Kiezer Weblog

Ein Projekt vom "Kiez-Web-Team Klausenerplatz".
Autoren
Impressum

Kategorien

Alfred Rietschel
Blog-News
Cartoons
Charlottenburger Kiez-Kanonen
Freiraum
Gastautoren
Geschichte
Gesellschaft
Gewerbe im Kiez
Gewinnspiel
Grabowskis Katze
Kiez
Kiezfundstücke
KiezRadio
Kiezreportagen
Kinder und Jugendliche
Kunst und Kultur
Mein Kiez
Menschen im Kiez
Netzfundstücke
Philosophisches
Politik
Raymond Sinister
Satire
Schlosspark
Spandauer-Damm-Brücke
Technik
Thema des Monats
Wissenschaft
ZeitZeichen

neueste Kommentare

MT (Kleingärten Oeynh…): Kleine Korrektur: das Flug…
maho (Wie soll es mit d…): Online-Petition unterzeich…
Pär (Abendstimmung): Wunderschön gesehen dieser…
jn (Zwangsarbeiterlag…): auch der bezirk CW hat sic…
Peter Thaben (Zwangsarbeiterlag…): Danke für den sehr interes…
Siegfried Schloss… (Zwangsarbeiterlag…): ...und wieder ein aufschlu…
maho (Charlottenburg li…): Spandauer Damm/Ecke Nithac…
heidi (Charlottenburg li…): Wo ist das denn?
jn (1 Meile von Berli…): Warum hat der bewährte Kie…
jn (Kleingärten Oeynh…): Die Politik der GRÜNEN im …
M.R. (Konzentrationslag…): Gedenkfeier am 30. Januar …
jn (Kleingärten Oeynh…): bericht eines oeynhausener…
M. Kelz (Kleingärten Oeynh…): Neben dem Gutachten gibt e…
maho (Teil 22 - Sanieru…): Stadtrat Marc Schulte denk…
irena.feller (Frohes Neues!!): ...DANKESCHOEN...EBENSO...…

Archive

01.Jan - 31 Jan 2015
01.Dez - 31 Dez 2014
01.Nov - 30 Nov 2014
01.Okt - 31 Okt 2014
01.Sep - 30 Sep 2014
01.Aug - 31 Aug 2014
01.Jul - 31 Jul 2014
01.Jun - 30 Jun 2014
01.Mai - 31 Mai 2014
01.Apr - 30 Apr 2014
01.Mär - 31 Mär 2014
01.Feb - 28 Feb 2014
01.Jan - 31 Jan 2014
01.Dez - 31 Dez 2013
01.Nov - 30 Nov 2013
01.Okt - 31 Okt 2013
01.Sep - 30 Sep 2013
01.Aug - 31 Aug 2013
01.Jul - 31 Jul 2013
01.Jun - 30 Jun 2013
01.Mai - 31 Mai 2013
01.Apr - 30 Apr 2013
01.Mär - 31 Mär 2013
01.Feb - 28 Feb 2013
01.Jan - 31 Jan 2013
01.Dez - 31 Dez 2012
01.Nov - 30 Nov 2012
01.Okt - 31 Okt 2012
01.Sep - 30 Sep 2012
01.Aug - 31 Aug 2012
01.Jul - 31 Jul 2012
01.Jun - 30 Jun 2012
01.Mai - 31 Mai 2012
01.Apr - 30 Apr 2012
01.Mär - 31 Mär 2012
01.Feb - 29 Feb 2012
01.Jan - 31 Jan 2012
01.Dez - 31 Dez 2011
01.Nov - 30 Nov 2011
01.Okt - 31 Okt 2011
01.Sep - 30 Sep 2011
01.Aug - 31 Aug 2011
01.Jul - 31 Jul 2011
01.Jun - 30 Jun 2011
01.Mai - 31 Mai 2011
01.Apr - 30 Apr 2011
01.Mär - 31 Mär 2011
01.Feb - 28 Feb 2011
01.Jan - 31 Jan 2011
01.Dez - 31 Dez 2010
01.Nov - 30 Nov 2010
01.Okt - 31 Okt 2010
01.Sep - 30 Sep 2010
01.Aug - 31 Aug 2010
01.Jul - 31 Jul 2010
01.Jun - 30 Jun 2010
01.Mai - 31 Mai 2010
01.Apr - 30 Apr 2010
01.Mär - 31 Mär 2010
01.Feb - 28 Feb 2010
01.Jan - 31 Jan 2010
01.Dez - 31 Dez 2009
01.Nov - 30 Nov 2009
01.Okt - 31 Okt 2009
01.Sep - 30 Sep 2009
01.Aug - 31 Aug 2009
01.Jul - 31 Jul 2009
01.Jun - 30 Jun 2009
01.Mai - 31 Mai 2009
01.Apr - 30 Apr 2009
01.Mär - 31 Mär 2009
01.Feb - 28 Feb 2009
01.Jan - 31 Jan 2009
01.Dez - 31 Dez 2008
01.Nov - 30 Nov 2008
01.Okt - 31 Okt 2008
01.Sep - 30 Sep 2008
01.Aug - 31 Aug 2008
01.Jul - 31 Jul 2008
01.Jun - 30 Jun 2008
01.Mai - 31 Mai 2008
01.Apr - 30 Apr 2008
01.Mär - 31 Mär 2008
01.Feb - 29 Feb 2008
01.Jan - 31 Jan 2008
01.Dez - 31 Dez 2007
01.Nov - 30 Nov 2007
01.Okt - 31 Okt 2007
01.Sep - 30 Sep 2007
01.Aug - 31 Aug 2007
01.Jul - 31 Jul 2007
01.Jun - 30 Jun 2007
01.Mai - 31 Mai 2007
01.Apr - 30 Apr 2007
01.Mär - 31 Mär 2007
01.Feb - 28 Feb 2007
01.Jan - 31 Jan 2007
01.Dez - 31 Dez 2006
01.Nov - 30 Nov 2006
01.Okt - 31 Okt 2006
01.Sep - 30 Sep 2006
01.Aug - 31 Aug 2006

Blogsuche (via Google)

Kiez_Netzwerk
Kiez_Klausenerplatz
Kiez_News
Kiez_Termine
Kiez_Wiki
Kiez_Radio
Kiez_Forum
Kiez_Galerie
Kiez_Kunst
Kiez_Mieterbeirat Klausenerplatz
Kiez_Klausenerplatz bei Facebook
Kiez_Klausenerplatz bei Twitter
Kiez_Klausenerplatz bei YouTube
Initiative Horstweg/Wundtstraße

BerlinOnline_Charlottenburg
Bezirk_Termine
Mierendorff-Kiez
Bürger für den Lietzensee
Blog_Kiezgarten Charlottenburg
Auch ein_Charlottenburger Kiez
Charlottenburger Bürgerinitiativen
Blog_Rote Insel aus Schöneberg
Blog_potseblog aus Schöneberg
Blog_Graefekiez
Blog_Wrangelstraße
Blog_Moabit Online
Blog_Auguststrasse aus Mitte
Blog_die Schieritzstraße
Blog_Modersohn-Magazin
Blog_Berlin Street
Blog_Notes of Berlin
Blog@inBerlin_Metropole Berlin

KiezBlogs

urbanophil.net
ABRISSBERLIN
Mietenpolitisches Dossier
Steigende Mieten stoppen!
Gentrification Blog

Icke_Berliner Rockpoet
Blog_rosawolke
Blog_'AQua!'
Blog_Icke, Neuberlinerin
Blog_gesichtspunkte.de
Blog_Ullis Mord & Totschlag

Sonstiges

Powered by Pivot - 1.40.8: 'Dreadwind' 
XML-Feed (RSS 1.0) 
XML: Atom Feed 

21. Januar 2015 - 00:24Abendstimmung

Nach einem Regentag im Winter

 
 

Charlottenburger Abendstimmung nach einem regnerischen Wintertag

 

- Kiezfundstücke, ZeitZeichen - ein Kommentar / Kein Trackback

20. Januar 2015 - 00:02Zwangsarbeiterlager in Wilmersdorf und Charlottenburg

Unter besonderer Berücksichtigung des Lagers des Bezirksamtes in der Wilhelmsaue

 
 
Ein Eroberungskrieg wie der Zweite Weltkrieg, der sich über beträchtliche Gebiete erstreckte, erforderte eine gewaltige Menge an Militärpersonal, das dann jedoch als Arbeitskraft in der Heimat fehlte. Zur Deckung des Bedarfs kamen, neben dem vermehrten Einsatz von Frauen, nur Menschen aus den annektierten Gebieten infrage, die zur Arbeit im Deutschen Reich gezwungen wurden:

„Der ausserordentliche Mangel an männlichen Arbeitern hat dazu gezwungen, Kriegsgefangene, Ausländer und sogar Juden einzusetzen“,

stellte im Frühjahr 1941 der „Kriegsverwaltungsbericht“ des Bezirkes Wilmersdorf (1) fest.

Arbeitskräftebedarf bestand in so ziemlich allen Bereichen der Verwaltung (2): Stadtgärtnerei, Straßenreinigung, Krankenhaus, Wirtschafts- und Ernährungsamt, Friedhof, Gewerbeaufsicht, Gaswerk, Gesundheits- und Finanzamt. Außerdem gab es natürlich ganz erheblichen Bedarf in der Kriegsindustrie, beim Bau und bei der Deutschen Reichsbahn, aber auch in Anwaltskanzleien, Arztpraxen, Handwerksbetrieben, Kirchengemeinden und selbst in privaten Haushalten. Ohne den millionenfachen Einsatz von Zwangsarbeitern wären Wirtschaft und Kriegsführung spätestens 1942 zusammengebrochen.

Anfang 1943 lebten in Groß-Berlin über 250.000 zivile Zwangsarbeiter; das waren etwa 20 % aller dort Beschäftigten. Im Sommer 1944 waren es mehr als 400.000, unter ihnen überdurchschnittlich viele „Westarbeiter“ – aus Frankreich, den Niederlanden und Belgien – vor allem in der Elektroindustrie. Allerdings fand auch in der Reichshauptstadt seit 1942 in rasch wachsendem Umfang der Einsatz von „Ostarbeitern“ – sowjetische Zivilarbeiter und Kriegsgefangene – statt. Der deutschen Bevölkerung begegneten die Zwangsarbeiter überall im Alltag.

[weiterlesen]

MichaelR - Gastautoren, Geschichte - drei Kommentare / Kein Trackback

19. Januar 2015 - 00:02Zwei wie wir

Premieren am Kurfürstendamm

 
Zum Jahresauftakt bereichert das Theater am Kurfürstendamm das städtische Kulturleben mit einer deutschen Erstaufführung in Starbesetzung.
Diese Inszenierung bietet mit Valerie Niehaus und Stefan Jürgens, die beide zum ersten Mal auf der Bühne des Ku’dammtheaters stehen, nicht nur theatralisches Vergnügen, sondern kann auch einen ganz praktischen Zweck erfüllen. Ein kanadischer Kritiker empfahl nämlich nach der Uraufführung von 1993: „Das perfekte Theaterstück für das erste Date.“

„Zwei wie wir“ im Theater am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

 
In dem Stück geht es um die Frage: Passen wir zusammen? Erzählt wird die Geschichte von Rudy und Nora. Sie sind geschieden und treffen sich nach vier Jahren zufällig in einem Restaurant wieder. Sie lassen den Zuschauer die Erinnerung an die gemeinsame Vergangenheit miterleben und ihn sich fragen: „Warum ist die Beziehung dieses wunderbaren Paares gescheitert? Beide entdecken nicht nur einander, sondern ihnen bis dato gänzlich fremde Lebenssphären. Nora lernt die rüde Atmosphäre auf den Rängen eines Baseballstadions kennen. Rudy stürzt sich beim Bungeesprung todesmutig in die Tiefe. Erste Mißverständnisse lassen sich noch schnell ausräumen. Als Rudy der wohlhabenden und kunstinteressierten Nora erklärt, daß seine Arbeit als Maler an einer berühmten Galerie zu sehen ist, ist schnell klar, daß er die Galerie „nur“ angestrichen hat.

„Zwei wie wir“ im Theater am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Valerie Niehaus und Stefan Jürgens in „Zwei wie wir“ am Kurfürstendamm.
Fotos: Wecker

[weiterlesen]

FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

18. Januar 2015 - 23:41Charlottenburg liegt außerhalb

1 Meile von Berlin

 

Meilenstein in Charlottenburg

  

- Geschichte, Kiezfundstücke - zwei Kommentare / Kein Trackback

16. Januar 2015 - 00:02Pillau und Schatz lehren Deutsch

Amüsanter Deutschkurs im Renaissancetheater

  
Am Sonnabend, 24. Januar, 16 Uhr heißt es im Renaissancetheater in der Knesebeckstraße 100 wieder „Wir lernen Ihnen deutsch!“ mit dem Autoren Horst Pillau und dem Schauspieler Hans-Jürgen Schatz.

 

Horst Pillau und Hans-Jürgen Schatz im Renaissancetheater / Foto © Frank Wecker

Horst Pillau und Hans-Jürgen Schatz im Renaissancetheater.
Foto: Wecker

  

Für diejenigen, denen weniger als zwei Fehler im Titel unangenehm aufstoßen, wird es ein Bildungserlebnis mit viel Spaß. Für die anderen sicherlich ein Riesenspaß mit auch ein wenig Bildungszuwachs.

Es ist bereits der sechste Deutschkurs der beiden Berliner Künstler. Sie unternehmen Ausflüge ins deutsch-arabisch-türkische Kiezdeutsch, ins Jugenddeutsch, Beamtendeutsch, Sportlerdeutsch, das gewundene Deutsch unserer Politiker und das knappe der Blogger. Das Publikum darf staunen, wie viele englische, französische und hebräische oder jiddische Worte und Wendungen unerkannt oder verballhornt bereits im Deutschen heimisch sind. Sie erinnern an die wilden Spontisprüche und bringen Beispiele wahnwitziger Gebrauchsanweisungen von Geräten, die ins Deutsche übersetzt wurden. In einem Sketch untersuchen sie, wie BRD-Deutsch und DDR-Deutsch wieder zu einer gemeinsamen deutschen Sprache verschmelzen.

 
Mit dieser Aufführung begeht dieses Duo ein Jubiläum: Es ist ihr 25. gemeinsamer Auftritt auf der Bühne des Renaissance-Theaters. Diese Zusammenarbeit hatte im Februar 2008 mit dem Programm „Mit Briefen leben“ begonnen. Im Oktober legten sie mit der ausverkauften Lesung „Adieu, Tempelhof!“ nach. Seit Dezember 2009 begleiten sie das Weihnachtsfest mit ihrem stets ausverkauften Adventsprogramm „Nie wieder Weihnachten!“, das sie zum Trost voriges Jahr unter dem Titel „Weihnachten kann auch gutgehen!“ fortsetzten.

Ihr größter Erfolg ist jedoch das Programm „Wir lernen Ihnen deutsch!“. Am 24. Januar geben sie die 14. Lesung über die Verrücktheiten und Schönheiten der deutschen Sprache.
Karten zum Preis von18 Euro können unter Tel. 312 42 02 vorbestellt werden.

 
Frank Wecker

  

FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

15. Januar 2015 - 00:24Kleingärten Oeynhausen: Grüne Partei: wieder voll auf Kurs

Zu Gast beim Kreisverband der Grünen Partei am 13.1.2015 bei der Vorstellung ihres Oeynhausen-Gutachtens

 
 
Parteien werden gegründet, um Ziele zu erreichen, z.B. dieses:

„Die Grünen fordern nicht weniger als eine grüne industrielle Revolution, die den Menschen, die Umwelt und das Klima in den Mittelpunkt stellt.“ (Bundestags-Wahlprogramm Bündnis 90/Die Grünen 2013, Kurzzusammenfassung, Stichwort „Umwelt“)

Oder dieses:

„Die Kleingärten im Bezirk wollen wir erhalten, die bestehenden Kolonien langfristig planungsrechtlich sichern; das schließt Oeynhausen mit ein.“ (Zählgemeinschaftsvereinbarung zwischen SPD und Grüner Partei, 2011, S. 6)

Schöne Ziele; muß man aber auch umsetzen wollen. Davon war seit Beginn der Wahlperiode im Jahr 2011 nicht viel zu merken – genaugenommen eigentlich nur, wenn von außen der Druck auf die Grüne Partei zu groß war wie zum Beispiel durch den überwältigenden Bürgerentscheid vom 25. Mai 2014 (1). Man möchte ja schließlich wiedergewählt werden.

 
So gesehen war es daher nur allzu verständlich, daß Co-Fraktionsvorsitzender C. Wapler und Kreisvorstandsmitglied B. Schwarz erleichtert wirkten, als sie nach der 2¾stündiger Sitzung das Schlußwort sprachen und dabei für Fraktions- und Parteimitglieder die politische Linie vorgaben: Es sei „als zutreffend zu akzeptieren“, daß der Erhalt der Kleingartenkolonie Oeynhausen ein finanzielles Risiko in Höhe von „31 bis 35,9 Mio. €“ darstelle, weshalb dieser Betrag ab jetzt „zur Grundlage des weiteren Vorgehens gemacht“ werden müsse. Gerettet! Das war die 15.000 € wert, auch wenn die Fraktion dafür ihre Kasse plündern und vom Landesverband finanzielle Unterstützung erbitten mußte.

