An alle Mieter der GEWOBAG im Kiez am Klausenerplatz!
Der Mieterbeirat lädt Sie herzlich ein zu einer
MIETERVERSAMMLUNG
Thema: Hauswart-Service der GEWOBAG
am Donnerstag, 25. März 2010 um 19:00 Uhr
Platane 19, Knobelsdorffstraße 15, 14059 Berlin, 1. Etage (Eingang über den Hof)
Folgende Themen möchten wir mit Ihnen besprechen:
- 1. Erfahrungen mit dem seit November 2009
angebotenen GEWOBAG-Reparaturservice ALBA Facility Solutions GmbH.
- 2. Anstehender Verkauf der Tochtergesellschaft GEWOBAG HS (Hauswarte).
Eingeladen sind Vertreter der GEWOBAG und der ALBA Facility Solutions GmbH.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Download: Plakat als PDF zum Ausdrucken, Verteilen, Weitergeben und Aushang in den Häusern. Danke!
Wir danken der Platane 19 für die unkomplizierte Bereitstellung der Räume.
Mieterbeirat Klausenerplatz
• Mieter-Club, Neue Christstraße 8, 14059 Berlin
• Sprechstunde: donnerstags 17:00-19:00 Uhr
• Internet: http://mieterbeirat.klausenerplatz-kiez.de • E-Mail: mieterbeirat@klausenerplatz-kiez.de
- Kiez, Menschen im Kiez -
Die Lesereihe "Erlesener Kiez" präsentiert Texte von Autorinnen und Autoren, die im und am Klausenerplatz-Kiez gelebt haben bzw. leben. Im Verlauf des Jahres 2010 wird es im Quartier zwischen Schloss Charlottenburg und Lietzensee im Monatsrhythmus Lesungen geben, die an einschlägigen kulturellen Vernetzungsorten im Kiez stattfinden. Die ausgewählten Texte spiegeln die bewegte Geschichte des Quartiers im Lauf der Jahrzehnte wider und möchten die heute hier Lebenden miteinander ins Gespräch bringen. Die Literaturreihe "Erlesener Kiez" versteht sich als Beitrag zum kulturellen Leben am Klausenerplatz und der näheren Umgebung.
Autorin im März ist Annemarie Schwarzenbach (1908-1942). Nach dem Studium der Geschichte in Zürich ging sie nach Berlin, wo sie zwei Romane veröffentlichte. 1931 lebte sie in der Königin-Elisabeth-Straße. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten kehrte die überzeugte Antifaschistin in die Schweiz zurück und finanzierte die von Klaus Mann herausgegebene Exilzeitschrift „Die Sammlung“ mit. In den 1930er Jahren ausgedehnte Reisen nach Persien, Afghanistan, die UdSSR, die USA und den Kongo. Heirat mit einem schwulen Diplomaten, mehrfache Morphiumentziehungskuren; Arbeit als Archäologin, Fotografin und Journalistin. Annemarie Schwarzenbach starb 1942 in Sils im Engadin an den Folgen eines Fahrradunfalls.
Blanche Kommerell liest aus Texten Annemarie Schwarzenbachs
Mittwoch, den 24. März 2010
Beginn 19:30
Belle Etage am Lietzensee
Lietzenseeufer 10
14057 Berlin
Der Eintritt ist frei
Die Lesereihe „Erlesener Kiez“ wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds, das Bezirkliche Bündnis für Wirtschaft und Arbeit beim Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin und die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.
Andrea Bronstering
Projektleitung "Erlesener Kiez"
Berlin, den 8. März 2010
- Kiez, Kunst und Kultur -
Früher hat man sich noch gelegentlich über sie geärgert. Inzwischen kann man über unseren Kiezer SPD-Haufen nur noch lachen - was nebenbei, auch viel gesünder ist.
Früher hätte ich auch niemand einen solchen Haufen Selbstbeschleimung zum Wochenende zugemutet. Inzwischen dient es eher zur fröhlichen Belustigung - was nebenbei, zum entspannten Wochenende beitragen kann.
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- Kiez, Politik -
Suche und biete - verloren und gefunden. Einige aktuelle Aushänge im Kiez.
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- Kiez, Kiezfundstücke -
Berlin-Charlottenburg ist der mondäne Kurfürstendamm und das königliche Schloss, die Villensiedlung Westend, aber auch der Arbeiterkiez am Klausenerplatz, die traditionsreiche Fischhandlung Rogacki und die alternative Bäckerei Brotgarten.
Mit diesen Worten macht der rbb Werbung für seine Sendung "Geschichten aus Charlottenburg", die heute, 02.03.2010, um 20:15 Uhr im rbb gesendet wird.
- Geschichte, Gesellschaft, Gewerbe im Kiez, Kiez, Kiezfundstücke, Kiezreportagen -
- Im April soll auf ARTE gezeigt werden, was bei den Ermittlungen in unserem Kiez rausgekommen ist. Das Kiez-Web-Team war damals live dabei: "Im Angesicht des Verbrechens" sozusagen. Kommt jetzt alles ans Licht? "Erzählt wird von krimineller Energie, von den Verlockungen und
Verführungen des Milieus, aber auch von Leuten, die etwas verändern
wollen, Ideale haben, an die Gemeinschaft glauben und gemeinsam kämpfen", so hieß es damals.
Wir werden ja sehen .....
* www.sounddesign.com
* Sueddeutsche. de vom 22.02.2010
- Ulli Wegerich aus unserem Kiez will sie sowieso alle nach und nach gnadenlos überführen. "Mord & Totschlag", so klingt der verheissungsvolle Titel seines neuen Enthüllungs-Blogs. Sabbert den Bau-Spekulanten und Partei-Korrupten jetzt endgültig das Wasser in der Hose?
Wir sind gespannt ......
* Mord & Totschlag
- Auch am Klausenerplatz muß man mit Ratten rechnen.
In Berlin zähle
jedenfalls der Befall eines Kellers mit Ratten zu den "gewöhnlichen
Begebenheiten", so hat das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
entschieden. Das berichtete die
* Märkische
Allgemeine vom 22.02.201
- Kiez, Kunst und Kultur, Menschen im Kiez -
- Ein Jahr Trattoria Fra Diavolo bei uns im Kiez
Der Inhaber freut sich über einen erfolgreichen Start und lädt alle herzlich ein.
Samstag, 27. Februar 2010 von 12:00 bis 22:00 Uhr (und vielleicht noch länger ;)
Neufertstraße 22
- Das Berliner "Künstler-Forum" in der Trattoria Milano präsentiert:
"Zum 200. Geburtstag von Frédéric Chopin"
mit
Sami Väänänen (Piano)
Elke Mascha Blankenburg (Moderation)
Samstag, 27. Februar um 19:00 Uhr
Kaiserdamm 29
Der Eintritt beträgt 25,00 Euro inklusive kaltem und warmem Buffet. (Ermäßigung für Studenten 17,00 Euro)
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- Gewerbe im Kiez, Kiez, Kunst und Kultur -
Eigentlich sowieso eher nichts Neues: Krieg. Am Mittwoch stand die zweite Lesung der Reihe
"Erlesener Kiez" im Mieterclub auf dem Programm. Michael Roeder las aus Erich
Maria Remarques Roman „Im Westen nichts Neues“.
Eine bewegende Lesung. Sie schloß mit dem Ttitel des Romans und hinterließ stumm betroffene Zuhörer. Niemand stand auf, keiner ging. Das mag zum einen am Thema selbst gelegen haben - mehr vielleicht noch an der hervorragenden Auswahl der stimmig vorgetragenen Kapitel. So wechselten Darstellungen von direkten Schlachtszenen, einsamen Patrouillen, zu Ruhephasen, einem Fronturlaub - der irgendwie aber alles noch schlimmer machte, und Lazarettaufenthalten.
Es folgte eine engagierte Diskussion, welche die innere Bewegung der Gäste widerspiegelte. Nach der ersten Wortlosigkeit mußte es einfach raus. Der inhaltliche Bogen reichte dabei zum Autor selbst, zur damaligen Zeit, über persönliche Erlebnissse und frühere Gespräche mit Eltern und Großeltern, bis zum aktuellen Afghanistan-Konflikt. Auch bis dahin war noch niemand gegangen. Die Gespräche wären sicher noch weitergegangen, wenn die Zeit nicht schon so weit fortgeschritten war.
Ein bewegender Abend im Mieterclub, nach dem jeder seine vom Roman angestossenen Gedanken mit
nach Hause nahm.
Die nächste Lesung wird am Mittwoch, 24. März um 19:30 Uhr im Belle Etage am Lietzensee (Lietzenseeufer 10) stattfinden. Dann wird Blanche Kommerell aus Texten von Annemarie Schwarzenbach lesen.
