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11. Juli 2018 - 00:24Bauvorhaben der Degewo an der Pulsstraße II

Endlich neue bezahlbare Wohnungen für Charlottenburg


Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Degewo hatte das Grundstück an der Pulsstraße 13 übernommen (Wir hatten berichtet.). Noch im Jahr 2015 sollten sich die Baukräne an der Pulsstraße in Charlottenburg drehen (Wir hatten erneut berichtet.). Baukräne haben sich dann allerdings nicht gedreht: Nicht 2015, nicht 2016 und auch nicht im Jahr 2017 (Wir hatten im Oktober 2016 erneut und im März 2017 zuletzt berichtet.)

Im September 2017 tauchte dann noch ein Zettel am Zaun auf, welcher Bautätigkeiten ankündigte. Im Sommer 2018 ging es dann tatsächlich los. Nein, ein Baukran dreht sich immer noch, allerdings wurde bereits das Fundament bereitet. Ende 2019 soll der Neubau nach Angaben der Degewo fertiggestellt werden. Danach sollen 2 Wohngebäude mit insgesamt 77 Wohnungen und einer Tiefgarage mit 33 PKW-Stellplätzen entstehen. Die Nettokaltmiete soll durchschnittlich unter 10 Euro/m2 betragen. Leider wird auch weiterhin keine komplette Auflistung der Kaltmieten-Staffelungen/Wohnungsanzahl angegeben.

Richtet man sich nach den Vorgaben des Senats, werden von den Neubauten ca. 30% geförderte Wohnungen mit Einstiegmieten von derzeit durchschnittlich 6,50 €/m² bei einer Spanne von 6,00 €/m² bis 7,50 €/m² errichtet. Damit ergibt sich bei dem Charlottenburger Bauvorhaben ein Anteil von ca. 23 neuen preisgünstigeren Mietwohnungen.

Anwohner-Informationen seitens des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf zu den Vorgängen und Planungen, wie leider üblich: weiterhin Fehlanzeige! Die Zuständigen im Bezirksamt sehen offensichtlich keine Notwendigkeit, die Öffentlichkeit umfassend zu informieren - beispielsweise zu der Frage: Wer ist denn nun eigentlich für die mehrjährigen Verzögerungen des Baubeginns verantwortlich? 

Immerhin ist es den Interessierten diesmal, im Gegensatz zum Gebiet gleich nebenan, nicht gelungen, diese etwa 23 bezahlbaren Wohnungen in Charlottenburg auch noch zu verhindern. Wir werden jedenfalls das neue Angebot für breite Bevölkerungsschichten des Bezirks bei der Grundsteinlegung gebührend würdigen. Der Bezirksbürgermeister feiert ja wohl sowieso viel lieber die alleinige Errichtung von Luxus-Eigentumswohnungen auf einem ehemals landeseigenen Grundstück mit den begünstigten Investoren von der Kanalinsel Jersey.

 

Gelände an der Pulsstraße 13 (Stand Juli 2018)

Bauvorhaben der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft
Degewo an der Charlottenburger Pulsstraße 13
 

- Kiez, Politik - zwei Kommentare / Kein Trackback

25. Juni 2018 - 00:02Wohnen im Kiez

Kiezrundgang mit der Gewobag und dem Mieterbeirat


Anfang Juli 2018 findet der zweite gemeinsame Rundgang mit Wolfram Tarras, Geschäftsführer der Gewobag MB, weiteren Mitarbeitern der Gewobag und dem Mieterbeirat durch den Kiez am Klausenerplatz statt. Auch diesmal sollen wieder Vorhaben des landeseigenen Wohnungsunternehmens, Dringlichkeiten, Probleme und Mieterwünsche direkt vor Ort angesehen und besprochen wurden.

Der Mieterbeirat wird dabei alle Hinweise und Vorschläge gebündelt vorbringen, die ihm bis dahin von den Mieterinnen und Mietern der Gewobag aus diesem Quartier mitgeteilt wurden.

Kontakt:
Mieterbeirat Klausenerplatz

Neue Christstraße 8 (Mieter-Club), 14059 Berlin-Charlottenburg

 

- Kiez, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

23. Mai 2018 - 00:24Neubau des Abwasserpumpwerks in der Sophie-Charlotten-Straße



Am Dienstag machten Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe, und Umweltstaatsekretär Stefan Tidow den ersten symbolischen Spatenstich zum Neubau des Abwasserpumpwerks. Auf dem Gelände wurde derweil bereits mit schwerem Gerät gearbeitet.

 

Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe, und Umweltstaatsekretär Stefan Tidow starten den Neubau des Abwasserpumpwerks Charlottenburg.

Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe, und Umweltstaatsekretär
Stefan Tidow beim ersten Spatenstich zum Neubau des Abwasserpumpwerks.

 
Die Berliner Wasserbetriebe haben vis á vis des seit 1890 an der Sophie-Charlotten-Straße 114 betriebenen Pumpwerks ein Grundstück auf dem Gebiet des früheren Güterbahnhofs Charlottenburg erworben (wir hatten berichtet).

 „Der Neubau ist nicht nur technisch notwendig, er ist umweltpolitisch sinnvoll und erspart Investitionen an anderer Stelle“, so Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Wasserbetriebe. „Ziel der Berliner Wasserwirtschaft ist es, die innerstädtischen Gewässer zu entlasten“, erklärte Umweltstaatsekretär Stefan Tidow. „Es soll weniger durch Nähr- und Schadstoffeinträge verunreinigtes Regenwasser in die Flüsse und Seen gelangen. Diesem Ziel dient der Regenwasserspeicher, der gemeinsam mit dem neuen Abwasserpumpwerk entstehen wird.“ Die Lösung heißt Abkoppelung des Teilgebietes Westend vom neuen Pumpwerk. Damit und mit dem neuen Regenbecken kann künftig in den Kanälen selbst und im Becken immens mehr Abwasser aufgestaut und die Spree vor Überläufen bewahrt werden. Das gesamte Abwasser-Einzugsgebiet des Altwerks wird in der Präsentation auf einer Karte dargestellt (1).

Mit dem Neubau des Abwasserhauptpumpwerks Charlottenburg werden bald alle 163 Berliner Pumpwerke automatisch aus einer Zentrale überwacht und gesteuert. Außerdem bekommt das neue Werk einen 7.000 Kubikmeter großen „Abwasser-Parkplatz“, um bei Starkregen Überläufe in die Spree zu vermeiden. Dabei wird der bereits vorhandene, 2,40 Meter mächtige Abwasserkanal um 210 Meter verlängert, damit auch dieser künftig als Stauraumkanal genutzt werden kann.

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- Kiez, Technik - Kein Kommentar / Kein Trackback

03. April 2018 - 00:24Wohnen im Kiez



  • Die MieterWerkStadt Charlottenburg lädt zum nächsten Treffen ein.
     
    Mieterclub im Klausenerplatz-Kiez (Neue Christstr. 8)
    Auf der Tagesordnung stehen u.a. folgende Themen:
    Vorbereitung einer Veranstaltung zu Zweckentfremdung
    und Verdrängung, Stand zum Milieuschutz rund um den Klausenerplatz, Stärkung der offenen Mieterberatung.


    Mittwoch, 4. April 2018 um 18:30 Uhr
    Neue Christstr. 8 (MieterClub)
    14059 Berlin-Charlottenburg
     
     
     
  • Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gewobag läßt bis zum 24. Mai 2018 eine Befragung bei ihren Mietern durchführen, um Leistungen und Serviceangebote zu verbessern. Wenn Sie dazu von dem beauftragten Meinungsforschungsinstitut ausgewählt wurden, sollten Sie sich beteiligen und die Fragen offen beantworten. Die Auswertung erfolgt anonymisiert. Der Mieterrat hatte Ende 2017 eine Befragung bei den Mieterbeiräten durchgeführt und das Ergebnis dem Vorstand und Aufsichtsrat des Wohnungsunternehmens vorgetragen.

     
  • Der Senat hat mit den Bezirken am 27. März 2018 vereinbart, daß in jedem Bezirk eine offene Mieterberatung zu Fragen des Wohnungs- und Mietrechts eingerichtet bzw. vorhandene Beratungsangebote ausgebaut werden. Die Beratung soll an mindestens 30 Stunden pro Woche angeboten werden. Dabei stehen zivilrechtliche Fragestellungen im Fokus, insbesondere zu Mietverträgen, Mieterhöhungen, Betriebskosten und Kündigungsschutz.
    Wird das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf den Beschluß jetzt zügig umsetzen?
     
     
  • „Nicht-Umsetzung von Milieuschutz widerspricht Tolerierungsvereinbarung zwischen SPD, Grünen und LINKEN. Milieuschutz jetzt – Mieter*innen schützen!“, kritisierte die Fraktion der Linken in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf am 6. März 2018.
    „Milieuschutz wirkt“, teilte Stadtentwicklungsstadtrat Oliver Schruoffeneger (Die Grünen) am 8. März 2018 mit. Das hatten wir auch schon dargestellt.
    Nur: warum setzt er dann den Milieuschutz nicht endlich um?
 

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30. März 2018 - 21:54Vom Rinnstein zum Klärwerk

Neubau des Abwasserpumpwerks und Verkehrseinschränkungen in der Sophie-Charlotten-Straße


Arbeiten zum Neubau des Abwasserpumpwerks Charlottenburg (März 2018)

Das Pumpwerk Charlottenburg befördert das Abwasser zum Klärwerk Ruhleben

 
Die Arbeiten zum Neubau des Abwasser-Hauptpumpwerks Charlottenburg haben begonnen. Nach der Ankündigung des Vorhabens (wir hatten berichtet), informierten die Berliner Wasserbetriebe ausführlich auf einer Veranstaltung am 13. März 2018. Die Präsentation zeigt Pläne, die einzelnen Bauabschnitte und Verkehrseinschränkungsphasen bis zur Fertigstellung im Jahr 2021 (1). Die nötigen Tiefbauarbeiten werden auch gleich genutzt, um Trinkwasserleitungen in dem Gebiet zu erneuern. Die Verkehrsführungen werden mehrfach geändert. Das betrifft auch die Buslinie 309. Die Zufahrt für alle Bereiche, beispielsweise zur Schloßpark-Klinik und zum Gewerbegebiet, wird in der gesamten Bauzeit jedoch möglich sein.

 Baumaßnahmen 2018:

  • Baustelle einrichten
  • Ausheben der gemeinsamen Baugrube für das Hauptpumpwerk und das Regenüberlaufbecken
  • Baubeginn Straßenarbeiten Wasserbetriebe
  • Umverlegung Gasleitung NBB

Ausschnitt aus der Präsentation vom 13.03.2018 / © Berliner Wasserbetriebe

Arbeiten zum Neubau des Abwasserpumpwerks Charlottenburg (März 2018)

Erste Phase der Straßenbauarbeiten in der Sophie-Charlotten-Straße

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31. Januar 2018 - 00:24Erinnerung und Mahnung zugleich - Fotos gegen das Vergessen

Porträts von Verfolgten des Nationalsozialismus auf der Schloßstraße in Charlottenburg


Ein Jahr lang traf der deutsch-italienische Fotograf und Filmemacher Luigi Toscano Verfolgte des Nationalsozialismus, die heute in Deutschland, den USA, der Ukraine, Israel und Russland leben. Er gab den Menschen Gelegenheit, vielleicht zum letzten Mal, ihre ganz persönliche Geschichte zu erzählen. Dabei entstanden mehr als 200 Porträt-Fotos – das Herzstück des Projekts.

Auf Initiative des Charlottenburg-Wilmerdorfer Bezirksstadtrats Oliver Schruoffeneger ist die Foto-Installation ‚GEGEN DAS VERGESSEN‘ noch bis zum 14. April 2018 auf dem Mittelstreifen der Charlottenburger Schloßstraße zwischen Spandauer Damm und Schustehrusstraße zu sehen.

 

Der Fotograf und Filmemacher Luigi Toscano und Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger vor einem Portrait auf der Schloßstraße

Der Fotograf und Filmemacher Luigi Toscano und Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger (re.)

 
‚GEGEN DAS VERGESSEN‘ ist eine Installation mit überlebensgroßen Porträtfotos von Überlebenden des Nazi-Terrors. Informationstafeln, eine App sowie ein Dokumentarfilm ergänzen die Ausstellung.

Dies ist die fünfte internationale Station des Projekts. Neben Berlin wird ‚GEGEN DAS VERGESSEN‘ im Januar 2018 bei den Vereinten Nationen in New York gezeigt. Parallel wandert die Ausstellung schon seit einem Jahr in der Ukraine. Der Sekretär der Botschaft der Ukraine, Oleg Sokolovskyy, sprach in seinem Grusswort zur Eröffnung am Montag das Massaker von Babyn Jar im Jahr 1941 in seinem Land an.

Oleg Sokolovskyy, Sekretär der Berliner Botschaft der Ukraine, spricht zur Eröffnung von "GEGEN DAS VERGESSEN"

Worte von Oleg Sokolovskyy, Sekretär der Berliner Botschaft der Ukraine, bei der Eröffnung

 

Die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer neben Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann

Margot Friedländer spricht bewegende Worte zur Eröffnung 

 
Eine der portraitierten Frauen erinnerte bei der Eröffnung der Fotoinstallation am 29. Januar 2018 im Nachbarschaftszentrum am Klausenerplatz: die Jüngeren müssen die Geschichte zur Mahnung weitergeben und immer wachsam bleiben. Der Wunsch der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer ist schon kurze Zeit später bei Alt und Jung auf reges Interesse gestossen.

Foto-Installation ‚GEGEN DAS VERGESSEN‘ auf dem Mittelstreifen der Schloßstraße in Charlottenburg

Foto-Installation ‚GEGEN DAS VERGESSEN‘ auf dem Mittelstreifen der Schloßstraße

 
Weitere Informationen auf der Webseite des Projekts: www.gdv-2015.de.
Parallel zur Ausstellung werden in Kooperation mit der Jugendkunstschule Charlottenburg-Wilmersdorf, dem Haus der Wannseekonferenz, der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf Workshops für Schülergruppen und interessierte Besucher angeboten. Die Workshops sind kostenfrei.
Gerne können sich noch weitere engagierte Jugendliche melden, die bei den Leitungen von Workshops und Führungen mit aktiv werden möchten.
Anmeldungen per E-Mail: bne@charlottenburg-wilmersdorf.de

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung finden donnerstags und samstags um 15:00 Uhr statt. Treffpunkt ist an der Schloßstraße / Ecke Schustehrusstraße.

 

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17. Januar 2018 - 00:24Wohnen in Charlottenburg-Wilmersdorf

Kaum neue Mietwohnungen im Bezirk



Baustadtrat Oliver Schruoffeneger (B'90/Die Grünen) weist auf die Zahlen der neuesten Statistik der Wohnungsneubauvorhaben der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften hin.

Danach befinden sich in Berlin zurzeit über 36.413 Wohneinheiten in der Planung bei den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften. Davon sind allerdings nur ganze 198 Wohneinheiten, also rund 0,6% im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf angesiedelt.

Im Jahr 2014 wurden demnach in Charlottenburg-Wilmersdorf von 584 fertiggestellten Wohnungen nur 84 Wohnungen als Mietwohnungen errichtet. 2015 waren es dann ganze 4 von 382 Wohnungen und 2016 300 von 918 Wohnungen. In den 3 Jahren wurden also nur rund 20 Prozent der Neubauwohnungen als Mietwohnungen gebaut.

Baustadtrat Oliver Schruoffeneger:

Städtische Wohnungsbaugesellschaften müssen im Bezirk deutlich mehr leisten
Die neueste Statistik der Wohnungsneubauvorhaben der städtischen Wohnungsbaugesellschaften macht deutlich: Die Gesellschaften machen einen großen Bogen um den Bezirk. Dies ist ein Armutszeugnis für die städtische Wohnungspolitik. Wenn immer wieder kritisiert wird, dass in der City West fast nur teure Eigentumswohnungen privater Investoren entstehen, dann muss dafür gesorgt werden, dass die städtischen Gesellschaften sich aktiv in den Bezirk begeben, Grundstücke erwerben und dann hier auch bauen. Die dafür notwendigen finanziellen Mittel muss das Land Berlin bereitstellen. Wenn die Städtischen aufgrund der aktuellen Grundstückspreise einen weiten Bogen um den Bezirk machen, kann es nicht gelingen, die Preisspirale zu stoppen und auch wieder zu einem normalen Mietwohnungsbau in erheblichem Umfang im Bezirk zu kommen. Wie notwendig dies aber wäre, machen die letzten Fertigstellungsstatistiken deutlich.

Wir brauchen die Trendwende. Der Senat muss dringend dafür Sorge tragen, dass die landeseigenen Gesellschaften in die Lage versetzt werden, auch in Charlottenburg-Wilmersdorf deutlich mehr Aktivitäten zu zeigen als in den vergangenen Jahren.


Bedenkt man, daß die landeseigenen Wohnungsunternehmen bei den Neubauten die Mieten staffeln, so sieht das Ergebnis für wirklich preisgünstige Wohnungen insgesamt noch armseliger aus. Eines der wenigen bezirklichen Bauvorhaben der städtischen Degewo an der Pulsstraße macht dies deutlich.

Allerdings kann sich der Charlottenburg-Wilmersdorfer Baustadtrat auch nicht so einfach aus seiner eigenen Verantwortung stehlen und es nur bei Worten (Pressemitteilungen) belassen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen teilte mit, daß in Abstimmung mit den Bezirken eine Analyse der vorhandenen Potenziale in der Stadt erstellt wurde. Dann sollte er seine grundsätzlich richtigen Forderungen auch an konkreten Objekten benennen. Er ist weiterhin gefordert, das „Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung“ bei privatem Wohnungsbau konsequent und ausnahmslos anzuwenden, sofern der Abschluss städtebaulicher Verträge zulässig ist. Immer noch warten viele Menschen im Bezirk dringend auf die Ausweisung weiterer Milieuschutzgebiete, die es dem Bezirksamt unter anderem ermöglichen, das Vorkaufsrecht (gemäß § 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 Baugesetzbuch in sozialen Erhaltungsgebieten) durch landeseigene Wohnungsunternehmen wahrnehmen zu lassen. Ein engagierter Baustadtrat, der sich tatkräftig für die Einwohner seines Bezirks einsetzt, und sich auch mal an Orten des Geschehens an die Seite der Anwohner stellt, um vielleicht gemeinsam den nötigen öffentlichen Druck zu erzeugen, hätte sicher viele Mieterinnen und Mieter auf seiner Seite.

Plakat von jungen Frauen auf der Mieten-Demo "Wir bleiben alle!" (2012)

 

 

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14. Januar 2018 - 15:14Charlottenburg, der Bezirk der Trichter und Denker

Neubau des Abwasserpumpwerks und Verkehrseinschränkungen in der Sophie-Charlotten-Straße



Die Bürgerinnen und Bürger hatten die Rücknahme der Privatisierung der Berliner Wasserversorgung mit einem erfolgreichen Volksbegehren erzwungen. Auch wenn die damit erreichte Rekommunalisierung nur ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer rein gemeinnützig organisierten Wasser- und Abwasserversorgung im Sinne des Gemeinwohls war, so macht es sich doch bereits bemerkbar. Entsprechend selbstbewußt präsentierte man sich in der Sophie-Charlotten-Straße.

 

Pumpwerk Charlottenburg in der Sophie-Charlotten-Straße 114

In der Charlottenburger Sophie-Charlotten-Straße 114 arbeiten Trichter und Denker

 
Wir hatten bereits von Abrissarbeiten auf dem gegenüber liegenden Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Charlottenburg berichtet. Nach, wie man uns versicherte, gründlichem Nachdenken, wurden folgende Planungen entwickelt. Die Vorarbeiten an der Sophie-Charlotten-Straße sollen nun am Montag, 15. Januar 2018, beginnen.

 

Pumpwerk Charlottenburg in der Sophie-Charlotten-Straße 114

Pumpwerk Charlottenburg in der Sophie-Charlotten-Straße 114
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13. Januar 2018 - 19:28Kostenlose Energie- und Abfallberatungen in Charlottenburg-Wilmersdorf



Nach der ersten Aktion im letzten Jahr am Klausenerplatz, können sich nun alle Einwohner von Charlottenburg-Wilmersdorf bis einschließlich Juni 2018 kostenlos und bequem zu Hause von der Berliner Verbraucherzentrale und dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) zu den Themen Energiesparen und Abfallvermeidung beraten lassen.

Den normalerweise anfallenden Verbraucheranteil für die Energieberatung übernehmen das Bezirksamt, die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gewobag und der Beamten-Wohnungs-Verein zu Berlin eG.

Interessierte melden sich bitte zunächst telefonisch unter der Nummer (030) 7879 0060 oder auf der Webseite www.klimaschutzbeidirundmir.de für die Beratung an. Die Energie- und Abfallexperten melden sich zurück und vereinbaren einen individuellen Termin. Die Beratung findet in der eigenen Wohnung statt. Dabei soll gemeinsam herausgefunden werden, wie Sie mit geringem Aufwand Energie sparen, effektiv Müll vermeiden und dabei noch Geld sparen können.

 

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31. Dezember 2017 - 10:30Wir wünschen einen guten Rutsch!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es ist mal wieder soweit. Ein Jahr ist rum und es fühlt sich an, als sei es an uns vorbei gerauscht. Vieles ist passiert. Manches war für uns neu, manches für uns alt. Ganz besonders die Handlungsweisen von Politikern fühlten sich an, als seien es nur Wiederholungen der letzten Jahre.

Manche Themen wollen einfach nie enden. Sei es der Kampf um bezahlbaren Wohnraum, Missbrauch von öffentlichem Raum, Fällen von Bäumen, Erinnerungen (oder keinerlei der selben) an Nazigreueltaten. Anscheinend lernen wir alle nichts aus unserer Vergangenheit.

Aber wir geben die Hoffnung nicht auf. Irgendwann müssen doch mal einige Kämpfe beendet sein und wenn dann noch das "Gute" siegt, ist es einfach toll.

Wir wünschen Euch jedenfalls einen guten Rutsch und ein spannendes neues Jahr. Das Jahr 2018 soll für Euch all das verwirklichen, was Ihr Euch wünscht!

Und wie jedes Jahr eine kleine Slideshow mit Bildern aus unserem Blog. Unsere "Bilder des Jahres" sozusagen. Viel Vergnügen!

- Gesellschaft, Kiez, Menschen im Kiez, Politik, Thema des Monats, ZeitZeichen - ein Kommentar / Kein Trackback

28. Oktober 2017 - 00:38Spielplatz auf dem Klausenerplatz erneut gesperrt



Erst im März dieses Jahres war der Spielplatz wegen massiven Rattenbefalls gesperrt.

 
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf teilte am 27. Oktober 2017 mit:

Der Spielplatz Klausenerplatz wird ab Mittwoch, dem 01.11.2017 für etwa 4 Wochen gesperrt, weil dort eine umfangreiche Maßnahme zur Rattenbekämpfung durchgeführt werden muss.

Ratte auf dem Klausenerplatz (August 2017)

 

 

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17. Oktober 2017 - 00:24Bauvorhaben der Degewo an der Pulsstraße

Bezahlbare Wohnungen für Charlottenburg?


Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Degewo hatte das Grundstück an der Pulsstraße 13 übernommen (Wir hatten berichtet.). Noch im Jahr 2015 sollten sich die Baukräne an der Pulsstraße in Charlottenburg drehen (Wir hatten erneut berichtet.). Baukräne haben sich dann allerdings nicht gedreht: Nicht 2015, nicht 2016 (Wir hatten im Oktober 2016 erneut berichtet.) und bisher auch nicht im laufenden Jahr 2017 (Wir hatten im März 2017 zuletzt berichtet.)

 

Gelände an der Pulsstraße 13 (Oktober 2017)

 

Seit September 2017 hängt nun ein Zettel am Zaun, welcher Bautätigkeiten ankündigt. Anwohner-Informationen seitens des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf zu den Vorgängen und Planungen, wie leider üblich: weiterhin Fehlanzeige!

Ankündigung von Bautätigkeiten an der Pulsstraße 13 (Oktober 2017)

 

Genauere Informationen zum Bauvorhaben liefert inwischen freundlicherweise die Degewo:
Der Baustart soll im Frühjahr 2018 erfolgen, die Fertigstellung bis Ende 2019. Es sollen 2 Wohngebäude mit insgesamt 77 Wohnungen und einer Tiefgarage mit 33 PKW-Stellplätzen entstehen. Die Nettokaltmiete soll durchschnittlich unter 10 Euro/m2 betragen. Leider wird bisher keine komplette Auflistung der Kaltmieten-Staffelungen/Wohnungsanzahl angegeben.

 

Gelände an der Pulsstraße 13 (Oktober 2017)

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06. August 2017 - 00:02Sommer im Kiez

Wasser, Blitz und Sonnenschein

 

Viel Wasser von oben - aber auch von unten, wie von der wieder sprudelnden Fontäne im Schloßpark

Paddel-Tour auf der Spree am Schloßpark

Jeden Sonnenstrahl nutzen - Ruhepäuschen in der Christstraße

Erneuter Feuerwehreinsatz in der Nehringstraße in einer Woche (der erste Einsatz war nach einem Blitzeinschlag)

Freibad auf der Freifläche

Eichhörnchen zu Gast beim Sommerfest

Sommerfest der Schule am Schloss

 

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18. Juni 2017 - 00:24Wasserstadt Berlin

Trinkwasser für Alle

Am 29. März weilte Maude Barlow in Berlin, um die Initiative „Blue Community“ vorzustellen. Wir hatten berichtet: "Die Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe hat weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Mit einer „Blue Community Berlin“ würde sich nicht nur das Ansehen der Stadt erhöhen, es würde der Kampagne auch entscheidend neue Impulse geben."

Vielleicht hat diese Aktion den Schub gegeben, der sich nun in einer Mitteilung der Berliner Wassebetriebe zu einer repräsentativen Befragung durch das Meinungsforschungsinstitut Forsa äußert. Auch der Mediziner Dr. med. Michael Boschmann von der Charité empfiehlt Wasser aus der Leitung als Durstlöscher in einem Interview mit den Berliner Wassebetrieben.

Das am häufigsten konsumierte Getränk der Berliner im Alltag ist nach der Umfrage Trinkwasser aus dem Hahn (56 Prozent), gefolgt von Kaffee (55 Prozent) - ebenfalls ein Getränk auf Trinkwasserbasis. Mineral- und Tafelwasser aus der Flasche belegen Rang drei (52 Prozent). Rund die Hälfte der im Auftrag der Berliner Wasserbetriebe Befragten (51 Prozent) trinken täglich zwischen 0,5 und 1,5 Liter Wasser aus der Leitung. Rund ein weiteres Drittel (32 Prozent) deckt mit Leitungswasser in etwa den durchschnittlichen Flüssigkeitsbedarf von täglich zwei Litern. (Infografiken hier)

Was den Ausschank an öffentlichen Orten betrifft, ist jedoch noch viel zu tun. Obwohl Trinkwasser das beliebteste Getränk der Berliner ist, wird es nur selten in Cafés und Restaurants ausgeschenkt. Knapp ein Drittel (29 Prozent) der Befragten gibt an, kein Wasser im Restaurant zu trinken. Zugleich würden 16 Prozent gerne ergänzend im Restaurant Leitungswasser trinken, trauen sich jedoch nicht zu fragen. "Es ist wünschenswert, dass mehr Gastronomen Trinkwasser ausschenken - natürlich auch gegen ein Serviceentgelt", so Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe. Denn Trinkwasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Auch den Ausschank von Trinkwasser in öffentlichen Einrichtungen und Gastronomie hatte Maude Barlow damals bei der Veranstaltung im Abgeordnetenhaus bereits angestoßen.

 

Öffentlicher Trinkbrunnen auf der Schloßstraße / Spandauer Damm

Trinkbrunnen auf der Charlottenburger Schloßstraße
 
 

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16. Mai 2017 - 23:30Wohnen im Kiez

Unterschriften für einen Einwohnerantrag zum Milieuschutz übergeben



Heute haben Mitglieder der MieterWerkStadt Charlottenburg etwa 1500 Unterschriften dem Bezirksamt übergeben. Die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung, Annegret Hansen, nahm die Unterschriften in Empfang.

Mitglieder der MieterWerkStadt Charlottenburg übergeben BVV-Vorsteherin Annegret Hansen Unterschriften von Charlottenburg-Wilmersdorfer Bürgerinnen und Bürgern zum Einwohnerantrag zur Ausweisung von Milieuschutzgebieten

BVV-Vorsteherin Annegret Hansen, Alban Becker und Wolfgang Mahnke
von der MieterWerkStadt Charlottenburg

  
 
Mit diesem Einwohnerantrag möchte die MieterWerkStadt Charlottenburg dem Bezirksamt den Bürgerwillen deutlich machen, auch für die Gegend um den Klausenerplatz zwischen Kaiser-Friedrich-Straße, Kaiserdamm und S-Bahn-Ring einschließlich des Areals zwischen Schloßpark und S-Bahn Ring (Pulsstr./Mollwitzstr./Heubnerweg) sowie um den Amtsgerichtsplatz eine Ausweisung als Milieuschutzgebiet (Erhaltungssatzung) umgehend vorzubereiten (amtliche „Planungsräume“: Schloßgarten, Klausenerplatz, Schloßstraße, Amtsgerichtsplatz). Die Erhaltungssatzung hat gemäß § 172 Baugesetzbuch zum Ziel, die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung in einem Gebiet zu erhalten und einer Verdrängung entgegenzuwirken bzw. vorzubeugen. SPD, Bündnis90/Die Grünen und Die Linke haben in ihrer Zählgemeinschaftsvereinbarung bzw. Tolerierungsvereinbarung entsprechende Absichtserklärungen deutlich formuliert.

Das Verfahren für einen Einwohnerantrag ist in § 44 des Bezirksverwaltungsgesetzes geregelt. Benötigt werden mindestens 1000 Unterstützerunterschriften von den wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf. Die BVV-Vorsteherin wird nun die Unterschriften dem Bezirksamt zur Prüfung weiterreichen. Wenn die benötigte Anzahl von mindestens 1000 gültigen Unterschriften vom Bezirksamt bestätigt wird, kommt der Einwohnerantrag in der darauffolgenden Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) zur Abstimmung.



 
In der  MieterWerkStadt Charlottenburg haben sich Mieterinnen und Mieter aus Charlottenburg und auch aus Wilmersdorf zusammengetan weil die Mieten ständig übermäßig steigen, weil es für Menschen mit geringeren oder mittleren Einkommen immer schwieriger wird eine Wohnung zu finden und weil viele bereits akut von Verdrängung bedroht sind.

Die Treffen finden in den Räumen des Mieterclubs statt, die der Mieterbeirat Klausenerplatz freundlicherweise zur Verfügung stellt. Alle Interessierten und weitere Mitstreiter sind immer herzlich willkommen.

Treffen: jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr
Mieterclub, Neue Christstr. 8
14059 Berlin-Charlottenburg
Kontakt: mieter-werk-stadt@web.de


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