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29. April 2016 - 00:02Kühles Nass für Alle

Trinkbrunnen in Betrieb


Im Februar hatten wir den neuen Trinkbrunnen auf der Schloßstraße vorgestellt. Die Betriebssaison hat inzwischen begonnen: das Wasser sprudelt.
Die Berliner Wasserbetriebe wurden nach einem Volksentscheid von 2011 rekommunalisiert. Wir wünschen allen Anwohnern und Besuchern eine gute Erfrischung, denn Trinkwasser ist schließlich das wichtigste Lebensmittel der Menschen. 

 

Trinkbrunnen Schloßstraße / Spandauer Damm

 

- Gesellschaft, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

27. April 2016 - 00:24Drei Jahrzehnte Super-Gau von Tschernobyl

Generation Becquerel vom Klausenerplatz


Am 26. April 1986 ereignete sich in Tschernobyl die bisher größte Reaktorkatastrophe der Geschichte. Auch die Menschen in Berlin wurden damals erst nach und nach über die Auswirkungen informiert. Große Unsicherheit herrschte weit und breit. Welchen Meldungen konnte man noch vertrauen? Welche Nahrungsmittel waren noch relativ unbelastet? Kann man die Kinder noch draußen spielen lassen?

Manchmal bleibt dem Bürger mit seiner ganzen Fassungslosigkeit nur noch bitterböse Satire übrig. So tauchte eines Tages im Jahr 1986 dieses Plakat im Klausenerplatz-Kiez in Charlottenburg auf.

 

Satireaktion zur Reaktorkatastrophe von Tschernobyl / Gefunden am Klausenerplatz in Berlin-Charlottenburg 1986


 


* Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz - "Die radiologische Situation in Berlin 25 Jahre nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl

* Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz - "Radioaktivität im Boden (Cäsium-134 und Cäsium-137) (Ausgabe 1992)"


- Gesellschaft, Kiezfundstücke, Menschen im Kiez, Wissenschaft - Kein Kommentar / Kein Trackback

26. April 2016 - 00:0230 Jahre Galerie Theis in Charlottenburg


Seit dem 1. Mai 1986 präsentiert die Galerie Theis zeitgenössische Keramik in Charlottenburg. Bis September 2008 befand sich die Galerie im Klausenerplatz-Kiez in der Neufertstraße 6. Von dort zog Herr Theis in neue Räume ganz in die Nähe des Keramik-Museums Berlin, welches er ehrenamtlich leitet.

Anlässlich des 30. Jubiläums präsentiert die Galerie Theis vom 1. bis zum 31. Mai 2016 eine neue Sonderausstellung. Mit Porzellanarbeiten der Herren Kap-Sun Hwang und Guido Sengle werden Ausnahmekünstler vorgestellt, die beide auf höchstem Niveau arbeiten.


 

 
Der Koreaner Kap-Sun Hwang, seit über 25 Jahren in Deutschland lebend, hat seit 2003 eine Professur an der National-Universität Seoul inne und pendelt somit ständig zwischen beiden Kulturen. Mit seinen gedrehten, geschnittenen, wieder aufwändig zusammengesetzten und polierten Porzellangefäßen geht er ganz eigene Wege und schafft einzigartige Pretiosen. Beachtung und Anerkennung folgten etliche Auszeichnungen, so u.a. ein Justus-Brinckmann-Preis, Red Dot Design Award und Bayerischer Staatspreis. Ausstellungen mit Arbeiten von Kap-Sun Hwang zeigte die Galerie Theis schon 1993 und 2003.

Auch Herr Guido Sengle arbeitet vornehmlich mit Porzellanmasse und dreht meist dickwandige, ausgewogene Formen, die er mit Glasuren versieht, die ein herrliches Craquelée bilden. Durch zusätzliche Behandlung, sei es durch einen zusätzlichen Rauchbrand, Beleglüster oder Mattätzung, veredelt er darüber hinaus seine Arbeiten und verleiht diesen einen einzigartigen Charakter mit hohem Wiedererkennungswert. Arbeiten von Guido Sengle wurden erstmals 2002 in der Galerie Theis  in einer Einzelausstellung ausgestellt.

 

Ausstellungseröffnung
Sonntag, 1. Mai 2016 um 14:00 Uhr
GALERIE THEIS
Schustehrusstraße 15, 10585 Berlin-Charlottenburg

Öffnungszeiten:
täglich von 14:00 bis 18:00 Uhr (außer 15. + 16. Mai)

 

 

 

- Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

24. April 2016 - 22:15Stadtspaziergänge in Charlottenburg

Bahndamm (Schattenseite)


 
 
Renaturierte Gleisanlage

Neues (soziales) Wohnen in Charlottenburg?

Lastenfahrstuhl ohne Ladung rostet ein

Gewerbe unerwünscht?

 
 
    

- Kiezfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

20. April 2016 - 00:28Montagsmaler stellen aus

 

Montagsmaler im Mieterclub

 
Die Montagsmaler(innen) treffen sich seit Oktober 2011 immer montags ab 17:00 Uhr in der Neuen Christstr. 8 im Klausenerplatz-Kiez. Sie malen und unterhalten sich, inspirieren sich gegenseitig und lernen voneinander. Sie üben sich in verschiedenen Techniken, benutzen Öl-, Acryl,- Aquarellfarben, Pastell, alles ist offen. Sie batiken und machen Seidenmalerei. Eine kleine Auswahl der Ergebnisse könnt Ihr in unserer Ausstellung ab Ende April sehen. Wenn sie Euch neugierig machen, seid auch Ihr montags immer willkommen mit Euren Erfahrungen, mit Neugier, Spaß oder einfach so .....

 
 
Wir laden Euch alle herzlich zur Ausstellungseröffnung ein. Ausstellung der Montagsmaler im Mieterclub
Montag, 25. April 2016 ab 17:00 Uhr
im Mieterclub
Neue Christstraße 8, 14059 Berlin-Charlottenburg

Die Ausstellung wird bis zum 27. Juni 2016 gezeigt.
Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 17:00 bis 20:00 Uhr

 

 
 
 
 
 
 

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Johanna A. - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

20. April 2016 - 00:24Wohnen im Kiez

Drastische Mieterhöhungen für Sozialwohnungen


Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG hat rückwirkend zum 1. April 2016 drastische Mieterhöhungen für Mieter in Sozialwohnungen zugestellt. Grundlage der Mietänderungserklärung ist §10 in Verbindung mit §8a Wohnungsbindungsgesetz sowie §1 Wohnraumgesetz Berlin. Gemäß §4 Absatz 8 der Neubaumietenverordung 1970 (NVM 1970) kann die Erhöhung der Kostenmiete auch rückwirkend geltend gemacht werden.

Die Mieterhöhungen haben auch Mieter von Altbauten im Klausenerplatz-Kiez erhalten, die von den damals Verantwortlichen (SPD-Senat und Neue Heimat) nach der Sanierung zu Neubauten im Sozialen Wohnungsbau erklärt wurden (sog. §17-Häuser).

 
Nach Protesten von Berliner Mieterinitiativen mußte die GEWOBAG ab dem 1. April 2009 einen "befristeten Mietnachlass" vornehmen. Die Mieten im Sozialen Wohnungsbau hatten eine Höhe erreicht, die mit "sozialen" Mieten nichts mehr zu tun hatten. Sie lagen sogar über den Mieten des preisfreien Wohnraums. Sozialwohnungen, die für einkommenschwächere Bevölkerungsschichten errichtet und entsprechend gefördert wurden, waren für diese Mieter unbezahlbar geworden. Ein besonders krasses Beispiel einer verkommenen Politik. Nur unter öffentlichem Druck hatte sich der SPD-geführte Senat 2009 zu einem Mietnachlass bewegen lassen.

Pro Jahr wurde die Förderung im Sozialen Wohnungsbau üblicherweise um 13 Cent pro Quadratmeter reduziert. Diese Kosten durften die Vermieter jährlich auf die Miete draufschlagen und so stiegen die Mieten in Sozialwohnungen kontinuierlich an. Auf diese Umlage hatte die GEWOBAG seit 2009 zum Teil verzichtet.

Diesen "befristeten Mietnachlass" hat die GEWOBAG mit der jetzigen Mieterhöhungsankündigung teilweise widerrufen. Das nennt sie: "Abbau des freiwillig befristeten Mietnachlasses rückwirkend zum 01.04.2016". Dafür muß sie auf Anweisung/mit Billigung des SPD-geführten Senats nun richtig zuschlagen und, wie in dem uns vorliegenden Fall, mit einem Hieb gleich 32 Cent je Quadratmeter (und das jährlich so weiter?) bei den weniger begüterten Mieterinnen und Mietern zusätzlich zu den bereits hohen Sozialmieten eintreiben. 

 
Der Berliner Senat hatte eben zum Jahresbeginn 2016 ein "Gesetz über die Neuausrichtung der sozialen Wohnraumversorgung in Berlin" (Berliner Wohnraumversorgungsgesetz – WoVG Bln) geschaffen und greift schon wenige Monate danach ausgerechnet bei den Sozialmietern zu.

So werden die Menschen von der Senatspolitik getäuscht.

 



Informationen von Berliner Mieterinitiativen zum Sozialen Wohnungsbau.
* Kotti & Co - "Nichts läuft hier richtig - Informationen zum sozialen Wohnungsbau in Berlin"
* mieterstadt.de - Gutachten empfiehlt Enquête-Kommission zum Sozialen Wohnungsbau in Berlin

- Menschen im Kiez, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

18. April 2016 - 00:02Zwangsarbeiter: „Seriosität vor Schnelligkeit“

„Parteiübergreifende“ Verschiebung des Gedenkens in eine ferne Zukunft

 
Der offiziellen Senioren-Bezirksversammlung am 13. April im Rathaus Charlottenburg lag dieser Antrag vor:

„Die Senioren-BV fordert das Bezirksamt auf, nunmehr seine historische Verantwortung wahrzunehmen und am Ort des Zwangsarbeiterlagers seiner Vorgänger in der Wilhelmsaue 40 noch vor Ablauf der Wahlperiode im September 2016 für ein Gedenken zu sorgen.“

Der Bezirksbürgermeister (SPD) nahm dazu Stellung unter dem Motto „Seriosität vor Schnelligkeit“ (1): Um der Seriosität willen werde das Bezirksamt an das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors oder an die Geschichtswerkstatt Schöneberg (2) den Auftrag erteilen, die Zwangsarbeit in Wilmersdorf und Charlottenburg „umfassend zu erforschen“. Erst dann solle das Gedenken im einzelnen geplant und realisiert werden. Und im übrigen habe man sich „parteiübergreifend“ darauf verständigt, daß „die Gedenktafelkommission (GTK) federführend“ sei; daher werde das Bezirksamt am Zwangsarbeiterlager seiner Vorgänger in der Wilhelmsaus 40 nicht von sich aus aktiv werden.

Es ist zu begrüßen, daß die Bezirksgremien nunmehr die Beschäftigung mit Zwangsarbeit als ihre Aufgabe erkannt haben – aber warum erst 1 ¼ Jahre nach dem ersten Anstoß?
Ebenfalls zu begrüßen ist, daß das Bezirksamt sich endlich an die Wehrmachtsauskunftsstelle (WASt) gewandt hat, um bestimmte Dokumente zur Wilhelmsaue 40 einsehen zu können (zwecks nochmaliger Bestätigung von Lage und Insassen) – aber warum erst 2 Monate nach der Auftragserteilung durch die GTK im Februar?

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - fünf Kommentare / Kein Trackback

14. April 2016 - 23:27Eine fremde Kultur in der Deutschen Oper

Reise in ein Land, wo Töne der kostbarste Rohstoff sind.  
 
 

Es herrscht die reine Willkür. Zum Schluß stellt sich dennoch heraus, daß alles seine rechtliche Ordnung hat.

Die Besucher des jüngsten Musiktheaterprojektes der Deutschen Oper - „Neuland“ - stehen erst einmal vor der Tür und dürfen zweifeln, ob sie überhaupt hereingelassen werden. Sie wissen nicht, ob sie willkommen oder gar unerwünscht sind oder nur geduldet werden. Unter ihnen sind zahlreiche auffällig gekleidete Personen. Es kann sein, daß die Deutsche Oper mit diesem Projekt besonders schrullige Modenarren anzieht oder aber ihre Darsteller schon vor der Oper unters Publikum mischt.

 
Die beiden Regisseure Martin G. Berger und Jonas Egloff steigen auf den Tresen der Garderobe, um die Besucher vor den fremden kulturellen Gegebenheiten in Blomagal, wie jenes Neuland heißt, daß sie gleich in der früheren Tischlerei der Oper betreten werden, zu warnen und ihnen zu raten, sich möglichst rasch anzupassen. Pärchenbildung ist beispielsweise in Blomagal ungeheurer obszön, denn hier geht man Dreierverbindungen ein. Wer das Glück hat, nicht gleich unvorbereitet in diese neue Welt gestoßen zu werden, erhält möglicherweise vorher einen kurzen Integrationskurs, wo er zumindest die sechs wichtigsten Worte des fremden Landes lernt: „Ja“, „nein“, „danke“, „bitte“, „Entschuldigung“ und „Scheiße“.

Blomagalkurs in der Deutschen Oper / Foto © Frank Wecker

In einem Blomagalkurs werden die Besucher mit den wichtigsten
Vokabeln in der neuen Heimat vertraut gemacht.
Foto: Wecker

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FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - ein Kommentar / Kein Trackback

13. April 2016 - 00:24Farben des Frühlings 2016



 

- ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

12. April 2016 - 22:25Auch Bäume brauchen ein lebensfreundliches Klima


Bäume sind ein Stück Natur und wunderbare Gewächse. Bäume gehören auch in die Stadt wie die Menschen, Jung und Alt, wie die alten Häuser, wie so manches kleine Tierchen, wie Grün- und Freiflächen. Im größeren Verbund in Wäldern und Parks sind sie ein lebensnotweniger Sauerstoffspender und werden deshalb auch als "Grüne Lunge" bezeichnet. Bäume bieten die Lebensbedingungen für die Artenvielfalt zahlreicher Lebewesen. Dazu nehmen sie viel CO2 auf und stellen damit einen natürlichen Klimaschutz dar. Allerdings brauchen sie für sich selbst ebenfalls eine lebensfreundliche Umgebung. Ausreichend Wasser und möglichst keine übermäßigen Hitzeperioden sind einige dieser für ihr Gedeihen wichtigen Faktoren.

 
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) hat in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin (Fachgebiet Klimatologie am Institut für Ökologie) ein ganz neues Forschungsprojekt begonnen. Unter dem übergeordneten Motto "Klimawandel und historische Gärten" sollen die Bedingungen für den Erhalt des Altgehölzbestandes wie auch für das künftige Wachstum der Junggehölze untersucht werden.

Im Schloßpark Charlottenburg wurde von der TU eine Meßstation aufgestellt, welche Lufttemperatur, Luftfeuchte, Strahlung, Wind, Niederschlag, Bodentemperatur und Bodenfeuchte erfaßt. Ziel ist es, auf dieser Datengrundlage Handlungsempfehlungen zu entwickeln, mit denen der Gehölzbestand gesichert und weitergeführt werden kann.

 

Klimameßstation der TU Berlin im Schloßpark Charlottenburg

 

- Schlosspark, Wissenschaft - ein Kommentar / Kein Trackback

11. April 2016 - 00:24Preußen-Prinz wird rausgeputzt


Seine Majestät Kaiser Wilhelm II. kamen höchstpersönlich zur Enthüllungsfeier am 14. Oktober 1901.


Enthüllung des Denkmals für Prinz Albrecht von Preußen am 14. Oktober 1901 in der Schloßstraße / Bildquelle Wikipedia

 

Seitdem steht Prinz Albrecht von Preußen als Bronzestandbild auf dem Mittelstreifen der Schloßstraße. Regen und Hagel prasselten auf ihn nieder. Sonne knallte ihm aufs Haupt. Die ersten Autos erschienen und wehten ihm die Abgase um die Nase. Und es wurden immer mehr - heute passieren ihn auf dem Spandauer Damm so etwa 75 000 Fahrzeuge täglich. All dieser Unbill ging nicht spurlos an seinem äußeren Erscheinungsbild vorbei.

Das konnte das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf wohl gar nicht mehr mit ansehen.
Also Auftrag raus: der Prinz muß aufgefrischt werden!

 

Bronzestandbild (Prinz Albrecht von Preußen) auf der Schloßstraße wird restauriert

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- Geschichte, Kiez - zwei Kommentare / Kein Trackback

10. April 2016 - 00:24Hat auch Charlottenburg-Wilmersdorf einen Sultan?

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann und seine öffentliche Journalisten-Schelte


Nein, damit da ja keine Missverständnisse aufkommen: Der Journalisten-Hasser aus Ankara wütet in einer ganz anderen Liga. Pascha Erdogan ist in seiner ichsüchtigen Grenzenlosigkeit selbstverständlich unerreicht! Aber einen Mini-Sultan hat Charlottenburg-Wilmersdorf auch zu bieten – jedenfalls in Sachen Presse-Schelte.

Es war schon bemerkenswert, wie Reinhard Naumann in der Charlottenburg-Wilmersdorfer BVV am 17. März im Tagesordnungspunkt „Das Wort hat der Bezirksbürgermeister“ ablederte – über rbb-Mitarbeiter der „Klartext“-Redaktion.

Bürgermeister Naumann sprach von „schlechter Recherche“, „persönlichen, durch nichts begründeten Vorhaltungen“ und dem „Versuch, die Erkrankung der Kollegin Jantzen in der Öffentlichkeit zu diskreditieren“.

Die rbb-Reporter wollten recherchieren, warum die Grünen-Stadträtin Elfi Jantzen (Ressorts: Jugend, Familie, Sport, Umwelt) bereits seit einem Jahr krank ist, ihre Aufgaben ebenso lange durch die vier übrigen Bezirksamtsmitglieder - unter ihnen auch Reinhard Naumann - mit übernommen werden müssen, ohne dass noch immer ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin für Jantzen in Sicht ist. Der Beitrag erschien am 16. März.

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Holger J. - Gastautoren, Politik - drei Kommentare / Kein Trackback

08. April 2016 - 00:24„Jedenfalls ist der Rest der Kolonie Oeynhausen jetzt sicher, nicht wahr?“


Gespräch mit Suse Raabe, Vorsitzende der Kolonie Friedrichshall in Schmargendorf


Die Kleingartenkolonie Oeynhausen besteht jetzt gewissermaßen aus drei Teilen: Oeynhausen Nord, das der Groth-Gruppe gehört und unterteilt ist in die im Januar von den Kleingärtnern geräumte westliche Hälfte und die noch als Kolonie bestehende östliche – im folgenden genannt Oeynhausen Nordwest bzw.
Nordost –, sowie das im Senatsbesitz befindliche Oeynhausen Süd. Neben Oeynhausen Süd liegt Friedrichshall.

 

Kleingartenkolonien Oeynhausen und und Friedrichshall / Karte © Vermessungsamt Charlottenburg-Wilmersdorf

Umrandung schwarz: Oeynhausen Nordwest, Nordost und Entenschnabel;
blau: Oeynhausen Süd; gelb: Friedrichshall
Karte: Vermessungsamt Charlottenburg-Wilmersdorf


Frage: Wenn man heutzutage über den Zaun nach Oeynhausen Nordwest schaut, ist das ein trauriger Anblick, wie die 147 Parzellen (1) zerstört daliegen, obwohl es noch nicht einmal eine Baugenehmigung gibt. Und jetzt sollen dort also 700 Wohnungen, fast ausschließlich Eigentumswohnungen, entstehen?

Suse Raabe: Der Bürgerentscheid vom Mai 2014 mit fast 85.000 Stimmen für den vollständigen Erhalt der Kolonie wurde vom Bezirksamt ignoriert mit dem Argument „Kostenrisiko“ und er habe sowieso nur Empfehlungscharakter, genauso wie irgendein BVV-Beschluß. Übrigens: 700 Wohnungen stimmt nicht mehr. Groth darf jetzt dort sogar 900 bauen. Ich zitiere mal (2): „Jedes Zugeständnis, das der Bezirk der Groth-Gruppe mit Blick auf die städtebauliche Situation und die Folgen der Wohnbebauung abgerungen hat (Stadtplatz, Ausgleich für zusätzliche Schulplätze, Bau einer Kita und eines Vereinsheimes), hat sich die Groth-Gruppe mit Geschossflächenerhöhungen ausgleichen lassen.“ Das bedeutet jetzt im Ergebnis 90.000 m² Geschoßfläche (3) bei sechs Stockwerken und engerer Bebauung. Die Groth-Gruppe konnte dem Bezirksamt in wesentlichen Teilen hier die Planungshoheit aus der Hand nehmen.

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MichaelR - Gastautoren, Politik - drei Kommentare / Kein Trackback

06. April 2016 - 00:24Bürgerbegehren zum Erhalt von Grünflächen in Charlottenburg-Wilmersdorf gestartet


Trotz gegenteiliger Bekundungen aus der Zeit der Wahlversprechen von 2011 und eines mit 77% Zustimmung (84.945 Stimmen) erfolgreichen Bürgerentscheids zur Rettung der Kleingartenanlage Oeynhausen im Mai 2014 hat die verantwortliche Bezirkspolitik Anfang diese Jahres vernichtende Fakten geschaffen. Es waren übrigens dieselben Parteien, die es bei den BVV-Wahlen am 18.9.2011 zusammen nur auf 75.347 Stimmen brachten: SPD 41.194, Grüne Partei 34.153.


Vernichtung von Kleingärten im Bezirk / Foto Kleingartenverein Oeynhausen

 

Der Bezirksverband Charlottenburg der Kleingärtner, der Bezirksverband der Kleingärtner Berlin-Wilmersdorf, die Bürgerinitiative Olivaer Platz, die Mieterinitiative Schlangenbader Straße, die Bürgerinitiative Cornelsenwiese, die Bürgerinitiative Henriettenplatz („Seesener Straße“) und die Bürgerinitiative Heilbronner Str./Halensee haben gemeinsam ein neues Bürgerbegehren zum Erhalt von Grünflächen im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf gestartet.


Die 1. Stufe besteht aus dem Bürgerbegehren.
Bevor es zu einem Bürgerentscheid kommt, ist es erforderlich ca. 7.500 Unterschriften zu sammeln.
Das Formular steht hier als Download zur Verfügung. Erste Unterschriftenlisten liegen auch bereits in Läden im Klausenerplatz-Kiez aus. 


