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31. Mai 2011 - 22:24Initiative Charlottenburger Bürger gegen Mietervertreibung und Mietenspekulation

Zur Veranstaltung im Dezember 2010 waren Politiker der SPD zum Stutti gekommen. Im Februar 2011 kamen Vertreter der Grünen aus dem Abgeordnetenhaus und dem Bezirk in den Spiegelsalon und im März von den Linken zum Mieterclub. Jetzt lädt die Charlottenburger Mieterinitiative alle Interessierten herzlich zum nächsten Treffen ein. Diesmal ist nun die CDU dran. Mit dabei: Matthias Brauner, Bau- und Wohnungspolitischer Sprecher der Fraktion der CDU im Abgeordnetenhaus von Berlin.

Mittwoch 8. Juni 2011 um 19:30 Uhr
Galerie Fantom
Hektorstraße 9-10 - 10711 Berlin (U7 Adenauerplatz)

 
Wie positioniert sich die CDU zum Thema Wohnen & Mieten? Viel war dazu bisher nicht zu vernehmen. Verkauf von Wohnungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaften will man jedenfalls nicht - das ist ja schon mal was. In einer Presseerklärung von Herrn Matthias Brauner vom Januar 2011 zum (inzwischen veröffentlichten) neuen Mietspiegel sind noch einige Hinweise zu finden:

Der Senat darf angesichts der Mietpreisentwicklung nicht selbst zum Preistreiber werden, indem Abgaben und Gebühren wie die Grundsteuer ständig erhöht werden und Gesetze wie das geplante Klimaschutzgesetz die Mieter zusätzlich zwangsweise belasten sollen.
.....
Die vorab bekannt gewordenen Zahlen des neuen Mietspiegels, wonach die durchschnittliche Kaltmiete in Berlin erstmals die 5-Euro-Marke überschreitet, sind ein ernstzunehmendes Signal. Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Steigerung im Vergleich zum vorherigen Mietspiegel aus dem Jahr 2009 voraussichtlich mehr als doppelt so hoch ausfallen wird.
.....
Der Senat muss – wie von ihm versprochen – mit den landeseigenen Beständen aktiv auf den gesamten Berliner Wohnungsmarkt mietpreisdämpfend einwirken. Die in Landesbesitz befindlichen Wohnungsbaugesellschaften müssen in die Pflicht genommen werden, weil andererseits der Grund für die Eigentümerschaft Berlins entfallen würde.
.....
Zu einer Beruhigung der Lage könnten auch Konzepte zur Verbreiterung des Angebots an selbst genutztem Eigentum und von genossenschaftlichen Wohnformen beitragen.

- Gesellschaft, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

31. Mai 2011 - 00:07Wohnen in Berlin: Politik hat versagt- Mieterinitiativen aktiv

Am gestrigen Montag wurde der neue Mietspiegel 2011 vorgestellt. Alle wußten es lange vorher, nur der SPD-Senat nicht: Rasant steigende Mieten in Berlin! Alle wußten es seit vielen Jahren, nur die SPD nicht: Politik hat versagt!

Auch Polizisten sind schließlich Mieter!

 

Die Vorstellung des Versagens wurde von zahlreichen Aktionen begleitet:

"Fette Mieten-Partys" gibt es schon länger und für den 3. September 2011 ist eine große Demo geplant.....

- Gesellschaft, Politik - ein Kommentar / Kein Trackback

29. Mai 2011 - 20:07Umweltaktivisten in luftiger Höh’ ...

.... auf dem Brandenburger Tor, aber auch auf einem Baum am Klausenerplatz.

Strick-Guerilla - Umweltaktiv in der Seelingstraße

- Gesellschaft, Kiezfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

27. Mai 2011 - 00:02Wohnen in Berlin - Folgetreffen der Berliner MieterGemeinschaft

Wie auf der Konferenz der Berliner MieterGemeinschaft im April angekündigt, sind alle wohnungspolitisch Interessierten zu einem Folgetreffen eingeladen:

Freitag, 27. Mai 2011 um 18:00 Uhr
Schule für Erwachsenenbildung (SfE)
Mehringhof (II. Hof)
Gneisenaustraße 2a
U-Bhf. Mehringdamm

Die Konferenz hat deutlich gemacht – und aktuelle Untersuchungen und Medienberichte bestätigen dies – es gibt dringlichen Bedarf an wohnungspolitischem Handeln. Die Konferenz hat darüber hinaus auch verdeutlicht, dass an dem Interesse und der Kompetenz zur Lösung der wohnungspolitischen Probleme bei den im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien gezweifelt werden darf.

Folglich soll es bei dem Treffen um eine vertiefende Erörterung notwendiger außerparlamentarischer Aktivitäten und Strukturen gehen. Wir hoffen mit kurzen Inputs und Beispielen für außerparlamentarische Praxis eine Diskussion anzuregen, die zu nachhaltigen Ergebnissen führt.
(Dokumentation der wohnungspolitischen Konferenz vom 16. April 2011)

- Gesellschaft, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

26. Mai 2011 - 21:11Schloßstraße wird zur Kunstallee

Am kommenden Wochenende folgt, nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr, die 2. Berliner Kunstallee in der Schloßstraße vor dem Schloß Charlottenburg. Das Motto ist geblieben: "Kunst trifft Handwerk". Etwa 140 Künstler und Kunsthandwerker sollen diesmal ein breites Angebot präsentieren

Die Schloßstraße wird zur Kunstallee
  


  

Samstag, 28. Mai von 13:00 bis 20:00 Uhr
Sonntag, 29. Mai 2011 von 11:00 bis 18:00 Uhr
Schloßstraße vor dem Schloß Charlottenburg
(U-Bhf Sophie-Charlotte-Platz / Buslinien 145, 109, 309 / S-Bhf Westend)

- Kiez, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

25. Mai 2011 - 19:40Ein Gang durch das „neue Museum“ in Charlottenburg-Wilmersdorf (1. Teil)

Wenn diesmal wirklich alles klappt, werden wir ab 23. Oktober 2011 ein neues kulturelles Highlight in Berlin begrüßen können - die Villa Oppenheim. Die Villa Oppenheim mit „Städtischer Kunstsammlung“, dem Museum Charlottenburg-Wilmersdorf, den kärglichen und kläglichen Überresten des ehemaligen Archivs im Rathausturm (der eigentlichen Kernsammlung des Museums), einem Café und natürlich nicht zu vergessen, mit den neuen Büroräumen der Leitung des Kunstamtes können dann bestaunt werden, welche zur Zeit noch für 1,5 Mio. € umgebaut werden.

 
Es kommt später als geplant, denn ursprünglich war die Eröffnung, wie aus den einsam hängenden Plakaten zu entnehmen ist, ja schon Januar 2011 vorgesehen, aber die Lottomittel wurden erst im Dezember 2010 bewilligt, aber Hauptsache es kam.
Wir werden bestimmt alle mehr als überrascht sein, wenn wir dann das Haus betreten können, wenn wir sehen, was unser ehemaliges Dezernat für Finanzen und Kultur und das Kulturamt allein hier für uns jahrelang, eigentlich seit 2007, geplant und dann umgesetzt hat.

 
Wollen wir einmal einen Rundgang durch das zukünftige Museum machen, wofür wir die wahrscheinlich zweite Planung der Firma Pitz & Hoh, vom 02.03.2010, sowie die Aussagen des ehemaligen Dezernates für Finanzen und Kultur des Bezirkamtes Charlottenburg-Wilmersdorf, hier vor allem die noch amtierende Bezirksbürgerin Monika Thiemen, als Grundlage nehmen wollen.

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stekno - Gastautoren, Geschichte - ein Kommentar / Kein Trackback

24. Mai 2011 - 00:07Mord & Totschlag auf dem Charlottenburger Rathausturm

Die Stadtbibliothek Charlottenburg-Wilmersdorf beteiligt sich an der Langen Nacht der Bibliotheken am 8. Juni 2011. Leider ist unsere Stadtteilbibliothek West, die Ingeborg-Bachmann-Bibliothek, nicht dabei. Die Heinrich-Schulz-Bibliothek im Rathaus Charlottenburg (Otto-Suhr-Allee 96) bietet zur Langen Nacht unter dem Motto "Mord und Totschlag im Rathaus" u.a. Lesungen auf dem Rathausturm an: Kriminelle Stunden mit den "Mörderischen Schwestern".


Für die Turmlesungen (wie bei den Rathausturmbesteigungen) wie auch für die spannende Kellerführung sind die Plätze begrenzt.
Das Bezirksamt bittet um telefonische Reservierung: Mo bis Fr von 11:00 bis 19:30 Uhr unter Tel. 9029-12217.
Das vollständige Programm finden Sie auf der Webseite der Langen Nacht der Bibliotheken und das komplette Angebot der Stadtbibliothek Charlottenburg-Wilmersdorf in der aktuellen Pressemitteilung des Bezirksamtes.

In diesem Video können Sie schon mal einen schönen Rundumblick vom Charlottenburger Rathausturm geniessen - ganz friedlich. Für Mord & Totschlag ist ja eigentlich auch ein anderer Kiezbewohner vom Klausenerplatz zuständig ;)

  

- Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

23. Mai 2011 - 22:21Kabelstörung im Kiez

Auch unser Kiez ist, zumindest was die Kabelversorgung (TV/Internet/Telefon) von TeleColumbus für die GEWOBAG-Mieter betrifft, von dem Brand in Ostkreuz betroffen.

Derzeitige Aussage der Störungsstelle: Man arbeitet daran. Ein genauer Termin zur Störungsbeseitigung ist nicht bekannt - es kann möglicherweise noch bis zum morgigen Dienstag dauern.

- Kiez, Technik - Kein Kommentar / Kein Trackback

23. Mai 2011 - 00:20Boogie Knights am Theo

Torsten Zwingenberger spielt heute mal wieder in Charlottenburg. Zusammen mit seinem Bruder Axel Zwingenberger am Piano sind sie "The Boogie Woogie Brothers".

Montag, 23. Mai 2011 um 20:00 Uhr
"Die Wühlmäuse"
Pommernallee 2-4 / am Theodor-Heuss-Platz
14052 Berlin

- Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

22. Mai 2011 - 19:45Ehrungen des Bezirksamtes 2011

Auch dieses Jahr will das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf wieder Bürger des Bezirks für ihr Engagement mit Auszeichnungen würdigen.

  • Vorschläge für die Bürgermedaille erwünscht
    Das Bezirksamt wird eine Bürgermedaille für besondere Verdienste um den Bezirk verleihen. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann Vorschläge machen und Personen benennen, die für ihr ehrenamtliches Engagement mit einer Bürgermedaille geehrt werden sollten.
    Ein Gremium aus je einem Vertreter der fünf in der BVV vertretenen Fraktionen SPD, CDU, B90/Grüne, FDP und Die Linke, Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen, dem Stellvertretenden Bezirksbürgermeister Klaus-Dieter Gröhler, Wirtschaftsstadtrat Marc Schulte und Sozialstadträtin Martina Schmiedhofer wird über die Vorschläge entscheiden. Die Bürgermedaillen sollen zum Bezirkstag am 19. Oktober 2011 verliehen werden.

    Vorschläge können noch bis zum 31. Mai 2011 schriftlich eingereicht werden:
    Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
    - Büro der Bezirksbürgermeisterin -
    Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin
         
     
  • Vorschläge für den Ehrenamtspreis erwünscht
    Die Abteilung Soziales, Gesundheit, Umwelt und Verkehr im Bezirksamt lobt in diesem Jahr zum 12. Mal den "Ehrenamtspreis Charlottenburg-Wilmersdorf" aus. Der Preis ist insgesamt mit 4000 Euro dotiert. Das Preisgeld kann auch auf mehrere Preise aufgeteilt werden. Die Bekanntgabe der Preisträger und die Verleihung wird anläßlich des "Tag des Ehrenamtes" stattfinden, der dieses Jahr in der Fußgängerzone Wilmersdorfer Straße (am 09.09.2011 ab 15:00 Uhr) stattfinden wird.
     
    Vorschläge können bis zum 1. August 2011 eingesandt werden:
    Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
    - Bezirksstadträtin für Soziales, Gesundheit, Umwelt und Verkehr -
    Fehrbelliner Platz 4
    10702 Berlin

Zögern Sie bitte nicht, Vorschläge einzureichen. Wer nicht vorgeschlagen wird, kann auch keinen Preis erhalten! Hier bei uns im Kiez am Klausenerplatz, wie auch in jedem anderen Quartier des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, gibt es ganz sicher viele Personen, Gruppen und Initiativen, die eine Auszeichnung redlich verdient haben. Sie können durch vielfältige Vorschläge auch helfen, die Vergabe offener zu gestalten. Zwischendurch gab es bereits eine erfreuliche Entwicklung bei den Ehrenamtspreisen, die im letzten Jahr leider wieder zum Teil in alte Partei-Beziehungs-Machenschaften, typischerweise am Klausenerplatz, zurückfiel. Ich verweise dazu auch auf ältere Beiträge hier im Kiezer Weblog zu den Ehrenamtsmitteln und der Bürgermedaille des Bezirks mit einigen Hintergrundinformationen.

 
Weitere Informationen:
* Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Pressemitteilung zur Bürgermedaille
* Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Pressemitteilung zum Ehrenamtspreis
* Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf - Tag des Ehrenamtes und Preisträger
* Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf - Bürgermedaille

- Gesellschaft, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

21. Mai 2011 - 00:02Musik zum Wochenende

Die CDU sind die "Schwarzen", sagt man . Bei anderen Gruppen heißt es: "Schwarzer Block".

Hier erzählt Johnny Cash, warum er der "Man in Black" ist:

- Gesellschaft, Netzfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

20. Mai 2011 - 22:18Parteien zur Wahl (I)

Am 18. September 2011 finden in Berlin die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) statt. Wir hatten bereits angekündigt, daß wir das Wahlkampftheater im Bezirk verfolgen werden. Dazu gehört auch die Prüfung von abgegebenen Versprechen: so zum Beispiel die Zusagen zum Mieterschutz (Ülker Radziwill, und andere von der SPD) und auch das Versprechen von Bezirksstadträtin Martina Schmiedhofer (Bündnis 90/Die Grünen), die verkehrsberuhigte Zone auf Horstweg/Wundtstraße bis zum Kaiserdamm bis spätestens Sommer 2011 offiziell umzusetzen (einschließlich Umbau des gesperrten Teils der Knobelsdorffstraße - mit oder ohne Autoverbannung?). Wir werden weiterhin, soweit uns bekannt und/oder mitgeteilt, auf Veranstaltungen hinweisen.

Wer nun gerne Bezirksbürgermeister/in werden möchte, hatten wir so nach und nach herausbekommen: von der SPD will der bisherige Bezirksstadtrat Reinhard Naumann die Bezirkskrone erringen, für die CDU der jetzige Stellvertretende Bezirksbürgermeister und Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler und von den Grünen Elfi Jantzen.

Der erste Termin steht an. Also Gelegenheit, sich selbst ein Bild von den Personen zu verschaffen, die sich zur Wahl stellen. Meine persönliche Erfahrung dazu ist, daß Parteizugehörigkeit im Bezirk weit weniger eine Rolle spielt, als auf den höheren Ebenen der großen Politik. Den Eindruck als Mensch, Authentizität und mögliche Glaubwürdigkeit, stufe ich persönlich höher ein.

Bürgersprechstunde der Wahlkreiskandidatin Vanessa Verstegen und des Bezirksbürgermeisterkandidaten Klaus-Dieter Gröhler von der CDU
Montag 23. Mai 2011 von 18:00 bis ca. 19:30 Uhr
Eiscafé Fedora, Nehringstr. 23

 

- Gesellschaft, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

20. Mai 2011 - 12:03Facebook-Gruppe liest wieder mit!

Hallo,

in der Facebook-Gruppe "Klausenerplatz-Kiez" sollte nun auch wieder der RSS-Feed des Kiezblogs eingelesen werden.

Komische Sache irgendwie..

- Blog-News - zwei Kommentare / Kein Trackback

20. Mai 2011 - 00:25"Ohne Moos nichts los": "Stutti-Park-Öffnung" mit Eklat!

Die "BI Stuttgarter Platz" beendete die 12-jährige Auseinandersetzung um die Umgestaltung des "Stutti-Kiezes" wie er begonnen hatte: im Streit mit Bahn, SenStadt und Bezirk.

Zu einer gemeinsamen  Eröffnungsfeier reichte die Kraft der Bürgerini nicht mehr, zuviel Porzellan war in den letzten Jahren zerschlagen worden. Der Planungsprozeß lief schließlich - trotz Abmachungen und vertraglicher Bindungen - an der ARGE (Planungsgruppe der BI) vorbei und ließ Bitterkeit auf allen Seiten zurück. Wer wieviel Schuld für das letztendliche Desaster trug, kann im Nachhinein nicht mehr objektiv festgestellt werden. Wie immer gibt es zahlreiche Opfer und keine Täter.
 
Als Frau Schmiedhofer bat, die Ini solle selber - auf Grund der Haushaltsnot - nach Sponsoren für die Eröffnungfeier suchen und damit die Verantwortung mehr oder weniger aus der Hand gab, die DB mit der Übergabe an das BA, sich bereits aus der Bredouille gezogen hatte, ging die BI in die Offensive und eröffnete mit einer eigenen Presseerklärung und mit einem symbolischen Banddurchschnitt den Platz.
 
Ob SenStadt, das BA und Frau Schmiedhofer noch nachträglich eine eigene kleine Zeremonie veranstalten werden, ließ die Stadträtin der Grünen offen: Schließlich ist ja Wahlkampfzeit. Es würde natürlich gut in das "grüne Projekt" passen.
 
Aber auch Herr Gröhler (CDU Baustadtrat) bekam am Schluß noch eins "drüber": dieser hatte nämlich  Bedenken, was die Nachhaltigkeit der Grünbepflanzung betrifft, und sah die Drogenszene bereits sich des Umfeldes bemächtigen.
 
Nur die SPD blieb ohne Schaden - sie war auf Bezirksebene mehr oder weniger nicht in die jahrelangen Querelen verstrickt.

Presseberichte:
* Der Tagesspiegel vom 06.05.2011
* Der Tagesspiegel vom 06.05.2011
* Berliner Zeitung vom 24.05.2011

 
Stutti-West / Foto © M.E.

Stutti-Ost / Foto © M.E.

 

Neue Bäume am Stutti / Foto © M.E.

Joachim Neu - Gastautoren, Gesellschaft - drei Kommentare / Kein Trackback

20. Mai 2011 - 00:24Hurra, wir alle dürfen feiern! – 125 Jahre Kurfürstendamm – (K)Ein Grund zum Feiern!?

„Der subjektive Zweck der Unternehmer ist, Geld zu verdienen. Das Maß des Verdienstes ist also das Maß ihrer Tätigkeit“. [1]
Anlässlich der Buchpräsentation "Heimweh nach dem Kurfürstendamm" am 30.11.2009 im Amerika Haus führte Monika Thiemen, Bezirksbürgermeisterin von Charlottenburg-Wilmersdorf aus: „Warum haben eigentlich immer alle Heimweh nach dem Kurfürstendamm?“ Es sei die Gegenfrage erlaubt: „Haben eigentlich immer alle Heimweh nach dem Kurfürstendamm?“ und wenn, nach welchem?

Die Musikerin Christiane Rösinger (Lassie Singers, Britta) z. B. hat „Kein Heimweh nach dem Kurfürstendamm“ und schreibt in einem Beitrag für fm4 des ORF: „Einst das glitzernde Herz Westberlins, jetzt …“. [2]  Der Verfasser hat auch keinen „Heimweh“ nach diesen Ort, aber ein Problem mit dem kommerziell anorganisierten Rummel um 125 Jahre „Kurfürstendamm“. Und das, wo wir doch alle – niemand darf sich ausgeschlossen fühlen – gemeinsam "Heimweh nach dem Kurfürstendamm" haben sollen.

Siegfried Krakauer bezeichnete den Kurfürstendamm einst als eine Straße ohne Erinnerung und führt aus: „Scheinen manche Straßenzüge für die Ewigkeit geschaffen zu sein, so ist der heutige Kurfürstendamm die Verkörperung der leer hinfließenden Zeit, in der nichts zu dauern vermag“. [3]  Recht hat er.  Man mag zwar erzählen, das der Kurfürstendamm sich jetzt mit 1 Milliarde € Investitionen neu erfindet, aber das stimmt nicht ganz. Es gibt keinen wirklichen Unterschied zwischen den Millionengründungen des wilhelminischen Kaiserreiches und den heutigen Investitionen. Zwar haben sich Gebäude, Fassaden und Angebotsstrukturen gewandelt, aber das Geschäft nicht.

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stekno - Gastautoren, Gesellschaft - Kein Kommentar / Kein Trackback

19. Mai 2011 - 00:14Elfriede Brüning: "Und außerdem werde ich 100 ."

Schülerinnen und Schüler der Charlottenburger Schiller-Oberschule hatten ihr Referat über Elfriede Brüning mit "Die 100-Jahre-Frau" getitelt. 100 Jahre - was für eine lange Zeit persönlichen Erlebens, aber auch von Zeitgeschichte. Wir durften Frau Brüning bei einer Lesung in unserer Kiezbibliothek und zuletzt bei der Gedenktafelenthüllung am Haus der Jugend Charlottenburg erleben.

Wir haben kurzfristig den Hinweis auf folgende Aufführungstermine im Studiokino Babylon (Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin) erhalten:

"Und außerdem werde ich 100 ."
Dokumentarfilm zum 100. Geburtstag der Reporterin und Schriftstellerin Elfriede Brüning, den sie am 9.11.2010 bei guter Gesundheit begehen konnte.
Buch, Regie, Produktion: Sabine Kebir und Wolfgang Herzberg


Donnerstag, 19. Mai 2011 um 20:00 Uhr
Vor dem Film wird Elfriede Brüning aus ihren Werken lesen 
Samstag, 21. Mai um 18:00 Uhr
Dienstag, 24. Mai um 18:45 Uhr
Mittwoch, 25. Mai um 18:15 Uhr
Sabine Kebir und Wolfgang Herzberg stehen zur Diskussion zur Verfügung

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- Geschichte, Kunst und Kultur, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

18. Mai 2011 - 00:04Kaiserin Augusta wird 200 Jahre alt

Unsere Nachbarn vom Mierendorffplatz starten zum Geburtstag von Augusta die Veranstaltungsreihe „Mierendorffkiez: Mittendrin die Kaiserin!“.

Die beiden nächsten Termine:

  • Dampferfahrt - Rund um die Insel der Kaiserin
    Eine unterhaltsame Bootsfahrt rund um die Insel, rund um den Mierendorffkiez - Ein "Kiezspaziergang" der ganz besonderen Art.
    Sonntag, 22. Mai 2011
    Abfahrtzeiten: 10:30  / 11:30 / 12:30 / 13:30 Uhr
    Anlegestelle: Caprivi-Brücke
    Infos und Kartenvorverkauf

  • Drachenbootrennen um den Kaiserin-Augusta-Cup 2011 auf der Spree zwischen Schloß- und Caprivibrücke
    Samstag, 25. Juni 2011
    Infos und verbindliche Anmeldung bis Dienstag 31. Mai 2011

- Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

18. Mai 2011 - 00:02Unternehmensnetz Klausenerplatz - 3. Treffen

Das Unternehmensnetz Klausenerplatz lädt zum nächsten Treffen in großer Runde ein. Bei diesem Treffen werden die Arbeitsgruppen über die aktuellen Ergebnisse ihrer Arbeit berichten und weitere Pläne besprochen.
Anschließend möchte man eine kleine „Visitenkartenparty“ feiern.
>> Da die Bewirtung in einem Sportclub ja so eine Sache ist, haben wir uns folgendes überlegt: Jeder von uns bringt eine Flasche seines Lieblingsgetränkes mit. Diese werden wir dann miteinander teilen, um uns im Gespräch besser kennenzulernen und weiter zu vernetzen. Für Becher und Knabbereien sorgen wir. <<

Dienstag, 24. Mai 2011 um 19:30 Uhr
Mrs. Sporty, Wundtstraße 16

Um besser planen zu können wird gebeten, sich bis spätestens 22. Mai 2011 bei der Initiatorin des Projektes, Frau Sinah Altmann, verbindlich anzumelden:
info@sinah‐altmann.de

- Gewerbe im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

17. Mai 2011 - 22:40Wohnen in Berlin - Wohnen im Kiez

Gerade ging es in der rbb-Sendung Klipp & Klar (21:00 Uhr) rund um das Thema Gentrifizierung "Arme Stadt, teure Wohnungen – Wer kann sich Berlin noch leisten?". Gelegenheit, mal wieder einen Blick auf Meldungen der letzten Zeit zu werfen.

Ein neues Verkehrsschild ist aufgetaucht. Darauf ist ein zweigeschossiges Haus zu sehen, aus dem ein schwarzes Piktogrammmännchen in hohem Bogen herauskatapultiert wird - so die Prenzlauer Berg Nachrichten. Weiter geht es dort mit einer Meldung: "Kaum noch Alte im Kiez". Womit übrigens Senioren gemeint sind. So geht es dort auch weiter: "Aus dem Straßenbild rund um den Helmholtzplatz sind Menschen im Rentenalter aber schon seit Jahren weitgehend verschwunden - unter anderem eine Folge der Stadtsanierung in den 90er Jahren." Bei  Telepolis (vom 30.01.2011) heißt es: "In Stadtteilen wie dem Hamburger Schanzenviertel oder im Prenzlauer Berg in Berlin kannst du heute stundenlang im Straßencafé sitzen, ohne dass ein Rentner vorbeiläuft." Ist ja abartig, wie verkommen ist das denn? Dann taucht im gleichen Artikel bei Telepolis ein weiteres Kapitel auf: "Segregation durch Klimaschutz". Na, das haben wir doch gerade hört? Wird nur etwas "feiner" als "Ökokiez 2020" ausgedrückt. Etwas zum Grübeln dazu: Einst wollte eine Hinterzimmer-Organisation (nach außen) besonders "sauber" erscheinen und hatte "Waschanlagen" eingeführt. Heute ist die Waschmaschine allgemein verbreitet. Da muß halt stets was Neues herhalten - wie damals, vor allen Dingen für die eigene Tasche, incl. "Provision" für die "Gang".

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- Gesellschaft, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

16. Mai 2011 - 00:12Sternenkinder vom Klausenerplatz

Phantastisch gestaltetes Fenster einer Kita im Kiez

- Kiezfundstücke, Netzfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

15. Mai 2011 - 23:32"Berlin: Heilige Stadt" - Bilder von Peter Herrmann

Die Galerie am Savignyplatz lädt herzlich zur nächsten Ausstellungseröffnung ein. Nach den "Blumenporträts" von Alexander Calvelli folgen nun "Stadtbilder" von Peter Herrman.

PETER HERRMANN
Berlin: Heilige Stadt


>> Peter Herrmann hat Berlin, wo er seit 1986 lebt, oft gemalt, aber man geht wohl nicht fehl, wenn man seine hier versammelten Werke als grandios gesteigerte Ausformungen der anstehenden Rückbesinnung Westberlins begreift.Nach zwanzigjähriger Schreckstarre, hervorgerufen durch die abrupt verordnete Hungerkur, wagt man im Westteil der Stadt sich auf das Eigene zu besinnen und ruft das Eigentliche, das diesen Lebensraum seit den 60er Jahren vom übrigen Deutschland in Ost und West gründlich unterschied, wieder ins Bewußtsein.  Es sind lauter heilige Stätten, die hier mit einem Mal ins Bild treten und den vom Berliner Alltag nicht gerade verwöhnten Betrachter unverhofft mit dem Glücksgefühl morgenländischer Phantasmagorie erfüllen. <<
 
Foto © Galerie am Savignyplatz
  
Galerie am Savignyplatz
(jetzt am Klausenerplatz!)
Nehringstraße 29
14059 Berlin


Eröffnung:
Donnerstag, 19. Mai 2011 um 20:00 Uhr

Dauer der Ausstellung: 20. Mai -  6. Juli 2011
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 15:00 bis 19:00 Uhr
Sa 11:00 bis 15:00 Uhr

- Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

14. Mai 2011 - 19:52Einwohnerversammlung zur Finanzlage des Bezirks

Ob nun allein ein Zaster-Laster den bankrotten Bezirk retten könnte, ist die große Frage. Es könnte ja auch mit der Zusammensetzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) und des Bezirksamtes zusammenhängen, daß Charlottenburg-Wilmersdorf so weit gesunken ist. So einiges haben wir inzwischen schon erfahren müssen: Kein Geld für Straßen, Spielplätze, Grünanlagen und Bäume, Senioren sollen in Umzugskartons verfrachtet werden, Schwimmbäder gehen den Bach runter, Museen werden geschlossen oder müssen umziehen, Jugendeinrichtungen outgesourct, usw. usf. War da nicht mal was mit einem Bürgerhaushalt - oder eher: sauber reingelegt? Woran liegt es nun? An der Unfähigkeit einer "Zählgemeinschaft" in der BVV, an Politikern im Bezirksamt? Allein am Geld? Liegt es an der Einstellung des Berliner Senats, dem neben den Mietern auch klamme Bezirke schon seit Jahr und Tag so ziemlich am Gesäß vorbeigehen?

Verschaffen Sie sich doch selbst einen Eindruck davon. Am kommenden Mittwoch gibt es die einmalige Gelegenheit, zumindest alle aus dem Bezirk auf einen Haufen zu erleben. Hören Sie, was unsere bezirklichen Volksvertreter zu erzählen haben und fragen Sie nach. Verschaffen Sie sich einen Eindruck von der Situation und zu den Personen, ggf., was und wen sie davon als, ggf. mehr oder weniger, vertrauenswürdig einstufen könnten. Nicht vergessen: Im September 2011 sind Wahlen in Berlin und dabei steht es Ihnen frei, auch das politische Personal in BVV und Bezirksamt bei Nichtgefallen auszutauschen.

Einwohnerversammlung zur Finanzlage des Bezirks
"Die gegenwärtige finanzielle Situation des Bezirks und die
Auswirkungen bei der Aufstellung des Bezirksdoppelhaushaltplanentwurfs 2012/13"
Mittwoch, 18. Mai 2011 von 19:00 bis 21:00 Uhr
Mensa der Nehring-Grundschule
Nehringstraße 9-10
14059 Berlin



In einer Pressemitteilung, die wir im Anhang wiedergeben, lädt die BVV zur Versammlung ein. Die BVV hat aber "vergessen" darin anzugeben, daß die Einwohnerversammlung nur stattfinden wird, weil ein Bürger des Bezirks diese beantragt hat. Sie selbst wären sicher nicht auf die Idee gekommen und hätten eher keine Notwendigkeit erkennen lassen, den Bürgern die Lage darzulegen und von eigenen "Anstrengungen" zu berichten. Gut, sie haben dem Antrag letztlich geschlossen zugestimmt, aber es stehen ja schließlich Wahlen an. Eine Absage hätte sich irgendwie zum jetzigen Zeitpunkt schlecht gemacht ..... nicht wahr?

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13. Mai 2011 - 14:45Das Kiez-Web-Team auf der Flucht...

Pia und meiner einer waren ja letzte Woche unterwegs durch Deutschland und haben heute Maho abgeholt, damit er auch mal frischere Luft ausserhalb des Kiezes schnuppern kann!

Und man mag es kaum glauben!! Wir haben die Lösung all unserer Probleme (finanzieller Natur) und die Lösung für den Kiez entdeckt!

Den sog. Zaster-Laster!

 Wir versuchen jetzt dieses Automobil unauffällig "einzukassieren" und mit in den Kiez zu bringen..vielleicht ist das die Lösung auch der Probleme des Bezirks..oder so mancher Vereine und Koordinatoren innerhalb des Kiezes? :)

..ist die Lösung aller Probleme?

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13. Mai 2011 - 00:02Auch Berlin hat einen (kleinen) Kernreaktor

Bei dem Kernreaktor BER II in Berlin-Wannsee handelt es sich um einen Forschungsreaktor. "Mit einer Nennleistung von 10 MW ist dieser einer der größten Forschungsreaktoren in Deutschland" (allerdings nicht zu vergleichen mit einem großen Atomkraftwerk mit einer Nennleistung von z.B. ca. 3.900 MW - dafür liegt er mitten im Wohngebiet). "Er wird als Neutronenquelle ausschließlich zu Forschungszwecken eingesetzt", so heißt es weiter bei Wikipedia. Dazu noch zwei interessante Presseartikel. Die BZ vom 20.03.2011 berichtete zum dort anfallenden radioaktiven Müll. Auf dem leicht und mittelschwerem radioaktiven Müll bleibt Berlin sitzen: "Ein ernst zu nehmendes Endlager für den atomaren Müll ist nicht in Sicht. Nicht in Berlin. Und auch sonst nirgendwo auf der Welt." Die Berliner Morgenpost vom 24.04.2011 ging bereits umfangreicher auf mögliche Gefahren und bereits bestehenden Bürgerprotest ein. Ein darin beschriebenes Schreckensszenario: "Bei Südwestwind können die giftigen Edelgase und Jod ins Berliner Zentrum getragen werden, bei Ostwind ziehen die radioaktiven Partikel nach Potsdam."

Wir haben zu diesem Thema eben eine Mitteilung der Bürgerinitiative Babelsberger Park (die wir schon seit den Auseinandersetzungen mit der SPSG  kennnen) mit der Bitte um Weitergabe erhalten:

Evakuierungsgebiet Babelsberg
  
Wir leben im Risikogebiet um den Forschungsreaktor BER II in Stölpchensee. Dieser Reaktor, mitten in der BBI Anflugroute, hat eine bewegte Vergangenheit. 66 meldepflichtige Ereignisse, davon 10 Störfälle, gab es schon. Die Betriebserlaubnis ist Ländersache (Berlin!).

Am Montag, den 16.5.2011 um 20.00 Uhr in der Friedrichskirche Babelsberg

berichten zwei Bürger von ihrem jahrzehntelangen Kampf gegen diesen Standort, einer davon, der schon 1990 gegen den Reaktor klagte, berichtet von seinen Erfahrungen. Für alle Anwohner wird es gut recherchierte Informationen und manche Neuigkeiten geben. Der Abend wird von einem Mitglied der BI moderiert.

- Gesellschaft, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

12. Mai 2011 - 00:02Tagesbilder - Schnappschüsse

Tagesbilder oder auch Daily Paintings werden sie genannt. Schnappschüsse mit dem Pinsel, mit Kreide oder Stift, könnte man vielleicht aus "Kamerasicht" sagen. Ein "Tagesbild" aus unserem Kiez (Ecke Neuferststraße/Nehringstraße) hatten wir schon mal im Kiezer Weblog vorgestellt. Ein weiteres, vom Wochenmarkt auf dem Klausenerplatz (auch hier bei Urban Sketchers Berlin), hatten wir dann später noch gefunden. Zwei der anderen Art, tolle Fotos von der Linde und dem Villon entdeckten wir ebenfalls zwischendurch.

Gestern traf ich dann "live" auf einen "Tages-Maler" bei der Arbeit auf dem Mittelstreifen der Schloßstraße und so enstand dieser "kombinierte" Schnappschuss:

Ein Tages-Bild/-Foto vom 11. Mai 2011

- Kunst und Kultur, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

11. Mai 2011 - 00:02Veranstaltungstips (11.05.2011)

  • 1. Lange Nacht der Familie
    Am Samstag, 14. Mai 2011 findet ab 18:00 Uhr die 1. "Lange Nacht der Familie" in Berlin für Familien mit Kindern im Alter bis 14 Jahre statt.
    Überraschungen in der ganzen Stadt warten auf neugierige kleine Nachtschwärmer. Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf beteiligt sich mit einer Reihe von Veranstaltungen: ein "Räubergelage" im Haus der Familie Charlottenburg, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche bei Nacht erleben, in der Jugendkunstschule Schattenspiele und Lichtexperimente durchführen, im Waldhochseilgarten Jungfernheide wie Tarzan in der Nacht klettern oder sich in den Wilmersdorfer Arcaden an einer Schnitzeljagd beteiligen und vieles mehr.
    In allen teilnehmenden Einrichtungen, in den Rathäusern, Bürgerämtern, Bibliotheken, Kinder- und Jugendeinrichtungen liegt der spezielle Familiennacht-Stadtplan mit einer ausführlichen Übersicht aller Angebote aus. Im Internet sind die Informationen unter www.familiennacht.de zu finden.

    Kinder Theater Mobil in der Knobi

    Bei uns im Kiez am Klausenerplatz ist das Kinder Theater Mobil in der Knobelsdorffstraße 23 dabei.

    >> Ach, wie gut das niemand weiß... Die ganze Familie ist eingeladen zu Feuer, Wasser und Zauberei. Flammenzisch und Wasserbiest helfen den Kindern, ihre geheimen Wünsche zu entschlüsseln. Um 18:47 Uhr und 20:32 Uhr wird das Puppenspiel "Rumpelstilzchen" gezeigt. <<


     
  • Vernissage im Spiegelsalon
    Bilder von Ritu C. Wendt "INNENSPIEGEL"
    >> Ihre Bilder drücken Visionen von Zusammenhängen, Erleben und Reflektieren aus. Sie kennt weder technische noch materielle Grenzen, arbeitet mit Leinwand, Papier, Holz, Glas, Ölfarben, Acryl, Kreide, Bleistift, Aquarell - kurzum mit allem, was ihr zur Verwirklichung ihrer Ideen geeignet scheint - trägt Farbe mit Spritzen auf oder bezieht die Bilder mit Silberdraht, u.s.w. Es zählt der Ausdruck, die Technik ist Mittel zum Zweck. <<
    Samstag, 14. Mai 2011  ab 17.00 Uhr
    SPIEGELSALON
    Friedbergstr. 29    

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Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

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10. Mai 2011 - 00:04Alles Öko-Bio ?

oder

Nirgends ist man wirklich sicher (?)

- Netzfundstücke, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

10. Mai 2011 - 00:02Wohnung gesucht, wer kann helfen?

Wir haben folgende Anfrage erhalten, die wir selbstverständlich gerne weitergeben:

Betr: Wohnungssuche in eurem schönen Kiez

Sehr geehrte Kiezbewohner, sehr geehrte Damen und Herren,
Ich suche dringend eine 2 Zimmerwohnung in Ihrem Kiez. Ich bin alleinstehend, Jahrgang 1956, mit einem alten 7kg Hund, brav & kinderlieb, wbl., kastriert, ich entferne IMMER Ihren Nachlass auf der Strasse, an Bäumen, überall! Ich wohne zur Zeit in einer 106m² ...(Straße), die für mich alleine zu groß geworden ist und nach meiner Trennung vom Lebenspartner nicht mehr bezahlbar ist. Ich bin sozial & respektiere mein Umfeld, beziehe meinen Strom von Greenpeace, essen Bio und das Fahrrad ist mein Fortbewegungsmittel.
Ich liebe diese Gegend und würde sehr gern dort wohnen. Falls Sie mitbekommen dass eine solche Wohnung frei wird, würde ich mich sehr über eine Nachricht freuen.
Mit freundlichen Grüßen

- Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

09. Mai 2011 - 00:07Ökokiez 2020 - Was ist drin?

Kleines Vorwort

Am 30.03.2011 lud das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, vertreten durch die Stadträtin für Soziales, Gesundheit und Umwelt Frau Martina Schmiedhofer, zum zweiten Mal in die Nehringschulmensa ein, um Fragen zum Thema Klimaschutzkonzept zu beantworten. Mit dabei waren wieder Herr Graf zu Lynar vom bezirklichen Umweltamt und die Vertreter der Firma B.&S.U. Herr André Butz und Frau Dr. Ricarda Rieck, die das Konzept erstellen sollen. Sie saßen gemeinsam nebeneinander und gut sichtbar vor dem Publikum an einem Tisch.
Der Grund dieses zweiten Treffens waren die vielen Fragen und Unklarheiten, die beim ersten Treffen mit diesem Klimaschutzkonzept einher gingen.
Am Ende der Veranstaltung kündigte Frau Schmiedhofer ein weiteres Treffen im Mai an.

 
Die Auftraggeber und Ausführenden des Konzeptes hatten also ihren ursprünglichen Plan, sämtliche öffentliche Beteiligung mit einem Termin durchzuführen, aufgegeben.
Kurz gesagt, diese erste Veranstaltung war kein Ruhmesblatt. Zweieinhalb Stunden für Vortrag, Diskussion und Vorschläge sind für ca. 80 anwesende  Bewohnerinnen und Bewohner zu wenig. Dazu kamen wenig überzeugende Antworten, die unzufriedene Stimmung war den Gastgebern nicht entgangen.

Das große Problem, das auch weiterhin existiert, ist die Zweiteilung von Theorie und Praxis. Die Theorie ist das Konzept. Die Praxis sind die möglichen realen Maßnahmen, Projekte und Folgen. Verständlich, dass die meisten Bewohnerinnen und Bewohner im Kiez etwas über die Praxis wissen wollen. Das bestehende Problem von Bezirksamt und B.&S.U. ist daher zu erklären, was wird geschehen???
Dies ist abhängig von den zu beschließenden Maßnahmen und zugleich deren Finanzierung, die möglichst von Bundes- oder EU-Seite kommen soll.
Um nicht wieder in die Falle zu tappen, etwas erklären zu müssen, was noch gar nicht existiert, wurde diesmal gleich am Anfang festgelegt:
Wir reden heute nur über das Konzept, die Folgen und Wirkungen sind noch zu weit entfernt.

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C. Reuß - Gastautoren, Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

08. Mai 2011 - 21:12Ein Kiez in den Zeiten - Vom Reitplatz durch die Magazinstraße

Mit zwei Pferdestärken ging es vom Reitplatz der Gardekürassiere des Regiments Garde-du-Corps vorbei am Fourage-Magazin weiter duch das Quartier. So traf gestern Geschichte auf die Gegenwart. Früher mal der Standard zur Fortbewegung und als Transportmittel, dient es heute dem Vergnügen. Der Reitplatz heißt heute Klausenerplatz und die ehemalige Magazinstraße jetzt Neufertstraße. Im Fourage-Magazin (Pferdefutterlager) befand sich später mal ein Kino und heute Aldi. So ist es zwar wieder ein "Futterlager" geworden, doch nicht unbedingt mit dem richtigen Angebot für Pferde. Die werden nun ihr gutes Futter woanders erhalten, denn sie sehen ja prächtig aus. Und wir holen weiter unseres bei Aldi oder geniessen es gleich fertig in der Trattoria Fra Diavolo gegenüber vom "Magazin" oder vor der Taverna Karagiosis am "Exerzierplatz".

Pferdekutsche vor dem Klausenerplatz - Mai 2011

Pferdekutsche in der Neufertstraße - Mai 2011

- Geschichte, Kiezfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

08. Mai 2011 - 20:52Alles Gute zum Muttertag!

Wir wünschen einen schönen Muttertag!

Das Kiez-Web-Team wünscht einen schönen Muttertag!

- Gesellschaft, Kiez, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

07. Mai 2011 - 17:51Wie ein Bezirk baden geht....

Dieses Wochenende wird es erstmals richtig heiß.
Glaube aber keiner, es gäbe in Charl-Wilm genügend Orte der Erfrischung -- zumindest was das Schwimmen betrifft..
Seit Jahren läßt sich das Bezirksamt - hier speziell der Stadtrat für Jugend, Sport und Schule - von den Bäderbetrieben "am Ring durch die Schwimmbecken" ziehen.
 
Hier die Fakten:
  • Schwimmhalle Charlottenburg:
    neue Halle geschlossen
    alte Halle Juli/August geschlossen
  • Sauna Charl. (alte Halle) geschlossen
  • Sommerbad Wilmersdorf geschlossen bis Mitte Juni (ohne Kinderbecken ? - letztes Jahr war es geschlossen)
  • Sommerbad Olympiastadion (wahrscheinlich ab nächstem Jahr geschlossen) geöffnet
  • Wilmersdorf 1 (25m Becken) Juli geschlossen

 
D.h.  für  mehr als 300 000 Einwohner stehen zwei 25 Meter Hallenbecken und ein 50 Meter Sommerbecken  zur verfügung.
Hoffen wir, dass nur wenige und nicht gleich sämtliche Bezirkseinwohner "baden" gehen .... es reicht wenn es dem Bezirksamt gelingt, ohne unterzugehen.

 
Siehe auch den Bericht in der "Berliner Woche" (Ausgabe Charlottenburg) vom Mittwoch, 27. April 2011 / 27. Jahrgang - Kalenderwoche 17 (als PDF)

Joachim Neu - Gastautoren, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

06. Mai 2011 - 22:29Jubiläum - 125 Jahre Ku’damm

Gestern, am 5. Mai, starteten offiziell die Feierlichkeiten zum Jubiläum "125 Jahre Kurfürstendamm". Für mich persönlich sind das so etwa zwischen 42 und 47 Jahre Ku’damm. So sind mir dazu einige Erinnerungen aufgetaucht.

Es mag ca. 1964 gewesen sein, als ich das erste Mal den Ku’damm betrat. Eine Busreise mit der Schulklasse war es gewesen. Damals gab es diesen Spruch "Berlin ist eine Reise wert", womit die Westdeutschen angehalten werden sollten, "ihren" Beitrag zur Unterstützung der eingeschlossenen "Freien Enklave" im Feindesland zu leisten. Wohin geht man dann schon als Tourist - Alter wahrscheinlich eher unbedeutend? Natürlich zum Kurfürstendamm. Dann die Mauer selbstverständlich, Friedrichstraße und noch ein paar andere Sehenswürdigkeiten. Bahnhof Zoo und Ku’damm bedeuteten Weltstadt-Flair und Leben - endlich raus aus der bürgerlichen Enge westdeutscher Kleinstädte. Zu dieser Zeit wußte ich: Berlin soll "meine" Stadt werden.

Einige Jahre später dann, tatsächlich mit dem bekannten Koffer am Bahnhof Zoo aus dem Zug gestiegen, war es Realität geworden. Die erste Wohnung lag im Wedding. Ein wunderbarer Stadtteil zu dieser Zeit - aber das ist ein anderes Thema. Und der Ku’damm? Der spielte überhaupt gar keine Rolle mehr. Egal, ob vom Wedding, oder danach von Schöneberg aus - der Ku’damm spielte keine wesentliche Rolle in unserem Leben, bis auf einen Kinobesuch hin und wieder. Das Charlottenburger Leben spielte sich für uns in den Nebenstraßen in den späten 60er und 70er Jahren ab - vom Quasimodo über den Savignyplatz und in anderen Seitenstraßen. Das einzige was auf dem Ku’damm selbst gelegentlich "nötig" blieb, war eine Currywurst-Bude und besonders der Athener Grill am Lehniner Platz, wenn der späte Hunger kam....

So war es und so ist es bis heute geblieben. Der Ku’damm spielte und spielt keine Rolle. Für manche wird das anders aussehen, sonst wäre er ohne Leben und das ist er ja nicht. Also damals wie heute: Touristen sicherlich und dann noch ein paar andere.
 

Zur Eröffnung hat unser Regierender Bürgermeister noch eine Erklärung von sich gegeben und wird im Handelsblatt wie folgt zitiert:

.... Zugleich sprach er sich dafür aus, die soziale Mischung der vom Nobelviertel Charlottenburg bis nach Halensee führenden 3,5 Kilometer langen Straße zu erhalten. „Dort wohnen nicht nur die Reichen und Schönen dieser Republik, dort wohnen auch ganz normale Menschen mit einem normalen Einkommen - die Sozialhilfeempfänger genauso wie diejenigen, denen es wirklich gut geht“, sagte Wowereit. „Wir wollen, dass die Mischung erhalten bleibt.“ ......
Quelle: Handelsblatt vom 05.05.2011

 
Ist das nicht schööön....    Aber seine SPD soll ja auch der Auffassung sein, sie würde für bezahlbare Mieten sorgen ??
Darauf lassen wir doch glatt zum Jubiläum den Schampus knallen..............

- Geschichte, Gesellschaft, ZeitZeichen - ein Kommentar / Kein Trackback

05. Mai 2011 - 00:34Stuttgarter Platz wird nach Umbau neu eröffnet

 
Die Bürgerinitiative Stuttgarter Platz lädt herzlich ein zur:

Eröffnung des Stuttgarter Platzes am 05. Mai 2011 um 11:00 Uhr
Feierliche Eröffnung mit anschließendem Rundgang


Im Anhang die Presseerklärung der BI-Stutti zur Eröffnung des Stuttgarter Platzes im Mai 2011:

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04. Mai 2011 - 00:04Veranstaltungstips (04.05.2011)

  • Timmy im Elfenfabelwesenwald
    Jan Dober, sonst eigentlich schon seit Generationen Zauberer, wird mal wieder zum "Zeuberer", diesmal im Spiegelsalon.
    >> Die "Abenteuer aus dem Elfenfabelwesenwald" sind Geschichten, erzählt in Tradition der alten Geschichtenerzähler. Die Programme sind eine Kombination von Geschichtenerzählung und Zauberkunst. Jan "der Zeuberer" involviert die Kinder bei seinen MitMach- und Lachgeschichten, sowohl bei der Geschichtenerzählung, als auch bei der Kinderzauberkunst.
    Ein Programm für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren und für all diejenigen, die gerne in der Wunderwelt der Märchen leben wollen. <<

    Samstag, 7. Mai 2011  (weitere Termine: 21.05.2011, 04.06.2011, 18.06.2011)
    Beginn: 14 Uhr - Spiellänge: ca 45min
    Eintritt: 5.- / 6.- €
    SPIEGELSALON
    Friedbergstr. 29   

      
  • Kultur im Jugendclub Schloß19
    Workshop und Lesung mit Uri Shani - Ein arabisch-hebräisches Theaterprojekt

    >> Nemashim ist ein hebräisch-arabisches Theater- und Kommuneprojekt aus Israel, das jungen Menschen aus beiden Gruppen Gelegenheit gibt, ein Jahr miteinander in einer Kommune zu leben und miteinander Theater zu machen. Shani schildert schonungslos den Weg, den das Projekt seit dem Jahr 2002 genommen hat, mit allen Höhen und Tiefen, allem Scheitern und aller Ermutigung. Dabei geht es weder um Mitleid noch darum, den 'Anderen kennenzulernen', es geht um Solidarität und Zusammenarbeit: Gleich berechtigt und gleich verpflichtet, auch wenn die Situation von Mächtigen und Entmächtigten um sie herum vorerst noch bestehen bleibt.
    'Wir sehen eine ungerechte, grausame Welt. Wir müssen eine andere erfinden, denn wir wissen, eine andere Welt ist möglich.' (Augusto Boal) <<

    Samstag, 7. Mai 2011
    16:00 bis 18:00 Uhr Workshop
    19:30 Uhr Lesung
    Jugendclub Schloß19
    Schloßstraße 19 - 14059 Berlin


Aktuelle Mitteilungen rund um Kiez und Bezirk stets auch auf der News-Seite vom Klausenerplatz.
Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

- Kinder und Jugendliche, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

04. Mai 2011 - 00:02Soziale Stadtentwicklung - Bürger Aktiv

Die Politik hat versagt, so hieß es auf der Konferenz der Berliner MieterGemeinschaft. Dafür engagieren sich viele Bürger in Initiativen und Bürgernetzwerken selbst und kümmern sich um ihren Kiez und ihre Stadt. Sollte es tatsächlich noch restfähige Politiker in irgendeiner Partei geben, können sie sich ja ebenfalls daran beteiligen. 

Wie auch bei der Mietenkonferenz geschehen, vernetzen sich die unterschiedlichsten Initiativen in der ganzen Stadt. Ein Kiez kann kaum Probleme nur für sich allein lösen. Wie beim Thema Mieten betrifft es immer mehr Menschen, unabhängig vom Wohnquartier, und die Grundsituationen sind eh gesamtgesellschaftlich bedingt. Also verbindet man sich, trifft sich, diskutiert miteinander und handelt ggf. gemeinsam.

So werden wir auch immer auf das Geschehen jenseits der Kiezgrenzen hinweisen.

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03. Mai 2011 - 00:02Bizzare Erscheinungen am Charlottenburger Himmel

Nach nächtlichen, nun auch am Tage:

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02. Mai 2011 - 22:02Gedenken an Charlottenburger Gegner des Nationalsozialismus (13)

Nachdem fünf Zeitungen bereits vor dem 8. April über die Gedenktafel in der Zillestraße geschrieben hatten, folgen hier noch zwei Berichte über die Enthüllungsveranstaltung selbst. 

  
Die Wiedergabe des Artikels erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Tageszeitung junge Welt.

Gedenktafel in Charlottenburg enthüllt
Von Michael Roeder
Berlin. Am 8. April ist am Haus der Jugend in der Zillestraße in Berlin-Charlottenburg in Anwesenheit der Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen (SPD) eine Gedenktafel für Gegner des Faschismus enthüllt worden. Die Tafel erinnert an mehr als 70 Bewohnerinnen und Bewohner – vorwiegend jüngere Arbeiter –, die sich in der Nacht des 30. Januar und Mitte Februar 1933 im damals »kleiner Wedding« genannten Viertel dem SA-Sturm 33 und anderen Faschisten auf der Straße entgegengestellt hatten und dafür mit ihrer Freiheit oder sogar ihrem Leben bezahlten.

Den Anstoß zu der Gedenktafel gab Jan Petersens Roman »Unsere Straße«, in dem er über das Erstarken der Faschisten in der damaligen Wallstraße und Umgebung berichtete. Vei der Einweihungsfeier sprachen mehrere Verwandte von auf der Tafel geehrten Nazigegnern. Die Witwe von Jan Petersen und die Schriftstellerin Elfriede Brüning enthüllten die Tafel.

Quelle: junge Welt vom 13.04.2011

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Michael R. - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

02. Mai 2011 - 20:18Wohnen im Kiez - Wohnen in Berlin

Am kommenden Mittwoch findet die nächste Sitzung des Ausschusses für Bauen und Wohnen im Abgeordnetenhaus von Berlin statt.
(Mittwoch, 4. Mai 2011, um 15:00 Uhr im Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstraße 5, Raum 311 - Bernhard-Letterhaus-Saal / Einladung als PDF)

Wichtigster Punkt ist eine Anhörung zu dem vom Senat vorgelegten Wohnraumgesetz (Drs 16/4065): Gesetz über den Sozialen Wohnungsbau in Berlin (Wohnraumgesetz Berlin - WoG Bln / Vorlage als PDF).

Das Berliner Bündnis Sozialmieter hatte dazu bereits deutliche Kritik geäußert. Einmal mehr ein Beispiel der bisher hinlänglich bekannten mieterfeindlichen Politik des Senats: "Der vom Senat vorgelegte Gesetzentwurf ist eine Mogelpackung!" Herr Jung von dem Bündnis, der bereits auf der Konferenz der Berliner MieterGemeinschaft von weiteren unerträglichen Vorgängen berichtete, wird als Vertreter der Betroffenen bei der Sitzung des Ausschusses angehört. Bleibt zu hoffen, daß die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer (SPD), diesmal richtig zuhört. Bei der letzten Anhörung telefonierte sie und quatschte grinsend mit ihrem Nebensitzer, während betroffene Mieter aus dem Fanny-Hensel-Kiez in Kreuzberg den Tränen nahe waren. Ignorant, ein ekelhaftes und widerwärtiges Verhalten für eine Politikerin, so habe nicht nur ich das empfunden, unwürdig für eine Volksvertretung - ganz und gar für einen Senatorenposten. Andere können das nur etwas vornehmer als "Eiseskälte" ausdrücken - das kann ich halt nicht.

Herr Wild vom Berliner Mieterverein war damals bei der Anhörung dabei und ist es auch diesmal. Auf der Webseite des Berliner Mietervereins ist eine klare Stellungnahme zu finden, worin auch ein Beispiel aus unserem Kiez vom Klausenerplatz genannt wird.

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02. Mai 2011 - 00:21Schloßpark Charlottenburg im Frühling 2011

Eintritt frei und das bleibt auch so !

Das Thema Eintritt für Parks, die unter der Verwaltung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) stehen, hat die Generaldirektion der SPSG gerade wieder aufgetan. Am 5. Mai soll eine Sitzung des Stiftungsrates im Schloß Charlottenburg dazu stattfinden. Wir als Anwohner kennen ja den Schloßpark Charlottenburg, unseren Volkspark, bestens. Andere sind vielleicht längere Zeit nicht dortgewesen oder haben den Park gar noch nie gesehen. Das Presseecho auf den neuen Vorstoß der Stiftung war jedenfalls ziemlich mächtig. Gejammert hat die Stiftung, sie hätte zu wenig Geld und könne die Parks nicht mehr ausreichend pflegen. Das habe ich mir mal schnell angesehen und möchte zeigen, wovon hier eigentlich die Rede ist.

Sieht es also tatsächlich so schlimm im Park aus, liegt er völlig brach danieder? Hat sich selbst die Sonne bereits vor Scham endgültig abgewendet?
Verfall und Dunkelheit überall? Oder dreht da nur mal wieder einer am Rad?

Aktion der Bürgerinitiative "Rettet den Schloßpark!" im Jahr 2004

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- Gesellschaft, Schlosspark, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback