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Neuer Vorstand bei der GEWOBAG (WIR)

oder neue Besen kehren gut! (?)


In der Geschäftsführung des GEWOBAG-Verbundes und damit auch bei der WIR (ca. 65% der Häuser in unserem Kiez gehören zur WIR) hat es einen größeren Wechsel gegeben.
Für Stefan Grzimek kam der neue Geschäftsführer, bzw. das neue Vorstandsmitglied Hendrik Jellema und hat am 1. Februar 2007 die Leitung der Bereiche Bestandsmanagement, Technik, Innenrevision und Öffentlichkeitsarbeit übernommen.
Eine Vorstellung mit seinem Werdegang ist auf der Webseite der GEWOBAG zu finden.

Für den bisherigen Prokuristen Wolfram Tarras leitet seit dem 1. April 2007 Sonja Weber das Bestandsmanagement, also den Hausbewirtschaftungsbereich des GEWOBAG-Konzerns. Siehe auch dazu eine Vorstellung auf der Webseite der GEWOBAG.

Der Mieterbeirat vom Klausenerplatz hatte beide zum Kennenlernen und zu einem ersten Gespräch eingeladen.
Sie hatten die Einladung sofort angenommen und am letzten Dienstag traf man sich gemeinsam im Kiezbüro in der Seelingstraße.
Am nächsten Tag gab es gleich die nächste Gelegenheit, am Mittwoch war das Treffen aller Mieterbeiräte des GEWOBAG-Verbundes mit der gesamten Geschäftsführung in der Zentrale am Bottroper Weg in Reinickendorf.

GEWOBAG-Zentrale im Bottroper Weg 2

Als Mitglied des Mieterbeirates vom Klausenerplatz war ich dabei und hier meine ersten Eindrücke.


Hendrik Jellema ist Holländer, oder vielleicht besser Niederländer, wie er uns verriet. Er kannte Berlin bevor er von der GAGFAH aus Nordrhein-Westfalen kommend diesen Posten übernahm, Berlin sei für ihn eine faszinierende Stadt.
Sonja Weber kommt aus der GEWOBAG selbst, kennt also "den Laden" bestens.

Der GEWOBAG-Verbund

Wir waren der erste Mieterbeirat den er in seiner Laufbahn kennenlernte, sagte er, aber er freue sich darüber.
Er komme ja auch direkt von den "Heuschrecken" (der GAGFAH-NILEG Immobiliengruppe - die GAGFAH wurde 2004 durch den Private Equity Fonds Fortress übernommen), allerdings sei seine Entscheidung dazu ganz bewußt getroffen worden. Ein landeseigenes "Öffentliches" Wohnungsbauunternehmen bedeute für ihn mehr menschliche und soziale Verantwortung als nur auf maximalen Profit und Rendite zu setzen.
In der Tat hörte ich Einiges, was so noch nicht von einem Geschäftsführer der WIR gesagt wurde.
Es sei z.B. ziemlich selbstverständlich wenn Mieter sehr emotional bei Unzufriedenheit reagieren würden. Wohnen, also das Dach überm Kopf, sei doch schließlich eines der elementaren Grundbedürfnisse, quasi ein Grundrecht der Menschen.

Weiterhin sind seine zentralen Ziele, Kundenfreundlichkeit und Service. Jeder Angestellte des Unternehmens hätte das zu begreifen, werde ggf. geschult, die Mieter sind die Kunden und bezahlen schließlich auch ihre Gehälter. Das werde auch mit geeigneten Maßnahmen überprüft werden.
Mieterbeiräte findet er ausgezeichnet und will das stärken und ausbauen. Es soll ein Informationsfluß sichergestellt werden, aus den Kiezen oder Wohngebieten heraus, auch über die Mieterbeiräte, weiter über deren Kontaktpersonen bei der GEWOBAG und über die regionalen Geschäftsstellen zum Vorstand. Auch wird das Unternehmen weiterhin soziale Projekte und Initiativen in den Kiezen unterstützen.

Ein vorläufiges Fazit:
Beide waren sehr freundlich und auch schwierigen Themen durchaus aufgeschlossen.
Natürlich sind alles erstmal nur "schöne Worte". Taten müssen folgen und Beweise der Ankündigungen müssen im Alltag erbracht werden.
Ein Mieterbeiratsmitglied sagte auf der Versammlung zu ihm: "Wenn sie auch nur 50% Prozent dessen erreichen würden, was sie hier verkündet haben, hätten sie viel erreicht."
Ich würde sogar noch weiter runtergehen. Wenn nur 10% davon umgesetzt würden, hätten wir eine neue Wohnungsbaugesellschaft!

Ich habe auch keinerlei Illusionen nicht auf Granit zu schlagen, wenn es erstmal an die wirklich harten Themen geht, wie z.B. die viel zu hohen Mieten und Betriebskosten und die unerträglichen Zustände bei den sog. §17 Häusern.
Wir werden sehen.
Herrn Grzimek und Herrn Tarras weine ich jedenfalls keine Träne nach, sie waren zum Teil, auch im Umgang unerträglich.
Es kann eigentlich nur besser werden, der erste Eindruck ist positiv und eine Chance haben sie als "Neue" auf jeden Fall verdient.
Herr Jellema hat zugesagt, daß er auch diesen Themen nicht aus dem Weg gehen wird und auch ganz selbstverständlich zu möglichen Mieterversammlungen kommen wird und sich immer den Mietern stellen wird.

Ein Mieter sagte mir in der letzten Sprechstunde des Mieterbeirates, man würde schon etwas "frischen Wind" spüren.
Ich denke noch ein wenig zu früh - aber schön wärs ja!
Bei einer Sache die unseren Kiez betrifft, hat Hendrik Jellema jedenfalls schonmal seine Handschrift erkennen lassen.
Im letzten Kiezblatt gab es eine Ankündigung zu einem neuen Kiezer Verein, dem "Divan". In den alten "Manns-Laden" würde man einziehen und die WIR hätte sich entschlossen ihnen diese Räume anzubieten und umfangreiche bauliche Maßnahmen vorzunehmen.
Dazu Herr Jellema in etwa: "Ich unterschreibe doch nicht einfach einen Knochen den man mir vorwirft, ohne daß ich weiß, was für ein Kopf da dran hängt, ob es ein Saurier- oder Raubtierkopf oder sonstwas ist.....!"

Wir werden sehen, was dieser Wechsel tatsächlich bringen wird
Erhoffen wir für unseren Kiez das Beste !

- Kiez, Menschen im Kiez, ZeitZeichen - 21. April 2007 - 20:06
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ein Kommentar

Nr. 1, Marcel, 24.04.2007 - 22:02
Ein sehr lesenswerter Artikel. Besonders mit den 10% find ich gut.

Mal abwarten was nun genauers passiert. =)

Marcel

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