Kiezer Weblog

Ein Projekt vom "Kiez-Web-Team Klausenerplatz".
Autoren
Impressum

Kategorien

Alfred Rietschel
Blog-News
Cartoons
Charlottenburger Kiez-Kanonen
Freiraum
Gastautoren
Geschichte
Gesellschaft
Gewerbe im Kiez
Gewinnspiel
Grabowskis Katze
Kiez
Kiezfundstücke
KiezRadio
Kiezreportagen
Kinder und Jugendliche
Kunst und Kultur
Mein Kiez
Menschen im Kiez
Netzfundstücke
Philosophisches
Politik
Raymond Sinister
Satire
Schlosspark
Spandauer-Damm-Brücke
Technik
Thema des Monats
Wissenschaft
ZeitZeichen

Archive

nächstes Archiv vorheriges Archiv

01.Mär - 31 Mär 2017
01.Feb - 28 Feb 2017
01.Jan - 31 Jan 2017
01.Dez - 31 Dez 2016
01.Nov - 30 Nov 2016
01.Okt - 31 Okt 2016
01.Sep - 30 Sep 2016
01.Aug - 31 Aug 2016
01.Jul - 31 Jul 2016
01.Jun - 30 Jun 2016
01.Mai - 31 Mai 2016
01.Apr - 30 Apr 2016
01.Mär - 31 Mär 2016
01.Feb - 29 Feb 2016
01.Jan - 31 Jan 2016
01.Dez - 31 Dez 2015
01.Nov - 30 Nov 2015
01.Okt - 31 Okt 2015
01.Sep - 30 Sep 2015
01.Aug - 31 Aug 2015
01.Jul - 31 Jul 2015
01.Jun - 30 Jun 2015
01.Mai - 31 Mai 2015
01.Apr - 30 Apr 2015
01.Mär - 31 Mär 2015
01.Feb - 28 Feb 2015
01.Jan - 31 Jan 2015
01.Dez - 31 Dez 2014
01.Nov - 30 Nov 2014
01.Okt - 31 Okt 2014
01.Sep - 30 Sep 2014
01.Aug - 31 Aug 2014
01.Jul - 31 Jul 2014
01.Jun - 30 Jun 2014
01.Mai - 31 Mai 2014
01.Apr - 30 Apr 2014
01.Mär - 31 Mär 2014
01.Feb - 28 Feb 2014
01.Jan - 31 Jan 2014
01.Dez - 31 Dez 2013
01.Nov - 30 Nov 2013
01.Okt - 31 Okt 2013
01.Sep - 30 Sep 2013
01.Aug - 31 Aug 2013
01.Jul - 31 Jul 2013
01.Jun - 30 Jun 2013
01.Mai - 31 Mai 2013
01.Apr - 30 Apr 2013
01.Mär - 31 Mär 2013
01.Feb - 28 Feb 2013
01.Jan - 31 Jan 2013
01.Dez - 31 Dez 2012
01.Nov - 30 Nov 2012
01.Okt - 31 Okt 2012
01.Sep - 30 Sep 2012
01.Aug - 31 Aug 2012
01.Jul - 31 Jul 2012
01.Jun - 30 Jun 2012
01.Mai - 31 Mai 2012
01.Apr - 30 Apr 2012
01.Mär - 31 Mär 2012
01.Feb - 29 Feb 2012
01.Jan - 31 Jan 2012
01.Dez - 31 Dez 2011
01.Nov - 30 Nov 2011
01.Okt - 31 Okt 2011
01.Sep - 30 Sep 2011
01.Aug - 31 Aug 2011
01.Jul - 31 Jul 2011
01.Jun - 30 Jun 2011
01.Mai - 31 Mai 2011
01.Apr - 30 Apr 2011
01.Mär - 31 Mär 2011
01.Feb - 28 Feb 2011
01.Jan - 31 Jan 2011
01.Dez - 31 Dez 2010
01.Nov - 30 Nov 2010
01.Okt - 31 Okt 2010
01.Sep - 30 Sep 2010
01.Aug - 31 Aug 2010
01.Jul - 31 Jul 2010
01.Jun - 30 Jun 2010
01.Mai - 31 Mai 2010
01.Apr - 30 Apr 2010
01.Mär - 31 Mär 2010
01.Feb - 28 Feb 2010
01.Jan - 31 Jan 2010
01.Dez - 31 Dez 2009
01.Nov - 30 Nov 2009
01.Okt - 31 Okt 2009
01.Sep - 30 Sep 2009
01.Aug - 31 Aug 2009
01.Jul - 31 Jul 2009
01.Jun - 30 Jun 2009
01.Mai - 31 Mai 2009
01.Apr - 30 Apr 2009
01.Mär - 31 Mär 2009
01.Feb - 28 Feb 2009
01.Jan - 31 Jan 2009
01.Dez - 31 Dez 2008
01.Nov - 30 Nov 2008
01.Okt - 31 Okt 2008
01.Sep - 30 Sep 2008
01.Aug - 31 Aug 2008
01.Jul - 31 Jul 2008
01.Jun - 30 Jun 2008
01.Mai - 31 Mai 2008
01.Apr - 30 Apr 2008
01.Mär - 31 Mär 2008
01.Feb - 29 Feb 2008
01.Jan - 31 Jan 2008
01.Dez - 31 Dez 2007
01.Nov - 30 Nov 2007
01.Okt - 31 Okt 2007
01.Sep - 30 Sep 2007
01.Aug - 31 Aug 2007
01.Jul - 31 Jul 2007
01.Jun - 30 Jun 2007
01.Mai - 31 Mai 2007
01.Apr - 30 Apr 2007
01.Mär - 31 Mär 2007
01.Feb - 28 Feb 2007
01.Jan - 31 Jan 2007
01.Dez - 31 Dez 2006
01.Nov - 30 Nov 2006
01.Okt - 31 Okt 2006
01.Sep - 30 Sep 2006
01.Aug - 31 Aug 2006

Blogsuche (via Google)

Kiez_Netzwerk
Kiez_Klausenerplatz
Kiez_News
Kiez_Termine
Kiez_Wiki
Kiez_Radio
Kiez_Forum
Kiez_Galerie
Kiez_Kunst
Kiez_Mieterbeirat Klausenerplatz
Kiez_Klausenerplatz bei Facebook
Kiez_Klausenerplatz bei Twitter
Kiez_Klausenerplatz bei YouTube
Initiative Horstweg/Wundtstraße

BerlinOnline_Charlottenburg
Bezirk_Termine
Mierendorff-Kiez
Bürger für den Lietzensee
Auch ein_Charlottenburger Kiez
Charlottenburger Bürgerinitiativen
Blog_Rote Insel aus Schöneberg
Blog_potseblog aus Schöneberg
Blog_Graefekiez
Blog_Wrangelstraße
Blog_Moabit Online
Blog_Auguststrasse aus Mitte
Blog_Modersohn-Magazin
Blog_Berlin Street
Blog_Notes of Berlin
Blog@inBerlin_Metropole Berlin

KiezBlogs

urbanophil.net
ABRISSBERLIN
Mietenpolitisches Dossier
Steigende Mieten stoppen!
Gentrification Blog

Icke_Berliner Rockpoet
Blog_'AQua!'
Blog_Icke, Neuberlinerin
Blog_gesichtspunkte.de
Blog_Ullis Mord & Totschlag

Sonstiges

Powered by Pivot - 1.40.8: 'Dreadwind' 
XML-Feed (RSS 1.0) 
XML: Atom Feed 

31. Oktober 2012 - 18:24Neue Ausstellung im KMB: Gustav Weiß zum 90. Geburtstag

Das Keramik-Museum Berlin lädt herzlich zur Eröffnung einer neuen Ausstellung ein: 

Kabinettausstellung
Gustav Weiß zum 90. Geburtstag

 
"Apis" H 36cm, Berlin 2009 

Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, 1. November 2012 um 19:00 Uhr
in Anwesenheit von Gustav Weiß

  
Ausstellung vom 2. November 2012 bis 28. Januar 2013 

Keramik-Museum Berlin (KMB)
Schustehrusstraße 13  in 10585 Berlin-Charlottenburg
Öffnungszeiten: Fr, Sa, So, Mo von 13:00 – 17:00 Uhr

   

Gustav Weiß ist vielen keramisch Schaffenden und Interessierten vor allem durch seine überaus zahlreichen Fachpublikationen (u.a. gründete er 1987 den Verlag „Neue Keramik“) und philosophische Abhandlungen bekannt. Seit über 20 Jahren ist er Mitglied des Fördervereins KMB und aus dieser Verbundenheit heraus möchte ihn das Keramik-Museum für sein Lebenswerk mit einer Kabinettausstellung ehren. Dazu präsentiert Gustav Weiß vornehmlich keramische Bildplatten und Objekte, die er im vergangenen Jahrzehnt in Berlin geschaffen hat und sein im Jahr 2000 entwickeltes Computerprogramm „Glasurenspiel“.

Auf seiner Internetseite stellt er umfassend seine aktuellen Arbeiten und Ansichten vor: „Das Malen mit Glasuren ist eine Kunst, die an die Experimente der Surrealisten in den 30er Jahren anschließt. Unter anderem ist das damals von Max Ernst erfundene Malen ohne Pinsel auf keramische Glasuren angewandt. Die Experimente bewahren den Reiz der Neuheit, der Frische und des Hinzugewinns, indem sie über die Grenzen der keramische Tradition hinausgehen.“

  • Glasurmalerei
    Die Glasurmalerei erinnert in ihrer plastischen Wirkung an die aufgespachtelten Farben van Goghs und vermag die Zugkraft des Noch-nicht-erlebten zu erneuern. Die starke Autonomie der Farben bietet wie die Couaches découpés von Hernri Matisse einen besonderen technischen Reiz.
  • Figurationen
    Die farbig behandelten Plastiken bilden durch ihre glasierten Formelemente einen Sonderfall der bildhauerischen Plastiken, der der Keramik angemessen ist.