[weiterlesen]

MichaelR - Gastautoren, Politik - zehn Kommentare / Kein Trackback

15. Januar 2015 - 00:02Veranstaltungstipps


  • Kindertheater in der Kulturwerkstadt
    Le Jacques Schattentheater

    Le Jaques ist ein neues Theaterkonzept, entstanden aus der Kombination von Animationsfilm und Schattentheater. Die Charaktere sind Schattenbildfiguren, von professionellen Puppenspielern gebaut und gespielt. Das Bühnenbild besteht aus animierten Bildern und wird hinter der Leinwand projiziert, so dass der Zuschauer gleichzeitig in den Genuss von Animationsfilm und dem warmen Gefühl
    des Schattenspiels mit Spielfiguren kommt, die von Puppenspielern bewegt werden.
    SCHATTENTHEATER und leckere Kuchensorten!!

    Sonntag, 18. Januar 2015 um 16:00 Uhr
    Kulturwerkstadt (in der ehemaligen Engelhardt-Brauerei)
    Danckelmannstraße 9 A
    14059 Berlin-Charlottenburg
     
      
     
     
     
      
  • Ikebana-Vorführung im Keramik-Museum Berlin
    von Bärbel Kessenbrock und Dirk Henkelmann (Ikenobo-Schule)
     
    Ikebana-Blumengestaltung im Keramik-Museum Berlin / Foto © KMB
    Das Keramik-Museum Berlin lädt herzlich zur letzten Veranstaltung im Rahmenprogramm der aktuellen Sonderausstellung „Mesokosmos Keramik und Ikebana. Das Gefäß in der japanischen Kunst des Blumenarrangierens“ ein.
     

    >> Die Ikenobo-Schule gilt als Ursprung des Ikebana:
    Nach einer Legende diente die Ikenobo-Familie seit dem 7. Jahrhundert als Priester im buddhistischen Rokkakudo-Tempel in Kyoto und pflegte die Tradition des Blumenopfers. Erstmals wurde 1462 in einem Manuskript das Oberhaupt Ikenobo Senkei als der bedeutendste Blumengestalter erwähnt. Aus der Familientradition entwickelte sich die erste Ikebana-Schule, die entsprechend japanischer Tradition heute in der 45. Generation geleitet wird. Als erste Ikebana-Form entwickelte sich das Rikka, eine aus sieben bis neun Grundelementen bestehende Komposition, die den Weltenberg symbolisiert. Die von weiteren Materialien begleiteten Hauptlinien erheben sich alle aus einem Punkt aus dem Gefäß, wodurch der gemeinsame Ursprung allen Lebens versinnbildlicht wird. Im 18. Jahrhundert erfolgte im sogenannten Shoka eine Vereinfachung auf drei Hauptlinien, die asymmetrisch angeordnet eine Einheit bilden und den ständigen Wandel und die fortwährende Erneuerung im Leben ausdrücken. Auch hier entspringen alle Materialien aus einem Punkt, Mizugiwa genannt. Beide Stile werden wiederum in drei Varianten, und zwar in formeller, informeller und natürlicher Weise gestaltet. Die dazu geeigneten Gefäße zeichnen sich wie folgt aus: Mündungsweite halb so groß wie Höhe für den formellen Stil, Mündungsweite gleich Höhe für den informellen Stil und Mündungsweite doppelt so groß wie Höhe für den natürlichen Stil. In den letzten Jahren entwickelten sich mit dem Shoka-Shofutai, bestehend aus zwei Hauptelementen und einem dritten kontrastierenden Element, sowie dem Jiyuka, der freien Form, auch in der Ikenobo-Schule ganz moderne Ikebana-Tendenzen. << (Text: Reinald Eckert)
    Eintritt: 5,00 Euro (inklusive Ausstellungen), KMB-Vereinsmitglieder 2,50 Euro
    (Vom 16.1. bis zum Ende der Sonderausstellung am 26.1. ist das Museum täglich von 13:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, die bei der Vorführung am 18.1. gefertigten Arrangements sind vermutlich bis zum 23.1. zu sehen.)

    Sonntag, 18. Januar 2015 um 17:30 Uhr
    Keramik-Museum Berlin (KMB)
    Schustehrusstraße 13, 10585 Berlin-Charlottenburg

   


Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

Weitere KurzInfos zu Veranstaltungen und Themen rund um den Klausenerplatz-Kiez jetzt immer auch bei Twitter. (ohne Anmeldung einsehbar!)

Weitere Termine auch stets im StadtteilKalender für Charlottenburg-Wilmersdorf des Nachbarschaftshauses am Lietzensee.


- Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

14. Januar 2015 - 21:02Aus Sorge um den Frieden

In der Urania tagte die XX. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz

 
Am Sonnabend, 10. Januar, gab es eine denkwürdige Veranstaltung in der Urania, deren künftige Bedeutung vorab schon Tausende geahnt haben müssen: Als das erste Referat begann, war der Hauptsaal bereits überfüllt. Pech hatten diejenigen, die sich vorab keine Eintrittskarte besorgt hatten. Sie mußten sich Stunden vor dem Einlaß zur Konferenz anstellen, um eine der wenigen Restkarten zu ergattern.

XX. Rosa-Luxemburg-Konferenz in der Urania / Foto © Frank Wecker

Der Schauspieler Rolf Becker, Junge Welt Chefredakteur Arnold Schölzel, Oskar Lafontaine
und Willy Wimmer auf dem Podium der Rosa-Luxemburg-Konferenz. Foto: Wecker


 
Den Andrang löste nicht der Auftritt irgendeiner Popgruppe oder die Show eines Hollywoodstars aus, sondern eine politische Konferenz, die XX. Rosa-Luxemburg-Konferenz der Tageszeitung „Junge Welt“. Ihr Thema war „Frieden statt NATO“. Die Sorge um den Frieden veranlaßte offenbar die Bürger, in Scharen zu der Konferenz zu strömen. Die aktuelle Begründung von Auslandseinsätzen deutscher Soldaten aus einer besonderen „Verantwortung Deutschlands in der Weltpolitik“, die besorgniserregende Rußlandhetze in den „Qualitätsmedien“ und die offene finanzielle Unterstützung von marodierenden Räuberbanden in der Ukraine bewegten die Menschen, zu dieser Konferenz zu kommen. Sie wollen endlich andere Töne hören und sich über Widerstand gegen die Kriegspolitik orientieren.

[weiterlesen]

FW - Gastautoren, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

13. Januar 2015 - 00:02Winter im Kiez

Warten auf den nächsten Schnee

oder: lieber Schnee als Sturm und Regen...

 

Drei Schneemänner im Hinterhof am Klausenerplatz

 

- Kiezfundstücke, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

11. Januar 2015 - 18:42Straßen und Plätze: Der Schwarze Graben im heutigen Straßennetz

 
Den Schwarzen oder Haupt-Graben in Wilmersdorf, Schöneberg und Charlottenburg gibt es zwar seit Ende des 19. Jahrhunderts nicht mehr, aber sein Verlauf hatte Einfluß auf die Stadtplanung und ist daher auch heute noch erkennbar an verschiedenen Grünzügen und Straßenverläufen.
Im Internet werden jeweils nur kürzere Abschnitte des Schwarzen Grabens dargestellt. (1) Daher dienen im folgenden vorwiegend historische Pläne als Grundlage, um seinen Verlauf im heutigen Stadtbild aufzuzeigen.
 

Darstellung in Karten und Plänen

Die Karte von 1680 zeigt den Bach „Schwarzer Graben“ von seinem damaligen Ursprung nordwestlich des Botanischen Gartens (Kleistpark (2)) bis zur Einmündung in die Spree kurz oberhalb der Schloßbrücke, wobei er auf dem Weg dorthin das sumpfige Hopfenbruch durchfloß, den Kurfürstendamm am Priesterweg (Leibnizstraße) unterquerte und den Abfluß des Lietzensees aufnahm.

 

Schwarzer Graben zwischen Botanischem Garten und Spree, um 1680 (nach Fischer/Eckler/Scholtze, Erzählungen aus der Geschichte Charlottenburgs, 1987)

Karte von 1680

  
Der Plan von 1800 stellt den im 18. Jahrhundert künstlich geschaffenen südlichen Grabenteil (hier namenlos) vom Wilmersdorfer See bis zum Botanischen Garten dar. Mit diesem Vorflutgraben wurde das sumpfige Fenn zwischen Wilmersdorf und Schöneberg entwässert und Regenwasser abgeführt. Der Graben lief unmittelbar hinter dem Dorf Schöneberg entlang, parallel zur Hauptstraße, und bog nach Unterquerung der Akazienstraße nach Norden ab, direkt auf den (ehemaligen) Bach zu. Gleichzeitig war dieser nach Osten verlängert und insgesamt zu einem Abflußgraben (auch für das grabenabwärts liegende Hopfenbruch) ausgebaut worden und wurde jetzt als „Haupt-Graben“ bezeichnet.


