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23. Oktober 2014 - 00:02Kindheit im Heiligen Land

Eine Ausstellung kehrt zurück

 
In den Ausstellungsräumen der Organisation „SOS-Kinderdörfer weltweit“ in der Gierkezeile 38 werden bis zum 30. Januar 2015 Fototagebücher von Kindern aus dem Nahen Osten gezeigt.

Diese Fototagebücher haben das Aussehen der Galerie verändert, bestimmen sie doch als Wandtapete den gesamten Ausstellungsraum. Die Kuratorin der Ausstellung Prinzessin Dr. Kirstin zu Hohenlohe-Oehringen begab sich gemeinsam mit dem Berliner Fotografen Stephan Pramme in SOS-Kinderdörfer der Region. Sie gaben den Kindern Einwegkamaras, mit denen sie das Alltagsleben in ihren Familien fotografieren sollten. Aus den Einzelfotos der Kinder wurden die Fototagebücher gestaltet. Im Mittelpunkt jedes Tagebuchs befindet sich ein Großporträt des jeweiligen kleinen Künstlers, das Stephan Pramme in einer vom Kind selbst gewünschten Motivsituation aufgenommen hat. „Uns war es sehr wichtig, ein Kunstprojekt gemeinsam mit den Kindern zu gestalten“, erklärte Kirstin zu Hohenlohe. Das Ergebnis sind Einblicke in den Alltag und das Seelenleben der Kinder, die in den Familien der SOS-Kinderdörfer leben, authentisch, roh und zart zugleich. In den SOS-Kinderdörfern bekommen in aller Welt Kinder, die aus ganz unterschiedlichen Gründen ihren natürlichen Familienverband verloren haben, bis zum Eintritt in das Berufsleben eine SOS-Mutter, Geschwister und ein sicheres Zuhause. In den Kinderdörfern arbeitet nur einheimisches Personal. Die Mitarbeiter kennen sich in der jeweiligen Region aus. Auch in Krisensituationen bleiben sie bei den Kindern. Auf diese Art betreut die Organisation gegenwärtig rund 80 000 Kinder und Jugendliche. Dazu kommen noch 221 SOS-Kindergärten, 188 Schulen und 98 Berufsbildungszentren, so daß ingesamt 155 000 Kinder von SOS-Kinderdörfern weltweit betreut werden.

 

Ein Freundschaftsband wird in der Gierkezeile geknüpft / Foto © Frank Wecker

Ahmed Dandis, Osher Briton und SOS-Aufsichtsrat Christian-Marc Pressler
knüpfen ein Freundschaftsband. Foto: Wecker
 
 
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FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

22. Oktober 2014 - 00:24Veranstaltungstipps


  • Jazz in der Kulturwerkstadt

    Trio Tal Balshai
    Groove-Jazz Orgel-Trio
     
     
    Freitag, 24. Oktober 2014 um 20:30 Uhr
    Kulturwerkstadt (in der ehemaligen Engelhardt-Brauerei)
    Danckelmannstraße 9 A
    14059 Berlin-Charlottenburg
     
     
       
      
      

  • Neue Ausstellung im Projektraum Nestor 36
    "Überspannter Raum - Bildfigurationen und Realskulpturen"
    Eine Ausstellung mit 6 unterschiedlichen Positionen im Raum: Polyester-Figurengruppen, Holzstelen und Drahtfiguren, Fotos, auf denen man tanzen kann, Schattenzeichnungen ohne Dauer und  Schriftmuster auf Tuschebahnen. Alles zusammen vereint sich in einer diesmal etwas anderen Licht-Inszenierung. Lassen Sie sich überraschen.

