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17. Oktober 2017 - 00:24Bauvorhaben der Degewo an der Pulsstraße

Bezahlbare Wohnungen für Charlottenburg?


Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Degewo hatte das Grundstück an der Pulsstraße 13 übernommen (Wir hatten berichtet.). Noch im Jahr 2015 sollten sich die Baukräne an der Pulsstraße in Charlottenburg drehen (Wir hatten erneut berichtet.). Baukräne haben sich dann allerdings nicht gedreht: Nicht 2015, nicht 2016 (Wir hatten im Oktober 2016 erneut berichtet.) und bisher auch nicht im laufenden Jahr 2017 (Wir hatten im März 2017 zuletzt berichtet.)

 

Gelände an der Pulsstraße 13 (Oktober 2017)

 

Seit September 2017 hängt nun ein Zettel am Zaun, welcher Bautätigkeiten ankündigt. Anwohner-Informationen seitens des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf zu den Vorgängen und Planungen, wie leider üblich: weiterhin Fehlanzeige!

Ankündigung von Bautätigkeiten an der Pulsstraße 13 (Oktober 2017)

 

Genauere Informationen zum Bauvorhaben liefert inwischen freundlicherweise die Degewo:
Der Baustart soll im Frühjahr 2018 erfolgen, die Fertigstellung bis Ende 2019. Es sollen 2 Wohngebäude mit insgesamt 77 Wohnungen und einer Tiefgarage mit 33 PKW-Stellplätzen entstehen. Die Nettokaltmiete soll durchschnittlich unter 10 Euro/m2 betragen. Leider wird bisher keine komplette Auflistung der Kaltmieten-Staffelungen/Wohnungsanzahl angegeben.

 

Gelände an der Pulsstraße 13 (Oktober 2017)

- Kiez, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

11. Oktober 2017 - 00:24Nachbarschaftshaus am Lietzensee vor dem Aus?

Fortsetzung des Schlorrendorfer Polittheaters im Rathaus Charlottenburg

„..... Wenn das Haus untergeht, dann nicht heimlich, still und leise.“
Quelle: Der Tagesspiegel vom 11.08.2017 - "Sie machen den Lietzensee schön"

 
 
Nach dem ersten vorgespielten Informationstheater im verschobenen Seniorenclub Nehringstraße (1), folgte eine Hausversammlung im Nachbarschaftshaus am Lietzensee. Schließlich regten sich endlich auch Verordnete in der BVV und es wurden Anträge gestellt (Drucksache 0449/5).
Am 2. August 2017 fand die letzte Versammlung mit Sozialstadtrat Carsten Engelmann (CDU) im Nachbarschaftshaus am Lietzensee statt (2).

 
Erleben Sie nun Live und in Farbe ein weiteres Schlorrendorfer Spektakel der besonderen Art. Wahrheiten oder Schwindel? Welcher Deal ist zwischen SPD (Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann?) und CDU (Bezirksstadtrat Carsten Engelmann?) zu wessen Vorteilen hinter den Kulissen gelaufen?
Die Sondersitzung ist öffentlich! Der Eintritt ist frei!
 

Öffentliche Sondersitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Arbeit
"Wie geht es weiter mit dem Nachbarschaftshaus am Lietzensee?"
Freitag, 20. Oktober 2017 um 16:30 Uhr
Rathaus Charlottenburg (BVV-Saal), Otto-Suhr-Allee 100

 

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- Menschen im Kiez, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

17. September 2017 - 00:02Olivaer Platz einst, jetzt – und demnächst?


Dank Histomap (1) kann man erkennen, wie am Olivaer Platz und in seiner unmittelbaren Umgebung – wie vielerorts (2) – in den 60er (und 70er) Jahren durch die Umgestaltung Westberlins zur „autogerechten Stadt“ die Kriegszerstörungen noch getoppt wurden. Vergleichen Sie dazu die Karten von 1931, 1959 und 1961 bzw. 1963. Wird es ab November 2017 nun eine erneute Zerstörung der Grünanlage geben, oder steht vielmehr endlich eine zeitgemäße Erneuerung bevor – ab 2009 vorbereitet durch BzStR Schulte (SPD) und am 2.8.2017 eingeleitet durch den symbolischen (3) (und daher ohne Spaten vollzogenen) „ersten Spatenstich“ des BzStR Schruoffeneger (Grünpartei)? 

Gang über den Olivaer Platz

Ein Gang über den Olivaer Platz lohnt sich aus zwei Gründen: Zum einen kann man sehen, wie 1961 eine Grünanlage gestaltet wurde, die durch den Ausbau der Lietzenburger Straße nicht nur einen erheblichen Teil ihrer Fläche verlor, sondern eine starkbefahrene Hauptverkehrsstraße dazu„gewann“ und nun mit deren Lärm und Gestank zurechtkommen mußte (außerdem wurde in östlicher Verlängerung ein vormaliges Wohnkarree einbezogen, das nun dem ruhenden Verkehr dienen sollte). Anstelle des nur am Rande begehbaren Schmuckgartens von 1914

Olivaer Platz 1914 / Bildquelle Wikipedia

Abb. 1 - Olivaer Platz 1914

entstand ein vielgestaltiger Park auf mehreren Ebenen und mit abgeteilten Bereichen, mit Mauern, Bänken, Hochbeeten, Springbrunnen, Pergolen und einem überwiegend von Bäumen verdeckten Parkplatz.
Andererseits kann man bei dem Rundgang sehen, was passiert, wenn man solch eine Grünfläche jahr(zehnt)elang verkommen läßt: lieblos-billig ausgebesserte holprige Wege, ein 1970 letztmalig sanierter Spielplatz, beschmierte Mauern, schadhafte Bänke und Beeteinfassungen, ein seit Jahren fehlendes Toilettenhäuschen mit den entsprechenden Folgen im Gebüsch uvm.

 
Olivaer Platz (2017)

Olivaer Platz (2017)

Abb. 2 und 3 – Verfall am Olivaer Platz 2017

 
Unzählige Schulen und die neuerdings bekanntgewordenen über 1000 abrißreifen Eisenbahnbrücken und vieles mehr – darunter diese Grünanlage – weisen darauf hin: Dieser Staat und folglich die ihn tragenden Parteien lassen das ihnen anvertraute Volksvermögen geradezu verfallen. Ist es da nicht wunderbar, daß das von SPD und Grünpartei mehrheitlich gebildete Bezirksamt hier am Olivaer Platz nun endlich zupacken will? Warum stellt sich seinen Plänen seit August 2014 die Bürgerinitiative Olivaer Platz entgegen? Und warum gibt es seit Oktober 2014 einen Förderkreis Olivaer Platz, der sich seinerseits der Bürgerinitiative entgegenstellt und die Bezirksamtspläne unterstützt?

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MichaelR - Gastautoren, Politik - zwei Kommentare / Kein Trackback

15. September 2017 - 21:24Senioren Aktiv



Senioren-Bezirksversammlung

Die Seniorenvertretung lädt herzlich zur nächsten Senioren-Bezirksversammlung am Donnerstag, 2. November 2017, von 16:00 bis 18:00 Uhr im Rathaus Charlottenburg (Bürgersaal) ein.

Seniorinnen und Senioren können hier Anfragen und Anträge nicht nur zu seniorenpolitischen Themen einbringen, sondern auch thematisieren, was sie im Rahmen der Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben als verbesserungswürdig empfinden. Der Bezirksbürgermeister und die Bezirksstadträte stehen Rede und Antwort.

Fragen und Anträge können noch bis spätestens Montag, 18. September 2017 schriftlich eingereicht werden:
Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf
Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin
E-Mail: seniorenvertretung-cw@gmx.de



Debatte im Abgeordnetenhaus zum Thema Wohnen im Alter

Die Veranstaltung findet am 11. Oktober 2017 um 13:30 Uhr im Plenarsaal des Abgeordnetenhauses (Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin) statt. Die Berliner Seniorinnen und Senioren können Fragen an den Senat von Berlin zum Thema „Wohnen im Alter“ stellen. Die Landesseniorenmitwirkungsgremien sind dort mit einem Infostand vertreten. Einladungen für die Veranstaltung bitte unter Tel. 030-32664126 (Mo-Di, Do-Fr 9-13 Uhr) anfordern.

Weitere Informationen:
Gemeinsame Geschäftsstelle des Landesseniorenbeirates Berlin (LSBB)
und der Landesseniorenvertretung Berlin (LSV)
Telefon: 030-32664126 (Mo-Di, Do-Fr 9-13 Uhr)
Parochialstraße 3 (Raum 230 des Neuen Stadthauses), 10179 Berlin-Mitte

 

- Menschen im Kiez, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

07. September 2017 - 00:02Die Beseitigung der Gaslaternen schreitet voran



Am 1. September gab es am späten Nachmittag einen Stromausfall – ein bißchen lästig, aber nach einer ½ Stunde wieder vorbei. Auch im letzten Herbst gab es einen Stromausfall, damals nachts und stundenlang – und wunderschön: Es brannten nämlich nur noch die Gaslaternen und beleuchteten mit ihrem warmen Licht die Straßen. Viele Menschen strömten vor die Tür, um das zu erleben.
Das wird bald das letzte Mal gewesen sein – der ehemalige Senator und besessene Gasbeleuchtungsgegner Müller aus dem Wowereit'schen SPD-CDU-Senat läßt als jetziger Leiter eines SPD-Linkspartei-Grünpartei-Senats ihre Beseitigung fortführen, die er 2012 begonnen hatte. Daher wird es ab einem der nächsten Stromausfälle nachts überall dunkel sein.

 
Umrüstung von Gasleuchten auf LED - Aushänge der „Arbeitsgemeinschaft 'Neues Licht für Berlin'“

Umrüstung von Gasleuchten auf LED - Aushänge der „Arbeitsgemeinschaft 'Neues Licht für Berlin'“

Aushänge der „Arbeitsgemeinschaft 'Neues Licht für Berlin'“
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05. September 2017 - 21:32Nahverkehrsplanung in Charlottenburg-Wilmersdorf



Traditionsfahrt der BVG mit historischen Bussen (Mai 2007)

BVG-Traditionsfahrt mit historischen Bussen auf dem Spandauer Damm am 12.5.2007

 
 
Der Berliner Nahverkehrsplan (NVP) soll für den Zeitraum 2019-2023 an die Erfordernisse der wachsenden Stadt angepasst werden. Verbesserung der ÖPNV-Qualität (z.B. Pünktlichkeit, Regelmäßigkeit, Taktfrequenz), barrierefreie Nutzbarkeit und Erschließung und attraktive Anbindung von allen Standorten sind einige der dringenden Erfordernisse. Steigende Fahrgastzahlen und Zunahme des KFZ-Pendelverkehrs verdeutlichen die Probleme. (1)

 
Das Bezirksamt lädt diesbezüglich zur Bürgerbeteiligung für Charlottenburg-Wilmersdorf ein:
Der Nahverkehrsplan, der derzeit überprüft wird, setzt für ganz Berlin Standards und Vorgaben, mit denen Umfang und Qualität der Leistungen bei S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn, Bus und Regionalverkehr festgelegt werden.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen sich an der Nahverkehrsplanung in Charlottenburg-Wilmersdorf für die Jahre 2019 bis 2023 zu beteiligen und können ihre Vorschläge an das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin, Abt. Bürgerdienste, Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten, Bü LdB 1, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin oder an die E-Mail-Adresse karin.schmaeke@charlottenburg-wilmersdorf.de senden.
Einsendeschluss ist Samstag, der 30.09.2017.

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31. August 2017 - 00:02Miet- und Wohnungspolitik im Bundestagswahlkampf


Das Verhältnis von Mietern und Vermietern wird ganz wesentlich durch Bundesrecht bestimmt. Wesentliche Regelungen, die im Alltag die Verdrängung von Mietern begünstigen, die dem finanziellen Druck nicht standhalten können, sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Hierzu gehören etwa die unzureichende Mietbegrenzung bei Neuvermietung, das Reglement der Mieterhöhungen bei Bestandsmietverhältnissen, und die Möglichkeit der Vermieter, Investitionen in eine Wohnwertverbesserung mit 11% des Kapitaleinsatzes dauerhaft auf die Mieter umzulegen.

Die Abgeordneten des Bundestages haben es in der Hand, mit den nötigen Änderungen Abhilfe zu schaffen will. Eine Mehrheit hierfür gibt es im derzeitigen Bundestag nicht.

Es ist deshalb folgerichtig, dass das Netzwerk Mieten & Wohnen, der Republikanische Anwaltsverein und der Berliner Mieterverein im Vorfeld der Wahlen zum nächsten Bundestag gemeinsam zu einer öffentlichen Veranstaltung einladen. Unter dem Motto „Ist der Mieterschutz am Ende“ sollen PolitikerInnen der Koalition und der Opposition nach Ihren Vorstellungen zum Miet- und Wohnrecht befragt werden.

Die Veranstaltung wird am Mittwoch, dem 6. September 2017, 19.30 Uhr, im „Stadtteilzentrum Familiengarten“ in der Oranienstr. 34 (Innenhof; nahe U-Bahnhöfen Moritzplatz und Kottbusser Tor) stattfinden.

 
Nicht nur in Zusammenhang mit dieser Veranstaltung lohnt es sich, die Programme der Parteien zur Bundestagswahl anzusehen. Die MieterWerkStadt Charlottenburg hat hierzu eine Synopse erstellt (als PDF).

In der knappen Gegenüberstellung sind deutliche Unterschiede in den Positionen erkennbar:

  • Die Konservativen wollen eine Mangelsituation durch Marktstimulation und zusätzliche direkte oder indirekte Vermietersubventionierung lösen (etwa Investitionsanreize durch höhere Abschreibungen, staatliche Zuschüsse an Mieter oder Vermieter). Mit Blick auf ihre Marktfixierung sind Mieterverdrängung und ungeschützte Geschäftsraummieten für sie keine Handlungsfelder.
     
  • LINKE und GRÜNE gehen davon aus, dass Wohnen keine Ware sein darf. Sie fordern deshalb, Wohnen zum Bestandteil staatlicher Daseinsvorsorge zu machen. Die Linken wollen hierzu einen öffentlichen Wohnungsbestand und Wohnungsneubau schaffen, über dessen Vergabe der Staat dauerhaft unter sozialen Gesichtspunkten verfügt.


Wolfgang Mahnke
MieterWerkStadt Charlottenburg


Die MieterWerkStadt Charlottenburg, die sich zur Zeit insbesondere mit Milieuschutz in Charlottenburg befasst, tagt am jeweils ersten Mittwoch eines Monat öffentlich im „Mieter-Club“ (Neue Christstraße 8). Wegen der oben erwähnten vorrangigen Veranstaltung am 6. September zur BT-Wahl ist das nächste öffentliche Treffen im Mieter-Club erst wieder im Oktober (Mittwoch, 4. Oktober 2017, 18.30 h).


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30. August 2017 - 20:48Wie soll es mit den Bezirksbibliotheken weitergehen? - Teil 17: „Smart Bücherei“ in der „Smart City“



Dies ist die Fortsetzung von Teil 16: „Neuer Besen“.

Wird man in Zukunft noch Bibliotheksgebäude brauchen? Bibliotheksangestellte? Das erscheint zweifelhaft, wenn man auf den Handzettel schaut, der in den öffentlichen Bibliotheken ausliegt. Er heißt „DIE DIGITALEN ANGEBOTE DES VÖBB“ und verheißt eine „umfassende Auswahl an digitalen Angeboten, die Sie rund um die Uhr bequem von zuhause oder unterwegs auf Ihrem Smartphone, E-Reader, Tablet oder PC nutzen können“. Nie wieder in die Bücherei gehen müssen!
Andererseits aber: Wer nicht mehr in die Bücherei geht, verpaßt die neuesten elektronischen Errungenschaften dort: die „Informationsmonitore“ und die „Gaming-Zonen“ (1) – erstere sonst nur noch in Lichtenberg und Mitte (2), letztere überhaupt nur in Charlottenburg-Wilmersdorf.
Tatsächlich ist aber beides kein Widerspruch, sondern weist auf etwas hin, das immer mehr im Kommen ist: die Umwandlung der Bücherei in eine Erlebnis-, Begegnungs-, Dienstleistungs- und Eventstätte. Das Mekka der Freunde dieses neues Typs von „Bibliothek“ ist „Dokk1“ in der Hafenstadt von Aarhus/Dänemark. Bücher und überhaupt Lesen spielen dort unter einer Vielzahl von Angeboten nur noch eine geringe Rolle (3).

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14. August 2017 - 00:04Wie soll es mit den Bezirksbibliotheken weitergehen? - Teil 16: „Neuer Besen“ in Charlottenburg-Wilmersdorf



Die Bezirksbibliotheken im Vergleich

Der Jahresbericht 2016 der Berliner Öffentlichen Bibliotheken liegt seit kurzem vor. Wie stehen die sieben Bezirksbibliotheken in Wilmersdorf und Charlottenburg demnach da? Da der Bericht nur Angaben für das eine Jahr 2016 enthält, bietet sich ein Pro-Kopf-Vergleich mit anderen Bezirken an. Ich habe dazu den Nachbarbezirk Steglitz-Zehlendorf (West) und den einwohnerschwachen Bezirk Treptow-Köpenick (Ost) herangezogen:

 
Bezirke
 C-W  St-Z  T-K
 Anzahl der Bibliotheksbesuche je Einwohner  1,80  2,88  2,31
 Anzahl der Entleihungen je Einwohner  4,27  9,08  4,69
 Anzahl der Medien (1) je Einwohner  0,76  1,26  1,00
 Ausgaben für Medienerwerb je Einwohner (in €)
 0,91  1,28  0,92

 
Der Vergleich zeigt: Auch wenn sich die Verwaltungsoberen von „City West“ ins Zeug legen, wenn es um den Bau von Hochhäusern durch Investoren am Bf. Zoo geht – was jedoch die wichtigste Kultureinrichtung für die Einwohner selbst betrifft, nämlich die Stadtbüchereien, so lassen dieselben Oberen die Büchereien in allen Punkten hinter die beiden Vergleichsbezirke und überhaupt hinter alle anderen Bezirke zurückfallen – und das schon seit Jahren.

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05. August 2017 - 22:40SPD-Amtspersonen und Einwohnerfragen: sie passen einfach nicht zusammen! Senat ermittelt



Viele Bürger, die Einwohnerfragen stellen, kennen das: Da wartet und wartet man auf eine Antwort des Bezirksamts (gilt besonders für SPD- und CDU-Stadträte) und/oder man bekommt eine Antwort, die als unverschämt bezeichnet werden muß: nur ein Teil der Frage wird beantwortet / die Frage wird verdreht / die Antwort ist falsch/flapsig/arrogant/nichtssagend/von oben herab (gilt für SPD-, CDU- und Grünstadträte). Auch gelegentliche Praxis: die BVV-Vorsteherin verbietet kurzerhand eine Frage (CDU, SPD: letztmals am 4.7.).
Viele Bürger kennen das – besonders bekannt wurde dieses Umspringen mit fragenden Bürgern anläßlich der Kleingartenkolonie Oeynhausen oder der Tennisplätze im WOGA-Komplex hinter der Schaubühne. Immer dasselbe: das „demokratische Beteiligungsinstrument“ Einwohnerfrage wird von den Amtspersonen im Bezirksamt (und ihrer Gefolgschaft in der BVV) als lästig empfunden. Dieses große Unbehagen an fragenden Bürgern führte im April logischerweise zur einzigen Politiker-denkbaren Schlußfolgerung: das Fragerecht wurde erheblich eingeschränkt.

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MichaelR - Gastautoren, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

17. Juli 2017 - 00:02Wohnen im Kiez

Einwohnerantrag im BVV-Ausschuss und ein Film- und Diskussionsabend

 
Der Einwohnerantrag zur Ausweisung von Milieuschutzgebieten wurde von den Bezirksverordneten in der BVV-Sitzung vom Donnerstag, 22. Juni 2017, an den Ausschuss für Stadtentwicklung überwiesen. Der Einwohnerantrag (Drucksache 0299/5) steht jetzt auf der Tagesordnung der nächsten öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am Mittwoch, 19. Juli 2017, ab 17:30 Uhr (Rathaus Charlottenburg, Minna-Cauer-Saal). Am 20. Juli beginnt die Sommerpause der BVV (bis 1. September 2017). Der Einwohnerantrag kommt also, je nach Entscheidungsstand im Ausschuss, frühestens in der BVV-Sitzung am 21. September 2017 zur endgültigen Abstimmung.

 
 
Die "Filmbühne" der Kiezkulturwerkstadt zeigt in Kooperation mit der MieterWerkStadt Charlottenburg:

 

"MIETREBELLEN" - Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt.
Dokumentarfilm Deutschland 2014 / 78 Min.
Regie: Gertrud Schulte-Westenberg und Matthias Coers

Ein Film- und Diskussionsabend mit dem Filmemacher und Soziologen Matthias Coers.
 

Donnerstag, 27. Juli 2017
Einlass: 19:30 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr

In den Räumen des Stadtteilzentrums
Nehringstr. 8, 14059 Berlin-Charlottenburg

 

- Gesellschaft, Menschen im Kiez, Politik - fünf Kommentare / Kein Trackback

14. Juli 2017 - 22:24Langer Aufstieg und kurzes Ende des „Ökokiezes“



Basisdaten

Er machte um 2008/09 mit der Untersuchung „Prima Klima am Klausenerplatz“ seine ersten Schritte.
Seine Hoch-Zeit begann er nach 6jährigem Hin und Her im August 2014 mit der Einsetzung eines „Klimaschutzmanagements“.
Er endete ziemlich still am 6. Juli 2017 abseits seines Viertels im makrobiotischen Lokal Natural‘Mente, in Anwesenheit von 2 Dutzend Teilnehmern – Bezirksstadtrat und andere Bezirksbeamten, Vorsitzender und einzelne Mitglieder des lokalen Vereins „Kiezbündnis“ sowie einige geladene Gäste aus entfernteren BIs – bei Power-Point-Präsentation und anschließendem Empfang.
Er kostete nachweislich 212.511,69 € (siehe Fußnote) – nicht eingerechnet die stets verschwiegenen Personalkosten im Umweltamt und anderswo für →die Vorbereitung des Antrags auf Förderung des „Klimaschutzkonzepts“ sowie →des Antrags auf Förderung des „Klimaschutzmanagements“, für →die Bearbeitung der verschiedenen „Nachforderungen“ des Projektträgers und →der Bewerbungen um die Stelle des Klimaschutzmanagers. Also bald an ¼ Mio. € öffentlicher Gelder.

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MichaelR - Gastautoren, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

01. Juli 2017 - 20:44Wohnen im Kiez

 
Die MieterWerkStadt Charlottenburg lädt herzlich zum nächsten Treffen ein.

 
Mieterclub im Klausenerplatz-Kiez (Neue Christstr. 8)


Mittwoch, 5. Juli 2017 um 18:30 Uhr
Neue Christstr. 8 (MieterClub)
14059 Berlin-Charlottenburg 


 
 
Auf der Tagesordnung stehen u.a. folgende Themen:
Der Einwohnerantrag zur Ausweisung von Milieuschutzgebieten wurde von den Bezirksverordneten in der BVV-Sitzung vom Donnerstag, 22. Juni 2017, an den Ausschuss für Stadtentwicklung überwiesen. Der Einwohnerantrag steht jedoch nicht auf der Tagesordnung der nächsten öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am Mittwoch, 5. Juli 2017, ab 17:30 Uhr (Rathaus Charlottenburg, Minna-Cauer-Saal).
Nachbetrachtung zum Charlottenburg-Wilmersdorfer Initiativengipfel vom letzten Freitag im Rathaus Charlottenburg und weiterer Kontakt zu den dort anwesenden Aktiven von der Mierendorffinsel und der Düsseldorfer Straße zur Ausweisung von weiteren Milieuschutzgebieten.
Planungen für einen Film- und Diskussionsabend („Mietrebellen“) im Klausenerplatz-Kiez und eine mietenpolitische Veranstaltung zum Bundestagswahlkampf.




 

In der  MieterWerkStadt Charlottenburg haben sich Mieterinnen und Mieter aus Charlottenburg und auch aus Wilmersdorf zusammengetan weil die Mieten ständig übermäßig steigen, weil es für Menschen mit geringeren oder mittleren Einkommen immer schwieriger wird eine Wohnung zu finden und weil viele bereits akut von Verdrängung bedroht sind.

Die Treffen finden in den Räumen des Mieterclubs statt, die der Mieterbeirat Klausenerplatz freundlicherweise zur Verfügung stellt. Alle Interessierten und weitere Mitstreiter sind immer herzlich willkommen.

Treffen: jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr
Mieterclub, Neue Christstr. 8
14059 Berlin-Charlottenburg
Kontakt: mieter-werk-stadt@web.de


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01. Juli 2017 - 19:34Nachbarschaftshaus am Lietzensee vor dem Aus?

Offener Brief und Hausversammlung

 
Sozialstadtrat Carsten Engelmann (CDU) hat sich in der Vergangenheit bereits mit der Abwicklung von bezirklichen Seniorenclubs hervorgetan. Zuletzt zerstörte er den langjährigen Seniorenclub im Klausenerplatz-Kiez. Senatsgelder wurden dem Nachbarschaftshaus am Lietzensee gezielt entzogen und zugunsten eines hiesigen SPD-Zirkels verschoben.

Zur Vorgeschichte:
* Kiezer Weblog - Seniorenclubs als Verschiebemasse
* Kiezer Weblog - Seniorenclub Nehringstraße als Verschiebemasse
* Nadia Rouhani (damals Bezirksverordnete Charlottenburg-Wilmersdorf) - "Roter Filz"


Die Geschäftsführung des Nachbarschaftshauses am Lietzensee wendet sich nun mit einem offenenen Brief an die Bürgerinnen und Bürger von Charlottenburg: „Der Eigentümer unserer Immobilie, Bezirksstadtrat Carsten Engelmann, Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Abt. Soziales und Gesundheit, kündigte an, dass das Nachbarschaftshaus zum 31.12.2017 geschlossen werden soll.
Bezirksstadtrat Carsten Engelmann wird uns im Rahmen einer Hausversammlung am Dienstag, 04. Juli, 19 Uhr informieren, und wir möchten auch Sie hiermit herzlich einladen teilzunehmen!
(Die gesamte Mitteilung auf der Webseite des Nachbarschaftshauses.)

Nachbarschaftshaus am Lietzensee
Herbartstr. 25
14057 Berlin-Charlottenburg

 

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23. Juni 2017 - 00:24Wohnen im Kiez

BVV überweist den Einwohnerantrag zum Milieuschutz in den Ausschuss



Vorstellung des Einwohnerantrags zum Milieuschutz in der BVV-Sitzung am 22. Juni 2017

Klaus Helmerichs von der MieterWerkStadt Charlottenburg stellt den Einwohnerantrag den Bezirksverordneten der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf vor.

 
Der Einwohnerantrag zur Ausweisung von Milieuschutzgebieten wurde von den Bezirksverordneten in der BVV-Sitzung vom Donnerstag, 22. Juni 2017, ohne jede weitere Diskussion an den Ausschuss für Stadtentwicklung überwiesen.

Vertreter der MieterWerkStadt Charlottenburg werden die nächste Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung besuchen und die dortigen Diskussionen verfolgen. Die Sitzungen des Ausschusses für Stadtentwicklung sind öffentlich. Wir werden, sobald bekannt, auf den nächsten Sitzungstermin an dieser Stelle hinweisen.

Die MieterWerkStadt Charlottenburg hat zur BVV-Sitzung folgende Presseerklärung herausgegeben, die von einem anwesenden Journalisten des Tagesspiegels bereits bei Twitter veröffentlicht wurde.

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