Unterschriftsberechtigt ist, wer zum Zeitpunkt der Unterschrift

  • mind. 16 Jahre alt ist und aus Dtl. oder der EU stammt
  • polizeilich mind. 3 Monate in Charlottenburg-Wilmersdorf gemeldet ist (Haupt- oder alleiniger Wohnsitz).
  • zudem sollten die Angaben im Wesentlichen leserlich sein
  • Unterschriften und die Angaben (z. B. Vollständigkeit) sollten soweit möglich sofort überprüft werden, um Fehler zu vermeiden


In der 2. Stufe folgt der Bürgerentscheid.
Ist das Bürgerbegehren erfolgreich, hat die BVV zwei Monate Zeit, die Ziele des Bürgerbegehrens zu übernehmen. Tut sie das nicht, findet binnen vier Monaten ein Bürgerentscheid statt. Ziel der Initiatoren ist ein Bürgerentscheid am Tag der kommenden Berliner Wahlen, dem 18. September 2016.


Weitere Informationen:
* Bürgerinitiative für den Erhalt der Siedlung Westend
* Bürgerinitiative Cornelsenwiese
* Nadia Rouhani (Bezirksverordnete Charlottenburg-Wilmersdorf)
* Kleingärtnerverein Oeynhausen

 

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04. April 2016 - 22:54Wohnen im Kiez

Die MieterWerkStadt-Charlottenburg lädt herzlich zum nächsten Treffen ein.

 
Der Senator für Stadtentwicklung, Andreas Geisel, hatte zum vierten Stadtforum eingeladen. Das Bezirksamt Pankow lädt zum 3. Forum über die Angemessenheit energetischer Sanierung ein. Der Pankower Mieterprotest wird dabei sein. In der ganzen Stadt beschäftigen sich zahlreiche Mieterinitiativen und auch einige engagierte Politiker mit den Themen Wohnen und Mieten.

Und was unternimmt das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf? Bisher waren der verantwortlichen Bezirkspolitik die Mieter nicht so besonders viel wert.
Nichts, rein gar nichts hat das Bezirksamt in den 5 Jahren seit der letzten Wahl für den Mieterschutz und für bezahlbare Mieten im Bezirk unternommen.

Mitglieder der Mieterwerkstadt-Charlottenburg haben zur nächsten Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf (BVV) am 21. April 2016 Einwohnerfragen an Stadtentwicklungstadtrat Marc Schulte (SPD) und alle in der BVV vertretenenen Fraktionen/Parteien/Fraktionlosen zu den "Aktivitäten im Bezirk zur Vorbereitung der Ausweisung von Milieuschutzgebieten" eingereicht.


Mieterclub im Klausenerplatz-Kiez
 

Mittwoch, 6. April 2016 um 18:30 Uhr
Neue Christstr. 8 (MieterClub)
14059 Berlin-Charlottenburg

 

  

   

  

 


In der MieterWerkStadt-Charlottenburg haben sich Mieterinnen und Mieter aus Charlottenburg und auch aus Wilmersdorf zusammengetan weil die Mieten ständig übermäßig steigen, weil es für Menschen mit geringeren oder mittleren Einkommen immer schwieriger wird eine Wohnung zu finden und weil viele bereits akut von Verdrängung bedroht sind.

Wir beteiligen uns an der Diskussion über die Perspektiven von mietenpolitischen Initiativen im Bezirk und der Mieterbewegung in Berlin. Themen sind z.B. soziale Erhaltungssatzungen (Milieuschutz), Zweckentfremdungsverbot, Mietpreisbremse, (energetische) Sanierungen und Modernisierungen mit erheblichen Mietsteigerungen, usw. Aber wir wollen auch einen ersten Anlaufpunkt und Unterstützung für alle Mieter in der Nachbarschaft anbieten. Die Treffen finden in den Räumen des Mieterclubs statt, die der Mieterbeirat Klausenerplatz freundlicherweise zur Verfügung stellt. Alle Interessierten, bereits betroffene Mieter und weitere Mitstreiter sind immer herzlich eingeladen.

Treffen: jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr
Mieterclub, Neue Christstr. 8
Kontakt: mieter-werk-stadt@web.de


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