    Die Einführung mit Eugen Blume findet in Form von Künstlergesprächen statt, bei denen sich die Besucher durchaus auch einmischen können.
    Moderation: Andreas Kuhn von der Galerie Kuhn & Partner
     
     
    Ausstellungseröffnung:
    Freitag, 24. Oktober 2014 um 19:00 Uhr
    Nestorstraße 36, 10709 Berlin-Wilmersdorf
     
     
     
      

     
  • Galerientour II in Schöneberg - Neue Kunstorte in historischen Räumen
    Die Museen Tempelhof-Schöneberg und der Literatur-Salon Potsdamer Straße laden im Rahmen der Jubiläumsreihe 750 Jahre Schöneberg zum nächsten Galerienrundgang ein.
    1873 wurde das Villenensemble im Hof der heutigen Potsdamer Straße 81 erbaut, von dem noch drei Gebäude stehen, darunter das denkmalgeschützte Anton-von-Werner-Haus. In den beiden anderen Villen und in den ehemaligen Hallen der Mercator-Druckerei sowie in anderen Gebäuden des ehemaligen Tagesspiegel-Geländes Potsdamer Straße 77-87 gibt es heute mehr als ein Dutzend Galerien, unter ihnen die Galerien Judin, Blain|Southern, Jarmuschek+Partner, maerzgalerie berlin, ph-projects, 401contemporary, Thomas Fischer, Jiri Svestka und Arratia Beer.
    Ein Rundgang mit Sibylle Nägele und Joy Markert vom Literatur-Salon Potsdamer Straße.
     
    Galerien im Hof Potsdamer Straße 81 - Rundgang Avantgarde. Spurensuche. Juli 2014 / Foto © Gerhard Haug, Berlin

    Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung beim Museum Schöneberg wäre schön: Tel. 030-90277 6163 oder mail@museentempelhof-schoeneberg.de.


    Samstag, 25. Oktober 2014 um 15:00 Uhr
    Treffpunkt: Hof Potsdamer Straße 81
    10777 Berlin-Schöneberg


       
      
     

  • Ikebana-Arrangements im Keramik-Museum Berlin

    • Ikebana-Vorführung von Renate Murawski
      (Lehrerin der Sogetsu-Schule), Assistiert von Ilona Christiansen
      Ikebana-Vorführung von Renate Murawski / Foto © KMB

       
      Thema: Ikebana - Gefäß - Interpretationen
      Eintritt 5,00 € / KMB-Mitglieder 2,50 € (inklusive Besuch aller Ausstellungen)
      Sonntag, 26. Oktober 2014 um 17:30 Uhr


       
       
    • Vortrag von Frau Dr. Mayako Forchert
      Vortrag von Frau Dr. Mayako Forchert / Foto © KMB
      Ikebana = lebende Blumen. Einführung in die feinsinnige Ästhetik des Blumenarrangements aus Japan. (Wh.)
      Eintritt 5,00 € / KMB-Mitglieder 2,50 € (inklusive Besuch aller Ausstellungen)
      Sonntag, 23. November 2014 um 17:30 Uhr

      
     
     
    Weiterhin wöchentlich: Neue Ikebana-Arrangements mit freundlicher Unterstützung von Ikebana International Berlin e.V.
    Noch bis zum 26. Januar 2015 wird die Kabinettausstellung Keramische Ikebana-Gefäße von Gisela Jost, Mag Lutz, Els Schnabel und Sabine Turpeinen präsentiert.

    Keramik-Museum Berlin (KMB)
    Schustehrusstraße 13, 10585 Berlin-Charlottenburg
    Öffnungszeiten:
    Fr, Sa, So, Mo von 13:00 bis 17:00 Uhr (Eintritt: 2,00 €) 
 

Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

Weitere KurzInfos zu Veranstaltungen und Themen rund um den Klausenerplatz-Kiez jetzt immer auch bei Twitter. (ohne Anmeldung einsehbar!)

Weitere Termine auch stets im StadtteilKalender für Charlottenburg-Wilmersdorf des Nachbarschaftshauses am Lietzensee.


- Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

21. Oktober 2014 - 00:02Der Einkaufswagen als Sessel

Im Bröhan-Museum wird es „Schrill Bizarr Brachial“

 
 
Einige Besucher der neuen Sonderausstellung des Bröhan-Museums „Schrill Bizarr Brachial“ werden sagen „déjà vu“, aber auch sie werden Neues entdecken, denn zahlreiche Objekte werden hier erstmals gezeigt.

