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28. Februar 2010 - 00:02Olympische Winterspiele: Gold für Deutschland im Biathlon

Gedanken zum Wochenende

 
Biathlon haben sie das genannt: Skifahren und Schießen. Aha.
Wer daneben schießt, muß dann eine zusätzliche Strecke absolvieren.
Zur Strafe also. Ah ja.

Wer denkt sich eigentlich sowas aus, fragt man sich. Genauer vielleicht noch: wer hat sich das ausgedacht, denn es wird ja eine Geschichte dahinter stecken. Na klar doch. Flugs bei Wikipedia nachgeschaut, und was steht dort?

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27. Januar 2010 - 18:30Vorstellungsgespräche

früher ......


 

 und heute:

 

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21. November 2009 - 18:05Träumen vom Surfen im Bezirksamt (?)

Im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf soll man nach einer Pressemeldung möglicherweise demnächst privat im Internet surfen können (Berliner Morgenpost vom 14.11.2009).

Nee, das kann doch wohl nicht wahr sein, geht es mir durch den Kopf. Wie wärs denn damit: einfach mal die Arbeit zeit- und bürgernah erledigen? Wir hatten nämlich gerade mit dem Bezirksamt zu tun. Genauer: wir haben eine gut zweiwöchige Tortur in diesem Haus hinter uns. Die Erfahrungen von Asterix und Obelix im "Haus das Verrückte macht" sind nichts dagegen.
Man ist nicht da, telefonisch sowieso nie zu erreichen. Die unglaublichsten Absurditäten den Bürgern in Abwesenheit bereiten, Dinge nicht erledigen, sich eigene Briefe zurückbringen lassen weil man sie bei sich nicht wiederfinden kann, erstmal sowieso alles grundsätzlich abstreiten, ganze Jahre durcheinanderbringen ..... ich will hier gar nicht näher darauf eingehen.
In seinem Büro ist man nicht, oder macht einfach nicht auf, oder wird bereits geträumt? Vom Surfen im Internet? Dieser Aufkleber hängt jedenfalls schon an einer Tür:

Im Bezirksamt an einer Bürotür. Wenn man träumt, ist man auch nicht anwesend - schon klar.

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11. November 2009 - 16:44Narren bei den Jecken (... oder umgekehrt?)

Heute zum 11.11. um 11:11 Uhr stürmten Karnevalisten das Rathaus Charlottenburg. Dabei sollten, wie üblich, der Rathausschlüssel und die Bezirkskasse erobert werden. Der Rathausschlüssel mag noch ganz nützlich sein, erhält man doch damit Zugang zu diversen Sälen, um darin ausgelassen feiern zu können. Mit der Bezirkskasse in Charlottenburg-Wilmersdorf sieht es dagegen dieses Jahr und möglicherweise auch nächstes schlecht aus. Der Bezirk hatte bereits vor einiger Zeit wegen gähnender Leere in der Kasse eine Haushaltssperre verfügt.
Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen (SPD) findet das alles aber wohl ganz drollig:
"In unserer Bezirkskasse ist eh kein Geld mehr da, da ist absolut nichts zu holen. Bei dieser Finanzlage kommen Heiterkeit und Jokus gerade recht. Mit Humor lässt sich unsere Haushaltssperre viel leichter ertragen.
Auf ein dreifaches Berlin – Hei Jo."

So sind sie halt, unsere Jecken (oder Narren?). Also dann: Auf ein vielfaches "Charlottenburg - Hei Jo". Das ganze Jahr über.

- Satire, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

21. Oktober 2009 - 19:00Schweinegrippe oder "Die Rache der Schweine"

- Netzfundstücke, Satire - Kein Kommentar / Kein Trackback

21. Oktober 2009 - 18:56Christians Gedanken zur Zeit

Schweinegrippe

So gebe, ach oh lieber Gott,
dass all der Zorn der Schweine
gerechterweis auch jene trifft
die da sind des Volkes Gift.

Ob Regenten, Amtmann oder Geldessack,
ob elitär Politikganovenpack,
- feg hinweg den ganzen Dreck.

Am Ende Deiner Ruhmestat
leg in die Erde neue Saat,
auf dass das Schwein regiere,

Eines dieser fried'gen Biester,
aber ohne all, ich bitt Dich sehr,
ohne all die Schweinepriester.

Denn ohne all die Priesterschweine
schwindt geflugs das Schweingemeine.

* Sankt Christianikus, gegeben zu Basel 1456 *

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Christian B. - Gastautoren, Satire - Kein Kommentar / Kein Trackback

17. Oktober 2009 - 19:44Sarrazin soll (angeblich) Kehrtwende vorbereiten (?)

Nach dem ganzen Stress seit dem Interview mit "Lettre International", der folgenden Degradierung bei der Bundesbank und dem anstehenden Rausschmiß bei der SPD, soll es Sarrazin nun endgültig reichen. Er soll, nach bisher noch unbestätigten Gerüchten, eine komplette Kehrtwende vorbereiten. Frisch besonnen, so heißt es, will er angeblich eine neue Partei gründen, um selbst eigene Perspektiven für Deutschland zu bieten. Bei den Wahlplakten, die im September bereits im Kiez am Klausenerplatz zum Testlauf gesichtet wurden, soll es sich um diese kommende Partei handeln. Kurioserweise, oder ist da eine neue Abspaltung in Sicht(?), soll das Parteiprogramm im Kiezer SPD-Umfeld schon seit längerer Zeit ausgiebig erprobt werden.

