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31. Mai 2012 - 22:22Kiezer Web-Umfrage

10 Jahre Kiez-Web-Team! 10 Jahre Kiezer Webseiten!

Und nach 5 Jahren wird es mal wieder Zeit für eine Änderung!

Damit wir diese Änderungen auch so gestalten können dass Ihr, unsere Leser, davon was habt, möchten wir gerne wissen was Euch bisher gut gefällt, Euch fehlt und welche Wünsche Ihr sonst noch so habt.

Natürlich können auch Verbesserungsvorschläge abgegeben werden!

Sicherlich können wir nicht alle Vorschläge und Meinungen zu 100% erfüllen, versprechen Euch aber,  unser Bestes zu tun!

- Blog-News, Thema des Monats - zwei Kommentare / Kein Trackback

31. Mai 2012 - 00:12Veranstaltungstipps

  • Am Freitag beteiligt sich das Nachbarschaftshaus am Lietzensee am europaweiten Fest der Nachbarn mit einem vielfältigen Programm, welches wir bereits vorgestellt haben. Am gleichen Tag findet auch in diesem Jahr wieder das Straßenfest in der Zillestraße statt.

    Stadtteilfest vor dem Haus der Jugend Charlottenburg
    Unter dem Motto "Unser Sommer; unser Kiez!" sind alle Kinder, Jugendliche, Eltern und Nachbarn herzlich eingeladen gemeinsam zu feiern.
    Die Zillestraße vor dem Haus der Jugend soll sich an diesem Tag in einen großen Festplatz verwandeln, auf dem Attraktives geboten wird: Von Kistenklettern über Graffiti-Sprühen, von Hüpfburg über Carrera-Bahn, Bühnenprogramm und Zirkusanimation und vieles mehr. Natürlich wird es auch Kaffee, Kuchen, Eis-, Getränke- und Würstchenstände geben.
    Freitag, 1. Juni 2012 von 13:00 bis 20:00 Uhr
    Haus der Jugend Charlottenburg - Zillestraße 54

      
  • Berliner Streetdance-Meisterschaften 2012
    Die 9. Berliner Streetdance-Meisterschaft 2012 findet unter dem Motto „Zeig was du kannst, egal woher du kommst - gegen rechte Gewalt für eine friedliche Kulturstadt Berlin“ statt.
    >> Streetdance ist die Verschmelzung der verschiedensten Tanzrichtungen wie Hip-Hop, Break Dance, Jazz Dance, African Dance, Oriental Dance, Dancehall/Ragga, Popping, Locking, Akrobatik, Modern Dance, Salsa. Der Fantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt nichts, was nicht erlaubt ist. Kriterien, die bei der Bewertung der Darbietungen von der Jury berücksichtigt werden sind unter anderem Ausdruck und Energie der Tänze, saubere und kreative Übergänge, Schwierigkeiten der Tricks, Partnerarbeit, Originalität, Interpretation der Musik, Einzigartigkeit, Schwierigkeit in Rhythmus und komplexen Bewegungen, die Synchronität der gesamten Gruppe und eine saubere Ausführung des Auftritts. <<
    Samstag, 2. und Sonntag, 3. Juni 2012, jeweils ab 14:00 Uhr (Einlass ab 13:00 Uhr)
    Sporthalle Charlottenburg
    Sömmeringstr. 29, 10589 Berlin
     
     
  • Aus Schöneberg laden der Literatur-Salon Potsdamer Straße und das Theater am Winterfeldtplatz ein:
    »So ein Theater«  -  Schöneberger Theatergeschichten von 1848 bis heute
    mit den Hans Wurst Nachfahren, Klaus Nothnagel, Sibylle Nägele und Joy Markert
    Donnerstag, 7. Juni 2012 um 20:00 Uhr
    Theater am Winterfeldtplatz
    Hans Wurst Nachfahren
    Gleditschstraße 5, 10781 Berlin
    Reservierung: Tel. (030) 216 79 25
    U1, U2, U4 Nollendorfplatz
    Eintritt frei!
  

Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

- Kinder und Jugendliche, Kunst und Kultur, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

30. Mai 2012 - 20:23Filmabend im MieterCamp

Kotti & Co, die Mietergemeinschaft am Kottbusser Tor, betreibt nun seit sechs Tagen ein Protestcamp gegen die steigenden Mieten im sozialen Wohnungsbau. Man freut sich jederzeit über Unterstützung und Besuch aus ganz Berlin. Fast täglich gibt es Veranstaltungen, Mieterberatung, Konzerte und mehr.

Heute am Mittwoch, 30. Mai 2012 so ab ca. 22:00 Uhr werden Filme gezeigt.

"Sehen Sie, meine Herren! Ich bin Tuchwalker und habe immer so viel verdient, wie ich brauchte.
Aber jetzt geht es nicht mehr; die Miethen sind zu hoch und die Wirthe zu ausverschämt.
Ich soll für ein Kellerloch und für eine kleine Küche in der Adalbertstraße neunzig Thaler geben.
Das bin ich nicht im Stande, und d’runter giebt es nichts. Da hab’ ich mir lieber hier die Baracke gebaut; die Bretter kosten vierundzwanzig Thaler, für den Grund zahl’ ich bis Michaeli drei Thaler."

Quelle: Wikisource - "Ein Besuch in Barackia"
Bildquelle: Wikisource - Die Gartenlaube (1872)

1872 wurde vor dem Cottbusser Tor, auf Initiative von Obdachlosen und gegen die "Gentrifizierung" eine „wilde” Barackensiedlung, die „Freistadt Barackia” errichtet.

Und hier ein Bericht aus dem Jahr 2012:

Der Plattenbau der Gewobag liegt zwischen anderen Plattenbauten, alle grau wie ein Regenhimmel. In der Abenddämmerung warten Paare, manche in Jogginghosen, mit kleinen Kindern. Der Gewobag-Mann ist überrascht, dass so viele da sind, zwanzig Leute vielleicht. Das Licht in der Wohnung geht nicht, vielleicht besser so. Tapeten hängen von den Wänden, Schutt liegt auf dem Boden. Die Umrisse sind düster. Das bekommt man derzeit also im Prenzlauer Berg für 890 Euro warm? Eine geräumige Schuttbude in depressionsfördernder Umgebung?

Quelle: DIE ZEIT, 3.5.2012 Nr. 19

Die Barackenstadt von Berlin. Nach der Natur aufgenommen von L. Loeffler. Aus - Die Gartenlaube (1872)

- Geschichte, Gesellschaft, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

30. Mai 2012 - 00:04„Ökokiez 2020“ - Erste erfolgreiche Maßnahme

Ersatz für mehrere Kleingartenkolonien eines Bezirks von 64,7 km² auf 0,5 km² Ökokiez (?)

 

Ökokiez - bunter Blumen-Tupfer zwischen Blech und Stein

- Kiezfundstücke, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

29. Mai 2012 - 00:22Offener Brief an das Bezirksamt

Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf                                                                        13. Mai 2012
Stadtrat für Stadtentwicklung – Herr Marc Schulte
Stadträtin für Umwelt – Frau Elfi Jantzen
Stadtrat für Gesundheit – Herr Carsten Engelmann

Rathaus Wilmersdorf
Fehrbelliner Platz 4
10707 Berlin


Kleingärten im Bezirk

Sehr geehrte Damen und Herren!

Mit Sorge höre ich vom Bezirksverband der Kleingärtner Berlin-Wilmersdorf e.V., dass die Kolonien Durlach, Paulsborn-Kodowa, Oenhausen einer wie auch immer gearteten Bebauung weichen sollen! Vor dem Hintergrund der Erkenntnisse das städtische Klima betreffend, frage ich die Verantwortlichen, ob ein derartiger Schritt überhaupt angedacht werden darf.

 
Während der ersten Hundstage Anfang Mai wurde der Trend zu steigenden Temperaturen, zumal in Ballungsgebieten wie Berlin, wieder offentsichtlich. Ich zitiere kurz aus der Berliner Morgenpost vom 4. Mai 2012:
„Feuchtere Winter, trockenere Sommer –
...wir müssen häufiger mit extrem heißen Sommern wie 2003 rechnen, als in Europa 40.000 Menschen starben. Die Zahl der Sommertage mit 25 Grad oder mehr hat sich seit 1950 schon verdoppelt. Besonders gefährlich ist die Kombination aus hoher Temperatur, hoher Luftfeuchte und wenig Wind. Fast schlimmer als hohe Tagestemperaturen ist es, wenn es auch in der Nacht kaum abkühlt. Vor allem Herz-Kreislauf-Kranke sind bedroht und alte Menschen, die häufig kein ausgeprägtes Durstgefühl haben und schnell dehydrieren. ...“ und weiter:
„ ... Eine Regel besagt, dass Grünflächen mindestens ein Viertel der Stadt einnehmen sollten. Diese sollten, damit sie effektiv sind, nicht zu klein, sondern schon wenigstens hektargroß und miteinander vernetzt sein. Die Stadt sollte auch so gestaltet sein, dass man in fünf Gehminuten einen Schattenplatz findet. ...“

 
Zu den „effektiven“ Frischluftschneisen gehören definitiv die Kleingartenkolonien. Ein Besuch, zumal im Wonnemonat Mai, sollte jeden überzeugen, um welche innerstädtischen Oasen es sich heute bei Kleingärten handelt.