Die Erinnerung an früher Gesehenes muß tief aus dem Gedächtnis hervorgeholt werden, denn es ist fast 30 Jahre her, daß einige Exponate im 3. Stock der Schloßstraße 1a bereits gezeigt worden waren. Damals waren sie jedoch nicht Teil einer musealen Sonderausstellung, sondern schockierten als neuester Schrei auf dem Kunstmarkt.

Mit dieser Ausstellung wagt sich das Bröhan-Museum, dessen eigentliches Metier der Jugendstil ist, auf neues Terrain. Es begibt sich vom Anfang des 20. Jahrhunderts an dessen Ende. Die Schau zeigt das „Neue Deutsche Design“ der 80er Jahre und wagt sogar einen Ausblick in die 90er. Diese Grenzüberschreitung, so Corinna Päpke vom Museum, soll jedoch eine Ausnahme bleiben. Das Museum hat sich mit diesem überraschenden Schritt die Vorreiterrolle bei der musealen Präsentation des „Neuen Deutschen Designs“ gesichert, das in Schwesterkünsten wie Film und Musik in der „Neuen Deutschen Welle“ seine Entsprechungen hat. Der Strömung waren nur sieben Jahre beschieden. Ihre Geburt läßt sich auf die Vernissage der Ausstellung „Möbel perdu“ 1982 in Hamburg datieren und ihr Ende auf 1989, als mit dem Anschluß der DDR die Mittel der Kunstförderung anders verteilt wurden. „Das Neue Deutsche Design ist damit eine der letzten kulturellen Leistungen der alten Bundesrepublik“, sagt Museumsleiter Tobias Hoffmann.

 
„Möbel perdu“ - die beiden Worte bezeichnen nicht allein den Auftakt des „Neuen Deutschen Designs“, sondern zugleich die wichtigste Galerie sowie Werkstatt dieser Stilrichtung und sie beschreiben in knappster und zutreffender Form ihr Charakteristikum. Jene Ausstellung wirkte über Köln bis nach Mailand. Sie markiert den Bruch mit der von der neuen Sachlichkeit und dem Bauhaus nahezu zum Dogma erhobenen reinen Funktionalität der Gebrauchskunst und forderte von den Künstlern ihren zum alltäglichen Gebrauch gestalteten Objekten wieder die Aura des Einmaligen, vom Gestalter mit Gefühl und Geschichten versehenen Kunstwerks zu verleihen.

 

Sonderausstellung im Bröhan-Museum „Schrill Bizarr Brachial“ / Foto © Frank Wecker

Das Deutsche Wohnzimmer von Andreas Brandolini. Foto: Wecker
 
 

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FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

19. Oktober 2014 - 18:04Straßen und Plätze: Großgaragen in der Sophie-Charlotten-Straße

 
Das Auto war in der Zeit von 1895 bis zum Ende der Zwischenkriegszeit aus einem Luxusgegenstand, dessen Betrieb hohes technisches Geschick und große finanzielle Mittel erforderte, in gewissem Maße zu einem Gebrauchsgegenstand geworden, wie sich an den zugelassenen Fahrzeugen in Groß-Berlin ablesen läßt: 1909 waren es knapp unter 3.000, 1933 etwas über 50.000, 1937 bereits 100.000 (1). Aber immer noch waren Autos teuer und damit entweder ein Privileg der Reichen oder sie wurden aus beruflichen Gründen angeschafft. Und immer noch waren sie kompliziert, unzuverlässig und witterungsempfindlich: oftmals offen oder ohne Seitenfenster, mit Holzrahmen und Stoffdach, dazu mit einer anfälligen Ölfarblackierung versehen. Mit anderen Worten: sie brauchten Unterstellmöglichkeiten, Pflege, Wartung, Reparatur, außerdem Kraftstoff usw. Wenn hier also von Garagen gesprochen wird, geht es immer um dieses umfassende Angebot.

 

„Großgaragen des Westens“ (GeDeWe) - Schriftzug auf Firmenunterlagen von ca. 1929

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - ein Kommentar / Kein Trackback

18. Oktober 2014 - 00:02Wohnen im Kiez

Wohnen und Mieten bei der GEWOBAG

 
Am kommenden Donnerstag findet eine Veranstaltung mit Hendrik Jellema vom Vorstand der GEWOBAG zum Thema Mieten statt.

