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31. Juli 2011 - 08:00Süß!

Bei uns gibt es ja nicht nur Musikvideos und Politikerschelte! :)

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- Netzfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

31. Juli 2011 - 00:02„Endspurt zum Schmunzeln“ im Keramik-Museum

Der letzte Tag, Montag der 15. August, rückt näher, an dem die charmant-lustige Sonderausstellung "Intermezzo – von LORIOT bemalte Keramik" im Keramikmuseum gezeigt wird.

Wegen des großen Zuspruchs, den die Ausstellung erfahren hat (sie wurde zwischendurch bis zum 15. August verlängert) öffnet das Museum jetzt bis Ausstellungsende täglich von 13:00 bis 17:00 Uhr. Rund fünfzig Gefäße und Kacheln, von Martina Robl entworfen und gefertigt, von Vicco von Bülow - alias LORIOT - persönlich bemalt, führen in die fröhlich-skurrile Welt des großen Meisters des Humors.

Am Sonntag, 14. August 2011, möchte Herr Theis, als Leiter des Museums, gemeinsam mit Martina Robl ab 14:00 Uhr bei einer Kaffeetafel im romantischen Ambiente des Museumsgartens den großen Erfolg und den Ausklang der Ausstellung allen Gästen mit leckerem Kuchen "versüßen".

Gleichzeitig werden im Keramik-Museum zwei weitere Ausstellungen gezeigt:

  • Kunsthandwerk Richard Uhlemeyer – Keramik aus Hannover 1954 bis 1961 (bis 15. August)
  • Gerda Körting (1911-2004) und Heiner H. Körting (1911-1991) – Keramik aus Thüringen (bis 31. Oktober)

Der Eintritt für alle drei Sonderausstellungen beträgt 2,- Euro.

Keramik-Museum Berlin (KMB)
Schustehrusstraße 13  in 10585 Berlin

- Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

30. Juli 2011 - 19:36Informationen zum Charlottenburger Arzt Dr. Erich Paulun gesucht

Wir haben eine neue Anfrage erhalten

Hallo Berlin,
vom Charlottenburger Rathaus wurde ich an diese Adresse verwiesen. "Wenn überhaupt einer etwas weiss, dann dort."
Ich recherchiere die Biographie des deutschen Arztes Erich Paulun, der in China hoch verehrt wird, in Deutschland ist er allerdings nahezu unbekannt.
Krankenhäuser, eine Universität und eine medizinische Fakultät berufen sich auf ihn als Gründer. Das alles passierte zwischen 1900 und 1909, einer Zeit des Imperialismus und Kolonialismus. Aus dieser Zeit gibt es nur sehr wenige in China vorzeigbare Deutsche.
Mein konkretes Problem: Dr. Paulun war im April 1908 in Berlin. Die private Anschrift war Berliner Str. 98, heute Otto-Suhr-Allee 98. Das ist heute sozusagen die rechte Ecke des Rathauses.

 
Es wäre interessant zu erfahren, ob 1908 dort ein Hotel, eine Pension oder ein Privathaus stand und ob es ggf. noch alte Adressbücher gibt.
Pauluns Vater (Hermann) war 1832 in Berlin geboren, arbeitete in Pommern, aber verstarb 1864 (vor dem 3.5.1864) in Berlin.
Pauluns Mutter verstarb zum gleichen Zeitpunkt ebenfalls in Berlin; beide vermutlich in einer Art Tuberkulose-Sterbeklinik.
Paulun war damals ca. 2 Jahre alt. Es gab auch eine Schwester (Marie), die beim Tod der Eltern ca. 4 Wochen alt war.
Die Schwester Marie gilt als verschollen, aber sie - wahrscheinlicher die Tochter Mie Otto-Paulun - sollen Schauspielerin gewesen sein. Der Eheman, der Schauspieler Hans Otto, starb am 24.11.1933 (nach 11 Tagen Folter) als einer ersten linken Künstler; ermordet von den Nationalsozialisten.
Ich halte es für sinnvoll, diese vergessenen Personen wieder in die Erinnerung zurück zu holen und würde mich freuen, dabei Unterstützung zu finden.
Ich bin für jeden Hinweis dankbar.
Mit freundlichen Grüßen

Wer kann Auskunft geben?
Entweder per Kontaktformular, E-Mail an das Kiez-Web-Team, oder auch direkt über die Kontaktangaben auf dieser Webseite über Dr. Erich Paulun.

- Geschichte, Menschen im Kiez - ein Kommentar / Kein Trackback

30. Juli 2011 - 00:02Wahlkampfvorbereitungen (2011)

Bald legen die gesammelten "Windeier" wieder so richtig los .....

- Netzfundstücke, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

29. Juli 2011 - 16:11System Administrator Appreciation Day 2011

Liebe SysAdmins,

an dieser Stelle (nicht nur) zum heuten „Feier“tag ein herzliches DANKE für Eure Arbeit und Leistungen, die man meist gar nicht bemerkt (da Ihr Eure Sache offensichtlich gut macht!) …
ohne Euch ginge nix.

Besonderer Dank geht an [marcel], ohne den unsere ganzen Kiezseiten nicht gehen würden. :-)

- Gesellschaft, Netzfundstücke, Technik, ZeitZeichen - zwei Kommentare / Kein Trackback

29. Juli 2011 - 00:04Gemeinsame Aussichten

 

- Mein Kiez, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

27. Juli 2011 - 00:02Lesen im Schloßpark Charlottenburg

Die Heinrich-Schulz-Bibliothek und LesArt laden Kinder von 4 bis 5 Jahren zum "Lesen im Park" ein. Die Aktion "Lesen im Park" soll ein Angebot für Kinder sein, die während der Sommerferien nicht verreisen. Auch im Schloßpark Charlottenburg gibt es immer etwas zu entdecken und vielleicht ist ja auch ein Buch über Bienen, Mäuse oder Eichhörnchen im Angebot.

Montag, 8. August 2011 von 10:00 bis 12:00 Uhr
Schloßpark Charlottenburg (auf der Liegewiese am Spielplatz nahe dem Bahnhof Jungfernheide)
Eintritt kostet es im Schloßpark nicht und auch die Teilnahme an der Leserunde ist frei.

Bei Regen findet die Veranstaltung in der Heinrich-Schulz-Bibliothek im Rathaus Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee 96 statt.

 
>> Das Berliner Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur „LesArt“ entwirft neue Modelle zur Leseförderung und koordiniert jugendliterarische Aktivitäten in ganz Deutschland. Die Idee für "Lesen im Park" als Angebot für Kinder, die während der Sommerferien nicht verreisen, wurde gemeinsam mit den Kinder- und Jugendabteilungen der Berliner Öffentlichen Bibliotheken entwickelt. Das kostenlose Angebot gehört mittlerweile in vielen Stadtbibliotheken zum festen Jahresprogramm. <<
Weitere Informationen zur Veranstaltung:
* Heinrich-Schulz-Bibliothek unter Tel. 9029-12205
* LesArt

- Kinder und Jugendliche, Schlosspark - zwei Kommentare / Kein Trackback

26. Juli 2011 - 00:02Berliner Mieterbewegung - stadtvernetzt aktiv

...  weiter gehts....

  
Noch einige Meldungen der letzten Zeit:

  • Auch Migranten machen im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gegen die derzeitige Wohnungspolitik mobil. Frau Ülker Radziwill beantwortet dagegen bei uns in Charlottenburg nicht mal den an sie gerichteten Offenen Brief - ganz zu schweigen von irgendwelchen Äußerungen und Taten zu "sich an die Spitze der Mieterbewegung setzen" .....
    Unter dem Motto „Wir sind Kreuzberg – Wir bleiben“ verteilten die Anwohner Kuchen und sammelten Unterschriften gegen die Verdrängung. Auch das türkische Fernsehen war vor Ort.
    * Junge Welt vom 28.06.2011
    * Berliner Mietergemeinschaft - MieterEcho vom 27.06.2011

     
  • Es gibt tatsächlich noch ein Mitglied der SPD mit Mumm und politischem Rückgrat. Eine Frau natürlich: Gerlinde Schermer. Sie war sogar bei der wohnungspolitischen Konferenz der Berliner Mietergemeinschaft dabei. Sie fordert unverzügliches Handeln des Abgeordnetenhauses gegen steigende Mieten. Leider: eine (Frau) ist zu wenig. Bedauerlicherweise haben wir hier am Klausenerplatz kein einziges derart selbstbewußtes Mitglied einer politischen Partei, der oder die konsequent auf der Seite der Bürger und Mieter steht - oder kennen Sie eines?
    * Gerlinde Schermer
     
     
  • Übrigens wird auch in Tel Aviv gerade gegen Mietenwahn und eine verfehlte Wohnungspolitik protestiert.
    * Gentrification Blog - "Zeltstadt gegen steigende Mieten"

- Gesellschaft, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

25. Juli 2011 - 00:02Noch 'ne Kiezmaus

Diese Art Maus findet man allerdings nicht in einer Hausecke. Sie gibt es bei Recep - auf Wunsch sogar ganz zahlreich ;)

Kiezer Eismaus

- Gewerbe im Kiez, Kiezfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

23. Juli 2011 - 00:02Musik zum (verregneten) Wochenende

- Netzfundstücke, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

22. Juli 2011 - 23:35Wahlen in Berlin 2011

Die Landeswahlleiterin hat heute in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, welche Parteien durch den Landeswahlausschuss für die Berliner Wahlen am 18. September 2011 zugelassen wurden.

Danach wurden insgesamt 22 Parteien mit Landes- oder Bezirkslisten zugelassen. Einige davon treten allerdings nur in einzelnen Bezirken an.

Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf werden folgende 18 Parteien zur Wahl zum Abgeordnetenhaus und zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) stehen:

  • SPD - Sozialdemokratische Partei Deutschlands
  • CDU - Christlich Demokratische Union Deutschlands
  • Grüne - Bündnis 90/Die Grünen
  • Die Linke
  • FDP - Freie Demokratische Partei
  • Piraten - Piratenpartei Deutschland 
  • Die Partei - Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative
  • Tierschutzpartei - Partei Mensch Umwelt Tierschutz
  • BüSo - Bürgerrechtsbewegung Solidarität
  • ÖDP - Ökologisch-Demokratische Partei
  • PSG - Partei für Soziale Gleichheit, Sektion der Vierten Internationale
  • BIG - Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit
  • DDP - Deutsche Demokratische Partei
  • DKP - Deutsche Kommunistische Partei
  • Die Freiheit - Bürgerrechtspartei für mehr Freiheit und Demokratie
  • Deutsche Konservative - Deutsche Konservative Partei
  • Pro Deutschland - Bürgerbewegung pro Deutschland
  • NPD - Nationaldemokratische Partei Deutschlands

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22. Juli 2011 - 19:08TV-Tipp: Chronik einer Entmietung

Kurzfristig erfahren, aber auch noch in der ARD-Mediathek zu sehen. Schikane und Vertreibung - wie alles schon mal am Klausenerplatz erlebt.

Chronik einer Entmietung
Film von Ulrike Baur
Freitag, 22. Juli 2011 um 20:15 Uhr auf 3sat

Investoren kontra Mieter

Chronik einer Entmietung

Ein Film über den Konflikt in der Nachbarschaft: Eine 87jährige muss ihre Wohnung räumen, andere Mieter werden für den Bau einer Tiefgarage vertrieben. Prozessieren - ausharren - das Feld räumen? Wie geht es weiter?

Raus wegen Aufstockung

Erika D. schaut vom Fenster ihrer Dachwohnung aufs Heidelberger Schloss. Seit 58 Jahren, denn so lange lebt sie schon in diesem Haus aus der Gründerzeit, das kürzlich verkauft wurde an einen Projektentwickler, der große Pläne hat. Die 87-Jährige kann nicht glauben, dass es ihre Wohnung schon bald nicht mehr geben soll, wenn das Haus aufgestockt wird.

Ein Investoren-Monopoly

Erst als der Investor junge Polen einquartiert, die sie mit lauter Musik beschallen, als im gemeinsam genutzten Garten die ersten Bäume fallen für den Bau einer Tiefgarage, da wird allen Mietern klar, worum es geht: Um ihre Vertreibung. 

Quelle: Südwestrundfunk SWR.de

- Gesellschaft, Netzfundstücke - Kein Kommentar / Kein Trackback

22. Juli 2011 - 00:22Eine (quicklebendige) Königin im Schloßpark Charlottenburg

Eine lebendige Königin im Schloßpark? Wie das? Wir wissen doch, daß es gar keine Königin mehr im Schloß Charlottenburg gibt. Luise, Sophie Charlotte und wie sie alle hießen, sind schon lange nicht mehr: alle mausetot. Gelegentlich, besonders zu irgendwelchen Jubiläen, wird noch gern mal ein Hype um sie entfacht - damit wieder Zaster in die Kasse der SPSG gespült wird. Das ganze Jahr über kann man sich Reste des, den Untertanen abgezockten, oft sogar kriegerisch ergaunerten, königlichen Plunders gegen teures Eintrittsgeld im Schloß anschauen.

Sollte die Mitteilung, im Schloßpark gäbe es eine Königin, nur ein kleiner Scherz sein? Bei meinem ersten Ausflug hatte ich jedenfalls nicht die kleinste Spur von einer lebenden Königin gefunden. Doch, man bestand darauf: Es gibt sie! Also startete ich einen zweiten Versuch, diesmal mit einem schnell von einer Nachbarin hingekritzelten Lageplan versehen.

In einen wilden Teil des Schloßparks führte der Plan. Rein in die wilde Natur, durch tiefes Unterholz gekrochen, Zweige peitschten ins Gesicht, der Kopf summte schon - wo soll denn hier eine Königin sein? Doch plötzlich schimmerte etwas durchs Dickicht. Tatsächlich, ist ja unglaublich, völlig versteckt liegt da doch noch ein weiteres Schloß mitten im Schloßpark Charlottenburg. 

Versteckt im Schloßpark ...

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- Kiezreportagen, Schlosspark - Kein Kommentar / Kein Trackback

21. Juli 2011 - 00:22Every Little Path - Jeder kleinste Pfad

Als Kind sammelte ich mit großer Begeisterung Münzen und Briefmarken. Mein Opi war ein echter Kenner und besaß von beidem eine riesengroße Sammlung, und er brachte mir vieles bei. Bald hatte auch ich eine vorzeigbare Sammlung, darunter befanden sich auch etliche Briefmarken aus Malta. Meine große Liebe aber galt den maltesischen Münzen, es gab achteckige und zehneckige, und sie waren deshalb etwas ganz Besonderes. Ich weiß noch, wie ich meine USA-Münzen gegen die Malta-Münzen meines Freundes Boris eintauschte. Im selben Alter (ich war ungefähr zehn Jahre alt) reiste unsere Familie nach Österreich, wo wir auch das Maltatal besuchten, das mir vorkam wie der Regenwald. Seitdem brachte ich Malta immer mit grünen, üppigen Wäldern und gigantischen Wasserfällen in Verbindung. Malta, das waren orientalisch anmutende Münzen, eher seltene Briefmarken und Regenwald, das war meine kindliche Vorstellung.

Als ich 1987 das erstemal Malta und Gozo bereiste, fiel mir sogleich eine kleine 5 Cent-Münze in die Hände, in der die Ecken noch im Inneren angedeutet waren. Ein Krebs war darauf abgebildet, und weil der Krebs mein Sternzeichen ist, ließ ich mir gleich von einem netten maltesischen Schlosser ein Loch durch die Münze bohren, so dass daraus ein Anhänger wurde, den ich noch heute besitze. Es gab auch tatsächlich noch immer richtig eckige Münzen, das 25 Cent-Stück und das 50-Cent-Stück.

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Anke Jablinski - Gastautoren - Kein Kommentar / Kein Trackback

20. Juli 2011 - 00:02Jeder Vogel braucht ein Häuschen ....

... jedes Tier einen Stall, eine Höhle, einen Bau. Manchmal sorgen sogar Menschen dafür.

<span>Ein Häuschen für den Vogel - Glück und Freude für den Kiez</span>

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19. Juli 2011 - 00:04Sanierungsbetroffener Mieter No 77771

Eva Schindele hatte es in ihrem Buch aus dem Jahr 1980 über das damalige Geschehen im Kiez am Klausenerplatz so beschrieben: >>Bewohner sind in diesem Zusammenhang nichts anderes als Hindernisse, die die Stadtsanierung stören. Sie erscheinen als passive Wesen, über die man bestimmt, die man verwaltet, mit denen man macht. Man operiert mit ihnen als Zahlen, in Tausenden.<<

So taucht der Mieter (angenommen) als MV 7200/4563/77771 in den Büros der Wohnungsvermieter und Planungsstrategen auf. Da es sich dabei aber nicht nur um eine Zahl, sondern tatsächlich um einen echten Menschen handelt, geben wir ihm noch den Vornamen: Gentrifico. Gentrifico 77771, wie wir ihn ab jetzt nennen werden, wohnt seit etwa 35 Jahren bei uns im Kiez am Klausenerplatz und seit ca. 30 Jahren in einem der jetzt auf dem Sanierungsplan stehenden Häuser.

Gentrifico 77771 kam vor einigen Wochen in die Sprechstunde des Mieterbeirats vom Klausenerplatz. Die nächste Mieterhöhung war eingetroffen, die, wie bei der GEWOBAG üblich (vom Senat vorgegeben!), bis auf den abgerundeten Cent genau an die rechtlich zulässige Kappungsgrenze von 20 Prozent auf die Grundmiete (in drei Jahren) ging. Damit war die Mietübernahmegrenze beim JobCenter überschritten, denn Gentrifico 77771 ist Hartz-IV-Empfänger. Das JobCenter hatte schriftlich zu verstehen gegeben, daß es die neue Miete nicht mehr übernehmen werde. Ein erster Versuch dort und auch bei GEWOBAG eine Lösung zu finden, war erfolglos geblieben. Schwer getroffen und verzweifelt flossen Tränen. Ich sage das hier nicht aus Gefühlsduselei, sondern weil es einmal den Tatsachen entspricht, beileibe kein Einzelfall ist, und ich hiermit auch mal ganz deutlich meine Verachtung für das Gebaren von verkommener strotzverlogener Politik, die auch noch das Wort "Sozial" in der Bezeichnung führt, ausdrücken möchte. Der Mieterbeirat unternahm eine Vermittlung direkt mit dem Mieter im Büro der GEWOBAG. Dabei wurde eine Lösung seitens der GEWOBAG und anschließend auch des Job-Centers gefunden und der Mieter konnte (vorerst) in seiner Wohnung bleiben. Das sei hier ausdrücklich lobend erwähnt.

Wir werden nun hier den Weg des sanierungsbetroffenen Mieters Gentrifico 77771 stetig verfolgen. Wir werden exemplarisch an diesem konkreten Fall berichten, wie es ihm während der kommenden Sanierung ergeht, was ihm dabei alles widerfährt, welche Folgen bei seiner Miete entstehen und letztendlich, ob er anschließend in der Wohnung bleiben kann - also, ob die Politik, wie sie immer verspricht, für sozialverträgliche und bezahlbare Mieten sorgen wird, damit alle Mieter in ihren Wohnungen (oder zumindest im Kiez) bleiben können.

PS
Wir werden nebenbei auch über andere Beispiele berichten, sofern sie uns mitgeteilt werden. Das ist auch nicht allein auf Hartz-IV-, Sozialhilfe-, Grundsicherungs-Empfänger, beschränkt, sondern betrifft alle Menschen mit kleinerem Einkommen - wie auch alle, die sonstwie unter der Sanierung leiden sollten. Wer noch bereit ist, als Sanierungsbetroffener Mieter XYZ 12345 uns von seinem künftigen Sanierungs-Erleben fortlaufend zu berichten, möge sich bei uns melden.

- Kiez, Menschen im Kiez - ein Kommentar / Kein Trackback

19. Juli 2011 - 00:02Sanierungsvorhaben 2012-2022 Klausenerplatz

Die GEWOBAG hat erste Ankündigungen für eine "Bauplanung 2012- 2022" zur Sanierung vorgelegt. Die ersten Mieter haben inzwischen die Ankündigungen schriftlich erhalten.

In dem entsprechenden Schreiben wird den betroffenen Mietern eine "Bestandsaufnahme und Erstellung planerischer Unterlagen" angekündigt. Das soll in den nächsten Wochen erfolgen. Für die Bestandsaufnahme und Erstellung planerischer Unterlagen für eine Instandsetzung und Modernisierung der Wohnungen und der Gebäude wurden verschiedene Planungs- und Architekturbüros beauftragt. Dabei sollen auch gutachterliche Untersuchungen an den Holzbauteilen, die Wohnungen, das Dach und das Treppenhaus betreffend, durchgeführt werden. (siehe dazu das Interview mit Hardt-Waltherr Hämer aus der alten Sanierungsgeschichte)

Diese Unterlagen sollen als Grundlage für weitere Entscheidungen zu den Arbeiten dienen, die für den September 2011 vorbereitet werden. Nach den endgültigen Entscheidungen, will die GEWOBAG die Mieter umfänglich informieren.

In der Planung für das Jahr 2012 sind folgende Häuser enthalten:

  • Klausenerplatz 5 und 6
  • Neufertstraße 14, 16, 22 und 24
  • Seelingstraße 51 und 53
  • Sophie-Charlotten-Straße 83 und 84a

In den folgenden Jahren wird es voraussichtlich weitergehen, denn das Vorhaben wird für einen Zeitraum von 2012 bis 2022 angegeben. Damit handelt es sich um ein umfassendes Sanierungsvorhaben, selbst wenn es bei 10 Häusern pro Jahr bleiben sollte (Insgesamt - mit Alt- und Neubauten! - sind ca. 175 Häuser im Bestand der GEWOBAG). Der genaue Umfang der geplanten Sanierung/Modernisierung ist derzeit also noch nicht bekannt. Es fielen allerdings, neben den oben genannten noch zu erfassenden Holzarbeiten, im Hintergrund schon Begriffe wie: Fassadendämmung, komplette Strangsanierungen aller Wasserleitungen, Einbau neuer Bäder, Einbau neuer Heizungskörper nebst Rohren, bis hin zum möglichen Dachgeschossausbau. Aber nochmal: bis jetzt ist uns der genaue Umfang noch nicht bekannt.

Sobald genaueres bekannt ist, wird zu Mieterversammlungen eingeladen. Das hat die GEWOBAG dem Mieterbeirat Klausenerplatz zugesagt. Der Mieterbeirat steht zu den Sprechzeiten jeden Donnerstag von 17:00 bis 19:00 Uhr in der Neuen Christstraße 8 für Ihre Anliegen zur Verfügung. Auf Wunsch von Mietern, bzw. Hausgemeinschaften, steht der Mieterclub auch zwischendurch für Versammlungen bereit. Kommen Sie einfach vorbei, der Mieterbeirat benötigt auch stetige Informationen und Feedback über das laufende Geschehen.

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18. Juli 2011 - 00:02Bilder und Musik in der Taverna Karagiosis

Regina Scull lädt am morgigen Dienstag herzlich zur Midissage ihrer Ausstellung in die "Taverna Karagiosis" am Klausenerplatz ein. Neben ihren Bildern, Speis & Trank von unserem "Griechen", wird der Gitarrist und Sänger Roland Scull Oldies, Eigenes, Jazz und Evergreens offerieren.  

Ein Fest für 3 Sinne im Karagiosis
   

    
   
Dienstag, 19. Juli 2011
Los geht es um 20:00 Uhr
Taverna Karagiosis
Klausenerplatz 4

- Gewerbe im Kiez, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

17. Juli 2011 - 19:20Sanierungsgeschichte - Neu aufgelegt: 2012-2022

>> Bei dem von einer bestimmten politischen Gruppierung bei uns am Klausenerplatz  hoch gepriesenen Projekt "Ökokiez 2020" wurde bisher das Thema Mieten nicht erwähnt. Warum wohl? Soll wieder im Hinterzimmer eiskalt vorbereitet werden, um die Mieter auflaufen zu lassen? Also Augen und Ohren aufhalten! Wir hatten schon u.a. aus Spandau berichtet. << Das hatte ich gerade vor ein paar Tagen geschrieben und schon hat uns die Realität eingeholt. Jetzt haben sie erneut die Hosen runtergelassen und diesmal gleich richtig tief. Die GEWOBAG hat erste Ankündigungen für eine "Bauplanung 2012- 2022" zur Sanierung vorgelegt. Die ersten Mieter haben inzwischen die Ankündigungen schriftlich erhalten. Wir werden dazu in den nächsten Tagen mehr berichten.

Wir werden uns also voraussichtlich wieder auf eine große Sanierungsphase, insbesondere auch unter energetischen Gesichtspunkten, vorbereiten müssen, denn bereits im nächsten Jahr soll es losgehen. Wir werden das Geschehen umfassend begleiten und deshalb hier vorab einige grundlegende Hinweise und Erfahrungen aus der alten Sanierungsgeschichte.

  • Die GEWOBAG ist eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft. Sie kann auch als städtische Wohnungsbaugesellschaft bezeichnet werden, was das Gleiche bedeutet. Sie gehört also dem Land, bzw. der Stadt Berlin - oder geschäftlich ausgedrückt: das Land Berlin ist der Gesellschafter. In letzter Konsequenz bedeutet das: die GEWOBAG gehört den Bürgern des Landes und der Stadt Berlin. Die Bürger werden, wie in einer Demokratie üblich, durch eine gewählte Landesegierung vertreten. Die letzte Verantwortung für alles was von diesen Wohnungsbaugesellschaften praktiziert wird, liegt damit beim Berliner Senat. Ob es die Anweisungen sind, die Mieten hochzutreiben, wie mit dem Sozialen Wohnungsbau zu verfahren ist, wie man mit den Mietern umgeht und sie behandelt, wie mieterfreundlich der Service im Alltag gestaltet wird, ob und wie man Sanierungen durchführt, ob man sozialverträglich dabei verfährt - all das und noch mehr gibt die Berliner Landesregierung vor. Auch wenn sie Verfahren nur stillschweigend duldet, was Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gelegentlich als "man würde sich nicht in das operative Geschäft der Wohnungsbaugesellschaften einmischen" bezeichnet, trägt sie die volle Verantwortung. Sie könnten jederzeit, auch über den Aufsichtsrat in dem sie sitzen, entscheidenden Einfluß ausüben und klare Vorgaben für die Wohnungsbaugesellschaften definieren. Folglich ist der mögliche Umfang der Sanierungen und die gesamte Vorgehensweise mit allen Auswirkungen für die Mieter (z.B. Höhe der Modernisierungsumlagen) genau so von der zuständigen Politik gewollt und den Wohnungsbaugesellschaften vorgegeben. Der Berliner Senat mit dem Parlament trägt also für alles was uns hier erwarten wird, im positiven wie im negativen Sinne, die volle Verantwortung - jetzt bereits und auch nach den Wahlen im Herbst 2011.
       
  • Wie es die alte Sanierungsgeschichte gezeigt hat, werden die Mieter auf jeden Fall wieder zusammenhalten müssen. Dazu noch das folgende Zitat vom Rückumschlag des Buches von Eva Schindele "Mieter stören. Alltag und Widerstand in einem Berliner Sanierungsgebiet" aus dem Jahr 1980 über das damalige Geschehen im Kiez am Klausenerplatz:

    Freimachung. Entmietung. Umsetzung.
    Begriffe, entstanden in den Amtsstuben und
    Büros, ausgedacht von Bürokraten und
    Planungsstrategen, für die Stadtteile nichts
    weiter sind als Flächennutzungspläne,
    Bebauungspläne, schlechte oder gute
    Bausubstanz, Häuser mit geringer oder gesunder
    Rendite. Bewohner sind in diesem Zusammenhang
    nichts anderes als Hindernisse, die die Stadtsanierung stören.
    Sie erscheinen als passive Wesen, über die man bestimmt,
    die man verwaltet, mit denen man macht.
    Man operiert mit ihnen als Zahlen, in Tausenden.
    So gesehen drücken die Begriffe das
    reale Verhältnis in Sanierungspolitik und -praxis aus.
    Es ist ein Gewaltverhältnis.

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16. Juli 2011 - 20:25Geschichte wird gemacht! - 30 Jahre Hausbesetzerbewegung

Berlin 1981 – 2011, das heißt 30 Jahre Hausbesetzerbewegung. Dazu ist eine Initiative stadtweit aktiv geworden, um Geschichte aufzuarbeiten, aber auch mit Aktionen zur aktuellen Lage rund um die Themen Stadtentwicklung, Sanierung, Wohnen, Mieten und Verdrängung aufmerksam zu machen. Auch bei uns im Kiez hat sich eine Gruppe zusammengefunden und wird sich u.a. mit einer Diskussionsveranstaltung beteiligen. Wir werden dazu rechtzeitig informieren.

Hier erstmal die Vorstellung der Initiative mit Hinweisen zur Beteiligung und Ankündigung einer "Woche der Widerspenstigen".

Geschichte wird gemacht! geschichte-wird-gemacht.net
Aufruf zur Woche der Widerspenstigen vom 09. – 18. September 2011

 >> Wir, ehemalige Besetzer_innen und Kollektivist_innen aus den 80ern und  Aktivist_innen von heute, wollen mit „Alten“ und „Jungen“ zusammen die damaligen Erfahrungen kritisch beleuchten und den Austausch anregen; eine Brücke zwischen „damals“ und „heute“  schlagen. Wir wollen uns kennen lernen, austauschen, zusammen tabulos streiten, besser vernetzen, lachen, staunen, in Frage stellen, tanzen und gemeinsam vorwärts gehen. Wir wollen aktuell existierende Ansätze und Initiativen einem größeren Kreis bekannt machen und alle potentiell Aufsässigen zum Mitmachen aufrufen. 
Deshalb lasst uns vom 9. bis zum 18. September kiezübergreifend widerspenstig sein ! <<

Hier der vollständige Aufruf:

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16. Juli 2011 - 00:28Geschichte wird gemacht ....

Die Hausbesetzerbewegung identifizierte sich zum Teil mit diesem Stück von Fehlfarben (Laut Wikipedia war es von der Band gar nicht gewollt). Der Song ist dennoch in so manchem Video zu hören und hat auch in einer besonderen Version als Filmmusik Verwendung gefunden.

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15. Juli 2011 - 00:18StadtNatur

und Großstadtpflänzchen

Kiezer Brombeeren reifen heran

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14. Juli 2011 - 00:02Noch 'ne bunte Plumpe

Diesmal hat es nicht lange gedauert. Nach dem letzten Geschehen in der Danckelmannstraße, hat die Strick-Guerilla bereits der nächsten Lauchhammer-Pumpe ein schickes Outfit verpaßt. Diesmal erstrahlt die alte Plumpe in der Schloßstraße als neues buntes Schmuckstück.

"Bunte Plumpe" in der Schloßstraße

No 29 neu ausgestattet...

in "Handarbeit"

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12. Juli 2011 - 22:20Berliner Mieterbewegung - stadtvernetzt aktiv

...  weiter gehts .... 

  • Kiez-Picknick im Neuköllner Schillerkiez in der Weisestraße 53
    Motto: "Grillen gegen Ausgrenzung"
    Donnerstag, 14. Juli 2011 ab 20:00 Uhr
    (Weitere Informationen: Bündnis Steigende Mieten Stoppen!)

      
  • Nächstes Folgetreffen nach der wohnungspolitischen Konferenz der Berliner Mietergemeinschaft
    Freitag, 15. Juli  2011 um 18:00 Uhr
    Geschäftsstelle der BMG
    Möckernstraße 92
      
     
  • Der DGB und das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg haben eine gemeinsame Presseerklärung herausgebracht: "Höhere Mieten setzen Berliner stark unter Druck - Diakonie und DGB fordern mehr soziales Engagement von Berliner Wohnungsbaupolitik".
    ....
    DGB und Diakonie sehen in der Hauptstadt vor allem die öffentlichen Wohnungsbauunternehmen in der sozialen Verantwortung: Wenn der Slogan von der „Stadt der Mieter“ ernst gemeint sei, müssten die Wohnungsbauunternehmen in die Pflicht genommen werden, um mehr günstigen Wohnraum anzubieten. Nicht hinnehmbar sei es zudem, wenn in zunehmendem Maße Migranten sowie Ältere bei der Wohnungssuche diskriminiert würden.
    ....
    „Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf. Wohnen ist für Viele der Inbegriff von Lebensqualität. Wo es also um Menschenwürde geht, darf man Hunderttausende in der Stadt nicht im Stich lassen,“ erklärte die DGB-Vorsitzende Doro Zinke.
    ....
    Susanne Kahl-Passoth unterstrich für die Diakonie die Wichtigkeit einer sozialen Stadtentwicklungspolitik. "Es kann nicht sein, dass Tausende von Berlinerinnen und Berliner an den Rand der Stadt verdrängt werden. So entstehen gettoähnliche Bezirke. Das gesamte innerstädtische Sozialgefüge gerät in eine nicht mehr zu korrigierende Schieflage," betonte die Diakoniedirektorin.
    ....
    Eine Entwicklung, die für die soziale Lage Berlins verheerend sei. Es sei eine massive Verdrängung im Gange, und letztlich blieben die Schwächsten auf der Strecke.
     
    Dazu erfolgt ein "Mitmach-Aufruf":
    >> An alle Initiativen und Organisationen, wenn wir Sie in Sachen "Wir fordern eine soziale Stadtraumentwicklung" unterstützten können, melden Sie sich bei uns. Wir weisen gerne auch auf Veranstaltungen o.ä. hin. Toll wäre es, wenn es uns gelingen würde, eine Vernetzung aller Initiativen unterstützen zu können. <<
    Eine Vernetzung mit allen Vereinen, Bündnissen und Initiativen auf die wir bereits nach der wohnungspolitischen Konferenz der Berliner Mietergemeinschaft hingewiesen haben, wird erfolgen.

    Bei Facebook hat die Diakonie die Aktion "Mike InBerlin" gestartet:
    Für uns sollte „Mike InBerlin“ die „Wahrheit“ die aktuelle Wohnungsmarktlage in Berlin herausfinden. Dafür schleusten sich der DGB und die Diakonie mit der Identität von "Mike InBerlin" in das unmittelbare soziale „Kernumfeld“ ein.

    Der DGB und die Diakonie sind seit vier Monaten mit der Identität von „Mike InBerlin“ maskiert als „Stadtaffe“ in verschiedenen sozialen Netzwerken – vor allem bei facebook – aktiv. Durch das persönliche Erleben von Mike  - der sozialen Missstände und Ungerechtigkeiten und dem direkten Austausch mit Betroffenen darüber, die institutionell zu keinem Zeitpunkt zu erreichen gewesen wären, konnte sich der DGB und die Diakonie ein reales „Bild“ der derzeitigen Wohnungsmarkt-Situation und der damit einhergehenden Gentrifizierung/Verdrängungspolitik verschaffen.

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12. Juli 2011 - 00:02Nachwuchs im Ziegenhof

Im April 2008 gab es den letzten Nachwuchs im Ziegenhof: Dima und Diego. "Dima macht Ferien", hieß es im Januar 2011. Im März hatten wir auf den nächsten  "Zickentanz" gehofft. Am Sonntag, 26. Juni 2011, war es nun soweit: seitdem freuen sich die Blockinitiative 128 e.V. und die vielen großen und kleinen Besucher erneut über zwei Zicklein. Diesmal sind es allerdings zwei kleine Böcke. Namen haben sie noch nicht. Wie die Blockini erzählte, werden sie wohl leider, wenn sie ausgewachsen sind, nicht bleiben können, da es bereits zu viele Böcke im Gehege gibt. Ein Tausch mit einem anderen Ziegenhof kommt dann in Betracht.

Jetzt sind sie aber erstmal schon recht munter bei uns unterwegs und Jung & Alt auf der "anderen Seite des Zaunes" freuen sich auch.

Nachwuchs im Ziegenhof Juni 2011

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11. Juli 2011 - 00:12StadtNatur

 und Großstadttierchen

Heute: Dramatische Mäuserettungsaktion

 
Mutterseelenallein saß das kleine Häuflein junges Mäuschen in einer Hausecke. Das konnte man ja gar nicht mit ansehen. Also, schwupps in einen kleinen Karton damit. Dann beratschlagten zwei Nachbarinnen, was zu tun sei. Na klar, erstmal ein paar Krümel zum Knuspern und dann noch etwas Wasser im Schraubverschluß einer Wasserflasche serviert. Erste Hilfe war damit schon mal geleistet und es kam wieder Bewegung in das Tierchen. Mit Topolino war auch schnell ein passender Name gefunden. Dann sollte es noch etwas weiter versorgt und beobachtet werden, bevor es schließlich zu der großen Mäusefamilie im Schloßpark gebracht wurde.

Maus in der Kiste

ein echtes Kiezmäuschen

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11. Juli 2011 - 00:02Sanierungsgeschichte - Hausbesetzerbewegung - Bauspekulation - Gentrifizierung

 
Passend zu den gerade hier bei uns angesprochenen Themen veranstaltet die Heinrich-Böll-Stiftung im nächsten Monat ein "Generationengespräch" mit Podiumsdiskussion und Ausstellung

   

"Berlin 1981 – 2011. Hausbesetzungen – Bauspekulation – Gentrifizierung."


Mit:
Franz Schulz, Bürgermeister in Friedrichshain-Kreuzberg, Bündnis 90/Die Grünen (angefragt)
Thomas Dietrich Lehmann, Umbruch Bildarchiv Berlin
Anette Schill, Regenbogenfabrik Kreuzberg (angefragt)

Moderation:
Katrin Rönicke, Journalistin/Bloggerin, Frauenrat Heinrich-Böll-Stiftung, Bündnis 90/Die Grünen
 
Freitag, 26. August 2011 um 19:00 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung
Schumannstraße 8 - 10117 Berlin


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10. Juli 2011 - 17:54Sanierungsgeschichte - Hausbesetzerbewegung

 
Zur Sanierungsgeschichte unseres Kiezes, wie gerade hier gezeigt und berichtet, gehört natürlich auch die Zeit der Hausbesetzungen. Davon hatte Matthias bereits vor einiger Zeit auf unserer Kiezgeschichten-Seite erzählt. Seine Geschichte wollen wir auch an dieser Stelle wiedergeben und Sie werden darin ebenfalls die Neue Heimat und noch mehr Lug, Betrug und Korruption in Charlottenburg (Stichwort: Antes) wiederfinden.


Hinweis:
Zur Geschichte der Berliner Hausbesetzerbewegung in den 80er Jahren hat der Blog Auguststrasse mit mehrerern Artikeln berichtet. Darin sind auch weitere Querverweise enthalten.
Siehe auch
* Wikipedia - Hausbesetzerbewegung
* Wikipedia - Hausbesetzung
* squat!net - Die sogenannten Angebote des Senats und der Neuen Heimat

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08. Juli 2011 - 23:16Backsteinkunst


in der Nehringstraße

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07. Juli 2011 - 00:28Auf den Spuren "Unserer Straße"

 
Fast 80 Jahre nach den von Jan Petersen beschriebenen Ereignissen der Jahre 1933 und 1934 gibt es diese Wallstraße schon lange nicht mehr. Die Autorin des folgenden Textes, Christina Matte, knüpft an diesen Umstand ihre Überlegungen zum Vergleich von damals und heute.

 
Die folgende Wiedergabe des kompletten Artikels erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Redaktion Neues Deutschland.

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Michael R. - Gastautoren, Geschichte - Kein Kommentar / Kein Trackback

07. Juli 2011 - 00:20Berliner Mieterbewegung - stadtvernetzt aktiv

...  weiter gehts .... Situationen und Forderungen, die uns im Bezirk Charlottenburg nur allzu bekannt sind.

  •  Kundgebung im Graefekiez  
    Im Kreuzberger Graefekiez liegen die Mietpreise neu angebotener 1- bis 2-Zimmer-Wohnungen mittlerweile rund 40% über dem Mietspiegel. Zudem werden Mietwohnungen immer knapper, da sie massenweise in Eigentumswohnungen oder Ferienwohnungen umgewandelt werden. Steigende Mieten drängen Mieter mit niedrigen Einkommen aus dem Kiez raus, dies macht sich in einer immer einheitlicheren Bevölkerungsstruktur bemerkbar.

    Freitag, 8. Juli 2011, 13:00 bis 15:00 Uhr
    Graefe- / Ecke Dieffenbachstraße

    Die Forderungen des Bündnisses:
        Keine Vertreibung von Mietern durch:
            * Mietenexplosion
            * Modernisierung und den danach steigenden Mieten
            * Umwandlung in Eigentumswohnungen
            * Umwandlung in Ferienwohnungen

        Für die soziale Mischung des Kiezes
        Bildungschancen für arm und reich
        Für den Erhalt von Kitas und Spielplätzen im Kiez

    Weitere Informationen: Bündnis Steigende Mieten Stoppen!
 
Beim nächsten Punkt geht es im wesentlichen um geplante energetische Sanierungen. Bei dem von einer bestimmten politischen Gruppierung bei uns am Klausenerplatz  hoch gepriesenen Projekt "Ökokiez 2020" wurde bisher das Thema Mieten nicht erwähnt. Warum wohl? Soll wieder im Hinterzimmer eiskalt vorbereitet werden, um die Mieter auflaufen zu lassen? Also Augen und Ohren aufhalten! Wir hatten schon u.a. aus Spandau berichtet. Folgendes steht für sich:
  • Fuldastr.-Weichselplatz: Ein Haus wehrt sich
    Am Neuköllner Weichselplatz versuchen Mieter drastische Mietsteigerungen zu verhindern.
    Teilweise wohnen die Mieter/innen seit rund 40 Jahren in dem Eckhaus am Rande des Reuterkiezes. Welche Mieterhöhung auf sie zukommt, haben einige von ihnen mittlerweile schwarz auf weiß. Eine Mieterin, die aufgrund ihres geringen Einkommens auf Hartz IV angewiesen ist, soll statt 470 Euro zukünftig 621 Euro Miete zahlen. Sie befürchtet, dass das Jobcenter die höhere Miete nicht akzeptiert. „Nach Aussagen der neuen Eigentümer sei deren finanzieller Spielraum gegenüber einkommensschwachen Mieter/innen begrenzt“, berichtete eine Bewohnerin. Insgesamt soll das Mietniveau um bis zu 60% steigen. Bei Neuvermietungen soll die Miete sogar zwischen 8 und 10 Euro/qm liegen. Als Preistreiber dürfte sich das Ziel erweisen, den Gebäudekomplex nach ökologischen Gesichtspunkten zu sanieren. Die damit verbundenen hohen Modernisierungskosten können dauerhaft auf die Miete umgelegt werden. Von den derzeitigen Mieter/innen ist kaum jemand in der Lage, die zukünftige Miete aufzubringen. Weil die Mieter/innen nicht einfach klein beigeben wollen, haben sie sich zusammengeschlossen. Ihre Forderungen sind: „Wir wollen nicht nur noch von Nachbar/innen umgeben sein, die sich 8 Euro/qm oder mehr leisten können und unsere Lebensrealitäten nicht teilen und verstehen“ und „wir wollen nicht nur Miete zahlen, sondern auch noch am sozialen Leben teilhaben können.“ Deshalb haben mehrere Mietparteien der Modernisierungsankündigung nicht zugestimmt. Die Mieter/innen können sich aber vorstellen, gemeinsam mit den Eigentümern ein sozial verträgliches Konzept für das Haus zu entwickeln. Das bedeutet in erster Linie, dass die Mieten bezahlbar bleiben müssten.

    Weitere Informationen: Berliner Mietergemeinschaft - MieterEcho

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06. Juli 2011 - 20:42Steigende Mieten - Verdrängung im Kiez?

Der Tagesspiegel möchte zur Mietenproblematik in Berliner Quartieren berichten und hat sich bei uns gemeldet.

Gesucht werden Mieter, die zur Gentrifizierung in Charlottenburg von ihren ganz persönlichen Erfahrungen und Befürchtungen erzählen - Mieter, die sich von steigenden Mieten oder Umwandlung in Eigentum bedroht fühlen (Insbesondere auch direkt aus unserem Kiez am Klausenerplatz). Wenn Sie bereit sind, dem Tagesspiegel Ihre eigenen Erfahrungen und Befürchtungen zu schildern, dann melden Sie sich bitte möglichst bald bei uns: per Kontaktformular oder per E-Mail an das Kiez-Web-Team (Angabe Ihrer E-Mail und/oder Tel.Nr. nicht vergessen!). Falls gewünscht, wird Der Tagesspiegel Ihre Interviews ohne Angaben Ihres Namens/Ihrer Adresse wiedergeben!

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05. Juli 2011 - 21:42Veranstaltungstip (05.07.2011)

Icke (Marcel Krüßmann) lädt herzlich ein zum Konzert des Jahres:

  • Paul Fogarty (Singer-Songwriter aus Australien) und Icke (Singer-Songwriter aus Berlin vom Klausenerplatz)
    Donnerstag, 7. Juli 2011 um 20:00 Uhr
    Stattcafé
    Suarezstraße 31


Aktuelle Mitteilungen rund um Kiez und Bezirk stets auch auf der News-Seite vom Klausenerplatz.
Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz und in der Kiez-Gruppe bei Facebook.

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05. Juli 2011 - 00:02Noch mehr Morde auf dem Charlottenburger Rathausturm

Das Bezirksamt bietet Interessantes und sogar noch Spannendes bei Lesungen auf hohem Niveau, im wahrsten Sinne des Wortes.

Wegen der großen Nachfrage lädt die Heinrich-Schulz-Bibliothek zu zwei weiteren Lesungen mit den "Mörderischen Schwestern" Heidi Ramlow und Angela Hüsgen auf dem Turm des Charlottenburger Rathauses ein.

Berliner Morde:
>> Ob mit dem Ausflugsdampfer auf der Spree, mit dem Taxi auf der Chaussee, zu Fuß über den Potsdamer Platz und mit der S-Bahn zum Wannsee - egal wie die Helden dieser Geschichten sich auch durch Berlin bewegen: ihrem Schicksal entkommen sie nicht …
18 bekannte und renommierte Berliner Krimiautorinnen haben ihre kriminellen Energien für das Buchprojekt „Berliner Morde“ des Wellhöfer Verlags gebündelt. Heraus kam ein Anthologie-Band mit vertrackten Fällen, Berliner Lokalkolorit und jeder Menge Morde. <<


Mittwoch, 27. Juli 2011
18:00 Uhr: Berliner Morde I
19:30 Uhr: Berliner Morde II
Wegen begrenzter Platzzahl ist eine Reservierung notwendig montags bis freitags von 11:00 bis 19:30 Uhr unter Tel. 9029-12217.
Der Eintritt ist frei.
Treffpunkt am Tag der Lesung:
Heinrich-Schulz-Bibliothek im Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 96, 10585 Berlin.

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04. Juli 2011 - 00:02Sanierungsgeschichte - Sanierungserfahrungen

Zwei Auszüge aus einer alten Sanierungszeitung aus dem Kiez am Klausenerplatz. Wie man sieht, sind die grundsätzlichen Probleme und Auseinandersetzungen gleich geblieben.

  

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03. Juli 2011 - 22:30Politik und Wohnungsbau - 25 Jahre (und noch länger) - Lug, Betrug und Korruption

Demnächst (je nach Auslegung 2014 oder 2018) darf die SPD ihr 100-jähriges Jubiläum "Wer hat uns verraten ? Sozialdemokraten!" feiern. Einhundert stolze Jahre von Verrat hat sie damit auf dem Buckel und ist bis heute (bis auf kurze Unterbrechungen) immer wieder dieser Linie treu geblieben, unbedingt den tiefsten Boden des Morastes zu ergründen. Lieber in den Abgründen wühlen, als für bezahlbare Mieten sorgen, um mit Ingeborg Junge-Reyer nur ein aktuelles Beispiel des Berliner SPD-Senats zu nennen.


25 Jahre ist gerade der wohl größte Bauskandal der Deutschen Nachkriegsgeschichte alt geworden. Der Deutschlandfunk hat daran erinnert:

Eine ehrenwerte Gesellschaft von Geschäftemachern und Gaunern, eine große Familie von Bonzen und Bürokraten, immer ein wenig politisch, aber nie ganz ehrlich, oft an der Grenze zum Kriminellen und manchmal darüber. [1]

  
Vor 25 Jahren wurde der Untersuchungsausschuss zum Skandal um die "Neue Heimat" eingesetzt. Der Spiegel  hatte es zuvor ans Tageslicht gebracht im Heft vom 8.2.1982 unter dem Titel "Neue Heimat: Die dunklen Geschäfte von Vietor und Genossen".

Diese Geschichte wurde in den Jahren umfangreich durch Presse und auch andere dokumentiert (Quellen und Links am Schluß). Doch die Wohnungsbaugesellschaft Neue Heimat (natürlich auch die SPD) ist mit unserem Kiez am Klausenerplatz engstens verstrickt. Daran wollen wir uns mal erinnern: Neue Heimat, dann WIR und jetzt GEWOBAG so lautet das "Bäumchen-wechsel-dich-Spielchen" bei den Firmennamen und die heutige GEWOBAG ist in dieser Kette immer noch der Rechtsnachfolger der Neuen Heimat.

In den 70er Jahren kam sie auf Anordnung des damaligen SPD-Senats als Neue Heimat zu uns in den Kiez und damit begann der Terror für die Mieter.

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02. Juli 2011 - 00:02Wahlkampfvorbereitungen 2011

Die Wahlkampfvorbereitungen in Berlin laufen. Hier ein Video zum Einstimmen. Es stammt zwar aus dem Jahr 2009, aber wie gerade wieder bestätigt wurde, sind Personen, Phrasen und Handlungen beliebig austauschbar und damit immer und zu jeder Gelegenheit gültig, bzw. ungültig - mit Suff oder ohne.

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01. Juli 2011 - 00:02Wir sind die Mieter!

Berlin ist eine Mieterstadt. Etwa 85 Prozent der Berliner Haushalte sind Mieter. Am 3. September 2011 geht es zur Mietendemo.

Quelle - http://mietenstopp.blogsport.de

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