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Aktuelles Kiezblatt - ohne Mitleid?

Dieser Tage kam das aktuelle Kiezblatt (Nr. 26) heraus und das Thema ist diesmal "Gesundheit".

Doch ich fand einen Artikel, der bei mir nun die Frage aufbringt, ob der Autor und die Redaktion (siehe Update+Kommentar) noch ganz "richtig im Kopf" sind.

Ich spreche vom Artikel, der von U. Wegerich geschrieben wurde. Der Artikel trägt die Überschrift "Bäckerei Bernhardt - Mein Lieblingsladen!" und ist auf der Seite 10 zu finden.

Über diese Bäckerei wurde auch schon einmal hier im Blog berichtet.

Ich habe nichts dagegen, wenn jemand einen Artikel verfasst, um das Klein- und Mittelgewerbe im Kiez zu fördern. Ganz im Gegenteil. Aber der letzte Absatz des Artikels im Kiezblatt ist der absolute Hohn:

Mein Fazit: Niemand kann dazu gezwungen werden, etwas Gutes zu essen. Aber wer Industriebrot zu sich nimmt, das zwar superbillig ist, dafür aber in rasendem Tempo aus unglücklichen Körnern hergestellt wurde und bestenfalls wie angegammelte Pappe schmeckt, ist selber schuld und verdient kein Mitleid.
(Zitat: Kiezblatt Nr. 26, Seite 10)

Hallo??

Unser Kiez ist ein sog. sozial schwacher Kiez. Sprich, der Anteil von Hartz-IV-Empfängern und Personen nahe an der Armutsgrenze ist sehr hoch. Diese Tatsache wird auch immer wieder gerne von K.B. und B.M. genannt, wenn es darum geht, Gelder für das Kiezbündnis locker zu machen. Und wer sich in den letzten Wochen nicht ganz eingebuddelt hat, wird auch mitbekommen haben, dass derzeit vermehrt darauf hingewiesen wurde, dass Hartz-IV-Empfänger nicht die Möglichkeit haben, gesund zu leben.

Es fehlt ihnen schlicht und einfach das Geld.

Es gibt auch Untersuchungen bei Kindern, die besagen, dass Hartz-IV nicht ausreicht, um Kinder gesund zu ernähren. Und ich denke nicht, dass sich alle Betroffenen diesen Zustand freiwillig ausgesucht haben. Mehr Informationen dazu findet man z.B. bei der Berliner Morgenpost oder bei Telepolis.

Wenn ich also solche Sachen von einer Person lesen bzw. hören muß, dann wünsche ich mir, dass der Herr Wegerich auch einmal ein paar Monate vom Regelsatz eines Hartz-IV-Empfängers leben muß und sich nicht mehr alles leisten kann.

Aber, viel schlimmer finde ich, dass die Redaktion des Kiezblattes in ihrer Sitzung diese Aussage ohne Kommentar durchgehen läßt. Wieso, so frage ich mich, distanziert man sich nicht von dieser Aussage? Oder ist man nur heuchlerisch sozial? Wenn es passt, wird ein wenig auf die Tränendrüse gedrückt?

Ich persönlich finde dieses "Fazit" zum K***en und einen Schlag ins Gesicht für jeden Sozialhilfe- und Hartz-IV-Empfänger!

Obwohl Klaus Betz immer wieder sagt, dass ihm die Reaktionen der Leser fehlen, gibt es auch auf der neuen Webseite des Kiezbündnisses immer noch keine Möglichkeit, seine Meinung zu sagen, daher schreibe ich diesen Artikel hier. Und ich fordere jede Person, die auch so denkt, nun auf, entweder einen kleinen Brief in den Briefkasten im Kiezbüro zu werfen, dort anzurufen oder hier einen Kommentar zu hinterlassen. Denn wir möchten Interaktion mit unseren Lesern und bieten daher auch diese Möglichkeiten an.

Und ja! Ich habe Mitleid mit U. Wegerich! Der es schafft, sein tolles Leben zu geniessen und alle Probleme in der Welt einfach nicht zu registrieren! Armer Herr Wegerich! Es muß toll sein, Geld zu haben.


Update: 04. September 2007:

Wie man dem Kommentar von Klaus Betz entnehmen kann, ist hier die Redaktion unschuldig und nur der Herr Wegerich selbst verantwortlich. Daher entschuldige ich mich bei der Redaktion. Und daher muß sich diesen Schuh nur der Herr Wegerich anziehen.

- Gesellschaft, Kiezfundstücke, Kiezreportagen, Kinder und Jugendliche, Menschen im Kiez, Politik - 02. September 2007 - 18:53
Tags: ////



fünfzehn Kommentare

Nr. 1, maho, 03.09.2007 - 01:44
Was Ulli da in seinem Fazit von sich gibt, ist natürlich einfach nur primitiv und dümmlich.
Frech ist nur, daß er damit Menschen beleidigt und auch noch Kiezer Gewerbe ungerechtfertigt mit in den Schmutz zieht.

Er hätte doch auf der Titelseite zum Gedicht “Kassenhass” sein Blickfeld gleich darunter von sich geben können.
“Wer nicht privat versichert ist und damit weiterhin eine First Class Gesundheitsversorgung erhalten könnte, stattdessen sich aber immer noch in Gemeinschaft der unglücklichen Zellanhäufungen in den gesetzlichen Krankenkassen befindet …. ist selber schuld und verdient kein Mitleid.”

Oder wie wärs mit selber Schuld und kein Mitleid bei noch ganz anderen Sachen …?

Nur ein wenig Mut, lieber Ulli. Nicht gleich die Feder fallen lassen, wenn mal ein kleines Lüftchen weht.

PS
Vielleicht will man auch nur mal ein wenig provozieren, damit das Kiezblatt endlich mal ein paar Leserbriefe erhält.

Daß man den Artikel im Kiezblatt bringt, finde ich aber in Ordnung. Auch bei uns kann schließlich jeder schreiben, was er möchte.
Nr. 2, Basti, 03.09.2007 - 02:01
In meinen Bekanntenkreis ist auch eine Familie die HartzIV erhält und 2 Kinder hat.
Es ist schon mutig Kinder überhaupt zu bekommen und es ist schwer wenn man HartzIV bekommt, da die Kinder am Ende immer die sind die leiden müssen.
Die Schulkameraden hänseln sie, weil sie nicht die Edelklamotten oder einfachstes Spielzeug bekommen.
Und wenn man mal einkaufen geht, kann man auch nicht alles kaufen was man möchte, obwohl man nur bei Aldi,Lidl usw. einkaufen geht.
Auch beim Bäcker rein gehen ist nicht drin.

Ich habe diesen Kiezblatt-Artikel erst jetzt gelesen, möchte mich daher bei Euch für diesen Artikel im Blog bedanken.
Auch wenn ich bezweifel das eine Reaktion vom Kiezblatt-Team erscheinen wird.

HartzIV ist die dümmste Idee unserer Regierung seit langem. Und dann dazu noch diese 1-Euro-Jobs, bei denen das Jobcenter nicht einmal darüber nachdenkt ob die Personen Kinder daheim haben. Entweder man macht diesen Job und es sollte einem so lange egal sein was mit den eigenen Kindern passiert oder die göttliche Allmacht im Jobcenter zahlt weniger oder gar kein Geld mehr aus.

Soviel zu unserem Land und wie man mit den Menschen darim umgeh

Basti
Nr. 3, Katrin, 03.09.2007 - 11:58
Hallo,

ich lebe auch von HartzIV. Aber bei aller finanazieller Knappheit leiste ich mir doch gelegentlich ein kleines “Leckerli”. Z. B. Bio Bananen oder einen Sesamriegel. Aber das Geld fehlt dann woanders.
Das muss halt jeder selbst wissen woran er spart und wofür er/sie etwas mehr ausgibt.
Nr. 4, maho, 03.09.2007 - 20:01
Hallo Katrin,
Du hast es sehr treffend ausgedrückt wie die Realität aussieht.
“Mal gelegentlich etwas leisten – und dann wird es u.U. woanders wieder fehlen”
Auch klar, daß jeder dafür die Auswahl selber treffen muß.

Diese Differenzierung hat Ulli aber nicht gemacht. Bei dem Fazit wird einfach nur generell abgeurteilt und so ist das einfach nicht in Ordnung.
Viele würden sich sicher anderes wünschen und können einfach nicht. Mit Kindern ist das ganz bestimmt noch viel härter.
Nr. 5, Klaus Betz, 04.09.2007 - 15:02
die rubrik “mein lieblingsladen” wird von der kiezblatt-redaktion nur
zur kenntnis genommen. sie spiegelt nur die meinung des jeweiligen
autors wider, weshalb dieser auch nicht mit kürzel, sondern mit vollem
namen zeichnet. dies schon deshalb, weil nicht die redaktion entscheiden
kann, wem welcher laden besonders gut gefällt und aus welchen gründen.
Nr. 6, [marcel], 04.09.2007 - 15:38
Es ging mir nicht um diese Rubrik. Die Rubrik finde ich sogar richtig
klasse. Ich finde auch klasse, dass Ulli diese Baeckerei vorgestellt hat.

Wer meinen Artikel im Blog richtig gelesen hat, wird mitbekommen haben,
dass es mir nur um sein “Fazit” ging. Die Aussage, dass die Leute, die ihr
Brot bei Aldi und Penny kaufen selber schuld sind und er kein Mitleid mit
diesen Leuten habe.

Dies empfand ich als ein Schlag ins Gesicht fuer alle HartzIV- und
Sozialhilfe-Empfaenger, die einfach nicht das Geld haben, bei diesem
Bernhardt einkaufen zu gehen. Besonders nicht, wenn man noch Kinder zu
versorgen hat. In den Links, die ich in meinem Artikel angebe, wird z.B.
gesagt, dass man etwas mehr als 2 Euro pro Tag zur Verpflegung eines
Kindes bzw. zur eigenen Verpflegung bekommt. Diese 2 Euro koennen einfach
nicht fuer eine ausreichend abwechslungsreiche und qualitativ hochwertige
Ernaehung fuehren. Eine Kommentatorin schrieb, dass sie sich zwar ein
solches Brot leisten koenne, wenn sie dafuer im Gegenzug woanders sparen
wuerde.

Daher empfand ich, und wie ich gehoert habe auch ganz viele andere
Personen aus dem Kiez, dieses Fazit einfach nur dumm und beleidigend.
Nr. 7, Klaus Betz, 04.09.2007 - 15:41
inhaltlich stimme ich dir ja zu, aber wenn du das
prinzip dieser rubrik verstanden hast (“persönliche meinung des autors,
nicht der redaktion”), dann hättest du dir die bemerkung sparen können,
daß dir unverständlich ist, daß die redaktion diese aussage passieren
ließ – wir lassen in dieser rubrik eben alles passieren, was nicht
nazijargon, rassismus, sexismus usw. ist. und ob sich ein
hartz4-empfänger tatsächlich kein brot beim bäcker kaufen kann, ist
fraglich. es kommt immer auf die prioritäten an ,die ,man setzt. das hat
doch eine bloggerin auch bestätigt.
Nr. 8, [marcel], 04.09.2007 - 15:43
Ja,

das stimmt. Man setzt sich seine Prioritaeten selber. Wie die Dame aber
auch schrieb, fehlt das Geld dann wieder woanders. Man bekommt halt nur,
wenn man alleine lebt, 345 Euro. Von diesen 345 Euro muss Strom, Kleidung,
Fahrtkosten etc. selber gezahlt werden. Was den Betrag, den man im Monat
fuer Nahrung ausgibt, stark reduziert.
Natuerlich kann ich mir nun regelmaessig ein Brot beim Baecker kaufen.
Wieviel kostet da so ein Brot? Sagen wir mal 3-4 Euro. Nur dann fehlt mir
das Geld fuer den Brotbelag. Oder den Salat beim Mittagessen.
Nicht ohne Grund hat doch in der Sophie-Charlotten-Str. dieser
Mittagstisch fuer Kinder in unserem Kiez jeden Tag geoeffnet. Und nicht
ohne Grund kommen da jeden Tag mehr Kinder hin. Sobald man halt nicht nur
sich selber sondern auch Kinder zu versorgen hat, sollte man seine
Prioritaeten ein wenig ueberdenken. Was hoffentlich alle Leute machen.

Achja, zum Thema Redaktion:
Wie das in dieser Rubik genau ablaeuft wusste ich bis zu Deiner Mail ja
gar nicht. Wenn ich das gewusst haette, waer der Satz da ja nicht so drin
gewesen. Daher werde ich auch gleich diesen Artikel aktualisieren. Keine
Angst. :) Wenn ich erklaert bekomme wieso ein Artikel falsch ist oder eine
Behauptung falsch ist und ich das auch einsehe, dann kann ich das
korrigieren und mich entschuldigen. Ich hoffe, Du nimmst meine
Entschuldigung an. =)
Nr. 9, Pinguin, 04.09.2007 - 17:54
Ein Tipp für alle Hartz IV Empfänger: Bei der Berliner Tafel gibt es Super Vollkornbrot.
Da könnt Ihr das Zeugs von Bernhards Bäckerei vergessen!
Nr. 10, maho, 04.09.2007 - 23:26
Die Berliner Tafel macht gerade wieder eine Aktion “Eins mehr!” am 07.09.2007.
Hier in den News steht mehr darüber.
Der Zulauf dort, wie auch bei anderen Stellen (Suppenküchen) sagt ja auch einiges aus.

Auch noch dazu:
Berliner Morgenpost vom 05.09.2007
Nr. 11, Basti, 05.09.2007 - 13:20
Der Pinguin-Kommentar ist wohl auch ein wenig daneben,oder?

Was soll der sagen? Geht doch alle zur Tafel ihr Schmarotzer? Bei der Tafel gibt es nur Spenden bzw. das, was vom Tage übrig blieb.
Man kann also nur hoffen, dass man dieses ach so tolle Vollkornbrot erhält.

Dümmlicher geht ein Kommentar fast nicht mehr.

Diesen Kommentar würde ich auf eine Stufe wie den Text von Herrn Wegerich setzen. Wenn nicht sogar tiefer.

Basti
Nr. 12, Matze, 05.09.2007 - 23:43
Was soll dieser ganze Hick-Hack um die neue Webseite?

Neidisch?

Und dieses HartzIV-Thema sollte nun auch endlich durch sein.
Auf einem Artikel rumzureiten ist selten dämlich.
Aber was anderes erwarte ich hier von Euch gar nicht mehr.

Also,
maho,marcel,basti und co.

Laßt doch mal die Konkurrenz zu. Sowas Dummes von Euch.
Das habt ihr nicht nötig.

Matze
Nr. 13, [marcel], 06.09.2007 - 19:06
Erstmals liegen für ein Bundesland detaillierte Erkenntnisse zum Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen vor. Die sozialen Ursachen und Folgen spielen dabei eine wichtige Rolle
Im Rahmen des Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KIGGS) hat das Robert-Koch-Institut von Mai 2003 bis Mai 2006 insgesamt 17.641 Jungen und Mädchen in 167 Städten und Gemeinden befragt, medizinisch untersucht und ihre Lebensumstände eingehend analysiert. Ziel des bis dahin beispiellosen Unternehmens ist die Erfassung und Dokumentation grundlegender Daten zur gesundheitlichen Lage von Kindern und Jugendlichen in Deutschland, aber auch die Weitergabe der Ergebnisse “an die Politik, die Fachwelt und die allgemeine Öffentlichkeit”.

Siehe:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/261..
Nr. 14, Yvonne, 18.09.2007 - 21:34
Mein Freund und ich beziehen auch Die Leistung vom Jobcenter.
Eine Tochter habe ich auch und ich versuche es zu schaffen.Hatte im Nov04 ein Herz-
infarkt gehabt und leide nun an Asthma.das Jobcenter schickt mir noch Angebote zu.was ich nicht so gut finde,das im Hinterhof alles verboten wird.Bei uns sind Kinder total unerwünscht.Aber die Mieten werden erhöht.
Nr. 15, maho, 18.09.2007 - 23:39
Hallo Yvonne,
“Bei uns sind Kinder total unerwünscht”

Das stimmt leider. Deutschland ist allgemein ziemlich kinderunfreundlich geworden.

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