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31. Januar 2017 - 19:34Rückblicke bei einer Tasse Tee in Charlottenburg

Neue Ausstellungen im Keramik-Museum Berlin

 
Der Teeweg zu einer kleinen Retrospektive führt ab Februar direkt ins alte Charlottenburg.
Das Keramik-Museum Berlin lädt herzlich zur Eröffnung von zwei neuen Ausstellungen am kommenden Samstag ein.

 

  
 
 

 Ritus – Ritual – Zeremonie. Teekeramik aus Japan und Berlin

 
 

Ausstellungseröffnung: Samstag, 4. Februar 2017 um 19:00 Uhr

Begrüßung: Heinz-J. Theis, Museumsleiter
Grußworte: Herr Gesandter Kiminori Iwama, Botschaft von Japan   
Einführung: Herr Ulrich Vollmer   
Musikalische Umrahmung: Herr Peter Pütz (Shakuhachi)

 
Die Ausstellung wird vom 5. Februar bis zum 7. August 2017 gezeigt.

 
 

 
 
   

Inke und Uwe Lerch – eine kleine Retrospektive

 
 

 
 
Ausstellungseröffnung: Samstag, 4. Februar 2017 um 19:00 Uhr
in Anwesenheit der Künstler
Begrüßung: Heinz-J. Theis, Museumsleiter

 
Die Ausstellung wird vom 5. Februar bis zum 5. Juni 2017 präsentiert.



 

Keramik-Museum Berlin (KMB)
Schustehrusstraße 13, 10585 Berlin-Charlottenburg
Öffnungszeiten:
Fr - Mo von 13:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt 4,00 Euro, ermäßigt 2,00 Euro
Jeder letzte Montag im Monat: Eintritt frei

  

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- Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

30. Januar 2017 - 19:58Straßen und Plätze: Barstraße und Barbrücke



1. Die Straße
Die Barstraße wurde um 1885 als direkte Verbindung zwischen Fehrbelliner Platz und Heidelberger Platz angelegt und trug zunächst im Bebauungsplan die Bezeichnung Straße 34a. 1892 erhielt sie ihren jetzigen Namen.

2. Der Name der Straße
Diese Namensgebung im Jahr 1892 fiel in die Zeit, als das Dorf Deutsch-Wilmersdorf auf dem Weg zur Großstadt Berlin-Wilmersdorf war (vgl. „Vom Dorf zur Großstadt“). Offenbar sah man es als für diese Entwicklung förderlich an, sich im Ortsbild patriotisch zu geben, wozu der „Heldenkaiser“ Wilhelm I. hervorragend geeignet war: 1888 hatte man die bereits nach ihm benannte Dorfstraße poetisch überhöht in Wilhelmsaue umbenannt, und 1895 stellte man auf ihr zusätzlich seine Büste auf.
Auch die Barstraße hat einen persönlichen Bezug auf den „Heldenkaiser“, was für uns Heutige nicht mehr ohne weiteres erkennbar ist, aber für die Zeitgenossen war der Bezug sogar doppelt gegeben: Der Name ist abgeleitet von der Gemeinde Bar-sur-Aube, etwa 200 km östlich von Paris. Dort nahm Wilhelm 17jährig als Kronprinz und Hauptmann im Februar 1814 im Rahmen der Befreiungskriege gegen das napoleonische Frankreich an einer Schlacht teil und erhielt dafür von Vater Friedrich-Wilhelm III. das Eiserne Kreuz („Look Inside“). Das war seine erste Heldentat. 56 Jahre später, im November 1870, fand im Verlauf des deutsch-französischen Krieges dort erneut eine Schlacht statt, die wieder die Preußen – diesmal aber unter Wilhelm als König und Oberbefehlshaber der gesamten Armee – gewannen.


Barbrücke in Wilmersdorf

1 - Blick von der Barbrücke über den östlichen Teil des Fennsees nach Schöneberg
 

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

28. Januar 2017 - 20:42Didos Himmelfahrt

Deutsche Oper erzählt die Geschichte von Dido und Aeneas


 
Mit dem Bild einer zum Himmel gereckten Hand wird der Zuschauer aus der Tischlerei der Deutschen Oper entlassen, wo am 28. Januar „Dido“ von Michael Hirsch uraufgeführt wurde.

Dido, die Königin von Karthago beendet ihr Leben, als ihr Geliebter Aeneas sie verläßt, um Rom, die spätere Hauptstadt eines Weltreiches, zu gründen. Mit einer gänzlich neuen Version dieser Geschichte überrascht der aus München stammende Wahlberliner Michael Hirsch die Opernfreunde nicht. Bereits 2003 „rhythmisierte“ der Komponist das Libretto „La Didone abbandonata“ von Pietro Metastasio. In dieser zehnminütigen Kurzoper geht es einzig um die Trennung der beiden Liebenden. Hirsch nannte sie „Die verlassene Dido“. Diese Oper nimmt er nunmehr in seine Adaptation von Henry Purcells Barockoper „Dido und Aeneas“ auf, die zu den ergreifendsten Klagegesängen der Musikgeschichte gerechnet wird.

Ursprünglich hat die Geschichte von Dido und Aeneas der römische Dichter Vergil erzählt. Seit über 2000 Jahren regt sein Epos immer wieder erneut Künstler zur Auseinandersetzung an, so daß sich um diesen Stoff eine unüberschaubare Literatur rankt. Allein Metastasios Libretto wurde über sechzig Mal vertont.

In Michael Hirsch‘s Version wird eine Brücke von den barocken Klängen Purcells bis in die heutige Zeit geschlagen. So wie musikalisch auf mehreren Ebenen agiert wird, wird auch in der Inszenierung von Martin G. Berger auf unterschiedliche Ebenen, beziehungsweise in verschiedene virtuelle Räume, gesprungen. Eine Bühne gibt es, die steht jedoch in der Mitte des Raumes. Um sie herum liegen zunächst die Zuschauer auf dem mit weichen Matten ausgelegten Boden. Auf dem Bühnenpodest und auch zwischen den Zuschauern agieren die Darsteller, so daß der Zuschauer Bestandteil einer musikalischen Rauminstallation wird.

„Dido“ in der Deutschen Oper Berlin / Foto © Frank Wecker

Die verliebte Dido (Abigail Levis) läßt ihr Volk an ihren Empfindungen per Video und Smartphon teilhaben. Foto: Wecker
 

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FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

26. Januar 2017 - 22:16Volle Ladung

Neue E-Ladesäule im Klausenerplatz-Kiez

 
 

Die erste Stromtankstelle im Klausenerplatz-Kiez wurde bereits im Jahr 2009 in der Schloßstraße 1 vor dem Bröhan-Museum aufgebaut. Seit Mitte 2015 gibt es in der Knobelsdorffstr. 53 eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge, die über das Senatsprogramm „Schaufenster Elektromobilität Berlin/Brandenburg“ installiert wurde.

Im Dezember 2016 wurde die erste E-Ladesäule auf private Nachfrage in der Nehringstraße 4 in Betrieb genommen. Das Besondere daran: die Ladesäule in der Nehringstraße wurde nicht nach dem Senatsprogramm errichtet, sondern vom Inhaber der Fahrschule InnoM, die direkt gegenüber liegt, persönlich beantragt und in Abstimmung zwischen dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und der Firma Allego aufgestellt. Diese Station ist damit die erste Ladesäule berlinweit, die auf Nachfragebedarf einer Privatperson installiert wurde.

Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger betonte zur Inbetriebnahme: „Dieser privat angefragte Nutzungsbedarf einer Ladesäule hat eine neue Qualität, der hoffentlich künftig zum Normalfall wird.


