Stich gelassen, hilflos, und vom Bauleiter müsse man sich noch freche Sprüche anhören, so soll eine Mieterin der Zeitung gegenüber berichtet haben. Gleiches haben uns Mieterinnen und Mieter vom Kiez am Klausenerplatz auch schon öfter erzählt.
    Frau Schmiemann von der Berliner Morgenpost hat sich diesmal den Sorgen und Nöten der Schöneberger Mieter angenommen:
    * Berliner Morgenpost vom 10.09.2012

       
  • Die GEWOBAG hat zum 1. September 2012 ihren Bestand um 2.084 Wohnungen und 78 Gewerberäume erweitert. Damit möchte sie den Zielen des Berliner Senats folgen, in den nächsten Jahren den Bestand der sechs kommunalen Wohnungsunternehmen von 270.000 auf 300.000 Wohnungen zu erhöhen. Die Erhöhung des Bestandes der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften ist eine Zielvereinbarung des neuen Bündnisses für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten mit dem Berliner Senat.

    Die 2.084 Wohnungen wurden von Tochtergesellschaften der FFIRE Investment GmbH, einem Unternehmen der FFIRE Immobilienverwaltung AG, erworben. Damit erhöht sich der GEWOBAG-Bestand auf insgesamt 53.695 eigene Wohnungen. Die Wohnungen befinden sich in den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Pankow, Reinickendorf und Spandau. Die Durchschnittsnettokaltmiete für die Wohnungen beträgt 4,72 Euro/m² Wohnfläche.
     
    GEWOBAG-Vorstand Hendrik Jellema in der entsprechenden Pressemitteilung: "Nach ausführlicher Prüfung haben wir uns für diesen Ankauf entschieden. Wir freuen uns, dass wir als kommunales Wohnungsunternehmen wesentlich dazu beitragen, Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung in allen Stadtteilen bereitzustellen. Die gewünschte Berliner Mischung kann nur erhalten werden, wenn zusätzlicher bezahlbarer Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten zur Verfügung gestellt wird. Dafür leisten wir gerne unseren Beitrag."

       
  • Die GEWOBAG eröffnet die "Kiezstube" in Buckow.
    Die GEWOBAG, der dortige Mieterbeirat und das Bezirksamt Neukölln laden ein, den neuen Ort der Begegnung bei Kaffee und Kuchen kennenzulernen. Begrüßen werden Sie GEWOBAG-Prokurist Wolfram Tarras und der Neuköllner Bezirksstadtrat für Jugend und Gesundheit, Falko Liecke. Ein buntes Programm für Groß und Klein mit Spielen, einer Vernissage und einem Auftritt der Cheerleader des SV Stern Britz 1889 sorgen für Unterhaltung.
    Montag, 17. September 2012, 14:30 - 18:00 Uhr in der Ringslebenstraße 78, 12353 Berlin

    "Meine Kiezstube Buckow" ist eine Initiative des Mieterbeirats Buckow, der GEWOBAG und des Bezirksamts Neukölln. Das gemeinsame Anliegen ist es, den Mieterinnen und Mietern vor Ort vielfältige Aktivitäten und Beratungsangebote bereitzustellen. Dazu gehören die regelmäßig stattfindende Sprechstunde des Mieterbeirats, eine Hausaufgabenhilfe, Beratungstermine des Jugendamts Neukölln sowie Spiele- und Betreuungsangebote für Kinder. Darüber hinaus können die Bewohner die Räume auch für eigene Aktivitäten nutzen, um die Kiezstube zu einem Ort der nachbarschaftlichen Begegnung zu machen.

    Die "Kiezstube" soll also zu einem Ort werden, wie es der Mieterbeirat Klausenerplatz schon seit vielen Jahren mit dem "Mieterclub" in der Neuen Christstraße 8 begonnen hat. Diese Ideen sollen weiter ausgebaut werden, wie es jetzt in Buckow geschieht. Die GEWOBAG ist dazu aktiv geworden, hat selbst Vorschläge eingebracht und bei einem ersten Workshop mit allen Mieterbeiräten darüber diskutiert. Diese Gespräche sollen fortgeführt werden. Eine entsprechende Ausstattung und der Ausbau des Angebots mit den "Kiezstuben" soll sukzessiv in allen Beständen der GEWOBAG folgen - bis hin zu einer einheitlichen, "wiedererkennbaren" Außengestaltung. Das soll auch mit dem Mieterclub passieren. Allerdings wird bei uns im Kiez der Name "Mieterclub" bestehen bleiben. Der Mieterbeirat Klausenerplatz hat sich dafür ausgesprochen, denn diese Bezeichnung ist aus der Sanierungsgeschichte gewachsen und dabei sollte es bleiben.

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13. September 2012 - 00:24Fröhliche Begegnungen in Charlottenburg

Neben Bezirkspolitikern waren am letzten Freitag noch andere Vertreterinnen einer am Gemeinwohl orientierten Organisation auf der Wilmersdorfer Straße unterwegs.

