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10. Dezember 2018 - 00:04Dt. Sozialdemokraten und das Volk mit seinen ewigen Einwohnerfragen

Wieviel Einwohnerfragen erträgt die repräsentative Demokratie der BVV?


Es war Donnerstag, der 29. November, und der Geschäftsordnungsausschuß der BVV tagte zum achten Mal. In der Sitzung ging es u.a. darum, wie Einwohnerfragen zukünftig ausgestaltet werden sollen. Zur Erinnerung: Im April 2017 hatte die BVV – auf einstimmigen Vorschlag aller Fraktionen dieses selben Ausschusses – beschlossen, das Fragerecht des Wahlvolkes auf nur noch 1 Frage je Bürger und Monat mit höchstens 3 Unterfragen einzudampfen (nach unbeschränktem Fragerecht mit 5 Unterfragen). Den Anstoß dazu hatte selbstlos ein nachgerückter Bezirksverordneter (BV) der dt. Sozialdemokratie gegeben, dem es lästig geworden war, daß zu seinem ca. ¼ Mio. Euro Steuergelder teuren Hobby „Ökokiez‟* immer wieder nervige Fragen gestellt wurden – und das auch noch von einer Person, die „weit entfernt‟ wohnt und von der nicht „bekannt ist, in wessen Auftrag sie möglicherweise handelt‟**. Dieser beunruhigende Sachverhalt rüttelte die BVV auf, und ruck, zuck war’s um die Einwohnerfragen so gut wie geschehen.***

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MichaelR - Gastautoren, Politik, Satire - ein Kommentar / Kein Trackback

07. Dezember 2018 - 00:35Väter und Tochter

Neues Stück von Heinersdorff in der Komödie


„Das Wissen um den Humor“ ist, was Jochen Busse an Rene Heinersdorff besonders schätzt. Dessen jüngstes Stück „Komplexe Väter“ ist nun auch sogleich nach der Hamburger Uraufführung in Berlin zu sehen.

Die Einschätzung von Jochen Busse ist erstaunlich, denn in Punkto Humor und Komik dürfte es gegenwärtig kaum jemanden auf der Bühne geben, der ihm das Wasser reichen kann. Das spricht nicht nur für seine Bescheidenheit, sondern auch für seine Disziplin, mit der er sich in das Ensemblespiel einordnet und so der Komödie mit zu Erfolg verhilft. Zu dem Ensemble gehören mit Alexandra von Schwerin, Hugo Egon Balder, Katarina Schmidt und Rene Heinersdorff weitere Darsteller, die samt und sonders mit populären Fernseh- und Filmbeiträgen einen bundesweiten Bekanntheitsgrad erreicht haben. Das gilt auch für das jüngste Ensemblemitglied Katarina Schmidt, die in den ZDF-Serien „Der Staatsanwalt“ und „Ein Fall für zwei“ zu sehen war und nun nach etlichen Rollen in anderen Städten auch erstmals in Berlin Theater spielt. Alexandra von Schwerin hat hier an der HdK studiert und gelangte über das Wiener Burgtheater hinaus an große deutsche Schauspielhäuser und an die Opern in Brüssel, Lyon und Straßburg. Hugo Egon Balder und Jochen Busse, deren Stationen zu nennen, müßig wäre, sind für Rene Heinersdorff „väterliche Freunde“, die seinem 16. Stück „Komplexe Väter“ hinsichtlich der Thematisierung eines „Vaterkomplexes“ einige Inspirationen mitgeben.

 

„Komplexe Väter“ in der Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater / Foto © Frank Wecker

Ein Antrag, den jeder der Protagonisten mit einer anderen Hoffnung verbindet.
Foto: Wecker
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FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

05. Dezember 2018 - 00:12Vier Geliebte in einer Person

Deutsche Oper zeigt „Hoffmanns Erzählungen“


Wenn solch ein Jurist dann auch noch literarisch inspiriert und selbst jenen Sünden verfallen ist, kann der Dichter selbst zur literarischen Figur werden. Jaques Offenbach machte den Schriftsteller E. T. A. Hoffmann zum Helden seiner Oper „Hoffmanns Erzählungen“. In der Weinschenke „Lutter und Wegner“ am Gendarmenmarkt, wo sich E. T. A. Hoffmann tatsächlich gern aufgehalten hat, läßt der Komponist den preußischen Staatsdiener und Dichter plaudern.

