Kiezer Weblog

Ein Projekt vom "Kiez-Web-Team Klausenerplatz".
Autoren
Impressum

Kategorien

Alfred Rietschel
Blog-News
Cartoons
Charlottenburger Kiez-Kanonen
Freiraum
Gastautoren
Geschichte
Gesellschaft
Gewerbe im Kiez
Gewinnspiel
Grabowskis Katze
Kiez
Kiezfundstücke
KiezRadio
Kiezreportagen
Kinder und Jugendliche
Kunst und Kultur
Mein Kiez
Menschen im Kiez
Netzfundstücke
Philosophisches
Politik
Raymond Sinister
Satire
Schlosspark
Spandauer-Damm-Brücke
Technik
Thema des Monats
Wissenschaft
ZeitZeichen

Archive

01.Nov - 30 Nov 2018
01.Okt - 31 Okt 2018
01.Sep - 30 Sep 2018
01.Aug - 31 Aug 2018
01.Jul - 31 Jul 2018
01.Jun - 30 Jun 2018
01.Mai - 31 Mai 2018
01.Apr - 30 Apr 2018
01.Mär - 31 Mär 2018
01.Feb - 28 Feb 2018
01.Jan - 31 Jan 2018
01.Dez - 31 Dez 2017
01.Nov - 30 Nov 2017
01.Okt - 31 Okt 2017
01.Sep - 30 Sep 2017
01.Aug - 31 Aug 2017
01.Jul - 31 Jul 2017
01.Jun - 30 Jun 2017
01.Mai - 31 Mai 2017
01.Apr - 30 Apr 2017
01.Mär - 31 Mär 2017
01.Feb - 28 Feb 2017
01.Jan - 31 Jan 2017
01.Dez - 31 Dez 2016
01.Nov - 30 Nov 2016
01.Okt - 31 Okt 2016
01.Sep - 30 Sep 2016
01.Aug - 31 Aug 2016
01.Jul - 31 Jul 2016
01.Jun - 30 Jun 2016
01.Mai - 31 Mai 2016
01.Apr - 30 Apr 2016
01.Mär - 31 Mär 2016
01.Feb - 29 Feb 2016
01.Jan - 31 Jan 2016
01.Dez - 31 Dez 2015
01.Nov - 30 Nov 2015
01.Okt - 31 Okt 2015
01.Sep - 30 Sep 2015
01.Aug - 31 Aug 2015
01.Jul - 31 Jul 2015
01.Jun - 30 Jun 2015
01.Mai - 31 Mai 2015
01.Apr - 30 Apr 2015
01.Mär - 31 Mär 2015
01.Feb - 28 Feb 2015
01.Jan - 31 Jan 2015
01.Dez - 31 Dez 2014
01.Nov - 30 Nov 2014
01.Okt - 31 Okt 2014
01.Sep - 30 Sep 2014
01.Aug - 31 Aug 2014
01.Jul - 31 Jul 2014
01.Jun - 30 Jun 2014
01.Mai - 31 Mai 2014
01.Apr - 30 Apr 2014
01.Mär - 31 Mär 2014
01.Feb - 28 Feb 2014
01.Jan - 31 Jan 2014
01.Dez - 31 Dez 2013
01.Nov - 30 Nov 2013
01.Okt - 31 Okt 2013
01.Sep - 30 Sep 2013
01.Aug - 31 Aug 2013
01.Jul - 31 Jul 2013
01.Jun - 30 Jun 2013
01.Mai - 31 Mai 2013
01.Apr - 30 Apr 2013
01.Mär - 31 Mär 2013
01.Feb - 28 Feb 2013
01.Jan - 31 Jan 2013
01.Dez - 31 Dez 2012
01.Nov - 30 Nov 2012
01.Okt - 31 Okt 2012
01.Sep - 30 Sep 2012
01.Aug - 31 Aug 2012
01.Jul - 31 Jul 2012
01.Jun - 30 Jun 2012
01.Mai - 31 Mai 2012
01.Apr - 30 Apr 2012
01.Mär - 31 Mär 2012
01.Feb - 29 Feb 2012
01.Jan - 31 Jan 2012
01.Dez - 31 Dez 2011
01.Nov - 30 Nov 2011
01.Okt - 31 Okt 2011
01.Sep - 30 Sep 2011
01.Aug - 31 Aug 2011
01.Jul - 31 Jul 2011
01.Jun - 30 Jun 2011
01.Mai - 31 Mai 2011
01.Apr - 30 Apr 2011
01.Mär - 31 Mär 2011
01.Feb - 28 Feb 2011
01.Jan - 31 Jan 2011
01.Dez - 31 Dez 2010
01.Nov - 30 Nov 2010
01.Okt - 31 Okt 2010
01.Sep - 30 Sep 2010
01.Aug - 31 Aug 2010
01.Jul - 31 Jul 2010
01.Jun - 30 Jun 2010
01.Mai - 31 Mai 2010
01.Apr - 30 Apr 2010
01.Mär - 31 Mär 2010
01.Feb - 28 Feb 2010
01.Jan - 31 Jan 2010
01.Dez - 31 Dez 2009
01.Nov - 30 Nov 2009
01.Okt - 31 Okt 2009
01.Sep - 30 Sep 2009
01.Aug - 31 Aug 2009
01.Jul - 31 Jul 2009
01.Jun - 30 Jun 2009
01.Mai - 31 Mai 2009
01.Apr - 30 Apr 2009
01.Mär - 31 Mär 2009
01.Feb - 28 Feb 2009
01.Jan - 31 Jan 2009
01.Dez - 31 Dez 2008
01.Nov - 30 Nov 2008
01.Okt - 31 Okt 2008
01.Sep - 30 Sep 2008
01.Aug - 31 Aug 2008
01.Jul - 31 Jul 2008
01.Jun - 30 Jun 2008
01.Mai - 31 Mai 2008
01.Apr - 30 Apr 2008
01.Mär - 31 Mär 2008
01.Feb - 29 Feb 2008
01.Jan - 31 Jan 2008
01.Dez - 31 Dez 2007
01.Nov - 30 Nov 2007
01.Okt - 31 Okt 2007
01.Sep - 30 Sep 2007
01.Aug - 31 Aug 2007
01.Jul - 31 Jul 2007
01.Jun - 30 Jun 2007
01.Mai - 31 Mai 2007
01.Apr - 30 Apr 2007
01.Mär - 31 Mär 2007
01.Feb - 28 Feb 2007
01.Jan - 31 Jan 2007
01.Dez - 31 Dez 2006
01.Nov - 30 Nov 2006
01.Okt - 31 Okt 2006
01.Sep - 30 Sep 2006
01.Aug - 31 Aug 2006

Blogsuche (via Google)

Kiez_Netzwerk
Kiez_Klausenerplatz
Kiez_News
Kiez_Termine
Kiez_Wiki
Kiez_Radio
Kiez_Forum
Kiez_Galerie
Kiez_Kunst
Kiez_Mieterbeirat Klausenerplatz
Kiez_Klausenerplatz bei Facebook
Kiez_Klausenerplatz bei Twitter
Kiez_Klausenerplatz bei YouTube
Initiative Horstweg/Wundtstraße

BerlinOnline_Charlottenburg
Bezirk_Termine
Mierendorff-Kiez
Bürger für den Lietzensee
Auch ein_Charlottenburger Kiez
Charlottenburger Bürgerinitiativen
Blog_Rote Insel aus Schöneberg
Blog_potseblog aus Schöneberg
Blog_Graefekiez
Blog_Wrangelstraße
Blog_Moabit Online
Blog_Auguststrasse aus Mitte
Blog_Modersohn-Magazin
Blog_Berlin Street
Blog_Notes of Berlin
Blog@inBerlin_Metropole Berlin

KiezBlogs

urbanophil.net
ABRISSBERLIN
Mietenpolitisches Dossier
Steigende Mieten stoppen!
Gentrification Blog

Icke_Berliner Rockpoet
Blog_'AQua!'
Blog_Icke, Neuberlinerin
Blog_gesichtspunkte.de
Blog_Ullis Mord & Totschlag

Sonstiges

Powered by Pivot - 1.40.8: 'Dreadwind' 
XML-Feed (RSS 1.0) 
XML: Atom Feed 

« Ein neues Haus für Ki… | Home | Farben des Herbstes 2… »

~ Erlesener Kiez ~ Gottfried Benn und Gertrud Kolmar

Die Lesereihe „Erlesener Kiez“ präsentiert Texte von Autorinnen und Autoren, die im und am Klausenerplatz-Kiez gelebt haben bzw. leben. Im Verlauf des Jahres 2010 gibt es im Quartier zwischen Schloss Charlottenburg und Lietzensee im Monatsrhythmus Lesungen, die an einschlägigen kulturellen Vernetzungsorten im Kiez stattfinden. Die ausgewählten Texte spiegeln die bewegte Geschichte des Quartiers im Lauf der Jahrzehnte wider und möchten die heute hier Lebenden miteinander ins Gespräch bringen. Die Literaturreihe „Erlesener Kiez“ versteht sich als Beitrag zum kulturellen Leben am Klausenerplatz und der näheren Umgebung.

Im Monat November stehen zwei lyrische Stimmen im Raum, die beim ersten Hören unterschiedlicher kaum sein könnten: Der Arzt und Dichter Gottfried Benn (1886-1956) war zunächst fasziniert vom Nationalsozialismus, wurde im III. Reich aber mit Schreibverbot belegt. Die Lyrikerin Gertrud Kolmar (Pseudonym, eigentlich Chodziesner, 1894-1943) arbeitete als Lehrerin und Übersetzerin und konnte fast nur im Jüdischen Kulturbund veröffentlichen. Sie wurde vermutlich in Auschwitz ermordet. Beide zählen zu den bleibenden Dichtenden des 20. Jahrhunderts.

Gertrud Kolmar lebte von 1899 bis 1920 in der Ahornallee im Westend, Gottfried Benn arbeitete 1912/13 als Pathologe im Krankenhaus Westend. Die am Klavier begleitete Lesung versucht, die Grenzen beider Weltanschauungen mittels der Sprache zu überwinden.

Es liest Blanche Kommerell.
Musikalische Begleitung: Sebastian Kommerell
        
Mittwoch, 17. November, Beginn 19:30 Uhr
Belle Etage am Lietzensee
Lietzenseeufer 10
14057 Berlin

U: Sophie-Charlotte-Platz (U2), S: Messe Nord/ICC (Ring), Bus: Kuno-Fischer-Straße (M49)

Der Eintritt ist frei
 

Die Lesereihe „Erlesener Kiez“ wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds und die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. Die Lesung
Benn/Kolmar wird organisiert in Kooperation mit dem Wallstein Verlag, Göttingen.

- Kunst und Kultur - 04. November 2010 - 00:04
Tags: ////



sechs Kommentare

Nr. 1, Ulli, 08.11.2010 - 10:31
Es ist doch reiner Zufall, dass Benn eine Stelle im Westend bekommen hat, ganz genauso gut hätte er damals auch in der Charité arbeiten können. Hier werden Zusammenhänge konstruiert, die höchstens in der Phantasie des finanzierenden Jobcenters existieren.
Zudem ist es vollkommen absurd, Benn literarisch irgendwie in die Nähe der Nazis rücken zu wollen!
Nr. 2, [marcel], 08.11.2010 - 19:40
Äh..

Welches finanzierendes Jobcenter?
Und wo wird was von Nähe geschrieben?
Nr. 3, Ulli, 08.11.2010 - 21:10
Ohne Zweifel hatte Benn zunächst Sympathien für die Nazis – aber das hatte nichts mit seinen Gedichten zu tun. Aus Sicht der Naziideologie fallen die doch unter die sog. "entartete Kunst".

Allerdings war er keineswegs der einzige Großintellektuelle seiner Generation, der den damaligen totalitären Systemen unkritisch gegenüberstand. Man denke nur an Heidegger in Bezug auf die Nazis, oder an Feuchtwanger auf der Linken. Oder lies mal Brechts "Lob der Partei". In den 30ern waren die alle keine Demokraten.

Auf den ersten Blick scheint es ja interessant, den eine zeitlang mit den Nazis sympathisierenden Benn einer ermordeten jüdischen Lyrikerin gegenüberzustellen. Aber das geht am Problem völlig vorbei. Es geht nicht darum, "die Grenzen beider Weltanschauungen mittels der Sprache zu überwinden." Benn hatte keine Nazi-Weltanschauung.
Nr. 4, maho, 09.11.2010 - 00:08
“Es ist doch reiner Zufall, dass Benn eine Stelle im Westend bekommen hat, .....”

Dann ist es auch reiner Zufall, daß Du, oder ich, oder Bernhard Lassahn, oder ein anderer Schriftsteller, oder wer auch immer hier wohnt, oder gewohnt hat.

Du kennst doch sicher die Banalität: es gibt keine Zufälle – nur Zusammenhänge, die wir nicht kennen, oder nicht verstehen.

Aber eine andere Frage, die ich schon mal stellen wollte, als Du ihre Auswahl kritisiert hast.
Welche 12 Autoren hättest Du denn ausgewählt, bzw. sollten nach Deiner Auffassung in dem Zusammenhang (Projekttitel) unbedingt gebracht werden?
Nr. 5, Ulli, 09.11.2010 - 08:46
Ich halte das ganze Konzept für verfehlt! Diese Autoren haben in Charlottenburg gewohnt, weil man hier viel besser leben konnte, als in einem proletarischen Elendskiez. Geschrieben haben sie dann über ganz andere Themen: den Slum am Alexanderplatz, das Unrecht der Klassengesellschaft, und anderes. Ich weiß, dass es etwa über Paris stapelweise Bücher gibt, in welcher Straße welcher Dichter wohnte. Für das Verständnis der Literatur scheint mir das aber ziemlich unerheblich.

Auch Brecht hat übrigens in Charlottenburg gewohnt – weil er mit seinen radikalen Stücken so viel Geld verdient hat, dass er sich eine schicke Wohnung mit Spreeblick leisten konnte. Döblin hat im Westend gewohnt, weil er dort eine zahlungskräftige Kundschaft für seine Arztpraxis fand. Die radikale Anna Seghers hat in Wilmersdorf gewohnt – weil sie kleine Kinder hatte. Na und?
Nr. 6, Andrea, 09.11.2010 - 15:48
Mir scheinen hier mehrere derbe Missverständnisse bei Ulli vorzuliegen, der sich wiederholt abfällig über die Lesereihe “Erlesener Kiez” auslässt. Die genannte Reihe wird nicht vom Jobcenter finanziert; sorgfältiges Lesen der Ankündigung hätte ihm klar machen können, dass das Geld für das Projekt vom Senat und aus Brüssel kommt. Sodann steht im Text: “Der Arzt und Dichter Gottfried Benn (1886-1956) war zunächst fasziniert vom Nationalsozialismus, wurde im III. Reich aber mit Schreibverbot belegt.” Was bitte ist an dieser Feststellung falsch? Natürlich kann Ulli das ganze Konzept der Reihe für verfehlt halten – vielleicht auch, weil er selbst nicht gebeten wurde, im Rahmen der Reihe zu lesen? Anstatt sich zu freuen, die Vortragskünste von Blanche Kommerell geniessen zu können, sogar gratis, bespielt er engstirnig Nebenschauplätze und schwadroniert über Brecht, Feuchtwanger und Seghers, die im Projekt überhaupt nicht vorkommen. Es ist nicht dessen Ziel, zu rekonstruieren, warum welche Dichterin in Charlottenburg gewohnt hat oder nicht. Es geht um das Vorlesen aus Texten, die uns Heutigen noch etwas zu sagen haben. Dem kann man sich offenen Herzens überlassen oder aber bewusst ein Haar in der Suppe suchen. Und wäre Ulli auch nur bei einer Lesung im bald abgelaufenen Jahr zugegen gewesen, hätte er ja die Verquickung von Literatur und Sozialgeschichte diskutieren können. So taten es andere an seiner Statt, konstruktiv, ergebnisoffen und bewegt. Und noch eine Binse: es ist so peinlich leicht, die Anstrengungen anderer zu verreissen, solange man selbst keinen Handschlag tut, es besser oder anders zu machen. In diesem Sinne: Was schert es den Mond, wenn der Mops ihn anbellt. Andrea, Projektleitung “Erlesener Kiez”

Kein Trackback

Trackback link:

Bitte aktiviere JavaScript in Deinem Browser, um eine Trackback URL generieren zu können.


  
Persönliche Informationen speichern?

Emoticons / Textile

Auf dieser Seite werden die Kommentare moderiert.
Das bedeutet, dass die Kommentare erst veröffentlicht werden, nachdem sie durch den Moderator freigeschaltet wurden.



E-Mail verbergen:

Alle HTML-Tags außer <b> und <i> werden aus Deinem Kommentar entfernt.
URLs oder E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.