Es waren Mitglieder des Vereins "namu - Art for Life Network e.V.", die in der Jugend- und Seniorenhilfe aktiv sind. Zu ihren Aktivitäten gehören die Durchführung von Musik-, Tanz-, Gesangs- und Schauspielprojekten in Zusammenarbeit mit Kulturschaffenden und Kindern und Jugendlichen mit körperlichen, geistigen und seelischen Problemen, um diese zu unterstützen und ebenso mit und für die älteren Menschen in Senioren- und Pflegeheimen. Dazu besuchen sie u.a. schwerkranke Kinder in Krankenhäusern, um mit phantastischen Vorstellungen Fröhlichkeit in ihren Alltag zu bringen. Um für ihre Sache zu werben und auch etwas Fröhlichkeit unter alle Menschen zu bringen, gab es an diesem Tag "Free Hugs", also "freie Umarmungen".

 
Und nun vergleichen Sie mal die Bilder. Dort die Bezirkspolitiker: allein unter sich, anscheinend kein weiteres Interesse an den Menschen, den Bürgern den Rücken zukehrend, nur mit sich selbst beschäftigt. Gleich daneben andere Aktive: freundlich, offen, auf die Menschen zugehend - für eine gute Sache.

 

Free Hugs auf der Wilmersdorfer Straße ...

..fröhliche Umarmungen...

...für jede und jeden..

.. natürlich auch für die Polizei

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13. September 2012 - 00:12Gaslaternen bleiben (?)

SPD-Hauspostille "Berliner Stadtblatt" (Gesamtauflage 340 000) versucht den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf zu "erleuchten"; "verglimmt" dann  beizeiten als "kleines Lichtlein..."
 
Das "Berliner Stadtblatt" wird monatlich - zu Werbezwecken für die SPD - als Parteizeitung in 12 Bezirksausgaben in einem einheitlichen "Mantel" kostenlos verteilt. So auch auf dem Lietzenseefest. Als einziger Bezirk war die SPD-Charl-Wilm gezwungen, sich auf der Titelseite den Gaslaternen zu widmen.
Der Bürgeraufstand hat gewirkt.

 
Großmundig verkündet die Titelzeile : "Gaslaternen bleiben" ...
was mitnichten so ist und so orakelt der autor JR (wo is who ?), dass der Senat auf moderne Leuchtmittel gesetzt habe und die historische Straßenbeleuchtung zukunftsfähig mache. (was das immer heißen mag)

Also was denn nun ? Bleiben die Gaslaternen oder nicht ? Nur das interessiert den Leser.
Langsam kommt die Katze aus dem Sack - aber erst mal wieder eine Beruhigungspille:

"Nur die alten Peitschenmasten werden ausgetauscht. Ansonsten bleiben die gewohnten Laternen, die mit zum Charme der Kieze beitragen, erhalten. Die ersten 8000 Gasleuchten aus den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sollen demnächst umgerüstet werden."


"Nur diese Leuchten werden komplett ersetzt, außer in ausgewählten Denkmalbereichen,z.Bp. in Alt-Charlottenburg und um den Lietzensee herum. Ansonsten bleiben sowohl die Gasaufsatzleuchten als auch alle anderen historischen Leuchten in ihrem äußeren Erscheinungsbild unangetastet."

Dann wird noch behauptet, "moderne LED-Leuchtmittel imitieren jede Lichtqualität"

Im Grunde müßte bei diesem Unsinn eine Unterlassungserklärung eingereicht werden:
Weder wird Alt-Charlottenburg und Lietzensee ausgeklammert, noch bleiben die Gaslaufsatzleuchten - diese fallen  in der nächsten Tranche. "LED"-Technik kommt erst gar nicht, diese ist einfach zu teuer. Was kommt, sind Neonlampen, Typ "Jessica." 


"Die Laternen bleiben, nur die Leuchtmittel werden ausgetauscht"
Dieser Spruch unter dem Bild einer Aufsatzleuchte, ist die quasi demagogische Fortsetzung des Titels. Gerade wurde noch behauptet, die Laternen würden  bleiben. Jetzt wird eingeschränkt: die Laterne bleibt, nur das Leuchtmittel wird ausgetauscht.
Die Wahrheit sieht anders aus: auch der Laternenkörper wird fallen und durch einen neuen Mast ersetzt werden. Das geht nämlich aus technischen Gründen nicht anders, weil die "Umrüstung" ein "Abriß" sein muß, da Strom nicht in einer Gaslaterne fließen kann.
 
Dann doch bitte diesen Artikel gleich auch mit verschrotten. Mehr als Volksberuhigung kann/soll dieser Parteibeitrag auch nicht leisten...