Wilmersdorf mit Fenn, nach einem Revue-Plan von 1800 / Bildquelle Wikipedia

Karte von 1800
 
[weiterlesen]

MichaelR - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

07. Januar 2015 - 00:24Veranstaltungstipps


  • Konzerte in der Kulturwerkstadt
    Veranstaltungsfoto Wolfgang Zummack
    • Kiezbühne
      Eine offene Bühne für alle, die etwas zum Besten geben wollen.... Ob Lesung, Gesang oder andere Formen der Performance….. hier kann man sich 10 Minuten lang präsentieren !
      Eröffnen wird den Abend "Rainer Vom Feld", vielen bekannt, die regelmäßig offene Bühnen in Berlin besuchen. Ein Singer/Songwriter, der vor 7 Jahren begann, seine Gedanken über Dinge wie die Liebe oder den Alltag in deutschen und englischen Songs zum Ausdruck zu bringen. Mit unverkennbarer Stimme und seinem sehr eigenem Fingerpicking wird er sicherlich einige Songs seiner bislang einzigen CD zum Besten geben......, wir sind gespannt !
      Der Eintritt ist frei.
      Freitag, 9. Januar 2015 um 20:00 Uhr

       
         
    •  ...rausgekramt und aufgemotzt...
      von Elke Querbeet und Olaf Maske
      Eine nicht ganz gewöhnliche Schilderung der Berliner Geschichte von damals bis heute....
      Mit interessanten Fakten über "dumme Witze" bis hin zu Liedern, die vom Volksmund gesungen wurden.
      Samstag, 10. Januar 2015 um 20:00 Uhr

     
    Kulturwerkstadt (in der ehemaligen Engelhardt-Brauerei)
    Danckelmannstraße 9 A
    14059 Berlin-Charlottenburg


       

      
  • Lesung in Schöneberg
    Julie Wolfthorn in ihrem Atelier / Foto Literatur-Salon Potsdamer Straße
    „Julie Wolfthorn (1864 - 1944) – Unveröffentlichte Briefe“
    >> Julie Wolfthorn wurde am 8. Januar 1864 in Thorn geboren, lebte ab 1883 in Berlin, meist in der Kurfürstenstraße. Studienreisen führten sie nach
    Frankreich, sie hatte in Paris studiert, nach Ascona in der Schweiz, nach Italien und Holland, München und Darmstadt. Sie arbeitete viel in Künstlerkolonien, wie Worpswede und Hiddensee.
    Sie war zu ihrer Zeit eine der erfolgreichsten deutschen Malerinnen und Grafikerinnen, Gründungsmitglied der "Berliner Secession" (1898), lange Zeit war sie Vorstandsmitglied des Lyceum-Clubs und Mitglied des Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen zu Berlin.
    1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 26. Dezember 1944 starb, kurz vor ihrem 81. Geburtstag. <<
    Eine Veranstaltung des Julie Wolfthorn Freundeskreises und des Literatur-Salons Potsdamer Straße.
    Der Eintritt ist frei.
     

    Sonntag, 11. Januar 2015 um 16:00 Uhr
    P103 Mischkonzern
    Potsdamer Straße 103
    10785 Berlin-Schöneberg


       
       
     
  • Konzertlesung am Lietzensee
    Elisabeth Richter-Kubbutat und Susanne Ehrhardt (Klarinette) / Foto KDFB-Berlin
    „Das denkende Herz“ Konzertlesung aus den Tagebüchern von Etty Hillesum (1914–1943)
    >> Ähnlich wie das Tagebuch der Anne Frank geben die Aufzeichnungen der niederländischen Jüdin Etty Hillesum Zeugnis  vom Ringen um den Glauben an das Gute und um Mitmenschlichkeit angesichts von Unmenschlichkeit, Grausamkeit und Vernichtung. Die Tagebücher der knapp dreißigjährigen, 1943 in Auschwitz ermordeten, Jüdin sind ein Dokument tiefen Gottvertrauens und sprühen geradezu vor Witz und Lebensfreude. <<
    Anlässlich ihres Geburtstages am 15. Januar soll an diese beeindruckende Frau erinnert werden.
    Der Abend wird von der Schauspielerin Elisabeth Richter-Kubbutat und der Musikerin Susanne Ehrhardt (Klarinette) gestaltet.
    Eine Veranstaltung des KDFB-Berlin in Kooperation mit dem Ökumenischen Frauenzentrum Evas Arche e.V. (Um Anmeldung wird gebeten!)
    Eintritt frei - Spende erbeten.

