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28. Oktober 2015 - 00:24Ein neuer Zille und ein entdeckter Knauf

Pay Matthis Karstens wird wieder fündig

 
Gleich zwei Entdeckungen bietet der von Pay Matthis Karstens herausgegebene Band „Der unbekannte Zille“: Zum einen wird die bislang von der Forschung weitgehend ignorierte sozialkritische Komponente in Zilles Schaffen beleuchtet, die wiederum, das ist die zweite Entdeckung, nicht Pay Matthis Karstens herausgearbeitet hat, sondern der völlig in Vergessenheit geratene Schriftsteller Erich Knauf. Der schrieb Anfang der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts jenen biografischen Roman „Der unbekannte Zille“, dem nunmehr mit gut 80 Jahren Verspätung Pay Matthis Karstens den Weg in die Öffentlichkeit gebahnt hat.

 
Der erst 26 Jahre alte Charlottenburger Kunsthistoriker hatte sich jedoch bereits vor dieser Entdeckung in die Annalen der Wissenschaft eingeschrieben. Er arbeitet für die Berlinische Galerie und das Deutsche Historische Museum; er ist Gründer des Jungen Freundeskreises der Liebermann-Villa und ist mit Publikationen sowie Ausstellungen zur deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts hervorgetreten. Er hat sich mit Arbeiten zu den Fotografien und der Rezeptionsgeschichte Heinrich Zilles Verdienste erworben. Wissenschaftliches Neuland betrat er erstmals mit seiner Publikation „Verboten und verfälscht. Heinrich Zille im Nationalsozialismus“. Akribisch hat er als erster herausgearbeitet, wie die Nazis „Pinselheinrich“ für ihre Zwecke zu vereinnahmen suchten, indem sie aus Zille „einen antisemitischen Vorarbeiter des Nationalsozialismus“ machen wollten. Dem Heimatmuseum des Bezirkes war dies vor zwei Jahren die Sonderausstellung „Zensur und Willkür. Das Werk Heinrich Zilles im Nationalsozialismus“ wert.

 

Heinrich Zille - Alte Frau mit Kiepen - Reisigsammlerin (um 1902) / © Stiftung Stadtmuseum Berlin, Reproduktion Oliver Ziebe, Berlin

Heinrich Zille: Alte Frau mit Kiepen – Reisigsammlerin, um 1902, Bleistift, mit Feder laviert auf Papier,
25 x 17 cm, Inv.-Nr. GR 07/26 HZ, © Stiftung Stadtmuseum Berlin, Reproduktion: Oliver Ziebe, Berlin.
 

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FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

24. Oktober 2015 - 00:02Wohnen in Berlin


„Mietenvolksentscheid – wie weiter?“


 
 
Zu diesem Thema hatte die Mieter Werk Stadt Charlottenburg zum 19. Oktober ins Ökumenische Zentrum „Wilma 163“ eingeladen. Auf dem Podium debattierten Rouzbeh Taheri (Mietenvolksentscheid e.V.), Katrin Lompscher (Sprecherin der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen) und Stefan Evers (Sprecher für Stadtentwicklung in der CDU-Fraktion des Abgeordnetenhauses).

 
Die Mietenvolksenscheidinitiative hat die Hürde für die Einleitung eines Volksbegehrens locker genommen: Statt der benötigten 20.000 Unterschriften hat sie in kurzer Zeit mehr als 50.000 gesammelt und der Senatsinnenverwaltung zur Prüfung und Freigabe des Begehrens übergeben.

Seit mehr als einem halben Jahr hat sich die Innenverwaltung nicht gerührt. Sie hat angedeutet, dass sie den Inhalt des Gesetzesentwurfs auf seine Vereinbarkeit mit dem Europäischen Recht prüft, hat aber eine Entscheidung bislang vermieden.

Diese Verzögerung hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung genutzt, einen eigenen Entwurf zum „Berliner Wohnraumversorgungsgesetz“ einzubringen, in welchen Teile des Volksentscheidtextes aufgenommen sind. Dieser Senatsentwurf ist bereits in das Abgeordnetenhaus eingebracht und soll noch im November vom Parlament abgesegnet werden, damit er am 1. Januar 2016 in Kraft treten kann.

Die Initiative konnte etliche miet- und wohnungspolitische Anliegen nicht in ihren Gesetzesentwurf aufnehmen. Anders als ein Parlament, das mehrere Rechts- und Politikfelder in eine Regelung aufnehmen kann („Artikelgesetze“) besteht für Volksentscheide ein „Koppelungsverbot“. Zum Bedauern der Initiative sind diesem Verbot insbesondere

  • Vorgaben zur Liegenschaftspolitik des Landes,
  • verbesserte Instrumentarien für die Wohnungsaufsicht,
  • Vorgaben zu Zweckentfremdung und Leerstand und
  • eine Verschärfung der Instandsetzungspflicht

zum Opfer gefallen.

Diese Themen kommen aber als Gegenstände künftiger Volksentscheide in Frage.

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MieterWerkStadt-Charlottenburg - Gastautoren, Politik - sieben Kommentare / Kein Trackback

21. Oktober 2015 - 00:24Tagesstimmungen

 

Morgenlicht im Kiez

Herbstliche Mittagsfarben im Schloßpark Charlottenburg

Abendstimmung am Lietzensee

 

- Kiezfundstücke, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

19. Oktober 2015 - 00:02Dem Gedenken an die Zwangsarbeiter wird bald schwindelig werden!

  

Erster Dreh  Eine Information des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors ermöglichte es mir im Januar 2015, einen ersten Bericht über Zwangsarbeiterlager in unserem Bezirk zu schreiben. Das Bezirksamt griff dieses Thema auf und beschloß schon am 18. Februar, die Gedenktafelkommission zu bitten, sich des Themas anzunehmen

„und ggf. einen Vorschlag zu entwickeln, wie an den historischen Orten ein Gedenken ermöglicht werden kann“. (Schreiben Bezirksamt an GTK vom 20. Februar)

 

Zweiter Dreh  Die Gedenktafelkommission (GTK) beschäftigte sich in ihrer letzten nichtöffentlichen Sitzung Anfang Juni damit. Das einzige öffentlich bekannte Ergebnis war eine Anfrage bei mir, ob das Lager in Wilhelmsaue 40 wirklich ein Zwangsarbeiterlager gewesen sei; man habe Zweifel.
 
 
Dritter Dreh  Ich bejahte in einer Stellungnahme die Frage aus folgenden Gründen (Details zu Anfrage und Stellungnahme hier):

  • Es gab dort mindestens seit November 1942 ein Lager des Bezirksamtes Wilmersdorf für Zivilarbeiter.
  • Da deren Nationalität im Dokument nicht vermerkt ist, ging ich von der – aus Sicht der Zweifelnden – „günstigsten“ Situation aus und nahm Holländer an, also Mitglieder eines „nordischen Volkes“; jedoch waren selbst sie bereits seit Sommer 1942 nur noch als Zwangsarbeiter im Reich tätig.
  • Freie Arztwahl war für kleinere Zwangsarbeiterlager ganz üblich.

Die Stellungnahme lag den einzelnen Mitgliedern der Kommission rechtzeitig umweltschonend-elektronisch vor.
 

Vierter Dreh  Auf der ersten öffentlichen Sitzung der GTK am 24. September wurde das Thema erneut verhandelt. Nutzbare Materialien waren neben meiner Stellungnahme zwei weitere, der Kommission vorgelegte Beiträge, nämlich

  • eine von dem renommierten Fachmann für Zwangsarbeit Dr. Cord Pagenstecher für diese Sitzung zusammengestellte Liste von 38 in Wilhelmsaue 40 gemeldeten Männern aus Polen und Jugoslawien (1), also aus Ländern, deren Bürger von Beginn des deutschen Einmarsches an (1939 bzw. 1941) zur Zwangsarbeit ins Reich gebracht wurden (für Polen siehe hier); und
  • eine kurze Stellungnahme der Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit, Dr. Christine Glauning, vom 11. September, in der es heißt: „Es ist richtig, dass Westeuropäer mehr Freiheiten hatten als Osteuropäer und sich zum Teil auch freiwillig gemeldet hatten. Aber: Die Bedingungen auch für Westeuropäer haben sich mit zunehmendem Kriegsverlauf verschärft… Aus ursprünglich freiwilligen Arbeitsverhältnissen wurden so Zwangsarbeiterverhältnisse.“