Quelle: Berliner Stadtblatt - Ausgabe Charlottenburg-Wilmersdorf September 2012 

Joachim Neu - Gastautoren, Politik - 23 Kommentare / Kein Trackback

12. September 2012 - 00:14Leseempfehlung (12) – Die Geschichte der CIA

Dieses Buch hat 864 Seiten, davon u.a. 30 Seiten Register und 166 Seiten Anmerkungen, so daß 636 Seiten reiner Text übrigbleiben als Ergebnis von mehr als 20 Jahren Recherche und der Durchsicht von über 50.000 Dokumenten, von denen viele erstmals kurz vor Erscheinen des Buches im Jahr 2007 öffentlich zugänglich waren. Hinzu kamen 2000 Zeitzeugenberichte von und mehr als 300 Interviews mit CIA-Mitarbeitern. Tim Weiner, Journalist bei der New York Times, erhielt für dieses Buch im Erscheinungsjahr den National Book Award – den renommiertesten US-amerikanischen Literaturpreis neben dem Pulitzer-Preis, den er ebenfalls zweimal für hervorragende journalistische Leistungen zugesprochen bekam.

Im Vorwort kündigt Weiner an, daß er erklären will, wie es dazu kam, daß die USA heutzutage nicht über die nachrichtlichen Erkenntnisse verfügen, die nötig seien, und fährt fort: „Die amerikanische Nation wird sich nur dann als Großmacht am Leben halten, wenn sie die Augen öffnet und die Dinge in der Welt so sieht, wie sie sind. Genau dies war einst der Auftrag der Central Intelligence Service.“ (S. 24) Gerade wegen dieser Zielsetzung ist dieses Buch in keiner Weise eine Verherrlichung der CIA. Vielmehr  schildert Weiner ihre Aktivitäten in den 60 Jahren seit ihrer Entstehung im Jahr 1947 sehr kritisch und äußerst detailliert, aber immer so, daß man als Leser den Überblick behält und sich nicht in der Masse der Einzelheiten verliert. Gleichzeitig  ist dieses Buch ein ausgezeichnetes Nachschlagewerk.

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Michael R. - Gastautoren, Politik - ein Kommentar / Kein Trackback

12. September 2012 - 00:07Kleines Stelldichein der Bezirkspolitiker

Auf dem Foto sehen Sie links den Bezirksstadtrat und Stellvertretenden Bezirksbürgermeister Klaus-Dieter Gröhler von der CDU, rechts Bezirksstadtrat Marc Schulte von der SPD und in der Mitte, mit dem Rücken zur Kamera, die ehemalige Bezirksstadträtin Martina Schmiedhofer von den Grünen.

Zu erwähnen wäre noch, daß auch Frau Schmiedhofer kurz (gemeinsam mit Herrn Schulte) Hand an Herrn Gröhler, also an seinen Schlips, legte. Den kurzen Moment wie sie zusammen die Krawatte von Herrn Gröhler richteten, habe ich leider nicht erwischt. Doch auch dieser Schnappschuss auf der Wilmersdorfer Straße vom letzten Freitag könnte vielleicht Raum für Deutungen eröffnen - über Politiker und die Politik im Allgemeinen ;)

Also meine Interpretationen gehen so von: sieh mal einer an, Politiker sind auch (nur) Menschen, sie gehen stets sehr nett miteinander um, sie achten parteiübergreifend peinlichst auf das korrekte Erscheinungsbild des anderen in der Öffentlichkeit - oder: am liebsten hätte die Rot-Grüne Zählgemeinschaft bei der Gelegenheit die Schlinge zugezogen und die Opposition aus dem Weg geräumt, nur halt nicht in der Öffentlichkeit - bis hin zu: ach guck mal, sie stecken doch alle unter einer Decke, wer weiß was sie dabei gerade wieder ausgekungelt haben, um die Bürger über den Tisch zu ziehen ...... 

 

Stadträte und Stadträtin parteiübergreifend  unter sich

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11. September 2012 - 00:28Jazz im Kiez mit der Charlottenburg-Wilmersdorfer Musikschule

 
Die Musikschule City West kommt mit dem Tuba Vibes Project mal wieder in einen Hinterhof in der Wulfsheinstraße. Diesmal sind dabei: Christof Griese (Saxofon), Stefan Gocht (Tuba), Franz Bauer (Vibrafon) und Karoline Körbel (Schlagzeug).

 
Mittwoch, 12. September 2012 um 19:30 Uhr
Hof Kösters-Reineke
Wulfsheinstraße 6, 10585 Berlin-Charlottenburg

Jazz mit dem Tuba Vibes Project im Kiezer Hinterhof 2008

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11. September 2012 - 00:24Politische Parteien und Bürgerbeteiligung

Die Sozialdemokraten im Bezirk und ihr lyrisches Mantra von der "Bürgerbeteiligung"

 
Nichts in der Gegenwart wird in der Zivilgesellschaft so stark eingefordert wie Transparenz und Bürgerbeteiligung in der Politik. Wo wäre es nicht am besten möglich, als auf der Ebene der Kommunalpolitik ?!

Das wissen auch die Parteien, und auch das Phänomen der PIRATEN ist u.a. auch nur so zu erklären. Dinge wie Stuttgart 21, BERlin airport, Elbphilarmonie Hamburg haben nicht nur die Politikverdrossenheit enorm verstärkt, aber auch der Druck der politischen Basis von engagierten Bürgern nach verstärktem Einfluß auf die Parteien und die Parlamente und nach Volkabstimmungen erhöht. So wird auch in diesem Bezirk von allen Parteien das Mantra der "Bürgerbeteiligung" (gerade just wieder als Thema des Monats am Beispiel der Bauleitplanung) als ideologisches Flaggschiff durch den politischen Raum gezogen.