Katrin Lompscher, Stellv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin der Linksfraktion für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen im Abgeordnetenhaus von Berlin, lädt zu ihrem ersten Stadtgespräch zum Thema "Mieten runter bei der Gewobag?!" ein:
>> Der Gewobag als städtische Wohnungsbaugesellschaft gehören die meisten Wohnungen rund um den Klausenerplatz. Darüber hinaus ist die Gewobag ein sehr wichtiger Akteur am Charlottenburger Wohnungsmarkt. Genau wie im übrigen Berliner Stadtgebiet steigen auch in Charlottenburg die Mieten.
Was macht die Gewobag und wie wird sie ihrer Aufgabe, die öffentliche Daseinsvorsorge mit sicher zu stellen, gerecht? <<

Mieter der GEWOBAG vom Klausenerplatz haben damit eine (leider) seltene Gelegenheit, dem Vorstand der GEWOBAG persönlich ihre Sorgen und Nöte direkt vorzutragen.

 
Protest von GEWOBAG-Mietern in der Seelingstraße


Donnerstag, 23. Oktober 2014 um 18:00 Uhr
im Stadtbüro Katrin Lompscher
Behaimstraße 17
10585 Berlin-Charlottenburg

 

  

 

- Kiez, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

17. Oktober 2014 - 00:24Hinterhöfe

 

Hinterhof in der Krumme Straße

Hinterhof in der Sophie-Charlotten-Straße

- Kiezfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

16. Oktober 2014 - 00:02Campandis Comeback

 
Alles Gute kommt zurück. Über vier Jahre hatte Andreas Heinze seinen Rennradladen Campandi im Kiez am Klausenerplatz in Charlottenburg, bevor er auf unschöne Art vertrieben wurde. Nun ist er wieder da, das Programm ist das bewährte geblieben: Klassische Rennräder mit Rahmen aus Stahl und den Komponenten des italienischen Adels Campagnolo. Nicht retro, sondern antik.

 

Campandi Fahrradladen in der Nehringstr. 6

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Andrea Bronstering - Gastautoren, Gewerbe im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

15. Oktober 2014 - 00:02Ausgespielt

 

Die Modelleisenbahnanlage - ausgespielt und entsorgt

 

- Kiezfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

14. Oktober 2014 - 00:24Das Rathaus Charlottenburg

Sitz von Weisheit, Demokratie und Transparenz

 
Die Bürger waren einst so stolz auf ihr Charlottenburg , daß sie in den Jahren 1899 bis 1905 ein Rathaus mit einem höheren Turm als dem vom Schloß Charlottenburg erbauen ließen. Damals soll Kaiser Wilhelm II deshalb sauer gewesen sein.

 
Heute sollten die im Rathaus sitzenden Teile des Bezirksamts mit dem Bezirksbürgermeister und die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Charlottenburg-Wilmersdorf ein Musterbeispiel für zeitgemäße Bürgernähe sein. Heute sind jedoch immer öfter die Bürger sauer.

 

- Geschichte, Politik - ein Kommentar / Kein Trackback

13. Oktober 2014 - 00:02Unzulässige Fragen zum Schoelerschlößchen in Wilmersdorf

„Wieso? Weshalb? Warum?“ – „Frage nicht, bleib dumm!“

 
Dr. Peter Tauber, Generalsekretär der CDU, hatte gewiß recht, als er am 6. Oktober auf der Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung „Wie politisch sind die Deutschen noch?“, auf der es um die Gründe für die geringen Wahlbeteiligungen ging, darauf hinwies, daß Politiker doch auch nur Menschen seien und nicht für alle und alles Zeit hätten.

