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Teil 1 - Pömpelmania und Polleritis

Es gibt sogar vereinzelt Personen in unserem Schlorrendorfer Rathaus-Umfeld, die mächtig auf den Pömpel stehen. Dem "allgemeinen Leitfaden für Volksvertreter aller Art" wird auch hier in Kapitel MMXIII ff Folge geleistet. Höchste Zeit also, sich damit näher zu beschäftigen. Wir werden dem Phänomen in mehreren Folgen auf den Grund gehen.

Beginnen wir mit der Enststehungsgeschichte und schauen zuerst im Internetlexikon nach.

    

Entwicklungsgeschichte des Pümpel-Pömpel-Pollers

Der Pömpel ist von seiner Entstehungsgeschichte her eng mit dem Poller verwandt. Entwicklungsgeschichtlich spricht viel dafür, auch wenn es zuerst anderes erscheint, daß der Poller zuerst da war. Er soll seinen Weg der Verbreitung aus einsamen Gegenden der nördlichen Hemisphäre des Abendlandes so nach und nach über den ganzen Erdball gefunden haben.

Pümpel, Pimpel, Poller, Pylon, Püppchen, Fluppi, Plöppel, Pömel, Bömbi, Plümpel, Plömel, Plompel, ... englisch plumber's friend, türkisch pümpülü, italienisch pumpobello, spanisch pumpisto, ungarisch esztsepömpös, französisch pumpenêtre, polnisch pompeliski, norwegisch lassepumpaa, griechisch pompopoulos, schweizerisch "Toblerone", in einer holländischen Stadt Amsterdammertje, .....  so ergab sich über lange Zeit eine bemerkenswert vielfältige sprachliche Entwicklung der Bezeichnungen.

 
Der Duden leugnete den Pümpel lange. Sucht man im neumodischen Internet, scheint der Pömpel irgendein sehr nützliches Ding zu sein. Auch Regierungen verleugnen seine Existenz und doch sind die Pümpel-Pömpel überall unter uns. Allein ein Bürgermeister, eine Stadträtin und ein Stadtrat im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf stehen zur Existenz des Pömpels - aber dabei handelt es sich ja auch weder um eine richtige noch um überhaupt eine praktizierende Regierung.

 
Bei folgender historischer Überlieferung taucht erstmalig der Begriff "EG-Mittel" (=Fremdmittel=Fördergelder=Zaster für die Begünstigtentasche) auf und damit wird das besonders gut entwickelte Verhältnis unserer Schlorrendorfer Rathausinsassen zum tieferen Wesen des Vorganges deutlich. Bei Erwähnung des magischen Zauberwortes "EU-Mittel" schoss der erste erregende Schwall durch die Arterien und setzte die entsprechenden Hormone frei. Das Herz begann ganz aufgeregt zu pochen, das Auge glänzte, die Hosentaschen weiteten sich spontan. Hochwichtige Kommissionen konnten einberufen, Gutachten an Begünstigte in Auftrag gegeben werden. Schlußendlich winkt sogar noch eine Ehrung als Retter.

"Die Kommission erklärte sich nach tagelanger Diskussion außerstande, einen Beschluss dahingehend zu fassen, dass dem Erfinder des Pümpels, nämlich dem schottischen Landwirt James MacPump aus Overheadensnightshittensbrightsbridgeshire, aus EG-Mitteln ein Denkmal zu setzen sei, weil sowohl die Republik Polen als auch die Bundesrepublik Deutschland den Erfinder für sich reklamiert haben. ......
Die Kommission konnte sich weiterhin nicht darüber einigen, wer als Erfinder des Pümpels zu gelten hat. Die Kommission beschloss, sich wegen der Schwere der Verhandlungen einen Erschwerniszuschlag von 800,- DM / Sitzungstag und Mitglied auszahlen zu lassen....

Sie sehen bereits: Schlorrendorf, wie es leibt und lebt. Seilschaften, Selbstversorgung - alles schon dabei.

 
Im Süden der Republik wird natürlich die Erfindung außerhalb ihrer Region, ob nun Schottland oder Polen, strikt bestritten. Es wird absolut darauf bestanden, daß derart überaus geniale Erfindungen einzig und allein aus Bayern stammen können. Dort wird er heute gern zum Geburtstag verschenkt und es gibt sogar einen Feiertag, bei dem der Pümpel geehrt wird. Der Erfinder, so behaupten sie, war Karl Ranseier, der im Jahr der französischen Revolution die sagenumwobene Verstopfung von Verdun verursachte. Ihre Opfer lynchten Karl Ranseier kurz nach der Erfindung des Pümpels. Seine Kinder, Hannes und Paul, sollen bis heute jegliche Pümpel traditionell von Hand fertigen. Soweit die Erzählungen.