Am Beispiel der SPD kann gezeigt werden, wie brüchig dieses öffentlichkeitswirksame Bild in der Regel daherkommt:

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Joachim Neu - Gastautoren, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

10. September 2012 - 18:20Rien ne va plus

"Spielerei" in der Seelingstraße/Nehringstraße

 
Nichts geht mehr, so lautet die Ansage wenn man zu spät zum Einsatz gekommen ist. Dann darf man halt nicht mehr mitspielen. Das richtige Timing kann schon entscheidend sein, wie so oft im Leben. Da sollte man richtig hinsehen.
Ansonsten muß man eben warten, bis es heißt: Neuer Tag - Neues Spiel - Neues Glück.

 
"Spielerei" in der Seelingstraße/Nehringstraße
Spielerei

Öffnungszeiten: mußt Du halt richtig gucken ---->
Seelingstraße 13 (Eingang Nehringstraße)
14059 Berlin-Charlottenburg

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08. September 2012 - 19:45Neue Ausstellung in der Galerie am Savignyplatz

Die Galerie am Savignyplatz präsentiert zum Wochenbeginn eine neue Ausstellung:

Alexey Grigoriew
Stahl, Keramik, Bronze


>> Alexey Grigoriew 1949 in Kursk geboren, 2002 in Moskau gestorben, arbeitete vor allem in Eisen und Stein. Der sprachbegabte, philosophisch orientierte Bildhauer bevorzugte biblische Themen und Motive aus der griechischen Mythologie. Seine Skulpturen zeigen das Spiel von Licht und Schatten, wobei ihre Dynamik den traditionellen Bereich gegenständlicher Figur überschreitet. Als gäbe es keine übermächtige Warenwelt, sind bei ihm die Mächte der Elementarkräfte Erde, Feuer, Luft und Wasser noch zu spüren. In Moskau stehen zwei seiner großen Figuren auf Dauer vor der berühmten Tretjakow-Galerie. Nach 1989 kam Grigoriew regelmäßig für einige Wochen nach Berlin, um in der Bildhauerwerkstatt des BBK im Wedding zu arbeiten.  <<

 
  

Ausstellung vom 10. September  bis zum 10. Oktober 2012
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 15:00 - 19:00 / Sa 11:00 - 15:00 Uhr

Galerie am Savignyplatz (jetzt am Klausenerplatz!)
Nehringstraße 29
14059 Berlin

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07. September 2012 - 00:24Erweiterung des Fernwärmenetzes

Die Bauarbeiten zur Erweiterung des Fernwärmenetzes bei uns im Kiez gehen auf der Danckelmannstraße, nun auch hinter der Knobelsdorffstraße, weiter.

Die GEWOBAG steht in Kontakt mit der Firma Vattenfall (Vattenfall Europe Wärme AG) und prüft bei der Gelegenheit, ob sich ein Anschluß von Häusern in ihrem Bestand für die Mieter rechnet. Sie führt dazu derzeit eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durch: Fernwärme gegen das im Erweiterungsbereich vorhandene Blockheizwerk. Das Ergebnis steht noch aus.

Bauarbeiten in der Danckelmannstraße zur Erweiterung des Fernwärmenetzes

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06. September 2012 - 00:42Veranstaltungstipps

 
  • Kiezfest bei unseren Nachbarn am Mierendorffplatz
    Unter dem Motto "Blumen für Herrn Barth – 100 Jahre Mierendorffplatz" findet heute bereits zum 6. Mal in Zusammenarbeit mit der Stadt Osnabrück das Kiezfest auf dem Mierendorffplatz statt. Ein buntes Bühnenprogramm mit Beiträgen aus dem Kiez und Life-Musik aus Osnabrück wird unterhalten. Künstler, Initiativen, Schulen, soziale Einrichtungen, Bezirksamt und viele andere stellen sich vor. Weitere Informationen:
    * Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
    Donnerstag, 6. September 2012 von 15:00 bis 21:30 Uhr
     
     
  • Tag des Ehrenamtes mit Verleihung der Ehrenamtspreise 2012
    Den Auftakt macht in diesem Jahr ab 14:30 Uhr das Jörg Miegel Trio, das mit jazzigen Klängen für den musikalischen Rahmen und Unterhaltung sorgen wird.
    Um 15:00 Uhr nehmen BVV-Vorsteherin Judith Stückler und Bezirksstadtrat Carsten Engelmann die Preisverleihung vor.
    Die Besucher können sich bei der Veranstaltung auch von bunten Schmetterlingen umarmen lassen. Die Aktion heißt FREE HUG und wird von Mitgliedern des namu Art for Life Network e.V. in Berlin, zeitgleich zu Aktionen in Graz und Stuttgart durchgeführt. Außerdem besteht die Möglichkeit mitgebrachte Fahrräder am Stand der Polizei codieren zu lassen. Ulli Zelle wird moderieren. Weitere Informationen:
    * Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
    Freitag, 7. September 2012 von 14:00 bis 18:00 Uhr
    Wilmersdorfer Straße (Fußgängerzone)
 

Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

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06. September 2012 - 00:24Wohnen im Kiez

Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten

Wir hatten zuletzt am 20. August über die Pläne des Senats informiert. Am 4. September 2012 hat der Berliner Senat das „Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten“ beschlossen, welches unmittelbar im Anschluss an die Senatssitzung von Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Michael Müller und Vorständen und Geschäftsführern der sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften unterzeichnet wurde.