Um so erstaunlicher daher, wieviel Zeit sich die unbezahlte Freizeitpolitikerin S. (CDU) nahm, um mit Paragraphen und „Rechtsbehelfsbelehrung“ (1) wieder einmal eine Einwohnerfrage „zu meinem Bedauern nicht zu[zu]lassen. … Die Einbringung der Einwohnerfrage musste daher versagt werden.“ Die Trauer, die in Frau S.‘ ablehnender Mitteilung durchschimmert, mildert den Schmerz des nicht zugelassenen Fragers ebenso, wie ihn das Kanzleideutsch aus obrigkeitlichen Zeiten herzlich erfreut.

 

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MichaelR - Gastautoren, Politik - fünf Kommentare / Kein Trackback

12. Oktober 2014 - 00:08Herbst im Kiez

 

Herbst im Schustehruspark

Herbst auf dem Klausenerplatz

- Kiezfundstücke, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

11. Oktober 2014 - 19:53Anke Jablinski liest

Vom Klettermax zum Einhandsegler

 
Charlottenburg und mithin der Klausenerplatz ist ein literarischer Kiez. Zahlreiche Autoren wie Jan Petersen mit „Unsere Straße“ oder Arnold Zweig mit „Die Zeit ist reif“ haben den Kiez in der deutschen Nationalliteratur verankert. Verlage und auch zahlreiche namhafte Autoren wie Gerhart Hauptmann, Georg Heym, Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz haben zumindest zeitweise in unserem Umfeld gelebt oder wirken wie F. C. Delius, Isabelle Azoulay oder Jochen Senf im Kiez.

Bei Anke Jablinski geht alles zusammen: Sie wohnt hier und hat eines der schönsten Bücher über den Kiez geschrieben. Am Mittwoch, 19. November, wird sie um 19 Uhr in der Ingeborg-Bachmann-Bibliothek in der Nehringstraße 10 aus ihrem autobiographisch geprägten Buch „Klettermax“ lesen. Sicherlich wird auch der Veranstaltungsort selbst, die Nehringstraße, in der Lesung eine Rolle spielen.

 

Anke Jablinski am Maltaplatz. / Foto © Frank Wecker

Anke Jablinski am Maltaplatz.- Foto: Wecker
 
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FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

10. Oktober 2014 - 00:24Neu im Kino: "Jack" - nicht nur ein Roadmovie durch Charlottenburg

Die Geschichte der Odyssee eines verlassenen Jungen durch die Großstadt Berlin.

Wohnhaft in der Siemensstadt, irrt Jack - zu Ferienbeginn aus seinem Kinderheim in Nikolassee entlassen, aber von seiner Mutter nicht abgeholt - auf der Suche nach seiner Mutter - über stark befahrene Strassen, durch volle U-Bahnen und unheimliche Parkhäuser.

Abziehfolie für diesen inneren und äußeren Suchprozeß des 10jährigen - im Schlepptau seinen kleinen Bruder - bilden in weiten Teilen die seelenlosen Bestände des "neuen Charlottenburg". Nicht die angesagte "City West" ist damit gemeint, vielmehr sind verlorene Gewerbegebiete in Charlottenburg-Nord, die Konsummeile Wilmersdorferstr., Betonwüsten ob als Passage oder Tunnelbeziehungen, im Focus des Regisseurs und damit von Jack. Es sind quasi dokumentarische Aufnahmen auch der inneren Seelenlosigkeit der menschlichen Begegnungen und Beziehungen vor Ort.

Der Filmbetrachter wird mit der sozialen Realität Berlins, aber auch des ach so "bürgerlichen Charlottenburg" konfrontiert. Hier herrscht eben nicht der Glamour des Kudamms, hier herrscht die namenlose "Strasse", zu allen Zeiten des Tages und der Nacht.

 
"Jack" lief als deutscher Beitrag im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale und erhielt bereits mehrfach Auszeichnungen.
Besonders eindrucksvoll ist das "Spiel" von "Jack" in Konfrontation zu seiner völlig von Liebschaften, Arbeitssuche und Glücksverlangen überforderten Mutter. Die gesamte Handlung soll dem Filmbetrachter nicht vorweggenommen werden.