Pümpel-/Pollerreste nach der sagenhaften Verstopfung von Verdun

 

Auch nach der unsäglichen Verstopfung von Verdun wurde der Pümpel-Pömpel-Poller in weiterentwickelter Form immer wieder gern bei ruchlosen Vorhaben eingesetzt. Kollateralschäden blieben dabei nicht aus.

Bei Wikipedia wird sogar eine lebendige Version des Pömpels erwähnt, das Betonschwein. Es ernährt sich von Beton und Asphalt, weswegen man es vorzugsweise nur auf gepflasterten Straßen hält. Da es nicht laufen kann, muß es regelmäßig von der Stadtverwaltung gefüttert werden (=große Aufgabe für den örtlichen Pömpelhüter). 

Selbstverständlich ist heute jede Gattung und (Unter-) Art des Pümpel/Pollers, wie auch des durchschnittlichen Politikers genormt. Es gilt die europäische Pümpel- und Politiker-Norm (DIN, RAL, TÜV-GS).

 
Jetzt kommen wir der Sache langsam näher. Die Beschreibung wird konkreter und hilft uns, den Poller-Pömpel zu orten und im Alltag zu erkennen: Häufig ist der Pömpel auch als Begrenzung zwischen Gehwegen und Straßen zu finden und mutiert dadurch zum Poller. Wenn er, aus welchem Grund auch immer, umzufallen droht, wird er oft mit einer Kette an seinen Nachbarn befestigt. Was das Umfallen betrifft, so haben wir in der Schlorrendorfer BVV einen bisher unübertroffen tragischen Fall erleben müssen: bis 1988 in der SPD, dann der Wechsel als Bezirksverordneter zu den Grauen Panthern, von dort weiter zu den Linken und dann zurück zur Verräterpartei. Der echte standhafte Pömpel-Poller zeigt dagegen, daß es durchaus ratsam sein kann, sich unter gewissen Umständen einer äußeren Bedrohung gegenseitig stärkend zu verketten. Allerdings soll der Pömpel keineswegs immer nur rot sein, man habe ihn auch schon in schwarz und in grün gesehen, so heißt es.

...."Wenn ein Poller, aus welchem Grund auch immer, umzufallen droht, wird er oft mit einer Kette an seinen Nachbarn befestigt."...


Ob es sich bei dieser im Video gezeigten Pömpel-Poller-Symbiose um einen Entwurf des Denkmals aus EG-Mitteln für den schottischen Landwirt aus Overheadensnightshittensbrightsbridgeshire oder den maßgeblichen Erfinder aus Bayern handelt, ist bisher nicht bekannt. Vielleicht war hier aber nur Erfindergeist ganz praktisch tätig, um freifahrende Trecker zu bändigen.

Möglich ist jedoch auch, daß hier in ländlicher Abgeschiedenheit eine weitere erfolgreiche Maßnahme zum "Ökokiez" vorbereitet werden soll. Bekanntlich testen die Automobilhersteller ihre Neuentwicklungen gern in nordischen Gefilden ("Elchtest"), um sie vor frühzeitiger Endeckung in der Öffentlichkeit zu verbergen. Aus den Richtlinien zur Förderung eines Klima- und Pömpel-/Pollerbeauftragten ergeht nämlich zwingend: “Vorhaben dürfen vor Erhalt des Zuwendungsbescheids und vor Beginn des Projektzeitraums nicht begonnen worden sein. Eine Auftragsvergabe gilt als Vorhabenbeginn.” Da eine grüne Stadträtin bereits mehrfach bei merkwürdigen Handlungen erwischt wurde und sogar schon von einem im Auftrag einer richtigen Regierung tätigen Projektgeber zurechtgewiesen werden mußte, könnte das Ausweichen auf entlegene Gebiete zur heimlichen Vorbereitung nahe liegen.

    


In der nächsten Folge: Eine tiefenpsychologische Analyse

"Der Pümpel als unanständiger Schwellkörper"
- Das "Dorf ist überall" - oder: ein Spießer in der großen Stadt. -


- Politik, Satire - 03. März 2013 - 22:24
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