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Ein Abend der großen Stars

Theater am Kurfürstendamm zeigt „Bette & Joan“


Es muß nicht immer das Gretchen oder die Desdemona sein, auch für Darstellerinnen, deren Alter diesem Rollenfach nicht mehr entspricht, gibt es heute auf den Bühnen dankbare Rollen. Manon Strache und Desiree Nick haben sich solche Rollen erobern können. Sie verkörpern in Anton Burges Stück „Bette & Joan“ die einstigen Hollywoodstars Bette Davis und Joan Crawford. Die Gastproduktion des Hamburger Ernst Deutsch Theaters in der Regie von Folke Brabant steht bis zum 23. Juli auf dem Spielplan des Theaters am Kurfürstendamm.

„Bette & Joan“ im Theater am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Desiree Nick spielt vor dem Filmhintergrund. Foto: Wecker 

 
Die Oscarpreisträgerinnen Bette Davis und Joan Crawford wurden mit Auszeichnungen überschüttet. Bette Davis war insgesamt zehnmal für den angesehensten Preis von Hollywood, nominiert. 1962 führten die Dreharbeiten zu dem Film „Was geschah wirklich mit Baby Jane?“ die beiden Diven zu einer gemeinsamen Arbeit zusammen. Dieser Film erhielt auch einen Oscar, allerdings trug die Trophäe keine der beiden Damen nach Hause. Sie wurde für die beste Kostümausstattung verliehen. Die Britische Film Academy machte dies wieder gut und nominierte die beiden Darstellerinnen als beste ausländische Schauspielerinnen. Letztlich gingen sie auch wieder leer aus, was aber der künstlerischen Bedeutung dieses Films, die von den beiden Frauen getragen wird, keinen Abbruch tun kann.

 

Desiree Nick und Manon Strache in „Bette & Joan“ im Theater am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Divenkrieg in der Garderobe, Desiree Nick und Manon Strache in „Bette & Joan“.
Foto: Wecker

Desiree Nick in „Bette & Joan“ im Theater am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Desiree Nick in der Anfangsszene von „Bette & Joan“.
Foto: Wecker 

 
Am Kurfürstendamm wird über den Divenkrieg der beiden Stars berichtet, wie er sich auch in einer Drehpause zu jenem Film abgespielt haben könnte. Beide sind nach einer langen erfolgreichen Karriere nunmehr als alternde Schauspielerinnen darauf angewiesen, daß der Film ein Erfolg wird, aber beide beanspruchen für sich, die Position des einzigen Stars einzunehmen. Selbst mit üblen Tricks versuchen sie, die Kollegin auf den Nebenplatz zu verweisen. „Es kann niemals zwei Königsbienen in einem Bienenstock geben“, ist wohl der Schlüsselsatz dieser Produktion. Für die Produktion wurden teilweise Szenen des ursprünglichen Psychothrillers mit Manon Strache und Desiree Nick nachgedreht, die auf dem Bühnenprospekt hinter dem lebendigen Bühnenspiel der beiden zu sehen sind. Gleichzeitig werden damit die gravierenden Unterschiede zwischen Film und Theater deutlich. Auf der Leinwand ist der Kopf des Darstellers bis zu siebenmal größer als im Original. Die feinste mimische Regung, die auf der Bühne schon in der Schminke untergehen würde, ist abzulesen. Schließlich: Der Film braucht den Star das Theater das Ensemblespiel. So triumphiert an diesem Abend auch nicht Desiree Nick, die es gewohnt ist, jede Situation zu dominieren, nicht über Manon Strache, die die Rolle der überlegeneren Schauspielerin abbekommen hat. Das Stück weckt die Neugier auf die Originalversion des Films. An seinen Erfolg versuchten mehrere Neuverfilmungen anzuknüpfen. 2003 entstand zum Beispiel unter dem Titel „Fahr zur Hölle, Schwester!“ eine beachtliche deutsche Version mit Hannelore Elsner und Iris Berben in den Hauptrollen.

„Bette & Joan“ im Theater am Kurfürstendamm / Foto © Frank Wecker

Desiree Nick versteckt als Joan Crawford ihr Alkoholproblem. Foto: Wecker 

 
Regisseur Folke Braband hat mit Desiree Nick und Manon Strache eine Besetzung gefunden, die nicht nur den harten Kampf um Rollen in den Hollywoodstudios und den ständigen Widerstreit zwischen Kunst und Kommerz glaubhaft herüberbringen, sondern die sich auf Augenhöhe in Galerie der Rollenvorbilder und Vorgänger bewegen. Besonders zu würdigen ist, daß die beiden Darstellerinnen unverzagt den Blick in eine Schauspielgarderobe freigeben und damit den Zuschauer als Voyeur in die Geschichte mit hineinnehmen. Das können sich in diesem Alter nur große Künstler erlauben. Solch einen Abend der großartigen Schauspielkunst hat der Besucher der Vorstellung vor sich.

Karten ab 13 Euro können im Internet unter: www.komoedie-berlin.de vorbestellt werden.

Frank Wecker

 

FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - 20. Juni 2017 - 00:24
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