Neue Partei - Neue Perspektiven ?

Neue Partei - Neue Perspektiven ?

- Satire - Kein Kommentar / Kein Trackback

12. Oktober 2009 - 00:02Schätze, Reste und Sandalen!

Straßenflohmarkt am Klausenerplatz. Am Samstag konnten die Anwohner des Kiezes und das anliegende Gewerbe auf den Gehwegen zwischen Klausenerplatz und Knobelsdorffstraße, Nehring- und Danckelmannstraße ihre eigenen Verkaufsstände aufbauen. Viele machten mit und so gab es manches (mehr oder weniger) Wertvolle und Nützliche zu erstöbern. Gelegenheit aber auch zum Treffen und einem Pläuschen hier und da.

Straßenflohmarkt im Kiez

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- Kiez, Satire - zwei Kommentare / Kein Trackback

30. September 2009 - 00:02Im herbstlichen Kiezer Hinterhof - abgehoben oder abgestürzt ?

Herbst im Kiezer Hinterhof

Was ist passiert?
a) ein SPD-Mitglied ist abgestürzt?
b) ein Linker ist abgehoben?
c) das erste SPD-Mitglied hat einen Tritt bekommen? Zusatzfrage: von wem?
d) ein Grüner ist abgehoben?
e) ein CDU-Mitglied ist vor Freude in die Luft gegangen?

Herbst im Kiezer Hinterhof - mit verlorenem Schuh

- Kiezfundstücke, Satire, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

29. September 2009 - 22:43Von den Roten "weggefegt"

Die SPD in Berlin hat bei den Wahlen mit 14% Minus über dem Landesdurchschnitt (11%) verloren. Wie in einem Pressebericht mitgeteilt (Der Tagesspiegel vom 29.09.2009), wurde die Linke mit 20,2% zweitstärkste Partei und liegt noch vor der SPD, weil sie bei gleichem Prozentsatz mehr Zweitstimmen erhalten hat. Dazu hat auch sicher die SPD bei uns im Kiez in herausragender Weise beigetragen, indem sie uns ganz direkt vor Augen geführt haben, was "SPD" wirklich bedeutet. Die genauen kiezbezogenen Verlustzahlen zum Vergleich zur letzten Wahl konnte ich noch nicht recherchieren, dürften aber auf stolzem Niveau liegen.

Gelegenheit, sich noch nachträglich bei den hiesigen Mitgliedern der SPD herzlich zu bedanken. Wir werden Ihnen die Personen, nach und nach, auf dem Weg zu den Berliner Wahlen zum Abgeordnetenhaus mit ihren diesbezüglichen "Verdiensten" konkret vorstellen. Dazu gehören zum Beispiel: ein Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, eine Bezirksverordnete in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf und ein hinterzimmererprobtes SPD- und Kiezverein-Mitglied mit exquisiten Finanzierungskompetenzen. Wir wissen Ihren selbstlosen(?) Einsatz zum zukünftigen Wohl unseres Kiezes zu schätzen.

Herzlichen Dank

PS
Ein Dank geht natürlich auch an die Linken fürs "Wegfegen" und die anderen Parteien für die entsprechende Unterstützung.
Bitte helfen Sie auch weiterhin den Menschen im Kiez am Klausenerplatz. Dazu sind selbstverständlich ebenfalls Anhänger einer völlig neuen und aufrechten SPD herzlich eingeladen.

Der Servicemann vom Kiez

- Politik, Satire - Kein Kommentar / Kein Trackback

28. September 2009 - 00:02SPD: Erfolgreiches (vorläufiges) Endergebnis

Frank-Walter Steinmeier will weitermachen, so wird gemeldet. Münte und der ganze alte Rest vielleicht auch - immer noch nicht genug abgewirtschaftet?
Was soll man dazu noch sagen? Fassungslos vernimmt man solche Dreistigkeiten, was eben genau den Zustand dieser Partei widerspiegelt - die Basis scheint es ja zu akzeptieren. Eine historische Niederlage mit 11,1% Verlust (also etwa jede dritte Stimme verloren) war anscheinend immer noch nicht genug. Ob es wohl bei 20% statt 23,1% Stimmenanteil gereicht hätte, wie es sich so mancher vorher wünschte? Oder bei Erreichen des "Projekt 18%", wie es eine satirische Initiative vorgab? Bei dieser Partei darf inzwischen aber auch jegliche Fähigkeit zur Einsicht bezweifelt werden.

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25. September 2009 - 22:36Antwort von der CDU

"FEIGHEIT- GEILHEIT- LIEDERLICHKEIT", so hatten wir die satirische Aktion hier im Blog genannt. Wie damals versprochen, haben wir Frau Merkel und den Herren Schäuble, Westerwelle, Seehofer und Steinmeier ein T-Shirt davon zugesandt.

Einzig das Büro der CDU hat bisher darauf geantwortet:

Sehr geehrter Herr Wiese,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 13. September 2009.
Die Vorsitzende der CDU Deutschlands, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel erreichen täglich Hunderte an Zuschriften und Anfragen. Es ist ihr daher nicht möglich, auf diese stets persönlich einzugehen. Seien Sie aber versichert, dass wir stets bemüht sind, die Bundeskanzlerin über den Stand der Zuschriften auf dem Laufenden zu halten und in ihrem Sinne die Anfragen beantworten. Ihre Nachricht bezüglich des T-Shirts haben wir erhalten.

Angela Merkel muss Bundeskanzlerin bleiben. Sie hat am Sonntag wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, dass sie bereit ist, vier weitere Jahre Verantwortung für Deutschland zu übernehmen. Unsichere politische Experimente und fehlende Glaubwürdigkeit, dafür steht Frank-Walter Steinmeier. Wer Stabilität, wirtschaftliche Vernunft und soziale Verantwortung will, der wählt am 27. September die Union.

Mit freundlichen Grüßen
Team Bürgerservice der CDU-Bundesgeschäftsstelle

Eine Antwort ist es schon. Vorgefertigt und sicher vorwiegend automatisiert - leider. Nach platter Wahlwerbung hatten wir gar nicht gefragt. Leider fehlt jeder einzig entscheidende Hinweis, ob sie das T-Shirt auch wirklich, zumindest gelegentlich trägt. Sollte jemand Frau Merkel (oder Herrn Schäuble) mit dem T-Shirt gesehen haben, bitten wir um Nachricht.

T. Wiese - Gastautoren, Satire - zwei Kommentare / Kein Trackback

25. September 2009 - 21:41Wie aus Stein gemeiert oder von Westen gewellt ?

Sagt, wer mag das Männlein sein,
das da wird stehn so ganz allein?

am nächsten Sonntag - so gegen 19:00 Uhr - nach der zweiten Hochrechnung .........

Ein Männlein steht im Walde

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20. September 2009 - 18:32Verdächtiges Schweigen bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (?)

Als die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) den Schloßpark Charlottenburg vom Bezirk übernahm, begann bereits das Ungemach. Unglaubliche Pläne und Vorhaben seitens der SPSG wurden nach und nach bekannt. Fassungslos vor so viel Dreistigkeit erstarrten nicht nur die Anwohner vom Klausenerplatz. Doch nicht lange: fluggs wurde eine Bürgerinitiative "Rettet den Schloßpark!" gegründet und an die Öffentlichkeit gegangen. Demonstrationen wurden veranstaltet, einfach ein Fest für jung und alt im Schloßpark organisiert, Unterschriften gesammelt, die Presse mobilisiert und Gespräche mit der Politik geführt. Mit Erfolg! Jedenfalls in der Eintrittsfrage und auch zum größten Teil zur Nutzung des Parks für die Menschen.
Aber, als hätte ich es immer irgendwie schon geahnt. Hätte ich doch damals noch viel genauer hingesehen, muß ich mir jetzt vorwerfen. Ihre jährlichen "Aufräumarbeiten" nach alt-absolutistischer Manier im Schloßpark wären ein Warnzeichen gewesen. Im Schloß Charlottenburg liegen doch Kampfgeräte, wie Schwerter und Dolche, herum - es hätte klingeln müssen. Spätestens aber, als herauskam, daß dort der Urahn, der Vorläufer von taktischen Ballerspielen gehortet wird, hätten nun wirklich die Alarmglocken läuten müssen.
Jetzt habe ich die Hintergründe erfahren - und es ist alles viel schlimmer als gedacht. Viel, viel schlimmer.

Also: Ich habe aus zuverlässiger Quelle, dass die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten die Tarnorganisation einer Kooperation zwischen den Illuminaten, Verschwörern in der amerikanischen Regierung und den Außerirdischen ist. Sie bauen den Marstall zu einer Basis aus, um mit den Taliban, dem Iran und Nordkorea Rheinsberg zu besetzen und von dort aus die Weltherrschaft zu erlangen.

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- Satire, Schlosspark - Kein Kommentar / Kein Trackback

19. September 2009 - 00:02Kassenpatienten unerwünscht ?

Wir hatten gerade das Thema Gesundsheitssystem am Wickel. Und wie es so der Zufall wollte, stand vor der Post am Klausenerplatz/Spandauer Damm gestern Nachmittag plötzlich dieses Auto vor mir. Zufälle gibt es ja eigentlich auch gar nicht. Aber egal - es paßt:

Kassenpatienten - Bitte nicht retten?

- Gesellschaft, Kiezfundstücke, Politik, Satire - Kein Kommentar / Kein Trackback