Ich fordere die verantwortlichen Planungsstellen also auf, ihr Mögliches zu tun, um die Abwicklung von Kleingärten zugunsten von Bebauung und Versiegelung zu verhindern.

Kopien dieses Schreibens an Bezirks-Parteien, an Presse, an betroffenen Kleingarten-Verbände, an Ökologen, Kiez-Initiativen ...

Mit freundlichen Grüßen

Ute Becker - Studio am Rande
Baumschützerin
Berlin-Charlottenburg

Ute Becker (BI Stutti) - Gastautoren, Gesellschaft - Kein Kommentar / Kein Trackback

28. Mai 2012 - 23:24Teil 14 - Sanierungsvorhaben 2012-2022 am Klausenerplatz

Katrin Lompscher (LINKE) hat mit einer Kleinen Anfrage vom 01. März 2012 (Drucksache 17/10 263) erneut das Thema "Mieterbeiräte – Instrument der Partizipation oder lästige Pflichtaufgabe städtischer Wohnungsunternehmen?" in das Berliner Abgeordnetenhaus gebracht (siehe vorherige Beiträge hier im Blog aus den Jahren 2010 und 2011).

Hier ein Auszug aus der Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Antwort zu 3: In den Satzungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaften ist eine einheitliche Regelung im § 5 der jeweiligen Satzung (Aktiengesellschaften: DEGEWO; GESOBAU; GEWOBAG;) bzw. den Gesellschafterverträgen (GmbH: HOWOGE; STADT und LAND; WBM) vorgesehen:
„Die Gesellschaft ermöglicht ihren Mietern eine Mitwirkung in geeigneten Formen. Insbesondere bildet sie innerhalb der Wirtschaftseinheiten Mieterbeiräte, die die Interessen der Mietergemeinschaft wahrnehmen. Sie haben ein Anhörungs- und Vorschlagsrecht in allen die Gesamtheit der Mieter der Wohnanlage unmittelbar betreffenden Angelegenheiten. Die Gesellschaft unterrichtet den Mieterbeirat über geplante wesentliche Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie sich daraus ergebende Mietänderungen.
.....
Ein Unternehmen weist auch darauf hin, dass die (direkte) Beteiligung der Mieterinnen und Mieter eine Möglichkeit partnerschaftlichen Umgangs sein kann. z.B. bei Sanierungsvorhaben. Die Mieterinnen und Mieter werden dazu ca. ein Jahr vor Baubeginn bei einer ersten Mieterversammlung mit der Planung vertraut gemacht. Sie erhalten im Anschluss einen Fragebogen. Mit der Weiterentwicklung der Planung gibt es weitere Versammlungen.

 ......
Der Senat wird daher künftig im Interesse der Zielsetzung einer Erhöhung der Zahl der Mieterbeiräte und der Verbesserung der Mieterpartizipation die jährlich abzuschließenden Zielvereinbarungen zwischen den Aufsichtsratsvorsitzenden und den Geschäftsführern und Vorständen der städtischen Wohnungsunternehmen dahingehend akzentuieren.“
Berlin, den 23. März 2012
In Vertretung
Ephraim Gothe

 
Eine (direkte) Beteiligung der Mieterinnen und Mieter und ein partnerschaftlicher Umgang, z.B. bei Sanierungsvorhaben, ist also offensichtlich zumindest bei einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft möglich. Die Senatsverwaltung möchte die Zielvereinbarungen zwischen den Aufsichtsratsvorsitzenden und den Geschäftsführern und Vorständen der städtischen Wohnungsunternehmen dahingehend akzentuieren. Dann wollen wir das mal hoffen, denn die GEWOBAG ist in ihrer gesamten Einstellung und Praxis bezüglich jeglicher Mieterbeteiligung, einer Form von Mitbestimmung, einer Art von partnerschaftlichem Umgang und selbst was eine frühzeitige Unterrichtung bzw. Information betrifft, von solchen Vorgaben seitens des Senats weit, weit entfernt. Mieterpartizipation ist ihnen schon gar ein Fremdwort von einem anderen Stern. Das zeigt gerade wieder das Geschehen zu den aktuell angekündigten Modernisierungsvorhaben hier bei uns am Klausenerplatz.

 
Ein von der GEWOBAG zum jetzigen Modernisierungsvorhaben beauftragtes Planungs- und Architekturbüro hat betroffenen Mietern mal ganz offen seine Meinung dazu kundgetan. Ein Großteil der geplanten Maßnahmen wird als „unsinnig“ und lediglich einzelne Vorhaben als sinnvoll erachtet. Weiterhin fielen dazu Bemerkungen wie: hier wohnen doch so viele ältere Menschen - das könne man ihnen doch gar nicht zumuten. Schön mal von diesen Experten eine Meinung zu hören. Mal abgesehen davon, daß es von Menschen mit Rückgrat und Herz auf dieser Seite zeugt.

  
Im Jahr 2010 hatte die GEWOBAG ein Hochhaus in Spandau modernisiert und anschließend Wohnungen in Reinickendorf. In beiden Fällen war von unglaublichen Vorgängen die Rede, die jeweils massiv durch Presse und Medien gingen. Mieterinnen und Mieter waren verzweifelt an die Öffentlichkeit gegangen.

Wir geben hier einige Ausschnitte aus Schreiben an die politisch Verantwortlichen und Pressemitteilungen des Mieterbeirats Reinickendorf wieder. Bitte berücksichtigen Sie bei den gelegentlich drastischen Formulierungen, daß es damals aus einer unbändigen Wut und Erregung über das Geschehen und der Entrüstung über die Art und Weise entsprang, wie man anscheinend mit Menschen bei den sog. Modernisierungsmaßnahmen umging.

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- Kiez, Menschen im Kiez, Politik - zwei Kommentare / Kein Trackback

27. Mai 2012 - 19:03Wohnen und Mieten - heute in Berlin

Mieterinnen und Mieter sind seit einiger Zeit aktiv geworden und wehren sich gegen steigende Mieten und Verdrängung aus der Nachbarschaft. Die stadtweite Vernetzung der stetig mehr gewordenen Kiez-Initiativen wächst. Die Verlinkungen zu den einzelnen Mieterinitiativen, wie auch die aktuellen Termine, sind zentral auf den beiden Blogs der "Dossier-Gruppe" und dem Bündnis "Steigende Mieten Stoppen"zu finden.

Die Mietergemeinschaft "Kotti & Co" am Kottbusser Tor ist nach vielen Gesprächen und bisher vergeblichen Verhandlungen mit der Politik gestern nach einem Straßenfest einen Schritt weiter gegangen und hat ein Protestcamp errichtet.

Hier die Presseerklärung zum Camp:

Mieter gehen auf die Strasse und bleiben

Am Samstag, 26.5.2012 um 17:00 haben wir unsere Wohnungen am südlichen Kottbusser Tor, nach einem Strassenfest der Mieterinitiative „Kotti & Co“ auf die Strasse verlängert. Wir protestieren damit gegen die steigenden Mieten im sozialen Wohnungsbau am Kottbusser Tor. Alle Verantwortlichen aus der Landes-Politik und von den Mietervereinen haben in den vergangenen Monaten zum Ausdruck gebracht, dass sie für den sozialen Wohnungsbau nichts tun wollen oder nichts tun können. Dabei fehlt lediglich der politische Wille, hier Mietobergrenzen einzuführen, um die Mieter, die zum Teil seit Jahrzehnten hier wohnen, zu schützen. Die Problematik ist vielen bekannt.

Wir haben uns jetzt zu einem “Protestcamp” entschlossen bis die Landesregierung eine Lösung für den sozialen Wohnungsbau findet. Auf Senatsebene ist bisher nur von Neubau und den kommunalen Wohnungsbaugesellschaften die Rede. Überhaupt nicht wird über die Misere vieler Bestandsmieter gesprochen. Am südlichen Kottbusser Tor sind jedoch über 1000 Wohnungen in privater Hand. Die Eigentümer GSW und Hermes bekommen seit Jahrzehnten Subventionen, inzwischen ohne ihrer Aufgabe, bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen, nachzukommen. Sie reden noch nicht einmal mit uns.

Wir fordern Senator Müller daher auf, umgehend eine Kappungsgrenze (wieder) einzuführen und diese Wohnungen mittelfristig  zu kommunalisieren. (Weitere Informationen, Forderungen und Anregungen auf unserer Webseite)

Wie wir unser Camp verstehen: Ein Zitat aus dem Brief der Mieter an Innensenator Henkel und die Polizeipräsidentin Koppers:
„Viele von uns wohnen hier am Kotti seit Jahrzehnten, unsere Kinder gehen hier zur Schule, unser Familien wohnen in der unmittelbaren Nähe, sowie unsere Freunde und Freundinnen. Wir engagieren uns seit Jahren für ein schönes Kottbusser Tor. Wir sind im Quartiersrat aktiv, sind Elternvertreter an den Schulen oder sind in soziale und kulturelle Projekte im Quartier eingebunden. Wir feiern Feste, helfen in der Nachbarschaft, verschönern mit viel Eigeninitiative unser Wohnumfeld und vieles mehr.

