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27. Juli 2014 - 00:02Berliner Stadtgeschichte

Geschichte der Hausbesetzungen in Berlin

 
Das neue Projekt BERLIN BESETZT, ein interaktiver Stadtplan zur Geschichte der Hausbesetzungen in Berlin, ist jetzt online. Darin sind auch die Besetzungen in den 80er Jahren im Charlottenburger Kiez am Klausenerplatz mit vielen Fotos, Plakaten, Flugblättern und Infoheften dokumentiert.

www.berlin-besetzt.de
... ein Projekt vom Pappsatt Medienkollektiv, reclaimyourcity.net und Eike Send, in Zusammenarbeit mit dem Papiertiger-Archiv, dem Umbruch-Foto-Archiv und azozomox.
Die Initiatoren freuen sich über Ergänzungen, Korrekturen und weiteres Material!
 

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- Geschichte, Gesellschaft, Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

25. Juli 2014 - 20:15Auswirkungen eines kriegerischen Konflikts in Nahost: Leben in Berlin und Kiez

Stimmen von Menschen jüdischer und palästinensisch-israelischer Herkunft aus Berlin und dem Charlottenburger Kiez am Klausenerplatz vor dem Hintergrund der aktuellen Konfliktlage in Nahost.

ZDF-drehscheibe vom 25.07.2014:

- Gesellschaft, Menschen im Kiez, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

24. Juli 2014 - 00:24Oh, ein Hotel, ein Hotel!

Ein aufmerksamer Nachbar hatte uns mitgeteilt: „wusstet Ihr, dass die Esso-Tankstelle Kaiserdamm zum 30.06 ihren Betrieb einstellt? Der Pächter sagte mir heute, dass Esso das Grundstück verkauft hat und dort demnächst Wohnhäuser gebaut werden sollen.“
Inzwischen haben die Abrissarbeiten bereits begonnen (siehe Foto).

Daraufhin hatten wir uns so unsere Gedanken gemacht: was wird wohl dort Neues entstehen? Kennen wir doch die sogenannte "Stadtentwicklungspolitik" zur Genüge. Kommen jetzt nach "Zillegärten", "Rosengärten", "Spree Lofts", "Joli Coeur", "Garten-Residenz Charlottenburg", "Brennnessel-Traumblick", "Palast Asphalt-Elegie", "Refugium Sonnenuntergang", Residenz "Wir unter uns", Villa "Filetstückchen" und Schloßanlage "Alles Unser und ganz allein für Mich", die Kaisergärten am Kaiserdamm?

Die Berliner Morgenpost (vom 15.07.2014) brachte die ersten konkreten Hinweise: die neuen Eigentümer wollen danach am Kaiserdamm ein Hotel errichten. Die ExxonMobil Central Europe Holding GmbH hat, so die Morgenpost, nämlich gleich zwei Tankstellen in Charlottenburg verkauft und man habe für die kleinen "Filetstückchen" sehr gute Angebote bekommen. Offen bleibt die Frage nach dem neuen Eigentümer. An welchen "Filetstückchen-Aufkäufer" aus welchem tollen Land dieser ach so menschenfreundlichen Welt ist es gegangen?

 
Egal, wird man sich im Bezirksamt sagen. An prominenter Ecke gewissermaßen.
Bei Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte (SPD) wird die Freude wohl eher groß sein:
Ohhh.... Ahhhh.... A u f w e r t u n g !

Die folgenden Bemerkungen hat er uns (noch) nicht öffentlich zukommen lassen: Sehen Sie, Sie Bürger-Wahlvolk, unsere sozialdemokratische Linie ziehen wir auf jeden Fall klar und konsequent durch. Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf werden auf gar keinen Fall bezahlbare Wohnungen für breite Bevölkerungsschichten neu gebaut. Wählen dürfen Sie die SPD trotzdem, auch wenn Sie nicht so viel Geld und vielleicht schon Probleme haben, Ihre ständig steigenden Mieten zu bezahlen. Bei Wahlen können wir immer Stimmen gebrauchen. Da reichen uns die Stimmen der von uns „Begünstigten“ leider nicht. Da hätten wir gerne jede Stimme, sogar von Ihnen. Ein Kreuzchen bei der SPD machen, kostet Sie ja schließlich auch nichts.

 

Grundstück der ehemaligen Esso-Tankstelle am Kaiserdamm / Abrissarbeiten Juli 2014

- Gesellschaft, Politik, Satire - zwei Kommentare / Kein Trackback

18. Juli 2014 - 00:24Gedanken zum Finale

 
Am letzten Sonntag fand das große WM-Finale statt. Wie schon bei den Spielen vorher, war Public Viewing an vielen Orten angesagt. Überall hatte man sich auf das Endspiel vorbereitet und Fernseher aufgestellt.

Überall? Nein, nicht überall. Ein Restaurant im Kiez am Klausenerplatz hatte ausgerechnet an diesem Tag geschlossen. Ganz bewußt.

Es gab dort an diesem Tag nichts zu essen und zu trinken und auch keine Übertragung - "nur" etwas zu lesen.

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- Gesellschaft, Gewerbe im Kiez, Philosophisches, ZeitZeichen - ein Kommentar / Kein Trackback

11. Juli 2014 - 00:24USA schätzt Leistung des Zoos

Botschafter unterzeichnet Kooperation mit Zoo von Los Angeles


Botschafter John B. Emerson unterzeichnet den Kooperationsvertrag. / Foto © Frank Wecker

Botschafter John B. Emerson unterzeichnet den Kooperationsvertrag.
Foto: Wecker

 
Die seit 1967 bestehende Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Los Angeles wurde am Donnerstag, 3. Juli, um eine weitere Facette bereichert.

Zwischen den Berliner Tiergärten Zoo und Tierpark Berlin wurde eine Kooperation mit dem Zoo von Los Angeles unterzeichnet. Die Vereinbarungen unterzeichneten der amerikanische Botschafter John B. Emerson, der von Stadtrat Tom La Bonge begleitet wurde, und Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem. „Die zoologischen Einrichtungen beider Städte sind meine Lieblingsplätze“, sagte der Botschafter, der seine Töchter Jacqueline, Hayley und Taylor sowie seine Frau Kimberly mitbrachte. Letztere hat vielleicht den größten Anteil an dem Vertragsabschluß. Elf Jahre lang hatte sie in Los Angeles dem Beirat des städtischen Zoos angehört, vier Jahre war sie dessen Präsidentin. „Schon auf dem Flug nach Berlin hat sie mich um einen Zoobesuch gebeten“, berichtet der Botschafter. Daraus ist viel mehr als ein Ausflug geworden.

Stolz hält Stadtrat Tom La Bonge neben Kimberly Marteau Emerson den gerade vom Botschafter (links) und Zoodirektor unterzeichneten Vertrag in den Händen. / Foto © Frank Wecker

Stolz hält Stadtrat Tom La Bonge neben Kimberly Marteau Emerson den gerade
vom Botschafter (links) und Zoodirektor unterzeichneten Vertrag in den Händen.
Foto: Wecker

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FW - Gastautoren, Gesellschaft - Kein Kommentar / Kein Trackback

09. Juli 2014 - 00:24Berliner helfen SOS-Kinderdörfern

Neue Ausstellung im Berliner Büro

 
Auf der ganzen Welt hilft die Organisation „SOS-Kinderdörfer“ Kindern, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in ihrer leiblichen Familie leben können.

Sie erhalten in Kinderdörfern eine Ersatzfamilie, deren Mütter und Väter aus der jeweiligen Region stammen und so den Kindern nicht nur ein behütetes Aufwachsen, sondern auch eines in ihrer vertrauten Kultur und Umgebung ermöglichen. Das Projekt wird nur aus Spenden finanziert. Die Organisatoren sind auf die guten Herzen aller Menschen angewiesen. Sie werden aber auch von denjenigen besonders unterstützt, denen das Schicksal eine besondere Stellung im Gemeinwesen vorgesehen hat.

 
So stellen zweimal jährlich international bekannte Künstler zugunsten eines SOS-Kinderdorfes in ihrem Herkunftsland neue „SOS-Editionen“ an originalen Kunstwerken zur Verfügung, deren Erlös den Kindern zugute kommt. Mit dem Kauf eines Bildes aus der SOS-Edition tragen die Besucher dazu bei, daß die Kinder in den SOS-Kinderdörfern auf der ganzen Welt ein liebevolles Zuhause finden.

Die jüngste Edition stammt von der ivorischen Künstlerin Chia Raissa Gildemeister. Sie unterstützt mit ihren Arbeiten das SOS-Kinderdorf Abobo-Gare an der Elfenbeinküste. Es war das erste SOS-Kinderdorf auf dem afrikanischen Kontinent, das nun dringend erneuert werden muß, zumal es im Bürgerkrieg vor zwei Jahren in Mitleidenschaft gezogen wurde.

 

Die Künstlerin Chia Raissa Gildemeister unterstützt das SOS-Kinderdorf Abobo-Gare / Foto © Frank Wecker

Die Künstlerin Chia Raissa Gildemeister.
Foto: Wecker

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FW - Gastautoren, Gesellschaft, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

27. Juni 2014 - 00:02Engagement von Jung und Alt in Stadt und Bezirk

 
  • Gemeinsame Erklärung von LSBB und LSV: Null Toleranz von Gewalt gegen ältere Menschen
     
    Misshandlung älterer Menschen - kommt in Deutschland nicht vor, so eine weit verbreitete Meinung in der Bevölkerung. Doch Gewalt spielt sich im Verborgenen ab, ist den Beteiligten häufig nicht bewusst, entsteht in Überlastungssituationen – meist in Pflegekonstellationen: Pflegende und Gepflegte können gleichermaßen davon betroffen sein.
    Anlässlich des Welttages gegen die Misshandlung älterer Menschen am 15.06.2014 appellierten Landesseniorenbeirat Berlin und Landesseniorenvertretung Berlin gemeinsam, Unterstützungs- und Hilfsangebote nicht erst im Krisenfall, aber spätestens dann, zu nutzen. „Uns ist es wichtig, für das Tabuthema Bewusstsein zu wecken und zu sensibilisieren“, sagt Regina Saeger, Vorsitzende des Landesseniorenbeirates Berlin. „Es darf keine Toleranz von Gewalt gegen ältere Menschen in keiner Lebenslage geben“, betont Dr. Johanna Hambach, Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Berlin. Das bedürfe noch mehr Aufklärungsbemühungen, um pflegende Angehörige, Pflegebedürftige ebenso wie professionell Pflegende zu erreichen. Gewaltfördernde Faktoren wie Leistungsdruck in der Pflege, zu hohe Erwartungen von Pflegenden und Gepflegten untereinander, Hilflosigkeits- und Abhängigkeitsgefühle der Gepflegten, Vereinsamung pflegender Angehörigen müssen erkannt und benannt werden können.
    Beispiele von Unterstützungs- und Hilfsangeboten im Land Berlin:

    Weitere Informationen:
    Gemeinsame Geschäftsstelle des Landesseniorenbeirates Berlin (LSBB) und der Landesseniorenvertretung Berlin (LSV)
    Telefon 030/9018-22715 - Telefax 030/9018-22734)
    Parochialstraße 3 (Raum 230 des Neuen Stadthauses), 10179 Berlin-Mitte
    Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 14:00 Uhr




  • Bezirk ehrt Jugendliche
    Der Ev. Kirchenkreis Charlottenburg-Wilmersdorf freut sich zusammen mit acht Jugendlichen, die am Mittwoch, 25. Juni 2014, in Charlottenburg von Elfi Jantzen, Stadträtin für Jugend, Familie, Schule, Sport und Umwelt geehrt wurden. Im Festsaal des Rathauses wurden die 15- bis 20-Jährigen für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die acht Jugendlichen kommen alle aus der Evangelischen Kirchengemeinde Neu-Westend.

    Sie engagieren sich freiwillig in außerschulischen Projekten und sind in verschiedenen Bereichen aktiv. Dazu gehört die Begleitung und Organisation der Gedenkveranstaltung zum 27. Januar auf dem Theodor-Heuss-Platz ebenso wie die Organisation und Planung eines Standes für die Bezirksveranstaltung „Fit ohne Sprit“. Die Jugendlichen begleiteten außerschulische Jugendbildungsreisen unter dem Motto „Stadtkinder zurück zur Natur" und zur deutsch-polnischen Verständigung.
    Durch ihren Einsatz ermöglichen sie regelmäßig die inklusive Tanzveranstaltung Traumdisco-Berlin für Menschen mit und ohne Behinderungen. Auch die Betreuung und Planung des Filmprojekts „Jugend(party)kultur“ in Charlottenburg wäre ohne die Jugendlichen nicht denkbar. Beim Youth Day 2013, dem langen Tag der Jugendeinrichtungen in Charlottenburg-Wilmersdorf, und auf dem Landesjugendcamp der Evangelischen Jugend gestalten sie das Programm.
    Geehrt wurden: Maurice Krusemark, Leah Folgmann, Pia Folgmann, Merit Haerdle, Marvin Kraft, Pau Freier, Anna-Josephine Thümmich, Hannah Rohwedder.

    Weitere Informationen:
    Ev. Kirchenkreis Charlottenburg-Wilmersdorf
    Wilhelmsaue 121
    10715 Berlin-Wilmersdorf



  • Die Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf informiert
     
    Die Seniorenvertretung bedankt sich bei der BVG für den neuen Aufzug am U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz.

    • Weitere Bürgersprechstunde
      Nach einem Probelauf bietet die Seniorenvertretung nun eine weitere Bürgersprechstunde in den Räumen des Pflegestützpunktes am Heinickeweg an. Zur offiziellen Eröffnung sind Interessenten und Neugierige herzlich  eingeladen.
      Donnerstag, 3. Juli 2014 ab 12:00 Uhr
      Heinickeweg 1, 13627 Berlin-Charlottenburg
       
    • Charlottenburg-Wilmersdorfer Seniorensicherheitstag II
      Die Seniorenvertretung veranstaltet in Kooperation mit der Landesverkehrswacht und dem  Sozialwerk ihren 2. Seniorensicherheitstag.
      Freitag, 4. Juli 2014 von 10:00 bis 15:00 Uhr
      Sozialwerk Berlin e.V.
      Humboldtstr.12, 14193 Berlin-Wilmersdorf

    Weitere Informationen:
    Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf

 

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23. Juni 2014 - 00:02Senioren im Bezirk

Das Umzugskarussell mit Bürgerrumschubsen des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf nimmt keine Rücksicht auf Kinder und Musikschüler und macht auch nicht vor älteren Menschen halt. Das Bezirksamt beabsichtigt, den Seniorenclub in der Cunostraße zu schließen.

Doch auch die Senioren lassen sich nicht mehr alles bieten und wehren sich.

Am 13. März 2014 fand eine Informationsveranstaltung zum Thema „Zukunft der bezirkseigenen Seniorenfreizeitstätten“ im Rathaus Wilmersdorf statt. Hier die schönen Worte von Sozialstadtrat Carsten Engelmann (CDU) in der Ankündigung:

"Ich lade alle Interessierten zu diesem Informationsabend ein, auf dem über die aktuelle Planung und den künftigen Umgang mit den bestehenden Seniorenclubs berichtet wird. Der aufgrund von künftigen Personaleinsparungen nicht mehr abzuwendende Schritt einer Neuausrichtung der Altenhilfe in unserem Bezirk soll und wird so gestaltet werden, dass Einschränkungen der bisherigen Angebotspalette für Seniorinnen und Senioren weitgehend ausbleiben werden.“


Und hier die Zeilen der Senioren dazu. Der folgende Text wurde am 13. März 2014 im Rathaus Wilmersdorf von Senioren aus dem Club in der Cunostraße 1 vorgetragen:


         Politiker können kommen und gehen
         der Club Cunostraße muss weiter bestehen!

 
         Die Haltestelle ist vor der Tür
         leicht erreichbar für jeden hier
         ob mit Rollator oder Stock
         viele Besucher wohnen gleich nebenan im Block

         Joga, Quigong oder Tanzen im Sitzen
         man sieht uns auch am Computer schwitzen.

         Geld vom Amt erwarten wir nie!
         Politiker können kommen und gehen
         der Club Cunostraße muss weiter bestehen!

        
         Auch Bridge und Bingo stehen auf dem Programm
         wir feiern Fasching mit viel Tam Tam
         die Modeschauen sind der Hit
         da machen alle gerne mit.

         Wir können aus 100 Programmpunkten wählen
         hier fehlt die Zeit alle aufzuzählen.
         Die Ehrenämtler versorgen uns gut
         vor denen ziehen wir den Hut!
         Politiker können kommen und gehen
         der Club Cunostraße muss weiter bestehen!

        
         Durch Eigeninitiative fallen wir keinem zur Last
         doch unsere Steuern werden woanders verpraßt
         Millionengräber wie BER und ICC
         das tut schon in den Ohren weh,
         für uns bleibt nichts im Portemonaie?!
 

        
         Politiker strengt Eure Gehirne an,
         dann seid Ihr auch nach der nächsten Wahl noch dran!
         Politiker können kommen und gehen
         der Club Cunostraße muss weiter bestehen!!


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- Gesellschaft, Menschen im Kiez, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

19. Juni 2014 - 18:58Bürgeramt im Shoppingcenter (2)

Wir haben folgende aktuelle Mitteilung mit Foto aus der Warteschlange vor dem kürzlich eröffneten Bürgeramt in den Wilmersdorfer Arcaden erhalten:
"Anstehen für Wartenummer über 1h. Einmal rund ums Eiscafé und noch länger die Schlange. Unfassbar."



Die rbb-Abendschau war ebenfalls vor Ort und wird voraussichtlich heute (ab 19.30 Uhr) davon berichten.

Bürgeramt in den Wilmersdorfer Arcaden - Warteschlange für die Wartenummer (19. Juni 2014)

Update:
Beitrag aus der rbb-Abendschau vom 19.06.2014

- Gesellschaft, Politik - zwei Kommentare / Kein Trackback

02. Juni 2014 - 20:22Wohnen in Berlin

Der Volksentscheid zum Tempelhofer Feld und der Bürgerentscheid im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf zur Rettung der Kleingartenkolonie Oeynhausen wurden am 25. Mai 2014 von den Bürgern mit deutlichen Mehrheiten entschieden.

Im März hatten die Mieterinitiativen Kotti & Co und das Berliner Bündnis Sozialmieter.de die Broschüre „Nichts läuft hier richtig – Informationen zum Sozialen Wohnungsbau in Berlin“ vorgestellt. Im April hatte dann die Dossier-Gruppe, in der sich zahlreiche weitere Stadtteil-, Hausgemeinschafts-, und Mietergruppen zusammengeschlossen und vernetzt haben, ihr zweites Mietenpolitisches Dossier veröffentlicht und an Senatsvertreter übergeben

 
Nach Volksentscheid und Bürgerentscheid laden Wohnungs- und Stadtpolitische Initiativen zur Pressekonferenz ein.
Moderation: Initiative 100% THF

 
Dienstag, 3. Juni 2014, von 11:00 bis 12.00 Uhr
Café Südblock am Kottbusser Tor, Admiralstraße 1-2, 10999 Berlin-Kreuzberg

Berlin braucht bezahlbare Mieten
Wie ernst meint es der Senat wirklich?
Jetzt 137.000 Sozialwohnungen retten!



Am 25. Mai hat Berlin seiner Stadtregierung erklärt, dass die soziale Wohnraumfrage nicht am Tempelhofer Feld beantwortet werden kann.
Die seit 2½ Jahren verfochtene Neubaustrategie wird von der Bevölkerung ganz offensichtlich nicht als Allheilmittel gegen Mangel und Verlust von bezahlbarem Wohnraum akzeptiert. Vielmehr ist deutlich geworden, dass die Sicherung des vorhandenen Wohnungsbestands und die Sorge um Mieten und Verdrängung den Berlinerinnen und Berlinern näher liegen als dem Senat und der hervorragend vernetzten Immobilienlobby.

Die soziale Wohnraumversorgung als die drängendste Aufgabe der Stadtentwicklungspolitik muss nun endlich die höchste Priorität bekommen. Nicht einmal die städtischen Wohnungsbaugesellschaften agieren vorbildlich.

Die wohnungs- und stadtpolitischen Initiativen, Betroffene und Fachleute warnen:  Derzeit verliert Berlin durch das Nicht-Handeln der Politik 137.000 bestehende Sozialwohnungen. Die Sozialbindungsrechte von bis zu 28.000 bereits bezahlten Wohnungen werden sogar verschenkt. Was tut die Regierung dagegen?

Bisher hat die Politik alle Lösungsstrategien ignoriert, die ihr seit Jahren von zahlreichen fachkompetenten, zivilgesellschaftlichen Akteuren vorgeschlagen wurden. Die von den Berlinerinnen und Berlinern vielfältig in den Politikdialog eingebrachte Expertise wurde einfach in den Wind geschlagen. Die Vorschläge müssen jetzt endlich umgesetzt werden.

 
Es laden ein: Mietenpolitisches Dossier, u.a.: Kotti & Co, Berliner Bündnis Sozialmieter.de, Bonjour Tristesse-Haus, FuldaWeichsel, Pankower Mieterprotest, Kopenhagener Straße 46 u.v.m.

- Gesellschaft, Politik - drei Kommentare / Kein Trackback

02. Juni 2014 - 15:51Widerspruch ist vorhanden – und wird toleriert …

Kennt Ihr diesen Satz?

Der allmächtige aber weitgehend sinnentleerte Kampfbegriff „Gentrifizierung“ ist der Einwand der selbsternannten neuen (alten) Linken, der gegen jede Entwicklung eines Quartiers wohlfeil ist.

Dieser Satz steht auf der Webseite des sog. „Kiezbündnis Klausenerplatz“. Laut dieser Webseite gibt es diesen Ausdruck ja gar nicht. Es gibt ja auch keine Gefahr der sog. Gentrifizierung.

Und was muss ich nun im aktuellen Kiezblatt lesen?

Die Gentrifizierung des Kiezes schreitet munter voran!

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Denn, wenn es zum Thema „Ökokiez“ geht, dann gibt es die Gentrifizierung nicht. Aber ansonsten kann man dieses Schlagwort ruhig mal gebrauchen. Es passt ja grad so schön in die heutige Zeit.

Aber vielleicht sollten sich die Verantwortlichen im Kiezbündnis mal darüber Gedanken machen, wen sie mit ihrem sog. Ökokiez, der Sperrung der Knobelsdorffstr. usw. alles anziehen. Und wer dadurch auch vertrieben wird. Aber denken war ja noch nie deren Stärke. Es sei denn, es geht darum, wo man wieder am besten Geld abziehen kann.

Denn die Gentrifizierung hat nun auch den Verein „Platane 19 e.V.“ getroffen. Aber achja – Gentrifizierung findet ja, so das Kiezbündnis auf seiner Webseite, nicht statt.

Was fällt uns dazu ein?

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- Gesellschaft, Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

31. Mai 2014 - 21:02Kostenlose Beratungen im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

Der Tagesspiegel (vom 06.05.2014) und die Berliner Zeitung (vom 05.05.2014) berichteten von der Eröffnung des neuen Bürgeramtes in den Wilmersdorfer Arcaden.

 
Bürgeramt Bürgeramt im Shoppingcenterin (Wilmersdorfer Arcaden)

In den Wilmersdorfer Arcaden (gegenüber vom neuen Bürgeramt)

 

Schade eigentlich, daß die Damen und Herren Stadträtinnen, Bezirksbürgermeister und Stadträte nicht selbst dorthin umziehen wollten.
Gleich gegenüber gibt es ein tolles Angebot. Als Warteplätzchen für viele Bürger nun wirklich nicht so gut geeignet - aber doch wohl für einen kurzen Ausflug mit fast echtem Dienstreisen-Feeling ausgesprochen reizend. Und noch äußerst sparsam dazu! Eis gibt es auch gleich noch nebenan. Aber nein, sie wollten keinesfalls selbst dorthin.

 
Dafür weist das Bezirksamt Charlottenburg mit einer Pressemitteilung darauf hin, daß auch nach dem Umzug des Bürgeramtes in die Wilmersdorfer Arcaden weiterhin Sonderberatungen für ganz normale Bürger im Rathaus Charlottenburg stattfinden.

  • Rechtsberatung für Menschen mit geringem Einkommen, Di 13.00 - 18.00 Uhr (Beratung nur nach telefonischer Vereinbarung unter Tel 9029 17778)
     
  • Beratung zu Fragen des Arbeits- und Sozialrechts (Arbeitslosenverband Deutschland e.V.), jeden 2. und 4. Dienstag im Monat 16-18 Uhr (ohne Voranmeldung)
     
  • Mieterberatung (Berliner Mieterverein e.V., Tel 22626 0), Fr 17-19 Uhr (Beratung nur nach telefonischer Anmeldung ab 8.00 Uhr des jeweiligen Sprechtages unter Tel 9029 18752. Es werden maximal 10 Anmeldungen entgegengenommen.)
     
  • Rentenberatung der Deutschen Rentenversicherung Bund und Berlin-Brandenburg durch Versichertenälteste und Versichertenberater/innen, Mo 9.00 - 11.00 Uhr (Voranmeldung unter Tel 30100671), Mi 12.00 - 13.00 Uhr (Voranmeldung nicht erforderlich), Do 16.30 - 18.30 Uhr (nur nach Terminvereinbarung unter Tel 01637292159)
     
  • Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf, Di 11.00 - 13.00 Uhr (ohne Voranmeldung)

Nicht im Rathaus, aber immerhin in Charlottenburg gibt es noch ein:
  • Ständiges Angebot zur Energieberatung im Bezirk
    Das Klimabüro Charlottenburg-Wilmersdorf bietet für jeden Privathaushalt im Bezirk eine Energiesparberatung an. Bei der Beratung werden folgende Leistungen angeboten: Tipps zur Energieverbrauchssenkung ohne Einschränkung Ihrer Lebensqualität, Ermittlung des Energieverbrauchs Ihrer Geräte (Computer, Fernseher, Kühlschränke etc.) mit eigenen Messgeräten, Hilfe bei der Identifizierung Ihrer unnützen Stromfresser, Beratung zum richtigen Kühlen, Informationen über das Sparen von Wasser und Hinweise zur Heizkostensenkung.
    Für Haushalte mit geringem Einkommen ist der Check kostenlos. Wer es ermöglichen kann, zahlt eine Aufwandsentschädigung von 15 Euro.
    Weitere Informationen: Klimabüro Charlottenburg-Wilmersdorf / Tel. 030 - 74 74 27 74
 

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26. Mai 2014 - 23:24Veranstaltungstipps


  • "Virtuelles Wasser: Wo kommt es her und wo wird es verbraucht?"
    Ein interaktiver Vortrag über unseren unsichtbaren Wasserverbrauch.
    Der KDFB-Berlin mit Sitz am Lietzensee lädt zum Schwerpunktthema „friedVollgerecht“ ein:
     
    Schwerpunktthema „friedVollgerecht“ des KDFB-Berlin
    >> Sichtbarer Wasserverbrauch ist für jede Person fassbar und wir wissen, wie wir Wasser sparen. Doch dies allein ist nicht unser Wasserverbrauch. In jedem Produkt, dass wir nutzen, steckt Wasser, sogenanntes virtuelles oder unsichtbares Wasser. Das unsichtbare Wasser kommt
    meist aus anderen Weltregionen und führt anderorts zu Wasserknappheit. Jedoch können auch wir etwas tun – denn auch unsichtbares Wasser kann man sparen. <<
    Referentin:
    Rita Trautmann, Bildungsreferentin von arche noVa - Initiative für Menschen in Not e.V.
    Teilnahmebeitrag: 4 Euro; KDFB-Mitglieder: 2 Euro. Anmeldungen und weitere Infos unter Tel.: 030-321 50 21. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erwünscht!
    Dienstag, 3. Juni 2014 um 18.00 Uhr
    Haus Helene Weber
    Wundtstr. 40-44, 14057 Berlin-Charlottenburg
     




  • Kiez Song Contest der GEWOBAG
    Finale im Kiez Song Contest der GEWOBAG beim Jubiläumsfest in der Paul-Hertz-Siedlung 2013
    Bereits zum dritten Mal ruft die Gewobag stimmlich talentierte Mieterinnen und Mieter dazu auf, am Kiez Song Contest mit einem Preisgeld im Gesamtwert von 4.000 Euro teilzunehmen. Bewerben können sich Solo-Künstler und Duos genauso wie Bands und Chöre. Auch stilistisch sind den Bewerbern keine Grenzen gesetzt, jedes Genre ist erlaubt. Was zählt sind Mut, Kreativität und Originalität.
    Die Teilnehmer müssen nur zwei Kriterien erfüllen: Sie (beziehungsweise bei Minderjährigen die Erziehungsberechtigten) müssen Gewobag-Mieter sein und dürfen das Mindestalter von neun Jahren nicht unterschreiten. Nachdem in den beiden letzten Jahren vor allem Mieter in Spandau und Charlottenburg besonders angesprochen wurden, sind Kreuzberg, Schöneberg und Neukölln dieses Mal die Schwerpunktkieze.
    Bewerbungsschluss ist der 12. Juni 2014.
    Bis zum 12. Juni 2014 können die Musiktalente ihre Bewerbung per Post oder Online-Formular einreichen. Die vielversprechendsten Einsendungen werden Ende Juni zum Vorentscheid eingeladen. Zur Jury gehört neben einem Mieter- und Gewobag-Vertreter der Sänger und Moderator Ben.
    Auf dem Sommerfest am Mehringplatz am 30. August 2014 entscheidet die Jury mit Unterstützung des Publikums, welche Künstler den ersten, zweiten und dritten Platz belegen.
    Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen bei der GEWOBAG.
      
     
         
        

  • 1. Wilmersdorfer JugendKunstBiennale
    "Meine Stadt von morgen! - So will ich leben."
    Künstlerischer Wettbewerb für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 25 Jahren vom 1. Juni bis 30. Juni 2014.


    Zum ersten Mal lädt in diesem Jahr der Wilmersdorfer Abgeordnete Stefan Evers gemeinsam mit weiteren Partnern zu einem Kunstwettbewerb für Kinder und Jugendliche ein.
    Der Wettbewerb ruft dazu auf, sich auf kreative Weise mit der Zukunft unserer Stadt zu beschäftigen. Wie soll das Berlin von morgen aussehen? In welcher Stadt wollen wir leben? Das ist das weit gefasste Thema dieser 1. Wilmersdorfer JugendKunstBiennale.
    Die Einladung richtet sich aber an alle Kinder und Jugendlichen im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, also auch an die Kids vom Klausenerplatz-Kiez. Die zwölf besten Arbeiten (Altersunterschiede werden bei der Prämierung natürlich berücksichtigt) erhalten Geld- und interessante Sachpreise. Die Arbeiten werden für ein halbes Jahr ausgestellt und alle eingereichten Arbeiten werden im Internet dokumentiert und in einem begleitenden Katalog veröffentlicht.
    Abgabeschluss ist der 30. Juni 2014.
    Weitere Informationen und die Wettbewerbsausscheibung (als PDF) unter www.stefan-evers.de.

 
  

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20. Mai 2014 - 00:02Bürgerentscheid zur Rettung der Kleingartenkolonie Oeynhausen

Am Tag der Europawahl, am 25. Mai 2014, findet neben dem Volksentscheid zum Tempelhofer Feld gleichzeitig im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ein ganz wichtiger Bürgerentscheid zum Erhalt von Kleingärten statt.

Die Kleingärtner der Charlottenburg-Wilmersdorfer Gartenkolonie Oeynhausen und eine Schmargendorfer Bürgerinitiative wehren sich schon seit längerer Zeit auf allen Ebenen gegen die Pläne des Bezirksamts zur Bebauung der städtischen Grünfläche mit Luxuseigentumswohnungen. Die Seniorenvertretung des Bezirks hatte gerade ebenfalls zur Unterstützung des Bürgerentscheids "Rettung der Kolonie Oeynhausen" aufgerufen.

 
Auch in unserem Bezirk geht es dabei nicht um Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, sonderen allein um weitere Luxuswohnungen. Wir im Kiez am Klausenerplatz haben schon leidlich erfahren müssen: für Mieter, Normalverdiener, Rentner und einfache Menschen haben leider weder der Senat, noch das SPD-geführte Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf viel übrig.

Geradezu als Hohn gegen die Vernichtung einer großen und für das Stadtklima wichtigen Grünfläche mutet dagegen ihr Vorhaben an, sich auf 0,5 km² des Bezirks mit einem sogenannten "ÖkoKiez" schmücken zu wollen. Aber auch das ist nach unserem bisherigen Eindruck nur ein geschickt eingefädelter Plan, um von der eigentlich bezweckten Selbstbejubelung nebst Selbstversorgung und gewünschten "Aufwertung" mit begleitender "Segregation" abzulenken.

 
Wer dagegen sich für einen echten und langfristigen Klimaschutz im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und gegen Verdrängung ausspricht, dem ist dringend zu empfehlen:

Entscheiden Sie als Bürger des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, am 25. Mai 2014, für das Verantwortungsbewusstsein für die Lebensbedingungn in unserem Bezirk und gegen das Taktieren des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf.

Geben Sie dem Bürgerentscheid "Rettung der Kolonie Oeynhausen" ihr "JA".


„Blick von Cunostraße nach Osten – der noch unverbaute Blick“ / Foto © Mitglieder des Kleingärtnervereins

  
 


Jeder Wahlberechtigte zur Bezirksverordnetenversammlung darf abstimmen, also jeder Bürger ab 16 Jahren mit der Staatsbürgerschaft eines EU-Mitgliedsstaates, der seit mindestens drei  Monaten mit Erstwohnsitz in Charlottenburg-Wilmersdorf gemeldet ist.

Der Bürgerentscheid ist angenommen, wenn mindestens 24.200 Einwohner an der Abstimmung teilgenommen haben und die Mehrheit davon mit „Ja“ stimmte.
Also: jede Stimme ist wichtig! Gehen Sie zur Wahl!

Weitere Informationen:
* Rote Karte für Bodenspekulation mit Grünflächen!
* Kleingärtnerverein Oeynhausen e. V.
* Bürgerinitiative Schmargendorf


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19. Mai 2014 - 21:52Volksentscheid zum Tempelhofer Feld

Am Samstag, dem 12. April 2014, stellte Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) die Pläne des Senats zum Tempelhofer Feld im Vorgarten der alten Traditionskneipe "Kastanie" im Kiez am Klausenerplatz vor. Viele waren gar nicht erst gekommen - von etwa 20 Anwesenden waren sowieso schon vielleicht 15 "zur Befüllung abkommandierte" SPD-Mitglieder.

 

Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) zum Tempelhofer Feld im Vorgarten der Kneipe "Kastanie"

 

Recht hatten sie, die nicht Erschienenen. Es gab an diesem schönen Tag mit Sicherheit Besseres zu tun, als einem erneuten Schwindelprogramm der SPD zuzuhören.
Die vorgebrachten Vorstellungen sind weder ausreichend konkret, noch wird eine (Teil- ) Privatisierung des Geländes völlig ausgeschlossen. Auch unter dem Gesichtspunkt, daß Berlin neuen, gerade auch bezahlbaren, Wohnraum dringend braucht, kann den unklaren und typisch "schwafelhaft" vorgetragenen Plänen des SPD-geführten Senats keinesfalls zugestimmt werden. Von Plänen zum Neubau von wirklich bezahlbaren Sozialwohnungen (um die 5 Euro nettokalt) war schon gar nicht die Rede. Das ist überhaupt nicht vorgesehen, nicht mal wenigstens zu einem garantierten Anteil. Aus der Bürgerinitiative hieß es schon dazu: "Die Kosten für die Entwicklung des Tempelhofer Feldes will der Senat nicht ernsthaft diskutieren; sie könnten ähnlich aus dem Ruder laufen wie die des Flughafens Schönefeld. Die Planungen finden größtenteils hinter verschlossenen Türen statt, obwohl für die Änderung des Flächennutzungsplans und dem daraus entwickelten Bebauungsplan „frühzeitige” Bürgerbeteiligung laut Baugesetzbuch sein soll."

Der Eindruck nach dieser Veranstaltung mit Senator Müller entspricht genau der Zusammenfassung der "Initiative 100% Tempelhofer Feld".

 

Info der "Initiative 100% Tempelhofer Feld"

 


Damit ist es schlichtweg unmöglich, diesen Vorstellungen des Senats zuzustimmen.
Informieren Sie Ihre Verwandten, Freunde und Bekannten. Lassen Sie uns Bürger gemeinsam für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen sorgen!

Entscheiden Sie, wo Sie am 25. Mai 2014 Ihre BEIDEN Kreuze machen, für das Verantwortungsbewusstsein für die Lebensbedingungn in unserer Stadt, JA, und für vage Zukunftsversprechungen einiger Politiker, für die morgen ihr Wort von heute Schnee von gestern ist, NEIN.


Weitere Informationen:
* Initiative 100% Tempelhofer Feld
* Modersohn-Magazin - "100% Tempelhofer Feld! Gute Argumente für die Tempelhofer Freiheit"


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