 
Multimediafigurationen sind Figurationen aus den konventionellen Kategorien Porzellan, Steinzeug und Irdenware, die wegen ihrer eigenen Wirkungen als Medien die Malerei, die Grafik und die Plastik in einer Art und Weise vereinen, wie es nur in der Keramik möglich ist. Der Multimediakeramik entspricht in der Welt des Geistes das interdisziplinäre Wissen und Forschen - Ausdruck einer geistigen Globalität nach vorangegangener Entgrenzung.

Farbfeldmalerei mit Glasuren. Die Farbfelder sind wie bei den Wegbereitern der Farbfeldmalerei, Clyffort Still, Mark Rothko und Barnett Newman, auf den philosophischen Gehalt abstrakter Darstellungen gerichtet. Es sind bildhafte Denkfolgen, in Kunst verpacktes Denken. Die Glasuren in ihren intensiv homogenen Farben setzen in ihrer Plastizität Larry Poons´ attraktive Möglichkeiten fort, die in der Materialität der Farbe liegen. Mit ihnen hatte er der Farbfeldmalerei neue Impulse verliehen.

Reliefierte Malerei mit Glasuren. Plastische Formen auf farbig gemaltem Glasurgrund entsprechen den „shaped canvases“ des amerikanischen Malers Frank Stella, die erst von Kritikern belächelt wurden, sich dann aber als eine Art erwiesen, die dem Bild als Subjekt mehr Gewicht verlieh. Die keramischen Möglichkeiten bieten sich durch ihre Vereinigung von Farbe und Plastik geradezu für diese Kunstform an. So entsprechen auch die weißen Reliefs auf farbigem Glasurgrund der Jasper-ware Wedgwoods, mit der er die antiken Kameen in Keramik nachbildete. Gustav Weiß lebt und arbeitet in Berlin. 

 
Weitere Informationen und Vita des Künstlers: www.gustav-weiss.de

- Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

30. Oktober 2012 - 04:28Derzeitiger Stand!

Wir wurden mehrfach gefragt, was denn die neuen Webseiten so machen.

Daher hier eine ganz kleine Information zum aktuellen Stand:

[weiterlesen]

- Blog-News, Technik - ein Kommentar / Kein Trackback

30. Oktober 2012 - 00:02Wohnen im Kiez

Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten:
Erste Erfahrungen zum Mieterhöhungsverlangen

 
Im September 2012 hatte der Berliner Senat das „Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten“ mit den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften unterzeichnet. Dem Mieterbeirat liegen inzwischen erste Erfahrungen zur Praxis von Mieterhöhungen vor.

Der entsprechende Punkt der Vereinbarung lautet:

  • Mieterhöhungen maximal um 15 % in vier Jahren entsprechend Berliner Bundesratsinitiative und maximal bis zum Berliner Mietspiegel (statt derzeit 20 % in drei Jahren)

Die GEWOBAG folgt in ihren nach Abschluss der Vereinbarung mit dem Senat zugestellten Mieterhöhungsverlangen nach §558 BGB diesen Vorgaben. Alle dem Mieterbeirat bisher vorgelegten Mieterhöhungsankündigungen entsprechen der neuen Begrenzung. Allerdings weist die GEWOBAG in den Mieterhöhungsverlangen mit keinem Wort auf die neuen Vereinbarungen oder auf das abgeschlossene Bündnis hin. Die möglichen 15 Prozent wurden in allen Fällen voll genutzt, aber eben auch nicht überschritten. In der Vorgabe steht: "Mieterhöhungen maximal um 15 %...", was bedeutet, daß man die Obergrenze nicht voll ausschöpfen muß. In Anbetracht der Tatsache, daß die GEWOBAG auch vorher die nach §558 BGB mietrechtlich möglichen 20 Prozent stets bis zum abgerundeten Cent gefordert hat, ist das neu abgeschlossene Bündnis in diesem Punkt unter den genannten realen Bedingungen ein, wenn auch kleiner, Fortschritt. Zu beachten ist noch der erweiterte Zeitraum (Kappungsgrenze von 15 % innerhalb von 4 Jahren, statt vorher 20 % in 3 Jahren), dessen Einhaltung erst später beurteilt werden kann.


Kommen Sie weiterhin bei allen Fragen zum Mieterbeirat - insbesondere bei künftigen Mieterhöhungen, wenn Sie einen Wohnungstausch wünschen, bei Modernisierungsankündigungen, wenn die Miete für Sie unbezahlbar geworden ist, usw. Wichtig sind auch immer alle Informationen seitens der Mieterinnen und Mieter, um ein umfassendes Bild zum praktizierten Verfahren zu erhalten.

Sprechstunde des Mieterbeirats Klausenerplatz
Donnerstag von 17:00-19:00 Uhr
im Mieter-Club, Neue Christstraße 8


Update

Die GEWOBAG weist jetzt in den Mieterhöhungsverlangen auf die neuen Vereinbarungen hin. Dem Mieterbeirat wurden am letzten Donnerstag zwei Beispiele aus anderen Beständen übergeben.
Darin werden folgende Hinweise gegeben:

>> Die Miete liegt auch hinsichtlich der Kappungsgrenze von 15 % des "Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten" Berlins vom 04.09.2012 im Rahmen. Das Bündnis gilt zunächst für vier Jahre. Es begründet keine Rechtsansprüche der Mieterin/des Mieters.

Sollte diese Mieterhöhung aufgrund Ihrer persönlichen Situation für Sie zu einer sozialen Härte führen, wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren zuständigen Kundenberater. Wir werden gemeinsam eine Lösung finden. <<


- Kiez, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

28. Oktober 2012 - 21:50Seniorengerechtes Versorgungsangebot und Wohnen

 
  • Veranstaltungstour zu seniorengerechten Versorgungsangeboten im Klausenerplatz-Kiez
    Das Büro Blau lädt gemeinsam mit dem Leiter der Wirtschaftsförderung Charlottenburg-Wilmersdorf im Rahmen des LSK-Projektes "Seniorengerechte Versorgungsangebote im Klausenerplatz-Kiez" zu einer Tour mit dem Age Explorer (Altersanzug) ein.
    Dienstag, 30. Oktober 2012 ab 17:30 Uhr
    • 17:30 Uhr, Friseursalon K-Kubail (Klausenerplatz 6, Ecke Neufertstraße)
    • 18:15 Uhr, Moderia Kerstin (Spandauer Damm 55)
    • 19:15 Uhr, Bergemann Orthopädie Schuhe (Horstweg 30, Ecke Danckelmannstraße)
    • 20:00 Uhr, Eiscafé Fedora - Abschlussveranstaltung (Nehringstraße 23)

    Das Bezirksamt teilt mit: Das Projekt "Seniorengerechte Versorgungsangebote im Klausenerplatz-Kiez" soll Unternehmen Anregungen zu neuen, generationengerechten Dienstleistungen und Produkten bieten. Dazu wurden seit März dieses Jahres Senioren hinsichtlich ihrer Wünsche, Bedürfnisse und Anregungen an die Unternehmen im Kiez befragt. Seit September werden Unternehmen im Kiez zu ihren Möglichkeiten, auf diese Interessen einzugehen, und zu ihren Erfolgen und Strategien im Umgang mit älteren Kunden interviewt.
    Während der Veranstaltungstour mit dem Age Explorer testen vier Geschäftsinhaberinnen und Geschäftsinhaber mit dem Alterssimulationsanzug das eigene Geschäft und berichten ihre Erfahrungen den Teilnehmenden. Eine Referentin des Meyer-Hentschel-Instituts gibt jeweils Erläuterungen vor Ort.

    Ab 20:00 Uhr werden im Eiscafé Fedora die Ergebnisse der Senioren- und Unternehmensinterviews vorgestellt und die Chancen, die sich daraus für den Einzelhandel sowie Dienstleistungsunternehmen im Kiez ergeben, beleuchtet. Es besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit, selber in den Altersanzug zu steigen, um mit dieser Erfahrung sensibler auf die Interessen der älteren Kunden reagieren zu können und Ideen für eigene Produkte und Dienstleistungen sowie unternehmensübergreifende Serviceangebote zu entwickeln.
    Information und Anmeldung zur Tour: Büro Blau, Tel 30105464
     
       
       
  • Wohnen im Kiez – Altersgerechte Anpassung und Vernetzung im Quartier
    Die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG möchte nach eigenen Angaben ihren Mietern auch im Alter ein angenehmes Wohnen zu bezahlbaren Mieten und ein Verbleib im heimischen Kiez ermöglichen. Mit diesem Ziel entwickelt sie Strategien zur kostengünstigen Realisierung entsprechender baulicher Maßnahmen und sozialer Angebote. Um Maßnahmen aus fundierten Analysen abzuleiten, hatte die GEWOBAG gemeinsam mit dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg ein Forschungsprojekt unter dem Titel „Seniorenwohnhäuser - altersgerechte Anpassung und Vernetzung im Quartier“ beim Bundesmodellvorhaben „Altersgerecht umbauen“ eingereicht. Der Projektantrag überzeugte und so ist die GEWOBAG das einzige Berliner Unternehmen, das an diesem Bundesmodellvorhaben teilgenommen hat.

    Das Projekt wurde inzwischen abgeschlossen und vorgestellt. In einer Studie über die baulichen Machbarkeiten in den Seniorenwohnhäusern wurden an beispielhaften Gebäudeteilen übertragbare Lösungen für den gesamten Wohnungsbestand aufgezeigt. Auf Basis einer im Bundesmodellvorhaben erstellten Matrix, soll künftig bei jeder baulichen Maßnahme in allen Quartieren geprüft werden, wie altersgerechte Anpassungen mitrealisiert werden können.

    Die GEWOBAG weiter dazu: Ziel der Arbeit am Bundesmodellvorhaben war die ressortübergreifende Betrachtung von baulichen Maßnahmen und sozialen Angeboten unter der Maßgabe, daß sie auch für Mieter, die Grundsicherung empfangen, bezahlbar sind. Viele Faktoren haben einen Einfluss auf das Kostengefüge beim altersgerechten Wohnen. Wichtige Erkenntnisse: Bereits kleine bauliche Maßnahmen schaffen eine deutliche Entlastung und erhöhen die Bequemlichkeit beim Wohnen – ohne daß dies mit großen Mietsteigerungen verbunden sein muß. Dort wo technische Lösungen nicht möglich sind, sollen soziale Leistungen ausgleichend wirken. Überhaupt lag auf der Vernetzung im Quartier und Nachbarschaften von Jung und Alt ein zentraler Fokus des Modellvorhabens. (Detaillierte Projektvorstellung als PDF)

    GEWOBAG-Vorstand Hendrik Jellema zu den Ergebnissen:
    „Das Berliner Modellvorhaben hat es uns ermöglicht, gemeinsam mit unseren Partnern ausgewählte Immobilien intensiv zu untersuchen und auf den gesamten Wohnungsbestand übertragbare Ergebnisse zu gewinnen..Es hat sich unter anderem gezeigt, dass eine ressortübergreifende gemeinsame Betrachtung der baulichen, sozialen und finanziellen Möglichkeiten sehr effizient ist, da sich die Leistungen oder Maßnahmen oft ergänzen. Nicht immer ist es die große Maßnahme allein, die zum Ziel führt. Wichtig ist ein methodisches Vorgehen mit dem Ziel, übergreifende Konzepte zu entwickeln. Wohnen im Alter ist für die GEWOBAG auch künftig ein zentrales Thema, denn die Berliner Bevölkerung wächst nicht nur, sondern wird immer betagter. Und da heißt es hier und jetzt: Neue Konzepte müssen her, damit so viele ältere Menschen wie irgendwie möglich bei uns altersgerecht leben können. Dies geht nur Hand in Hand mit unseren Partnern. Denn die Aufgabe ist komplex und nur gemeinsam zu stemmen.“

- Gewerbe im Kiez, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

28. Oktober 2012 - 19:24Altberliner Adel

   

              „Piefke - altberliner Adel“
              Stellte die Madame sich vor
              Hintern wackelnd, voller Würde
              Schob sie weiter - ab durchs Tor

             „Piefke“, wollte sie uns sagen
             „Hier als Herr im Hause lebt.“
             Und der Bruno, wo ihr Gatte,
             Sonntags früh zum Stammtisch strebt

             In der Kneipe an der Ecke
             „Zum Kruge“ und „Zum Hecht“ genannt,
             Zerrissen wird im Suff, was links ist
             Geklatscht auch beim Asylheimbrand

[weiterlesen]

Ute Becker - Gastautoren, Gesellschaft - Kein Kommentar / Kein Trackback

26. Oktober 2012 - 00:24Veranstaltungstipps

Krimizeit zur dunkler werdenden Jahreszeit

Ulli hat begonnen und Jan folgt. Da möchte das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf nicht nachstehen.

  • "Tödliche Töne"
    Krimi-Lesung mit den Mörderischen Schwestern (Vereinigung deutschsprachiger Krimi-Autorinnen, im Rahmen des 3. Berliner Frauenkrimifestivals "Zerstöckelt" vom 19.-28.Oktober)
    >> Ein Schuss, ein Schrei - und es ist noch nicht vorbei. Die Geschichten liefern die Mörderischen Schwestern, Diana Tobien die Geräusche. <<
    Samstag, 27. Oktober 2012 von 17:00 bis 19:00 Uhr
    Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
    in der Villa Oppenheim
    Schloßstraße 55, 14059 Berlin-Charlottenburg
       
  • "Über Wirte, Witwen und einen Scharfrichter"
    Führung durch die Wilmersdorfer Straße mit der Leiterin des Museums, Birgit Jochens, und Mitarbeitern des Museums. (Die Teilnahme ist frei.)
    Samstag, 10. November 2012 um 15:00 Uhr
    Treffpunkt: Schustehrusstr. 13 vor dem Keramik-Museum Berlin, 10585 Berlin-Charlottenburg
 

Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

- Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

25. Oktober 2012 - 00:06Lese- und Veranstaltungshinweis

Leichenblass – Visionen (Titelbild)

Jan Dober, vielseitiger Musiker, Kinder- und Erwachsenenverzauberer, Kindergeschichtenerfinder und Lebensfreund hat sich nun einer weiteren Passion seinerseits zugewandt und eine spannende, aufregende Erwachsenen-Novelle verfaßt und im Eigenverlag veröffentlicht.

Das Endergebnis ist ein Gothik-Krimi-Roman, dessen Hauptdarsteller Inspector Edward Barnes im viktorianischen London spannende Fälle löst. Die entstandene Krimireihe hat den Namen „Leichenblass – Die wundersamen Fälle des Edward Barnes“ und der erste Band trägt den Titel „Visionen“.

[weiterlesen]

- Gewerbe im Kiez, Kunst und Kultur - ein Kommentar / Kein Trackback

25. Oktober 2012 - 00:02Erfolgreicher Einwohnerantrag zum Thema Gaslaternen

Meilenstein in Sachen Bürgerbeteiligung: Einwohnerantrag erfolgreich

 
Am Donnerstag, 25. Oktober 2012 ab 17:30 Uhr, wird sich die Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf (BVV) im Rathaus Wilmersdorf (Fehrbelliner Platz) auf ihrer öffentlichen Sitzung den Forderungen der Gaslichtfreunde stellen.

Erstmals in der Geschichte des Bezirkes ist es den Bürgern -  inGaslaterne (Hängeleuchte) im Kiez am Klausenerplatz   Zusammenarbeit mit dem Verein Gaslicht-Kultur - gelungen die hohe Hürde von 1000 Unterschriften zu überwinden, und wird  somit die Parteien Donnerstagabend zwingen, Stellung zu dem Antrag der Gaslichtfreunde  - zur Rettung der Gaslaternen - zu beziehen.
Unmittelbar vor der Vernichtung der Gasreihenleuchten wird die Abstimmung den Senat nicht hindern, aber den Widerstand der Bevölkerung vergrößern und möglicherweise den weiteren Abbau der anderen Gaslichtsysteme unterbinden, zumindest verlangsamen oder die Zahl verkleinern.

 
Der in der BVV diskutierte Antrag von Heimatverein, Gaslicht-Kultur und Bürgerschaft wird besonders die SPD herausfordern, ob die Partei weiterhin auf der Seite der Parteifreunde von SenStadt mitsegelt, oder die mehrheitlichen Interessen der Charlottenburger und Wilmersdorfer Wähler widerspiegelt.
 
Ein weiterer Höhepunkt kündigt sich bereits an: die Benefizveranstaltung mit Ilja Richter am kommenden Montag (29.10.) in der Komödie am Kurfürstendamm. Übrigens: es sind noch Karten erhältlich.

Joachim Neu - Gastautoren, Politik - ein Kommentar / Kein Trackback

24. Oktober 2012 - 00:02Wie soll es mit den Bezirksbibliotheken weitergehen? - Teil 3

Zum Tag der Bibliotheken

 
Hieß es beim letzten Mal im Juni noch, daß die sieben Bibliotheksstandorte im Bezirk „zu 80 %“ bestehenbleiben (schon nicht mehr mitgezählt die Musikbibliothek, die ab 1. November provisorisch ins Rathaus Charlottenburg verlegt wird), so schält sich immer mehr heraus, daß im bezirklichen Bibliotheksentwicklungsplan (soll Ende November der BVV vorliegen) der alte Traum von einer bezirklichen Zentralbibliothek auftauchen wird – mit der Folge, daß mindestens eine der beiden
bisherigen Hauptbibliotheken (am U-Bahnhof Blissestraße, im Rathaus Charlottenburg)  bis Herbst 2013 geschlossen wird. Man kann es richtig sehen, wie die politisch und fachlich leitenden Personen mit den heutigen zwei Hauptbibliotheken unglücklich sind und der Umsetzung dieses Traumes entgegenfiebern.

Diesen alten Traum träumte schon der vormalige Bibliotheksstadtrat (SPD), der jetzige (CDU) träumt ihn weiter. Vorträumerin der beiden ist die Leitung des bezirklichen Bibliothekswesen –  oder man sollte besser sagen: Vorbeterin. Denn es ist unter den führenden Amtspersonen seit Jahren ein Aberglaube ausgebrochen, dessen Kerndogma da lautet: In Zeiten der öffentlichen Geldknappheit – ausgenommen bei Flughäfen, Hohenzollernschlössern, Auto- und U-Bahnen u.ä. Großbauten –  hilft nur die Befolgung der Regeln der KLR. KLR ist eine Art Götze und bedeutet in profaner Ausschreibung „Kosten-Leistungs-Rechnung“.
Die Hohepriester der Stadtstaatsverwaltung erklären uns Laien in der ihnen eigentümlichen Sprache deren Stellenwert so:

“Die bisherige bundesrechtlich vorgegebene Kameralistik wurde ergänzt durch eine Kosten- und Leistungsrechnung, basierend auf einer sachlich tief gegliederten Produktsystematik.“

Die vom vormaligen Kultursenator Th. Flierl (Linkspartei) einberufene externe Expertenkommission wurde 2005 schon einen Schritt verständlicher:
„Notwendig sind die Einführung einer stringenten, transparenten und steuerungsorientierten Kosten-Leistungs-Rechnung und die Einführung gleicher Qualitätsstandards für alle Öffentlichen Bibliotheken. Vorgeschlagen wird u.a. ein Leistungsgrad von 6 Entleihungen pro Einwohner, eine Ausleihquote von 25.000 Medien pro vollzeitverrechnetem Mitarbeiter und ein Anschaffungsetat von 1,50 Euro pro Einwohner, berechnet auf das gesamte Berliner bezirkliche Bibliothekswesen.“


Wer noch nicht so ganz verstanden hat, was das dann in der Praxis bedeutet, dem erklärt es der Ortsverein Pankow derselben Partei unter der Überschrift „Der Irrsinn der Kosten-Leistungsrechnung - cui bono?“ (März 2012):

[weiterlesen]

Michael R. - Gastautoren, Politik - zehn Kommentare / Kein Trackback

23. Oktober 2012 - 21:51Wohnen in Berlin

Berliner Mieterbewegung aktiv

  • Aktionstage bei Kotti & Co
    Das Protestcamp, der Dauerprotest gegen hohe Mieten und Verdrängung am Kottbusser Tor geht in die 21. Woche.
    Noch immer gibt es keine Vorschläge seitens des Senates, wie der Verarmung und Verdrängung von Sozialmietern begegnet werden kann.
    Im Protestcamp und bei den Unterstützern aus allen Stadtteilen macht sich der Eindruck breit, daß die dafür verantwortlichen Politiker in einer Parallelwelt leben, in der die soziale Realität vieler Mieterinnen und Mieter nicht vorkommt. Es erscheint dringend nötig, die Realität dorthin zu tragen, wo über die Mieterinnen und Mieter entschieden wird.

    Noch bis bis zum 27. Oktober 2012 finden deshalb zusätzliche Aktionen statt.

    Jeden Tag treffen sich die Mieterinnen und Mieter um 13:00 Uhr am Protestcamp (Kottbusser Tor) und gehen von dortaus dorthin, wo die Entscheidungen getroffen werden - zur Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Gefordert wird eine sofortige Brückenlösung, eine Mietsenkung, da inzwischen bis zu 70% des Einkommens für die Miete bezahlt werden muß.
    Sie sind alle herzlich eingeladen, die Mietergemeinschaft zu begleiten.

     
  • Zwangsräumung abwenden
    200 Nachbarn und Freunde der Familie und weitere Mietaktivisten verhinderten am Montag, den 22.10.2012, die Zwangsräumung einer Familie in Kreuzberg. Durch nachbarschaftlich-solidarisches Handeln wurde erstmalig eine Zwangsräumung verhindert. Dies ist allerdings nur ein Etappensieg. Um den Eigentümer des Hauses zu überzeugen die Zwangsräumung ganz auszusetzen, gibt es eine Kundgebung vor dessen Büro.
    Kundgebung gegen Zwangsräumung
    Emser Straße 9, 10719 Berlin-Wilmersdorf (U-Bhf Fehrbelliner Platz)
    Mittwoch, 24. Oktober 2012 um 16:00 Uhr

     
  • Neues vom Berliner Senat und seinen "Entmietern" in der Wilhelmstraße
    Der Stern berichtet in seiner aktuellen Ausgabe zum Geschehen in der Wilhelmstraße:
    ......
    Der kaufte der klammen stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM) bis 2004 Block für Block die Luxus-Platte entlang der Wilhelmstraße ab. Ohne öffentliche Ausschreibung, wie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte 2008 in einem geheim gehaltenen Gutachten monierte.
    ..........
    Am 8. Juni dieses Jahres erhielten die Bewohner einen Brief vom Senat. Das „Freimachungsverfahren“ der Wohnungen solle sofort beginnen. Seitdem sitzt die Argus GmbH mit im Haus und versucht, die Mieter zum Auszug zu bewegen. Nun häufen sich die Beschwerden über erste Schikanen, hinterm Haus sammelt sich Sperrmüll, die Anlage verkommt.
    Die Bewohner haben allerdings einen Trumpf, ein echtes Ass in der Hand: die Ergänzung, die ihnen als Anlage zum bestehenden Mietvertrag überreicht wurde, als die WBM die Häuser verkaufte. .......

    Quelle: Stern, Nr. 43, 18.10.2012 (Artikel als PDF auf der Webseite der Bürgerinitiaitve Wilhelmstraße)

- Gesellschaft, Politik - ein Kommentar / Kein Trackback

23. Oktober 2012 - 00:04Herbst im Schloßpark

 

- Schlosspark, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

22. Oktober 2012 - 00:24Charlottenburger Stadtgeschichte: das Schloß Charlottenburg

 

Das Schloß Charlottenburg um 1900 / Bidquelle Wikipedia

 

Am kommenden Mittwoch, 24. Oktober 2012, soll die umfangreiche Sanierung des Schlosses Charlottenburg geginnen (Wir hatten im August darauf hingewiesen).

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) teilt dazu mit: "Die Hüllensanierung am Schloß Charlottenburg (1695-1713, Nering und Eosander; 1740-1745, Knobelsdorff) umfasst die Überarbeitung der gesamten Hülle der Schloßanlage, d.h. der Fassaden, der Dächer und der Geländeanschlüsse im Traufbereich, soweit noch nicht ausgeführt. Mit den Maßnahmen soll die Bausubstanz erhalten und die Energieverbrauchswerte gesenkt sowie die klimatischen Bedingungen für die Kunstsammlungen optimiert werden." Ein aktueller Pressebericht teilt noch mit, daß die Sanierungsarbeiten in mehreren Abschnitten bis 2017 durchgeführt werden sollen. Zuerst soll der Neue Flügel ab dem 1. November 2012 geschlossen werden, bei dem voraussichtlich bis zum Frühjahr 2014 die Hülle erneuert wird.

 
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloß zu großen Teilen zerstört und später wieder aufgebaut.

zerstörtes Schloß Charlottenburg 1943 - Bildquelle Bundesarchiv/Wikipedia

 

Die SPSG bietet zum Beginn der neuen Sanierungsarbeiten eine Führung zur jüngeren Geschichte des Schlosses an.


"Ein Quart Geschichte
Baustelle Schloss Charlottenburg - Von der Kriegsruine zum Museumsschloss"

Eine Führung mit Schlossbereichsleiter Rudolf G. Scharmann.

>> Am Schloss Charlottenburg beginnt ab November 2012 eine mehrjährige Hüllensanierung. So wird es, 60 Jahre nach dem Beginn seines Wiederaufbau, wieder zur Baustelle.

Am Beispiel herausragender Bau- und Restaurierungsmaßnahmen von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart werden bei einem Rundgang durch das Schloss die verschiedenen denkmalpflegerischen Ansätze des Wiederaufbaus und der Rekonstruktion der Innenräume erläutert.

Dabei wechselten die Methoden von der Totalrekonstruktion über die Teilrestaurierung und Konservierung bis hin zur freien Nachschöpfung. <<

Sonntag, 18. November 2012 um 14:00 Uhr
Treffpunkt: Kasse Altes Schloß
Schloß Charlottenburg


 

Im Freien schmeckt es noch einmal so gut. (Ferienplatz Schloßpark Charlottenburg in Berlin, 1947) - Bildquelle Bundesarchiv/Wikipedia

 
Auf dem Foto aus dem Jahr 1947 spielen Kinder im Schloßpark Charlottenburg. Auch diese jahrzehntelang selbstverständliche Nutzung als Volkspark für die Anwohner des dicht besiedelten Gebietes rund um Schloß und Schloßpark, mußte erst wieder durch einen langen und zähen Einsatz einer Bürgerinitiative gegen die damaligen Pläne der Stiftung errungen werden.

 
Weitere Quellen und Informationen:

 

Erinnerungen aus Charlottenburg

- Geschichte - ein Kommentar / Kein Trackback

21. Oktober 2012 - 23:30Allerliebste Lieblingstierchen

SPD und Miethaie - eine wunderbare Freundschaft

 
Ein Plakat, welches uns kürzlich auf einer Mieterdemo noch als überspitzte Satire erschien, hat sich inzwischen als richtig erwiesen. Die SPD hat sich mittlerweile klar und deutlich dazu bekannt. Vielleicht möchte sie ihren nicht gerade feinen Nimbus als Verräterpartei endlich hinter sich lassen. Motto: Wenn man keine Ideale hat, kann man sie auch nicht verraten.

Auf dem letzten SPD-Lietzenseefest im September dieses Jahres tauchte ein neuer Fanartikel im Fundus der Partei-Devotionaliensammlung auf. Und mit was identifiziert sich die SPD damit? Das ist keine Sardine, kein Zierfisch und schon gar kein netter Nemo. Ein Fisch mit einem solchen Gebiß, solche Hauer, diese gierig fletschenden Zähne? Das sind eindeutig Miethaie. Diese Tütchen haben sie einfach so an alle, ja sogar auch noch an Mieterinnen und Mieter, verteilt.

Nun ist wenigstens klar und deutlich geworden, wofür sie stehen. Bisher standen sie schon für Hartz-IV, Banken deregulieren, Leiharbeit, Verkauf von städtischen Wohnungen, steigende Mieten, Praxisgebühren und so einiges mehr. Jetzt bekennen sie sich öffentlich zu ihrer Liebe zu den Miethaien. Seien Sie also vorsichtig, sollten Sie sich künftig einem Stand der SPD auf öffentlichem Gelände nähern. Wer weiß, was noch kommt. Eine Ihnen dort in die Hand gedrückte Lakritzschlange, könnte sich später vielleicht als hochgiftige Natter entpuppen. Die SPD - seit fast 100 Jahren: ein zweifelhaftes Erlebnis.

 

Ein (letztes) prickelndes Erlebnis?

- Satire - Kein Kommentar / Kein Trackback

21. Oktober 2012 - 19:02Mord & Totschlag am Klausenerplatz

In Ullrich Wegerichs Kriminalroman stoßen Polizisten Ende der neunziger Jahre u.a. auf gewinnträchtige Immobiliengeschäfte. In einer Rezension über das Buch heißt es: "... nebenbei erhält man als Leser noch einen aufschlussreichen Einblick in den grauen Markt der Immobilienspekulationen. Wie da öffentliche Gelder völlig legal bezogen, und doch irgendwie ergaunert werden, das lässt einem schon mal die Luft wegbleiben! ..." 

Sanierungszeit bedeutete vor allen Dingen Geldregen. Allerdings nur für einige wenige, die Mehrheit wird abgezogen. "Eine ehrenwerte Gesellschaft von Geschäftemachern und Gaunern, eine große Familie von Bonzen und Bürokraten, immer ein wenig politisch, aber nie ganz ehrlich, oft an der Grenze zum Kriminellen und manchmal darüber." - so wird an anderer Stelle aus der Geschichte berichtet. Da wurde auch schon mal zugeschlagen. Andere ließen Leute, die ihnen bei ihren dunklen Geschäften in die Quere kamen, traditionell einbetonieren. Besonders gern beim Brückenbau. Auch davon gibt es zahlreich zu lesen. Also alles wie heute?

Am kommenden Mittwoch wird erstmal zu einer Lesung aus Ullis Krimi eingeladen - die Bücher zum heutigen Geschehen müssen erst noch geschrieben werden.


 
   

>> Der Roman führt zurück in das Berlin der neunziger Jahre: In einem sanierungsbedürftigen Haus unweit des Klausenerplatzes wird die Leiche
einer jungen Frau gefunden. Die Kripo nimmt ihre Ermittlungen auf: Was geschah wirklich in der kleinen Werkstatt in der Sophie-Charlotten-Straße? Warum musste die junge Frau in der Gardes-du-Corps-Straße sterben? Was
hat dies alles mit einem weiteren grausigen Mord in Kreuzberg 36 zu tun? <<

   


   


Lesung aus „Berliner Blut“, einem Krimi vom Klausenerplatz von Ullrich Wegerich

Begrüßung: Bezirksstadträte Klaus-Dieter Gröhler und Carsten Engelmann.
Christian Kercher liest in Anwesenheit des Autors aus dem Roman.
Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht nötig.
Die Lesung wird gefördert vom Berliner Autorenlesefonds
.

Mittwoch, 24. Oktober 2012 um 19:00 Uhr
Seniorenwohnhaus Schloßstraße (Gemeinschaftsraum)
Schloßstraße 27a, 14059 Berlin-Charlottenburg


- Kunst und Kultur, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

18. Oktober 2012 - 00:02Mondrago spielen: im Kiez und jetzt auch online

Mondrago ist eine private Website ohne Werbung und kommerziellen Hintergrund und somit kostenlos.
Unter mondrago.net findet Ihr unter anderem die aktuellen Blogeinträge.
Unter mondrago.net/play geht es direkt zum Spiel.

Die Online-Version von Mondrago befindet sich noch im Aufbau, daher ist nicht immer ein Spielpartner online. Zum Kennenlernen könnt Ihr auch zuschauen, wie andere live spielen - einfach mal ausprobieren!

Erste Schritte:
- Registrieren als Spielerin oder Spieler
- Einloggen
- Spielpartnerin oder Partner aus der Liste wählen
- und los geht`s

Jeden Montag ab 20:00 Uhr treffen sich die Mondragofans im JoJo im Horstweg 7 bei uns im Kiez zum gemeinsamen Spielen, früher traf man sich im Köpi bei Reiner.

Christian R. - Gastautoren, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

17. Oktober 2012 - 23:14Wie eng "kooperiert" SenStadt mit der "interessierten" Unternehmerschaft?

Gaslichtanfragen und -diskussionen im Abgeordnetenhaus

Am Montag, den 8.10.2012 rauschte es durch die Presse: Die BZ - immerhin die auflagenstärkste Zeitung in Berlin- brachte es großformatig auf der Seite 7 unter dem Titel: "Geld-Bonus für das Sterben der Gaslaternen".

Grundlage waren zwei Anfragen im Abgeordnetenhaus von Berlin:

 
Immerhin hatten zwei Abgeordnete aus den Reihen der SPD den Mut zu den beiden Anfragen. Ein Zeichen, wie weit es bereits in der eigenen Partei "grummelt". Der Bürger muß zwischen den Zeilen lesen können und einige Erfahrung mit Politiksprache haben, um "Unklarheiten" und "Verschleierungen" erahnen zu können.

Von "Bürgerbeteiligung" ist bei Herrn Senator Müller keine Rede, höchstens von "Information", die er auch noch den Bezirken zuschiebt. Dennoch: "Wir stehen jederzeit zu Gesprächen zur Verfügung" - ja das hat man gesehen. Selbst als die Bürger eine Versammlung einberiefen, erschienen weder Herr Staatssekretär Gaebler, noch seine Verwaltung und auch nicht Vattenfall.

Verfilzung zwischen Politik und Wirtschaft ? - denke sich mal keiner etwas dabei.
Erfolgsprämien für eine normal zu erbringende Leistung? - das macht stutzig. Spürt die Verwaltung bereits den aufständischen Bürger im  Nacken. Hochachtung der BZ - eher für " Krawalljournalismus" in der Stadt bekannt - , eine Zeitung macht sich mit investigativer Recherche auf den Weg. Es werden nicht die letzten Ungereimtheiten im Gasmonopoly bleiben. Eine Aufforderung an manchen "Whistle Blower" aus dem Hause Müller/Gaebler/Vattenfall  "am Ball zu bleiben".

Joachim Neu - Gastautoren, Politik - zwei Kommentare / Kein Trackback

17. Oktober 2012 - 00:02Berliner Stadtgeschichte: der Sportpalast

Zwei große Veranstaltungsorte hatte das damalige Westberlin bis Anfang der 70er Jahre. Beide haben eine bewegte Geschichte hinter sich, einschließlich der dunkelsten Zeit des NS-Regimes. Beide Hallen wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört und anschließend wieder aufgebaut. Boxkämpfe, Sechstagerennen und viele Konzerte fanden darin statt. Die Charlottenburger Deutschlandhalle war noch bis zum Jahr 2009 in Betrieb. Der endgültige Abriß begann dann im Dezember 2011. Der Schöneberger Sportpalast wurde bereits 1973 abgerissen. Wie in der Deutschlandhalle haben wir im Sportpalast noch einmalige Konzerte erleben können. Wir wohnten damals in Schöneberg, gar nicht weit davon, und so brachen wir abends gemeinsam auf, um mal eben um die Ecke zu einem Konzert in den Sportpalast zu gehen.

 

Berliner Sportpalast 1955 / Bildquelle Harald-Reportagen - Wikipedia

 


Am kommenden Samstag laden der Literatur-Salon Potsdamer Straße und der Isigym Boxsport Berlin e.V. ein zu einer "Lesung in 10 Runden":
Geschichten über den legendären Berliner Sportpalast, gelesen im Boxring an der Potsdamer Straße.

Lesung und Gespräch mit der Schöneberger Stadträtin Dr. Sibyll Klotz, Izzet Mafratoglu, Silvia Höhne, Roland Kretschmer, Sibylle Nägele und Joy Markert. Dazu Schauboxkämpfe von jugendliche Amateuren von Isigym Boxsport.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Charme-Offensive Potsdamer Straße 2012.

Samstag, 20. Oktober 2012, 17 Uhr
im Isigym Boxsport Berlin e.V.
Potsdamer Straße 152, 10783 Berlin-Schöneberg



Im Jahr 2005 hat die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG das soziale Kiezprojekt "Wir aktiv. Boxsport & mehr" im Rahmen ihrer dortigen Quartiersunterstützung mitinitiiert. Bewohner des Stadtteils und alle Interessierten können die Kurs- und Trainingsangebote nutzen. Zum Programm gehören Boxkurse für Kinder und Erwachsene, aber auch Senioren-Selbstbehauptungskurse. Ein wichtiges Ziel der inzwischen auf 1.400 Quadratmeter erweiterten Sporteinrichtung ist es, insbesondere den Jugendlichen im Quartier eine sinnvolle und gleichzeitig attraktive Freizeitbeschäftigung zu bieten. Dabei achten die erfahrenen Trainer neben dem Erlernen der richtigen Boxtechnik auch auf die Vermittlung von gesellschaftlichen Werten wie Fairness, Teamorientierung und Disziplin. Allgemeine Angebote für alle Anwohner, wie Gesundheit und Fitness, sind dazugekommen. Die Kooperation mit der GEWOBAG wurde fortgesetzt.

- Geschichte, Kunst und Kultur, Menschen im Kiez - ein Kommentar / Kein Trackback

16. Oktober 2012 - 00:02Mehr wert - Mehrwert - und gibt es irgendwo auch einen Minderwert ?

 

- Gesellschaft - Kein Kommentar / Kein Trackback

15. Oktober 2012 - 21:31Wohnen in Berlin

Zuletzt hatten Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich aus verschiedenen Perspektiven mit Migration beschäftigen, ein eindeutiges Zeichen gesetzt und sich solidarisch mit den Mieterinnen und Mietern am Kottbusser Tor erklärt. Die Unterstützung der Berliner Mieterbewegung von den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Organisationen hat weiter zugenommen. Es folgte ein Aufruf von über 50 Architektinnen und Architekten, Stadtplanerinnen und Stadtplanern, Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftlern, Künstlerinnen und Künstlern, Journalistinnen und Journalisten.


Für eine soziale Mieten- und Wohnungspolitik - für eine Unterstützung von Kotti & Co

Über 50 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis, die zum Teil seit Jahrzehnten die Berliner Stadtentwicklungs- und Wohnungspolitik kritisch begleiten, unterstützen die Initiative "Kotti & Co." In ihrem Aufruf vom 15. Oktober fordern sie vom Berliner Senat, den seit Monaten am Kottbusser Tor gegen ihre Verdrängung kämpfenden Mieterinnen und Mieterinnen entgegenzukommen. Diese verlangen sowohl Sofortmaßnahmen, um die Vertreibung aus ihren Wohnungen zu stoppen, als auch eine sozialere Mietenpolitik für die gesamte Stadt.

Aus dem Aufruf: "Seit Jahren beobachten wir in unserer Arbeit, wie die sozialen Spaltungen in der Stadt rapide zunehmen und wie diesem Prozess immer weniger durch eine kluge, vorausschauende und an Ausgleich interessierten Wohnungspolitik und Stadtplanung entgegengesteuert wird. [...] Der Zustand einer demokratischen Stadtgesellschaft wie Berlin muss sich aber daran messen lassen, inwieweit sie in der Lage ist, die Interessen der weniger privilegierten Bevölkerungsgruppen einzubeziehen.
[...] Wir sind bereit, die für Lösungen dringend notwendigen Schritte mit unserer Expertise zu unterstützen und wir laden den Senat ein, auf die Akteure des sozialen Stadtwandels zuzugehen. Am Kottbusser Tor muss und wird hierfür ein erstes Zeichen gesetzt werden."

 

Die Initiatoren beider Aufrufe laden zudem zu einer Veranstaltung ein:
"Mieten - Mischung - Mehrwert. Warum Kotti & Co. uns alle angeht."
Mit Dr. Andrej Holm (Humboldt Universität Berlin), Dr. Serhat Karakayali (Universität Halle) und weiteren Gästen aus Wissenschaft, Kultur und Politik.
Freitag, 26. Oktober 2012 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Kreuzberg-Museum, Adalbertstr. 95a (U-Bhf Kottbusser Tor)

 
Zwangsumzüge für Hartz-IV-Empfänger und massiv steigende Mieten bedeuten für immer mehr Berlinerinnen und Berliner nicht nur, dass sie ihre
Wohnung aufgeben müssen, sondern auch, dass sie ihre zentralen  sozialen und ökonomischen Netzwerke verlieren. Zugleich bestimmt das dubiose Leitbild von einer gesunden "sozialen Mischung" weiterhin die Stadtentwicklungsdebatte. Was ist damit gemeint? Wie steht es dabei um das "Recht auf Stadt" und die freie Wahl des Lebensumfeldes?


Am 13. November 2012 wird dann eine von "Kotti & Co." initiierte Konferenz zum Sozialen Wohnungsbau im Berliner Abgeordnetenhaus stattfinden.

- Gesellschaft, Menschen im Kiez - vier Kommentare / Kein Trackback

14. Oktober 2012 - 21:00Erweiterung des Fernwärmenetzes

Straßensperrungen wegen Bauarbeiten auf der Danckelmannstraße

Straßensperrungen wegen Bauarbeiten auf der Knobelsdorffstraße

 

Die Bauarbeiten zur Erweiterung des Fernwärmenetzes bei uns im Kiez gehen auf der Danckelmannstraße und nun auch auf der Knobelsdorffstraße weiter. Erste Rohre wurden verlegt. Ein Abzweig in die Knobelsdorffstraße ist zusätzlich dazu gekommen. Dortige Hausinhaber wollten die Gelegenheit nutzen, um ihre Häuser anschließen zu lassen. Zwei U-Dehnungsbögen wurden nach den enstsprechenden Berechnungen auf der Hauptleitungsstrecke Danckelmannstraße eingefügt.

 
Baustelle Danckelmannstraße

Neue Fernwärmerohre verlegt (Danckelmannstraße)

U-Dehnungsbogen in Nähe der Anschlußstelle Danckelmannstraße

Zweiter U-Dehnungsbogen auf der Verlegungsstrecke Danckelmannstraße in Richtung Studentenwohnheim

- Kiez, Technik - Kein Kommentar / Kein Trackback

13. Oktober 2012 - 19:55Neues aus dem Bezirksamt

  • Fahrbahnsanierung Bismarckstraße
    Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf teilt mit, daß ab Montag, 15. Oktober 2012, im Bereich der Bismarckstraße zwischen Suarez-/Schloßstraße und Bismarckstraße 75 für voraussichtlich zwei Wochen Straßeninstandsetzungsarbeiten durchgeführt werden.

    Für den Verkehr werden zwei Fahrspuren je Richtung freigehalten. Für die Zeit der Baumaßnahme gilt für den gesamten Baustellenbereich Haltverbot. Das Tiefbauamt Charlottenburg-Wilmersdorf ist bemüht, diese Arbeiten zügig durchzuführen und bittet für unvermeidliche Behinderungen um Verständnis.
    Weitere Auskünfte erteilt die Mitarbeiterin des Tiefbauamtes, Frau Ueckert, unter Tel. 9029-14440.


  • Schließung des BAföG-Amtes für den Besucherverkehr
    Zur Abarbeitung dramatischer Bearbeitungsrückstände schließt das BAföG-Amt Charlottenburg-Wilmersdorf für den Besucherverkehr ab Montag, 15. Oktober 2012 vorläufig bis zum Ende des Jahres. Das BAföG-Amt Charlottenburg-Wilmersdorf ist zuständig für die Förderung von Schülerinnen und Schülern für die Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Spandau, Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf.

    Ziel der Maßnahme ist es nach Mitteilung des Bezirksamts, die Bewilligung der Anträge so schnell als möglich für alle Antragsteller zu realisieren.
    Hintergrund ist die Tatsache, dass aktuell immer noch mehr als 5000 Anträge von Schülerinnen und Schülern, deren Ausbildungsjahr im August begonnen hat, noch nicht abschließend bearbeitet werden konnten, da nicht ausreichend Personal zur Verfügung steht.
    Das BAföG-Amt ist ab dem 15.10. ausschließlich über den Postweg zu erreichen Änderungen im Verfahren sollen laufend auf der Webseite des Amtes bekannt gegeben werden. Antragsformulare für Neuantragsteller sind auch im Bürgeramt im Rathaus Charlottenburg erhältlich.

- Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

13. Oktober 2012 - 19:29Nachruf für Dieter Högermann

Der Förderverein Keramik-Museum Berlin e.V. trauert um den Designhistoriker, Museumskurator und Sammler Dieter Högermann, der am 1. Oktober 2012 im Alter von 78 Jahren gestorben ist.

Nachruf für Dieter Högermann (4. Mai 1934 – 1. Oktober 2012) des Fördervereins KMB:

Rund 20 Jahre lang unterstützte er das Keramik-Museum Berlin als Mitglied in dessen Förderverein und begleitete es mit seinem breitgefächerten Wissen bei zahlreichen Projekten.

Seine Kompetenz resultierte aus der langjährigen Tätigkeit am Berliner Bröhan-Museum, wo er als wissenschaftlicher Mitarbeiter maßgeblich mit Erwerbungen am Aufbau des Museums beteiligt war. Die 1973 bis 2001 von ihm betreuten Bestandskataloge zur Glaskunst, der Kunst der 20er und 30er Jahre, zur Metall- und Porzellankunst sind bald zu (vergriffenen) Referenzwerken für den Kunsthandel sowie für öffentliche und auch private Sammlungen geworden. In Qualität und Sorgfalt setzten sie Maßstäbe.

Gleichzeitig entstand eine repräsentative eigene Sammlung mit Schwerpunkt Industriedesign der Nachkriegszeit, die jetzt Aufnahme als Stiftung Högermann in das Museum Leuchtenburg/Kahla in Thüringen findet.

Darüber hinaus realisierte er monographische Ausstellungen über die zeitgenössischen Designer Wolf Karnagel (Grassi-Museum Leipzig 2000 und Stilwerk Berlin 2001) und Hans-Wilhelm Seitz (Stadtmuseum Jena 2007, Katalog: Gute Formen bei Tisch). Im vergangenen Jahr bereitete Dieter Högermann mit uns die vielbeachtete Ausstellung über Porzellan- und Keramikentwürfe von Hermann Gretsch (mit Katalog) im Keramikmuseum vor.

Der auch für seine kenntnisreichen und fundierten Artikel im Sammler-Journal bekannte Autor schrieb über Themen der angewandten Kunst, dem Kunstgewerbe, der Kunstindustrie und über Produktdesign. Dabei konzentrierte er sich auf die sogenannte „Gute Form“, wie sie der Deutsche Werkbund propagierte. Hervorzuheben sind die Beiträge über Porzellan (Fürstenberg, KPM Berlin, Burgau, Arzberg, Trude Petri), Keramik (Hedwig Bollhagen, Görge Hohlt) und Glas (Wilhelm Wagenfeld, Iittala Finnland) usw. Zu seinen Spezialitäten gehörten Künstler- und Firmen-Biographien, zuletzt über Uhren von Junghans und Braun, die er nach sorgfältiger Recherche und in einem unverwechselbaren Stil verfasste. Man kann von eine „Marke“ Högermann sprechen, die nicht nur für Sammler in der Lage war eine solide Orientierung zu bieten.

Neben vielen anderen beratenden Tätigkeiten war er Sachverständiger beim Münchner Design- und Kunstauktionshaus Quittenbaum.

Seine Freunde, Kollegen und Leser haben einen überaus informierten, hilfsbereiten und ebenso bescheidenen Menschen verloren.
Mayako Forchert und Heinz-Joachim Theis

Die Trauerfeier findet am Montag, dem 15.10. 2012 um 14:30 Uhr in der Kapelle auf dem Friedhof Heerstraße, Trauerhalle (Kapelle), Trakehner Allee 1, 14052 Berlin, statt. (U2 + S5: Bahnhof Olympiastadion)

Von Blumen- und Kranzspenden bitten wir abzusehen, stattdessen erbitten wir Spenden im Sinne des Verstorbenen an die Stiftung Leuchtenburg, Konto-Nr.: 1020012041, BLZ: 12030000 Deutsche Kreditbank,  KW: Sammlung Högermann

- Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

11. Oktober 2012 - 00:02Beruhigende Parkstreifen

Stress gab es in der Neuen Christstraße. Auslöser war ein neu ausgewiesener Behindertenparkplatz, der zugeparkt wurde. Die Polizei wurde gerufen und später nahm sich das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf (Ordnungsamt/Tiefbauamt) der Sache an. Ein Mitarbeiter des Ordnungsamts meinte beim ersten Ortstermin: an der Straßenseite dürfe man gar nicht parken, da keine Markierungen vorhanden wären. Das war allerdings nicht so ganz richtig. Die Streifen waren lediglich kaum noch zu entdecken, waren verblaßt, hatten sich in den Jahrzehnten aufgelöst.

Vor zwei Tagen wurden neue Parkstreifen an dieser Straßenseite aufgemalt. Ob nun wohl alle beruhigt sind?

   

- Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

10. Oktober 2012 - 00:24Herbst im Schloßpark

 
Herbstblüten im Schloßpark Charlottenburg

 

Herbstlaub im Schloßpark Charlottenburg

- Schlosspark, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

09. Oktober 2012 - 00:24Beruhigende Verkehrsmaßnahmen

Im Mai dieses Jahres wurde der letzte Versuch zur Sperrung der Knobelsdorffstraße beendet. Jetzt möchte die Firma Vattenfall anscheinend zeigen, wie man es richtig macht.

 
Pilotprojekt: Verwirrungstaktik - Verkehrsbeeinflussung durch (leichte) Veränderungen der Straßenführung

Projektentwurf:
Die Verwirrungstaktik soll zeigen, daß es mit relativ geringen und finanziell tragbaren Maßnahmen möglich ist, Ortsfremde ins Nirwana zu schicken. Diese kostengünstige Umrüstung der Straßenführung durch wegweisende Täuschung sollte fürs erste ausreichen um Fremdlinge, die sich einfach so erdreisten in unseren Kiez reinzufahren, um vielleicht aus niederen Beweggründen etwas beim hiesigen Gewerbe einkaufen zu wollen oder gar aus rein egoistischer Genußsüchtigkeit einen Kaffee zu trinken, nachhaltig zu verwirren und in die Irre zu führen.

Projektziel:
Auf daß sie hier nie wieder gesehen werden!

- Kiez, Satire - Kein Kommentar / Kein Trackback

08. Oktober 2012 - 00:02Wanted

 

- Kiezfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

07. Oktober 2012 - 00:02Neue Ausstellung in der Galerie am Savignyplatz

Die Galerie am Savignyplatz lädt herzlich zur Eröffnung einer neuen Ausstellung ein:

Ulrich Baehr
"Idyllen"  Malerei


>> "Ulrich Baehrs märkische Landschaften tauchen zu allen Jahreszeiten in die Kiefern- und Buchenwälder ein. Aber sie reflektieren diese Landschaften mit der geschärften Aufmerksamkeit für das kleine Detail, das mit den großen Weltbegebenheiten unterirdisch verknüpft ist."
(Volkmar Braunbehrens) <<

 
Eröffnung am Freitag, 12.Oktober 2012 um 20:00 Uhr
Ausstellung vom 13. Oktober bis zum 21.November 2012
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 15:00 - 19:00 / Sa 11:00 - 15:00 Uhr

 
Galerie am Savignyplatz (jetzt am Klausenerplatz!)
Nehringstraße 29
14059 Berlin

- Kunst und Kultur - zwei Kommentare / Kein Trackback

06. Oktober 2012 - 19:41StadtNatur

und Großstadttierchen

 
Heute: die Bären kommen

Waschbär  - auf dem Weg nach Berlin?

 

Wildschweine sind schon lange da und der Fuchs hat inzwischen Charlottenburg entdeckt und für lebenswert erachtet. Habicht, Bussard, Reiher und andere fühlen sich im Schloßpark wohl. Der Wolf ist bereits in Brandenburg angekommen. Und wann kommen die Bären?

Einer hat es schon geschafft: der kleinere Waschbär. Das hier gezeigte Exemplar lief uns zwar noch einige Kilometer vor Berlin über den Weg, doch viele seiner Artgenossen sind schon in der Stadt. Am Alex wurde er gesehen und an vielen anderen Stellen. So zählt ihn auch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zu den neuen Großstadttierchen.

Der Waschbär hat Verpflegung gefunden

- ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

05. Oktober 2012 - 00:02Erneuerung der Fahrbahndecke in der Knobelsdorffstraße

Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf teilt mit, daß ab Montag, 8. Oktober, bis voraussichtlich Montag, 5. November 2012, im Bereich der Knobelsdorffstraße von Sophie-Charlotten-Straße bis Königin-Elisabeth-Straße Straßenbauarbeiten durchgeführt werden.

Gleichzeitig wird von Montag, 8. Oktober, bis Samstag, 13. Oktober 2012, die Einfahrtsrampe Kaiserdamm Fahrtrichtung Nord der BAB A100 im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abt. X-Tiefbau, saniert. Während der gesamten Baumaßnahme ist die Ausfahrtsrampe Kaiserdamm Fahrtrichtung Süd der BAB A100 gesperrt.

Knobelsdorffstraße Richtung Autobahn (2008)

 
Für die Erneuerung der Knobelsdorffstraße ist der Abschnitt zwischen Königin-Elisabeth-Straße und Sophie-Charlotten-Straße einspurig in Richtung Sophie-Charlotten-Straße befahrbar.

Die Baumaßnahme wurde mit der Verkehrslenkung Berlin hinsichtlich der Verkehrsführung abgestimmt und entsprechend angeordnet. Die Baumaßnahme wird aus Mitteln des Straßeninstandsetzungsprogramm 2012 finanziert.

 
Für die Zeit der Baumaßnahme gilt für den gesamten Baustellenbereich Haltverbot. Das Tiefbauamt Charlottenburg-Wilmersdorf ist bemüht, diese Arbeiten zusammen mit der bauausführenden Firma zügig durchzuführen und bittet für unvermeidliche Behinderungen um Verständnis. Weitere Auskünfte erteilt der Mitarbeiter des Tiefbauamtes, Herr Schmohl, unter Tel. 9029-14464.

- Kiez - ein Kommentar / Kein Trackback

04. Oktober 2012 - 22:54Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs

10. Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs vom 11. Oktober bis 16. November 2012 mit über fünfzig Dialogrunden.

 
Das diesjährige Thema der Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs lautet "775 JAHRE BERLIN – WER MACHT GESCHICHTE(N)?" Berlinerinnen und Berliner kommen zusammen, um MITEINANDER statt übereinander zu reden. Rund 70 Organisationen haben die Initiative ergriffen und werden vom 11. Oktober bis zum 16. November 2012 zu etwa 60 Dialogrunden einladen. Darunter sind Vereine, Bildungseinrichtungen, Nachbarschaftszentren, Institutionen, Verwaltungen, Unternehmen, Selbstorganisationen von Migranten, Quartiersmanagementbüros und Privatpersonen.

Anlässlich des Jubiläums 775 Jahre Berlin haben die Veranstalter das Thema „Wer macht Geschichte(n)?“ aufgegriffen und wollen den Austausch über die Vielfalt von Geschichte(n) im Kontext von Geschichts-, Gedenk- und Erinnerungskultur aufnehmen. Die Ausgangsfragen der Dialogrunden sind sehr vielfältig: Es wird u.a. gefragt wie Geschichte Identität(en) stiftet, welche Perspektivenvielfalt unser Geschichtsbewusstsein hat, wie historische Erfahrungen über die Generationen weitergegeben werden und wie durch Geschichtsvermittlung Stereotypen und Klischees erzeugt und verfestigt werden.

Am 16. November 2012 findet die Dialogreihe im Theater „Aufbau Kreuzberg“ ihren Abschluss. Unter dem Titel „Begegnung schafft Räume“ werden sich Teilnehmer der vorangehenden Dialogtische sowie weitere Gäste über ihre unterschiedlichen Perspektiven auf das diesjährige Motto austauschen. Es wird darüber hinaus ein interkulturelles Rahmenprogramm mit Musik und Buffet geben.

Weitere Informationen und Kontakt:
Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs
Koordination:
Antirassistisch-Interkulturelles Informationszentrum ARiC Berlin e.V.

- Gesellschaft, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

03. Oktober 2012 - 19:13Veranstaltungstipps

  • Ausstellung: Erwin Barth - Gestern und Heute: Blumen für Herrn Barth - 100 Jahre Mierendorffplatz
    Am Donnerstag, 4. Oktober 2012 um 18:00 Uhr, wird die die Ausstellung über Erwin Barth im Haus am Mierendorffplatz eröffnet. Einführende Worte spricht Prof. Dr. Johannes Küchler, einer der letzten Inhaber des Lehrstuhls für Gartenkunst der TU Berlin und damit auch Nachfolger von Erwin Barth, der seinerzeit ebenfalls an der Universität lehrte. Literarisch und musikalisch begleitet wird der Abend mit alt-berliner Liedern von „Emilie vor Alles“, Dienstmädchen aus Alt-Berlin, alias Annette Ruprecht.
     
    Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Entstehung des Mierendorffplatzes vor 100 Jahren, dessen Planung und gärtnerische Gestaltung Erwin Barth zu verdanken ist. Erwin Barth war von 1912 bis 1926 Gartenbaudirektor in Charlottenburg, bzw. in Berlin. Er hat unter anderem den Lietzenseepark, den Karolinger Platz, den Klausenerplatz (Umgestaltung 1921/1922) und den Volkspark Jungfernheide angelegt. Der Mierendorffplatz wurde 1978/79 wieder komplett nach Barths Plänen hergestellt.

    Der Stellvertretende Bezirksbürgermeister Klaus-Dieter Gröhler, der die Ausstellung eröffnen wird, dazu: “Die Intention von Erwin Barth, innerstädtisches Grün dort besonders liebevoll und attraktiv zu gestalten, wo die Menschen nicht über eigene Gärten verfügen, ist heute aktueller denn je - auch wenn uns die Haushaltslage des Bezirks dafür oft wenig Spielräume eröffnet."
    Erwin Barth
    war auch bereits bei Nutzung fotografischer Techniken auf Höhe der Zeit und seine Einstellung zur Nutzung und der Gestaltung von Parks und Anlagen war vorbildlich: >>Erwin Barth schuf keine Schmuckgärten nur zum "Lustwandeln", sondern grüne Oasen - auch in dicht bebauten Teilen der Großstadt Berlin -, wo Kinder geschützte Freiräume und Erwachsene Orte der Erholung fanden.<<

    Haus am Mierendorffplatz
    Mierendorffplatz 19 (an der Ecke zur Lise-Meitner-Straße), 10589 Berlin-Charlottenburg
    Öffnungszeiten (bitte vorher telef. Nachfragen 030 344 58 74):
    Mi und Do 14:00 - 18:00, Fr 16:00 - 18:00, So: 13:00 - 15:00 Uhr

      
  • Familiensonntag im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf: alte Spiele und mehr
    Am Sonntag, 7. Oktober 2012 von 11:00 bis 13:00 Uhr, lädt das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf Jung und Alt zum nächsten Familiensonntag ein. Die Einladung zu dieser Veranstaltung richtet sich an Eltern und Großeltern, die sich Freude an Geschichten, Spielen und Basteln bewahrt haben, und ihre Kinder oder Enkelkinder, die mindestens 6 Jahre alt sein sollten.
    Zur Einstimmung gibt es Gespenstergeschichten, dann geht es mit Rate-, Brett-, Geduld- und Vexierspielen weiter, die alle eine Besonderheit haben: sie wurden vor gut 100 Jahren gespielt.
    Den spannenden Vormittag, bei dem man auch etwas über Geschichte und Kindheit früher erfährt, gestalten Sabine Kuhnert, Mitglied des Freundeskreises des Museums, Monika Cieslik von Alm sowie weitere Museumsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Am Ende des Vormittags gibt es für jedes Kind ein selbstgefertigtes Spiel-Mitbringsel für zu Hause, das dort mit Sicherheit noch nicht bekannt ist.

    Der Eintritt ist frei.
    Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim
    Schloßstraße 55, 14059 Berlin-Charlottenburg

     
  • Mitmach- und Mitzauber-Geschichten mit dem Märchenzauberer
    Jan Dober ist nun mit Kindertheater, Lesungen und Zauberkunst neben dem Charlottenburger Spiegelsalon auch an einem neuen Ort direkt bei uns im Kiez zu erleben.
    • 18.10.2012 (Do) - Programm Timmy im Elfenfabelwesenwald - Beginn: 16:30 Uhr -  Dauer: ca. 50 min.  (ab 3 Jahren)
    • 25.10.2012 (Do) - Lesezeit mit Kindern - Beginn: 16:30 Uhr - Dauer: ca. 30-40 min. (Eintritt frei)
    • 24.11.2012 (Sa) - Kinder Überraschungsprogramm - Beginn: 15:30 Uhr - Dauer ca. 50 min. (ab 4. Jahren)

    Kindercafé Frechdaxx
    Wundtstraße 20 - 14059 Berlin-Charlottenburg

     
  • Stadtgeschichtlicher Rundgang in Schöneberg "Stationen der Moderne"
    Die Zeichen- und Malschule des Vereins der Künstlerinnen zu Berlin, Jugendstilbauten wie der Hochbahnhof  Bülowstraße (1902 eröffnet), Herwarth Waldens STURM-Gründungen in der Potsdamer Straße (ab 1912), waren Teil der Berliner Moderne. Ein Höhepunkt war 1913 Waldens internationale Kunstausstellung „Erster Deutscher Herbstsalon“.
    Der Rundgang beginnt an diesem historischen Ort, Potsdamer Straße 180 Ecke Pallasstraße. Danach wird das Jugendstilhaus Potsdamer Straße 131 (bekannt als Medienhaus) und der Jugendstil-Bahnhof Bülowstraße besichtigt. Ein weiteres Highlight gibt es in den ehemaligen Atelierräumen des Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen zu Berlin, Potsdamer Straße 98A. Hier führt Ulrike Petry durch die Ausstellung Zirkusbilder von Alexander Camaro 1918-1987, die bis zum 18. Oktober verlängert wurde.
    Die Führung mit Sibylle Nägele und Joy Markert folgt ausgewählten Stationen des stadtgeschichtlichen Projekts "Historische Orte sichtbar machen". Der Rundgang ist eine Kooperations-Veranstaltung mit dem Literatur-Salon Potsdamer Straße im Rahmen der Reihe: "Schaut sie an, die Landstraße im Städtemeer. Jubiläen der Potsdamer Straße 2012-2013". Die Teilnahme kostenlos.
    Samstag 6. Oktober 2012 um 15:00 Uhr
    Treffpunkt: an Tafel 11 am PallasT, Potsdamer Straße 180, Ecke Pallasstraße, Berlin-Schöneberg


Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

- Kinder und Jugendliche, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

02. Oktober 2012 - 00:02Thema Gasbeleuchtung auf der 5. Senioren-BVV

Seniorenvertretung behindert auf der 5. Senioren-BVV das freie Anhörungsrecht der Bürger zum Thema Gasbeleuchtung in Charlottenburg-Wilmersdorf
 
Am vergangenen Donnerstag, den 27.9.2012, fand im überfüllten BVV-Saal des Rathauses Wilmersdorf die jährliche sogenannte Senioren-BVV statt. Sogenannt, als es sich im Grunde nur um eine öffentliche Anhörung der Bürger über 60 durch die Seniorenvertretung handelt.
Dort werden eingereichte Anfragen und Anträge dem Bezirksamt zur Stellungnahme vorgelegt, und zu jeder der 34 Tagesordnungspunkte können dann in Widerrede/Ergänzung noch drei weitere Redebeiträge von den anwesenden Teilnehmern vorgetragen werden.
 
So weit so gut. Zum Skandal entwickelte sich jedoch die Veranstaltung (angeblich aus Zeitgründen) als auf eine Bürgerfrage zur Gasbeleuchtung im Bezirk Stadtrat Schulte außerordentlich umfangreich Stellung beziehen konnte, dann aber von der Versammlungsleitung kein Redebeitrag aus dem Saal zugelassen wurde. Stattdessen wurde die Veranstaltung abgebrochen und sämtliche weiteren Fragen zur schriftlichen Beantwortung ausgesetzt.

[weiterlesen]

Joachim Neu - Gastautoren, Politik - zwei Kommentare / Kein Trackback

01. Oktober 2012 - 00:02„Ökokiez 2020“ zwischen Trug und Tatsachen


Zuerst eine Bemerkung am Rande: Wie kommt es eigentlich, daß die Bezirksverordneten noch am Abend der BVV-Sitzung die Antworten der Stadträte auf die Bürgerfragen erhalten, die fragenden Bürger selbst aber tagelang immer wieder im Internet nachschauen müssen, ob die Antworten endlich eingetroffen sind? Sagt diese Reihenfolge der Antwortenübermittlung etwas aus über das Verhältnis der Bezirkspolitiker zu den „Menschen draußen im Lande“?


Aber jetzt zu den Antworten der Umweltstadträtin auf die Septemberfragen zu „Ö 20“ (3.Einwohnerfrage):

Antwort zu 1: Also stimmt das Gerücht, daß der Projektträger Jülich (PtJ) maximal eine halbe Stelle für den Klimaschutzmanager genehmigen will. Und man versteht jetzt auch, daß der Job begehrt ist: Wenn 12.852 bzw. 13.480 € der bezirkliche Eigenanteil in Höhe von 35% für dessen Gehalt ist, bedeutet das immerhin ein Einkommen von 3.060 bzw. 3.209 € im Monat –  für eine Halbtagsstelle. Wohl dem, der den Posten erhält! Und dafür sind wirklich rasch noch vor der selbstverordneten Haushaltssperre Steuergelder reserviert worden, statt sie für tatsächlich „umweltschutzfördernde Maßnahmen“ zu nutzen? 

Antwort zu 4: Interessant, daß es neben dem Klimaschutzkonzept (KSK) – und nicht zu vergessen der Studie „Prima Klima“ von diges/argus – noch eine (weitere) Vorstudie gab, also noch mehr öffentliche Gelder verausgabt wurden. Nur schade, daß die Umweltstadträtin wieder so vage in ihrer Antwort bleibt (übrigens ebenso das KSK). Zu gern hätte man gewußt, wer sie machen durfte und wo sie nachzulesen ist. Der kleine Hinweis auf S. 22f. im KSK deutet immerhin darauf hin, daß unsere frühere Vermutung zutraf, daß nämlich die versuchte Durchsetzung einer dauerhaften Schließung der Knobelsdorffstraße für die Akquirierung der bisherigen Fördergelder (und damit als Voraussetzung für den Posten des Klimaschutzmanagers) von grundlegender Bedeutung war (siehe hierzu unter „Verkehrsberuhigung“).

  
Wenn auch angeblich nicht dem Bezirksamt, so sind jetzt den Bürgern also folgende Mindestkosten in Verbindung mit „Ö 20“ bekannt: 

    7.270 für „Prima Klima“
    2.965 für eine Vorstudie im Vorfeld des KSK
102.082 für das KSK
      613 für ein Faltblatt zum 29.2.2012

112.930 € öffentlicher Gelder

Das ist eine nicht unbeträchtliche Summe für nichts als Papier; und dabei fehlen noch die Aufwendungen in Form von Arbeitsstunden der Umweltstadträtin, des Leiters des Umweltamts und gewiß noch einiger Mitarbeiter.

[weiterlesen]

Michael R. - Gastautoren, Politik - zwei Kommentare / Kein Trackback