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29. November 2012 - 20:44Dringende TV-Anfrage

Wir, der Mieterbeirat Klausenerplatz, erhielten heute folgende Anfrage:

Sehr geehrte Mitglieder des Mieterbeirats der GEWOBAG,

ich bin Fernsehredakteurin in einer Berliner Produktionsfirma und suche momentan nach einer Nachbarschaftsgemeinschaft, die gemeinsam für RTL Punkt 6 vor die Kamera treten will. Es handelt sich nicht um den üblichen Nachbarschaftsstreit oder andere Konfliktthemen, sondern um das Thema „Sharing“, also Teilen.

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Mieterbeirat Klausenerplatz - Gesellschaft, Kiez, Kiezreportagen - ein Kommentar / Kein Trackback

28. November 2012 - 00:02CDU eröffnet den Bundestags-Wahlkampf 2013 mit Menschenkette rund um das Amtsgericht Charlottenburg

 
Wie bitte ? - waren da nicht die Vereine Gaslicht-Kultur und Denkmal-an-Berlin mit einer Menschenkette zur Rettung der Gaslaternen angetreten?

Ja stimmt, die war sogar recht erfolgreich. Etwa 500 BürgerInnen gaben sich brav um 15 Uhr die Hand und umarmten das Gericht. Was sie nicht ahnten: unangekündigt trat nach der "Menschenrettungskette" der Stadtrat für Kultur, Herr Gröhler, auf und stimmte - nach den üblichen Schmeicheleien und Grüßen vom Bezirksamt - das hohe Lied der CDU für die GASLATERNEN an.

Von den Parteien waren weder die GRÜNEN noch die FREIEN WÄHLER zur Ansprache zugelassen, doch über den Umweg des Bezirksamtes schmuggelte sich der Kandidat Klaus-Dieter Gröhler vom Ortsverband Schloss der CDU auf die "Haushaltsleiter", und gab dem bürgerlichen Publikum im Wahlkreis 81 die Gelegenheit, den CDU-Kandidaten für die Bundestags-Wahl 2013 kennenzulernen. Natürlich nicht expressis verbis, nur mal so en passant ..

Geschickt, geschickt - die Bühne frei für einen aussichtsreichen, aber schwierigen Wahlkreis in dem sich CDU (Klaus-Dieter Gröhler), SPD (Ülker Radziwill) und GRÜNE (Lisa Paus) einen harten Wahlkampf liefern werden. Der für die CDU aussichtsreiche Wahlkreis ist kein Selbstläufer. 2009 lag zwar die CDU an Zweitstimmten vorne, doch den Wahlkreis gewann Petra Merkel (SPD) gegen den CDU-Kandidaten Ingo Schmidt - der bereits vorher (selbst in der eigenen Partei) demontiert war. Übrigens "interessierte" sich auch die Kulturexpertin der Partei, Frau Grütters, für den Wahlkreis, wurde aber in  den aussichtslosen Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf abgeschoben. Bereits im Bundestag und auf der Landesliste als Nr. 1 abgesichert, soll es ihr auch egal sein.

Von den Zweitstimmen her lag noch die GRÜNE Partei vor der SPD und das Bemühen dieser Partei in das bürgerliche Lager vorzustoßen, läßt den Wettbewerb noch spannungsreicher werden. Abgesichert ist keiner der Kandidaten auf der Landesliste - Alles oder Nichts heißt daher das Motto. Der auf der Bezirksebene im BA als Stadtrat für Bauen abgelöste und "kalt gestellte" Kandidat Gröhler "flüchtet" förmlich auf die höhere Ebene.
Das Gleiche gilt wohl auch für Frau Radziwill auf Landesebene, wo sie als Abgeordnetenhaus-Vertreterin in  Sachen Wohnen eher "verbraucht" als erfolgreich agierte. Nur Frau Paus wirkt bereits seit vier Jahren im Bundestag (über die Landesliste).


Für die Gaslaternen bedeutet die Kehrtwendung der CDU auf Bezirksebene erst mal gar nichts Positives. Die CDU wird im Bundestags-Wahlkampf die SPD frontal auf Bundesebene angreifen, doch das gilt  für die Landesebene nicht. Für die Bezirke und das Land gilt: Bloß sich wegen der Gaslaternen nicht mit der SPD anlegen - Es gilt die Koalitionsvereinbarung. Bisher sind keine Äußerungen schriftlich oder mündlich von der CDU bekannt, die den Sinneswandel "Progaslicht" glaubhaft machen könnte.

Joachim Neu - Gastautoren, Politik - zehn Kommentare / Kein Trackback

27. November 2012 - 22:41Gewerbeneuigkeiten

Auf Einladung des Unternehmensnetzes Klausenerplatz (UNK) traf der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, mit Unternehmern und Freiberuflern aus dem Klausenerplatz-Kiez zusammen, um sich über deren Anliegen und Probleme zu informieren und gleichzeitig die Angebote seines Hauses für Gewerbetreibende vorzustellen (wir hatten auf den Termin hingewiesen).

Das UNK hat uns folgenden Bericht vom Treffen zugesandt:

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- Gewerbe im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

27. November 2012 - 00:24Kiezer Hinterhöfe

 

Hinterhof im Kiez am Klausenerplatz

- Kiezfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

26. November 2012 - 00:24Wohnen in Berlin

Neues vom Berliner Senat und seinen "Entmietern" in der Wilhelmstraße

 
Vorab eine kurze Bemerkung zu einigen Begriffen. Die "ehrenwerte Gesellschaft" spricht selbstverständlich in dem geschilderten Zusammenhang gerne von „Freimachungsverfahren“ und „Sozialplanverfahren“. Die Bezeichnungen klingen "feiner" und sollen ja auch dazu dienen, um vom eigentlichen Beweggrund abzulenken, das tatsächliche Geschehen zu verschleiern und zu beschönigen. Wir bleiben daher im folgenden und auch weiterhin lieber bei den direkten Begriffen: Gentrifizierung, Segregation, Verdrängung und Entmietung.

 
Wir hatten zuletzt am 23. Oktober 2012 vom Geschehen in der Wilhelmstraße berichtet. Die Presse hat sich mehrfach damit beschäftigt (Der Tagesspiegel vom 21.06.2012, hier mit einem 2. Artikel). Der Stern hat ausführlich Geschichte und Hintergründe recherchiert.

......
Der kaufte der klammen stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM) bis 2004 Block für Block die Luxus-Platte entlang der Wilhelmstraße ab. Ohne öffentliche Ausschreibung, wie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte 2008 in einem geheim gehaltenen Gutachten monierte.
..........
Am 8. Juni dieses Jahres erhielten die Bewohner einen Brief vom Senat. Das „Freimachungsverfahren“ der Wohnungen solle sofort beginnen. Seitdem sitzt die Argus GmbH mit im Haus und versucht, die Mieter zum Auszug zu bewegen. Nun häufen sich die Beschwerden über erste Schikanen, hinterm Haus sammelt sich Sperrmüll, die Anlage verkommt.
Die Bewohner haben allerdings einen Trumpf, ein echtes Ass in der Hand: die Ergänzung, die ihnen als Anlage zum bestehenden Mietvertrag überreicht wurde, als die WBM die Häuser verkaufte. .......

Quelle: Stern, Nr. 43, 18.10.2012 (Artikel als PDF auf der Webseite der Bürgerinitiaitve Wilhelmstraße)

  
Der Berliner Senat hatte also bis 2004 die Häuser von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) an einen Spekulanten verkaufen lassen. Im Juni dieses Jahres erhielten die Mieter die schriftliche Mitteilung des Senats, das sogenannte „Freimachungsverfahren“ würde beginnen. Gleichzeitig hatte der Senat noch zugelassen, daß den Anwohnern "Entmieter" auf den Pelz rückten. Sofort ging es los. Die taz bezeichnete das weitere Vorgehen mit „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“ (Die Tageszeitung, 29.6.2012) und die Anwohner wandten sich mit einer verzweifelten Resolution an den Senat, worin sie quasi eine Verbreitung von Angst und Schrecken und Schikanen darlegten. Mittlerweile hatte sich die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in einem Schreiben vom 13. August 2012 bei den Mietern entschuldigt: “Ich bedauere sehr, dass der Hinweis auf den teilweise bestehenden zusätzlichen Kündigungsschutz nicht im Rundschreiben genannt (wurde) und bitten das Versehen zu entschuldigen.” Mehr geschah dann erstmal nicht.

 
Doch nun hat es eine bemerkenswerte Entwicklung gegeben.
Anwohner der Wilhelmstraße nahmen am 14. November an einer öffentlichen Sitzung des Bauausschusses im Abgeordnetenhaus teil. Alle Parteien zeigten sich nach einem entsprechenden Antrag (Drucksache 17/0432) in der Sitzung einig: der Abriss muß verhindert werden. Die Bürgerinitiative berichtet auch davon: nun hoffen alle Parteien und auch der Senat auf die Bewohner, von ihrem Bleiberecht Gebrauch zu machen und den Zusagen der mit einem Sozialplan, alias Entmietung, beauftragten argus GmbH nicht zu vertrauen.

Wir fordern den Senat dazu auf, die Tätigkeit der argus GmbH sofort zu stoppen. Kein Anwohner muss ausziehen. Somit gibt es keine Grundlage für ein Sozialplanverfahren, das nur den spekulativen Gewinnerzielungsmaximierung des Eigentümers dient.

Wir protestieren gegen die Versuche der argus GmbH, Anwohner mit dem Hinweis zum Auszug zu bewegen, dass sie angeblich als letzte bleiben würden und nicht mehr in den Genuss von Hilfen kommen würden. Diese falsche, unpassende Aussage ist eine erhebliche Überschreitung des Auftrags der argus GmbH und beseitigt jeden Anschein von unparteiischer Beratung.

 
Staatssekretär Ephraim Gothe wollte Vorschläge zur Umsetzung der politischen Forderung aller Parteien auf der Bürgerversammlung am 22. November erläutern und sich ihren Fragen stellen - und das hat er inzwischen auch getan.
Der Tagesspiegel in einem Artikel vom 15.11.2012 u.a. dazu:

....
Es sei Konsens im Senat, die Gebäude zu erhalten...
....
Für die betroffenen Mieter hatte der Senat bereits ein sogenanntes Sozialplanverfahren eingeleitet, um ihnen den Umzug zu erleichtern. Davon rückte Gothe nun ab.
....

  
Ein Fazit dazu fällt äußerst zwiespältig aus, um nicht zu sagen mit einem üblen Würgereiz.
Zuerst verkaufen sie Häuser aus dem landeseigenen Wohnungsbestand, dann "übersehen" sie angeblich Zusatzvereinbarungen in den Mietverträgen und akzeptieren den geplanten Abriss und den Beginn der Entmietung. Welches Ausmaß an Angst und Schrecken dort inzwischen verbreitet wurde, wird man sich als Außenstehender kaum vorstellen können. Und nun kommt auf einmal die Kehrtwende. Der Abriss solle nicht erfolgen und dementsprechend eine Entmietung auch nicht mehr nötig sein.

Da muß man erstmal tief durchatmen.

Auf der anderen Seite könnte man feststellen: besser spät als nie. Fehler einzugestehen und eine Wende einzuleiten, erfordert eine gewisse Größe. Eine Eigenschaft, die in der Politik so gut wie gar nicht mehr vorkommt. Staatssekretär Ephraim Gothe (SPD) hat dazu den Mumm besessen, sich den Mietern direkt auf einer Versammlung zu stellen. Das Abgeordnetenhaus und der Senat haben mit dem neuen Entschluß dem bisherigen Tun der "Vermieter" und "Entmieter" endlich den politischen Rückhalt entzogen.
Das lassen wir vorerst so stehen und werden das Geschehen weiter beobachten.

Vielleicht doch noch einen abschließenden Gruß an den Senat:
Sehr geehrter Staatssekretär Gothe,
Sie haben soeben den verantwortlichen Weg gefunden und sich auf die richtige Seite gestellt.
Bleiben Sie bitte dabei. Verkaufen Sie bitte nie wieder Häuser und Grundstücke an reine Spekulanten.
Ach ja, und lassen Sie bitte nie wieder zu, daß Anwohner schikaniert und von "Entmietern" belästigt werden.

 
Weitere Presseberichte:
* Berliner Woche vom 16.11.2012
* Berliner Kurier vom 28.06.2012
* Berliner Zeitung vom 16.11.2012

  


Die Bürgerinitiative Wilhelmstraße Berlin Mitte e.V. lädt herzlich ein:

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Kulturbeitrag gegen die Vertreibung der Bürger aus ihren Wohnungen.

"Friede den Hütten, Krieg den Palästen!" - Berliner Mietenpolitik: Vertreibung und Abriss


>> Das Weber-Herzog-Musiktheater hat mit weiteren Anwohnern der Wilhelmstrasse zu dem Text des großen deutschen Dichters Georg Büchner ein kleines Theaterstück mit Musik erarbeitet. Die zweite Spielebene bedient sich der Mittel des Kabaretts. Die Pläne der großen Immobiliengesellschaften und die Haltung der Politiker in Hinsicht Vertreibung der Bürger aus den Innenstädten, werden am Beispiel der Abrisspläne der Wilhelmstrasse in Berlin-Mitte künstlerisch umgesetzt.
Im Anschluss an das Theaterstück (nach ca. 25 Minuten) wollen wir mit zusammen mit dem Publikum und Vertretern anderer Initiativen, Fachleuten und Politikern diskutieren. <<

Mittwoch, 28. November 2012 um 19:00 Uhr
Fabrik Osloer Straße (NachbarschaftsEtage)
Osloer Straße 12, 13359 Berlin-Wedding


- Gesellschaft, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

25. November 2012 - 18:24Latte zum Sonntag

Hey, Charlottenburg ist voll out! Charlottenburg ist einfach nur öde, langweilig, miefig, piefig und spießig.
Hier der Tipp für alle Milchschaum-Bubis und Sojalatte-Trullas: Moabit ist in und hammermäßig angesagt. Moabit hat auch den definitiv aktiveren Bürgermeister.
 

- Netzfundstücke, Satire, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

24. November 2012 - 00:12Wohnen und Gewerbe in Berlin

Oft ist beim aktuellen Geschehen auf dem Immobilienmarkt nur von den Wohnungsmietern die Rede. Doch von Gentrifizierung und Segregation sind auch, besonders alteingesessene, Gewerbebetriebe betroffen. Erst nach der erfolgreichen Verdrängung lassen sich bei Neuvermietung immer höhere Mietsteigerungen durchsetzen. Das zeigt ein Bericht in der rbb-Abendschau vom 21.11.2012. (siehe Video unten)

Kürzlich war ein Beitrag aus Schöneberg zu sehen, in dem einem langjährigen Optiker gekündigt, bzw. der Mietvertrag nicht mehr verlängert wurde. Im Kiez zwischen Nollendorf- und Winterfeldtplatz läßt sich mit Cafés und Restaurants mehr einfahren. Wenn es dann irgendwann nur noch solche Betriebe gibt, bleiben auch die Anwohner auf der Strecke, denn die Läden für die Dinge des täglichen Bedarfs gibt es schließlich einfach nicht mehr und auch noch andere Probleme, wie z.B. vermehrter Lärm und Müll, treten auf. Wie schon an einem anderen Fall gezeigt, gibt es in Schöneberg mutigere und engagiertere Bezirkspolitiker, die nun dieser Entwicklung gegensteuern möchten und sich auch für die Anwohner einsetzen. Die dortige Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Dr. Sibyll Klotz, und auch Fraktionen anderer Parteien in der BVV setzen sich dafür ein, wieder eine bessere Mischung aus Cafés, Restaurants, Einzelhandel und Nahversorgungsgeschäften herzustellen und nicht mehr alle neuen Anträge auf Gastronomiebetriebe zu genehmigen.

Da kann man nur beschämt nach Schöneberg schauen, wenn man dagegen an das Tun unserer grünen Stadträtin und das Nichtstun hiesiger Lokalpolitiker in einer äußerst dubios erscheinenden Angelegenheit denkt.

    

- Gewerbe im Kiez, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

23. November 2012 - 00:04Berlin spricht ...für sich

   

- Gesellschaft, Netzfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

23. November 2012 - 00:02“Befreite-Zone Stuttgarter Platz“?

Ute Becker, aus ihrem „Exil“ südlich der S-Bahn-Trasse,
an Frau K. - 10627 Berlin
am 9. November 2012

- Offener Brief  -
 
“Befreite-Zone Stuttgarter Platz“?

Sehr geehrte Frau K.!

Ich rufe Ihnen das Zusammentreffen am 12. September 2012 vor einem Geschäft in der Leonhardtstraße, genau einen Tag vor einer Sitzung der BI Stutti, in Erinnerung. Sie orteten mich als diejenige, die – sinngemäß - gegen die „schöne Kunst“ Ihres Partners S. K. sei, die er als „Kunst am Park“ am Stuttgarter Platz – alles geschenkt, alles inklusive (!) – aufstellen möchte. Darüber sollten nun ganze 11 Personen aus einer dichten Anwohnerschaft entscheiden, von denen keineswegs Alle die Stelen kannten!

Die Heftigkeit Ihres Anwurfes, dessen Kernaussage sinngemäß lautete, wie ich mich überhaupt in die Angelegenheit („K.-Kunst am Park“) wagte einzumischen, wohnte ich doch gar nicht mehr am Stuttgarter Platz, hätte also gar nichts mehr zu vermelden, zu entscheiden etc., gab zu denken. Perplex stellte ich fest. wie Sie mit Ihrem Ansinnen der unseligen Tradition Ihres Partners folgten, eines der Kneipiers vom Lentz, der mir seit ungefähr 20 Jahren Hausverbot erteilt, dies aber nie vernünftig begründen konnte, dafür umso emotionaler. Den nächsten Schritt, „Exilanten ihre Bürgerrechte (Meinungsfreiheit) abzuerkennen“, machten nunmehr Sie. Ihr Bestreben, mich in „Ihrem vermeintlichem Territorium“ mundtot machen zu wollen, erinnert fatal an „befreite“ Zonen“. Sie haben Ihrem Partner damit keinen Gefallen getan, denn um wie viel mehr muss ich mich nun gegen dieses „Geschenk“ für den öffentlichen Park verwahren! Denn wer weiß, eines Tages verfügen Sie, dass „Ortsfremde“ sich den K.-Stelen nicht nähern, auf nahen Parkbänken nicht sitzen dürfen?!

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Ute Becker - Gastautoren, Gesellschaft - Kein Kommentar / Kein Trackback

22. November 2012 - 22:36Der Zukunft ein Zuhause

mit 1000 Euro Belohnung!!!

Wohnungssuche im Kiez

- Kiezfundstücke - drei Kommentare / Kein Trackback

21. November 2012 - 23:29Veranstaltungstipps

  • Ausstellung "Die Wilmersdorfer – Geschichte der Straße"
    >> Die Wilmersdorfer Straße nur als Einkaufsmeile zu betrachten, heißt, sie zu unterschätzen. Ein Blick auf ihre facettenreiche Geschichte jedenfalls lässt sie einem ganz neuen Licht erscheinen. Dies zu beweisen ist Ziel der neuen Ausstellung in der Villa Oppenheim. Dabei werden überraschende Forschungsergebnisse präsentiert, unter anderem waren Albert Einstein und Franz Kafka in der "Wido". <<
    Dauer der Ausstellung vom 25.11.2012 bis zum 30.6.2013. (Eintritt frei)
     
    Altes Bürgerhaus in der Wilmersdorfer Straße

    Eröffnung am Sonntag, 25. November 2012 um 11:00 Uhr
    Begrüßung:
    Klaus Dieter Gröhler, Bezirksstadtrat
    Birgit Jochens, Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

    Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
    in der Villa Oppenheim
    Schloßstraße 55, 14059 Berlin-Charlottenburg
    Öffnungszeiten:
    Dienstag bis Freitag 10:00 - 17:00 Uhr
    Samstag und Sonntag 11:00 - 17:00 Uhr

         
      
  • Lesung: Zum 182. Geburtstag »Lina Morgenstern – die große Menschenfreundin«
    Der Literatur-Salon Potsdamer Straße und BEGiNE – Treffpunkt und Kultur für Frauen e.V. laden herzlich ein zu einer Geburtstags-Lesung mit Christiane Carstens, Marion Fabian, Silvia Höhne, Sabine Krusen, Sibylle Nägele, Bertram von Boxberg und Joy Markert.
      
    >> Lina Morgenstern, Schriftstellerin, Redakteurin und Verlegerin, gründete die Berliner Volksküchen, den Kinderschutzverein, war Mitgründerin der Fröbelschen Kindergärten und des ersten Bildungsvereins für Arbeiterinnen u.v.a. Sie war Initiatorin des ersten internationalen Frauenkongresses in Berlin 1896. Sie wurde als Lina Bauer am 25. November 1830 in Breslau geboren und starb am 16. Dezember 1909 in Berlin. Zu ihrer Erinnerung findet die Lesung vor der BEGiNE statt, in diesem Haus hatte sie von 1897 bis 1900 mit ihrem Mann Theodor Morgenstern gewohnt. Hier war auch der "Verlag der Deutschen Hausfrauenzeitung", den sie gemeinsam gegründet hatten. <<

    Eine Veranstaltung des Literatur-Salons Potsdamer Straße
    in Kooperation mit BEGiNE–Treffpunkt und Kultur für Frauen e.V. im Rahmen der Reihe »Schaut sie an, die Landstraße im Städtemeer« * - Jubiläen der Potsdamer Straße 2012-2013.
    Die Teilnahme ist frei.
     
    Sonntag, 25. November 2012 um 15:00 Uhr
    vor der BEGiNE, Potsdamer Straße 139, 10783 Berlin-Schöneberg

         
       
  • Workshop: Einführung in die arabische Rhythmik
    Mohamed Askari, Musiker vom Klausenerplatz, bietet einen neuen Schnupper-Workshop an.
      

    Einführung in die arabische Rhythmik (inkl. arabischer Kaffeepause)
    Arabische Rhythmen auf Darabuka, Daff und Riqq
    Um verbindliche Anmeldung bis zum 26. November wird gebeten.

    Samstag, 1. Dezember 2012 von 13:00 bis 18:00 Uhr
    Weitere Informationen und Anmeldung auf seiner Webseite
      
     
      
  • Atelierausstellung: Keramik - Schmuck - Design - Taschen
    Rachel Kohn, Künstlerin aus unserem Kiez am Klausenerplatz, lädt herzlich zu einer Verkaufsausstellung ein.
      