Die Handlung kann hier nachgelesen werden: "Ein leises Sozialdrama um die Reise eines zehnjährigen Jungen, der früh gelernt hat Verantwortung zu übernehmen". Und dazu auch eine erste Kritik im Tagesspiegel.
Kant-Kino in der Kantstraße 54

 
  
 
U.a. im Kant Kino (Kantstr. 54): 16 und 20 Uhr

 

 

  

   

 

Joachim Neu - Gastautoren, Kunst und Kultur - ein Kommentar / Kein Trackback

09. Oktober 2014 - 00:02Herbst im Kiez

 

Herbst auf dem Klausenerplatz

Herbstblätter im Kiez

- Kiezfundstücke, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

08. Oktober 2014 - 22:51Veranstaltungstipps


  • Die Charlottenburger Kulturwerkstadt präsentiert:

    • Lichttheater in der Kulturwerkstadt

      Eine neue Geschichte aus Licht.
      Lichtskulpturen-Theater und Musik mit Daniela, Javi und Fernando.
      Freitag 10. Oktober um 20:00 Uhr
        
       
       
       
       
             

        
    • Brasilianische Musik mit "Vatapa de Fruta Pao"

      In Berlin sind "Vatapa de Fruta Pao" seit Jahren mit ihrem Mix aus Bossa Nova, Samba, Reggae, Funk und Jazz fester Bestandteil der afro-brasilianischen Musikszene.
      Samstag 11. Oktober um 20:30 Uhr
     
     
    Kulturwerkstadt (in der ehemaligen Engelhardt-Brauerei)
    Danckelmannstraße 9 A
    14059 Berlin-Charlottenburg
      
      
     
        
          
     
  • Galerientour I in Schöneberg - Neue Kunstorte in historischen Räumen
    Die Museen Tempelhof-Schöneberg und der Literatur-Salon Potsdamer Straße laden im Rahmen der Jubiläumsreihe 750 Jahre Schöneberg zum ersten Galerienrundgang im Herbst ein.
    Besucht werden die Werkstattgalerie und die Galerie „mianki“ nahe Nollendorfplatz und die Galerie „Haus am Lützowplatz“. Der Verein Fördererkreis Kulturzentrum Berlin e.V. eröffnete sie 1963 in einem 1873 erbauten Gebäude. Die Galerie hat große Ausstellungsräume und eine Studiogalerie, in die man durch den schönen Garten gelangt. Ein Rundgang mit Sibylle Nägele und Joy Markert vom Literatur-Salon Potsdamer Straße.
    Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung beim Museum Schöneberg wäre schön: Tel. 030-90277 6163 oder mail@museentempelhof-schoeneberg.de.
    Samstag, 11. Oktober 2014 um 15:00 Uhr
    Treffpunkt: Werkstattgalerie, Eisenacher Straße 6, 10777 Berlin-Schöneberg

      
     
     
      
  • „Kant und Kartoffelsalat“: Salons und Musenhöfe in Berlin und Brandenburg um 1800
    Der KDFB-Berlin mit Sitz am Lietzensee lädt ein:
    Die Zeit um 1800 war eine Epoche des Umbruchs: Die Aufklärung und die französische Revolution brachten neue Ideale von Gleichheit und Mitsprache. Kriege veränderten das Bild Europas und auch im privaten Bereich kam es zu Umwälzungen des Gewohnten, unter anderem entwickelte sich das Ideal der "freien Geselligkeit". Salons und Musenhöfe sind Namen für Orte in Stadt und Land, an denen es gelang, Menschen verschiedener Stände, Geschlechter, Nationen und Konfessionen um einen Tisch zu versammeln, zum gemeinsamen Gespräch. Der Vortrag widmet sich den Frauen, die diese Mischung ermöglichten.
    Referentin: Dr. Hannah Lotte Lund, Historikerin
    Teilnahmebeitrag: 5,00 €; KDFB-Mitglieder 3,00 €
    Um Anmeldung wird gebeten: Tel. 030-321 50 21 oder johanna.dietrich@kdfb-berlin.de
    Montag, 13. Oktober 2014 um 19:00 Uhr
    Haus Helene Weber
    Wundtstr. 40-44, 14057 Berlin-Charlottenburg

 

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