Drei seiner verwegenen, erotischen und mysteriösen Geschichten wollte Offenbach in den Mittelpunkt einer Rahmenhandlung um den Dichter stellen, doch leider ist das Libretto dieser Oper nicht mehr fertig geworden. Immerhin hinterließ Offenbach soviel musikalisches Material, das es unbedingt zu Gehör gebracht werden sollte. So setzten die künstlerischen Erben die vorhandenen Szenen in unterschiedlichen Varianten und Szenenfolgen zusammen und ergänzten diese. Getragen von den Melodien gehört „Hoffmanns Erzählungen“ dennoch zu den beliebtesten Opern im internationalen Repertoire.

„Hoffmanns Erzählungen“ an der Deutschen Oper - Daniel Johansson (Mitte) als Hoffmann / Foto © Frank Wecker

Daniel Johansson (Mitte) als Hoffmann.
Foto: Wecker

„Hoffmanns Erzählungen“ an der Deutschen Oper - Irene Roberts als La Muse / Foto © Frank Wecker

Irene Roberts als La Muse.
Foto: Wecker
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FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

04. Dezember 2018 - 00:24Die Entdeckung der Nacktheit

Erste Aktausstellung in der Helmut-Newton-Stiftung


Jede Menge Neues gibt es in der jüngsten Ausstellung der Helmut-Newton-Stiftung: „Saul Leiter. David Lynch. Helmut Newton Nudes“ zu entdecken.

Da sind die 25 Motive von David Lynch, die erstmals und exklusiv für diese Ausstellung zusammengestellt und vergrößert worden sind. David Lynch ist vor allem als Regisseur solcher Kultfilme wie „Eraserhead“, „Blue Velvet“ oder „Twin Peaks“ berühmt geworden, aber auch als Maler und, wie jetzt zu sehen ist, als Fotograf ist sein Schaffen bedeutend. Seine Aktaufnahmen sind gleichzeitig mit seinen Filmen entstanden. Sie sind teils ebenso mysteriös, verrucht und voller erotischer Anspielungen, und teils so abstrakt in Details, daß sich erst bei genauerer Betrachtung ein Körperbildnis erschließt. Es sind nur wenige Farbfotos, auf denen aber arbeitet er beeindruckend die Hautfarbe gegen einen schwarzen Hintergrund heraus. Er fixiert das Auge auf einzelne Details wie die Pupille, Lippen, die Nippel der Brüste oder auch Hautporen. Von dort gibt er den Blick auf eine allmählich im Hintergrund verschwimmende Körperlandschaft frei. Erst 2017 waren diese Bilder unter dem Titel „Nudes“ im Verlag der Pariser Fondation Cartier veröffentlicht worden.

 

Margit Erb, Leiterin der Saul Leiter Foundation New York, und Howard Greenberg, Galerist in New York / Foto © Frank Wecker

Margit Erb ist Leiterin der Saul Leiter Foundation New York und
Howard Greenberg ist New Yorker Galerist, beiden ist die Entdeckung
und die Bewahrung des Werkes Saul Leiters zu verdanken.
Foto: Wecker
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FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

29. November 2018 - 00:24Vernetzung bürgerschaftlichen Engagements

hier: „InititivenGipfel Charlottenburg-Wilmersdorf“


Die Gründe, sich in einer Bürger- oder Nachbarschaftsinitiative zusammen zu finden, sind vielfältig, etwa

  • drohende Verdrängung aus der Mietwohnung nach angekündigter Modernisierung oder Sanierung,
  • Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen,
  • drohender Abriss des Mietshauses,
  • Beseitigung von kulturellen und stadtplanerischen Defiziten zur Verbesserung der Lebensqualität im Umfeld.

So unterschiedlich die Orte und die Gründe für das Engagement im Einzelnen sein mögen, gibt es dennoch stets wiederkehrende Fragestellungen:

  • Wie kommt man an sachdienliche Informationen?
  • Kann die Bezirksverwaltung veranlasst werden, das Anliegen zu unterstützen?
  • Wie weckt man das Interesse einer breiteren Öffentlichkeit und wie stellt man Kontakt zu den Medien her?

Für die Initiativen liegt es auf der Hand, sich zu vernetzen, um Erfahrungen auszutauschen und die Basis für gemeinsame Aktionen auszuloten.

