Öffentliche Sitzung der Seniorenvertretung
Zur nächsten öffentlichen Sitzung der Seniorenvertretung sind die Leiterin des Bürgeramtes und der neue Geschäftsführer der Wilmersdorfer Seniorenstiftung eingeladen. Die Erläuterungen zum Aufgabensprektrum des Bürgeramtes sind für die Seniorenvertreter sehr wichtig, da auch sie in ihren wöchentlichen Sprechstunden oft mit deren Themenstellungen konfrontiert werden. Der neue Geschäftsführer der Wilmersdorfer Seniorenstiftung wird seine Vorstellungen von der zukünftigen Entwicklung der Stiftung und deren Bestandserhalt erläutern.
Montag, 27. Mai 2013 um 14:00 Uhr
Rathaus Wilmersdorf (Sitzungssaal 1141 / 1. Etage)
Fehrbelliner Platz 4, 10707 Berlin
Seniorinnen und Senioren debattieren im Parlament
Seniorinnen und Senioren der Stadt nehmen im Abgeordnetenhaus Platz, um ihre Fragen an den Senat von Berlin zu stellen.
Die traditionsreiche Veranstaltung „Senioren debattieren im Parlament“ wird nach den parlamentarischen Regeln einer Fragestunde durchgeführt. Dr. Johanna Hambach, Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Berlin, dazu: „Die Debatte wird von Seniorinnen und Senioren in der Stadt sehr geschätzt und als Gradmesser der Wertschätzung und Anerkennung des vielfältigen Engagements und der zahlreichen ehrenamtlichen Aktivitäten für die Belange der älteren Menschen empfunden“.
Die bezirklichen Seniorenvertretungen haben im Vorfeld Fragen diskutiert. Bezahlbares Wohnen im Alter, Verbesserung und Sicherung der Qualität der Pflege sowie das Sicherheitsbedürfnis im öffentlichen Nahverkehr und in den Wohnquartieren sind die Hauptanliegen in diesem Jahr, die immer wieder an die bezirklichen Seniorenvertreterinnen und Seniorenvertreter herangetragen werden. Die Beantwortung erfolgt im Parlament durch die Senatorinnen und Senatoren oder deren Vertreter. Mitglieder der Fraktionen im Abgeordnetenhaus werden ebenfalls ihre Sicht zu den Themen darlegen können.
Mit dieser Veranstaltung haben die älteren Berlinerinnen und Berliner die Möglichkeit, den politischen Teilhabe- und Partizipationsgedanken zu erleben und durchzusetzen. Sie soll alljährlich die Entscheidungsträger ermutigen, ältere Menschen in der Gestaltung aller gesellschaftlichen Belange vom Wohnen, Gesundheit bis ÖPNV intensiver einzubeziehen.
Die Einladungen des Präsidenten des Abgeordnetenhauses wurden über die bezirklichen Seniorenvertretungen und die im Landesseniorenbeirat berufenen Vertreter von Berliner Seniorenorganisationen verteilt. Donnerstag, 6. Juni 2013 ab 14:00 Uhr
Abgeordnetenhaus von Berlin (Plenarsaal), Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin
Weitere Informationen:
Gemeinsame Geschäftsstelle des Landesseniorenbeirates Berlin (LSBB)
und der Landesseniorenvertretung Berlin (LSV)
Telefon
030/9018-22715 - Telefax 030/9018-22734)
Parochialstraße 3 (Raum 230 des Neuen
Stadthauses), 10179 Berlin-Mitte
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag
von 9:00 bis 14:00 Uhr
Der Moschee-Verein Ensar Camii e.V. veranstaltet auch dieses Jahr wieder zum Pfingstwochenende
ein Kinder- und Familienfest. Hüpfburg und weitere Spiele für Kinder, Musik,
Speis & Trank, und vieles mehr sollen zum gemeinsamen Feiern
einladen.
Sonntag, 19. und Montag, 20. Mai 2013
jeweils 10:00 – 20:00 Uhr
Klausenerplatz, 14059 Berlin-Charlottenburg
Kiezspaziergang durch Wilmersdorf
Der nächste Kiezspaziergang führt von der Bundesallee bis zum Dienstleistungszentrum für
Informationstechnik und Telekommunikation der Berliner Verwaltung (ITDZ
Berlin). Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei.
Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann:
"Bei unserem nächsten Kiezspaziergang verbinden wir die Erinnerung an die dörfliche Vergangenheit Wilmersdorfs mit einem Einblick in die aktuelle und zukünftige Informationstechnik der Berliner Verwaltung. Außerdem werden wir uns im Berliner Themenjahr "Zerstörte Vielfalt" auch dieses Mal wieder mit der Geschichte des Nationalsozialismus in unserem Bezirk beschäftigen.
Von der Bundesallee gehen wir durch die Wilhelmsaue, die alte Wilmersdorfer Dorfstraße [siehe auch Geschichte der Wilhelmsaue hier im Blog]. Wir werden an einer Reihe von Stolpersteinen Halt machen und uns mit dem Schoelerschlösschen, der Auenkirche, dem Blissestift und der Kirche Christi Wissenschafter beschäftigen. Ein großer Findling auf dem grünen Mittelsteifen der Wilhelmsaue erinnert heute an das frühere Dorf, wurde aber ursprünglich von Nationalsozialisten als 'Schlageter-Stein' hier aufgestellt.
In der Mannheimer Straße erinnert uns ein in den Gehweg eingelassener Gedenkstein an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die hier ihr letztes Versteck hatten, bevor sie verhaftet und ermordet wurden.
Zum Schluss besuchen wir das Dienstleistungszentrum für Informationstechnik und Telekommunikation der Berliner Verwaltung, kurz ITDZ Berlin, an der Berliner Straße 112-115. Vorstand Konrad Kandziora wird uns das Unternehmen vorstellen, das seit über 40 Jahren den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnik in der Berliner Verwaltung gewährleistet und dafür umfassende, innovative IT-Dienstleistungen zur Verfügung stellt. Den Rundgang beschließt eine Besichtigung des telefonischen Service Centers der Behördenrufnummer 115."
Samstag, 13. April 2013
Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am U-Bahnhof Berliner Straße (an der Bundesallee zwischen Berliner Straße und Badenscher Straße).
Lesung und Gespräch über Emily Ruete - "Prinzessin von Sansibar"
Eine Veranstaltung des Literatur-Salons Potsdamer Straße in Kooperation mit der Galerie Peter Herrmann im Rahmen der Reihe "Schaut sie an, die Landstraße im Städtemeer". Jubiläen der Potsdamer Straße 2012-2013". Der Eintritt ist frei.
Dr. Annegret Nippa, Prof. am Institut für Ethnologie an der Universität Leipzig
Roland Kretschmer, Rezitator
Musik: Souleymane Touré
Moderation: Sibylle Nägele und Joy Markert
>> Sie hat ein aufregendes Leben, Prinzessin Salme Said, Tochter des
Sultans von Oman und Sansibar, die den deutschen Kaufmann Heinrich Ruete
heiratet und nach dessen frühem Tod in Hamburg drei Kinder allein
großzieht und schließlich in die Kolonialinteressen von Bismarck gerät.
Ab 1879 lebt sie längere Zeit in Berlin, erst in der Verlängerten
Genthiner Straße (heute Zietenstraße), dann in der Potsdamer Straße.
Neben Artikeln für Zeitungen schreibt sie ihre "Memoiren einer
arabischen Prinzessin", Verlag Friedrich Luckhardt, Berlin 1886. Ein
großer Publikumserfolg. Das Buch erscheint wenig später auch in Paris,
London und New York.
Annegret Nippa gab die Memoiren von Emily Ruete, geb. Prinzessin Salme
von Oman und Sansibar unter dem Titel "Leben im Sultanspalast. Memoiren
aus dem 19. Jahrhundert" mit einem Nachwort versehen neu heraus.
Roland Kretzschmer arbeitet als freier Rezitator. Deutschlandweit
bekannt wurde er mit einer fünf Monate dauernden Gesamtlesung von Robert
Musils "Der Mann ohne Eigenschaften". Außerdem betreibt er die Weinbar "Les Climats", Pohlstraße 75. << Samstag, 13. April 2013 um 19:00 Uhr Galerie Peter Herrmann
Potsdamer Straße 98A, 10785 Berlin-Schöneberg
Verkehrssicherheitstag für Senioren
Die Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf und die Landesverkehrswacht Berlin laden zu einem Verkehrssicherheitstag in den Räumen der Seniorenwohnanlage Schloßstraße ein.
>> Seniorinnen und Senioren sind im Straßenverkehr, je nach Alter,
besonderen Gefährdungen ausgesetzt. Diese Gefährdungen aufzuzeigen und
zu thematisieren ist Ziel dieses Verkehrssicherheitstages.
Die Fahrerlaubnisbehörde des Landesamtes für Bürger- und
Ordnungsangelegenheiten wird über die Besonderheiten der Nutzung des
Führerscheins im Alter informieren. Die Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf und die
Landesverkehrswacht Berlin bieten zu dieser Veranstaltung Seh-,
Reaktions- und Hörtest, Vorträge zur Verkehrssicherheit und
Unfallentwicklung und eine Präsentation des „Toten Winkels“ am
Lastkraftwagen an. << Alle Aktionen finden stündlich statt. Montag, 22. April 2013 von 13:00 bis 17:00 Uhr
Seniorenwohnanlage Schloßstr. 26-27b, 14059 Berlin-Charlottenburg
Sicherheits-Workshops für Senioren Seit Beginn des Jahres bietet die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG eine Veranstaltungsreihe speziell für ältere Mieterinnen und Mieter an. Dazu finden in Seniorenwohnhäusern der GEWOBAG Workshops mit Experten des Landeskriminalamtes Berlin statt, die das Sicherheitsgefühl von Seniorinnen und Senioren nachhaltig stärken sollen. Dort erhalten die Teilnehmer fachmännische Hilfestellungen, wie sie sich effektiv vor Betrug und möglichen Angriffen schützen können. Neben wichtigen Informationen erhalten die Teilnehmer praktische Helfer wie einen mobilen Türstopper, einen Türhänger mit Notrufnummern, einen Aufkleber für die Gegensprechanlage zur sofortigen Verwendung. Bislang haben in diesem Jahr sechs von zehn geplanten Veranstaltungen in GEWOBAG-Seniorenwohnhäusern in den Berliner Bezirken Neukölln, Kreuzberg und Reinickendorf stattgefunden. Auch Interessierte, die nicht bei der GEWOBAG wohnen, sind dabei herzlich willkommen.
>> „Mit unserer Aktion zur Sicherheit haben wir den richtigen Nerv
getroffen. Die Resonanz hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen“,
sagt Kerstin Kirsch, Geschäftsführerin der GEWOBAG MB
Mieterberatungsgesellschaft mbH. „Alle Workshops waren mit
durchschnittlich 40 Teilnehmern außerordentlich gut besucht und das
Feedback der Mieter hat uns darin bestärkt, dass der Bedarf an solchen
Veranstaltungen groß ist.“ <<
Am 21. März findet in Neukölln (Seniorenwohnhaus in der Harzer Straße 29-31) die nächste Sicherheitsschulung für Senioren statt - Anmeldungen sind noch möglich.
Aufgrund der großen Nachfrage plant die GEWOBAG nun die Fortsetzung der
Sicherheits-Workshops, wieder in Kooperation mit dem LKA. Ab April
werden weitere Termine in GEWOBAG-Seniorenwohnhäusern in
unterschiedlichen Berliner Bezirken, beispielsweise im Bezirk Spandau,
stattfinden. Die genauen Daten werden in Kürze auf www.gewobag.de
bekannt gegeben. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Neue Kindertagesstätte "Kinder am Schloss"
Am 16. März 2013 wurde die Kita "Kinder am Schloss" feierlich eröffnet.
Die Kita des Trägers One World Kinder gGmbH bietet Platz für 65 Kinder.
Weiter wird auf der Internetseite mitgeteilt:
>> Ab Mai soll es
voraussichtlich eine bilinguale Gruppe mit einer deutschen und einer
französischen Erzieherin geben. Außerdem steht der Kita eine eigene
Sporthalle zur Verfügung. Spezielle Sportangebote werden entwickelt. Die
Einrichtung arbeitet nach dem pädagogischen Konzept "Pyramide", das in
den Niederlanden entwickelt wurde und insbesondere zur Integration von
Kindern mit Migrationhintergrund eingesetzt angewendet wurde. <<
Am Mittwoch, 20. März 2013 um 15:30 Uhr wird zu einem Infonachmittag eingeladen. Kindertagesstätte "Kinder am Schloss"
Spandauer Damm 20-24
14059 Berlin-Charlottenburg
39. Drumbo Cup 2013
Am Donnerstag, 21. März 2013 von 9:00 bis 14:00 Uhr, findet die Finalrunde des 39. Drumbo Cups 2013 in der Sporthalle Charlottenburg (Sömmeringstr. 29) statt.
Das Bezirksamt teilt mit:
Der von der Commerzbank unterstützte Drumbo Cup ist Europas größtes
Hallenfußballturnier für Grundschulen. Mehr als 3.000 Schülerinnen und
Schüler aus Berliner Grundschulen haben an den Bezirksturnieren teil
genommen. Am Finaltag kämpfen die sechs besten Jungen- und vier besten Mädchenmannschaften um den Sieg.
Aus Charlottenburg-Wilmersdorf konnten sich bei den Mädchen die
Grundschule am Rüdesheimer Platz und bei den Jungen die
Mierendorff-Grundschule für die Finalrunde qualifizieren.
Tennis im Bezirk für Alle
Das Bezirksamt teilt mit:
Wie in den Jahren zuvor stehen auch in diesem Jahr die in der
Harbigstr. 34 zwischen Waldschulallee und Maikäferpfad gelegenen
Tennisplätze, der Bevölkerung für eine unentgeltliche Nutzung zur
Verfügung. Abhängig von der Witterung stehen ab Montag, 8. April 2013,
vier Plätze zur Nutzung bereit.
Anmeldungen sind ab Dienstag, 2. April 2013, jeweils dienstags von
08:00 bis 10:00 Uhr, entweder direkt vor Ort oder telefonisch unter Tel.
29034298, für die jeweils laufende Woche und zwei Wochen im Voraus
möglich. Die Belegungslisten hängen dann auf der Anlage aus. Es stehen
Umkleidekabinen, Waschgelegenheiten und Toiletten zur Verfügung.
Fest der Nachbarn
Am 31. Mai 2013 steht wieder das Fest der Nachbarn an. Überall in Berlin finden an diesem Tag Nachbarschaftsfeste, organisiert durch Nachbarn für Nachbarn, statt. Ziel ist es, die Nachbarn besser kennen zu lernen und ein Gemeinschaftsgefühl zu verstärken. Das Fest der Nachbarn ist international im European Neighbours' Day eingebunden. Im letzten Jahr erreichte das Fest der Nachbarn berlinweit mindestens 4.000 Menschen, verteilt auf 36 Stadtteilfeste in ganz Berlin. Ganz Europa feiert diesen Tag und Millionen von Europäern treffen sich mit ihren Nachbarn, um das Zusammenleben in den Städten freundlicher und solidarischer zu gestalten.
>> Das Fest der Nachbarn hat eine 14-jährige Geschichte. 1999 in Paris ins Leben gerufen, weitete es sich im Jahr 2000 auf ganz Frankreich aus. 2012 wurde der European Neighbours Day 32 Ländern gefeiert und mobilisierte 10 Millionen Menschen. Die Akteure sind die Bewohner der Stadt, in diesem Fall Berlins, und ihre Nachbarn – und das bei einer unkomplizierten, harmonischen, gastfreundlichen und solidarischen Atmosphäre. Das Fest der Nachbarn findet nicht zentral an einem Punkt in Berlin statt, sondern dezentral an vielen verschiedenen Orten: im Innenhof oder im Garten eines Wohnhauses bzw. einen der unzähligen Orten, an denen Nachbarn mit Nachbarn feiern.
Jeder kann mitmachen, eine Bank raus stellen, Nachbarn einladen zum Gespräch oder zum Essen. Ziel ist es, die Bürger Europas enger zusammen zu bringen: Seine Nachbarn besser kennenzulernen ist der erste Schritt hin zu einer wahren Gemeinschaft. <<
Weitere Informationen und Anmeldungen:
* Fest der Nachbarn
* European Neighbours Day
* Verband für sozial-kulturelle Arbeit e.V.
Tucholskystraße 11, 10117 Berlin
Tel. 030 / 530 86 460
Der Berliner Kurier hat inzwischen die Mietergemeinschaft des Hauses besucht und sich über ihre Sorgen und Nöte informiert. Darüber soll voraussichtlich in den nächsten Tagen ein Artikel erscheinen..
Und auch dazu kann man sich solidarisch zeigen und die Zeitung kaufen. Vielleicht schauen Sie einfach mal in diesen Tagen bei einem Zeitungsladen im Kiez vorbei.
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf teilt mit, daß es auch 2013 wieder möglich sein wird, Sachmittel für „Freiwilliges
Engagement in Nachbarschaften“ (FEIN), allgemein Ehrenamtsmittel
genannt, zu beantragen. Dafür stehen insgesamt 63.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden u.a. Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur die in Eigenleistung erbracht werden, wie Farben für Renovierungen, Pflanzungen und die sich auf Einrichtungen und Anlagen im Bezirk beziehen, zum Beispiel Schulen, Kindertagesstätten, Seniorenfreizeiteinrichtungen, Sportanlagen oder Grünanlagen. Pro Projekt können maximal 3500 Euro gefördert werden.
Stadtrat Marc Schulte:
„Mit den Ehrenamtsmitteln konnte in den letzten Jahren viel bewegt werden Dank des überaus großen Engagements vieler Anwohnerinitiativen können mit diesen Zuschüssen wichtige Prozesse der Umgestaltung in Gang gesetzt werden oder deren Erhalt langfristig gesichert und weitergeführt werden, wie es beispielsweise die kontinuierlichen Pflegearbeiten am Brixplatz und an Jungbäumen im Gebiet Rüdesheimer Platz aus dem letzten Jahr zeigen.“
Antragsberechtigt sind alle Bürgerinnen und Bürger ob einzeln oder als Gruppe
und Initiativen (es muß kein Verein oder irgendeine Art Institution
sein!), die nicht gewinnorientiert arbeiten und für ihre ehrenamtliche
Arbeit im Rahmen der genannten förderungswürdigen Zwecke die
erforderlichen Sachmittel benötigen.
Zur Erleichterung der Antragstellung stellt das Bezirksamt ein vorläufiges Antragsformular zur Verfügung, das auf der Webseite des Bezirksamts zum Download (als PDF) bereit steht oder auch per Mail angefordert werden kann.
Anträge für Projekte in Charlottenburg-Wilmersdorf können bis Montag, 15. April 2013, eingereicht werden an:
Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
Abteilung Stadtentwicklung und Ordnungsangelegenheiten - Stadt Z 2
Fehrbelliner Platz 4
10707 Berlin
Die Berliner Polizei bittet erneut um Mithilfe bei der Aufklärung eines Raubmordes aus dem Jahr 2003 bei uns im Kiez. Der Fall gehört zu den Tötungsdelikten in Berlin, die bisher nicht oder nicht völlig geklärt werden konnten.
Heute hat die Polizei neue Suchplakate mit den aktuellen Fragen an die Bevölkerung im Gebiet ausgehängt.
Wer kann tatrelevante Hinweise geben?
Hinweise bitte an:
Landeskriminalamt LKA 117 - 7. Mordkommission
Keithstraße 30, 10787 Berlin
Tel. 030 / 4664 - 911701
oder
jede andere Polizeidienststelle
Die damalige Mieterini vom Klausenerplatz hatte 2005 auch das bezirkliche Umweltamt und das Gesundheitsamt informiert.
Daraufhin hatten Beamte eigene Ermittlungen eingeleitet, es wurden weitere Proben entnommen, Raumluftmessungen und Alt-Staub-Untersuchungen vorgenommen. Mit Schreiben vom 19.12. 2005 hatte sich eine Amtsärztin des Gesundheitsamts Charlottenburg-Wilmersdorf an die GEWOBAG (damals WIR) gewandt:
[....] ... habe ich die WIR gebeten, dass sie zukünftig die Mieter/innen
von Wohnungen mit asbesthaltigen Fußbodenplatten auf eine mögliche
Gesundheitsgefahr bei Beschädigungen/Entfernung hinweist und dass die
WIR für sachgerechten Umgang mit den Platten zu sorgen hat. [......]
Anmerkungen zum tatsächlich praktizierten Verhalten sind im letzten Beitrag "Asbest in Wohnungen (V)" zu finden.
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf hat nun gestern auf das aktuelle Geschehen mit einer Pressemitteilung reagiert.
Asbest in Wohngebäuden
In den letzten Tagen ist ein seit Jahren bekanntes Thema erneut in den Fokus geraten: Asbest in Wohngebäuden.
Gesundheitsstadtrat Carsten Engelmann:
„Asbest wurde im Bau als hitzebeständiges Baumaterial verwendet und besteht aus Mineralfasern. Werden diese Baumaterialien durch mechanische Beschädigung oder Feuchtigkeit porös, können Stäube, die kleinste Asbestfasern enthalten, freigesetzt werden. Gerade die kleineren Asbestfasern mit Durchmessern zwischen 0,5 und 1 Mikrometer können über die Luft verwirbelt werden und über das Einatmen in die Lunge gelangen.
Die gesundheitliche Beeinträchtigung durch freiwerdende Asbestfasern ist unbestritten und in einer Vielzahl von internationalen Publikationen belegt.“
Da die gesundheitlichen Risiken von beschädigten Baumaterialien in der Wohnung ausgehen, muss der Vermieter Abhilfe schaffen. Diese Ansprüche müssen privatrechtlich zwischen Mieter und Vermieter geklärt werden, das Gesundheitsamt kann dabei keine Hilfestellung leisten. Die Gefährdungsanalyse des Gesundheitsamtes ersetzt auch kein Fachgutachten, wie es bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung erforderlich ist.
In öffentlichen Gebäuden wie Schulen kann das Gesundheitsamt neben der Gefährdungsanalyse vor Ort bei Bedarf ein Monitoring der Luftbelastung mit Hilfe von technischen Messungen durchführen lassen. Allerdings geben solche Messungen nur einen momentanen und damit nicht repräsentativen Aussagewert über die dauerhafte Belastung. Meist wird im Rahmen der Ortsbesichtigung das Maß der Schädigungen bereits offensichtlich, sodass Messungen in der Regel entfallen können. Mit Hilfe der Gefährdungsanalyse kann das Gesundheitsamt dann im Rahmen der Kontaktaufnahme zur Bauaufsicht eine zügige Sanierung der betroffenen Bereiche unterstützen.
Haben Bürgerinnen und Bürger in ihrer Wohnung den Verdacht auf ein gesundheitliches Risiko durch Asbest, können sie sich durch ihr zuständiges Gesundheitsamt beraten lassen. Das Gesundheitsamt kann in einem Gespräch oder gegebenenfalls durch eine Ortsbesichtigung eine Gefährdungsanalyse vornehmen und das gesundheitliche Risiko für die Betroffenen einschätzen.
Ansprechpartner im Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf erreichen Sie unter Tel. 9029-16047.
Gestern, am 27. Februar 2013, hat sich der Ausschuss für Bauen, Wohnen und Verkehr des
Berliner Abgeordnetenhauses mit dem Thema Asbest in Wohngebäuden
befaßt und eine Anhörung durchgeführt (Wir hatten der Termin angekündigt). Dabei waren u.a. Herr Jellema vom Vorstand der GEWOBAG und Herr Leistikow von der Anwaltskanzlei Sven Leistikow & Roland Schreyeck. Viele betroffene Mieterinnen und Mieter waren anwesend, aus Schöneberg, aus Kreuzberg und auch aus unserem Kiez vom Klausenerplatz. Im ersten Teil "Asbest in Wohnungen" sind einige Bemerkungen zum damaligen Geschehen und den Einstellungen von Politikern zu finden - von Einsatz oder Ignoranz bis hin zu Zynismus.
Übrigens im rbb-Video gut zu erkennen: die ebenfalls im Ausschuss (stumm) sitzende Frau Radziwill (SPD), die so gerne eine erfolgreiche "Mission: Bundestagsmandat" in unserem Wahlkreis abliefern möchte und anscheinend weiterhin der Ansicht ist, das bisher gefahrene ganz persönliche Erfolgs-Programm von Selbstversorgung, Zuarbeit für genehme
Begünstigte, Phrasendrescherei, und Desinteresse an Mieterinnen und
Mietern (in dieser Reihenfolge) würde schon dafür ausreichen.
Noch ein Hinweis zum rbb-Video: neben dem hauptverantwortlichen Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) sitzt auf dem Podium sein Staatssekretär Ephraim Gothe (SPD). Herr Gothe ist seit dem 1. März 2012 stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat der GEWOBAG und hätte also inzwischen fast ein Jahr Zeit gehabt, das Problem, zumindest der dringlichsten Mieter-Informationspflicht, anzugehen.
Aber es sind mal wieder einzig und allein die Mieterinnen und Mieter gewesen, die das Thema mit Unterstützung von Presse und Medien und einiger wohlgesonnener Politiker auf die Tagesordnung gebracht haben.
Nochmal eine Zusammenfassung der Abläufe in den letzten Jahren:
Nach den damaligen Aktivitäten der hiesigen Mieterini wurden die Mieter am Klausenerplatz in den Jahren 2006/2007 einmalig von der GEWOBAG auf die Belastung und mögliche Gefahren hingewiesen.
Mieter in anderen Beständen der GEWOBAG wurden damals nicht informiert.
Mieter anderer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften wurden gar nicht informiert.
Nach dem einmaligen Verteilen eines Info-Blattes 2006/2007 erfolgten keine weiteren fortlaufenden Informationen, z.B. bei Wohnungswechsel/bei Neuvermietung an neue Mieter.
Erst nach dem erneuten öffentlichen Protest von Schöneberger Mietern wurden im Dezember 2012 diesmal alle Mieter (einmalig?) der GEWOBAG mit einem Merkblatt "Hinweise zum Thema Asbest" informiert.
Kurz vor Weihnachten erhielten die Mieter in der Danckelmannstraße 2 von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG die erste schriftliche Mitteilung zum diesjährigen Modernisierungsvorhaben. Angekündigt wurde ihnen darin, daß ein Verbleiben in ihrer Wohnung nicht möglich sein wird und die Wohnungen zwecks Schaffung von Baufreiheit vollständig geräumt werden müssen. Für "Schnellentschlossene" wurde ein gestaffeltes Angebot bei frühzeitiger Kündigung und Rückgabe der Wohnung bis zum 28. Februar 2013 unterbreitet:
sofortige Entlassung aus dem Mietvertrag ohne Einhaltung der Kündigungsfrist
Zahlung einer Prämie für Entschlossene
in Höhe von 200,00 Euro bei Rückgabe der Wohnung bis zum 31.01.2013
in Höhe von 150,00 Euro bei Rückgabe der Wohnung bis zum 15.02.2013
in Höhe von 100,00 Euro bei Rückgabe der Wohnung bis zum 28.02.1013
Übernahme der Umzugskosten und Organisation des Umzugs durch ein beauftragtes Unternehmen der GEWOBAG innerhalb Berlins
oder
Zahlung einer Umzugspauschale (je nach Wohnungsgröße zwischen 500,00 bis 700,00 Euro bei Selbstorganisation des Umzugs)
unentgeltliche Sperrmüllentsorgung
Am 7. Februar 2013 wurde den Mieterinnen und Mietern die offizielle Modernisierungsankündigung zugestellt: eine bis zu 28-seitige "Ankündigung von Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten gemäß § 554 Abs. 1-5 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)". (Siehe auch Beispiel Modernisierung 2012)
Als gesamte Bauzeit wird der Zeitraum vom 08.05.2012 bis zum 20.12.2013 angegeben und für die Arbeiten an den Wohnungen vom 10.06.2013 bis zum 19.07.2013.
Bei dem Haus Danckelmannstraße 2 handelt es sich mietrechtlich um einen Neubau (Baujahr 1962/63).
Die voraussichtliche Erhöhung der Miete aufgrund der Modernisierung (Modernisierungsumlage nach § 559 BGB) wird angegeben.
Hier ein Beispiel:
Grundmiete vorher 159,60 Euro - Änderung 137,53 - Neue Grundmiete 297,13 Euro
(Das entspricht unter Berücksichtigung der Wohnungsgröße von ca. 30 m2 einer Erhöhung um ca. 4,50 Euro pro Quadratmeter und insgesamt um eine Erhöhung von ca. 86 % der Grundmiete.)
Insgesamt ergibt sich aus den uns bisher bekannten weiteren Wohnungen ein vergleichbarer Eindruck: Eine durchschnittliche Erhöhung der Kaltmiete von derzeit etwa 5,30 bis 5,60 auf ca. 9,50 bis knapp unter 10,00 Euro pro Quadratmeter und entsprechenden Steigerungen von bis zu ca. 90 Prozent.
Letzten Donnerstag fand eine von der GEWOBAG einberufene Mieterversammlung statt. Dabei wurde auf einer Projektionsfolie eine nötige Entmietung der obersten Etage dargestellt, da zu den geplanten Wohnungsmodernisierungen, weiteren Innen- und Außenarbeiten (Wärmedämmung), zusätzlich eine Aufstockung des Gebäudes um ein weiteres Stockwerk erfolgen soll. Weiter wurde von den Vertretern der GEWOBAG mitgeteilt, daß den Mietern Umsetz- oder Ersatzwohnungen im Kiez angeboten werden sollen. Ebenso sollen alle Mieter aufgesucht werden, um mit ihnen individuelle Modernisierungsvereinbarungen abzuschließen, die dann die offiziellen Modernisierungsankündigungen ersetzen sollen.
Die Mietergemeinschaft Danckelmannstraße 2 wird sich am kommenden Donnerstag erneut im Mieterclub treffen, um ihr weiteres Vorgehen zu beraten. Einzelne Mieter haben sich bereits mit empörten Protestschreiben an den Vorstand der GEWOBAG gewandt und Rechtsanwälte eingeschaltet.
Am 27. Februar wird sich der Ausschuss für Bauen, Wohnen und Verkehr des Berliner Abgeordnetenhauses mit dem Thema Asbest in Wohngebäuden befassen und eine Anhörung durchführen. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen möchte mit Sachverständigen und dem Senat diskutieren, wie groß in Berliner Wohngebäuden die Gesundheitsgefahr ist, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen und wie die Wohnungsunternehmen eine bessere Mieterinformation organisieren können.
Zu dieser Sitzung sind Betroffene und Interessierte herzlich eingeladen (Einladung zu der Sitzung). Besucher mögen sich wegen des großen öffentlichen Interesses bitte vorab
anmelden beim Besucherdienst unter Telefon: 030/2325 1064 oder über das Internet.
Mittwoch, 27. Februar um 14:00 Uhr
Abgeordnetenhaus von Berlin (Raum 311)
Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin
Aus Anlaß des 10-jährigen Bestehens veranstaltet der Verein "Knobellotte" als ein Träger der Freien Jugendhilfe (am Mittwoch, 20. Februar 2013 ab 9:00 Uhr)
im Mädchen-Treff und Familien-Zentrum in der Düsseldorfer Straße 3 eine
Fachveranstaltung zum Thema Soziale Gruppenarbeit im Rahmen der Kinder-
und Jugendhilfe und hat dazu die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
Jugendamtes und weitere Fachkräfte eingeladen.
Der Verein kann auf eine Erfolgsgeschichte der Sozialen Gruppenarbeit
zurückblicken, die sich 1993 als damals neue Form der Sozialen Arbeit
mit Kindern und Familien in Charlottenburg etablierte, 2001 mit der
Vereinsgründung verstetigt wurde und sich seitdem kontinuierlich
entsprechend den fachlichen und gesellschaftlichen Erfordernissen
weiterentwickelt hat. (Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf)
Derzeit werden insgesamt sieben Soziale Gruppen, Sozialpädagogische
Betreuungshilfe, Sozialpädagogische Familienhilfe, Begleiteter Umgang
(nach § 18 SGB VIII), sowie Elternkurse nach dem Konzept "Starke Eltern -
Starke Kinder" angeboten.
Der Verein Knobellotte e.V. hat drei Standorte in Charlottenburg. Davon befinden sich zwei direkt bei uns im Kiez am Klausenerplatz:
Zwei Presseartikel sind kürzlich erschienen, die sich mit unserem Quartier am Klausenerplatz beschäftigen. Das dürfen alle Mieterinnen und Mieter als Anerkennung betrachten, die im letzten Jahr den ersten Versuchen zur massiven Vertreibung aus ihrem Wohngebiet erfolgreich getrotzt haben.
Das Gebiet war schon vor dem Krieg ein querulantisches Viertel und daran hätte sich wenig geändert, schreibt die Berliner Morgenpost (vom 27.01.2013) und von einer charmanten Umgebung mit einer sozial intakten, beinahe heimelig wirkenden Nachbarschaft:
Rund um Klausenerplatz, Nehring- und Seelingstraße hat sich seit den
umfangreichen Sanierungsarbeiten in den 70er- und 80er-Jahren ein
Gemisch aus Familien, Migranten, Alten und Jungen, Mittelstand und
sozial Schwachen gebildet, das bis heute überdauern konnte."
und weiter:
Die Kämpfe und Erfolge gegen Abriss und Luxussanierung der Altbauten haben ein besonderes Milieu geschaffen, nun will man auch dem akuten Gentrifizierungsdruck widerstehen."
Erfolgreich gewehrt. Dies ändert nicht nur die soziale Zusammensetzung ganzer Quartiere, es schlägt sich auch negativ im nächsten Mietspiegel nieder.
....
Auch deshalb leiden Kieze mit bislang günstigen Mieten unter zunehmendem Sanierungsdruck. Ein Beispiel ist das Gebiet rund um den Klausenerplatz. Hier hatte sich 1973 die erste Berliner Mieterinitiative „Sanierung ohne Verdrängung“ gegründet. Nach vielen Jahre der Ruhe begann die GEWOBAG 2011 erste Sanierungsankündigungen zu verschicken. Angst vor Mieterhöhung machte sich breit. Und schweißte die Mieter zusammen.
So konnten sich die Hausgemeinschaften Selingstraße 51 und 53 erfolgreich gegen die angekündigte Komplett-Sanierung wehren. Jetzt sollen, wie in den Häusern Sophie-Charlotten-Straße 83 und 85, nur die wirklich schlimmen Mängel behoben werden. Dieser kleine Erfolg ändert allerdings nichts daran, dass die Haushalte in Charlottenburg-Wilmersdorf im Schnitt knapp 30 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Bruttokaltmiete aufwenden müssen. Damit liegen sie deutlich über dem Gesamtberliner Wert von 25 Prozent. Und dabei sind die Ausgaben für Heizung und Warmwasser noch nicht mal enthalten.
Sie sehen also liebe Nachbarn, daß sich etwas machen läßt. Wie sie sich auch bezeichnen - ob sie sich SPD, Grüne, oder sonstwie nennen, um ihr Vorhaben zur Verdrängung der Mieter rigoros umzusetzen. Ob sie dabei zusätzlich als trojanisches Pferd auftauchen und zu täuschen versuchen, oder sich als "Zuarbeiter" hinter irgendwelchen Bezeichnungen tarnen - Sie, liebe Mieterinnen und Mieter können die Entwicklung des Kiezes beeinflussen. Das Rezept für den gallischen Trank dazu lautet: Zusammenhalt und Solidarität.