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1. Advent - Zum Fest des Friedens

HUNGER UND MILITÄRAUSGABEN IN DER WELT - USA und andere, z. B. Deutschland, 2008

Eine Milliarde Menschen hungern weltweit. Das sind 1000 000 000 Menschen. Alle sechs Sekunden verhungert ein Kind, statistisch gesehen. Der Westen lebt im Überfluss. Es wurden/werden vollmundige Absichtserklärungen abgegeben, den Hunger in der Welt beseitigen zu wollen.
Allein, was geschieht? Die Militärausgaben wurden/werden drastisch erhöht.

<span>Zeichnung © T.Wiese</span>


Hier Zahlen des Friedensforschungsinstituts in Stockholm:
eine Rankingliste der "TOP TEN"
  • 1. USA 607 Milliarden US-Dollar im Jahr.
    D.h. 1,66 Milliarden = 1660 000 000 Millionen US- Dollar pro Tag!
  • 2. China: 84,9 Milliarden US-Dollar
  • 3. Frankreich: 65,7 Milliarden US Dollar
  • 4. Großbritannien: 65,3 Milliarden US Dollar
  • 5. Russland: 58,6 Milliarden US Dollar
  • 6. Deutschland: 46,8 Milliarden US Dollar im Jahr.
    D.h. 0,128 Milliarden = 128 000 000 Millionen US Dollar pro Tag
  • 7. Japan: 46,3Milliarden US-Dollar
  • 8. Italien: 40,6 Milliarden US-Dollar
  • 9. Saudi Arabien: 38,2 Milliarden US-Dollar
  • 10. Indien: 30 Milliarden US-Dollar


Die Machthabenden der Welt haben zusammen im vergangenen Jahr 900 Milliarden EURO für die Rüstung ausgegeben!
Das sind 2,465 Milliarden EURO = also 2465 000 000 EURO am TAG.

Bekämpfung des Hungers ist kein Geld vorhanden? Ein Hohn, das zu behaupten! In Emden zum Beispiel soll der zivile Schiffsbau eingestellt werden. Aber: der militärische Schiffsbau soll ausgebaut werden. Dem wollen sich die Werftarbeiter widersetzen. Sie forderten den Beibehalt des zivilen Schiffsbau.

Auf dem Weg zum nationalen Rüstungskonzern?
Jutta Blankau, Vorsitzende IG Metall Küste: "Wir sind nicht gegen die Neuausrichtung auf den Offshore-Bereich. Wir werden aber nicht zulassen, dass Thyssen-Krupp den Standort Emden mit dem Verkauf der Nordseewerke faktisch aufgibt", so die Gewerkschafterin. Der Verkauf der HDW-Gaarden bedeute außerdem das Aus für den zivilen Schiffbau in Kiel. Und auch der Yachtbau bei Blohm + Voss in Hamburg stehe in Frage, weil das Unternehmen weiterhin auf der Suche nach neuen Investoren sei, erklärte Blankau. "Damit läuft alles auf einen nationalen Rüstungskonzern hinaus. Ein solches Konstrukt ist jedoch nicht tragfähig, weil sich Auslastungslücken im militärischen Bereich nicht mehr ausgleichen lassen", sagte die IG Metall-Bezirksleiterin.

Wie kommt es eigentlich zu der stillschweigenden gesellschaftlich Akzeptanz dieser horrenden Summen, die für die militärische Rüstung ausgegeben werden? Vielleicht wissen wir nicht davon, wahrscheinlich ist es so. Jedenfalls sind es unvorstellbare Summen. Oder wir sind der Meinung, es müsse hochgerüstet werden und wir unterstützen die militärische Ausrichtung in unserer Gesellschaft, z.B. durch entsprechende Computerspiele.
Unsere Kinder und Jugendlichen killen jeden Tag.
Der Pappkamerad ist heute der PC.

Vergegenwärtigt man sich aber mal, was augenblicklich im Kongo los ist, so kommen doch schon Fragen auf. Dort kämpfen Kinder als Soldaten. Sie kämpfen, weil sie gezwungen werden, sie haben keine Wahl. Wir aber sehen zu, wie unsere Kinder auf dem Schirm töten. Es ist ja nur ein „Spiel.“ Das lassen wir zu. Wir hingegen haben die Wahl, unsere Kinder friedvoller zu erziehen. Aber wir fürchten die Auseinandersetzung, den Streit, den Konflikt mit ihnen. Darum schweigen wir.
Lieber Ruhe zuhause, auch wenn die Kids vor dem Computer sitzen und töten, was das Zeug hält. Es ist ja nur ein Spiel. Tatsächlich?
Wie kommt es dann zu der anwachsenden Gewaltbereitschaft bei den Jugendlichen? Wir stellen die Weichen. Die Waffe verspricht die Omnipotenz, sie macht mächtig. Mit ihr kann man gottgleich Leben vernichten. Macht macht Spaß. Sie ist der Schlüssel zur Beherrschung des anderen Menschen.
Wohlgemerkt, zur BE- HERR –SCHUNG.
Zu den Waffen, die gegen Menschen gerichtet werden, zählt der Hunger. Es fehlt nicht an den Nahrungsmitteln, nicht am Geld, es fehlt am politischen Willen, den Hunger zu beseitigen.


Inspiriert wurden meine Zeichnungen von der Weltausstellung für Fotografie 1977, die der STERN damals ausrichtete. 32 Jahre ist das her und die Zustände haben sich in der dritten Welt nicht gebessert, eher verschlechtert.
Zur Erinnerung: EINE MILLIARDE MENSCHEN HUNGERN!
(F)ROHE WEIHNACHTEN!

<span>Zeichnung © T.Wiese</span>

T. Wiese - Gastautoren, Gesellschaft, Politik, ZeitZeichen - 29. November 2009 - 00:01
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ein Kommentar

Nr. 1, MichaelR, 03.12.2009 - 14:56
In dem Buch "Wir Gutkrieger" von E. Chauvistré läßt sich gut nachlesen, wie seit dem Kosovokrieg von vor zehn Jahren die BRD systematisch zu einem Land gemacht wird, für das weltweite Kriegsführung ganz selbstverständlich sein soll. Einige Beispiele: – Die "Verteidigungspolitischen Richtlinien" von 2003 schreiben die Umwandlung der Bundeswehr von einem Instrument der Landesverteidigung zu einer Interventionsarmee fest. – Das "Weißbuch 2006" (also die offizielle Beschreibung der deutschen Militärpolitik) stellt einen umfassenden Katalog von globalen Sicherheitsrisiken an den Anfang, darunter u.a. Seuchen, Energiesicherheit und Globalisierung, die Anlaß für weltweites militärisches Eingreifen sein können. Die dazu notwendigen ‘Fähigkeiten’ der Bundeswehr werden derweilen durch Ausweitung der Lufttransportkapazitäten und Aufrüstung der Bundesmarine hergestellt. – Das "Europäische Weißbuch 2004" des "Instituts für Sicherheitsstudien der EU" in Paris entwickelt Szenarien z.B. für einen Militäreinsatz gegen einen Ölstaat im Indischen Ozean. – Die Gewöhnung der Deutschen an Krieg durch "menschenfreundliche" Gründe für den Bundeswehreinsatz (Kosovo), schleichende Ausweitung des Einsatzgebiets (Afghanistan) und der Ziele (Kosovo), der Anzahl der eingesetzten Sodaten (Afghanistan), der Dauer (Kosovo, Afghanistan) und durch die Wortwahl: z.B. "friedenserzwingende Maßnahmen" oder "robuste Einsätze" statt Krieg.
Statt "Nie wieder Krieg" (1945) heißt es bei den jeweiligen Regierungsparteien jetzt "weltweit Verantwortung übernehmen", also Mitmischen bei der Erlangung von Macht und Einfluß auch mit militärischen Mitteln. Solche Politiker können wir eigentlich nicht gebrauchen.

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