Das Bürgerbegehren zum Erhalt der Grünflächen in Charlottenburg-Wilmersdorf hatte 2016 dank des Zusammenwirkens mehrerer Bürgerinitiativen und der bezirklichen Kleingartenverbände nach einigen Wochen die erforderlichen Unterschriften sammeln können. Erfolg hatte es auch in der Bezirksverordnetenversammlung, die das Begehren im Juli 2016 übernahm.
Nach diesem Erfolg lag es nahe, weiter in Kontakt zu bleiben und gemeinsame Anliegen zu identifizieren und zu verfolgen.

Nachdem sich das Büro der BVV-Linksfraktion bereitgefunden hatte, die technische Koordinierung zu übernehmen, findet seit Juni 2017 im Abstand von 6 bis 8 Wochen der „InitiativenGipfel Charlottenburg-Wilmersdorf“ im Rathaus Charlottenburg statt.

 

Rathaus Charlottenburg

Rathaus Charlottenburg 


An übergeordneten Themen werden derzeit

  • direkte Demokratie und
  • Leitlinien zur bezirklichen Bürgerbeteiligung

behandelt.

Die MieterWerkStadt Charlottenburg ist seit Beginn im InitiativenGipfel vertreten. Die Treffen sind für alle bezirklichen Initiativen offen. Wer teilnehmen möchte, kann diesen Wunsch per Mail an mieter-werk-stadt@web.de herantragen; die MieterWerkStadt Charlottenburg wird dann die Aufnahme in den Einladungsverteiler veranlassen.

26. November 2018
Wolfgang Mahnke (MieterWerkStadt Charlottenburg)

 

MieterWerkStadt - Gastautoren, Gesellschaft, Menschen im Kiez, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

28. November 2018 - 21:50Stachelschweine suchen einen Weihnachtsmann

Fast eine Casting-Show im Europa-Center


Der neue künstlerische Leiter der „Stachelschweine“ im Europa-Center Michael Frowin hat nunmehr sein drittes Programm „Deutschland sucht den Weihnachtsmann“ aus der Taufe gehoben.

Bei seinem Antritt hatte er versprochen auszumessen, wo die Grenzen kabarettistischer Unterhaltung liegen könnten. Mit dem Weihnachtsprogramm scheint er beim „satirischen Musical“ angekommen zu sein. Dieses Programm lebt vor allem von der Musik und dem musikalischen Vermögen der drei Akteure auf der Bühne. Das sind Susanne Meiners, die mit ihrer Stimmgewalt an verschiedenen großen Bühnen in Hauprollen des klassischen Musicals wie „Cabaret“ und „Kiss me Kate“ überzeugte, dito Lars Kemter, der dem Publikum insbesondere auch in seiner Heimatstadt Berlin unter anderem aus seinen Auftritten in „Hinterm Horizont“ bekannt ist, und schließlich ist Florian Ludewig Dritter im Bunde. Über zehn Jahre ist er hierzulande als Chef und Komponist der des legendären Trios „Malediva“ zu Ruhm und Ehren gelangt.

In der Rahmenhandlung werden weihnachtlicher Kaufrausch, Konsumverhalten und die mitlerweile berüchtigten Helikoptermütter aus dem Prenzlauer Berg mit ihren esoterischen Anwandlungen aufs Korn genommen. Da sind sich die Akteure schnell einig mit dem Publikum, denn die Kauflustigen sind eher auf dem Tauentzien oder dem Weihnachtsmarkt unterwegs, als daß sie sich in das benachbarte Kabarett verirren, und die Mütter können ohnehin ihren Nachwuchs nicht aus den Augen lassen.

Der traditionelle Weihnachtsmann hat sich wegen des zunehmenden Arbeitsdrucks zurückgezogen. Eine Agentur wird beauftragt, schnellstmöglich Ersatz zu finden. Nach einem Casting von Bewerbern steuert dann das Programm mit der Darbietung populärer vorwiegend US-amerikanischer Weihnachtslieder auf seinen Höhepunkt zu. Beschwingt und erheitert wird das Publikum in die Weihnachtszeit entlassen.

Weitere Informationen und Karten ab 24,10 Euro gibt es im Internet unter: www.diestachelschweine.de.

