Kiezer Weblog

Ein Projekt vom "Kiez-Web-Team Klausenerplatz".
Autoren
Impressum

Kategorien

Alfred Rietschel
Blog-News
Cartoons
Charlottenburger Kiez-Kanonen
Freiraum
Gastautoren
Geschichte
Gesellschaft
Gewerbe im Kiez
Gewinnspiel
Grabowskis Katze
Kiez
Kiezfundstücke
KiezRadio
Kiezreportagen
Kinder und Jugendliche
Kunst und Kultur
Mein Kiez
Menschen im Kiez
Netzfundstücke
Philosophisches
Politik
Raymond Sinister
Satire
Schlosspark
Spandauer-Damm-Brücke
Technik
Thema des Monats
Wissenschaft
ZeitZeichen

Archive

nächstes Archiv

01.Feb - 29 Feb 2016
01.Jan - 31 Jan 2016
01.Dez - 31 Dez 2015
01.Nov - 30 Nov 2015
01.Okt - 31 Okt 2015
01.Sep - 30 Sep 2015
01.Aug - 31 Aug 2015
01.Jul - 31 Jul 2015
01.Jun - 30 Jun 2015
01.Mai - 31 Mai 2015
01.Apr - 30 Apr 2015
01.Mär - 31 Mär 2015
01.Feb - 28 Feb 2015
01.Jan - 31 Jan 2015
01.Dez - 31 Dez 2014
01.Nov - 30 Nov 2014
01.Okt - 31 Okt 2014
01.Sep - 30 Sep 2014
01.Aug - 31 Aug 2014
01.Jul - 31 Jul 2014
01.Jun - 30 Jun 2014
01.Mai - 31 Mai 2014
01.Apr - 30 Apr 2014
01.Mär - 31 Mär 2014
01.Feb - 28 Feb 2014
01.Jan - 31 Jan 2014
01.Dez - 31 Dez 2013
01.Nov - 30 Nov 2013
01.Okt - 31 Okt 2013
01.Sep - 30 Sep 2013
01.Aug - 31 Aug 2013
01.Jul - 31 Jul 2013
01.Jun - 30 Jun 2013
01.Mai - 31 Mai 2013
01.Apr - 30 Apr 2013
01.Mär - 31 Mär 2013
01.Feb - 28 Feb 2013
01.Jan - 31 Jan 2013
01.Dez - 31 Dez 2012
01.Nov - 30 Nov 2012
01.Okt - 31 Okt 2012
01.Sep - 30 Sep 2012
01.Aug - 31 Aug 2012
01.Jul - 31 Jul 2012
01.Jun - 30 Jun 2012
01.Mai - 31 Mai 2012
01.Apr - 30 Apr 2012
01.Mär - 31 Mär 2012
01.Feb - 29 Feb 2012
01.Jan - 31 Jan 2012
01.Dez - 31 Dez 2011
01.Nov - 30 Nov 2011
01.Okt - 31 Okt 2011
01.Sep - 30 Sep 2011
01.Aug - 31 Aug 2011
01.Jul - 31 Jul 2011
01.Jun - 30 Jun 2011
01.Mai - 31 Mai 2011
01.Apr - 30 Apr 2011
01.Mär - 31 Mär 2011
01.Feb - 28 Feb 2011
01.Jan - 31 Jan 2011
01.Dez - 31 Dez 2010
01.Nov - 30 Nov 2010
01.Okt - 31 Okt 2010
01.Sep - 30 Sep 2010
01.Aug - 31 Aug 2010
01.Jul - 31 Jul 2010
01.Jun - 30 Jun 2010
01.Mai - 31 Mai 2010
01.Apr - 30 Apr 2010
01.Mär - 31 Mär 2010
01.Feb - 28 Feb 2010
01.Jan - 31 Jan 2010
01.Dez - 31 Dez 2009
01.Nov - 30 Nov 2009
01.Okt - 31 Okt 2009
01.Sep - 30 Sep 2009
01.Aug - 31 Aug 2009
01.Jul - 31 Jul 2009
01.Jun - 30 Jun 2009
01.Mai - 31 Mai 2009
01.Apr - 30 Apr 2009
01.Mär - 31 Mär 2009
01.Feb - 28 Feb 2009
01.Jan - 31 Jan 2009
01.Dez - 31 Dez 2008
01.Nov - 30 Nov 2008
01.Okt - 31 Okt 2008
01.Sep - 30 Sep 2008
01.Aug - 31 Aug 2008
01.Jul - 31 Jul 2008
01.Jun - 30 Jun 2008
01.Mai - 31 Mai 2008
01.Apr - 30 Apr 2008
01.Mär - 31 Mär 2008
01.Feb - 29 Feb 2008
01.Jan - 31 Jan 2008
01.Dez - 31 Dez 2007
01.Nov - 30 Nov 2007
01.Okt - 31 Okt 2007
01.Sep - 30 Sep 2007
01.Aug - 31 Aug 2007
01.Jul - 31 Jul 2007
01.Jun - 30 Jun 2007
01.Mai - 31 Mai 2007
01.Apr - 30 Apr 2007
01.Mär - 31 Mär 2007
01.Feb - 28 Feb 2007
01.Jan - 31 Jan 2007
01.Dez - 31 Dez 2006
01.Nov - 30 Nov 2006
01.Okt - 31 Okt 2006
01.Sep - 30 Sep 2006
01.Aug - 31 Aug 2006

Blogsuche (via Google)

Kiez_Netzwerk
Kiez_Klausenerplatz
Kiez_News
Kiez_Termine
Kiez_Wiki
Kiez_Radio
Kiez_Forum
Kiez_Galerie
Kiez_Kunst
Kiez_Mieterbeirat Klausenerplatz
Kiez_Klausenerplatz bei Facebook
Kiez_Klausenerplatz bei Twitter
Kiez_Klausenerplatz bei YouTube
Initiative Horstweg/Wundtstraße

BerlinOnline_Charlottenburg
Bezirk_Termine
Mierendorff-Kiez
Bürger für den Lietzensee
Auch ein_Charlottenburger Kiez
Charlottenburger Bürgerinitiativen
Blog_Rote Insel aus Schöneberg
Blog_potseblog aus Schöneberg
Blog_Graefekiez
Blog_Wrangelstraße
Blog_Moabit Online
Blog_Auguststrasse aus Mitte
Blog_Modersohn-Magazin
Blog_Berlin Street
Blog_Notes of Berlin
Blog@inBerlin_Metropole Berlin

KiezBlogs

urbanophil.net
ABRISSBERLIN
Mietenpolitisches Dossier
Steigende Mieten stoppen!
Gentrification Blog

Icke_Berliner Rockpoet
Blog_'AQua!'
Blog_Icke, Neuberlinerin
Blog_gesichtspunkte.de
Blog_Ullis Mord & Totschlag

Sonstiges

Powered by Pivot - 1.40.8: 'Dreadwind' 
XML-Feed (RSS 1.0) 
XML: Atom Feed 

01. Februar 2016 - 00:24Erinnerungen an die Kindheit in Charlottenburg

 
 

Ausstellung und Vortrag von Helmut Meyer:
Jugend in der Kamminer Straße
1935 bis 1945 und Schlosspark-Skizzen aus den 90er Jahren


Helmut Meyer mit seiner Mutter auf einer Bank an der Spree im Schloßpark Charlottenburg - im Hintergrund Häuser am Tegeler Weg

 

Helmut Meyer ist von 1935 bis 1949 in der Kamminer Straße 35 im Mierendorff-Kiez aufgewachsen. Sein Vater war als Kommunist verhaftet, seine Mutter mußte sich und ihren Sohn allein durchbringen. Diese frühe Kinder- und Jugendzeit im Kriegs- und Nachkriegs-Berlin hat Helmut Meyer für seine Enkel in Zeichnungen und Texten festgehalten. Er schrieb dazu:
„Der Sprung ins Jahr 1989 zog mich in den Schlosspark zurück. Getilgte Wunden des Krieges und der Zeit waren rein äußerlich. An den Orten der Skizzen kamen aber dann doch wieder die Erinnerungen. Der Charlottenburger Schlosspark gehört nun mal zu meinem Lebenslauf.“

Herr Meyer strolchte auf seinen frühen Erkundungen natürlich auch durch unseren Kiez am Klausenerplatz und kannte noch das Kino in der Neufertstraße.

 
Das Haus am Mierendorffplatz und Helmut Meyer laden alle Interessierten herzlich ein, mit ihm in die Geschichte dieses Ortes einzutauchen und eigene Erfahrungen auszutauschen.


 

Die Ausstellung wird vom 1. bis zum 26. Februar 2016 präsentiert.

 
Ausstellungseröffnung, Vortrag und Gespräch
Dienstag, 9. Februar 2016 von 18:00 bis 19:30 Uhr          
Haus am Mierendorffplatz
Mierendorffplatz 19, 10589 Berlin-Charlottenburg

  

 
 

- Geschichte, Kunst und Kultur, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

31. Januar 2016 - 21:34Wohnen im Kiez

 
Wirksamkeit der Mietpreisbremse (?)

Der Abgeordnete Andreas Otto (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) teilt anlässlich der Vorstellung der Studie des Immobiliendienstleisters CBRE, der starke Preissteigerungen im Miet- und Eigentumsmarkt bei den Angeboten aufzeigt, mit:
„Mietpreisbremse nur so gut, wie ihre Anwendung gesteigert wird.
Die Mietpreisbremse ist eine Pflicht für VermieterInnen und ein Recht für MieterInnen. Aber sie funktioniert nur, wenn beide die Bestimmung kennen und vor allem auch anwenden. Das ist in Berlin noch zu selten der Fall. Mietinteressenten freuen sich, eine Wohnung zu finden und zahlen auch höhere Preise. Das mag für Einzelne in Ordnung sein, für das Gesamtmietniveau der Stadt ist es nachteilig und macht die Mietpreisbremse in der Tat unwirksam. Deshalb sind alle VermieterInnen aufgefordert, die Mietpreisbremse anzuwenden und alle NeumieterInnen, die Anwendung einzufordern.
Nach Abschluss eines Mietvertrages besteht das Recht, die Miethöhe zu rügen, Informationen über die Miethöhe der VormieterInnen zu erhalten und ggf. eine Veränderung des Mietvertrags zu erreichen. Notfalls auch auf dem Klageweg.
Der Senat und die Verbände der Wohnungswirtschaft sind aufgefordert, die Mietpreisbremse bekannt zu machen und zur Anwendung zu mahnen.
Die sogenannte Mietpreisbremse, seit 2015 in Berlin gültig, begrenzt Mieten beim Abschluss von neuen Verträgen auf die ortsübliche Vergleichsmiete zzgl. eines Aufschlages von 10%. Zur Bestimmung der Mieten dient der Berliner Mietspiegel, ein weitreichend anerkanntes Werkzeug.“


Telepolis (vom 30.01.2016) brachte eine Anleitung "Howto Mietpreisbremse" am Beispiel einer ganz normalen Berliner Mietwohnung.





Die MieterWerkStadt-Charlottenburg lädt herzlich zum nächsten Treffen ein. Das Thema Milieuschutz wird diesmal mit Nadia Rouhani (Bündnis 90/Die Grünen - fraktionslos) als Mitglied des bezirklichen Ausschusses für Stadtentwicklung weiter diskutiert. Weitere Themen u.a.: Bericht von unserem Besuch beim Mietenbündis Neukölln, Besetzung eines Vorstandspostens auf Wunsch des Senats mit Jan Kuhnert (bisher einer der Sprecher der „Initiative Berliner Mietenvolksentscheid“) in der neu geschaffenen Anstalt öffentlichen Rechts mit dem Namen „Wohnraumversorgung“.



Mittwoch, 3. Februar 2016 um 18:30 Uhr
Neue Christstr. 8 (MieterClub)

 

- Kiez, Menschen im Kiez, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

31. Januar 2016 - 20:25Senioren Aktiv

Wahlversprechen - Lügen - Geschwätz - Wählertäuschung (Teil 1)


Die Seniorenvertretungen zeigen sich empört über das Verhalten der CDU- und SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin. Diese Mißachtung der Menschen reiht sich nahtlos in die bekannte Strategie der Landes- wie auch der Bezirkspolitk ein: die Bürger werden getäuscht. In dem Maße wie ihre Selbst- und Begünstigtenversorgung oft genug an erster Stelle ihres politischen Strebens steht, so folgen die dringenden Bedürfnisse breiter Bevölkerungsschichten bei ihren Taten "unter ferner liefen" oder kommen erst gar nicht vor. Die Mieter haben es erleiden müssen. Die Bürger haben es mit Beteiligung und Mitbestimmung und auch die Senioren bei ihren Mitwirkungsmöglichkeiten erfahren. Bei der Verschiebung von Seniorenclubs (sogar in eigene Hände) waren sie dagegen wiederum sehr rege.


Die Mitglieder der Landesseniorenvertretung Berlin haben sich jetzt nochmals mit einem offenen Brief (siehe Anhang) an die Mitglieder des Abgeordnetenhauses von Berlin gewandt, um ein Ergebnis im Überprüfungsprozess des Berliner Seniorenmitwirkungsgesetzes zu erreichen.
Darin heißt es:
„2016 ist das Jahr der Wahlen, das Jahr, in dem die Karten neu gemischt werden. Das gilt auch für die Seniorenvertretungen. Für uns ist das Seniorenmitwirkungsgesetz die entscheidende Grundlage. Es setzt die Rahmenbedingungen für unser unermüdliches tägliches ehrenamtliches Wirken. Ziel sollte es sein, vergleichbare Voraussetzungen für das Engagement in allen Bezirken zu haben. Wir erinnerten immer wieder daran, dass der Koalitionsvertrag vorsieht, das Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz zu überprüfen. Es wurde viel darüber diskutiert und der Landesseniorenbeirat Berlin hat im Dezember 2014 ein entsprechendes Positionspapier dazu übergeben und auch Ihnen übersandt. Nun ist ein Monat des letzten Jahres der Wahlperiode vorbei und nichts hat sich getan. Mit Empörung und Enttäuschung mussten wir feststellen, dass die Koalition immer noch nicht zu einer Einigung bzw. zu einem gemeinsamen Entwurf für die überfällige Novellierung des Berliner Seniorenmitwirkungsgesetzes gekommen ist.
Auch die Geduld von Seniorinnen und Senioren ist begrenzt, die Belastungsprobe sollte nicht länger fortgesetzt werden! Wir erwarten ein Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz auf einem der Zeit entsprechenden Niveau.“


Weitere Informationen:
Gemeinsame Geschäftsstelle des Landesseniorenbeirates Berlin (LSBB) und der Landesseniorenvertretung Berlin (LSV)
Telefon 030/9018-22715 - Telefax 030/9018-22734)
Parochialstraße 3 (Raum 230 des Neuen Stadthauses), 10179 Berlin-Mitte
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 14:00 Uhr 

 

[weiterlesen]

- Gesellschaft, Menschen im Kiez, Politik - 23 Kommentare / Kein Trackback

28. Januar 2016 - 00:24Flucht und Widerstand

 
 

Ökumenisches Gedenkzentrum Plötzensee erinnert an Christen im Widerstand

 
Christlicher Widerstand im Nationalsozialismus ist eng mit Namen wie Sophie Scholl verbunden. Einer weniger bekannten christlichen Widerstandskämpferin widmet sich das Ökumenische Gedenkzentrum Plötzensee. Noch bis zum 30. Januar 2016 erinnert es mit seinem Programm bei den Ökumenischen Plötzenseer Tagen unter anderem an die 1943 von den Nationalsozialisten ermordete Cato Bontjes van Beek.

Am Freitag, 29. Januar 2016, um 20:00 Uhr bringt die Theaterinitiative Bühnensturm das Leben van Beeks und Sophie Scholls auf die Bühne. Während Scholl im Nachkriegsdeutschland zur Ikone des Widerstands gegen das NS-Regime wurde, kämpfte die Mutter Cato Bontjes van Beeks bis in die 1990er Jahre um das Ansehen ihrer Tochter. Die szenische Lesung „Lerne mit dem Herzen zu denken! Zwei kurze Leben im Widerstand“ beleuchtet das Leben und die Gründe für das unterschiedliche Erinnern an zwei Frauen, deren Ideen und Ideale sich so ähnlich waren. Sie findet in der Katholischen Gedenkkirche Maria Regina Martyrum statt und ist kostenfrei. Um Spenden wird gebeten.

 
Die Ökumenischen Plötzenseer Tage finden seit 1992 statt. Das Ökumenische Gedenkzentrum Plötzensee, das Karmelkloster Regina Martyrum und die Evangelische Kirchengemeinde Charlottenburg-Nord laden dazu ein. Sie erinnern an die in der Hinrichtungsstätte Plötzensee Ermordeten und Opfer des Nationalsozialismus. Anlass ist neben dem Holocaust-Gedenktag am 27. Januar auch der Todestag des evangelischen Christen Helmut James Graf von Moltke. Er wurde mit neun anderen Männern am 23. Januar 1945 in Plötzensee hingerichtet.

- Ev. Gedenkkirche und Gemeindezentrum Plötzensee, Heckerdamm 226, 13627 Berlin-Charlottenburg
- Katholische Gedenkkirche Maria Regina Martyrum, Heckerdamm 230/232, 13627 Berlin-Charlottenburg
 
 
 

Schwerpunktthema „LebZeiten“ - Frauen zwischen Flucht und Neuanfang  


Podiumsdiskussion im Haus des KDFB-Berlin am Lietzensee zur Situation geflüchteter Frauen im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

Wie ist die Situation geflüchteter Frauen im Bezirk, welche Bedarfe gibt es aktuell, welche Hilfe wird benötigt? Diesen Fragen widmet sich die Diskussion und nimmt geflüchtete Frauen nicht nur als Opfer, sondern auch als Akteurinnen in den Blick.

Es diskutieren Carolina Böhm (Gleichstellungsbeauftragte des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf), Gauhar Besmil (Leiterin AWO Refugium am Kaiserdamm) und eine geflüchtete Frau (N.N.).
Moderation: Heike Neubrand-Lukas; Bildungsreferentin des KDFB
Eintritt frei, Spenden für die Arbeit des KDFB erbeten.

Donnerstag, 18. Februar 2016 um 19:00 Uhr
Haus Helene Weber

Wundtstr. 40-44, 14057 Berlin-Charlottenburg

 
 

- Geschichte, Gesellschaft, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

19. Januar 2016 - 00:26Senioren Aktiv


Die Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf informiert:
Senioren-Bezirksversammlung 2016


Am Mittwoch, 13. April 2016, findet die diesjährige Senioren-Bezirksversammlung (Senioren-BV) im Rathaus Charlottenburg statt.
Es ist geplant, die Veranstaltung in 2 Blöcke aufzuteilen.

  • 1.) "Sie haben die Fragen, das Bezirksamt hat die Antworten".
    Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann und der stellv. BzBm Carsten Engelmann wollen Ihnen Rede und Antwort stehen.
  • 2.) Spontane Fragen an Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses und der BVV.

Im 1. Teil könnte interessant werden, ob diesmal wirklich alle Fragen offen und umfassend beantwortet werden und die Bürger und einige Politikerinnen nicht erst, wie beispielsweise im letzten Jahr, die Hintergründe anschließend selbst herausfinden müssen.
Teil 2 könnte besonders spannend werden, da im September die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) anstehen und somit eine Gelegenheit geboten wird, die anwesenden "Volksvertreter" auf den Prüfstand zu stellen.

Alle Interessierten sind herzlich zur Senioren-Bezirksversammlung eingeladen. Seniorinnen und Senioren können hier Anfragen und Anträge nicht nur zu seniorenpolitischen Themen einbringen, sondern auch thematisieren, was sie im Rahmen der Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben als verbesserungswürdig empfinden.

Fragen und Anträge sind spätestens bis Montag, den 29. Februar 2016, schriftlich per E-Mail oder Post (Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin) an die Seniorenvertretung einzureichen.
 

Senioren-Bezirksversammlung (Senioren-BV) im Rathaus Charlottenburg (März 2015)

 
 


 
 

Die Landesseniorenvertretung Berlin informiert:
Seniorinnen und Senioren sollen ihre Rechte wahrnehmen können


Das Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz soll noch bekannter werden. Das ist ein Ziel des Landesseniorenbeirates Berlin für das Jahr 2016. Im Jahr 2006 in Kraft getreten, besteht weiterhin großer Informationsbedarf in der Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung über die Möglichkeiten der Mitwirkung.

Ziele des Berliner Seniorenmitwirkungsgesetzes sind, die aktive Beteiligung der Berliner Seniorinnen und Senioren am sozialen, kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Leben zu fördern, die Erfahrungen und Fähigkeiten zu nutzen, die Beziehungen zwischen den Generationen zu verbessern, die Solidargemeinschaft weiterzuentwickeln sowie den Prozess des Älterwerdens in Würde und ohne Diskriminierung unter aktiver Eigenbeteiligung der Berliner Seniorinnen und Senioren zu gewährleisten.

„In diesem Jahr werden die bezirklichen Seniorenvertretungen neu berufen und davor die Berufungsvorschlagsliste per Wahl bestimmt. Daher ist es wichtig, dass alle Seniorinnen und Senioren der Hauptstadt ihre Rechte kennen und nutzen“, sagt Regina Saeger, Vorsitzende des Landesseniorenbeirates Berlin. Via Facebook werden Auszüge des Gesetzes in den nächsten Wochen erläutert. „Bitte weitersagen“, so Frau Saeger. Wer in Berlin seinen Hauptwohnsitz hat und das 60. Lebensjahr vollendet hat, gehört zu den Seniorinnen und Senioren. Im neuen Infoportal www.ü60.berlin informiert die Landesseniorenvertretung Berlin von nun an regelmäßig über das Wahlverfahren in den Bezirken und ruft zur Mitwirkung auf.

Bis zu 17 Seniorenvertreterinnen und Seniorenvertreter engagieren sich in jedem Bezirk auf Grundlage des Berliner Seniorenmitwirkungsgesetzes insbesondere für ein selbstbestimmtes Leben im Alter und unterstützen Seniorinnen und Senioren ehrenamtlich rund um die Themen Wohnen, Wohnumfeld, Mobilität, ÖPNV, Pflege, Gesundheit und Verbraucherschutz.

Weitere Informationen:
Gemeinsame Geschäftsstelle des Landesseniorenbeirates Berlin (LSBB) und der Landesseniorenvertretung Berlin (LSV)
Telefon 030/9018-22715 - Telefax 030/9018-22734)
Parochialstraße 3 (Raum 230 des Neuen Stadthauses), 10179 Berlin-Mitte
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 14:00 Uhr

 

- Gesellschaft, Menschen im Kiez, Politik - fünfzehn Kommentare / Kein Trackback

15. Januar 2016 - 00:24Asbest in Wohnungen (IX)

 
Wir hatten mehrfach von der Problematik im Klausenerplatz-Kiez berichtet. Die Abgeordneten Andreas Otto und Thomas Birk (Grüne) haben im November 2015 den Senat nach den Zuständigkeiten für Kontrollen bei Asbestsanierungen gefragt. In der Antwort wurden die Stellen benannt, an die sich betroffene Mieter bei Fragen und Verdachtsfällen bezüglich Asbestbelastungen und Sanierungen wenden können, wenn die verantwortlichen Wohnungsvermieter nicht sachgemäß handeln sollten.

Fahrzeuge im Einsatz zur Asbestsanierung am Klausenerplatz 

Komplette Anfrage und Antwort:
Schriftliche Anfrage (Drucksache 17/ 17461)
vom 26. November 2015
"Zuständigkeiten für Kontrollen bei Asbestsanierungen"

 

    


- Kiez, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

10. Dezember 2015 - 00:02Stadtteilkonferenz im Kiez


Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf veranstaltet wieder gemeinsam mit der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG eine Stadtteilkonferenz im Kiez am Klausenerplatz. Die GEWOBAG hat die Einladung an ihre Mieter in die Briefkästen verteilt. Aber natürlich sind auch alle anderen Anwohner herzlich eingeladen.

Stadtteilkonferenz
Dienstag, 15. Dezember 2015 von 17:30 bis 19:30 Uhr
Mensa der Nehring-Grundschule, Nehringstr. 9 - 10

 

 

 

- Kiez, Menschen im Kiez - sechs Kommentare / Kein Trackback

14. Oktober 2015 - 22:28Wohnen in Berlin

Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Mietenvolksentscheid

 
Am 1. Juni 2015 wurden dem Senat fast 50.000 Unterschriften von Mieterinnen und Mietern zum geplanten Berliner Mietenvolksentscheid übergeben. Das waren mehr als doppelt so viele wie die in der 1. Stufe geforderten 20.000 Unterschriften. Unter diesem Druck hat der Senat einen eigenen Entwurf zu einem "Gesetz über die Neuausrichtung der sozialen Wohnraumversorgung in Berlin" (Berliner Wohnraumversorgungsgesetz – WoVG Bln) vorgelegt. Gleichzeitig hatte der Senat mit der Prüfung des Volksbegehrens auf rechtliche Zulässigkeit begonnen. 

Wie ist der aktuelle Stand dazu? Welche Unterschiede gibt es zwischen den Forderungen des Volksbegehrens und dem Senatsentwurf? Auch in den zahlreichen Kiezinitiativen wird noch bewegt über Für und Wider debattiert. Zu diesen Fragen und auch über spezielle Charlottenburg-Wilmersdorfer Probleme im Bereich Wohnen & Mieten soll jetzt informiert und diskutiert werden.

Die MieterWerkStadt-Charlottenburg lädt dazu alle herzlich ein:
 

Mietenvolksentscheid - Wie weiter?
Montag, 19. Oktober 2015 um 18:00 Uhr
Ökumenisches Zentrum (Wilma)
Wilmersdorfer Str. 163
10585 Berlin-Charlottenburg

Gäste:

 
 



In der MieterWerkStadt-Charlottenburg haben sich Mieterinnen und Mieter aus Charlottenburg und auch aus Wilmersdorf zusammengetan weil die Mieten ständig übermäßig steigen, weil es für Menschen mit geringeren oder mittleren Einkommen immer schwieriger wird eine Wohnung zu finden und weil viele bereits akut von Verdrängung bedroht sind.

Wir haben den Mietenvolksentscheid unterstützt und beteiligen uns an der Diskussion über die Perspektiven von mietenpolitischen Initiativen im Bezirk und der Mieterbewegung in Berlin. Themen sind z.B. soziale Erhaltungssatzungen (Milieuschutz), Zweckentfremdungsverbot, Mietpreisbremse, (energetische) Sanierungen und Modernisierungen mit erheblichen Mietsteigerungen, usw. Aber wir wollen auch einen ersten Anlaufpunkt und Unterstützung für alle Mieter anbieten. Die Treffen finden in den Räumen des Mieterclubs statt, die der Mieterbeirat Klausenerplatz freundlicherweise zur Verfügung stellt. Alle Interessierten, bereits betroffene Mieter und weitere Mitstreiter sind immer herzlich eingeladen.


Treffen: jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr
Mieterclub
Neue Christstraße 8
14059 Berlin-Charlottenburg
Kontakt: mieter-werk-stadt@web.de



- Gesellschaft, Menschen im Kiez, Politik - zwei Kommentare / Kein Trackback

26. September 2015 - 18:29Volker Kühn ist gestorben

Deutschland verliert einen großen Künstler

 
 
In der Nacht zum Sonntag, 20. September, ist der großartige Charlottenburger Künstler Volker Kühn in seinem 81. Lebensjahr für immer von uns gegangen.

Trotz schwerer Krankheit kamen aus seiner Wohnung in der Grolmannstraße bis zuletzt Kassenschlager wie die erfolgreichen Produktionen im Renaissancetheater mit „Marlene“ und „Hello, I’m Johnny Cash“ oder im Theater am Kurfürstendamm „Ich, Gunter Gabriel. Mein Leben mit Musik“. Leider fanden dagegen seine jüngeren CD-Produktionen viel zu wenig Beachtung. Jeweils mit einem großartigen Schauspielerensemble produzierte er eine Hörspielfassung von Gabriele Tergits Roman „Käsebier erobert den Kurfürstendamm“, eine brandaktuelle Geschichte von 1931, oder die CD „Fisch sucht Angel“. Darauf läßt er seine Gefährtin Katharina Lange mit Walter Plathe Tucholskys Ansichten über die Beziehungen von Mann und Frau nachspüren.

Bevor er 1961 mit der Gründung seiner ersten Theatergruppe, der „Jungen Bühne 61“, die Bühne eroberte, war er bereits erfolgreicher Journalist, der den hoffnungsvollen Nachwuchsautor Heinrich Böll förderte und das Feuilleton erfolgreich mit dem politischen Ressort verband. Diese Erfahrung öffnete ihm die Tür in die Unterhaltungsabteilung des Hessischen Rundfunks und war die Basis seines späteren Erfolgs in der Berliner Kabarettszene. In die empfahl ihn einer seiner engsten Freunde, mit dem er unzählige Programme gemacht hatte: Wolfgang Neuss. Der vertraute ihm an: „In Berlin gibt es noch einen Volker, der macht am Ludwigkirchplatz Kabarett“. Es folgte eine enge Zusammenarbeit mit Volker Ludwig am Reichskabarett. Doch zuvor hatte er bei der Hörliteratur eine ganz neue Plattenidee. Er produzierte fünf Folgen der „Politparade“, an der Willy Brandt, Helmut Schmidt, Franz Josef Strauß, Rainer Barzel, Heinrich Lübke und viele andere Politiker nicht immer ganz freiwillig mitwirkten.

Das Publikum wird diesen universellen Künstler missen, die Schauspieler den Umgang mit einem bescheidenen und zurückhaltenden Regisseur, für den immer das künstlerische Anliegen und nicht das Ego im Vordergrund stand und die Theater, für die seine Stücke immer ein Publikumsmagnet waren.

 
Frank Wecker

Volker Kühn / Foto © Frank Wecker

Volker Kühn.
Foto: Wecker
 

FW - Gastautoren, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

15. September 2015 - 22:42Parkwächterhaus an Bürgerinitiative übergeben

 
Am Montag, 14. September 2015, unterzeichnete Bezirksstadtrat Marc Schulte gemeinsam mit dem Vorstand der Bürgerinitiative ParkHaus Lietzensee e.V. den Pachtvertrag für das Parkwächterhaus im Lietzenseepark. Pünktlich gegen 17:30 Uhr zur Unterzeichnung des Vertrages hörte es auf zu regnen und die Sonne strahlte, um ein Zeichen zu setzen. Es soll nun wieder Leben in das Häuschen kommen. Da war bereits jemand wach geworden: der alte, junge Parkwächter tauchte prompt auf, um sich das rege Geschehen anzuschauen. Elan und Freude der Aktiven wurden deutlich spürbar. So waren auch zahlreiche Anwohner und Freunde  zur feierlichen Übergabe erschienen.

 

Geschmückt zur Feier des Tages - Parkwächterhaus im Lietzenseepark

Übergabe des Parkwächterhauses an die Bürgerinitiative 

Der alte, junge Parkwächter ist wieder zurück in seinem Häuschen

 

Der erste Schritt ist damit geschafft. Die nächsten Aufgaben sind noch schwer genug, bevor die Initiative den gemeinnützigen Betrieb in dem 90 Jahre alten Gebäude mit sozialen und kulturellen Angeboten und einem kleinen Café aufnehmen kann. Das Haus stand einige Jahre leer und muß erstmal umfangreich und denkmalgerecht saniert werden. Das Bezirksamt unterstützt das Vorhaben mit einer symbolischen Pachtgebühr. Um die finanziellen Mittel in Höhe von ca. 600.000 € für Sanierung und Umbauten müssen sich die engagierten Bürger selbst bemühen. Für den Anfang werden noch dringend Spenden benötigt. Erste Baumaßnahmen im Rahmen von ca. 35.000 € müssen durch diese Spenden finanziert werden.

Kontakt, Unterstützung und weitere Informationen:

* ParkHaus Lietzensee e. V.
* ParkHaus-Blog

Strahlend frische Aussichten aus dem Parkhausfenster auf den Lietzenseepark

 

- Gesellschaft, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

11. September 2015 - 00:24Veranstaltungstipps

  

  • Sommerfest mit Trödelmarkt im Kiez

    Die Adventgemeinde lädt Jung und Alt herzlich zu einem kleinen Trödelmarkt zugunsten der Aktion "Kinder helfen Kindern!" ein.
     
    Mit Speis & Trank zum Sommerausklang sollen auch Spiel & Spaß nicht zu kurz kommen.


     
    Sonntag, 13. September 2015 von 12:00 bis 16:00 Uhr
    Adventgemeinde Charlottenburg
    Schloßstraße 6 / Eingang: Neue Christstr. 2






     
     
  • Diskussionsveranstaltung zum Thema Politiker- und Behördenwillkür
     
    Der Arbeitskreis Berliner Senioren lädt gemeinsam mit der Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf zu der Veranstaltung "Behördenwillkür auf Landes- und Bezirksebene - Wie kann ich mich dagegen wehren?" ein.

    Diskutieren Sie - auch anhand von Einzelfällen - mit dem Vorsitzenden des Petitionsausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus, Andreas Kugler (MdA) und Marion Halten-Bartels, Vorsitzende des Ausschusses für Eingaben und Beschwerden in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf.
    Eine Anmeldung ist nicht unbedingt erforderlich, wäre für die Organisatoren aber hilfreich.

    Montag, 5. Oktober 2015 von 15:00 bis 17:00 Uhr
    im Haus des ABSV, Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein
    Auerbachstraße 7, 14193 Berlin (Grunewald)

 
  


Weitere KurzInfos zu Veranstaltungen und Themen rund um den Klausenerplatz-Kiez jetzt immer auch bei Twitter. (ohne Anmeldung einsehbar!)

Weitere Termine auch stets im StadtteilKalender für Charlottenburg-Wilmersdorf des Nachbarschaftshauses am Lietzensee.


- Gesellschaft, Kinder und Jugendliche, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

26. August 2015 - 23:12Senioren Aktiv

Der Landesseniorenbeirat Berlin informiert:

Unabhängige Patientenberatung - Neutrale Information und Beratung sicherstellen

Die Mitglieder des Landesseniorenbeirats Berlin (LSBB) verfolgen mit Besorgnis die Vorgänge um die Neuvergabe der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD).

Der LSBB kann nicht nachvollziehen, dass eine so erkannte Einrichtung wie die UPD, deren Aufgabe gem. § 65 b SGB V die qualitätsgesicherte, kostenfreie und unabhängige Information und Beratung in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen sein soll, ab 2016 in die Verantwortung eines Privatunternehmens gegeben werden soll, das laut Presseberichten bislang vor allem als Dienstleister für Krankenkassen und Pharmaunternehmen bekannt wurde.

Der LSBB sieht ebenso wie die Bundesärztekammer, Wohlfahrtsorganisationen, Patienten- und Verbraucherschutzverbände die Aufrechterhaltung der bisherigen Beratungsqualität gefährdet. In Zeiten fortschreitender Ökonomisierung des Gesundheitswesens sind Patienten und Krankenversicherte ganz besonders angewiesen auf neutrale, zuverlässige, kostenfreie Beratungsangebote. Die UPD in ihrer Trägerschaft der Verbraucherzentrale Bundesverband, des Sozialverbands VdK und des Verbunds unabhängiger Patientenberatung startete 2006 als Modellprojekt, das aufgrund seiner erfolgreichen Tätigkeit 2011 in die Regelversorgung aufgenommen wurde.

Wie auch immer die Entscheidung der neuen Trägerschaft ausgehen wird, der LSBB fordert den Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten Karl-Josef Laumann auf, dass auch zukünftig eine allein an den Bedürfnissen und Interessen der Patientinnen und Patienten ausgerichtete kostenfreie und unabhängige Beratungspraxis sichergestellt wird. Für den LSBB lässt sich das nur durch eine öffentliche oder gemeinnützige Trägerschaft der UPD gewährleisten.

Weitere Informationen:
Gemeinsame Geschäftsstelle des Landesseniorenbeirates Berlin (LSBB) und der Landesseniorenvertretung Berlin (LSV)
Telefon 030/9018-22715 - Telefax 030/9018-22734)
Parochialstraße 3 (Raum 230 des Neuen Stadthauses), 10179 Berlin-Mitte
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 14:00 Uhr


Presseberichte:
* Die Welt vom 16.08.2015
* taz vom 11.08.2015


- Gesellschaft, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

23. Juli 2015 - 00:24Rot-Grüne Stadtvernichtungspolitik in Charlottenburg

 
In den 70er/80er Jahren wurde der Kiez am Klausenerplatz saniert. Entgegen der ersten Absichten politischer Kreise die Bausubstanz ganzer Quartiere „abzuräumen“, hatte sich schließlich durch den Widerstand der Mieter und den Einsatz eines verantwortungsbewußten Stadtplaners die "Behutsame Stadterneuerung" mit Erhalt und Sanierung der herrlichen Gründerzeit-Altbauten durchgesetzt. Lediglich viele Seitenflügel und Quergebäude der Hinterhäuser wurden noch abgerissen. Die Hinterhöfe wurden dadurch größer, heller und luftiger. Spielflächen für Kinder und Platz für nachbarschaftliches Zusammenkommen konnten entstehen. Ganz wesentlich dabei: es sollte mit der entsprechenden Bepflanzung alles viel grüner in den Hinterhöfen werden und sogar Möglichkeit für kleine Mietergärten geben. 
Das Freimachen der Hinterhöfe wurde damals "Entkernung" genannt.

 
Nun soll offensichtlich ein erster Hinterhof im Kiez neu bebaut werden. Letzte Woche war ein großer Autokran aufgefahren, um die Teile eines Baukrans in den Hof des kürzlich sanierten, ältesten und denkmalgeschützten (erbaut 1856) Hauses in der Schloßstraße zu hieven. Die Zugänge zum Hof sind zu klein, so mußte alles über das Haus hinweg befördert werden.
Die Vernichtung von Grün-und Freiflächen und Bebauung auf engstem Raum in der Innenstadt nennen die heute zuständigen politischen Kreise "Nachverdichtung".


Anwohner-Informationen seitens des SPD-geführten Bezirksamts (mit einer SPD-Grünen Zählgemeinschaft in der BVV) zu diesem konkreten Bauvorhaben und eventuellen weiteren Planungen zur "Nachverdichtung" von Hinterhöfen im Klausenerplatz-Kiez: Fehlanzeige!

 
Autokran in der Schloßstraße 18

Bauvorhaben in der Schloßstraße

 

 

- Kiez, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

22. Juli 2015 - 00:24Senioren Aktiv

Der Arbeitskreis Berliner Senioren (ABS) informiert


Der ABS hat seine Internetpräsentation aktualisiert und um einen berlinweiten Veranstaltungskalender - nicht nur für Senioren - erweitert.

Der Zugang zu digitalen Inhalten wird, gerade für ältere Menschen, immer wichtiger. Im Vordergrund steht daher auch besonders die benutzerfreundliche Gestaltung der Internetseiten. Zur besseren Übersicht sind die Veranstaltungen nach den Themen farblich sortiert: Kultur, Weiterbildung und Beratung.

>> Wir gestalten unseren Veranstaltungskalender überparteilich und suchen sorgfältig Angebote heraus, die Senioren und ihr Umfeld interessieren könnten. So finden auch Angebote für „Jüngere“  Erwähnung, da diese im Familienverbund genutzt werden können und damit die Familienstruktur erhalten und verbessert werden kann. So finden Interessierte ein Angebotsspektrum, reichend vom Betreuungsrecht, über Kabarett, Theater, Kunstführungen bis hin zu allen möglichen Vorträgen. <<
Zusätzlich ist der ABS ab sofort auch bei facebook vertreten.

 
Der Arbeitskreis der Berliner Senioren freut sich über den hohen Zuspruch und die vielfältigen Anfragen zur Datenaufnahme in den Veranstaltungskalender.
Meldungen von Angeboten und Terminen sind immer willkommen unter abs@senioren-berlin.de.


Was ist der ABS?

Der Arbeitskreis Berliner Senioren ist ein Zusammenschluss der Seniorenvertretungen aus den Berliner Bezirken und in der Altenarbeit tätigen Vereinigungen, Verbänden und Projekten in Berlin. Der ABS nimmt die Interessen der älteren Menschen in Berlin auf sozialem, wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet wahr; besonders gegenüber der Verwaltung auf Bezirks- und Landesebene sowie den Trägern von Alteneinrichtungen.

Mitglieder sind im  sozialen Bereich engagierte  Gesellschaften z.B. Unionhilfswerk, Landessportbund, Berliner Seniorentelefon, Deutscher Diabetikerverbund, Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, Humanistischer Verband, Freilandlabor Britz , Premio, Sozialverband Deutschland (SoVD),  Vita, Volkssolidarität usw.

 
Der ABS veranstaltet im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung die 41. Berliner Seniorenwoche. Eröffnungstag ist am Samstag, 5. September 2015, auf dem Breitscheidplatz. An über 160 Ständen stellen sich Aktive Organisationen der Senioren-, Freiwilligen-, Selbsthilfe und der pflegenden Angehörigenarbeit vor.


- Gesellschaft, Menschen im Kiez - ein Kommentar / Kein Trackback

12. Juni 2015 - 00:24Bürgerinitiative Schoelerschlößchen gegründet

 
12 Jahre steht die langjährige Kita Schoelerschlößchen in der Wilhelmsaue, bis auf eine kurze Zwischennutzung, nun schon leer. Dacherneuerung und Fassadensanierung wurden durchgeführt, jedoch die Innenräume befinden sich in beklagenswertem Zustand, wie man so hört. Zusammen mit dem ebenfalls beseitigten Wilmersdorfer Rathaus ist dies ein Paradebeispiel für die planlose Tätigkeit des Bezirksamtes, zu Lasten der Bürger sparen zu wollen und dabei Löcher aufzureißen, die man dann mit anderen Löchern zu stopfen versucht (1) – konkret: die Absicht der Baustadträtin, im Schoelerschlößchen einen Teilersatz für das Rathaus einzurichten. Dafür wollte sie 2,669 Mio. € von der Lottostiftung. Eigenes Geld war nicht mehr vorhanden – auch hier der Zusammenhang mit dem beseitigten Rathaus, mit dem man doch eigentlich Geld sparen wollte –, denn:

„Leider war es nicht mehr möglich, entsprechende Mittel zur Gebäudesanierung in den Haushalt einzustellen, zumal auch in 2014 nahezu alle verfügbaren Mittel für die mit der Aufgabe des Rathauses Wilmersdorf verbundenen Umzüge und Umbauten verplant waren.“ (2)


Flugblatt der Bürgerinitiative Schoelerschlößchen

Flugblatt, mit dem in der Nachbarschaft für Unterstützung und Mitarbeit geworben wird
 

[weiterlesen]

MichaelR - Gastautoren, Menschen im Kiez - ein Kommentar / Kein Trackback