Heute protestieren wir mit Form eines ‚Protest-Camps’ am Kottbusser Tor, da wir nach zahlreichen Versuchen unsere äußerst dramatische Situation Herrn Senator Müller deutlich zu machen an Grenzen gestoßen sind. Zuletzt am 21.5.12 auf einer Veranstaltung der Friedrich Ebert Stiftung. Dort äußerte sich Herr Müller nochmals deutlich darüber, was er in Bezug auf dem sozialen Wohnungsbau unternehmen möchte: leider nichts. Für uns bedeutet dieses konkret ein alltägliches Drama. Unsere Existenz ist durch die steigenden Mieten so bedroht, dass wir keine Alternative sehen als stärker auf unsere Lage aufmerksam zu machen. Deshalb machen wir diese Aktion.

Es ist ein friedliches und offenes Camp. Wobei wir gar nicht wissen ob Camp der richtige Name ist. Eigentlich ist es einfach unser Vorgarten. Ein Teil unseres Zuhauses. Wir gehen einen Schritt vor die Tür. Wir gehen an die Öffentlichkeit. Wir werden uns auf keine konfrontative Situation einlassen. Wir werden aber auch bleiben. Wir wohnen hier. Wir sind sowieso hier. Genau darum geht es bei diesem Protest ja auch.“

- Gesellschaft, Menschen im Kiez, Politik - zwei Kommentare / Kein Trackback

26. Mai 2012 - 19:20Zu vermieten - heute in Berlin

Die „Einfachen“ ziehen weg und die „Guten kommen ...

   
Eine "Immobilienrunde" unter sich.... (ein Ausschnitt daraus war bereits hier zu sehen)


- Gesellschaft, Netzfundstücke - ein Kommentar / Kein Trackback

25. Mai 2012 - 00:38Zu vermieten - heute in München

Wir sollen doch nach München schauen - so wird uns immer gesagt. Dort wären die Mieten viel, viel höher und wir sollen uns über die Berliner Verhältnisse gefälligst nicht beschweren.

In München scheint man aber auch sonst schon weiter zu sein. Mit der von Einstein(?) abgeleiteten Formel Glück=qm² möchte man neben „Lebensraum für Anspruchsvolle“, aber „im Wissen um die große soziale Verantwortung“ auch „für die Alteingesesse­nen die Sicherheit einer arbeits­platz­nahen Wohnung und eines dazu­gehörigen Jobs anbieten“.

Mit dem so häßlichen Begriff Gentrification möchte man nach den Einsichten selbstverständlich nichts mehr zu tun haben. Das neue Münchener Modell nennt sich „Gentle fication“ = Sanfte Aufwertung.  

Haben Sie jetzt vielleicht Interesse, möglichst rasch nach München zu ziehen?
Dann bitte bald bei der dortigen "Immobilien Organisation" melden. Das Glücks-Universum könnte „endlich“ sein.

- Gesellschaft, Netzfundstücke - ein Kommentar / Kein Trackback

24. Mai 2012 - 00:24Zu vermieten - damals in Charlottenburg

Der Aushang ist ein Original aus dem Jahr 1937 und hängt jetzt im Charlottenburg-Wilmersdorfer Büro des Berliner Mietervereins. Das Foto des Hauses wurde nachträglich darunter angebracht. Leider ist kein Mietpreis angegeben. Im Netz waren diese Angaben zu finden: Der Durchschnittslohn betrug damals jährlich ca. 1.856 RM, also monatlich ca. 155 RM. Der Mietpreis für eine 2 Zi.Wohnung soll im Jahr 1937 so etwa bei 55 bis 65 RM gelegen haben.

Aushang - Berliner Mieterverein

- Geschichte, Gesellschaft - Kein Kommentar / Kein Trackback

23. Mai 2012 - 00:41Rathaus wird zum Bürgerhaus

Das Bezirksamt will/muß sich wegen klammer Kassen vom Rathaus Wilmersdorf trennen. Aber nur Ratlose verkaufen ihr Rathaus einfach so an irgendwen. Wir hatten bereits u.a. den Vorschlag gemacht, das Rathaus den Bürgern des Bezirks zu übergeben.

Und siehe da: es gibt also doch nicht nur Ratlose im Rathaus, denn auf der Tagesordnung der nächsten öffentlichen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf (BVV) am Donnerstag, 24. Mai 2012 steht nun folgender Antrag:

Unser Rathaus weiter in Bürger/-innenhand! Drucksache - 0248/4

Die BVV möge beschließen:

Das Bezirksamt wird gebeten, dass

  • 1. nach dem Umzug das Rathaus Wilmersdorf nicht an den Liegenschaftsfonds abgegeben und an private Investoren verkauft wird, sondern in kommunalem Besitz bleibt, um u. a. den Mangel an bezahlbaren Wohnungen für Jung und Alt zu lindern;
     
  • 2. für den Verbleib in kommunalem Besitz ein Gutachten in Auftrag gegeben wird, mit dem geprüft wird, inwieweit das Rathaus für Seniorenwohngruppen, Mehrgenerationenwohnen, betreutes Wohnen junger Menschen und Teile für Start Ups, Kreativwirtschaft sowie Kunst-, Bildungs- und Kulturprojekte u. a. genutzt werden könnte.

Begründung:

Mit der geplanten Abgabe des Rathauses Wilmersdorf verliert der Bezirk unwiederbringlich große Flächen, die gleichzeitig dringend benötigt werden; jetzt und in der Zukunft. Auf der einen Seite steht hier die Wohnraumknappheit, von der insbesondere einkommensschwache oder Menschen in schwierigen Lebenslagen betroffen sind. Gleichfalls haben es gemeinnützige Initiativen, Projekte, Vereine, aber auch innovative und / oder kreative Klein- und Kleinstunternehmen in der Gründungsphase Probleme bezahlbare Räume zu finden.

Mit Blick auf die Zukunft – und nicht nur auf den aktuell zu erwarteten Erlös, von welchem der Bezirk nur einen Bruchteil erhält – bietet das Rathaus Wilmersdorf Räume, die sich ausgezeichnet für ein wahres „Bürgerhaus“ zum Nutzen der kulturellen wie auch sozialen Entwicklung unseres Bezirks und seiner Einwohnerinnen und Einwohner eignen, wobei der Haushalt durch zu erwartende Mieteinnahmen entlastet wird. Ein solches zukunftsweisendes Projekt würde dem Bezirk gewiss besser zu Gesicht stehen als eine kurzsichtige Veräußerung unseres kommunalen Eigentums.

Hier die Möglichkeiten hinreichend zu prüfen, sind wir unsern Mitbürgerinnen und Mitbürgern, da es sich um ihr Eigentum handelt, wenigstens schuldig.

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23. Mai 2012 - 00:32Was ist denn nun wirklich los mit „Ökokiez 2020“? - Bürgeranfrage zur BVV am 24. Mai

Für die BVV-Sitzung am 24. Mai müssen erneut Bürgerfragen (Drucksache 0250/4) zum „Ökokiez 2020“ gestellt werden, denn die Antworten des Bezirksamtes auf die April-Anfrage (im Kommentar 4) waren z.T. doch unbefriedigend. Und im Gegensatz zur Presse, die sich bereits mehrmals mit dem Thema befaßt hat - Berliner Zeitung, Tagesspiegel, Welt, Spiegel (auf S. 88) -, ist auf der Internet-Seite des Bezirksamts spätestens seit dem 29. Februar nichts mehr passiert (dasselbe gilt auch für den Initiator und Bürgerverein, bei dem die Zeit ebenfalls Ende Februar stehengeblieben ist).

 
Die neuen 5 Fragen:

Thema: Ökokiez 2012

  • 1. Die Mitteilungen des Bezirksamts für die Öffentlichkeit zum Thema „Ökokiez 2012“ auf der Internet-Seite  ‚Bezirksamt/Umwelt- und Naturschutzamt/Klimaschutzkonzept für den Klausenerplatz‘ brechen spätestens am 29.2.2012 ab; warum müssen die späteren Vorgänge stückweise durch Bürgeranfragen ans Licht gebracht werden, statt daß das Bezirksamt sie ganz selbstverständlich (und vollständig) auf dieser Seite veröffentlicht?
     
  • 2. Da das Bezirksamt erwägt, die Deckungslücke von 35% für den Klimaschutzmanager eventuell auch „durch Eigenanteil des Bezirksamts“ zu finanzieren (Beschluß vom 17.1.12): woher soll bei den bekannt knappen Finanzmitteln des Bezirks das Geld kommen (bitte allgemeinverständliche Angabe), und welche anderen Ausgaben müßten dann gekürzt werden oder fielen weg? 
     
  • 3. Gibt es inzwischen eine Berechnung, welche Kosten durch die Einschaltung eines freien Trägers (bei der Ansiedlung eines Klimaschutzmanagers für den ½ km²) entstehen werden?
     
  • 4. Da das Bezirksamt sich offenbar nicht sicher ist und daher nur „davon aus[geht], dass die Ansiedlung eines Klimaschutzmanagements bei einem freien Träger keiner Ausschreibungspflicht unterliegt“ (3. Einwohnerfrage April 2012/Antwort zu 5.): welches genau sind in diesem Fall die Voraussetzungen für eine Ausschreibungspflicht (bitte allgemeinverständlich)?
      
  • 5. Wird das Bezirksamt den Posten eines Klimaschutzmanagers ausschreiben, oder ist eine Ausschreibung bereits im Gange, oder ist/sind schon jemand ohne Ausschreibung für den Posten ins Auge gefaßt?

Michael R. - Gastautoren, Politik - vier Kommentare / Kein Trackback

22. Mai 2012 - 00:04Wohnen in Berlin - Wohnen im Kiez

Gestern hatte die Friedrich-Ebert-Stiftung zur Konferenz "Wohnen in Berlin" eingeladen. Mit dem Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, Vertretern der Berliner Wohnungswirtschaft, Mieterinitiativen und Mietervereinen wurde das brennende Thema diskutiert. Der Stadtentwicklungssenator hatte bereits im Vorfeld ein "Bündnis für bezahlbare Mieten" mit den landeseigenen Wohnungbaugesellschaften angekündigt. Damit sollen nun (hoffentlich!) endlich wenigstens einige vorherige Aussagen und Absichten aus der Koalitionsvereinbarung mit einer verbindlichen Anweisung umgesetzt werden. Dann sollen u.a. die Mietbelastung für einkommensschwache Haushalte auf 30 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens begrenzt werden, Mieterhöhungen nur noch alle vier Jahre um 15 Prozent, Modernisierungsumlagen nur noch mit maximal 9 statt wie bisher 11 Prozent möglich sein (Berliner Zeitung vom 11.05.2012). Wohnungstausch soll einfacher und sozial gestaltet werden: „Wenn jemand eine größere Wohnung frei macht und sich eine kleinere Wohnung sucht, soll das zu den alten Vertragskonditionen möglich sein.“(Berliner Zeitung vom 12.05.2012). Weiterhin sollen Wohnungen bei Neuvermietung zu einem festgelegten Anteil an Besitzer von Wohnberechtigungsscheinen vergeben werden (Der Tagesspiegel vom 11.05.2012).


Mieterinnen und Mieter der Dossier-Gruppe kommentierten dazu:

In diesem Zusammenhang ist der Presse ist zu entnehmen, dass Sie, Herr Müller, ein „Bündnis für bezahlbare Mieten“ planen. Bitte lassen Sie Ihrer Einsicht Taten folgen. Der Bau von ein paar neuen Wohnungen reicht jedenfalls nicht aus. Wir erwarten, dass Sie sich der ganzen Palette an Problemen stellen. Noch können wir das beim besten Willen nicht erkennen.......
Wir möchten daher ausdrücklich unsere [bislang unbeantwortete] Einladung [an Ihr Haus] erneuern und Sie bitten, den mit uns im Februar begonnenen Dialog ernsthaft fortzusetzen. Bitte sprechen Sie mit uns statt über uns.
..............
Zum Schluss ein Ausblick. Wie wird Berlin im Jahr 2025 sein? So wie heute – bunt, lebendig, attraktiv? Oder etwa austauschbar, gar beliebig und mit ungelösten Konflikten? Wie unsere Stadt sich entwickelt wird ganz davon abhängen, ob es gelingt, den immer stärker werdenden Widerstreit zwischen den Interessen der Wirtschaft und denen der Mieterinnen und Mieter zu lösen. Die Mischung, die Berlin so einzigartig macht – die muss gefördert werden.
Deshalb fordern wir: Ein Recht auf Stadt für alle.

 
Hier der Vortrag der Dossier-Gruppe mit den grundsätzlichen Forderungen:

  • 1. Senkung der Kostenmieten im Sozialen Wohnungsbau
  • 2. Stopp der Buchungstricks bei der Berechnung der Kostenmieten
  • 3. Steigende Mieten im Bestand und bei Neuvermietung stoppen
  • 4. Genehmigungspflicht bei Abriss von Gebäuden
  • 5. Zweckentfremdungsverbotsverordnung für die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen, Leerstand und Ferienwohnungen
  • 6. Übernahme der tatsächlichen Kosten der Unterkunft für Hartz IV- Empfängerinnen und -empfänger
  • 7. Keine energetische Sanierung auf Kosten der Mieterinnen und Mieter
  • 8. Recht auf Belegung leerstehenden Wohnraums
  • 9. Bezahlbare Mieten in kommunalen Wohnungen 

 
Weitere Informationen:


Presse:
* Berliner Zeitung vom 21.05.2012
* Neues Deutschland vom 22.05.2012

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21. Mai 2012 - 21:47Veranstaltungstipps

  • Benefiz-Keramiktrödel im romantischen Garten des Keramik-Museums Berlin (KMB)
    Wie jedes Jahr lädt der Förderverein KMB als Träger des Keramik-Museums Berlin auch 2012 an beiden Pfingstfeiertagen zu einem Keramik-Trödelmarkt im romantischen Ambiente des Museumsgartens ein.

    Zum Verkauf kommen unter anderem dem Verein speziell zu diesem Zweck gespendete keramische Gegenstände. Vasen, Schalen, Figuren, Objekte oder auch Gebrauchsgeschirr (Service / Serviceteile) aus Porzellan, Steinzeug, Fayence, Steingut oder Irdenware. Feine Unikate bekannter Künstler oder einfache, rustikale oder auch skurrile Keramikobjekte kann man genau so finden, wie das eine oder andere Stück aus bekannten Manufakturen (z.B. KPM, Rosenthal, Bollhagen, Karlsruhe, Velten-Vordamm).

    An beiden Tagen sind auch die Museumsräume mit aktuell drei Sonderausstellungen jeweils von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet:
    Der Eintritt (inklusive Besuch der Ausstellungen) beträgt 2,00 Euro
    Sonntag, 27. und Montag, 28. Mai 2012, jeweils 11:00 – 17:00 Uhr
    Keramik-Museum Berlin (KMB)
    Schustehrusstraße 13  in 10585 Berlin
      
       
      
  • Kinder- und Familienfest auf dem Klausenerplatz
    Der Moschee-Verein Ensar Camii e.V. veranstaltet zum Pfingstwochenende wieder ein Kinder- und Familienfest. Hüpfburg und weitere Spiele für Kinder, Speis & Trank und vieles mehr sollen zum gemeinsamen Feiern einladen.
    Sonntag, 27. und Montag, 28. Mai 2012, jeweils 10:00 – 20:00 Uhr
    Klausenerplatz
      
       
  • Europaweites Fest der Nachbarn
    Der Verband für sozial-kulturelle Arbeit feiert als bundesweiter Dach- und Fachverband der Nachbarschaftsheime, Bürgerhäuser und Stadtteilzentren gemeinsam und in Kooperation mit seinen Mitgliedern in diesem Jahr das Fest der Nachbarn, den European Neighbours' Day.
    >> Ganz Europa feiert diesen Tag und Millionen von Europäern treffen sich mit ihren Nachbarn, um das Zusammenleben in den Städten freundlicher und solidarischer zu gestalten. Das Fest der Nachbarn hat eine 13-jährige Geschichte. 1999 in Paris ins Leben gerufen, weitete es sich im Jahr 2000 auf ganz Frankreich aus. 2011 wurde der European Neighbours Day in 1.200 Städten in 33 Ländern gefeiert und mobilisierte 12 Millionen Anhänger. Die Akteure sind die Bewohner der Stadt, in diesem Fall Berlins, und ihre Nachbarn – und das bei einer unkomplizierten, harmonischen, gastfreundlichen und solidarischen Atmosphäre.
    Das Fest der Nachbarn findet nicht zentral an einem Punkt in Berlin statt, sondern dezentral an vielen verschiedenen Orten: im Innenhof oder im Garten eines Wohnhauses bzw. einen der unzähligen Orten, an denen Nachbarn mit Nachbarn feiern. Jeder kann mitmachen, eine Bank raus stellen, Nachbarn einladen zum Gespräch oder zum Essen. Ziel ist es, die Bürger Europas enger zusammen zu bringen: Seine Nachbarn besser kennenzulernen ist der erste Schritt hin zu einer wahren Gemeinschaft.
    Berlins Nachbarschaftsheime, Bürgerhäuser und Stadtteilzentren lassen zeitgleich Luftballons in den Berliner Himmel steigen. Die Luftballonaktion zeigt die gemeinsame Stärke, die Berliner Nachbarinnen und Nachbarn haben. Gemeinsam sind wir viele, denn jeder ist Nachbar.
    Am Freitag, dem 01. Juni 2012, um 16 Uhr fliegen in allen teilnehmenden Berliner Bezirken Luftballons in die Höhe. Ein Blick in den Himmel der Hauptstadt lohnt sich!
    Welche Bezirke mitmachen, erfahren Sie unter www.das-fest-der-nachbarn.de.
    Weitere Informationen erhalten Sie auch beim European Neighbours Day unter www.european-neighbours-day.com und im Koordinationsbüro des Verbands für sozial-kulturelle Arbeit www.vska.de. <<

    Das Nachbarschaftshaus am Lietzensee beteiligt sich am Fest der Nachbarn und lädt herzlich ein:
    Freitag, 1. Juni 2012 von 14:00 bis 18:00 Uhr
    • 13:50 Uhr: Treffpunkt Nachbarschaftshaus am Lietzensee (Herbartstr. 25, 14057 Berlin)
    • 14:00 Uhr: Kiezspaziergang um den Lietzensee mit der Autorin Irene Fritsch und Bezirksstadtrat Carsten Engelmann
    • 16:00 Uhr: Luftballon-Aktion im Lietzenseepark
    • 16:30 Uhr: Besuch der Evangelischen Kirche Am Lietzensee und geselliges Beisammensein
    • 18:00 Uhr: Besuch des jüdischen Gottesdienstes in der L´dor w´dor- Synagoge
      Einführung um 17.30 Uhr
    Anmeldung erforderlich unter Tel. 30 30 65-0

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20. Mai 2012 - 00:24Gedanken zum Wochenende

 

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19. Mai 2012 - 00:24Giftgrüngetünchter Ökokiezfimmel ?

Zuerst die Meinungsfreiheit in der Schule abschaffen, dann das Gesetz, darauf das Geld der Mieter abziehen und die Alteingesessenen aus dem Ökokiez vertreiben und schließlich noch die alten Laternen entsorgen?
Ja, das alles haben wir bereits kennengelernt - aber ihre Pläne sind anscheinend noch viel, viel schlimmer.

Letztens, an einem Wahl-Werbestand am Klausenerplatz, wurde das so harmlos aussehende "Geschenk für zu Hause" an die ahnungslosen Bürgerinnen und Bürger verteilt.  Was haben sie eigentlich noch vor?

 

"Quecksilbergeschenk" von der Grünen Partei

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18. Mai 2012 - 00:26Podiumsdiskussion zum bevorstehenden Abbau der Gas-Straßenbeleuchtung

Der Staatssekretär für Verkehr und Umwelt, Christian Gaebler, hatte eine Woche zuvor den aktuellen Standpunkt des Berliner Senats zum Austausch von Gaslaternen durch Elektroleuchten der Presse offeriert.

Am Montag findet nun im Rathaus Charlottenburg eine Podiumsdiskussion zu dem bevorstehenden nahezu vollständigem Abbau der Berliner Gas-Straßenbeleuchtung statt.

Montag, 21. Mai 2012 um 19:00 Uhr
Rathaus Charlottenburg (Lily-Braun-Saal)
Otto-Suhr-Allee 100

Teilnehmer auf dem Podium:

  • Prof. Dr. Jörg Haspel, Landeskonservator von Berlin
  • Evelyn Hoffschröer, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
  • Bertold Kujath, Vorsitzender von Gaslicht Kultur e.V.
  • Prof. Dr. Hans-Peter Lühr, stellv. Vorsitzender des Bürgervereins Frohnau
  • Heike Pieper, Mitglied des Berliner Kuratoriums der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
  • Nikolaus Bernau, Mitglied des Landesdenkmalrates Berlin
  • Dr. Elisabeth Ziemer, stellv. Vorsitzende von Denk mal an Berlin e.V. 

 
Schnöde Leuchte statt altem Schmuckstück? Quecksilber statt Gas? Echter Umweltschutz oder Dummheit, Habgier und Ökokiezfimmel?

Auf jeden Fall ein Schmuckstück - Gaslaterne in der Sophie-Charlotten-Straße

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17. Mai 2012 - 18:10Zum Vatertag

anstatt des "normalen" Gebetes zum Tage:

        Mammon unser, der Du bist in den Börsen
        Geheiligt werde Dein Name
        Dein Reichtum komme.
        Dein Wille geschehe,
        wie an den Börsen, so auch in den Bilanzen.
        Unser täglichen Profit gib uns heute
        Und vergib uns unsere Schulden
        wie wir unseren Schuldnern nie vergeben.
        Und führe uns nicht aus der Versuchung
        sondern erlöse uns von der Börsenaufsicht.
        Denn Dein ist das Reich
        und die Rendite und die Herrlichkeit
        in Ewigkeit.
        Amen

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17. Mai 2012 - 17:07Spielball der Interessen

Dummheit, Habgier und Ökokiezfimmel

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15. Mai 2012 - 00:24Verdämmter Ökokiezfimmel

Das unserem Kiez ans Herz und Mieter-Portemonnaie gewünschte Projekt "Ökokiez" in der Presse:

  • Unter dem Titel "Verdämmt" berichtet Alexander Neubacher in der aktuellen Ausgabe des Spiegel über neue Pläne der Bundesregierung, zu Versuchen, von Charlottenburg aus das Weltklima zu retten und die Mieter mit schlagkräftigen Argumenten auf gerader Linie zur Kasse zu bitten.
    * Der Spiegel - Nr. 20 vom 14.5.2012 (Wirtschaft Seite 88)

     
  • "Wer kein Geld hat, der soll eben wegziehen aus dem Ökokiez" - so kommentierte Welt Online und meint, daß Weltretter zur Vernunft kommen sollten.
    * Welt Online vom 13.03.2012

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15. Mai 2012 - 00:02Stadt im Hinterhof

 

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13. Mai 2012 - 21:58Neues aus dem Bezirksamt

  • Gedenkveranstaltung für Magnus Hirschfeld
    Am kommenden Montag lädt das Bezirksamt gemeinsam mit der neu gegründeten Bundesstiftung Magnus Hirschfeld zu einer Gedenkveranstaltung zum 174. Geburtstag und 77. Todestag von Magnus Hirschfeld ein. Andrea hatte Magnus Hirschfeld (1868-1935) in ihrer Lesereihe „Erlesener Kiez“ im Jahr 2008 hier im Blog vorgestellt.
    Montag, 14. Mai 2012 um 12:00 Uhr
    an der Gedenkstele für Magnus Hirschfeld in der Otto-Suhr-Allee 93 gegenüber dem Rathaus Charlottenburg

  • Projektförderung für Kunst und Kultur
    Die Projektförderung freier Kulturträger durch das Bezirksamt hat das Ziel, ein attraktives, vielseitiges und abwechslungsreiches Kultur- und Kunstangebot im Bezirk zu schaffen. Gefördert werden kulturelle Leistungen aus vielen künstlerischen Bereichen, zum Beispiel der Darstellenden Kunst, der Bildenden Kunst, der Musik, der Literatur und des Medienbereichs. Voraussetzung für die Förderung ist die Realisierung des zu fördernden Projektes im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Antragsberechtigt sind Einzelpersonen, Gruppen, Vereine und sonstige Zusammenschlüsse, auch solche mit nicht festgefügter Organisationsstruktur.
    Die Vergabe erfolgt unter Vorbehalt der Verfügbarkeit der Haushaltsmittel.

    Abgabeschluss für Anträge auf Projektförderung 2012 ist Freitag, der 25.05.2012.
    Der formlose Antrag ist zu richten an:
    Kulturamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Villa Oppenheim
    Schloßstraße 55
    14059 Berlin.
    Informationen zur Projektförderung unter Tel 9029-24102, oder 24103

      
  • Ein Platz für Spatzen, Mauersegler & Co
    Das Bezirksamt weist erneut auf den Artenschutz bei Baumaßnahmen an Gebäuden hin.
    Haussperlinge, Hausrotschwänze, Mauersegler, Mehlschwalben und Fledermäuse sind als Gebäudebrüter durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt.
    Die Umweltstadträtin Elfi Jantzen bittet alle Hauseigentümer, die Arbeiten an ihren Gebäuden durchführen, sich vorher unbedingt Rat von Fachleuten aus den Naturschutzverbänden und den Naturschutzbehörden zu holen.
    Auch die Mieter können darauf achten und ggf. entsprechend reagieren, wenn solche Arbeiten durch den Vermieter angekündigt werden.
    Auch der Spatz braucht einen Platz
    >> Sollten Arbeiten am Gebäude erforderlich werden, die einen Erhalt der Lebensstätten nicht zulassen, bedarf es einer naturschutzrechtlichen Genehmigung (Befreiung) der obersten Naturschutzbehörde, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.
    Sofern Arbeiten durchgeführt werden, die nicht genehmigt wurden oder gegen Auflagen aus der Genehmigung verstoßen werden, liegen Verstöße gegen das Bundesnaturschutzgesetz vor, die ordnungsrechtliche Maßnahmen nach sich ziehen (Verhängung von Bußgeldern und Baustopps). <<

    Weitere Informationen beim Umwelt- und Naturschutzamt unter Tel 9029-14551, -14552

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13. Mai 2012 - 00:02Alles Gute zum Muttertag!!

Wir wünschen einen schönen Muttertag!

Das Kiez-Web-Team wünscht einen schönen Muttertag!

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12. Mai 2012 - 20:13Knobelsdorffstraße wieder offen

Eigentlich sollte die Knobelsdorffstraße im Frühjahr 2011 gleich nach Fertigstellung der Spandauer-Damm-Brücke mit der Freigabe des Verkehrs auf den dortigen Autobahnauffahrten und -Abfahrten geöffnet werden. Doch es kam anders. Ein gewisser Zirkel hatte in der Zwischenzeit offenbar eigene Interessen entdeckt und die entsprechenden Absichten entwickelt: der Fördertopf "Ökokiez" leuchtete wohl äußerst begehrlich dahinter. Andere Nachbarn interessierten dann dabei nicht, wie leider üblich.

Am Tag der Öffnung wurden nun schlußendlich auch noch alle Anwohner der Knobi verarscht, die selbst keine Autobesitzer sind und sich über eine dauerhafte Schließung gefreut hatten. Zu den Florianern unter ihnen, wie auch aus anderen Straßen, erübrigt sich jegliche weitere Bemerkung. Über ein Jahr wurden jedoch bereits zuvor die Anwohner aller Nebenstraßen für die eigenen Interessen mißbraucht, denn irgendwohin muß sich der Verkehr ja verlagern. Das nahmen jedoch einige Anwohner aus dem Horstweg nicht so einfach hin. Mit Einsatz und Rückgrat gingen sie ihren Weg - bis hin vor das Verwaltungsgericht. Und siehe da: es stellte sich heraus, daß die Beibehaltung der Sperrung unrechtmäßig war, quasi also gegen geltendes Recht & Gesetz verstoßen worden ist. Stadtrat Marc Schulte stellte schließlich auf einer Anwohnerversammlung in der Nehring-Grundschule dar, daß auch das Rechtsamt des Bezirksamts diese Auffassung bestätigte. Wenn das Rechtsamt das jetzt so beurteilt, dann war ihm das auch damals vor ca. einem Jahr schon klar. Das kann im Rückblick doch wohl nur bedeuten, daß sich die damals zuständige Stadträtin von den Grünen darüber hinwegsetzte - klientelwunschgemäß halt, wie es im letzten Beitrag zum Ökokiez so schön passend ausgedrückt wurde. (Interessant darin nebenbei, daß eine neue grüne Stadträtin offenbar auch weiterhin ein recht klientelgewünschtes Verhalten an den Tag legt). Die damalige Stadträtin der Grünen hatte auch sonst kein Versprechen eingehalten: zum Beispiel im Horstweg (bis zum Sommer 2011) eine Verkehrsberuhigung einzurichten. Warum also sollte man solchen Politikern noch trauen?

 
So kam es, wie es (rechtlich verfügt!) kommen mußte: die Sperrung der Knobelsdorffstraße wurde beseitigt.

Das Bezirksamt mußte eine neue Ampel kaufen, denn es hatte ganz einfach die alte vorher entfernen lassen, und noch so etliche weitere zusätzliche Arbeiten bezahlen. Die provisorische Absperrung wegen der Bauarbeiten an der Spandauer-Damm-Brücke war inzwischen zu einer festen umgebaut worden. Neue Fahr- und Fahrradstreifen mußten aufgebracht und alte Markierungen beseitigt werden.

 
Die Blumen von der Straße wurden gerettet und damit die danebenliegende Baumscheibe sinnvoll verschönert.
Bauarbeiter mit Herz! Vielen Dank!

 

Bedanken wollen wir uns auch bei der Berliner Polizei vom Abschnitt 24. Sie waren diesmal schon vorher vor Ort und haben das gesamte Geschehen beaufsichtigt, um das Recht auf Demokratie und freie Meinungsäußerung sicherzustellen.
Vielen Dank!

  
Das Schild kommt zu spät. Diese Einsicht hätte am Anfang stehen müssen. Und neben Tante Horst und Onkel Knobi gibt es schließlich auch noch Schwester Sophie-Charlotte und Bruder Seeling, Vater Nehring und Mutter Christ, Nachbar Klausener und Nachbarin Neufert. Aber vielleicht ist es ja ein Zeichen und gibt Hoffnung für einen Neubeginn. Aber dann doch bitte ohne Steuerungsklientel im Hintergrund.

  
Dann war es soweit. Die Ampelsteuerung ist geschaltet und die Knobelsdorffstraße wieder offen. Nur wenige Minuten später wollte der erste Autofahrer aus dem Kiez nach draußen. Weitere PKWs folgten kurz darauf.

  
Da fährt es hin, das erste Auto nach der Öffnung in Richtung Knobelsdorff-Brücke.
Doch es wollte absolut kein Fahrzeug in die Knobi reinfahren. Der rbb-Kameramann wartete und wartete (ganz links gegenüber an der Ecke) und gab dann auf. Es dauerte vielleicht so um die 20 bis 30 Minuten, bis dann doch ein Auto von der Sophie in die Knobi einbog. Und es kam so, wie vorausgesagt. Es war eine Demonstrantin gegen die Öffnung, die vorher noch ein Protestplakat gehalten hatte und nun wohl einfach nur noch schnell nach Hause kommen wollte. Auf der anderen Seite ist das aber auch schon wieder aufrichtig. Sonst hätte sie ja durch den Horstweg oder durch die Seelingstraße fahren müssen. Respekt!

 
Und auch der rbb hatte genug gesehen und fuhr anschließend durch die offene Knobi in Richtung Heimat zurück.

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12. Mai 2012 - 00:24Gewerbeneuigkeiten

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  • Das Mezzo ist zurück - an gleicher Stelle wie zuletzt: in der Danckelmannstraße 20. Noch wird eingeräumt, doch die treue Stammkundschaft freut sich bereits.

    mezzo ist zurück



      
  • In der Seelingstraße hat ein neuer Blumenladen eröffnet.
    Blumen Maurer
    Seelingstraße 18 / 14059 Berlin
    Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 18:30 Uhr / Samstag von 9:00 bis 14:00 Uhr

    Blumen - jetzt auch in der Seelingstraße

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11. Mai 2012 - 00:24Ehrenamtsmittel können ab sofort beantragt werden

Später als im letzten Jahr kommt die Mitteilung des Bezirksamts, daß es auch 2012 wieder möglich sein wird, Sachmittel für „Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften“ (FEIN), allgemein Ehrenamtsmittel genannt, zu beantragen. Gefördert werden Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur, die in Eigenleistung erbracht werden, zum Beispiel Pflanzungen oder Farben für Renovierungen, die sich auf Einrichtungen und Anlagen des Bezirks beziehen, wie zum Beispiel Schulen, Kindertagesstätten, Seniorenfreizeiteinrichtungen, Sportanlagen und Grünanlagen.

Antragsberechtigt sind alle Bürger, ob einzeln oder als Gruppe, und Initiativen ( es muß kein Verein oder irgendeine Art Institution sein!), die nicht gewinnorientiert arbeiten und für ihre ehrenamtliche Arbeit im Rahmen der genannten förderungswürdigen Zwecke die erforderlichen Sachmittel benötigen. 

Vorbehaltlich des Beschlusses des Berliner Haushalts und obwohl sich der zur Verfügung stehende Betrag laut Bezirksamt noch nicht beziffern lässt, können Anträge für Projekte im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ab sofort eingereicht werden.

Zur Erleichterung der Antragstellung steht ein Antragsformular zur Verfügung.
Antragsteller werden gebeten, dieses Antragsformular (als PDF) zu verwenden.

Anträge können bis Freitag, 8. Juni 2012 eingereicht werden an:
Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
Abteilung Stadtentwicklung und Ordnungsangelegenheiten / Stadt Z 2
Fehrbelliner Platz 4
10707 Berlin

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10. Mai 2012 - 00:248.400 Gasreihenleuchten sollen ausgetauscht werden

Der Staatssekretär für Verkehr und Umwelt, Christian Gaebler, möchte am kommenden Montag über den aktuellen Stand beim Austausch von 8.400 Gasreihenleuchten durch Elektroleuchten informieren.

Dazu wird am Montag, den 14. Mai 2012 um 20:30 Uhr zu einer Pressekonferenz in das Dienstgebäude der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, in den Ausstellungsraum im Erdgeschoss, Württembergische Straße 6, 10707 Berlin eingeladen.

Im Anschluss an die Pressekonferenz werden wir Ihnen vor Ort bereits umgerüstete Leuchten zeigen. Wir möchten Ihnen dabei auch Gelegenheit geben, sich selbst davon zu überzeugen, dass auch LED-bestückte Aufsatzleuchten weder im äußeren Erscheinungsbild noch in Lichtfarbe und Helligkeit von Gasleuchten unterschieden werden können.

Für die Pressekonferenz und 60-minütigen Nachtfahrt benötigen wir von Ihnen eine Anmeldung (Start und Ende in der Württembergischen Straße). Bitte teilen Sie uns bis zum Freitag, dem 11. Mai 2012, unter der Tel.-Nr.: 030 90139 4044 oder der Mailadresse: Marion.Neumann@senstadtum.berlin.de Ihren Teilnahmewunsch mit.

  
Unten eine Gasreihenleuchte in der Knobelsdorffstraße. Diese sollen hier bei uns im Kiez mit zuerst gegen das elektrische Modell "Jessica" (Gegenüberstellung im Kommentar Nr. 18) ausgetauscht werden - siehe Kommentar Nr. 1 hier im Blog:

Hiernach sollen im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf in einem ersten Schritt 1.368 Gaslaternen in folgenden Straßen ausgetauscht werden:
Charlottenburg: Preußenallee, Eichkampstraße, Wundtstraße, Bleibtreustraße, Sophie-Charlotten-Straße, Suarezstraße, Rönnestraße, Salzufer, Knobelsdorffstraße, Damaschkestraße, Lise-Meitner-Straße, Herbartstraße, Witzlebenstraße, Platanenallee, Max-Dohrn-Straße, Dernburgstraße, Olbersstraße, Gaussstraße, Giesebrechtstraße, Holtzendorffstraße, Lehniner Platz, Clausewitzstraße, Kirschenallee, Sybelstraße, Windscheidstraße, Richard-Wagner-Straße

   
Siehe auch:
* Kiezer Weblog -Charlottenburger Kieze ohne Gaslaternen?
* Kiezer Weblog - Geht dem Kiez das Gaslicht aus? 
* Kiezer Weblog - Online-Petition zur Erhaltung der Berliner Gas-Straßenbeleuchtung
* Kiezer Weblog "Schicke neue Ausstattung für die Gaslaterne"
* Weitere Berichte im Kiezer Weblog (tag 'gaslaterne')
 

Gasreihenleuchte in der Knobelsdorffstraße

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10. Mai 2012 - 00:02Knobelsdorffstraße wird geöffnet

Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf informiert dazu kurz und knapp in einer Pressemitteilung:

Die Knobelsdorffstraße wird an der Kreuzung Sophie-Charlotten-Straße am Freitag, dem 11. Mai 2012, im Laufe des Tages wieder für den öffentlichen Kraftfahrzeugverkehr geöffnet.

 
Die Berliner Woche berichtet noch in der aktuellen Ausgabe vom 9. Mai 2012: "Weiterhin gesperrt". Aber die Pressemitteilung des Bezirksamts ist auch erst am 8. Mai erschienen. Eigentlich sollte die Sperrung schon viel früher aufgehoben werden, aber die beauftragte Straßenbaufirma sollen "Lieferschwierigkeiten" geplagt haben. Weitere 15 000 Euro sollen dann noch für die nächste Verkehrszählung ausgegeben werden, teilt die Berliner Woche am Ende des Artikels mit.

Mußte die neue Ampel erst geschnitzt oder gegossen werden? Erwartet uns jetzt ein einmaliges Schmuckstück in den klassischen Ampelfarben? Fragen über Fragen. Scheint ja alles ganz spannend zu werden. Welcher Florianer wird als erstes rein- oder rausfahren? Wird er mit bunten Blumen begrüßt oder ausgebuht? 

Hier zur Erinnerung:

Vorher (2008)

 

jetzt

 

und Nachher wie Vorher?

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08. Mai 2012 - 22:04TV-Tipps

  

  • Der jüngste Mordfall vom Klausenerplatz soll laut Pressemeldungen in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" vorgestellt werden. Hier nochmal der Fahndungsaufruf der Berliner Polizei.

    ZDF - "Aktenzeichen XY...ungelöst"

    Mittwoch, 9. Mai 2012 um 20:15 Uhr (Wiederholung am Mittwoch, 9. Mai 2012  um 1:30 Uhr)

       
     
  • Asbest in den Wohnungen
    Lauernde Gefahr: Asbest im Wohnzimmer?
    Viele Berliner Mieter wissen nicht, dass in ihren Wohnungen eine potentielle Asbest-Quelle liegt: sogenannte Floor-Flex-Platten, asbesthaltige PVC Beläge, die vor 30 bis 40 Jahren verlegt wurden. Dabei sind viele dieser Platten mittlerweile gebrochen und setzen möglicherweise gefährliche Asbeststäube frei. Politik und Wohnungsbaugesellschaften streiten sich, wie weit Sanierungskonzepte gehen sollen und ob man die Mieter überhaupt über das Asbest informieren müsse.
    Quelle: rbb - "Klartext"

    Das betrifft auch immer noch zahlreiche Wohnungen der GEWOBAG bei uns im Kiez. Auf das so gern verschwiegene Problem hatte eine hiesige Mieterinitiative bereits im Jahr 2006 hingewiesen.

    rbb "Klartext"

    Mittwoch, 9. Mai 2012 um 22:15 Uhr

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08. Mai 2012 - 00:34„Ökokiez 2020“ und Gentrifizierung aus Sicht der Parteien in der BVV

Das Thema des Monats Mai 2012: Wird mit dem Projekt Ökokiez 2020 die „Gentrifizierung“ des Quartiers betrieben? 

 
Diesen Monat hat die Grüne Partei das „Thema des Monats“ auf der Seite der BVV ausgewählt und sich dafür entschieden, ihr Projekt „Ökokiez 2020“ gegen den Vorwurf, es fördere die Gentrifizierung, in Schutz zu nehmen, wobei gleich auf den ersten Blick zweierlei auffällt: zum einen, daß einer der Förderer dieses Projekts es für notwendig hält, endlich einmal öffentlich Stellung zu beziehen, und zweitens, daß der Grünen Partei Gentrifizierung wohl nicht als eine reale Bedrohung erscheint, denn man setzt das Wort in Gänsefüßchen und erklärt sie damit zu einer „sogenannten“.

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Michael R. - Gastautoren, Politik - sechzehn Kommentare / Kein Trackback

07. Mai 2012 - 20:51Veranstaltungstipp: Ein einziges Gentrifizierungs-Theater

BERLIN FOR SALE - Eine Stadt im Ausverkauf

Ein interaktives Satireprojekt
Texte, Buch und Regie: Laura Daub, Claudia Gersdorf, Martina Kollroß, Bernd Fiedler, Benny Ullrich, Martin Valenske und Sven Laude
Es spielen: Claudia Gersdorf, Martina Kollroß, Sophia Krüger, Joey Mandalian, Gesa Geue, Marie Scharf, Bernd Fiedler, Benny Ullrich, Martin Valenske und Sven Laude

 

Neues Kabarett im neuen DISTEL-Studio - mit Live-Gentrifizierung und Zuschauerdemokratie
Privatisierung, Gentrifizierung, Hipsterisierung. Aufgeschreckt von den Kampfwörtern der Tagespresse standen vor einem Jahr sieben JungberlinerInnen zum ersten Mal vor der Frage: Berlin for Sale. Eine Stadt im Ausverkauf?

Mit satirischen Instrumenten durchleuchten die drei zugezogenen und drei in Berlin geborenen JungautorInnen die Wandlungsprozesse der Stadt. Als BewohnerInnen der Spreemetropole betrachten sie dabei die hier lebenden Menschen und ihr Verhalten aus einem besonderen Blickwinkel und wagen ein einzigartiges Theaterexperiment mit skurrilen Figuren.

Ein psychotischer Finanzpolitiker, ein zynischer Immobilieninvestor, eine kranke Revolutionärin - nicht nur sie interessieren sich für ihr persönliches Berlin, und schaffen so Probleme und Chancen. Aber bestimmen sie auch, wie das Berlin von morgen aussieht? Oder müssen am Ende die ZuschauerInnen und BürgerInnen eingreifen, um ihre Stadt zu retten?

Das Kabarett-Theater DISTEL initiierte im vergangenen Jahr zusammen mit dem Polli-Magazin die Arbeit mit jugendlichen Autoren. Die DISTEL will engagierten Amateuren Raum für kreative Ideen geben und erhofft sich zugleich, neue Impulse für das Kabarett zu gewinnen.
Neben den Vorstellungen dieses jungen Kabarettensembles wird es im neuen DISTEL-Studio in der 1. Etage weitere Projekte und Veranstaltungen geben.


Noch eine Aufführung am 18. Mai 2012 um 19:30 Uhr
Eintritt mietspiegelkonform und gestaffelt:
12 EUR | 8 EUR | 5 EUR
Reservierungen bitte per E-Mail oder Tel. (030 - 204 47 04) - der Wohnraum im Saal ist begrenzt!
DISTEL-Studio - Der Stachel am Regierungssitz
im Kabarett-Theater DISTEL - 1. Etage
Friedrichstraße 101, 10117 Berlin (Direkt am Bahnhof Friedrichstraße)

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06. Mai 2012 - 21:08Pflastermalerei und Straßenspiele

Mein (Traum-) Haus im Hinterhof (?)

- Kiezfundstücke, Kinder und Jugendliche - Kein Kommentar / Kein Trackback

04. Mai 2012 - 00:14Stadtgespräche: "Wohnen in Berlin"

 
Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt ein zur Konferenz: "Wohnen in Berlin".

Gemeinsam mit dem Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, sowie zahlreichen Vertreterinnen der Berliner Wohnungswirtschaft, den Initiativen und Interessenverbänden soll über das Thema "Wohnen in Berlin" diskutiert werden.  Die Veranstaltung soll der Auftakt für einen breit angelegten Diskurs zur Mieten- und Wohnungspolitik in Berlin sein. Mit dabei werden neben vielen weiteren Mieterinitiativen auch Mieterinnen und Mieter der Dossier-Gruppe sein.

 

>> Wohnen ist wichtig. Wie wir wohnen, wo wir wohnen und zu welchen Mieten wir wohnen können, beeinflusst unser Leben und beeinflusst auch unsere Stadt, unsere Kultur und unser Lebensgefühl. Darüber wollen wir miteinander ins Gespräch kommen: Reden und Zuhören und danach gemeinsame Schritte entwickeln. Ziel der Veranstaltung ist die Vielfalt des
Wohnens und der Interessen an Wohnraum in Berlin darzustellen.

  
Hierfür wählen wir ein besonderes Format: Pecha Kucha, das es uns ermöglicht in relativ kurzer Zeit, die verschiedenen Positionen zu hören. Reflektiert werden die elf Kurzbeiträge von zwei Expertinnen, die das Gehörte vor Ihrem fachlichen Hintergrund zusammenfassen und bewerten werden.
Dann wird der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, die verschiedenen Positionen aus seiner Sicht reflektieren und weitere Schritte für die Berliner Stadtpolitik definieren.

Die Veranstaltung ist Auftakt für einen breit angelegten Diskurs zur Berliner Mieten- und Wohnungspolitik.
Seien Sie dabei.<<

   
Montag, 21. Mai von 9:00 Uhr bis 13.30 Uhr

Anmeldungen werden erbeten an:
Friedrich-Ebert-Stiftung
BerlinPolitik im Forum Berlin
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin-Tiergarten

- Gesellschaft, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

03. Mai 2012 - 00:24Kultur im Kiez

 
  • Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf wird am neuen Standort in der Villa Oppenheim (Schloßstraße 55) von den Besuchern gut angenommen - so meldet das Bezirksamt. Neben dem bereits bestehenden museumspädagogischen Programm (Villa O. von 4–18) startet das Museum am kommenden Sonntag, 6. Mai 2012 von 11:00 bis 13:00 Uhr, mit einem regelmäßigen Familiensonntag für Kinder und ihre erwachsenen Begleitpersonen.

    Dann soll einmal im Monat der generationsübergreifende Dialog im Mittelpunkt stehen. Mit Lesungen, historischen Spielen und Bastelarbeiten sollen nicht nur Kinder, sondern auch ihre älteren Begleiter in den Bann gezogen werden.
    Jeden 1. Sonntag im Monat ab 11:00 Uhr (bis max. 13:00 Uhr)
    Empfohlen ab 6 Jahren
    Die Veranstaltung ist kostenlos.
    Anmeldung nicht erforderlich


  • Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf teilt mit, daß für das Jahr 2012 mit dem "Projektfonds Kulturelle Bildung" wieder 30.000 Euro zur Verfügung stehen. Von diesen Mitteln wurden im ersten Halbjahr bereits 8 Projekte gefördert. Abgabeschluss für das zweite Halbjahr für Projektanträge mit einer Fördersumme bis zu 3.000 Euro ist Freitag, der 18. Mai 2012.

    Gemeinsam mit Künstlern sollen Kinder und Jugendliche ihre künstlerischen und sozialen Fähigkeiten entdecken können. Als Partner bei der Durchführung dieser Projekte werden Kindergärten, Schulen, Jugendclubs, Museen und anderen Institutionen angesprochen. Ziel dieser Förderung in der Fördersäule 3 ist die zeitnahe Vergabe von Fondsmitteln auf Bezirksebene zur Unterstützung kleinerer und kurzfristiger Projekte von Kooperationspartnern aus dem Bereich Kunst/Kultur und Bildung/Jugend.

    Anträge an:
    Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
    Fachbereich Kultur
    Schloßstraße 55, 14059 Berlin

    Beratung und Hilfe bei der Antragstellung:
    Tel. 9029-24103, montags bis freitags von 10:00 bis 14:00 Uhr.

    Weitere Informationen:
    * Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung
    * Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf - Projektfonds

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03. Mai 2012 - 00:02Teil 13 - Sanierungsvorhaben 2012-2022 am Klausenerplatz

 
Nach dem ersten Brief an den Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz, folgte nun ein weiterer.


                                                                                                                                  Berlin, im April 2012

An den
Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz
Herrn Michael Müller

Sehr geehrter Herr Senator Müller,

wir danken Ihnen für Ihre Antwort auf die Fragen von Frau Katrin Lompscher im Abgeordnetenhaus am 23. Februar und 22. März zur Modernisierungsankündigung der GEWOBAG am Klausenerplatz in Charlottenburg.

Leider entsprechen Ihre Aussagen nicht ganz dem vorliegenden Sachverhalt in unserer Wohneinheit (repräsentiert über 50% der betroffenen Objekte).

Wir stimmen Ihnen zu, dass ,,für eine sachliche Diskussion [...] die jeweiligen Ausgangsmieten zu betrachten [...]" sind. Daher haben wir diese und weitere Daten zu unseren Wohnungen gesammelt. Wie Sie der beigelegten Liste entnehmen können, trifft für die meisten der erfassten Wohnungen weder zu, dass ,,die Mieten [...] auch nach Instandhaltung und Modernisierung unter dem Berliner Mietspiegel und deutlich unter der Marktmiete von 6,50 Euro pro Quadratmeter" liegen noch dass ,,[...] die Betriebskosten durch die energetische Modernisierung reduziert werden."

Eine ,,Vereinbarkeit mit der Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und SPD [. . .]" und mit dem ,,[...] im Juli 2007 beschlossenen Gesamtkonzept für die städtischen Wohnungsbaugesellschaften" können wir - nicht zuletzt wegen der unverhältnismäßig hohen Mietsteigerungen - nicht erkennen und bitten darum, zumal unere Wohnungen bereits modernisiert wurden, die geplante Modernisierung auszusetzen.

Mit freundlichen Güßen

Quadratmeterpreis alt
Quadratmeterpreis neu
Erhöhung in %
Änderung BK-Vorauszahlung
 5,19  6,05  17  Nein
 5,02  6,10  22  Nein
 5,07  6,15  21  Nein
 4,45  6,26  41  Nein
 5,33  6,41  20  Nein
 4,97  6,75  36  Nein
 5,21  7,03  35  Nein
 5,25  7,03  34  Nein
 5,22  7,06  35  Nein
 6,02  7,09  18  Nein
 5,35  7,10  33  Nein
 5,46  7,22  32  Nein
 5,46  7,23  32  Nein
 5,46  7,24  33  Nein
 5,67  7,42  31  Nein
 6,08  7,86  29  Nein


 
Noch eine Anmerkung

Ein betroffener Mieter hat uns inzwischen mitgeteilt, daß ein Mitarbeiter der GEWOBAG ihm zum Modernisierungsvorhaben sinngemäß folgendes sagte: Das Vorhaben ziehen wir auf jeden Fall durch. Danach werden wir weiter alle 15 Monate die Miete um 10% erhöhen. Nach sieben Jahren wird hier keiner mehr wohnen, der sich die zukünftigen Mieten nicht leisten kann.

Diese Aussage möchten wir bitte direkt vom Vorstand der GEWOBAG und vor allen Dingen vom Stadtentwicklungssenator bestätigt, oder gern auch deutlich widerlegt, bekommen - und zwar hier vor Ort und direkt vor den Mietern!

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02. Mai 2012 - 00:02Veranstaltungstipp


Icke (Marcel Krüßmann) lädt am nächsten Samstag zur Record Release Party ein.
Mit dabei Sunny, Joe Kucera, Hans Hartmann und Bernie Siggemann.
 
  
  

Samstag, 5. Mai 2012 um 20:00 Uhr
im Stattcafé
Suarezstr. 31, 14057 Berlin-Charlottenburg

 
   
  

Hier ein neuer Song, den wir bereits am letzten Donnerstag bei uns im Kiez hören konnten:


Weitere Veranstaltungen immer auch auf der Terminseite vom Klausenerplatz.

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01. Mai 2012 - 17:38Wort zum 1. Mai

 
Das Tarifergebnis vom März 2012 für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen betrug 6,3 Prozent mehr Lohn. Das ist soweit ein angemessenes Ergebnis. Die Gewerkschaft hat bei den Verhandlungen jedoch ihre ursprüngliche Forderung nach einer sozialen Komponente für untere Einkommensgruppen (Mindest-/Festbetrag für kleinere Einkommen) fallengelassen.

Zentraler Bezugspunkt der aktuellen Tarifrunde waren die mindestens 200 Euro. Das hätte für die unteren Einkommensgruppen angesichts der explodierenden Lebenshaltungskosten den dringenden Nachholeffekt bewirkt und den immer größer werdenden Abstand zu den oberen Lohngruppen verringert. Doch hier wurden die KollegInnen mit geringem Einkommen gänzlich im Stich gelassen. Für 130.000 KollegInnen heißt es weiterhin: Aufstocken mit Hartz IV. 
Quelle: Arbeitskreis Gewerkschafter/innen Aachen

 
Damit beteiligt sich sogar die Gewerkschaft an einem weiteren Auseinanderdriften der Schere zwischen Arm und Reich. Kein Wunder, daß kaum noch jemand zur traditionellen DGB-Kundgebung hingeht. Das Thema Geringverdiener und steigende Mieten wird auch nicht erwähnt. Solche Gewerkschaften brauchen wir nicht!

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