Frank Wecker

 

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17. November 2018 - 18:24Olav Münzberg feiert 80. Geburtstag

Würdigung eines verdienstvollen Charlottenburgers


Mit einer Gala wird am Sonnabend, 17. November, an der Deutsch-Polnischen Studiobühne „Teatr Studio“ das Lebenswerk des Charlottenburger Publizisten Olav Münzberg gewürdigt. Anlaß ist sein 80. Geburtstag, den er am 25. Oktober beging.

Das wird für die Mitarbeiter der Schauspielschule Transform, seiner von ihm mitgegründeten jüngsten Wirkungsstätte, wo er bis ins hohe Alter Theater- und Kunstgeschichte, Ästhetik und Literatur lehrt, eine schwierige Aufgabe, denn allein das Verzeichnis seiner Publikationen umfaßt über 400 Einträge. Er schrieb Lyrik, Prosa, Sachbücher, Essays, wissenschaftliche Abhandlungen und Aufsätze. Neben diesem gewaltigen Schrifttum und der Schauspielschule mit dem dazugehörigen deutsch-polnischen Theater „Teatr Studio“ hat er noch mehr Bleibendes geschaffen, das bis heute das kulturelle Leben in Charlottenburg prägt und weit über die Landesgrenze hinaus Ausstrahlungskraft besitzt. Dazu gehört beispielsweise das Literaturhaus in der Fasanenstraße. Die Gründung des Literaturhauses geht auf jene Zeit zurück, als der Jubilar Vorsitzender der Neuen Gesellschaft für Literatur Berlin und von 1989 bis 1991 Vorsitzender des Berliner Schriftstellerverbandes war. Mit Stefan Heym gründete er damals den ersten Gesamtberliner Schriftstellerverband. Die damit verbundenen politischen Auseinandersetzungen begleitete er als Mitglied der Geschichtskommission des Bundesverbandes.

 

Prof. Olav Münzberg / Foto © Frank Wecker

Prof. Olav Münzberg
Foto: Wecker
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13. November 2018 - 21:52Wohnen im Kiez

Milieuschutz für das Gebiet rund um den Klausenerplatz


 

Die MieterWerkStadt Charlottenburg ruft für Donnerstag, dem 15. November, 16 Uhr zu einer Aktion für die unverzügliche Umsetzung des Milieuschutzes für das Gebiet ihres erfolgreichen Einwohnerantrages zwischen Puls- und Rönnestraße  sowie zum anschließenden Besuch der Sitzung der BVV auf.

Gleichzeitig macht sie darauf aufmerksam, dass in der am gleichen Tag tagenden Bezirksverordnetenversammlung ein Antrag der Fraktionen von SPD, Grünen und Linken debattiert wird.

An diesen Donnerstag ist unser Einsatz für den Milieuschutz gleich zweimal gefragt:
Unter dem Motto „Sag‘ mir quando, sag‘ mir wann  –  Milieuschutz jetzt“ wollen wir daran erinnern, dass unser Einwohnerantrag für den Milieuschutz zwischen Puls- und Rönnestraße (rund um den Klausenerplatz) vor mehr als einem Jahr von der Bezirksverordnetenversammlung übernommen worden und dem Bezirksamt zur Umsetzung übergeben worden ist und – vor allem – dass greifbare Ergebnisse bis heute nicht vorliegen!

Dass wir diese zögerliche Behandlung nicht hinnehmen, wollen wir nun am Donnerstag um 16 Uhr sichtbar und hörbar machen.

Dazu treffen wir uns wenige Meter neben dem Rathaus an der Ecke Otto-Suhr-Allee/Wintersteinstraße. Die Forderung „Milieuschutz jetzt“ werden wir dem Motto entsprechend mit verschiedensten Rhythmusinstrumenten unterlegen. Jede/Jeder bingt ein geeignet erscheinendes Instrument mit; vorsorglich werden wir aber auch einige Rasseln am Ort vorrätig haben.

1. Donnerstagstermin:

Donnerstag, 15. November 2018, 16 Uhr:
Sag‘ mir quando, sag‘ mir wann" – Rasseln für den Milieuschutz
(Otto-Suhr-Allee / Ecke Wintersteinstraße)

Gleich anschließend beginnt um 17 Uhr im Rathaus die Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Dort wird der von uns geforderte Milieuschutz aufgerufen.

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12. November 2018 - 00:14Schulen in der Parlamentsdebatte

Volksinitiative warnt vor Schulprivatisierung


Mehr als 30 000 Berliner hatten im Rahmen der Volksinitiative „Unsere Schulen“ eine parlamentarische Debatte über die sogenannte Schulbauoffensive gefordert. Am 7. November kam sie in Form einer gemeinsamen Sitzung von Haupt- und Bildungsausschuß im Abgeordnetenhaus zustande. Abgeordnete und Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) standen den Vertretern der Volksinitiative „Unsere Schulen“ Siegrun Bofinger, Dorothea Härlin, Hannelore Weimar, Gerlinde Schermer und Carl Waßmuth Rede und Antwort.

Stinkende Toiletten, undichte Dächer und zugige Fenster: Seit Jahren steht die Vernachlässigung der Schulen seitens der Landespolitik in der Kritik. Die Schuld daran teilen sich alle Parteien, die in den vergangenen Jahrzehnten auf Landesebene den Bezirken die Mittel zur Unterhaltung der Gebäude gekürzt hatten, vornehmlich SPD, CDU, Grüne, aber auch Linke und FDP. Nunmehr hat sich die aktuelle Koalitionsregierung aus Grünen, SPD und der Linken eine „Schulbauoffensive“ auf die Fahnen geschrieben, die mit dieser Misere endlich Schluß machen will. Mittlerweile ist der Nachholbedarf dermaßen angewachsen, daß das Projekt dem Investitionsumfang des BER fast gleichkommt. Bis Ende 2026 sind dafür 5,5, Milliarden Euro vorgesehen.

Wenn Berlin soviel Geld hätte, wäre es gar nicht erst zu der gegenwärtigen Schulmisere gekommen. Wegen der hohen Landesverschuldung, wofür das Land auch heute noch jährlich 1,3 Milliarden Euro an Zinsen aufbringen muß, ist es erst zur sträflichen Vernachlässigung der Unterhaltung von Straßen, Brücken, Grünanlagen und städtischen Gebäuden gekommen. Nunmehr will die Regierungskoalition einen Weg gefunden haben, wie in die Schulen investiert werden kann, ohne daß dies als neue Schulden im Landeshaushalt zu Buche schlägt. 

 

Vertreter der Volksinitiative „Unsere Schulen“ im Abgeordnetenhaus / Foto © Frank Wecker

Auftritt der Repräsentanten der Volksinitiative „Unsere Schulen“ im Abgeordnetenhaus:
Carl Waßmuth, Gerlinde Schermer, Hannelore Weimar, Dorothea Härlin und Siegrun Bofinger.
Foto: Wecker
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07. November 2018 - 00:02Mit satirischer Unterhaltung in eine neue Ära

Michael Frowin führt die Stachelschweine an


Mit einem Strauß von sechs neuen Programmen beginnt Michael Frowin seine Ära als künstlerischer Leiter der „Stachelschweine“ im Europa-Center. Drei dieser Programme sind noch in diesem Kalenderjahr zu sehen. An „Menschen. Ämter. Katastrophen“ schloß sich bereits eine Woche später das Programm „Keine Künstler! Keine Haustiere“ an und am 25. November wird die Folge „Deutschland sucht den Weihnachtsmann“ Premiere haben. Diese farbige Programmpalette bildet das Bukett für den bevorstehenden 70. Geburtstag des Kabarett-Theaters „Die Stachelschweine“.

Kabarett-Theater ist der Begriff, mit dem Michael Frowin seine neue und zusätzliche Wirkungsstätte gern bezeichnet. Der Antrag, die Reißleine für das in den Keller eines Einkaufszentrums verbannte Traditionshaus zu ziehen, hatte ihn überraschend erreicht. Noch ist er dem Hamburger Theaterschiff verbunden, das er seit 12 Jahren erfolgreich leitet, noch laufen seine Programme auf weiteren Hauptstadtbühnen und über ausbleibende Anfragen kann er nicht klagen. Dennoch hat er sich mit der Leitung der „Stachelschweine“ die Bürde eines Traditionshauses aufgeladen. Nunmehr steht er für ein Haus, dessen bundesweit bekannter allein schon Name verpflichtet. Er reiht sich in die Garde der besten Unterhalter der deutschen Nachkriegszeit ein, die diesem Haus seit nunmehr fast 70 Jahren zu Berühmtheit verhalfen. Letztlich war es dieser Ruf, der die Bühne in den Katakomben des Europa-Centers zu überleben half. Michael Frowin ist sich aber auch bewußt, daß allein der Ruf nicht ausreicht, um der Bühne eine erfolgreiche Perspektive zu geben.

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27. Oktober 2018 - 19:24Erinnerung an das Kriegsende

New Yorker Künstlerin in der Gedächtniskirche


Bettina WitteVeen vor dem von Ernst Barlach gezeichneten Altarbild in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche / Foto © Frank Wecker

Bettina WitteVeen vor dem von Ernst Barlach gezeichneten Altarbild.
Foto: Wecker

Wessen in Deutschland gedacht wird, ist meist ein umstrittenes Ding. Manche Ereignisse werden von einem exorbitanten öffentlichen Klamauk begleitet, andere verdämmern im Gedächtnisschwund. Solch ein aus dem Gedächtnis verschwundenes Datum ist der 11. November. Vor 100 Jahren wurde an jenem Montag in Compiegne der Waffenstillstand unterzeichnet, mit dem der I. Weltkrieg beendet wurde, der allein Deutschland fast zwei Millionen Soldaten gekostet hatte.

Glücklicherweise gibt es Künstler wie die in New York lebende Bettina WitteVeen, die hierzulande ein solch wichtiges Datum in Erinnerung rufen. Sie tut es mit einer Installation in der Kapelle der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, die am Sonntag, 28. Oktober um 10 Uhr mit einem Gottesdienst eröffnet und bis zum 25. November gezeigt wird.

Die Künstlerin Bettina WitteVeen in der Gedächtniskirche / Foto © Frank Wecker

Die Künstlerin Bettina WitteVeen.
Foto: Wecker
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26. Oktober 2018 - 00:24Schokolade aus dem Bezirk



Wenn auf einer Schokoladentafel zum Beispiel steht: 70 % Kakaoanteil – was genau ist da mit Kakaoanteil gemeint? Dreierlei kommt nämlich infrage: die aus den Kakaobohnen durch Vermahlen entstandene Kakaomasse oder das dieser Masse abgepreßte Fett, genannt Kakaobutter, oder der übriggebliebene trockene Rest, nämlich das Kakaopulver. „Die konkrete Art der Zusammensetzung kann man an der Prozentzahl nicht erkennen. Allerdings fast immer, wenn zur Kakaomasse noch etwas Kakaohaltiges hinzugefügt wird, ist es Kakaobutter. Der Grund dafür ist die bessere Verarbeitbarkeit, denn durch das zusätzliche Fett wird die gesamte Masse geschmeidiger. Aber dadurch leidet die Intensität des Schokoladengeschmacks, denn die Kakaobutter* ist geschmacklich neutral. Wenn man mehr Geschmack haben will, muß man also Kakaopulver hinzufügen, denn das ist der Geschmacksträger. Und das machen wir“, erklärt Andreas Hamann, Chef in dritter Generation von Erich Hamann Bittere Schokoladen**.

 

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MichaelR - Gastautoren, Gewerbe im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

23. Oktober 2018 - 22:37Stachelschweine werden frecher

Vergnügen im Untergeschoß des Europa-Centers


Die Veränderungen werden schon beim Eintritt in den Zuschauerraum der Stachelschweine deutlich: Bis auf Gustav Heinemann, Heinrich Lübke und Walter Scheel sind die Karikaturen der einstigen Bundespräsidenten abgehängt worden.

Tatsächlich erscheinen die Stachelschweine mit ihrem neuen Programm „Menschen. Ämter. Katastrophen.“ nicht nur wie ausgewechselt, sie sind es auch im wahrsten Sinne des Wortes: angefangen von der künstlerischen Leitung über die Kabarettisten bis zur musikalischen Begleitung.

Das neue Ensemble mit Jenny Bins, Anika Lehmann und Henning Mayer spielt unter der Leitung von Michael Frowin. Das Ensemble ist jung genug, um frischen Wind in das Kellergeschoß des Europa-Centers zu bringen aber auch schon hinreichend erfahren, um an die große Tradition des ehrwürdigen Hauses anknüpfen zu können.

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20. Oktober 2018 - 00:24George Grosz braucht ein Museum

Bröhan-Museum zeigt Vielseitigkeit des Künstlers


Fast ein Vierteljahrhundert ist es her, daß Berlin einem seiner größten Künstler eine große Sonderausstellung widmete: George Grosz. Die jüngste Würdigung des Schaffens von George Grosz verantwortet das Bröhan-Museum, eigentlich spezialisiert auf den Jugendstil, mit dem sich George Grosz nur in seinen frühen Schaffensjahren auseinandergesetzt hatte. Um so mehr wird auch Dank dieser neuen Sonderausstellung deutlich, daß George Grosz in seiner Wahlheimat eine dauerhafte Bleibe braucht, denn zweifellos gehört er zu den bedeutendsten Künstlern, die diese Stadt in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts hervorgebracht hat.

 

Dr. Tobias Hoffmann, Inga Remmers und Ralph Jentsch kuratieren die Ausstellung „George Grosz in Berlin“ im Bröhan-Museum / Foto © Frank Wecker

Dr. Tobias Hoffmann, Inga Remmers und Ralph Jentsch kuratieren diese Ausstellung.
Foto: Wecker

Das Bröhan-Museum krönt mit der Ausstellung „George Grosz in Berlin“ sein politisch orientiertes Ausstellungsprogramm, womit der Novemberrevolution vor 100 Jahren gedacht wird. Mit George Grosz wird „einer der bedeutendsten politisch-satirischen Künstler der Weimarer Republik gewürdigt. Er war von der Reaktion so gefürchtet, daß bereits Zeitschriften mit seinen frühesten Arbeiten verboten wurden. 1928 steht er wegen „Beleidigung der Reichswehr“, „Angriffs auf die öffentliche Moral“ und „Gotteslästerung“ vor Gericht. Als die Nazis an die Macht kommen, ist er bereits in den USA. Diesem Umstand verdankt er wahrscheinlich sein Leben. Mit Äxten stürmen die Totschläger der SA am Tag nach der Machtergreifung seine Wohnung in der Trautenaustraße und sein Atelier in der Nassauischen Straße. Die Nazis bürgern George Grosz aus, 285 seiner in öffentlichen Sammlungen befindlichen Werke werden beschlagnahmt und zum großen Teil vernichtet. Die Rückführung seiner in dieser Zeit verschollenen und gehandelten Arbeiten bildet eine der Schwierigkeiten beim Aufbau des angestrebten Grosz-Museums.

 

Inga Remmers kuratiert die Ausstellung „George Grosz in Berlin“ im Bröhan-Museum / Foto © Frank Wecker

Inga Remmers hat mit ihrer ersten Arbeit für das Bröhan-Museum gleich ein Achtungszeichen gesetzt.
Foto: Wecker

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18. Oktober 2018 - 23:42Wohnen im Kiez

Einwohnerantrag zum Milieuschutz in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf


In der BVV am 18.10.18 haben Mitglieder der MieterWerkStadt Charlottenburg mit Plakaten die Bezirksverordnetenversammlung aufgefordert, endlich eine Milieuschutz-Satzung für den Klausenderplatz-Kiez und die angrenzenden Straßenzüge bis zum Amtsgerichtsplatz zu beschließen.

 

MieterWerkStadt in der BVV (18.10.2018)

MieterWerkStadt Charlottenburg in der BVV

 
Vor über einem Jahr hat die BVV den Einwohnerantrag der MieterWerkStadt Charlottenburg übernommen und versprochen, etwas gegen die Vertreibung der angestammten Wohnungs- und Geschäftsmieter zu tun.

Keiner der Verantwortlichen hat konkrete Schritte unternommen, dem Bürgerwillen gerecht zu werden. Beinahe täglich werden Häuser an Investoren verkauft, die nur ein Ziel haben, soviel Geld wie möglich mit der erworbenen Immobilie zu verdienen.

Und die Politik schaut hilfs- und tatenlos zu!

Dabei ist den Verantwortlichen bekannt, wie man diesem Treiben Einhalt gebieten kann. Sicher ist die Milieuschutzsatzung kein Allheilmittel und kein sehr scharfes Schwert, eher ein nicht allzu kräftiger Holzknüppel, umso erstaunlicher ist es deshalb, dass die Politiker sich scheuen, den Immobilienhaien so ein bisschen Sand ins Getriebe zu streuen.

Was ist nur aus dem Wahlversprechen der Grünen geworden, dem Treiben der Immohaie ein Ende zu setzen?

Parteiplakate zur Abgeordnetenhaus-Wahl 2016 im Klausenerplatz-Kiez

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A. Becker - Gastautoren, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback