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Mit satirischer Unterhaltung in eine neue Ära

Michael Frowin führt die Stachelschweine an


Mit einem Strauß von sechs neuen Programmen beginnt Michael Frowin seine Ära als künstlerischer Leiter der „Stachelschweine“ im Europa-Center. Drei dieser Programme sind noch in diesem Kalenderjahr zu sehen. An „Menschen. Ämter. Katastrophen“ schloß sich bereits eine Woche später das Programm „Keine Künstler! Keine Haustiere“ an und am 25. November wird die Folge „Deutschland sucht den Weihnachtsmann“ Premiere haben. Diese farbige Programmpalette bildet das Bukett für den bevorstehenden 70. Geburtstag des Kabarett-Theaters „Die Stachelschweine“.

Kabarett-Theater ist der Begriff, mit dem Michael Frowin seine neue und zusätzliche Wirkungsstätte gern bezeichnet. Der Antrag, die Reißleine für das in den Keller eines Einkaufszentrums verbannte Traditionshaus zu ziehen, hatte ihn überraschend erreicht. Noch ist er dem Hamburger Theaterschiff verbunden, das er seit 12 Jahren erfolgreich leitet, noch laufen seine Programme auf weiteren Hauptstadtbühnen und über ausbleibende Anfragen kann er nicht klagen. Dennoch hat er sich mit der Leitung der „Stachelschweine“ die Bürde eines Traditionshauses aufgeladen. Nunmehr steht er für ein Haus, dessen bundesweit bekannter allein schon Name verpflichtet. Er reiht sich in die Garde der besten Unterhalter der deutschen Nachkriegszeit ein, die diesem Haus seit nunmehr fast 70 Jahren zu Berühmtheit verhalfen. Letztlich war es dieser Ruf, der die Bühne in den Katakomben des Europa-Centers zu überleben half. Michael Frowin ist sich aber auch bewußt, daß allein der Ruf nicht ausreicht, um der Bühne eine erfolgreiche Perspektive zu geben.


So zeigt sein Auftakt, daß er keineswegs nur mit halber Kraft an seine neue Aufgabe geht. Sein Ziel ist es, Berlin um „satirisches Entertainment“ zu bereichern. Dazu will er die tradionellen Formen des politischen Kabaretts, die bisher die Stachelschweine prägten, erweitern, dabei aber keineswegs auf die Schärfe der politischen Satire verzichten. Was das bedeuten kann, ist bereits in dem von ihm verantworteten neuen Programm „Keine Künstler! Keine Haustiere“ zu erahnen. Es ist eine Revue, für die fünf Autoren Szenen zugeliefert haben und nochmals fünf Autoren bzw. Ensembles Songs beisteuern. Gerade letzteres ist zu betonen, denn Michael Frowin will gerade die musikalische Komponente seinens „satirischen Entertainments“ ausprägen. Im aktuellen Programm geschieht das mit populären Ohrwürmern wie dem Auftrittslied der Carmen oder Marika Rökks Schlager „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“, deren neue Texte aber jede Einladung zum Mitschunkeln im Keim unterdrücken. Auch hier gibt es wieder eine Rahmenhandlung. Es ist diesmal die Vergabe einer Wohnung, wofür sich unterschiedliche Leute bewerben. So klappen die Türen, wenn sich stadtbekannte Typen vom Militär über die Nutte bis zur wunderbar parodierten „Nesire Dick“, die alle von Frowin selber, Monika Disse und Dietmar Loeffler gespielt werden, die Klinke in die Hand geben. Formelle Stilbrüche tun dem Vergnügen keinen Abbruch, so fand gerade jene Szene den größten Beifall, in der sich Angela Merkel unmittelbar nach ihrem angekündigten Rücktritt mit ihrer Zukunft, der ihrer Partei und Deutschlands befaßt.

Das scharfe Schwert der Satire scheint mit diesem Programm wieder eine Heimstatt in Berlin zu bekommen. Die Wohnungsnot, die hier angepackt wird, ist für viele Berliner inzwischen zu einer existentiellen Frage geworden. Wenn es so weitergeht, braucht uns auch nach 70 Jahren um die Zukunft der Stachelschweine nicht bange sein.

Frank Wecker

 

FW - Gastautoren, Kunst und Kultur - 07. November 2018 - 00:02
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