    • Schmuck / Design
      Ria Volmer
    • Keramik / Skulptur
      Rachel Kohn
    • Taschenanfertigung
      MANUFAKTUR CAMILLE
      Rita Hoffart-Remus
      

    Sonntag, 2. Dezember 2012 von 11:00 bis 19:00 Uhr
    Atelier Kohn
    Danckelmannstr. 54c, 14059 Berlin-Charlottenburg

- Geschichte, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

21. November 2012 - 00:02Neues aus dem Bezirksamt

  • Das  Bezirksamt sucht verschollene Kunstwerke
    Das Kunstamt Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim sucht Zeitzeugen, die zur Erforschung der bezirklichen Kunstsammlung etwas beitragen können. Zum Sammlungsbestand der historischen Kunstsammlung Charlottenburg gehören Ölgemälde, Aquarelle, Radierungen, Drucke, Bronzen, Marmorskulpturen, Porzellane und historische Schränke. Durch die Auslagerung von Kunstwerken während des Zweiten Weltkriegs und durch Nachkriegswirren gingen Werke sowie historische Inventarverzeichnisse verloren und damit das Wissen um Existenz und Bedeutung der Sammlung.
    Bezirksstadtrat Klaus-Dieter Gröhler dazu:
    "Wir suchen Zeitzeugen, die sich an Kunstwerke im Rathaus Charlottenburg erinnern, Organigramme über die bezirkliche Zuständigkeit für Kunstwerke oder Fotografien aus Diensträumen des Rathauses haben, auf denen Kunstwerke zu sehen sind oder uns anderweitig Informationen geben können wie zum Beispiel Erinnerungsberichte zum Thema Auslagerung und Bergung von Kunstwerken."


  • Kommunale Wette um Energienachbarschaften
    Wie schon im letzten Jahr wird interessierten Bürgerinnen und Bürgern des Bezirkes, die sich zu „Energienachbarschaften“ zusammenschließen möchten, über das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf ein Wettangebot gemacht, ob ihnen eine Energieeinsparung von 9 Prozent oder mehr gelingt.
    Mitmachen können Nachbarschaften aus 5 bis 15 Haushalten, es sind neben Nachbarn im engeren Sinne auch Arbeitskollegen und -kolleginnen, Vereinsmitglieder oder Freunde und Freundinnen u. ä. teilnahmeberechtigt. Im letzten Durchgang (2011/2012) waren mehrere Nachbarschaften aus dem Bezirk erfolgreich und ein Team schaffte sogar den Sieg.
    Energienachbarschaften, die im Zeitraum vom 1.12.2012 bis zum 31.3.2013 den Verbrauch (Heizung, Warmwasser, Strom) gegenüber dem Vorjahresverbrauch um 9 Prozent oder mehr reduzieren, erhalten einen Preis. Die besten Energienachbarschaften gewinnen eine Reise für bis zu 4 Personen zur internationalen Preisverleihung des Projekts in Brüssel im Sommer 2013. Kommunale Wetten um Energienachbarschaften sind eine europaweite Kampagne.
    Start ist der 1. Dezember 2012.
    Weitere Informationen und Anmeldung unter www.energyneighbourhoods.eu.

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20. November 2012 - 23:25Frau Stadträtin: Wie lange soll das bloß noch weitergehen?

„Ökokiez 2020“: Geldausgaben, vom BA favorisierter freier Träger


Sehr geehrte Frau Umweltstadträtin,

es ist erneut nötig, auf zwei von Ihnen unterschriebene Äußerungen zu sprechen zu kommen, da Sie selbst die Zweifel an deren Richtigkeit jüngst weiter vergrößert haben.

a) „Weitere Aufwendungen sind dem Bezirksamt nicht bekannt.“
Im September (3. Einwohnerfrage/zu 4.) teilten Sie mit, „die Gesamtsumme für das Klimaschutzkonzept beträgt 82.824 €“, nannten noch eine „Vorstudie Integriertes Kommunales Klimaschutzkonzept Klausenerplatz 2020“ für „2.965,48 € Brutto“ und schlossen mit den Worten „Weitere Aufwendungen sind dem Bezirksamt nicht bekannt.“ Die von Ihnen eingeräumten Aufwendungen bezifferten sich somit auf 85.789,48 €.

Unsere Recherchen, bei denen wir auch auf den Seiten des BA fündig wurden, führten jedoch zu folgendem Ergebnis, das hier noch einmal wiederholt sei:

7.270,76 für „Prima Klima am Klausenerplatz“ (15.11.2008-14.11.2009; „Handlungsfeld: Umwelt und Verkehr; Aktion: Erhöhung der Energieeffizienz; Projektkurzbeschreibung: Institutionalisierung Runder Tisch ‚Klimaschutz im Kiez‘ …;  Ergebnisse: ‚Arbeitsgruppe Ökokiez‘ wurde gegründe, der auch nach Projektabschluss weiter arbeiten wird. …“ [unkorrigiert nach Original])

2.965,48 für die oben erwähnte Vorstudie (12.11.-18.12.2009)

102.082,-- für das Klimaschutzkonzept

613,45 für ein Faltblatt zum 29.2.2012

112.931,69 € öffentliche Gelder.

  
Das sind schon einmal 27.1422,21 € mehr, als von Ihnen im September zugegeben. Als Sie im Oktober (8. Einwohnerfrage/zu 3.) – ziemlich von oben herab und mit einer erstaunlichen Nonchalance gegenüber unseren Steuergeldern – mitteilten, „Die von Ihnen vorgenommene Berechnung wurde seitens des Bezirksamtes nicht nachgeprüft“, gestanden Sie ein, daß an dieser Berechnung also etwas dran ist.

Aber das ist immer noch nicht alles: Nur bei eingehendem Studium des Klimaschutzkonzepts konnte man dort auf Seite 22 noch auf eine weitere Vorstudie stoßen, eine „Vorstudie zu Begegnungszonen in Charlottenburg-Wilmersdorf“, Durchführungszeitraum 3.2.-31.3.2011 und für 4498 €, wie Sie jetzt im November (8. Einwohnerfrage/zu 3.) einräumen. Damit sind die öffentlichen Gelder für „Ökokiez 2020“ bereits auf 117.429,69 angewachsen, also 31.640,21 € bzw. 36,8 % mehr, als von Ihnen im September (3.  Einwohnerfrage/zu 4.) zugegeben.
Und es fehlen immer noch die Personalkosten für im Umweltamt oder an anderer Stelle des Bezirksamts seit 2009 aufgewandte Arbeitsstunden! Auch wenn darüber keine Statistik geführt wird (falls das zutrifft, wo doch heutzutage alles möglich fortwährend „dokumentiert“ wird) und sich lt. Ihrer Aussage „keine seriöse Schätzung ableiten“ läßt ( September/zu 2.), würde die Öffentlichkeit doch gerne wenigstens ein ungefähres Bild haben, um einen noch besseren Eindruck zu erhalten, in welchem Umfang die hiesigen grünen Umweltstadträtinnen mit öffentlichen Geldern für ihr ½ km² großes Steckenpferd herumzuaasen willens sind.

Es bleibt also festzuhalten, Frau Stadträtin: Ihre Septemberaussage mußte nunmehr bereits um zwei weitere Vorstudien und 31.640,21 € zusätzliche Ausgaben nach oben korrigiert werden. Warum haben Sie das erst nach wiederholten Befragungen und nicht gleich gesagt? Was ist noch im Busch?
Gibt es immer noch keine Parteien in dieser BVV, denen das gegen den Strich geht und die das auch laut sagen mögen?

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20. November 2012 - 00:0230 Jahre LiSA Mädchen- und Frauenladen

Der Mädchen- und Frauenladen für interkulturelle Sozialarbeit LiSA e.V., den wir hier im Blog bereits im Jahr 2007 vorstellten, feiert nun am 30. November sein 30-jähriges Jubiläum. Gefeiert wird mit Auftritten, Aktionen, Buffet & Party und dazu wird herzlich eingeladen. Die Schirmherrschaft des Jubiläums hat die Bundestagsabgeordnete Petra Merkel übernommen und der Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann und die Bezirksstadträtin Elfi Jantzen werden zur Eröffnung der Feier einige Grußworte sprechen.
 

LiSA, der interkulturelle Treffpunkt für Mädchen und junge Frauen im "Schwarzwaldhaus" am Spandauer Damm 

 
Freitag, 30. November 2012 ab 16:00 Uhr
Lisa - Interkultureller Mädchen- und Frauenladen

Spandauer Damm 65 (Innenhof) 14059 Berlin-Charlottenburg

                     





Zum Verein gehören LiSA, der interkulturelle Treffpunkt für Mädchen und junge Frauen verschiedener kultureller Herkunft im Alter von 6 bis 27 Jahren im Kiez am Klausenerplatz und Jackie, das mädchenorientierte Freizeitgelände am Jakob-Kaiser-Platz.

Öffnungszeiten von Lisa am Spandauer Damm 65 (Hinterhof im "Schwarzwaldhaus"):
Montag, Donnerstag, Freitag: 14:00 bis 19:00 Uhr
Dienstag: 14:00 bis 20:00 Uhr
Mittwoch: 14:00 bis 21:00 Uhr

>> Das "Schwarzwaldhaus" wurde 1874 gebaut. Das Grundstück gehörte einem Gastwirt, der im Vorderhaus ein Ausflugslokal betrieb. Das neue Gartenhaus erhielt zwei Wohnungen. Sein auffallendstes Merkmal waren die Holzschnitzerein an den Traufen. Man findet sie hier an keinem anderen Wohnhaus aus dieser Zeit. Sie sollten "ländliches Leben" im Hinterhof darstellen. Das Vorderhaus wurde 1934 auf 5 Etagen aufgestockt und im Krieg zerstört, 1981/82 der jetzige Neubau errichtet. Das Hinterhaus wurde 1983 unter Denkmalschutz gestellt. <<
(Aus dem Protokoll eines Kiezspaziergangs vom 11.10.2003 durch den Klausenerplatzkiez - Bezirksamt Charlottenburg-Wimersdorf)


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19. November 2012 - 20:32Vorweihnachtliches Basteln für Jung und Alt

 
Bald ist es wieder soweit, am kommenden Montag wird der Weihnachtsmarkt vor dem Schloß Charlottenburg eröffnet.

Andere sind jetzt schon mit Vorbereitungen beschäftigt. Noch bis zum 29. November wird zum Basteln von Adventskränzen, Gestecken, Baumschmuck, Türkränzen und vielem mehr eingeladen.

Täglich von 09:00 bis 19:00 Uhr (außer Samstag)
Am Sonntag, 25. November 2012 von 11:00 bis 16:00 Uhr
Gruppen bitte vorher anmelden!