    Donnerstag, 15.  Januar 2015 um 19:00 Uhr
    Haus Helene Weber
    Wundtstr. 40-44
    14057 Berlin-Charlottenburg
 

- Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

05. Januar 2015 - 00:02Wie soll es mit den Bezirksbibliotheken weitergehen? – Teil 13

Büchereistadträtin König: „Ich will alle Bibliotheken im Bezirk erhalten!“?

 
Im Mai 2014 stellte ich dem damaligen Geschäftsführenden Vorsitzenden des Landesverbandes Berlin im Deutschen Bibliotheksverband e.V. Stefan Rogge die Frage:

„Der Erwerbsetat aller Bezirksbüchereien ist von umgerechnet 6,5 Mio. € (1993) auf 3,8 Mio. € (2013) reduziert worden; die Zahl ihrer Angestellten von 1098 Stellen (2001) auf 695 (2013); der Gesamtbestand ihrer Medien von knapp 8 Mio. (1992) auf 4 Mio. (2013); und von den 225 öffentlichen Büchereien im Jahr 1994 sind gerade noch 84 (davon 12 Nebenstellen) übriggeblieben (2013): Welche Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten sehen Sie da noch für die Stadtbibliotheken?“

Seine Antwort war nicht gerade optimistisch:

Die Bibliotheken „werden angesichts des dramatischen Personalabbaus durch die den Bezirken bis 2016 auferlegten Einsparvorgaben nur noch auf ein rudimentäres Kerngeschäft reduziert.“ Daher forderte er „ein gesamtstädtisches Bibliotheksentwicklungskonzept und die Instrumente, um dieses umsetzen zu können“,

mit anderen Worten: ein Bibliotheksgesetz mit Finanzierungsverpflichtung von Land und Bezirken und Festlegung von Mindeststandards für die Bibliotheken.

Das setzt natürlich voraus, daß seitens der städtischen Obrigkeit erst einmal anerkannt wird, daß die Bibliotheken die am stärksten frequentierten Kultureinrichtungen der Stadt sind – frequentiert allerdings von den Einwohnern selbst, also kein Touristenmagnet. Notwendig wäre also auch ein Umdenken dahingehend, welchen Zwecken eine Stadtverwaltung zu dienen hat. Allerdings ist beim neuen Oberbürgermeister und Kultursenator M. Müller in dieser Hinsicht bisher nichts Neues zu erkennen, genausowenig wie bei den beiden Parteien, auf die er sich auf Landesebene stützt, SPD und CDU. Ist es vielleicht auf Charlottenburg-Wilmersdorfer Bezirksebene damit besser bestellt?

[weiterlesen]

MichaelR - Gastautoren, Politik - zwei Kommentare / Kein Trackback

03. Januar 2015 - 12:00Schneeherz

Warme Gedanken an kalten Tagen.

Gesehen am Lietzensee

 Gesehen am Lietzensee

- Grabowskis Katze, Kiez, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

31. Dezember 2014 - 16:00Frohes Neues!!

Wir, also das Kiez-Web-Team und alle beteiligten Autoren, wünschen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Auf dass alle Wünsche in Erfüllung gehen mögen.

Da wir gefragt wurden, ob wir einen Jahresrückblick machen würden, habe ich dieses Video erstellt. Mit Bildern, die dieses Jahr in unserem Blog zu sehen waren und die auf Aktionen, Geschehnisse und so Bezug nehmen, die im Jahr 2014 von Belang waren. Dazu zählt Heiteres, Trauriges, Aufregendes und so weiter.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern ein gesundes, frohes, glückliches und überhaupt sensationelles 2015!

- Blog-News, Kiez, ZeitZeichen - ein Kommentar / Kein Trackback

30. Dezember 2014 - 00:04Winter im Kiez

Der erste Schnee im Winter 2014/2015

 

Winter im Kiez (Dez. 2014)

Winter im Kiez - Skifahren auf dem Mittelstreifen der Schloßstraße (Dez. 2014)

Winter im Kiez - Straßencafé im Schnee (Dez. 2014)

Winter im Kiez - Ziegen im Schnee (Dez. 2014)

Winter im Kiez - Schlittenfahren im Ziegenhof (Dez. 2014)

Winter im Kiez (Dez. 2014)

 

Eiszeit im Kiez (Dez. 2014)

Wintermond im Kiez (Dez. 2014)

 

- Kiezfundstücke, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback