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Offener Brief an die Verursacher!

Dass die Zufahrt zu unserem Kiez eingeschränkt wurde, ist ja schon von Maho aufgegriffen worden.

Daraufhin erhielten wir am Samstag (gegen 06:25 Uhr), also Tage nach der Aktion, diese Mail von H.V. die ich nun hier veröffentliche und zu der ich ein paar Fragen habe!

Liebe Nachbarn und Mitstreiter für einen verträglicheren Verkehr im Kiez,

vor zwei Monaten gab ich eine Anregung in die Gremien, und zwar in kurzer Abfolge ins Kiezplenum, den Verkehrsausschuss des Bezirks und an das Wirtschafts- und Ordnungsamt des Bezirks. Die Anregung sah die Verlagerung des Parkplatzsuchverkehrs des Weihnachtsmarktes aus dem Kiez heraus in den abends ungenutzten Bereich des früheren Klinikviertels hinter dem Schloss vor.

Dem Kiezbündnis-Plenum hatte ich angeboten, ggf. selbst die Themen in die Instanzen zu tragen. Das Ordnungsamt zeigte sich schnell als zuständig und als interessiert, allerdings wurden immer wieder inhaltliche Zuarbeiten nötig, so dass meinerseits vieles andere liegen blieb, auch diese Info an Euch (Meine Rundmails bzgl. SDB und S-BhfWestend idR hatten keine oder geringe Resonanz, da wollte ich nicht schon wieder eine Bürgerinitiative starten).

Wie im Anhang zu sehen, ging mein Interesse dahin, den völlig sinnlosen Parkplatzsuchverkehr der autofahrenden Weihnachtsmarktbesucher raus aus dem Kiez hin zu den vielen abends und am Wochenende ungenutzten Parkplätzen im Klinikviertel nördlich des Spandauer Damms umzulenken.

Dies wollte und will ich mit einer umfangreichen Wegeleitung erreichen, also überall Hinweise auf die ersehnten Stellplätze aufstellen. Unterstützt werden muss die Maßnahme durch eine Maßvolle Abschottung unseres Wohnviertels.

Das Ordnungsamt holte Gutachten der übergeordneten Polizei ein, in denen in halbherzigen Bedenken von der Empfehlung der Parkplätze abgeraten wurde (Sackgasse, teilweise Privatflächen etc), somit der Kern meines Anliegens dort nicht durchkam. Das Ordnungsamt lud zum Runden Tisch ein mit örtlicher Polizei und Veranstalter Werbeteam – es kam ein JEIN heraus, wir (jetzt Kiezbündnis) wurden als Antragsteller angesehen und sollten mit den Supermärkten deren Logistik klären, einen Beschilderungsplan vorlegen und mit der örtlichen Polizei klären.

Die Märkte habe ich mehrfach aufgesucht, für die jeweiligen Schichtleiter war es jeweils komplett neu und eigentlich ziemlich egal und die Lieferanten sollten doch selbst regeln, wie sie so durchkommen – jedenfalls kam raus, dass fast nur wendige Kleinlaster liefern und bei Aldi 2-3 mal die Woche morgens ein Sattelzug mit Hänger auslädt. Herr Eder als zuständiger örtlicher Polizist war voller Begeisterung und hatte eigentlich schon auf Vorstöße zur Verkehrsregelung gewartet – meine Vorschläge deckten sich mit seinen und es ließen sich viele Details verbessern. Grundsätzlich sollten einzelne Einbahnstraßen verhindern, dass sich wieder endlose Autoschlangen aus mehreren Richtungen an Engstellen rettungslos festfahren. Die wichtigste Optimierung war die Antwort auf die Frage, wo denn die ankommenden Parkplatzsucher bleiben, wenn sie am SpDamm und entlang der Schlossstr abgewiesen werden, also entweder weiter südlich in den Kiez eindringen, oder wenden und über die ohnehin überlastete Kreuzung SpDamm/Schlossssstr weiterfahren; die Antwort war die Mausefalle, mit der die Blechlawine in die Neufertstraße reingelassen wird, von dort aber nicht ins Kiez weiter darf und auch schon in die richtige Richtung zum Klinikviertel gelenkt wird. Nach meinen jüngsten Beobachtungen sehe ich mich bestätigt: obwohl kein Schild steht, wirkt die Straße wie ein Magnet.

Was jetzt noch fehlt, ist mein ursprüngliches Ansinnen der Wegeleitung zu den leeren Parkplätzen, zu der ich Plakataufsteller mit jeweiligem Richtungspfeil vorgeschlagen hatte (Es ist ja gerade kein Wahlkampf). Die Behörden hatten sich auf die Einbahnbeschilderung fixiert, was mich ohnehin als behördlicher Akt nicht mehr weiter angeht. Die Antwort auf die Wegeleitung kam erst, als ich dem Abteilungsleiter die Gretchenfrage dazu stellte: Der Stadtrat rief mich an und erklärte, dass er aufgrund des Bedenkenschreibens der oberen Polizeibehörde die Wegeleitung nicht offiziell erlauben oder selbst durchführen kann, dass er aber die Aktion sehr gern sehen würde und seine Leute meine Plakataufsteller auf jeden Fall dulden werden.

Inzwischen habe ich endlich die Aufsteller, ziehe Großkopien im Copyshop, kleistere – und die ersten Tafeln stehen Sophie/Ecke SpDamm. Hoffentlich funktioniert alles technisch: der viele Regen könnte die Plakate lösen, der Wind die Aufsteller wegblasen und durch Vandalismus könnten die Tafeln so verdreht werden, dass der Richtungspfeil in die falsche Richtung geht. Da ich an allen Wochenenden auch noch der Weiterbildung fröne, habe ich zu wenig Zeit dazu, es dauert etwas länger, als es sollte (und eigentlich wollte ich ja nur eine Anregung gegeben haben).

Es gab leider auch einen Kolalateralschaden, da ein Laden innerhalb des Kiez mit überregionaler Kundschaft sich über Gebühr abgeschnitten fühlt, hier versuche ich zu vermitteln.

Und wer jetzt Lust bekommen hat, zu kopieren, mitzukleistern und aufzustellen, derdie schreibe mir oder rufe mich an, es wird wohl noch 1-2 Wochen Aktion geben, nach Weihnachten muss abgeräumt werden.

Es grüßt Euch H

Sehr geehrter Herr V., liebe Vertreter des Kiezbündnisses:

Wie arrogant seid Ihr eigentlich? Wer gibt Euch das Recht zu entscheiden was gut für den Kiez sein soll? Und wieso wird nicht mal der Kiez darüber informiert? Gibt es für Euch den Begriff "Demokratie" nicht mehr? Woher nehmt Ihr Euch das Recht Entscheidungen für und über den Kiez zu fällen? Und wieso sprecht Ihr von "Kollateralschaden"? Ihr wisst schon was das bedeutet oder?

Wieso gab es keine Plakatierung mit den Ideen? Wieso wurde nicht zu einer Besprechung geladen?

Und liebe Vertreter des Bezirksamtes:

Wieso werden einfach Ideen einer Handvoll Leute (wenn es überhaupt soviele waren) direkt ohne irgendwelche Beteiligung der Betroffenen umgesetzt? Darf nun jeder Hinz und Kunz bei Euch Vorschläge zur Strassenordnung machen und Ihr setzt die sofort um? Wäre ja mal etwas! So direkt der kurze Dienstweg. Sowas will der Bürger ja!

Und lieber H.V., ich würde doch gerne wissen, woher Sie sich das Recht nehmen, sowas alleine zu entscheiden und das alles zu organisieren.

Diese Arroganz, die sich nicht nur durch diese Aktion darstellt, sondern auch noch in dieser Mail widerspiegelt, die, ich möchte noch einmal daran erinnern, erst nach dem sog. Kollateralschaden geschickt wurde und nach dem wir hier darauf aufmerksam gemacht haben, spricht Bände. Ich persönlich würde mich in Grund und Boden schämen, die Demokratie und die Bürger unseres Kiezes und ganz besonders das Gewerbe so mit Füßen getreten zu haben. Wir sprechen hier nicht nur von einem Laden, sondern von mehreren. Es hat sich nur eine Ladenbesitzerin aufgerafft und will was unternehmen! Das sollten alle machen!

Und es sollten sich alle mal überlegen, ob man diesen Diktaturhaufen noch weiter unterstützen möchte!

Über eine Antwort Ihrerseits würde ich mich freuen, bezweifle aber, dass hier jemals ein Kommentar mit einer Antwort vom Kiezbündnis, H.V. oder gar dem Bezirksamt erscheinen wird.

Gruß,

Marcel

- Gesellschaft, Gewerbe im Kiez, Kiez, Politik - 30. November 2009 - 20:40
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sieben Kommentare

Nr. 1, maho, 01.12.2009 - 00:55
Unglaublich, Fassungslosigkeit macht sich breit. Doch bevor ich mich dazu “übergebe”, vielleicht meldet sich ja doch noch einer der “Verursacher”, noch einige Fakten:
Ob ein Polizeibeamter voller Begeisterung war, weiß ich nicht. War ja auch nur ein “Runder Tisch” – kein “Offener Tisch”. Ich habe mit vier oder fünf Beamten gesprochen, wie geschildert – und diese hatten den Hals aber gestrichen voll. Das haben sie klar und deutlich rübergebracht.
Fast nur wendige Kleinlaster liefern hier? Wie bitte?
Und der “....schaden”. Wie verachtend seid ihr eigentlich? Gestern hat man dieser älteren Dame, die auch noch gerade einen Trauerfall in der Familie hat, ein kleines Plakat (Größe etwa A3) “Zufahrt zu ….” vor die Nase gelegt. Das könne sie ja nun ankleben. Was für ein Haufen arroganter, verachtender Hinterzimmer-Selbstgefälligkeit seid ihr eigentlich?

Eigentlich keine Zeit, für eine Anwohner- und Gewerbe-Versammlung schon gar nicht (beschäftigt das Kiezbündnis keine 1-Euro Jobber-Gruppen mehr? – Fehlt es etwa an aktiven Mitgliedern? – Warum hat die große und rührige Verkehrs-AG das nicht übernommen? – Keine Unterstützung der so professionellen Gebietskoordination, ist dort etwa der Etat aufgebraucht?), aber Fotos machen und rumlaufen und mit sooo vielen reden – was für ein Haufen gequirlte Sch… ist das denn?

Interessant auch, daß die Mail ausgerechnet danach kam, als der Name des Stadtrats ins Spiel kam.

Ich habe auch bisher nicht einen Gewerbetreibenden gesprochen, der sich positiv geäußert hat. Sie wehren sich (leider!) bloß nicht so sehr.
Sie fahren nämlich einfach an den Schildern vorbei. Wie viele andere und ihre Kunden auch. Die Sperrschilder werden auch einfach zur Seite gedreht. Schon mal gesehen?
Aber vielleicht habt ihr ja einen Deal mit dem SPD-Ordnungsamt-Stadtrat? Spürte dieser etwa die großen zusätzlichen Einnahmen zum friedlichen Fest? Seid ihr daran beteiligt? Stellt Ihr dafür auch schön brav Spendenbescheinigungen aus? Ja?
Denn ohne ständige Überwachung ist das ja eh der einzige Schwachsinn – oder?

Das mit den Parkhinweisen ist sicher eine gute Idee. Hätte das nicht vielleicht gereicht?

Eure Einstellung und Euer Verhalten kommt mir jedenfalls einfach nur und schlichtweg widerwärtig vor.
Nr. 2, A.Baun, 07.12.2009 - 15:53
Das ist sicher nicht ernst gemeint, dass Sie Herr V. mangels Zeit – wg. Weiterbildung – wesentliche Hinweise nicht kleben können, gar Angst vor Regen haben und das große Kiezbündnis offensichtlich null Unterstützung geben kann.
Ein trauriger und peinlicher Witz ist dies alles. Warum geben Sie sich für solche Aktionen her, wenn Sie diese nicht leisten können? Positiv immerhin, das nun Erhellendes zu erfahren ist, wie komplex die Materie ist! Nur, wenn das Kiezbündnis nichts für Sie leisten kann, was machen Sie denn dann da? Ist das Kiezbündnis nun beteiligt mit guten Ideen oder ist hier wieder mal klassischen Blendwerk aufgebaut worden? Lassen Sie es doch einfach, wenn Ihnen keiner hilft, fangen Sie nichts an, was Sie nicht im Griff haben.
Sollen die das regeln, die wir dafür bezahlen, und wenn das Bezirksamt Hilfe braucht, kann es ja bei Klaus Betz anrufen und fragen, ob sie helfen können – und falls nicht – dann sollen die Ämter das regeln. Ihre Hilfe, Herr V. ist dann willkommen, wenn Sie das auch umsetzen, was Sie zugesagt haben – eine bessere Verkehrslenkung.
Was Ihre Informationspolitik betrifft, so hat die Note 4- Ihren Fleiss und Ihre positives Ansinnen, mehr als berücksichtigt. Das Umfeld im K-Bündnis scheint auf Sie abzufärben. Vielleicht lernen Sie jetzt etwas, was viele K-bündler erleben mussten: Die "guten Ideen" kommen immer von denen, die nichts dafür tun wollen. Die Arbeit müssen die anderen machen, da haben dann die Chefs keine Zeit (Fussball, Termine, Kiezarbeit in geselliger Runde). Doch die Last wird auch geteilt, wenn die Erfolge dann die lokale Prominenz anzieht, lieber Herr V., bleiben sie ruhig zu Hause: Unser Klaus und die Gebietskoordination müht sich redlich die Früchte Ihrer Arbeit in die eigene Tasche zu stecken.
Nr. 3, H., 15.03.2010 - 01:11
Diskussionsabend über Verkehr im Kiez:
Im vergangenen November/Dezember hatten sich einige Blog-Teilnehmer darüber beklagt, dass die von mir bei den zuständigen Behörden angeregte Maßnahme zur Beruhigung des Parkplatzsuchverkehrs während des Weihnachtsmarktes ohne allgemeines Plebiszit umgesetzt wurde. Das Thema Verkehr löst ja immer wieder Diskussionen aus, zu einer solchen hat jetzt das Kiezbündnis für Di, 16.März2010 um 19:30 ins Kiezbüro eingeladen. Ich werde dort auch hingehen, um mehr über Verbesserungsmöglichkeiten beim Verkehr im Kiez zu erfahren. Bei Bedarf diskutiere ich gern noch mal über den Weihnachts-Parkplatzverkehr – kommt und bringt Euch ruhig auch mal persönlich ein. H.
Nr. 4, maho, 16.03.2010 - 00:45
Danke für die Einladung,
Was mich persönlich betrifft, würde ich jederzeit an einer solchen Veranstaltung teilnehmen. Allerdings nicht in diesem Raum. An einem “anständigen” Ort bitte, mit Verlaub, sehr geehrter Herr H. (oder Frau H. ?)
Nr. 5, H., 22.03.2010 - 07:26
Liebe Frau MaHo, den Veranstaltungshinweis hatte ich Dir ja über den Mailverteiler bereits direkt geschickt. Meine Info auf Deiner Seite galt denen von Deinen Mitlesern, die nichts mit Deinen persönlichen Antipathien gegenüber einzelnen Nachbarn zu tun haben. Da Du nun nicht selbst von der Diskussion berichten kannst, für die Mitleser mein kurzer Bericht: Der Film von 1978 zeigte, wie sehr der Kiez damals ganz zur Freude der Anwohner verändert wurde, und wie viele Themen der Verkehrsbelastung von vor 1978 auch heute wieder aktuell sind. Diskutiert wurden anschließend viele ernstzunehmende Themen zu Parken und Geschwindigkeit, sowie die Zukunft der Knobelsdorffstraße. Mit Rückblick auf Eure Reaktionen zum Weihnachtsmarktparken könnt Ihr Euch zeitig äußern zur Knobelsdorffstraße, zu deren Wiedereröffnung im nächsten Jahr viele beteiligte Parteien bereits jetzt ganz sachlich die Meinung kundtun. H.
Nr. 6, maho, 23.03.2010 - 02:14
Is ja gut,
ein Rückschluß auf die E-Mail lag nah. Ein definitiver Beweis zur Verbindung mit dem Kommentar war das allerdings nicht. Nun wissen wir es genau – wozu doch eine kleine Provokation so gut sein kann.

Also Herr H.
Kümmere Dich um Straßen und Verkehr. Das ist eine gute und wichtige Sache. Noch viel besser wäre es, wenn solche Punkte wie zum Weihnachtsmarkt öffentlich und mit allen Betroffenen besprochen werden.

Immerhin kannst Du Dich hier verbreiten. Auf der anderen Seite wird aussortiert und zensiert. Mach einfach mal die Augen auf und schalte das Hirn ein.

“Persönliche Antipathien gegenüber einzelnen Nachbarn” Ach Gottchen. Ich treibe hier keine kleine niedliche Kinderkacke gegen Privatpersonen. Es geht um Personen, einzig allein in ihrer öffentlichen Funktion als Parteimitglieder, als Vereinsvorsitzende oder Empfänger von staatlichen Steuermitteln. Privatleben geht mich nichts an – ob ich jemand privat mag oder nicht, verbreite ich nicht öffentlich.

Es handelt sich um gewisse Lügner und Betrüger in ihren jeweiligen genannten öffentlichen Funktionen, um es mal klipp und klar zu benennen. Personen, die andere hintergehen, austricksen, ihre betrügerischen Machenschaften treiben. Das ist meine Meinung und das kann ich jederzeit belegen und viel davon davon ist hier im Blog schon zu verfolgen. Es würde ihnen auch freistehen, es sachlich zu widerlegen, was bisher nicht erfolgt ist. Ich werde mich auch bemühen, das zukünftig noch viel klarer zu benennen und zu beweisen. (Sicher auch immer mal wieder auf die satirische Art – aber da steckt schon stets eine ganze Menge Ernsthaftigkeit drin. Wie es Satire von anderen Leuten und Medien ja auch so in sich hat.) Das mit dem “anständigen Raum” habe ich z.B. absolut ernst gemeint. Man muß halt schon mitdenken – den Rest kann man selber nachfragen und persönlich überprüfen – wenn man möchte. Viele andere hier im Kiez wissen das schon und haben es selbst herausgefunden. Wenn Du es nicht schnallst oder nicht begreifen willst – dann ist es Deine Sache. Frag doch zum Beispiel einfach mal Dein Herzchen SPD-Klausi-Mausi nach einem gewissen Plenum.. er wird schon wissen, was ich meine.

Und dann solltest Du hier auch dazu sagen, daß ich Dich zu einem Kaffee eingeladen hatte, um Dir das zu erklären. Du hast die Einladung nicht angenommen. Das ist auch allein Deine Sache.

Berichte hier sachlich über die entsprechenden Aktivitäten, wenn Du möchtest. Ansonsten: benenne die Dinge korrekt, dazu gehörst auch Du selbst. Alles andere ist nur Feigheit und vorgeschobener Lullerkram. Dann kann ich Dich persönlich ernst nehmen. Ich habe Dich früher ernst genommen und fand die damalige Initiative ganz hervorragend. Ich habe sogar noch lange geschwiegen, daß Du Dich noch immer weiter als Sprecher einer Bürgerinitiative in SPD-Postillen ausgegeben hast, die es schon gar nicht mehr gab – zu dem Zeitpunkt gab es jedenfalls schon seit längerer Zeit keine Treffen mehr.
Aber vielleicht ist es ja genau diese Einstellung, die so sehr zu den gewissen Leutchen paßt, ihnen ganz genehm ist, wie sie es schon mit so vielen anderen gemacht haben. Hier soll Dein Name nicht auftauchen – oh je, huhu – bei der SPD gibst Du Dich gern kund.
http://www.spd-klausenerplatz.de/docs/in..

Das paßt schon zusammen ….
Schade.
Nr. 7, A.Baun, 25.03.2010 - 12:09
Etwas mehr Sachlichkeit wäre schon geboten. Und da sind die Fakten schon ganz hilfreich.
1. Die Verantwortung für dieses Verkehrschaos liegt bei den Verantwortlichen des Weihnachtsmarktes. Dies sind also die Schlösserstiftung und der beauftragte Organisator und außerdem die Behörden, die den Markt genehmigt haben.
Sie sollten die ersten sein, die dafür eine Lösung finden.
2. Auch die Leidtragenden sind klar: Die Menschen, die im Kiez wohnen, die mit zugeparkten Bürgersteigen und erhöhten Verkehrsaufkommen leben müssen – und natürlich auch die Gewerbetreibenden.
Weitere Fakt: wirklich chaotisch ist es nur am Wochenende.
Und dann gibt es nun das Kiezbündnis, den Bürgerverein mit der Verkehrs- AG, der jede Menge 1,50 € Jobber beschäftigt, bestens vernetzt ist mit den Rathaus-Oberen und den örtlichen Behörden.
Und natürlich: es gibt ein Problem und zwar ein großes!!! Das Chaos droht nicht nur – nein – es besucht den Kiez fast zwei Monate im Winter – jedes Wochenende vom Nachmittag bis in den späten Abend.
Jetzt werden die Fakten schon etwas unklarer:
Das Kiezbündnis nimmt sich des Problems halbherzig an, macht etwas, es initiiert eine Idee einer Verkehrslenkung (siehe letztes Kiezblatt) und macht dann gar nichts mehr.

Nun kommt Herr H. ins Spiel. Offensichtlich hat er nicht nur ein Konzept, Muße die Amtsseite zu konsultieren, sondern er hat auch Tatkraft und schafft tatsächlich durch eine mehr oder minder als geduldete Beschilderung in Form von wenig kontrastreichen Großplakaten eine Entlastung des Besucherverkehrs zu erreichen.
Unterstützt wird diese Eigeninititative durch die Erweiterung des Schilderwaldes im Kiez, indem kurzer Hand Verbotsschilder zur Durchfahrt bestimmter Straßen installiert werden.
Diese haben unter der Woche überhaupt keinen Sinn und werden von den Bewohnern daraufhin missachtet. Über die Folgen dieser Beschilderung für die Bewohner und Gewerbetreibenden verfährt man nach Methode: solange sich keiner beschwert, ist alles gut. Einzelne Beschwerden führen aber zu keiner Konsequenz.

Auch soll es ja genug Parkplätze in der Nähe geben, aber die Besucher finden sie nicht direkt und das – ja das – möchte man gerne lösen. Und wer sollte solche Schilder aufstellen? Genau, die Betreiber des Weihnachtsmarktes.

Und wie kann man den Kiez vor Parkplatzsuchenden schützen? Genau, durch eine sinnvolle Beschilderung, die am Wochenende wirksam wird.

Und was kann der Kiez tun? Nun, er kann unterstützend mithelfen, z.B. das Kiezbündnis. Doch die haben nichts tun wollen, weil klar war: das ist einfach eine Nummer zu groß und letztlich sollen die Verursacher in die Pflicht genommen werden, die verdienen mit dem Weihnachtsmarkt schließlich Geld.

Und was ist mit den betroffenen Bewohnern? Sollen sie sich treffen, diskutieren, selbst mit anpacken? Warum nicht? Schön wäre das natürlich gewesen, wenn eben das Kiezbündnis hierzu aufgerufen hätte oder auch die Politik. Haben Sie aber nicht – und das ist auch ein glasklarer Fakt.

Und nun noch ein paar Bemerkungen.
Monate später gibt es im 100%-Gewobag-gesponserten Kiezbüro ein Verkehrsthemenabend. Fassungsvermögen dieses Büros max. 50 Leute. Im Kiez wohnen 9000 Menschen. Es wurde an diesem Abend diskutiert. Sehr erfreulich, das dieses Thema wenigsten 1,5 Stunden im Jahr auch im Kiezbündnis seine Berechtigung findet. Welche Ergebnisse dürfen wir den erwarten? Sicher ist, das dieses Thema viel breiter besprochen werden sollte und in größeren Räumen.

Falls also Herr H. glaubt dies sei ausreichend, dann widerspreche ich dem deutlich. Seine Einzelaktion ist für mich nicht nachvollziehbar. Erst mit dem Kiezbündnis starten, dann alleine, hier will er seinen Namen nicht nennen, der wir aber in einer schummrigen SPD- Postille finden – dann doch lieber offen und transparent und natürlich mit viel mehr Arbeit bei der Vorbereitung und Durchführung einer gemeinsamen Aktion gegen das Verkehrschaos zu Weihnachten.

Und zum Schluss noch ein Hinweis – to whom it may concern – Wer sich mit Klaus Betz einlässt, der muss ihm dienen. Wer sich Klaus Betz entgegenstellt (und das entscheidet Klaus nach seinen erlernten Parteiappartschik-Präventionsgelüsten), der muss damit rechnen, daß er gegen ihn mit seinen Verbindungen in die Politik und die Exekutive agiert.

Wer ihm dient, wird ausgenutzt und muss sich seinen Interessen unterwerfen.

ein Trackback

Verkehrssperrungen im Kiez zum Weihnachtsmarkt
Gestern wurde mit Verkehrssperrungen bei uns im Kiez am Klausenerplatz für die Dauer des Weihnachtsmarkts vor dem Schloß Charlottenburg begonnen.
Ohne vorherige Anwohnerbeteiligung und -Information hat man quasi über Nacht etliche Durchfahrtsverbote aus…
Am 30.11.2009 - 22:55 , via Der Kiezer Weblog vom Klausenerplatz

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