- Geschichte, Kiez, Kunst und Kultur -
Am Mittwoch, 17. Februar 2010, tagte der Ausschuss für Bauen und Wohnen im Abgeordnetenhaus von Berlin (wir hatten den Termin angekündigt). Der Saal war zu den Besucherplätzen schon Tage vorher komplett ausgebucht und zur Eröffnung der Sitzung mehr als gefüllt. Zum Thema Mieterbeiräte in Berlin war der Verlauf recht zufriedenstellend. Insbesondere die Fraktionen der Linkspartei, der Grünen und der CDU machten einen kompetenten Eindruck und signalisierten Unterstützung. Die SPD schien ebenfalls, auf etwas ungreifbarere Art, den vorliegenden Antrag mitzutragen. Lediglich seitens der FDP dürfte eher nicht viel zu erwarten sein. Dazu werden wir dann noch näher informieren, wenn die nächsten Schritte anliegen und Ergebnisse konkreter werden.
Als weiterer Punkt stand auch die Situation der Mieter im Fanny-Hensel-Kiez in Kreuzberg auf der Tagesordnung.
Dazu sei auf den aktuellen Presseartikel in der Berliner Morgenpost vom 24.02.2010 verwiesen (mit Video!). Dort sprach der neue Geschäftsführer des Berliner Mietervereins, Reiner Wild, von einer "Eiseskälte" seitens der Senatsverwaltung. Das kann ich bestätigen und möchte noch folgendes zum Bericht der Berliner Morgenpost ergänzen: Die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer (SPD), teilte ihre Bemühung zur Unterstützung für die betroffenen Mieter mit, die darin bestand, ihnen ein Info-Schreiben zugestellt zu haben. Darin wurde angegeben, daß die Senatsverwaltung Absprachen mit drei Wohnungsbaugesellschaften im Umkreis (darunter auch die GEWOBAG) getroffen hätte, den Mietern mit neuen Wohnungen zu helfen. Der anwesende Vertreter der Mieter-Initiative stellte dazu trocken dar: von den drei angegebenen Telefonnummern war eine komplett falsch - die richtige selbst besorgt, hatte er dann bei den drei genannten Wohnungsbaugesellschaften angerufen. Ergebnis: 1.) keine der Wohnungsbaugesellschaften wußte etwas von einer solchen Abmachung - 2.) Wohnungen hätte man sowieso nicht in dem Ausmaß anzubieten und zu ähnlichen Mieten schon gar nicht.
Soviel zur Lage dieser Mieter und der Einstellung des SPD-Senats. Eiseskälte, wie es Herr Wild ausdrückte, ist nach meiner Auffassung noch vorsichtig beschrieben. Ich möchte noch bemerken, daß es den betroffenen, verzweifelt Wohnungssuchenden aus dem Fanny-Hensel-Kiez bei der GEWOBAG hier bei uns am Klausenerplatz bezüglich ausreichend vorhandener Wohnungen mit für sie angemessenen und bezahlbaren Mieten sicher (leider!) ebenso passieren würde.
Dann meldete der Newsticker gerade noch folgenden Presseartikel:
* Berliner Kurier vom 25.02.2010 "Wohn-Horror 2 - So herzlos ging die Gewobag mit schwerkranken Mietern um"
Dazu möchte ich nur noch kurz auf den Beitrag im Kiezer Weblog hinweisen, wo ich bereits mein Unverständnis für ein derart mieterunfreundliches Verhalten geäußert hatte.
- Gesellschaft, Kiez, Politik -
- Ausstellung über "Mauritius und den Dodo"
Der Internationale Dodoverein e.V. lädt zusammen mit der Botschaft der Republik Mauritius herzlich zur Eröffnung der Ausstellung ein.
Freitag, 26. Februar 2010 um 18:00 Uhr (Einlaß ab 17:00 Uhr)
Im Anschluß ab ca. 18:45 Uhr
2. Internationales Musikfestival mit 6 Internationalen Gruppen
MEXIKO - Tanzgruppe
MOKTHAR - algerische Berber Musik
SHIP IN FULL SAIL - keltische Musik
DAAD - Persischer Hip Hop u. Reggae
STASH BOX - Rock´n Roll von A bis Z
TIGONGO - Afro Reggae aus Mosambik
Dodohaus - Internationaler Dodoverein e.V. (Huttenstr. 30)
Veranstaltungsort:
Heilandskirche, Thusnelda-Allee 1, 10555 Berlin-Moabit
Eintritt: Vorverkauf 9 € (nur im DODOHAUS) / Abendkasse 12 €
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- Kiez, Kunst und Kultur -
Immer mal wieder erreichen uns Anfragen aus der Ferne, z.B. zu einem Haus in der Knobelsdorffstraße, zur
ehemaligen Kneipe "Spitzbart" in der Nehringstraße, zu
früheren eigenen Wohnungen oder Wohnungen
der Urgroßeltern (auch
hier).