Damit gelten für die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, Degewo, GESOBAU, GEWOBAG, HOWOGE, Stadt und Land und WBM, ab sofort besondere Vereinbarungen. Der Senat teilt mit, daß die Mieterinnen und Mieter bei den sechs städtischen Wohnungsunternehmen gut, sicher und preiswert wohnen können.

„Gut“, weil die Unternehmen ihre Anstrengungen zur Modernisierung und Instandhaltung der Wohngebäude, des Wohnumfeldes und zur Einsparung von Energie intensivieren werden; „sicher“, weil kein Mieter aus seiner Wohnung verdrängt werden wird und „preiswert“, weil die Mieterhöhungen im Durchschnitt bei einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft geringer ausfallen werden als auf dem übrigen Berliner Wohnungsmarkt.


Die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, die derzeit ca. 277.000 Wohnungen besitzen, sollen damit ihrer besonderen sozialen und entwicklungspolitischen Verantwortung nachkommen.


Hier nochmal die für die Mieter wichtigsten Punkte der Vereinbarung:

  • Sozialverträgliche Miethöhe für Bestandsmieter durch Einführung individueller Lösungen mittels einer Sozialklausel
  • Bei Mieterhöhungsverfahren Beschränkung der individuellen Nettokaltmiete auf 30 % des Haushaltsnettoeinkommens sowie Härtefallregelungen bei individuellen Härten
  • Die genannten individuellen Lösungen greifen auch bei Sozialwohnungen, bei denen die Mieterhöhungen aus den planmäßigen Fördermittelreduzierungen resultieren.
  • Vermittlung in strittigen Fällen durch eine Schiedsstelle
  • Bei Wiedervermietung wird innerhalb des S-Bahn-Rings jede zweite Wohnung und außerhalb des S-Bahn-Rings jede dritte Wohnung quartiersbezogen zur ortsüblichen Vergleichsmiete an Haushalte mit Anspruch auf Wohnberechtigungsschein vergeben.
  • Fairer Wohnungstausch bei gewünschter Wohnungsverkleinerung, die städtischen Wohnungsbaugesellschaften bilden hierzu einen gemeinsamen Pool.
  • Mieterhöhungen maximal um 15 % in vier Jahren entsprechend Berliner Bundesratsinitiative und maximal bis zum Berliner Mietspiegel (statt derzeit 20 % in drei Jahren)
  • Modernisierungsumlage maximal 9 % der aufgewandten Kosten entsprechend Berliner Bundesratsinitiative und Gewährleistung verträglicher Mietbelastungen modernisierter Wohnungen
  • Umfassende Einbeziehung der Mieterschaft in den Modernisierungsprozess

 
Kommen Sie bei allen Fragen zum Mieterbeirat - insbesondere bei künftigen Mieterhöhungen, wenn Sie einen Wohnungstausch wünschen, bei Modernisierungsankündigungen, wenn die Miete für Sie unbezahlbar geworden ist, usw. Nehmen sie den Berliner Senat beim Wort: Sie sollen ab sofort gut, sicher und preiswert wohnen können und kein Mieter der GEWOBAG wird mehr aus dem Kiez am Klausenerplatz verdrängt werden.


Sprechstunde des Mieterbeirats Klausenerplatz
Donnerstag von 17:00-19:00 Uhr
im Mieter-Club, Neue Christstraße 8

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05. September 2012 - 02:39wichtiger technischer Hinweis!

Hallo alle Mitleserinnen und Mitleser,

ich wollte nur kurz einen kleinen Hinweis in die Welt hinauswerfen:

Derzeitig baue ich einen neuen Server und daher kann es vorkommen, dass vielleicht mal bei einem Besuch auf diesen Seiten diese Seiten nicht so aussehen wie man es gewohnt ist.

Sollte dies der Fall sein, dann einfach später wieder reinschauen.

Danke!

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05. September 2012 - 00:0415. Berliner Benefiz-Keramik-Basar in der Kleinen Orangerie

Das Keramik-Museum Berlin lädt herzlich zum 15. Berliner Benefiz-Keramik-Basar ein.

Am kommenden Wochenende richtet der Förderverein KMB (in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Charlottenburg-Wilmersdorf) bereits im 15. Jahr in Folge seinen Keramik-Basar aus.

Diesmal können Liebhaber von Keramik und Porzellan sogar an zwei Tagen in der Kleinen Orangerie nach Sammels- oder Gebrauchswertem aus vergangenen Zeiten stöbern und mit Gleichgesinnten fachsimpeln. Kompetente Menschen aus dem Umkreis des Keramikmuseums stehen auch Rede und Antwort und helfen bei der Zuordnung von mitgebrachten „Schätzen“ der Besucher.

Unter anderem kommen Objekte zum Verkauf, die dem Förderverein des Keramik-Museums speziell für diesen Zweck gespendet wurden. Auch der Eintrittspreis, den man sich sogar bei einem Kauf von über 10 Euro verrechnen lassen kann, kommt zu 100% dem Förderverein zugute, der ohne öffentliche finanzielle Förderung das Museum mit sechs bis sieben Ausstellungen pro Jahr in ehrenamtlicher Arbeit betreibt.

 
Keramik-Basar in der Kleine Orangerie (Foto © KMB)

                


Samstag 8. und Sonntag 9. September 2012
jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt 1,- Euro
Kleine Orangerie / Schloß Charlottenburg
Spandauer Damm 20, 14059 Berlin

  


Das Keramik-Museum, das sich gar nicht so weit von der Kleinen Orangerie befindet (ca. 10 Minuten Fußweg), hat Fr., Sa., So., und Mo. von 13:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen auf der Webseite, im Museum selbst oder in der Geschäftsstelle, die sich direkt neben dem Museum befindet.

Keramik-Museum Berlin (KMB)
Schustehrusstraße 13  in 10585 Berlin-Charlottenburg

Aktuell werden im KMB drei Sonderausstellungen gezeigt:


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04. September 2012 - 00:14Aktive Senioren im Bezirk und Kiez

Neuerdings informiert die Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf öfter über ihre Aktivitäten in Pressemitteilungen des Bezirksamts.

Von unnützer Parlamentsdebatte bis zum konstruktivem Dienst am Bürger war darin die Rede.

Am 23.8. fand die Veranstaltung "Senioren debattieren im Parlament" statt. Leider konnte nicht nachgefragt werden, für Spontanfragen gab es keinen Raum. Stattdessen wurde jeder Fraktion im Abgeordnetenhaus die Gelegenheit gegeben, den gleichen Punkt in epischer Breite zu kommentieren. "So konnten sich zwar die Fraktionen ausführlich äußern, gebracht hat uns dieses aber leider nichts, Schade!" wertete der Vorsitzende der Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf, Jens Friedrich, die Diskussion.
Intensiver und ergebnisorientierter war demgegenüber der Einsatz der Seniorenvertretungen am 25.08.2012 auf der Hauptveranstaltung der diesjährigen Seniorenwoche. ...

Jeder der schon mal zu Besuch in Ausschüssen oder ähnlichen Politikersitzungen war, kann ein Lied davon singen. Sie hätten ein konkret anliegendes Problem in "epischer Breite" kommentiert, ist noch eine äußerst freundliche Beschreibung und eine gar feine Formulierung. Endloses Geschwafel, sachlich daneben, mit möglichst vielen Worten gar nichts sagen, könnte man es auch nennen. Wie letztens im Stadtentwicklungsausschuss ist die Meinung der Bürger nicht von Interesse, sie werden weder vorher noch nachher gefragt, kommen auch schon mal gar nicht erst zu Wort. Oft genug muß man nach einer solchen Sitzung erstmal blitzartig unter "normale" Menschen flüchten, um schnellstmöglich den Anschluß an das reale Leben wiederzufinden.

  
So sehen die eigenen Aktivitäten der Senioren auch sehr viel anders, sprich effektiver, am alltäglichen Leben ausgerichtet, aus. Sie besuchten zum Beispiel die Internationale Funkausstellung (IFA), weil sie "neugierig auf neueste Technik" waren und sich über seniorengerechte Angebote informieren wollten:

Smartphones, Tablets, iPhone - alles super, aber für die Ãlteren sind diese in der Handhabung oft zu kompliziert, die Tasten zu klein, und die Beschriftung zu schwer zu lesen. Gibt es Enkelkinder, dann "freuen" sich diese, uns in die Technik einweisen zu können.
In vielen Fällen brauchen wir aber Telefone, mit denen man als Hauptzweck telefonieren kann. Deshalb war Ziel unseres Besuchs der Kontakt zu Anbietern, deren Produkte auf den älteren Normalverbraucher ausgerichtet sind. Diese Zielgruppe beschäftigt sich allerdings mehr damit, ob die Handys als Notrufsystem genutzt werden können, wie es mit der Lautstärke der Klingeltöne aussieht, sind die Geräte hörgerätekompatibel, Notruf bei Sturz oder Bewegungslosigkeit, GPS bei Personenortung (z.B. bei Demenzpersonen), kann man das Display auch bei Außenlicht ablesen und kann man diese Geräte auch ohne Einweisung eines genervten Enkelkindes beherrschen.