E-Ladesäule im Klausenerplatz-Kiez (Nehringstraße 4)

 

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18. Januar 2017 - 00:24Mit der Wasserrechnung wird nicht nur Wasser bezahlt

Senat erhebt verschleierte Wassersteuer


Wasser ist keine Ware, es gehört allen. So ist die Auffassung des Berliner Wassertisches, der 2011 mit einem Volksentscheid die Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe (BWB) erzwang und damit einen international beachteten Sieg über den Neoliberalismus errang. Es war ein Sieg der Bürger über solch mächtige Konzerne wie RWE und Veolia. Sie griffen nach dem Allgemeingut Wasser, um es den Berliner Bürgern profitabel zu verkaufen.

 

Weltwassertag am 22. März 2015 / Foto © Frank Wecker

Zum Weltwassertag am 22. März 2015 stellte der Berliner Wassertisch
die Wassercharta der Öffentlichkeit vor. Foto: Wecker

 

Diskussionsrunde mit dem Wassertisch über die Wassercharta / Foto © Frank Wecker

Michael Bender vom Bundesverband Grüne Liga (links) und Hartwig Berger vom Ökowerk (2. Von links) diskutierten mit dem Wassertisch über die Wassercharta. Foto: Wecker

 
Aus dieser Zeit der teilprivatisierten BWB stammen noch einige Regelungen, die bis heute in allen Berliner Haushalten zu Buche schlagen. Das Geld fließt zwar nicht mehr als Profit an Konzerne, aber als Rendite in den Berliner Haushalt, über dessen Verwendung Unklarheit herrscht.

Die Berliner bezahlen über die für die Besorgung von Trink- und Abwasser notwendigen Kosten hinausgehend eine Rendite, die gegenwärtig mit 6,1 Prozent kalkuliert wird. Eine der Expertinnen des Berliner Wassertisches, die frühere Abgeordnete Gerlinde Schermer (SPD) ist in die finanztechnischen Tiefen eingedrungen und wird nicht müde, dem Senat dafür die Rechnung aufzumachen.

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FW - Gastautoren, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

17. Januar 2017 - 00:02Kein Anschluß unter dieser Verbindung

Offene Verrohrung



 

Ein Rohr ist ein länglicher Hohlkörper, dessen Länge in der Regel wesentlich größer als sein Durchmesser ist. Im Gegensatz zu einem Schlauch ist ein Rohr aus relativ unflexiblem Material gefertigt. Rohre besitzen im Allgemeinen einen kreisrunden Querschnitt, welcher für die gebräuchlichsten Anwendungsfälle die optimale Bauform darstellt: z.b. als Transportweg einer Rohrleitung für Flüssigkeiten. (aus Wikipedia)


Rohre für eine geplante Grundwasserabsenkung an der Schloßstraße

 


Es begann Ende November 2016 auch recht flott, um Sinn und Zweck einer Verrohrung nachzukommen. Massive Beton-Ständer wurden entlang der Neuen Christstraße aufgestellt. Ein Transportfahrzeug mit Kranaufbau hob etliche Rohre, um sie auf den Ständern zu montieren. Ein flexiblerer Schlauch wurde zum Endpunkt, dem Einlauf zum Kanal auf dem Mittelstreifen der Schloßstraße, verlegt. Doch schon nach wenigen Tagen war der Anfangselan versiegt. Die Rohre wurden nur wenige Meter in der Neuen Christstraße montiert. Seitdem steht dieses Gebilde unfertig und damit sinnlos herum.


Vorbereitungen zur Rohrverlegung in der Neuen Christstraße für eine geplante Grundwasserabsenkung (November 2016)

 

Rohre für eine geplante Grundwasserabsenkung an der Schloßstraße

Rohre für eine geplante Grundwasserabsenkung in der Neuen Christstraße - seit November 2016 nicht fortgeführt (Stand Januar 2017)

 

Die Rohrleitung sollte eigentlich bis in die Danckelmannstraße weitergeführt werden. Diese Rohre werden gewöhnlich bei Bauvorhaben für eine nötige Grundwasserabsenkung verlegt. Das abgepumpte Grundwasser wird dann zu einem Abwasserkanal geführt, der von seiner Größe her in der Lage ist, die anfallenden Wassermengen aufzunehmen. Und der liegt halt unter der Schloßstraße (1). Daß es bei der Verrohrung genau darum gehen sollte, bestätigten uns damals die freundlichen Bauarbeiter. Genauere Auskünfte zu Art und Ort des Bauvorhabens in der Danckelmannstraße konnten sie uns nicht geben.

Und natürlich bleibt leider weiterhin festzustellen - Anwohner-Informationen seitens des Bezirksamts zu diesem konkreten Bauvorhaben (ob es sich dabei nun um Sanierung, Abriß, Nachverdichtung, oder was auch immer sonst handeln sollte): Fehlanzeige!



(1) Ein Beispiel aus dem Jahr 2006: Wegen Bauarbeiten für das Seniorenzentrum Wilhelm-Stift am Ernst-Bumm-Weg wurde ebenfalls eine Grundwasserabsenkung durchgeführt. Die Rohr-Schlange zog sich vom Ernst-Bumm-Weg über die Sophie-Charlotten-Straße, die Gardes-du-Corps-Straße, entlang dem Klausenerplatz, weiter durch die Neufertstraße und dann links in die Schloßstraße bis zum Spandauer Damm. 


- Kiez, Technik - zwei Kommentare / Kein Trackback

11. Januar 2017 - 00:02Senioren Aktiv

Wahl zur Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf

 
„Dieses Gesetz sowie seine neuste Fassung vom vergangenen Jahr gäbe es ohne den Anstoß und die Hartnäckigkeit vieler, vieler Seniorinnen und Senioren nicht“, so Regina Saeger, Vorsitzende des Landesseniorenbeirates Berlin: „Wir tragen die Verantwortung für eine erfolgreiche Seniorenpolitik in Berlin mit, damit die ältere Generation selbstbestimmt ihr Leben gestalten kann.“

Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf informiert zum zeitlichen Ablauf der Wahl. Die Kandidatinnen und Kandidaten des Bezirks stellen sich vor. Die Wahlen selbst finden vom 27. bis zum 31. März 2017 statt.

Machen Sie mit. Wer in Berlin das 60. Lebensjahr vollendet hat, gehört zu den Seniorinnen und Senioren und kann seine Interessenvertretung wählen. Die Wahlbenachrichtigungen werden Ende Januar per Post zugestellt.

 

 
 

Weitere Informationen:

Gemeinsame Geschäftsstelle des Landesseniorenbeirates Berlin (LSBB)
und der Landesseniorenvertretung Berlin (LSV)
Telefon: 030-32664126 (Mo-Di, Do-Fr 9-13 Uhr)

Parochialstraße 3 (Raum 230 des Neuen Stadthauses), 10179 Berlin-Mitte

 

 
 

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10. Januar 2017 - 00:24Ausblick ins neue Jahr 2017 (III)

Mission: Bundestagsmandat 2017 - Das finale Duell?

 
Der Kampf der beiden aussichtsreichsten Charlottenburg-Wilmersdorfer Direktkandidaten bei der letzten Bundestagswahl von 2013 war schließlich äußerst langweilig. Die SPD-Kandidatin unterlag dem CDU-Kandidaten damals chancenlos. Zwei der Kandidaten, die sich auf die im September 2017 stattfindenden Wahlen zum Bundestag vorbereiten, lassen den geneigten Betrachter auf eine spannendere Entscheidung hoffen.

Der eine dürfte bereits klar sein. Klaus-Dieter Gröhler (CDU) wird doch bestimmt wieder in den Ring steigen. Aber wer wird sein Kontrahent von der SPD?
Das muß die SPD erst noch entscheiden. Fünf Personen möchten nach entsprechenden Pressemeldungen gern ins höchste Haus (Berliner Morgenpost vom 02.12.2016). Darunter die Verliererin von 2013. Nochmal verlieren? Ach nee, das war öde - das kennen wir ja schon. Es gibt allerdings einen Kandidaten bei der SPD, der mehr verspricht.

 
Wir erinnern uns. Klaus-Dieter Gröhler (CDU) war einst langjähriger Baustadtrat in Charlottenburg-Wilmersdorf - bis er..., ja bis er vom Stuhl geschubst wurde. Von wem? Es war Marc Schulte (SPD), der sich als Nachfolger darauf niederließ. Und genau dieser Herr Schulte wurde nun nach den letzten Berliner Wahlen von 2016 auch wieder vom Baustadtratstuhl geschubst. Nur diesmal nicht vom politischen Gegner, sondern von der eigenen Partei. So undankbar kann nur die SPD sein, wenn sie dem gewünschten grünen Zählgemeinschaftspartner unbedingt ein Lockangebot unterbreiten möchte.

Tja, und nun möchte genau dieser Herr Schulte gern für die SPD als Direktkandidat zum Bundestagswahlkampf antreten. Das finden wir super!
Also SPD: ihn oder keinen. Ihr habt da bei Herrn Schulte sowieso was gutzumachen.

Marc Schulte (SPD) gegen Klaus-Dieter Gröhler (CDU) - zwei Charlottenburg-Wilmersdorfer Ex-Baustadträte, die vielleicht noch eine kleine Rechnung offen hätten. Ein wahrer Wahlkampf, der unserem Bezirk würdig wäre. Alles andere wäre öde und langweilig.


Großes Theater

 

- Politik, Satire - sechs Kommentare / Kein Trackback

05. Januar 2017 - 00:28Kunst und Kultur unerwünscht

Aus für die Kulturwerkstadt

 

 

„Am 31.01. müssen wir aus den Räumen raus. Der Vermieter hat eine "andere Nutzungsvorstellung"....... Damit haben wir einen Ort verloren, wo Kultur noch ohne Kommerz funktioniert hat. Schade!

Bevor wir nun unsere Räumlichkeiten, in denen die KulturWerkstadt seit August 2013 betrieben wurde, zum 31. Januar abgeben müssen, möchten wir nochmals Allen danken, die durch den Besuch der Veranstaltungen dafür gesorgt haben, dass unsere kleine Bühne so erfolgreich wurde!
Der Dank gilt natürlich auch den zahlreichen Künstlern, die uns mit ihren Auftritten, oft für eine sehr geringe Gage, unterstützt haben!“


So trifft es, wie überall in Berlin, immer häufiger nicht nur die einfachen Mieter, sondern auch kleine alteingesessene Gewerbebetriebe, Künstler- und Theaterräume und soziale Projekte.

Der Verein KiezKulturWerkstadt e.V. möchte gern weitermachen und schaut sich nun verstärkt nach neuen Räumlichkeiten in der Nähe um.

 
Die Kulturwerkstadt lädt ganz herzlich zu den letzten Veranstaltungen am alten Ort ein.
 

  • "MILONGA" - Der Tangoabend mit Jens Stuller
    Für Tango-Neulinge wird es ab 20:00 Uhr eine Tangoeinführung geben!
    Eintritt 4,- Euro
    Donnerstag, 5. Januar 2017
    Einlass: 19:30 / Beginn: 21:00 Uhr



  • Offenes Konzert - "Abschiedsbühne"


    Wir laden alle ein, die schon einmal bei uns in der Kulturwerkstadt ein Konzert gegeben haben, einen kurzen Beitrag auf der Bühne zum Besten zu geben und mit uns zu feiern, dass es diesen Ort für drei Jahre gegeben hat, wo Kultur ohne Kommerz einfach so funktioniert hat.
    Eintritt frei - Spende erbeten.

    Freitag, 13. Januar 2017

    Einlass: 19:30 / Beginn: 20:00 Uhr




  • Themenabend - "Humane Pflegekultur"

    Ein pflegekultureller Abend mit Sprachpower und Gesprächskunst , Musik und Begegnung zum Thema Pflege mit der Pionierin Sandra Mantz.
    Eintritt frei - Spende erbeten.

    Donnerstag, 19. Januar 2017

    Einlass: 18:30 / Beginn: 19:00 Uhr



  • Konzert "Voyage Vagabond"    Berlin - Paris - retour
    Französische und deutsche Chansons von Marlene Dietrich bis Edith Piaf, von Bertolt Brecht/Weill bis Cole Porter, Poetisches von Homero Manzi, Papusza, Mascha Kaleko - gesungen und gesprochen von Maria Mané und Yutah Lorenz. Am Klavier mit argentinischem Temperament Carly Quiroz.
    Eintritt frei - Spende erbeten.
    Freitag, 20. Januar 2017

    Einlass: 19:30 / Beginn: 20:00 Uhr

Kulturwerkstadt (in der ehemaligen Engelhardt-Brauerei)
Danckelmannstraße 9 A
14059 Berlin-Charlottenburg

 

- Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

04. Januar 2017 - 00:24Ausblick ins neue Jahr 2017 (II)

Wird uns Schlorrendorf erhalten bleiben?


Es sieht leider ganz so aus. Pünktlich zum Jahresbeginn verkündet das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf eine Haushaltssperre.

Haushaltswirtschaftliche Beschränkungen 2017

Der Bezirk verhängt mit Beginn des Haushaltsjahres 2017 eine Haushaltssperre, da Charlottenburg-Wilmersdorf bis spätestens 31. Mai 2017 dem Abgeordnetenhaus u.a. wegen des negativen Abschlusses 2015 einen Ergänzungsplan vorzulegen hat. Den erforderlichen Entwurf des Ergänzungsplans 2017 wird das Bezirksamtskollegium voraussichtlich am 10. Januar 2017 beschließen.
Quelle: Pressemitteilung vom 27.12.2016

Wir kennen das, wird es uns doch in alter Schlorrendorfer Tradition fast jährlich verkündet. Das Abgeordnetenhaus fordert nun u.a. wegen des negativen Abschlusses 2015 einen Ergänzungsplan. Was haben sie denn 2015 bloß wieder angestellt? Wie war die allgemeine Wetterlage? Erforderte die Weltlage damals besonders viele Dienstreisen mit wichtigen bilateralen Gesprächen? Waren Parteifreunde außergewöhnlich gierig?
Wir haben mal ins Archiv geschaut. Was ist uns dabei aufgefallen?

 
Es gab 2015 eine Sonnenfinsternis. Das sogenannte Pilotprojekt „Ökokiez“ hatte bis dahin allermindestens 232.369,69 Euro an öffentlichen Geldern verschlungen. Es wurden ganz, ganz viele Oeynhausen-Gutachten in Auftrag gegeben und trotzdem keine Kleingärten gerettet. Das Raumschiff ICC sollte, ist aber doch immer noch nicht ins Ungewisse gestartet, um bei ausgedehnteren Ausflügen die Fördertöpfe des ganzen Universums zu sichern. Dafür gelang, nach jahrelang erprobter SPD-Tradition, ein ganz, ganz besonderer Coup. Sie haben sogar Bücher der Bezirksbibliotheken weggeworfen, damit die Statistik stimmt. Sie haben sogar bis heute darauf verzichtet, einen kleinen Platz ohne viel Verkehr für ca. 450.000 Euro zu "verkehrsberuhigen".

Also liebes Abgeordnetenhaus, habt bitte Erbarmen. Laßt die Bürgerinnen und Bürger von Charlottenburg-Wilmersdorf nicht unter Euren beiderseitigen Spielchen leiden.

 

 

- Politik, Satire - Kein Kommentar / Kein Trackback

03. Januar 2017 - 00:02Ausstellungseröffnung im Schlorrendorfer

"Veränderung" - Stefan Lakenbrink


In der ersten Ausstellung 2017 des KCW im Schlorrendorfer zeigt Stefan Lakenbrink Fotografien der Veränderungen seit 1989.
Zur Darstellung dieser Entwicklung wurde jeweils ein Bild aus der Zeit rund um den Mauerfall mit einer aktuellen Aufnahme ergänzt. Dabei sollten der Standort des Fotografen und der Bildausschnitt sowie die Perspektive identisch sein. Inhaltlich ging es nicht nur um das „Nachfahren“ des ehemaligen Grenzstreifens. Vielmehr bestand das Ziel, Berlin möglichst vielfältig sowohl bei den Orten als auch der Thematik zu erfassen.


 

Ausstellungseröffnung: Sonntag 8. Januar 2017 um 12:00 Uhr
Die Ausstellung wird bis zum 3. Februar 2017 zu sehen sein.

 
Kultur-Club Westend im Schlorrendorfer
(Kiez- und Kulturgaststätte)
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02. Januar 2017 - 00:02Den Zwangsarbeitern ihre Geschichte zurückgeben: 70 + 2 Jahre erinnerungspolitisches Versagen des Bezirks

Seit zwei Jahren hat das Bezirksamt Kenntnis, aber keine Erinnerung geschaffen

 
 
Zu Kriegsende „lag in der ganzen [Reichshaupt]Stadt praktisch irgendein Lager gleich um die Ecke“ (1). Das galt auch für unseren Bezirk: Schon Ende 1942 gab es in Wilmersdorf und Charlottenburg zusammen 65 Lager mit 11.000 Zwangsarbeitern, zum Kriegsende etwa 100. Einige große Barackenlager befanden sich im Grunewald, aber die meisten waren in Festsälen, Hotels, Gaststätten, Fabrikschuppen, Schulen usw. untergebracht – also mitten in der Stadt. Die deutsche Bevölkerung begegnete den Zwangsarbeitern im Alltag auf Schritt und Tritt (2).
Viele von ihnen wurden in der Kriegsindustrie eingesetzt, z.B. bei Siemens (Charlottenburg). Aber man benutzte sie ebenfalls auf dem Bau und bei der Reichsbahn, in Arztpraxen, Handwerksbetrieben, Kirchengemeinden und selbst in privaten Haushalten. Und auch in den Bezirksämtern: „Der ausserordentliche Mangel an männlichen Arbeitern hat dazu gezwungen, Kriegsgefangene, Ausländer und sogar Juden einzusetzen“, stellte schon im Frühjahr 1941 der Kriegsverwaltungsbericht des Bezirksamtes Wilmersdorf (3) fest. Arbeitskräftebedarf bestand bei Stadtgärtnerei, Straßenreinigung, Krankenhaus, Wirtschafts- und Ernährungsamt, Friedhof, Gewerbeaufsicht, Gaswerk, Gesundheits- und Finanzamt.

Aufgrund eines Hinweises des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors konnte Wilhelmsaue 40 (offiziell: 39-41) als Standort des Zwangsarbeiterlagers des Bezirksamts Wilmersdorf identifiziert werden. Beleg dafür ist der Bericht des Gesundheitsamtes Berlin-Wilmersdorf vom 30.11.1942 (4), in dem es heißt (hier ein Auszug):

Angaben zum Lager im Wilmersdorf (Abschrift) / Quelle Landesarchiv

Auszug aus dem Bericht des Gesundheitsamtes Wilmersdorf

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - zwei Kommentare / Kein Trackback