Nun haben wir eine neue Anfrage erhalten, die wir natürlich auch
hier weitergeben:
Hallo,
wir haben Berlin vor 25 Jahren verlassen und feiern in diesem Jahr unseren 120. Geburtstag ( also jeder seinen 60. ) Dies soll in einem etwas anderem Rahmen als üblich stattfinden.
Wir sind für Ende Juli / Anfang August jetzt in die Planung gestartet.
Da wir viele Jahre in der Seelingstraße und in der Gardes-du-Corps-Straße gewohnt und gearbeitet haben, würden wir gern in dem Kiez feiern.
Durch den Kiez-Newsletter und regelmäßiges Lesen der Kiez-Seiten kamen wir auf die Idee dort etwas zu veranstalten. Leider haben wir noch keinen richtigen Raum gefunden.
Wie suchen einen Raum evtl.mit der Möglichkeit den Schatten der Bäume zu nutzen. Der Raum kann bewirtschaftet sein ( die Gastronomie muss nicht unbedingt zu kurz kommen ), wir können uns auch selbst versorgen. Wir, das sind ca. 30 bis 50 Personen incl. 10 Kinder
Wichtig ist nur, dass zwischendurch kleinere Gruppen und auch Kindergruppen etwas sehen oder erleben können. Bei dem Angebot im Kiez würden wir sicherlich etwas finden ( Museum, Künstler, Puppentheater o.Ä.)
Vielleicht können Sie uns helfen.
--
Mit freundlichen Grüßen
Wer kann mit Ideen helfen? Auch entsprechende Angebote vom Gewerbe aus dem Kiez sind ausdrücklich erwünscht.
Angebote und Vorschläge bitte über das Kontaktformular oder per E-Mail
an das Kiez-Web-Team. Wir leiten alles weiter und vermitteln auf Wunsch den direkten Kontakt.
- Kiez, Menschen im Kiez -
Wie angekündigt (siehe letzte Beiträge: "Wohnen im Kiez - Quartiersarbeit", "Quartiersarbeit
- Ideen für den Kiez" und "Zur
Quartiersarbeit"), sind jetzt die Unterlagen zur Bewerbung für Aktionen und Projekte erschienen.
ProjektFonds Klausenerplatz
zur Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements
Der ProjektFonds Klausenerplatz ist eine Gemeinschaftsinitiative des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf und der GEWOBAG. Mit dem ProjektFonds Klausenerplatz wird im Jahr 2010 das bürgerschaftliche Engagement im Wohnquartier am Klausenerplatz im Rahmen des Stadtteilverfahrens "Gebietskoordination Klausenerplatz" unterstützt.
Förderanträge sind bis spätestens Montag, den 15 März 2010 einzureichen bei der
argus-Gebietskoordination - Danckelmannstr. 21 in 14059 Berlin
Die Gebietskoordination berät Sie auch bei der Antragstellung. Dort erhalten Sie auch den Leitfaden und die Antragsformulare.
argus-Gebietskoordination:
Danckelmannstraße 21 / Tel. (030) 33 09 19 97 / E-Mail: info@argus-gmbh-online.de
Auch der Mieterbeirat Klausenerplatz steht während seiner Sprechzeiten (donnerstags von 17:00 bis 19:00 Uhr im Mieterclub, Neue Christstraße 8) für weitere Auskünfte, Unterstützung und Mithilfe bei Kooperation und Vernetzung zur Verfügung. Dort können auch die Unterlagen abgeholt werden. Zusätzlich werden sie hier zum Download angeboten. Wir freuen uns auf viele Ideen und Projekte. Auch wenn nicht alle gefördert werden können, sollte das niemand davon abhalten seine Ideen einzureichen. Vielleicht finden sich Wege und Möglichkeiten diese, ggf. auch zu einem späteren Zeitpunkt, ausführen zu können.
Antragsformulare auf Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements im Wohnquartier Klausenerplatz erhalten Sie auch bei folgenden Stellen:
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- Kiez -
Mieter aus dem Kiez haben uns über folgende Ausschreibung informiert:
Danach beabsichtigt die GEWOBAG, 100 % der Gesellschaftsanteile ihrer Tochter - der GEWOBAG HS Hausservicegesellschaft mbH zum 1.1.2011 zu veräußern.
Bei dieser Tochtergesellschaft sind zum Beispiel die Hauswarte der GEWOBAG beschäftigt. Damit deutet sich der nächste Schritt an, der mit der Einführung eines neuen Ablaufes im Herbst 2009 bereits zu vermuten war. Die GEWOBAG hatte einen Service, damals noch als "Testbetrieb" bezeichnet, mit der Firma ALBA Facility Management gestartet. Die Mieter sollen seitdem sämtliche Mängel über eine Hotline der Firma ALBA melden und die Reparaturaufträge werden dann von dort vergeben.
Eine Mitteilung oder Stellungnahme seitens der GEWOBAG liegt bis heute nicht vor.
Einige Auszüge aus der Ausschreibung:
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- Kiez -
Die Lesereihe „Erlesener Kiez“ präsentiert Texte von Autorinnen und Autoren, die im und am Klausenerplatz-Kiez gelebt haben bzw. leben. Im Verlauf des Jahres 2010 wird es im Quartier zwischen Schloss Charlottenburg und Lietzensee im Monatsrhythmus Lesungen geben, die an einschlägigen kulturellen Vernetzungsorten im Kiez stattfinden. Die ausgewählten Texte spiegeln die bewegte Geschichte des Quartiers im Lauf der Jahrzehnte wider und möchten die heute hier Lebenden miteinander ins Gespräch bringen. Die Literaturreihe „Erlesener Kiez“ versteht sich als Beitrag zum kulturellen Leben am Klausenerplatz und der näheren Umgebung.
Autor im Februar ist Erich Maria Remarque (1898-1970). Nach seinem Notexamen kam er 1916 an die Westfront, mit einer Schussverletzung erlebte er das Kriegsende im Lazarett. Er arbeitete später als Lehrer, Werbetexter und Sportreporter. Sein Roman „Im Westen nichts Neues“ von 1929 machte ihn weltberühmt. 1931 ging er in die Schweiz, die Verbrennung auch seiner Bücher durch die Nazis erlitt er bereits im Exil. 1938 emigrierte er in die USA, nach dem Ende des II. Weltkriegs kehrte er zurück in seine Wahlheimat im Tessin, wo er 1970 starb. Am Haus Kaiserdamm 114 erinnert eine Gedenktafel an Erich Maria Remarque, der hier 1925 wohnte.
Michael Roeder liest aus Erich Maria Remarques Roman „Im Westen nichts Neues“.
Mittwoch, den 24. Februar 2010
Beginn 19:30
Mieterclub
Neue Christstraße 8
14059 Berlin
Der Eintritt ist frei
Die Lesereihe „Erlesener Kiez“ wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds, das
Bezirkliche Bündnis für Wirtschaft und Arbeit beim Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von
Berlin und die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.
Andrea Bronstering
Projektleitung „Erlesener Kiez“
Berlin, den 11. Februar 2010
- Kiez, Kunst und Kultur -
Unsere Nachbarn vom Mierendorffplatz laden herzlich zur nächsten Veranstaltung ein:
Eine Diskussion mit U. Kadritzke und C. Semler:
"Wieviel soziale Ungerechtigkeit verträgt die Demokratie?"
Im Zeichen der Globalisierung und des entfesselten Kapitalismus geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander, weltweit und auch hier bei uns. Im Zuge der fortschreitenden Spaltung der Gesellschaft, die einhergeht mit dem schleichenden Abbau des Sozialstaats und einem Prozess der Entsolidarisierung, geraten immer mehr Menschen ins soziale Abseits und verlieren die Chance auf ein gelungenes Leben. Gleichzeitig erleben wir, dass die Politik an Gestaltungskompetenz verliert und sich mehr und mehr zum Erfüllungsgehilfen ökonomischer Interessen macht. Das alles führt zu einem Legitimationsverlust der Demokratie, der sich ausdrückt in Politikverdrossenheit, zunehmender Wahlenthaltung und schwindendem gesellschaftlichen Engagement, individuell wie kollektiv.
Reichlich Stoff für eine interessante Diskussion mit dem Soziologen Ulf Kadritzke von der Hochschule für Wirtschaft und Recht und dem Journalisten Christian Semler von der „tageszeitung“.
[Text: AG Kultur der Initiative
Mierendorff-Kiez
/ Quelle: Mierendorffplatz.com]
Freitag, 12. Februar 2010 um 19:30 Uhr
Kunstraum im Kiez
Tauroggener Str.39
Der Eintritt ist frei
- Gesellschaft, Kiez, Politik -