In aller Klarheit zeigt das Protokoll die Choreographie der folgenden Diskussion auf: Nachdem ein geneigter Gast die Richtung angegeben hatte, brauchten die drei maßgeblichen Kommissionsmitglieder – die kulturpolitischen Sprecherinnen von SPD, CDU und Grüner Partei – sich dem nur noch anzuschließen: noch nicht überzeugt, vieles noch unklar, mehr recherchieren. Das Protokoll erwähnt nicht die beiden zusätzlichen, zu Protokoll (!) gegebenen Beiträge – irgendwie konsistent, denn auch auf sie ging kein Kommissionsmitglied inhaltlich ein. Es gab keine einzige Nachfrage (und als ich mich tags drauf bei den Mitgliedern nochmals schriftlich erkundigte, ob noch Klärungsbedarf bestünde, erhielt ich keine einzige Antwort).
Zum Schluß wurde auf SPD-Wunsch die Angelegenheit an den Kulturausschuß weitergereicht.
 

Fünfter Dreh  Dem Kulturausschuß (7. Oktober) lag nämlich der SPD-Antrag „An die ehemaligen Zwangsarbeiterlager in Charlottenburg-Wilmersdorf erinnern“ vom 21. Mai vor (DS 1251/4). Man beschloß, der BVV die Annahme zu empfehlen, indem nunmehr umgekehrt

„das Bezirksamt aufgefordert [wird] darzulegen, wie dieser Zwangsarbeiterlager in unserem Bezirk im Stadtbild (Gedenktafeln, Stelen u. a.) gedacht werden kann“ (zweite von drei Aufforderungen).


Voilà, nachdem dieser Antrag am 15. Oktober von der BVV verabschiedet worden ist, ist die Angelegenheit nach neun Monaten und fünf Drehs und unter Einbeziehung von vier Gremien und drei bis vier Einzelpersonen wieder zurück zum Ausgangspunkt gelangt. Das Karussell hat sich einmal gedreht, der Kreis hat sich geschlossen – und einige Parteipolitiker haben es mit viel Aufwand an Zeit und Menschen geschafft, zwar an keinen einzigen Zwangsarbeiter zu erinnern, aber dafür in einer Fehde untereinander den Spieß umzudrehen. (2)

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MichaelR - Gastautoren, Geschichte - zwei Kommentare / Kein Trackback

17. Oktober 2015 - 00:24Ja, die liebe Liebe…

Ein Theater, ein Thema, aber zwei ganz unterschiedliche Aufführungen

 
 
Mit zwei neuen Produktionen begleiten die Ku‘dammbühnen ihr Publikum in den Herbst. In beiden geht es um die intensivste und schönste Beziehung zwischen Menschen – die Liebe, doch mehr Gemeinsamkeiten haben die beiden Inszenierungen nicht.

Das Theater am Kurfürstendamm zeigt „Die Wunderübung“. Rüdiger Hentzschel inszeniert dieses Stück von Daniel Glattauer, mit dessen „Gut gegen Nordwind“ die Woelfferbühnen bereits zweimal gute Erfahrungen gemacht haben. Damals standen Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen auf der Bühne. Jetzt gelang es erneut, ein hochkarätiges Ensemble mit aus Film- und Fernsehproduktionen bekannten Schauspielern zu bilden. Es spielen Elisabeth Lanz, Götz Otto und Peter Prager. Die Geschichte ist einfach und gewinnt im Laufe der Handlung an Amüsement: Ein Paar, das sich auseinandergelebt hat, sucht Rat bei einem Therapeuten, den Peter Prager spielt. Gleichzeitig geht die Beziehung des Therapeuten in die Brüche, der nun aber Hilfe und Unterstützung bei seinen selbst hilfesuchenden Klienten findet.

„Die Wunderübung“ in der Komödie am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Peter Prager, Götz Otto und Elisabeth Lanz in „Die Wunderübung“ in der Komödie am Kurfürstendamm.
Foto: Wecker

 

„Die Wunderübung“ in der Komödie am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Götz Otto und Elisabeth Lanz in „Die Wunderübung“ in der Komödie am Kurfürstendamm.
Foto: Wecker
 
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FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

14. Oktober 2015 - 22:28Wohnen in Berlin

Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Mietenvolksentscheid

 
Am 1. Juni 2015 wurden dem Senat fast 50.000 Unterschriften von Mieterinnen und Mietern zum geplanten Berliner Mietenvolksentscheid übergeben. Das waren mehr als doppelt so viele wie die in der 1. Stufe geforderten 20.000 Unterschriften. Unter diesem Druck hat der Senat einen eigenen Entwurf zu einem "Gesetz über die Neuausrichtung der sozialen Wohnraumversorgung in Berlin" (Berliner Wohnraumversorgungsgesetz – WoVG Bln) vorgelegt. Gleichzeitig hatte der Senat mit der Prüfung des Volksbegehrens auf rechtliche Zulässigkeit begonnen. 

Wie ist der aktuelle Stand dazu? Welche Unterschiede gibt es zwischen den Forderungen des Volksbegehrens und dem Senatsentwurf? Auch in den zahlreichen Kiezinitiativen wird noch bewegt über Für und Wider debattiert. Zu diesen Fragen und auch über spezielle Charlottenburg-Wilmersdorfer Probleme im Bereich Wohnen & Mieten soll jetzt informiert und diskutiert werden.

Die MieterWerkStadt-Charlottenburg lädt dazu alle herzlich ein:
 

Mietenvolksentscheid - Wie weiter?
Montag, 19. Oktober 2015 um 18:00 Uhr
Ökumenisches Zentrum (Wilma)
Wilmersdorfer Str. 163
10585 Berlin-Charlottenburg

Gäste:

 
 



In der MieterWerkStadt-Charlottenburg haben sich Mieterinnen und Mieter aus Charlottenburg und auch aus Wilmersdorf zusammengetan weil die Mieten ständig übermäßig steigen, weil es für Menschen mit geringeren oder mittleren Einkommen immer schwieriger wird eine Wohnung zu finden und weil viele bereits akut von Verdrängung bedroht sind.

Wir haben den Mietenvolksentscheid unterstützt und beteiligen uns an der Diskussion über die Perspektiven von mietenpolitischen Initiativen im Bezirk und der Mieterbewegung in Berlin. Themen sind z.B. soziale Erhaltungssatzungen (Milieuschutz), Zweckentfremdungsverbot, Mietpreisbremse, (energetische) Sanierungen und Modernisierungen mit erheblichen Mietsteigerungen, usw. Aber wir wollen auch einen ersten Anlaufpunkt und Unterstützung für alle Mieter anbieten. Die Treffen finden in den Räumen des Mieterclubs statt, die der Mieterbeirat Klausenerplatz freundlicherweise zur Verfügung stellt. Alle Interessierten, bereits betroffene Mieter und weitere Mitstreiter sind immer herzlich eingeladen.


Treffen: jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr
Mieterclub
Neue Christstraße 8
14059 Berlin-Charlottenburg
Kontakt: mieter-werk-stadt@web.de



- Gesellschaft, Menschen im Kiez, Politik - zwei Kommentare / Kein Trackback

13. Oktober 2015 - 00:24Herbst im Schloßpark Charlottenburg

 

Herbstfarben im Schloßpark Charlottenburg

 

Eine Fuhre goldenes Herbstlaub

Herbstbeeren im Schloßpark Charlottenburg

Eifrig Wintervorrat sammeln im Schloßpark Charlottenburg

 

 

- Schlosspark, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

07. Oktober 2015 - 00:24Straßen und Plätze: Charlottenburger Verkehrswege

 
Die Bundesautobahn am Dreieck Funkturm in Charlottenburg ist in diesem Abschnitt mit täglich ca. 186.000 Fahrzeugen die am stärksten befahrene Autobahn Deutschlands. Hier führen die beiden Autobahnen A 100 und A 115 (Avus) zusammen. Zusätzlich liegen an dem Verkehrsknotenpunkt von Berlin noch Schienenwege mit Bahn und S-Bahn Strecken.

 

Autobahndreieck Funkturm


Aber es gibt in Charlottenburg auch noch andere Straßen, Umgebungen und Verkehrsmittel: Wasserwege wie die Spree, Grünflächen wie der Schloßpark, alternative Fortbewegungsmittel und Freiräume.
Und diese zu erhalten, wird immer wichtiger.

 

Unterwegs auf der Spree am Schloßpark Charlottenburg

 

- Gesellschaft, Kiezfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

06. Oktober 2015 - 00:02Mitbestimmung spielend erlernen

Die Großen besuchen die Kleinen

 
Am Mittwoch, 7. Oktober 2015 von 15:00 bis 17.00 Uhr, besucht das Kinder- und Jugendparlament Charlottenburg-Wilmersdorf (KJP) den Spielplatz auf dem Klausenerplatz. Das KJP vertritt seit 2003 die Interessen der Kinder und Jugendlichen des Bezirks in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) und anderen Gremien. Mit dieser Aktion möchten sie die Spielplätze des Bezirks in das öffentliche Bewusstsein rufen und Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, mit den Mitgliedern des KJP ins Gespräch zu kommen. Dabei werden Ideen gesammelt, die dann bei der Gestaltung der Spielplätze umgesetzt werden können. Die Spielplätze im Bezirk sollen schließlich mit Anlage und Ausstattung Kinder unterschiedlichen Alters ansprechen.


Liebe Kinder, nutzt diese Gelegenheit. Kommt also an diesem Tag auf den Klausenerplatz und erzählt den engagierten Mitgliedern des Kinder- und Jugendparlaments von Euren ganz eigenen Wünschen und Vorstellungen.

Spielplatz Klausenerplatz

 
Das Bezirksamt teilt dazu mit:
>> Über 14.469 Kinder unter sechs Jahren leben in Charlottenburg-Wilmersdorf und rund 22.227 Sechs- bis 15-Jährige. Auf insgesamt 125 Spielplätzen haben sie Platz zur Entwicklung und Entfaltung. Die Plätze werden vom Fachbereich Grünflächen ständig überprüft um eventuelle Schäden umgehend beseitigen zu können. Die Grünflächen werden gepflegt, Büsche und Bäume zu recht gestutzt und beispielsweise der Sand auf Plätzen gereinigt. Doch es reicht nicht.
Viele der Plätze müssen saniert werden. Teilweise ist eine umfangreiche Erneuerung nötig und neue Geräte müssen angeschafft werden. Hier sollen die gesammelten Ideen berücksichtigt werden. <<

Was das Bezirksamt in seiner Pressemitteilung (vom 5.10.2015) allerdings verschweigt, hat die Berliner Morgenpost (vom 4.10.2014) offengelegt. Der Ausstattungsgrad mit öffentlichen Spielflächen in Charlottenburg-Wilmersdorf liegt nämlich nur bei 50 Prozent und damit nimmt unser Bezirk die traurige vorletzte Stelle im Bezirksvergleich von Berlin ein (Statistik der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung von Ende 2013). Die Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments werden das bestimmt weiter verfolgen. So müssen leider selbst schon die Jüngsten bei dieser Politik um ihre Rechte kämpfen.
Früh übt sich......

 
 
Weitere Termine im Bezirk (jeweils von von 15:00 bis 17.00 Uhr):

  • Dienstag, 6.10.2015, Spielplatz Preußenpark
  • Donnerstag, 8.10.2015, Spielplatz Karl-August-Platz
  • Freitag, 9.10.2015, Spielplatz Am Lietzensee
 
 

- Kinder und Jugendliche, Politik - ein Kommentar / Kein Trackback

05. Oktober 2015 - 00:12Straßenecken

Unterhaltung unter Freunden an der Ecke

 
Ej Atze, wat willsten mal werden wenn de jroß bist? Jauner oda wat Anständijes?

Beedes Alter. Beedes! Ick werd Politiker. Det sind ooch Janoven aba kommen niemals nie hinter Jittern.
Hat meen Vatta jesacht und der wees det. Der is inne SPD und in Vaejn und hat sojar noch nen Belobijungsklunker jekriecht.

 

Wandmalerei in Charlottenburg

 

- Kiezfundstücke, Kunst und Kultur, Satire - Kein Kommentar / Kein Trackback

05. Oktober 2015 - 00:02Gespräche unter Fremden



Montag
„Wosn dea Fahkatenautomat?“ – „Wie wär‘s denn erst mal mit Gutn Tach?“ – „Aschloch!“

Dienstag
Sie stellt ihr Fahrrad einem vorbeigehenden Passanten genau vor die Füße. Der muß abrupt anhalten und sagt: „Oh Scheiße.“ Sie: „Ha ha. genau, Sie sind scheiße, ha ha.“

Mittwoch
„Darf ich?“, fragt die Kassiererin und legt die restlichen Sache in seine Einkaufstasche, während er noch nach dem Geld kramt.

Donnerstag
„Warum fahren Sie denn nicht auf der Straße?“ – „Das Pflaster ist schlecht für die Felgen.“

Freitag
Dunkelheit. Ein Radfahrer kreuzt den Weg eines anderen, unbeleuchtet. Der ruft ihm zu: „Und, ohne Licht?“ Der erste Radfahrer hält an, schaut nach seiner Elektrik und fährt beleuchtet weiter.

Sonnabend
Kurzzug der U-Bahn, übervoll. „Ob Sie nicht Ihren Rucksack besser vom Rücken runter und in die Hand nehmen?“ – „Ich habe doch mein Smartphone schon in der Hand!“

Sonntag
„Sie haben ja den Tampen vorbildlich aufgeschossen!“ Die Fährfrau stutzt, lächelt und erwidert: „Noch einen schönen Tag!“


MichaelR

 

MichaelR - Gastautoren, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

03. Oktober 2015 - 00:24Frisch und munter ins Wochenende

Mit Zille in Charlottenburg

 

Waschsalon in Charlottenburg

Wandmalerei in Charlottenburg

- Kiezfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

01. Oktober 2015 - 00:02Veranstaltungstipps

Veranstaltungen in der Charlottenburger Kulturwerkstadt

 
     

  • Michi Hartmann - "tenthousandspoons" - Ethno groove
    Die experimentierfreudige Musikerin singt sich mit betörender Stimme durch zahlreiche Musikstile und fasst dabei Anleihen von jazzigen Melodienbögen, erdigen Reggae-Rhythmen bis hin zu orientalischen Klängen zu weltmusikähnlichen Song-Symbiosen zusammen.
    Eintritt 8,- / ermäßigt 6,- Euro

    Freitag, 2. Oktober 2015
    Einlass: 19:30 / Beginn: 20:00 Uhr

     
       
     

  • Oktoberfest vom "BEERBABOON"
    "A bissl bayerisch soll es sein...!"
    Der Eintritt selbst ist frei. Augustiner Oktoberfestbier vom Fass, div. Schmankerln, wie Schweinebraten, Würschtlgrill, kalte bayerische Platte, Obazda... Schmankerl- und Biermarken gibt es im Laden, Seelingstraße 14, zum Vorzugspreis.

    Samstag, 3. Oktober 2015, von 14:00 bis 22:00 Uhr

 

 
Weitere Konzerte zum folgenden Wochenende siehe Plakat.

 
Kulturwerkstadt (in der ehemaligen Engelhardt-Brauerei)
Danckelmannstraße 9 A
14059 Berlin-Charlottenburg

 

 


Weitere KurzInfos zu Veranstaltungen und Themen rund um den Klausenerplatz-Kiez jetzt immer auch bei Twitter. (ohne Anmeldung einsehbar!)

Weitere Termine auch stets im StadtteilKalender für Charlottenburg-Wilmersdorf des Nachbarschaftshauses am Lietzensee.


- Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback