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Unsachgemäße Baumpflegemaßnahmen des Grünflächen- und Tiefbauamtes ?


oder: Platanen à la Maasberg ?

Ich hatte hier angekündigt, daß wir uns um fachkundige Stellungnahmen zu den radikalen Baumschnittmaßnahmen u.a. in der Danckelmannstraße bemühen wollten. Wir haben noch auf weitere Infos gewartet, so z.B. auf Fotos: "wie es richtig gemacht wird", so die Auskunft.

Nun drängt aber das Problem, zumindest noch für die Anwohner in der Lohmeyerstraße, denn dort soll es am Montag weitergehen. Deshalb bringe ich jetzt erstmal einige Informationen, die bisher bei uns eingegangen sind und aktualisiere dann ggf. diesen Beitrag weiter.


Achtung! Update 01.04.2008 - siehe ganz unten!


Stellungnahme des BUND Berlin e.V.

Berlin, 27. März 2008

Platanen à la Maasberg

BUND: Charlottenburger Grünflächenamt schadet Bäumen statt zu pflegen
und zu erhalten

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Berlin) kritisiert die unsachgemäße Baumpflegemaßnahmen des Grünflächen- und Tiefbauamtes in Charlottenburg-Wilmersdorf.

In der Lohmeyerstraße im Bezirk Charlottenburg wurden bereits neun von 28 alte Platanen durch radikale und unfachmännische Schnittmaßnahmen geschädigt. Nun sollen ab Montag, den 31. März, im nördlichen Bereich der Straße weitere 19 Platanen "beschnitten" werden. Diese Art der Charlottenburger Platanenverhunzung ist aber kein Einzelfall, die Ergebnisse sind im Bezirk an vielen Orten zu besichtigen, z.B. leider jetzt auch in der Danckelmannstraße.

"Das Grünflächen- und Tiefbauamt ist erneut durch nicht fachmännische Baumpflege aufgefallen. Vor kurzem durch die auf massiven Bürgerprotest hin gestoppten Fällungen von 59 Bäumen am Lietzensee, nun durch die radikalen Schnittmaßnahmen der Platanen. Diese Schnittmaßnahmen entbehren jeglicher Qualität. Den Bürgern wird ihr Wohnumfeld zerstört, die großen Schnittstellen sind ideale Einfalltore für Pilzinfektionen und nicht zuletzt kommt es bei solch radikalen Rückschnitten zu Absterbeprozessen im Wurzelwerk.
Dem Amtsleiter des Grünflächen- und Tiefbauamts, Christoph Maasberg, scheinen Bäume ein Dorn im Auge zu sein: je mehr Fällungen und je gröbere Schnittmaßnahmen desto besser. Anwohner und Bürger protestieren aufs Heftigste gegen das rigorose Vorgehen des Amtes, der BUND unterstützt sie in ihrem Anliegen", so Herbert Lohner, Naturschutzreferent des BUND. "Diese Art der Baumpflege muss sofort gestoppt werden."

Der BUND fordert, dass die Grünflächenämter mehr auf Qualität und fachmännische Pflege der Bäume und Grünfläche achten. Dies beinhaltet auch eine bessere fachliche Ausbildung und Weiterbildung der Baumpfleger und --kontrolleure. Nur geeignetes Fachpersonal -- auch in den Verwaltungsspitzen - kann den Baumbestand sachgemäß pflegen. Der BUND fordert zudem, dass die Grünflächenämter wieder finanziell und personell in die Lage versetzt werden, ihrer Aufgaben fachgerecht und sinnvoll nachzukommen.

Für Rückfragen:
BUND-Pressestelle fon: (030) 78 79 00-12
Carmen Schultze

Weitere Beiträge bestätigen uns Bürger, wenn auch möglicherweise als Nicht-Fachleute, jedenfalls das "Gefühl" eines gesunden Menschenverstandes.

Wenn auch ähnlich verfahren, hat doch das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf immerhin bemerkt:

Allerdings wird das Natur- und Umweltamt die Kronen der 51 Platanen aus Gründen der Verkehrssicherheit stark einkürzen und die weitere Entwicklung der Bäume beobachten, weil ein Eingriff in den Grob- und Starkastbereich eine Sondermaßnahme ist, die den Habitus stark verändern und zur Schwächung und Herabsetzung der Lebenserwartung der Bäume führen kann.
Quelle: Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Pressemitteilung vom 20.02.2007

Bei den Baumschnittmaßnahmen hier war nach meiner Kenntnis, auch nie die Rede von nötiger Verkehrssicherheit- allenfalls von "Rücksicht auf das Stadt- und Straßenbild" (siehe hier). Sollte wohl ein kleiner Scherz sein?

Weiter geht es mit einer anderen Quelle:

Dies gilt selbstverständlich auch für unsere innerstädtischen Straßenbäume, die von Anbeginn sehr widrige Existenzbedingungen (absolut unnatürliche, stressende Standraumsituationen) haben und es nur selten schaffen, ein starkes Abwehrsystem aufzubauen, weshalb sie vorzeitig altern und wesentlich früher sterben als Bäume auf natürlichen oder naturnahen Standorten.
Die Baumkrone trägt den Assimilationskörper (Masse der Blätter), also den Teil des Baumes, der die Energie liefert. Jeder Eingriff (Astentnahme) in diesen Körperteil muss bei einem dauergestressten innerstädtischen Straßenbaum streng problematisiert werden. Gravierende Schäden werden durch Kappung [3] oder andere zu umfangreiche Schnittmaßnahmen verursacht, so dass bei diesen Maßnahmen nicht von Baumpflege gesprochen werden kann.
Das fahrbahnseitige Lichtraumprofil (maximal 4,5 Meter Höhe - Autobahnen, Bundesstraßen, stark frequentierte Straßen) beispielsweise muss geschaffen werden, allerdings nur im zwingend erforderlichen Maße. Bei untergeordneten Straßen muss vom Verkehrsteilnehmer erwartet werden, dass er sich auf Hindernisse einstellt, notfalls anhält, den Gegenverkehr passieren lässt, um dann das Hindernis zu umfahren. Ein Lichtraumprofil von 4,5 Metern ist hier nicht zwingend erforderlich.
Quelle: www.gebruederwaeldchen.de -
"Praxis der Baumbeurteilung
Einheit von Baumkontrolle und Gehölzwertermittlung
- Teil 6: Mangelhafte Baumpflege - Gefahren und Wertverlust"

Ein weiterer Hinweis.

Solche enormen Eingriffe in den Assimilationskörper führen selbst bei einem Jungbaum zu schwerwiegenden biologischen und gestalterischen Schäden und sind in der Regel nicht mehr kompensierbar. Darüber hinaus kann ein immenser biologischer Schaden verursacht werden, der die mögliche Lebenszeit verkürzen wird. Die ersten deutlichen Reaktionen der mangelleidenden Wurzelkörper werden eine Vielzahl von Reiterationen (hier Stresstriebe am Stamm und in der Restkrone) sein. Dazu werden u.U. zahlreiche Einfaulungen entstehen.

Treffen neue Informationen ein, werden wir sie hier weitergeben!


Update 01.04.2008 :

Beispiel-Fotos vom BUND Berlin e.V. "Best practice-Beispiele - Platanenschnitt aus Mitte" von fachlich richtigen Baumschnittmaßnahmen sind eingetroffen. Selbst auf dem ersten Bild mit dem "umfangreicheren" Schnitt kann man erkennen, wie noch viel kleinere Äste belassen wurden und es sich nicht um einen derartigen "Kahlschlag" wie in den hiesigen Fällen handelt.

"Platanenschnitt aus Mitte" - © BUND Berlin e.V.

"Platanenschnitt aus Mitte" - © BUND Berlin e.V.

"Platanenschnitt aus Mitte" - © BUND Berlin e.V.

Anbei Fotos, wie Platanen fachgerechter geschnitten werden können.
Die Fotos sind aus dem Bezirk Mitte. Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf könnte dort mal in die Lehre gehen. Die Mitarbeiter des Amts Mitte sind sicher gerne dazu bereit. Sie sind dort immer an einer vernünftigen Baumpflege interessiert.

Bild 1 zeigt Bäume, an denen mehr geschnitten werden musste. Der Habitus der Kronen wurde so weit wie möglich erhalten. Die mittelstarken und schwachen Äste wurden erhalten und es wurde darauf geachtet, dass die Krone nach dem Austrieb halbwegs geschlossen ist.

Bild 2 zeigt ein Platane vor dem Schnitt und Bild 3 nach dem Schnitt.

- Kiez, ZeitZeichen - 30. März 2008 - 19:35
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