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07. April 2014 - 21:40Wohnen in Berlin

 
Im März hatten die Mieterinitiativen Kotti & Co und das Berliner Bündnis Sozialmieter.de die Broschüre „Nichts läuft hier richtig – Informationen zum Sozialen Wohnungsbau in Berlin“ vorgestellt.

Heute hat die Dossier-Gruppe, in der sich zahlreiche weitere Stadtteil-, Hausgemeinschafts-, und Mietergruppen zusammengeschlossen und vernetzt haben, ihr zweites Mietenpolitisches Dossier veröffentlicht und an Senatsvertreter übergeben.
 

BerlinStrategie von Berliner Mieterinnen und Mietern
Auf dem Stadtforum 2030: Die BerlinStrategie: Wo Berlin Schwerpunkte setzt
07. April 2014, Energieforum Berlin, Thema: Transformationsräume

 
Sehr geehrte Vertreter des Berliner Senats,

Wir sind Mieterinnen und Mieter aus verschiedenen Teilen der Stadt.
Es ist nun zweieinhalb Jahre her, seit wir Ihnen das erste Dossier mit zehn exemplarischen mietenpolitischen Problemen und Lösungsansätzen zu Ihren Koalitionsverhandlungen überreicht haben. Unsere Situation hat sich trotz des Dialogs nicht verbessert – die Frist für die solidarische Stadt läuft ab.
Wir überreichen Ihnen hiermit die zweite Mahnung!

Wir sehen mit wachsender Besorgnis die Transformation unserer Mieten.
Warum das im Detail so ist, erfahren Sie im Dossier, das wir mitgebracht haben. Hier ist auch zu lesen, welche BerlinStrategie wir vorschlagen.

Die wichtigste BerlinStrategie in den Augen von Mietern ist die soziale Wohnraumversorgung. Diese ist die Basis für eine solidarische Stadt und soziale Stadtentwicklung.

Das ist umsetzbar durch

  • Transformation der Stadt nur mit voller Übernahme der Kosten der Unterkunft durch die Jobcenter.
     
  • Transformation der städtischen Wohnungsbaugesellschaften in gemeinnützige Unternehmen mit Mietermitbestimmung.
     
  • Transformation unsozialer ökologischer Modernisierungspraxen in soziale und gerechte.
     
  • Transformation des sozialen Wohnungsbaus in kommunales Eigentum.
     
  • Transformation der Berliner Abzockmieten für Sozialwohnungen in tatsächliche Kostenmieten.
     
  • Transformation der Situation von Geflüchteten in Bleibe- und Wohnrecht.
     
  • Keine Transformation der Kleingärten.
     
  • Transformation ohne Privatisierung und Spekulation.
     
  • Transformation in eine Stadt ohne Zwangsräumungen.

 


 

- Gesellschaft, Politik - zwei Kommentare / Kein Trackback

06. April 2014 - 23:52Die große weite Welt entdecken

Auf Kosten der Steuerzahler

 
Reisen ist immer schön. Schöne Strände, gutes Essen und abends in die Bar. Der normale Arbeitnehmer muß dafür seinen Urlaub opfern und natürlich auch alles selbst bezahlen.

Nun gibt es da eine ganz besondere Spezies von Personen, für die solche Regeln nicht immer gelten, für die ist so manches ganz anders. Volksvertreter oder auch Politiker werden sie genannt. Ihre Ausflüge auf Kosten der Steuerzahler nennen sie Dienstreisen.

Telepolis hatte sich mit ihrem regen Treiben beschäftigt:
Dort wird u.a. geschrieben, daß zu den bevorzugten Zielen ihrer hochamtlichen Dienstreisen auf jeden Fall warme Länder mit hohem Freizeitwert zählen. Dieses schwierige und belastende Unterfangen geschieht natürlich nicht aus schnödem Spaß, wegen Shopping und Völlereien. Nein, im Mittelpunkt steht immer ein hochwichtiger Meinungsaustausch über bilaterale Fragen. Ja, worüber denn auch sonst?

Da viele Abgeordnete Wert darauf legen, es den Bürgern zu vermitteln, dass sie ungeheuer viel arbeiten müssen, geben sie gern Einblicke in ihre Tagesabläufe. Und das erleichtert es ungemein, sich ein Bild davon zu machen, was sie leisten oder auch nicht leisten.

Quelle: Telepolis vom 27.01.2014

 
Auch so einige Lokalpolitiker vom Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf legen stets Wert darauf, Einblicke in all ihre irrsinnige Arbeitsüberlastung, auch noch zusätzlich belastet mit dringend nötigen Dienstreisen, bei Facebook zu geben.
So ist dort eine sicher aufregende, spannende und anstrengende Dienstreise von Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) in Begleitung seiner zwei netten Stadträtinnen Elfi Jantzen (Grüne) und Dagmar König (CDU) nach Israel zu verfolgen. Für Mieter haben sie sich scheinbar auch dort nicht weiter interessiert: keine Fotos zu sehen. Dennoch: bestimmt war das Ganze nicht einfach so zum Spaß  - offiziell sicher ein hochwichtiger Meinungsaustausch über bilaterale Fragen. Weltpolitik von Charlottenburg-Wilmersdorf aus sozusagen. So ähnlich halt wie der Versuch, von Charlottenburg aus die Welt vor der drohenden Klimakatastrophe zu retten. "Global denken, lokal handeln", hatte die grüne Umweltstadträtin Elfi Jantzen einst dem Spiegel stolz erzählt (Der Spiegel vom 14.05.2012 - Alexander Neubacher)

Frau Naturschutzstadträtin Elfi Jantzen (Grüne) mußte nach der Dienstreise gleich den eigenen Urlaub nach Portugal antreten. Na ja, ganz kurz darauf (Ankunft aus Israel: 2. April - Abflug nach Portugal: 5. April 2014), vorher mußte sie nämlich noch einen neuen Laptop kaufen und einrichten. Gestern hat sie uns Bürgern noch ein kurzes "Adeus Alemanha - Up and away" aus dem sicher doch wohl umweltfreundlichen Flieger zugeworfen. Uns hatte sie kürzlich noch in das Klimaschutzkonzept für den "ÖkoKiez" geschrieben: Wir sollen möglichst nicht fliegen und Leichtlauföle in die, eigentlich abzuschaffenden, Autos kippen. Aber, aber: sie wohnt ja gar nicht im "Ökokiez" - für sie selbst gilt das ja gar nicht. Spaß muß sein! Ha ha, dumm di dumm, ihr bekloppten Bürger: selba Schuld, selba Schuld - ihr habt mich ja gewählt dafür. Ich fliege gern, ich fliege oft, Fliegen das macht Laune .... dumm di dumm...
Geschickt eingefädelt - nicht wahr. Aber das stellten wir ja bereits fest.

Charlottenburg ist vollgequalmt. Charlottenburg ist bähh. Das lasse ich jetzt gleich wieder hinter mir ... dumm di dumm di dumm dumm dumm ....

Blick über den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf (64,72 km²) - Freiheit für das CO2, liegt ja nicht im "ÖkoKiez" (0,5 km²) des Bezirks

 

Zwei Fragen hätten wir dann doch noch. Ist das Auswahlverfahren für den heimlichen „Ökokiez“-Klimaschutzmanager schon abgeschlossen - oder stand eh von Anfang an fest, wer es werden soll? Und bitte, wer beantwortet die nächsten Bürgerfragen in der BVV-Sitzung am kommenden Donnerstag fristgemäß?

 
Also dann, schönen Urlaub und gute Erholung von der Dienstreise wünschen wir.
Und ab und tschüss..... ob wohl Frau Naturschutzstadträtin ihr über 100.000 Euro teures 198-seitiges „Integriertes Kommunales Klimaschutzkonzept für den Klausenerplatz-Kiez“ (IKSK) als Reiselektüre dabei hat? Aber wahrscheinlich würdigt sie beim Überflug diesem lächerlichen Spaßprojekt eh keinen Blick (höchstens danach wieder im Blick auf Selbstversorgung und zum Spaß - dringend nötige Dienstreisen sind ja bereits eingeplant). Was interessiert schon schließlich das Geschwätz von gestern.

 

Der Himmel zählt nicht zum Ökokiez

- Gesellschaft, Politik, Satire - zwei Kommentare / Kein Trackback

15. März 2014 - 17:49Ehrenamtsmittel können ab sofort beantragt werden

Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf teilt mit:
Auch 2014 gibt es wieder die Möglichkeit, Ehrenamtsmittel im Rahmen der Gewährung von Sachmitteln für "Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften" zu beantragen. Es stehen insgesamt 80.000 EUR zur Verfügung.
Gefördert werden Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur, die in Eigenleistung erbracht werden, zum Beispiel Farben für Renovierungen, Pflanzungen und die sich auf Einrichtungen und Anlagen des Bezirks beziehen, darunter Schulen, Kindertagesstätten, Seniorenfreizeiteinrichtungen, Sportanlagen, Grünanlagen usw., je Projekt bis zu einer Höhe von 3.500 EUR.

Antragsberechtigt sind alle Bürgerinnen und Bürger ob einzeln oder als Gruppe und Initiativen (es muß kein Verein oder irgendeine Art Institution sein!), die nicht gewinnorientiert arbeiten und für ihre ehrenamtliche Arbeit im Rahmen der genannten förderungswürdigen Zwecke die erforderlichen Sachmittel benötigen.

Zur Erleichterung der Antragstellung stellt das Bezirksamt ein vorläufiges Antragsformular zur Verfügung, das im Internet  als PDF zum Download bereit steht oder auch  per E-Mail bei stadtz@charlottenburg-wilmersdorf.de angefordert werden kann.

Anträge für Projekte in Charlottenburg-Wilmersdorf können bis Dienstag, 15. April 2014 eingereicht werden an das
Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
Abteilung Stadtentwicklung und Ordnungsangelegenheiten, Stadt Z 2
Fehrbelliner Platz 4
10707 Berlin

 
Wie schon zu den Ehrungen des Bezirksamts für ehrenamtliches Engagement mitgeteilt, auch hier dazu noch einige Hintergrundinformationen. Allerdings hat es ebenfalls bei der Vergabe dieser Ehrenamtsmittel im letzten Jahr dank des Einsatzes von faireren  und offensichtlich weniger korrupten Politikern eine erfreuliche Entwicklung gegeben. Da half anscheinend selbst der "präventive Gebietsschutz" nichts mehr. So wurden in den letzten Jahren bereits mehrere Aktivitäten bei uns im Kiez erstmalig gefördert und damit stieg die Anzahl in der Breite der so vielen unterstützenswerten Initiativen am Klausenerplatz und im ganzen Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

Weitere Informationen beim Bezirksamt im Internet oder unter Tel. 9029-12301.

- Gesellschaft, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

25. Februar 2014 - 00:24Lichter gegen Gewalt am Lietzensee

Am 22. Februar wurde das Kunstprojekt "Lichter des Respekts und des friedlichen Miteinanders" am Rande des Lietzenseeparks zum Kaiserdamm gestartet. Bis zum 21. März 2014 sind dort auf dem Erwin-Barth-Platz noch rund 200 individuell gestaltete Laternen, Lampions und Lichtobjekte zu sehen. Die Lichtergalerie ist das Ergebnis eines Kunst-Workshops der Giuseppe-Marcone-Stiftung, die damit ein leuchtendes Zeichen in dunkler Nacht zu gegenseitiger Achtung und Zivilcourage präsentieren möchte.


Am 17. September 2011 kam Giuseppe Marcone am Kaiserdamm auf der Flucht vor gewalttätigen Jugendlichen ums Leben. Angehörige haben daraufhin gemeinsam die Giuseppe-Marcone-Stiftung gegründet, um an ihn und andere Gewaltopfer zu erinnern. Im Juni 2013 haben sie auf dem Mittelstreifen des Kaiserdamms in der Nähe des Ortes der Gewalttat am U-Bahnhof Kaiserdamm einen Baum gepflanzt und eine Gedenktafel enthüllt.


Presseberichte:
* Der Tagesspiegel vom 22.02.2014
* Berliner Woche vom 24.02.2014

 

Lichtergalerie "Lichter des Respekts" im Lietzenseepark

[weiterlesen]

- Gesellschaft, Menschen im Kiez - zwei Kommentare / Kein Trackback

17. Januar 2014 - 00:02Neues aus Kiez, Bezirk und Stadt


  • Dokumentation der letzten Senioren-BVV
    Die Seniorenvertretung informiert:
    Die Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf hat nun in einer umfangreichen schriftlichen Dokumentation die Senioren-BVV vom 7. November 2013 aufbereitet. Diese ist ab heute im Internet abrufbar und kann bei Bedarf auch schriftlich angefordert werden.


     
  • Informationsveranstaltung zur Flüchtlingsunterkunft Kaiserdamm 3
    Die Arbeiterwohlfahrt (AWO), Kreisverband Berlin-Mitte e.V., lädt ein:
    Informationsabend zu der seit dem 23.12.2013 im Betrieb befindlichen Flüchtlingsunterkunft am Kaiserdamm.
    Der Heimbetreiber AWO möchte die Gelegenheit nutzen, seine Arbeit und das Haus vorzustellen und Informationen zu Hintergründen und Situationen der Menschen geben, die gezwungen sind, ihr Land zu verlassen. Darüber hinaus möchte die AWO auch gerne mit den Anwohnerinnen und Anwohnern über eventuelle Befürchtungen, Vorbehalte, Sorgen und Ängste durch die neue Situation ins Gespräch kommen.
    Dienstag, 21. Januar 2014 um 17:30 Uhr
    Nehring-Grundschule, Nehringstr. 9-10, 14059 Berlin-Charlottenburg

       
     
  • Neues Veranstaltungsheft der Musikschule Charlottenburg-Wilmersdorf
    Die Musikschule informiert:
    Das neue Veranstaltungsheft der Musikschule City West für das erste Halbjahr 2014 ist erschienen und ist wieder ein Zeugnis der Vielfalt des Angebotes mit zahlreichen hochkarätigen Veranstaltungen.
    Das Heft liegt ab sofort kostenlos in allen Musikschulstandorten, den Bürgerämtern und Bibliotheken aus. Außerdem ist es auf der bezirklichen Internetseite der Musikschule als Download erhältlich.


     
  • Tag des offenen Denkmals 2014
    Das Landesdenkmalamt Berlin informiert:
    Der nächste Tag des offenen Denkmals findet bundesweit am Sonntag, 14. September 2014 statt, in Berlin zusätzlich auch am 13. September. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat "Farbe" als Schwerpunktthema vorgeschlagen - eine sehr vielversprechende Wahl.

    Die traditionelle Vorbereitungsveranstaltung aller Aktiven findet diesmal im Renaissance-Theater Berlin statt.
    >>Das Renaissance-Theater, 1901-02 von Reimer & Körte als Vereinshaus errichtet und 1926-27 nach Plänen von Oskar Kaufmann vom Kino zum Theater umgebaut, ist ein einzigartiges Gesamtkunstwerk im Stil des Art déco. Die Stuckwände der Foyers und Wandelgänge (von Oskar Kaufmann und César Klein) weisen starke Farben auf, präsentieren sich in blaugrün, lachsrot, ultramarinblau oder ockergelb - ein erster Beitrag zum diesjährigen Schwerpunktthema "Farbe".<<
    Mittwoch, 12. Februar 2014 um 11:00 Uhr
    Renaissance-Theater Berlin
    Hardenbergstraße 6 (Ecke Knesebeckstraße), 10623 Berlin-Charlottenburg '

    Weitere Informationen und Anmeldung:
    Landesdenkmalamt Berlin
    Kontakt: Dr. Christine Wolf
    Landesdenkmalamt Berlin, Öffentlichkeitsarbeit
    Tel. 030 - 90259-3670

  


Weitere KurzInfos rund um den Klausenerplatz-Kiez jetzt immer auch bei Twitter.


- Geschichte, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

16. Januar 2014 - 21:45Keine Baumfällungen und Gehölzrodungen bei Bauvorhaben während der Vegetations- und Brutperiode

Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf teilt mit:
Der Frühling ist zwar noch entfernt, die Planungen für Bauvorhaben aller Art sind aber vielfach in vollem Gange und sollen - auch wegen der dann besseren Wetterbedingungen - oft im Frühjahr begonnen werden.

Umweltstadträtin Elfi Jantzen weist alle am Baugeschehen Beteiligten darauf hin, dass auch bei Bauvorhaben Gehölzrodungen und Baumfällungen nur noch im Zeitraum zwischen dem 1.10. und 28.2. möglich sind. Durch das Verbot während der Vegetations- und Brutperiode vom 1.3. bis zum 30.9. sollen unter anderem brütende Vögel geschützt werden.

Die bisherige Verwaltungspraxis, Ausnahmen zuzulassen, wurde durch ein Urteil des Oberwaltungsgerichtes als unzulässig eingestuft.

Um Schwierigkeiten im Bauablauf zu vermeiden, sollten sich Architekten und Bauherren im Vorfeld von Baumaßnahmen unbedingt Rat von Fachleuten aus den Naturschutzverbänden und den Naturschutzbehörden holen.

Baumfällungen auf dem Klausenerplatz

 

Weitere Informationen, auch für engagierte Anwohner, sind bei dem bezirklichen Umwelt- und Naturschutzamt zu erhalten. Die für Artenschutzfragen zuständigen Mitarbeiter des Umwelt- und Naturschutzamtes Charlottenburg-Wilmersdorf sind erreichbar unter Tel. 9029-14551 und –14552. Die Mitarbeiter der Obersten Naturschutzbehörde des Landes Berlin sind unter Tel. 9025-1060 zu erreichen und der Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege unter Tel. 9025-1030.


Siehe dazu auch weitere Beiträge zum Artenschutz im Kiezer Weblog:
* Ein Platz für Spatzen, Mauersegler & Co
* Metamorphosen in der Neuferststraße
* Ein neues Heim für Kiezer Spatzen

- Gesellschaft, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

03. Januar 2014 - 00:28Soziale Medien im Bezirk

Neuer Blog für die Generation 50+

Im Dezember 2013 informierte das Bezirksamt über ein neues Angebot im Netz:
Fünf Frauen zwischen 25 und 70 Jahren haben sich vorgenommen, in enger Kooperation mit der Abteilung Soziales und Gesundheit des Bezirksamtes einen Platz online zu gestalten, gezielt für alle, die das halbe Jahrhundert erreicht oder überschritten haben. Sie wollen mit anderen, die inzwischen über viel Erfahrung mit dem Leben im Allgemeinen und mit dem in Berlin im Besonderen verfügen, eine Bloggemeinschaft bilden. Sie wollen zum Beispiel der Frage nachgehen, was es bedeutet, in die zweite Jahrhunderthälfte zu starten, welche Wünsche und Vorstellungen sie für ihre Stadt Berlin haben, was sie an Berlin vermissen oder nicht missen wollen. Auch schwierige, emotionale, besinnliche und traurige Themen sollen nicht ausgespart bleiben.
* Blog "Berlin ab 50"

 
Klausenerplatz-Kiez im Netz

Seit 2006 gibt es diesen Stadtteilblog vom Klausenerplatz. Auch schon einige Jahre gibt es die offene Kiezgruppe Klausenerplatz mit derzeit 62 Mitgliedern bei Facebook. Und jetzt fangen wir auch noch an zu twittern. Ob das allerdings was wird, ob es für Kurzinfos (z.B. zu Netz-Fundsachen und Presseartikeln rund um den Kiez) einen Sinn ergibt, ist uns selbst noch nicht so richtig klar. Mal schaun....
* Twitter "Kiez-Web-Team (@Kiez_Web_Team)"

- Gesellschaft, Netzfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

02. Januar 2014 - 15:03Flaschen...?

Ab in die Kiste!

Pilotprojekt "Flaschensammler" des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf im Lietzenseepark - "Die Kiste für die Würde des Flaschensammlers"

 

Pilotprojekt "Flaschensammler" des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf im Lietzenseepark - "Die Kiste für die Würde des Flaschensammlers"

- Gesellschaft, Politik - ein Kommentar / Kein Trackback

20. Dezember 2013 - 00:24Neue Flüchtlingsunterkunft am Rande des Kiezes vom Klausenerplatz

Willkommen in Charlottenburg

 
Zuerst gab es mal wieder Gerüchte, dann folgte ein Artikel im Tagesspiegel (vom 14.12.2013). Gestern bestätigte auch die rbb-Abendschau (vom 19.12.2013) diese Meldung. Das bisherige Jugendhotel am Kaiserdamm 3 soll eine Flüchtlingsunterkunft werden. Noch vor Weihnachten sollen laut rbb die ersten Flüchtlinge einziehen. Träger der Unterkunft ist die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die nach den Medienberichten das Haus angemietet hat. Der Charlottenburg-Wilmersdorfer Sozialstadtrat Carsten Engelmann (CDU) kündigte eine Informationsveranstaltung für die Anwohner im Januar 2014 an.

  
Bisheriges Jugendhotel am Kaiserdamm 3

Jugendhotel am Kaiserdamm 3 - demnächst Unterkunft für Flüchtlinge

- Gesellschaft, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

16. Dezember 2013 - 00:02Bescheid von der BVV

BVV-Vorsteherin verbietet Einwohnerfragen
 
Ein höchst bemerkenswertes Dokument ist aufgetaucht: die Entscheidung der BVV-Vorsteherin (CDU), aus formalen Gründen Einwohnerfragen zu unterbinden - ein einmaliger Vorgang, soweit wir wissen. Besonders pikant ist, dass diese BVV-Vorsteherin offenbar tatsächlich denkt, dass das Verwaltungsgericht der geeignete Ort ist, um sie selbst, zwei Stadträte und die BVV-Parteien vor Fragen zu schützen. Wie wird sich der Geschäftsordnungsausschuß dazu verhalten, auf dessen Tagesordnung am Montag, den 16.12.2013 (17.30, Rathaus Charlottenburg, Raum 226a) das Thema "Regelungsbedarf zur Einwohnerfragestunde (§ 47)" steht?

 

Auf einen Offenen Brief an Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) mit der Frage "Will das Bezirksamt die Einwohnerfragen aushebeln?" wurde bis heute auch nicht geantwortet.

- Gesellschaft, Politik - vier Kommentare / Kein Trackback

11. Dezember 2013 - 21:30Neues von der GEWOBAG


  • Zwangsräumungen bei den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften
    Die Presse berichtete über die Zahl der Zwangsräumungen bei den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften. Die GEWOBAG belegte im Jahr 2012 mit 240 Fällen den unrühmlichen zweiten Platz in der Liste. Für das Jahr 2013 gab sie als einzige städtische Wohnungsbaugesellschafte keine Auskunft - auch nicht auf eine parlamentarische Anfrage im Abgeordnetenhaus.
    * Neues Deutschland vom 03.12.2013
    * Berliner Zeitung vom 06.12.2013
    * Berliner Kurier vom 09.12.2013



  • Geheimniskrämerei um einen Kulturstandort in Schöneberg
    Anfragen an die Gewobag, wohin denn die Entwicklung gehen solle, wurden nur sehr vage beantwortet. So heißt es in einem Schreiben der Gesellschaft von September an einen der langjährigen Mieter, dass sich das Unternehmen derzeit „um eine Umstrukturierung des gesamten Bülowstr. 90-Areals“ bemühe. Dabei habe „die Notwendigkeit der zumindest teilweisen Veränderung unserer Mieterschaft“ bestanden. „Zu einem geeigneten Zeitpunkt“ wolle man detaillierter informieren. (Quelle: Berliner Zeitung)
    Auch auf eine Kleine Anfrage im Abgeordnetenhaus wurden keine klaren Auskünfte erteilt.
    * Berliner Zeitung vom 03.12.2013

     
     
  • Ermittlungen zum Verkauf eines Grundstücks durch die GEWOBAG
    Die Ermittlungen richteten sich gegen einen mittlerweile freigestellten Mitarbeiter der Gewobag, „im Zuge einer privaten Nebentätigkeit, von der die Gewobag keine Kenntnis hatte“. Die Ermittlungen richteten sich nicht gegen die Gewobag oder andere Mitarbeiter des Unternehmens. „Gegenwärtig ist auch nicht erkennbar, dass die Gewobag geschädigt wurde.“ (Quelle: Berliner Zeitung)
    [Anmerkung:  Die GEWOBAG gab kürzlich u.a. eine Veränderung in der Leitung der Rechtsabteilung bekannt. Ob es da einen Zusammenhang gibt?]
    * Berliner Zeitung vom 09.12.2013
    * BZ vom 09.12.2013
    * Bild vom 0912.2013

- Gesellschaft, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

08. Dezember 2013 - 21:20Gut essen

Ökokrimi von Ullrich Wegerich

 

Schon nach den ersten Zeilen wird klar: Hier geht es nicht um ein Candlelightdinner sondern um harte Kost.

Innerhalb kurzer Zeit erhängt sich eine junge Frau an der Tiergartenbrücke, wird das Auto eines Managers angezündet und ein IT-Fachmann tot im Wannsee aufgefunden. Kommissar Mannheim und seine Kollegin Birgit Allenare stehen vor einem Rätsel: gibt es einen Zusammenhang zwischen den Ereignissen?

Schon bald stellt es sich heraus, dass es sich bei der jungen Frau um eine Studentin handelt, die sich als Verbraucherschützerin bei der Verbraucherschutzorganisation "fairfood" engagierte und der Manager und der Informatiker zur Lobby der Organisation "Eat-Well" gehörten, deren Chef ihr Vater ist.

Ein Thema zeichnet sich ab, aber die Teile des Puzzles fügen sich nur langsam zusammen. Zutage kommen ein gigantischer Skandal und eine familiäre Tragödie.

Ein spannender Krimi zu einem hochaktuellen Thema.

Das Buch Gut essen ist im Verlag Königshausen &  Neumann erschienen  und umfasst 196 Seiten.

Von Heidi zu Klampen

- Gesellschaft, Grabowskis Katze - ein Kommentar / Kein Trackback

07. Dezember 2013 - 18:32Integrationspreis für zwei herausragende Initiativen im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

 
Das Bezirksamt verleiht am Mittwoch, 18. Dezember 2013, um 18:00 Uhr im Festsaal des Rathauses Charlottenburg den 2. Integrationspreis des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf. Den Festvortrag hält die frühere Berliner Ausländerbeauftragte Barbara John. Der Integrationspreis 2013 wurde in der Kategorie "Einzelpersonen" und in der Kategorie "Verbände oder Institutionen" verliehen.

 
Den Preis in der Kategorie "Einzelperson" erhält Kirsten Goetze, die Ende Mai 2013 die Initiative "Willkommen in Westend" gründete, die erfolgreich ein friedliches Zusammenleben der Flüchtlinge in dem neu eröffneten Flüchtlingsheim in der Soorstraße mit den Anwohnerinnen und Anwohnern fördert. Mit Plakaten und Flyern wurde über das Schicksal der Flüchtlinge aufgeklärt, Hilfsaktionen für die Flüchtlinge und eine erfolgreiche Gegendemonstration gegen eine Versammlung der NPD vor dem Flüchtlingsheim wurden organisiert.
 

Den Preis in der Kategorie "Verbände und Institutionen" erhält der Seeling-Treff, eine Tagesstätte für wohnungslose und mittellose Menschen in der Seelingstraße 9. Im Dezember 2009 besuchten die Christmasbiker auf ihrer jährlichen Tour den Treffpunkt im Klausenerplatz-Kiez. Der Seeling-Treff will sozial benachteiligten Menschen eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen und bietet seit vielen Jahren Information, Beratung, Anleitung, Unterstützung, Krisenintervention, Pflege, Unterkunft und Verpflegung.

Die Motorradfahrer der Berlin-Christmas-Biketour besuchten den Seeling-Treff in der Seelingstraße  - Dezember 2009

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14. November 2013 - 00:24Berliner Wohnwandel


Ein hartnäckiger Berliner Mythos besagt, die Stadt sei dazu verdammt, immerfort zu werden und niemals zu sein. Diese Ode auf den Wandel verschweigt, dass Veränderung auch Verlust bedeuten kann. Der Drang aus aller Welt auf diese Stadt treibt Mieten und Grundstückspreise in die Höhe, Opfer dieser Entwicklung sind etwa die typischen Pensionen in Charlottenburg. Das legendäre Bogota in der Schlüterstraße ist akut von der Räumung bedroht, die nicht minder legendäre Belle Etage am Lietzensee hat dieses Schicksal bereits im Februar ereilt. Abgesang auf eine Berliner Institution.

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13. November 2013 - 23:02Berliner Stadtgeschichte

Veranstaltungen zur Berliner Stadtgeschichte

 
Viele beschäftigen sich mit der Geschichte der Stadt Berlin unter historischen, kulturellen und planerischen Aspekten. Zu den aktuell drängenden Problemen wie Mietpreistreibereien, Verdrängung und Vertreibung, rücksichtslosen Spekulanten und ihren Entmietern und den ihnen sogar noch rückgratlos folgenden mieterverachtenden und stadtzerstörenden Politikern ist eine stetig steigende Anzahl von stadtvernetzten Stadtteil-, Haus- und Mieterinitiativen aktiv geworden. Diese laden ein:

  •  Gegenbilder Nr. 6: Moderne Wohnformen
    Die Reihe für Theater, Film und Debatten jenseits des medialen Mainstreams
    >> Unerschwinglicher Wohnraum, hohe Altersarmut und unsichere Arbeitsverhältnisse werfen die Frage auf: »Wie können wir in Zukunft leben?« Das GRIPS hat mit »Die letzte Kommune« eine Inszenierung im Repertoire, die eine künstlerische Perspektive auf das Thema wirft, und das Ensemble zeigt Szenen und Songs aus der Uraufführung. Das Team des GLOBALE Filmfestivals ergänzt diese Perspektive durch den fesselnden Doku-Film »Betongold − Wie die Finanzkrise in mein Wohnzimmer kam«. Die geladenen Gäste bieten Einblicke in ihre (höchst kreativen) Protestformen und stellen Ideen zur Mitgestaltung an einer modernen Demokratie vor. Durch die unterschiedlichen, unterhaltsamen Debattierformen unserer Reihe »Gegenbilder« kommen sich Publikum, Schauspieler und Aktivisten im Gespräch näher.
    Mit den Gästen: Van Bo Le Mentzel, Erfinder des Unreal Estate House (1qm Haus) und der Hartz IV Möbel; Oleg Myrzak, Akteur aus »Betongold«, Stefan Endewardt, Architekt und Unterstützer von »Kotti & Co.«, der das Infohaus am Kottbusser Tor gebaut hat; Vertreter der Genossenschaft »Studentendorf Schlachtensee«, die die studentischen Wohnungen gekauft haben und in Eigenverwaltung führen; Neuköllner Aktivisten von Fulda-Weichsel, die sich gegen Verdrängung wehren; Dietrich Lehmann, langjähriges Ensemblemitglied des GRIPS Theaters und Rechercheur von »modernen Wohnformen« für »Die letzte Kommune«.
    Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter Tel. 030 – 397 47 477 (12:00 bis 18:00 Uhr).
    Donnerstag, 14. November 2013 um 19:00 Uhr
    GRIPS Podewil
    Klosterstraße 68, 10179 Berlin-Mitte

 

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