Im Vorfeld der IFA hatten wir uns die Aussteller im Internet angesehen und mit einigen direkte Besuchstermine vereinbart.
Fazit Wir waren sehr erfreut, wie aufmerksam man uns zuhörte und welch große Produktpalette nach unseren Kriterien vorgeführt werden konnte. Und z.T. hatten die Geräte auch noch ein schickes Design.
Es bedarf aber einer fairen zielführenden Beratung, die nicht das Aufschwatzen eines Smartphones zum Ziel hat. Auch wenn dieses tolle Möglichkeiten der Kommunikation bietet. Schließlich hat nicht jeder Enkelkinder...

 
Wenn man sich dann auch noch zu den ganzen Aktivitäten und Angeboten des Seniorenclubs bei uns im Kiez umschaut, bekommt den vollen Eindruck davon, was Senioren ganz ohne Politiker, lediglich mit Unterstützung engagierter Mitarbeiter des Bezirksamts (und auch der Schulen), auf die Beine stellen. Schauen Sie, ob jung oder älter, doch mal in das monatlich erscheinende Seniorenprogramm - oder einfach direkt in den Seniorenclub in der Nehringstraße 8.

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- Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

03. September 2012 - 23:19"Berlin liest" - Internationales Literaturfestival Berlin 2012 in Charlottenburg

Die Initiative Ehrung Siegfried Kracauer und das Büro für städtische Konzepte URBANIZERS präsentieren Werke von Siegfried Kracauer und Mascha Kaléko. Nach dem Vorbild der "Fête de la Musique" können Bürger in der Stadt öffentlich und kostenfrei mit Literatur für Literatur werben. Weitere Lesungen in Charlottenburg finden am gleichen Tag (alle ab 17:00 Uhr) u.a. auf dem Spielplatz im Lietzenseepark (nahe der Wundstraße) und in der Gaststätte "Zur weißen Kastanie" (Schloßstraße 22) im Kiez am Klausenerplatz statt. 

  

"Berlin liest" - internationales Literaturfestival Berlin 2012
Auftaktveranstaltung am Dienstag, 4. September 2012 um 17:00 Uhr
auf dem Kracauerplatz, 10711 Berlin-Charlottenburg

Siegfried Kracauer: Berliner Nebeneinander und Straßen in Berlin und anderswo
Feuilletons  aus den Jahren 1930-1933 gelesen von Gregor Langenbrink und Joachim Neu

Joachim Neu - Gastautoren, Kunst und Kultur - ein Kommentar / Kein Trackback

03. September 2012 - 00:02Irgendetwas ist faul am „Ökokiez“-Gespinst

Schlußfolgerungen aus den Antworten auf mehrere Bürgeranfragen bis einschließlich August 2012


Alle Maßnahmen werden öffentlich diskutiert.
(M. Schmiedhofer, Ex-Umweltstadträtin,
Grüne Partei, Dezember 2010)

  
Wir haben schon öfters darauf hingewiesen, daß „Ökokiez 2020“ eine Verschwendung von öffentlichen Geldern für Ökosymbolik zugunsten des eigenen grünen Lokalklientels ist, vorbei an den Bewohnern von Kiez und Bezirk. Vernetzt damit besteht der Eindruck, das Bezirksamt wolle dabei auch gleich noch einem langjährigen, aber gerne verleugneten Geschäftspartner einen Anschlußjob beschaffen. Aber sehen Sie selbst:

Im Protokoll vom 25.1.2012 aus der Sitzung der „Steuerungsrunde“ für den „Ökokiez 2020“ - dort sitzen u.a. das Bezirksamt in Form des Leiters des Umweltamts, die Fa. B.&S.U., die für 102.000 € öffentliche Gelder dem Bezirksamt das Klimaschutzkonzept angefertigt hat, und ein Bürgerverein -  heißt es:
(1) „Des weiteren wurde die Bewilligung der Stelle eines Klimaschutzmanagers angesprochen. Es wurde einhellig als sinnvoll erachtet, diesen bei einem freien Träger und nicht der öffentlichen Hand anzusiedeln. Mehrere freie Träger wurden diskutiert, vorgeschlagen wurde ARGUS.“   (zitiert in 3. Einwohnerfrage, Antwort zu 3

Zum besseren Verständnis sei noch ergänzt, daß bei dieser Diskussion der Leiter des Umweltamtes der Wortführer war, daß seine Dienstherrin, die Bezirksstadträtin für Umwelt, persönlich anwesend war und nicht widersprach und daß die Empfehlung, die Fa. argus zu begünstigen, ebenfalls „einhellig“ ausgesprochen wurde (also unter Einschluß des Geschäftsführers der empfohlenen Firma, der ebenfalls Mitglied der „Steuerungsrunde“ ist S. 176).

 
Drei Monate später, im April, teilte die Stadträtin dann der Öffentlichkeit auf Anfrage mit:
(2) „Für die noch zu treffende Entscheidung der Verwaltung, wo die Stelle angesiedelt werden soll, wird voraussichtlich ein Interessenbekundungsverfahren durchgeführt.“ (Antwort zu 4.) Und weiter: „Wie bereits zu 4. dargestellt, favorisiert aber das Bezirksamt aus Transparenz- und Wettbewerbsgründen und im Interesse einer Markt- und Anbieterübersicht ein Interessenbekundungsverfahren.“ (Antwort zu 5.) (3. Einwohnerfrage)


Einen weiteren Monat später tappte die Stadträtin immer noch im dunkeln in Bezug auf das eben erwähnte Interessenbekundungsverfahren:

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Michael R. - Gastautoren, Politik - ein Kommentar / Kein Trackback

02. September 2012 - 18:17Erhalt der Gaslaternen

Von der Einwohnerversammlung zum Einwohnerantrag
 
Die Einwohnerversammlung im Rathaus Charlottenburg brachte die erwartete "Entrüstung" der Zivilgesellschaft. Da der politisch verantwortliche Staatssekretär Gaebler, sein Chef Senator Müller, aber auch seine Untergebenen aus der Verwaltung (Adam, Hofschroer) nicht erschienen waren - und auch Vattenfall "kniff"- bekam der zuständige Stadtrat Marc Schulte aus dem Bezirksamt den Unmut der Bürger ab.

Die Versammlung war zwar nicht überfüllt - bei der geringen Werbung des BA auch verständlich - doch waren wichtige Vertreter verschiedener Initiativen aus dem Bezirk anwesend. Was Herr Schulte aus dem angesammelten "Unwillen" der Gaslichtfreunde nun machen wird, weiß nur er selber. Bei involvierten Politikern und ihrer parteipolitischen Vernetzung und Abhängigkeit, bleibt stets ein gewisses Mißtrauen angsagt.
 
"Handeln"und nicht "Resignation" bleibt das Motto der engagierten Leuchtenfreunde. Daher wurde bereits im BVV-Büro ein Einwohnerantrag eingebracht, und auf dem Suarezstraßenfest haben heute bereits mehr als 250 Charlottenburger unterschrieben. 1000 Unterschriten aus dem Doppelbezirk sind nötig, damit die BVV gezwungen ist den Antrag aus den Reihen der Bürgerschaft zu beraten und diesen positiv abzustimmen - oder abzulehnen. Mit den entsprechenden Auswirkungen in der kritischen Öffentlichkeit.

Den Antrags- und Begründungstext finden Sie hier wieder, die formalen Bedingungen aus dem Bezirksverwaltungsgesetz § 44 mit Kommentar aus dem Hause sind beigefügt.
 
Nehmen Sie die Chance wahr, auf den Straßenfesten im Bezirk, auf Bürgerämtern und bei sonstigen Gelegenheiten, ihre Unterschrift anzufügen. Einen zeitlichen Abgabetermin gibt es nicht. (Unterschriftenliste als PDF zum Download)

Joachim Neu - Gastautoren, Politik - zwei Kommentare / Kein Trackback

01. September 2012 - 20:25Wohnen, Mieten, Verdrängung - Themengottesdienst in der Sophienkirche

In der Berliner Mieterbewegung hat sich in den letzten Jahren ein breites Bündnis aus Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen unter dem Motto "Verschieden denken - gemeinsam handeln" zusammengefunden. Wenn sich jetzt auch noch die Kirche auf ihre eigentliche Botschaft besinnt, dann ist das eine höchst erfreuliche Entwicklung.

Welche Erfahrungen machen Menschen rund um die Sophienkirche mit Verdrängungsprozessen, zunehmender Privatisierung und Wohnungsknappheit?

Zwischen energetischer Sanierung, steigenden Mieten, Wohnungsbesichtigungen und Protest - Wohnen in Berlins Mitte - feiert die Ev. Kirchengemeinde Sophien am Sonntag, 2. September 2012 um 10 Uhr in der Sophienkirche, Große Hamburger Straße 31 in 10115 Berlin-Mitte einen Themengottesdienst anlässlich des Diakoniesonntags. Von der Situation Betroffene kommen im Gottesdienst zu Wort.

Kirchenrätin Susanne Kahl-Passoth, Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, predigt über ein Wort des Propheten Jesaja (Jesaja 5,8-9). Die Liturgie gestalten Pfarrerin Dr. Christina-Marie Bammel und Pfarrer Peter Storck.

"Wehe denen, die Haus an Haus reihen, die Feld an Feld rücken, bis kein Platz mehr ist und bis ihr allein noch im Herzen des Landes wohnt. In meinen Ohren ist der Schwur des Herrn der Heerscharen: Viele Häuser werden verheert sein, große und schöne, dass niemand in ihnen wohnen kann." (Jesaja 5,8-9)

  
Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm „Mietenstopp“ von Anthony Lew Shun, Martin Lutz und Gertrud Schulte-Westenberg über die Berliner Mietenstopp Demonstration und ihre Aktivisten im Sommer 2011 werden im Anschluss an den Gottesdienst im Rahmen des Nachgespräches oben auf der Empore der Kirche gezeigt und Sie können mit Beteiligten sprechen. Pfarrer Storck moderiert das Gespräch (bis etwa 11:45 Uhr).

 
"Christus spricht, was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan." (Matthäus 25, 40)

Modernisierung am Klausenerplatz mit Mieterhöhungen bis zu ca. 45% und Verdrängung

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01. September 2012 - 02:38Kultur zum Wochenende!


Playing for Change - Stand by me

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