Adventgemeinde Charlottenburg
Clubraum bzw. Seminarraum
Neue Christstraße 2, 14059 Berlin-Charlottenburg

- Kinder und Jugendliche, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

19. November 2012 - 00:24Neue Ausstellung in der Galerie am Savignyplatz

Die Galerie am Savignyplatz lädt herzlich zur Eröffnung einer neuen Ausstellung ein:

Ayse Domeniconi
Malerei


>> Seit den siebziger Jahren lebt und arbeitet die türkische Malerin Ayse Domeniconi vor allem in Berlin; die künstlerische Heimat, die ihre malerische Phantasie beschäftigt, liegt jedoch weit von hier, in der Ägäis und seit den letzten Jahren in der paradiesischen Gegend von Antalya. Südliches Licht und morgendliche mediterrane Farbklänge tragen die Stimmung ihrer Bilder, die eine starke zeichnerische Begabung strukturiert. <<

  
Eröffnung am Freitag, 23. November um 20:00 Uhr
Ausstellung vom 24. November bis zum 05. Januar 2013
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 15:00 - 19:00 / Sa 11:00 - 15:00 Uhr

 
Galerie am Savignyplatz (jetzt am Klausenerplatz!)
Nehringstraße 29
14059 Berlin-Charlottenburg

- Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

18. November 2012 - 19:50Neues von der GEWOBAG

  • Spätsprechstunde der Hauswarte nur noch bis 17:00 Uhr
    Die fletwerk GmbH, die den Hauswartservice für die GEWOBAG ausführt, hat die Donnerstag-Spätsprechstunde im Hauswart-Servicebüro in der Neuen Christstraße 8 von bisher 17:00 bis 18:00 auf 16:00 bis 17:00 Uhr geändert. Der Mieterbeirat hat gegen die, besonders für Berufstätige, mieterunfreundliche Änderung Einspruch erhoben. Die dort beschäftigen Hauswarte wären auch ohne jegliche Probleme bereit gewesen, abwechselnd in 2er-Schichten gegen den entsprechenden Freizeitausgleich die Spätsprechstunden zu den altbewährten Zeiten zu leisten. Der Einspruch wird sicher auch diesmal wieder nichts bewirken. Wenn Ihnen als Mieterin oder Mieter der GEWOBAG danach ist, können Sie sich direkt beim Vorstand der GEWOBAG (Tel. 030 4708–10) und/oder Aufsichtsrat (Staatssekretär Ephraim Gothe (Tel. 030 90139-4015) darüber beschweren.

       
  • GEWOBAG und Berliner Energieagentur übergeben eine Spende an ein Reinickendorfer Kinder- und Jugendprojekt
    Seit Januar 2011 erzeugt eine Photovoltaikanlage der Berliner Energieagentur auf den Dächern einer GEWOBAG-Wohnanlage in der Biedenkopferstraße in Reinickendorf sauberen Solarstrom. Die Einnahmen aus der Beteiligung an den solaren Einspeiseerlösen spendet die GEWOBAG dem Reinickendorfer Förderverein meredo e.V., der mit seiner Arbeit die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen stärkt.

    Am kommenden Montag werden Staatssekretär Ephraim Gothe (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt), Hendrik Jellema (Vorstand GEWOBAG), Michael Geißler (Geschäftsführer Berliner Energieagentur GmbH) und Frank Göldner (Leiter Medienkompetenzzentrum meredo) die Spende symbolisch überreichen. So werden unter anderem Solarbaukästen an eine Kindergruppe übergeben.
    Montag, 19. November 2012 um 12:00 Uhr
    Biedenkopfer Straße 61, 13507 Berlin-Reinickendorf


    Update 20.11.2012
    Die Photovoltaikanlage auf drei Dächern in der Biedenkopfer Straße hat eine Leistung von 103 kWp und wurde Anfang 2011 in Betrieb genommen. Sie erzeugte im Jahr 2011 über 116.000 kWh Strom, das entspricht dem Jahresverbrauch von bis zu 50 Haushalten. Mit einer spezifischen Stromerzeugung von durchschnittlich 1.143 kWh pro installierter Kilowattleistung ist sie aufgrund der Ausrichtung sowie der Qualität der Module und der Installation eine der ertragreichsten Anlagen in Berlin. Der Durchschnitt liegt bei 938 kWh/kWp. Insgesamt betreibt die Berliner Energieagentur 38 Solarstromanlagen in Berlin und erzielt damit einen Marktanteil von rund sechs Prozent.

    „Der heute überreichte Scheck zeigt, dass durch das Zusammenwirken von unterschiedlichen Akteuren ein Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und die Unterstützung sozialer Projekte miteinander verbunden werden kann. Ich freue mich, dass die GEWOBAG aus den Betriebserlösen einer Solarstromanlage, die die Energieagentur betreibt, Initiativen für Kinder und Jugendliche aus dem Kiez unterstützt,“ sagte Staatssekretär Ephraim Gothe bei der Überreichung der vorweihnachtlichen Präsente.

    * GEWOBAG - Pressemitteilung vom 20.11.2012

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17. November 2012 - 21:42Gewerbeneuigkeiten

  • Bezirksbürgermeister Naumann kommt zum Gespräch mit Unternehmen in den Kiez
    Auf Einladung des Unternehmensnetzes Klausenerplatz (UNK) trifft der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, mit Unternehmern und Freiberuflern aus dem Klausenerplatz-Kiez zusammen, um sich über deren Anliegen und Probleme zu informieren und gleichzeitig die Angebote seines Hauses für Gewerbetreibende vorzustellen. Mit dabei sind Klaus Albat und Jeannette Saleh Zaki von der Wirtschaftsförderung des Bezirks.
    Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig von einer Mitgliedschaft im UNK. Um verbindliche Anmeldung bis zum 20.11.2012 beim UNK wird gebeten.
    Donnerstag, 22. November 2012 um 19:30 Uhr
    Restaurant Al Mundo, Horstweg 5, 14059 Berlin-Charlottenburg
     
      
  • Bäckerei in der Nehringstraße eröffnet
    Die neue Bäckerei hat am Donnerstag ihr Geschäft in dem alten Traditionsladen eröffnet (Wir hatten das bereits angekündigt).
     
    Das Angebot von Brot, Schrippen und Kuchen sieht sehr
    gut und will jetzt "durchprobiert" werden. Das erweiterte Angebot mit Frühstück und weiteren kleineren und
    größeren warmen Speisen soll in den nächsten Wochen folgen. Der Laden war bereits am Eröffnungstag und dann auch weiterhin gut besucht. Eine Bäckerei hat an diesem
    Ort definitiv gefehlt.
    Öffnungszeiten:
    Montag bis Freitag von 06:00 bis 19:00 Uhr
    Samstag von 06:00 bis 18:00 Uhr
    Sonntag von 07:00 bis 18:00 Uhr
    Bäckerei & Konditorei Zimmermann
    Nehringstraße 3, 14059 Berlin-Charlottenburg

       
  • Seifenconfiserie zieht um, aber bleibt im Kiez
    Die Seifenconfiserie zieht von der Danckelmannstraße/Ecke Knobelsdorffstraße demnächst in die Sophie-Charlotten-Straße.
    Am 12.12.12 um 12:12 Uhr wird die Eröffnungsfeier in den neuen Räumen stattfinden. Dazu sind alle herzlich eingeladen.
    Neue Öffnungszeiten:
    Mo., Di., Do. und Fr. 10:30 bis 18:00 Uhr
    und jeden ersten Samstag im Monat von 12:00 bis 15:00 Uhr
    Seifenconfiserie Renas-Naturals.TM - Delikatessen für die Haut
    Sophie-Charlotten-Straße. 91, 14059 Berlin-Charlottenburg

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17. November 2012 - 19:30Politikertun: Elfi Jantzen, Bezirksstadträtin

Wir erhielten von Anwohnern folgende Mitteilung:

Traditions-Sauna "Alte Halle" geschlossen

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wende mich an Sie in dem o. g. Anliegen, das viele BürgerInnen im Bezirk betrifft. Ohne Vorankündigung, ohne Angabe von Gründen, ohne jegliche erklärende Kommunikation wurde die Sauna in der Alten Halle (Krumme Straße) pünktlich zum Saisonbeginn geschlossen. Gruppenweise standen die Menschen mit gepackten Sachen im Eingangsbereich und wurden wieder nach Hause geschickt. Meines Erachtens eine Unverschämtheit.

Perspektive: keine. Dabei war die Sauna meist gut besucht. Mittlerweile macht sich bei uns Resignation breit. Protestschreiben an die Bäderbetriebe blieben ohne Antwort. Ein Mitarbeiter der Bezirkssportstadträtin Frau Janzen wollte sich der Sache annehmen, aber hat sich seit Ende September nicht mehr gemeldet.

Ich finde es unerträglich, wie hier mit den steuerzahlenden Bürgern und jahrelangen Kunden umgegangen wird. Pure Ignoranz!

Vielleicht können sie etwas bewirken oder zumindest eine (perspektivische) Auskunft erhalten.
Mit besten Wünschen & freundlichen Grüßen

   


Persönliche Anmerkung:

Der von empörten Anwohnern beschriebene Vorgang reiht sich nahtlos in bisheriges Verhalten der grünen Bezirksstadträtin Elfi Jantzen und ihrer Behörde (für Jugend, Familie, Schule, Sport und Umwelt!) ein.
Gerade hatten wir erst darauf hingewiesen, daß sie eine Asbestbelastung in Wohnungen bei uns im Kiez offensichtlich nicht weiter interessiert. Vorher ist sie schon dadurch aufgefallen, daß sie Demokratie und Meinungsfreiheit auf einer öffentlichen Veranstaltung des Bezirksamts mißachtete, bzw. deren Verletzung ungerührt zuließ und nicht weiter verfolgte. Weiterhin ignorierte sie Bürgeranfragen zu einem Vorhaben, dessen Ursprung und Planung unter ihrer Leitung reichlich ernsthafte Fragen aufwerfen.


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17. November 2012 - 00:02Demo gegen die Umrüstung der Berliner Gaslaternen

Heute: Samstag, 17. November 2012, 14:30 Uhr
 
Alles Raus zur

"Menschenkette zur Rettung der Gaslaternen"

am Amtsgerichtsplatz Charlottenburg (U-Bhf Sophie-Charlotte-Platz, Bus M49, X34 und 309)


Es sprechen: 
Fr. Ziemann (Denk-mal-an-Berlin)
Hr. Thaens (Heimatverein Chartlottenburg)
Hr. Neu (Bürgerinitiativen ChaWi)
Hr. Kujath (Gaslicht-Kultur)
 
Anschließend wird das Amtsgericht "umarmt". 250 Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, die "Reihen zu schließen".

Im Lokal "Song Lei" Ecke Holtzendorffstr./Leonhardtstraße gibt es die Möglichlichkeit, sich noch über die weiteren Aktionen auszutauschen
 
 
Am 19. und 20. November wird der Senat in der Windscheidstr. und dann in der Holtzendorffstr. mit dem brutalen Abriß der tradionsreichen Gasreihenleuchten beginnen. Diese sind Ausdruck der klassischen Moderne aus den 50er Jahren. Es ist der Einstieg in die gnadenlose Vernichtung des gesamten Gaslaternenbestandes der Stadt Berlin - mit über 44 000 Laternen - im Laufe der Jahre bis 2020.

Danken tun wir es einem SenatsVertreter aus unserem Bezirk, der als Staatssekretär für Verkehr und Vorsitzender des SPD-Bezirkes City-West nichts anderes sich vorstellen kann, als in seinem eigenem Heimatbezirk das unwiederbringliche, einmalige industriehistorische Zeugnis der vergangenen Epoche der Industrialisierung, das Gaslicht, endgültig zu vernichten - bevor es als kulturelles Erbe und touristische Zukunft weltweit Beachtung finden kann. Ein Mann, der sich auf der eigenen Website - wider besseren Wissens und Wahrhaftigkeit, sich noch zu rühmen wagt, mit seiner Partei die Deutschlandhalle gerettet zu haben. Weder das hat er gewollt und erreicht , noch beabsichtigt er jetzt für seinen Heimatbezirk - entsprechend den mehrheitlichen Forderungen und Wünschen seiner Wähler - für dieses Flächendenkmal aufzutreten.

Nicht nur, dass Herr Gaebler die von Bürgern einberufene Einwohnerversammung gescheut hat wie der Teufel das Weihwasser, sondern, dass er über mikrige Co2-Zahlen und Strompreise nicht hinauskommt. Dieser entsetzliche Zynismus: wissen wir doch, dass der sprunghaft steigende Flugverkehr  - jetzt von Tegel über ChaWi hinziehend - demnächst von Schönefeld über ähnliche Flugrouten - das Mehrfache an Co2 ungestraft (just gestern wurde die Klimaschutzabgabe der Emmittenden von der Politik ausgesetzt) über uns Bürgergesellschaft abladen wird. Gleichzeitig stöhnt die Stadt vor Altschulden, Haushaltssperren, Schuldenbremse und katastrophalem Mißmanagement (Flughafen, ICC ,BIH ,Opern, A100, U-Bahnbau, usw.) auf und wird fast ersäuft. Da reicht es dem starken Haushälter und Umweltstrategen (wobei das energetisch orientierte Klimaschutzgesetz bisher auf der Stecke geblieben ist) symbolische Politik zu betreiben.

Wir sind gespannt, wieviele LandesBürger über den Kiez, den Bezirk hinaus, sich als friedliche Gaslicht-Gemeinschaft heute einfinden werden: Hunderte, Tausende? Mobilisiert wurde- u.a. auch von der Presse - reichlich. Nicht zu vergessen von einem Bündnis zahlreicher Vereine, Gesellschaften und Initiativen. Als Veranstalter treten Denk-mal-an-Berlin e.V. und Gaslicht-Kultur e.V. auf.

Joachim Neu - Gastautoren, Politik - fünf Kommentare / Kein Trackback

16. November 2012 - 00:24Gedenkminute für die Altbaufassade

Am 27. September dieses Jahres verstarb der Architekt und Stadtplaner Hardt-Waltherr Hämer (*1922 † 2012) im Alter von 90 Jahren. Anläßlich seines Todes titelte die Berliner Zeitung ihren Bericht mit "Gedenkminute für die Altbaufassade". Das wollen wir aufgreifen und hier immer mal wieder mit einem Foto aus unserem Kiez an ihn erinnern, denn solch außergewöhnliche Menschen sollten nicht vergessen werden.

Hausfassaden im Kiez am Klausenerplatz in der Herbstsonne (Oktober 2012)

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16. November 2012 - 00:02Stadtgespräche

  • Film „Mietenstopp“ und Diskussion zur Wohnungspolitik
    - Gegenbilder: Im Schatten der „Aufwertung“ - Gentrifizierung trifft Graswurzelrevolution -
    Privatisierung öffentlicher Räume, steigende Mieten und Verdrängung aus Kiezen - in Film und Diskussion werden Berliner Kiezinitiativen vorgestellt und nach einer alternativen Wohnungspolitik gefragt. Das Thema Gentrifizierung ist in vieler Munde, weil es viele betrifft. Wohnen ist ein existentielles Grundbedürfnis, das zunehmend den negativen Auswirkungen der „Aufwertung“ ausgesetzt ist. Der Widerstand dagegen ist vielfältig und greifbar.

    Mit dem Publikum diskutieren: die Filmemacherin Gertrud Schulte Westenberg (Filmfabrik), der Stadtsoziologe Andrej Holm (HU Berlin, Gentrificationblog),  Marie Schubenz von der Mietendossier-Gruppe und der Weichselplatz‐Initiative, Walentin vom Bündnis stadtvernetzt und der (Kiez-)Initiative „Wem gehört Kreuzberg?", die Künstlerin Daniela Brahm vom Projekt ExRotaprint sowie weitere Vertreter von Berliner Mieterinitiativen.

    Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 397 47 477 (täglich 12 – 18 Uhr, GRIPS-Kasse)
    Dienstag, 20. November 2012 2012 um 19:30 Uhr
    GRIPS Podewil,
    Klosterstraße 68, 10179 Berlin-Mitte

    G E G E N B I L D E R - Nachrichten jenseits des medialen Mainstreams im GRIPS!
    Gemeinsam mit Kontext TV und dem globale Filmfestival gibt es ab November 1x pro Monat Nachrichten jenseits des medialen Mainstreams im GRIPS Podewil. Das neue Format „GEGENBILDER“ setzt dem, was wir tagtäglich an Bildern und Mainstream‐News konsumieren, etwas entgegen: Alternative Informationen, theatral, filmisch, dokumentarisch und im Gespräch – im Austausch mit Vertretern von Initiativen, politisch Aktiven und mit dem Publikum. Und das jeden Monat mit einem neuen Thema!
    Die Veranstalter von „GEGENBILDER“:
    * globale Filmfestival
    * Kontext TV
    * GRIPS Theater




  • Vortrag zur Gebäudesanierung: „Erhalt des Berliner Kastenfensters“
    Einerseits muss den Auswirkungen des Klimawandels durch eine energetische Sanierung Rechnung getragen werden. Andererseits ist das gesamte Identität stiftende Stadtbild in Gefahr, wenn flächendeckende Wärmeverbundsysteme zu gleichförmigen Gebäudefassaden führen. Der Verein Denk mal an Berlin möchte sich dieser kontrovers diskutierten Problematik ausführlicher annehmen. Dem Verein ist es dabei wichtig, ein neues Verständnis des Bauens und Sanierens anzuregen, das die Baukultur nicht außer Acht lässt. Wie aktuell diese Thematik  ist, zeigt auch die Ausstellung „DenkMal energetisch – weniger ist mehr“.
    Mittwoch, 21. November 2012 um 19:30 Uhr
    Denk mal an Berlin e.V. (Verein zur Förderung der Denkmalpflege)
    Kantstraße 106, 10627 Berlin-Charlottenburg


     

  • Difu-Dialog: „Armut und Segregation. Wohin steuern unsere Städte?“
    Eine Veranstaltung im Rahmen der "Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte" 2012/2013“

    >> Die sozialräumliche Spaltung der Städte nimmt zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Difu, die in Kooperation mit 19 deutschen Großstädten durchgeführt wurde. Anhand von Indikatoren wie der Kinderarmut lässt sich feststellen, dass Armut sich zunehmend in einzelnen Stadtteilen konzentriert. In Berlin, aber auch in anderen Großstädten, sind dies in zunehmendem Maße Wohnsiedlungen am Stadtrand. Die Aufwertung der innerstädtischen Quartiere und steigende Mieten zwingen Haushalte mit niedrigeren Einkommen mittlerweile zum Ausweichen in Stadtrandlagen. In der Veranstaltung werden zentrale Ergebnisse der Studie vorgestellt. Diskutiert werden soll unter anderem, wie man die soziale Spaltung der Stadt „misst", ob Städte der räumlichen Konzentration sozialer Benachteiligung entgegenwirken können und welche Mittel und Instrumente dafür geeignet sind. <<
    Vortrag:
    Antje Seidel-Schulze, Gregor Jekel, Deutsches Institut für Urbanistik, Jan Dohnke, StadtWerkStatt
    Moderation:
    Univ.-Prof. Dr.-Ing. Klaus J. Beckmann, Institutsleiter des Difu

    Die Veranstaltung ist öffentlich und gebührenfrei - um Anmeldung unter Tel. 39001-208/209 wird gebeten.
    Mittwoch, 5. Dezember 2012 um 17:00 Uhr
    Difu Berlin
    Zimmerstraße 15, 10969 Berlin-Mitte

    Die "Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte" sind eine offene Vortrags- und Dialogreihe, in der jeweils unterschiedliche Themenschwerpunkte vorgetragen und diskutiert werden. Die Veranstaltungsserie 2011/2012 bietet ein vielfältiges Programm. Im dem Forum stellen an Stadtentwicklungsfragen Interessierte aus Wissenschaft und Praxis neue Erkenntnisse zur Debatte und diskutieren offene Fragen. Je nach Thema setzt sich dieser überwiegend aus dem Raum Berlin-Brandenburg kommende Kreis fachkundiger Teilnehmerinnen
    und Teilnehmer aus der Bundes- und Landesebene, Bezirksämtern, Stadtverwaltungen, Medien sowie weiteren öffentlichen und privaten Einrichtungen unterschiedlich zusammen. Der erste Teil der Veranstaltung dient der Präsentation des jeweiligen Themas durch die/den Vortragende/n (45-60 Min.), der zweite der offenen Diskussion (45-60 Min.). Anschließend besteht die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre am Stehtisch das Gespräch fortzusetzen.

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15. November 2012 - 00:04Gaslaternen

 
Im folgenden handelt es sich um das Manuskript für eine Radiosendung, ergänzt durch Links. Der Beitrag wird am 19. November um 20 Uhr im offenen Kanal Alex Berlin zu hören sein.



    Es schlug mein Herz. Geschwind, zu Pferde!
    Und fort, wild wie ein Held zur Schlacht.
    Der Abend wiegte schon die Erde,
    Und an den Bergen hing die Nacht.
    Schon stund im Nebelkleid die Eiche
    Wie ein getürmter Riese da,
    Wo Finsternis aus dem Gesträuche
    Mit hundert schwarzen Augen sah.
    Der Mond von einem Wolkenhügel
    Sah schläfrig aus dem Duft hervor,
    Die Winde schwangen leise Flügel,
    Umsausten schauerlich mein Ohr.
    Die Nacht schuf tausend Ungeheuer,
    Doch tausendfacher war mein Mut,
    Mein Geist war ein verzehrend Feuer,
    Mein ganzes Herz zerfloß in Glut.

So erlebte Goethe in der Urfassung seines Gedichts „Willkommen und Abschied“ im Jahr 1771 die Nacht. Wenn man jedoch fast ein Vierteljahrtausend später heute des Nachts auf die Erde schaut, wie das mithilfe von Satellitenfotos möglich ist, glüht sie aus ganz anderen Gründen und ist vielerorts hell wie der lichte Tag: Überall sind Straßen und Plätze, Sportstätten und Schaufenster beleuchtet, werden Gebäude angestrahlt, “Festivals of Light” veranstaltet, werfen Reklame, Autoscheinwerfer und Wohnungen ihr Licht in die Nacht, machen japanische Fischer mit gewaltiger Leuchtkraft Jagd auf Kalmare, brennen Tropenwälder oder fackelt man Gas bei der Ölförderung ab.

Halt, da ist auch schon das Stichwort für unsere heutige Sendung: Gas. Bei der Ölförderung wird es nur als lästiges Nebenprodukt beseitigt, aber welche Rolle spielt es heutzutage bei der absichtsvollen Erhellung der Nacht eigentlich noch? Auf den ersten Blick keine, denn hinter allen eben genannten Lichtquellen steht die Elektrizität. Elektrizität ist modern, Fortschritt; Lenin brachte es für das Rußland nach dem Ersten Weltkrieg 1920 auf den Punkt: „Kommunismus – das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes“.

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14. November 2012 - 00:02Neues aus der BVV

Auf der nächsten öffentlichen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf (BVV) am Donnerstag, 15.11.2012 um 17:00 Uhr, stehen u.a. folgende Fragen und Anträge auf der Tagesordnung. Obs wohl was bringt?

  • Wohnungspotenzial in Charlottenburg-Wilmersdorf (Drucksache 0411/4)
    • 1. Welche Erkenntnisse hat das Bezirksamt durch die bisherige Mitarbeit bei der Erstellung des Stadtentwicklungsplans Wohnen gewonnen?
    • 2. Welche Potenzialflächen für Wohnungsbau wurden bisher für den Bezirk benannt und wie steht das Bezirksamt zu den einzelnen Flächen?
    • 3. Welche Maßnahmen wurden in diesem Zusammenhang diskutiert, um bei zukünftigen Neubauvorhaben auch Wohnraum für Mieter/-innen mit geringem Einkommen zu sichern?
    • 4. Wie viele Wohnungen mit Belegungsbindungen bzw. -rechten gibt es in Charlottenburg-Wilmersdorf und wie werden sie als Steuerungsinstrument genutzt?
    • 5. Auf wie viele Wohnungen mit Belegungsrechten hat der Bezirk Zugriff, wie ist dort die Fluktuation in den letzten drei Jahren mit welcher Leerstandsquote?

     
  • Wohnungsbaupotenzialflächen (Drucksache 0412/4)
    >> Das Bezirksamt wird gebeten, Mittel zu akquirieren oder andere Wege zu finden, um die Wohnungsbaupotenziale (auch Verdichtungspotenzial innerhalb von Siedlungsarealen) des Bezirks zu ermitteln und anhand einer Auflistung und Kartierung nachvollziehbar zu erfassen, sowie darin zu definieren, welche unbebauten Grundstücke als dem Gemeinwohl dienende Freiflächen nach Ansicht des Bezirksamts erhalten bleiben sollen. <<

     
  • Kein Wucher auf dem Wohnungsmarkt - Wiederanwendung des § 5 WiStG (Drucksache 0420/4)
    >> Das Bezirksamt wird gebeten zu prüfen, ob die Wohnungsmarktanalyse des aktuellen GEWOS-Gutachtens, die eine berlinweite Quote von nur 2,21% Angebotsüberhang, d. h. Fluktuationsreserve, feststellt, als Rechtsgrundlage für die Anwendung des § 5 Wirtschaftsstrafgesetz dienen kann.
    Begründung:
    Das GEWOS-Gutachten „Indikatorensystem zur kleinräumigen Wohnungsmarktanalyse“ ermittelt im Abschnitt Wohnungsmarktbilanz berlinweit nur 2,21% verfügbaren Wohnraums. Für einen funktionierenden Wohnungsmarkt gelten mindestens 5% Fluktuationsreserve als notwendig, welche in Berlin in keinem der untersuchten Gebiete gegeben ist. Ab einer Quote von unter 3% ist von eklatantem Wohnungsmangel zu sprechen.
    Die in Charlottenburg-Wilmersdorf liegenden fünf Gebiete verfehlen selbst diese Quote: Charlottenburg-Nord: 1,67, Westend: 2,9, Charlottenburg: 0,89, Wilmersdorf: 0,77, Schmargendorf: 1,41.

    Außer Westend liegen alle Teile des Bezirks, teilweise weit, unter dem berlinweiten Schnitt und die Situation auf dem Wohnungsmarkt stellt sich hier geradezu dramatisch dar und verleitet  Eigentümer_innen dazu, überhöhte Mieten zu verlangen, wogegen sich bereits zahlreiche Menschen im „BerlinAppell zur Wohnungspolitik“ (www.berlinappell.blogsport.de) wenden und fordern, dass angesichts des herrschenden Wohnungsmangels in Berlin endlich wieder das Bundesgesetz gegen Mietpreisüberhöhung infolge der „Ausnutzung eines geringen Angebots“, der § 5 Wirtschaftsstrafgesetz (WiStG), angewendet wird: „§ 5 Mietpreisüberhöhung ......

    Seit 2002 sehen sich die Berliner Wohnungsämter für Anzeigen wegen „Verdacht auf Mietpreisüber­höhung“ nicht mehr zuständig. Die Rechtsgrundlage wurde entzogen, weil ein Gericht den Berliner Wohnungsmarkt als „entspannt“ beurteilt hatte. Mit der aktuellen Wohnungsmarktanalyse des Instituts GEWOS ist die Rechtsgrundlage jedoch wieder gegeben.

    Auch das Wohnungsamt Charlottenburg-Wilmersdorf muss wieder in die Lage versetzt werden, den Menschen im Bezirk den gesetzlichen Schutz vor Mietpreisüberhöhungen zukommen zu lassen. Der erste Schritt dahin ist die Prüfung des Gutachtens als Rechtsgrundlage. <<

      
  • Einhaltung von Tempo 30 in der nördlichen Sophie-Charlotten-Straße - bevor es zu spät ist (II) (Drucksache 0409/4)
    >> Das Bezirksamt wird aufgefordert, sich nochmals bei den zuständigen Senatsdienststellen dafür einzusetzen, dass in der vor Jahren eingerichteten Tempo 30-Zone der nördlichen Sophie-Charlotten-Straße (Spandauer Damm/Pulsstraße) die Ausschilderung verbessert und die Überwachung der Höchstgeschwindigkeit regelmäßig durchgeführt wird. Dieses kann z. B. mittels gut sichtbaren Kennzeichnungen auf der Fahrbahn geschehen. <<

       
  • Einwohnerversammlung zur Information über die allgemeine finanzielle und personelle Lage des Bezirks (Drucksache 0413/4)
    >> Entgegen dem einstimmigen Beschluss der BVV DS 1771/2 vom 26.01.2006 (!) ist es bis heute nicht gelungen, einen lesbaren und verständlichen Haushaltsplan zu veröffentlichen. Wie schon beim Beschluss über den Haushaltsplan 2012/2013 ist auch bei allen weiteren Maßnahmen zum Ausgleich des Defizits keine Beteiligung der Bürger/innen vorgesehen. Die Einwohnerversammlung gibt den Betroffenen wenigstens die Möglichkeit, sich rechtzeitig über die Haushaltslage zu unterrichten und Stellung zu nehmen. Gleichzeitig wollen wir mit der Einwohnerversammlung eine kontinuierliche Diskussion mit den Bürger/-innen erreichen. <<

       
  • Eintrittsfreier Donnerstag in den staatlichen Museen (Drucksache 0407/4) und Sozialverträgliche Eintrittspreise für Zoo, Aquarium und Tierpark (Drucksache - 0408/4)

       
  • Einwohnerfragen (Drucksache 0390/4)
    Und natürlich wurden wieder hochinteressante Fragen von immer mehr engagierten Bürgerinnen und Bürgern zur freundlichen Beantwortung oder zuweilen auch ignoranten Mißachtung seitens des Bezirksamts gestellt - so zum Beispiel zum Ökokiez, zur Entwicklung von Transparenz und Bürgerpartizipation in den Bezirksgremien, zu den Bibliotheken und zu einem merkwürdig agierenden Jobcenter.

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13. November 2012 - 00:24Veranstaltungstipps

  • Märchen am Lietzensee
    Berliner Märchentage im Haus Helene Weber: "Rotkäppchen kommt aus Berlin!"
    Im Rahmen der 23. Berliner Märchentage veranstaltet der KDFB Berlin auf dem Weg zu seinem Mehrgenerationenhaus Helene Weber in Kooperation mit der Outlaw gGmbH Kita „Wundtstraße“ einen Märchennachmittag für Jung und Alt zum Grimmschen Märchen "Dornröschen" mit Kindertanz.
     
    Vor genau 200 Jahren erschien die Erstausgabe der „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm – in Berlin! Hier war der Sitz ihres Verlages, hier lebten und forschten sie von 1841 bis zu ihrem Tod. Berlin ist somit ein wichtiger Ort im Leben der Grimms. Dies liegt nicht zuletzt an den „Kinder- und Hausmärchen“, die seit 2006 zum Weltdokumentenerbe der UNESCO gehören, und die zu den weltweit verbreitesten Werken der deutschen Kulturgeschichte zählen. Grund genug, die Brüder Grimm und ihre Märchen im Jahr 2012 in Berlin würdig zu feiern!
    Die Geschichtenerzählerin Johanna Klinkhardt schlüpft in die Rolle des Dornröschen und erzählt wie es dazu kam, dass sie und der Prinz geheiratet haben. In Anlehnung an das Grimmsche Märchen plaudert sie aus ihrer Jugend. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
    Der Eintritt ist frei - Spenden erbeten.
     
    Freitag, 16. November 2012 um 15:00 Uhr
    Haus Helene Weber (im großen Saal der Kita „Wundtstraße“)
    Wundtstraße 40-44, 14057 Berlin-Charlottenburg


     
  • Eine neue Kiezstube in Kreuzberg
    Im September wurde die erste Kiezstube der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG in Buckow eröffnet (Wir hatten von dem Konzept berichtet). Jetzt weihen MehrGenerationenHaus, Mieterbeirat und GEWOBAG ihre erste gemeinsame Kiezstube in Kreuzberg ein. Die Kiezstube wird danach den Bewohnern, dem Mieterbeirat und den Gruppen des MehrGenerationenHauses als Ort für gemeinsame Aktionen sowie für vielfältige Angebote zur Verfügung stehen und soll so das nachbarschaftliche Miteinander stärken. Die GEWOBAG bewirtschaftet im Wassertorkiez 1817 Wohnungen. Zur Eröffnung sind alle Anwohner herzlich eingeladen.

    "Lichterfest, neue Kiezstube für Bewohner und ein "Suppenkönig"
    Eröffnet wird die gemeinsame Feier vom Kreuzberger Bezirksstadtrat Knut Mildner-Spindler und Julia Lehmann, der Geschäftsführerin des MehrGenerationenHaus Wassertor e. V., sowie von Kerstin Kirsch, der Geschäftsführerin der GEWOBAG MB Mieterberatungsgesellschaft mbH. Nach einer kurzen Begehung der Kiezstube sorgen diverse Spiel- und Bastelangebote sowie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm – inklusive Märchenzauberei und Feuershow – für gute Unterhaltung von Groß und Klein. Kulinarisches Highlight des Kiezfestes sind die „Suppen aus aller Welt“. Mit der Kür des "Suppenkönigs" und einem Laternenumzug findet die Feier gegen 19:00 Uhr ihren Abschluss.
     
    Freitag, 16. November 2012, 15:30 – 19:00 Uhr
    Bergfriedstraße 24, 10969 Berlin-Kreuzberg

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12. November 2012 - 21:36Asbest in Wohnungen

Eine Mieterinitiative vom Klausenerplatz hatte sich bereits 2006 mit dem Thema Asbest in Wohnungen beschäftigt. Gutachten wurden erstellt und die Presse informiert. Die GEWOBAG (damals noch WIR) und das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf wurden zum Handeln aufgefordert. Entsprechende Anträge wurden damals in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) gestellt und auch verabschiedet. Das führte schließlich dazu, daß die GEWOBAG alle Mieter im Kiez am Klausenerplatz schriftlich über mögliche Gefahren informierte. Mehr passierte anschließend nicht, auch wurden Neumieter nicht fortlaufend informiert. Aber das hiesige Bezirksamt hat ja auch anderes zu tun - beschäftigt sich lieber mit einem lächerlichen Projekt "Ökokiez", welches sowieso nur als Schein-Profilierung und vor allen Dingen zur Selbstversorgung eines Zirkels aus dem eigenen Clientel dienen soll.

Erfreulicherweise gibt es noch andere Politiker - nur halt nicht in Schlorrendorf, dafür aber in Schöneberg. Hervorzuheben sind dort die Bezirksstadträtin, Frau Dr. Sibyll Klotz und Herr Thomas Birk (MdA). Beide haben sich nun tatkräftig eingesetzt. Mieterinnen und Mieter in Schöneberg hatten sich aktuell dem Thema Asbest angenommen. Endlich sollen die betroffenen Wohnungen überhaupt erstmal komplett in einem Kataster erfaßt und die Mieter laufend informiert werden. Alle Mieter werden erneut angeschrieben. Auch die Mieter am Klausenerplatz werden in den nächsten Wochen entsprechende Informationsschreiben erhalten, wie die GEWOBAG heute dem Mieterbeirat auf Nachfrage bestätigte. Der rbb hatte zum Geschehen berichtet und jetzt auch die Berliner Morgenpost in einem Beitrag vom 11.11.2012. Andreas Otto (MdA), Bau- und Wohnungspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, hat uns darauf hingewiesen, daß das Thema auf der kommenden Sitzung des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Verkehr mit dem Antrag "Asbestgefahr in Wohngebäuden aktuell bewerten und transparent machen" (Drucksache 17/0293) im Abgeordnetenhaus (Öffentliche Sitzung am Mittwoch, 14. November 2012 um 14:00 Uhr, Raum 311) steht:

Mit dem Antrag wollen wir erreichen, dass eine aktuelle Bilanz der insbesondere noch in Wohngebäuden vorhandenen Belastung mit dem gesundheitsschädlichen Baustoff durch den Senat vorgelegt wird. Daneben ist essenziell, dass die BewohnerInnen informiert und die Wohnungen in geeigneter Form gekennzeichnet werden. Insbesondere im Fall von Mieterwechseln muss ein Verlorengehen von Informationen verhindert werden.

Asbest kann besonders dann gefährlich werden, wenn durch Bauarbeiten Fasern freigesetzt werden.
Die meisten Asbestfälle sind derzeit bei landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften bekannt. Doch auch private Unternehmen haben Wohnungen aus den entsprechenden Baujahren. Um die geht es ebenso.

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12. November 2012 - 00:02Kiezer Hinterhöfe

 

Hinterhof im Kiez am Klausenerplatz

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11. November 2012 - 19:05Gewerbeneuigkeiten

ALDI-Filiale von Schließung bedroht

Schon seit Jahren tauchten immer mal wieder entsprechende Gerüchte auf. Doch diesmal scheint es ernster auszusehen. Die Meldungen wurden uns von den dort Angestellten inzwischen bestätigt: die Aldi-Filiale in der Neuferstraße 19-21 soll Ende März 2013 schließen.

 

Aldi-Filiale in der Neuferstraße

  

Fast noch viel grauenhafter wie diese Meldung hören sich die ersten Hinweise dazu an, was danach dort passieren soll. Eine dieser vom vereinzelt neu aufgekommenen aufgedunsenem ÖkoBio-Zersetzungstrend gezeichneten Filiale soll möglicherweise planen, sich dort mit deGeneriertem Sojaschleim und ähnlich dubiosem und dazu noch völlig überteuertem, mit Öko-Gülle herangekarrten, Zutaten-Sortiment daniederzulassen. Wer hier wirklich aus echter Überzeugung entsprechend einkauft, der geht eh zum Wochenmarkt auf den Klausenerplatz und in den Lylla Biomarkt, einem in 26 Jahren gewachsenen Stück alternativer Kiezkultur, der hoffentlich bald nach dem Umzug in den neuen Räumen in der Seelingstraße wiedereröffnet.

Kaum geht es in der Nehringstraße mit einem neuen Bäcker von echtem Schrot und Korn mit dem Kiez mächtig aufwärts, geht es gleich um die Ecke in der Neuferststraße schon wieder endlos tief bergab.

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11. November 2012 - 18:46Neues aus dem Bezirksamt

  • Fahrbahnsanierung Cauerstraße und Stauraum Otto-Suhr-Allee

    Seit Freitag werden noch bis voraussichtlich Montag, 19. November 2012, im nördlichen Kreuzungsbereich Cauerstraße / Otto-Suhr-Allee sowie im Stauraum Otto-Suhr-Allee Straßenbauarbeiten durchgeführt. Die Fahrbahndecke wird abschnittsweise erneuert.
    Die Otto-Suhr-Allee wird in diesem Bereich nur einspurig in Richtung Schloß Charlottenburg befahrbar sein. Das Abbiegen wird während der Bauarbeiten wechselseitig in die Leibniz- bzw. Cauerstraße nicht möglich sein. Bis Montag, 12.11.2012, wird aus der Cauerstraße nur das Rechtsabbiegen in die Otto-Suhr-Allee möglich sein. Von Freitag, 16.11., bis Montag, dem 19.11.2012, ist die Cauerstraße dort vollständig gesperrt.

    Während der Bauarbeiten wird der Busverkehr in der Otto-Suhr-Allee aufrecht erhalten. Die Buslinie 101 wird in beiden Richtungen über den Ernst-Reuter-Platz umgeleitet. Für die Zeit der Baumaßnahme gilt für den gesamten Baustellenbereich Halteverbot.
    Weitere Auskünfte erteilt das Tiefbauamt unter Tel. 9029-14461.



  • Neuer Familienwegweiser Charlottenburg-Wilmersdorf 2012/2013 erhältlich
    Der Familienwegweiser Charlottenburg-Wilmersdorf 2012/2013 ist in der 2. Auflage erschienen. Das Heft im DIN-A-5-Querformat enthält auf 116 Seiten alle wichtigen Informationen, Tipps und Angebote für Familien in Charlottenburg-Wilmersdorf.
    Das Heft ist in den Bürgerämtern, Bibliotheken und anderen Einrichtungen des Bezirksamtes kostenlos erhältlich und steht auch online als PDF zur Verfügung.



  • 1. Förderrunde 2013 Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung
    Seit 2008 ermöglicht der Projektfonds Kulturelle Bildung jungen Berlinerinnen und Berlinern sich künstlerisch zu erproben. Kinder und Jugendliche arbeiten gemeinsam mit Künstlern der verschiedensten Sparten. Voraussetzung für die Förderung sind institutionelle Kooperationspartner wie Kindergärten, Schulen, Jugendclubs, Jugendkultureinrichtungen oder Museen, die gemeinsam mit den Künstlern ein zündendes Projekt entwickeln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf interdisziplinären, generationsübergreifenden und/oder multikulturellen Projekten.

    Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf stellt für das Jahr 2013 erneut 30.000 Euro für Kooperationsprojekte aus dem Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung zur Verfügung. Ziel dieses Förderbereichs ist die zeitnahe Vergabe von Fondsmitteln auf Bezirksebene zur Unterstützung kleinerer und kurzfristiger Projekte von Kooperationspartnern aus dem Bereich Kunst/Kultur und Bildung/Jugend.
    Weitere Informationen zum Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung und Anträge sind bei Kulturprojekte Berlin und beim Fachbereich Kultur des Bezirks zu finden.

    Abgabeschluss für Projektanträge mit einer Fördersumme bis zu 3.000 Euro im 1. Halbjahr 2013 ist Montag, der 3. Dezember 2012. Anträge sind zu senden an das Kulturamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Elke von der Lieth, Schloßstraße 55, 14059 Berlin.
    Beratung und Hilfe bei der Antragstellung montags bis freitags von 10:00 bis 14:00 Uhr unter Tel. 9029-24153.

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09. November 2012 - 00:02Veranstaltungstipps

Alle Jahre wieder

    

  • Martinsumzug zum Schloß Charlottenburg
    Am kommenden Sonntag, dem Martinstag, sind auch dieses Jahr wieder alle Kinder zum großen Martinsumzug eingeladen: "Am Martinstag ziehen wir nach der Andacht in der Luisenkirche dem Martinsmann hoch zu Pferd wieder hinterher zum Charlottenburger Schloß. Dort empfängt uns der Posaunenchor mit festlicher Laternenmusik. Und wie immer gibt es wieder leckere Martinsmännchen!"
    Sonntag, 11. November 2012 um 17:00 Uhr
    Luisenkirche
    Gierkeplatz 4, 10585 Berlin-Charlottenburg

    Martinsumzug in der Schloßstraße (2009)

         
  • Laternenumzug und Martinsfeuer
    Am Montag wird am Klausenerplatz zu einem Martinsspiel mit Laternenumzug eingeladen. Anschließend sammelt man sich um ein Martinsfeuer im Hof der Kindertagesstätte. Dazu gibt es Würstchen und Tee für die Kinder sowie Glühwein für die Erwachsenen.
    Montag, 12. November 2012 um 17:00 Uhr
    St. Kamillus-Kirche
    Klausenerplatz 12/13, 14059 Berlin-Charlottenburg
      
       
  • Weihnachtstheater: "Hilfe, die Herdmanns kommen!"
    Anfang Dezember soll in der Nehring-Grundschule wieder gespielt, getanzt und gesungen werden. Das Weihnachtstheater hat inzwischen schon eine langjährige Tradition. Die Vorstellungen finden vom 10. bis zum 14. Dezember 2012 jeden Vormittag um 10:30 Uhr und Dienstag und Donnerstag auch um 19:00 Uhr (abends mit Buffet ab 17:00 Uhr) in der Aula der Nehringschule (Nehringstraße 8-10, 14059 Berlin-Charlottenburg) statt.
    Karten können ab sofort unter Tel. 9029-24300 bestellt werden.

  


Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

- Kinder und Jugendliche, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

07. November 2012 - 20:14Gewerbeneuigkeiten

Bäcker gesucht und gefunden

 
Wir wollten in dem alten Traditionsladen wieder eine richtige Bäckerei haben. Und nun geht es weiter. Die Bäckerei & Konditorei Zimmermann, die u.a. bereits eine Filiale in der Reichsstraße betreibt, hat das Geschäft in der Nehringstraße 3 übernommen. Die Bäckerei Zimmermann wurde von der Bäckerinnung mit der "Goldenen Brezel" und auch beim Wettbewerb "Berlins beliebtestes Brot 2012" ausgezeichnet. Die Berliner Zeitung führte den Betrieb in einem Artikel vom 28.07.2012 als eine der "Ausgezeichneten Bäckereien" in Berlin auf.  Es sieht also sehr vielversprechend aus, wie auch dem neuen Hinweis am Ladenfenster zu entnehmen ist. Möglicherweise wird schon Ende nächster Woche eröffnet. Wir sind gespannt.

Ein neuen Bäcker im Kiez

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06. November 2012 - 00:15Kiezer Hinterhöfe

 

Hinterhof im Kiez am Klausenerplatz

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05. November 2012 - 19:54Demo und Konferenz zum Sozialen Wohnungsbau

Berliner Mieterinitiativen laden zu der von Kotti & Co und sozialmieter.de organisierten und von der Dossier-Gruppe unterstützten Konferenz zum Sozialen Wohnungsbau ein.

Nach einem Auftakt wird es vier parallele Arbeitsgruppen zu folgenden Themenbereichen geben. In diesen werden nach kurzen Impulsreferaten von eingeladenen Experten die vorgetragenen Probleme und Lösungsansätze diskutiert.

  • Kostenmieten
  • Wegfall der Anschlussförderung und Berliner Wohnraumgesetz
  • Hartz IV und Sozialer Wohnungsbau
  • Modelle der Alternativen zum aktuellen Kostenmietensystem

 

Eingeladen sind alle, denen es darum geht, Lösungen im Sinne der Mieter zu finden und jene, die in der Verantwortung für die Zukunft der Stadt stehen. Das geht über die Stadtentwicklung hinaus, denn wir sind zwar Mieterinnen und Mieter, aber auch Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, die die Innenstadtkieze zu dem gemacht haben, die sie sind, mit verschiedensten Lebensgeschichten und Erfahrungen und vor allem mit Visionen für die Stadt von morgen.

Wir grüßen alle Mitstreiter, die um ein soziales Berlin von morgen ringen, die ideenreich und kreativ die mannigfaltigen Parallelgesellschaften unserer Stadt durchbrechen, die Öffentlichkeiten und Schnittstellen erarbeiten, denen es um das Zusammenleben in unserer Stadt Berlin geht.

Konferenz zum Sozialen Wohnungsbau
Dienstag, 13. November 2012 von 9:30 bis 17:00 Uhr
Abgeordnetenhaus von Berlin
Niederkirchnerstraße 5, 10111 Berlin

  
 

Am kommenden Samstag geht es zuvor auf die Straße.
Demonstration gegen hohe Mieten und Verdrängung
Die Stadt von morgen beginnt heute!
Samstag, 10. November 2012 ab 16:00 Uhr am Kottbusser Tor

 
 
Weitere Informationen zur Konferenz, Demo-Aufrufe und Material:
* Mietergemeinschaft Kotti & Co
* Berliner Bündnis sozialmieter.de
* Mietenpolitische Dossiergruppe
* Die Stadt von morgen beginnt heute!

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04. November 2012 - 18:16Café in der Villa Oppenheim eröffnet

Im Januar dieses Jahres wurde das Museum Charlottenburg-Wilmerdorf nach dem Umzug in die Villa Oppenheim wiedereröffnet. Mit dem bereits damals vorgesehenen Café hat es länger gedauert. Am 1. November war es jetzt schließlich soweit: das neue Museumscafé wurde eröffnet.

Villa Oppenheim

 

Das kleine Café bietet selbstverständlich Kaffee und Kuchen, aber auch Tee, Obstsäfte und weitere Getränke zu absolut zivilen Preisen. Ein Espresso kostet zum Beispiel 90 Cent! Kleine Speisen, Bouletten und wechselnde Gerichte wie diesmal ein Kartoffelauflauf ergänzen das Angebot. Kuchen und die Speisen sind alle "hausgemacht". Das Café verfügt über einen eigenen Eingang mit einer Terrasse und auch den direkten Zugang von und zu den Museumsräumen. Ein besonderer Reiz dürfte die herrliche Lage mit der Terrrasse direkt am Schustehruspark sein. So denkt man durchaus auch an verlängerte Öffnungszeiten im Sommer. Dann könnte neben der kleinen Terrasse am Eingang auch der unten liegende Raum bis zum Backstein-Rondell zusätzlich genutzt werden.

  
Café im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
in der Villa Oppenheim
Schloßstraße 55, 14059 Berlin-Charlottenburg
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 10:00 - 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag 11:00 - 17:00 Uhr, sowie Sonderöffnungen zu den Veranstaltungen des Museums 

  
Museumscafé in der Villa Oppenheim

Eingang zum Café

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03. November 2012 - 00:24Herbst im Schloßpark

 

  

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02. November 2012 - 00:02Mordfall am Klausenerplatz - Die Polizei bittet erneut um Mithilfe

 

Angehörige, Freunde und Nachbarn trauerten im März 2012 um einen Anwohner vom Klausenerplatz

Die Berliner Polizei bittet die Anwohner aus unserem Kiez und auch die gesamte Bevölkerung erneut um Mithilfe bei der Aufklärung eines Tötungsdeliktes vom 23.03.2012 am Klausenerplatz in Berlin-Charlottenburg. Nach diversen Aufrufen und Fahndungsplakaten im Kiez, hat sich die Polizei wieder an die Öffentlichkeit gewandt.
  

Update: 2.11.2012
Der aktuell gesuchte mögliche Zeuge wurde gefunden. Die Polizei hat die entsprechenden Hinweise aus dem Aufruf herausgenommen. Damit haben wir diese Angaben auch wieder entfernt.

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01. November 2012 - 00:18Frau Stadträtin: Jetzt mal raus mit den Details!

„Ökokiez 2020“: ungenannte Auftragnehmer, Geldausgaben

 
  
Sehr geehrte Frau Umweltstadträtin,

a) man ist beinahe geneigt, Chapeau! zu sagen bei so viel Kaltblütigkeit, mit der Sie Ihre Pflicht zur Beantwortung einer Bürgerfrage verletzen, indem Sie den Namen des Beauftragten verweigern und gleichzeitig den Bürger auffordern, doch Akteneinsicht nach dem Informationsfreiheitsgesetz zu nehmen (8. Einwohnerfrage, Antwort zu 2.) – zum Preis von bis zu 100 € – falls es Ihre Verwaltung nicht doch für nötig erachten sollte, das eine oder andere einzuschwärzen – dann bis zu 500 €. Anscheinend wollen Sie auf diese Weise zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: die klamme Bezirkskasse auffüllen und der Öffentlichkeit Steine in den Weg legen, um die Namen der mit Aufträgen des Bezirksamtes Begünstigten und die dabei entstandenen Kosten vor der Öffentlichkeit zu verheimlichen.
Gibt es tatsächlich keine Partei in der BVV, der das gegen den Strich geht?


b) In der Septemberanfrage (3. Einwohnerfrage, Antwort zu 4.) sprechen Sie von einer „Vorstudie Integriertes Klimaschutzkonzept Klausenerplatz 2020“; Auftragnehmer und Zeitpunkt verschweigen Sie; in der Oktoberanfrage (Antwort zu 2.) sprechen Sie von „Vorarbeiten für die spätere Studie zu Inhalten  und Verfahren der Konzeptbearbeitung“; handelt es sich um dieselbe Vorstudie?; den Auftragnehmer nennen Sie nicht; im Klimaschutzkonzept von Dezember 2011 ist auf S. 22 die Rede davon, daß „im Jahr 2011 im Rahmen einer Vorstudie zu Begegnungszonen in Charlottenburg-Wilmersdorf im Auftrag des Bezirksamtes u.a. die im Untersuchungsgebiet liegende Knobelsdorffstraße als Sonderfall in die engere Wahl aufgenommen (wurde). Es wurde exemplarisch die Umwandlung eines bestehenden verkehrsberuhigten Bereichs zu einer „Begegnungszone“ diskutiert.“;  Auftragnehmer und Kosten fehlen wieder.

Alle Aufträge wurden vom Bezirksamt, also von Ihrer Abteilung, erteilt – genauso wie der Auftrag zu der weiteren Vorstudie „Prima Klima am Klausenerplatz“. Das macht also anscheinend mindestens drei Vorstudien/Vorarbeiten zum Klimaschutzkonzept und nicht nur eine, wie Sie im September noch schrieben. Die Anzahl der vom Bezirksamt veranlaßten Studien wird immer größer, und die öffentlichen Ausgaben folglich immer höher – und doch teilen Sie der Öffentlichkeit schlicht mit (Antwort zu 3.): „Ob Ihre Berechnungen zutreffend sind, wurde nicht nachgeprüft.“ Das kann sich wohl nur ein Vertreter der Verwaltung leisten, der sich nicht kontrolliert glaubt und nicht der Öffentlichkeit gegenüber verantwortlich fühlt. Warum legen Sie der Öffentlichkeit nicht endlich die ganzen Fakten dar, wo doch Ihre Vorgängerin und Parteikollegin der Öffentlichkeit Transparenz versprochen hatte?
Gibt es tatsächlich keine Partei in der BVV, der das gegen den Strich geht?

c) Schließlich erwähnen Sie, Frau Stadträtin, in Ihrer Antwort zu 3. noch „ein von einer sehr aktiven Einwohnerschaft gezeigtes Engagement“ im Klausenerplatzviertel. Aber es hat sich doch bestimmt auch bei Ihnen herumgesprochen, daß es unter Ihrer dortigen aktiven Klientel große Sorgen um den Fortgang von „Ökokiez 2020“ gibt, weil die „Einwohnerschaft“ eine starke Abneigung gegen diese Pläne hat, denn die Bewohner befürchten zu Recht eine negative Auswirkung auf ihre Mieten (Sie wissen: Gentrifizierung). Und deshalb brauchen Sie und Ihr Klientel im Klausenerplatzviertel dringend den Klimaschutzmanager, damit er – als seine allererste Aufgabe – an der „Bewußtseinsbildung“ der Anwohner arbeitet. Wir haben auf diese Art von Umweltaktivitäten und Verschwendung öffentlicher Gelder bereits vor fast einem Jahr hingewiesen, nachzulesen hier: „Ökokiez 2020“ - eine Aktion des Kiezes? und „Ökokiez 2020“ tatsächlich eine Aktion „des Kiezes“?
Gibt es tatsächlich keine Partei in der BVV, der das gegen den Strich geht?


 
In Erwartung Ihrer Antwort verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
MichaelR

MichaelR - Gastautoren, Politik - vier Kommentare / Kein Trackback

01. November 2012 - 00:02Fußgängerübergang am Klausenerplatz und neue Ampelschaltungen auf dem Spandauer Damm

An der Ecke Spandauer Damm / Schloßstraße (Zufahrt Spandauer Damm) wurden neue Ampeln für den Straßenverkehr und auch für die Fußgängerübergänge errichtet (Wir hatten berichtet). Die Lichtsignalanlagen sind jetzt alle geschaltet und damit in Betrieb.

 
Neue Ampeln an der Schloßstraße (Zufahrt Spandauer Damm)

Fußgängerübergang Spandauer Damm an der Schloßstraße

 
Auf Nachfrage eines Bürgers teilte die Verkehrslenkung Berlin folgendes zum Gesamtkonzept der Verkehrsleitplanung auf dem Spandauer Damm mit.

Mit der Inbetriebnahme der neuen Spandauer-Damm-Brücke im März 2011 erhielten die Ampeln (von der Verkehrslenkung Lichtsignalanlagen - LSA - genannt) von der Sophie-Charlotten-Straße bis zur Königin-Elisabeth-Straße ein neu abgestimmtes Steuerungskonzept, um die Verkehrsabwicklung der Zu- und Abfahrten des Autobahnringes zu gewährleisten und eine Staubildung auf den Autobahnrampen zu verhindern.

Vor wenigen Tagen wurde nun auch die Fußgänger-Lichtsignalanlage Spandauer Damm in Höhe Klausenerplatz mit neuen Schaltungen in dieses Konzept einbezogen. Die LSA wurde damit an die Verkehrskoordinierung ("Grüne Welle") des Spandauer Dammes angeglichen. Von Anwohnern kritisierte Mängel in der Abstimmung zwischen Grünzeiten und dem Eintreffen des Fahrverkehrs sollten damit der Vergangenheit angehören, so wird mitgeteilt.

Auf Grund der Koordinierung müssen die Fußgängerübergänge (Fußgängerfurten), wie bisher auch schon, wechselseitig freigegeben werden. Das bedeutet, daß mit einer kurzen Wartezeit in der Mitte beide Furten hintereinander überquert werden können. Die Verkehrslenkung weiter: Das bisherige gleichzeitige Grün im Frühplan war zu kurz, um beide Fahrbahnen mit normaler Gehgeschwindigkeit in einem Zug überqueren zu können, womit die neue Schaltung auch für die Zeit frühmorgens keine Verschlechterung bedeutet.

Die Grünzeiten an den einzelnen Fußgängerfurten sollen auch für langsame Fußgänger oder Kindergruppen für ein bequemes Überqueren der jeweiligen Fahrbahn ausreichen. Nach Angaben der Verkehrslenkung hat die Mittelinsel dort eine Breite von 7,50 m. Mit der Furtbreite von 5 m ergeben sich 35 m² Aufstellfläche. Eine Gefährdung für Wartende, selbst für Kita-Gruppen, sieht das Amt unter den Gegebenheiten dort nicht.

Es wird noch darauf hingewiesen, daß sich die Fußgängergrünzeiten infolge der Maßnahmen zur Beschleunigung des Busverkehrs in einzelnen Umläufen verkürzen können. Auch in diesem Fall steht aus Sicht der Verkehrslenkung im Anschluss an die Grünzeit immer eine ausreichend lange Schutzzeit bis zum Grün für den Fahrverkehr zur Verfügung, um die Fahrbahn sicher vollständig überqueren zu können.

 

Fußgängerübergang Spandauer Damm am Klausenerplatz

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